Freitag, 16. Juni 2017

Eine kleine Orientierungsskizze: Deutsche Identität und ihre Gefährdung

Manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Hier soll so eine Übersichts-
skizze versucht werden, in die dann die Einzelproblemfelder einzuzeichnen sind.

Was denn die Deutsche Identität ausmacht, ist wohl einer der schwierigsten Fragen.Vorläufig: der Stil des Deutschen Volkes (ähnlich Nietzsche), wobei ich unter Volk eine Blutsgemeinschaft verstehe, auf der sich eine dem Volk eigene Sprache und Kultur aufbaut, und daß diese Gemeinschaft eime gemeinsame Geschichte erlebt hat. Ein bestimmtes Volk gibt es immer nur in Abgrezung von anderen Völkern.Gäbe es nur ein Menschheitsvolk, gäbe es gar kein Volk.So wie Schriftsteller einen ihnen typischen Stil hätten, so auch die Völker, so verstehe ich diesbezüglich Nietzsche.

 Theologisch: Gott schuf die Menschheit als in Rassen und Völkern Aufgegliedertes.Jeder Rasse und jedem Volke gab und gibt er innerhalb der Menschheit eine besondere Aufgabe. Diese besondere Berufung ist theologisch die Identität einesVolkes.

 Die Deutsche Identität wird a) gefährdet durch innere Feinde
 und b) äußere.

a)
Der innere Feind, das ist die deutsche Tradition, nicht deutsch sein zu wollen und das Fremde mehr zu schätzen als das Eigene.Zudem: Unter Bismarck gelang nicht die Integration der Katholischen Deutschenin das Reich. (Kulturkampf). Bis heute bleibt so eine antideutsche-antipreußischeTradition im Katholizismus lebendig! Die Sozialdemokratie gründete sich antideutsch- sie war internationalistisch!Und auch heute ist sie wieder antideutsch- jetzt europäisch, vordem: internationalistisch: Der Arbeiter hat keine Heimat!Das Kapital betrachtet den Deutschen Nationalstaat, wie überall als Hemnis für sein Ideal des freien Marktes: freier Arbeitsmarkt und freier Kapitalmarkt.Der Nationalstaat gerade als Sozialstaat "bremst" eben das Profitstreben und als Volksstaat setzt er dem freien Markt politisch-kulturelle Grenzen, um seine
Identität zu bewahren. Ohne Grenzen löst sich jede Identität in einem Einerlei auf: das Ideal
der Einheitswelt.  

 Politisch sieht die politische Korrektheitsideologie das Deutsche Volk als vonNatur aus "böse" an- man glaubt sozusagen an Nazigene. Darum ist der Kampf: Nie wieder Hitler einer gegen die Deutsche Identität, denn die allein brachte Hitler hervor. Das ist der ideologische Sieg der amerikanisch/westlichen Interpretation des Ereignisses Hitlers (Hitler machte nur, was der Deutsche eigentlich immer schon wollte) über die traditionell linke: Hitler war der letzte Rettungsversuch der Deutschen Kapitalisten, den Sozialismus zu verhindern. Die Neue Linke hat
1989f die westliche Deutung übernommen.Seitdem ist der einstige Antifaschist jetzt in erster Linie
ein Antideutscher! "Deutschland verrecke!" ist so seit der Wiedervereinigung West- mit Mitteldeutschlands die wichtigste Parole der Antifa. In der Asylantenflut sieht darum die Antifa
und die politisch koorrekten Gutmenschen das beste Mittel zur Realisierung dieses Zieles. 
b)
Äußere Feinde
Zuerst der Wille zur Weltherrschaft a) des Islams, ein neues Osmanisches Reich b)des Kapitalismus, eine globalisierte Einheitswelt zu schaffen, die nur noch nach den
Gesetzen des freien Marktes geordnet ist, sodaß alles zur Ware wird. c)hätten wir da noch die Freimaurerei. Am schwersten einschätzbar!
 Alles 3    Bücher füllende Themen
b)
Theologisch: Die Menschheitsgeschichte ist im Kern der Kampf des Teufels
wider Gott- dazu gehört der Krieg gegen alle Ordnungen Gottes, Ehe, Familie, Volk und Staat und vor allem gegen die Kirche.Und hier kann man Satan große Erfolge nicht absprechen;er ist
in der Offensive auf allen seinen Schlachtfeldern. Den größten Triumph feiert er a) in den
massenhaften Kindestötungen, euphemistisch zur Abtreibung verklärt, denn jedes ungetauft
getötete Kind entreißt so der Satan Gottes ewigem Reich Gottes und b)der Zurückdrängung
der wahren Religion aus dem Leben der Völker. Das Ende der konstantinischen Epoche
mit der Auflösunng der letzten drei christlichen Monarchien Rußlands, Österreichs und 
Deutschlands bezeichnet die Wende, daß  die daimonischen Kräfte sich seit dem in der
Offensive befinden! Das 2. Vaticanum ist so nur aus dieser Defensivposition der Katholischen
Kirche erklärbar.  

Politisch haben wir Deutsche auch nicht nur Freunde: Die Siegermächte
möchten ein schwaches Deutschland! besonders Frankreich und England!
Polen fürchtet uns, denn bisher hat es immer gelitten, wenn wir uns mit
Rußland verbanden! Und der Weltherrschaftswille der USA ist nicht zu
übersehen, auch wenn der jetzige US-Präsident kein Vertreter dieser
imperialistischen Tradition der USA ist.
Philosophisch: Alles ist nur etwas durch seinen Gegensatz zum Anderen.
Den Mann gibt es nur als Antitese zur Frau. Hört der Mann auf, männlich
zu sein, kann die Frau nicht mehr Frau sein. So ist jede Identität immer
auch ein Abgrenzungsakt gegen das, was nicht zur Identität gehört. Der
Wille zum Einssein, daß alle Differenzen sich auflösen im großen Wir, ist
der Feind des Willens zur Bewahrung der Identität.
Der Buddhismus ist der radicalste Feind des Willens zur Idetitätsbewahrung
im Religiösen, und der kosmopolitische Humanitarismus und der Internationalismus.
im Weltanschaulichen. Das politisch korrekte Gutmeschtum ist ein Sonderfall dieser
beiden Weltanschauungsrichtungen. Die Katholische Kirche und der Protestantismus
hat in Deutschland weitestgehend die christliche Religion durch das politisch korrekte
Gutmenschtum ersetzt. Der interreligiöse Dialog ist so der Versuch, alle Religionenn darauf
zu vereinheitlichen.
  
Aktuell sehe ich a) den Willen der USA/des freien Westens zur Weltherrschaft
(=Sieg des Kapitalismus) und b) die Gegenoffensive des Islams, den Sonderfall
des Strebens nach einem neuen Osmanischen Reiches in der Türkei
und (unklar) im Hintergrund  die Freimaurerei: Welteinheitsreligion als Ziel unter
ihrer Vormacht,sodaß in dieser Einheitsreligion endgültig die Katholische Kirche
aufgelöst wäre
und zukünftig die neue Weltmacht: China!  (meiner persönlichen Einschätzung nach)
(Die hatten schon eine Hochkultur als unsere Vorfahren noch auf den Bäumen sitzend die Erfindung des Nußknackers erwarteten. Der Amerikaner ist dagegen ja kulturlos,
oder eben ein ewiger Cowboy auch wenn er Nagelstreifenanzüge trägt.)
Theologisch:Ist die Vorstellung einer einheitlchen Weltbeherrschung nicht das
Programm des Antichristen- siehe die Johannesoffenbarung?Ich befürchte,
ja. Aber das Vorhandensein dieses Programmes besagt noch lange nicht, daß es auch
schon realisiert ist- gegen alle Verschwörungstheorien, die die Absicht zur Weltbeherrschung
schon für ihre Realisierung ansehen. Es gibt eben zu viele sich gegenseitig ausschließende
Willen zur Weltherrschaft. Und es gibt zwar noch schwache aber doch reale Kräfte, die
den Universalisierungskonzepten gegenüber das Recht auf das Individuelle und Idenitäre
behaupten wollen. Diese Kräfte werden im politischen Raum als Rechtspopulisten und Rechte
bekämpft und im religiösen Raum als Traditionalisten und Fundamentalisten! 



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