Donnerstag, 3. März 2016

Der Niedergang des Protestantismus- Bischöf Dröges Entchrislichung des Glaubens!

10 Leitsätze zum christlichen Leben

Anlässlich der Jahrtausendwende hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg gefragt, worin die Evangelischen Christinnen und Christen den Inhalt des Evangeliums sehen, das sie unseren Mitmenschen weitersagen wollen. Das Ergebnis sind zehn Sätze, in denen so knapp wie möglich formuliert wird, was uns an unserer Existenz als Christen und an der Gemeinschaft in unserer Kirche heute und morgen wichtig und kostbar ist.
1. Christen vertrauen auf Gott, den Schöpfer allen Lebens.
Bei ihm suchen sie Wahrheit und erfülltes Leben. Ihr Glaube befähigt zu einem Leben, in dem die Hoffnung größer ist als die Angst.
2. Christen halten sich zu Jesus Christus.
Sein Leben ist Gottes Liebeserklärung an die Welt. Auch angesichts von Bedrohungen vielfältiger Art ist der christliche Glaube lebensbejahend und menschenfreundlich.
3. Christen hoffen auf Gottes lebendigen Geist.
Er bewegt und erneuert. Er macht frei. Darum treten Christen dafür ein, dass nichts Menschliches vergöttert wird - weder Rasse noch Nation, weder Fortschritt noch Erfolg, weder Leistung noch Macht noch Gewinn.
4. Christen halten daran fest, dass alle Menschen als unverwechselbare Geschöpfe Gottes geachtet werden.
Kein Mensch ist mit seinen Taten oder Untaten, mit seiner Leistung oder seinen Fehlleistungen gleichzusetzen. Das ist der Kern aller Menschlichkeit in der Gesellschaft.
5. Christen können Schuld bekennen und um Vergebung bitten. Darin gründet ihre Freiheit.
Aus dieser Freiheit fließt die Bereitschaft, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
6. Christen vertrauen darauf, dass Gottes Liebe sie über den Tod hinaus trägt und ihrem Leben Sinn gibt, auch wenn ihr Weg durch Krisen und Leiden führt.
Sie erwarten die neue Welt Gottes und mit ihr die Antwort auf ungelöste Fragen.
7. Christen wollen zur Achtung unter den Menschen, zur Gerechtigkeit und zum Frieden beitragen.
Sie setzen sich für ein gerechtes Miteinander von Frauen und Männern, von Jungen und Alten ein. Sie widersetzen sich der wachsenden Ungleichheit in der einen Welt.
8. Christen leben vom Erbarmen Gottes.
Darum treten sie für Rücksicht gegenüber Schwächeren und Recht von Fremden ein. Sie unterstützen Chancen eines Neuanfangs für die, die schuldig geworden sind oder sich verrannt haben.
9. Christen wissen sich als Teil von Gottes Schöpfung.Sie bemühen sich, pfleglich mit ihrer natürlichen Umwelt umzugehen. Sie tragen Sorge für die Umwelt der nachfolgenden Generationen.
10. Christen sind angewiesen auf die Gemeinschaft in der Kirche.
In der Begegnung mit der christlichen Botschaft finden sie Rückhalt und Orientierung im Leben und im Sterben. Diese Botschaft weiterzusagen, sind sie beauftragt. Die Kirche bietet allen Menschen Raum für Stille und Besinnung, für Feier und Aktion, Begegnung und Dialog.

Das ist das Glaubensbekenntnis der evangelischen "Kirche" unter ihrem "Bischof" Dröge. Was fällt auf? Zuallerst, was da alles nicht mehr vorkommt! Gott ist Schöpfer allen Lebens- hat er nun alles geschaffen, oder ist er nur noch der Schöpfer des Lebens? Von Jesus Christus? Ist er noch Gottes Sohn? Er soll die "Liebeserklärung" Gottes an die Welt sei. Das könnte so gedeutet werden: In der Liebe, die Jesus als Mensch vorliebte, erscheint Gottes Liebe, aber mehr auch nicht. Kreuz und Auferstehung, sein Sitzen zur Rechten Gottes,  sein Wiederkommen zu richten, fällt völlig aus!
Vom Hl. Geist ist dann auch nicht mehr die Rede, sondern nur noch von einem Geiste, der uns befähigt, gemäß des Gutmenschentums zu leben, antirassistisch, antinational und kritisch gegen Leistung, Macht, Gewinn und Fortchritt. Und dann bieten die weiteren Punkte nichts anderes als einn salbungsvollen Humanismus, den Glauben an den Menschen. Die Reich Gottes Verkündigung Jesu Christi verblaßt auf die Hoffnung auf eine neue Welt , in der unsere Fragen beantwortet werden. Und was ist die Kirche? Sie ist ein "Raum für Stille und Besinnung, für Feier und Aktion, Begenung und Dialog"- offensichtlich ohne Gottesdienst- man feiert und begegnet sich da- und die Botschaft läßt sich reduzieren auf: Gott liebt uns und demgemäß wollen wir leben. So fehlen eben auch die zwei von den Protestanten noch anerkanntn Sakramente völlig! Aber Schuld bekennen und vergeben kann man da noch, aber wem? Es scheint hier nur an eine rein zwischenmenschliche Aktivität von Bekennen und Vergeben gedacht zu sein, denn Gott taucht da nicht auf! Ach ja, Umweltschutz muß auch noch sein (Punkt 9). 
Die Preisfrage lautet nun: Ist da denn überhaupt noch etwas spezifisch Christliches? Es bleibt nur eine Aussage, daß in Jesus Christus Gottes Liebe zur Welt sichtbar wurde. Der christliche Glaube ist so "lebensbejahend" und "lebensfreundlich". Hier fällt uns somit noch etwas auf: Von den Geboten und Weisungen Gottes ist kein Wort mehr- es wird nur noch ein praktizierter Humanismus gefordert als die Glaubenspraxis!   Und das bedeutet dann positiv: ein Leben in Hoffnung ohne Angst, Lebensbejahung, Menschenfreundlichkeit, Ablehnung von Rasse und Nation und der Leistungsideologie, die Fähigkeit, Schuld zu vergeben, Glauben an den Sinn des menschlichen Lebens, und das Engagement für Gerechtigkeit und Frieden, gegen Ungerechtigkeit und und...der ganze Tugendkatalog des Gutmenschentumes ist da nun präsent! Aber von christlicher Religion keine Spur!  Denn dies "Sich halten an Jesus Christus" scheint ja auch nichts anderes zu meinen, als nun die Liebe zum Nächsten zu praktizieren im hhumanistischen Sinne. 
Könnte nicht jeder Gottgläubige diese 10 Leitsätze bejahen, wenn man nur dann Jesus als Beispiel der gelebten Liebe Gottes verstehen würde, denn es heißt ja nicht, daß Jesus als Christus und als Sohn Gottes geglaubt wird und zu glauben ist, sondern er ist uns ja nur noch das Sichtbarwerden der Liebe Gottes zu den Menschen!  
Chrisentum reduziert sich hier wahrhaftig auf einen Humanismus, der im Glauben an Gottes Menschenliebe fundiert wird. Man könnte das die Reduzierung der Offenbarungsreligion auf die "natürliche Religion" im Geiste der Auklärung bezeichnen, in der alles spezifisch Christliche verschwunden ist, angefangen vom Bekenntnis zum dreieinigen Gott, über das Vergessen von Kreuz und Auferstehung, dem Wegfall des göttlichen Gerichtes und der Ersetzung der Reich-Gottesverkündigung durch die blasierte Vorstellung, daß am Ende alle unsere Fragen respondiert werden! Bezeichnend ist dabei die Reduzierung Gottes auf die Menschenliebe- er ist eigenlich nichts anderes als Menschenliebe! Allmacht, daß er die Welt regiert und auch richten wird- kein Wort darüber!       

Kommentare:

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