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Samstag, 17. Oktober 2026

„Was ist für Sie das drängendste theologische Problem der Gegenwart?

 

„Was ist für Sie das drängendste theologische Problem der Gegenwart? 1

Der Pastoraltheologe Christian Bauer, also Marketingexperte gibt auf diese Frage des linksliberalen Tendenzmagazins „Christ in der Gegenwart“ eine klare und eindeutige Antwort, ganz im Geiste Carl Schmitts, daß die Markierung des Feindes die Aufgabe der Politik und wohl auch der Theologie sei:

„Dass es identitärautoritäre Feinde einer offenen Kirche und Gesellschaft gibt, mit denen man – auf synodalen Wegen und anderswo – nicht nur nicht einfach ,sondern auch einfach nicht reden kann.“

Für einen an M.Foucault Interessierten wie diesem Pastoraltheologen ist das eine irritierende Antwort,wird dieser postmoderne Philosoph doch gerade als der Kritiker jedes Ausgrenzens gefeiert, wobei dessen Homosexualität dann gern besonders betont wird: der selbst so Ausgegrenzte.Aber die Zeiten ändert sich: Habermas „herrschaftsfreier Diskurs“ als auch dieses Anliegen Foucaults sind ad acta gelegt. Die wichtigste Frage lautet nun: „Wer darf nicht mitdiskutieren, wer ist auszugrenzen?“Mit den „Feinden der offenen Gesellschaft“ spielt der Pastoraltheologe auf das Anliegen Poppers an, die Philosophie Platons und Hegels als antipluralistisch und staatsfixiert zu brandmarken im Geiste des Liberalismus.

„nicht reden kann“ meint natürlich: mit wem man nicht reden will! Auf dem „Synodalen Weg“ und in der „synodalen Kirche“ erhält dieser Feind eben ein Auftritts- und Redeverbot.Hatte Foucault noch dargelegt,daß jeder Diskurs ein geregelter und somit ausschließender ist, 2und daß das ein strukturelles Problem jedes Diskurses ist, so bejaht nun dieser Antirechtskämpfer diesen Ausschlußcharakter.

Einfacher gesagt: Wer mit Willi Brandt „mehr Demokratie wagen will“ muß als Machtkirchenpolitiker dafür sorgen, daß nicht die Kritiker seiner Positionen Einfluß gewinnen können. Sie müssen also ausgegrenzt werden.

Was soll nun aber konkret ausgeschlossen werden? Der Kath de Artikel: „Theologe Bauer: Von "irregulären" Lebensformen ist nicht mehr die Rede“3 gibt dazu eine klare Antwort:

„Das wohl wichtigste Ergebnis der Bischofsversammlung ist ein wachsender weltkirchlicher Konsens über Gegenstand und Methode von "Amoris laetitia". Über den Gegenstand: Es geht um Zuhören ("Ascoltare"), Begleiten ("Accompagnare") und Abwägen ("Discernere") – kurz: um einen pastoral sensiblen und nicht mehr doktrinär verurteilenden Ansatz, um eine Verletzungen ernstnehmende und nicht mehr verletzende Sprache. Von sogenannten "irregulären" Lebensformen ist jedenfalls nicht mehr die Rede. Genauso freut mich, dass auch der methodische Paradigmenwechsel des Dokuments nicht mehr infrage steht: Man muss synodal von konkreten Erfahrungen ausgehen, nicht mehr hierarchisch von abstrakten Prinzipien. Mit diesem erfahrungsbasierten Ansatz ist der >pastoral turn< des Zweiten Vatikanischen Konzils nun endlich auch in Rom angekommen.“

Dieser Pastoraltheologe bejubelt so die Emanzipation der Kirche von der dogmatischen Theologie. „Zuhören“,“Begleiten“ und „Abwägen“, dieser Dreischritt soll die Moraltheologie von theologischen Grundsätzen befreien und sie zu einer empiristischen Wissenschaft machen. Nicht mehr von dem was sein soll, wie die klassische Moraltheologie bzw Moralphilosophie vorgeht, sei auszugehen, sondern es sei die Wirklichkeit, so wie sie ist, zu affirmieren. Das Wirkliche wird zum Normativen,gegen David Humes Erkenntnis,daß das ein „naturalistischer Fehlschluß“ ist.

Der diffamierende Sprachgebrauch, das Gerede von hierarischen und abstrakten Prinzipien“ verschleiert hierbei, daß auf jede Moraltheologie faktisch verzichtet werden soll. Die Kirche solle nur noch zur Kenntnis nehmen, wie verschiedenartig die Menschen etwa ihre Sexualität leben um dann diese Pluralität zu bejahen und um auf jedes Bewerten zu verzichten!

Aber nun könnten ja auch Menschen sich da zu Worte melden, die Erfahrungen gemacht haben, die den Normen der Politischen Korrektheit widersprechen, etwa daß ein homosexueller Priester Knaben mißbraucht hat und das ein Opfer davon erzählt und gar die Forderung stellte, daß Homosexuelle nicht zum Priesteramt geweiht werden sollten. Um das zu verhindern, muß sicher gestellt werden, daß solche Meinungen Vertretende erst gar nicht zum „Synodalen Weg“, zur Kirche des Miteinanderredens und Aufeinanderhörens zugelassen werden. Nicht Linksliberale müssen eben ausgegrenzt werden, denn mit denen kann und will man nicht reden!

Ein Ehewitz: „Wenn Du mich heiratest, werde ich Dir jeden Wunsch erfüllen, werde stets auf Dich hören!“ - aber nur unter der Bedingung, daß Du Dir nur das wünscht, was mir gefällt. Die Synodale Kirche hört auf ihre Basis, aber nur, wenn das von ihr Gesagte ihr gefällt, also politisch korrekt linksliberal ist. 

Zusatz:

Das Konzept der Marktwirtschaftskirche, jedem das,was ihm gefällt ist unvereinbar mit dem Kirchenkampf gegen Rechts, nur politisch korrekten Nachfragen nachzugehen. Aus der Sicht der Marktwirtschaftskirche gleicht eine Kirche, die dogmatisch festlegt, was wahr und was unwahr ist, einer Planwirtschaft, wohingegen das Marktwirtschaftskirchenkonzept besagt: Wahr ist, was ein Kunde will, weil er es will.

Eine Skurilität:

Dieser Pastoraltheologe setzt als das Motto seiner Internetsauftrittsseite : "Ohne Theorie keine Revolution". Ob ihn dazu Josef Stalin inspirierte als den Anti-Rechts-Kämpfer schlechthin: 

„Natürlich wird die Theorie gegenstandslos, wenn sie nicht mit der revolutionären Praxis verknüpft wird, genauso wie die Praxis blind wird, wenn sie ihren Weg nicht durch die revolutionäre Theorie beleuchtet.“ — Josef Stalin

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1981673-josef-stalin-naturlich-wird-die-theorie-gegenstandslos-wenn-si/



 

1 Christ in der Gegenwart, 49/2024: Christian Bauer

2Zur Veranschaulichung: Wer Ball spielen will als einen Mannschaftssport, muß immer ein bestimmtes Mannschaftsballspiel erwählen, etwa den Handball, der dann festlegt, wie der Ball zu spielen ist und wie er nicht zu spielen ist- er grenzt so notwendig immer aus:

3 Kath de 16.10. 2026:Theologe Bauer: Von "irregulären" Lebensformen ist nicht mehr die Rede

Mittwoch, 30. September 2026

Caritas: „Wir sind längst zum Lieblingsfeind der AfD geworden“ oder daß der zum Feind Erklärte sich nicht wehren darf!

 

Caritas: „Wir sind längst zum Lieblingsfeind der AfD geworden“1 oder daß der zum Feind Erklärte sich nicht wehren darf!



In dem Artikel lamentiert die Caritasfunktionärin Welskop-Deffaa über die angebliche Feindschaft seitens der AfD. Aber dabei vergißt sie wohlweislich, daß zuerst die „Caritas“ und die Katholische Kirche die AfD zu ihrem Feind und zum Feind des demokratischen Staates erklärt hat. Es bedarf keiner hellseherischen Begabung, um sicher zu sein, daß kein Mitglied der AfD noch eine hauptamtliche oder ehrenamtliche Stellung in der Kirche oder der Caritas einnehmen kann, die bewährte Praxis des Radicalenerlasses, auch als die Berufsverbotspraxis betitelt, belebt nun die Caritas: Wer rechte isz, darf bei uns nicht arbeiten. Dürfte wohl noch eine Frau, verheiratet mit einem AfD- Parteimitglied in der Caritas arbeiten, haupt- oder ehrenamtlich? Sehr wahrscheinlich nicht, denn eine solche Ehe wäre ein Verstoß gegen das Kontaktgesetzverbot, daß unerlaubte Beziehungen diskriminiert werden dürfen.2

Wer so eindeutig eine Partei zu seinem Feind erklärt und bekämpft, der darf sich doch nicht darüber beschweren, nun selbst als Feind angesehen zu werden. Wer so konsequent ausgrenzt und den Dialog mit ihm verweigert, mit AfDlern rede ich nicht, erklärte Bischof Bätzing, der macht sich im parteipolitischen Kampf zum Feind!

Aber die Caritasfunktionärin weiß auch, wer ihr Freund ist, dem sie beisteht im Parteikampf: „Dass Elif Eralp als Spitzenkandidatin der Linken in Berlin so viel Unterstützung gewonnen hat, empfinde ich persönlich als Überraschung. Sie ist eine türkischstämmige, feministische Politikerin, die sich vernehmlich gegen Diskriminierung eingesetzt und Netzwerke gegen Rassismus gegründet hat. Angesichts der ständigen Verhetzung von Migranten und Migrantinnen durch die Rechtspopulisten und deren Vorliebe, sich über Geschlechtergleichstellung lächerlich zu machen, hätte ich es nicht mehr für möglich gehalten, dass eine Frau mit einem solchen Profil in Deutschland eine Landtagswahl gewinnen kann.“.

Das ist fast eine Liebeserklärung an die Spitzenkandidatin der Linkenpartei. Es wird dann zwar eingeräumt, daß die Linkenpartei ein Antisemitismusproblem habe, aber das ändert doch nichts an ihrer Sympathie für die „Linke“. Eine ausländische Feministin mit einem deutschen Paß, das ist für eine Caritasfunktionärin eine „heilige Kuh“, eine die so zu verehren ist wie diese Kühe in Indien.

Daß kein Christ Mitglied der SED werden konnte bis 1989, interessiert diese Caritasfrau nicht, daß nun erst um der Ausdehnung gen Westen auch Christen da Mitglied werden können. Nein, der Feminismus, das Ja zu ihm, ist das Entscheidende und das Ja zur Auflösung des deutschen Volkes durch seine Vermultiethnisierung. Kardinal Müller: „Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten“. Es darf hinzugefügt werden, daß der Feminismus die geschlechtliche Identität zerstören will, wobei das Hauptanliegen des Feminismus die Erkämpfung des Rechtes der Frau ist, ihr Kind im Mutterleibe töten lassen zu dürfen!



1Katth de am 25.9.2026.

2In Westdeutschland durfte ein Mann nicht Lehrer werden, da er mit einer Kommunistin verheiratett gewesen war, auch obschon er bei seiner potentiellen Anstellung schon von ihr geschieden war. Eine Ruderin mußte die Olympiamannschaft verlassen, da sie mit einem NPD- Mitglied liiert war.

Montag, 7. September 2026

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan

 

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan



Nirgends in Deutschland ist die Ökumene so weit fortgeschritten wie in der Frage, bei welchen Parteien bei Landtags- und Bundestagswahlen man als Christ sein Kreuz machen darf und bei welcher auf keinem Falle, es sei denn, um es vorkonziliar zu formulieren, nur um den Preis des Verlustes seines Seelenheiles willen.

Die sich selbst als die demokratischen Parteien wechselseitig anerkennenden Parteien tragen die politische Verantwortung für circa 100.000 getöteter Kinder pro Jahr, für 1 Million in 10 Jahren. Diese Parteien dürfen und sollen wir Christen nach dem übereinstimmenden Votum der Bischöfe Deutschlands, des Laien-ZKs und aller maßgeblichen Theologen und der EKD wählen.Denn dies Töten von Kindern im Mutterleibe verstoße nicht gegen die Menschenwürde und die Humanität oder das sog. „christliche Menschenbild“.

Unvereinbar sei es dagegen, nicht jeden „Flüchtling“ und Asylantragssteller in unserem Lande aufzunehmen und ihn zu versorgen. Ein schwerer Verstoß gegen die Humanität sei es, schwerstkriminelle Nichtdeutsche „abschieben“ zu wollen, um die Einheimischen vor ihnen zu schützen. Denn in so einer Abschiebeforderung manifestiere sich der Wille zu einem autoritären Staat und eine ausländerfeindliche Gesinnung.

Wer gar die Rettung des „christlichen Abendlandes“, (was von dem heute noch übriggeblieben ist) vor dem hineinströmenden Islam fordere, diskriminiere in einer abscheulichsten Weise die wunderbare Religion des Islam, die zu fördern eine wahre Christenpflicht sei. Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee verwandelt worden sein wird, dann wäre der Islam endlich in Deutschland heimisch geworden!

Ja, wer sich für die „traditionelle Familie“ bestehend aus einer Mutter, einem Vater und Kindern einsetze, nicht für die Homoehe votiere und nicht jedem nicht das Recht zubillige, sein Geschlecht, seine sexuelle Orientierung frei zu wählen, der ist auch unwählbar, obgleich das immer noch so der Katechismus der Kirche lehrt.

Das eigene Volk vor der Ausländerkriminalität zu schützen, ist eben purster Rasssismus. Wer von Vergewaltigungen durch Asylanten schreibe, propagiere nur eine widerchristliche Ausländer-feindlichkeit.“Flüchtlinge“ und Asylanten sind eben immer nur gute Menschen, die nur von uns bösen Deutschen rassistisch motiviert maltraitiert werden.

Hier funktioniert die Ökumene1 auf das wunderbarste: Die antifaschistische Einheitsfront steht.

Die Ostdeutschen beweisen nun mal wieder, daß sie noch nicht reif für die Demokratie sind, sodaß hier die Kirchen noch eine Antirechtserziehungsaufgabe mitübernehmen müssen. Nicht eine Evangelisation sondern der Kampf gegen die AfD und alles Rechte ist eben die wichtigste Aufgabe aller Kirchen und Christen.



1Die Ökumene war seit 1945 auch primär politisch motiviert: Alle Kirchen sollten ihre innerchristlichen Differenzen zurückstellen im gemeinsamen Kampf gegen den Osten im Namen des Liberalismus. So ist jetzt ja auch der Dialog mit der Russisch- Orthodoxen Kirche eingestellt worden, da der Westen Rußland neu wieder zu dem Feind erklärt hat in der Abkehr zur einstigen Entspannungspolitik..

Freitag, 21. August 2026

„Wollen die wirklich diese DDR zurück?“ Der Kampf wider eine gefährliche Nostalgie, der Kampf eines Christen und Sozialdemokraten gegen Rechts und die Kirche

 

„Wollen die wirklich diese DDR zurück?“ Der Kampf wider eine gefährliche Nostalgie, der Kampf eines Christen und Sozialdemokraten gegen Rechts



Der bekennende Christ und Sozialdemokrat Thierse sieht im Kampf gegen Rechts und insbesondere die AfD seine Lebensaufgabe als Christ und als Sozialdemokraten. „Thierse ruft Christen dazu auf, die AfD zu bekämpfen“, titelte Kath de am 26.4.2024. Hätte ein AfD- Parteimitglied zur Bekämpfung der SPD aufgerufen, wäre das als ein Indiz für eine Verfassungsfeindlichkeit der AfD bewertet worden, denn es gehört nicht zu dem regulären Umgang von Parteien in einer Demokratie, nicht zur Bekämpfung einer anderen Partei aufzurufen sondern mit ihr zu konkurrieren.

Warum müsse nun die AfD von uns Christen bekämpft werden? Weil sie antiiuniversalistisch und antihumanitär sei, heißt es dann in dem Kath de Artikel. Damit meint dieser Sozialdemokrat, daß für den christlichen Glauben nur die Politik der „offenen Grenzen“ der Bundeskanzlerin Merkel zustimmbar sei, daß wir verpflichtet seien, jeden „Flüchtling“ aufzunehmen, ihn gut zu versorgen und wenn er möchte zu integrieren zu Lasten des eigenen Volkes. Eine Mutter, die zuvörderst für ihre eigenen Kinder sorgte und für die fremden Kinder nur, wenn das nicht zu Lasten der eigenen sich auswirkte, verhielte sich so antichristlich.Sie agierte so ja antiuniversalistisch, das ist, die Fremden mehr zu lieben als die Nächsten und anithumanistisch.

Wie soll nun die AfD bekämpft werden? Da hat die SPD, ganz im Einklang mit der zur „Die Linke“ umfirmierten SED eine klare Position: Die AfD muß verboten werden. Da zu viele isb in Ostdeutschland ihr Wahlrecht mißbräuchten, müsse dieser Mißbrauch verunmöglicht werden durch ein Verbot dieser Partei. Dies Demokratieverständnis erinnert fatal an das Eheversprechen: „Wenn Du mich heiraten wirst, werde ich Dir jeden Deiner Wünsche erfüllen...vorausgesetzt, Du mißbrauchst das Versprechen nicht, indem Du Dir etwas wünscht, was mir nicht gefällt!“ Den demokratischen Blockparteien obliegt es, zu bestimmen, wen das Volk wählen darf, mißbraucht es seine Wahlfreiheit durch ein Kreuzmachen bei einer diesen nichtgenehmen Partei, ist das durch ein Parteienverbot zu verhindern. So das Demokratieverständnis der SPD, der Linken und der Grünen.

In der antifaschistisch ausgerichteten DDR hätte die AfD oder eine ähnliche Partei nie geben können, denn dort nahm den Kampfauftrag: „Nie wieder Hitler“ ernst.Im Geiste dieses Antifaschismus vereinten sich in Ostdeutschland die Kommunisten und die Sozialdemokraten zur „Sozialistischen Einheitspartei Deutschland“ , um die Gefahr eines Neofaschismus ein für alle mal zu bannen. Bis zum Kollabieren des „Antifaschistischen Schutzwalles“ 1989 gelang die Abwehr allem Rechten gegenüber ja auch.

Aber was nun? So sieht der Christ und Sozialdemokrat Thierse am 13.8.2026 die Lage Kath de :“Thierse warnt vor AfD“. „Thierse beklagt zudem eine schwindende Erinnerungskultur an die Opfer des SED-Regimes. "Ich fürchte, dass vieles vergessen worden ist. Anders lässt sich nicht erklären, wer in Ostdeutschland AfD wählt. Diese Partei sagt ja ganz offen, dass sie das gute Alte wiederhaben wolle. Wollen die wirklich diese DDR zurück?", fragt er.“

Hier kritisiert also ein DDR- Antifa- Nostalgiker die Ostdeutschen, daß sie die DDR wiederhaben wollten, indem sie die AfD wählten! Dabei hätte doch in der antifaschistisch ausgerichteten DDR nie die AfD gegründet werden können.

Ein in Ostdeutschland kursierender Witz kann hier nun weiterhelfen: „Vor dem Fall der Mauer durften wir nicht gegen Massenarbeitslosigkeit, Mietwucher, explodierende Lebensmittelpreise und überbordende Kriminalität demonstrieren - jetzt in der Demokratie dürfen wir all das! Auch wenn das in den Medien nicht geschrieben wird: Die Grundversorgung der Bevölkerung klappte besser in Ostdeutschland als jetzt bei uns im wiedervereinten Deutschland: 3 Millionen Arbeitslose, Millionen Hartz 4 Empfänger, Millionen, die auf die Armenspeisungen angewiesen sind, Deutsche die in Wohncontainern hausen müssen, da sie die Mieten nicht bezahlen können...Aber solche Trivialitäten interessieren dem Christen und Sozialdemokraten Thierse nicht. Seine Sorge gilt allein dem Wohlergehen der „Flüchtlinge“ und „Asylanten“- ach ja und den Schickeriabekümmernissen des neuen Lieblingsklientels der SPD und der Kirche, der LGBTQ – Communitie .

Aber dieser christliche SPD- Politiker verblüfft uns auch sonst: „Ex-Bundestagspräsident Thierse: Wollte in DDR christliche Werte leben“ titelt kath de am 13.8. 2026. Nur, was hat denn die SPD mit den christlichen Werten gemeinsam, in die nun dieser Christ eingetreten ist, nachdem er schon in Ostdeutschland sich für diese engagierte? Ist etwa der Wille der SPD zur Entkriminalisierung der Tötung von Kindern im Mutterleibe etwas Christliches, oder die Einführung der Homoehe? Was hat die Genderideologie, die energischst von der SPD propagiert wird, mit den christlichen Werten gemein? Wie verträgt sich die Präferenz einer militärischen Lösung des Ukrainekonfliktes der SPD mit der Lehre vom gerechten Krieg der Kirche, wobei der AfD eine mangelnde antirussische Haltung von der SPD vorgeworfen wird? Noch nie hat Deutschland wohl so stark aufgerüstet wie jetzt und das Gerede von unserer Kriegsbereitschaft gegen Rußland,was ist daran christlich?

Wenn es „Christliches“ in der SPD gibt, dann nur deshalb weil große Teile der Katholischen Kirche und der EKD die Grün-Roten- Parteiprogramme sich selbst zu eigen machend sie als christlich glorifizieren!

Aber es existieren wirklich Nostalgiker des DDR- Antifaschismus: Alles Rechte war da verboten!



Montag, 10. August 2026

"Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“



In diesem Kath de Artikel, publiziert am 10.8.2026 zeigt uns ein Dogmatik-professor vorbildlich, wie man sich die Welt politisch korrekt zurechtlegt, wie Ereignisse, die nicht ins eigene Weltbild passen passend gemacht werden. Zwei aktuelle Ereignisse stören nun die Welt der politischen Korrektheit und stellen so eine wahre Herausforderung dar: der Anschlag auf die Homosexkundgebung in Berlin, der CSD- Veranstaltung und die massiven Grenzüberquerungen in Ceta.

„Der schreckliche Anschlag beim CSD am 25.07. in Berlin und der massive Grenzübertritt am 30.07. in Ceuta scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Was beide Ereignisse verbindet, sind die reflexhaften Reaktionen, die in eine fatale Richtung gehen: Das Problem seien >Islamismus<, wo es doch um ein homophobes Hassverbrechen geht, das zufällig von eine IS-Sympathisanten verübt wurde, und >Massenmigration"<junger (muslimischer) Männer, die ganz Europa stürmen würden.“

Das Problem ist in beiden Fällen nicht die jeweilige Tat, die des Anschlages oder die des illegalen Einwanderungsversuches, sondern die Täter, nämlich, daß es „falsche Täter“ sind. Im politisch korrekten Weltbild ist doch ein Muslim immer ein guter Mensch, der nur im Status des rassistisch -islamitisch Diskriminierten auftreten kann, aber niemals als ein Täter.

Nun war aber der den Anschlag auf den CSD- Event ein gläubiger Muslim, der aus religiösen Gründen diesen Anschlag verübte. „Was tun?“ Ein Dogmatiker findet darauf eine Antwort, die sich aber nicht gerade durch ihre Originalität auszeichnet, aber in linken Kreisen sich größter Beliebtheit erfreut: „An allem sind die Rechten schuld!“ (Unter progressiven Dogmatikern ersetzt Adolf Hitler, die Alt- und Neonazis die einstige Funktion des Teufels, der ja entmythologisiert worden ist, um nun in Hitler sein wahres Antlitz zu zeigen.)

„Homophobe Gewalt ist hauptsächlich dem Milieu (deutschtümelnder) martialischer Männlichkeit (im Alter zwischen 14 und 23) eigen und beeinflusst(e) längst die Politik unter Orbán, Nawrocki, Putin oder Trump, wo Diversitätsprogramme gestrichen werden.“ Da tritt uns nun die unheilige daimonische Dreieinigkeit von Orban, Putin und Trump entgegen, zusätzlich der weniger bekannte Nawrocki, um klar zu machen, daß letztendlich diese die wahren Verantwortlichen des Anschlages seien. Die Ausführenden seien dann rechte Männer gewesen, deutschtümelnde. „Deutschland verrecke“ singt die unter den Linken so beliebte Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ und da leuchtet es jedem linken Verschwörungstheoretiker ein, daß die wahren Täter rechte Deutsche sein müssen. So ist es ein Skandal, daß die Staatsgelder für die dem Kampf gegen Rechts sich verschrieben habenden Antifa-Organisationen gekürzt würden.

Der reale Täter, der nur „zufällig“ dies Attentat verübte, ist somit gar nicht der wahre Täter, denn dies Attentat ist durch ein Komplott dieser unheiligen Dreieinigkeit, Putin, Orban und Trump in einer Cooperation mit Deutschtümlern verursacht worden.

Da Muslime prinzipiell gute Menschen sind, die dann aber das Vorzugsopfer der bösen Rechten werden, und junge Muslime besonders zu Unterstützende und Hilfsbedürftige sind, ist es völlig abstrus, hier von einem „Sturm“, einer Erstürmung Europas durch uns feindlich Gesonnene zu schreiben. Wir wissen ja, daß nach den neuesten Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft es gar keine Belagerung Wiens durch muslimische Truppen gegeben hat, denn die wollten ja nur in da einen Kaffee trinken und wurden dann von rassistischen Deutschen daran gehindert. Unsere Christenpflicht wäre es also, alle Einwanderungswilligen freudig bei uns aufzunehmen und ihnen ermöglichen, ihre Religion zu praktizieren! Wagen wir mal zu träumen: Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee transubstantioniert ist und wir Christen in kleinen Autogaragen subkutan unsere Gottesdienste feiern, dann erfüllen sich die Träume alle Multikultigläubigen!

Nein, ein Dogmatiker kann die wahren Feinde von den angeblichen unterscheiden: Es gibt nur einen, den Rechten in all seinen Maskeraden und isb gilt es. jede Art deutschen Patriotismus zu bekämpfen: Je mehr Nichtdeutsche, je mehr Muslime einwandern, desto besser ist es. 

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“, das ist das Procedere der nachkonziliaren Theologie und Kirche.


 

 

Mittwoch, 3. Juni 2026

Ein Nachtrag zu den tabuisierten Worten- was man nicht mehr sagen darf

 

Was man nicht mehr sagen darf:  

  Außerdem verwende der Landesverband Begriffe wie „Bevölkerungsaustausch“, „Umvolkung“ oder „Volkstod“. Diese seien gängige Begriffe „in der rechtsextremistischen Szene“ und ließen „auf eine rassistische Weltanschauung schließen“.

"Junge Freiheit" 1.6.2026:  "Verfassungsschutz Niedersachsen darf die AfD hochstufen" 

Die Wortwahl allein reicht aus, um ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz zu werden. Nur daß diese Worte auch in rechtsextremistisch Kreisen verwendet wird, reicht aus. Dabei wird dann noch als selbstverständlich vorausgesetzt, daß ein Wort, weil es von Rechtsextremisten benutzt wird, keinerlei sachliche Berechtigung haben kann. Wenn also ein Rechtsextremist ausruft: "Es brennt!",dann brennt es nicht, da daß ja nur ein Rechter gesagt hat.  

Aber so wird man dem Phänomen der sprachpolitischen Regulierung noch nicht gerecht: In metaphysischen Zeiten meinte man, daß der Aussage: "Sie ist eine Putzfrau!" eine Realität entspräche, dieser Aussage entspräche. Nur eine Veränderung der Realität könnte dann auch eine Veränderung der sprachlichen Aussage erwirken. Denn die Realität ist etwas der Sprache Transzendentes- die Grundlage des metaphysischen Denkens. Nun wird einfach die Vokabel: "Putzfrau" substituiert durch die Vokabel: "Raumkosmetikerin" und schon existierte nun eine neue Realität, die des Raumkosmetikerinseins! Die Realität ist in der Sprache und nicht etwas außer ihr, als etwas Metasprachliches,Metaphysisches. So wird etwa die Abschaffung des Begriffes der Rasse gefordet in der Meinung, daß wenn dieser Begriff aus dem Vokabular gestrichen sei, es auch die damit benannte Realität nicht mehr gäbe, denn diese Realität existiere ja nur in der Sprache! 

So existieren nun nicht nur zwei Geschlechter: das weibliche (w) und das männliche (d) sondern auch noch diverse (d) andere. Jede Stellenausschreibung, auch kirchliche schreiben deswegen: (m,w,d), um niemanden unerlaubt als einen Bewerber auszugrenzen.So existiern durch diese sprachpolitische Regulierung diverse Geschlechter. Andererseits verschwinden bestimmte Realitäten. So gibt es keine Ausländer mehr, weil diese Vokabel ausgestrichen worden ist und somit auch keine Ausländerkriminalität. So gibt es auch keinen "Bevöl-kerungsumtausch" und keinen "Volkstod", weil diese Vokabeln als unerlaubte sanktioniert  werden durch die staatliche Sprachpolizei.  

Die Sprache konstituiert nämlich im postmetaphysischen Denken die Wirklichkeit, die keine Realität außerhalb der Sprache hätte. So gilt auch als "wahr",was demokratisch entschieden worden ist.

Zusatz

Gerüchteweise soll die Vokabel:"Vaterland" auch indiziert werden, da sie a) frauenfeindlich sei und b) nur noch von Rechten verwendet wird. 


  

 

 

Mittwoch, 4. März 2026

Bischof Feige kämpfte und fiel – aber er kämpft gewiß unangefochten weiter: „Mein Kampf gegen Rechts“.

 

Bischof Feige kämpfte und fiel – aber er kämpft gewiß unangefochten weiter: „Mein Kampf gegen Rechts“.



Bischof Feige hat sich, ganz im Widerspruch zu seinem Namen als ein wahrhaftiger Kämpfer gegen Rechts und vor allem gegen die AfD profiliert, viele Meritien unter allen Antifaschisten sich erarbeitet, streitet er doch sozusagen als Frontsoldat direkt in Ostdeutschland gegen die braunen Fluten. So verwundert es auch nicht, daß für diesen Bischof sein Fastenbrief des Jahres 2026 eine gute Gelegenheit bot, wieder seiner Berufung zum Kämpfer gegen Rechts nachzukommen.

Da predigte er: „Im Prinzip des Gemeinwohls drückt sich schließlich die Überzeugung aus, dass es über alle menschlichen Konflikte und Gegensätze hinweg gemeinsame Werte und Ziele gibt, die Achtung und Berücksichtigung beanspruchen und häufig sogar Vorrang vor Einzelinteressen haben. Gesellschaftliches Zusammenwirken wird hierbei nicht als„Null-Summen-Spiel“ angesehen, bei dem der eine nur das gewinnen kann, was der andere verliert, sondern bringt für alle Vorteile, wenn auch in verschiedenem Umfang.Man könnte auch sagen: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz.“

Diese Aussage aus dem Brief des Magdeburger Bischofes zur österlichen Bußzeit „Von christlichen Prinzipien gesellschaftlichen Zusammenlebens“ hat es nun wirklich in sich! Es muß hier nun der 24. Programmpunkt der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei zitiert werden:

„Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.
Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines
positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage:“

Und dann benennt diese Partei die Grundlage ihres Gesamtprogrammes in dem vorletzten Programmpunkt:“Gemeinnutz vor Eigennutz“. Es ist mit hundertprozentiger Sicherheit prognostizierbar, daß, wenn ein AfD- Parteimitglied diese NS-Parole zustimmend zitiert hätte, a) er angezeigt worden wäre, b) vehement ein Parteiverbot gefordert werden würde: „Jetzt reicht es!“ und c) das Parteimitglied aus der AfD ausgeschlosen worden wäre wegen dieses parteischädigenden Verhaltens.

In Deutschland ist ja die Parole: „Alles für Deutschland“, gemeint ist natürlich: „Alles Gute für Deutschland“ verboten1, da das auch die NSDAP vertrat und so müßte auch diese Parole: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ verboten sein.

Wie konnte nun ein so profilierter Kämpfer gegen Rechts so arg sich vertuen? Hat da niemand seinen Brief kontrolliert, hätte dieser antifaschistische Bischof nicht den braunen Stall richen müssen, aus dem diese Kloakenparole entstammt? Zudem paßt der Terminus des Gemeinwohles nicht in den heutigen politischen Diskurs, gilt doch die Parole: „ Wenn jeder zuerst an sich selbst denkt und für sich selbst sorgt, dann geht es letztendlich allen gut“: Das Gemeinwohl könne doch nur die Summe aller egozentrischen Interessensverwirklichungen sein, da es ja keine über den Einzelnen hinausgehende Entität wie etwa das Volk oder die Gemeinschaft, gibt, der sich der Einzelne zu subordinieren hätte. Das wäre doch eine antiliberale Idee.

Bischof Feige sündigte also, als er im Übereifer des Kampfes gegen Rechts selbst einen der wesentlichen Punkte des Parteiprogrammes der NSDAP sich zu eigen machte. Aber ihm wird man das verzeihen, besteht doch kein Zweifel an seiner hundertprozentigen antifaschistischen Gesinnung, daß er seinen Kampfauftrag gegen Rechts ernst nimmt als staatsstreuer Hofprediger und bischöflicher Regierungssprecher! Die österliche Kreuzesnachfolge verlangt nämlich zuvörderst sein Kreuzmachen bei den Regierungsparteien!

1Die Parole: „Deutschland verrecke“ der Band: „Feine Sahne, Fischfilet“ ist dagegen politisch korrekt und erfreut sich unter den Antifachisten großer Beliebtheit.

Mittwoch, 4. Februar 2026

„Die Krise der liberalen Demokratie – auf welcher Seite steht der Katholizismus?“

 

„Die Krise der liberalen Demokratie – auf welcher Seite steht der Katholizismus?“


So frägt der gleichnamige Artikel der Internetseite „feinschwarz“ am 29.Jänner 2026. Die Frage, „auf welcher Seite stehst Du?“ ist eine inquisitorische, denn sie impliziert, daß es eine richtige und eine falsche Seite gibt, und daß man nur vom richtigen Standpunkt aus richtig etwas beurteilen könne. Parteipolitisch gewendet heißt das, daß es die eine Partei gibt, die immer recht hat und andere können nur recht haben, insoweit sie mit dieser Partei übereinstimmen.

So ließ die SED einst über sich singen: „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht Und, Genossen, es bleibe dabei.Denn wer kämpft für das Recht.Der hat immer Recht.Gegen Lüge und Ausbeuterei.Der das Leben beleidigt.ist dumm oder schlecht.Wer die Menschheit verteidigt Hat immer recht So, aus Leninschem Geist Wächst, von Stalin geschweißt.Die Partei – die Partei – die Partei“

So einfach ist das in den Zeiten der Postmoderne nicht mehr, aber auch jetzt noch wird so dualistisch die Welt gedeutet: Wer rechts steht, ist stets im Unrecht und nur wer linksliberal ist, steht richtig. Die Guten bejahen also die liberale Demokratie, wer sie kritisiert hat a priori Unrecht. Die Französische Revolution wird nun in diesem „feinscwarz“ Artikel als die Mutter der liberalen Demokratie angesehen mit ihren Revolutionsideen, die der Menschenrechte. Deshalb müsse die Kirche auf der Seite der liberalen Demokratie stehen und jetzt praktisch die etablierten Parteien gegen die rechtspopulistische Kritik verteidigen. Es werden dann im Katholizismus finstere Hintermänner entlarvt, die sich gegen die liberale Demokratie verschworen haben, die Rechtskatholiken und wie immer man dann dies feindliche Lager beschimpft.


Eines könnte nun einen aufmerksamen Zeitgenossen zu denken geben: War nicht einst die Passion aller Linksintellektuellen die Gesellschaftskritik? Selbst Kunstwerke galten nur, wenn sie gesellschaftskritisch intendiert waren.(So erinnere ich mich, daß im Deutschunterricht Goethes „Leiden des jungen Werter“ ob seiner Gesellschaftskritik uns anempfohlen wurde!) Der Geist ist eben ein kritischer, sonst ist er keiner. Wenn man daraufhin heute sich frägt, wo denn nun die Tugend der Gesellschaftskritik noch praktiziert wird, kann irritiert konstatieren, daß jetzt die Apologie der politischen Verhältnisse zur Hauptaufgabe der Intellektuellen und der Medien avanciert ist. Kritisiert werden nur noch die Kritiker der bestehenden Verhältnisse. Die liberale Demokratie und ihre Marktwirtschaft gilt seit dem Ende des „Real existierenden Sozialismus“ als alternativlos. Ja sie muß ob ihres fortschrittlichen Charakters mit allen Mitteln verteidigt werden.

Und die Kirche soll nun als ein systemrelevanter Faktor ihre Aufgabe der Apologetik des politischen Systemes übernehmen. Alle utopistisch- eschatologischen Elemente der christlichen Religion werden so eingemottet,um sich ganz auf die Herleitung der Menschenrechte und der Würde des Menschen aus dem Schöpfergott zu deduzieren. In dem Menschenrechtsglauben habe sich so die Mission der christlichen Religion erfüllt. Die liberale Demokratie und ihre Marktwirtschaft sei sozusagen die Fleischwerdung der christlichen Religion.

Deswegen müsse diese Errungenschaft verteidigt werden wie alle reaktionären Kräfte, die sich gegen den Universalismus der Menschenrechte stellen,außenpolitisch Rußland, China, der Iran und jetzt gar die USA und innenpolitisch alles, was rechts von der Politik der Bundeskanzlerin Merkel verortbar ist, denn die stehen alle auf der falschen Seite. Der kritische Geist dankt so ab indem er jetzt zum Apologeten der bestehenden Verhältnisse sich transformiert hat. Nur noch conservative Restbestände der bürgerlichen Kultur, die Ordnungen der Ehe und der Familie, des Volkes mit seinem Nationalstaat und selbst die Geschlechterdifferenz sollen wegreformiert werden, damit der Liberalismus zur einzig legitimen Ordnungsvorstellung inthronisiert wird.Deswegen habe sich auch die Kirche von Grund auf, also radical zu liberalisieren! 

Samstag, 17. Januar 2026

Der schleswigholsteinische Ministerpräsident Lanz: Abtreibungsgegner Feinde der Demokratie

 

Der schleswigholsteinische Ministerpräsident Lanz: Abtreibungsgegner Feinde der Demokratie



Es klingt unglaublich, aber für den CDU-Spitzenpolitiker Lanz sind Abteibungsgegner faktisch Feinde der Demokratie. In dem Artikel der „Jungen Freiheit vom 16.Jänner 2026 wird dokumentiert, was Herr Lanz dort wirklich in seinem Gespräch mit Markus Lanz gesagt hat, Nach der heftigen Kritik an seiner Forderung nach einer Zensur und Verboten für ihm nicht geehme Internetseiten, wollte dieser Spitzenpolitiker den Eindruck erwecken, ihm ginge es nur um ein Verbot der Nutzung der sozialen Medien unter 16 Jährigen, als gnge es ihm nur um eine Jugendschutzmaßnahme. Er sagt dann aber eindeutig, daß die Jugend vor politischer „Desinformation“ bewahrt werden solle.

Frontal greift er dabei das Portal Nius an: „LANZ: Sie denken an Frauke Brosius-Gerorf? GÜNTHER: Ich meine Brosius-Gersdorf zum Beispiel! Ich meine, wer hat denn dagegen geschossen? Nius und solche Portale! Und es gibt Abgeordnete meiner Union, die solche Portale lesen, die sowas teilweise auch weiterschicken, die sowas in WhatsAppgruppen verteilen!“

Dies Portal habe mit gegen die Wahl von Frau Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin „geschossen“. Die Kampagne gegen diese extreme Abtreibungsbefürworterin habe dazu geführt, daß CDU Bundestagsabgeordnete signalisierten, nicht für diese Frau stimmen zu werden. So wurde ihre Wahl abgesetzt. CDUler hätten sich durch diese Kampagne beeinflussen lassen. So etwas dürfe es zukünftig nicht noch einmal ereigen und deshalb sagte er dann: Und ich glaube, wir müssen viel viel mehr aufwachen, daß das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind. Und wenn wir uns nicht zusammenreißen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, auch uns mit denen zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse auch zu wehren, dann werden wir unsere Demokratie in Deutschland in den nächsten 10 Jahren nicht wieder erkennen!

Das ist eindeutig: Medien, die die Wahl dieser Frau ob ihrer Position zur Abtreibung als nicht wählbar erklärten, sind „Gegner“ und „Feinde von Demokratie“. Auf die Nachfrage von Markus Lanz: „Oder zerstören? Im Extremfall sogar verbieten?“ – antwortete dieser CDU- Spitzenpolotiker mit einem eindeutigen und klaren: „Ja“

Dann breite der CDU- Politiker noch seine eigene Verschwörungstheorie wider die sog, „sozialan Medien“ und die „Tech-Konzerne“ aus, die systematisch die Bürger manipulieren würden:

„Kampf gegen Tech-Konzerne, nicht nur gegen die AfD“

LANZ: Die haben Geschäftsinteressen …

GÜNTHER: Absolut!

LANZ: Ich will denen gar nichts unterstellen.

GÜNTHER: Aber das ist ein Kampf, den wir führen müssen und das ist nicht nur die AfD…

LANZ: Würden Sie es gut finden, wenn andere Bundesländer das auch so machen würden?

GÜNTHER: Absolut.

LANZ: Würden Sie sogar gut finden, wenn man den australischen Weg ginge?

GÜNTHER: Absolut.

LANZ: Social Media Verbot bis 16, glaub ich.“



Ob der schleswigholsteinische Ministerpäsident wohl der iranischen Regierung ein Glückwunschtelegramm geschrieben hat, daß sie durch die Abschaltung des Internets ihre Staatsbürger effektiv gegen diese Manipulaionsversuche schützt?

Es drängt sich die Vermutung auf, daß dieser Ministerpräsident es mit dem Grundgesetz, der Meinungs- und Pressefreiheit so hält, wie es der US-Präsident mit dem Völkerrecht: Wenn es ihm paßt, hält er es, und wenn nicht, dann setzt er die Meinungs- und Pressefreiheit aus, um die vielen Feinde seiner – seiner ist hier wie bei „unsere Demokratie“ als besitzanzeigend zu lesen - zu bekämpfen, Die „Demokratie“ ist der Besitzgegenstand der sich als demokratisch verstehenden Parteien, die nun auch das Recht haben, die Zivilbevölkerung in den Kampf gegen die Feinde dieser Demokratie zu führen. Jährlich geben so die demokratischen Regierungen Millionen Euros aus zur Finanzierung des zivilgesellschaftlichen Kampfes gegen alle Feinde dieser Parteienoligarchie. Aber das reicht nicht: Zensurmaßnahmen und Verbote oppositioneller Medien verlangt dieser Kampf nun!  "Sein >Ja< auf die Frage von Markus Lanz nach Zensur oder Verboten erfolgte, nachdem er zuvor explizit über „Nius und solchen Portale“ gesprochen hatte, die keinen Journalismus machen, sondern „unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind“stellt die "Junge Freiheit" klar.

 Das ist zwar grundgesetzwidrig, aber dieser CDU- Spitzenpolitiker steht als Neomachiavelist über der Verfassung!



Sonntag, 14. Dezember 2025

Kath de warnt: Gefährliche Christen oder vor wem die Kirchentüren zu schließen sind!

Kath de warnt: Gefährliche Christen oder vor wem die Kirchentüren zu schließen sind!


Naiv könnte ein zeitgenössischer Christ sich die Lage der Kirche bei uns in Deutschland und in Westeuropa ja so zurechtlegen: Immer weniger nehmen die Angebote der Kirche in Anspruch, von der Taufe bis zur Beerdigung und das Interesse an den Glaubensinhalten:Gerüchteweise soll es einem Autohändler leichter fallen, einen „Trabant“ zu verkaufen als noch ein Interesse an Gott, Jesus usw zu erwecken. Da müßte man ja froh sein, wenn irgendwie dann noch Menschen sich religiös und gar christlich ansprechen ließen.

Aber Kath de sieht da genauer hin und warnt seine Leserschaft vor sehr gefährlichen Neukunden der christlchen Religion! Am 12.12.2025 widmete diese quasi offizielle Internetseite gleich drei Artikel diesen gefährlichen Christen! „Studie zeigt wachsendes religiöses Interesse von Männern.Männerseelsorger: Kirche muss bei veralteten Männerrollen achtsam sein.“ Im Prinzip wäre es ja erfreulich, wenn Männer wieder einen Zugang zur christlichen Religion fänden, aber Kath de beobachtet und analysiert genau, was denn das für Männer sind! „Junge, konservative Männer neigen eher dazu, in der katholischen Kirche einen Hort von Sicherheit für ihre traditionelle Männerrolle zu finden. Das ist nicht die Mehrheit der Männer, die sich dem christlichen Glauben zuwendet, aber dieses Phänomen gibt es. In dieser amerikanischen Studie zeigt sich eindeutig, dass verheiratete Männer stärker in die Kirche gehen. Wer mit traditionellen Formen wie etwa der Ehe etwas anfangen kann, der kann auch mit einer traditionellen Spiritualitätsform wie der katholischen Kirche eher etwas anfangen.“

Kann man sich Schlimmeres vorstellen als Männer, die ein positives Verhältnis zur Ehe haben und somit auch ein traditionelles Männerbild präferieren! Daß die dann auch etwas anfangen können mit traditionellen Spiritualitätsformen, verwundert nicht. Nein, conservativ eingestellte Männer, die braucht die Kirche nicht.Denen muß die „Rote Karte“ gezeigt werden. Akzeptabel wären eigentlich nur Männer, die Franz Alts Buch über den neuen Mann verinnerlicht hätten.Der Idealfall wäre wohl der homosexuelle Mann!

Dann wird der zweite Feind attackiert nach den conservativen Männern: die Freunde des Lobpreisgesanges! „Musikwissenschaftler warnt vor Lobpreismusik: Gefahr für den Glauben.“ Diese Überschrift müßte eigentlich einen Kath de Leser irritieren, ist doch die Zersetzung des katholischen Glaubens ein Anliegen dieser Internetsauftrittsseite. Aber in medias res:Unter dem aufschreckenden Titel: „Ästhetisch vereinfachend, theologisch verengend, politisch nicht unproblematisch. Musikwissenschaftler warnt vor Lobpreismusik: Gefahr für den Glauben“ steht geschrieben: „

Lobpreismusik fördere ein Christentum, in dem Glauben vor allem erlebt, nicht reflektiert werde, so Hollaender. Dahinter stehe das Verlangen nach Verbindlichkeit, nach Eindeutigkeit und Unmittelbarkeit. In katholischen Milieus werde diese Gotteserfahrung aus ästhetischen Erlebnissen mit historischen Formen der "Gegenwartserzeugung" Gottes kombiniert, so Hollaender. "Auf der Ebene der Erzeugung von Eindeutigkeit sind diese ästhetisch doch so unterschiedlichen Frömmigkeitspraktiken offenkundig kompatibel."

"Der Authentizitätsbegriff tritt das normative Erbe des Wahrheitsbegriffs an." Dies begünstige die Reduktion komplexer Zusammenhänge und erhöhe die Anschlussfähigkeit an rechtspopulistische Denkweisen. "

Entklausuliert heißt das einfach: Die Lobpreismusik sei primitiv und rechtslastig.Polemisch ist dabei die Verwendung des Begriffes der „Gegenwartserzeugung Gottes“: So würde in manipulativer Absicht der Eindruck einer Gegenwart Gottes suggeriert.Aber die Pauschaldiffamierung als affin zu dem rechtspopulistischen Denken reicht aus,um zu begründen, daß hier die „Rote Karte“ zu ziehen sei. Angegriffen werden dann „Formate wie die Augsburger "Mehr"-Konferenz oder der "Adoratio"-Kongress in Altötting“. Anbei: Wenn politisch korrekte Christen vereint brüllen: „Nazis raus!“, dann ist das eine wunderbare Liturgie ästhetisch höchsten Ansprüchen genügend!

Der dritte Kath de Kampfartikel bringt dann das Anliegen dieses innerkirchlichen Kirchenkampfes auf den Punkt: Wer darf nicht in der Kirche sein! Der Titel gibt gleich die Marschrichtung an :“Zusammenspiel von Ideologie und politischer Strategie.Expertin: Religion dient rechten Bewegungen als politisches Werkzeug“. So steht es denn da geschrieben: „Warnung aus Salzburg: Religionssoziologin Kristina Stoeckl sieht Religion als Werkzeug rechter Politik. Diese dürften jedoch nicht mit den Kirchen gleichgesetzt werden.“Die Lieblingfeinbilder werden dann herbeizitiert:

„Religion ist nach Überzeugung der Religionssoziologin Kristina Stoeckl für christlich-rechte Gruppen "Werkzeug" und "Triebfeder" zur Rückabwicklung der Nachkriegsordnung. In der Universität Salzburg sagte sie am Donnerstag, genau das sei Ziel von "Trumps MAGA-Amerika, Putins Russland, Viktor Orbáns Ungarn und politischen Kampagnen vieler rechter Parteien in Europa".

Eine ganze Welt von „Rechten“ hat sich also verschworen gegen die freie „Westliche Welt“ Und diese Rechten, Trump,Putin und Organ sind nun auch noch Christin, aber keine rechten sondern falsche, weil sie rechts sind. Europa müsse nun aufrüsten gegen diese äußeren Feinde und ihren fünften Kolonnen, den rechten Parteien in Europa. Zur Kirche gehören rechte Christen per se nicht, sondern sie seien nur Vertreter christlich rechter Gruppen.

In diesen drei an einem Tage publizierten Kampfartikel markiert Kath de ein Problem, daß falsche Christen in die Kirche eindringen und dort dann gar versuchen, einen Einfluß zu gewinnen. Dieser Infiltration muß nun die Kirche abwehren, sie dürfe nicht ungeprüft Menschen in sich aufnehmen nach dem Motto: Endlich wieder neue Kirchenmitglieder!,sondern nur politisch korrekte, die bereit sind, einen Antirechtseid zu schwören,in dem sie allem conservativen, traditionalistischem und rechten Denken wie einst dem Teufel und seinen Werken abschwören .


 

Sonntag, 16. November 2025

Von der „Brandmauer“ in der Kirche und der Politik – die Tradition des „antifaschistischen Schutzwalles

 

Von der „Brandmauer“ in der Kirche und der Politik – die Tradition des „antifaschistischen Schutzwalles



Im Jahre 1980 setzte sich innerhalb der C-Parteien Franz Josef Strauß als Kanzlerkandidat durch, nachdem er vorher mit der Ausdehnung der CSU der Schwesterpartei gedroht hatte als der conservativen Ergänzung zu der CDU, um so getrennt marschierend gemeinsam zu siegen. Der „Kampf gegen Rechts“ wurde in der bundesweiten Anti-Strauß- Kampagne präfiguriert: Der Kanzlerkndidat wurde als Hitler 2 perhorresziert, eine antifaschistische Kampfgemeinschaft von der SPD bis hin zu kommunistischen Organisationen führte diese Kampgne: Rettet Deutschland vor einem neuen Faschismus! Der CSU-Kandidat scheiterte, es war der erste und der letzte Versuch der CSU,selbst den Kandidaten der C-Parteien zu stellen, denn seit dem gilt ein CSUler als bundesweit nicht durchsetzbarer Kantlerkandidat. Als zu effektiv erwies sich die Kampgne, die CSU in den Geruch einer kryptofaschistischen Partei zu bringen.

Ein Blick retour in die Anfänge des Antifaschismus nach 1945. Die Kürzel „SED“ ist wohlbekannt, schon weniger,daß diese 3 Buchstaben für die „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands“ stand. Wir erklärt sich nun diese programatische Namensgbung: Ihr lag das Narrativ zugrunde, daß der „Hitlerfaschismus“ nur hätte siegen können, weil die SPD und die KPD, statt Seit an Seit den Nationalozialismus zu bekämpfen, widereinander standen. „Nie wieder Hitler“ hießeurch deshalb, daß sich deshalb die Sozialdemokraten und Kommunisten zu einer antifaschistischen Einheitspartei zusammen zu schließen hätten. In Ostdeutschland setzte sich dieses Narrativ in der SPD und der KPD durch, die Kommunisten verzichten darauf, wieder eine kommunistische Partei, die Sozialdemokraten darauf, eine sozialdemokratische Partei zu gründen, man einigte sich auf die Kompromißformel: „sozialistisch“, selbstredend auch ob des maßgebenden Einflusses der russischen Besatzungsmacht. In Westdeutschland setzte sich dieses Narrativ nicht durch in der SPD und auch hier war dafür der Einfluß der westlichen Siegermächtig ausschlaggebend.

Eingedenk der Parole des französischen Revolutionsführers Robespierre: „Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit“ legitimierte die SED- Regierung dann die massive Einschränlung der Meinungsfreiheit mit dieser Maxime: „Wer gegen uns ist, ist eben ein Faschist und deswegen ein Feind der Freiheit!“ Der „antifaschistische Schutzwall“, so die offizielle Bezeichnung der „Mauer“ sollte so die antifaschitische sozialistische Demokratie vor der kryptofaschistischen BRD beschützen. Diese „Mauer“ kann so als das Vorbild der „Brandmauer“ gegen Rechts angesehen werden.

Die Studentenbewegung 1968 ff veränderte grundlegend den politischen Diskurs in Westdeutschland. Hier soll nur auf einen Aspeckt dieser Veänderung geschaut werden, auf die „Brandmauer“ in den sog. Studenparlamenten an den westdeutschen Universitäten: Hochschulolitische Organisationen kandidieren für diese Parlamente. Die SPD nahe Vereinigung bezeichnet sich bis heute als „Jungsozialisten“, „Jusos“ abgekürzt, die der neugegründeten DKP als „Marxistischer Spartakusbund“, „MSB“ abgekürzt und der „RCDS“= Ring christdemokratischer Studenten“ als die Studentenpartei der C-Parteien. In den Studentenpalamenten wurde nun bis 1989 eine Politik der „Brandmauer“ durch die „Jusos“ und dem „MSB“ gegen denas als rechts(lastig) diffamierten „RCDS“ praktiziert: Keine Zusammenarbeit mit dieser rechten Vereinigung. Linke Bündnisse stellen seit dem in der Regel die Regierung der Studenparlamente, gern von den „Jusos“ und dem „MSB“ getragende. Denn diese zwei verband vieles in ihrem gemeinsamen Nein zu allem, was „rechts“ sei. Nach 1989 löste sich der „MSB“ auf, die „Jusos“ halten aber bis jetzt an der „Brandmauer“ gegen die Studentenorganisation der C-Parteien und der FDP fest: Keine Cooppertion mit allen, die nicht „links“, das ist: nicht antifaschistisch sind.

Die Ausgrenzungspolitik gegen die AfD steht nun in dieser linken Antifaschismustradition, nur daß jetzt die sich nach links entickelte CDU/CSU nun als ein Bündnispartner akzeptiert wird, sofern sie sich eindeutig von allem, was irgendwie „rechts“ oder „conservativ“ ist, distanziert, gilt doch der politische Conseratismus als williger Helfer der Machtübernahme durch den Hitlerfaschismus, wie es just auch die CDU- Organisation: „Kompaß Mitte“ bestätigte in ihrem Kampfaufruf gegen eine conservativere Ausrichtung der CDU!

Daß nun die SPD Seit an Seit mit der Nachfolgeorganisation der SED, der Partei: „Die Linke“ das Verbot der AfD fordert, steht nun ganz in dieser antifachistischen Tradition: „Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit!“ Robespierres. „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“, brüllen so ja Feministin im Bund mit Sozialdemokraten und Kommunisten, wenn Bürger für das Lebensrecht der Kinder im Mutterleibe demonstrieren. Die antifaschistische Einheitsfront steht. 

Auch im Sport wird dieser Brandmauer praktiziert: Das Mitglied der Olympiamnnschaft die Ruderin Frau Drygallas mußte im Jahre 2012 die Olympiamannschaft verlassen, nachdem der Leitung der Olympiamannschaft deren Freundschaft zu einrm NPD-Parteimitglied bekannt gemacht wurde. Daß sie selbst rechts gesinnt gewesen sei, wurde m.W nirgends behauptet, es reichte der unerlaubte Kontakt zu einem Rechten!

  

Daß sowohl die Katholische Kirche Deutschlands als auch der organisierte Protestantismus die „Brandmauer“ gegen Rechts praktiziert, ist unübersehbar, ja die katholischen Verbände mit ihren Unvereinbarkeitsbeschlüssen übernehmen da geradezu eine Avantgardfunktion. Warum das so ist, dafür gibt es viele Gründe. Hier möchte ich nur drei direkt ansprechen.

Erstens haben fast alle Führungskräfte der Kirche einmal an einer Universität studiert. Die Studenschaft aber inzwischen auch die Professorenschaft in den Geisteswissenschaften ist so links ausgerichtet, daß jeder conservativ oder gar rechts sich verstehende Student dort den Status eines Aussaätzigen inne hat und gewiß keine Karriere an der Universität machen kann. Eine linke Gesinnung ist faktisch eine conditio sine qua non für eine gelingende Promotion.

Zweitens steht die Kirche seit der Coronakrise unter dem Generalverdacht, nicht systemrelevant zu sein. Durch ihren emsigen Kampf gegen Rechts will die Kirche so ihre Systemrelevanz beweisen!

Drittens: Kirchenpolitisch war und ist die politische Linke und der politische Liberalismus stets kirchenfeindlich, nicht nur wegen der marxistischen Religionskritik, die Religion sei Opium für das Volk. Schon die Französische Revolution führte einen harten Kampf gegen die katholische Christen.1 Die Kirchengeschichte muß nun umgeschrieben werden, um zu zeigen, daß der Feind der Kirche immer nur rechts stand und das obschon General Franco die Kirche Spaniens vor dem Bolschewismus gerettet hatte. Theologisch gelingt das, indem Gott reduziert wird auf den Schöpfer aller Menschen, sodaß die Menschenrechte den Verkündigungsgehalt der Kirche auszumachen habe und Rechte gegen diese seien, Linke sie dagegen erkämpfen wollten!2


1Der Artikel: „Wie könnte man sie vergessen? Die Märtyrer von Vandee“ („Der Fels“, November 2025, S.326) zeigt die Radicalität dieses Kampfes gegen die Katholiken Frnkreichs:“General estermann,der sich den Namen >Schlächer< >verdiente<, erstattete danach diesen Rapport: >Auf Befehl habe ich Kinder unter den Hufen der Pferde zertreten, Frauen abgeschlachtet....Ich habe keinen einzigen Gefangenen gemacht...Ich habe sie alle ermorder.“

2So heißt es ja in der „Internationale“:“Völker, hört die Signale!
Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht! Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht.“