Samstag, 24. Oktober 2026

Ein dauerhafter Frieden auf Erden - eine notwendige Desillusion

 

Ein dauerhafter Frieden auf Erden – eine notwendige Desillusion



Wer einen dauerhaften, gar den ewigen Frieden auf Erden für eine reale Möglichkeit hält, der hat seine Rechnung ohne den Wirt, also dem Teufel gemacht.Solange dieser Feind des Friedens nicht völlig entmachtet ist, kann es keinen dauerhaften Frieden geben, bis also Jesus Christus wiederkommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten.



Von einer blauäugigen Naivität zeugt die Vorstellung, daß wenn jeder Mensch mit sich im Einklang, im Frieden lebt und wenn es den innerfamiliären Frieden dann gäbe, wäre der Weltfriede nicht mehr fern.Kriege sind politische Ereignisse und resultieren nicht aus innerfamiliären Konflikten oder aus mit sich nicht mit sich im Einklang befindenden Menschen.



Das schöne Narrativ, daß in Demokratien das Volk einen so starken Einfluß auf die Regierungen habe, daß sie kaum Krieg führen würden, denn welches Volk wolle schon einen Krieg, wohingegen diktatorische Regime leicht Kriege führen könnten, da die Diktatoren ohne eine Rücksicht auf des Volkes Meinung Krieg führen könnten, widerlegt die Tatsache, daß die demokratisch regierte USA im 20. und 21. Jahrhundert sehr viele und das kommunistisch regierte China keinen einzigen Krieg in diesem Zeitraum führte.

Gott wolle aber auf jeden Fall keinen Krieg. Ein Blick in die Bibel beweist das Gegenteil: Es gibt von Gott gewollte Kriege, etwa die der Eroberung Kanaans durch das jüdische Volk.



Und dann sagt Jesus Christus selbst Mt 10,34:

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin,Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“.

Die Kirche ist zwar im Himmel die triumphierende, in Fegefeuer die leidende, aber auf Erden die kämpfende, die ecclesia militans. Sie muß gegen die äußeren Feind kämpfen, die sie bekämpfen und gegen die inneren, die durch Irrlehren sie bekämpfen. Und jeder Christ ist auch einer, der gegen seine eigene Neigung zum Sündigen zu kämpfen hat.
Wie sollte da ein Friede möglich sein? Immer wird die Unwahrheit wider die Wahrheit streiten und kämpfen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen