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Samstag, 22. August 2026

Regressive Frömmigkeit – eine neue Kampfparole wider den katholischen Glauben?

 

Regressive Frömmigkeit – eine neue Kampfparole wider den katholischen Glauben?





Eine gediegene Übersicht bietet der KI zu diesem Stichwort abgefragt am: 23.8.26: „Als >regressive Frömmigkeit< bezeichnet man eine Form des religiösen Glaubens, die sich aus Angst vor Komplexität und gesellschaftlichem Wandel in frühere, vermeintlich heile und starre Dogmen zurückzieht. Sie meidet den kritischen Dialog mit der Moderne und setzt stattdessen auf blinden Gehorsam, Rituale und emotionale Sicherheit.

Hier findet sich fast das gesamte Kampfvokabular des linksliberalen Katholizismus wieder : „der religiöse Glaube“ ist selbst schon pejorativ gemeint, da der Terminus „religiös“ den Glauben, den an sich guten, depraviert, ähnlich wie das Wortfeld: fromm, frömmelnd, frömmlerisch. Der wahre Glaube ist stattdessen ethisch, moralisch sich engagierend und verbleibt nicht im „Religiösen.“

Die Quelle solch einer Frömmigkeit, solcher Religiösität ist die „Angst“, nur nicht mehr vor dem Menschen beängstigende Naturereignisse, die er nicht (noch nicht) begreifen konnte wie Donner, Blitz und Seuchen etc sondern vulgärsoziologisch vor der „Komplexität“ der Gesellschaft und der „Angst“ vor dem gesellschaftlichen Wandel. Damit ist a priori ausgeschlossen, daß es für diese Frömmigkeit aus dem Wesen der Religion selbst stammende Gründe existieren könnten.

Es wird also die Zuflucht davor in „starre Dogmen“ gesucht. Damit ist selbstredend die ganze Lehre der Kirche gemeint und wird so abgeurteilt. Der Glaube, es gäbe offenbarte und in der Kirche erkannte und bekannte Wahrheiten ist so nur das Produkt verängstigter Christen bzw einer verängstigten Kirche. Es gibt keine Religion, keine praktizierte, die ohne eine Ritualpraxis auskäme. Der wahre Glaube, der antiregressive, also progressive ist demnach ein religionsloser Glaube, das ist einer, der nur die moralisch/ethische Praxis kennt und alles eigentlich Religiöse als abergläubisch abtuen möchte.

Der „kritische Dialog mit der Moderne“ sei zu führen, aber das meint hier nun nicht, der Moderne gegenüber kritisch eingestellt zu sein, sondern die Moderne als die Kritikinstanz anzuerkennen, von der aus die Kirche zu kritisieren sei, wenn sie der Normativität der Moderne nicht genüge.(Marxistischer formuliert: Die Religion gehört zum „Überbau“ und muß sich stetig dem gesellschaftlichen Wandel, dem Fundament der Gesellschaft anpassen, letztendlich der Ökonomie.

Als die Merkmale dieser Frömmigkeit zählt der KI nun auf:Rückzug ins Gestern: Alte Traditionen werden unkritisch verherrlicht und als einzig wahre Norm gesetzt.Abwehr von Kritik: Zweifel oder theologisches Nachdenken gelten als Verrat oder Schwarz-Weiß-Denken: Die Welt wird streng in „gut“ (die eigene Gruppe) und „böse“ (die säkulare Welt) eingeteilt.Autoritäre Struktur: Führungspersönlichkeiten oder feste Dogmen geben strikte Antworten vor, um eigene Verantwortung abzugeben.

Wer als Katholik über diese Punkte gründlich nachdenkt, kommt unweigerlich auf die Erstursache dieser Frömmigkeit: Jesus Christus selbst. Dieser selbst unterscheidet wirklich zwischen Gott und dem Teufel, ist Vertreter einer autoritären Struktur: Er fordert Gehorsam ihm gegenüber, lehrt feste Dogmen, statt daß er nur seine persönlichen Privatansichten mitteilt, gibt sich selbst als den einzig wahren Hirten aus, dem seine Schafe zu folgen haben, setzt dann gar noch einen Nachfolger in dies autoritäre so gar nicht demokratische Hirtenamt ein, proklamiert sich als die eine Wahrheit! Jesus Christus war und ist einfach das Schlimmste, was der Kirche passieren konnte.Die Revolte gegen den Herrn der Kirche ist eben das eigentliche Anliegen des progressiven Katholizismus.

Als die Ursachen werden dann noch genannt, statt auf den Verursacher des regressiven Glaubens zu verweisen:

„Überforderung: Schnelle gesellschaftliche Veränderungen und Krisen erzeugen Angst.

Sicherheitsdrang: Einfache Antworten und feste Regeln bieten psychologischen Halt in einer unübersichtlichen Welt.“


Das erstaunt nun jeden mitdenkenden Leser: Gibt es denn noch simplere Antworten auf die jetzige Krise der christlichen Religion als: Sex für jeden, die Verdemokratisierung der Kirche und die Einführung des Frauenpriestertumes?Ist diese linksliberale Reformagenda noch an Einfachheit und an fester Regelhaftigkeit unterbietbar? Wer die Welt sich so versimplifiziert zurechtlegt, für den existiert keine unübersichtliche Welt, der weiß genau, wo die Guten und wo die Bösen stehen: Außenpolitisch: Putin und Trump, neuerdings auch Netanjahu, religiös alles was rechts von der CDU positionierbar ist und im religiösen Raum: alle Conservativen, Traditionalisten, Fundamentalisten, eben jeder, der nicht linksliberal ist und die LGBTQ für die neueste Gottesoffenbarung hält. .







Donnerstag, 20. August 2026

Weiter im Kampf gegen Rom! Erzbischof Heßes und Bischof Feiges Kampf gegen die Lehre der Kirche

 

Weiter im Kampf gegen Rom! Erzbischof Heßes und Bischof Feiges Kampf gegen die Lehre der Kirche


Kath net berichtet unter der Überschrift: „Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!“ am 19.8.2026. „Das Dikasterium für Kultur und Bildung habe sich auf die Seite jener Eltern gestellt, die sich gegen die von Erzbischof Stefan Heße für katholische Schulen im deutschen Erzbistum erlassenen Richtlinien zur sexuellen >Vielfalt< wehren: „Die Antwort ist kurz, aber notwendig. Das Vorhaben muss gestoppt werden, bevor es in die Praxis umgesetzt wird.“

Es gälte nämlich in der Katholischen Kirche „dass hinsichtlich der Frage etwaiger Leitlinien zur Sexualerziehung die Position weiterhin jene bleibt, die im Dokument ‚Als Mann und Frau schuf er sie“, heißt es zu dieser Causa in dem „Tagespostartikel“: vom 19.8.2026: „Vatikan reagiert auf Streit um sexuelle Bildung im Erzbistum Hamburg“.

Dabei hat doch der als Anti-Rechts- Kämpfer sich profilierende Magdeburger Bischof Feige festgestellt, daß die AfD für keinen Katholiken wählbar sei: „Mit Blick auf queere Menschen und das Segnen homosexueller Paare habe die Kirche sicher eine Entwicklung hinter sich, sagte Feige in einem Podcast der "Mitteldeutschen Zeitung" und der "Volksstimme". „Aber die große Tendenz sei, >dass wir da offen sind für jeden Menschen und jeden Menschen achten in seiner Art und Weise, in seiner Sexualität und in seiner Selbstbestimmung<. In ihrem Parteiprogramm setzt sich die AfD primär für die klassische Kernfamilie ein."1

Weil die Katholische Kirche sich von ihrem Modell der klassischen Kernfamilie verabschiedet habe und das Konzept der sexuellen Selbstbestimmung nun bejahe,sei die AfD nicht wählbar, da sie das vertritt, was die Kirche nun schon überwunden habe.

Hier wird also die LGBTQ- Ideologie als für uns Katholiken jetzt verbindliche Glaubenslehre verkündet. In Hamburg soll nun diese Ideologie das Fundament des Unterricht in den dortigen „katholischen“ Schulen bilden!

Leider hält die Katholische Kirche aber bis jetzt an ihrer traditionellen Lehre über die Geschlechterdifferenz, die von Frau und Mann, an ihrer Ehe- und Sexuallehre fest, nur daß das deutsche Bischöfe einfach völlig ignorieren und lehren, was ihnen gefällt. Die LGBTQler sind nun inzwischen zum Lieblingsklientel aller progressiven Kirchenvertretern geworden, man buhlt geradezu um ihre Gunst. Galt vorgestern noch in den progressiven Kreisen die Parole der Solidarität mit den Unterdrückten und Ausgebeuteten der Welt, so nehmen jetzt diesen Platz die Schickeriaprobleme der LGBTQ-Aktivisten diese Position ein. Das korreliert mit dem Positionswechsel der linken Parteien, den „Grünen“, der „Linken“2 und der SPD, statt für den „Kleinen Mann“ für dieses Milieu vorrangig Politik zu betreiben. Man könnte meinen, daß heutzutage die Kirchenoberen und die in den demokratischen Linksparteien das Sagen Habenden aus dem gleichen linksliberalen Milieu sich rekurrieren.

Aber es muß nun die Frage gestellt werden: Kann sich Rom noch gegen die Aufstandsbischöfe und Kombattanten in Deutschland durchsetzen oder tanzen die nicht schon lange, ganz vom antirömischen Geiste Luthers erfüllt, Rom auf der Nase?





1Domradio, 6.8.2026: Bischof Feige: Katholisch heißt nicht unbedingt konservativ.

2Dieser Positionswechsel der Partei der „Linken“ veranlaßte ja Frau Wagenknecht, als die Alternative zu dieser Partei die „BSW“ zu gründen; sie ist eben eine Traditionalistin.

Montag, 10. August 2026

"Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“



In diesem Kath de Artikel, publiziert am 10.8.2026 zeigt uns ein Dogmatik-professor vorbildlich, wie man sich die Welt politisch korrekt zurechtlegt, wie Ereignisse, die nicht ins eigene Weltbild passen passend gemacht werden. Zwei aktuelle Ereignisse stören nun die Welt der politischen Korrektheit und stellen so eine wahre Herausforderung dar: der Anschlag auf die Homosexkundgebung in Berlin, der CSD- Veranstaltung und die massiven Grenzüberquerungen in Ceta.

„Der schreckliche Anschlag beim CSD am 25.07. in Berlin und der massive Grenzübertritt am 30.07. in Ceuta scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Was beide Ereignisse verbindet, sind die reflexhaften Reaktionen, die in eine fatale Richtung gehen: Das Problem seien >Islamismus<, wo es doch um ein homophobes Hassverbrechen geht, das zufällig von eine IS-Sympathisanten verübt wurde, und >Massenmigration"<junger (muslimischer) Männer, die ganz Europa stürmen würden.“

Das Problem ist in beiden Fällen nicht die jeweilige Tat, die des Anschlages oder die des illegalen Einwanderungsversuches, sondern die Täter, nämlich, daß es „falsche Täter“ sind. Im politisch korrekten Weltbild ist doch ein Muslim immer ein guter Mensch, der nur im Status des rassistisch -islamitisch Diskriminierten auftreten kann, aber niemals als ein Täter.

Nun war aber der den Anschlag auf den CSD- Event ein gläubiger Muslim, der aus religiösen Gründen diesen Anschlag verübte. „Was tun?“ Ein Dogmatiker findet darauf eine Antwort, die sich aber nicht gerade durch ihre Originalität auszeichnet, aber in linken Kreisen sich größter Beliebtheit erfreut: „An allem sind die Rechten schuld!“ (Unter progressiven Dogmatikern ersetzt Adolf Hitler, die Alt- und Neonazis die einstige Funktion des Teufels, der ja entmythologisiert worden ist, um nun in Hitler sein wahres Antlitz zu zeigen.)

„Homophobe Gewalt ist hauptsächlich dem Milieu (deutschtümelnder) martialischer Männlichkeit (im Alter zwischen 14 und 23) eigen und beeinflusst(e) längst die Politik unter Orbán, Nawrocki, Putin oder Trump, wo Diversitätsprogramme gestrichen werden.“ Da tritt uns nun die unheilige daimonische Dreieinigkeit von Orban, Putin und Trump entgegen, zusätzlich der weniger bekannte Nawrocki, um klar zu machen, daß letztendlich diese die wahren Verantwortlichen des Anschlages seien. Die Ausführenden seien dann rechte Männer gewesen, deutschtümelnde. „Deutschland verrecke“ singt die unter den Linken so beliebte Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ und da leuchtet es jedem linken Verschwörungstheoretiker ein, daß die wahren Täter rechte Deutsche sein müssen. So ist es ein Skandal, daß die Staatsgelder für die dem Kampf gegen Rechts sich verschrieben habenden Antifa-Organisationen gekürzt würden.

Der reale Täter, der nur „zufällig“ dies Attentat verübte, ist somit gar nicht der wahre Täter, denn dies Attentat ist durch ein Komplott dieser unheiligen Dreieinigkeit, Putin, Orban und Trump in einer Cooperation mit Deutschtümlern verursacht worden.

Da Muslime prinzipiell gute Menschen sind, die dann aber das Vorzugsopfer der bösen Rechten werden, und junge Muslime besonders zu Unterstützende und Hilfsbedürftige sind, ist es völlig abstrus, hier von einem „Sturm“, einer Erstürmung Europas durch uns feindlich Gesonnene zu schreiben. Wir wissen ja, daß nach den neuesten Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft es gar keine Belagerung Wiens durch muslimische Truppen gegeben hat, denn die wollten ja nur in da einen Kaffee trinken und wurden dann von rassistischen Deutschen daran gehindert. Unsere Christenpflicht wäre es also, alle Einwanderungswilligen freudig bei uns aufzunehmen und ihnen ermöglichen, ihre Religion zu praktizieren! Wagen wir mal zu träumen: Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee transubstantioniert ist und wir Christen in kleinen Autogaragen subkutan unsere Gottesdienste feiern, dann erfüllen sich die Träume alle Multikultigläubigen!

Nein, ein Dogmatiker kann die wahren Feinde von den angeblichen unterscheiden: Es gibt nur einen, den Rechten in all seinen Maskeraden und isb gilt es. jede Art deutschen Patriotismus zu bekämpfen: Je mehr Nichtdeutsche, je mehr Muslime einwandern, desto besser ist es. 

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“, das ist das Procedere der nachkonziliaren Theologie und Kirche.


 

 

Dienstag, 14. Juli 2026

„Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen“ 1 oder die Sehnsucht nach dem Tode

 

„Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen“ 1 oder die Sehnsucht nach dem Tode


Auf diesen Kath net Artikel möchte ich jetzt en detail näher eingehen, er spricht für sich, weit dies Bistum sich schon vom katholischen Glauben entfernt hat. Ursprünglich wurde das Subsidaritätsprinzip auch im Bildungsbereich verwendet, um gegenüber dem Staate, der als moderner die Bildung als seine ureigenste Aufgabe definiert, Freiräume sich zu erkämpfen, in denen im katholischen Geiste Kinder unterrichtet werden sollten. Dem modernen Nationalstaat traute man so ein positives Verhältnis zur Katholischen Kirche nicht zu- man denke an den Kulturkampf Bismarcks.

Jetzt lassen sich die katholischen Schulen Hamburgs gleichschalten, indem sie die von den Regierungen der Länder protegierte Ideologie der LGBTQ- Bewegung in sich implantieren lassen.

„Im Geleitwort schreibt P. Sascha-Philipp Geißler SAC, der zuständige Generalvikar des Erzbistums folgende Sätze: >Wir treten ein für die Akzeptanz (nicht nur Toleranz, Anm. d. Red.) von Vielfalt hinsichtlich sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identität. Und wir treten ein für eine lebensbejahende und in diesem Sinne positiv besetzte Sichtweise auf Sexualität.<“

Daß diese Aussage sich selbst widerspricht, ist offenkundig: Denn lebensbejahend ist die Sexualität nur, wenn sie ihrem Wesen gemäß auf die Fortpflanzung ausgerichtet ist. Das verneint nun die Ideologie der Akzeptanz der „Vielfalt sexueller Orientierungen“. Die Zweigeschlechtlichkeit ist nun die notwendige Bedingung für die Geburt von Kindern und somit verneint die Rede von einer Vielzahl geschlechtlicher Identitäten eine lebensbejahende Sexualität.

Daß so dies Konzept unvereinbar mit der Lehre der Kirche ist, lautet doch das erste Gebot, daß Gott uns Menschen gab: „Seid fruchtbar, mehret Euch!“, ist nicht wegdiskutierbar. Irritieren muß aber, wie denn die LGBTQ- Ideologie in die Schulbücher der staatlichen Schulen einwandern konnten, die nun die Kirche Hamburgs so breitwillig sich unterwirft.Man könnte doch meinen, daß selbst ein atheistischer Staat um seiner Selbsterhaltung willen dafür Sorge trägt, daß das Staatsvolk sich hinreichend vermehrt, um sich zu erhalten und somit auch den Staat des Staatsvolkes. Wie kann dann der Staat eine so lebensverneinende Ideologie wie die LGBTQ oder den Feminismus unterstützen?

Die Krise des Sozialstaates, daß er nicht mehr finanzierbar ist, ist hauptsächlich der demographischen Fehlentwickelung zuzuschreiben, daß zu wenig Arbeitende zu viele Nichtmehrarbeitende finanzieren müssen, daß eben mehr Bürger sterben als geboren werden.

Ich finde dafür nur eine Antwort: Wir leben in einer Epoche der Dekadenz, der Schwächung des Lebenswillens. Im Feminismus wie in seinem Derivat, der LGBTQ- Ideologie manifestiert sich ein „Nein“ zum Leben. Diese Ideologien usurpieren nun den Staat, der eine Schöpfungsordnung Gottes zum Erhalt des Lebens ist und verkehren so den Staat zu einem Instrument der Lebensverneinung. Daß nun gar die Kirche sich von dem lebensbejahenden Gott Jesu Christi abgewandt einstimmt in „Spiel mir das Lied vom Tod“ zeigt, wie es um die Kirche steht. Man könnte denken, daß die Sehnsucht nach dem Tode diese Kirche erfüllt.




1 Kath net 14.7.2026

Dienstag, 13. Januar 2026

Ein Knigge für „Multikulti“ und die ökumenische Praxis?

 

Ein Knigge für „Multikulti“ und die ökumenische Praxis?



Der „Knigge“ galt lange Zeit für das Benimnbuch schlechthin. Ob damit die Intention dieses Werkes wirklich erfaßt ist, sei dahingestellt und ob es denn wahr sei, daß neuerdings Benimmbücher wieder in Mode gekommen sein sollen, soll hier nicht erörtert werden sondern einfach konstatiert werden, daß auch die liberalistischte Gesellschaft nicht ohne ein Minimum an normativer Regelungen für das Alltagsleben auskommt, daß ein Miteinander auch nicht möglich wäre, wenn in jeder Situation erste die Regelungen zwischen allen Beteiligten auszuhandeln wären.

Nehmen wir erstmal etwas recht Unspektakuläres: Ein Raucher wird zu Freunden eingeladen, in deren Wohnung niemand raucht, da alle meinen, daß jeder Tabakgenuß gesundheitsschädigend sei. Darf nun der passionierte Raucher darauf bestehen, als Gast da eingeladen, wie er es gewohnt ist, zu rauchen? Wäre es schicklich, den Gastgebern gegenüber zu erklären: „Ich möchte dann aber bei Euch Daheim rauchen?“ Der Status des Gastes verlangt in diesem Falle den Verzicht auf dies Plaisir. Aber, um nicht einseitig raucherfeindlich zu gelten, muß dann auch gelten, daß ein eingeladener Nichtraucher nicht verlngen darf, daß nun der Gastgeber das Rauchen einstellt um des Gastes willen. Der Gast hat sich dem Gastgeber unterzuordnen, was selbstredend nicht ausschließt, daß der Gastgeber, auf den Gast Rücksicht nehmend ihm das Rauchen dann in einer Nichtraucherwohnung zu erlauben.

Nun leben viele Nichtdeutsche in unserem Lande als „Gäste“ und so liegt es doch nahe, daß diese sich auch wie Gäste in unserem Lande benehmen. Die Multikultiideologie dagegen vertritt das Gegenteil: Wir (nicht immer freiwilligen) Gastgeber hätten uns nach unseren Gästen zu richten. Wenn also islamische Frauen nicht Männern die Hand geben dürfen, dürfen sie die bei uns übliche Begrüßungsform ablehnen, ja als Nichtmuslim sollte man erst gar nicht versuchen, einer Muslimin die Hand zu geben. Dramatischer wird es nun schon bei den Christkindel- bzw Weihnachtsmärkren: Müssen die umbenannt werden, damit Muslime sich nicht von ihnen ausgegrenzt fühlen? Darf in Kindergärten noch Ostern gefeiert werden, wenn viele Kinder da muslimischen Glaubens sind? Was wird die Kirche sagen, wenn die Fronleichnamsprozessionen als eine unzumutbare Provokation für Muslime bezeichnet werden und gefordert wird, daß sie nur noch innerhalb der Mauern der Kirche zu begehen sind? Der Knigge für Gäste insistiert darauf, daß der Gast sich dem Gastgeber anzupassen habe, wenn der den ein Gast sein will!

Wenden wir uns der Ökomene zu: Ein ökomenischer Gottesdienst wird in einer katholischen Kirche gefeiert. Die Evangelischen sind Gäste eines katholischen Wortgottesdienstes. Man kann mit 100 prozentiger Sicherheit voraussagen, daß dann in diesem Gottesdienst die Heiligen, nicht mal die Mutter Gottes angerufen wird als unsere Fürbitter. Warum? Aus Rücksicht auf die Gäste. Alles, was genuin katholisch ist und von den Evanglischen abgelehnt wird, wird weggelassen, da man ja die Gäste nicht verärgern möchte. Katholiken veranstalten so faktisch gemäß der protestantischen Lehre Gottesdienste aus ihrer Rücksichtsnahme den Protestanten gegenüber.

Warum verlangt nun der Ökomenismus wie die Multikultiideologie, daß stets der Gastgeber den Wünschen der Gäste willfährig gegenüber zu sein habe? Gemäß den üblichen Benimmregeln ist das nicht. Ein Verdacht dängt sich auf: Aus einer Abneigung gegen die Kultur im eigenen Hause heraus wird verlangt, sich den Gästen anzupassen, ihnen willfährig zu sein! Der ökomenisch eingestellte Katholik will nicht mehr katholisch, der Christ nicht mehr Christ und der Deutsche nicht mehr deutsch sein.Das ist die Praxis der Lust an der Verneinung des Eigenen. Alles Fremde erscheint diesem Selbstverneiner besser als das ihm Eigene! Es ist eben ein fataler Irrtum, davon auszugehen, daß jeder sich selbst bejahe in seinem Bestimmtheit durch sein Geschlecht, seine Volkszugehörigkeit und seine Kultur, und dann leider oft egoistisch die Anderen mißachte oder nur ausnutzen will. „Ich will nicht sein, was ich bin, wozu Gott mich bestimmt hat“ ist eine ebeno große Sünde und viel verbreiteter als allgemein angenommen wird. Man denke nur an die aktuellen Erfolge der LGBTQ- Ideologie.


Dienstag, 9. Dezember 2025

Wenn Kath de von der Maxime der Zeitgemäßheit spricht....

 

Wenn Kath de von der Maxime der Zeitgemäßheit spricht....



Es mag von manchem als ein Vorurteil angesehen werden, wenn, kaum daß das Auge das Wort „zeitgemäß“ oder irgendeines seiner Derivate sichtet, das Schlimmste befürchtet wird, aber was soll man tuen, wenn selbst die schlimmsten Befürchtungen noch um das zigfachste übertroffen werden?

Die Überschrift: „Theologe über eine zeitgemäße Rezeption des Textes. Wie geht Mission heute? 60 Jahre Konzils-Dekret "Ad gentes" , am 7.12.2025 publiziert, läßt nun wirklich Ärgstes befürchten. Wie wird dieser „Theologe“ das Missionsdekret des 2.Vaticanums beerdigen. Dabei scheint dieser „Theologe“ sich doch nur um die Tötung eines längst Entschlafenen zu be-mühen, hat doch die Katholische Kirche längst jede Missionstätigkeit eingestellt.

Ich gestatte mir einmal einen groben Vergleich mit einer Fußballmannschaft: Die jetzige Kirche gliche dann einer Fußballmannschaft ohne eine Sturmabteilung, den Angriff, indem sie auf jede Mission verzichtet und einer ohne eine Abwehr, da sie keine Apologetik mehr betreibt sondern stattdessen sich eine Fundamentaltheologie leistet, deren liebste Beschäftigung die Hervorbringung von Eigentoren ist, sprich: diese Disziplin kritisiert am liebsten die Unzeitgemäßheit der Kirche.

Wie eröffnet nun dieser Kath de Artikel seinen Zentralngriff auf die schon erledigte, ad acta gelegte Mission? „Dennoch wird in Artikel 2 des Missionsdekrets eine prägende Grundaussage formuliert, die bis heute nichts an ihrer Relevanz verloren hat: "Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch." Das könnte nun gar als eine Aufwertung der missionarischen Aufgabe der Kirche verstanden werden, denn die Mission gehört nun ja zum Sein der Kirche und ist nicht einfach nur eine Aufgabe der Kirche in dem Sinne von, daß es zuörderst die Kirche gäbe, die dann eben auch diese Aufgabe zu erfüllen habe.

Nun wird es aber wunderlich, denn es wird von einer trinitarischen Verankerung des Missionsauftrages der Kirche geschrieben.Aber das damit Gemeinte wird sofort klar, wenn dann ausgesagt wird, wogegen sich diese Verankerung richtet, „gegen den sogenannten >Missionsauftrag< im Neuen Testament.“ So lautet dieser: „Da trat Jesus auf sie zu und sagte ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.Darum gehet zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern (Schüler wäre eine adäquatere Übersetzung) tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Mt 28,17-20)

Dieses Missionserständnis wird nun als ein „instruktionstheoretisches“ bzw juridisches herangesetzt und diffamiert.Jesus habe keine Instruktionen erteilt und auch nichts gelehrt und schon gar keine Wahrheiten offenbart. Gott habe sich nämlich nur selbst mitgeteilt, selbst offenbart, aber nicht daß er etwas von ihm Verschiedenes mitgeteilt hätte, etwa zu taufen, zu bekehren und zu belehren.In der Regel wird diese Selbstoffenbarung Gottes als die Offenbarung, daß er die Liebe sei, interpretiert.

Worin besteht nun die Missionsaufgabe der Kirche, nachdem es nicht mehr ihre Aufgabe ist, Menschen zum christlichen Glauben zu bekehren? Die „prophetisch-missionarische“ Aufgabe ist ihr „ Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde.“ Dann stellt aber dieser „Theologe“ fest, daß die Kirche für diese Aufgabe unglaubwürdig sei, solange sie das Frauenpriestertum noch nicht eingeführt habe, denn das verlange ihr Engagement für die Gerechtigkeit! Der Vorwurf an die Kirche lautet so: „dass die katholische Kirche im 21. Jahrhundert nicht einmal jene in der gesellschaftlichen Praxis längst etablierten Mindeststandards geschlechtergerechter Partizipation gewährleistet und Frauen weiterhin systematisch marginalisiert.“

Dann wird die neue Agenda der Missionstätigkeit der Kirche expliziert:Es gelte, ganz im Geiste des Feminismus den „Androzentrismus“ zu bekämpfen, die zeitgenössischen Genderstudien anzueignen, die LGBTQ-Lobby wird jubeln, und der „Anthropozentrismus“ müsse um der Klimakatastrophenhysterie bekämpft werden. Ersparen wir uns das Weitere: Ein links-alternatives Weltbeglückungsprogramm wird uns hier mal wieder aufgetischt, das mit der Missionsaufgabe der Kirche nichts gemein hat, weil für es die christliche Religion völlig überflüssig ist.Anstatt dessen wird der Glaube an die Menschenwürde proklamiert um ein linkshumanitarisches Weltbeglückungsprogramm zu initiieren. 

Das "Portal zur katholischen Geisteswelt" schreibt über das zeitgeistgemäße Missionsverständnis(8.12.2025,dort wird auf diesen Artkel verwiesen):

"Keine Taufen mehr!
Das neue Missionsverständnis der Steyler

“In 20 Jahren habe ich niemanden getauft”, bekennt der Steyler Missionar Pater Enrique Gaska SVD, der in Paraguay unter den Awa-Guaraní-Indianern wirkt. Das sagt er aber nicht mit Bedauern, sondern als Ausdruck des neuen Missionsverständnisses, von dem er beseelt ist und das im darüber berichtenden Artikel von Christian Tauchner SVD in der Steyler Missionszeitschrift stadtgottes (Juli-August 2011, S. 54-56) propagiert wird.

Nach diesem Verständnis geht es in der Mission darum, “die Selbstbestimmung der Indianer zu fördern” und sie in “ihrer Kultur (und damit auch Religion) zu unterstützen”, wie es laut Artikel der in Paraguay von der Kirche gegründete “Pastoralrat für die Indianer” tut. Taufe und Mission im klassischen Sinn erscheinen in dieser Optik als ein Bestandteil europäischen Kulturimperialismus’ und als ein Dienst an kolonialen Interessen, wie der Vorwurf P. Tauchners an die bisherige Missionsarbeit der Kirche lautet."





Freitag, 5. Dezember 2025

Ein neuer Stardogmatiker, der der katholischen Theologie und Kirche den Krieg erklärt

 

Ein neuer Stardogmatiker, der der katholischen Theologie und Kirche den Krieg erklärt



Nicht auf Nebenschauplätzen kämpft Professor Seewald sondern er attackiert das Zentrum der christlichen Religion. Erteilen wir so diesem Kämpfer das Wort: "Wenn Jesus im Bett gestorben wäre, würden wir heute seinen Namen nicht mehr kennen und kein Wort mehr über ihn verlieren." Gerade das Scheitern Jesu mache einen wesentlichen Teil seiner Faszination aus, so Seewald weiter. "Die Faszination Jesu besteht ja auch darin, dass er eine gescheiterte Person ist und nicht auf der Seite derer steht, die alt und lebenssatt im Bett sterben." 1

Jesus sei also, als er am Kreuz starb, gescheitert! Na, ja bei so viel Begeisterung für den Gescheiterten kann ein Theologe schon mal Ostern vergessen. Da behaupten Ewiggestrige, Vorkonziliare, daß dieser Jesus von den Toten auferweckt und auferstanden sei! Dann wäre er aber kein Gescheiterter mehr und wie sollte man dann sich noch für ihn so begeistern können! Er stünde so aber auf der Seite der Verlierer. Was haben denn nun die Verlierer von diesem Jesus,daß auch er ein Verlierer gewesen sei?

Imaginieren wir uns das: Da setzte sich Jesus zu einen blinden Bettler, um ihm zu erklären: „Genauso arm wie Du bin ich und auch blind! So bin ich solidarisch mit Dir!“ Faktisch wäre er so nur ein Konkurrent um die Almosen der Vorübergehenden gewesen,sonst nichts.

Aber dieser Dogmatiker spricht auch noch eine Warnung aus: Was icht mehr zu lehren ist! „Gleichzeitig warnte der Dogmatiker davor, die christliche Erlösungslehre zu stark auf das Kreuz zu konzentrieren. Die Vorstellung, dass der Tod Jesu als notwendiges Opfer oder als eine Art Lösegeld zu verstehen sei, hält er für theologisch problematisch – davon "wahrt man besser einen intellektuellen Sicherheitsabstand".

„Problematisch“, das ist nun eine höfliche Umschreibung dafür, daß man das nicht mehr lehren dürfe.Für ein Wohlfühlchristentum ist alles Problematische eben etwas das Harmoniebedürfnis Störrende. Daß in allen Religionen es einen Opferkult gibt,daß es zu den religiösen Pflichten gehört,den Göttern bzw dem einen Gott zu opfern und auch Versöhnungsopfer darzubringen, davon hat dieser „Theologe“ selbstverständlich noch nie etwas gehört.Dieser consensus gentium interessiert ihn nicht, ist ihm das doch einfach zu vulgär. Der ewig in seinen Rollen scheiternde Charly Chaplin oder einer der Woody Allen Figuren sind ihm halt genehmer.

Aber dieser „Dogmatiker“ kämpft noch an anderen Frontabschnitten gegen die Katholische Kirche. Da hatten nun avantgardistische Zeitgeist-surftheologen einen Plan ausgeheckt: Die Kirche bräuchte ein 3,Vaticanum: „Der laufende synodale Prozess könne zwar eine wichtige Grundlage schaffen, reiche aber nicht aus, so die Einschätzung der Experten. Irgendwann müsse es konkrete Entscheidungen geben, erklärte der Salzburger Fundamentaltheologe Hoff. Das betreffe etwa die Frauenordination, den Umgang mit homosexuellen Partnerschaften sowie neue Herausforderungen wie Klimakrise, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.“2 Die Einführung des Frauenpriestertumes und das Ja zum Homosex, das seien eben die wichtigsten Aufgaben der Kirche. Ach ja, eine Prise Technophobie neben dem Dogma der allein von Menschenhand verurachten Klimaveränderungen wären auch wohlfeile Tages-ordnungspunkte des erstrebten Konziles.

Aber der Höhepunkt wäre sicher der Kampf gegen den Rechtskatholizismus!Das „Zudem“ wird dabei aber dem anvisierten Gewicht dieses Tagesordnungspunktes nicht gerecht: „Zudem wachse ein "rechtskatholisches Moment", das darauf abziele, "eine offene Kirche in eine geschlossene Gesellschaft zu verwandeln". Unter der offenen Kirche ist selbstredend die gemeint, die Ja sagt zum Frauenpriestertum und zur praktizierten Homosexualität und die alles Conservative und Rechte auschließt, wie jetzt es vorbildlich die Münchner Jesuitenhochschule praktizierte, als sie einen Vortrag eines Philosophieprofessors absagte, da der zu conservative Positionen vertrete, die polarisierten. Vielleicht könnte man ja auf dieem Konzil alle exkommunizieren, die gegen die neuesten Erkenntnisse der LGBTQ- Lobby weiterhin darauf insistieren, daß der Mensch zweigeschlechtlich sei!

Aber unser Stardogmatiker erhebt hier Einspruch: So nicht! „Der Münsteraner Theologe Michael Seewald hält ein Drittes Vatikanisches Konzil derzeit für unsinnig. "Wäre es denn sinnvoll, dass 5.500 Männer über Zukunftsfragen entscheiden, während Frauen nur beratend dabei sein dürften?", sagte der Theologe im Interview mit der Zeitschrift "Publik-Forum". Kirche und Gesellschaft hätten sich seit dem Zweiten Vatikanum grundlegend verändert – besonders im Amtsverständnis und in den Geschlechterrollen. Dies müsse vor einem neuen Konzil in der Kirchenstruktur rezipiert werden.“

Ein Drittes Vaticanum wäre kein demokratisch legitimiertes Entscheidungsgremium.Zuerst müßte also das Konzil sich eine demokratische Ordnung geben, bevor seine Beschlüsse eine Gültigkeit beanspruchen könnten. Das Lebenselexier der Kirche sei eben eingedenk der Einsicht Heraklits: „Alles fließt“ der Wille, stets sich den sich veränderndem Zeitgeschmack einzupassen, das Nichtmehrgefällige abzustoßen und der Tagesmode zu folgen. So kann und darf die Kirche eben nicht mehr den für unsere Sünden gekreuzigten Jesus verkündigen, sondern den Verlierertyp Jesus, und überhaupt: Jetzt müsse die Kirche sich endlich verdemokratisieren und von dem Muff von 2000 jähriger Theologie sich verabschieden, wie es in der 68er Rhetorik hieß.Damit dieser Zeitgeistgeschmack eben auch getroffen wird, sei eine Verdemokratisierung der Kirche von Nöten, bevor überhaupt ein neues Konzil tagen könnte.

Aber vielleicht wäre der Königsweg der Kirche viel einfacher, daß sie eben auf alle Lehren verzichtet, sie als wahr zu behaupten und alles in die Beliebigkeit ihrer Konsumenten zu stellen. Aber wo bliebe da der hl. Keuzzug gegen Rechts!

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1 Kath de, am 3.12, 2025: Derzeitiges, auf Autorität setzendes Leitungsmodell der Kirche sei am Ende.Dogmatiker Seewald: Neues Konzil wäre aktuell Unsinn,

2 Kath de am 26. 11.2025: „Zeit reif für eine erneute grundlegende Klärung zentraler Streitfragen.Theologen fordern neues Konzil – Kirche am Wendepunkt.


Dienstag, 18. November 2025

Die Katholische Kirche im Würgegriff der LGBTQ- Lobby

 

Die Katholische Kirche im Würgegriff der LGBTQ- Lobby


Wer das nun pupliziete Papier: „Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“ der Schulkommission der Deutschen Bischofskonferenz durchliest, kann die Augen nicht davor verschließen, daß hier die LGBTQ-Lobby einen großen Sieg errungen hat: Das Papier kapituliert bedingungslos vor der LGBTQ- Ideologie, wobei dann noch versucht wird, diesen Fremdkörper in die Theologie zu integrieren, wobei dann der ganze Glaube der Kirche verschrottet wird nur, um das Wohlgefallen dieser mächtigen Lobby zu erringen.

In dem „Communio“-Artikl vom 17.11.2025 : „Kritik ignoriert: Streit um katholisches Queer-Papier - Nachdem ein Text zur "Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule" im Sommer für Streit gesorgt hatte, wurde das Schreiben kürzlich trotzdem mit kleineren Änderungen im Namen der Bischöfe veröffentlicht – ohne neuerliche Abstimmung. Einwände wurden offenbar nicht berücksichtigt“ wird die Kernthese dieses Eloborates erfaßt:

„Dort heißt es nun, die >unbedingte Anerkennung des gemeinsamen Menschseins im Primat der Liebe" ergebe sich aus der "Gottebenbildlichkeit des Menschseins<. Gott erweise dem nach seinem Bild geschaffenen Menschen seine Liebe >In der Inkarnation des Logos und seinem Erlösungswerk"<. Das >Geliebtsein in Schöpfung und Erlösung"<gelte >dem Menschen in seiner gesamten Vielfalt"< Davon könne auch die >Diversität der sexuellen Identitäten nicht ausgenommen werden"<


 Das heißt, werden die theologischen dekorativen Verschnörkelungen weggelassen, daß die hinreichende Bedingung des Geliebtwerdens des Menschen von Gott sein Menschsein ist. Dies Geliebtwerden ist schon sein Gerechtfertigsein und Erlöstsein. Dieses Geliebt- und Gerechtfertigtsein habe dann auch Jesus Christus noch mal bestätigt, aber genau genommen war das ein überflüssiges Unternehmen, denn die Wahrheit, daß jeder Mensch ob seines Menschseins ein von Gott Bjahter sei, war und ist ja wahr völlig unabhängig von einem vermeintlichen Erlösungswerk Jesu. Er hat uns halt nur über den Sachverhalt unseres Bejahtseins von Gott aufgeklärt.

Daraus wird nun gefolgert, daß der Mensch, egal was er nun tut, ein immer von Gott Beajhter ist, daß er also seine Sexualität ausleben könne wie es ihm gefällt, immer sage Gott nur „Ja“ zu ihm! Er dürfe so auch sein Geschlecht verändern, behaupten keines zu haben oder so viele Geschlechter neu kreieren, wie es ihm gefiele, die Kirche habe dazu immer nur zu sagen: „Das ist in Ordnung!“ Sie müsse jeder Kritik an dieser Selbstbestimmungsideologie sich strikt widersetzen und allen nur die unbedingte Liebe Gottes zu jedem erfahrbar machen.

Dieser moralische Nihilismus1 wird mit der These, daß Gott jeden Menschen ob seines Menschseins bejahe, egal wie er dann sein Leben führe letztbegründet! Daß diese Lehre ein völliger Abfall vom Katholischen Glauben ist, ist offenkundig! Die theologisch korrekte Aussage, daß Gott das Heil jedes Menschen wolle und daß er deshalb einen ordo salutis gesetzt hat, wie der Mensch dann das Heil erlangen kann, wenn er diesen von Gott gesetzten Heillsweg beschreitet, wobei dann die Verhältnisbestimmung von der Gnade Gottes und dem Wie des Mitwirkens Gottes zu den schwierigsten Fragen der Theologie gehört2, wird dabei völlig ignoriert: Gottes Wille, jeden zu erlösen, wird nun einfach als schon allein durch Gott realisiert angesehen, daß Gott jeden Menschen ob seines Menschseins schon liebe und somit auch schon erlöst hat in Hinsicht auf das endgültige Heil.

Damit werden alle von Christus eingesesetzte Sakramente, die Kirche als Heilsvermittelungsinstitut auf der einen Seite und der in Liebeswerken tätige Glaube auf der anderen Seite als überflüssig abgetan. Es bedürfe nur des Glaubens an die Menschenwürde jedes Menschen, daß jeder ein von Gott Affirmierter sei, da er ein Mensch sei! Das ist purster Säkularismus mit einer Prise Menschenwürdeglauben gewürzt, daß der Mensch als Mensch ein von Gott Bejahter sei. Diese neue „Theologie“ ist nur erklärbar als eine vollständige Kapitulation vor der Macht der LGBTQ-Lobby..


1Dostojewski urteilt: Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt! Dazu muß ergänzt werden: Wenn Gott das unbedingte Ja zu jedem Menschen ist, ist auch alles erlaubt. Daß aber diese Lehre von der unbedinh´gten Bejahung durch Gott nicht kompatibel ist mit dem Enggement der Kirche gegen alles poliitisch Nichtkorrekte, hat dies Elaborat im Eifer des Gefechtes völlig vergessen!

2Vgl dzu: Der hl. Augustin: „Der dich ohne dich erschaffen hat,rechtfertigt dich nicht ohne dich.“ ziziert nach: Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik, 11.Auflage, 2005, S.352, „ohne dich“ bedeutet hier: nicht ohne dein Mitwirken.

Freitag, 7. November 2025

„Polygamie mit Segen der Kirche : Pfarrerin traut VIER Männer zu EINEM Ehepaar“ - die „Kirche“ hat Zukunft

 

„Polygamie mit Segen der Kirche1

:

Pfarrerin traut VIER Männer zu EINEM Ehepaar“
- die „Kirche“ hat Zukunft

Während in der Katholischen Kirche selbst die entschiedendsten Vorkämpfer des Verprotestantisierungskonzeptes der Kirche so der rechte Glaube fehlt, ob so denn nun wirklich das sinkende Kirchenschiff noch zu retten ist, schreitet eine Avantgardepfarrerin der evangelischen „Kirche“ mutig zur Tat, um für ihre Kirche, aber auch weit darüber hinaus echte Zukunftsperspktiven aufzuweisen: Wenn 4 Mäner sich wechselseitig lieben und heiraten wollen, dann bekommen sie, wenn sie e es wünschen Gottes Ehesegen dazu! Auch wenn unser doch so sexualfeindliches bürgerliches Gesetzbuch die Polygamie nicht erlaubt, ist das doch kein Hindernisgrund, eine polygame Ehe zu schließen! Daß gar das wichtigste Meinungsblatt Deutschlands die „Bild“-Zeitung von diesem wahrhaft kirchenrevolutionären Ereignis berichtet, zeigt überdeutlich, wie es die Kirche schaffen kann, aus den Negativmeldungen herauszukommen, eine positive Presse zu bekommen: Satt Kirchenaustrittszahlen und Mibräuchsfällen triumphiert hier: „Allein die Liebe zählt!“

Kath net berichtet über diesen Kirchenevent auch am 7.11.2025: Die Berliner Pfarrerin Lena Müller hat auf Instagram darüber informiert, dass sie vier Männer miteinander verheiratet habe. Sie nannte dies eine „Polyhochzeit“. Wörtlich schrieb sie: „Am Freitagabend durfte ich mit Christopher und Gloria meine erste Polyhochzeit feiern. Vier junge Männer haben zueinander ja gesagt, mit uns die Liebe gefeiert und sich unter G*ttes bunten Segen gestellt. ‚Love never ceases‘ – ‚Die Liebe hört nie auf‘ aus dem 1. Korintherbrief haben sie als Bibelvers für sich gewählt. Dass sie fest daran glauben, wurde schon im Vorgespräch deutlich, als sie von der Warmherzigkeit, Großzügigkeit und Offenheit in ihrem Polykül sprachen. Was für eine Ehre, dass diese Vier sich so vertrauensvoll in unsere alten Gemäuer gewagt haben und um Segen baten. Ich bin so dankbar für diesen Beruf. Und bevor jemand fragt, was Jesus dazu gesagt hat: ‚Gleich viermal mehr Liebe - ich lieb's!‘, sagte er und schmiss eine Hand voll Glitzer über uns alle.“ 2

Offiziell distanzieren sich jetzt noch „Kirchen“obere von dieser avantgardistischen Aktion dieser Edelfministin, aber die progressiven Kräfte in und außerhalb der EKD werden dies voreilige „Nein“ zur Polygamie sicher in Bälde aufweichen. Der Internetartikel: „LSBTTIQ-Gruppen stark in der Kirche vernetzt“ vom 6.11. 2025 weiß Nähreres über die Hintergünde dieses evangelischen Kirchenhöhepunktes: „Polyhochzeit für die Kirche kein Problem-Wie zahlreiche Medien berichteten, hat die Berliner Evangelische „Pfarrerin“ Lena Müller vier Männer miteinander vermählt. Es scheint, als ob es der LSBTTIQ-Lobby noch nicht weit genug geht. Daß zwei Männer oder zwei Frauen in Kirchen heiraten können, reicht ihnen noch nicht. Alle Möglichkeiten, ob zwei, drei, vier oder mehr Personen und egal in welcher geschlechtlichen Identität sollen heiraten dürfen. Müller meint, daß queere Lebensweisen zu lange diskriminiert worden seien und sie fand es sehr bewegend, daß sich die vier Männer, darunter ein buddhistisch geprägter, von ihr vermählen ließen.

Wer ist Lena Müller? Ihre eigene Aussage, die als Überschrift über ihrem Porträt steht, ist sehr bezeichnend; dort sagt sie: „Es sei ‚mega satanisch‘, daß ich als Frau Pfarrerin bin.“ Die Aufgabe der Kirchen sei, laut Müller:„Die Kirchen sollten dafür eintreten, daß die Beziehungen und Handlungen, die Menschen leben, ihren Mitmenschen und Mitgeschöpfen keinen Schaden zufügen. Das sehe ich als unsere Aufgabe. Aber wenn Menschen auf Augenhöhe ihre Entscheidungen treffen, selbstbestimmt und einvernehmlich, dann betrachte ich es nicht als meine Aufgabe als Pfarrerin, Menschen zu sagen, was sie in ihrem Schlafzimmer zu treiben haben.“3

Nun mögen sich bitte kein Katholik über diesen Exzeß von LGBTQ-Aktiisten echauffrieren, die Nachahmungswilligen in der Katholischen Kirche stehen doch schon Gewehr bei Fuß bereit, nun auch die Polygamie auch und gerade zwischen Gleichgeschlechtlichen den Weg zu bahnen, denn alles, was im Bett Spaß macht, muß doch die Kirche nicht nur erlauben sondern auch noch (ab)segnen!

Apropo selbstbestimmtes Leben: Da Adam und Eva, den Ratschlag der Schlange aufnehmend selbstbestimmt konsensual beschlossen, von dem Baum zu essen, war und kann das keine Sünde gewesen sein, denn alles, was Menschen gemeinsam frei berimmen zu unternehmen, wenn dabei keiner den anderen irgendwie schädigt, ist eine erlaubte Handlung, was auch Gott zu respektieren habe, denn der dürfe uns Menschen keine Vorschriften machen. Er habe uns nämlich das Recht zu gewähren, alles tuen zu wollen, was wir wollen, wenn nur alle daran Beteiligten und Betroffenen dem freiwillig zustimmen. Ein Gebot Gottes ist so a priori freiheitsfeindlich. Das Strafgesetzbuch, das etwa die Polygamie verbietet, hat zudem für einen jeden Menschen keine Bedeutung, da ja jeder nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet sei und somit darf auch eine evanglische Pfarrerin Polygamisten den Ehesegen spenden.

1„Bild“ am 7.11.2025

2 Kath net, 7.11. 2025: Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“


3Arbeitsgemeinschaft AG-Weltamschauungsfragen: „LSBTTIQ-Gruppen stark in der Kirche vernetzt“ vom 6.11. 2025.

Dienstag, 14. Oktober 2025

Irrwege des Caritasverbandes München und Freising: „Empfehlung an den Papst: „Homosexualität von Gott mitgeschaffen“

 

Irrwege des Caritasverbandes München und Freising: „Empfehlung an den Papst: „Homosexualität von Gott mitgeschaffen“


Am 13.10.2025 berichtet die „Tagespost“ in diesem Artikel über die aktuellen Verirrungen in diesem Caritasverband. „Ende September hat der „Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.“ einen Fachvormittag zum Thema „LGBTIQ+“1 für „Trägerverantwortliche und Einrichtungsleitungen“ veranstaltet.“ Daß die LGBTIQler zu den Vorzugsnächstenliebeobjekten neben den Asylanten und Flüchtlingen der Kirche aufgestiegen sind,ist nicht mehr überlesbar. Ja, es könnte ja hyperkritisch mal eruiert werden,wer denn noch ein Adressat der organisierten Nächstenliebe der Kirche sein möchten, wenn davon auszugehen ist,daß viele zwar die Kirche als eine Institution der organisierten Nächstenliebe bejahen, aber mit der Einschränkung, daß sie froh darüber sind, solche Dienste nicht beanspruchen zu müssen, hoffend, dazu auch nie genötigt sein zu werden. Endlich findet nun die Kirche doch noch ein Klientel,das auf ein Entgegenkommen auf sie zu hin hofft.

In einem Referat zu dieser Causa finden sich nun diese Äußerung laut dieses Tagespostartikels: „Der Synodale Weg habe „der katholischen Lehre vom Menschen eine neue Grundlage gegeben“, indem er „homosexuelle Orientierung, transgeschlechtliche Identität und Intergeschlechtlichkeit als natürliche Varianten in die Schöpfungstheologie eingeordnet“ habe. Darum laute die Empfehlung an den Papst, weltkirchliche Verständigung darüber einzuführen, dass homosexuelle Orientierung von Gott mitgeschaffen wurde, steht in der Präsentation.“

Dogmatisch wahr ist nun, daß alles, was in der Welt ist und sich ereignet, von Gott,dem Schöpfergott zumindest ermöglicht worden ist, daß es in der Welt sein kann und sich so ereignen kann, aber nicht alles ist von ihm so geschaffen.So hat Gott zwar den Engel Lucifer erschaffen, aber Gott hat ihn nicht als den Teufel erschaffen, dazu hat dieser Engel sich selbst erst gemacht kraft seiner Freiheit, gegen Gott zu rebellieren.Zur Freiheit der Engel gehört konstitutiv auch das Vermögen,gegen Gott sich zu stellen, zur Insubordination,denn gäbe es die Freiheit zum Sündigen nicht,dann könnten Engel auch nicht freiwillig das Gute wollen und realisieren und so auch gute Engel im moralischen Sinne sein. Aber Gott gab seinen Engeln die Freiheit, damit sie gute Engel sein können und deswegen ermöglicht Gott auch das Wollen der Sünde,damit der Glaubensgehorsam ermöglich ist.

Das Mitgeschaffen kann deshalb nur bedeuten, daß Gott das Negative zuläßt,um das Positive als frei erwähltes Positive zu ermöglichen.Jede Ordnung, die auf den Menschen als ein mit einem freien Willen ausgestattes Wesen ausgerichtet ist, ist so eine, die ob dieser Freiheit mißbraucht werden kann.Die erste Bestimmung des Menschen, das 1.Gebot, das Gott dem Menschen gab,lautet:“Seid fruchtbar und mehret Euch!“ Daraufhin hat Gott als der Schöpfer die Natur des Menschen in ihrer Zweigeschlechtlichkeit und sexuellen Ausrichtung erschaffen.

Da Gott uns Menschen nicht als durch ihn determinierte Roboter erschaffen hat, denen es unmöglich ist,gegen ihre Programmierung zu agieren,es sei denn es läge eine technische Störung vor,ist dem Menschen die Möglichkeit,gegen diese göttliche Ordnung zu revoltieren. Das Volk Israel konnte sich eben von ihrem Gott, der sie aus Ägypten befreit hatte,abwenden und sich ihrem selbstgemachten „Gott“ zuwenden,Moses Gebotstafeln verwerfen und autonom sich eigene Gesetze geben.

Aber der Sündenfall zeitigte noch andere Folgen: Wegen der Ursünde veränderte Gott auch die anfänglich gut geschaffene Welt! Denn Gott hat sie der „Nichtigkeit“ unterworfen. (Röm 8,20).Als aus dem Nichts von Gott erschaffene war sie sozusagen immer umgrenzt von dem Nichts, von dem was Gott nicht wollte, daß er nicht wollte, daß der Mensch sterben muß. Das Schicksal des Sterbenmüssens des Menschen, das ist das von Gott zugelassene Eindringen des Nichts in seine ursprünglich gut geschaffene Welt. Die Ordnung des Lebens wird so durch Manifestationen des Nichts teilweise aufgelöst, etwa durch die Krankheiten. Daß alles, was natürlich ist oder natürlich sich ereignet,gut ist, das gilt so auch im Raume der Natur nicht mehr! Eine so schreckliche Krankheit wie der Krebs gehört eben nicht zur ursprünglichen guten Schöpfung!2

Die ideele Schöpfung, so wie sie ursprünglich gedacht war, und die Welt, so wie sie nun erscheint, sind nicht identisch, die ideele Welt ist nur noch in einer depravierten Gestalt existierend.Darum schreibt der Apostelfürst auch, daß diese Gestalt der Welt vergehen wird. (1.Kor 7,31) Zur ideelen Welt gehört,daß sie auf die Vervielfältigung des Lebens ausgerichtet ist.Zu allem Lebendigen sagt Gott,daß es sich vermehren solle.Dazu gehört die geschlechtliche Fortpflanzung des Menschen, also das Frau- und Mannsein des Menschen! Alles Lebensfeindliche,diese Fortpflanzung Behindernde und das Leben Gefährdende gehört so nicht zur guten Schöpfung sondern stellt Einbrüche des Nichts, des so Nichtenden in die Ordnung des Lebens dar.Das ist alles, was nicht sein soll!

Die LGBTQ- Bewegung ist somit eine Revolte gegen den Leben bejahenden Gott, der uns Ordnungen für das Leben eingestiftet hat,durch und in denen uns unser Leben ermöglicht wird!

1In diesem Artikel heißt es dazu: „Die Buchstaben im Akronym „LGBTIQ+“ stehen für lesbian (lesbisch), gay (schwul), bisexual (bisexuell), trans* (wer sich nicht oder nur teilweise mit seinem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifiziert), inter* (wer sich zwischen zwei Geschlechtern bewegt) und queer (von „questioning“, also fragend). Das „+“ symbolisiert alle nicht aufgeführten „Label“, mit denen Menschen sich womöglich identifizieren, so die einleitende Erklärung.“

2Zur Kontroverse zwischen der christlichen Religion mit der Gnosis,der sich auch diese Paulusaussage,daß der Kosmos der Nichtigkeit durch den Schöpfergott verdankt, gehört, daß die christliche Religion nicht einfach naiv das Gutsein der Welt behauptete gegen die Gnosis,daß es gälte, sich aus dem Kosmos durch einen Erlöser befreien zu lassen, sondern die Negativität des Kosmos und damit auch der Natur wahrnahm, sie aber als eine kontingente begriff, daß sie nur in der Folge des Sünde so depravierte.Das darf nicht verwechselt werden mit der antithetischen Gegenüberstellung von dem Natürlichen als dem Guten, das dann durch den Menschen destruiert würde.