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Dienstag, 14. Juli 2026

„Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen“ 1 oder die Sehnsucht nach dem Tode

 

Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen“ 1 oder die Sehnsucht nach dem Tode


Auf diesen Kath net Artikel möchte ich jetzt en detail näher eingehen, er spricht für sich, weit dies Bistum sich schon vom katholischen Glauben entfernt hat. Ursprünglich wurde das Subsidaritätsprinzip auch im Bildungsbereich verwendet, um gegenüber dem Staate, der als moderner die Bildung als seine ureigenste Aufgabe definiert, Freiräume sich zu erkämpfen, in denen im katholischen Geiste Kinder unterrichtet werden sollten. Dem modernen Nationalstaat traute man so ein positives Verhältnis zur Katholischen Kirche nicht zu- man denke an den Kulturkampf Bismarcks.

Jetzt lassen sich die katholischen Schulen Hamburgs gleichschalten, indem sie die von den Regierungen der Länder protegierte Ideologie der LGBTQ- Bewegung in sich implantieren lassen.

Im Geleitwort schreibt P. Sascha-Philipp Geißler SAC, der zuständige Generalvikar des Erzbistums folgende Sätze: >Wir treten ein für die Akzeptanz (nicht nur Toleranz, Anm. d. Red.) von Vielfalt hinsichtlich sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identität. Und wir treten ein für eine lebensbejahende und in diesem Sinne positiv besetzte Sichtweise auf Sexualität.<“

Daß diese Aussage sich selbst widerspricht, ist offenkundig: Denn lebensbejahend ist die Sexualität nur, wenn sie ihrem Wesen gemäß auf die Fortpflanzung ausgerichtet ist. Das verneint nun die Ideologie der Akzeptanz der „Vielfalt sexueller Orientierungen“. Die Zweigeschlechtlichkeit ist nun die notwendige Bedingung für die Geburt von Kindern und somit verneint die Rede von einer Vielzahl geschlechtlicher Identitäten eine lebensbejahende Sexualität.

Daß so dies Konzept unvereinbar mit der Lehre der Kirche ist, lautet doch das erste Gebot, daß Gott uns Menschen gab: „Seid fruchtbar, mehret Euch!“, ist nicht wegdiskutierbar. Irritieren muß aber, wie denn die LGBTQ- Ideologie in die Schulbücher der staatlichen Schulen einwandern konnten, die nun die Kirche Hamburgs so breitwillig sich unterwirft.Man könnte doch meinen, daß selbst ein atheistischer Staat um seiner Selbsterhaltung willen dafür Sorge trägt, daß das Staatsvolk sich hinreichend vermehrt, um sich zu erhalten und somit auch den Staat des Staatsvolkes. Wie kann dann der Staat eine so lebensverneinende Ideologie wie die LGBTQ oder den Feminismus unterstützen?

Die Krise des Sozialstaates, daß er nicht mehr finanzierbar ist, ist hauptsächlich der demographischen Fehlentwickelung zuzuschreiben, daß zu wenig Arbeitende zu viele Nichtmehrarbeitende finanzieren müssen, daß eben mehr Bürger sterben als geboren werden.

Ich finde dafür nur eine Antwort: Wir leben in einer Epoche der Dekadenz, der Schwächung des Lebenswillens. Im Feminismus wie in seinem Derivat, der LGBTQ- Ideologie manifestiert sich ein „Nein“ zum Leben. Diese Ideologien usurpieren nun den Staat, der eine Schöpfungsordnung Gottes zum Erhalt des Lebens ist und verkehren so den Staat zu einem Instrument der Lebensverneinung. Daß nun gar die Kirche sich von dem lebensbejahenden Gott Jesu Christi abgewandt einstimmt in „Spiel mir das Lied vom Tod“ zeigt, wie es um die Kirche steht. Man könnte denken, daß die Sehnsucht nach dem Tode diese Kirche erfüllt.




1 Kath net 14.7.2026

Samstag, 16. August 2025

Maria Himmelfahrt – ein feministischer Kampftag oder wozu der vernutzbar ist

 

Maria Himmelfahrt – ein feministischer Kampftag oder wozu der vernutzbar ist



Als die Grundlage der Predigt dieses Hochfestes wählte der Prediger den Besuch Marias bei Elisabeth (Lk 1,39-43).Ich habe noch nie eine Predigt gehört, in der so häufig von einer jungen Frau die Rede war wie in dieser:jung,jung, war sie.Die Intention dieser Betonung der Jugendlichkeit Mariae ist sonnenklar: Sie sei eine junge Frau gewesen, was man nicht, wie es leider die kirchliche Praxis ist, zu einer Jungfrau verlesen sollte.

Da sie so jung und unerfahren war, wandte sie sich der Elisabeth zu als Beistand in ihren Nöten ihrer ersten Schwangerschaft. „Kann ich dem vertrauen, was mir da verheißen worden ist?“- auch diese Frage trieb sie zur lebenserfahrenen Elisabeth. Von einer solchen Motivation weiß weder die das Lukasevangelium noch die Tradition, denn es ist ein pures Phantasiestück dieser Predigt. (Näher liegt die Vermutung, daß Maria der Elisabeth zur Unterstützung kam, da sie sehr alt nun noch schwanger geworden war.)

Und damit stehen wir schon vor dem Höhepunkt dieser Maria-Himmelfahrtspredigt: Sie wandte sich nicht an Joseph, ihrem Verlobten sondern an die Frau Elisabeth.Denn es gibt einfach Probleme, für die eine Frau die bessere Seelsorgerin sei. Frauen seelsorgen eben anders als Männer, beide ergänzten sich wunderbar! Deswegen wäre es inakzeptabel, daß die Frau nicht zu allen Ämtern der Kirche zugelassen werde!

Als zweiten Höhepunkt wurde dann dieser Vorfall erzählt: Eine Frau wollte noch vor ihrem Sterben eine Lebensbeichte ablegen. Als nun der Pfarrer da war, erklärte sie, daß sie schon alles ihrer Freundin gebeichtet hätte,mit ihr verstünde sie sich so gut. Der Pfarrer bräuchte sie nur noch loszusprechen. Das tat er dann auch! In manchen Fällen sei eben eine Frau eine geeignetere Seelsorgerin! Daß diese Beichte ungültig war, da der Priester das „Gebeichtete“ gar nicht gehört hatte,sondern nur sie lossprach, ohne zu wissen, welche Sünden sie denn gebeichtet hätte, erwähnte die Predigt nicht.Daß diese Freundin nicht selbst die gebeichtet Habende von ihren Sünden lossprechen konnte, sei das Ärgernis.

Und was wurde in dieser Predigt zu Mariae Aufnahme in den Himmel gesagt? Nichts, mit keinem Worte wurde das Thema dieses Hochfestes auch nur erwähnt.Dies Thema kam ausschließlich in der von der Liturgie vorgegebenen Texten vor.Das stellt uns die Differenz von der jetzigen Kirche zur sogenannten „vorkonziliaren“ deutlich vor Augen, was in ihr eigentlich keinen Platz mehr hat.

Mariae Himmelfahrt sagt uns also in Hinsicht auf die Mutter des Täufers Elisabeth, daß die Frau zu allen Ämtern der Kirche zuzulassen sei.



Freitag, 18. Juli 2025

„Wir können diesen Kulturkampf nicht gebrauchen“ sagt Bischof Bätzing und führt ihn doch vehement! Sein Kampf gegen das Lebensrecht!

 

Wir können diesen Kulturkampf nicht gebrauchen“ sagt Bischof Bätzing und führt ihn doch vehement!

Von einem Kulturkampf berichten die Medien jetzt ganz aktualistisch. Am 16.7.2025 hieß es in der (Agit-Prop-Desinformationssendung) „ZDF heute“: Regenbogenfahne -der Druck auf queere Menschen wächst“: Kritiker der LGBTQ werden da als „Nazis“ diffamiert aber im Zentrum steht der Kampf um das Tötungsrecht, daß Frauen ihre Kinder im Mutterleibe töten lassen dürfen. Die SPD und alle sie unterstützenden Linksparteien erlitten in ihrem Kulturkampf gegen das Leben eine gravierende Niederlage, als ihre Kronjuristin nicht zur Bundesverfassungsrichterin durch das Parlament gewaählt wurde, Die C-Parteien vertagten, bedrängt durch die parteiinterne Kritik und die Vehemens der außerparlamentarischen Opposition die Wahl. Auch katholische Bischöfe stellten klar, daß diese Kandidatin nicht wählbar sei, da sie den Menschen einschließlich des 9.Monates die Menschenwürde und Menschenrechte abspricht und somit sie prinzipiell als für tötbar erklärte: „Die Annahme, dass die Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologistisch-naturalistischer Fehlschluss. Menschenwürde- und Lebensschutz sind rechtlich entkoppelt.“ 1 Man könne also Menschen die Menschenwürde und somit auch das Lebensrecht aberkennen. Das wußte und praktizierte schon der Revolutionär Robespierre, der die Feinde der Freiheit einfach enthaupten ließ durch die Guillotine und die Feministen wollen so den Kindern im Mutterleibe ihr Lebensrecht aberkennen. Die Wahl dieser SPD- Kandidatin wäre so ein beachtlicher Sieg für den Feminismus, zumal sie auch sich für ein Verbot der AfD ausspricht, der einzig nichtfeministischen Partei im Bundestag.

Aber nach dieser Niederlage gehen die Verlierer in die Gegenoffensive, geben diesen Kulturkampf noch nicht verloren. Und wer engagiert sich nun lautstark in dieser Gegenoffensive? Ja, Bischof Bätzing kämpft. Er fällt damit nicht in erster Linie „Pro-Life- Bischöfen“ in den Rücken, sondern streitet mit den feministischen rot-grünen Kampfbataillonen gegen das Lebensrecht der Kinder, solange sie noch im Mutterleibe sind. „Gegenüber der Zeitung lobte der Kirchenmann den Paragraf 218a StGB, mit dem de facto ungeborene Kinder ohne Probleme umgebracht werden können und dafür in Deutschland nicht bestraft werden. Für Bätzing ist das "kluge Balance".2 100.000, sehr wahrscheinlich sogar noch mehr getötete Kinder jährlich, in 10 Jahren 1 Million bezeichnet dieser Bischof als eine bejahenswerte Praxis. So tief wie dieser Bischof ist wohl noch nie ein Bischof der Kirche gefallen.

Aber das reicht ihm noch nicht: Jetzt stellt er sich hinter die SPD- Wunschkandidatin für das Bundesverfassungsgericht3, die den Menschen vorgeburtlich gar das Menschenrecht und die Menschenwürde aberkennen möchte. Er behauptet nun: "Wir können diesen Kulturkampf nicht gebrauchen“, aber führt ihn selbst vehement gegen die Lehre der Kirche und für seine Rot-Grünen Gesinnungsfreunde. Zu diesem linken Kulturkampf gehört als eine Selbstverständlichkeit die Diffamierung der Angegriffenen als AfD-nah! Eine Nähe zur AfD ist ein unverzeihlicher Verstoß gegen das Kontaktverbotsgesetz: In wessen Nähe darf ich auf keinen Fall mich bewegen! „Der Limburger Bischof behauptet dann auch, dass es der AfD nicht um den generellen Schutz von ungeborenem Leben, sondern nur für den "völkischen Teil" gehe. Auch deshalb wolle sich Bätzing nicht auf diese Debatte einlassen, um der der AfD kein Forum (!) zu geben und zur Spaltung beizutragen.“ Merke: Wer also meint, daß das Lebensrecht auch für deutsche Kinder gälte, denkt völkisch! Gerade die Kirche will sich so für die Aufrechterhaltung des „antifaschistischen Schutzwalles“ engagieren, wie dieser Rot-Grüne Bischof es jetzt vorexerziert.

Wenn die AfD für irgendetwas eintritt, muß die Kirche sich davon distanzieren, auch wenn das übereinstimmt mit der Lehre der Kirche. Der BDKJ- München hat daraus ja schon die angemessene Konsequenz gezogen und demonstriert mit Feministin und anderen Linken gegen eine Kundgebung für das Recht auf Leben!

Nun müßte man diesen Bischof auf diese Aussage Adolf Hitlers verweisen: „Die Prostitution ist eine Schmach der Menschheit“, die beseitigt werden müsse!4 Um hier nicht den Anschein eines Verstoßes gegen das Kontaktverbot aufkommen zu lassen, müsse die Kirche doch ihre Verurteilung der Prostitution revozieren, denn was Hitler verurteilt muß ja etwas Gutes sein.

Bischof Bätzing führt die Kirche in den Kulturkampf gegen das Menschenrecht auf Leben und auch im Kampf für die Anliegen der LGBTQ engagiert er sich energisch. Daß er dabei auch gegen die Lehre der Kirche ankämpft, verunsichert diesen Bischof nicht, steht er doch in Deutschland dem Synodalen Irrweg voran, die Katholische Kirche zu entkernen und somit zu entkatholisieren, wie selbst Papst Franziskus es schon ironisch bemerkte, als er sagte: Es gäbe doch schon eine gut funktionierende protestantische Kirche in Deutschland,wozu noch eine zweite gründen.

Als vorschnell und unüberlegt ist m.E das Urteil anzusehen, daß hier Bischof Bätzing opportunistisch agiere, nein, er handelt hier eher als ein Überzeugungstäter, der in seinem Theologiestudium halt nur eine antikatholische Universitätstheologie5 kennen gelernt hatte, der er sich dann selbst aber auch anschloß und bis heute vehement vertritt. 

1.Zusatz

Zu diesem Kulturkampf gegen das Leben gehört auch das energische Drängen deutscher Bischöfe, homosexuelle Paare kirchlich zu segnen! 

2.Zusatz:

Junge Freiheit vom 18.7.2025 

"Dient die Richterwahl wirklich als Vorbereitung für das AfD-Verbot? Immer mehr renommierte Experten warnen, die SPD bereite mit ihren vorgeschlagenen Verfassungsrichterinnen Brosius-Gersdorf und Kaufhold eine rot-rot-grüne Republik vor, in der die AfD verboten und die Union entmachtet ist."

 







1Kath net: Bezing fällt den Pro-Life-Bischöfen in den Rücken. 17.7.2025

2Zitiert nach Kath net a.a.O.

3Das Hauptmotiv für die SPD, diese Juraprofessorin zu küren, ist aber ihr Ja zum AfD- Verbot, entreißt die Afd ihr doch zu viele Stimmen ihrerWählerschaft, den Arbeitern und den „kleinen Leuten“, so daß sie statt 30 nur noch 15 Prozent der Wählerstimmen bekommt. Da sie die nicht wiederzugewinnen erhofft, setzt sie auf das Verbot der AfD, sodaß ihre Wähler dann nicht mehr zur Wahl gehen und die SPD so Wahlen wieder gewinnen kann ohne mehr Stimmen zu bekommen.

4Hitler, Mein Kampf, 1,Buch, 10.Kapitel, Kampf gegen die Prostitution.

5Wer sich auch nur ein wenig in der universitären Theologie auskennt, weiß, daß es fast unvorstellbar ist, daß ein nichtlinksliberal Gesinnter eine Promotion oder Habilitation erfolgreich abschließen kann oder gar eine Professur erlangen kann. Der Linksliberalismus beherrscht die Universitäten.

Montag, 9. Juni 2025

„Debakel im Bistum Fulda - Mindestens für die nächsten sieben Jahre keine Priesterweihen!“

 

Debakel im Bistum Fulda - Mindestens für die nächsten sieben Jahre keine Priesterweihen!“



So meldete es Kath net am Pfingstmontag 2025, um dann erläuternd hinzuzufügen: Die Früchte des deutsch-synodalen Weges werden immer offensichtlicher - Kaum ein Gläubiger will mehr in deutsche Priesterseminare - Besonders bizarr: Verantwortlicher Bischof Gerber ist Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe.“ Daß das ein „Debakel“ sei, muß aber als eine völlige Fehlinterpretation eines leeren Priesterseminares zurückgewiesen werden!

Man möge sich doch bitte an die zwei Zentralanliegen des linksliberalen Katholizismus erinneren: die Abschaffung des (Pflicht)Zölibates und die Einführung des Frauenpriestertumes. Die Forderung nach einer Verdemokratisierung der Kirche neben der ihrer Dezentralisierung soll ja primär der Durchsetzung dieser zwei Ziele dienen neben dem Anliegen, die Ziele des sog. „sexuellen Revolution“ der 68er in sie zu implantieren. Kann es denn nun ein überzeugenderes Argument für die Abschaffung des Zölibates und der Einführung des Frauenpriestertumes geben, als das völlig leerer Priesterseminare. Für den linksliberalen Katholizismus ist ja jedes leere Priesterseminar die Frucht des sog, Reformstaues der Kirche, daß sie immer noch nicht den Zölibat abgeschaft und das Frauenpriestertum eingeführt habe. Es wolle eben kein Mann mehr Priester werden, da keiner dauerhaft auf das Wichtigste im Leben, den Sex verzichten möchte. Zudem, es stünden ja genug Bewerber für das Priesteramt zur Verfügung, ließe die Kirche endlich Frauen zum Priestertum zu. Somit ist jedes leere Priesterseminar das beste Argument für die Deformagenda des Synodalen Irrweges!

Zur Veranschaulichung lese man den Jubelbericht: „Die Theologin1 hat sich im Freiburger Priesterseminar beworben Es dauerte, bis Stephanie Gans zugab: "Ich bin zur Priesterin berufen" vom 6.6.2025. Gott kann diese Frau selbstredend nicht zum Priesteramt berufen haben, denn er agiert nicht wie ein Parteipolitiker, dessen Devise lautet: „Was schert mich mein Geschwätz von Gestern“, denn Gott widerspricht sich nicht, als daß er 2000 Jahre keine Frau zum Priestertum berief und nun reumütig das Flehen der Feministin erhörte. Aber man kann sich ja selbst berufen! Am selben Tag gab es für Kath de noch einen Grund zum Jubeln: „Gruppe will Frau zur katholischen Bischöfin weihen“. Leider verbietet bis jetzt aber das Kirchenrecht  „solche Zeremonien“.

Aber es muß darüber hinausgehend doch konstatiert werden, daß mit einem Mann, der unter den jetzigen Conditionen noch Priester werden will, etwas nicht stimmen kann, ja es muß gar der Verdacht sich aufdrängen, daß er nicht positiv der Deformagenda des Synodalen Irrweges gegenübersteht. Die jetzigen Nachwuchspriester galten nicht nur Papst Franziskus als zu conservativ, traditionalistisch ausgerichtet. Das war ja auch ein Grund für diesen Papst, den Kampf gegen die „Alte Messe“ neu zu beleben, daß eben so viele Jüngere Sympathien für die Tridentinische Messe hegten. Den Reformern ist auf jeden Fall so ein leeres Priesterseminar lieber als ein volles mit falsch Gesonnenen, mit conservativ Eingestellten!

Ergo, jedes leere Priesterseminar ist ein Erfolg für das linksliberale Reformlager gemäß der Verelendungsstrategie: Revolutionen ereignen sich erst, wenn es dem Volke sehr schlecht geht, also wenn alle Priesterseminare in Deutschland ganz leer sind!



1Unter evangelischen Femistin war es eine zeitlang en vogue Wert darauf zu legen, daß Frauen nicht Theo-logie sondern Thea- logie studierten. Vielleicht hat ja eine weibliche Göttin diese Dame berufen, etwa ganz zeitgeistgemäß die Göttin Pachamama?

Montag, 7. April 2025

Die neueste Erkenntnis der feministischen Kirchenkritik: Der Hl.Geist widerspricht sich selbst und kämpft wider die Naturordnung Gottes!

 

Die neueste Erkenntnis der feministischen Kirchenkritik: Der Hl.Geist widerspricht sich selbst und kämpft wider die Naturordnung Gottes!



Auch in Österreich kämpfen Kirchenkampfsuffragetten gegen die Ordnung der Kirche, was aber kaum noch jemanden verwundert, ist doch die Kirche geradezu ein Lieblings haßobjekt des Feminismus: „Hätte Maria abgetrieben, wäre uns das (die Kirche) erspart geblieben“, brüllen die antifaschtischen Feministin1 auf jeder Antilebensrechtskundgebung.

Kath de berichtet nun mal wieder über diesen Suffragettenaufstand wider die Ordnung der Kirche in dem Artikel: „Frauenbewegung pocht auf Gleichstellung und Frauendiakonat“ am 4.4.2025. Da heißt es dann: „Die bestehende Geschlechterhierarchie in der Kirche habe zudem weitreichende Folgen: So würden Frauen oftmals in traditionelle Rollenmuster gedrängt, die ihre beruflichen und geistlichen Möglichkeiten einschränken. "Frauen sind nicht von Natur aus fürsorglicher oder hingebungsvoller als Männer - sie werden dazu gemacht", so Ritter-Grepl.“

Hiermit wird die natürliche Geschlechterdifferenz als eine kulturell willkürlich produzierte völlig verkannt. Wenn ein Mensch geboren wird, ist er vollkommen abhängig von der Fürsorge seiner Mutter, denn ohne sie würde das Neugeborene innerhalb kürzester Zeit sterben, verdursten und verhungern. Damit das nicht geschieht, ist die Frau von Natur aus zu einem fürsorglichen und hingebungsvollen Handeln ihrem Kinde gegenüber programmiert. Daß der Vater sich als der Vater des neugeborenen Kindes weiß, ist eine kulturelle Hervorbringung der Zeit, als die Menschen, statt zu jagen und zu sammeln, seßhaft geworden, anfingen, eine Landwirtschaft zu betreiben: Der Bauer mußte sähen, damit er später ernten konnte. Wie der Bauer den Samen in die Erde säht, so säht der Mann seinen Samen in die Frau, die daraufhin wie der Erdboden, in den hineingesät wurde, das zum Kinde ausgewachsene Saatgut auf die Erde bringt. Da so vordem der Mann gar nicht wußte, der Vater eines Kindes sein zu können, die Frauen brachten das Leben so wundersam hervor wie die Natur in jedem Frühling das neue Leben, ist auch die Frau dazu bestimmt, für ihr Kind fürsorglich und hingebungsvoll zu sein. Wäre sie das nicht, hätte ihr Kind keine Überlebenschance. Der Mann mußte erst erlernen, daß er der Vater von Kindern sein kann. Daraus erklärt sich auch die Priorität der Verehrung weiblicher Götter, isb der Mutter Erde, da das Weibliche das allein Lebenshervorbringende war.2

Die Naturordnung ist nun aber eine von Gott dekretierte, er hätte als Potentia absoluta auch eine völlig andere Naturordnung mit ganz anderen Naturgesetzen dekretieren können. Nichts verpflichtete Gott dazu, die Natur so zu ordnen, wie er es nun getan hat. Wenn also Feministin gegen diese natürliche Geschlechterdifferenz, daß die Frau ihrer Natur nach mehr als der Mann fürsorglich und hingebungsvoller ist, rebellieren, rebellieren sie wider den Schöpfergott selbst.

Aber es kommt noch schlimmer: „Die Frauenbewegung zeigte sich überzeugt, dass die Verantwortlichen in der Kirche die Debatte um die Zulassung von Frauen zu Weiheämtern aktiv und ernsthaft weitergeführt werden müsse. "Was vom Heiligen Geist kommt, kann nicht aufgehalten werden", zitiert die kfbö dazu aus dem Abschlussdokument der Weltsynode.“ Gott regiert durch den Hl.Geist die Kirche, Darum hat auch das 1.Apostelkonzil seine Beschlüsse, wie die Heidenmission durchzuführen sei, kraft des Heiligen Geistes beschlossen. Die Konzilien der Kirche können deswegen gegen den Revolutzer Luther nicht irren, nicht weil in ihnen so wahrhaft Gläubige die Entscheidung treffen, sondern weil durch alle menschlichen Confusionen hindurch der Heilige Geist hier die Konzilien führt.

Der Heilige Geist könnte so nur sich für das Diakonenamt für Frauen und darauf folgend für das Priesteramt für Frauen einsetzen, wenn er sich selbst nun widerrufen würde, wenn er einräumen müßte,2000 Jahre lang sich geirrt zu haben, in denen er die Weihe der Frau zur Diakonin, Priesterin und Bischöfin nicht zuließ! Er müßte auch konzedieren, daß der Schöpfergott sich geirrt hatte, als er der Frau eine andere Natur gab als dem Manne, daß er sie fürsorglicher und hingebungsvoller als den Mann erschuf. So viele göttliche Irrtümer!

Sehr viel wahrscheinlicher ist es da wohl, daß diese Kirchenkampfsfeministin sich, wenn sie sich auf das Wirken des Heiligen Geistes berufen, den vorherrschenden Zeitgeist meinen, daß für sie eben der Zeitgeist der Heilige Geist ist. So kämpfen sie eben wider Gott und seinen Heiligen Geist in der Kraft des Zeitgeistes, den sie allein verehren und huldigen.

Außerdem entstammt die Erfindung des „Ständigen Diakons“ der Maxime der Professionalisierung der Kirche, daß so die Dienstleistungen der Kirche optimiert werden könnten und deswegen mehr nachgefragt werden. Wer jetzt Frauen zu Diakonin weihen will, ohne daß das die Vorstufe zum Priesterweihe ist, müßte Rechenschaft ablegen, ob denn überhaupt jetzt noch Diakone in den Gemeinden gebraucht würden und wozu, nachdem dies Professionalisierungskonzept keine Früchte erbrachte: Die Kirche ist gut versorgt mit Hauptamtlichen, aber die Gläubigen werden immer weniger: Für wen sollen dann die vielen Vollzeitprofis in was für Gebieten tätig sein? Wahrscheinlich wird die Haupttätigkeit der eventuell kommenden Diakonin in der Aussendung von Protestresolutionen: "Wir wollen Priesterin werden" bestehen.


1Die dort regelmäßig gebrüllte Parole: „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“ macht die Nationalsozialisten zu den Erfindern des Lebensschutzes, eine für Nichtfeministin nicht leicht nachvollzehbare Urherberschaftsthese.

2In der Pachamamaverehrung auf der Amazonaaskonferenz wurde ja diese Muttererdeverehrung repristiniert, auch von Papst Franziskus.

Montag, 30. Dezember 2024

„Kardinal: Unser Kirchenmodell ist seit Jahrhunderten patriarchalisch“-oder die neue „Mutter-Erde-Religion“.

 

"Kardinal: Unser Kirchenmodell ist seit Jahrhunderten patriarchalisch“-oder die neue „Mutter-Erde-Religion“.



So posaunt es der nun zum Kardinal erkorne erzbischöfliche Papstbejubler Jean-Paul Vesco in einem Interview mit Kath de am 30.Dez.2024: eine weitere Sternstunde des Kampfes dieser Internetseite wider die Katholische Kirche. Die Leserschaft wird sicher hocherfreut diese Kardinalsaussage zur Kenntnis nehmen: „Der Zugang von Frauen zum Altar würde ein anderes Gesicht der Kirche zeigen“, sie würde so beginnen, zu einer wahrhaft geschwisterlichen sich verwandeln und so anfangen, ihren Patriarchalismus zu überwinden. Progressive Katholiken sind da schon weiter, reden sie doch schon von dem m/w/d-Gott, um so den Kern der kirchlischen Frauenfeindschaft zu überwinden, aber dieser dominikanische Erzbischof wandelt schon auf den rechten- nein, Gott bewahre- auf den linksliberalen Pfaden des zeitgenösischen Modernismus, wobei er auch klarer als der Papst das Gebot der Stunde erkennt, das Frauenpriestertum einzuführen.

Also, nichts Neues unter der Sonne des modernistischen Reformhimmels, wenn in dem Interview nicht fast nebensächlich noch ein viel gewichtigeres Anliegen des jetzigen Reformpapstes erwähnt werden würde: „Das würde bedeuten, religiösen Unterschieden eine Bedeutung zu geben, die sie nicht haben sollten. Religiöse Unterschiede haben nur die Bedeutung, die wir ihnen geben. Alle Fundamentalismen betrachten sie als primäre und unvermeidliche Identität, aber das ist ein Trugschluss, eine übermäßige Politisierung dessen, was nicht in die Sphäre des Politischen gehört.“ Die Kernthese lautet: „Religiöse Unterschiede haben nur die Bedeutung,die wir ihn geben.“ Die „Fundamentalismen“ geben somit den religiösen Differenzen eine Bedeutung, die ihnen nicht zukäme. Es ginge dabei um ein Identitätsverständnis, für das die Differenz zu den Anderen eine konstitutive Bedeutung habe, ja sie führe geradezu zu einer Politisierung der Bedeutung dieser Differenzen. Das ist wohl so zu verstehen, daß der politische Raum für das Allgemeine steht und daß die religiösen Differenzen als reine Privatangelegenheiten nicht in den politischen Raum hineingetragen werden sollten.

Hier findet sich so eine Kurzcharakterisierung des Anliegen des Papstes, alle Religionen als gleichwahr anzuerkennen, damit sie gemeinsam im Raume des Politischen sich für das Projekt der Humanisierung der Welt einsetzen sollten. Laut Papst Franziskus Ansprache zum „Heiligen Jahr der Hoffnung 2025“ (Kath net am 24.Dez.2024) : „verpflichtet (Jesus Christus) uns zur Umgestaltung der Welt, damit dies wirklich eine Zeit des Jubels wird: Sie soll es für unsere Mutter Erde werden“. Die Erde soll uns zur „Mutter Erde“ werden- ja wir erinnern uns an Papst Franziskus Verehrungsakt der Mutter Göttin Pachamama.

Die Religionen sind dem zu Folge Gott gleichgültig, nur Fundamentalisten verkennen die Gleichwahrheit aller Religionen und sabotieren so das gemeinsame Engagement aller Religionen für dies Vermütterungsprojekt der Erde. Dieser Vergleichgültigungsstrategie aller Religionen korreliert nun das Projekt der Vergeschwistlichmachung der Kirche. An die Stelle der hierarischen Struktur soll die geschwisterliche Kirchengemeinschaft treten. Dabei ist aber nicht an das bekannte Brüderpaar Kain und Abel zu denken, sondern eher an die Dorfgemeinschaft von Asterix und Obelix, die als solche der bösen Welt ihren Widerstand entgegensetzt, um sie in eine humane Welt umzugestalten, daß die Erde dann unser aller Mutter werde. Das ist verglichen mit der Einführung des Frauenpriestertumes nun wirklich eine Kirchenrevolution, daß alle Religionen als gleich wahr und somit als gleichgültig deklariert werden. Gott ist halt ganz umsonst Mensch geworden, denn die damals schon existierenden Religionen hätten ja vollends genügt für das Heil der Menschen, ja es ist doch auch bezeichnend für die christliche Religion, daß sie zu einem Fundamentalismus, wie er ihn der Germanenmissionar Boniftius praktizierte, entarten konnte, der einen dem Gott Donar geweihten Baum fällte und damit die antiökologische Naturzerstörung religiös überhöhte. Wie wunderbar lebten doch unsere germanischen Vorfahren vor ihrer Chritianisierung im Einklang mit ihrer „Mutter Erde“! Das gälte es, nun wieder zu erreichen durch die Einheit aller Religionen, die dies Projekt zu dem ihrigen sich erküren, wider alle destruktiven fundamentalistischen Tendenzen.


Montag, 4. November 2024

Braucht die Kirche überhaupt ständige Diakone und wozu Diakonin? Fehlt es an Hauptamtlichen?

 

Braucht die Kirche überhaupt ständige Diakone und wozu Diakonin?


Theologinnen-Netzwerk "Agenda": Frauendiakonat "Gebot der Stunde" titelt Kath de, man könnte diese Internetsseite auch als die Kampfpostille der Frauen-emanzipation der Katholischen Kirche bezeichnen. Nicht in medias res, sondern über einen Umweg soll diese Frage nun angegangen werden. Daß nicht nur Priester sondern auch eigens dazu berufene Laien die hl.Kommunion austeilen als die sogenannten Kommunionausteilungshelfer ist eine neue Erfindung der postkonziliaren Kirche: Um den Gläubigen nicht ein unzumutbar langes Anstehen, bis daß sie endlich die Kommunion empfangen können, zu ersparen, könnten nun Laien, dazu eigens berufene mitaushelfen bei der Austeilung. Das war also ursprüngliche als eine Dienstleistung an den Gläubigen konzipiert. Nun stellt sich aber die Frage, wann den heutigen Tages so viele zur Kommunion gehen, daß dieser Hilfsdienst noch ein notwendiger wäre. Vielleicht in Weihnachtsmessen oder Ostermessen aber sonst wird das in einer durchschnittlichen Gemeinde nicht vorkommen. Stattdessen kann man dieses sehen: Der Priester kehrt zurück zu seinem Sitz, während der Laie weiterhin die Kommunion austeilt, weil eben auf seiner Seite mehr Gottesdiensteilnehmer saßen als in der, die der Priester übernommen hatte.

Aus dem Aushilfsdienst ist nun ein Recht geworden, das dürfen nun Laien, wenn sie dazu berufen worden sind, obgleich dieser Dienst faktisch überflüssig geworden ist. Das Diakonat war ursprünglich eine Zwischenstufe zur Weihe zum Priester, sodaß es keine ständigen Diakone in der Kirche gab. Lehrer bleiben ja auch nicht ständig Referendare, sondern werden Lehrer, sofern sie ihr Referendariat erfolgreich abgeschlossen haben.Das hat für das Diakonat zur Folge, daß die Diakone zu einem zölibatären Leben verpflichtet waren. Um nun auch Männern, die Diakon werden wollten, aber nicht bereit waren, zölibatär zu leben, wurde dann der ständige Diakon kreiert. Er kann nicht Priester werden, aber dafür kann er sein Diakonat bis zur Verpensionierung ausüben. Man wird diese Neukonstruktion des Diakonates im Kontext des Konzeptes der Professionalisierung der Kirche betrachten müssen. Man meinte, daß ein Mehr an Gutausgebildeten das gesamte Gemeindeleben verbessern würde, daß das bisher von Laien Getätigte dann eben besser, da das nun professionell ausgeübt wird.

Aber wenn man sich so das recht schläfrige Durchschnittsgemeindeleben heutigen Tages vor Augen hält, wo bräuchte die Gemeinde da einen ständigen Diakon. Dem interessierten Leser möchte ich diesen Versuch vorschlagen: Er nehme sein Gemeindeblatt, informiere sich über alle da angezeigten Gemeindeaktivitäten des Zeitraumes des aktuellen Gemeindeblattes und frage: Bei welchen der angekündigten Aktivitäten könnte ein ständiger Diakon gemäß seiner theologisch-praktischen Ausbildung (mit)wirken, wo wäre er gar vonnöten? Ich mutmaße, daß keine Aktivität da zu finden sein wird, wo ein ständiger Diakon gebraucht werden würde.

Einfach auf den Punkt gebracht: Das Gemeindeleben leidet nicht an einem Zuwenig an Hauptamtlichen sondern an einem Zuwenig an praktizierenden Katholiken. Nur den Priestermangel gibt es, dem kann aber nicht durch ein Mehr an ständigen Diakonen abbeholfen werden. Nun verlangen Katholiken vehement die Öffnung des ständigen Diakonates für Frauen. Aber wozu würden denn dann in der Gemeinde diese geweihten Frauen gebraucht werden? Sie wären faktisch so überflüssig wie die Laienkommunionausteilhelfer. Prinzipieller formuliert: Es wird hier kein Dienst erstebt, sondern Frauen wollen eben auch ihren Anteil an der Macht in der Kirche haben, wobei sie dann unter der Macht die Ausübung von bisher den Männern vorbehaltenen Diensten verstehen.

Da aber nun der Aufgabenbereich des ständigen Diakones schon so unbestimmt ist, da nun es galt, eine Ausbildungsstufe zu einem eigentändigen Dienst umzuformen, und das bis heute nicht recht gelang, werden die evtl geweihten Diakonin ohne eine rechte Aufgabe darstehen, die dann aber noch vehemeter als jetzt ihre Priesterweihe einfordern werden. Zudem hat sich die Meinung, daß das Gemeindeleben lebendiger werden würde, wenn möglichst viele Hauptamtliche, gut ausgebildete die Tätigkeiten ehrenamtlich tätiger Laien ersetzen würden, auch nicht erfüllt. Wie viele Hauptamtliche sind inzwischen in der Kirche tätig und wo sind Gemeinden noch lebendig?

Montag, 22. Juli 2024

Das Glaubensbekenntnis der KfD: „Es gibt nichts Schöneres, als wenn diese Traditionen sich mit den Menschen wandeln. Dazu möchte ich beitragen.“

Das Glaubensbekenntnis der KfD: „Es gibt nichts Schöneres, als wenn diese Traditionen sich mit den Menschen wandeln. Dazu möchte ich beitragen.“



Die KfD Vorsitzende Frau Vielhaus resümiert vor ihrem Ruhestand, was ihr, der KfD das Wichtigste in ihrer Amtszeit gewesen war. Kath de führte das Interview: „Vielhaus: Die kfd wird kleiner werden, aber nicht verschwinden“ (22.7.2024)Die KfD ist eine katholische Frauenorganisation, so katholisch wie Kath de. So vewundert es nicht, daß die Vorsitzende als das wichtigste Ereignis ihrer Amtszeit die „Leitlinien 99“ anführt: „Darin gab es unter anderem die Forderung nach der Öffnung aller Ämter für Frauen und die Anerkennung aller Lebensformen. Diese Forderungen haben in der damaligen Zeit eine Krise ausgelöst, weil die Bischofskonferenz uns damals das Katholischsein absprechen wollte. Der Druck war unwahrscheinlich groß, denn diese Themen waren zu der Zeit noch große Tabus.“

Ja, der Druck der Bischöfe gegen diese antikatholischen Forderungen war so groß, daß sie zurückgenommen werden mußten. Aber das gehört nun der finsteren Vergangenheit an, wie die Kath de Leserschaft ja weiß. Alle Lebensformen anzuerkennen, meinte damals wie auch heute, daß alle Arten, wie die Sexualität gelebt werden kann, von der Kirche als mit dem Willen Gottes als vereinbar, wenn nicht gar gut heißbar anzuerkennen sei. 1999 galt das den Bischöfen noch als unvereinbar mit dem katholischen Glauben, jetzt aber....

Frau Vielhaus triumphierte dann auch persönlich: Mein Coming-out war innerverbandlich keine Überraschung. Der öffentliche Schritt war deshalb für mich auch logisch. Und die Reaktionen waren überwältigend. Ich würde heute sagen, ich bin mit Liebe geflutet worden, mit Unterstützung, mit Akzeptanz.“ Sie ist lesbisch und lebt das auch! Und wie viel Zustimmung erfuhr sie dafür!

Nur in dem Anliegen, daß Frauen zu Diakonin, Priesterin und Bischöfin geweiht werden können, da muß die Leserschaft konstatieren: Das ist noch nicht erreicht. Aber daran soll weiter gearbeitet werden: „Es gibt nichts Schöneres, als wenn diese Traditionen sich mit den Menschen wandeln. Dazu möchte ich beitragen.“ Daß sich die Traditionen der Kirche wandeln sollen und daß die Menschen, auch und gerade die Bischöfe das anerkennen und sich nicht dem Wandel verschließen wollen, wie es noch in der Reaktion auf die „Leitlinnien 99“ geschah, darauf setzt und will die KfD setzen.

Nur eines müßte eigentlich jeden Leser irritieren, daß hier nichts Religiöses, schon gar nicht etwas Christliches vorkommt. Die Frauenemanzipation und der Sex für alle, wie es halt jedem gefällt, das sind die Kernanliegen dieser katholischen Frauenorganisation! Ob hier unter dem Wandel der Traditionen nicht faktisch die Abschaffung von ihnen gemeint ist? Kardinal Marx hat nun energisch betont, daß die Kirche, da sie ja genau genommen nichts Genaues von Gott wüsse und die Menschen auch kaum noch was von ihm hören wollten, weniger von Gott reden solle – vielleicht sollte sie sich dann von Woody Allens Filmklassiker: „Was sie immer schon alles über Sex wissen wollten“ inspierieren lassen, damit die Kirchen sich füllen! 

Die völlige Entsubstantialisierung scheint ein in allen katholischen Verbänden anzutreffendes Phänomen zu sein. Man könnte meinen, daß die christliche Religion nur etwas für den Klerus sei, wohingegen die Laien ganz ohne der Religion lebten.



 

Montag, 27. November 2023

Siegt nun Luther endgültig in und über die Katholische Kirche Deutschlands?

Siegt nun Luther endgültig in und über die Katholische Kirche Deutschlands?



Die FAZ titelte am 26.11,2023: „Katholische Kirche : Den Papst ignoriert“: „Bischöfe und Laien scheren sich nicht um das Verbot des Papstes, sein Lieblingswort „Synodalität“ auf Deutsch auszubuchstabieren.“ Treffender kann die Nichtreaktion der Tagung des Laien-ZKs und der deutschen Bischöfe auf die „Roten Karten“ Roms nicht auf den Punkt gebracht werden. Auf Kath de durfte ein Hoftheologe des ZKs gar jubeln: „Theologe Müller: Katholiken lassen sich nicht mehr von Rom belehren“! (26.11.2023) Über die ZK-Sitzung jubelierte Kath de dann so:

Mit Blick auf die innerkirchlichen Probleme zeigte sich der Laiendachverband robust. Betont unbeeindruckt reagierte man auf die am Freitag bekanntgewordene Note aus dem Vatikan, mit der Rom erneut mitteilte, die den Männern vorbehaltene Priesterweihe und die Lehre der Kirche zur Homosexualität seien nicht verhandelbar. Im Plenum war weder das noch der jüngste Papstbrief mit scharfer Kritik am deutschen Reformweg und dem neuen Synodalen Ausschuss wirklich Thema.“ (Kath de am 25.11.2023:

Luthers Kampf gegen Rom und die römische Theologie, sein Nein zum Papstamt, zu dem Lehr- und Regierungsamt findet nun im Wirken des Laien-ZKs und der dem ZK angeschlossenen Bischöfen seinen größten Sieg. Ganz losgelöst von der Katholischen Kirche, ihrer Lehrtradition und dem jetzigen einst als Reformer bejubelten Papst Franziskus soll nun die Kirche ganz neu erfunden werden.

Ginge es nach dem „Theologen“ Müller, diskutiert man nicht einmal mehr über die strittigen Punkte mit dem Papst. Diesem Homolobbisten ist dabei der Homosex ein besonders gewichtiges Anliegen: „Die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern – auch da, wo sie sexuell zum Ausdruck gebracht werde – sei Liebe und bleibe Liebe. "Diese Liebe steht grundsätzlich genauso unter dem Segen Gottes, wie das für die Liebe heterosexueller Partner und Partnerinnen zutrifft. Darüber muss auch nicht mehr diskutiert werden", so Müller weiter.“ (Kath de 25.11.2023 „ZdK beendet Vollversammlung in Berlin: Keine Panik auf der Titanic“)

Diskutiert werden müsse aber noch über die Causa der Zulassung der Frauen zu allen Weiheämtern, wobei nicht nur für diesen „Theologen“ das Ergebnis der Diskussion schon festgesetzt ist:

Die Zulassung der Frauen zu allen Weiheämtern stehe dagegen noch aus. "Darüber wird diskutiert und muss diskutiert werden, auch wenn Papst Johannes Paul II. das untersagt hat, soweit es um die Zulassung von Frauen zum Priesteramt geht", betonte der Theologe. Wenn hier keine Änderung erfolge, werde es mit der Kirche weiter rapid abwärtsgehen.“

Nun könnten sich das Laien-ZK, die Reformbischöfe und ihre „Theologen“ es sich ja einfach machen, denn sie bräuchten doch nur anzuerkennen, daß all das von ihnen Erstrebte schon längst in der Lutherkirche verwirklicht ist. Die Katholische Kirche könnte katholisch bleiben und diese fänden dann in der EKD ihre wahre Heimat. Aber das reicht ihnen nicht, denn sie wollen nun eben die Katholische Kirche zerstören, indem sie sie verluthern: „Los von Rom“, nicht mehr Römisch-Katholisch sein sondern eine „Kirche“ ganz ab ovo neu zu gründen, das befriedigt die Destruktionsgelüste dieser Kirchenbekämpfer.

Merke: In der Katholischen Kirche Deutschlands gibt es wohl mehr "gläubige Protestanten" als katholisch Gläubige. Zudem: Der überwältigenden Mehrheit der Kirchenmitglieder ist das Gechick der Kirche gleichgültig, sodaß sie verprotestantisiert werden kann und kaum wer einen Einspruch dagegen erhebt.



 

Dienstag, 10. Oktober 2023

'Ich kann diese Konservativen nicht ausstehen!' Eine klare Haßbotschaft der Synode über die Synodalität plus Zusatz

'Ich kann diese Konservativen nicht ausstehen!' Eine klare Haßbotschaft der Synode über die Synodalität


Der Dominikaner Pater Radcliffe und Exvorsteher des Dominikanerordens beglückte die Synode durch ein Impulsreferat,das klar stellte, wer der Feind der Kirche sei, denn es zu bekämpfen gälte. Kath net am 10.10.2023:

Radcliffe behaupte, viele Menschen fühlten sich in unserer Kirche ausgeschlossen oder an den Rand gedrängt, weil "wir" ihnen abstrakte Etiketten aufgedrückt hätten. "Geschiedene und Wiederverheiratete, Homosexuelle, Polygame, Flüchtlinge, Afrikaner, Jesuiten!" Der Ordensmann zitierte einen Freund mit folgenden Worten: "Ich hasse Etiketten. Ich hasse es, wenn Menschen in Schubladen gesteckt werden. Ich kann diese Konservativen nicht ausstehen."

Der offensichtliche Selbstwiderspruch, Mitchristen durch Etikettierungen abzuurteilen und dann genauso zu verfahren mit der Etikettierung: „conservativ“, entging diesen Kirchenkämpfer. Noch abstruser fällt dann die Reihe der angeblich Diskriminierten auf: Wo in der Kirche werden denn nun Afrikaner und Jesuiten diskriminiert? Und Flüchtlinge? Die sind doch zum Lieblingsnächstenliebeobjekt avanciert, ja die Nächstenliebe wurde doch nicht nur von Kardinal Woelki ineinsgesetzt mit der Liebe zu den Asylanten. Eine Mutter, die ihre eigenen Kinder liebt, gilt doch schon als Sünderin, wenn sie nicht in gleicher Weise alle fremden Kinder auch liebt.

Aber es gibt nun auch Christen, die gegen die Gebote Gottes verstoßen und zwar kontinuierlich: die Ehebruch Praktizierenden, die ihre Homosexualität Auslebenden und die Polygamisten. Zum Beruf der Kirche gehört es auch, sündigendes Tuen als Sündiges zu benennen. Hätte dieser Dominikaner recht, dürfte die Kirche nichts mehr als eine Sünde bezeichnen, weil so die dies Tuenden als Sünder qualifiziert sich ausgeschlossen fühlten! Die Kirche dürfe eben nichts lehren, was als unangenehm empfunden wird.

Aber so ist es dann auch nicht gemeint: Conservative und natürlich noch mehr Traditionalisten dürfen in der Kirche haßerfüllt beschimpft und ausgegrenzt werden. Dabei gilt für diesen Synodalen, daß schon jeder, der an der Gültigkeit der Morallehre der Kirche festhält, ein Conservativer ist, den man so in der Kirche nicht mehr ausstehen kann. Die Schublade, in die all die Unausstehlichen hineingespert werden soll,ist eben sehr groß, weil in ihr alle Nichtlinksliberalen eingepfercht werden sollen.

All dies sagte dieser Dominikaner in einer offiziellen Rede der nun tagenden Synode. Prolongiert er damit nur die Papstpolemik gegen die „Rechten“ in der Kirche oder verschärft er hier eigenmächtig diesen Konfrontationskurs mit dem Ziel der Spaltung der Kirche in eine progressive, die dann alle Nichtliberalen aus sich ausschließen will?

LifeSiteNews schreibt über diesen Pater (20.Oktober 2023): - "Der prominente Pro-LGBT-Priester Pater Timothy Radcliffe, O.P., hat gesagt, dass Frauen, die angeblich von einem "Patriarchat" unterdrückt werden, das von "alten weißen Männern" geführt wird, "in den Mittelpunkt" der Kirche gestellt werden sollten.

Während einer Klausurtagung vor der Synode am 1. Oktober hat Radcliffe erklärt:"Wir müssen an all diejenigen denken, die sich in der Kirche noch nicht zu Hause fühlen: Frauen, die sich in einem Patriarchat alter weißer Männer wie mir nicht anerkannt fühlen!"

Und der Papst? „Papst lädt berüchtigten Pro-LGBT-Priester ein, wichtige Synodeneinkehrtage für Bischöfe zu leiten“. Selbst die pessimistischten Befürchtungen bezüglich der jetzigen Synode werden so noch übertroffen! 

Zusatz: Die Heimholung der sich in der Kirche nicht Daheim Fühlenden geht so Hand in Hand mit dem Herausdrängen der katholisch Gläubigen, die eben nicht in die Zeitgeistsurfkirche passen! 






 

Donnerstag, 11. Mai 2023

Vorwärts im „katholischen“ Kampf gegen die Familie: Vater-Mutter-Kind!

Vorwärts im „katholischen“ Kampf gegen die Familie: Vater-Mutter-Kind! Die Kindertagesstätte hatte einen Brief an die Eltern mit dem Hinweis verschickt, dass ihre Kinder zum Mutter- und Vatertag keine Geschenke mehr basteln würden. Die Kita wolle auf stereotype Geschenke wie "Blumen für die Mutter oder Werkzeug für den Vater" verzichten. Die Konstellation Mutter/Vater/Kind sei nicht mehr die Norm in heutigen Familien, hieß es in dem von "Bild" veröffentlichten Brief. So steht es am 10.5.2023 geschrieben auf Kath de, die sich nun in diesen Kampf gegen die Ordnung der Familie engagiert einbringt. Der Skandal besteht nun nicht in dem Brief der Kinderttagesstätte, eine dem Namen nach katholische, in der sich so eindeutig antikatholisch geäußert wurde, sondern daß ein CDU-Politiker diesen Brief kritisierte. Zustimmend wird ein SPD-Politiker zitiert: „Degen erklärte nun: "Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kuban aus Niedersachsen hat mit seinem populistischen Tweet eine hessische Kita den rechten Internet-Trollen zum Fraß vorgeworfen." Kubans Kommentar zum angeblichen Wahnsinn sei "voller reaktionärem Populismus". Für kath de sind alle Bejaher der Familienordnung:rechte Internet-Trolle und reaktionäre Populisten! Im Standpunktkommentar des 9.5.2023 wurde so gegen die Kritik an diesem Nein zur Norm der Familie polemisiert: „Populisten wie Kuban spalten die Gesellschaft und tragen ihren Kulturkampf auf dem Rücken derjenigen aus, die die Gesellschaft zusammenhalten: hier der Erzieherinnen und Erzieher, die sensibel mit den Lebensrealitäten der Kinder umgehen wollen, die ihnen anvertraut sind. Auf ein christliches Menschenbild kann sich solche populistische Politik nicht berufen, die für alles andere als das idealisierte Bild der intakten bürgerlichen Kernfamilie nur Spott und Verachtung übrig hat, ohne Interesse an den realen Lebenssituationen von Menschen.“ Man beachte: Die Eltern der Kinder dieser Kindestagesstätte werden in dieser Polemik mit keinem Wort erwähnt, daß die ihre Kinder wohl in einen katholischen Kindergarten geben in der Erwartung, daß da auch im katholischen Geiste ihre Kinder betreut werden. In dem Vokabular: daß geschlechtssterotype Geschenke abzulehnen seien, daß die Norm der traditionellen Familie überholt sei, manifestiert sich nun die feministische Ideologie in ihrer Familienfeindlichkeit. Daß geschlechtsspezifische Unterschiede, daß Frauen sich nun mal mehr über Blumen als über Werkzeuge freuen, verleugnet und diffamiert werden: Wehe der Frau, die sich über einen Strauß roter Rosen mehr erfreut als über einen Sack mit Nägeln!, zeigt,wie hier der feministische Geist in dieser Kita regiert. Abstrus ist es dann aber, wenn von einem christlichen Menschenbild geschrieben wird, das nicht mehr präskriptiv sein soll, sondern einfach die Realität, wie Menschen heutzutage ihr Zusammenleben gestalten, bejaht. Daß dann das katholische Verständnis der Ehe und der Familie als „das idealisierte Bild der intakten bürgerlichen Kernfamilie“ diffamiert wird, offenbart wieder einmal den antikatholischen Geist von Kath de. Ob wohl der Aufklärer Voltaire: Vernichtet diese infame Kirche!, der geistlicher Vater ist? Aber in der Kirche wird auch noch gelacht: Die Kindertagesstätte und das Bistum stellten klar, "dass die Kita auch weiterhin ein katholisches Profil hat und sich für das christliche Familienbild einsetzen wird, das die Rolle von Vater und Mutter mit einbezieht". So steht es in dem Kath de Artikel: „Nach Kita-Brief zu Muttertag“ am 9.5.2023. Das war wohl ein verspäteter Aprilscherz, so glaubwürdig, als wenn Politiker erklärten, zukünftig ihre Wahlversprechen einzuhalten. Der antikatholische feministische Geist, der in dieser Kita und wohl nicht nur in ihr herrscht und der nun mal unvereinbar ist mit dem christlichen Familienbild, verschwindet ja nicht einfach durch so eine Beschwichtungsaktion. Wohlwollend zitiert Kath de: „Um den Muttertag hatte es in den vergangenen Tagen vermehrt Diskussionen gegeben. So hält der Familienberater Stephan Fuchs eine Umbenennung des "Muttertags" in "Elterntag" für sinnvoll. "Im Muttertag werden traditionelle Rollenbilder verankert. Er fördert Stereotype.“ Die Tradition, isb alles katholisch Traditionelles, das sind eben für Kath de ein einziges Sammelsurium von Ewiggestrigem, das schnellstmöglichst aus der Kirche herausgesäubert werden muß. Daß die hier so vermalledeiten Stereotypen eine praktische Lebenshilfe sind, weiß dieser „Familienberater“ nicht mal: Ein Stereotyp dient nämlich der Kontingenzbewältigung: Angesichts der unüberschaubaren Vielzahl an Möglichkeiten der Lebensgestaltung zeigen Stereotypen bewährte Modelle der Lebensführung auf, und entlasten so den Einzelnen bei der Suche nach einer Möglichkeit gelingenen Lebens. Im Sinne der Anthropologie Arnold Gehlens wäre hinzuzufügen, daß ein Zuwenig an Triebsteuerung den Menschen zur Herausbildung von Institutionen nötigt, die ihm ein geregeltes Leben ermöglichen, etwa in der Ordnung der Ehe, der Familie und des Staates. Dazu gehören dann auch die traditionellen Rollenbilder. Für das Verständnis der Frau, dem „Rollenbild“ der Frau ist selbstverständlich für Katholikin Maria, die Mutter Gottes maßgebend. In ihr offenbart Gott uns selbst, was es heißt, eine Frau zu sein, wozu sie berufen ist.Die Mariologie enthält so die anthropologische Lehre von der Frau, die jede feministische Diskussion um das Rollenbild der Frau überflüssig macht. ZUsatz: Um die Bedeutung dieser Kontroverse um diesen Kitabrief zu verstehen, muß der Feminismus als der Befreiungsversuch der Frau von ihrem Frausein begriffen werden, dem zu Folge es auch keine Familie mehr geben darf.

Samstag, 29. April 2023

„Wenn sich Frauen zur Diakonin berufen fühlen“ oder der Wille zur Macht

„Wenn sich Frauen zur Diakonin berufen fühlen“ So titelt kath de am 29.4.2023, um auf das Schicksal dieser Frauen hinzuweisen: „Qualifiziert, kompetent, aber weiblich“ und doch dürfen sie, nur weil sie Frauen seinen, das Diakoninamt nicht ausüben. Theologisch wäre die sachgemäße Antwort die gewesen: „Dann stimmt da was nicht mit ihrem Gefühl!“ Eine kleine Begebenheit aus meinem Leben: Ein heißer Sommertag, ein Bureauraum, die Fenster konnten nicht geöffnet werden ob des Straßenlärms und Ventilatoren waren noch nicht angeschafft, und da plagten wir uns nun, schon seit fast 8 Stunden bei der Arbeit. Ein Arbeitskollege: „Der Bureauleiter lädt uns nach dieser Treibhausarbeit auf ein Bier ein, gleich neben dem Bureau!“ Schon lief die Arbeit fast wie von selbst und dann war Schluß- auf ins Bierlokal. Der Bureauleiter drehte sich zu mir um: „Sie habe ich nicht eingeladen!“ Wie ein begossener Pudel stand ich da: „Sie nicht!“ Der Bureauleiter kann einladen, wen er will und kann so auch nicht einladen, wenn er nicht will. Es gab für mich kein Recht, miteingeladen zu werden und auch keine Pflicht des Chefes,mich auf ein Bier einzuladen. Aber ich war doch genauso bierdurstig wie die Anderen, ich hatte doch wie die Anderen in der Hitze gearbeitet, 8 Stunden lang. Daraus entsteht aber nicht das Recht für mich, auf ein Bier eingeladen zu werden. Ich glaubte aber doch eingeladen worden zu sein. Das hatte ich subjektiv geglaubt, aber der subjektive Glaube kann irren. Gefühle können sich irren. Man sagt zwar gern, gerade in Liebesangelegenheiten: Höre auf Dein Herz, folge Deinem Gefühl!, aber Herz und Gefühl sind keine unfehlbare Quellen der Wahrheit. Völlig verkennt dann die Aussage: „Qualifiziert, kompetent“,daß die Weihe erst die Kompetenz verleiht, das Amt des Diakons, des Priesters und des Bischofes auszuüben. Das Weihesakrament ist nämlich eine wirksame Zeichenhandlung, daß durch etwas Weltliches Übernatürliches vermittelt wird: geistliche Vollmachten. Im Protestantismus ist das anders: Dort hat eine Ordination eine rein kirchenrechtliche Funktion, daß der Zuordinierende dazu berechtigt wird, sein Amt auszuüben, nachdem der Zuordinierende seine Befähigung dazu durch bestandene Prüfungen erwiesen hat. Für das Weihesakrament lautet darum die entscheidende Frage: Kann eine Frau die Weihe gültig empfangen? Diese Frage muß präzise unterschieden werden von der, ob es erlaubbar ist, daß eine Frau das Weihesakrament empfängt. Zur Veranschaulichung: Ein Mathematiklehrer kann den Gebrauch eines Taschenrechners erlauben oder auch verbieten, damit die Schüler das Kopfrechnen erlernen. Er kann aber 11 als Antwort auf die Rechenaufgabe: Was ist 5 plus 7 nicht als gültige erlauben! Was wahr und was unwahr im Raume der Mathematik ist, ist keine Frage des Erlaubens oder Nichterlaubens, daß etwa ein liberal Gesonnene auch 13, 14, und 11 und 10 als gültige Antworten dieser Rechenaufgabe tolerieren würde. Die Katholische Kirche beurteilt den Empfang der Weihe für Frauen als ungültig und darum auch als unerlaubt! Wäre die Weihe nur unerlaubt, dann könnte sie ein Verbot vielleicht aufheben, aber sie kann eine ungültige Weihe nicht als gültig erklären! Weihte eine Mutter ihren Sohn zum Priester, weil sie ihn für außerordaentlich begabt für den Beruf des Pfarrers hielte, wäre diese Weihe eindeutig ungültig und diese Weihe könnte nicht einmal den Papst selbst nachträglich als gültig erklären. Man möge sich dies vorstellen: Ein bayrischer Pfarrer kommt auf die Idee, damit endlich mehr Männer zur Messe kommen, daß er statt des Weines einen Obstschnaps nimmt, den er dann in der Eucharistie ausschenkt als Blut Christi. Wenn nun das Hochgebet mit den Wandlungsworten über den Obstschnaps vom Priester gesprochen worden ist, wird dann der Schnaps in das Blut Christi transsubstantioniert? Oder empfangen die Kommunikanten nur Schnaps? Die in der Priesterweihe vermittelte Wandlugsvollmacht bezieht sich auf Brot und Wein, nicht aber auf Schnaps! Der Obstler würde nicht in das Blut Christi gewandelt,die Kommunikanten empfingen so nur einen Schnaps, sonst nichts. Da Jesus Christus nur Männer weihte, muß davon ausgegangen werden, daß auch sie nur gültig die Weihe empfangen können. Würde eine Weihe von Frauen zum Diakonenamt oder zum Priesteramt erlaubt, gliche das der Erlaubnis, statt Brot und Wein auch eine Bratwurst und Bier zur Eucharistie zuzulassen! Aber eine solche Erlaubnis führte nur dazu, daß die Kommunikanten statt des Leibes und des Blutes Christi nur ein Stück Bratwurst und einen Schluck Bier empfängen. Es entstünde so eine ungültige Eucharistiefeier. Ein Verbot kann aufgehoben werden, aber was ungültig und unwahr ist, kann nicht per Erlaubnis gültig und wahr werden. Der 30 Jährige Krieg fing 1618 an und auch der toleranteste Geschichtslehrer kann die Antwort 1418 nicht als auch wahr deklarieren. Was wahr ist, ist wahr und bleibt es auch, nur was nur unerlaubt ist, kann als erlaubt erklärt werden, wie auch Erlaubtes zu Unerlaubtem werden kann. Und Jesus Christus ist der Herr über seiner Kirche, er hat entschieden, wen die Kirche weihen darf und wen nicht und wer die Weihe gültig und wer sie nichtgültig empfangen kann. Es ist nun das Schicksal nicht nur dieser Ordnung Gottes, daß sie zur Revolte gegen sie provoziert, gehört durch die Neigung zur Insubordination des Menschen zur Natur des zum Sündigen geneigten Menschen. Die Rotte Korach schildert eben nicht nur eine einmalige Begebenheit in der Geschichte des Volkes Israels sondern hält uns den Archetypus des gegen Gott Revoltierenden vor Augen. Daß Gott der Herr ist, das ist eben für viele unerträglich, wollen sie doch selbst herrschen!

Donnerstag, 9. Februar 2023

„Stetter-Karp: Beharren auf Konventionen treibt Frauen aus Kirche“

„Stetter-Karp: Beharren auf Konventionen treibt Frauen aus Kirche“ Mit dieser These überrascht die Laien-ZK- Vorsitzende sicher die Leserschaft der quasi offiziellen Internetauftrittsseite der deutschen Bischöfe in keinster Weise.So hat sich ja im niederländischen Groningen Epochemachendes ereignet: Becketts Theaterstück: „Warten auf Godot“ durfte da nicht aufgeführt werden, da auf der Bühne nur Männer auftreten sollten; in dem Stück kommt zwar keine Frau vor, aber gerade deshalb darf es als so Frauen diskriminierendes Stück nicht aufgeführt werden. Die „Junge Freiheit“ rapportiert. (8.2.2023): „GRONINGEN. Die Cancel Culture hat eine neue Blüte getrieben. In der niederländischen Stadt Groningen hat ein Theater die Aufführung des weltberühmten Stücks „Warten auf Godot“ verboten. Angeblich würden andere Geschlechter diskriminiert, weil die Rollen nur mit Männern besetzt wurden. Doch in Samuel Becketts Vorlage gibt es keine weiblichen Charaktere. Der Regisseur hätte einige diese Rollen trotzdem mit Frauen oder Diversen besetzen müssen, erklärt das Groninger Kulturzentrum zur Begründung. Da er dies nicht getan habe, verstoße er gegen die Regeln des Hauses.“ Im Kampfe gegen die „Frauendiskriminierung“ fordert so dies ZK-Mitglied die Einführung des Frauenpriestertumes. Weil es das in der Kirche nicht gäbe, träten Frauen aus der Kirche aus: „Das >sture Beharren< darauf und ein >Festzurren von Frauen auf den Raum außerhalb der Weiheämter< treibe gerade junge Frauen aus der Kirche, sagte sie am Mittwoch in Prag.“ Woher weiß diese Frau das? Es existiert keine Untersuchung über die Beweggründe des Kirchenaustrittes von jungen Frauen und auch keinen Beleg dafür, daß aus der EKD weniger junge Frauen austräten. Es müßten da aber weniger junge Frauen austreten, da da ja Frauen problemlos Pfarrerin werden können.Außerdem habe ich den Eindruck, daß die Einführung des Frauenpriestertumes eher ein Anliegen älterer Damen ist, noch erfüllter vom Geist der 68er Studentenrevoluzzer. Es ist so eine durch nichts begründete Behauptung. Sicher wünscht sich das linksliberale Lager, daß es sich so verhielte, aber man sollte schon das eigene Optativdenken:“O möge es doch so sein!“ von der Wirklichkeit unterscheiden können. "Es muss schiefgehen, wenn Frauen des 21. Jahrhunderts mit Antworten aus den vorletzten Jahrhunderten abgespeist werden; ein 'Njet' überzeugt nicht", sagte sie mit Blick auf das "Nein" des Vatikans zum Weiheamt für Frauen. Damit beweist das ZK-Mitglied mal wieder ihr völliges Unverständnis des Wesens des Katholischen. Für eine modebewußte Frau ist es unvorstellbar, in der Mode von Vorgestern auf einem Empfang zu erscheinen, aber die Geltungsansprüche der Lehren der Kirche sind nicht so vergänglich wie die Moden im Laufe der Jahrzehnte. In der Theologie haben wir es mit ewigen Wahrheiten, in der Mode mit Zeitgeschmacksfragen zu tuen. " >Wie erklären Sie sich die vielfältigen Gaben und Berufungen von Frauen in der katholischen Kirche weltweit, wenn der Heilige Geist das nicht wollte?<, fragte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp beim Synodentreffen in Prag.“ Daß es vielfältige Begabungen und Berufungen von Frauen in der Kirche gibt, weltweit und auch bei uns in Deutschland, wird kein Katholik bestreiten, aber es muß dann ja weitergefragt werden: wozu begabt und berufen? Mariologisch reflektiert fällt die Antwort leicht: Frauen beruft Gott zur Nachfolge als Nonne in Hinsicht auf die Jungfräulichkeit Mariae oder als Mutter in Hinsicht auf die Mutterschaft Mariae. Berufstätige Frauen könnten nun ihren Beruf auch als Berufung verstehen, wenn nicht der Ungeist der Säkularismus uns heute nur noch von „Jobs“ auch in der Kirche reden ließe. Aber Gott beruft keine Frauen zu Diakonin, Priesterin oder Bischöfin, sowenig wie in diesem Theaterstück Becketts Frauenrollen vorgesehen sind. Merke: Wie das Theater, so ist auch die Welt im Ganzen ein großes Theater, das Theaterstück Gottes, in dem für die Rolle des Priesters eben keine Frau vorgesehen ist.

Samstag, 4. September 2021

Innenansichten aus dem „Synodalen Irrweg“

Wolfgang Picken: „Bonner Stadtdechant übt scharfe Kritik an Beratungen bei Synodalem Weg“ In diesem für die Internetseite Kath de sehr befremdlichen Text stand am 3.9.2021 tatsächlich zu lesen:

Im Macht-Forum habe eine >einseitige Runde von Theologieprofessoren"<eine theologische Grundlegung erarbeitet, >die, um es überspitzt zu sagen, ein Kirchenbild entwarf, dass sich ausschließlich von der Vollmacht der Getauften und Gefirmten definiert und die Bedeutung von Sakrament und Weihe bis ins Bedeutungslose marginalisierte<, bemängelte Picken. Diskussionsbeiträge und schriftliche Eingaben von Forumsmitgliedern mit anderen Positionen seien übergangen, mit einem angeblichen Fertigstellungsdruck der Texte beiseitegeschoben oder über den Weg der Geschäftsordnung ausgebremst worden. >Von einer offenen und kontroversen Debatte konnte keine Rede sein, und schon gar nicht – was in der Demokratie eine besondere Rolle spielt – von einer Wertschätzung einer offensichtlichen Minderheit.< Wer anders gedacht habe, >musste sich an die Wand gespielt sehen<“.

Ja, so wird die Demokratie praktiziert, wenn Demokraten nicht sicher sind, daß sie ihren Willen durchsetzen können. Die Entscheidungsgremien werden so zusammengesetzt, daß ob ihrer personellen Zusammensetzung her die gewünschten Ergebnisse sich ereignen werden. Dazu werden Vorbereitungspapier in Auftrag gegeben, die ganz den Wünschen der Auftraggeber entsprechend ausfallen. Werden nun Gegenentwürfe oder auch nur Einwendungen vorgebracht, die nicht mit der Tendenz der Vorbereitungspapiere kompatibel sind, können sie per Gechäftsordnung abgelehnt: Antrag auf Nichtbefassung! Der „Antrag auf Ende der Debatte“, um unliebsame Diskussionen gleich abzuwürgen, ist auch ein sehr praktikables Verfahren, Minderheiten nicht zum Reden kommen zu lassen. In der Praxis kann das so aussehen (ich spreche aus Erfahrung). Der Tagesordnungspunkt X wird aufgerufen, den viele nicht diskutiert sehen möchten. Nach dem ersten Redebeitrag zeigt wer mit zwei erhobenen Händen einen Geschäftsordnungsantrag an, der als solcher vorrangig zu behandeln ist: „Ich beantrage das Ende der Debatte!“ Es wird abgestimmt und wenn die Mehrheit den Antrag ablehnt, ist diese unerwünschte Debatte sofort beendet. Das demokratische Verfahren gibt so einer Minderheit kaum eine Chance. Wer meint, es käme in Synodendiskussionen auf das Argumentieren und somit bessere Argument an, irrt völlig. So stehen im Bundestag mindestens 99 Prozent aller Entscheidungen des Parlamentes schon fest, bevor ein einziger Redner das Wort ergriffen hat. Die Regierung verfügt nämlich über eine sogenannte Regierungsmehrheit im Parlament, sodaß im Parlament immer gemäß der Regierung abgestimmt wird. Klappt das einmal nicht, wird von einer Regierungskrise gesprochen, und Neuwahlen können dann nicht mehr ausgeschlossen werden.

Die Reformsynode funktioniert ähnlich: Dem Mehrheitslager der Modernisten steht eine Minderheit von Conservativeren gegenüber, die in allen relevanten Abstimmungen dann niedergestimmt werden. Das An-die-Wand-Gespieltwerden der Minderheit gehört so zum Parlamentarismus dazu. Er lebt davon seit dem das Parlament nicht mehr ein Gegenüber zu einem regierenden König ist, der seine Steuern nur mit einer Zustimmung des Parlamentes erheben konnte, denn nun ist die Regierung identisch mit der Mehrheit der Parlamentarier. So wie die Fraktionsdisziplin die gewünschten Mehrheiten für die jeweilige Regierungspolitik garantiert, so garantiert die Gesinnungshomogenität des modernistischen Lagers auf den Versammlungen des „Synodalen Irrweges“, daß alles Nichtmodernistische abgebügelt wird. Sicher ist die modernistische Mehrheit sich auch in allen Punkten nicht eins: Soll die Einführung des Frauenpriestertumes jetzt gefordert werden, oder radicaler die Abschaffung der ganzen kirchlichen Hierarchie oder gemäßigter erstmal nur die Einführung des Fraundiakonates.

Aber im Nein zu allem Vorkonziliaren und genuin Katholischem herrscht Einigkeit. Die verschafft dann diesem Lager die Macht, Minderheitenvoten nicht ernst nehmen zu müssen. In der Regel gilt nämlich, daß die Forderung nach der Demokratisierung von denen erhoben wird, die in einem Gemeinwesen nicht in einer Machtposition sich befinden, um selbst an die Macht zu kommen, um dann der Demokratisierung wieder ein Ende zu setzen. Diese Machtergreifungsstrategie schilderen ja ausdrücklich die sogenannten „Protokolle vom Zion“, die, auch wenn sie rein erphantasiert wären, doch diese Strategie realistisch erfassen.

Zu dieser Machtergreifungsstrategie: „Wir wollen die Macht in der Kirche“ gehört es dann unbedingt dazu, daß „ausschließlich von der Vollmacht der Getauften und Gefirmten“ geredet wird und die Bedeutung von Sakrament und Weihe bis ins Bedeutungslose marginalisiert wird. So stellt man von Anfang an klar, wer hier regieren will.

Nun können natürlich nicht alle Getauften und Gefirmten auf einer Synode das Wort ergreifen und entscheiden. Darum repräsentieren die dortigen Synodalen das Kirchenvolk der Getauften und Gefirmten. Nur wie legitimieren sich nun diese Synodalen als Vertreter des Kirchenvolkes? Faktisch hat das Laien-ZK und die Bischöfe festgelegt, wer wie als Repräsentant zu gelten habe. Das ist ungefähr so, als wenn eine Regierung die Menge der Abstimmungsberechtigten festsetzt, um dann gewiß zu sein, daß ihre Regierungspolitik von der überwältigenden Mehrheit der Abstimmungsberechtigten bejaht wird. Die Regierung wählt sich das Volk, das zu dieser Regierung dann ganz demokratisch Ja sagt. Nein, unsere Modernisten sind keine weltfremden Utopisten sondern Machtpolitiker, die wissen, wie unbequeme Minderheiten in Schach zu halten sind. Nähmen die 12 Apostel an dieser Synode teil, sie würden in allen Fragen überstimmt werden als nicht mehr Zeitgemäße. Denn mit dem Streben nach Wahrheit hat eine solche Räubersynode nicht im Sinn.


 

Montag, 7. Juni 2021

Kardinal Marx: Die Kirche - am toten Punkt

Wir sind – so mein Eindruck – an einem gewissen »toten Punkt«, der aber auch, das ist meine österliche Hoffnung, zu einem »Wendepunkt« werden kann.“, schreibt Kardinal Marx in seinem Bittschreiben zu seiner Amtsenthebung. Kann die Kirche Jesu Christi an einen „toten Punkt“ angelangen? Wer so frägt, hat sich mit dieser Frage schon die Antwort gegeben: Da Jesus Christus das lebendige Haupt seines Leibes, das ist seine Kirche ist, kann es für sie keinen „toten Punkt“ geben, es sei denn, daß ihr Haupt, Jesus Christus verstorben wäre.

Irrt also hier der Kardinal einfach, will er nur die Lage der Kirche verdramatisieren, um dann die Deformagenda des „Synodalen Irrweges“ als einzig noch mögliche Rettung zu feiern. Also die Kirche erlebte ihre österliche Auferstehung, wenn die Frauen zu allen Weiheämtern zugelassen sind, die ausgelebte Homosexualität bejaht wird, überhaupt die ganze reaktionäre Sexualmorallehre der Kirche modernisiert würde und die Kirche endlich wie jeder ordentliche Kaninchenzüchterverein demokratisch organisiert wäre. Das wäre das wahre Osterfest der Kirche.

Offensichtlich sind für Marx Ostern Gott, Jesus Christus, der Hl. Geist, das Evangelium, die Sakramente usw völlig unwesentlich! Und das genau offenbart uns, warum die Katholische Kirche zumindest im deutschsprachigen Raum an einen „toten Punkt“ angelangt ist. Denn sie gleicht einer Rebe, die von ihrem Weinstock abgefallen am Boden liegend nun stirbt und keine Frucht mehr hervorbringen kann. Davor warnte Jesus in seiner Gleichnisrede vom Weinstock. Es ist eben leider möglich, daß einzelne Christen und wohl gar ganze Bistümer so von Christus abfallen, daß in ihnen der Glaube so sehr verdunstet, daß ihr geistliches Leben erstirbt. Die Kirchenorganisation Deutschlands lebt noch aus den reichen Geldzuflüssen, aber der Geist hat sich aus ihr verabschiedet, auch wenn hier und da es noch Einzelne und kleine Gruppen lebendigen Glaubens geben mag.

Nicht beweist so erschütternd wie der „Synodale Irrweg“ mit seiner Deformagenda, diesem österlichen Auferweckungsprogramm, wie tot diese Kirche schon ist, als hänge die Zukunft der Kirche vom Sex für Pfarrer, der Bejahung des Homosex und der Einführung des Frauenpriestertumes ab und damit all das umsetzbar wird: die Forderung der Verdemokratisierung der Kirche.

Daß es im Urchristentum, von dem sich ja angeblich die Katholische Kirche völlig entfremdet haben soll, so daß mit Luther die Repristination des Urchristentumes einzufordern wäre, nicht demokratisch zuging, verdrängen dabei diese „Reformer“ (reformieren heißt ja, in die ursprüngliche Form zurückzugestalten). Jesus wählte ganz autokratisch 12 zu seinen Aposteln aus, ohne daß er eine demokratische Entscheidung zuließ, er erwählte allein Petrus zum Hirten seiner Kirche ohne eine Konsultation mit den anderen 10 Aposteln, ja er lud nur die 12 Apostel zur Einsetzung seiner Eucharistiefeier ein, sonst niemanden und das erste Apostelkonzil: Auf ihm entschieden in der Kraft des Hl. Geistes die Apostel und die Presbyter und kein Laie wirkte mit! Die Kirche war so von Anfang an hierarisch strukturiert und so ist sie es deshalb auch heute noch, auch wenn der „Synodale Irrweg“ erfüllt vom Ungeist der Rotte Korach dagegen revoltiert. 

 

Zusatz:

Auf kath de (7.6.2021) wird dem seinen Rücktritt angeboten habenden Kardinal eine große Zukunft prophezeit: "Marx dagegen könnte bald als Berater des Papstes dessen weltweiten Synodalen Prozess begleiten und/oder Nachfolger des Ex-Finanzchefs Kardinal Pell im Vatikan werden. Attraktive Aussichten? In Deutschland, auch beim Synodalen Weg, sind nun wohl die Jüngeren dran."  Kardinal Woelkis Tage seien dagegen gezählt, denn er würde nun wegvisitiert werden, auch dank dieses Rücktrittsgesuches von Kardinal Marx.