„Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen“ 1 oder die Sehnsucht nach dem Tode
Auf diesen Kath net Artikel möchte ich jetzt en detail näher eingehen, er spricht für sich, weit dies Bistum sich schon vom katholischen Glauben entfernt hat. Ursprünglich wurde das Subsidaritätsprinzip auch im Bildungsbereich verwendet, um gegenüber dem Staate, der als moderner die Bildung als seine ureigenste Aufgabe definiert, Freiräume sich zu erkämpfen, in denen im katholischen Geiste Kinder unterrichtet werden sollten. Dem modernen Nationalstaat traute man so ein positives Verhältnis zur Katholischen Kirche nicht zu- man denke an den Kulturkampf Bismarcks.
Jetzt lassen sich die katholischen Schulen Hamburgs gleichschalten, indem sie die von den Regierungen der Länder protegierte Ideologie der LGBTQ- Bewegung in sich implantieren lassen.
„Im Geleitwort schreibt P. Sascha-Philipp Geißler SAC, der zuständige Generalvikar des Erzbistums folgende Sätze: >Wir treten ein für die Akzeptanz (nicht nur Toleranz, Anm. d. Red.) von Vielfalt hinsichtlich sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identität. Und wir treten ein für eine lebensbejahende und in diesem Sinne positiv besetzte Sichtweise auf Sexualität.<“
Daß diese Aussage sich selbst widerspricht, ist offenkundig: Denn lebensbejahend ist die Sexualität nur, wenn sie ihrem Wesen gemäß auf die Fortpflanzung ausgerichtet ist. Das verneint nun die Ideologie der Akzeptanz der „Vielfalt sexueller Orientierungen“. Die Zweigeschlechtlichkeit ist nun die notwendige Bedingung für die Geburt von Kindern und somit verneint die Rede von einer Vielzahl geschlechtlicher Identitäten eine lebensbejahende Sexualität.
Daß so dies Konzept unvereinbar mit der Lehre der Kirche ist, lautet doch das erste Gebot, daß Gott uns Menschen gab: „Seid fruchtbar, mehret Euch!“, ist nicht wegdiskutierbar. Irritieren muß aber, wie denn die LGBTQ- Ideologie in die Schulbücher der staatlichen Schulen einwandern konnten, die nun die Kirche Hamburgs so breitwillig sich unterwirft.Man könnte doch meinen, daß selbst ein atheistischer Staat um seiner Selbsterhaltung willen dafür Sorge trägt, daß das Staatsvolk sich hinreichend vermehrt, um sich zu erhalten und somit auch den Staat des Staatsvolkes. Wie kann dann der Staat eine so lebensverneinende Ideologie wie die LGBTQ oder den Feminismus unterstützen?
Die Krise des Sozialstaates, daß er nicht mehr finanzierbar ist, ist hauptsächlich der demographischen Fehlentwickelung zuzuschreiben, daß zu wenig Arbeitende zu viele Nichtmehrarbeitende finanzieren müssen, daß eben mehr Bürger sterben als geboren werden.
Ich finde dafür nur eine Antwort: Wir leben in einer Epoche der Dekadenz, der Schwächung des Lebenswillens. Im Feminismus wie in seinem Derivat, der LGBTQ- Ideologie manifestiert sich ein „Nein“ zum Leben. Diese Ideologien usurpieren nun den Staat, der eine Schöpfungsordnung Gottes zum Erhalt des Lebens ist und verkehren so den Staat zu einem Instrument der Lebensverneinung. Daß nun gar die Kirche sich von dem lebensbejahenden Gott Jesu Christi abgewandt einstimmt in „Spiel mir das Lied vom Tod“ zeigt, wie es um die Kirche steht. Man könnte denken, daß die Sehnsucht nach dem Tode diese Kirche erfüllt.
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