Posts mit dem Label Homosexlobby werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Homosexlobby werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. August 2026

"Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“



In diesem Kath de Artikel, publiziert am 10.8.2026 zeigt uns ein Dogmatik-professor vorbildlich, wie man sich die Welt politisch korrekt zurechtlegt, wie Ereignisse, die nicht ins eigene Weltbild passen passend gemacht werden. Zwei aktuelle Ereignisse stören nun die Welt der politischen Korrektheit und stellen so eine wahre Herausforderung dar: der Anschlag auf die Homosexkundgebung in Berlin, der CSD- Veranstaltung und die massiven Grenzüberquerungen in Ceta.

„Der schreckliche Anschlag beim CSD am 25.07. in Berlin und der massive Grenzübertritt am 30.07. in Ceuta scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Was beide Ereignisse verbindet, sind die reflexhaften Reaktionen, die in eine fatale Richtung gehen: Das Problem seien >Islamismus<, wo es doch um ein homophobes Hassverbrechen geht, das zufällig von eine IS-Sympathisanten verübt wurde, und >Massenmigration"<junger (muslimischer) Männer, die ganz Europa stürmen würden.“

Das Problem ist in beiden Fällen nicht die jeweilige Tat, die des Anschlages oder die des illegalen Einwanderungsversuches, sondern die Täter, nämlich, daß es „falsche Täter“ sind. Im politisch korrekten Weltbild ist doch ein Muslim immer ein guter Mensch, der nur im Status des rassistisch -islamitisch Diskriminierten auftreten kann, aber niemals als ein Täter.

Nun war aber der den Anschlag auf den CSD- Event ein gläubiger Muslim, der aus religiösen Gründen diesen Anschlag verübte. „Was tun?“ Ein Dogmatiker findet darauf eine Antwort, die sich aber nicht gerade durch ihre Originalität auszeichnet, aber in linken Kreisen sich größter Beliebtheit erfreut: „An allem sind die Rechten schuld!“ (Unter progressiven Dogmatikern ersetzt Adolf Hitler, die Alt- und Neonazis die einstige Funktion des Teufels, der ja entmythologisiert worden ist, um nun in Hitler sein wahres Antlitz zu zeigen.)

„Homophobe Gewalt ist hauptsächlich dem Milieu (deutschtümelnder) martialischer Männlichkeit (im Alter zwischen 14 und 23) eigen und beeinflusst(e) längst die Politik unter Orbán, Nawrocki, Putin oder Trump, wo Diversitätsprogramme gestrichen werden.“ Da tritt uns nun die unheilige daimonische Dreieinigkeit von Orban, Putin und Trump entgegen, zusätzlich der weniger bekannte Nawrocki, um klar zu machen, daß letztendlich diese die wahren Verantwortlichen des Anschlages seien. Die Ausführenden seien dann rechte Männer gewesen, deutschtümelnde. „Deutschland verrecke“ singt die unter den Linken so beliebte Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ und da leuchtet es jedem linken Verschwörungstheoretiker ein, daß die wahren Täter rechte Deutsche sein müssen. So ist es ein Skandal, daß die Staatsgelder für die dem Kampf gegen Rechts sich verschrieben habenden Antifa-Organisationen gekürzt würden.

Der reale Täter, der nur „zufällig“ dies Attentat verübte, ist somit gar nicht der wahre Täter, denn dies Attentat ist durch ein Komplott dieser unheiligen Dreieinigkeit, Putin, Orban und Trump in einer Cooperation mit Deutschtümlern verursacht worden.

Da Muslime prinzipiell gute Menschen sind, die dann aber das Vorzugsopfer der bösen Rechten werden, und junge Muslime besonders zu Unterstützende und Hilfsbedürftige sind, ist es völlig abstrus, hier von einem „Sturm“, einer Erstürmung Europas durch uns feindlich Gesonnene zu schreiben. Wir wissen ja, daß nach den neuesten Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft es gar keine Belagerung Wiens durch muslimische Truppen gegeben hat, denn die wollten ja nur in da einen Kaffee trinken und wurden dann von rassistischen Deutschen daran gehindert. Unsere Christenpflicht wäre es also, alle Einwanderungswilligen freudig bei uns aufzunehmen und ihnen ermöglichen, ihre Religion zu praktizieren! Wagen wir mal zu träumen: Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee transubstantioniert ist und wir Christen in kleinen Autogaragen subkutan unsere Gottesdienste feiern, dann erfüllen sich die Träume alle Multikultigläubigen!

Nein, ein Dogmatiker kann die wahren Feinde von den angeblichen unterscheiden: Es gibt nur einen, den Rechten in all seinen Maskeraden und isb gilt es. jede Art deutschen Patriotismus zu bekämpfen: Je mehr Nichtdeutsche, je mehr Muslime einwandern, desto besser ist es. 

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“, das ist das Procedere der nachkonziliaren Theologie und Kirche.


 

 

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Ein Synodalkirchenbischof erfindet den „Segen“ neu,einen homosexuellengerechten

 

Ein Synodalkirchenbischof erfindet den „Segen“ neu,einen homosexuellengerechten



„Der Aachener Bischof Helmut Dieser erklärte in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Handreichung im Kirchlichen Amtsblatt seiner Diözese: >Eine Segensfeier kann die Zusage Gottes erfahrbar machen und zeigen, dass Menschen mit ihrer Liebe und Verantwortung füreinander in der Kirche gesehen und angenommen sind.<“(zitiert nach CNA Deutsch Nachrichtenredaktion14. Oktober 2025, 13:00 Uhr.)

Es gäbe nichts Neues unter der Sonne, lehrt uns zwar der Prediger Salomo, aber er kannte noch nicht den Synodalen Irrweg mit seinen theologischen Exzessen! Der Segen mache also „Gottes Zusage erfahrbar“!Gott sei also in einer Segensfeier „erfahrbar“. Wenn Gott wirklich „erfahrbar“ wäre, dann bräuchte ja nicht mehr an ihn geglaubt zu werden. Wer sich an einem zu heißen Kaffe seine Zunge verbrannt hat, die Erfahrung eines Verbrennungsschmerzes so gemacht, erlitten hat, der braucht nicht mehr von seinem Glauben, daß ein zu heiß genossener Kaffe einen Verbrennungsschmerz verursache,zu reden,denn er weiß das!

Wie kann denn dann von der Erfahrung der Zusage Gottes in einer Segensfeier geredet werden, wo die doch nur geglaubt werden kann? Dafür kann es nur eine Erklärung geben: Die kirchliche Segensfeier für homosexuelle Paare vermittelt diesem Paar, daß die Kirche zu ihnen Ja sagt!

Sie erführen dabei, daß sie in der Kirche „gesehen und angenommen“ seien!

Der Segen wird somit zu einerm Anerkennungritual transsubstantiiert, damit er kompatibel für diese Adressatengruppe des Segens wird.

Nur, was hat das mit dem, was den Segen ausmacht, gemein? Wer begreifen will, was der Segen ist, eine Lehre des Segens konstruiert, der muß mit seiner Theorie des Segens die katholische Praxis des Segnens erklären können. Im Kontrast zur protestantischen Praxis des Segnens segnet die Kirche nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, landwirtschaflich genutzte Felder und auch technische Produkte, wie etwa Feuerwehrautos und Sanitätskraftfhrzeuge, ja in Bayern lassen Geschäftsinhaber gar ihre Geschäfträume segnen! Kann nun diese vielfältige, multidiverse Praxis des Segnens subsumiert werden unter dem Begriff eines Anerkennungsrituales? Erkennt also ein Priester, der ein neu in den Dienst gestelltes Feuerwehrauto segnet, damit die Nützlichkeit dieses Autos an, zeigt an, daß es Gott angenommen habe? Das ist einfach absurd!

Hierbei würde das Segnen zu einer bloßen Symbolhandlung herabgestuft, denn die Nützlichkeit des Feuerwehrautos ist ja schon vorhanden, bevor es gesegnet wird und diese Nützlichkeit verändert sich auch nicht durch das Gesegnetwerden. Wenn also Herr Peter Maier an seinen Pullover sein Namensschild anheftet, dann macht er dadurch seinen Mitmenschen erfahrbar, daß er Peter Maier heißt, aber er heißt nicht so, weil er sich dies Namensschild angeheftet hat, sondern weil er so heißt, kann er auch dieses Namensschild rechtens tragen. Der Segen, wie ihn dieser Bischof ver-steht, bewirkt also nichts, außer daß er bekannt macht, was dem Gesegneten schon unabhängig von seinem Gesegnetwerden gilt, daß Gott sein Ja zu ihm gesagt habe. Die Kaprizierung auf den noetischen Aspekt beraubt dem Segen jeglicher Wirkkraft, das Segnen soll nur noch darstellen, was schon wahr sei, bevor der Segen gespendet wird.

Auch hätte die Kirche schon ihr Ja zu dem zu segnenden Homopaar gesprochen, bevor sie sie segnet, denn dies Segnen soll nun nur noch erfahrbach machen, was für dieses Paar schon gälte, bevor es gesegnet werden wird! Das Fazit lautet also: Es wird gar kein Segen mehr gespendet, denn das Segnen wird substituiert durch eine bloße Symbolhandlung, die nichts bewirkt, sondern nur zum Ausdruck bringt, was unbhängig von dem Vollzug des Segnens schon wahr sei!

Warum läßt dann aber ein Bauer seine Tiere und Felder segnen, eine Feuerwehr ihr Feuerwehrauto und ein Geschäftsinhaber seine Geschäftsräume? Will er damit erreichen, daß zum Ausdruck kommt, daß diese zu segnenden Objekte als allgemein nützliche anerkannt sind, daß ihre anerkannte Nützlichkeit nun für die Öffentlichkeit erfahrbar wird? Das ist völlig abwegig! Gesegnet wird etwas, damit es dadurch zu einem Positiven hin verändert wird. Niemand nimmt ja auch eine Medizin ein, um zu demonstrieren, daß er gesund sei, sondern damit er durch sie gesund wird. Das Ziel des Segnens ist somit, daß das Vermögen zu einem Positien, das dem Zusegnenden innewohnt, gestärkt wird, daß also die Felder eine gute Ernte hervorbringen, daß die zu segnenden Tiere gesund bleiben und fruchtbar sind und daß das Feuerwehrauto deswegen dann auch gut funktioniert. Philosopisch formuliert: Die dem Zusegnenden innewohnende Finalursache wird gestärkt, daß sie realisiert wird. Durch das Segnen werden also positive Vermögen, dem Zusegnenden innewohnende, daß etwa die Tiere viele gesunde Nachwüchse hervorbringen können, potenziert.Das Segnen ist aber keine Anerkennungspraxis, in der dann auch nur noch es zur Darstellung des schon Anerkanntsseins des Zusegnenden kommt!

Der Ehesegen, den ein Ehepaar nur einmal empfangen kann bei der kirchlichen Eheschließung ist dann selbstverständlich auf die Fruchtbarkeit der Ehe bezogen, daß es eine geegnete und das ist kinderreiche Ehe wird. Nicht verkündigt der Ehesegen, daß Gott und die Kirche das Ehepaar anerkennt, wertschätzt oder sonst was sondern daß der Segen Gottes wirksame Hilfe zum Erreichen des Zweckes der Ehe ist, daß sie nicht fruchtlos bleibt.

Da ein homosexuelles Paar keine gültige Ehe schließen kann, weil eine solche Ehe den Ehezweck, den der Hervorbringung von eigenen Kindern nicht erfüllen kann, kann ein solches Paar auch nicht den Ehesegen empfangen und auch keinen Paarsegen,den auch ein Paar wäre dann auf nicht moralisch legitime Weise auf diesen Zweck ausgerichtet.

Aber noch ein Problem ist hier anzumelden: Dürfte ein Priester eine Gruppe von Einbrechern nebst ihren Einbruchsgeräten segnen? Hier wird jeder antworten: „Das sei ferne!“ Wenn also die praktizierte Homosexualität eine Sünde ist, kann ein Paar, das zusammen lebt, um diese zu praktizieren, nicht gesegnet werden, wie ja auch eine Räubergruppe nicht segnenbar ist,auch wenn man ein Vertändnis dafür aufbringen könnten,daß Arme sich so Geld verschaffen möchten.Eine Gemeinschaft kann nicht gesegnet werden, wenn ihr Zweck ein moralisch unerlaubter ist. Es darf dewegen vermutet werden, daß es der Homosexlobby gar nicht um das Segnen geht, sondern darum, daß die Kirche die praktizierte Homosexualität als erlaubt qualifiziert.

Ob die Kirche wirklich mal Kriegswaffen gesegnet hat, entzieht sich meiner Kenntnis,ich hege aber den Verdacht,daß dies nur aus einem antikirchlichen Interesse behauptet wird. Sollte nun aber die Russisch-Orthodoxe Kirche die Waffen der Armee 1941 bis 1945 gesegnet haben, müßte konzediert werden, daß dies aus der russischen Perspektive ein gerechter Verteidigungskrieg gewesen war, sodaß die Zweckursache, die den russischen Waffen innewohnende, zu siegen und den Krieg so zu beenden, moralisch legitim war und so eine Waffensegnung in Ordnung gewesen wäre, wenn sie denn vollzogen worden wäre.

Bischof Dieser kreiert hier also einen Segen, der gar kein Segen ist und das nur darum, damit homosexuelle Paare, die den Segen nicht empfangen können, dies Surrogat eines Segens als Segen empfangen können. Aber dieser Segen ist nun auch mit Gottes Willen, daß der Mensch sich vermehre, so das erste Gebot, das Gott uns Menschen gab, daß der Mensch in seiner Dualität von dem Mann und der Frau erschaffen wurde, um sich vermehren zu können, unvereinbar! Also müßte dieser Bischof, wenn er konsequent sein, für das neue Lieblingsklientel der Kirche, die LGBTQler noch einen dazu passenden „Gott“ kreieren, einen LGBTQ-Gott!


Dienstag, 14. Oktober 2025

Irrwege des Caritasverbandes München und Freising: „Empfehlung an den Papst: „Homosexualität von Gott mitgeschaffen“

 

Irrwege des Caritasverbandes München und Freising: „Empfehlung an den Papst: „Homosexualität von Gott mitgeschaffen“


Am 13.10.2025 berichtet die „Tagespost“ in diesem Artikel über die aktuellen Verirrungen in diesem Caritasverband. „Ende September hat der „Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.“ einen Fachvormittag zum Thema „LGBTIQ+“1 für „Trägerverantwortliche und Einrichtungsleitungen“ veranstaltet.“ Daß die LGBTIQler zu den Vorzugsnächstenliebeobjekten neben den Asylanten und Flüchtlingen der Kirche aufgestiegen sind,ist nicht mehr überlesbar. Ja, es könnte ja hyperkritisch mal eruiert werden,wer denn noch ein Adressat der organisierten Nächstenliebe der Kirche sein möchten, wenn davon auszugehen ist,daß viele zwar die Kirche als eine Institution der organisierten Nächstenliebe bejahen, aber mit der Einschränkung, daß sie froh darüber sind, solche Dienste nicht beanspruchen zu müssen, hoffend, dazu auch nie genötigt sein zu werden. Endlich findet nun die Kirche doch noch ein Klientel,das auf ein Entgegenkommen auf sie zu hin hofft.

In einem Referat zu dieser Causa finden sich nun diese Äußerung laut dieses Tagespostartikels: „Der Synodale Weg habe „der katholischen Lehre vom Menschen eine neue Grundlage gegeben“, indem er „homosexuelle Orientierung, transgeschlechtliche Identität und Intergeschlechtlichkeit als natürliche Varianten in die Schöpfungstheologie eingeordnet“ habe. Darum laute die Empfehlung an den Papst, weltkirchliche Verständigung darüber einzuführen, dass homosexuelle Orientierung von Gott mitgeschaffen wurde, steht in der Präsentation.“

Dogmatisch wahr ist nun, daß alles, was in der Welt ist und sich ereignet, von Gott,dem Schöpfergott zumindest ermöglicht worden ist, daß es in der Welt sein kann und sich so ereignen kann, aber nicht alles ist von ihm so geschaffen.So hat Gott zwar den Engel Lucifer erschaffen, aber Gott hat ihn nicht als den Teufel erschaffen, dazu hat dieser Engel sich selbst erst gemacht kraft seiner Freiheit, gegen Gott zu rebellieren.Zur Freiheit der Engel gehört konstitutiv auch das Vermögen,gegen Gott sich zu stellen, zur Insubordination,denn gäbe es die Freiheit zum Sündigen nicht,dann könnten Engel auch nicht freiwillig das Gute wollen und realisieren und so auch gute Engel im moralischen Sinne sein. Aber Gott gab seinen Engeln die Freiheit, damit sie gute Engel sein können und deswegen ermöglicht Gott auch das Wollen der Sünde,damit der Glaubensgehorsam ermöglich ist.

Das Mitgeschaffen kann deshalb nur bedeuten, daß Gott das Negative zuläßt,um das Positive als frei erwähltes Positive zu ermöglichen.Jede Ordnung, die auf den Menschen als ein mit einem freien Willen ausgestattes Wesen ausgerichtet ist, ist so eine, die ob dieser Freiheit mißbraucht werden kann.Die erste Bestimmung des Menschen, das 1.Gebot, das Gott dem Menschen gab,lautet:“Seid fruchtbar und mehret Euch!“ Daraufhin hat Gott als der Schöpfer die Natur des Menschen in ihrer Zweigeschlechtlichkeit und sexuellen Ausrichtung erschaffen.

Da Gott uns Menschen nicht als durch ihn determinierte Roboter erschaffen hat, denen es unmöglich ist,gegen ihre Programmierung zu agieren,es sei denn es läge eine technische Störung vor,ist dem Menschen die Möglichkeit,gegen diese göttliche Ordnung zu revoltieren. Das Volk Israel konnte sich eben von ihrem Gott, der sie aus Ägypten befreit hatte,abwenden und sich ihrem selbstgemachten „Gott“ zuwenden,Moses Gebotstafeln verwerfen und autonom sich eigene Gesetze geben.

Aber der Sündenfall zeitigte noch andere Folgen: Wegen der Ursünde veränderte Gott auch die anfänglich gut geschaffene Welt! Denn Gott hat sie der „Nichtigkeit“ unterworfen. (Röm 8,20).Als aus dem Nichts von Gott erschaffene war sie sozusagen immer umgrenzt von dem Nichts, von dem was Gott nicht wollte, daß er nicht wollte, daß der Mensch sterben muß. Das Schicksal des Sterbenmüssens des Menschen, das ist das von Gott zugelassene Eindringen des Nichts in seine ursprünglich gut geschaffene Welt. Die Ordnung des Lebens wird so durch Manifestationen des Nichts teilweise aufgelöst, etwa durch die Krankheiten. Daß alles, was natürlich ist oder natürlich sich ereignet,gut ist, das gilt so auch im Raume der Natur nicht mehr! Eine so schreckliche Krankheit wie der Krebs gehört eben nicht zur ursprünglichen guten Schöpfung!2

Die ideele Schöpfung, so wie sie ursprünglich gedacht war, und die Welt, so wie sie nun erscheint, sind nicht identisch, die ideele Welt ist nur noch in einer depravierten Gestalt existierend.Darum schreibt der Apostelfürst auch, daß diese Gestalt der Welt vergehen wird. (1.Kor 7,31) Zur ideelen Welt gehört,daß sie auf die Vervielfältigung des Lebens ausgerichtet ist.Zu allem Lebendigen sagt Gott,daß es sich vermehren solle.Dazu gehört die geschlechtliche Fortpflanzung des Menschen, also das Frau- und Mannsein des Menschen! Alles Lebensfeindliche,diese Fortpflanzung Behindernde und das Leben Gefährdende gehört so nicht zur guten Schöpfung sondern stellt Einbrüche des Nichts, des so Nichtenden in die Ordnung des Lebens dar.Das ist alles, was nicht sein soll!

Die LGBTQ- Bewegung ist somit eine Revolte gegen den Leben bejahenden Gott, der uns Ordnungen für das Leben eingestiftet hat,durch und in denen uns unser Leben ermöglicht wird!

1In diesem Artikel heißt es dazu: „Die Buchstaben im Akronym „LGBTIQ+“ stehen für lesbian (lesbisch), gay (schwul), bisexual (bisexuell), trans* (wer sich nicht oder nur teilweise mit seinem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifiziert), inter* (wer sich zwischen zwei Geschlechtern bewegt) und queer (von „questioning“, also fragend). Das „+“ symbolisiert alle nicht aufgeführten „Label“, mit denen Menschen sich womöglich identifizieren, so die einleitende Erklärung.“

2Zur Kontroverse zwischen der christlichen Religion mit der Gnosis,der sich auch diese Paulusaussage,daß der Kosmos der Nichtigkeit durch den Schöpfergott verdankt, gehört, daß die christliche Religion nicht einfach naiv das Gutsein der Welt behauptete gegen die Gnosis,daß es gälte, sich aus dem Kosmos durch einen Erlöser befreien zu lassen, sondern die Negativität des Kosmos und damit auch der Natur wahrnahm, sie aber als eine kontingente begriff, daß sie nur in der Folge des Sünde so depravierte.Das darf nicht verwechselt werden mit der antithetischen Gegenüberstellung von dem Natürlichen als dem Guten, das dann durch den Menschen destruiert würde.

Freitag, 10. Oktober 2025

Der „Jein“-Sagende Bischof Bätzing oder wie man Rom gehorcht, indem man nicht auf Rom hört

 

Der „Jein“-Sagende Bischof Bätzing oder wie man Rom gehorcht, indem man nicht auf Rom hört


Bischof Bätzing zeigt mal wieder,wie eine konsequente „Jein-Theologie“ aussieht und wie so die deutschen Bischöfe zusammen mit dem Laien-ZK Rom und das Lehramt zu einer Nullnummer degradieren.Das neue Meisterwerk progressiver deutscher Theologie heißt „Segen gibt der Liebe Kraft – Segnungen für Paare, die sich lieben. Handreichung für Seelsorger*innen“ , eine pastorale Handreichung für die Praxis. Bei den Paaren die sich lieben,geht es selbstredend um Homosexpaare,das neue Lieblingsklientel der zeitgenössischen Theologie,seit dem das „Volk“ der Befreiungstheologie und die „Ausgebeuteten und Armen“ nicht mehr so recht en vogue sind. Dafür schaut dieses Dokument gebannt auf das LGBTQ-Klientel und „versternt“ so die deutsche Sprache, den Wünschen dieses Klientel gehorchend.

Nur, zwei Herren gleichzeitig zu dienen, dem Zeitgeist und der Kirche Jesu Christi, das ist nun wirklich eine Quadratur des Kreises, also eine Aufgabe,eine maßgeschneiderte für diesen Bischof. So erklärte er, daß dieses Elaborat sich in einem Einklang mit der Lehre der Kirche und ihres letztens dazu abgegeben Dokumentes befände: „Bischof Bätzing: Kein >bischöflicher Ungehorsam"< bei Segnungen“. (Kath de am 25.9.2025). Es sei mit Rom abgestimmt und bejaht worden.

Lügen haben bekanntlich kurze Beine und so sagte Papst Leo XIV zu dieser Causa: „Papst Leo XIV. äußerte sich in einem Interview kurz vor der Vollversammlung in Fulda kritisch zur Veröffentlichung sogenannter „Rituale zur Segnung von Menschen, die sich lieben“ in Nordeuropa. Diese stünden, so der Papst, im offenen Widerspruch zum Geist von Fiducia supplicans, das lediglich spontane, kurze Segnungen erlaubt – nicht aber ritualisierte Formen, die liturgischen Feiern ähneln.“ (Kath info: Pastorale Willkür statt lehramtlicher Treue – der deutsche Sonderweg eskaliert am 10.10.2025) Mit dieser Veröffentlichung kann nur dieses Elaborat gemeint sein.

Kath de mußte dann gar melden:“ Kardinal Fernandez über Rolle bei deutscher Handreichung. Glaubenspräfekt: Vatikan gegen ritualisierte Segnung von Homosexuellen“ (9.10.2025) und auf Kath hieß es dazu am 8.10.2025: „Keine Zustimmung aus Rom zur Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz! Die Deutsche Bischofskonferenz wollte der Öffentlichkeit verkaufen, dass die umstrittene Handreichung für Homo-Segnungen mit Rom abgestimmt sei. Doch das Gegenteil ist der Fall!“

Der Fall kann nicht eindeutiger sein: Diese versternte Erklärung widerspricht nicht nur der Lehre der Kirche sondern isb auch der Erklärung: „Fiducia supplicans,“ Nur Bischof Bätzing und sein Anhang sehen das anders und wollen unbekümmert auch diesem Irrweg ihrer Deformagenda weiter-beschreiten. Sie brächten es eben fertig,der Kirche und dem Zeitgeist zugleich zu gehorchen,so ihr „Jein“ zur Kirche sagend.

Darin ist dieser Bischof ein Spezialist. Die KI- Auskunft zur Frage: „Wie hält es denn dieser Bischof mit dem Abtreibungsrecht lautet: „Bischof Georg Bätzing vertritt eine ambivalente Position zur Abtreibung: Er bekräftigt die Ablehnung der katholischen Kirche von Schwangerschaftsabbrüchen und kritisiert Abtreibungsreformen, verteidigte aber das deutsche Abtreibungsgesetz als eine „kluge Balance“, die er nicht aufgeben möchte.“

Dies Abtreibungsrecht kostet pro Jahr 100.000 Kindern im Mutterleibe das Leben, wenn nicht sogar noch mehr, in 10 Jahren also 1 Million unschuldigen Kindern das Leben! Bischof Bätzing behauptet nun ernsthaft, daß diese Tötungspraxis sich im Einklang mit der Kirche befände. Das kann aber nur wahr, wenn die Guillotine ein medizintechnischer Apparat zur endgültigen Beseitigung von Kopfschmerzen wäre!

Aber es kommt noch ärger,berichtet doch „Dom-Radio“ am 23.12.2024:“Lob für Donum Vitae. Der Bischof lobte die Beratungen, die katholische Verbände bei Schwangerschaftskonflikten anbieten. "Ich beziehe das ausdrücklich auch auf Donum Vitae", sagte er. Der von prominenten Katholiken vor 25 Jahren gegründete uanbhängige Verein stellt - entgegen dem Willen des Vatikana - Beratungsscheine aus und war dafür innerkirchlich lange heftig kritisiert worden.“ Nur eine Mutter, die solch einen „Beratungsschein“ vorweisen kann, darf in Deutschland straffrei ihr Kind im Mutterleibe töten lassen, sodaß Bischof Dyba diese Bescheinigung sachgemäß als eine Lizenz zum Töten bezeichnete. Bischof Bätzing behauptet so, dem Nein der Kirche zum Recht der Kindestötung zuzustimmen und lobt gleichzeitig die Ausstellung dieser Tötungslizenzen, ja versteigt sich gar zu der Behauptung, daß die massenhafte Kindestötung, wie sie in Deutschland praktiziert wird, für die Kirche akzeptabel sei. Überschrieben ist der Artikel so: „Bätzing erteilt Beratungsscheinen zu Abtreibungen eine Absage.Festhalten an bisherigen Positionen Dom-Radio.“ Er sagt „Nein“ zur Ausstellung solcher Tötungslizenzen und lobt gleichzeitig den Verein, der einzig dazu gegründet wurde, diese weiterhin ausstellen zu können! Er behauptet,sich im Sinne der Kirche für das Lebensrecht einzusetzen und heißt gleichzeitig die Massenermordung von Kindern im Mutterleibe für gut!

Wenn dieser Bischof sagt,daß er der Kirche gehorche, im Einklang mit ihr sei,dann widerspricht er ihr dabei genauso vehement, wie er das Gegenteil behauptet. Er ist eben der Prototyp des „Jeinsagers“,der zur Kirche sein„Ja“ sagt und um dem Zeitgeist zu gehorchen, zugleich sein “Nein“ sagt.

Das lutherische Format, einfach "Nein" zur Kirche zu sagen, fehlt ihm halt.

Zusatz:

Der Verdacht, daß es bei den anvisierten Segnungen für homosexuelle Paare gar nicht um den Segen, sondern vielmehr um einen öffentlichen Anerkennungsakt augelebter Homosexualität geht, ist wohl nicht von der Hand zu weisen.  







Donnerstag, 18. September 2025

Die phantastischen Erkenntnisse eines deutschen Synodalbischofes zum Verhältnis des Schöpfergottes zur Homosexfahne

 

Die phantastischen Erkenntnisse eines deutschen Synodalbischofes zum Verhältnis des Schöpfergottes zur Homosexfahne



Wenn wir das Zentralorgan des politisch korrekten Katholizismus, Kath de nicht lästen, wir würden immer noch verhaftet bleiben in den vormodernen Welten des Katholischen Katechismus und nicht die Permissivität unserer Gesellschaft bejubeln. Kath de titelt am 17.9.2025: „Overbeck verteidigt Regenbogenfahne in Gemeinde und verurteilt Gewalt.“ Hier unterlief aber aber ein beachtlicher Fehler, wie das dazugehörige Bild beweist: Es ging hier um das Hissen der allzeitbekannte Homosexfahne und nicht um eine Regenbogenfahne. So liest sich das auf Kath de:

„Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat einen handgreiflichen Streit um eine Regenbogenfahne auf einem Gemeindefest verurteilt. "So etwas widerspricht unserem christlichen Menschenbild und darf in unserer Kirche, die für Toleranz, Respekt und Vielfalt stehen soll, keinen Platz haben", erklärte er am Mittwoch.“ Und dann versteigt sich dieser Bischof zu dieser theologischen Spitzenleistung: „Zeichen wie die Regenbogenfahne zeigen laut Overbeck, dass jeder Mensch von Gott gewollt ist: "Unterschiedslos, voraussetzungs- und bedingungslos."

Nähme man all an,daß Gott wirklich jeden Menschen unterschiedslos,voraussetzungs- und bedingungslos bejahte, dann könnte das auf keinen Fall heißen, daß egal, was ein Mensch täte, er auch dies Tuen bejahte. Jesus Christus wie auch Gott selbst beurteilt bestimmtes Verhalten als sündig und dies Verhalten bejaht er nicht: Er bejaht weder den Mord noch den Dieb noch den Ehebrecher. Nun gilt aber nach der Lehre der Kirche die praktizierte Homosexulität als eine Sünde, von Gott kann also nicht ausgesagt werden, daß er sie zu praktizieren gut heiße.

Nun wird behauptet, daß die bekannte Homosexfahne für „Toleranz,Respekt und Vielfalt“ stünde. Das ist nun eine klare Falschaussage: Auf keiner Christopher Street Day Kundgebung könnte eine Gruppe von Parteimitgliedern der AfD teilnehmen, hielten sie ein Transparent: „Wir sind schwul und Mitglieder der AfD und finden das gut“ in ihren Händen. Ja, nicht einmal ein Vertreter der CSU darf an dieser Homosexkundgebung in München teilnehmen und m.W ist der jetzige Bürgermeister Berlins, da er ein CDU- Parteimitglied ist, jetzt auch da von dieser Kundgebung ausgeladen ob seiner Parteizugehörigkeit. Es ist keine Übertreibung, daß circa 50 Prozent der in Deutschland bei der letzten Bundestagswahl gewählt Habenden, die ihre Stimme den C-Parteien oder der AfD gegeben hatten, auf diesen Kundgebungen unerwünschte Personen sind, sofern sie ihre politische Position offenbarten. Ein Soviel an praktizierter Ausgrenzung ist genau das Gegenteil von „Toleranz,Respekt und Vielfalt“!

Aber die CSD-Kundgebungen gelten doch als die Manifestation für Vielfalt und Toleranz? Es muß deshalb nachgefragt werden, für welchen Bereich denn nun die Vielfalt und Toleranz eingefordert wird. Die erste Antwort fällt klar aus: Nicht für den politischen Raum gilt das, denn hier wird klar unterschieden und ausgegrenzt, wer da nicht auftreten darf. Nicht für den Bereich des Politischen sondern für den Bereich der Sexualität wird hier für „Toleranz“ und „Vielfalt“ demonstriert. Die Katholische Morallehre vertritt eine materiale Sexualmorallehre, daß bestimmte Handlungen im Bereich der Sexualität unmoralische sind. Dagegen vertritt die LGBTQ eine rein formale Sexualethik, daß alles im Bereich der Sexualität erlaubt sei, wenn denn nur alle an ihr Beteiligten freiwillig dem vorgesehenden Sexpraktiken zugestimmt haben. Man nimmt dann einen mündlich geschlossenen Vertrag an, in dem alle praktizieren Wollenden, dem, wie der Sex praktiziert werden soll, freiwillig zugestimmt haben, es also keine sittenwidrige Verträge geben könne ob ihres materialen Inhaltes.

Ein praktisches Beispiel veranschaulicht dies leicht: In München hatte ein Vermieter eine Wohnung an eine Frau vermietet unter der Bedingung, daß sie nicht nur die Miete zu zahlen habe, sondern sich auch für einen regelmäßigen Sex mit dem Vermieter bereit erklärt. Eine Frau unterschrieb diesen Mietvertrag und klagte dann gegen die Bestimmung der zu leistenden Sexdienste. Diese Bestimmung des Vertrages beurteilte ein Gericht als sittenwidrig, sodaß die Frau in der Mietwohnung wohnen bleiben durfte, ohne den geforderten Sex mit dem Vermieter.

Hätte das Gericht den rein formalen Standpunkt einer Vertragsethik einenommen, hätte dieser Vertrag gegolten, da die Mieterin ihn ja freiwillig unterschrieben hatte, sodaß ihr der Vermieter die Wohnung kündigen dürfe, wenn sie ihre Sexdienste nicht leiste. (Der einzige Ausweg bestünde darin, daß die Mieterin nachweisen könnte, daß sie den Mietvertrag unfreiwillig unterschrieben hätte, daß sie etwa zu einem bestimmten Datum eine Arbeit in München antreten wollte, aber diese Wohnung da die einzig für sie bezahlbare gewesen sei.)

Alles sei im Bereich des Sexes in Ordnung, wenn nur alle an einer bestimmten Praxis Beteiligten dieser freiwillig zugestimmt hätten. So kann ein Sadist mit einem Masochisten einen Vertrag schließen, daß der Eine den Anderen so viel quälen darf, wie es ihm gefalle, da der Masochist gegenzeichnet, daß er dem Sadisten erlaube, im beim Sex so viel quälen zu wollen, wie es ihm gefalle.In der Triologie: „Shades of Grey“ von E.L.James wird diese Art von Sex ja glorifiziert als einzig wirklich befriedigende.

Den Kontext bildet das Phänomen eines Überdrusses am ausschweifenden Sexualleben, wenn alles schon ausprobiert und nichts mehr richtig erregen kann. Marquise de Sade beschreibt dieses Phänomen in seinen Romanen excellent. Immer müssen neue Weisen, Sex zu gestalten, kreiert werden, um der Ermüdung an allem schon zigfach praktiziertem zu entgehen. Ein paar Grundentscheidungen sind dabei wesentlich: Erstens wird die Sexualität völlig von ihrem Ziele, dem der Fortpflanzung emamzipiert, der Sex so als etwas Selbstzweckliches zum reinen Lustgewinn verstanden. Zweitens wird jede Bestimmung, wie der Sex zu praktizieren sei, verworfen, weil jetzt nur noch die rein formale Bestimmung zählen soll unter der Parole der Selbstbestimmung, daß alles erlaubt sei, wenn alle Beteiligten der Sexpraxis freiwillig zustimmen.

Die Vorstellung, daß man nur Sex haben möchte mit einem Partner, mit dem man verheiratet sei, oder den man liebe, wird dann zu einer jedem frei wählbaren Option, aber man kann genauso gut Sex mit einem Sexroboter haben wollen, die jetzt tatsächlich zum Ankauf angeboten werden.

Für Homosexuelle ist dabei von großer Bedeutung die Aufwertung des Annalverkehres neben dem des Oralverkehres, da nun der Kritik, daß dies minderwertige Optionen seien, da so das Ziel der praktizierten Sexualität, die Fortpflanzung nicht realisiert werden kann, ad acta gelegt ist: Der Sex wird nur noch um seiner selbst willen praktiziert.

Begann die 68 Sexrevolution mit der Parole: „Schlafe mit keiner Frau zweimal, sonst gehörst Du zum Etablisment“ so führte, sagen wir es mal etwas salopp formuliert, die Praktizierung dieser Maxime schnell zu einer Ermüdung und Abschlaffung, sodaß immer neue andere kreative Versionen des: „Wie wollen wir Sex machen?“ in diesem Avantgardemilieu en vogue wurden, bis jetzt alles als in Ordnung gilt, was allen Beteiligten einen Spaß macht. Das soll nun gefeiert werden unter der Parole des Jas zu allem Sex, der eben befriedigt.

Daß diese Weise der Praktizerung der Sexualität nicht dem Willen des Schöpfergottes entspricht, ist offenkundig, gebietet er doch im ersten Gebot, das er uns gab: „Seid fruchtbar, mehret Euch! 

Zusatz:

Hätte da irgendwer eine Deutschlandfahne zu hiessen versucht und wäre das handgreiflich verhindert worden, spräche niemand von einem inakzeptablem Verhalten. 

Mittwoch, 2. Juli 2025

Religiöse Kunstwerke – Nein, Danke! Über die neue Intoleranz von? Oder nur elitär-avantgardistische Kunst zählt!

 

Religiöse Kunstwerke – Nein, Danke! Über die neue Intoleranz von?



Es paßt doch eigentlich nicht in unsere ultraliberale Kultur, daß das Kunstwerke, nur weil sie religiös sind, nicht exponiert werden sollen. Aber für den den heutigen Liberalismus kritisch Beobachtenden ist das nichts ihn Irritierendes, gehört doch der Diskurs darüber, wer und was auszuschließen ist aus dem öffentlichen Diskurs heute zur Agenda jeder Talkshow. Dabei wird sich in der Regel auf das, was man „Rechts“ nennt, kapriziert: Mit solchen Schmuddelkindern redet man nicht!

Aber warum sollen den nun religiöse Kunstwerke nicht mehr exponiert werden und wo sollen sie nicht ausgestellt werden. Der Kath de Artikel: „Theologe in Kunststation: Religiöse Werke würden wir nicht zeigen“ vom 2.7.2025 klärt uns darüber auf.

Der Tatort ist die „Kunststation St.Peter“ in Köln, eine profanisierte Kirche, die nun zu einer Kunstausstellungshalle umfunktioniert worden ist.

Die Täter:Der jetzige Leiter ist nun kein Kunsthistoriker, kein Mann vom Fach, sondern ein katholischer Theologe. Aus dem Wikipediaartikel über ihn entnehmen wir aber die sehr gewichtige Angabe: „Seit 2012 ist Schlimbach regelmäßiger Teilnehmer des Dialogs zwischen dem Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, und Vertretern des Forums Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.)“ Es ist wohl keine müßige Spekulation, daß der Eigenname: „F.E.L.S“ anzeigt, daß die Neusynodalkirche Deutschlands nicht mehr auf den Fels Petrus sondern auf diesen F.E.L.S sich auferbauen möchte. Der Zweitäter ist ein jesuitischer Pater, mit dem zusammen dieser Dialogtheologe die Kunststation leitet.

Die Anklage: “religiöse Kunstwerke würden wir in St. Peter nicht zeigen. Das ist tatsächlich für uns ein Ausschlusskriterium. Pater Kessler, unser jetziger Pfarrer, sagt immer: Religiöse Kunst haben wir doch, die brauchen wir ja nicht. Wir wollen die Kunst nicht verzwecken, wir wollen nicht, dass die Kunst uns unseren Glauben illustriert, dass sie das, was wir im Evangelium lesen, verhübscht und dass wir das dann noch mal irgendwie auf diese Art und Weise erläutert bekommen. Das ist überhaupt nicht unser Ansatz. Das können Sie in jeder anderen Kirche auch zeigen. Das interessiert uns überhaupt nicht.“

Es geht also in erster Linie um eine Diffamierung der christlichen Kunst , sie verhübsche, damit ist wohl gemeint, daß sie kitschig sei, sie illustriere, womit ihre minderwertige Qualität benannt wird: Es gäbe Zeitungen und fürs gemeine Volk die Illustrierten, außerdem sei sie heteronom bestimmt, indem sie ihre Gehalte der christlichen Religion entnähme, statt autonom sie hervorzubringen.

Duchamps Pißbecken, das heute allseits als ein Kunstwerk anerkannt wird1, offenbart uns das Geheimnis der zeitgenössischen Avantgardkunst: In einer Epoche der Egalisierung und Nivellierung erwächst das Bedürfnis, als etwas Besonderes von den Massenmenschen, dem gemeinen Volke sich abzuheben. Gerade die Kunst ist dazu ein ideales Medium, daß man nur das als wahre Kunst behauptet, die dem allgemeinen Geschmack zuwider und einem Verstehen sich verschließt, daß sie nur wenigen Erleuchteten eben zugänglich ist, wie dies „Kunstwerk“ Duchamps. Diesem Kunstelitarismus korreliert nun die Verachtung von allem, was dem gemeinem Mann gefällt als kitschig, trivial und populär2. Das „Barmherzigkeitsbild“ der hl. Faustyna wird eben in keiner Kirche und in keinem Kunstmuseum ausgestellt, weil es trivial und schön sei. Dabei hat Jesus Christus sich selbst der hl. Faustyna so offenbart: Male mich so, damit in und durch dies Bild ich verehrt werde!

Wäre die Kirche rein marktwirtschaftlich orientiert, würde man nicht auf eine elitär-avantgardistische Kunst setzen, aber da die als progressiv gilt, wird sie in der Kirche aufgenommen, weil sie eben auf der Höhe der Zeit sein will. Der Gerigschätzung der Volksfrömmigkeit korrespondiert die Verachtung jeder frommen Kunst, nur eine destruktiv kritische wird bejaht wie etwa die Verhöhnung des Letzten Abendmahles bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Frankreich.



1.Zusatz: Ein Jesuitenpater und ein Homosexlobbytheologe bekennen gemeinsam: Christliche Kunst interessiere sie überhaupt nicht! Eine Kirche, die solche Mitarbeiter hat, braucht keine Feinde mehr!

2.Zuatz:

Gegen islamische oder jüdische Kunst hätte dies zwei Nichtkunstexperten sicher nichts einzuwenden, denn die Exponierung solcher religiöser Kunst diente ja dem interreligiösen Dialog.

1Dem Leser möchte ich wärmstens empfehlen, sich dies „Kunstwerk“ im Internet anzuschauen!

2Hierbei spielt auch die Kritik der modernen Kunst als „entartet“ eine gewichtige Rolle. Man will sich von dieser Kritik energischt abwenden, da das eine „Naziparole“ sei, die auf das sog „gesunde Volksempfinden“ rekurriere. Eine ntifaschistische Kunst müsse deshalb antipopulär elitär sein, alles Traditionelle verachtend..

Samstag, 3. Mai 2025

Ein „Queerbeauftragte“ der Kirche klärt uns auf: Was ist das Wesentliche der Kirche?

 

Ein „Queerbeauftragte“ der Kirche klärt uns auf: Was ist das Wesentliche der Kirche?



Es ist doch wirklich mehr als erfreulich, wenn die quasi offizielle Weltnetzauftrittsseite der deutschen Bischöfe uns darüber aufklärt, was das Wesentliche der Kirche sei. Die Antwort wird dabei sehr leserfreundlich in einem einzigen Satz gegeben,ganz konzentriert kompakt, leicht verstehbar. Wurden einst dicke Bücher dem Versuch der Beantwortung der Frage nach dem Eigentlichen verfaßt, so respondiert uns ein „Queerbeaftragter“ diese Frage in einem einzigen Satz, den zur Beglückung der Kath de Leserschaft Kath de dokumentiert: „Es ist an der Zeit, dass die Kirche sich auf das Wesentliche besinnt: auf die Würde jedes einzelnen Menschen und auf die Liebe, die alle Grenzen überwindet", sagte der Essener Weihbischof am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).“1

Das Proprium der Kirche sei also die Würde des Menschen! Nicht ist also das Eigentliche der Kirche, daß es sich um eine Religionsorganisation handelt, nicht daß ihr Zentrum die christliche Religion sei, nicht der dreieinige Gott sondern im Mittelpunkt der Kirche stünde der Mensch in seiner Würde! Das kann nicht mehr als eine Häresie bezeichnet werden, das ist eindeutig ein Fall des vollkommenen Abfalles vom katholischen Glauben, das ist Apostasie. Die Kirche glaubt an den dreieinigen Gott und nicht steht in ihrem Zentrum der Glaube an den Menschen. Ludwig Feuerbach zählt (noch) nicht zu den anerkannten Kirchenlehrern mit seiner Analyse der christlichen Religion, daß wenn diese Religion von Gott spricht, sie in Wirklichkeit nur von dem in den Himmel emporgehobenen idealisierten Menschen spräche, sodaß eigentlich die christliche Religion der Glaube an den Menschen sei, was er alles noch Großes aus sich machen könnte.

Aus dieser Apotheose des Menschen wird nun auch noch die alle Grenzen überwindende Liebe gefolgert. Jeder aufmerksame Zeitgenosse weiß natürlich, daß das nicht ernst gemeint ist. Auf jedem Hochfest der Homosex- und Lesbenwegung, der LGBTQ-Bewegung, wie man heute zu schreiben pflegt, den CSD- Kundgebungen wird ja klargestellt, daß diese grenzenlose Liebe nicht politisch rechts von der SPD Stehenden gilt. So darf auf diesem LGBTQ- Hochfest in München die CSU und neuerdings, seit dem ein CDUler der Oberbürgermeister von Berlin ist, auch der nicht mehr teilnehmen. Unvorstellbar ist es gar, daß Parteimitglieder der AfD mit dem Bekenntnis: „Wir sind schwul und Mitglied der AfD und finden das gut so!“ auf irgendeiner LGBTQ-Veranstaltung auftreten dürften. Diese grenzenlose Liebe gilt also nur den politisch Korrekten, selbst Vertreter der C-Parteien sind da unerwünschte Personen.

Aber welche Menschen haben dann im Mittelpunkt der Kirche zu stehen? Auch hier spricht dieser Queerbeauftrage Klartext:die queeren Menschen. Darunter sind nun, so der Kath de Artikel zu verstehen: „Mit dem englischen Wort queer bezeichnen sich Menschen, die nicht heterosexuell sind oder deren geschlechtliche Identität nicht mit gesellschaftlichen Rollenbildern übereinstimmt. Unter ihnen sind Personen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung die wohl größte Gruppe.“ Da auf einem evangelischen Kirchentag schon festgestellt worden ist, daß Gott selbst queer sei, irritiert uns diese eingeforderte Ausrichtung der Kirche auf die LGBTQler nicht.2

Nun könnte noch angefragt werden, ob den die Liebe darin bestünde, jedem Menschen zu sagen, daß, so wie er ist und wie er lebt, er gut und zu bejahen sei? Aber diese Frage beantwortet sich ganz von selbst, denn diese hier so beschworene Liebe gilt eben nicht für alle Menschen. So war es ja auch eine selbstverständliche Liebespraxis des Papstes Franziskus, jeden Traditionalisten, jeden Ewiggestrigren, jeden Fundamentalisten , die Beschimpfungsliste ließe sich leicht endlos weiterführen, aus seiner Liebe auszuschließen.3 Wer eine „bunte Republik“ fordert, fordert damit den Ausschluß aller ihm politisch nicht genehmen Farben, es bleiben nur Grün und Rot übrig und die Homosexfahne. 

Dieser etwas  plumpe Versuch, per Queerbeauftragte, eine neue Kundschaft für die Kirche zu gewinnen, ist aber nicht das Skandalöse, sondern daß die Selbstsäkularisierung so weit getrieben wird, daß das Religiös-Christliche hier völlig zum Verschwinden gebracht  und ersetzt wird durch einen simplen politisch korrekten Humanitarismus.  

 

 





1 Kath de am 2.5.2025: „Weihbischof Schepers kritisiert Kardinal Müller“.


2 Vgl dazu meinen Artikel vom 1.5.2025: Ein Blick in die nahe Zukunft der Katholischen Kirche Deutschlands: die Zukunftswerkstatt des evangelischen „Kirchen“tages

3 Seit einiger Zeit hege ich den Verdacht, daß die Antwort auf die Frage: „Wen haßt Du?“ ergiebiger zum Kennenlernen eines Mensch ist als die Antwort auf die Frage, was oder wen er liebe! So toben sich ja jetzt die Haßprediger gegen Putin, Trump und alle Rechten in den Medien aus und verklären das zu Akten der Nächstenliebe.

Samstag, 26. April 2025

„Katholische Kirche in Deutschland regelt Segen für alle Paare“ Eine Kritik!

 

„Katholische Kirche in Deutschland regelt Segen für alle Paare“ Eine Kritik!



Seitens des Laien ZKs und der deutschen Bischöfe versuchte man nun, die Gunst der Stunde ausnutzend , der alte Papst ist tot und der neue noch nicht gekürt, ein Positionspapier zum Wie des Segnens von Homopaaren, geschieden Wi(e)derverheirateten und sonstigen, die regulär den Ehesegen gespendet bekommen können, in die Welt zu setzen, das gewiß nicht von einem amtierenden Papst abgesegnet worden wäre. Man will eben viel progressiver als der Reformpapst Franziskus sich inszenieren,hoffend auf das Lob der linksliberalen Medien.

Also, wieder nichts Neues aus dem Kampfgechehen wider die Lehre der Kirche! Aber diese Kath de Überschrift vom 23.4.2025 könnte doch uns, um aus der Tristesse der Dauerwiederholungen der Deformagenda des sog. Kirchenvolksbegehrens und seiner Aktualisierung durch den Synodalen Irrweg zu entkommen, zu einem auf den ersten Blick abwegigen Gedanken führen. Wer über das Leben Wesentliches aussagen möchte, kann über den Tod nicht schweigen, denn das Leben ist die Negation des Todes, wie der Tod die Negation des Lebens ist. Da der Grundsatz: „Omnes determinatio est negatio“, muß, um vom Segen Gehaltvolles auszusagen, auch und gerade vom Fluch geschrieben werden, denn die Antithese zum Segnen ist das Verfluchen. Dabei möchte ich den Gedanken, daß wo nicht mehr verflucht werden kann, auch nicht mehr gesegnet werden kann.

Vieles, was einst seinen Ort im religiösen Diskurs und somit auch in der Kirche hatte, ist aus ihr herausgedrängt worden, da es nicht mehr in die Zeit passe und findet sich dann, manchmal wild wuchernd außerhalb der Kirchenmauern wieder. Besonders in der so arg verschmähten Trivialliteratur finden sich solche aus der Kirche entrümpelten Elemente wieder. Zu diesen gehört ganz offenkundig der ganze Vorstellungskomplex des Fluches.1

In dem sehr unterhaltsam geschriebenen Roman: „Gefährlich süßes Sehnen“ der Aurorin Candace Camp stößt der Leser auf diese Reflexion über ein Familienschicksal, daß es ihr nie vergönnt war, finanziell dauerhaft erfolgreich zu sein, sodaß diese Familie immer wieder von Armut bedroht ihre Töchter gut verheiraten mußte, um zu Geld zu kommen. Der Grund dafür läge in einer Verfluchung dieser Familie. Das liest sich dann so:

„Der Grund dafür – wie Rachels engstirniger und abergläubische Vater vermutete – lag in einem Papistenfluch, mit dem der erste Earl of Ravenscar belegt worden war,als ihm während der Auflösung der Klöster die Abtei Branton Abbey von seinem Freund und Gönner Heinrich VIII für seine Treue und Ergebenheit geschenkt worden war. Edward Aincourt, Lord Ravenscar, hatte das Kloster abreißen lassen und die Steine dazu benutzt,einen Familienbesitz zu bauen.Der Abt von Branton musste – so wollte es die Legende – aus der Abtei getragen werden, da er sich weigerte, sie freiwillig zu verlassen. Draußen belegte er den Earl und all seine Nachkommen mit einem Fluch, indem er verkündete, dass >keiner, der hinter diesen Mauern lebt, jemals glücklich werden wird.<“ (S. 26)

Bis hierhin gelesen, ist der Sachverhalt klar: Aus der Perspektive eines modern aufgeklärten Bewußtseins wird diese Rekonstruktion des Familienschicksales nacherzählt und als „engtirnig“ und „abergläubisch“ abgetan. Aber dann folgt direkt darauf in einem eigentümlich ironischen Ton verfaßt diese Kommentierung: „Ob man es tatsächlich für die Folge dieses Fluches oder ganz einfach für den Charakter einer Familie halten soll, die zu stolz und verschwenderisch war, um ihr Geld zusammenzuhalten, sei dahingestellt.“ Die Ironie ist nun das Stilmittel der Postmoderne. Man vergleiche dazu die Bedeutung der Ironie in dem postmodernistischen Roman R.Musils: „Der Mann ohne Eigenschaften.“ Wenn nicht mehr klar zwischen wahr und unwahr, zwischen richtig und falsch unterschieden werden kann oder nicht mehr soll, dann werden die Möglichkeiten nebeneinander gestellt und die Frage, welche denn dann davon die wahre sei, mit der Irinonie der Unbeantwortbarkeit beantwortet. Wenn der moderne Mensch mit Luther ausruft: „Hier stehe ich und kann nicht anders“ ruft der postmoderne Mensch aus: „Hier stehe ich, aber ich könnte auch ganz woanders stehen!“ Statt eines Sichentscheidens für etwas, das ist für mich wahr“, verharrt der postmoderne Mensch in der Unentschiedenheit der ironischen Distanz.: „Es könnte was dran sein, es könnte auch nichts dran sein!“

So ist das Hochzeitsbrauchtum, es müsse etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues dabei sein, damit die Ehe eine glückliche wird, allseits bekannt, und wird auch durch die Erfolgsserie: „Sturm der Liebe“ popularisiert: Glauben die das Praktizierenden denn wirklich daran, oder urteilen sie eher: „Es könnte ja was dran sein, es kann auch nichts dran sein, aber man kann sich doch an diese Tradition halten, vielleicht ist doch was dran!“ Für den modernen Geist ist der Fluch etwas rein Abergläubisches und somit nur zu Verurteilendes, aber dem postmodernen Geist etwas, was wahr und was auch unwahr sein könnte, wo man sich aber nun nicht entscheiden muß, man kann es ja so praktizieren.

Wenn man aber dogmatisch fixiert den Fluch für etwas auf jeden Fall Irrationles und Abwegiges verurteilt, müßte man dann nicht konsequenterweise den Segen, die Segnungspraxis der Kirche als ebenso irrational verwerfen? Der Protestantismus urteilt tatsächlich so, indem er jede Segnung als unsinnig abtut außer der an Personen vollzogenen. Es dürfte kein Fehlurteil sein, mutmaßt man, daß hier das Segnen auf eine sprachliche Verkündigung, die nur wirksam sein kann, wenn der so „Gesegnete“ an das Wort glaubt, und der Segen dann nur ein Vertrauen auf das Zugesgte ist, reduziert wird. Wer die aktuelle Debatte um die Segnungsmöglichkeiten für homosexuelle Paare daraufhin kritisch liest, dem muß sich der Verdacht aufdrängen, daß hier unter dem Segen nichts anderes mehr verstanden wird als die öffentliche Bekundung der Kirche, daß sie auch die praktizierte Homosexualität bejahe. Die Verweigerung des Segens bekunde dann das kirchliche Nein zur praktizierten Homosexualität.

Aber wenn ein Priester Feuerwehrautos, Felder und Ehepaare segnet, dann sagt er damit nicht einfach, daß die Kirche die Feuerwehr, die Landwirtschaft und die Ordnung der Ehe gutheiße! Das Segnen ist ein effektives Handeln wie auch das Verfluchen! Wenn das Verfluchen nichts Effektives mehr sein darf, dann kann das Segnen auch nichts Effektives mehr sein. Dieser Verlust an den Glauben an die Effektivität kirchlicher Ritualhandlungen bedroht meinem Verdacht nach auch die Praxis der Taufe, daß die Taufe nur noch symbolisch darstelle, daß Gott dieses Kind, weil es ein Mensch ist, liebe und so nichts wirke, sondern nur darstelle, was dem Kinde unabhängig von der Spendung dieses Sakramentes gelte.

1Anbei: Es ist bezeichnend für die heutige Theologie, daß sie, wenn sie noch das Gespräch mit der Kunst und der Literatur führt, religionskritischen Werken den Vorzug gibt, und positiv dem Religiösem eingestellte Werke auch als ästhetisch minderwertig verurteilt.

Samstag, 22. März 2025

Hat die Wunderwaffe der Mißbräuchsfälle für den Kampf für die Verprotestantisierung der Kirche schon ausgedient?

 

Hat die Wunderwaffe der Mißbräuchsfälle für den Kampf für die Verprotestantisierung der Kirche schon ausgedient?



Diese Wunderwaffe ist und das muß neidlos anerkannt werden eine propagandistische Meisterleistung des linksliberalen Katholizismus. Am Anfang war nicht das Wort, sondern das Deformprogramm der antikatholischen Organisation: „Wir sind Kirche“: Weg mit dem (Pflicht)Zölibat, der Forderung nach der Einführung des Frauenpriestertumes, nach der Verdemokratisierung der Kirche und der Verliberalisierung der Sexualmorallehre der Kirche. Das sog. Kirchenvolksbegehren, eine Unterschriftenaktion für diese Forderungen verlief sehr erfolgreich,sodaß von nun die Mär von der progressiven Basis, der die reaktionären Bischöfe entgegenstünden, sich größter Beliebtheit erfreute.

Aber dies Feuerwerk der Reformforderungen verpuffte ohne daß es Wirkungen erzielte. Dann wurden in den Medien die sexuellen Mißbräuchsfälle publik gemacht. Das Entscheidende eines Ereignisses ist nun nicht, was sich da ereignet hatte und nun an das Licht der Öffentlichkeit gebracht wurde, sondern deren Interpretation. Nietzsche mutmaßte gar, daß es gar keine Tatsachen, sondern nur Interpretationen der Tatsachen gäbe, aber so, daß die Tatsachen unerkennbare „Dinge an sich“ seien, um es mit Kant zu formulieren. Wahr ist daran zumindest, daß die Wirkung von Ereignissen nicht den Ereignissen selbst sondern der sich durchgesetzt habenden Interpretation der Ereignisse sich verdankt.

Die propagandistische Verinstrumentalisierung dieses Ereignisses ging nun so vor: Als erstes revitalisierten die Reformkräfte das Deformprogramm dieses Volkskirchenbegehrens und erkürten es jetzt zu dem Reformprogramm, ohne dem es keine Zukunft der Kirche mehr geben könne. Zur Legitimierung dieses Reformprogrammes wurde es nun umgeschrieben als die notwendige Antwort der Kirche auf die bekannt gewordenen Mißbräuchsfälle. Dazu mußte nun eine zu dieser Therapie passende Ursachenanalyse der Mißbräuchsfälle konstruiert werden, daß also das Zölibat, das Fehlen des Frauenpriestertumes und der nichtdemokratischen Struktur der Kirche die Ursachen der sexuellen Mißbräuchsfälle gewesen sein sollen. In das Zentrum dieser Diagnose rückte dabei der Terminus des Klerikalismus und die These, die Sexualmoralehre der Kirche sei schuld an diesen Mißbräuchsfällen.

Daß die Morallehre und isb die Sexuallehre der Kirche an den Mißbräuchsfällen schuld sein soll, ist nun so widersinnig wie die Behauptung, daß die Verkehrsordnungsvorschrift, daß es nicht erlaubt sei, alkoholisiert Auto zu fahren, schuld daran sei, daß in der Folge von Alkohol am Steuer so viele Verkehrsunfälle sich ereigneten. Hielte sich jeder Autofahrer an diese Vorschrift, würden sich diese durch Alkohol am Steuer verursachten Unfälle nicht ereignen und genauso wenig hätten sich die Mißbräuchsfälle ereignen können, hielten alle sich an die Sexualmorallehre der Kirche. Aber nun wurde vehement die Morallehre für das Übertreten von ihr ihr zur Last gelegt, als würden weniger alkoholisiert Auto fahren, wenn das erlaubt werden würde.

Zu dieser propagandistischen Interpretation der Mißbräuchsfälle gehört dann der Begriff der sexualisierten Gewalt mit all ihren Derivaten. Es ist so banal, daß man es gar nicht hier erwähnen müßte, daß Männer Frauen vergewaltigen um ihre sexuellen Begierden zu befriedigen. Um das Phänomen der Vergewaltigung und dann auch aller anderen sexuellen Mißbräuche zu erklären, ist es somit unbrdingt notwendig, dieses Verhalten im Rahmen der Sexualität und der Fortpfanzung zu erörtern. Sex zu haben, ist das Ziel und die angewandte Gewalt das Mittel, dieses Ziel zu erreichen. Diese triviale Wahrheit soll nun der Begriff der sexualisierten Gewalt aus der Welt schaffen, denn nun soll die schlichte Umkehrung gelten: Die Gewaltausübung diene der Durchsetzung der Männerherrschaft in der Kirche und sei eigentlich mit ihr identisch. Eine Weise, nun die Herrschaftsgewalt auszuüben, wäre ihre sexualisierte Version.

Die Männerherrschaft bediene sich also der gewaltsam praktizierten Sexualität, um ihre Herrschaft durchzusetzen und habe so mit sexuellen Begierden und Leidenschaften nichts zu tuen. Diese bewußt erwirkte Entsexualisierung der Vergewaltigung kann als die propagandistische Meisterleistung der Reformlagers angesehen werden. Nun paßt aber die Tatsache, daß die Mehrzahl der Opfer weiblichen Geschlechtes sind, nicht in diese Deutung, daß die Motivation zu diesen Mißbräuchen die Aufrechterhaltung der Männerherrschaft in der Kirche sei, denn dann müßte ja auch in der Kirche die Mehrzahl der Opfer weiblichen Geschlechtes sein. Männer unterdrücken so halt die Frauen!

Früge man nun, wer denn sich durch gewaltsam durchgeführten Sex an Männern und Knaben befriedige, hieße die klare Antwort, das seien homosexuelle Männer, denn heterosexuelle befriedigen ihr Begehren an Frauen. Gerade weil diese Antwort so offensichtlich ist,wurde sie zum Verschwinden gebracht durch die Entsexualisierung der Mißbräuchsfälle.Jetzt sollen machtbessene Kleriker schuld sein an den sexuellen Mißbräuchen, damit niemand mehr nach der sexuellen Ausrichtung der Täter frägt, wenn in der Kirche und nur in ihr die Mehrzahl der Opfer männlichen Geschlechtes sind.

Aber mit dieser Vertuschung um des Täterschutzes willen begnügte man sich nicht, sondern präsentierte sehr medienwirksam die Homosexuellen als das Opfer der unmenschlichen Sexualmorallehre der Kirche! Der Kleriker dagegen, der consersativ sich verstehender Priester soll so die Wurzel allen Übels in der Kirche sein und auf keinen Fall homosexuelle Priester, denn die seien ja das Opfer der Morallehre der Kirche.

So verwandelte sich das ursprüngliche linksliberale Deformprogramm in das Therapiekonzept der von den Mißbräuchen zerrütteten Kirche. Nur haben die vorgeschlagenen Reformen nichts mit den Ursachen der Mißbräuchsfälle zu tuen. Das Credo dieser Reformbewegung lautet einfach: Nur eine Kirche, die sich dem vorherrschenden Zeitgeist unterwirft, hat eine Zukunft. Daß die protestantischen Kirchen kein Deut besser dastehen und daß in ihnen es auch so viele Mißbräuchsfälle gibt wie in der Katholischen Kirche irritiert das linksliberale Reformlager nicht,dogmatisch daran zu festzuhalten, daß nur eine Verprotestantisierung der Kirche sie überlebensfähig mache. Sonst degeniere sie zu einer Sekte.

Aber nun kam die große Ernüchterung: Der Vatican und auch der Reformpapst Franziskus stoppt den Reformübereifer des Synodalen Weges. Es sieht nun so aus, daß trotz der sehr geschickt eingefädelten Instrumentalisierung der Mißbräuchsfälle die alte linksliberale Reformagenda in der Kirche nicht durchgesetzt werden kann, zu stark sind die katholischen Kräfte, die die Kirche als Katholische erhalten wollen.

Die einfachste Lösung wäre ja nun die, daß diese Liebhaber des Protestantismus, diese Deformer einfach in den Protestantismus konvertieren würden, aber sie wollen halt die Katholische Kirche destruieren und begnügen so sich nicht damit, in ihre geistliche Heimat zu konvertieren. 

Merke:

Auf eines ist Verlaß: auf die Feindschaft der Welt gegen die Kirche Jesu Christi, die Katholische Kirche. Die Feinde der Kirche sind nun nicht allein außerhalb der Mauern der Kirche sondern als Wölfe im Schafsfell gerade in ihr. 





Montag, 25. November 2024

Über den Siegeszug der LGBTQ - oder wie man sich Konkurrenzvorteile erkämpft

 

Über Privilegierte und Diskriminierte- oder wie man erfolgreich sich Konkurrenzvorteile erkämpft- auch mit dem Segen der Kirche?



„Wien. Auch in der österreichischen Hauptstadt Wien herrscht drückende Wohnungsnot. Vor diesem Hintergrund nimmt sich ein Bauprojekt der rosa-roten Stadtverwaltung geradezu absurd aus. Im Stadtteil Mariahilf unweit des Westbahnhofs soll nun eine Wohnanlage nur für „queere“ Senioren entstehen.Im ehemaligen Gebäude des Instituts für Höhere Studien (IHS) in der Stumpergasse 56 sollen insgesamt 45 Gemeindewohnungen entstehen. Besonderen Wert legt die Stadt dabei auf einen hohen ökologischen Standard. Wohngemeinschaften mit bis zu sechs Mitgliedern sollen in den zwischen 50 und 120 Quadratmetern großen Wohnungen Platz finden. Einzige Voraussetzung: die Bewohner müssen „queer“ sein, also schwul, lesbisch, trans etc.“

Liebe Leser, das ist kein verspäteter Aprilscherz sondern eine österreichische Realität. Auf der mehr als lesenswerten Internetseite: „Zuerst“ stand dies schwarz auf weiß geschrieben am 23.11.2024! Wohnugen sind rar und in Großstädten woll nur noch für Gutverdiener erschwinglich. Die Marktwirtschaftsgläubigen erzählen uns nun schon seit wie viel Ewigtkeiten eigentlich, daß der Markt dies Problem baldigst lösen werde, man möge nur auf die Alleinheilkraft des Marktes hoffen, aber andere schreiten da eben effektiver zur Selbsthilfe.

Die LGBTQ-Gemeinde zeigt, wie man erfolgreich im Konkurrenzampf um rare aber von sehr vielen begehrter Güter ist. Zuerst setzt man das Narrativ des : „Wir werden diskriminiert“ in die Welt, nein präziser lanciert es in die Medien.Die schreiben gerne über diskriminierte Minderheiten, isb wenn sich die Redakteure mit ihnen identifizieren können. So finden sich keine Artikel über die wirklich diskriminierten Raucher, wo alles wird ihnen schon das Rauchen verboten und den Gastronomen, Raucherräume anzubieten, aber das LGBTQ- Klientel erfreut sich nicht nur in der Kirche höchster Beliebtheit. Diese sich gern auch als „queer“ Titulierenden verlangen nun, da sie angeblich einst benachteiligt werden, eine Bevorzugung: Weil wir queer sind, haben wir mehr Anspruch auf eine Wohnung als die Anderen, die Nichtqueeren.Darum müsse nun die Stadt extra für uns Wohnungen bauen lassen: Da hat dann zu stehen: „Nichtqueere unerwünscht!“

Das soll nun keine Diskriminierung sein, sondern eine Wiedergut-machungsaktion an einst Diskriminierte. Eine Preisfrage möchte ich hier an die Leserschaft stellen: Gesetz den Fall, auf eine ausgeschriebene Stelle in einer Kirchengemeinde bewürben sich 19 Heterosexuelle, früher hätte man noch schreiben dürfen: „Normale“ und eine LGBTQ-Person. Dieser Bewerber drohte: „Wenn Ihr mich nicht anstellt, verklage ich Euch wegen der Diskrimimierung wegen meiner Homosexualität, welche Gemeinde stellte daraufhin nicht diesen Bewerber ein, zumal ja wohl inzwischen in jedem Bistum es eigene LGBTQ-Seelorger gibt, die für die Interessen dieses Klientels sich einzusetzen haben.

Einerseits rufen die Bishöfe und katholischen Vereinigungen energisch dazu auf, alle politisch Rechtsdenkenden zu diskriminieren, andererseits überschlägt man sich gerade in den Huldigungsgesängen an dies LGBTQ-Klientel. Zum Pflichtprogramm jedes Kirchenoberen gehören so die Honneurs diesem Klientel gegenüber und gleichzeitig bekämpft man alle nicht politisch Korreckten. Dies muß hier betont werden, daß es nicht um ein Mehr an Toleranz und Vielfalt , sondern um eine klare Bevorzungungspolitik den Einen und eine Diskriminierungspolitik den Anderen gegenüber geht. Man vergegenwärtige sich nur einmal der Hetzkampage gegen Frauen, die sich für das traditionelle Frauenbild engagieren, denn eigentlich sind nur Feministin und Lesben akzeptierbare Frauen.

Die Stadt Wien wird aber nun auch angesichts dieses Wohnbauprojektes für !Queere“ vor praktischen Problemen stehen: Wie will sie denn nun kontrollieren, daß auch wirklich nur „Queere“ in diese Wohnungen einziehen werden? Sollen Sexteste durchgeführt werden: „Mit wem schlafen Sie?“, um die Sexorientierung zu überprüfen? Oder reicht eine Bescheinigung der örtlichen LGBTQ-Vereinigung, um als ein „Queerer“ anerkannt zu werden? Und was tun, wenn ein Homosexueller angezeigt wird, daß er die Homosexualität nur simuliert hätte, um zu dieser Wohnung zu kommen? Dies Bevorzungungsvorhaben, daß die zu erbauenden Wohnungen nur für LGBTQler sind, verlangt eben auch sorgfältigste Kontrollen und Tests, damit auch wirklich nur Personen dieses Klientels in den Genuß dieser Wohnungen kommen.Eine transparente Sexpraxis müßte verlangt werden.



Montag, 28. Oktober 2024

Haarsträubende Confusionen in der aktuellen Reformdebatte der Kirche: über einen Segen, der kein Segen mehr sein soll.

 

Haarsträubende Confusionen in der aktuellen Reformdebatte der Kirche: über einen Segen, der kein Segen mehr sein soll.


Was eine gesegnete Ehe ist, weiß jeder, sofern er nicht in einer Universität modernistische Theologie studiert hat: eine kinderreiche. Der Kindersegen ist die Frucht eines Gesegnetwordenseins der Ehe. Das natürliche Vermögen von einem Mann und einer Frau ist es, gemeinsam Kinder zu erzeugen, aber es ist keine Selbstvertändlichkeit, es bleiben auch Ehen kinderlos. Ehen werden darum gesegnet, damit das natürliche Vermögen zur Erzeugung von Kindern durch diese übernatürliche Hilfe gesteigert wird. Der Bauer läßt seine Felder segnen für eine gute Ernte, das Vieh für guten Nachwuchs und zumindest in katholisch geprägten Gegenden werden die neu angeschafften Feuerwehrautos auch von einem Priester geegnet, damit sie gut funktionieren. Abstrakter formuliert: Eine in dem Zusegnende natürliche Potenz als ihm eigene wird durch den Segen verstärkt.Die Reformatoren lehnten dieses Segensverständnis nun ab, da nach ihrer Lehre einen Segen nur ihm zugutekommend nur der empfangen könne, der den Segen im Glauben aufnimmt. Deshalb können hier nur noch Menschen gesegnet werden.

Für die Katholische Kirche gilt dagegen, daß im Prinzip alles gesegnet werden kann, wenn es darum geht, eine dem Zusegnende innewohnende Potenz zu stärken durch die übernatürliche Hilfe des Segens. So kann auch jeder Mensch so den Segen empfangen. Aber er empfängt ihn immer als einen Einzelsegen für sich.Einen Paarsegen dagegen gibt es nur in der Gestalt des Ehesegens, der auch nur einmal in der Eheschließungsfeier von einem Ehepaar empfangen werden kann. Ein Homosexueller kann so problemlos den Einzelsegen wie jeder andere auch empfangen und zwar in jeder hl.Messe. Aber den Ehesegen kann ein homisexuelles Paar nicht empfangen, da sie nicht heiraten können. Nehmen wir einmal an, ein Mann heiratet eine Frau, hat aber mit ihr ausgemacht, daß sie auf keinen Fall Kinder bekommen wollen. Dann wäre ihre Ehe objektiv ungültig, und wenn sie nachweisen können, daß sie vor der Ehe diesen Beschluß gefaßt haben, würde in einem kirchlichen Ehegerichtsverfahren die Nichtigkeit ihrer Ehe festgestellt werden: Sie waren nie verheiratet gewesen, da sie ungültig getraut worden sind. Nun kommt das Problem: Hat dieses Paar dann den Ehesegen gültig empfangen, wenn sie gar nicht gültig geheiratet haben? M.E setzt die Gültigkeit des Segenempfanges die gültig geschlossene Ehe voraus. So empfing dieses Paar auch nicht den Ehesegen.

Das ist auch materialiter einsichtig: Wer keine eigenen Kinder bekommen will, wie könnte der dann den Ehesegen für eine gesegnete Ehe empfangen können?Ein homosexuelles Paar kann so den Ehesegen gar nicht empfangen wollen, da sie ja gemeinsam gar keine Kinder bekommen wollen, weil sie es auch nicht können.Was will dann ein homosexuelles Paar empfangen, wenn es den Einzelsegen für sich zwar umstandslos empfangen kann, dieser ihm aber nicht genügt und wenn er den Ehesegen nicht empfangen kann, weil es die Ehe mit ihrem Zweck des eigenen Nachwuchses nicht führen kann?

Es drängt sich der Verdacht auf, daß gar kein Segen erstrebt wird sondern daß die eingeforderte Segnung homosexueller Paare nur eine kirchliche Bejahung der praktizierten Homosexualität in der Öffentlichkeit sein soll.Aber eine Segnung ist kein Anerkennungsritual, daß etwa ein neues Feuerwehrauto gesegnet wird als Zeichen der Wertschätzung des Dienstes der Feuerwehr. Durch eine Segnungshandlung wird das Gesegnete verändert, es werden dadurch die dem Gesegnetwerdenden eigenen Potenzen gestärkt, daß eben die Felder gute Ernte hervorbringen. Daß so eine Segnungshandlung in eine Anerkennungshandlung transformiert wird, ist das wahre Ärgernis der Segensdebatte für homosexuelle Paare.Daß die Kirche damit etwas bejahen soll, das sie als eine Sünde qualifiziert, ist nun auch den Befürwortern solch einer ritualisierten Anerkennungspraxis wohlbekannt.Statt aber die Morallehre selbst zu verändern, soll durch diese Segensgebung faktisch diese Lehre der Kirche abgeschafft, also "weiterentwickelt" werden.