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Dienstag, 25. August 2026

Ein Bischof der klaren Standpunkte: Evangelisieren, Missionieren ohne mich!

 

Ein Bischof der klaren Standpunkte: Evangelisieren, Missionieren ohne mich!



Bischof Feige profiliert sich eben nicht nur als ein Agitator gegen Rechts und isb gegen die AfD sondern er ist vielseitiger: „Feige: Es geht nicht darum, Menschen das Evangelium überzustülpen“. Dieses Verb überstülpen soll nun die Missionstätigkeit der Kirche diffamieren und so auch ihren Missionsauftrag. Mit Blick auf den Auftrag des Evangeliums, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen, sagte Feige: >Es geht nicht darum, Menschen das Evangelium überzustülpen. Die heutige Zeit fordert uns heraus, möglichst authentisch und diakonisch Kirche zu sein.<“

Die hier angewandte Strategie ist klar: Die diakonische Kirche wird der missionarisch ausgerichteten gegenübergestellt, um klar zu stellen, daß in unserer Zeit ihre Aufgabe die diakonische und nur diese sei. Weiter führt der Bischof dazu aus: „Neben dem wichtigen karitativsozialen Dienst gebe es auch eine kulturelle Diakonie.

"Sie ist dann gefragt, wenn Menschen Formen brauchen – bei großen Katastrophen genau wie im alltäglichen Leben und überall dort, wo sie auf der Suche sind." Das Angebot zur Feier der Lebenswende, einer Feier für konfessionslose Jugendliche, etwa nähmen im Bistum Magdeburg in manchen Jahren an die 1.000 Jugendliche an.“

Die „Freie Deutsche Jugend“ der DDR initiierte die „Jugendweihe“ als die Alternative zur Firmung bzw Konfirmation der Kirchen und war damit recht erfolgreich. Jetzt prolongiert diese „Jugendweihe“ die Katholische unter dem Namen der Lebenswendefeier! Die Zielgruppe sind die konfessionslosen Jugendlichen, die auch konfessionslos bleiben sollen, denn sie sollen nicht evangelisiert werden!

Was wird ihnen dann wohl vermittelt? Es ist wohl keine Unterstellung, wenn vermutet wird, daß zuvörderst sie zum Kampf gegen Rechts mobilisiert werden sollen. Es solle eben nicht darum gehen, mehr Mitglieder für die Kirche zu gewinnen.

Aber das ist nicht unser erstes Anliegen. Die Aufgabe der Kirche ist es, selbstlos für die Gesellschaft da zu sein."

Mit dem „selbstlos“ wird eine Antithetik von einer egoistisch agierenden Kirche, die durch eine Evangelisation mehr Kirchenmitglieder gewinnen will, und einer um der Mitmenschen agierenden Kirche suggeriert. Die „Aufgabe der Kirche“ sei so ihr Sichnützlichmachen für die Gesellschaft. Es dürfte im Sinne dieses Bischofes sein, wenn der Kampf gegen Rechts damit vorrangig gemeint ist, daß sich die Kirche als nützlich für die Herrschaft der demokratischen Blockparteien erweist.

Ach, wie tiefgründig begründet dann dieser Bischof noch sein „Nein“ zur Evangelisation. „Laut Religionssoziologen schritten gesellschaftliche Entwicklungen wie die Säkularisierung, Pluralisierung und Individualisierung voran. >Ich würde zusätzlich noch die Mobilisierung und die Digitalisierung nennen. Die Welt ist unheimlich komplex geworden. Methoden zur Evangelisierung scheinen mir kaum die richtige Antwort auf diese komplizierten Phänomene zu sein.<"

Weil die Welt „unheimlich komplex“ geworden sei voller komplizierter Probleme, müsse man konstatieren, daß das Evangelium darauf eben nicht (mehr) eine adäquate Antwort sei. Indirekt spielt er damit auf die erschreckenden Erfolge von den Rechtspopulisten an, die sich angeblich deren Strategie der Versimplifizierung und des Gebens auf vereinfachende Antworten auf die heutigen Fragen verdanken. So dürfe die Kirche nicht vorgehen, sie müsse einräumen, daß sie über keine Antworten verfüge auf diese aus der unheimlichen Komplexität resultierenden Fragen.

Im Hintergrund steht dabei das gerade in Ostdeutschland positiv rezipierte Kirchenverständnis des protestantischen Theologen Bonhoeffer: „Bonhoeffer hat sein Kirchenverständnis in dem Begriff „Kirche für andere“ verdichtet: >Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist. … Sie muß an den weltlichen Aufgaben des menschlichen Gemeinschaftslebens teilnehmen, nicht herrschend, sondern helfend und dienend.< Die Kirche ist kein Selbstzweck.“ 1

Unter dieser Parole gelang es der Evangelischen Kirche und wohl auch der Katholischen, sich mit dem DDR- Staat zu arrangieren, indem die Marginalisierung der Kirche um ihrer Selbstlosigkeit willen bejaht wurde, die Kirche habe nichts für sich zu wollen, sondern habe selbstlos der Gesellschaft zu dienen, das inkludierte, sie so anzuerkennen, wie sie ist und keinerlei Privilegierung dem Staate gegenüber einzufordern, also endgültig den Schlußstrich unter die Konstantinische Epoche zu setzen.Und aus dieser Marginalisierung will und soll die Kirche auch nicht mehr herauskommen wollen, da das das zeitgemäße Geschick der Kirche sei:Nein zum Missionsauftrag der Kirche!

Daß die Kirche den Bürgern jedes Staates am besten dient, wenn sie ihrer Aufgabe als die von Jesus Christus selbst eingesetztes Heilsvermittelungsinstitution erfüllt, ist für diesen protestantischen Theologen völlig unbegreiflich und auch für seine vielen ihm darin Nachfolgenden.

1Zitiert nach: dietrich bonhoeffer verein: Bonhoeffers Kirchenverständnis.. Der Ruhm dieses Theologen resultiert ja auch weniger aus der Qualität seiner Theologie als aus dem Faktum., politisch richtig gelegen zu haben und gar ein Widerstandskämpfer gegen Hitler gewesen zu sein,, was ihn zu einem quasi Heiligen im Protestantismus werden ließ.

Freitag, 21. August 2026

„Wollen die wirklich diese DDR zurück?“ Der Kampf wider eine gefährliche Nostalgie, der Kampf eines Christen und Sozialdemokraten gegen Rechts und die Kirche

 

Wollen die wirklich diese DDR zurück?“ Der Kampf wider eine gefährliche Nostalgie, der Kampf eines Christen und Sozialdemokraten gegen Rechts



Der bekennende Christ und Sozialdemokrat Thierse sieht im Kampf gegen Rechts und insbesondere die AfD seine Lebensaufgabe als Christ und als Sozialdemokraten. „Thierse ruft Christen dazu auf, die AfD zu bekämpfen“, titelte Kath de am 26.4.2024. Hätte ein AfD- Parteimitglied zur Bekämpfung der SPD aufgerufen, wäre das als ein Indiz für eine Verfassungsfeindlichkeit der AfD bewertet worden, denn es gehört nicht zu dem regulären Umgang von Parteien in einer Demokratie, nicht zur Bekämpfung einer anderen Partei aufzurufen sondern mit ihr zu konkurrieren.

Warum müsse nun die AfD von uns Christen bekämpft werden? Weil sie antiiuniversalistisch und antihumanitär sei, heißt es dann in dem Kath de Artikel. Damit meint dieser Sozialdemokrat, daß für den christlichen Glauben nur die Politik der „offenen Grenzen“ der Bundeskanzlerin Merkel zustimmbar sei, daß wir verpflichtet seien, jeden „Flüchtling“ aufzunehmen, ihn gut zu versorgen und wenn er möchte zu integrieren zu Lasten des eigenen Volkes. Eine Mutter, die zuvörderst für ihre eigenen Kinder sorgte und für die fremden Kinder nur, wenn das nicht zu Lasten der eigenen sich auswirkte, verhielte sich so antichristlich.Sie agierte so ja antiuniversalistisch, das ist, die Fremden mehr zu lieben als die Nächsten und anithumanistisch.

Wie soll nun die AfD bekämpft werden? Da hat die SPD, ganz im Einklang mit der zur „Die Linke“ umfirmierten SED eine klare Position: Die AfD muß verboten werden. Da zu viele isb in Ostdeutschland ihr Wahlrecht mißbräuchten, müsse dieser Mißbrauch verunmöglicht werden durch ein Verbot dieser Partei. Dies Demokratieverständnis erinnert fatal an das Eheversprechen: „Wenn Du mich heiraten wirst, werde ich Dir jeden Deiner Wünsche erfüllen...vorausgesetzt, Du mißbrauchst das Versprechen nicht, indem Du Dir etwas wünscht, was mir nicht gefällt!“ Den demokratischen Blockparteien obliegt es, zu bestimmen, wen das Volk wählen darf, mißbraucht es seine Wahlfreiheit durch ein Kreuzmachen bei einer diesen nichtgenehmen Partei, ist das durch ein Parteienverbot zu verhindern. So das Demokratieverständnis der SPD, der Linken und der Grünen.

In der antifaschistisch ausgerichteten DDR hätte die AfD oder eine ähnliche Partei nie geben können, denn dort nahm den Kampfauftrag: „Nie wieder Hitler“ ernst.Im Geiste dieses Antifaschismus vereinten sich in Ostdeutschland die Kommunisten und die Sozialdemokraten zur „Sozialistischen Einheitspartei Deutschland“ , um die Gefahr eines Neofaschismus ein für alle mal zu bannen. Bis zum Kollabieren des „Antifaschistischen Schutzwalles“ 1989 gelang die Abwehr allem Rechten gegenüber ja auch.

Aber was nun? So sieht der Christ und Sozialdemokrat Thierse am 13.8.2026 die Lage Kath de :“Thierse warnt vor AfD“. „Thierse beklagt zudem eine schwindende Erinnerungskultur an die Opfer des SED-Regimes. "Ich fürchte, dass vieles vergessen worden ist. Anders lässt sich nicht erklären, wer in Ostdeutschland AfD wählt. Diese Partei sagt ja ganz offen, dass sie das gute Alte wiederhaben wolle. Wollen die wirklich diese DDR zurück?", fragt er.“

Hier kritisiert also ein DDR- Antifa- Nostalgiker die Ostdeutschen, daß sie die DDR wiederhaben wollten, indem sie die AfD wählten! Dabei hätte doch in der antifaschistisch ausgerichteten DDR nie die AfD gegründet werden können.

Ein in Ostdeutschland kursierender Witz kann hier nun weiterhelfen: „Vor dem Fall der Mauer durften wir nicht gegen Massenarbeitslosigkeit, Mietwucher, explodierende Lebensmittelpreise und überbordende Kriminalität demonstrieren - jetzt in der Demokratie dürfen wir all das! Auch wenn das in den Medien nicht geschrieben wird: Die Grundversorgung der Bevölkerung klappte besser in Ostdeutschland als jetzt bei uns im wiedervereinten Deutschland: 3 Millionen Arbeitslose, Millionen Hartz 4 Empfänger, Millionen, die auf die Armenspeisungen angewiesen sind, Deutsche die in Wohncontainern hausen müssen, da sie die Mieten nicht bezahlen können...Aber solche Trivialitäten interessieren dem Christen und Sozialdemokraten Thierse nicht. Seine Sorge gilt allein dem Wohlergehen der „Flüchtlinge“ und „Asylanten“- ach ja und den Schickeriabekümmernissen des neuen Lieblingsklientels der SPD und der Kirche, der LGBTQ – Communitie .

Aber dieser christliche SPD- Politiker verblüfft uns auch sonst: „Ex-Bundestagspräsident Thierse: Wollte in DDR christliche Werte leben“ titelt kath de am 13.8. 2026. Nur, was hat denn die SPD mit den christlichen Werten gemeinsam, in die nun dieser Christ eingetreten ist, nachdem er schon in Ostdeutschland sich für diese engagierte? Ist etwa der Wille der SPD zur Entkriminalisierung der Tötung von Kindern im Mutterleibe etwas Christliches, oder die Einführung der Homoehe? Was hat die Genderideologie, die energischst von der SPD propagiert wird, mit den christlichen Werten gemein? Wie verträgt sich die Präferenz einer militärischen Lösung des Ukrainekonfliktes der SPD mit der Lehre vom gerechten Krieg der Kirche, wobei der AfD eine mangelnde antirussische Haltung von der SPD vorgeworfen wird? Noch nie hat Deutschland wohl so stark aufgerüstet wie jetzt und das Gerede von unserer Kriegsbereitschaft gegen Rußland,was ist daran christlich?

Wenn es „Christliches“ in der SPD gibt, dann nur deshalb weil große Teile der Katholischen Kirche und der EKD die Grün-Roten- Parteiprogramme sich selbst zu eigen machend sie als christlich glorifizieren!

Aber es existieren wirklich Nostalgiker des DDR- Antifaschismus: Alles Rechte war da verboten!



Mittwoch, 3. Juni 2026

Unerlaubte Meinungen zu unserer jüngeren Geschichte oder: Weniger Ansprüche stellen!

 

Unerlaubte Meinungen zu unserer jüngeren Geschichte oder: Weniger Ansprüche stellen!


Compact“ sollte verboten werden, aber die Bundesregierung scheiterte vor Gericht mit ihrem Verbotsanliegen. Frägt man sich nun, warum dieses Magazin samt ihrem Internetsauftritt verboten werden sollte, dann ist ein Grund wohl auch der, daß hier unter der Federführung von Herrn Jürgen Elsässer, einst aktiv im „Kommunistischen Bund“ und jetzt in den Medien als Rechtsextremist diffamiert, eine Querfront von Rechten und Linken gegen die liberale Mitte sich abzeichnet. Dazu gehört auch das Phänomen, daß die AfD in Ostdeutschland reüssiert,weil sie sich da nicht als eine Anti-DDR-Partei inszeniert,daß alles im Osten schlecht und im Westen alles besser war und ist.

Der in den Westmedien so vermaledeite AfD-Politiker Höcke sagte etwa in Cottbus am 19.September 2024: «Natürlich war die DDR eine Diktatur. Aber die Älteren von euch können sich daran erinnern: Es gab soziale Sicherheit, es gab Vertrauen, es gab Nachbarschaft, es gab Solidarität, gelebte Solidarität. Es gab innere Sicherheit. Die Zustände, die wir heute haben, wären in der DDR undenkbar gewesen. Es gab Bildung, und zwar gute Bildung, vor allen Dingen in den Naturwissenschaften.»1

Wäre dieser AfD- Politiker mit der Bibel vertraut, hätte er nun viele Bibelstellen des Murrens des aus der ägyptischen Sklaverei befreiten jüdischen Volkes zitieren können: Wie gut ging es unter bei den Fleischtöpfen Ägyptens einst im Vergleich zu unserer jetzigen Wüstenfreiheit.

Daß es in der DDR ein Mehr an sozialer Sicherheit aber auch einen besseren Schutz vor der Kriminalität gab, daß wird eine heute im freien Deutschland als extremistisch Meinungsäußerung verdammt,obzwar es tatsächlich sich so verhielt.

Ob die DDR eine Diktatur war, darüber ließe sich auch ernsthaft streiten.Es fehlt dazu eigentlich das Willkürmoment der SED- Herrschaft: Die Partei war so ideologisch determiniert durch ihren Marxismmus-Leninismus, daß ein willkürliches Regieren ausgeschlossen war. Denn diese Ideologie bestimmte ja die Wirklichkeitserfassung und die möglichen Handlungsoptionen. Willkürlich regieren könnte genau genommen nur eine an nichts glaubende nihilistische Regierung.

Elsässer ergänzte:«Die Leute denken mit einer gewissen Nostalgie an die DDR zurück, aber nicht an die SED. Man unterscheidet das Alltagsleben und die soziale Sicherheit von den unterdrückerischen Elementen, die vom Parteiapparat und von der Stasi ausgingen.»“2

Damit dürfte die so leicht als eine „DDR- Nostalgie“ diffamierte Rückerinnerung an die alten Zeiten gut erfaßt sein. Es ist nun leicht verständlich,daß die jetzige Regierung samt ihrer regierungskonformen Medien davon nichts hören wollen, wissen sie doch nur zu gut, daß es in Bälde den meisten Deutschen nur noch noch schlechter als jetzt schon gehen wird. Der deutsche Staatsbürger stelle eben zu hohe Ansprüche an den Staat, statt eigenverantwortlich für sich selbst zu sorgen. Biblisch ausgedrückt: Der gute Hirte, der Staat, will keine Hirte mehr sein, jeder habe für sich selbst zu sorgen.

Dann öffnete sich die Schleusen auf Youtube: Ungezählte Ostdeutsche meldeten sich zu Wort. Erinnerungen kamen zurück: An Mütter, die allein vier Kinder großzogen und nie ohne Arbeit waren. Unbeschwerte Sommer an der Ostsee. Dann kam die Treuhand, mit ihr das Sterben ganzer Landstriche. Gemeinschaften, die plötzlich verschwanden.“3

Das sind eben falsche Erinnerungen: Wehret den Anfängen, denn sonst werden AfD- Wähler noch sagen: Adolf Hitler habe auch gute Seiten gehabt, er habe doch 6 Millionen Arbeitslosen wieder Arbeit und Brot verschafft.Nein, die DDR war etwas nur Schlechtes, die DDR- Nostalgiker sind eben durch ihren einstigen Versorgungsstaat zu anspruchsvoll geworden, sie haben sich an das karge Essen der Freiheit in der Wüste zu gewöhnen!


1.Zusatz:

Für einen Christen muß aber ein ganz anderer Punkt eine Bestürzung hervorrufen: Wie konnte es dazu kommen, daß Ostdeutschland in 44 Jahren der SED- Herrschaft so entchristianisiert werden konnte! Die kommunistische Herrschaft Rußlands war weit aus weniger erfolgreich und jetzt blüht die Russisch- Orthodoxe Kirche wieder auf, während in Westeuropa die christliche Religion ausdörrt.


2.Zusatz


In Ostdeutschland durfte eine Frau Deutschlehrerin sein, obgleich ihr Ehemann ein evangelischer Pfarrer war, in Westdeutschland durfte ein Mann nicht ein Lehrer werden, weil seine frühere Frau eine Kommunistin gewesen war.


1Zitiert nach: Compact, 27.5.2026,DDR- Das sagen unsere Zuschauer.

2A.a.O.

3A.a.O.

Samstag, 7. September 2024

Die „TAZ“ wider die unheilige Allianz von „Heimat,Familie, Nationales“-oder die neue Massa perditionis= der Ostdeutsche,der die Demokratie gefährde

 

Die „TAZ“ wider die unheilige Allianz von „Heimat,Familie, Nationales“-oder die neue Massa perditionis= der Ostdeutsche


Seit 1989 Ostdeutsche skandierten: „Wir sind ein Volk“ stehen die Ostdeutschen unter dem Generalverdacht, patriotisch nationalistisch gesonnen zu sein. Die Wiedervereinigung veranlaßte radicale Linke, sich als „Antideutsche“ zu organisieren, denn ab da galt der Deutsche als solcher als der Hauptfeind. Die letzten Landtagswahlergebnisse verstärkten nun noch diesen Generalverdacht, daß nun die AfD und die Sarah Wagenknecht Partei so gut abschnitten: Der Ostdeutsche mißbrauche sein Wahlrecht, denn er seie halt nach 2 Diktaturen noch nicht reif für die Demokratie. Die Reife zeige sich ja darin, daß man einer der Kartellparteien, von den C-Parteien über die SPD bis zu den Grünen seine Stimme gebe und keiner Oppositionspartei, denn nur diese Kartellparteien seien wirklich demokratisch.

Die Ostdeutschen seien nun mal eine „Massa perditionis“ (der hl. Augustin verwendet diesen Begriff aLls die Qualifizierung der postlapsarischen Menschheit, aus der dann Gott einige zum Heile herauserwähle.)und nur wenige Lichtblicke kann da dieser TAZ- Artikel vom 4.9.2024: „Ines Geipel über ostdeutsche Identität Zurück ans Lagerfeuer der Doppeldiktatur“ erblicken: „Das sind Menschen, die ukrainische Flüchtlinge aufgenommen haben, die Syrer aufgenommen haben, die als Schwule und Lesben leben wollen. Die unendlich viele Zivilprojekte gestartet haben, um ein normales, buntes Leben zu leben.“

Die TAZ als ein Schlachtschiff der politischen Korrektnes weiß eben genau zwischen den Gutmenschen und den Bösen zu distinguieren: Die Guten, das sind die Schwulen und Lesben.Aber hier schummelt der TAZ-Artikel: Den Schwule und Lesben, die der CDU/CSU oder gar einer rechten Partei angehören, gehören selbstverständlich zur Massa perditionis, zu den Verfluchten. Die anderen Gutmenschen sind die, die „Flüchtlinge“ aus der Ukraine und aus Syrien aufnehmen. Kath de befrug einmal eine junge Grünenpolitikerin, die just in die Evangelische „Kirche“ eingetreten sei, wer denn der Nächste im christlichen Sinne sei. Sie respondierte politisch korrekt: Die Homosexuellen und die „Flüchtlinge“. (Leider finde ich dies Interwiev just nicht wieder.) Das „bunte Leben“, dafür stehen die Asylanten, die Homosexuellen und Lesben. Ja, die Messeremigration hat das Leben in Deutschland eben blutiger und somit auch „bunter“ gemacht.

Aber trotz dieser Einzellichtblicke schaut der Artikel nun auf die Masse der Verdammten, um es mit Augustin zu formulieren: „Sowohl AfD als auch BSW machen auf Heimat, Familie, Nationales.“ Verwerflicheres als diese unheilige Trias kann es für ein Schlachtschiff der Politischen Korrektheit nicht geben! Daß die „Flüchtlinge“ selbst sehr familienorientiert leben und so den Nachzug ihrer Familienmitglieder in das Vorzugsasylland Deutschlands fordern, irritiert den politisch Korrekten nicht, denn er ist ja nur gegen deutsche Familien. „Heimat“ ist nun noch verwerflicher, aber das Allerschlimmste ist die Liebe zur Heimat, der Nationalismus.

Es frägt sich nun, wie die Bejahten, die Menge der Asylanten, der Homosexuellen und Lesben sich zu der Massa perditionis der Ostdeutschen verhält.Nahe legt sich da die These, daß die Homosexuellen und Lesben die Ordnung der Familie und die „Flüchtlinge“ die Heimat und die deutsche Nation destruieren sollen.

Dann stellt sich noch die Frage, wie sich dazu die zwei Diktaturen verhielten im Urteil des TAZ-Artikels. Gemeint sind dabei die der NSDAP und der SED. Einst galt es unter Linken als ein Sakrileg, diese beiden Regime unter dem einen Begriff der Diktatur oder des Totalitarismus zu subsumieren, war doch die sozialistische DDR antifaschitisch und konnte so nicht etwas rein Negatives sein. Aber die Zeiten ändern sich! Wenn nun die SED und die NSDAP beide gleichermaßen verteufelt werden, dann wird das in einem direkten Zusammenhang mit der hier praktizierten Verteufelung von:“Heimat“,“Familie“ und „Nation“ stehen. Das Zentralorgan der SED hieß: „Neues Deutschland“, inzwischen heiß es nur noch: „nd“, weil der ursprüngliche Name zu nationalistisch klingt. So irritierend das auch auf den ersten Blick erscheinen muß: Aus einer konsequent antideutschen Perspektive geurteilt war sowohl der nationalsozialistische Staat wie auch der sozialistische Ostdeutschlands Staaten dieser unheiligen Trias. Die DDR war eben auch keine „bunte“ Republik von Homosexuellen, Lesben und „Flüchtlingen“ und der NSDAP-Staat schon gar nicht.

Als antideutsch Eingestellte wünscht man sich aber die Auflösung des deutschen Volkes und deshalb auch die Perhorreszierung der Ordnung der Familie. Der Deutsche soll ganz seiner Heimat entfremdet werden und das ist eben erreichbar durch den Massenimport von Nichtdeutschen, der die Homogenität der an einem bestimmten Ort Lebenden als Gemeinschaft stiftend auflösen soll, damit dieser Ort nicht mehr als Heimat empfunden werden kann.

Die Ostdeutschen gelten eben im Kontrast zu den umerzogenen Westdeutschen als noch zu deutsch und darum sind sie eine Massa perditionis. Hierin manifestiert sich der Paradigmenwechsel der Linken nach 1989. Statt vorrangig soziologisch gesellschaftskritisch zu argumentieren, wird jetzt vorrangig biologisch ethnisch argumentiert: Zu welcher Rasse, zu welchem Volke und zu welchem Geschlecht wer gehört, qualifiziert ihn: Der „Weiße Mann“, isb der Deutsche ist das Negative,gut sind alle Nichtweißen, Nichtdeutsche und alle der der Geschlechterdifferenz sich Entziehenden, die LGBTQler. Somit sind die Ostdeutschen eben schlicht Negativmenschen, weil sie Deutsche sind und nicht das Projekt der Umvolkung unterstützen, das von allen demokratischen Parteien bejaht wird und die deshalb auch nur demokratisch sind im Kontrast zur Wagenknechtpartei und der AfD.


1.Zusatz:

Das „ Lagerfeuer der Doppeldiktatur“ soll besagen, daß sich die Mehrheit der Deutschen in beiden Diktaturen recht heimisch wohlgefühlt hatten und sich somit als nicht angemessen demokratisch gesonnen erwiesen haben. Nur,wenn wir Deutschen uns in diesen Dktaturen so heimisch gefühlt haben, waren das dann Diktaturen?

2.Zusatz:

Robert Habeck,: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

3.Zusatz: 

Dies Lied des Schlagersängers Ronny beinhaltet als das, was ein politisch Korrekter

und Antideutscher verachtet: 

Hohe Tannen weisen die Sterne
Wo der Strom fließt so still durch die Nacht
Liegt das Lager in weiter, weiter Ferne
Hohe Tannen, sie halten die Wacht

Liegt das Lager in weiter, weiter Ferne
Hohe Tannen, sie halten die Wacht
Komm, zu uns an das flackernde Feuer
Wo die Träume der Jugend zu Haus′

Noch erklingen der Heimat alter Lieder
So wie einst in den Abend hinaus
Noch erklingen der Heimat alter Lieder
So wie einst in den Abend hinaus

Hohe Tannen weisen die Sterne
Wo der Strom fließt so still durch das Tal
Wiesen einst uns den Weg in die Ferne
Grüßen uns nun zum allerletzten Mal



Hohe Tannen weisen die Sterne, wo der Strom fließt so still durch die Nacht. Liegt das Lager in weiter, weiter Ferne, hohe Tannen, sie halten die Wacht. Liegt das Lager in weiter, weiter Ferne, hohe Tannen, sie halten die Wacht. Komm zu uns an das flackernde Feuer, wo die Träume der Jugend zu Haus. Noch erklingen der Heimat alte Lieder, so wie einst in den Abend hinaus. Noch erklingen der Heimat alte Lieder, so wie einst in den Abend hinaus. Hohe Tannen weisen die Sterne, wo der Strom fließt so still durch das Land. Wiesen einst uns den Weg in die Ferne, grüßen uns nun zum allerletzten Mal. Wiesen einst uns den Weg in die Ferne, grüßen uns nun zum allerletzten Mal.

Mehr songtexte: https://www.songtextemania.com/hohe_tannen_songtext_ronny.html
Alle Infos über Ronny: http://www.musictory.de/musik/

Hohe Tannen weisen die Sterne, wo der Strom fließt so still durch die Nacht. Liegt das Lager in weiter, weiter Ferne, hohe Tannen, sie halten die Wacht. Liegt das Lager in weiter, weiter Ferne, hohe Tannen, sie halten die Wacht. Komm zu uns an das flackernde Feuer, wo die Träume der Jugend zu Haus. Noch erklingen der Heimat alte Lieder, so wie einst in den Abend hinaus. Noch erklingen der Heimat alte Lieder, so wie einst in den Abend hinaus. Hohe Tannen weisen die Sterne, wo der Strom fließt so still durch das Land. Wiesen einst uns den Weg in die Ferne, grüßen uns nun zum allerletzten Mal. Wiesen einst uns den Weg in die Ferne, grüßen uns nun zum allerletzten Mal.

Mehr songtexte: https://www.songtextemania.com/hohe_tannen_songtext_ronny.html
Alle Infos über Ronny: http://www.musictory.de/musik/

 


Samstag, 4. Mai 2024

„Politikerrufe nach Verbot der Kalifataufrufe werden lauter“ Eine Kritik:Ist die Meinungsfreiheit das Recht, nur das sagen zu dürfen,was den Regierenden gefällt?

 

Politikerrufe nach Verbot der Kalifataufrufe werden lauter“ Eine Kritik



So stand es auf kath net am 3.5.2024 schwarz auf weiß. „CDU-Politiker Christoph de Vries fordert, dass künftig bestraft werden könne, wer in Deutschland öffentlich zur Errichtung eines Kalifats aufrufe - NRW-Ministerpräsident Wüst: „Forderungen nach Kalifat absolut inakzeptabel“. Daß das religiös-politische Konzept eines Kalifates grundgesetzwidrig ist, dürften selbst die Anhänger dieser Forderung nicht bestreiten, sie wollen eben hier eine bessere Ordnung errichten, von der sie glauben,daß sie weit besser ist als unsere jetzige, da die Ordnung des Kalifates allein die sei die dem islamischen Glauben gemäß legitim sei. Daß Christen und Befürworter der westlichen Demokratie das so nicht sehen, ist dann aber auch eine Selbstverständlichkeit.

Denken wir jetzt einmal an die DDR. Nehmen wir einmal an, daß da Bürger Flugblätter verteilten, auf denen zu lesen wäre: Marktwirtschaft her- Planwirtschaft weg- Demokratie wie in Westdeutschland statt der „sozialistischen SED-Diktatur!“ Ein SED- Parteimitglied forderte daraufhin den Verbot dieser Parolen und eine Bestrafung derer, die diese Parolen vertreten.In unseren Westmedien hieße es dann: Die DDR sei eben eine Diktatur, denn sie verbiete ihren Bürgern, eine andere Ordnung als die sozialistische der Planwirtschaft und der SED-Herrschaft zu fordern. Eine Diktatur zeichne sich eben dadurch aus, daß es in ihr verboten sei, eine andere als die jetzt herrschende Ordnung zu fordern.Jeder Bürger mißbräuchte seine Meinungsfreiheit, wenn er einen Systemwechsel einfordere, würde daraufhin die SED-Parteiführung replizieren. Die Forderung nach einer Überwindung des Systemes als einen Mißbrauch der Meinungsfreiheit abzuqualifizieren, das mache eben das Diktatorische des SED-Regimes aus,hieße dann die Erwiderung der Westmedien.

Wenn nun aber in einer westlichen Demokratie Bürger einen Systemwechsel fordern, dann wäre das Verbot so einer Forderung ein Zeichen einer wehrhaften Demokratie,denn in ihr dürfe kein Bürger die Einführung eines anderen politischen Systemes fordern. Gerade in einem demokratischen Staate müsse der Meinungsfreiheit Grenzen gezogen werden zum Schutze der Demokratie vor den Bürgern.

Darf man daraus den Schluß ziehen, daß in einem demokratischen wie in einem nichtdemokratischen Staate die Bürger nicht das Recht haben, eine andere Ordnung, als die bestehende einzufordern, daß also die Meinungsfreiheit in beiden Fällen nur für solche Meinungen gilt, die die jeweilige Staatsordnung bejahen? Würde das Bürgerrecht der Meinungsfreiheit ernst gemeint,müßte ein Staatsbürger doch auch für die Einsetzung einer anderen Staatsordnung als der, in der er lebt,plädieren dürfen. Offenkundig lehnt man das auch im politischen Diskurs demokratisch verfaßter Staaten ab, auch in ihnen dürfen nur die Staatsordnung Bejahende ihre Meinungen vertreten, dies Recht verwirkten aber alle, die für ein anderes politisches System votierten. Wenn aber solche Meinungsäußerungen doch toleriert werden, dann nur,solange nur wenige Bürger sich dieser Meinung anschließen, würden es mehr,gälte es, die zu verbieten!

Offenkundig trauen also auch,zumindest einige Demokraten nicht den Argumenten für die Demokratie zu, Ablehner dieser Ordnung überzeugen zu können und fordern deshalb, daß die Forderung nach einer anderen als der demokratischen Staatsordnung zu verbieten ist! Die Gewährung der Meinungsfreiheit ist eben doch etwas prinzipiell Staatsgefährdendes und muß deshalb genauestens überwacht werden.

Vorbildlich verhält sich in diesem Sinne der Vorsteher der „evangelischen Diakonie“, der erklärte, daß Mitarbeitern der „Diakonie“ zu kündigen sei, wenn sie die AfD wählten,denn so mißbräuchten diese Mitarbeiter ihr Wahlrecht,eine besonders perverse Form des Mißbrauches der Meinungsfreiheit. In einer Demokratie stünde es eben den demokratischen Parteien zu,zu bestimmen,welche Parteien wählbar und welche dann zu verbieten sind! In der antifaschistischen DDR hätte diese Partei erst gar nicht gegründet werden können- zeigt das nun, daß da eine wehrhafte Demokratie gelebt wurde? 

Zusatz:

Wer nun angesichts dieser Parole das Mißlingen der Integration beklagt, muß daran erinnert werden, daß ja eine Integration in eine Leitkultur von der Multikultikonzeption abgelehnt wird sodaß nun sich wechselseitig ausschließende Vorstellungen von dem,was einen guten Staat ausmacht in einer Multikultigesellschaft sich gegenüberstehen.   







Sonntag, 16. Juli 2023

Über gute und böse Deutsche....der „Ossi“,der „Antidemokrat“ ,der Ansprüche stellt

Über gute und böse Deutsche....der „Ossi“,der „Antidemokrat“ Zum guten Ton der Gutmenschen und somit politisch Korrekten gehört die Polemik wider die Ostdeutschen, seit dem nun gar einst die NPD und jetzt die AfD im Osten reüssiert, gehört die Polemik gegen den „Ossi“ geradezu zum Pflichtprogramm. Die „Junge Welt“berichtet: „Dass nach 30 Jahren BRD einige Menschen immer noch nicht in der Demokratie angekommen seien, kommentierte Göring-Eckardt mit: »Vielleicht sind die irgendwo in der Diktaturverherrlichung hängengeblieben, weil dort jemand anderes für sie alles lösen musste.«“. Der Ostdeutsche sei also noch immer nicht in der Demokratie angekommen. Woran erkennt diese Grünenpolitikerin das? Die Ostdeutschen mißbräuchten eben ihr Wahlrecht, indem sie statt der etablierten Parteien rechtsgerichtete oppositionelle bevorzugt wählen. Oppositionsparteien zu wählen, sei also ein Ausdruck defizitärer Bejahung der Demokratie. Noch unklarer ist, warum den ein Kreuz bei der AfD ein Ja zur Diktatur sein soll. Aber versuchen wir mal zu eruieren, was diese Grünenpolitikerin unter einer Diktatur überhaupt versteht. Diktatur sei, wenn der Staat die Probleme des Bürgers lösen will oder der Bürger dies vom Staate verlangt. Demokratisch gesonnene Bürger dagegen lösen ihre Probleme selbst und verlangen somit keine Vollversorgung und Behütung durch den Staat. Der Ostdeutsche verlangt also zu viel vom Staate und das ist seine antidemokratische Gesinnung. Er gliche damit dem murrenden Volk Israel, das,kaum dem ägyptischen Sklavenhaus entronnen in die Freiheit seines Lebens in der Wüste, sich nach den ägyptischen Fleischtöpfen zurücksehnt. Prosaisch, nüchterner formuliert: Die Ossis, die sich von der Verwestlichung der DDR ein besseres Leben versprachen, bekommen nun erklärt, daß sie zu hohe Ansprüche stellen! Die nationalsozialistische und darauf die Diktatur der SED habe die Bürger verwöhnt durch ein Zuviel an staatlicher Fürsorge. Jetzt seien sie halt unwillig, für sich selbst sorgen zu müssen. Also ist nur der liberale Nachtwächterstaat ein demokratischer, ein seine Bürger beschützender und versorgender ein diktatorischer Staat. Aber das erfaßt noch nicht das ganze Problem des bösen „Ossis“. Die Grünenpolitkerin sagt darüber hinausgehend: »30 Prozent der Kinder und Jugendlichen heute haben bereits einen Migrationshintergrund, und dabei hab’ ich die Ossis jetzt noch nicht mitgerechnet.« Also, da sprach sie natürlich für Westdeutschland, weil »für alles Ostdeutsche« wolle sie ja »nicht zuständig« sein, wie sie kürzlich dem Spiegel erklärte.“ (Junge Welt,15.7.2023). Die Westdeutschen seien eben schon bessere Demokraten und Menschen, weil durch die Politik des Volksumtausches viele Deutsche gar keine Deutsche sind, sie sind es eben nur im staatsbürgerlichen Sinne, sodaß sie nicht die Negativeigenschaften der Deutschen im ethnischen Sinne aufwiesen. Die Erziehung zur Demokratie in Westdeutschland als Reeducation, als eine Umerziehung durch die Siegermächte vollzogen, sollte eben den Westdeutschen entdeutschen, weil ja die Wurzel der Greuel des Nationalsozialismus der uns Deutschen eigene Volkscharakter sei, denn es nun gälte, wegzuerziehen. Die Vermischung mit Nichtdeutschen und die Vergabe der Staatsbürgerschaft an Nichdeutsche fördere so diese Entdeutschungskonzeption. Der Deutsche an sich neige eben zum Antidemokratischen und so sei es nicht verwunderlich, daß die Ostdeutschen, nicht umerzogen an dieser deutschen Abneigung der Demokratie gegenüber festhielten, statt den liberal ausgelegten Staat als einzig legitimen zu bejahen und so auf ein Anspruchsdenken dem Staate gegenüber zu verzichten: Jeder Bürger müsse eben für sich selbst sorgen. Die "TAZ" schrieb am 15.4.2019 in dem Artikel: "Hufeisenweitwurf mit der "Welt": "Zweifellos war der deutsche Faschismus auch eine Wohlfahrtsdiktatur." Ein Wohlfahrtsstaat ist also ein diktatorischer Staat!

Donnerstag, 8. Juli 2021

Wie rechts ist der Osten? Für Gutmenschen ein klares Feindbild


In der Süddeutschen frug man: „Wie rechts ist der Osten“ (2.Juli 2021) angesichts der Wahlerfolge der AfD. Wanderwitz als CDU- Experte des Kampfes gegen Rechts liebt es diesbezüglich Klartext zu reden:


Mit Blick auf Wähler radikaler Parteien hatte er am vergangenen Freitag gesagt, ein Teil der Bevölkerung im Osten habe "gefestigte nichtdemokratische Ansichten". Man habe es mit Menschen zu tun, "die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind", so Wanderwitz, der 1975 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren wurde, in einem Podcast der Frankfurter Allgemeinen. Nur ein geringer Teil der AfD-Wähler sei "potenziell rückholbar". Es bleibe das Hoffen "auf die nächste Generation". RT De 9.September 2019 Radicalere Töne schlägt da schon die „Komikern“ Frau Groppler an: Komikerin sorgt für Empörung: "Napalmbomben auf Sachsen abwerfen" .Die Komikerin Maria Clara Groppler hat mit ihrer Bemerkung, dass man die angebliche Rechtslastigkeit der Sachsen notfalls mit dem Einsatz von Napalmbomben lösen sollte, empörte Reaktionen ausgelöst.“

Hier übertreibt Russia Today etwas: Die empörten Reaktionen hielten sich doch in Grenzen, ist man es doch schon gewöhnt, daß politisch korrekte Gutmenschen angesichts der Bombardierung Dresdens mit zigtausend Toten: „Tu es noch einmal!“ fordern.

Der „Ossi“ der Feind der Demokratie. Es gibt eben nicht nur den bösen Polen, den bösen Ungarn...sondern auch den bösen Ossi. Das könnte auch so formuliert werden: Bürger der einstig sozialistisch regierten Länder lassen sich doch nicht so einfach wie vorgestellt in den Westen integrieren. Vordem von der Sowjetunion bevormundet, meinten die doch tatsächlich, nun befreit selbst über sich entscheiden zu dürfen, statt sich freiwillig dem „freien Westen“ zu subordinieren. So avancieren solche Freigeister eben zu Feinden des „freien Westens“.

Aber doch stellen diese Publikumsbeschimpfungen den aufmerksamen Leser vor beachtliche Probleme. War denn nicht die DDR eine Musterstaat in seiner antifaschistischen Ausrichtung? War er nicht vorbildlich in seinem Kampfe gegen alles Rechte und versuchen deshalb nicht die demokratischen Blockparteien die DDR nachzuahmen in ihrem gemeinsamen Kampf gegen Rechts! Schützte nicht der „Antifaschistische Schutzwall“ die Deutschen der DDR vorbildlich vor jeder Art von Nazipropaganda? Will man nicht so von der DDR lernend „antifaschistische Schutzwälle“ im Internet installieren, um Bürger vor Rechtem zu schützen? Warum blendet dieser Antirechtskämpfer Wanderwitz all diese Fragen aus?

Sollte man da nicht eher meinen, daß die rechte Gesinnung sich im Osten gerade jetzt erst ob der dortigen Demokratie artikulieren kann, daß der Osten so an einem Zuviel an Demokratie leidet? Im Westen dagegen sei die Umerziehung so erfolgreich gewesen, daß die BRD-Bürger fast immun sind gegen rechtes Gedankengut und der „Ossi“ so eben noch umerzogen werden müsse. Aber sollte er sich dann als umerziehungsresistent erweisen, dann könnte man ihm ja immer noch das Wahlrecht aberkennen oder einfacher alle rechten Parteien verbieten, damit er nur noch die antifaschistischen demokratischen Blockparteien zur Wahl hat, damit er so seine Freiheit nicht mehr mißbrauchen kann. Der „Ossi“ mißbraucht eben wie auch der Ungar und der Pole seine Freiheit, darum müssen sie umerzogen werden und wenn das nicht klappt, muß eben die Freiheit vor ihrem Mißbrauch geschützt werden im Kampf gegen solche Bürger.



 

Freitag, 14. Mai 2021

Der Systemvergleich DDR-BRD: Oder eine verpaßte Chance für die Kirche?

(auch eine Frage nach unserer nationalen Identität)

So intensiv dieser Systemvergleich vor 1989 auch, nicht nur im Schul-unterricht betrieben wurde und wie im Bundesligafußball immer der FC-Bayern München gewinnt so auch hier immer die BRD gewann, so blieb damals eine Frage stets unerörtert:

Warum ist die DDR so säkularistisch geworden, daß auch nach der Wende 1989 und der erfolgten Wiedervereinigung und warum brachte das Ende des DDR-Sozialismus nicht eine Revitalisierung der christlichen Religion dort hervor. Wenn es eine augenfällige Differenz zwischen der BRD und der DDR gab, dann doch die, daß in Westdeutschland sich das Christentum in der Gestalt der zwei Volkskirchen erhielt, während in Ost- besser Mitteldeutschland das Christentum verdampfte.

Eine simple Erklärung bietet die These, daß die SED-Diktatur eben in ihrer antireligiösen und antichristlichen Intention sehr erfolgreich war und dies so nachhaltig, daß sie einen für die christlichen unfruchtbaren Boden hinterließ. Nur provoziert dies die Nachfrage, warum dann in den anderen sozialistisch regierten Ländern eine so nachhaltige Austrocknung des Interesses an der christlichen Religion nicht gelang. Polen ist immer katholisch geblieben, erst jetzt erstarken säkularistische Kräfte, von der EU unterstützt im Kampf gegen die nationalconservative Regierung Polens, die als solche sich auch durch ein positives Verhältnis zur Katholischen Kirche auszeichnet und in Rußland erblüht das Christentum gerade, nachdem es schwere Zeiten im kommunistischen Regime gut überstanden hat eben auch ob der klugen Kirchenpolitik der Russisch-Orthodoxen Kirche. Warum gelang es nur in der DDR, das Christentum so zu marginalisieren, daß auch jetzt keinerlei Revitalisierung wahrzunehmen ist.

Dem Systemvergleich DDR- BRD fehlte so dies Wesentliche.Warum wurde diese Differenz nicht mitreflektiert? Jetzt scheint es ja fast so, als wenn nun die weit vorangeschrittene Säkularisation Mitteldeutschlands im Westen nachgeholt wird, statt daß das noch christlich geprägte Westdeutschland nach Osten ausstrahlte.

Das Narrativ von den „Ossis“, die vom Sozialismus enttäuscht desorientiert nun nach einer neuen Lebensdeutung suchten, offen für die christliche Religion, erwies sich ja bald nach 89 als Illusion. Hat hier die Katholische Kirche eine Chance zur Neuevangelisation verschlafen, könnte angefragt werden, erübrigte sich diese Frage nicht sofort, kaum daß sie gestellt worden ist, hat doch die Katholische Kirche seit dem 2.Vaticanum die Mission als ein vorgestriges Unterfangen ad acta gelegt.

Aber es bleibt die Frage bestehen: Warum gelang-aus Sicht der SED gesehen- die Säkularisierung dort so erfolgreich?

Spontan verbindet man diesen Systemvergleich aber mit ganz anderen Fragen: Wie stand es um die Freiheit, wie um die Ökonomie? In diesen 2 Disziplinen übertrafen die Leistungen des BRD- Systemes stets die der DDR. Es darf aber hier auch ein kleines Fragezeichen gesetzt werden. Zwar gab es in der BRD weit mehr politische Freiheiten als in der DDR,aber eine Schwarz-Weiß-Malerei, daß der Westen die Freiheit, der Osten die Unfreiheit war, entspricht doch nicht der politischen Realität. Es sei nur an einen Dissidenten erinnert, der im wiedervereinten Deutschland zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt worden ist und daß nur, weil er seine Meinung zur Causa Adolf Hitler äußerte. Zu prüfen wäre nämlich, wie repressiv jeweils in den beiden Systemen gegen politisch Andersdenkende vorgegangen wurde und da würde die Systemdifferenz zu einer quantitativen sich reduzieren. Im Westen wurde mehr Oppositionelles zugelassen als in der DDR. Aber in der atheistischen DDR konnte eine Frau Deutschlehrerin sein, obzwar sie mit einem evangelischen Pfarrer verheiratet war, wohingegen in der BRD jemand nicht Lehrer werden durfte, weil er mal mit einer Frau verheiratet gewesen war, die Mitglied der DKP war. Eine einfaches Schwarz-Weiß-Schematisierung wird dem nicht gerecht.

Im Bereich der Ökonomie schnitt das Westsystem immer besser ab, aber dabei blieb stets unberücksichtigt, daß es in der DDR keine Arbeitslosen, keine Sozialhilfeempfänger und keine Armenspeisungen gab, wie es im Westen zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Die soziale Sicherheit war in der DDR größer, aber der Wohlstand im Westen. So gab es in der DDR, vielleicht weil es da weniger Freiheiten und mehr Polizeikontrollen gab,mehr Sicherheit vor der Kriminalität, Frauen wurden seltener Opfer von Vergewaltigungen. Der autoritäre und so wenig freiheitliche DDR-Staat hatte so auch für seine Bürger seine Vorteile: Er sorgte mehr für seine Bürger, gängelte sie dann aber auch sehr viel mehr. In den Westmedien wird das gerne als überspannte Versorgungsmentalität der „Ossis“ verurteilt, dabei artikulieren sich in dieser Versorgungsmentalität doch nur berechtigte Interessen der Bürger ihrem Staate gegenüber.

Ein Punkt wurde nun in den Systemvergleichen nie thematisiert, den daß ein Staat als Nationalstaat doch auch die Aufgabe hat, das jeweils nationale Kulturleben zu bewahren und zu befördern. Die Bewahrung der kulturellen Identität ist so ein wesentliches Anliegen eines jeden Volksstaates. Hier kann nicht übersehen werden, daß Westdeutschland durch seine Einbindung in den „freien Westen“, isb durch die Umerziehung, auch Reeducation genannt, seine eigene Identität drohte verlustig zu gehen.

Der „Wessie“ ist weitestgehend ein entdeutschter Deutscher, der nun in der Wiedervereinigung mit Deutschen sich konfrontiert sah, die noch nicht verwestlicht waren. Einfacher gesagt: Die DDR wirkte im Ganzen gesehen deutscher als die BRD, sicher preußisch – deutsch, aber so mancher Westdeutsche entdeckte doch in der DDR einen Hauch verlorener Heimat, wohingegen Westdeutschland so eigentümlich entfremdet von seinen ureigensten deutschen Wurzeln wirkt. Die BRD ist so arg verwestlicht worden. So war und ist die erfolgte Wiedervereinigung auch eine Chance für unser Deutsches Volk, wieder sich zu renationalisieren, indem wir uns auf unser Eigenes rückbesinnen, das in manchem in der DDR lebendiger sich erhielt, wenn da nicht die große Wunde der Säkularisation, der Entfremdung vom Christentum wäre. 

Zusatz:

Nach dem verlorenen 2.Weltkrieg zerfällt die Geschichte unseres Volkes in eine dreigeteilte politische, die der BRD,der DDR und Österrichs. Wir werden uns selbst nur gerecht, wenn wir einen Standpunkt jenseits dieser Dreiteilung einnehmen.