Was die Kath net- Leser nicht zu lesen bekamen zur Causa der Leihmutterschaft
Dieser von mir verfaßte Kommentar zu einem Artikel der polnischen Bischöfe zu dieser Causa fiel der dort praktizierten Zensur1 zum Opfer:
„Was sagt die Bibel dazu? 1.9.26
"Was tun?", wenn die hl.Schrift über die Causa der "Leihmutterschaft" so völlig anders urteilt: Wenn eine Ehe kinderlos blieb, war die Ehefrau verpflichtet, dem Mann eine andere Frau zu geben, mit der er dann ein Kind hervorbrachte, das aber dann nicht als das Kind der leiblichen Mutter sondern als ein eheliches Kind galt, obzwar die Ehefrau nicht die leibliche war. Das ist eindeutig eine "Leihmutterschaft"! Typisch für die polnische Stellungnahme ist, daß das erste Gebot, das Gott uns Menschen gab: "Seid fruchtbar und mehret Euch!" mißachtet wird, obschon es im Ordo Salutis der Frau 1.Tim 2,13 bestätigt wird.“
Zur Sache selbst:
Es ist schon erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit erstens das Gebot Gottes, das erste, das er uns gab: „Seid fruchtbar und vermehret Euch“ ignoriert wird in allen Stellungnahmen zum Problem der Leihmutterschaft und zweitens das Problem: „Was tun“, wenn die normative Ordnung der Ehe die Erfüllung dieses Gebotes verunmöglicht, ebenso ignoriert wird. . Die in der hl. Schrift dazu vertretende Lösung, daß um der Erfüllung des ersten Gebotes dann die Ordnung der Ehe punktuell außer Kraft gesetzt wird, wird dann völlig übersehen.
Diese Lösung ist nun selbst keine zeitgeschichtlich bedingte und so von uns Heutigen nicht mehr als zu beachtende anzusehen, sondern ergibt sich aus der Hierarchie der Gebote, daß das erste grundlegend ist und daß die dazu subordinierten Duchführungsbestimmungen dann außer Kraft gesetzt werden dürfen, wenn sonst das erste Gebot nicht erfüllt werden kann.
Statt die Gebote Gottes auszulegen, wird stattdessen ein Phantasmata der Menschenwürde ersonnen, von dem aus dann Folgerungen gezogen werden, die den Geboten Gottes widersprechen, etwa wenn behauptet wird, daß es der Würde des Menschen widerspräche, dürfte er sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung nicht frei sich erwählen.
1Alle meine Kommentare zum Ukraine Krieg wurden dort ebenso wegszensiert, da sie nicht antirussisch ausfielen.
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