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Dienstag, 1. September 2026

Ist der Teufel aus exegetisch - biblischen Gründen aus der Theologie zu entfernen – oder wer versucht den Menschen?

 

Ist der Teufel aus exegetisch - biblischen Gründen aus der Theologie zu entfernen – oder wer versucht den Menschen?



In 1.Chronic 21,1 heißt es: „Satan aber erhob sich gegen Israel und reizte David an,Israel zu zählen.“ Diese Volkszählung wurde ihm als eine Sünde von Gott angerechnet.

In 2.Könige 24,1 der Vulgata bzw 2.Samuel 24,1 heißt es: „Der Zorn des Herrn aber entbrannte abermals gegen Israel,und er reizte David gegen sie,indem er sprach: Auf zähle Israel und Juda!“

Wer verführte nun den König David zu dieser Sünde der Volkszählung, Gott oder der Satan? Warum nun diese Volkszählung im Urteile Gottes eine Sünde war, soll hier nicht erörtert werden, vielleicht, weil der König auf die Stärke seines Volkes sein Vertrauen setzen wollte, daß wir so viele sind, und somit nicht auf Gottes Stärke.

Die Chronik ist später als die Königs- bzw Samuelbücher verfaßt worden.So könnte man dann urteilen: Ursprünglich war es Gott selbst, der erzürnt über die Sünden seines Volkes oder isb der des Königs David versuchte. David ließ sich dann verführen. Nachträglich fand man, daß diese Aussage Gott nicht gerecht würde und schrieb nun, daß der Satan ihn zu dieser Sünde verführt hätte. Die nachträgliche Umdeutung, daß der Satan der Versuchende gewesen sei, sei als sekundär abzulehnen, da das Ursprüngliche zähle.Ursprünglich käme diese Geschichte des Falles und der Bestrafung und Buße des Königs David ohne die Figur des Satans aus, der leider nachträglich eingeführt, dies Ereignis vermythologisierend verklärt habe. Ja, man könne diese Geschichte in ihren zwei Versionen zum Anlaß nehmen, prinzipiell den Verdacht zu hegen, daß die Figur des Satans nur nachträglich eingeführt worden sei, aber eigentlich wieder ausstreichbar sei als eine unnötige Vermythologisierung.

Aber aus der theologischen Perspektive ist dieser literakritische Umgang mit diesen zwei Versionen nicht akzeptabel: In der hl.Schrift sind keine unwahren Aussagen über Gott enthalten, schon gar nicht diverse Gottesbilder, so daß wir uns das uns genehmste als das für uns wahre uns dann erwählen dürften.

Wie können nun diese zwei Versionen gleich wahr sein? Das ist eine wahrhaft theologische Aufgabe, die uns andemonstriert, warum die Theologie nicht einfach biblizistisch verfahren kann. Zwei Subjekte, Gott und der Teufel sind so für die eine Tat des Versuchens des Königs David verantwortlich. Wie ist das zu denken? Die mögliche Interpretation, Gott ließe es zu, daß der Teufel den König versuche, wird der Aktivität Gottes nicht gerecht: Ein Zulassen ist kein aktives Verführen. Daß der Satan nur ein Instrument gewesen sei, durch das Gott sein Vorhaben des Verführens realisierte, wird aber dem Satan als dem eigenmächtig Verführenden nicht gerecht.

In diesem Falle wollten also Gott und der Satan das Gleiche, den König David zu versuchen. Gott war erzürnt über den König. In diesem Zorn wollte Gott das, was auch der Satan wollte, den König zu Fall zu bringen. Der Unterschied Gottes zum Satan ist nun der, daß Gott angesichts des reumütigen Schuldbekenntnisses dem König vergibt, er nimmt seinen Zorn von ihm fort, obgleich Gott doch noch eine Strafe für des Königs Sünde einfordert. (Hier wird der Gedanke des Fegefeuers präfiguriert, daß Gott einem Sünder seine Sünden vergibt und doch noch ein Abstrafen der Sünde im Fegefeuer verlangt.)

Aber es bleibt das Schockierende: Hier wollte der erzürnte Gott und der Satan das Gleiche, den König David zu einer Sünde verführen. Gott erweist sich hier ganz im Sinne Rudolf Ottos als die Einheit des tremendum und faszinosum, des zu fürchtenden und des faszinierenden Gottes ! Die hl. Schrift macht es sich mit dem Gott nicht so einfach, wie wir es gerne hätten, denn sie kennt und bekennt den lebendigen Gott, nicht ein blutleeres Abziehbild Gottes!



Montag, 10. August 2026

"Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“



In diesem Kath de Artikel, publiziert am 10.8.2026 zeigt uns ein Dogmatik-professor vorbildlich, wie man sich die Welt politisch korrekt zurechtlegt, wie Ereignisse, die nicht ins eigene Weltbild passen passend gemacht werden. Zwei aktuelle Ereignisse stören nun die Welt der politischen Korrektheit und stellen so eine wahre Herausforderung dar: der Anschlag auf die Homosexkundgebung in Berlin, der CSD- Veranstaltung und die massiven Grenzüberquerungen in Ceta.

„Der schreckliche Anschlag beim CSD am 25.07. in Berlin und der massive Grenzübertritt am 30.07. in Ceuta scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Was beide Ereignisse verbindet, sind die reflexhaften Reaktionen, die in eine fatale Richtung gehen: Das Problem seien >Islamismus<, wo es doch um ein homophobes Hassverbrechen geht, das zufällig von eine IS-Sympathisanten verübt wurde, und >Massenmigration"<junger (muslimischer) Männer, die ganz Europa stürmen würden.“

Das Problem ist in beiden Fällen nicht die jeweilige Tat, die des Anschlages oder die des illegalen Einwanderungsversuches, sondern die Täter, nämlich, daß es „falsche Täter“ sind. Im politisch korrekten Weltbild ist doch ein Muslim immer ein guter Mensch, der nur im Status des rassistisch -islamitisch Diskriminierten auftreten kann, aber niemals als ein Täter.

Nun war aber der den Anschlag auf den CSD- Event ein gläubiger Muslim, der aus religiösen Gründen diesen Anschlag verübte. „Was tun?“ Ein Dogmatiker findet darauf eine Antwort, die sich aber nicht gerade durch ihre Originalität auszeichnet, aber in linken Kreisen sich größter Beliebtheit erfreut: „An allem sind die Rechten schuld!“ (Unter progressiven Dogmatikern ersetzt Adolf Hitler, die Alt- und Neonazis die einstige Funktion des Teufels, der ja entmythologisiert worden ist, um nun in Hitler sein wahres Antlitz zu zeigen.)

„Homophobe Gewalt ist hauptsächlich dem Milieu (deutschtümelnder) martialischer Männlichkeit (im Alter zwischen 14 und 23) eigen und beeinflusst(e) längst die Politik unter Orbán, Nawrocki, Putin oder Trump, wo Diversitätsprogramme gestrichen werden.“ Da tritt uns nun die unheilige daimonische Dreieinigkeit von Orban, Putin und Trump entgegen, zusätzlich der weniger bekannte Nawrocki, um klar zu machen, daß letztendlich diese die wahren Verantwortlichen des Anschlages seien. Die Ausführenden seien dann rechte Männer gewesen, deutschtümelnde. „Deutschland verrecke“ singt die unter den Linken so beliebte Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ und da leuchtet es jedem linken Verschwörungstheoretiker ein, daß die wahren Täter rechte Deutsche sein müssen. So ist es ein Skandal, daß die Staatsgelder für die dem Kampf gegen Rechts sich verschrieben habenden Antifa-Organisationen gekürzt würden.

Der reale Täter, der nur „zufällig“ dies Attentat verübte, ist somit gar nicht der wahre Täter, denn dies Attentat ist durch ein Komplott dieser unheiligen Dreieinigkeit, Putin, Orban und Trump in einer Cooperation mit Deutschtümlern verursacht worden.

Da Muslime prinzipiell gute Menschen sind, die dann aber das Vorzugsopfer der bösen Rechten werden, und junge Muslime besonders zu Unterstützende und Hilfsbedürftige sind, ist es völlig abstrus, hier von einem „Sturm“, einer Erstürmung Europas durch uns feindlich Gesonnene zu schreiben. Wir wissen ja, daß nach den neuesten Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft es gar keine Belagerung Wiens durch muslimische Truppen gegeben hat, denn die wollten ja nur in da einen Kaffee trinken und wurden dann von rassistischen Deutschen daran gehindert. Unsere Christenpflicht wäre es also, alle Einwanderungswilligen freudig bei uns aufzunehmen und ihnen ermöglichen, ihre Religion zu praktizieren! Wagen wir mal zu träumen: Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee transubstantioniert ist und wir Christen in kleinen Autogaragen subkutan unsere Gottesdienste feiern, dann erfüllen sich die Träume alle Multikultigläubigen!

Nein, ein Dogmatiker kann die wahren Feinde von den angeblichen unterscheiden: Es gibt nur einen, den Rechten in all seinen Maskeraden und isb gilt es. jede Art deutschen Patriotismus zu bekämpfen: Je mehr Nichtdeutsche, je mehr Muslime einwandern, desto besser ist es. 

„Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt“, das ist das Procedere der nachkonziliaren Theologie und Kirche.


 

 

Dienstag, 14. April 2026

Ein schockierender Gedanke zur Macht des Bösen

"Hahaha,der Teufel ist mein Genosse;er ist oft mächtiger als dieser Gott,vor dem sich Tau-sen fürchten,ohne daß sie sagen können,daß er auch wirklich existiert!" So redet ein Protagonist des Karl May Romanes:"Waldröschen" Erste Abtheilung, 5.Kapitel,"Zum Wahnsinn verurtheilt" der historisch-kritischen Ausgabe S.201.

Die Gottesfurcht wird in dieser Aussage in ein eigentümliches Zwielicht gestellt: Einerseits gilt die Gottesfurcht als der Anfang aller Weisheit, konnte Bismarck noch urteilen: "Wir Deutschen fürchten nichts außer Gott" und andererseits soll der Teufel oft sich als mächtiger als der Gott der Christen erweisen,sodaß eigentlich der Teufel und nicht Gott zu fürchten sei,zumal gar nicht gewiß sei, ob dieser Gott überhaupt existiere. An der Existenz des Teufels nun zweifelt dieser Protagonist nicht. Die Intimität seiner Beziehung zu ihm drückt sich in der Anrede als "mein Genosse"aus.

Dostojewskis Dictum: "Wenn Gott nicht ist, ist alles erlaubt!" liegt diesem Protagonisten fern, denn für ihn bestimmt der, der sich oft als mächtiger als Gott erweist, wie er sein Leben führen will, als ein Genosse des Teufels

Kurz darauf lesen wir in diesem Roman: "Es begann mit  diesem Ritte eine neue Episode im Kampfe des Bösen gegen das Gute" und keinen erfahrenen Karl Mayleser wird es erstaunen, daß ganz am Ende dieses mehrbändigen Romanwerkes die Guten mit der Hilfe Gottes siegen. Doktor Sternau sagt so: "Was sie hörten,war nicht ein Seufzer der Schwäche,sondern ein Gebet zu Gott,dem Allmächtigen und Allgütigen,daß er es mir gelingen lassen möge." "Meine Erfahrung ist reich und meine Hand ist sicher;aber ich erflehe immer Gottes Segen bei jedem Werke,welches ich unternehme das verlorene Glück zurückzugeben." "Waldröschen, Erste Abtheilung, Im Kampf um die Liebe" S.40. Daß Gott wirklich allmächtig ist, darauf liegt hier der Ton, denn was nützte uns Menschen seine Allgüte, wäre der Teufel mächtiger als er.

Die Werke Karl Mays wie die Courths Mahlers ziehen nun den Vorwurf des Kitsches und des Trivialen geradezu magnetisch auf sich, weil ihre Romane stets gut ausgehen. Daß dieser positiver Ausgang bei beiden Autoren etwas mit diesem Gottesglauben zu tuen hat, ist unüberlesbar. Könnte es sein, daß wir Postmodernen in Wirklichkeit mit einer Übermacht des Negativen rechnen, auch wenn wir sie nicht als Teufel perso-nalisieren? Sollte der einst als allmächtig geglaubte Gott in den Ruf der Schwäche gekommen sein, daß er nicht das Gute durchsetzen kann, da das Negative stärker ist als er selbst? Gott sei zwar wohl die Aufforderung an uns, das Gute zu tuen, aber die Macht der Wirklichkeit läßt dann die Gutwollenden scheitern. 

Freitag, 29. August 2025

Weihbischof Athanasius Schneider: >Masseneinwanderung ist ein Plan zur Islamisierung Europas

 

„Weihbischof Athanasius Schneider: >Masseneinwanderung ist ein Plan zur Islamisierung Europas<.1“



Der Weihbischof wurde nun gefragt: „In einem Vortrag aus dem Jahr 2018 erklärten Sie, Monsignore Schneider: „Das Phänomen der sogenannten Einwanderung stellt einen vor langer Zeit von internationalen Mächten ausgearbeiteten Plan dar, die christliche Identität der europäischen Bevölkerung radikal zu verändern. Diese Mächte nutzen den immensen moralischen Einfluß der Kirche und ihrer Strukturen, um ihre antichristlichen und antieuropäischen Ziele effektiver zu erreichen. Zu diesem Zweck werden die Konzepte des Humanismus und das christliche Gebot der Nächstenliebe mißbraucht.“ Sie sagten auch: „Es ist eine Invasion, eine Massenislamisierung Europas.“

Der so befragte bestätigte nun diese seine These in dem auf Kath info publizierten Interview. Das mag zwar verschwörungs-theoretisch klingen, aber das ist kein ernstzunehmendes Argument wider diese These, denn was spricht dagegen, daß politiische Mächte langfristige Strategien entwickeln, um ihre Ziele zu realisieren. Daß Parteipolitiker oft den Eindruck erwecken, nicht weiter als bis zum nächsten Termin ihrer möglichen Wiederwahl denken, schließt ja nicht aus, daß andere weit darüber hinaus planen.

Daß die Katholische Kirche sich in ganz Westeuropa, den USA und jetzt wohl auch etwa in Polen als ein Türöffner für den Massenimport von muslimischen Flüchtlingen einsetzen, ist unverkennbar. Daß sie sich zur Legitimierung dieses Engagements des Humanismus und des Gebotes der Nächstenliebe bedient, ist auch unübersehbar. Ja, die Kirche scheint sich mehr um die islamische Religion zu kümmern als um die eigene christliche. Kardinal Müller äußerte schon vor längerer Zeit : „Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten.2“

Helmut Schröcke spricht diesbezüglich gern von den „Hintergrundmächten“, die das Weltgeschehen lenken würden.3 Kardinal Müller und der Weihbischof Schneider halten sich da zurück, sie deuten an, daß es solche Hintergrundmächte gibt, ohne sie aber näher zu spezifizieren. Aus theologischer Perspektive muß dies Phänomen wohl im Sinne des hl. Augustin als ein Kampfgeschehen des Reiches Satan wider die Kirche angesehen werden. Das einst christliche Abendland, aber auch Atmerika sollen entchristianisiert werden. Und nachdem der kommunistische Atheismus nicht sehr erfolgreich war bietet sich der Islam als ein Kampfmittel gegen die christliche Religion an.

Es muß hier an eine Aussage des Apostelfürsten Paulus in seinem Galaterbrief erinnert werden: „Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt,als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel,“ (1,9). Ein anderes Evangelium, das könnte auch eine andere Religion meinen, in der Christliches, dem Christen Ähnliches mit Antichristlichem vermengelt ist. „Ein Engel vom Himmel“ kann selbstredend kein wahrer Engel des Himmels sein, aber sehr wohl einer, der vortäuschend vom Himmel zu kommen, einer im Dienste des Satans ist. Der legitimierte dann sein „Evngelium“ damit, daß es ein vom Himmel her offenbartes sei, also keine menschliche Erfindung sondern wahr sei.

Paulus glaubt daran, daß der dreieine Gott die Welt regiert, aber er glaubt ebenso daran, daß der allmächtige Gott es zuläßt, daß der Teufel in ihr wirken kann und die Kirche so auch angreifen kann. Mit einer falschen Religion die wahre zu bekämpfen, das könnte erfolgsversprechend sein. Wenn man nun die Entstehungsgeschichte des Islam betrachtet, ist es da wirklich hundertprozentig auszuschließen, daß der Engel, der dem Mohammed den Koran diktierte, genau so ein Engel war, von dem hier der Apostelfürst Paulus schreibt?

Läßt die Erfolgsgeschichte des Islam nicht die Vermutung zu, daß diese Erfolgsgeschichte sich eines übernatürlichen Einwirkens verdankt, daß eben angesichts des Wachsens der Kirche der Islam einen Widerpart dazu bilden sollte? Auf das Politische Fixierte werden sicher andere „Hintergrundmächte“ ausmachen können, die eine Entchristianiserung Europas und der Welt erstreben, aber es muß auch erlaubt sein, jenseitige Mächte hier am Wirken zu sehen. Denn zur christlichen Religion gehört es nun mal, nicht nur das Wahre,Gute und Schöne auf Gott hin zurückzuführen, sondern auch den Kampf dagegen auf den Satan selbst zurückzuführen.

1Kath info 28.8-2025

2Zitiert nach: Unser Mitteleuropa, 7.12.2023.

3Helmut Schröcke, Der Jahrhundertkrieg, 1939-1945, 2005, S.217- 252.

Mittwoch, 16. April 2025

Habeamus Papam – noch viel erfreulicher: Wir haben wieder einen Feind, den Teufel!

 

Habeamus Papam – noch viel erfreulicher: Wir haben wieder einen Teufel!



Was für ein klägliches Evangelium ist doch der Ausruf: „Wir haben einen (neuen) Papst, oder: „Jesus ist wahrhaftig auferstanden, ER lebt!“, denn der jetzige zu dem Reformpapst hochstilisierte Franziskus hat nicht das Frauenpriesterum eingesetzt und noch nicht alle Dogmen der Kirche für irrelevant erklärt und so seine enthusiastischen Jünger enttäuscht und wer interessiert sich noch für das ewige postmortale Leben,aber daß die teufelslose Epoche ihr Ende gefunden hat, das ist doch das wahre Evangelium! Jetzt ist Schluß mit der postmodernistischen Unübersichtlichkeit, die der staatstreue Philosoph Habermas1 verurteilte, wir leben wieder in einer klaren Welt, in der den Guten die Bösen gegenüberstehen, in der alle Übel der Welt auf diese bekannten Urheber zurückzuführen sind.Jeder weiß, wo er zu stehen hat und gegen wen er zu kämpfen hat. Die Medienwelt überfordert ihre Konsumenten nicht mehr sondern offeriert uns ein klares Weiß-Schwarz- Bild, eine konsumentenfreundliche Kompexitätsreduktion ermöglicht nun jedem,klar zu sehen, wo er sich zu positionieren habe, will er zu den Gutmenschen gehören.

In einem aufklärerischen Überschwang wurde zwar eine zeitlang der Abschied vom Teufel proklamiert und auch praktiziert, aber dann drängte sich doch die Einsicht auf, daß wir nicht ohne einen Teufel auskämen. Da der ursprüngliche und wahre Teufel dem Programm der Entmythologisierung der Kirche zum Opfer fiel wie auch die Engel, bedurfte es eines Ersatzteufels. Die Verteufelung von bestimmten Menschen schuf so die Surrogatsteufel. Als erfahrener Horrorromanleser2 weiß man natürlich, daß auch im Reich des Bösen eine hierarchische Ordnung existiert, daß der Haupteufel von seinen niederen Chargen zu unterscheiden ist. Da sich aber dieser Hauptteufel in seinen Subalternen wirklich manifestiert, sind diese wirklich von daimonischter Qualität.

Daß Adolf Hitler die Rolle des Teufels in den Medien und nicht nur in ihnen übernommen hat, ist so offenkundig, daß es dafür keinen Beleg bedarf. Für Historiker ist nur die Frage relevant, seit wann er denn die Funktion des Teufels übernommen hat.Die politische Korrektheit verbietet es nun, Stalin im gleichzusetzen, denn damit würde die Einzigartigkeit des daimonischen Charakters Hitlers in Frage gestellt. Deswegen kann die einst selbst an den Universitäten beliebte Totalitarismustheorie, der Stalinismus sei genauso schlimm gewesen wie der Nationalsozialismus, nicht mehr gelehrt werden. Aber Hitler wäre kein Teufel, wäre er 1945 gestorben und damit aus dem Erdenleben verschwunden, nein, er muß stets neu sich inkarnieren, um in solchen Inkarnationen immer wieder auf das Neue sein Unwesen zu treiben.

Aktuell gelten als die Manifestationen dieses Teufels Putin3 und Trump. Sie sind geradezu aus der Hölle Aufgestiegene, die nun ihren bestialischen Krieg gegen das Gute in der Welt führen. Von katholischen Bistumsblättern angefangen bis zur Tagesschau, in allen seriösen Medien werden uns nun diese Zwei als Ausgeburten der daimonischen Unterwelt, also Hitlers präsentiert.Als die Unterteufel dieser unheiligen Dreieinigkeit fungieren dann alle „Rechten“, die „Ultraconservativen, die (Rechts)Populisten,die Traditionalisten usw. Ja ganze Heerscharen des Bösen treiben auf Erden ihr Unwesen, aber die mutigen Kämpfer gegen Rechts, des Aufstandes der Anständigen, so der damalige Kanzler Schröder, widerstehen: Sie führen ihre hl. Kreuzzüge gegen Rechts, gilt es doch, nun die Welt zu exorzieren4.

Die Epoche des miteinander über alles Reden ist passe, es gilt nun zuvörderst zu bestimmen, mit wem man nicht redet, wer auszuschließen ist. Die Katholische Kirche praktiziert dies nun wahrlich vorbildlich, aber auch die EKD kommt dieser neuen staatsbürgerlichen Pflicht überzeugend nach. Die Welt ist so nicht mehr komplex und unübersichtlich, sondern klar strukturiert, seitdem wir wieder wissen, wo der Teufel haust. Aber es bleibt nicht nur bei der Rhetorik: Ein gewaltiges Aufrüstungsprogramm gegen Rußland, durch eine gigantische Neuverschuldung finanziert, haben die zukünftigen Regierungsparteien, sekundiert von den „Grünen“ beschlossen, denn Deutschland soll nun auch kriegsfähig gemacht werden. Seit dem im politischen Diskurs der Feind Rußland wieder allgegenwärtig ist, ist auch der Krieg als ein Mittel der Politik wieder rehabilitiert. Mit einem „Diktator“ könne man nicht verhandeln, der verstünde nur die Sprache des Krieges. So war es gut, daß England alle Vorschläge Hitlers zur Beendigung des Krieges 1939f abgelehnt und stattdessen ganz auf die Karte des Krieges gegen ihn gesetzt habe. Aber nun ist da noch der andere Feind Donald Trump: Soll gegen den auch Krieg geführt werden, oder soll der Gutmensch seine Hoffnung auf dessen Sturz durch die Antirechtskämpfer der USA setzen?

Wie naiv mutet da R.Bultmanns Behauptung an, daß der modern-aufgeklärte Mensch keinen Sinn mehr für mythologische Vorstellungen haben könne,kommt er doch offensichtlich nicht ohne einen veritablen Teufelsglauben aus.

1.Corollarium 

Wir leben wohl in einer Zeit, in die Antwort auf die Frage, wenn siehst du als den hassenswerten Feind an,mehr über den Gefragten aussagt, als früge man ihn, wen oder was er liebe.  

2.Corollarium

Die "Freie Welt" schreibt am 15.4.2025 in dem Artikel zu Calin Gorgescu:  "Der rechte rumänische Präsidentschaftskandidat Călin Georgescu, der an der Wiederholung der im Dezember annullierten Wahl nicht mehr teilnehmen darf, hat seinen Widerstand gegen die Kriegspläne der NATO bekräftigt. Dem renommierten US-Journalisten Tucker Carlson sagte er jetzt im Interview, die NATO brauche Rumänien und wolle „den dritten Weltkrieg von Rumänien aus starten“. Er sei auch der Meinung, daß seine klare Haltung in der NATO-Frage einer der Hauptgründe gewesen, warum seine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl verhindert wurde."













1Der Philosoph des herrschaftsfreien Diskurses, in dem nur die Qualität des Argumentes zählen dürfe, war nun aber auch der, der energisch den Ausschluß Ernst Noltes aus dem Diskurs forderte, da ihm seine Thesen zum Nationalsozialismus mißfielen.

2Ich verweise hier auf die sehr populären Horrorromanserien: „Tony Ballard“, „Professor Zamorra“ und „John Sinclair“, Edgar A. Poe und H.P.Lovecraft sind diesbezüglich unergiebig.

3So beglückte das ZDF uns mit der sensationellen Erkenntnis: „Steckt Rußland hinter der Terrorwelle?

 Wenn das ZDF Verschwörungstheorien sendet“.Junge Freiheit am 15.4.2025: Putin sei der Auftraggeber des islamistischen Terrors!

4 „ Die Linksextremistin Hanna Schiller, Hammerbande, angeklagt wegen versuchten Mordes, erhält 27.Bundespreis für »Kunststudierende«, dotiert mit 30.000 Euro.“ berichtet die „Freie Welt“ am 15.4.2025 in einem Art zur aktuellen Kunst; das Opfer war ein „Rechter“, der Mordversuch so ein Kunstwerk!



Donnerstag, 8. August 2024

Was unterscheidet den Realisten Netanjahu von dem Religionsdialogpapst Franziskus?

Was unterscheidet den Realisten Netanjahu von dem Religionsdialogpapst Franziskus?


Auf Kath de erschien am 7.8.2024 dieser Artikel, „Kritik an Instrumentalisierung von Religion .Papst verurteilt Terror im Namen Gottes“, der den gravierenden Unterschied zwischen dem viel geschmähten jüdischen Staatsmann Netanjahu und dem Papst Franziskus markiert. Das jüdische Volk ist ein durch einen langwährigen Überlebenskampf gestähltes Volk, es sei an sein Los in der ägyptischen Gefangenschaft, seiner Selbsterhaltungskämpfe unter den Königen Saul, David und ihren Nachfolgern bis zu seinen makkabäischen Freiheitskämpfen erinnert und an die vielen Kriege seit der Neugründung des Staates Israels. Dies Volk weiß, daß es Feinde hat und daß es sie bekämpfen muß, wenn es überleben will. Der Kampf der Palästinenser gegen das jüdische Volk wird nun, seit dem die einstige PLO nicht mehr die führende Befreiungsorganisation des palästinensischen Volkes ist, im Namen des Islam geführt, Mohammed, der Stifter dieser Religion hatte schon selbst Juden töten lassen wegen ihres Glaubens und so führt auch jetzt der Islam seinen Krieg auch gegen das jüdische Volk. Der Regierer Netanjahu zeichnet sich eben durch einen respektablen Realismus aus, der aus der Geschichte seines Volkes gelernt hat: Frei von allen Illusionen kämpft er mit harten Bandagen gegen die Feinde des jüdischen Volkes. Er weiß dabei, daß gerade im Namen des Gottes des Islam dieser Krieg gegen den Staat Israel geführt wird. Dieser harte Realismus macht ihn nun aber in den Medien der Welt so unbeliebt, desavouiert er doch mit diesem Realismus die vielen Träumereien von einer friedlichen Welt, in der sich alle nur noch lieb haben werden.


Deshalb möchte ich hier einen Versuch unternehmen, den prinzipiellen Unterschied zwischen politisch und religiös motivierten Kriegen zu benennen. (Nietzsches psychologisch sehr feinsinnige These, daß nicht Gründe zu Kriegen führen, sondern daß der Wille zum Kriege sich diese Gründe zum Kriege erdenkt, um ihn zu legitimieren, soll hier außer Acht gelassen werden.) Ob des Primates der Politik im Kriege gilt, daß die politischen Ziele die Kriegsführung, daß er und wie er geführt wird, bestimmen. Ein politisches Ziel ist nicht die Vernichtung des Feindes, sondern dessen Beherrschung, um es auzubeuten, in den Dienst der eigenen Interessen zu stellen. Der religiöse Krieg sieht dagegen in dem Feind in erster Linie den Feind ihres Gottes, der sich gegen ihn stellt und der als solcher mit der Hilfe des wahren Gottes zu vernichten ist. Der Vernichtungskrieg ist so ein Element des religiösen Krieges. Diskussionswürdig ist die These, daß ideologisch fundierte Kriege darin den religiösen Gleichen, da die Ideologien Substitute der Religionen sind und sie so das Element des Vernichtungskrieges als dem Glauben, daß der Feind vernichtet werden müsse, um die Welt zu erlösen, übernommen habe. Aber das Konzept des Vernichtungskrieges ist ein genuin religiöses. Den monotheistischen Religionen ist ja der Glaube an den einen Feind, dem Teufel zu eigen und daß erst seine endgültige Besiegung einen Weltfrieden ermöglicht.

Papst Franziskus redet gern von einer Instrumentalisierung der Religion für Kriege. Damit schließt er sich einem Narrativ der Aufklärung an, daß der 30 Jährige Krieg gar kein religiös motivierter Krieg gewesen sei, sondern daß hier nur die christliche Religion zur Legitimierung des Krieges mißbrauch worden wäre. Dem liegt eine erfolgreiche Domestikation und Pazifizierung der Religion durch die Aufklärung zu Grunde, daß die Differenzen in den Religionen auf keinen Fall einen Streit oder gar einen Krieg rechtfertigen könnten, da alle Religionen gleich wahr seien, wenn sie auf ihre Vernunftwahrheiten reduziert würden und wenn man dann alle positiven Relgionen in ihrem Mehr als den Vernunftwahrheiten, daß Gott ist, daß der Mensch zur Sittlichkeit bestimmt ist und ihm ein ewiges Leben verheißen ist, als völlig gleichgültig bewertet. In einem Religionskrieg stritte man somit nur über gleichgültige Differenzen, statt das Gemeinsame als das allein Wahre zu erkennen.

Ergo: Erst die so domestizierte Religion ist aus sich heraus friedlich allen anderen Religionen gegenüber eingestellt und sie kann so nur noch gegen ihr Naturell zu Kriegen aus rein politischen Beweggründen mißbraucht werden. Nur, die Domestikation verändert die Religion und erst von der so veränderten gilt, daß sie friedfertig ist. Die bittere Wahrheit lautet nun, daß nur die christliche Religion so durch den philosophischen Diskurs der Aufklärung domestiziert worden ist. Sie ist es nicht von ihrem Wesen her.

Papst Franziskus verwechselt somit die domestizerte Gestalt der Religion mit ihrem Wesen um der Hoffnung auf die Erschaffbarkeit einer friedlichen Welt willen. Der Staatsmann Netanjahu verzichtet auf solche Friedensphantasien, sieht den Feind, wie er ist, und kämpft für das Überleben seines Volkstumes. So ist er ein Unbeliebter, viel Kritisierter, da er nicht auf die Stimme der Medien der Welt hört, weil für ihn sein Staatsamt, der Dienst an seinem Volke seine erste Pflicht ist. 

Merke:

Solange der Teufel wirkt, kann es auf Erden keinen dauerhaften Frieden geben! 

 Zusatz:

Ein verhängnisvoller Irrtum ist der Glaube, daß durch Jesu Christi Versöhnungswerk es keine Feindschaft mehr gäbe, weil nun alle auch untereinander objektiv versöhnt wären

 






 

Montag, 29. Juli 2024

Die Hölle jubelt über Olympia - ein erfolgreicher Angriff auf das Herzstück der christlichen Religion

 

Die Hölle jubelt über Olympia - ein erfolgreicher Angriff auf das Herzstück der christlichen Religion


Neidlos muß anerkannt werden: Besser plaziert konnte dieser Angriff auf die christliche Religion nicht werden: Millionen oder gar Milliarden Menschen vor irgendwelchen Empfangsgeräten erlebten den Frontalangriff auf das Herzstück der christlichen Religion: Das letzte Abendmahl, theologisch angemessener die erste Eucharistiefeier wurde durch eine blasphemische Parodie darauf verhöhnt. Die Details erspare ich den Lesern, ist diese Blaspemie doch schon viel zu viel bekannt gemacht worden. Wohl im Auftrag der LGBTQ, oder in derem Geiste wurde diese Verhöhnung durchgeführt. Man muß konzedieren, daß man das Herzstück der christlichen Religion ins Visier nahm und das war wohl erfolgreich, denn die Methode der Lächerlichmachung ist nun mal in der Regel effektiver als alle möglichen Dekonstruktionsversuche, die dann doch eher nur akademisch gebildete Verächter der christlichen Religion erreichen.

Eines ist nun auch nicht übersehbar: Der kirchliche Schmusekurs der LBGT-Bewegung wird nicht honoriert: Wie viele Homosexfahnen wurden nicht allein in Deutschland vor Kirchen gehißt, Sonderseelsorger für diese Vorzugsnächstenliebeadressaten eingesetzt,und die so umbuhlte Gruppierung machte mit diesem Eklat unübersehbar klar, daß sie in der Kirche nur ihren Feind sieht, den es zu bekämpfen gilt, diesmal sehr gelungen durch diese Persiflage.

Kath net berichtet am 29.7.2024 von einigen kirchlichen Reaktionen auf diesen Frontalangriff auf das Herzstück der christlichen Religion: „Auch der Vatikan hat nach der skandalösen Olympia-Eröffnungsfeier Kritik an der Veranstaltung geübt. "Dieses hohe Ideal wurde aber durch eine blasphemische Verhöhnung eines der heiligsten Momente des Christentums getrübt", erläuterte Kurienerzbischof Vincenzo Paglia gegenüber der Zeitung "Il Giornale". Auch der Passauer Bischof Stefan Oster zeigte sich am Samstag bestürzt und meinte auf X, dass das "queere Abendmahl" "ein Tiefpunkt und in der Inszenierung völlig überflüssig" gewesen sei.“

Die „Welt“ berichtet am 27.7. in ihrem Artikel über diese Verspottung des Christentumes: „Die russisch-orthodoxe Kirche und das Außenministerium in Moskau äußerten sich entsetzt über die Eröffnungsfeier, weil bei einer Darstellung des letzten Abendmahls die Apostel von „Transvestiten“ verkörpert worden seien. „Ein kulturell-historischer Selbstmord geht in einer der einst christlichen Hauptstädte der europäischen Zivilisation vor sich“, sagte der Geistliche Wachtang Kipschidse, der im Moskauer Patriarchat der russisch-orthodoxen Kirche für Kontakte zur Gesellschaft und zu den Medien zuständig ist.“

Wie es antichristlichen Kreisen gelang, diese Verhöhnung der christlichen Religion in die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 so zu platzieren, das zu erhellen, wäre eine wirkliche Herausforderung kritischen Journalismuses, aber hier werden wir sicher vergebens auf eine Aufklärung harren werden. Großflächlich kann aber gesagt werden, daß der effektivste Angriff auf die christliche Religion ihren Anfang in der französischen Aufklärung und ihrem Praktischwerden in der Französischen Revolution nahm, daß zurückblickend geurteilt werden muß, daß seit dem die Feinde der christlichen Religion viele Schlachten gewonnen haben und weitere zu erwarten sind. Oswald Spenglers vorausgesagter „Untergang des Abendlandes“ verspäte sich, könnte geurteilt werden, wenn man auf das Erscheinungsdatum dieses Werkes schaut, aber der Untergang ereignet sich jetzt. Daß nun nicht aufklärerisch gesonnene Atheisten sondern die LGBT-Bewegung mit ihrer Kernforderung des Sexes für alle, so erfolgreich gegen die christliche Religion kämpft, kann aber nur den irritieren, der nicht begreift, daß mit dem Appell an die Begierden des Menschen am effektivsten Politik betrieben werden kann und somit auch der Kampf gegen die christliche Religion.

Verwirren kann nun aber, was auch die links ausgerichtete „TAZ“ irritiert, daß der LGBT-Bewegung angehörige Vereinigung die islamistisch-fundamentalistische „Hamas“ unterstützen! „Pro-Hamas-Leute können ihr Glück kaum fassen.Völlig auf die Hündin gekommen sind sie am Freitag beim Dyke March in Berlin. Traditionell ist das ein Fest am Abend vor einer CSD-Parade für lesbische Sichtbarkeit – dieses Jahr mit einem Umzug durch die Viertel im Bezirk Neukölln, die als besonders arabisch und, aus Perspektive der Veranstalter, extraqueerwürdig gelten. Was man jedoch sah, war eine ideologische Demutsgeste den eigenen potenziellen Peinigern gegenüber: Die Demonstration verbündete sich am Ende mit Pro-Hamas-Leuten aus dem Viertel, die ihr Glück, solche Alliierten zu finden, gar nicht fassen konnten. Mit jenen, die für patriarchale, faktisch antilesbische Ordnung stehen. Und keineswegs wollen, dass ihre Töchter sich der heteronormativen Ordnung verweigern.Wenn es nicht so politpathologisch wäre, müsste gesagt werden: Was für eine kuriose, politisch delirierende, ja lächerliche Szene.“ (TAZ am 28.7.2024: Queere Palästinafreunde)

Es übersteigt eben das Vorstellungsvermögen eines TAZ-Schreibers, daß die LGBT-Bewegung und die Hamas die Feindschaft gegen die christliche Religion vereint und alle Gegensätze dann überbrücken läßt. Aber in all diesen Confusionen: Eines ist klar: Die Kirche hat einen wahren Feind und der wird sie solange bekämpfen, bis daß der Heiland mit seiner Wiederkehr dem erst sein Ende bereiten wird. ER hat seiner Kirche nicht verheißen, daß ihre Geschichte ein einziger Siegeszug sein wird, sodaß progressierend die Welt zu dem R eich Gottes auf Erden sich entwickeln wird, nein, Jesus Christus wird die Geschichte abpfeifen, um dann sein ewiges Reich zu errichten. Bis dahin wird die Kirchengeschichte die des Kampfes sein, in der die Kirche mal gewinnt und mal verliert,da ihr ein wahrhaft starker Gegner entgegensteht mit seinem großen Daimonenheer. In den Olympischen Spielen 2024 hat dieser Feind in der Eröffnungsfeier sozusagen olympisches Gold gewonnen und feiert nun. Und die Kirche: Auch eine Niederlage anzuerkennen, muß gelernt werden, um dann in der nächsten Schlacht, aus den eigenen Fehler lernend besser kämpfen zu könnenbe. Eine Überlebensnotwendigkeit ist dabei eine distinkte Feinderkennung! 

1.Zusatz:

Kardinal Müller kritisiert diese Verhöhnung so: "Rom-Paris (kath.net) Die völlig entmenschten Posen, mit denen bei der Inaugurationsfeier der Olympischen Spiele LGBT-Ideologen nicht nur das Letze Abendmahl Jesu, sondern auch ihre eigene Menschenwürde verhöhnten, knüpfen offensichtlich an die Kampagne der Jabobiner zur Entchristlichung Frankreichs an. Auf dem Zenit dieser anti-kirchlichen Raserei ließen am 10. November 1793 die Französischen Revolutionäre eine nackte Frau als Göttin Vernunft in die Pariser Kathedrale Notre Dame einziehen und auf dem Altar ihre sexuellen Perversionen demonstrieren." Kath net am 29.7.2024  "Die Woke-Ideologie im Westen ist durch und durch vom Hass auf Jesus Christus geprägt!"

2.Zusatz: 

"Und so erlebte die Welt, zumindest jene, die sich nicht nur mit Hilfe von Mainstream-Medien informiert, das denkwürdige Paradox, daß der Heilige Stuhl schwieg, aber die schiitische Staatsführung des Iran die Beleidigung von Jesus Christus und des Christentums verurteilte. Der iranische Kulturminister Mohammad Mehdi Esmaili, im Amt seit 2021, forderte die Christen sogar eindringlich auf, sich gegen einen solchen Angriff und eine solche Beleidigung auszusprechen."  Kath info am 29.7.2024 über dies Ereignis.

3.Zusatz

Dies Ereignis kann nicht begriffen werden,solange es nicht aus der Feindschaft wider die Wahrheit begriffen wird.


Und so erlebte die Welt, zumindest jene, die sich nicht nur mit Hilfe von Mainstream-Medien informiert, das denkwürdige Paradox, daß der Heilige Stuhl schwieg, aber die schiitische Staatsführung des Iran die Beleidigung von Jesus Christus und des Christentums verurteilte. Der iranische Kulturminister Mohammad Mehdi Esmaili, im Amt seit 2021, forderte die Christen sogar eindringlich auf, sich gegen einen solchen Angriff und eine solche Beleidigung auszusprechen.
Und so erlebte die Welt, zumindest jene, die sich nicht nur mit Hilfe von Mainstream-Medien informiert, das denkwürdige Paradox, daß der Heilige Stuhl schwieg, aber die schiitische Staatsführung des Iran die Beleidigung von Jesus Christus und des Christentums verurteilte. Der iranische Kulturminister Mohammad Mehdi Esmaili, im Amt seit 2021, forderte die Christen sogar eindringlich auf, sich gegen einen solchen Angriff und eine solche Beleidigung auszusprechen.
Und so erlebte die Welt, zumindest jene, die sich nicht nur mit Hilfe von Mainstream-Medien informiert, das denkwürdige Paradox, daß der Heilige Stuhl schwieg, aber die schiitische Staatsführung des Iran die Beleidigung von Jesus Christus und des Christentums verurteilte. Der iranische Kulturminister Mohammad Mehdi Esmaili, im Amt seit 2021, forderte die Christen sogar eindringlich auf, sich gegen einen solchen Angriff und eine solche Beleidigung auszusprechen.

 

Und so erlebte die Welt, zumindest jene, die sich nicht nur mit Hilfe von Mainstream-Medien informiert, das denkwürdige Paradox, daß der Heilige Stuhl schwieg, aber die schiitische Staatsführung des Iran die Beleidigung von Jesus Christus und des Christentums verurteilte. Der iranische Kulturminister Mohammad Mehdi Esmaili, im Amt seit 2021, forderte die Christen sogar eindringlich auf, sich gegen einen solchen Angriff und eine solche Beleidigung auszusprechen.
Und so erlebte die Welt, zumindest jene, die sich nicht nur mit Hilfe von Mainstream-Medien informiert, das denkwürdige Paradox, daß der Heilige Stuhl schwieg, aber die schiitische Staatsführung des Iran die Beleidigung von Jesus Christus und des Christentums verurteilte. Der iranische Kulturminister Mohammad Mehdi Esmaili, im Amt seit 2021, forderte die Christen sogar eindringlich auf, sich gegen einen solchen Angriff und eine solche Beleidigung auszusprechen.












Sonntag, 11. Februar 2024

Warum die Welt immer schlechter und böser wird...

 

Warum die Welt immer schlechter und böser wird...




Woher wissen wir denn nun, daß die Welt immer böser und schlechter wird?Aus unserer eigenen Erfahrung? Nein, was für die Welt gehalten wird, das ist das Bild der Welt, das die Medien für uns produzieren. Unsere eigenen Erlebnisse werden dann gemäß dieses Weltbildes wahrgenommen, das ist von uns so gemäß diesem Weltbild interpretiert.Naive Mediennutzer könnten nun meinen, daß die Medien die Welt so widerspiegeln, wie sie nun mal ist. Nur, wie werden den Nachrichten produziert.

Ein alter Witz über den Bildzeitungsjournalismus: Ein Praktikant darf seinen ersten Probeartikel schreiben, das ihm gestellte Thema: Der gefährliche Beruf des Postboten: die bissigen Hunde. Er recherchiert und schreibt. Sein Ausbilder nickt zufrieden: „Gut gearbeitet. Jetzt zeige ich ihnen, wie daraus eine „Story“ für unsere Zeitung wird! Schreiben sie: Postbote beißt Schäferhund tot!“

Wenn die Wirklichkeit nicht sensationell ist, muß sie sensationell gemacht werden. Hierbei gilt die Maxime: „Nur schlechte Nachrichten sind gute!“ Ein Mann, 50 Jahre glücklich verheiratet, erklärt:“Weitere 50 Jahre würde ich sehr gern mit meiner Frau verleben“, und die Ehefrau nickt begeistert. Das ist ein Ereignis, über das niemand berichten wird. Der Eheman ersticht seine Ehefrau nach 50 jähriger Ehe: „Ich hielt sie nicht mehr aus!“ Das ist eine Story für den Lokalteil der Regionalpresse. Der Metzgermeister XY tötete seine Ehefrau nach 50 jähriger Ehe, verarbeitete sie zu Gulaschfleisch und verkaufte es in seiner Metzgerei. Diese Geschichte steht am nächsten Tag in allen Zeitungen auf der Seite 1, die Öffentlich-Rechtlichen bringen Exclusivinterviews mit „Betroffenen“: „Auch ich aß das Fleisch der Getöteten!“Gar die Auslandspresse wird sich diese Story nicht entgehen lassen: Nur schlechte Nachrichten sind eben gute Nachrichten. Wer nach der Messe erzählt, wie gut der Pfarrer gepredigt habe, wen interessiert es, aber wenn dann wer sagt: „Eine Geliebte soll er haben“, das erweckt die höchste Höraufmerksamkeit.

Die Nachrichten und Berichte der Medien werden so also produziert, daß hohe Einschaltquoten zu erwarten sind und das wird nur durch Negativmeldungen erreicht. Aber was, wenn keine Negativereignisse vorliegen, was sollen dann die Medien machen? Für die Ärzteschaft ist der schlimmst denkbare Unglücksfall: Alle sind gesund und keiner wird krank, für die Medien: ein Tag ohne schlechte Nachrichten.

Wenn es keine schlechten Ereignisse gibt, dann müssen sie eben kreativ hervorgebracht werden.

Ein erster Schritt dazu sind getürkte Interviews. Das Internetmagazin: „Zuerst“ enthüllte dazu am 9.2.2024: „Immer wieder sorgen bei Konsumenten der GEZ-Medien Berichte für Unmut, wonach vermeintlich „zufällige“ Kunden oder Demonstranten, die in Reportagen von den Sendern interviewt werden, in Wirklichkeit alles andere als zufällige Gesprächspartner sind, sondern vielmehr Mitarbeiter der Sendeanstalten. Zuletzt hatte etwa der Hessische Rundfunk (HR) in einem Beitrag über eine „Demo gegen Rechts“ in Frankfurt eine offenbar x-beliebige Demonstrantin interviewt – tatsächlich handelte es sich um eine eigene Mitarbeiterin“.

Findet man eben keine Augenzeugen, die das von den Sendern Gewünschte sagen, stellt man einfach Mitarbeiter vor die Kamera, die dann das Richtige ins Mikrophon sagen. Einzelfälle? Mitnichten: „Auf X (vormals Twitter) hat jetzt die Nutzerin @JuWeiMa eine dokumentierte Liste veröffentlicht, die allein für den zurückliegenden Monat Januar rund 90 Fälle nachweist, in denen Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Interviews mit Politikern oder eigenen Mitarbeitern durchgeführt haben, ohne diese als solche zu kennzeichnen. Das würde bedeuten, daß den Zuschauern statistisch jeden Tag mindestens dreimal vermeintlich unabhängige Bürger, Demo-Teilnehmer, „Betroffene“ oder „Experten“ präsentiert wurden, die in Wirklichkeit selbst Teil des „Apparats“ sind.“

Wenn die Ereignisse nicht so sind,wie sie sein sollen, dann stellt man eben die „Richtigen“ vor die Kamera, die dann das Geschehen ins richtige Licht rücken.Aber könnte man nicht einfacher gleich die „Ereignisse“ selbst produzieren,die dann mediengerecht produziert und vermarktet werden? Das gelang den Medien im Falle des „Geheimtreffens“ des Rectsextremisten Sellner, der auf diesem Treffen „Deportationspläne“ vorgetragen haben solle, vergleichbar der Wansee-Konferenz 1942. Realiter war das ein Vortrag aus einem schon publizierten Buch, in dem auch erörtert wurde, wie Nichtaufenhaltsberechtigte effektiver als bisher abgeschoben werden können, also eine Remigration gestaltet werden könne. Das Ereignis einer privaten Literaturlesung wäre keine Zeile wert gewesen, hätten die Medien nicht daraus ein Nazitreffen gemacht, in der die massenhafte Deportation von Ausländern gefordert und geplant worden sei.

„Der Chef der Identitären Bewegung Österreich, Martin Sellner, widerspricht Vorwürfen, er habe gemeinsam mit AfD-Politikern die „Vertreibung“ von Millionen Menschen geplant. Der Begriff sei zu keinem Zeitpunkt gefallen, sagte Sellner der JUNGEN FREIHEIT. Die Nachrichtenseite Correctiv hatte zuvor über ein Treffen zwischen Identitären und Parteimitgliedern berichtet, bei dem angeblich ein derartiges Vorhaben besprochen worden sein soll.Es gebe auch keinen „geheimen“ Remigrationsplan, betont Sellner. „Alle Punkte, die ich im Vortrag angesprochen habe, vertrete ich auch öffentlich und werden im patriotischen Lager breit und öffentlich diskutiert.“ Junge Freiheit 1o.Jänner: „Geheimplan Vertreibung“. 

"POTSDAM. Im Streit um ein angebliches Geheimtreffen Rechtsextremer in Potsdam haben sieben Teilnehmer angekündigt, vor Gericht eidesstattliche Versicherungen abzugeben, um Berichte des Recherchenetzwerks „Correctiv“ zu entkräften. „Gleich sieben Teilnehmer des Potsdam-Treffens geben eidesstattliche Versicherungen ab: Entgegen der ‚Correctiv‘-Berichterstattung sei dort nicht von der Ausweisung deutscher Staatsbürger oder einer Ausweisung nach rassistischen Kriterien gesprochen worden!“, schrieb der Kölner Presserechtler Carsten Brennecke am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter." Junge Freiheit,11.2.2024

 

Wenn die Welt eben nicht schlecht genug ist, muß man sie eben schlechter machen, indem wie in dieser Causa eben bösartige Neonazis mit Massendeportationsabsichten herbeiphantasiert werden mit gewaltigem Erfolg: 100.000 und mehr protestierten nun auf den Straßen gegen die geheimen Massendeportationspläne der AfD, die nur in der Phantasie der Medien existieren.

Daß die Welt nicht gut ist, das hat nun zwei eindeutige Gründe: a)das Wirken des Teufels und b) die menschliche Neigung zum Sündigen. Aber das sind Konstanten in der Menschheitsgeschichte sodaß es keinen Grund für die Annahme gibt, daß die Welt jetzt ärger sein soll als einst früher. Nur daß jetzt Medien über alles Schlechte leidenschaftlich gern berichten und daß für gute Nachrichten (etwa dem Evangelium) keine Nachfrage besteht. 

Hier lacht der Katholik!

"Warum wird die Welt Tag für Tag schlechter?" Weil nur die guten Menschen sterben. In jeder Beerdigungsansprache hören wir es: "Er war ein guter Mensch!" 

Freitag, 26. Januar 2024

Über einen neuen Naivitätsaufstand: Der Teufel – nicht mehr zeit(geist)gemäß

 

Über einen neuen Naivitätsaufstand: Der Teufel – nicht mehr zeit(geist)gemäß



Wer sich für das Phänomen blauäugiger Naivität interessiert und dabei nicht nur an so markante Werbeparolen wie: „Döner macht schöner!“, oder „Omo wäscht weißer als weiß“ denkt sondern auch an theologische Tiefstleistungen interessiert ist,dem sei der kath net Artikel:„Dem Teufel auf der Spur“eindringlichst empfohlen. Ein „Theologe“ und ein „Historiker“ beweisen zum zigsten male, daß es den Teufel nicht gibt.

Paganini meint hier: „Ich als Theologe sehe in der Erfindung des Teufels einen billigen Trick, der uns hilft, die Existenz des Bösen in der Welt zu erklären. (…) Ich denke, dass die christliche Theologie auch ganz gut ohne Teufel auskommt.“ (S. 154 f.) Der Historiker Huncke ergänzt: „Der Teufel hat(te) eine ganz klare Sündenbockfunktion.“ (S. 155) Paganini meint weiter: „Anstatt sie mündig zu machen, versuchten religiöse und auch zivile Autoritäten die Menschen mit der Vorstellung von Teufeln, Dämonen und der Hölle einzuschüchtern. Ein aufgeklärter Glaube, der Gott ernst nimmt, braucht den Teufel nicht.“ (S. 156) Die Rede vom Teufel und Dämonen sei seiner Meinung nach „einfach nicht mehr zeitgemäß“, daher sei es „höchste Zeit, sich auch vom Teufel zu verabschieden“ (S. 160).


Die Niveaulosigkeit dieser Argumente zeigt an, wie tief die heutige Geisteswissenschaft gesunken ist. Der Teufel diene also dazu, zu erklären, warum Böses in der Welt sich ereigne. Warum ist nun die zugestandene Erklärungsfunktion des Teufels die eines billigen Trickes? Was wäre dann von der These zu halten, Sigmund Freud habe das „Unterbewußtsein“ nur erfunden,um mit so einer plumpen Vorstellung menschliches Fehlverhalten zu erklären? Oder religiöse Menschen hätten die Vorstellung eines Schöpfergottes nur sich erdacht,um die Existenz des Universums sich zu erklären, weil sie eben noch über keine Naturwissenschaften verfügten.

Nun wird behauptet, daß die christliche Theologie auch ohne den Teufel auskäme.Diese These ist genauso wahr, wie die, daß die christliche Theologie ohne die hl.Sakramente auskommen könne, da man ja eine Erlösungslehre konstruieren könnte,die ohne die auskäme. Nur ist eine Erlösungslehre ohne die Sakramente keine christliche Theologie wie auch eine Theologie ohne eine Satanalogie keine christliche Theologie ist.Denn sowohl die Sakramente als auch die Existenz und das Wirken des Teufels ist zweifelsfrei durch die hl. Schrift bezeugt. Wenn nun aber die Wahrheit dieses Fundamentes der christlichen Theologie bezweifelt wird,ja sie gar als unwahr angesehen wird, wie diese 2 Autoren es praktizieren: Jesu habe nie Wunder gewirkt, wobei die Begründung die Verneinung der Gottessohnschaft Jesu Christi ist,darf man wohl bezweifeln,ob diese Autoren christliche Theologie betreiben. Sie scheinen eher eine philosophische Gotteslehre zu bevorzugen.

Den Tiefpunkt wissenschaftlichen Denkens erreicht nun der Historiker, indem er die Existenz des Teufels verneint, weil durch die Satanalogie der Ursprung des Bösen erklärt wird, wobei er dann völlig unbegründet diese Erklärungsleistung als eine Sündenbocktheorie diffamiert. Da könnte man genauso gut behaupten, daß die Theologie und die Philosophie den freien Willen des Menschen erfunden hätten, um ihm so eine Schuld an seinem bösen Tuen einreden zu können. Das Konstrukt des freien Willens sei also der Sündenbock jeglicher Morallehre, die nur dazu diene, dem Menschen Schuldgefühle einzuflößen.

Aber der „Theologe“ Paganini kann noch primitiver argumentieren: Der Raucherkrebs sei doch nur eine Erfindung von Mißanthrophen, die ihren Mitmenschen den Tabakgenuß vergräulen wollen. Nein er sagt: Die Kirche habe den Teufel nur erfunden, um die Menschen zu verängstigen. Ein aufgeklärtes Schaf würde ja auch nicht an die Existenz von Wölfen glauben, weiß es doch,daß die Hirten diese Raubtiere nur erdichtet haben, um die so eingeschüchterte Herde besser leiten zu können.

Der Glaube an den Teufel und an seine Daimonen sei nicht mehr zeitgemäß. Nur wer garantiert uns, daß der Teufel und seine Daimonen einfach aufhören zu sein,nur weil zwei Zeitgeisthörige das Ende ihres Daseins fordern?Und was machen diese 2 Zeitgeisthörigen, wenn ihnen ein ganz Aufgeklärter erklärt, daß auch die Engel und Gott nicht mehr zeitgemäß seien, daß man doch gut ohne den Glauben an so was Übernatürliches auskäme: Gott sei doch auch nur ein billiger Trick,das Sein der Welt und ihr Gutsein zu erklären. Traurig ist es aber, daß ein solches Machwerk blauäugigster Naivität als wissenschaftlich sich deklarieren lassen kann! 

Ich vermute,daß H.P.Lovecraft hier der Wahrheit und unserem Nichtwahrhabenwollen der Wahrheit gerechter wird als diese 2 Vulgäraufklärer! Lovecraft schreibt uns:

„Die größte Gnade auf dieser Welt ist, so scheint es mir, das Nichtvermögen des menschlichen Geistes, all ihre inneren Geschehnisse miteinander in Verbindung zu bringen. Wir leben auf einem friedlichen Eiland des Unwissens inmitten schwarzer Meere der Unendlichkeit, und es ist uns nicht bestimmt, diese zu bereisen. Die Wissenschaften-deren jede in eine eigene Richtung zielt-haben uns bis jetzt wenig bekümmert: aber eines Tages wird das Zusammenfügen der einzelnen Erkenntnisse so erschreckende Aspekte der Wirklichkeit eröffnen, daß wir durch diese Enthüllung entweder dem Wahnsinn verfallen oder aus dem tödlichen Licht in den Frieden und die Sicherheit eines neuen, dunklen Zeitalters fliehen werden“1

1Lovecraft, H.P. Cthulhus Ruf, in: Lovecraft, H.P., Cthulhu Geistergeschichten, Deutsch von H.C. Artmann, 1972, S.193.

Was ist denn diese Art von aufgeklärter Theologie anderes als das Nichtwahrhabenwollen der offenbarten Wahrheiten! Pseudowissenschaftlich soll so die Wahrheit des Bösen verdrängt werden um eines Schäfchenfriedens willen, der eben´den Wolf nicht mehr kennen will. 

 



Sonntag, 17. Dezember 2023

Das vergessene Michaelsgebet und der Niedergang der Kirche durch eine Liturgiereform mitverursacht

Das vergessene Michaelsgebet und der Niedergang der Kirche durch eine Liturgiereform


Papst Leo XIII empfing am 13.Oktober 1884 eine ihn aufrüttelnde Vision. (Vgl:Fatima bewegt, Rundbrief II/2023, S.6f). Er sah, wie sich die Daimonen über die ganz Welt ausbreiteten und die Kirche bekämpften:

„Ich habe die Erde gesehen, eingehüllt in Finsternis uns umgeben von einem Abgrund.Ich habe Legionen von Dämonen daraus hervorkommen sehen,die sich über die ganze Erde verteilten,um die Werke der Kirche zu zerstören und die Kirche selbst anzugreifen, die ich dem Ende nahe sah. Da erschien der Heilige Michael und stürzte die bösen Geister in den Abgrund zurück.Ich sah den Heiligen Erzengel Michael eingreifen, nicht in jenem Augenblick, sondern viel später,sobald die Menschen ihre eifrigen Gebete zum Erzengel verstärken.“

Wer die Prophetentexte des Alten Testamentes sich vor Augen hält, recogniziert in dieser Vision leicht die prophetischen Visionen des Alten Testamentes: Gott mahnt so! So offenbart er, wie es um uns steht. Papst Leo XIII verfaßte daraufhin das Schutzgebet an den hl. Erzengel Michael, das zum Abschluß jeder hl. Messe zu beten war: So stellte sich die Kirche unter den Schutz des Erzengels Michael in dieser besonders bedrohlichen Zeit.

Das Gebet:

„Heiliger Erzengel Michael,du Fürst der himmlischen Heerscharen, schirme uns im Kampfe gegen die Bosheiten und die Arglist des Teufels,sei du unser Schutz.Gott gebiete ihm,so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen,in der Kraft Gottes hinab in die Hölle.Amen.“

Ein paar wenige Anmerkungen:

Im Himmel existiert eine Hierarchie, es gibt Engel und Erzengel, die dann alle Gott subordiniert sind, aber nicht im gleichen Rang. Darum ist auch die Kirche hierarchisch strukturiert.

„Himmlische Heerscharen“ bedeutet, daß Gott als der Herr dieser Herrscharen über eine unbegrenzte Macht verfügt, eine Militärmacht, denn sein Heer ist so unzählbar groß wie die Sterne des Himmels und qualitativ an Stärke jedem irdischen Herr überlegen. Wenn die Septuaginta dann Gott als Pantokrator (=Allbeherrscher) und die Vulgata mit omnipotent(= allmächtig) übersetzt, darf der ursprünglich militärische Gehalt nicht überlesen werden.

Zum Verderben der Seelen. Hier ist wirklich die Seele gemeint und nicht einfach der Mensch.Denn das Ziel dieser Daimonen ist nicht einfach, uns Menschen zu schädigen oder gar zu töten, sondern sie wollen das Seelenheil bekämpfen, daß wir Menschen das ewige Leben verlieren.

Aber die Liturgiereform des 2.Vaticanumes beseitigte dies Pflichtgebet. Man meinte halt, auf Erden lebend auf den Beistand des Erzengels Michael verzichten zu können. Welch eine Hybris! Aus der ecclesisa militans wurde ja auch nachkonziliar die Kirche des wandernden Gottesvolkes, die nicht mehr zu kämpfen brauchte (militant), sondern nur noch einen Picknickausflug vor sich hat, überall wo es ihr gefällt, sich niederlassend. Es kann dann niemanden mehr irritieren, daß so die daimonischen Kräfte erfolgreicher als vorher gegen die Kirche streiten können und auch erfolgreich sind. 

Zudem:Dieser Papst glaubte noch,daß Gott Gebete erhören kann.

 

Dienstag, 5. Dezember 2023

Weihnachten : Und Friede auf Erden - aber überall ist Krieg

Weihnachten : Und Friede auf Erden - aber überall ist Krieg- falsche Vorstellungen vom Frieden?


Auch nur der oberflächlichste Zeitgenosse kann nicht umhin, zu konstatieren, daß wir eher in einer Welt des Unfriedens als des Friedens leben, vom Mikrobereich der zwischenmenschlichen Beziehungen bis zum Makrobereich der jetzigen stattfindenden Kriegen. Ist so die Weihnachtsbotschaft des Friedens ein großer Irrtum? Heißt es doch im Weihnachtsevangelium: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede“. (Lk 1,14) In der Regel wird dann die Fortsetzung: „bei den Menschen seiner Gnade“ interpretiert als: unter allen Menschen, denn Gott sei doch allen gnädig oder als: unter allen Christgläubigen, nur daß weder unter allen Menschen noch unter den Christen jetzt Frieden ist. Man bedenke, daß alle innereuropäischen Kriege Kriege unter Christen waren und sind. Auch im jetzigen Ukrainekrieg kämpfen Christen wider Christen, auch wenn es zur Kriegsrhetorik gehört, dem Feinde das Christsein abzusprechen,aktuell isb den Würdenträgern der Russisch-Orthodoxen Kirche.


Eine Lösungsmöglichkeit bestünde nun in einer Futurisierung: „und es wird Frieden werden“. Eine optimistisch gestrickte Geschichtsphilosophie könnte das so ausdeuten, daß die Geschichte die Entwickelungsgeschichte des Menschen und der ganzen Menschheit zu einer immer größer werdenden Friedfertigkeit sei, daß zwar bedauerliche Rückfälle in die Barbarei sich ereigneten, als Musterbeispiel werden dann der deutsche Nationalsozialismus und der russische Stalinismus angeführt, aber im Prinzip marschierten wir dem universalen Frieden unaufhaltsam entgegen. Nur findet sich für solch einen Geschichtsentwickelungsoptimismus in den Geschichtsbüchern über die Zeit nach Jesu Christi Geburt keinerlei Belege und im Bereich des Alltäglichen auch nicht. Pointiert: Der Fortschritt limitiert sich darauf, daß die Menschen der Steinzeit mit Steinen sich die Schädel einschlugen und sich jetzt mit Maschinengewehren töten und daß auf der anderen Seite die Steinzeitmütter ihre Kinder so viel liebten wie die jetzigen die ihrigen.

Es könnte nun eine theologische Antwort gegeben werden, eine für wahr desillusioniernde: Man mache die Rechnung nicht ohne den Teufel. Solange der Satan nicht endgültig besiegt sein wird, kann die Erde kein Ort des Friedens sein. Das letzte Buch der Bibel bestätigt dies: Das Reich Gottes ist kein Pflänzlein auf Erden, das einmal ausgesäht im Laufe der Geschichte immer größer wird, bis schließlich die ganze Erde ein einziger Friedensgarten geworden sein wird und die Menschen dabei als immer besser werdende vorzustellen sind.

Der Philosoph Heraklit verweist uns nun auf eine andere Spur, wenn er lehrt:

“Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.“ Ein Interpretationsversuch: Unter dem Krieg sei hier verstanden: die Differenz, die etwa zwischen jedem Menschen zu jedem anderen: Ich bin nur Ich in der Differenz zu allen anderen, die Nichtich sind, der Mann ist nur ein Mann in seiner Differenz zu dem Nichtmann, der Frau, der Deutsche ist nur ein Deutscher in seiner Differenz zu allen Nichtdeutschen und der Weiße Mann ist nur der Weiße Mann in seiner Differenz zu allen Nichtdeutschen.

Nicht liegt es in der Natur dieser aufgezählten nicht vollständigen Differenzen, daß ihre Beziehungen untereinander harmonisch friedlich gelebt werden. Ein Egozentrismus erwirkt den Krieg jedes gegen jeden, ein Matchochismus und Feminismus erwirkt den Geschlechterkampf, ein Chauvinismus erzeugt den Haß zwischen den Völkern und der Rassismus den Haß zwischen den Rassen. Eine Aufgabe der Kultur ist es eben, mit diesen Differenzen so umzugehen, daß sie nicht die Quelle der Kriege all diesen diversen potentiellen Konflikte wird.

Aber in der Kultur wirkt eben nicht nur der friedensschaffende Heilige Geist sondern konträr dazu auch der Satan. Er ist sozusagen der Garant dafür, daß aus allen Differenzen immer wieder Kriege auf all diesen verschiedenen Ebenen werden, da gerade der Mensch in seiner Erbsündlichkeit dazu geneigt ist.

Die Anziehungskraft von Alleinheitsphilosophien, alles sei eins und alle Differenzen nur eine Täuschung verfehlter Wirklichkeitswahrnehmung,erklärt sich daraus: Würde die Einheit aller Gegensätze erkannt, entstünde eine Einheitsfriedenswelt. Aber eine so spekulativ ersonnene Einheit aller Differenzen könnte nur gewaltsam sich gegen die realen Differenzen durchsetzen und prolongierte so nur den Krieg, (Vgl dazu etwa zur Vorstellung eines Einheitsweltstaates: Emanuel Hirsch, Deutschlands Schicksal)

Wie ist dann die Weihnachtsbotschaft des Friedens zu verstehen? Sie ist nur verstehbar, wenn wir uns den für uns bedrohlichsten Konflikt vor Augen halten, den zwischen Gott und uns Menschen, daß Gott uns zürnt ob unseres Sünderseins. Um es im Bilde des Krieges zu formulieren: Wir befanden uns mit Gott im Kriegszustand, aber Gott selbst beendet diesen durch das Heilswerk seines Sohnes, sodaß nun die Menschen seiner Gnade mit Gott in Frieden leben, weil er mit uns Frieden schloß, wobei dieser Friede durch das kostbare Blut seines Sohnes erwirkt wurde, an dem wir in jeder Eucharistie Anteil bekommen.Dies Evangelium kann aber nur verstanden werden, wenn mit Heraklit auch die Differenz von Gott und Mensch betont wird und daß es so nicht nur eine Feindschaft des Menschen gegen Gott sondern auch den Zorn Gottes wider den Menschen geben kann.