„Die
Kirche darf nicht um jeden Preis neue Mitglieder wollen“ oder
wer in der Synodalkirche unerwünscht ist!
So
lautet die Neuerkenntnis des Standpunktkommentars vom 27.10.2025,nur
daß dies Überschrift über das hier Gemeinte täuscht:Nicht ist
damit gemeint, daß die Kirche nicht zu viel Geld ausgeben solle,um
eine Neuevangelisation zu beginnen, hier etwas despektierlich als
neue Mitglieder gewinnen wollen verzeichnet. Sie habe auf die
Qualität ihre neuen Mitglieder zu achten, wen sie denn als ein
Neumitglied wolle und wen nicht!
So
gäbe es Menschen,die das
„Anhalten zum sexuellen Verzicht vor der Ehe“ das
dieser Standpunkt als
„völlig aus der Zeit gefallen“ansieht,attraktiv
finden. Solche Menschen dürfe die Kirche nicht als neue Mitglieder
gewinnen wollen. Weiter heißt es dann im Text:
„Plötzlich muten traditionalistische und längst überwunden
geglaubte Wertvorstellungen, die eng verbunden sind mit einer
hierarchischen Ordnung, seltsam progressiv an. Es könnte sein, dass
gerade die katholische Kirche in einer Zeit starker Autoritäten,
einer Schwächung des Minderheitenschutzes und der Frauenrechte und
eines neuen Gehorsams- und Standesdünkels (diesmal nicht des Adels,
sondern der Geldelite) wieder anziehend wird.“
So
wirke die Kirche jetzt „wieder
anziehend“ auf
Menschen, die sie nicht in ihren Reihen sehen wollen darf! Das sind
Traditionalisten, an „längst
überwunden geglaubte Wertvorstellungen Festhaltende
und Befürworter der kirchlichen Hierarchie.Erklang bisher in
linksliberalen Kreisen die Klagelitanei, daß niemand mehr zur Kirche
kommen wollte, weil sie so ewiggesterich sei, so tönt es nun: Gerade
deswegen sei nun die Kirche wieder attraktiv, aber die so zu ihr
Wollenden dürfe die Kirche nicht aufnehmen wollen. Ein ganz anderes
Klientel habe die Kirche anzusprechen:Menschen,die in Jesus primär
den sich bedingungslos
den Schwachen Zuwendenden.
Aber die Fortsetzung macht erst klar, was genau damit gemeint ist:
„Wenn meine Kirche sich allerdings nicht entschieden
davon distanziert, auf der Welle neuer rechtskonservativer,
populistischer Strömungen mitzuschwimmen, kann ich nicht mehr für
diese Kirche stehen.“ Rechtskonservativ und populistisch
Eingestellte, das sind die, die das Gegenteil zu Jesu Hinwendung
zu den Schwachen propagieren,hätten in der Kirche nichts zu suchen.
Die Kirche dürfe also auf keinen Fall, versuchen, solche für sich
zu gewinnen! Simpler formuliert: Christsein heißt politisch
linkssein und wer nicht links ist, hat nichts in der Kirche verloren!
Praktisch gewendet hieße das,daß wenn jemand in die Kirche
eintreten möchte, sollte er gefragt werden, welche Partei er bei
der letzten Bundestagswahl gewählt habe, und hat er weder Grün,SPD
oder die Linke gewählt, sollte der nicht aufgenommen werden.
Am
27.10.2025 beglückte Kath de seine Leserschaft mit einem weiteren
Artikel mit einer Warnung vor falschen Sympathisanten der Kirche:
„Nach wachsenden Taufzahlen junger Menschen in westlichen
Ländern Polak: Rückkehr zu Religion bei Jugendlichen nicht
unkritisch bejubeln.“ Der Verdacht lauter dabei, daß sich hier
Falsche taufen ließen,Menschen, die die Kirche besser nicht
aufnehmen sollte. Daß plötzlich viele junge Menschen taufen
ließen,habe primär etwas mit der „Sehnsucht nach
ambivalenzbefreiten und sicheren Zugehörigkeiten in Gesellschaften“
zu tuen. Die heutige Zeit mit ihren vielen Krisen
lasse „viele junge Menschen nach Halt, Orientierung und
Refugien suchen“. Aber solche Suchende habe die Kirche keine
Heimat zu sein. Eine Suche nach einem Halt, einer Orientierung
und nach Zufluchtsorten, sei eben etwas aus sozialpsycholigischer
Sicht kritisch zu Beurteilendes.
„Den
Alltag strukturierende Rituale, eindeutige Antworten auf komplexe
Fragen, spirituelle Erfahrungen und unbekannte alte Traditionen
machten Religion als Option interessant.“ Die
Formulierung, „eindeutige Antworten au komplexe Fragen“
markiert
deutlich, wer da alles gemeint ist: alles, was irgendwie nach
conservativ und traditionalistisch klingt.Angesprochen werden soll
stattdessen ein Klientel, das sich durch seine Bereitschaft zu einer
kritischen Auseinandersetzung mit der Religion und
besonders mit ihren Schattenseiten auszeichnet,simpler
formuliert: Kirchenkritische sollen angesprochen werden, und nur sie,
damit die dann mithelfen, die Kirche zu modernisieren, statt daß
noch mehr in sie hineinströmende Conservative den innerkirchlichen
Fortschritt aufhalten.
Am
26.10.2025 eröffnete Bischof Meier den Kampf um die Ausgrenzung
Mißliebiger aus der Kirche in dem Kath de Artikel: „Bischof
Meier: Ausgrenzung in jeder Form unchristlich.“ Dieser
Bischof weiß klar und eindeutig den Feind zu benennen, den es nun in
und außerhalb der Kirche zu bekämpfen gilt: „Weltkirche-Bischof
Bertram
Meier hat eindringlich dafür geworben, an der Vision der Einen
Welt festzuhalten. Diese sei gefährdet durch Egoismus und eine
ausbeuterische Wirtschaft, aber auch durch einen neu erstarkenden
Nationalismus, sagte der Augsburger Bischof am Sonntag in Memmingen.
Populisten schürten Ängste und Aggressionen. Völkischer
Nationalismus sei jedoch mit dem Christentum unvereinbar. Dies gelte
auch für alle Formen der Ausgrenzung aufgrund von Herkunft,
Hautfarbe und Religion.“
Für
ihn gehört die „Vision
der Einen Welt“ zum
Glaubensgut der Kirche, obgleich sie eher eine Freimauerervision
ist,und verurteilt nun jeden Kritiker so einer Einheitsweltutopie
als einen Egoisten, wenn er für den Erhalt seiner eigenen Kultur
plädiert oder gar eine nationale Selbstständigkeit für
bejahenswert hält. Dann gibt er sich etwas kapitalismuskritisch,um
dann sogleich den Hauptfeind zu markieren: den Nationalismus und den
Populismus. Das sind zwei Bewegungen, die das Projekt der
Einheitswelt ablehnen und deswegen von diesem Bischof daimonisiert
werden. Stattdessen fordert er um des Zieles der Einheitswelt die
Auflösung der bisher noch bestehenden mehr oder weniger noch
homogenen Gesellschaften durch ihre Multiethnisierung und
Multikultivierung. In jedem Staate habe jeder Erdenmensch das Recht,
zu leben und als Bürger des Staates anerkannt zu werden. Damit
sollen alle Nationen und Nationalstaaten aufgelöst werden zugunsten
einer einzigen Weltbürgerrepublik.
Mit
der christlichen Religion oder der Lehre der Kirche hat das nun gar
nichts gemein,denn die Gnade Gottes zerstört nicht die Natur und die
natürlichen Ordnungen, wobei dann hier die Natur nicht den Gegenpol
zur Kultur sondern zur Gnade bedeutet.Aber Bischof Meier stellt damit
fest, wer alles nicht in die Synodalkirche hineingehört, die nun in
Deutschland unter der Führung des Laien-ZKs und des
Bischofsvorsitzenden das Licht der Welt erblickt.
Diese
drei Artikel passen von ihrer Tendenz zusammen:Es soll geklärt
werden, wer nicht zur Kirche gehört,nicht in sie hineinkommen und
aus ihr möglichst ausgegrenzt werden soll.Wo andere das Schrumpfen
der Kirche beklagen, wird hier für eine Säuberung und eine
Reinhalteaktion geworben.
Dabei
ist zu bedenken, daß das Ja zur Einheitswelt sich zumindest in
Deutschland primär speist aus dem Nein zum eigenen Volke mit seiner
Kultur
"Stefanie Drese SPD, stellvertretende Fraktionsvorstzende der SPD im
Landtag Mecklenburg-Vorpommerns:
"Den Antrag der NPD-Fraktion,den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu
bewahren,lehnen die Vertreter der demokratischen Fraktionen, in deren Namen ich
heute spreche,mit aller Nachdrücklichkeit und aufs Schärfste ab. Dieser Antrag ist
rassistisch
und menschenverachtend"
.(zitiert nach W. Hackert, Antigermanismus, Globalismus,Multikulti, 2015, S.210).