Freitag, 20. Februar 2026

Zur Zukunft der Tridentinischen Messe – wird die Piusbruderschafr neue Bischöfe weihen?

 

Zur Zukunft der Tridentinischen Messe – wird die Piusbruderschafr neue Bischöfe weihen



Vgl hierzu den Kath net Artikel „Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit“ vom 12.Februar 2026. Eine kurze Anmerkung zu dieser sehr diffiziellen Causa! Wenn die Piusbruderschaft keine neuen Priester in nicht ferner Zukunft weiht, dann wird sie sich auflösen müssen, weil sie dann auch keine Priester mehr weihen kann, ohne die aber keine hl.Messe und auch nicht die Tridentinische zelebriert werden kann!

Ob innerhalb der Katholischen Kirche weiterhin die „Alte Messe“ gelesen werden kann, hängt, so unschön das auch klingen muß, von den Entscheidungen Roms und letztlich ders amtierenden Papstes ab. Er kann sie tolerieren, er kann sie bekämpfen ind gar vollständig verbieten. Die Petrusbruderschaft besitzt eben kein nicht revozierbares Recht, die „Alte Messe“ zelebrieren zu dürfen. Was immer nun als Verhandlungsergebnis herauskommen mag, vgl den Kath net Artikel, wenn weitere Weihen von Bischöfen der Priesterbruderschaft nicht erlaubt werden, ist das Ende dieser Bruderschaft nahe und es existiert dann keine Garantie mehr, ob fernerhin die „Alte Messe“ in der Kirche noch möglich ist!

Der eigentliche Skandal ist nicht, daß die Piusbruderschaft gültige aber unerlaube Bischofs- und Priesterweihen vollzogen hat, sondern daß die Messe, die spätestens seit dem Trienter Konzil die Messe der Kirche war, verboten worden ist, bzw sie nur noch ausnahmsweise toleriert wurde. Es kann doch eine über 400 Jahre gültig zelerierte Weise der Messe in der Folge einer Liturgiereform verboten werden, als wäre sie eine ungültige Version.  

Donnerstag, 19. Februar 2026

Der Glaube und eine Wette

 

Der Glaube und eine Wette



In Anlehnung an den Philosophen Pascal: Wir können nicht wissen, ob es einen Gott gibt, der von uns ein bestimmtes Leben fordert und uns ein ewiges geben will. Allein zu fragen: „Existiert ein Gott“ ist solange eine irrelevante Frage, bis geklärt ist, ob dieser Gott irgendetwas für uns tut und er irgendetwas von uns verlangt. In den Religionen ist das zwar eine selbstverständliche Vorstellung, aber wer philosophisch frägt wird auch diese Selbstverständlichkeit in Frage stellen. Also ist die Frage als für uns deMenschen existentielle so zu stellen: Gibt es einen Gott, der von uns etwas will und der uns das ewige Leben geben will, wenn wir gemäß seinem Willen leben?

Das dazu notwendige Tableau:

Es gibt diesen Gott und ich glaube an ihn.

Es gibt diesen Gott und ich glaube nicht an ihn.

Es gibt diesen Gott nicht und ich glaube an ihn.

Es gibt diesen Gott nicht und ich glaube nicht an ihn.



2 Möglichkeiten des Fehlverhaltens existieren, daß ich an ihn nicht glaube, obgleich er ist und daß ich an ihn glaube, obgleich er nicht ist. Dadurch entstehen mir dann negative Folgen. Verhalte ich mich richtig, entstehen mir keine negativen Folgen, zumindest keine vermeidbaren. Im Sinne Pascals gilt es nun, eine Abwägung der negativen Folgen zu vollziehen: Wenn ich mich falsch entscheide, wo entstehen mit die größeren Negativfolgen? Einmal glaube ich an Gott und lebe dann gemäß ihm, aber da Gott nicht ist, werde ich dann das ewige Leben nicht von ihm bekommen. Das andere mal glaube ich nicht an Gott und erlange so nicht das ewige Leben, da ich nach seinem Willen zu leben gehabt hätte.

Wenn ich nicht erkennen kann, ob Gott so ist, ist es deshalb sinnvoll, an Gott so zu glauben, da dann, wenn meine Entscheidung falsch sein sollte, mein Schaden geringer ist als wenn ich fälschlich nicht an ihn so geglaubt habe.Das ist der Kerngedanke der Wette Pasals.

Aber so ein Glaube ist kein Vertrauensglaube, sondern nur das Ergebnis einer vernünftigen Entscheidung. Nur, bevor dies nun kritisiert wird: Darf man dann nicht darauf hoffen, daß Gott selbst diese vernünftige Entscheidung anerkennen will, da sie doch eine vernünftige ist? Verlangt Gott wirklich mehr von uns, als uns ob unserer Vernunft möglich ist? Pelagius verneinte das. Dann wäre Gottes Gnade, daß er uns das uns Mögliche als hinreichend für unser Heil ansieht.

Das wäre zumindest eine Alternative zu einer Theologie, die lehrt, daß Gott jeden Menschen als Schöpfer liebe und so jeder, egal wie es es mit der Religion hält, das ewige Leben erlangen wird. Nur, mit der Gnadenlehre der Kirche ist Beides nicht vereinbar!





Mittwoch, 18. Februar 2026

Ist Gott erlebbar, erfahrbar? Die Sehnsucht nach einer Unmittelbarkeit - oder daß wir glauben können

 

Ist Gott erlebbar, erfahrbar? Die Sehnsucht nach einer Unmittelbarkeit - oder daß wir glauben können


Ein Umweg soll nun eingeschlagen werden,um sich dieses Problemes anzunähern. Sigmund Freud entwickelte dies Dreikomponentenmodell: „Es- Ich- Überich“, um bestimmte Probleme, die in das Aufgabengebiet der Psychologie gehören, erklären zu können. Die stärkste These wäre nun die,daß ohne dies Modell bestimmte Ereignisse überhaupt nicht erklärbar seien, schwächer wäre die,daß ohne dies Modell sie weniger gut erklärt werden können. Die schwächste wäre die, daß mit diesem Modell gleichgut mit anderen Modellen diese Ereignisse erklärt werden können.

Freud und auch nach ihm keiner hat je bewiesen,daß es innerpsychisch diese drei Komponenten gibt, aber ob ihrer Erklärungsleistung werden sie weiterhin verwendet.

Ähnelt unser Umgang mit Gott dem, daß etwas erlebt,erfahren wird,das wir dann mit dem Begriff Gott erklären? Das Erlebte und Erfahrene wäre so nicht selbst Gott, sondern eine Wirkung, die wir erklärend auf Gott zurückführen.

Das Pathos des: „So erlebte ich das, so erfuhr ich das“ lebte von der Vorstellung einer Unmittelbarkeit. Denken bedeutet dagegen eine Negation dieser Unmittelbarkeit und setzt sich dem Verdacht aus, daß das so Gedachte auch ein Ver-dachtes sein könnte, als falsches Denken sei. Das Unmittelbare sei so nur das Wahre, weil so es mir unverändert und unverfälscht ist. Aber ist etwas Erlebtes und Erfahrenes wirklich etwas Unmittelbares? Ist das nicht selbst schon ein Produkt meines Wiewahrnehmens und meines ersten Verarbeitens eines Rohmateriales, das mir so nie selbst zugänglich ist?

Schon in der simplen Erfahrung: „Da steht ein Baum“, wird das Sogesehene von mir als ein Fall des Baumseins begriffen, also unter dem Begriff des Baumes subsumiert.Warum soll dann erst die weitere „Bearbeitung“ verfälschend sein? Im Sinne des Philosophen Hegel gilt gar, daß erst im Denken Gott sich uns erschließt.

Wenn es eine Erfahrung und ein Erleben Gottes gäbe, daß uns unmittelbar sein Sein, daß er wirklich existiert, bewiese, könnten wir nicht an ihn glauben.Eine Ehefrau, die an der Treue ihres Ehemannes zweifelte,ob er sie auf der Kur betrüge und ihn deswegen durch ein Detektivbureau überwachen ließe, kann an seine Treue nicht glauben, wenn sie ihr durch die Detektive für die Zeit der Kur bewiesen werden würde. Zum Glauben gehören gute Gründe, an Gott zu glauben, aber könnten wir ihn beweisen, dann lebten wir schon im Sehen und nicht mehr im Glauben!

Es gibt Ereignisse und Erlebnisse, die wir auf Gott als den Bewirker zurückführen können, aber wenn sie so eindeutig wären, daß nur Gott als ihr Bewirker in Frage kommen könnte, dann würde das uns unseren Glauben an Gott verunmöglichen.

Daß es unser Glaube ist, dazu gehört mein subjektives Beteiligtsein, daß ich das erlebt und erfahren habe. Aber die Zurückführung des von mir Erlebten und Erlebten auf Gott, das ist ein Produkt meiner denkerischen Bearbeitung des Erlebten und Erfahrenen.

Viele erlebten Jesu Wunder und Wunderheilungen, aber die einen urteilten, daß er diese Taten in der Kraft des Teufels vollbrächte, um die Juden zu verführen, und die anderen urteilten, daß diese Wunder ihn als einen Menschen auszeichneten, mit dem zumindest Gott im Bunde stehe, wenn er nicht gar so als Gottes Sohn sich erwiese.Beides sind mögliche Deutungen des Erlebten: Als Moses sich vor dem Pharao als von Gott Gesandten durch Wunder legitimieren wollte, mußte er ja die bittere Erfahrung machen, daß die Magier des Pharaos diese Wunder auch bewirken konnten. ( Der babylonische Talmud erläutert dann dazu, daß Jesus in Ägypten sich zu einem Magier ausbilden ließ, der so dann diese Wunder bewirken konnte zur Verführung der Juden!)

Meiner Erinnerung nach – vor langer Zeit hörte ich das in einer Kirchengeschichtsvorlesung, aber konnte das jetzt nicht verifizieren- soll der Philosoph Celsus gar die Erscheinungen des auferstandenen Jesus so gedeutet haben: Daß er nach seinem Tode anderen erschienen sei, beweise nur, daß er ob seines sündigen Lebenswandels nicht in den Himmel aufsteigen konnte, sondern auf Erden weilen müsse.

Aber grade deswegen können wir an seine Auferstehung glauben!


Dienstag, 17. Februar 2026

Der von sich selbst entfremdete Mensch – ein erster Versuch

 

Der von sich selbst entfremdete Mensch – ein erster Versuch



Ein Kurztext

Weit entfernt, daß der Mensch in ihnen (das ist: den Menschenrechen) als Gattungswesen aufgefaßt wurde,erscheint vielmehr das Gattungsleben selbst, die Gesellschaft ,als ein den Individuen äußerlicher Rahmen, als Beschränkung ihrer ursprünglichen Selbständigkeit.“1 Jedes Individuum ist ein Teil der Gattung Mensch,ohne diese Teilhabe an dem Gattungsleben wäre das Individuum nicht existent. Ein Fall des Menschseins setzt das Menschsein voraus, von dem jeder Einzelmensch eine Individuation ist.Dieser hier skizzierte Individualismus zerreißt nun den Einzelmenschen in zwei Teile, als ein Nureinzelwesen und in ein Gattungswesen, das dann dem Einzelwesen nur äußerlich ist. Deswegen ist sein Verhältnis zu sich selbst ein entzweites und in sich gestörtes.

Diese Anthropologie kann nun nicht einfach als der Anfang gesetzt werden, sondern so ist der Mensch erst geworden durch gesellschaftliche Verhältnisse, die den Menschen auf solche Weise atomisieren, ihn von sich selbst entfremdet haben. So fordert dieser Mensch nun Rechte gegen sich selbst ob dieser Entfremdung von seinem Gattungswesen.Die natürlichen Beziehungen werden dabei in reine Vertragsbeziehungen umgewandelt. Jeder besitzt sich und sein Eigentum, sodaß auf dieser Grundlage dann Verträge den Austausch zwischen den Menschen regulieren.Man könnte meinen, daß der Markt des Kaufens und Verkaufens sein neues Gattungswesen wurde.

Die christliche Religion kann dann auch nur noch ein Konsumartikel unter den vielen des Marktangebotes sein. Aber fundamentaler: Er selbst findet sich nun als eine Ware des Arbeitsmarktes wieder,der Gesetzmäßigkeit der Nachfrage und des Angebotes unterworfen. Wie immer nun auch eine theologische bzw philosophische Anthropologie zu explizieren ist, sie kann diese Realität, wie das Menschsein sich selbst nun vorfindet,nicht überspielen. So ist der Mensch nicht von seinem Wesen her als Zoon politicon, aber dazu mutierte er in der modernen bürgerlichen Gesellschaft.







1Karl Marx, Zur Judenfrage, Ernst rowohlt Verlag 1919, S.33. Nach L. Althusser dürfte dieser Marxtext kein marxistischer sein, es fehlt ihm das spezifisch Marxistische.

Montag, 16. Februar 2026

Sind Protestanten Halbwaisen? Aus einem katholisch- lutherischem Gespräch

 

Sind Protestanten Halbwaisen? Aus einem katholisch- lutherischem Gespräch



Wir haben Gott zum Vater, eine Mutter Gottes im Himmel als unsere Mutter ist so völlig überflüssig, denn der Vater genügt!“ „Aber“, so könnte ein Katholik erwidern, „bedauern wir nicht jedes Kind, daß ohne seine Mutter nur bei seinem Vater aufwächst? Darüberhinaus erscheint doch eine Kindheit ohne die eigene Muttter beklagenswerter als eine ohne den eigenen Vater!“

Unser leiblicher Vater und unser himmlischer Vater: Das „und“ ist erläuterungsbedürftig. Gott als der himmlisshche Vater ist der wahre Vater, wohingegen der irdische nur ein Vater ist, insofern er an der göttlichen Vaterschaft partizipiert, also anders gesagt, ein Abbild des Urbildes der göttlichen Vateschaft ist. Nun hat uns Jesus Christus, indem er seine Mutter Maria in dem Himmel gekrönt hat zur Himmelskönigin die Mutter des Himmels geschenkt. Somit ist sie nun zum Urbild aller Mütter avanciert.

Was es für ein Kind bedeutet, ohne seine leibliche Mutter auf Erden aufzuwachsen, ist leicht vorstellbar, ist uns Katholiken aber im ökomenischen Dialog auch bewußt, daß der Protestant ohne diese himmlische Mutter leben will oder zu leben meint zu müssen?

In jeder, fast jeder katholischen Kirche exisistiert ein Marienatar, wo wir zu unsere Himmelsmutter beten und das weit häufiger als zu ihrem Sohn. Wir sind und verhalten uns als Kinder Gottes eben auch hier wie Kinder, die in gewichtigen Angelegenheiten lieber uns an unsere Mutter denn an unseren Vater wenden! Wie auf Erden, so auch im Himmlischen.

Man könnte sagen, daß Gott in seiner Liebe zu uns, uns die Kommunikation mit ihm erleichtern möchte, indem er uns nun seit Mariae Himmelfahrt eine Mutter im Himmel eingeetzt hat, die Mutter Gottes. Jesus sagt ja selbst zu uns: „Wenn ihr nicht werdet wie Kinder!“ und Kindsein heißt nun mal auch, auf die eigene Mutter vertrauen, auf ihre Liebe zu uns! Nun setzen wir gar unser Vertrauen auf Maria als die Himmelskönigin, die so eine mächtige Mutter ist.

Wahrlich, dem Protestanten fehlt diese Himmelsmutter, da er nicht an sie glauben will, obzwar auch sie seine Himmelsmutter ist!

Ein befremdliches Gespräch zwischen einem Lutheraner und einem Katholiken

 

Ein befremdliches Gespräch zwischen einem Lutheraner und einem Katholiken


Maria“, die Mutter Jesu Christi anrufen, sie um eine Fürbitte zu bitten, das ist nicht erlaubt! Nur zu Jesus, bzw Gott dürfen wir unsere Gebete richten!“

Wenn das wahr wäre, dürfte ich dann, nehmen wir mal an, daß ich mich in der nächsten Woche einer schweren Operation unterziehen müßte, nicht einen Freund bitten: „Bete für mich“? Der lutherische Einwand: „Bete doch zu Jesus!“ Dem erwidert der Katholik: In der Kirche beten wir regemäßig für andere Menschen. Soll das nun unerlaubt sein, da jeder nur für sich selbst beten könne und dürfe?“ „Das machen wir Lutheraner ebe nso.“ „Wenn nun alsp die Fürbitte für andere erlaubt ist, wie kann dann meine Bitte zu einem anderen: „Bete für mich!“ unerlaubt sein. Die Bitte um etwas Erlaubtes kann doch nicht selbst etwas Unerlaubtes sein!“

Jetzt kommt der lutherische Einwand: „Aber Maria ist schon längst gestorben. Tote können keine Fürbitte leisten und somit ist auch die Bitte: „Maria, bete für mich!“ eine sinnlose.“ Das evoziert den Einwand: „Also ist die Bitte an Maria, bete für mich zwar eine erlaubte, aber dann eine sinnlose, da Tote nicht mehr beten können.“ Woher weiß nun der Lutheraner, daß ein Verstorbener postmortal nicht mehr beten kann? Man kann sich das Todsein so vorstellen, aber das ist nur eine möglliche Vorstellung. Wenn Jesus am Kreuze zu dem reumütigen Sünder sagt: „Heute noch wirst Du im Paradiese sein“, dann meinte er doch nicht, daß er jetzt immer noch tot in der Erde begraben liege in der Erwartung seiner zukünftigen Auferstehung. Für diesen Reumütigen gilt, daß er einerseits nch seiner Kreuzigung begraben wurde und daß er anderesseits im Paradiese ist, wie es ihm der Sohn Gottes verheißen hat. Eine dualistische Anthroplogie muß vorausgesetzt werden, um diese zwei wahren Aussagen verstehen zu können: Leiblich ist er begraben, seelisch lebt er im Himmel. Wenn er aber als Seele im Himmel bei Gott ist, dann kann er da wohl auch für andere beten.

Nun kommt der lutherische Einwand: „Wir bedürften der Fürbitte der Mutter Gottes nicht, da Gott selbst entweder unser Gebet erhören wird oder nicht erhören wird. Undenkbar ist es aber, daß Gott ein Gebet von uns nicht erhören wolle, es dann aber um der Fürsprache von Maria doch erhört. Es ist also nicht verboten,nicht sinnwidrig, sondern nutzlos, sie um eine Fürbitte zu bitten.

Es ist auch in unseren Zeiten noch eine gängige Praxis, daß ein Kind sich an seine Mutter wendet: „Bitte doch den Papa, daß er mir dies oder das erlaubt!“Das Kind erwartet von seiner Mutter ein gößeres Entgegenkommen ihm gegenüber als von seinem Vater und es hofft und vertraut darauf, wenn seine Mutter für es ein gutes Wort einlegt, daß dann der Vater mehr geneigt ist, den Wunsch des Kindes zu erfüllen, als wenn es selbst den Wunsch dem Vater gegenüber äußern würde.

Als ersten Einwand könnte der Katholik also sagen: Gott passe sich uns Menschen an, um uns unsere Kommunikation mit ihm zu erleichtern. So wie wir es im Raume der Familie praktizieren, so können wir es nun auch in Hinsicht auf den väterlichen Gott praktizieren: Unsere irdische wie auch unsere himmlische Mutter agiert eben als unsere Fürsprecherin vor dem irdischen wie dem himmlischen Vater.

Der zweite Einwand ist nun anpruchsvoller: Wird Gott nicht eher bereit sein, der Bitte der Mutter Gottes nachzukommen als der von uns sündigen Menschen? Jeder Mensch erhört doch die Bitte eines Freundes eher als die eines ihm Unbekannten oder gar eines ihm feindselig Gegenüberstehenden.Akkomodiert sich Gott auch hierbei an unsere menshliche Praxis, daß auch wir Freunden eher Wünsche erfüllen als Nichtfreunden, sodaß wir nun die Freunde Gottes, die Heiligen und isb Maria bitten, so für uns zu bitten, da wir so oft gar nicht als Freunde Gottes uns erweisen? Das impliziert aber wirklich die Möglichkeit, daß Gott ein Gebet von uns erhört, weil die Mutter Gottes für uns ein gutes Wort eingelegt hat, daß Gott ein Gebet ohne diese Fürsprache nicht erhört hätte.


Dienstag, 10. Februar 2026

Achtung _Achtung

 

Aufgrund eines technischen Defektes können mehrere Tage keine Artikel erscheinen 6 neuere stelle ich jetzt ins Netz, hoffend, daß dann ich wieder publizieren kann!