Mittwoch, 4. März 2026

Bischof Feige kämpfte und fiel – aber er kämpft gewiß unangefochten weiter: „Mein Kampf gegen Rechts“.

 

Bischof Feige kämpfte und fiel – aber er kämpft gewiß unangefochten weiter: „Mein Kampf gegen Rechts“.



Bischof Feige hat sich, ganz im Widerspruch zu seinem Namen als ein wahrhaftiger Kämpfer gegen Rechts und vor allem gegen die AfD profiliert, viele Meritien unter allen Antifaschisten sich erarbeitet, streitet er doch sozusagen als Frontsoldat direkt in Ostdeutschland gegen die braunen Fluten. So verwundert es auch nicht, daß für diesen Bischof sein Fastenbrief des Jahres 2026 eine gute Gelegenheit bot, wieder seiner Berufung zum Kämpfer gegen Rechts nachzukommen.

Da predigte er: „Im Prinzip des Gemeinwohls drückt sich schließlich die Überzeugung aus, dass es über alle menschlichen Konflikte und Gegensätze hinweg gemeinsame Werte und Ziele gibt, die Achtung und Berücksichtigung beanspruchen und häufig sogar Vorrang vor Einzelinteressen haben. Gesellschaftliches Zusammenwirken wird hierbei nicht als„Null-Summen-Spiel“ angesehen, bei dem der eine nur das gewinnen kann, was der andere verliert, sondern bringt für alle Vorteile, wenn auch in verschiedenem Umfang.Man könnte auch sagen: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz.“

Diese Aussage aus dem Brief des Magdeburger Bischofes zur österlichen Bußzeit „Von christlichen Prinzipien gesellschaftlichen Zusammenlebens“ hat es nun wirklich in sich! Es muß hier nun der 24. Programmpunkt der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei zitiert werden:

Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.
Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines
positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage:“

Und dann benennt diese Partei die Grundlage ihres Gesamtprogrammes in dem vorletzten Programmpunkt:“Gemeinnutz vor Eigennutz“. Es ist mit hundertprozentiger Sicherheit prognostizierbar, daß, wenn ein AfD- Parteimitglied diese NS-Parole zustimmend zitiert hätte, a) er angezeigt worden wäre, b) vehement ein Parteiverbot gefordert werden würde: „Jetzt reicht es!“ und c) das Parteimitglied aus der AfD ausgeschlosen worden wäre wegen dieses parteischädigenden Verhaltens.

In Deutschland ist ja die Parole: „Alles für Deutschland“, gemeint ist natürlich: „Alles Gute für Deutschland“ verboten1, da das auch die NSDAP vertrat und so müßte auch diese Parole: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ verboten sein.

Wie konnte nun ein so profilierter Kämpfer gegen Rechts so arg sich vertuen? Hat da niemand seinen Brief kontrolliert, hätte dieser antifaschistische Bischof nicht den braunen Stall richen müssen, aus dem diese Kloakenparole entstammt? Zudem paßt der Terminus des Gemeinwohles nicht in den heutigen politischen Diskurs, gilt doch die Parole: „ Wenn jeder zuerst an sich selbst denkt und für sich selbst sorgt, dann geht es letztendlich allen gut“: Das Gemeinwohl könne doch nur die Summe aller egozentrischen Interessensverwirklichungen sein, da es ja keine über den Einzelnen hinausgehende Entität wie etwa das Volk oder die Gemeinschaft, gibt, der sich der Einzelne zu subordinieren hätte. Das wäre doch eine antiliberale Idee.

Bischof Feige sündigte also, als er im Übereifer des Kampfes gegen Rechts selbst einen der wesentlichen Punkte des Parteiprogrammes der NSDAP sich zu eigen machte. Aber ihm wird man das verzeihen, besteht doch kein Zweifel an seiner hundertprozentigen antifaschistischen Gesinnung, daß er seinen Kampfauftrag gegen Rechts ernst nimmt als staatsstreuer Hofprediger und bischöflicher Regierungssprecher! Die österliche Kreuzesnachfolge verlangt nämlich zuvörderst sein Kreuzmachen bei den Regierungsparteien!

1Die Parole: „Deutschland verrecke“ der Band: „Feine Sahne, Fischfilet“ ist dagegen politisch korrekt und erfreut sich unter den Antifachisten großer Beliebtheit.

Dienstag, 3. März 2026

Weltpolitik in Wild-West- Manier ( Und die Zensur von Kath net)

 

Weltpolitik in Wild-West- Manier



Für die USA ist und bleibt die Bergpredigt eine politische Handlungsmaxime: „Selig, der Frieden schafft“, übersetzt man in Amerika mit „Peacemaker“ und meint damit einen Cowboyrevolver: „Schieße all Deine Feinde tot, und Du hast Frieden!“ Man könnte gemeint haben, daß unter dem jetzigen Präsidenten der USA, und auch ich hing dieser Illusion einer längerern Zeit an, eine weniger agressiv- imperialistische Außenpolitik betrieben würde, daß tatsächlich etwa für den Ukrainekrieg eine diplomatische Lösung gesucht wird, statt einseitig die Entscheidung auf dem Schlachtfeld zu suchen, wie es etwa Deutschlands Außenpolitik favorisiert.

Aber seit dem jetzigen Angriffskrieg der USA im Verbund mit dem Kriegspartner Israel gegen den Iran ist unübersehbar geworden, daß auch die jetzige Regierung die Außenpolitik in der bekannten Wild-West-Manier betreibt. Das heißt: Der Revolver ist das primäre Mittel der Politik. Statt mit anderen in Konfliktfällen zu verhandeln, erschießt man ihn lieber, den Feinde haben nichts anderes als eine Kugel verdient. Begeistert berichten die Medien der USA nun, wie viele der Regierung man schon erledigt hat und den Rest werde man auch noch töten. Vor ein Gericht die Angeklagten zu stellen, ihnen Verteidiger zuzubilligen und einen rechtsstaatlichen Prozeß zu gewähren, das ist für eine Cowboykultur einfach nur unnötige Bureaukratie: Man weiß doch, wer der Schuldige ist und den lyncht man dann einfach. So einfach geht Gerechtigkeit.

Das Völkerreecht, ja jegliches Recht kann dann völlig ignoriert werden.Niemand kann ernsthaft sagen können, daß dieser Angriffskrieg in irgendeiner Weise mit dem Völkerrecht vereinbar wäre. Es existierte weder für den Staat Israel noch für die USA eine Bedrohungssituation durch den Iran. Der rein politische Wille, die Regierung des Iran zu stürzen, um dann eine den USA und Israel genehmere einzusetzen, kann in keinster Weise als eine Legitimation dieses Angriffkrieges beurteilt werden. Aber die USA und Israel demonstrieren hier, daß sie als Mächtige über dem Gesetz und dem Recht stehen, da sie über die (Militär)Macht verfügen, zu tuen und zu lassen, was sie wollen,

Daß es nun Exiliraner gibt, die diesen Angriffskrieg gegen ihre eigene Heimat bejahen, ja gar bejubeln, zeigt aber auch, daß die Machtpolitiker der Welt überall auf Verbündete setzen können, die um selbst an die Macht zu kommen, sogar einen Krieg gegen das eigene Volk gutheißen. Wehe dem Volk, das durch so Machtgierige dann regiert werden wird..

Der Bundeskanzler als ein getreuer Lehrling des „Kanzlers der Allierten“ Adenauer legt nun auch das Völkerrecht und Recht beiseite, um der puren Machtpolitik der USA und Israels Beifall zu zollen. Überhaupt ist das die Stunde der „Transatlantiiker“, die eine zeitlang von dem Präsidenten Tump enttäuscht, nun wieder die alte USA bejubeln können: Mit Feinden verhandelt man nicht, man bekämpft sie mit dem Revolver. 1

Diese pure Machtpolitik ist nun keine amoralische, sie lebt geradezu von der Hypermoralisierung der Politik: Es gibt keine Konkurrenten, keine Konfliktparteien, sondern nur die „Bösen“, gegen die die „Guten“ ihren Krieg zu führen haben. Der Gegner ist schlechthin einfach nur der „Böse“, den es zu vernichten gilt, auch ganz wörtlich, indem man ihn tötet. „Der Zweck heiligt dabei das (jedes)Mittel“ ,ist der Grundsatz dieser hypermoralistischen Politik.

In der Welt des „Wilden Westens“ gibt es eben keine Differenzieungen: Da stehen sich einfach die Helden den „Bösen“ gegenüber, um die dann zu töten.

Die Kriegsziele sind dabei wohl noch nicht eindeutig abgeklärt zwischen den USA und Israel. Für Israel wäre ein in einem Bürgerkrieg sich selbst zerfleischender Iran die beste Option, den ein so sich selbst zerstörender iranischer Staat könnte keine Bedrohung für Israel sein, wohingegen die USA woll eher eine Regierungsübernahme durch ihnen hörige Politiker präferieren dürfte.2

Aber noch einen weit verbreiteten Irrtum korrigiert dieser Angriffskrieg, daß Kriege vorrangig von diktstorisch regierten Staaten geführt werden, demokrstische zu einer freidlicheren Politik tendieren. Die meisten Kriege nach dem 2.Weltkrieg wurden von demokratischen Staaten geführt, das kommunistische China führte keinen einzigen, der islamisch regierte Iran keinen einzigen und Rußland werden fragwürdig zwei Kriege angelastet, wobei die russische Regierung wie im Fall Afghanistans und jetzt der Ukraine immerhin behaupten kann, von souveränen Staaten zum militärischen Eingreifen aufgefordert worden zu sein – nur daß der Westen den rusischen Republiken das Recht auf eine Selbstverteidigung abspricht, da sie nicht aus dem Vielvölkerstaat der Ukraine austreten durften.

Für demoktatisch regierte Staaten ist der Krieg eben auch ein Mittel der Politik, von dem die USA besonders viel Gebrauch pflegt. Das hat auch etwas mit der Cowboymentalität des Amerikaners zu tuen, und mit der Erfahrung, seit dem inneramerikanischen Bürgerkrieg, in dem den Südstaaten ihre Seperation nicht erlaubt wurde, nie mehr selbst Kriege im eigenen Land erlitten zu haben und daß die USA dann fast alle Kriege gewann ohne schwerwiegende Eigenverluste erleiden zu müssen. 

Zusatz:

Wir Deutschen sollten uns gut und reiflich überlegen, ob wir zu den USA passen, ob diese Kultur eine uns genehme sein kann. 

Zensur

Mein kritischer Kommentar zu dem Kath net Artikel: "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"" vom 3.3,2026 wurde, wie von mir erwartet,der Zensur unterworfen, denn Kath net publiziert nur Prokriegsartikel! So wird ja auch kein ausgewogener Artikel zum Ukrainekrieg veröffentlicht, nur antirussische Kriegsartikel! 

 

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1Vgl hierzu die Berichterstattung der „Jungen Freiheit“ zu diesem Krieg. "Kath net" schreibt so ganz euphorisch: "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen" am 2.2.2026, trunken vor Kriegsbegeisterung.- Transatlantiker unter sich! In dem Kath net Artikel wirdgar das Ende des Völkerrechtes bejubelt: " Ganz ehrlich: Das Gerede vom „Völkerrecht“ kann kein vernünftiger Mensch mit Empathie mehr hören." Der "Tagespostkommentar vom 2,2,2026 lautet: "Nur ein Regimewechsel in Teheran und die Befreiung des iranischen Volkes könnten den israelisch-amerikanischen Krieg in der Rückschau rechtfertigen." Das heißt dann aber auch, daß jeder islamische Staat jeden nichtislamischen angreifen , ihn bekriegen darf, wenn das Ziel das der Befreiung von der Gottlosigkeit eines Säkularstaates ist. Es  wäre so der Krieg aller Staaten gegen alle im Namen des Guten gegen die Wenigerguten. die säkularisierte Version des Religionskrieges, 

 

 

2In Afghanistan scheiterte dies Konzept aber kläglich: Die Afghanen wollten weder russisch sozialistsch noch amerikanisch demokratisch regiert werden.

Montag, 2. März 2026

Ein befremdlicher Gedanke zur „Real existierenden Kirche“ in unserer Zeit

 

Ein befremdlicher Gedanke zur „Real existierenden Kirche“ in unserer Zeit



Hier ist Rhodos, hier tanze!“, so proklamiert es der Philosoph Hegel in seiner Vorrede zur „Rechtsphilosophie“. Ein Antiutopismus war dabei sein Anliegen, daß man utopische Idealstaatsordnungen sich nicht erdenken solle, um damit die wirklichen zu diskreditieren, sondern es gälte, das Vernünftige in den realen Staatsordnungen zu recognizieren. Der Terminus des „ Real existierenden Sozialismus“ teilte diese antiutopistische Intention: Das Reale sei schon das Vernünftige und solle und dürfe nicht durch Phantasieutopien delegimentiert werden. Hegels bekanntes Votum aus der Vorrede: „Was vernünftig ist, das ist wirklich, und was wirklich ist, das ist vernünftig“ könnte da auch mißverstanden werden, denn nach ihm gilt: „Was nicht vernünftig ist, ist auch nicht, sondern scheint nur zu sein.

Daß die Katholische Kirche nicht so ist, wie sie sein sollte, das ist wohl der einzige Konsensus innerhalb der Diskurse über die Kirche, eine Uneinigkeit besteht nur darin, was an ihr nicht in Ordnung sei und was so wie zu verändern sei. Der erfolgsversprechendste Weg zu einer so gearteten Kritik ist das Vermögen unserer Einbildungskraft, wunderbarste Idealbilder der Kirche zu produzieren, um dann festzustellen, daß die reale Kirche dieser Phantasie nicht gerecht wird und so zu reformieren oder gar zu überwinden sei.

Aber ist es denn a priori auszuschließen, daß die Katholische Kirche, so wie sie real existiert, schon die wahre Kirche ist und nicht nur ein Programm, daß noch zu realisieren sei? Gottes Heiliger Geist hat die Kirche doch nicht verlassen, sodaß wir ihn nun zu bitten hättem: „Komme wieder in sie hinein und renoviere sie!“ Das Haupt der Kirche, Jesus Christus hat sich doch nicht schlafen gelegt, und ließ seine Kirche so kopflos durch die Zeiten irren, um nun, da er im Kirchenboot schläft,von uns auferweckt werden zu müssen: „Stille für uns den Sturm, wir drohen unterzugehen!“

Es muß ja zwischen der ersten Ankunft Jesu Christi, in der er sich erniedrigte bis ans Kreuz und seiner zweiten Ankunft in Herrlichkeit unterschhieden werden und somit auch zwischen der kämpfenden Kirche auf Erden und der triumphierenden im Himmel. Die Erdenkirche soll und kann nicht schon die triuphierende sein, das wird sie erst in der Zeit der Wiederkunft Jesu Christi werden. Einem (hehelschen) Antiutopismus ruht so ein Moment der Wahrheit inne: Die Katholische Kirche ist schon die wahre, aber sie ist das als auf Erden kämpfende. Der Feind ist dabei aber nicht nur außerhalb der Mauern der Kirche zu verorten, sondern gerade in ihr. Wo die Wahrheit ist, da wird sie deswegen auch bekämpft.

Im Prolog des Johannesevangeliumes heißt es ja bekanntlich: „Et Verbum caro factum est et habitavit in nobis et videmus gratiae et veritatis.“ (1,14)Daß der Sohn Gottes „caro“ „Fleisch“ wurde und daß seine Herrlichkeit und Wahrheit gesehen worden ist, ist einer der größten Paradoxien der christlichen Religion: daß Gott Mensch wurde und trotzdem in dem einen Menschen Gott erkannt wurde. In der Kirche prolongiert sich diese Paradoxie: In der ganz und gar menschlichen Kirche, in der es so sehr menschelt ist die Kirche Gottes, ist das göttliche Leben selbst lebendig. Aber das ist nicht unmittelbar in ihr, unmittelbar ist nur ihre Flleischlichkeit, in der der göttliche Logos lebt.

Viele Juden waren von Jesus aus Nazarteth enttäuscht, da er nicht das Königreich Israel restituierte und schon gar nicht das Reich Gottes auf Erden erschuf und wollten so nicht an ihn als den Messias Israels glauben. Auch die Kirche Jesu Christi muß enttäuschen, weil sie nicht all das erfüllt, was wir Menschen uns ersehnen, denn die Erfüllung wird der Herr der Kirche etst nach seiner zweiten Wiederkunft erfüllen. Aber der Herr der Kirche regiert schon jetzt in seiner Kirche, die so und nur so die wahre ist.

Hier ist Rhodus, hier tanze!“ gilt so gerade für die Katholische Kirche, da wir in all ihrer Fleischlichkeit doch in ihr die Wahrheit Gottes erkennen als Gläubige. Ein Utopismus, der Idealbilder einer geschwisterlichen, synodalen rätedemokratisch strukturieren Kirche sich erphantasiert, verkennt völlig, daß die wahre Kirche schon seit Pfingsten existiert und nie aufgehört hat, zu existieren, denn sie ist die wahre Kirche. Im Sinne Hegels könnte geurteilt werden, daß nur wirklich ist, was seiner Idee entspricht, also wahr ist. Aber diese Erkenntnis ist eine des Glaubens, wo die Weltmenschen nur rein Menschlich- Allzumenschliches erlicken wollen und können.

Zusatz:



Wenn nun gefragt wird, warum denn so viel Negatives in der einen wahren Kirche sich ereignet, dann könnte Kant in seiner Schrift:“ „Idee zu einereiner allgemeinen Geschichte“ in seiner These des Ermöglichungsgrundes für die Entwickelung der Menschheit in seinem 4.Satz dieser Schrift einen gediegenen Hinweis liefern:

Das Mittel, dessen sich die Natur bedient,die Entwickelung aller Anlagen zu Stande zu bringen, ist der Antagonism derselben in der Gesellschaft,so fern dieser doch am Ende die Ursache einer gesetzmäßigen Ordnung derselben wird. Ich verstehe hier unter dem Antagonism die ungesellige Geselligkeit der Menschen,d.i den Hang derselben in Gesellschaft zu treten,der doch mit einem durchgängigen Widerstande, welcher diese Gesellschaft beständig zu trennen droht,verbunden ist.“ 1

Ohne jene an sich zwar eben nicht liebenswürdigen Eigenschaften der Ungeselligkeit, woraus der Widerstand entspringt,den jeder bei seinem selbstsüchtigen Anmaßungen notwendig antreffen muß,würden in einem arkadischen Schäferleben bei vollkommener Eintracht, Genügsamkeit und Wechselliebe alle Talente auf ewig in ihren Keimen verborgen bleiben;die Menschen, gutartig wie die Schafe,die sie weiden,würden ihrem Dasein kaum einen größeren Wert verschaffen,als dieses ihr Haustier; sie würden das Leere der Schöpfung in Ansehung ihres Zwecks, als vernünftie Natur nicht ausfüllen.“ 

Einfacher formuliert: Das Negative ist um der Entwickelung des Positiven willen.

1Es sei an die Bedeutung des Widerspruches und der Antagonismen für die Entwickelung in der Philosophie Hegels und Marx erinnert, dann aber auch für die Naturphilosophie Maos.

 

Sonntag, 1. März 2026

„Erwachsenentaufen in Frankreich – Hoffnungszeichen für Deutschland?“-oder doch ein Warnzeichen?

 

"Erwachsenentaufen in Frankreich – Hoffnungszeichen für Deutschland?“-oder doch ein Warnzeichen?  

 Der Jesuitenpater Stefan Kiechle kommentiert auf Kath am 26.Februar 2026 dies Ereignis so: „Wie ist die Entwicklung für Frankreich zu deuten? Der gegenwärtige Aufschwung ist noch neu, und es gab manches Auf und Ab in den letzten Jahrzehnten. Insgesamt gibt es eine Hinwendung junger Menschen zur Religion: zu evangelikalen Kirchen, zum eher konservativen Katholizismus, auch deutlich zum Islam – eine Suche vorrangig nach Radikalität, nach dem Absoluten? Nach Sicherheit in einem festen sozialen Korpus mit klaren Regeln? Manche der Neugetauften wenden sich übrigens bald wieder ab von Glaube und/oder Kirche.“

Junge Menschen wendeten sich Evangelikalen, dem conservativen Katholizismus zu und dann verstößt der Jesuit noch gegen die politische Korrektheit, indem er nun den Islam hinzufügt als ein Objekt jugendlicher religiöser Begierde.Nein, so Gesonnene sollte die Kirche nicht aufnehmen. Aber es gibt ein Hoffnungszeichen, daß solche dann auch schnell wieder das Interesse an der Religion verlören. Da könnte ja eine gute Jugendarbeit nachhelfen, einer politisch korrekten, für die alles Conservative und Rechte nicht in unsere Kirche gehört.Das Streben nach „klaren Regeln“ und nach „Sicherheit“, sind das nicht schon antidemokratische, rechte Neigungen?

Der Kath de Standpunktkommentar vom 20.Februar 2026 von Stefan Ost benennt dann etwas verklausuliert das Kernproblem, daß die wachsende Zahl der Erwachsenentaufen ein Argument gegen die Notwendigkeit der Verprotestantisierung der Kirche sein könnte: Die treten ja in diese Kirche ein, so wie sie ist, statt zu sagen: „Erst wenn die Katholische Kirche sich hinreichend dem Protestantismus angeähnelt hat, trete ich da ein!“

Eigentlich ist die Sachlage klar: Wer jetzt in die Kirche sich hineintaufen lassen läßt, mit dem kann was nicht stimmen. Er muß kirchlich inakzeptabel gesonnen sein, denn sonst würde er sich nicht taufen lassen und andererseits müsse die Kirche erst modernisiert werden, bevor sie überhaupt neue Mitglieder aufnehmen dürfe: Also treten da Jugendliche in eine faktisch inakzeptable Kirche ein!

Ob nicht das neue Leitungsgremium der deutschen Synodalkirche der Aufgabe sich anzunehmen habe, solche falschen Kandidaten von der Kirche fernzuhalten? Ein Grundkursus: „Das Wollen der LGBTQ- Bewegung“ als Basismodul für Taufbewerber dürfte dazu doch ausreichen.



Samstag, 28. Februar 2026

Ein befremdliches Gespräch über die Bergpredigt zu Zeiten der Friedensbewegung

 

Ein befremdliches Gespräch über die Bergpredigt zu Zeiten der Friedensbewegung



Die Bergpredigt, das ist das Zentrum unseres christlichen Glaubens, Nie sei dieser Text so aktuell wie jetzt, Bisher, gerade in den Zeiten des „Thron-und Altar Bündnisses“ sei er von der Kirche völlig entstellt worden, ja die Kirche habe gar Waffen gesegnet, aber jetzt ist unsere Stunde des Pazifismus gekommen!“

Der erste Einwand: „Was hat den: „Selig, die Frieden schaffen (pacem facere) mit einem Pazifismus zu tuen? Das „pacem facere“ ist resultativ gemeint und besagt nichts über das Wie des Friedensschaffens aus, wohingegen der Pazifismus eine Gesinnung meint.“

Gottes Gebot heißt: >Du sollst nicht töten!< Das verlange einen Pazifismus!“

Wenn diese Übersetzung zuträfe, warum wird dann in der Bibel nie einer der vielen Kriege, die Israel zur Eroberung des ihnen von Gott verheißenden Landes geführt hat, als Sünde, als ein Handeln wider Gottes Willen qualifiziert?“

Ach, das Alte Testament! Jesus hat alles ganz neu gemacht und uns von so dem kriegslüsternen AT-Gott befreit! Jesus habe nie Gewalt angewandt, zu Zeiten des Alten Testaments hatten die Juden diesbezüglich noch recht unklare Vorstellungen über Gott!“

Könnte diese Differenz nicht etwas mit dem Unterschied von privatem und staatlichem Handeln zu tuen haben. Es muß doch das Gewaltmonopol des Staates bedacht werden.“

Ah, Du willst auf das Votum des Bundeskanzlers Schmitt hinaus: Man könne die Welt nicht mit dem Evangelium, der Bergpredigt regieren, Die sei nur was für Weltfremde, die keine Verantwortung für ihre Nächsten trügen!“

Lasse uns doch mal zum Text der Bergpredigt zurückgehen! Eine simple Eingangsfrage hätte ich dazu: Wenn ich einen Kinofilm sehen möchte, erkundige ich mich nach den Eintrittsbedingungen, daß es da etwa heißt: Mindestalter 16 und 8 Euro Eintritt. Dann weiß ich, daß ich beide Conditionen erfüllen muß, um den Kinofilm sehen zu dürfen. Es reicht also weder aus, zwar 17 Jahre alt zu sein, wenn ich keine 8 Euro bezahlen kann noch reichen die 8 Euro, wenn ich erst 15 Jahre alt bin. Die Bergpredigt bennennt nun die Eintrittsbedingungen in das Reich Gottes. Habe ich nun alle zu erfüllen oder reicht mir eine von den da aufgezeigten?“

(Auf diese Frage konnte mir kein theologischer Dialogpartner eine Antwort geben! Kopfschüttelnd hieß es nur: „Das sei Sophistik!“ Aber der Dialog zeigte dann, daß es dem Bergpredigtchristen auch nicht in erster Linie um das „ewige Leben“ und das „jenseitige Reich Gottes“ ginge, sondern darum, wie wir Christen eine bessere, humane Welt erschüfen könnten!)

Also, die Bergprdigt Jesu ist eine Programmskizze zur Humaniserung der Welt ohne Krieg und ohne Ungerechtigleit?- Dann hätte ich dazu eine simple Frage. Wenn mein Dialogpartner eine Theologin war, friug ich so: Stelle Dir bitte diese Situation vor. Du hast eine 12 jährige Tochter, ein bildhübsches junges Madel. Du kommst vom Einkaufen retour, während Deine Tochter fleißig Daheim ihre Schulaufgaben erledigt. Als Du nun die Wohnungstüre aufschließt, siehst Du Deine Tochter, am Boden liegend, völlig entkleidet und über ihr einen fremden Mann, der ihr gerade ein Brotmesser in die Brust rammen will, nachdem er Deine Tochter offensichtlich vergewaltigt hat.Was tust Du dann als eine überzeugte Pazifistin? (Bei Männerm wandelte ich die Situation etwas um: Da lag dann seine Freundin, wie beschrieben am Boden!)

Sagst Du da zu dem Vergewaltiger: „Das darfst Du nicht“ und siehst dann zu, wie Deine Tochter ermordet wird?“ Du liebst Deine Tochter! Wäre es da nicht christlicher, den Mann mit Gewalt daran zu hindern, Deine Tochter zu morden, als pazifistisch gesonnen: -Keine Gewaltanwendung- den Mord hinzunehmen?“

Hier kapitulierte jede Pazifistin und gestand,daß in diesem Falle Gewalt gegen den Vergewaltiger erlaubt sei.

Ich resümierte: Wie immer auch die Bergpredigt auszulegen sei, die Auslegung dieses Textes ist sehr schwer, muß in kriteriologischer Hinsicht gesagt werden: Die Bergpredigt darf nicht so interpretiert werden, daß der Christ dann gegen das Gebot der Nächstenliebe verstoßen muß. Es gibt Situationen, in denen um der Nächstenliebe willen Gewalt gegen Angreifer erlaubt, vielleicht sogar geboten ist. Jesus hätte nie von einer Mutter verlangt, auf eine Gewaltanwendung zu verzichten, um somit ansehen zu müssen, wie ihr eigenes Kind dann ermordet wird.Das hat auch im politischen Raum zu gelten: Jeder Staat hat das Recht, wird er militärisch angegriffen, sich kriegerisch zu verteidigen!

In unserer postlapsarischen Welt der Gewalt und der Kriege wäre ein konsequenter Pazifismus die Einladung an alle Gewalttäter, im privaten wie im politischen Raume, die Nichtgewaltbereiten unermeßlich zu maltraitieren und letztendlich zu töten! Das kann und darf keine christliche Praxis sein! 

 

"Pacem facere" mit "Pacifismus" gleichzusetzen, ist schon arg peinlich. 





Freitag, 27. Februar 2026

Schaffen wir uns selbst ab- oder ist denn wirklich die Ordnung des freien Marktes die bestmögliche?

 

Schaffen wir uns selbst ab- oder ist denn wirklich die Ordnung des freien Marktes die bestmögliche?


Wenn es einen Konsens in conservativen und liberalen Kreisen gibt, dann den, daß unsere „soziale Marktwirtschaft“ die optimale Ordnung sei und christliche Sozialethiker betonen dann noch, daß gerade sie dem hl. Prinzip der Subsidarität als einzige Ordnung gerecht werde.Man kann dann auch im Geiste des „Kalten Krieges“ die christlich freiheitliche Ordnung des Marktes der atheistisch kommunistischen der Planwirtschaft entgegenstellen, um so jede Kritik an der Marktordnung zu desavouieren.


Das demographische Problem ist uns allen bekannt,daß in unserem Lande Jahr für Jahr mehr Menschen sterben als geboren werden. Für die Theologie und die Kirche müßte dies als das zentrale Problem der Gegenwart angesehen werden, nähmte man da noch das erste Gebot Gottes: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ ernst. Aber in der Realität wird der Wille zur Selbsterhaltung des eigenen Volkes als „völkischer Nationalismus“ perhorresziert.


Zu dieser Causa bietet nun der KI (Abfrage am 23.2.2026) diese Übersicht:

Kinder sind emotional unbezahlbar, werden jedoch in Deutschland von 55 % der Menschen als finanziell kaum noch tragbar empfunden. Bis zum 18. Geburtstag kostet ein Kind im Schnitt ca. 165.000 € (monatlich rund 763 €), wobei Paare 55 % und Alleinerziehende zwei Drittel ihres Einkommens aufwenden. Hohe Lebenshaltungskosten prägen diese Wahrnehmung.“


Die „Welt“ ergänzt ergänzt am 22.Februar 2026 in dem Artikel: „Mehrheit hält laut Umfrage Kinder in Deutschland für kaum noch bezahlbar.“:Ihre Haltung begründeten der Umfrage zufolge 81 Prozent der Befragten vor allem mit hohen Lebenshaltungskosten wie Miete, Lebensmittel und Energie. 59 Prozent gaben zudem Steuern und Abgaben als wesentliche Belastung an. 48 Prozent halten die staatliche Unterstützung für Familien für nicht ausreichend.“

Müßte es angesichts dieser Realität erlaubt sein, die Qualität der Marktwirtschaftsordnung in Frage zu stellen? Wenn die Wirtschaft um des Menschen willen ist und das heißt im politischen Raume für das nationalstaatlich organisierte Volk, dann müßte sie doch die Überlebensfähigkeit des eigenen Volkes gewährleisten, daß zumindest so viele Kinder geboren werden, wie andere sterben. Daß nun die Lebenshaltungskosten so hoch sind, daß die Staatsbürger Kinder als für sie kaum noch finanzierbar halten, das muß nun, so ungern das auch die Marktwirtschaftsgläubigen hören wollen, dieser allerbesten aller Wirtschaftsordnung angelastet werden. Sie schafft es nicht, die Grundversorgung der Bürger so zu gewährleisten, daß sie hinreichend genügend Kinder zur Welt bringen können.

Daß der Feminismus das als die Befreiung von der Mutterschaft bejubelt und daß dies die Antideutschen hoffen läßt, Deutschland untergehen zu sehen, ist so offenkundig, daß dies hier noch zu erörtern wäre. Aber wer nur sich auf dies ideologische Problem kapriziert, übersieht das reale der Kaumnochfinanzierbarkeit von eigenen Kindern.

Nun sehe ich mich selbst außer Standes, ein Programm zu skizzieren, die diesem Notstand ein Ende setzt, ich meine aber, daß mit nur marktwirtschaftlichen Mitteln dieses Problem nicht gelöst werden kann. Was die autonome Wirtschaft nicht leisten kann, daß muß eben der Staat selbst in die Hand nehmen. Dazu gehörte als erstes das Verbot jeglicher Abtreibungen,in 10 Jahren werden bei uns 1 Million Kinder getötet mit der staatlichen Erlaubnis, aber es müssen auch die Lebensmittelkosten und isb die Mieten durch staatliche Maßnahmen gesenkt werden.Es müßte auch Frauen, die ihre Kinder selbst erziehen, ermöglicht werden, sich ganz diesem allerwichtigsten Beruf zu widmen, ohne zu einer Erwerbstätigkeit genötigt zu werden. Diese Punkte reichen nicht aus, wären aber Schritte in die richtige Richtung!




Donnerstag, 26. Februar 2026

Wenn Frauen nicht wollen, wie sie sollen: Die Internetseite „Feinschwarz“ nimmt den Kampf auf!

 

Wenn Frauen nicht wollen, wie sie sollen: Die Internetseite „Feinschwarz“ nimmt den Kampf auf!



Dies Problem hat das Urgestein des Feminismus, Simone de Beauvoir so auf den Punkt gebracht: „Keine Frau sollte berechtigt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder zu erziehen. Die Gesellschaft sollte anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, gerade weil, wenn es eine solche Wahl gibt, zu viele Frauen diese Wahl treffen werden.“1Feinschwarz“ nimmt nun den Kampf gegen die Frauen auf, die die Frechheit besitzen, nicht so ihr Leben gestalten zu wollen, wie es ihnen die feministische Ideologie vorschreibt.Im Feuer der Kritik steht dabei die „TradeWives“ Bewegung, die der „traditionalistischen Frauen“, die „Hexen“ des 21.Jahrhundertes. In dem Artikel: TradWives: Wenn ein Buch von 1972 revolutionärer erscheint als ein Social Media Trend vom 23 Februar 2026 wird diese Bewegung wie folgt daimonisiert. Hinter diesem Lebensstil verbirgt sich ein Social Media Trend: „Junge Frauen, die sich in den sozialen Medien […] als traditionelle Hausfrauen inszenieren, werden TradWives genannt – ein Portemanteauwort gebildet aus traditional und housewives. In ihren Accounts verbreiten sie ihr Ideal einer nach traditionell heteronormativen Gesichtspunkten vergeschlechtlichten Aufgabenteilung. Sie entziehen sich den Anrufungen neoliberaler Vergesellschaftung an beruflichen Erfolg und fokussieren sich vollkommen auf reproduktive Tätigkeiten.“

In einfacheren Worten formuliert sind das Frauen, die ihren Lebensmittlpunkt in der Familie sehen, daß sie für ihre Kinder dasein wollen und im Familienleben ihre Erfüllung suchen. Sie wollen also genauso leben, wie es ihnen die Feministin Beauvoir und mit ihr alle Feministin nicht erlauben wollen!

Dennoch lohnt es sich genauer hinzuschauen, bei Accounts, die die Unterordnung der Frau propagieren und offensichtlich oder unterschwellig rechte Tendenzen aufweisen. Denn eines eint sie alle: Antifeminismus. “ Also, wenn eine Frau heiraten will, ihren Lebensraum primär in der Familie und der Erziehung der Kinder sieht, dann ist sie ein Opfer rechter Tendenzen geworden. Alles, was rechts ist, ist der Leserschaft dieser theologischen Internetseite das schlechthin Böse, sodaß nun jeder Leser weiß, was für Grauenhaftes diese traditionalistische Bewegung ist.

Aber es kommt noch ärger: „Für religiöse TradWives ist die Zuteilung der Geschlechterrollen dabei von G*tt gegeben und geht auf die Schöpfungserzählung zurück.“ Daß diese Geschlechterrolle“ direkt im 1.Timotheusbrief des Apostels Paulus grundgelegt wird, erwähnt dieser feministische Artikel selbstredend nicht, steht da doch geschrieben: „Die Frau wird aber gerettet werden dadurch, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung.“ (2, 15) Der Apostel beantwortet im 12. Vers die Anfrage, ob denn Frauen es erlaubbar sei, in der Kirche zu lehren, negativ und zeigt der Frau nun im 15. Vers den Ort an, wo sie wen zu lehren habe: Daheim ihre eigenen Kinder. Feministin verurteilen das als eine ungerechtfertigte Subordination der Frau, statt zu erkennen, daß hier die Aufgabe der religiösen Erziehung geschlechtsspezifisch ausdifferenziert wird. Gerade das Amt der Einführung und Grundlegung des christlichen Gaubens wird hier der Mutter zugetraut, auf die dann aller weiterer Unterricht aufbauen kann und muß!

Daß die Schöpfungserzählung mit dem ersten Gebot Gottes: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ hier zugrunde liegt, ist für einen Bibelleser auch unübersehbar. Nur haben Feministin mit dem Gott der Bibel und dem Jesu Christi wenig im Sinne, sie glauben an eine Entität namens: „G*tt“.

Aber dann kann der Artikel Entwarnung geben: „Die Mehrheit der jüngeren Frauen in Deutschland orientieren sich an egalitären Vorstellungen“.Beauvoir hat sich durchgesetzt: Wenn die Frauen nicht freiwillig wollen, wie sie sollen, dann müssen sie dazu eben gezwungen werden. Welcher Ehemann verdient den heute so viel Geld, daß er damit eine ganze Familie finanzieren kann?Einst stimmten Karl Marx und die katholische Soziallehre darin überein,daß der Mindestlohn für einen Familienvater zur Finanzierung seiner Familie ausreichen müßte. Der „Feinschwarz“Artikel hat recht: Keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen sondern stattdessen seinen Lebensmittelpunkt in der Familie zu legen, das ist ein Privilegium weniger Frauen, die meisten müssen arbeiten um des Geldes willen. Die Emanzipation der Frau besteht also darin, daß sie wie auch der Mann primär für den Arbeitsmarkt da zu sein hat und nur ein Familienleben führen darf, wenn das ihre Verfügbarkeit für den freien Arbeitsmarkt nicht limitiert. Phantastisch ist dabei, wie die bürgerliche Ideologie und auch der Feminismus den Zwang, arbeiten zu müssen, in ein Recht, arbeiten zu dürfen,uminterpretiert.Nur Reiche unterliegen diesem Zwange nicht.