Samstag, 21. September 2019

Eine neue Kirche soll geboren werden! Taugt die Katholische nichts mehr?

"Der Generalobere des Jesuitenordens, Arturo Sosa, sieht Kritik an Papst Franziskus und Bischofssynoden als Ausdruck eines Kampfs innerhalb der Kirche. "Ich glaube der Kampf ist, ob man wirklich die vom Zweiten Vatikanischen Konzil erträumte Kirche will, oder nicht", sagte er am Montag vor internationalen Journalisten in Rom. Papst Franziskus sei ein "Kind des Vatikanischen Konzils" und tue alles für dessen Umsetzung." So verkündet es Katholisch de am 16.9.2019: Jesuitengeneral Sosa: Es gibt einen Kampf in der Kirche.
Es muß sich hierbei auf das Verb: erträumen konzentriert werden, denn der Begriff der im 2.Vaticanum erträumten Kirche ist von zentraler Bedeutung. Nicht steht hier die Kirche Jesu Christi, die er gegründet hat und dessen lebendiges Haupt er ist, im Zentrum, sondern eine Alternativkirche, die in den Texten dieses Konziles als Traumkirche präsent ist.
Diese Traumkirche nun zu realisieren, darin läge die Aufgabe des jetzigen Jesuitenpapstes, erklärt der Generalobere der Jesuiten.Diese erträumte Kirche ist dann selbstredend keine Weiterentwickelung der Katholischen Kirche sondern es wird auf eine neue gesetzt. Für diese neue Traumkirche ist das Neue Testament keine zuverlässige Quelle der Wahrheit mehr, wie dieser Jesuitenoberst ja schon fachkundig bewiesen hat, denn zu Lebzeiten Jesu gab es noch keine zuverlässigen Aufahmegeräte, sodaß ungewiß sei, ob Jesus das wirklich so gesagt habe, wie es nun in der Hl. Schrift niedergeschrieben steht.
Auch enthalte die Bibel fatale Irrtümer, so etwa den Irrglauben, daß es den Teufel wirklich gäbe, den leider auch Jesus geteilt habe, meínte er doch, vom Leibhaftigen versucht worden zu sein. Was könnte dann ein wirklich zuverlässiges Fundament für die neue Kirche sein? Hier braucht nicht lange gesucht zu werden, da die Antwort auf der Hand liegt: Der Zeitgeist, denn der zeigt uns eindeutig an, was jetzt für die neue Kirche ansteht.
So kann der Papst eben gegen das eindeutige Zeugnis der Hl. Schrift und der Lehre der Kirche die Todesstrafe als mit der Menschenwürde inkompatibel verurteilen und auch die ihm nicht genehme Vaterunserbitte: Und führe uns nicht in Versuchung! abändern.
Aber das sind nur die augenfälligsten Neuerungen der neuen Kirche: Ihr Nein zur Judenmission und faktisch die Einstellung jeglicher Mission der Kirche stellen da schon grundsätzliche Brüche mit der alten vorkonzliaren Kirche Jesu Christi dar. So leben wir in vielem schon in der neuen Kirche, aber die hat sich nach dem Urteile des Jesuitenoberst noch nicht gänzlich durchgesetzt: Es gibt noch zu viel Katholisches in ihr, was wegmodernisiert werden muß.

Kardinal Marx ist in diesem Punkte wohl ein Kampfgefährte des jesuitischen Generaloberen, auch wenn es jetzt Unstimmigkeiten zwischen ihm und dem Papst über die Geschwindigkeit des einzuleitenden Deformkurses der Kirche gibt, daß vielleicht der synodale Weg zu avantgardistisch voranpreschen will in seinem Willen zur konsequenten Verweltlichung der Kirche.   
So liest sich das auf kath net am 17.9. 2019: "München (kath.net) Laut Kardinal Reinhard Marx steht das Christentum in Europa vor der Aufgabe, eine neue Art des Sprechens über Gott zu entwickeln: „Es geht nicht nur darum, das und jenes zu verändern. Es geht darum, neu voranzugehen und die alte Austauschreligion zu beenden, die in unseren Köpfen und Herzen stark geblieben ist: Da ist jemand, dem muss ich etwas geben", sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 15. September, in der Pfarrkirche St. Sylvester in München-Schwabing."
Die alte Austauschreligion zu beenden, so formuliert es dieser Kardinal, wenn er sagen will, daß die Katholische Kirche abzuschaffen und durch eine neue zeitgemäße zu ersetzen sei. Die Gotteslehre muß geändert werden, denn der Gott der Bibel und der Kirche passen eben nicht in unsere Zeit. Wie wird dann der neue Gott der neuen Kirche aussehen, wenn der alte Gott nicht mehr zeitgemäß ist? Das bleibt im Unklaren, aber es darf gemutmaßt werden, daß es der Gott ist, den der liberale Protestantismus schon im 19 Jahrhundert entdeckt hat: den des Humanitarismus, der nur noch der Appell zur Humanisierung der Welt ist.  Marx: Vielleicht „treten wir in eine neue Epoche des Christentums ein“- ein vorsichtiger Optimismus, das Hoffen auf eine neue Epoche des Christentumes, die die alte, veraltete Katholische Kirche hinter sich läßt, um ein zeitgemäßes Christentum mit einem neuen Gott zu kreieren.




Freitag, 20. September 2019

Antideutsch und Ja zu Multikulti?



So schrieb der Dichter Erich Mühsam, ein paar Jahre nach seinem Agieren in der "Münchener Räterepublik 1919 das Deutschlandlied Haydns um:

Strömt herbei, Besatzungsheere,
schwarz und rot und braun und gelb,
dass das Deutschtum sich vermehre,
von der Etsch bis an den Belt!

Schwarzweißrote Jungfernhemden
wehen stolz von jedem Dach,
grüßen euch, ihr dunklen Fremden
sei willkommen, schwarze Schmach!

Jungfern, lasset euch begatten ,
Beine breit, ihr Ehefrauen
und gebäret uns Mulatten,
möglichst schokoladenbraun!

Schwarze, Rote, Braune, Gelbe,
Negervolk aus aller Welt,
ziehet über Rhein und Elbe,
kommt nach Negerschönenfeld!

Strömt herbei in dunkler Masse,
und schließt los mit lautem Krach:
säubert die Germanenrasse,
sei willkommen schwarze Schmach!


Ein enthusiastischer Multikultifan im Jahre 1923! Aber wer genau liest, kann eines hier nicht überlesen: Der Haß auf das deutsche Volk ist hier die treibende Kraft. Durch die erstrebte Rassenvermischung soll das deutsche Volk zum Verschwinden gebracht werden. Ganz selbstverständlich ist diesem Schriftsteller das deutsche Volkstum nicht ewas rein Kulturelles und Geistiges: Das Volkstum fundiert sich biologisch in der "Germanenrasse". Die soll aufgelöst werden durch deutsche Frauen, die schokoladenbraune Mulatten gebären sollen. Darum sollen Besatzungsheere in Deutschland einmarschieren, um mit den deutschen Frauen Mulattenkinder zu erzeugen, damit so das deutsche Volk verschwinde. 
Das ist nun doch ein anderes Konzept als das offizielle Multikultipogramm, das vorsieht, daß Fremde sich dauerhaft in Deutschland niederlassen, dabei ihre Kultur unvermischt beibehalten sollen, sodaß es keine gemeinsame Kultur in Deutschland mehr geben wird, sondern viele verschiedene, die dann auch durch nichts Gemeinsames mehr zusammengehalten werden. Die Auflösung des Nationalstaates ist so das Zentralanliegen, die Umwandlung in einen Vielvölkerstaat das positive Ziel. Es soll keinen Deutschen Staat mehr geben, der dem Wohlergehen dieses Volkes verpflichtet ist.
Nein, Erich Mühsam gehört in das Lager der Antideutschen, der, die den Untergang des deutschen Volkes wollen und für die so die Fremden, die Deutschland besetzen sollen, nur ein Mittel zur Zerstörung des deutschen Volkes ist. Nicht sollen die Fremden hier unsere Kultur bereichern, sondern dafür sorgen, daß sie mit dem deutschen Volke ausgelöscht wird. 

Zu beachten ist, daß diese Anti-Deutsche-Einstellung schon 10 Jahre vor der nationalsozialistischen Regierung proklamiert wurde, daß also dieser Antigermanismus eben nicht einfach eine Reaktion auf den Hitler-Faschismus ist und somit auch nicht auf seine Untaten   sondern ihm vorausging. Es gab schon 1923 eine antideutsche Linke, eine Linke, die nicht für Sozialismus und Kommunismus eintrat, weil sie meinten, das wäre etwas Gutes für das deutsche Volk, sondern es wurde der Untergang dieses Volkes  ersehnt aus Haß gegen es selbst. Wie viel von diesem Haß auf Deutschland ist wohl in den heutigen Multikultiideologen lebendig? Wie viele geben diesem Gedicht recht: So soll es sein!       

Donnerstag, 19. September 2019

Untergang des Abendlandes Notizen

Die Differenz zwischen der mittelalterlichen und der modernen bürgerlichen Gesellschaft erfaßt Ernst Nikiesch so: "Die mittelalterliche Gesellschaft war auf ein überirdisches Gut, auf das >Seelenheil< ausgerichtet; so mußten auch die Dinge des Alltags irgendwie eine übersinnliche Seite hervorkehren,um vor dem alles beherrschenden Wertmaßstab bestehen zu können." Ernst Niekisch, Die dritte imperiale Figur, Kapitel 18:Die liberale Versuchung.Das ist sicher eine sehr abbreviaturhafte Erfassung des Mittelalterlichen, trifft aber doch den Kern, wenn diese Aussage eingeschrieben wird in den Vorstellungsraum eines Zwei-Welten Schemas, dem "Unten" und dem "Oben", dem irdischen und dem himmlischen, dem Diesseitigen und dem Jenseitigen. Das Eigentliche und Wahre ist das Jenseitige, von dem das Diesseitige getrennt und doch auch verbunden ist. Das platonische Urbild-Abbild- Schema ist dafür das markanteste Vorstellungsmodell. 
Das Einzelne wird dann begriffen als eine individuierte Realisation der ewigen Idee, und somit ist auch das Diesseitige in seinem Getrenntsein vom Überirdischen verbunden. Die ideele Welt ist somit auch der normative Maßstab für das Irdische. Die Idee des Menschen soll eben in den Einzelrealisationen der Idee des Menschen herausgebildet werden. Die Frage: Was ist das? war so die Frage nach der Idee, die sich in diesem Etwasse zur Erscheinung gebracht hat. Sein Begreifen ist seine Rückführung zu seiner Idee. In diesem Vorstelungsraum ist es dann auch selbstverständlich, daß die Aufgabe des Menschen sein Weg in die jenseitige Welt ist. Salopp formuliert: Die Erde gleicht einem Trampolin, durch das der Mensch versuchen soll, den Himmel zu erreichen, nur daß die irdischen Verlockungen ihn an die Erde binden, ja gar fesseln, um so seinen Aufstieg zu verhindern.
Im Tiefsten war so der mittelalterliche Mensch davon überzeugt, daß es seine Aufgabe war, sich zu überwinden, um zum wahren Leben im Jenseitigen zu gelangen. 
Das war nun die Substanz des christlichen Abendlandes und selbst die Frage des (so modern anmutenden)Luthers: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott? ist ohne diesen Vorstellungsraum nicht verstehbar. 
Was ändert sich nun in der Moderne? " daß es der Sinn der Welt sei, dem Bürger Profit und Rente abzuwerfen." (a.a.O.)"der >Profit< wurde auf den Platz erhoben, den bisher das >Seelenheil< eingenommen gehabt hatte. Mit diesem Austausch wurde eine Achsendrehung um einhundertachtzig Grad vollzogen; der >Profit< ist als Grundwert so diesseitig, wie das >Seelenheil< jeseitig war. Das Diesseitige wird nun zu dem wahren Lebensort des Menschen, der Himmel zu etwas, was man getrost den Spatzen überlassen kann (Heinrich Heine), oder wie es Ludwig Thoma sagt: Der wahre Himmel ist im Hofbräuhos (Ein Münchner im Himmel)  

Wie kann aber nun noch dies so Konträre unter einem Begriff, dem des christlichen Abendlandes subsumiert werden? Oder sollte das christliche Abendland schon in der Moderne untergegangen sein? Aber nach der Einsicht von Max Weber verdankt sich die Moderne ja gerade dem Christentum, und zwar dem protestantischen. Es sei an sein Werk "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" erinnert. Ja, es könnte noch tiefer geschürt werden: Bildet nicht der Auftrag zur Beherrschung der Natur, von Gott dem Menschen gegeben, das Fundament dieser Moderne? Könnte so gesehen das Mittelalterliche auch  eine Vereinseitigung der Aufgabe des Menschen darstellen, daß die Beauftragung zur Weltbeherrschung vernachlässigt worden ist?

Dann  wäre die Moderne selbst wiederum  eine Vereinseitigung dieses Beherrschungsauftrages. Aber in ihm sind doch noch Grundüberzeugungen der christlichen Religion lebendig: daß die Welt und isb. die Natur als etwas von Gott Erschaffenes nicht selbst göttlich ist (gegen postmoderne Tendenzen der Vergöttlichung der Natur, pantheistisch influenziert), daß die Welt so das Material der menschlichen Pflicht ist, daß er sie zu gestalten hat und daß der Mensch das auch kann, weil er zwar als  Körper irdisch, aber als Seele überirdisch ist und so zur Beherrschung des Irdischen befähigt ist. Die exzeptionelle Stellung des Menschen in der Natur ist so eine genuin monotheistische Vorstellung, die im christlichen Abendland den modernen Menschen hervorrief, insbesondere dann aber durch die Um- und Verformung der christlichen Religion durch die Reformation und den Protestantismus. So bleiben selbst noch Spuren des Zwei-Welten-Schemas in der Moderne erhalten, indem der Mensch sich als Jenseits der Natur versteht.
Aber mit Nietzsche wird gerade dem Zwei-Welten-Schema der Krieg erklärt. Es gibt nur eine. (Pantheistische Tendenzen hatten das vorbereitet.)Ist damit nicht faktisch das Ende des christlichen Abendlandes zumindest im philosophischen Denken angesagt? Ja, das kann so gesehen werden. Nietzsche ist eben ein prophetischer Denker, seiner Zeit voraus, vielleicht sogar noch für uns ein Zukünftiger, ein Nichtzeitgenosse.
Ging somit das christliche Abendland mit dem Ende der letzten drei christlichen Monarchien, der Rußlands,Österreichs und Deutschlands zu Ende? Die Moderne kam dann aber erst mit dem Ende des letzten Experimentes der Moderne, eine rein vernünftige Welt zu erschaffen, die des Kommunismus 1989f.       

Mittwoch, 18. September 2019

Ein schwarzer Tag für die Katholische Kirche: Die Verramschung des Leibes und Blutes Christi

"Evangelische und katholische Christen können wechselseitig an den liturgischen Feiern von Abendmahl und Eucharistie teilnehmen. Dies meint zumindest der „Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen“ (ÖAK) in einer neuen Studie, die gestern in Frankfurt vorgestellt wurde." Ein "katholischer" Bischof, der Limburger Bischof Bätzing schließt sich diesem Votum der Theologen an, berichtet kath net dazu am 12.9.2019.

1.Evangelische Christen sind sich untereinander uneins, ob der Kommunikant in, unter und zwischen dem konsekrierten Brot und Wein den Leib und das Blut Christi empfangen, daß er real in Brot und Wein gegenwärtig ist, (die lutherische Lehre) oder ob sie mit Brot und Wein, aber nicht durch Brot und Wein den Leib und das Blut Christi empfangen, aber nicht mit dem Mund sondern allein im Herzen des Gläubigen, denn der Ungläubige empfängt nichts außer Brot und Wein (die Lehre der Reformierten nach dem Heidelberger Katechismus) oder ob (die populärste Vorstellung unter Reformierten) man sich in der Abendmahlfeier nur an Jesus erinnert (Zwingli).
Sollen nun alle, egal welche der drei Positionen sie vertreten zur Kommunion zugelassen werden? Da hier von evangelischen Christen die Rede ist, ist das so gemeint. Der Text dagegen erlaubt nur Lutheranen den Empfang der hl. Kommunion, weil nur sie an die Realpräsenz Christi in den konsekrierten Elementen glauben. 
Keiner teilt den Glauben, daß Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt wird, wie es das Trienter Konzil als verbindliche Lehre festgeschrieben hat. Nach der Lehre der Katholischen Kirche ist so der Glaube an die Wandlung in den Leib und das Blut Christi die Voraussetzung zum erlaubten und nichtsakrilegischem Empfang der hl.Kommunion. (Bei Katholiken setzt die Kirche den Glauben der Kirche, explizite oder implizite voraus und läßt sie so kommunizieren.) Evangelische können deshalb nur zur hl. Kommunion zugelassen werden, wenn sie diesen katholischen Glauben teilen, der einfache Glaube an einer Irgendwie Realpräsenz Christi in der Eucharisteier ist nicht hinreichend für einen erlaubten und nichtsakrilegischen Empfang.

2. Nach katholischer Lehre ist ein gültig geweihter Priester die notwendige Voraussetzung für die Realpräsenz Jesu Christi in dem konsekrierten Brot und dem Wein. Da es unter den Evangelischen keine gültig geweihten Priester gibt, sondern nur zu Pfarrern ordinierte Laien, kann in der evangelischen Abendmahlsfeier nur Brot und Wein und sonst nichts empfangen werden.Daß Lutheraner meinen, daß bei ihnen Jesus realpräsent sei in Brot und Wein während der Abendmahlsfeier, ist eine Irrmeinung. Jesus Christus setzt nicht in der Katholischen Kirche den geweihten Priester als notwendige Bedingung seiner Realpräsenz und vergegenwärtigt sich dann bei den Lutheranern ohne diese von ihm gesetzte Condition. Wer als Katholik zu einer lutherischen Abendmahlsfeier geht, empfängt so nichts außer Brot und Wein.

3. Nach katholische Lehre bringt die Kirche Gott in der Eucharistie ein wahrhaftiges Opfer da, das auch zugunsten Verstorbener appliziert wird. Der Empfänger ist aber zuerst immer der dreieinige Gott, der dann um des Opfers willen auch die Gebete der Kirche erhören will.
Einig sind sich alle Evangelischen, daß das Abendmahl kein Opfer der Kirche ist. Hier kann es unmöglich einen Kompromiß geben, denn beide Lehren, die daß die Eucharistie ein Opfer ist und daß es keines ist, schließen sich wechselseitig aus. Faktisch verwerfen dann die "katholischen" Ökumeniker die Lehre vom kirchlichen Meßopfer, um den Evangelischen zu gefallen. Das ist eindeutig häretisch!  Nur um diesen Preis willen klappt diese Ökumene, daß die Katholische Kirche ihre eigene Lehre reprobiert.

4. Gerne wird dann die Verheißung Jesu, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen! mißbraucht. Denn diese Zusage meint nicht die sakramentale Präsenz  in der Eucharistie. Für die Katholische Kirche gilt zudem, daß ein Priester allein die notwendige und auch hinreichende Bedingung für die Realpräsnz Christi in der Eucharistie ist und nicht erst zwei oder drei.   

Die Ökumene, so wie sie nachkonziliar praktiziert wird, ist nichts anderes als die Selbstaufgabe der Katholischen Kirche, nur um den Evangelischen zu gefallen.  



Dienstag, 17. September 2019

Ein Gutmensch spricht sich aus

Gerade Künstler tragn ja eine besondere Verantwortung im Kampf gegen Rechts. Nachdem der Bundespräsident Gauck 2015 die Deutschen in zwei Klassen aufteilte: die Dunkeldeutschen und die Gutmenschdeutschen, gehört das Engagement gegen Dunkeldeutschland zum Pflichtprogramm eines jeden Künstlers. (So wird gegen die erfolgreiche Sängerin Hellen Fischer ja gelegntlich der Vorwurf mangelnden Eintretens gegen Rechts zum Vorwurf erhoben.) 
Dunkeldeutschland:   " Geht es nach Bundespräsident Joachim Gauck, hat Deutschland eine helle und eine dunkle Seite: das Engagement für Flüchtlinge auf der einen, rechtsextreme Anschläge, Gewalt und Hetze auf der anderen. "Es gibt ein helles Deutschland, das sich leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland", sagte Gauck bei seinem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin und warnte vor Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus."Faz am 26.August 2015. Den Begriff "Dunkeldeutschland" hat nun der Bundespräsident nicht selbst kreiert, sondern er wird seit 1989 benutzt, um die ehemalige "Zone", die Ex-DDR zu diffamieren. Die guten Westdeutschen gegen die bösen Ossis. Dieser Dualismus erfreut sich nun bei Gutmenschen nach den Wahlerfolgen der AfD in Ostdeutschland steigender Beliebtheit. Eine Nachwuchskomikerin forderte gar im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen die Bombardierung Sachsen mit Napalmbomben.

Also kämpft auch der Veteran Grönemeyer gegen Rechts:(Faz vom 15.9.2019):
Grönemeyer sagt in dem Konzertvideo etwa, auch wenn Politiker schwächelten, und das sei in Österreich nicht anders als in Deutschland, „dann liegt es an uns, zu diktieren, wie ’ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so ’ne Situation der Unsicherheit zu nutzen für rechtes Geschwafel, für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze (...)

Wir Gutmenschen müssen "diktieren",wie die Gesellschaft Deutschlands auszusehen hat. Und wem das nicht paßt, der ist in dieser von uns vordiktierten Gesellschaft "fehl am Platz". Selten spricht sich ein Gutmensch so offenherzig für eine Diktatur ("diktieren) aus. Genau genommen war dann doch die DDR der bessere Staat, den in ihm gab es kein "rechtes Geschwafel, keine Ausgrenzung und keinen Rassismus".  War also die DDR das lichte, das helle Deutschland, das sich durch einen "Antifaschistischen Schutzwall" vor dem im Westen grasierenden rechten Gedankengut schützte?

 Zur Erinnerung (Wikipedia: Antifaschistischer Schutzwall): "Am 31. Juli 1962 erklärte das Politbüro der SED die Worte „antifaschistischer Schutzwall“ zur verbindlichen Bezeichnung der Berliner Mauer in der DDR".

Zusatz zu Helen Fischer:

"Seit Jahren steht die Sängerin für ihre unpolitische Haltung in der Kritik. Kurz nach dem großen Protestkonzert in Chemnitz bezieht die Sängerin nun Stellung. Faz 5.9.2018.
Helene Fischer hat sich bei ihrem Berlin-Konzert am Dienstagabend und in den sozialen Netzwerken zur #wirsindmehr-Bewegung bekannt. Auf einem Mitschnitt, der auf Twitter verbreitet wurde, appelliert sie für mehr Toleranz: „Ich gebe selten politische Statements ab, denn meine Sprache ist die Musik. Heute Abend setzen wir ein Zeichen. Erhebt mit mir die Stimmen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit!“  Ihr Pflichtprogramm. Auch Udo Lindenberg kämpft gegen den Rechtspopulismus. Glücklich der Staat, der so viele willfährige Untertanenkünstler sein eigen nennen kann. 

 

Montag, 16. September 2019

Politisch korrekte Volksverhetzung-oder Spitzenleistungen öffentlich rechtlicher Propagandasender

Politisch korrekte Volksverhetzung-oder Spitzenleistungen öffentlich rechtlicher Propagandasender

Die politisch korrekte Komikerin Clara Groppler, ein mit dem Talent Award 2018 ausgezeichnete  
Nachwuchskünstlerin schlug kräftig zu angesichts des nicht politisch korrekten Wahlverhaltens der 
Sachsen bei der letzten Lanndtagswahl:im WDR forderte sie: "Napalm auf das braune Sachsen, 
auf die braunen Chemnitzer."
Aber damit steht dies Nachwuchstalent nicht alleine dar:Jan Böhmermann in seiner Sendung: "Neo Magazine Royal"  "Das einzige, was dieses Bundesland noch retten kann, ist eine Koalition aus RAF und Royal Air Force.“ Also, dieser Gutmensch ersehnt sich also eine Cooperation zwischen 
der Roten Armee Fraktion, (die wohl zu diesem Zwecke neu zu gründen wäre) und der englischen Luftwaffe, daß sie gemeinsam das Land Sachsen terrorisieren sollen als Strafe für ihr inkorrektes Wahlverhalten. (zitiert nach Compact vom 9.9. 2019)
Beide fordern so die Todesstrafe für Sachsen, die Nachwuchskomikerin durch ein Einsatz von Napalmbomben, Herr Böhmermann durch Bomben der Roten Armee Fraktion und durch englische Bomber. So ist der Gutmensch eben: Andersdenkenden wünscht er den Tod (durch Napalbomben oder andere). Das wäre natürlich eine strafbare Handlung, wenn diese Beiden das Asylanten gewünscht hätten, da sie das aber Sachsen, also Deutschen wünschen, ist das politisch korrekte Kultur.

Eines ist dabei augenfällig: Gaben sich vor 1989 Kulturschaffende gerne gesellschaftskritik und somit auch regierungskritisch, ja, zeigte man gelegentlich gar seine Ablehnung des politischen Systemes, wie es nun war, so überbieten sie sich jetzt als in Regierungstreue nicht mehr übertreffbare Unteranen, die nur noch eine Aufgabe kennen, die Herrschenden im Kampfe gegen die rechte Opposition zu unterstützen, um so mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen alles politisch nicht Korrekte zu kämpfen, ja da wünscht man sich gar Napalmbomben und den RAF- Terror herbei, da mit Argumenten man nicht mehr kämpfen kann, man verfügt über keine und setzt stattdessen auf pure Gewalt gegen Andersdenkende.  





Sonntag, 15. September 2019

Verdrängte Wahrheiten der Kirche

Für Bischof Overbeck ist das ein klarer Fall, daß nach der Amazonassynode nichts mehr in der Kirche so sein wird wie vorher. Das ist eine klare Kriegserklärung an die Katholische Kirche. Aber die Kaprizierung auf diesen erneuten Angriff des Modernismus auf die Wahrheit der Kirche läßt leicht übersehen, wie sehr die nachkonziliare Kirche sich schon modernisiert hat, indem sie große Teile der verbindlichen Lehre der Kirche faktisch außer Kraft gesetzt hat. 
"Hölle.Dazu hatte er keine Beziehung. Hölle.Das war etwas Irrealles für ihn. Hölle.Des Teufels Zuhause.
Er zweifelte daran, ob es das überhaupt gab. Die Menschen sind diesbezüglich im Erfinden sehr phantasievoll.Die Hölle soll abschrecken, und das tut sie in den meisten Fällen auch. Die meisten Menschen haben Angst davor, nach ihrem Tod in der Hölle zu landen, deshalb bemühen sie sich, ein gottgefälliges Leben zu führen.Ein Leben voller Regeln." 
Aber:"Arno Beymer fand das lächerlich." A.F.Morland, Der Silbermann, Tony Ballard Bd 12, S.5f Im Jahre 1983 konnte das noch geschrieben werden, jetzt stimmen sicher die meisten Menschen Arno Beymer zu, daß das nur eine lächerliche Horrorphantasie der Kirche war, um Menschen zu verängstigen um sie so zu einem moralischen Leben zu  zwingen. Die antikatholische Bewegung: "Wir sind Kirche" kämpfte dann ja sehr erfolgreich gegen solch eine Drohboschaft als etwas mit dem Evangelium Unvereinbares. 
Papst Franziskus lehrte ja schon, daß es keine Hölle gebe, weil es nur eine Auferstehung zum ewigen Leben gäbe und daß so die Seelen der anderen einfach in Nichts sich auflösten, daß es also keine Hölle für sie gäbe.Und der jetzige Jesuitengeneral fügte hinzu, daß es auch gar keinen Teufel gäbe. (Hier hat sich eben der Sohn Gottes geirrt, als er meinte, vom Teufel versucht zu werden.)
Welche Folgen hat nun aber das Verschwinden der Höllenvorstellung? Der obig zitierte Text sagt es uns: Die Menschen bemühten sich aus Furcht vor der Hölle, ein gottgefälliges Leben zu führen. " Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.", lehrte noch der Sohn Gottes selbst (Math, 10.28), aber auch in diesem Punkte irrte Jesus Christus, wie nun die modernistische Theologie erkannt hat. 
Der Christ braucht so weder Gott noch die Hölle zu fürchten. Verliert er dadurch aber seine Furcht? Bismarck sagte einmal, wir Deutschen fürchten nichts außer Gott,der heutige Christ sagt dagegen: Wir fürchten alles, nur nicht Gott. So bestimmt den Kurs der nachkonziliaren Kirche nicht mehr die Gottesfurcht, sie fürchtet nur noch die Menschen und die Welt: Was muß ich tuen. damit die Welt mich liebt?,das wird so zu der Frage der modernistischen Kirche.