Mittwoch, 1. Juli 2026

Gott ist die Liebe – ein paar verwirrende Anfragen dazu und ein Lösungsversuch

 

Gott ist die Liebe – ein paar verwirrende Anfragen dazu und ein Lösungsversuch


Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.”1.Johannes 4,16b. Das ist doch eine eindeutige und klare Aussage und befreit uns vor den theologischen Spekulationen über Gott, weil hier sich gleich auf das Praktische konzentriert wird. Aber was, wenn nun angefragt wird: Liebe zu wem? Liebt Gott jeden Menschen, weil sie seine Geschöpfe sind, liebt er dann auch den Teufel und seine Daimonen, da er die ja auch erschaffen hatte, die er als gute Kreaturen erschuf und von denen er vorauswußte, daß sie gegen ihn rebellieren werden und so zu den Mächten der Finsternis wurden?

In welcher Liebe zu wem muß der Mensch bleiben, damit er in Gottes Liebe zu ihm bleibt? Ist hier an seine Liebe zu Gott und zu den Menschen zu denken, oder reicht etwa die Menschenliebe? Und was hat es für Folgen, wenn ein Mensch weder Gott noch seine Mitmenschen liebt? Die Aussage: „Wer in der Liebe bleibt“, ist doch conditional zu verstehen: Wer diese Condition erfüllt, der und nur der bleibt in Gott, wird also von ihm geliebt. Es gibt also die Möglichkeit eines Herausfallens aus dem Geliebtwerden von Gott.

Aber diese Aussage ist noch viel schwieriger als ein naiver Leser es sich vorstellt. Gott liebt: Diese Aussage ist klar: Gott fungiert als ein Subjekt, dem das Prädikat: „lieben“ zugeschrieben wird. Das evoziert nun die Nachfrage, die zur Klärung dieser Aussage notwendige: Liebt Gott notwendig, kann er nicht anders als zu lieben oder ist es ein kontingentes Geschehen, daß er also freiwillig liebt, daß er also auch freiwillig nicht lieben könnte? Wenn nun die Liebe des Menschen zu Gott und zu den Menschen als die Condition anzusehen ist, daß Gott einen Menschen liebt, dann kann diese Liebe keine notwendige sein, daß Gott völlig unabhängig davon, ob ein Mensch liebt, ihn liebt und immer lieben wird.

Aber in der Aussage wird das Lieben Gottes nicht prädikativ verwendet, sondern als eine, oder gar die Wesensbestimmung Gottes selbst. Damit steht die Theologie vor einer der schwierigsten Aufgaben, zu durchdenken, was das Wesen Gottes ausmacht. Dem Menschen, wie auch allen Geschöpfen Gottes ist durch Gott eine ihm und allen eigene Natur vorgegeben, dem Menschen seine menschliche Natur, zu der er sich dann noch reflexiv verhalten kann: Der Mensch kann sich bejahen als das, wozu ihn Gott erschaffen hat, erst Mal seine Natur oder er kann sie verneinen, indem er entweder mehr als ein Geschöpf Gottes sein will oder weniger. Aber stets liegt ihm seine Natur voraus zu der er sich dann sekundär kontingent verhalten kann. Diese Natur ist die Idee Gottes vom Menschsein und geht so ante rem seiner Existenz voraus. Aber die Idee des Menschen hat Gott selbst kontingent hervorgebracht, denn er hätte dem Menschen auch eine andere Natur zudenken können. Die ideele Welt, das Glaubensbekenntnis subsumiert sie unter die unsichtbare Welt, ist so von Gott verschieden, wie Gott als das Subjekt von dem verschieden ist, was er hervorbringt als von ihm Gedachtes, seinen Ideen.

Verhält sich nun Gottes Natur zu seinem Tuen wie es beim Menschen sich verhält: Sein Sein geht seinem Tuen voraus,wenn dabei unter dem Sein nicht das pure Seien sondern ein bestimmtes Sein, die Natur Gottes bzw die Natur des Menschen gedacht wird? Dann würde Gott wie ein kreatürliches Seiendes gedacht, also univok und nicht analog, ähnlich= analog und nicht gleichartig= univok. Die Natur des Menschen ist die Idee Gottes vom Menschsein, die jeder Einzelexistenz des Menschen zugrunde liegt, aber wie könnte nun Gott gedacht werden als ein Subjekt, dem seine eigene Natur genauso zugrunde liegt und zu der er sich dann nur noch reflexiv verhalten könnte wie ein Mensch?

Omnes determinatio est negatio, diese philosophische Erkenntnis kann und darf auch die Theologie nicht mißachten. Die Natur Gottes, das was ihm dann als zugrunde liegend gedacht würde, wäre als eine bestimmte eine Einschränkung Gottes: Sie besagt, indem sie aussagt, was Gott ist, was er alles nicht ist, weil er ein bestimmtes Sein ist. So würde Gott wie ein Mensch als ein Geschöpf gedacht, als eines das bestimmt ist und nicht durch sich selbst bestimmt ist. So kann aber Gott nicht als Gott gedacht werden.

Gott ist die Liebe“ muß also als das Ergebnis des göttlichen Selbstbestimmungsaktes gedacht werden: Er hat sich dazu bestimmt, die Liebe zu sein. So wird Gott als causa sui gedacht. Gott setzt somit eine Ordnung der Liebe, in der er sich selbst positioniert. In dieser Ordnung gilt nun die Aussage:“Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.”1.Johannes 4,16b. Nicht ist Gott so die Liebe,daß er von seiner Natur aus jeden Menschen lieben müßte, gleichgültig wie er sich dem Menschen gegenüber verhält.

Corollarium 

Eingedenk Heraklits These:„Der Krieg ist der Vater aller Dinge, aller Dinge König; die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.“ könnte man es so denken: Erst durch das Setzen von Differenzen, das etwas nur etwas ist, indem es etwas anderes nicht ist, entsteht bestimmtes Seiendes. Wenn Gott völlig unbestimmt wäre, wäre er weder für sich selbst noch für andere erkennbar, im Sinne Plotins wäre Gott das völlig Unerkennbare. Indem Gott sich aber selbst erkennt bestimmt er sich in diesem Akt zu etwas, zu seinem Gottsein und setzt damit die Differenz zu allem, was nicht Gott ist.  Den Krieg deute ich hier als das Setzen von Differenzen, daß alles, was ist, nun nur etwas ist, indem es nicht so ist wie alles andere: "Ich bin ich, weil Du nicht ich bin!"

In dem Wikipediaartikel "Das Eine" wird die neuplatonische Position und damit auch Plotins vortrefflich charakterisiert:

"Wegen seiner absoluten Einfachheit bildet das absolu  t transzendente Eine den äußersten Gegensatz zum Differenzierten und Mannigfaltigen. Es kann keine Unterscheidung enthalten, weder eine Zweiheit noch sonstige Pluralität. Jede Aussage, die eine positive Bestimmung darstellt, widerspricht dem absolut undifferenzierten Charakter des Einen, denn jede positive Bestimmung impliziert einen Unterschied, einen Gegensatz und damit Nicht-Einheit. Man kann nicht einmal wahrheitsgemäß aussagen, dass das Eine „ist“, denn das Sein als Gegenteil des Nichtseins oder das vollkommene Sein im Gegensatz zu einem geminderten Sein setzt bereits eine Unterscheidung voraus und damit etwas, was dem Einen nachgeordnet ist. Das Eine ist „überseiend“, es transzendiert das Sein. Es ist kein „Etwas“.

Als höchste Instanz nimmt dieses Eine im Neuplatonismus die Stellung ein, die in religiösen Systemen Gott bzw. der obersten Gottheit zukommt. Wegen seiner absoluten Bestimmungslosigkeit und seiner Seinstranszendenz dürfen ihm aber keine göttlichen Merkmale zugeschrieben werden. Daher ist sogar die Identifizierung des Einen mit dem Guten aus neuplatonischer Sicht nur unter einem bestimmten Gesichtspunkt angebracht. Wenn das Eine aus der menschlichen Perspektive betrachtet wird, erscheint es als etwas Höheres und damit Gutes und kann daher als „gut“ bezeichnet werden. An und für sich ist es aber auch von dieser Bestimmung frei. Genau genommen ist es weder gut noch schlecht, sondern jenseits solcher Begrifflichkeit."

Ich möchte vorschlagen, das Verhältnis des "Eines" zu dem "Nous" bei Plotin als ein den Übergang vom Einen zum Nous als den Selbstbestimmungsakt Gottes zu rekomstruieren. 


  

Dienstag, 30. Juni 2026

Eigentlich ist die katholische Welt in Deutschland in Ordnung....für die Reformer

 

Eigentlich ist die katholische Welt in Deutschland in Ordnung....für die Reformer


Fast leere Predigerseminare, sinkende Mitgliedszahlen und der Mißbrauchsskandal: Das sind doch die besten Argumente für eine baldigste Durchsetzung der Modernisierungsagenda des linksliberalen Katholizismus. So lange die Kirche so katholisch bleibe, wie sie jetzt noch sei, sei ihr Niedergang unaufhaltsam. Das Kirchenvolk sei eben progressiv, nur das reaktionäre Rom verhindere nun die so notwendige Modernisierung der Kirche.

Aber dann passieren Dinge, die sich nicht ereignen dürften. Kath de, das Zentralorgan der Modernisten muß einräumen, daß die traditionalistischen Gruppen mehr Neupriester haben.1

Wie kann das nur möglich sein, daß die Ewiggestrigen, die Petrus- und die Piusbruderschaft anziehender sind gar auf junge Männer als die zeitgeistgestylten sonstigen Priesterseminare? Da diese Tatsache nicht wegdiskutiert werden kann, müssen eben diese Nachwuchspriester diffamiert werden als ,,,? So heißt es nun auf Kath de: „Nach Ansicht des Schweizer Theologen Daniel Ammann haben traditionalistische Gruppierungen wie die Petrusbruderschaft und die Piusbruderschaft deshalb so viel Priesternachwuchs, weil es sich "bei diesen Bruderschaften um Sondergesellschaften, die in ihrem Selbstverständnis quasi noch in den 1950-er Jahren leben" handelt. "So manche der Priesterseminaristen stammen aus kinderreichen Familien, in denen es nicht unüblich ist, dass ein Sohn Priester wird. Sie leben in sehr abgeschotteten Gruppierungen, und die Berufung zum Priester gilt in ihrer Welt als sehr wichtig“, sagte Ammann am Wochenende dem Schweizer Internetportal kath.ch. Ein weiterer Grund sei "der missionarische Drive" der Gemeinschaften, der eine große Motivation darstelle.“

Der erste Vorwurf lautet also,daß sie „Sondergesellschaften“ seien. Nur, ansonsten wird doch permanent das Hohelied des Pluralismus angestimmt, daß die katholische Uniformität zu überwinden sei, daß ein Maximum an Diversität zu erstreben sei. Sie lebten gar noch in dem Selbstverständnis der 50er Jahre. Damit wird umschrieben, daß diese Gemeinschaften sich an dem vorkonziliaren Katholizismus orientierten und das sei eben verwerflich. Das implizite Argument lautet dabei, daß nur eine Kirche auf der Höhe ihrer Zeit die zeitgenössischen Menschen erreichen könnte. So erreichten diese Traditionalisten nur Vorgestrige. Nur wie kommt es, daß es jetzt so viele Vorgestrige gibt? Könnte das etwa daran liegen, daß die Moderne, der sich die Kirche so energisch einpassen will, schon geendet ist und so die sich modernisierende in der postmodernen Epoche gar nicht mehr zeitgemäß ist?

Die Nachwuchspriester kämen aus „kinderreichen Familien“. Das ist als ein Vorwurf gemeint: Kinderreiche Familien passen nicht in die moderne Welt, in der beide Ehepartner berufstätig zu sein haben, so daß so keine kinderreichen Ehen vorkommen. Jetzt wird dieser Priesternachwuchs weiter diffamiert: In solchen Milieus, kinderreich und abgeschottet von der modernen Gesellschaft sei es nicht „unüblich“, daß einer der vielen Kinder ein Priester werde. Also nicht aus einer persönlichen Entscheidung heraus, aus dem Glauben, zum Priesteramt berufen zu sein, werden sie Priester, sondern weil das da so üblich sei, wenn man so viele Kinder hat und nicht recht weiß, wohin mit den vielen!

Aber es kommt noch schlimmer: Ein „missionarischer Drive“ motiviere sie dazu, Priester zu werden. Die Kath de Leserschaft weiß natürlich, daß alles Missionarische etwas Vorkonziliares ist, da jetzt die Kirche jeden in seiner Religion oder als einen Atheisten so anerkennt wie er ist und mit ihm dialogisiert, nicht aber jemanden bekehren will.


Also, da werden Personen Priester, die die zeitgeistbewußte Kirche nicht akzeptieren könne und für die so in der Kirche kein Platz sei. Und die Richtigen, die zum Priesteramt wirklich Geeigneten kommen nicht in die Priesterseminare, da die Kirche sich noch nicht hinreichend modernisiert habe. Es frägt sich aber, ob es diese wirklich gibt oder ob sie nur in der Phantasie der Reformer existieren.


Aber Kath de muß weitere Hiobsbotschaften verkraften, die mit dem festen Glauben an den Siegeszug der Aufklärung und Vernunft nicht vereinbar sind: „Seelsorgliche Begleitung im Vordergrund.Dass das Thema weiterhin beschäftigt, zeigt eine aktuelle Yougov-Umfrage. Demnach glaubt rund jeder vierte Deutsche sicher oder eher an Dämonen, Teufel oder Besessenheit. Aber wie geht die Kirche heute mit den Menschen um, die meinen, besessen zu sein? 2 Was soll die sich modernisierende Kirche mit so vormodern Glaubenden machen? Müßte man sie nicht seelsorgerlich aufklären, daß es weder Daimonen noch den Teufel gäbe. Wer an den Teufel glaubt, der wird wohl war auch noch an die Jungfräulichkeit von Maria glauben und sonstiges Vorkonziliare.

Die sich der Moderne verpflichtet fühlende Kirche muß so Vorgestrige aus ihren Reihen ausschließen, denn sie setzt auf den modern aufgeklärten Menschen.



1 Priesternachwuchs :Theologe: Deshalb haben traditionalistische Gruppen mehr Neupriester,Kath de 29.6.2026.

2 Skepsis – doch Glaube an Dämonen bleibt 50 Jahre nach Anneliese Michel: Wie der Exorzismus weiterlebt. Kath de 30.6.2026


Montag, 29. Juni 2026

Von der Reich Gottes Verkündigung zum Jawort zur modernen pluralistischen Gesellschaft – eine Grobskizze

 

Von der Reich Gottes Verkündigung zum Jawort zur modernen pluralistischen Gesellschaft – eine Grobskizze


In der Jesusforschung, was hat er wirklich gepredigt und wie verstand er sich selbst verbunden mit dem kritischen Unterton, daß vielleicht schon die Evangelien und die Briefe des Neuen Testamentes Jesu von Nazareth Anliegen fehldeuteten und verzeichneten, existieren doch einige Konsens, daß er den Einbruch des Reich Gottes baldigst erwartete und daß er predigte: Kehret um.damit ihr eingehen könnt in dies Reich!

Der „alte Äon“ glich der Titanic kurz vor ihrem Untergang und es galt nun: Nur die in den Rettungsboten werden gerettet werden, die also in der neuen Arche Noah, der Kirche sich gerettet Habenden. Damit wäre schon der Kerngedanke der frühen Kirche charakterisiert. Die beliebte Polemik, Jesus verkündigte das Reich Gottes, aber die Kirche kam, verkennt, daß die ursprüngliche Bedeutung der Kirche die der Arche war, die die Christen aus dem Weltuntergang retten sollte und konnte, aus dem Untergang der die Niederkunft des Reich Gottes einleiten würde.

Die Gestalt dieser Welt vergeht“(1.Korintherbrief 7,31) lautete nicht nur bei dem Apostelfürsten Paulus die Grundüberzeugung, sondern so glaubte das Urchristentum.


Die Konstantinische Epoche zeigt uns nun grob skizziert ein anderes Gesicht: Im Bund mit dem Kaiser wurde die Welt nun zu einer Gestaltungsaufgabe, es galt die Gesellschaft als eine bestimmte vorgefunden Weltgestaltung zu christianisieren. Zu erforschen wäre, ob nun der Reich Gottes Idee eine Entwickelungstendenz innewohnte als einem Wachsen zum Reich Gottes hin.Die Kirche stand mit dem Staat der Gesellschaft gegenüber und wurde von ihnen als ihre Gestaltungsaufgabe begriffen.


Das Ende der Konstantinischen Epoche, als die drei großen christlichen Monarchien Europas, die Österreichs, Rußlands und Deutschlands untergingen führte zu einer neuen Situierung der Kirche, vollzogen im 2.Vaticanum. Sie bejaht sich jetzt als ein Subsystem der modernen pluralistischen Gesellschaft. Sie legitimiert sich nun durch ihre Systemleistungen, die sie für die Gesellschaft erbringt. Sie will dabei teilhaben an dem Projekt der Moderne, dem der Humanisierung der Welt und offeriert dazu religiöse Vorstellungen zur Motivationssteigerung für ein Engagieren für dies Projekt der Moderne.Als ein Element der pluralistisch strukturierten Gesellschaft rangiert nun für die Kirche der Staat neben der allgemeinen Öffentlichkeit als der Adressat seiner moralisch- sozialethischen Anliegen. Das eigentlich Christliche, die christliche Erlösungsreligion wird so zu einem innerweltlichen Humanitarismus transformiert,das Eigentliche nicht mehr kommuniziert.

Der „alte Äon“, dem das Reich Gottes sein Ende bereiten sollte, wird nun zu der zu bejahenden und im Kampf gegen seine Kritiker zu verteidigenden modernen Gesellschaft, der die Kirche subordiniert dient.

Das Urchristentum ersehnte den Untergang der alten Welt, damit das Reich Gottes einbräche, jetzt kämpft die Kirche um  den Erhalt dieser Welt: "Schöpfung bewahren!"

Aus dem "Ich bin die Wahrheit" Jesu Christi wird: "Eine von vielen Wahrheiten bin ich." 

 


Sonntag, 28. Juni 2026

Wenn von einer unbedingten Bejahung des 2.Vaticanumes geschrieben wird, was wird damit gemeint?

 

Wenn von einer unbedingten Bejahung des 2.Vaticanumes geschrieben wird, was wird damit gemeint?


Seit einiger Zeit hege ich diesbezüglich einen Verdacht, den ich noch nicht verifizieren kann, aber den ich für sehr wahrscheinlich halte.Nicht die vielfältigen theologischen Aussagen der Texte dieses Konziles sind gemeint, wenn das Konzil als unbedingt zu Bejahendes gefeiert wird, sondern primär seine kirchenpolitischen Intentionen.


Im 2.Vaticnum habe die Kirche die moderne bürgerliche Gesellschaft, fundiert auf der Ideologie der Menschenrechte und der Menschenwürde anerkannt und damit objektiv gesehen die gesamte konstantinische Epoche als den Irrweg der Kirche abgeurteilt. Sie habe daraus aber noch nicht die Konsequenz gezogen, nun ihr eigenes Innenleben demgemäß zu gestalten, sich also zu enthierarchisieren und zu verdemokratisieren.


Im 2.Vaticanum sei die Zeit(geist)gemäßheit zu dem Kriterium der Kirche und der Theologie avanciert, daß die Geschichte der Kirche und ihrer Theologie ein permanenter Anpassungsprozeß an die jeweilige Zeit gewesen sei, auch wenn die conservativen Kräfte in der Kirche sich jeweils der notwendigen Modernisierung entgegengesetzt hätten, aber den Progreß nicht aufhalten konnten. Das wäre die „Tradition“ der Kirche, daß so nun ein weiteres Einpassen in die Moderne verlange.

Dazu gehöre die Anerkenntnis aller Religionen als gleich wahre, der Verzicht auf jegliche Mission und daß stattdessen das Eintreten für die Menschenrechte die Zentralaufgabe der Kirche zu sein habe.


Im 2.Vaticanum habe so die Kirche die zeitgeschichtliche Bedingtheit all ihrer Lehren erkannt und sei so offen geworden für eine generelle Modernisierung der Kirche, die nur von Conservativen und Reaktionären torpediert würde


Dabei oszilliert das innerkirchliche Reformlager zwischen einer rein marktwirtschaftlichen Konzeption: „Der Kunde ist König“ und einer dogmatisch aufklärerischen, daß einfach gesagt reaktionären, conservativen Bedürfnissen nicht nachgegangen werden dürfe, das wäre ein illegitimer Populismus sondern nur den progressiven Wünschen nachzugehen sei. So sei jeder Versuch einer Rehabilitierung der „Alten Messe“ zu verwerfen, aber wenn Homosexuelle oder LGBTQ- Anhänger Gottesdienste für sich haben wollen, müsse das begeistert bejaht werden.


Dabei gilt die Morallehre der Kirche als ihr größter Irrtum, sodaß es am besten wäre, einfach dem vernünftigen Menschen es anheimzustellen, wie er selbst leben möchte, sofern er dabei die Moraldogmen der Politischen Korrektheit respektiert als die von jedem Bürger anzuerkennenden öffentlichen Religion,


Da die Bejahung der westlichen Demokratie, faktisch die Herrschaft einer Parteienpolitikeroligarchie die Aufgabe der Kirche sei, müsse sie nun vorrangig den Kampf gegen „Rechts“ führen. Die Kirche habe sich dabei als ein Subsystem der Gesellschaft zu verstehen, die sich durch ihre Leistungserbringungen für sie legitimiert. Traumatisierend wirkte dabei die Einstufung der Kirche und der Religion als nichtsystemrelevant in der Coronakrisenzeit: Nein wir sind relevant für die moderne Gesellschaft.

Nun ist das nicht eine Anreihung von Einzelpunkten, sondern meint einen Grundsatz, der sich dann so expliziert, daß die Anerkennung des Pluralismus als dem Fundament der modernen Gesellschaft die Behauptung, daß es eine Wahrheit gäbe, die als uns offenbarte uns beansprüche, nicht akzeptierbar sei.  

Samstag, 27. Juni 2026

Stellt die Menschenwürde das Zentrum der christlichen Religion dar?

 

Stellt die Menschenwürde das Zentrum der christlichen Religion dar?



Das Narrativ der Kaprizierung auf die Menschenwürde wird schöpfungstheologisch fundiert: Da Gott der Schöpfer aller Menschen sei, er sie gar als sein Ebenbild erschaffen habe, gälte dem Menschen eine ihm eigene Würde.Daraus wird dann direkt deduziert, daß die Kirche vorrangig sich um die Menschenrechte zu engagieren habe, isb für solche Menschengruppen, denen die Anerkennung ihrer Würde teilweise oder fast vollständig verwehrt würde. Das wären nun die Frauen, die in der Katholischen Kirche immer noch diskriminiert würden und das LGBTQ-Klientel und die „Flüchtlinge“. Im Prinzip würde aber die westliche Gesellschaft mit ihrer Demokratie und dem Rechts- und Sozialstaat der Menschenwürde gerecht werden im Kontrast zu den autoritär- despotisch regierten Ländern, denen so die Feindschaft zu erklären sei: Rußland, China, dem Iran usw.

Stimmt das aber auch? Als erstes ist zu kritisieren, daß die große Erlösungsgeschichte (vgl Lyotard über die großen Erzählungen) der christlichen Religion, vom Fall des Menschen und wie er durch Jesus Christus erlöst wird und wie dabei die Kirche mitwirkt, völlig ausgeblendet wird. In Jesus bestätigt Gott nur seine Liebe zu allen Menschen, da er ihr Schöpfer ist. Darüber hinaus lehrten alle monotheistischen Religionen die Liebe des Schöpfergottes zu allen Menschen, sodaß jede Missionierung unter den monotheistischen Religionen sinnwidrig sei.

Im Zentrum des Alten Testamentes steht aber nicht Gott als der alle seine Geschöpfe liebende Schöpfergott sondern der Gott, der das Volk Israel zu seinem Volke erwählte und für den die anderen Völker die nichterwählten sind. Sein Volk errettete er aus dem ägyptischen Sklavenhaus,das ägyptische Volk schlug er mit entsetzlichen Plagen, er tötete die Kinder Ägyptens. Der Apostelfürst Paulus predigt über die Wohltaten Gottes für sein Volk: Sieben Völker hat Gott im Lande Kannaan vernichtet und ihr Land ihnen zum Besitz gegeben.“ Apg 13,19. Wie könnte dieser siebenfache Genoizid mit dem Glauben an den alle Menschen liebenden Gott vereinbar sein? Nicht die Allliebe Gottes bestimmt das Alte Testament sondern die Differenz zwischen dem erwählten Volke und den nichterwählten. Darüber hinaus: Wie ist es mit der Liebe Gottes zu allen Menschen vereinbar, daß er in der Sintflut die ganze Menschheit ausrottete, acht Gerechte in der Arche Noah ausgenommen?

Im Neuen Testament steht nun Jesu Christi Verkündigung des Reich Gottes im Zentrum mit der Frage: Wer wird in dieses Reich eingehen und wer nicht? So komplex nun diese Frage beantwortet wird, nie lehrte Jesus, daß jeder Mensch als notwendige und hinreichende Eintrittsbedingung auf sein bloßes Menschsein verweisen bräuchte.Wenn Jesus Christus (Mk 16,16) verkündet, daß jeder der glaubt und getauft ist, in das ewige Leben eingehen wird, der Nichtgläubige aber verdammt wird im Endgericht, dann ist das unvereinbar mit der Menschenwürde und isb den Menschenrechten, denn selbst Gott dürfte keinen Menschen ob seines Nichtglaubens diskriminieren.

Das Zentrum der Verkündigung Jesu Christi verschwindet ganz wegen der Kaprizierung auf den jeden Menschen bejahenden Schöpfergott und der sozialdiakonischen Praxis des Eintretens für die Menschenrechte. Das Projekt der Humanisierung der Welt ersetzt so die Reich Gottes Verkündigung Jesu. Prinzipieller: Für die christliche Religion gilt der Mensch als erlösungsbedürftig,  somit auch als ein Zuüberwindender, daß er ein neuer Mensch in Christo werde und nicht daß Gott ihn so bejahe wie er ist als "Alter Adam"!

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Freitag, 26. Juni 2026

Eine Welt ohne Grenzen – ein gemeinsames Projekt der Linken und der Katholischen Kirche?

 

Eine Welt ohne Grenzen – ein gemeinsames Projekt der Linken und der Katholischen Kirche?


Slavoj Zizek enthüllt in seinem Buch:“Der neue Klassenkampf“ die neue Revolutionsstrategie der Linken, nachdem sie ihre Hoffnung auf das revolutionäre Subjekt der Arbeiterklasse endgültig, desillusioniert aufgegeben hatten:“Nur eine wirklich große Anzahl von Flüchtlingen(mitsamt ihrer Enttäuschungen,da Europa ihre Erwartungen offensichtlich nicht erfüllen kann) könne die radikale europäische Linke wiederbeleben.“1

Es soll nun der Gedankengang, der diese Revolutionsstrategie hervorgebracht hat, rekonstruiert werden. Am Anfang war der Wille Linksintellektueller, daß die modern bürgerlich - kapitalistische Gesell-schaftsordnung überwunden werden müsse. Das verband sich mit der Einsicht, daß die Gruppe der Linksintellektuellen auf sich allein gestellt, der Aufgabe einer revolutionären Überwindung dieser Gesell-schaftsordnung nicht gewachsen sei. Wer kann dann das revolutionäre Subjekt sein, wenn es nicht der aufgeklärte Bürger sein kann,und nicht eine neue Intellektuellenherrschaft in einer Entsprechung zu dem Konzept einer Priesterherrschaft? Der Marxismus gab darauf die Antwort, die die Linke bis 1989 im Wesentlichen zustimmte. Der Klassenkampf sollte dabei das Mittel sein, durch das die Revolution schlußendlich siegen würde. Zu beachten ist hierbei, daß die Gründe, warum die Linksintellektuellen das Ende der bürgerlichen Gesellschaft herbeisehnten und die Gründe, warum die revolutionäre Arbeiterklasse den Kapitalismus überwinden möchte, nicht a priori identisch sind.

Wer könnte nun als ein Ersatz für die Arbeiterklasse als das revolutionäre Subjekt fungieren? Der Widerspruch zwischen der Arbeiterklasse und der Bourgeoisie wird nun substituiert durch den zwischen den ausgebeuteten Völkern und den sie imperialistisch ausbeutenden Völkern. Die „Flüchtlinge“ sind nur Vertreter der ausgebeuteten Völker, die nun in Europa und Amerika die „Ausbeuter“ selbst „ausbeuten“ wollen, indem sie einen Anteil an dem Reichtum der „Ausbeuter“ für sich zurückfordern da unser Reichtum doch nur deren „Ausbeutung“ erwirkt sei. Die individuelle Rückgewinnung des ihnen eigentlich gehörenden Reichtumes der westlichen Länder würde sich dann in eine politische Revolution radicalisieren, in der die bürgerlich- kapitalistische Gesellschaft zerstört würde.

Damit transformiert sich der Klassenkampf in einen zwischen ausgebeuteten und ausbeutenden Völkern. Er wird zu einem ethnischen Konflikt. Diesen Wandel kritisiert nun der in diesem Punkte eher traditionalistische Linke Zizek in diesem Buch.Seine Kritik fundiert er mit diesem Leninzitat, das wirklich bedenkenswert ist:“Die Methode der sozialistischen Reolution unter der Losung >Fort mit den Grenzen< ist völlige Konfusion.“ „Wir vertreten die Notwendigkeit des Staates,der Staat aber setzt Grenzen voraus. Zum Staat kann natürlich eine bürgerliche Regierung gehören,während wir Sowjets brauchen. Aber auch für diese besteht die Frage der Grenzen. Was heißt >Fort mit den Grenzen<? Hier beginnt die Anarchie.“2

Die Forderung nach der Auflösung aller Grenzen zerstört die Ordnung des Staates und verwandelte die Welt so in eine Anarchie.Daß diese Erkenntnis der Revolutionär Lenin erfaßte, zeigt seine Größe. Die postmarxistische Linke dagegen will die Anarchie als die Zerstörung jeglicher staatlicher Ordnung. Indem sie die Ordnung des Staates zerstören will,will sie auch die Zerstörung der Ordnung der Völker. Sie revoltiert so gegen die Schöpfungsordnungen Gottes.


Aber wie konnte es nun dazu kommen, daß jetzt postmarxistische Linke mit der Kirche zusammen faktisch die Ordnung des Staates nichten wollen? Ein Staat der offenen Grenzen liquidiert sich ja selbst.


Meine vorläufige These dazu lautet: Die Katholische Kirche hat sich dem Humanitarismus zugewandt und dabei die Gehalte der christlichen Religion aufgegeben. Zu diesem Humanitarismus als dem Glauben an den guten Menschen gehört auch die Vorstellung einer herrschaftsfreien Weltgesellschaft, die nur noch aus vernünftigen Menschen bestünde ohne eine Volks- und Geschlechtszugehörigkeit, ohne eine sie beanspruchende Religion , daß es nur noch atomisierte Menschen gäbe, die sich alle wechselseitig als gleiche bejahten.


1Zizek, Der neue Klassenkampf, 2020, S.88.

2A.a..O. S.95.


Donnerstag, 25. Juni 2026

Auf Rom hören und das Gegenteil tuen- die neue Praxis der „Synodalkirche“

 

Auf Rom hören und das Gegenteil tuen- die neue Praxis der „Synodalkirche“


Kath de überbrachte am 23.6.2026 die Hiobsbotschaft: „Vatikan gibt keine Erlaubnis zur Laienpredigt in der Messe“, um am gleichen Tage ergänzend zu melden: „Abgelehnte Erlaubnis für Laienpredigt stößt auf negative Reaktionen“.Damit hat wiederum der Vatican dem Einstieg in die Einführung in das Fraunpriestertum die „Rote Karte“ gezeigt: Erst läßt man die Laien und isb die Frauen in der hl.Messe predigen, um dann zu proklamieren: Wenn Frauen schon in der Messe predigen dürfen, dann müßten sie auch der Eucharistie vorstehen können.

Wenn einem Fußballspieler die „Rote Karte“ von dem Schiedsrichter gezeigt wurde, muß der Spieler das Spielfeld verlassen und er gehorcht auch.Kein Fall einer Insubordination ist in der Geschichte des Fußballspieles bekannt geworden. Ganz anders verhält sich nun die neue „Synodalkirche“ Deutschlands. Das Laien- ZK „erwartet von den Oberhirten dennoch eine Sonderregelung für Laien.“ 1Das heißt im Klartext: Laien dürfen weiterhin in den hl.Messen predigen. Ob das ZK schon gänzlich die Macht in der Kirche erobert hat, ist noch nicht eindeutig beantwortbar aber die Machtübernahme wäre gelungen, akzeptierte der Vatican die neue Kirchenordnung, wie sie der „Synodale Weg“ beschlossen hat.

Am 24.6.2026 ergriff dann ein Pastoraltheologe wider den Vatican das Wort: „Pastoraltheologe: Vatikanabsage hilft nicht gegen Klerikalismus“:Dieser Pastoraltheologe, also ein Marketingexperte „äußerte die Hoffnung, dass das Vatikan-Verbot keine Auswirkungen auf den Gemeinde-Alltag habe. >Denn ich hoffe, dass mit dieser römischen Intervention in vielen Gemeinden genauso umgegangen wird, wie es bereits mit dem Predigtverbot von 1988 geschehen ist: Man hört Rom und geht dennoch in ungekündigter Verbundenheit mit der Weltkirche mit guten Gründen und im Vertrauen auf den schöpferischen Geist im Heilsplan Gottes einen anderen Weg.<"

Das Hören auf Rom wird hier nun auf das Grotesktete in sein Gegenteil verkehrt: Hören heißt nun das Gegenteil vom Gehörten zu tuen! Unter der ungekündigten Verbundenheit mit der Weltkirche wird nun verstanden, daß die deutsche Synodalkirche macht, was sie will und nennt das einen „anderen Weg“.

Größte Beliebtheit unter Häretikern, Apostaten und Schismatikern erfreut sich dabei der Rekurs auf den „Heiligen Geist“, der dem Heiligen Geist, der die Kirche nun 2000 Jahre führt, widerspricht. Dieser „Geist“ sei ein schöpferischer, das meint einer, der wie einem Politiker erklärt: „Was schert mich mein Geschwätz von Gestern!“ 2000 Jahre lang hat also der Heilige Geist nicht erkannt, daß die Laien und isb die Frauen das Recht hätten, in der Messe zu predigen, aber jetzt ist ihm dieser fatale Irrtum aufgefallen und er korrigierte seinen groben Irrtum, indem er nun den Synodalen diese Kurskorrektur offenbarte. Daß das so neu Offenbarte identisch ist mit den Erkenntnissen des vorherrschenden Zeitgeistes, irritiert solche progressiven Charismatiker nicht.


Eine Frage stellt sich mich nun: Wenn nun der feministische Suffragettentraum sich nicht erfüllt,daß die ersten Laienpredigerin wortgewaltig von den Kanzeln herab das Kirchenvolk aufklären, daß die armen Frauen nun 2000 Jahre lang in der Kirche unterjocht worden seien sondern predigten, daß das Glück einer Frau in der Liebe und dem Familienleben bestünde, wer von den Befürwortern der Laienpredigt würde dann noch die Laienpredigt in der Kirche gutheißen? Begründet sich die Forderung, daß die Laienpredigt in der Messe zu erlauben sei, nicht mit der Annahme, daß die Laien im Vergleich zu den Priestern liberaler, progressiver seien und so zeitgeisterfüllt predigen werden? Laien, die gemäß der Lehre der Kirche predigen würden, sind sicher unerwünscht.


Selbstredend ist das Endziel des Kampfes um die Laienpredigt in der Messe die Auflösung der hierarischen Struktur der Kirche, aber man sollte deswegen Näherliegendes nicht gänzlich aus den Augen verlieren, die einfache Marketingstrategie, daß von Frauen angepriesene Produkte, und eine Predigt ist ja auch nichts anderes als ein Verkaufsprodukt,wenn sie denn attraktiv sind, sich gut verkaufen lassen. Ziehen etwa attraktive Frauen mehr Männer in den Gottesdienst, wenn sie dann da predigen? Wären dann etwa Pfarrer, die heiraten dürfen, auch attraktiver für Frauen? Aus pastoraltheologischer Perspektive sind das sehr wohl bedenkenswerte Überlegungen! 

Zusatz

In einer (post)modernen Gesellschaft mit ihrer hochgradigen Arbeitsteilung stellt die Forderung nach einer Laienpredigt einen Anachronismus dar oder was wäre von der Forderung zu halten, daß die Gäste in einem Speiserestaurant selbst mitkochen sollen, damit die Speisen ihnen mehr munden? 



1Kath de am 23.6.2026:Abgelehnte Erlaubnis für Laienpredigt stößt auf negative Reaktionen.