Wir brauchen eine neue Kirche – Umstürzlerische Vorschläge aus der Giftküche des Laien-ZKs
Der ZK-Theologe und Vizepräsident dieser Vereinigung Herr Södling stellt klar, daß die von dieser Vereinigung propagierte Reformagenda erst der Schritte zur Zerstörung der Katholischen, denn wenn man erst Mal die Macht in der Kirche übernommen habe,dann könne erst richtig mit der Kirche aufgeräumt werden. „Es braucht eine katholische Internationale“ so betitelt Kath net am 13.März 2026 das Anliegen dieses ZK- Theologen.1
Als den ersten Punkt formuliert dieser ZK- Theologe sein vernichtendes Urteil über den jetzt gültigen Katechismus der Katholischen Kirche, diesem Kompendium der Lehre der Kirche: „Vizepräsident des ZdK behauptet: Die Kirche müsse sich ehrlich eingestehen, >dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht<.“ Unter dem Verb: erreichen wird hier nicht verstanden, daß der Katechismus zur Kenntnis genommen wird, und das dann nur von sehr wenigen, sondern daß er nur von sehr wenigen bejaht wird, daß nur sehr wenige der Katholiken der Lehre der Kirche zustimmten.
Da für diesen demokratisch gesonnenen Theologen als wahr nur gelten kann, was von einer Mehrheit der Katholiken bejaht wird und zudem abstimmungsberechtigt nur die jetzt gerade lebenden Katholiken sind, was die vor uns und was die nach uns Katholiken glauben, ist eben irrelevant, weil es nur auf die jetzigen ankäme,ist damit hinreichend bewiesen, daß dem Katechismus die „ Rote Karte“ zu zeigen sei.
„Wie die katholische Kirche in der globalisierten Welt ihre diakonische, soziale, pädagogische, kulturelle und dann auch politische Aufgabe erfüllen will, muss sie unter den verschärften Bedingungen der Gegenwart neu herausfinden.“ Was ist also die Aufgabe der Kirche? Sie habe diakonisch,pädagogisch,kulturell und politisch zu wirken. Damit gibt sich die Kirche selbst auf, indem sie auf ihre wesentliche Aufgabe verzichtet, die der Verkündigung des Evangeliumes und noch grundlegender die der Gottesverehrung durch und in ihrem Gottesdienst. Die Kirche soll in eine humanitaristische NGO transformiert werden eingedenk des Faktums, daß die Kirche,wenn überhaupt noch nur nach als eine Organisation der praktizierten Nächstenliebe akzeptiert wird.
Positives kann dieser ZK- Theologe aber schon in der jetzigen kirchlichen Praxis erkennen: „Es fehle ja nicht „an Initiativen und Projekten“, so Söding, und lobt dann: >von Caritas International über Justitia et Pax bis zum Flüchtlingswerk der Jesuiten, von den kirchlichen Hilfs- und Solidaritätswerken über Gemeinde- und Bistumspartnerschaften bis zu kirchlichen Basisbewegungen<, immerhin erwähnt er wenigstens noch >die Orden, die erfahrensten Gemeinschaften mit den intensivsten Kontakten weltweit<.
Ein Problem wird dabei aber übersehen:Wenn auch wohl die Allermeisten die Kirche als organisierte Nächstenliebe noch bejahen,so sagen sie dann aber auch: „Hoffentlich brauche ich die Kirche nicht,denn ich hoffe, nicht so in eine Notlage zu kommen, daß ich deren Dienste beanspruchen muß!“ Christsein heißt dann, die Kirchensteuer zu bezahlen, die hoffentlich die Kirche für ihr diakonisches Wirken ausgeben möge und daß man wenigstens ab und zu für ein sozial- caritatives Anliegen spendet – die zeitgenössische Version des Ablasses: „Spende und Du bist ein guter Mensch!“
Ach, und war da noch was mit Gott, dem Dreieinigen, ist das Christentum nicht eine Religion und hat was mit einer Gottesverehrung zu tuen? Das ist ein vorkonziliares Kirchenverständnis, dem leider noch der jetzige Katechismus ganz und gar verhaftet sei, aber das ist eben modernen Menschen Unzumutbares. So hat sich die Kirche aufzugeben! Stattdessen sei es die Aufgabe der Kirche, als eine neue „Internationale“ die Welt zu humanisieren im Bunde mit allen humanistischen Kräften, das Menschenrecht universal zur Geltung zu bringen! Aus der zur Mission berufenen Kirche wird so eine Agentur zur Weltoptimierung.
1Ob dieses ein kryptisches Anspiel auf die „Kommunistische Internationale“ ist, in der bekanntermaßen wir nicht auf ein höheres Wesen,Gott vertrauen sollen, sondern die Welt selbst revolutionieren sollen, indem wir das Menschenrecht universal verwirklichen,überlasse ich der Phantasie der geneigten Leser.