Montag, 7. September 2026

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan

 

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan



Nirgends in Deutschland ist die Ökumene so weit fortgeschritten wie in der Frage, bei welchen Parteien bei Landtags- und Bundestagswahlen man als Christ sein Kreuz machen darf und bei welcher auf keinem Falle, es sei denn, um es vorkonziliar zu formulieren, nur um den Preis des Verlustes seines Seelenheiles willen.

Die sich selbst als die demokratischen Parteien wechselseitig anerkennenden Parteien tragen die politische Verantwortung für circa 100.000 getöteter Kinder pro Jahr, für 1 Million in 10 Jahren. Diese Parteien dürfen und sollen wir Christen nach dem übereinstimmenden Votum der Bischöfe Deutschlands, des Laien-ZKs und aller maßgeblichen Theologen und der EKD wählen.Denn dies Töten von Kindern im Mutterleibe verstoße nicht gegen die Menschenwürde und die Humanität oder das sog. „christliche Menschenbild“.

Unvereinbar sei es dagegen, nicht jeden „Flüchtling“ und Asylantragssteller in unserem Lande aufzunehmen und ihn zu versorgen. Ein schwerer Verstoß gegen die Humanität sei es, schwerstkriminelle Nichtdeutsche „abschieben“ zu wollen, um die Einheimischen vor ihnen zu schützen. Denn in so einer Abschiebeforderung manifestiere sich der Wille zu einem autoritären Staat und eine ausländerfeindliche Gesinnung.

Wer gar die Rettung des „christlichen Abendlandes“, (was von dem heute noch übriggeblieben ist) vor dem hineinströmenden Islam fordere, diskriminiere in einer abscheulichsten Weise die wunderbare Religion des Islam, die zu fördern eine wahre Christenpflicht sei. Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee verwandelt worden sein wird, dann wäre der Islam endlich in Deutschland heimisch geworden!

Ja, wer sich für die „traditionelle Familie“ bestehend aus einer Mutter, einem Vater und Kindern einsetze, nicht für die Homoehe votiere und nicht jedem nicht das Recht zubillige, sein Geschlecht, seine sexuelle Orientierung frei zu wählen, der ist auch unwählbar, obgleich das immer noch so der Katechismus der Kirche lehrt.

Das eigene Volk vor der Ausländerkriminalität zu schützen, ist eben purster Rasssismus. Wer von Vergewaltigungen durch Asylanten schreibe, propagiere nur eine widerchristliche Ausländer-feindlichkeit.“Flüchtlinge“ und Asylanten sind eben immer nur gute Menschen, die nur von uns bösen Deutschen rassistisch motiviert maltraitiert werden.

Hier funktioniert die Ökumene1 auf das wunderbarste: Die antifaschistische Einheitsfront steht.

Die Ostdeutschen beweisen nun mal wieder, daß sie noch nicht reif für die Demokratie sind, sodaß hier die Kirchen noch eine Antirechtserziehungsaufgabe mitübernehmen müssen. Nicht eine Evangelisation sondern der Kampf gegen die AfD und alles Rechte ist eben die wichtigste Aufgabe aller Kirchen und Christen.



1Die Ökumene war seit 1945 auch primär politisch motiviert: Alle Kirchen sollten ihre innerchristlichen Differenzen zurückstellen im gemeinsamen Kampf gegen den Osten im Namen des Liberalismus. So ist jetzt ja auch der Dialog mit der Russisch- Orthodoxen Kirche eingestellt worden, da der Westen Rußland neu wieder zu dem Feind erklärt hat in der Abkehr zur einstigen Entspannungspolitik..

Samstag, 5. September 2026

Hat dieses Ereignis eine Bedeutung, daß der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Schulze an einer Antifa-Kundgebung teilnimmt, auf der das Zeigen unserer Nationalfahne strikt untersagt ist?

 

Hat dieses Ereignis eine Bedeutung, daß der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Schulze an einer Antifa-Kundgebung teilnimmt, auf der das Zeigen unserer Nationalfahne strikt untersagt ist?



Die „Freie Welt“ berichtet am 4.9.2026: „Unfassbar: Schulze-CDU will an Anti-AfD-Demo der Linksextremisten und Woke-Marxisten teilnehmen. Antifa-Kundgebung: Striktes Verbot von Deutschlandflaggen - CDU lässt schnell noch aufgemalte Deutschland-farben entfernen.

Wer diese Sätze aufmerksam mitdenkend liest, kann nicht umhin, daß hier eine totale Confusion sich manifestiert. Das „Nein“ zu dem Zeigen von unserer Nationalfahne ist ein eindeutig antideutscher Akt: „Wir sagen „Nein“ zu Deutschland!“ Die CDU-Parteiführung stimmt in dies „Nein“ ein und läßt dazu eine auf dem Kundgebungsplatz aufgemalte Deutschlandfahne entfernen. Wir erinnern uns an die Bundeskanzlerin Merkel, die eine ihr überreichte Deutschlandfahne in einen Papierkorb entsorgte: „Deutschland- ohne mich!“

Für Marxisten aller Couleur gilt der Primat des Klassenkampfes der Arbeiterklasse wider die Bourgeoisie und nicht ein nationalistisches oder antinationalistisches Engagement. „Nein zu Deutschland“ paßt wirklich nicht in die marxistische Ideologie hinein. Die westlichen Siegermächte verstanden den 2.Weltkrieg als ihren Krieg gegen Deutschland in der Annahme einer Willensidentität Hitlers mit dem deutschen Volke- die Nationalsozialisten taten doch nur das, was wir Deutschen eigentlich immer schon wollten. Die Antithese lieferte die marxistische Deutung der nationalsozialistischen Herrschaft, daß sie das deutsche Volk unterdrücke und es das russische Kriegsziel sei, unser Volk aus dieser Diktatur zu befreien.

Jetzt nimmt offensichtlich das linksradicale Lager die westliche Interpretation des Nationalsozialismus auf und erklärt „Deutschland“ zum Feind, statt stalinistisch es befreien zu wollen. Der aktuelle Kampf gegen die AfD ist so wie der Kampf gegen Hitler als der Kampf gegen das deutsche Volk zu führen.Das einstige Zentralorgan der SED, das „Neue Deutschland“ hat so diesen deutschtümelnden Namen gestrichen und nennt sich nur noch „nd“. Der Deutsche ist eben von seiner Natur her ein „Nazi“ und nur Antideutschen sei es gelungen, sich aus diesem deutsch-braunen Sumpf zu befreien, wenn sie mit der unter Linken so populären Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ einstimmen in die Kampfparole: „Deutschland verrecke!“ Und die CDU reiht sich ein in diese antifaschistische und antideutsche Einheitsfront.

Die demokratischen Blockparteien mögen wohl eine Politik für die Bürger des deutschen Staates betreiben wollen, isb aber für die Nichtbürger, die „Flüchtlinge“ und „Asylanten“, aber nicht für das deutsche Volk und nicht für seine Bürger als Deutsche. Unser Volkstum soll so zum Verschwinden gebracht werden. Die Deutschlandfahne muß weg!

Lesefrüchte: „Was bedeuten Volk und Nation für einen Katholiken?“1

 

Lesefrüchte: „Was bedeuten Volk und Nation für einen Katholiken?“1



Johannes Messner schreibt in seinem Buch: Das Naturrecht: „daß die Nation >nicht treffender als mit Hegels Ausdruck objektiver Geist gekennzeichnet werden (kann),weil sie unabhängig von jedem Einzelnen besteht,während doch jeder Einzelne darin geistig wurzelt<. Im Volkstum,den Lebensformen,Sitten, Gebräuchen und Traditinen, >erlebt sich das Volk als Gemeinschaft, lebt es die Gemeinschaft kraft institutioneller Bindungen und gibt es der geistigen Welt seiner Gemeinschaft die Dauer über die Generationen hinweg<.Hier wird es sich >seiner Verbundenheit im gemeinsamen Schicksal< bewußt,nährt es die >Erinnerung … an seine gemeinsame Geschichte, an gemeinsame Bedrängnisse,Kriege und Siege,an seine Heldengestalten, in näherer und fernerer Vergangenheit,an die Krieger,Heiligen und Staatsmänner, durch die sich das Volk zu gemeinsamen Idealen aufgerufen sieht<.“ 2

Zur Katholischen Kirche schreibt er dann dies,das heute völlig von der Kirche daimonisiert wird: Die Kirche wüsse, „daß der Glaube durch die Brechung oder Spiegelung im Volkstum an Lebendigkeit gewinnt.“ 3

(Das ist m.E die Stärke der Russisch-Orthodoxen Kirche, die jetzt völlig zu Unrecht so heftig angegriffen wird, nicht etwa aus theologischen sondern aus pur politischen Gründen.)

1Friedrich Romig, in: Die Rechte der Nation,2002, S.17- 21,

2A.a.O. S.19.

3A.a.O. S.19.

Freitag, 4. September 2026

Eine vergessene, verdrängte Wahrheit: Wir haben Feinde

 

Eine vergessene, verdrängte Wahrheit: Wir haben Feinde



Man könnte Jesu Gebot der Feindesliebe so deuten,als wollte er uns aufklären, daß es entweder gar keine Feinde gäbe, sondern nur „Feindbilder“, durch die wir unsere Mitmenschen zu Feinden machten, oder daß, wenn es schon Feinde gäbe, die durch ihnen gegenüber praktizierte Nächstenliebe in uns freundlich Gesonnene transsubstantioniert werden würden.

Aber wer jetzt aufruft: „Nein, wir haben doch wirklich Feinde, gegen die wir uns zu verteidigen hätten, trüge Eulen nach Athen, denn der Zeitgeist hat sich gewandelt. Wir erleben und erleiden eine Wiederkehr des Kalten Krieges mit seinem Feind, dem Russen, ergänzt durch China und den Iran, um nur die aktuellen außenpolitischen Feinde zu benennen. Aber um so mehr wird betont, daß aller europäischen Völker nun vereint seien in einem einzigen wahren Freundschaftsverbund , daß dort alle Zwietracht überwunden sei. Nur noch außerhalb Europas existieren für uns Deutsche Feinde. Deswegen muß aber Rußland aus Europa exkommuniziert werden, als gehörte es nicht dazu, sodaß wir so sinnwidrige Parolen wie: „Europa müsse gegen Rußland verteidigungs- und kriegsbereit sein!“zu lesen bekommen. Daß es eine Versöhnung mit dem Feinde geben könnte, wird inzwischen als eine völlig antiquierte Idee abgelehnt. Das gilt nun für den äußeren wie für den inneren Feind, allem, was politisch conservativ oder rechts verortbar ist.

Befremdlich ist nun, daß Thomas Mann in seinem Großessay: „Betrachtungen eines Unpolitischen“ das ganz anders sah. Er urteilte: „Wessen Bestreben es wäre, aus Deutschland einfach eine bürgerliche Demokratie im römisch- westlichen Sinn und Geist zu machen,der würde ihm sein Bestes und Schwerstes, seine Problematik nehmen wollen,in der seine Nationalität ganz eigentlich besteht; der würde es langweilig,klar, dumm und undeutsch machen wollen und also ein Anti- Nationalist sein, der darauf bestünde,daß Deutschland eine Nation in fremden Sinne und Geiste würde.“1

Zwei Feinde benennt Mann somit: Die äußeren, die im 1.Weltkrieg gegen uns ihren Krieg führten, er hatte dabei die Westmächte vor Augen und die inneren, die Deutschland verwestlichen und somit seiner Identität berauben wollten. Nietzsche erfaßt das Problem unserer Identität wohl am klarsten, wenn er schreibt: „Es kennzeichnet die Deutschen, daß bei ihnen die Frage >was ist deutsch<“ niemals ausstirbt.“2

Nach zwei verlorenen Kriegen scheint nun zuerst, diese Verwestlichung und Entdeutschung in Westdeutschland gelungen zu sein. Wohingegen in Ostdeutschland dies Vorhaben noch auf beachtliche Widerstände stößt. Nietzsche wußte aber zumindest, was nichtdeutsch ist: „Meistersinger:Gegensatz zur Zivilisation, das Deutsche gegen das Französische“.3

Manfred Görtemaker zeigt nun in seinem politisch korrekten Buch: „Thomas Mann und die Politik“ den irritierenden Positionswechsel Thomas Manns auf.Er zitiert den französischen Politiker Bidault: Dieser „verfolgte im nationalen Interesse Frankreichs gegenüber Deutschland und die Sowjetunion einen gleichermaßen strikten Kurs: Man wolle die Russen nicht am Rhein – schon gar nicht in Paris.Aber man wünsche auch kein starkes Deutschland,das zwar ein Bollwerk gegen ein weiteres sowjetische Vordringen nach Westeuropa darstellen würde, sich aber leicht zu einer neuen Bedrohung Frankreichs entwickeln könnte.“ 4 Er schlug deshalb vor, „Millionen von Deutschen“ durch eine gelenkte Auswanderung nach Frankreich zu schwächen.Thomas Mann sei dieser Idee positiv gegenübergestanden: „Ein so sonderbares Volk (wie das deutsche) sollte nicht so zahlreich sein. Außerdem wäre es ein Schritt weiter zur Schaffung eines entnationalisierten europäischen Typs,einer Synthese europäischer Tradition,die das griechische Bildungselement in der römischen Machtwelt abgeben könnte.“5

Es bedarf nun keines spekulativen Aufwandes, um die „Politik der offenen Grenzen“ als eine andere Variante dieses Entdeut-schungsprogrammes zu recognizieren.

Deutete Thomas Mann den 1.Weltkrieg noch als den Kampf Deutschlands um sein Selbstbestimmungsrecht, nach seiner eigen Fasson sein Leben gestalten zu wollen, und bezeichnete er den Nationalsozialismus in seinem Roman: Doktor Faustus noch als seinen letzten und äußersten Versuch,die selbsteigene politische Form zu finden“,6 das in so gräßlichem Mißlingen untergeht, so markiert für ihn dies letzte Experiment sein „Nein“ zu jeder Art von einem eigenen deutschen Weg: Wir sollten aufhören, deutsch zu sein.

Eine bittere Wahrheit für uns Deutsche: Unser Feind ist der, der zu uns sagt: Wir sollen und dürfen nicht mehr deutsch sein. Dabei haben wir es gleichermaßen mit einem inneren wie mit äußeren Feinden zu tuen, die diese antideutsche Parole vereint.



Zusatz:

Der englische Außenminister Ernest Bevin äußerte sich 1946 so:“Am schlimmsten aber wäre ein wiedererstarktes Deutschland, das gemeinsame Sache mit Rußland macht.“7 Das nun wieder propagierte Feindbild Rußland soll das nun verhindern.



1Thomas Mann, Betrachtungen eines Unpolitischen, Der Zivilisationsliterat.

2Friiuedrich Nietzsche, Völker und Vaterländer Nr, 244 in: Jenseits von Gut und Böse.

3Zitiert nach Thomas Mann, Betrachtungen, Bürgerlichkeit.

4Görtemaker, 2005, S.211. Dieser politisch Korrekte diffamiert in diesem Buch Thomas Manns: Betrachtungen so: Die Unterscheidung zwischen der Kultur und der Zivilsation sei "verkrampfter Unsinn"  (S.39), Manns Gedanken seien entlegen und abstrus,S.39,  "ästhetisch entrückt, grausam-wirklichkeitsfremd" S.41,ähnelten einfältigen,irrationalen nationalistischen Parolen, S.41 und behauptet, es seien "Unfassliche,unbewiesene und beweisuntaugliche Behauptungen,eines Stammtisch unwürdig." S.41. Unfähig zu argumentieren kann dieser Autor nur diffamieren,

 

5Zitiert nach: Görtemaker, S.211.

6Thomas Mann, Doktor Faustus, 46.Kapitel.

7Görtemaker, S.215.

Donnerstag, 3. September 2026

Was die Kath net- Leser nicht zu lesen bekamen zur Causa der Leihmutterschaft

 

Was die Kath net- Leser nicht zu lesen bekamen zur Causa der Leihmutterschaft



Dieser von mir verfaßte Kommentar zu einem Artikel der polnischen Bischöfe zu dieser Causa fiel der dort praktizierten Zensur1 zum Opfer:

Was sagt die Bibel dazu? 1.9.26

"Was tun?", wenn die hl.Schrift über die Causa der "Leihmutterschaft" so völlig anders urteilt: Wenn eine Ehe kinderlos blieb, war die Ehefrau verpflichtet, dem Mann eine andere Frau zu geben, mit der er dann ein Kind hervorbrachte, das aber dann nicht als das Kind der leiblichen Mutter sondern als ein eheliches Kind galt, obzwar die Ehefrau nicht die leibliche war. Das ist eindeutig eine "Leihmutterschaft"! Typisch für die polnische Stellungnahme ist, daß das erste Gebot, das Gott uns Menschen gab: "Seid fruchtbar und mehret Euch!" mißachtet wird, obschon es im Ordo Salutis der Frau 1.Tim 2,13 bestätigt wird.“



Zur Sache selbst:

Es ist schon erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit erstens das Gebot Gottes, das erste, das er uns gab: „Seid fruchtbar und vermehret Euch“ ignoriert wird in allen Stellungnahmen zum Problem der Leihmutterschaft und zweitens das Problem: „Was tun“, wenn die normative Ordnung der Ehe die Erfüllung dieses Gebotes verunmöglicht, ebenso ignoriert wird. . Die in der hl. Schrift dazu vertretende Lösung, daß um der Erfüllung des ersten Gebotes dann die Ordnung der Ehe punktuell außer Kraft gesetzt wird, wird dann völlig übersehen.

Diese Lösung ist nun selbst keine zeitgeschichtlich bedingte und so von uns Heutigen nicht mehr als zu beachtende anzusehen, sondern ergibt sich aus der Hierarchie der Gebote, daß das erste grundlegend ist und daß die dazu subordinierten Duchführungsbestimmungen dann außer Kraft gesetzt werden dürfen, wenn sonst das erste Gebot nicht erfüllt werden kann.

Statt die Gebote Gottes auszulegen, wird stattdessen ein Phantasmata der Menschenwürde ersonnen, von dem aus dann Folgerungen gezogen werden, die den Geboten Gottes widersprechen, etwa wenn behauptet wird, daß es der Würde des Menschen widerspräche, dürfte er sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung nicht frei sich erwählen.



1Alle meine Kommentare zum Ukraine Krieg wurden dort ebenso wegszensiert, da sie nicht antirussisch ausfielen.

Mittwoch, 2. September 2026

„Ich bin ein Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen“ Oder: Wie erschaffe ich mir einen konsumentenfreundlichen Gott!

 

Ich bin ein Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen“1 Oder: Wie erschaffe ich mir einen konsumentenfreundlichen Gott!



Da der sich als postmodern verstehende Zeitgenosse seine „sexuelle Orientierung“ und seine gechlechtliche Identität zu wechseln beliebt wie seine Hemden, ja er gar dazu sich berufen fühlt, neue Geschlechtsidentitäten für sich zu kreieren, das „diverse Geschlecht“ ,da liegt es doch nahe, auch Gott neu zu erfinden, ihn konsu-mentenfreundlicher zu gestalten.

Der Vorsitzende der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie, der Franziskaner Pater Stefano Cecchin, erklärte in einem Vortrag Ende August in Mexiko wörtlich: „Ich bin ein Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen“. Was will uns damit dieser Franziskaner sagen? Eine Marienerscheinung, in der die Mutter Gottes von einem Strafen Gottes, einem gegenwärtigen oder zukünftigen spräche, könne keine wahre sein! Denn Gott strafe nicht!

Damit erklärt dieser Vorsitzende nachträglich von der Kirche bisher anerkannte Marienerscheinungen für unechte, etwa -wie Kath info berichtet die:

Unsere Liebe Frau von La Salette
19. September 1846

Wenn ihr eine Nacht seht, die von einem unbekannten Licht erhellt wird, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt: dass er die Welt für ihre Verbrechen bestrafen wird – durch Krieg, Hungersnot und Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters.“

oder diese:

Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Fatima
17. Juli 1917

Damit die Welt seinen Zorn erkennt, ist der himmlische Vater im Begriff, eine große Strafe über die gesamte Menschheit zu senden.“



Der KI abgefragt zur Frage: Straft Gott, informiert uns so:

Übersicht mit KI

Ob Gott die Menschen straft, ist eine alte Frage, die in der Bibel und der Theologie unterschiedlich beantwortet wird.

Die Sicht der Bibel

In der Bibel gibt es zwei verschiedene Bilder von Gott: Er wird als strenger Richter und als liebevoller Vater beschrieben. Wie man Gottes Handeln versteht, hängt oft davon ab, welcher Teil der Bibel gelesen wird.

Das Alte Testament

  • Konsequenzen und Gericht: Im Alten Testament wird oft beschrieben, dass Gott Unrecht direkt bestraft.

  • Beispiele: Bekannte Geschichten sind die Sintflut oder die Zerstörung von Sodom und Gomorra.

  • Erziehung: Diese Strafen sollen die Menschen oft vor weiterem Schaden bewahren oder sie auf den richtigen Weg zurückbringen.

Das Neue Testament und Jesus

  • Vergebung durch Jesus: Im Neuen Testament steht im Vordergrund, dass Jesus die Strafe für die Menschen am Kreuz getragen hat. Viele Christen glauben deshalb, dass Gott seine Kinder nicht mehr verurteilt oder bestraft.

  • Keine Strafe für Leid: Jesus stellt klar, dass Krankheiten oder Schicksalsschläge im Leben keine direkte Strafe für die Sünden eines Menschen sind.

Was Theologen heute sagen

  • Liebe statt Zorn: Moderne Theologen betonen, dass Gott kein unberechenbarer Richter ist, der Unglück als Strafe schickt.

Gemeinsames Leid: Gute und schlechte Menschen erleben in dieser Welt dieselben schweren Zeiten. Gott leidet mit den Menschen, anstatt sie zu bestrafen.“


Dieses Verfahren : „Wie beseitige ich mir Nichtgefallendes?“ ist uns nun schon recht vertraut: Man spricht von verschiedenen Gottesbildern in der Bibel in der Intention, daß man sich nun aus dieser offerierten Vielzahl an Angebotsbildern das einem Gefallene erwählen dürfe.Das Gottesbild des „Alten Testamentes“ wird dabei gern in Schwarz-Weiß malerischer Manier dem des Neuen Testamentes gegenübergestellt. Man hat das von dem Häretiker Marcion gelernt, daß der Gott des Alten Testamentes mit dem Jesus Gott nicht vereinbar sei. Jetzt formuliert man es moderater: Jeder dürfe sich das ihm passende Gottesbild für sich erwählen.

Es wird zwar konzediert, daß im Neuen Testament noch von einem strafenden Gott die Rede sei, Jesus habe gar die Strafe Gottes am Kreuze für uns getragen, aber die modernen Theologen kennten nur noch einen mitleidenden Gott, der nicht strafe!


So redet nun der Franziskaner über diese Causa:

in den Kelch legen wir unsere Sünde. In den Kelch legen wir unsere Krankheiten. In den Kelch legen wir die schlechten Menschen, die sich in unserer Umgebung befinden, denn Christus ist am Kreuz nicht für die Heiligen gestorben, sondern für die Sünder. Deshalb bin ich ein Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen. Gott will nicht strafen – das sagt der Katechismus der Katholischen Kirche –, Gott will alle retten. Die Strafe, die Angst, ist das Werk des Teufels. Deshalb legen wir im Wein unsere Sünden nieder, denn Christus ist gestorben, um unsere Sünde auszulöschen. Christus ist gestorben, um unsere Krankheiten zu heilen, und Christus ist gestorben, um Frieden zu schaffen und die Feinde zu bekehren.“

Gott wolle nicht strafen, also straft er auch nicht. Wäre das wahr, müßte die Kirche eine Allversöhnung lehren, denn der Ausschluß vom ewigen Heil gilt ja nach Jesu Christi Endzeitgerichtspredigten und der Lehre der Kirche als die Strafe Gottes schlechthin!

Aber dieser Franziskaner genügt sich nicht damit, er erklärt gar, daß die Aussage, Gott strafe,ja die Gottesfurcht vor seinem Endgericht ein Werk des Teufels sei. Wir hätten es sozusagen mit „satanischen Versen“ in der hl. Schrift zu tuen, daß hier der Lügner schlechthin in die Bibel seine Worte hineinmanipuliert hätte und dann fast 2000 Jahre lang in der Kirche lebendig erhalten hätte.

So lesen wir noch in dem offiziellen Gesangbuch des Erzbistums München und Freising aus dem Jahre 1950 unter der Rubrik: „Grundwahrheiten unseres Glaubens“: „Gott belohnt das Gute und bestraft das Böse. Ewige Seligkeit oder ewige Verdammnis wird das endgültige Geschick der unsterblichen Seele sein“. (S.15)

Von solchen teuflischen Manipulationen will uns nun dieser Franziskanerpater befreien.

Merke: Eine Kirche, die solche Irrlehrer zu Freunden hat, braucht keine Feinde mehr! 

Corollarium 1

Lk 13,4-5 Jesus sagt hier: "Oder meint ihr,die achtzehn,auf die der Turm in Siloah fiel und erschlug, schuldiger gewesen sind als alle anderen Menschen, die in Jerusalem wohnen? Ich sage Euch,Nein, sondern wenn Ihr nicht Buße tut,werdet Ihr alle auch so enden." Jesus droht hier den Einwohnern Jerusalems, daß sie, wenn sie nicht Buße tuen, wie die 18 gestraft werden. Die 18 sind um ihrer Sünden willen so gestraft worden, urteilt Jesus, aber er fügt dann dazu: "Glaubet nicht,daß weil auf Euch der Turm nicht gefallen und getötet seid, daß Ihr unschuldig seid. " Jesus sagt hier eindeutig, daß Gott schon zu Lebzeiten Sünder strafen kann und will.  

Corollarium 2

Im "Gotteslob" des Jahres 1988 wurde unter der Rubrik: "Umkehr und Buße" Nr 6 ein Gebet des hl.Thomas von Aqiun abgedruckt, in dem es heißt: "Laß mich,o Herr, deine Strafen hienieden tragen im Geiste der Buße".

Das soll nun alles unwahr sein dank unseres neuen Gottesverständnisses!  




1Katth info, 1.9.2026

Dienstag, 1. September 2026

Ist der Teufel aus exegetisch - biblischen Gründen aus der Theologie zu entfernen – oder wer versucht den Menschen?

 

Ist der Teufel aus exegetisch - biblischen Gründen aus der Theologie zu entfernen – oder wer versucht den Menschen?



In 1.Chronic 21,1 heißt es: „Satan aber erhob sich gegen Israel und reizte David an,Israel zu zählen.“ Diese Volkszählung wurde ihm als eine Sünde von Gott angerechnet.

In 2.Könige 24,1 der Vulgata bzw 2.Samuel 24,1 heißt es: „Der Zorn des Herrn aber entbrannte abermals gegen Israel,und er reizte David gegen sie,indem er sprach: Auf zähle Israel und Juda!“

Wer verführte nun den König David zu dieser Sünde der Volkszählung, Gott oder der Satan? Warum nun diese Volkszählung im Urteile Gottes eine Sünde war, soll hier nicht erörtert werden, vielleicht, weil der König auf die Stärke seines Volkes sein Vertrauen setzen wollte, daß wir so viele sind, und somit nicht auf Gottes Stärke.

Die Chronik ist später als die Königs- bzw Samuelbücher verfaßt worden.So könnte man dann urteilen: Ursprünglich war es Gott selbst, der erzürnt über die Sünden seines Volkes oder isb der des Königs David versuchte. David ließ sich dann verführen. Nachträglich fand man, daß diese Aussage Gott nicht gerecht würde und schrieb nun, daß der Satan ihn zu dieser Sünde verführt hätte. Die nachträgliche Umdeutung, daß der Satan der Versuchende gewesen sei, sei als sekundär abzulehnen, da das Ursprüngliche zähle.Ursprünglich käme diese Geschichte des Falles und der Bestrafung und Buße des Königs David ohne die Figur des Satans aus, der leider nachträglich eingeführt, dies Ereignis vermythologisierend verklärt habe. Ja, man könne diese Geschichte in ihren zwei Versionen zum Anlaß nehmen, prinzipiell den Verdacht zu hegen, daß die Figur des Satans nur nachträglich eingeführt worden sei, aber eigentlich wieder ausstreichbar sei als eine unnötige Vermythologisierung.

Aber aus der theologischen Perspektive ist dieser literakritische Umgang mit diesen zwei Versionen nicht akzeptabel: In der hl.Schrift sind keine unwahren Aussagen über Gott enthalten, schon gar nicht diverse Gottesbilder, so daß wir uns das uns genehmste als das für uns wahre uns dann erwählen dürften.

Wie können nun diese zwei Versionen gleich wahr sein? Das ist eine wahrhaft theologische Aufgabe, die uns andemonstriert, warum die Theologie nicht einfach biblizistisch verfahren kann. Zwei Subjekte, Gott und der Teufel sind so für die eine Tat des Versuchens des Königs David verantwortlich. Wie ist das zu denken? Die mögliche Interpretation, Gott ließe es zu, daß der Teufel den König versuche, wird der Aktivität Gottes nicht gerecht: Ein Zulassen ist kein aktives Verführen. Daß der Satan nur ein Instrument gewesen sei, durch das Gott sein Vorhaben des Verführens realisierte, wird aber dem Satan als dem eigenmächtig Verführenden nicht gerecht.

In diesem Falle wollten also Gott und der Satan das Gleiche, den König David zu versuchen. Gott war erzürnt über den König. In diesem Zorn wollte Gott das, was auch der Satan wollte, den König zu Fall zu bringen. Der Unterschied Gottes zum Satan ist nun der, daß Gott angesichts des reumütigen Schuldbekenntnisses dem König vergibt, er nimmt seinen Zorn von ihm fort, obgleich Gott doch noch eine Strafe für des Königs Sünde einfordert. (Hier wird der Gedanke des Fegefeuers präfiguriert, daß Gott einem Sünder seine Sünden vergibt und doch noch ein Abstrafen der Sünde im Fegefeuer verlangt.)

Aber es bleibt das Schockierende: Hier wollte der erzürnte Gott und der Satan das Gleiche, den König David zu einer Sünde verführen. Gott erweist sich hier ganz im Sinne Rudolf Ottos als die Einheit des tremendum und faszinosum, des zu fürchtenden und des faszinierenden Gottes ! Die hl. Schrift macht es sich mit dem Gott nicht so einfach, wie wir es gerne hätten, denn sie kennt und bekennt den lebendigen Gott, nicht ein blutleeres Abziehbild Gottes!