Mittwoch, 9. September 2026

Was an einer katholischen Hochschule nicht mehr gelehrt werden darf!

 

Was an einer katholischen Hochschule nicht mehr gelehrt werden darf!


Kathpress Österreich beglückte ihre Leserschaft am 4.9.2026 mit dieser Botschaft: „Heiligenkreuz: Theologen begrüßen Ausschluss von P. Waldstein“. Innsbrucker Theologin Quast-Neulinger: "Integralistische Positionen widersprechen klar der katholischen Lehre und dem rechtlichen Rahmen eines demokratischen Verfassungsstaats" - Dekan Winkler: Handeln von Rektor Klausnitzer zu begrüßen“.1

Den Anlaß zum Lehrverbot in „Heiligenkreuz“ bot die Behauptung, dieser Pater habe sich für eine Wiedereinführung der Todesstrafe ausgesprochen. Faktisch jubelt der linksliberale Katholizismus aber darüber, daß „integralistische Positionen“ nicht mehr an einer katholischen Hochschule gelehrt werden dürfen, Statt argumentativ sich mit solch einer theologischen Position auseinanderzusetzen, ist man begeistert von einem Lehrverbot.Österreichische Theologinnen und Theologen zeigen sich erleichtert über die Beurlaubung von P. Edmund Waldstein als Lehrender der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz.“

Warum? Weil der Integralismus eine Gefahr für die Demokratie und deswegen auch eine Gefahr für die Kirche sei! „Die wachsenden amerikanisch-europäischen Netzwerke von Integralisten, zu denen zentral auch Waldstein zählt, würden eine "Gefahr dar für Demokratie und Kirche" darstellen, erklärte Quast-Neulinger.“

Damit avanciert das Bekenntnis zur Demokratie im Geiste des Liberalismus zum Glaubensgut der Kirche. Besonders wird dabei das Gemeinwohlverständnis des Integralismus verurteilt.


Übersicht mit KI

Der katholische Integralismus ist eine antimodernistische Strömung, die fordert, dass die katholische Kirche und ihre Glaubenslehre das gesamte öffentliche und politische Leben eines Staates bestimmen.

Kernmerkmale

Keine Trennung von Staat und Kirche: Der Staat soll den >rechten Glauben< aktiv fördern und sich der moralischen Autorität der Kirche unterordnen.

Ablehnung des Liberalismus: Säkularismus, religiöse Pluralität, Demokratie und individuelle Grund- oder Freiheitsrechte werden oft kritisiert oder abgelehnt.

Gemeinwohl-Definition: Das staatliche Gemeinwohl wird strikt an das katholische Seelenheil gekoppelt.“


Das heißt im Klartext: Indem die Lehre des Integralismus reprobiert wird, wird die gesamte Lehre der Verhältnisbestimmung von der Vernunft und der Offenbarung, der Natur und der Gnade wie daraus resultierend die Verhältnisbestimmung von der Kirche zum Staat der Katholischen Kirche verworfen und als allein selig machend die Ideologie des Liberalismus mit seiner Forderung der strikten Trennung von Staat und Kirche als wahr beurteilt.

Das Gemeinwohl, was das sei und wie es zu realisieren sei, habe nichts mit der Offenbarung Gottes und seinen Geboten zu tuen, hier sei die Vernunft ausschließlich zuständig und nicht durch offenbarte Wahrheiten ergänzungsbedürftig. Die Freiheitsrechte dürften so auch nicht eine Begrenzung durch die Gebote Gottes erleiden. Hierbei steht das „Freiheitsrecht“ auf die Kindestötung im Mutterleibe, die Rechtmäßigkeit der Homoehe und das Selbstbestimmungsrecht der sexuellen Orientierungswahl und des Geschlechtes im Zentrum der antiliberalen Kritik: Das dürfe nicht kritisiert werden im Namen eines Integralismus!


Daß der Staat nicht die wahre Religion, die katholische fördern und für die Wahrheit der Morallehre der Kirche nicht eintreten dürfe, ist eine Totalkapitulation der Kirche, die aber seit den Kampftagen des Modernismus auf der Tagesordnung des linksliberalen modernistischen Katholizismus ganz oben steht. All das, was die Kirche in ihrem „Nein“ zum Modernismus gelehrt hatte, ist somit nun zur wahren Lehre der Kirche avanciert! Dazu gehört auch die strikte Verneinung des Naturrechtes, für die noch Papst Benedikt zum Mißfallen aller Modernisten gar im deutschen Parlament sich einsetzte.


4 verschiedene Verhältnisbestimmungen von der Kirche zum Staate existieren in der christlichen Religion: Die Katholische Kirche lehrt den Primat der Kirche über den Staat eingedenk der Verhältnisbestimmung von der Vernunft und der Offenbarung, der Natur und der Gnade und der Notwendigkeit, die endlichen Ziele den unendlichen, dem Seelenheil zu subordinieren. Die anglikanische lehrt die Subordination unter dem Staate, in der Moderne versteht sich diese Kirche als ein der Gesellschaft untergeordnetes Subsystem. Die lutherische vertritt eine Aufgabenaufteilung, daß die Kirche für das Seelenheil und der Staat für das weltliche Regieren dasei. Die orthodoxen,daß die Kirche und der Staat symphonisch miteinander zu regieren haben.


Faktisch übernimmt der linksliberale Katholizismus die genuin lutherische Verhältnisbestimmung mit dem besonderen Anliegen der Apologetik der Regierungen gegen jede Kritik. Unsere Demokratie sei eben die allerbeste aller denkbaren Staatsformen und müsse so gegen jede Kritik verteidigt werden, jetzt isb gegen Rechts. Die Religion und gar die Offenbarungswahrheiten hätten so im politischen Diskurs nichts zu suchen. Stattdessen sei das Fundament des modernen Staates allein die Vernunft, die sich in der Ideologie der Menschenwürde und der Menschenrechte manifestiere, die so die christliche Religion als die einstig öffentliche Religion Europas substituiere.

Die Aufgabe der Kirche reduziere sich somit darauf, diese Ideologie zusätzlich durch den Glauben an den jeden Menschen bejahenden Gott zu unterstützen und gegen jede Kritik zu verteidigen. Das Konstrukt der Menschenrechte soll dabei die Gebote Gottes und die der Kirche ersetzen und so die Emanzipation des Bürgers von der Religion erwirken, der nur noch als ein Privatmensch, als Privatiere religiös sein darf. 

Ein Supplement:

"Waldstein hat in einem Eintrag vom 3. Mai 2025 auf seinem Blog „Sancrucensis“ klargestellt, dass er die Todesstrafe für Häretiker heute nicht gutheißt. Er räumt ein, dass er in der Verteidigung der Lehren früherer Epochen „manchmal zu weit gegangen“ sei, „wenn es um die Anwendung der Prinzipien ging.“ Das betreffe auch die Verteidigung der Lehre von Papst Leo X. zur Todesstrafe für Häretiker. Heute sieht er das anders: „Ich unterstützte voll und ganz, dass das päpstliche Lehramt die Anwendung der Todesstrafe allgemein und die Bestrafung von Häretikern durch die weltliche Gewalt heute ablehnt“, schreibt er wörtlich." Kath net, 9.9.2026, Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P.Edmund Waldstein. 

 



1Ob ein Zusamenhang zwischen der von Papst Franztiskus angeordneten Visitation von „Heiligenkreuz“ und dem Lehrverbot besteht, ist nicht eindeutig erkennbar, aber dürfte vermutet werden: Dies Kloster ist eben zu katholisch!

Dienstag, 8. September 2026

„There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“ als Kritik der modernistischen Theologie!

 

There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“


Diesen in seiner Bedeutsamkeit und Gewichtigkeit gar nicht unterschätzbaren Satz verdanken wir dem Theaterstück „Hamlet“,1.Akt, 5 Szene von William Shakespeare. Der KI erklärt uns diese Aussage wie folgt: „Es drückt aus, dass die menschliche Vernunft, das logische Denken oder die wissenschaftliche Bildung nicht alles erklären können. Es gibt Phänomene und Geheimnisse im Leben, die über unser aktuelles Wissen hinausgehen.“ Das ist fürwahr eine kluge Deutung dieser Aussage, zumal wenn betont wird, daß es unser „aktuelles Wissen“ transzendiert. Wissen, was einst als ein Wissen anerkannt wurde, gilt für das heutige Wissensverständnis als ein Nichtwissen.

Ein triviales Beispiel möge dies veranschaulichen: Zu Zeiten Jesu galt die Astrologie als ein Wissen: Wären die 3 Könige keine Astrologen gewesen, hätten sie dem Stern, dem sie folgten, nie eine Bedeutung beigemessen und hätten so den Weg zum Heiland in der Krippe, um ihn anzubeten, nie gefunden. Der neben dem hl. Augustin größte Kirchenlehrer Thomas von Aqiun hielt die Astrologie für mit dem christlichen Glauben vereinbar, insofern nicht die Wirkung von Sternkonstellationen deterministisch ausgelegt wird: „Ich mußte den Mann ermorden, weil die Sterne mich dazu determinierten.Jetzt gilt laut dem jetzigen Katechismus die Astrologie als ein Aberglaube und die Kirche müßte die 3 Könige eigentlich einer abergläubischen Praxis bezichtigen!

Aber es geht um Wesentlicheres: Meine These lautet,daß diese Aussage: „There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“ von fundamentaltheologischer Bedeutung ist. Die Theologie muß Gott als allmächtig denken, sonst dächte sie nicht Gott als Gott. (Bestreitbar ist nur, ob es einen allmächtigen Gott außerhalb unseres Denkens wirklich gibt, nicht aber, daß Gott, wenn er als Gott gedacht wird, als allmächtig zu denken ist.

Ob dieses Gedankens der Allmacht Gottes ist in der Welt alles möglich, was Gott will und es wäre auch das möglich, was Gott nicht will, aber hätte wollen können.

Gott selbst hat ja erst die Differenz von dem Möglichen und dem Nichtmöglichen in seiner Schöpfung gesetzt, sodaß er dies Dekret auch widerrufen, außer Kraft setzen kann, um in ihr so etwas „Unmögliches“ zu realisieren. Er kann eben Propheten die Zukunft anzeigen, sodaß sie zukünftige Ereignisse voraussagen können, obzwar das uns Menschen unmöglich ist. Selbst die Aussage, daß wir in Deutschland am 24.12.2026 Weihnachten feiern werden, könnte eine unwahre Aussage sein, wenn vorher etwa die Welt unterginge. Dem Johannes offenbarte Gott gar alle zukünftigen Ereignisse des Weltendes, in der Johannesoffenbarung dokumentiert. Aber für die moderne Wissenschaft, für die historisch- kritische Methode können das nur zeitbedingte Phantasien eines uns unbekannten Autoren sein.

Was wirklich und was nicht wirklich, was ein mögliches oder was ein unmögliches Ereignis sei, legt die heutige Wissenschaft fest unter der Pämisse, daß kein als allmächtig zu denkender Gott in die Wirklichkeit hineinwirken könne. Diese Prämisse ist nun selbst keine wissenschaftlich begründete Prämisse, sondern durch sie wird erst der Unterschied produziert, was als ein mögliches und was als ein unmögliches Ereignis zu gelten habe, was so als wissenschaftlich wahre Aussage gelten könne.

So kann der hl. Faustyna nicht der schon längst verstorbene Jesus erschienen sein, um sie zu beauftragen, ihn so wie er ihr erschien, zu malen. Das Barmherzigkeitsjesusbild kann eben nur ein Erzeugnis der religiösen Phantasie dieser Nonne sein, denn Tote erscheinen nicht Lebenden. So wie Hamlet seinem Sohn nicht erscheinen kann, um ihm zu offenbaren, er sei ermordet worden, so könne auch Jesus nicht einer Nonne erschienen sein, damit sie ihn male. So hat uns Jesus Christus sein wahres Bild durch diese Heilige geschenkt und die allermeisten Christen wollen dies Bild nicht, da für sie jedes Wunder eine Unmöglichkeit darstellt.

Shakespeare war nicht nur in diesem Punkte, es sei an seine tiefgründige Menschenkenntnis in seinen Werken erinnert, weit überlegen im Wissen darum, was wahr und unwahr, was möglich und was unmöglich ist. Aber so machen wir Modernen unsere Rechnung ohne Gott.

Montag, 7. September 2026

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan

 

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan



Nirgends in Deutschland ist die Ökumene so weit fortgeschritten wie in der Frage, bei welchen Parteien bei Landtags- und Bundestagswahlen man als Christ sein Kreuz machen darf und bei welcher auf keinem Falle, es sei denn, um es vorkonziliar zu formulieren, nur um den Preis des Verlustes seines Seelenheiles willen.

Die sich selbst als die demokratischen Parteien wechselseitig anerkennenden Parteien tragen die politische Verantwortung für circa 100.000 getöteter Kinder pro Jahr, für 1 Million in 10 Jahren. Diese Parteien dürfen und sollen wir Christen nach dem übereinstimmenden Votum der Bischöfe Deutschlands, des Laien-ZKs und aller maßgeblichen Theologen und der EKD wählen.Denn dies Töten von Kindern im Mutterleibe verstoße nicht gegen die Menschenwürde und die Humanität oder das sog. „christliche Menschenbild“.

Unvereinbar sei es dagegen, nicht jeden „Flüchtling“ und Asylantragssteller in unserem Lande aufzunehmen und ihn zu versorgen. Ein schwerer Verstoß gegen die Humanität sei es, schwerstkriminelle Nichtdeutsche „abschieben“ zu wollen, um die Einheimischen vor ihnen zu schützen. Denn in so einer Abschiebeforderung manifestiere sich der Wille zu einem autoritären Staat und eine ausländerfeindliche Gesinnung.

Wer gar die Rettung des „christlichen Abendlandes“, (was von dem heute noch übriggeblieben ist) vor dem hineinströmenden Islam fordere, diskriminiere in einer abscheulichsten Weise die wunderbare Religion des Islam, die zu fördern eine wahre Christenpflicht sei. Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee verwandelt worden sein wird, dann wäre der Islam endlich in Deutschland heimisch geworden!

Ja, wer sich für die „traditionelle Familie“ bestehend aus einer Mutter, einem Vater und Kindern einsetze, nicht für die Homoehe votiere und nicht jedem nicht das Recht zubillige, sein Geschlecht, seine sexuelle Orientierung frei zu wählen, der ist auch unwählbar, obgleich das immer noch so der Katechismus der Kirche lehrt.

Das eigene Volk vor der Ausländerkriminalität zu schützen, ist eben purster Rasssismus. Wer von Vergewaltigungen durch Asylanten schreibe, propagiere nur eine widerchristliche Ausländer-feindlichkeit.“Flüchtlinge“ und Asylanten sind eben immer nur gute Menschen, die nur von uns bösen Deutschen rassistisch motiviert maltraitiert werden.

Hier funktioniert die Ökumene1 auf das wunderbarste: Die antifaschistische Einheitsfront steht.

Die Ostdeutschen beweisen nun mal wieder, daß sie noch nicht reif für die Demokratie sind, sodaß hier die Kirchen noch eine Antirechtserziehungsaufgabe mitübernehmen müssen. Nicht eine Evangelisation sondern der Kampf gegen die AfD und alles Rechte ist eben die wichtigste Aufgabe aller Kirchen und Christen.



1Die Ökumene war seit 1945 auch primär politisch motiviert: Alle Kirchen sollten ihre innerchristlichen Differenzen zurückstellen im gemeinsamen Kampf gegen den Osten im Namen des Liberalismus. So ist jetzt ja auch der Dialog mit der Russisch- Orthodoxen Kirche eingestellt worden, da der Westen Rußland neu wieder zu dem Feind erklärt hat in der Abkehr zur einstigen Entspannungspolitik..

Samstag, 5. September 2026

Hat dieses Ereignis eine Bedeutung, daß der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Schulze an einer Antifa-Kundgebung teilnimmt, auf der das Zeigen unserer Nationalfahne strikt untersagt ist?

 

Hat dieses Ereignis eine Bedeutung, daß der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Schulze an einer Antifa-Kundgebung teilnimmt, auf der das Zeigen unserer Nationalfahne strikt untersagt ist?



Die „Freie Welt“ berichtet am 4.9.2026: „Unfassbar: Schulze-CDU will an Anti-AfD-Demo der Linksextremisten und Woke-Marxisten teilnehmen. Antifa-Kundgebung: Striktes Verbot von Deutschlandflaggen - CDU lässt schnell noch aufgemalte Deutschland-farben entfernen.

Wer diese Sätze aufmerksam mitdenkend liest, kann nicht umhin, daß hier eine totale Confusion sich manifestiert. Das „Nein“ zu dem Zeigen von unserer Nationalfahne ist ein eindeutig antideutscher Akt: „Wir sagen „Nein“ zu Deutschland!“ Die CDU-Parteiführung stimmt in dies „Nein“ ein und läßt dazu eine auf dem Kundgebungsplatz aufgemalte Deutschlandfahne entfernen. Wir erinnern uns an die Bundeskanzlerin Merkel, die eine ihr überreichte Deutschlandfahne in einen Papierkorb entsorgte: „Deutschland- ohne mich!“

Für Marxisten aller Couleur gilt der Primat des Klassenkampfes der Arbeiterklasse wider die Bourgeoisie und nicht ein nationalistisches oder antinationalistisches Engagement. „Nein zu Deutschland“ paßt wirklich nicht in die marxistische Ideologie hinein. Die westlichen Siegermächte verstanden den 2.Weltkrieg als ihren Krieg gegen Deutschland in der Annahme einer Willensidentität Hitlers mit dem deutschen Volke- die Nationalsozialisten taten doch nur das, was wir Deutschen eigentlich immer schon wollten. Die Antithese lieferte die marxistische Deutung der nationalsozialistischen Herrschaft, daß sie das deutsche Volk unterdrücke und es das russische Kriegsziel sei, unser Volk aus dieser Diktatur zu befreien.

Jetzt nimmt offensichtlich das linksradicale Lager die westliche Interpretation des Nationalsozialismus auf und erklärt „Deutschland“ zum Feind, statt stalinistisch es befreien zu wollen. Der aktuelle Kampf gegen die AfD ist so wie der Kampf gegen Hitler als der Kampf gegen das deutsche Volk zu führen.Das einstige Zentralorgan der SED, das „Neue Deutschland“ hat so diesen deutschtümelnden Namen gestrichen und nennt sich nur noch „nd“. Der Deutsche ist eben von seiner Natur her ein „Nazi“ und nur Antideutschen sei es gelungen, sich aus diesem deutsch-braunen Sumpf zu befreien, wenn sie mit der unter Linken so populären Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ einstimmen in die Kampfparole: „Deutschland verrecke!“ Und die CDU reiht sich ein in diese antifaschistische und antideutsche Einheitsfront.

Die demokratischen Blockparteien mögen wohl eine Politik für die Bürger des deutschen Staates betreiben wollen, isb aber für die Nichtbürger, die „Flüchtlinge“ und „Asylanten“, aber nicht für das deutsche Volk und nicht für seine Bürger als Deutsche. Unser Volkstum soll so zum Verschwinden gebracht werden. Die Deutschlandfahne muß weg!

Lesefrüchte: „Was bedeuten Volk und Nation für einen Katholiken?“1

 

Lesefrüchte: „Was bedeuten Volk und Nation für einen Katholiken?“1



Johannes Messner schreibt in seinem Buch: Das Naturrecht: „daß die Nation >nicht treffender als mit Hegels Ausdruck objektiver Geist gekennzeichnet werden (kann),weil sie unabhängig von jedem Einzelnen besteht,während doch jeder Einzelne darin geistig wurzelt<. Im Volkstum,den Lebensformen,Sitten, Gebräuchen und Traditinen, >erlebt sich das Volk als Gemeinschaft, lebt es die Gemeinschaft kraft institutioneller Bindungen und gibt es der geistigen Welt seiner Gemeinschaft die Dauer über die Generationen hinweg<.Hier wird es sich >seiner Verbundenheit im gemeinsamen Schicksal< bewußt,nährt es die >Erinnerung … an seine gemeinsame Geschichte, an gemeinsame Bedrängnisse,Kriege und Siege,an seine Heldengestalten, in näherer und fernerer Vergangenheit,an die Krieger,Heiligen und Staatsmänner, durch die sich das Volk zu gemeinsamen Idealen aufgerufen sieht<.“ 2

Zur Katholischen Kirche schreibt er dann dies,das heute völlig von der Kirche daimonisiert wird: Die Kirche wüsse, „daß der Glaube durch die Brechung oder Spiegelung im Volkstum an Lebendigkeit gewinnt.“ 3

(Das ist m.E die Stärke der Russisch-Orthodoxen Kirche, die jetzt völlig zu Unrecht so heftig angegriffen wird, nicht etwa aus theologischen sondern aus pur politischen Gründen.)

1Friedrich Romig, in: Die Rechte der Nation,2002, S.17- 21,

2A.a.O. S.19.

3A.a.O. S.19.

Freitag, 4. September 2026

Eine vergessene, verdrängte Wahrheit: Wir haben Feinde

 

Eine vergessene, verdrängte Wahrheit: Wir haben Feinde



Man könnte Jesu Gebot der Feindesliebe so deuten,als wollte er uns aufklären, daß es entweder gar keine Feinde gäbe, sondern nur „Feindbilder“, durch die wir unsere Mitmenschen zu Feinden machten, oder daß, wenn es schon Feinde gäbe, die durch ihnen gegenüber praktizierte Nächstenliebe in uns freundlich Gesonnene transsubstantioniert werden würden.

Aber wer jetzt aufruft: „Nein, wir haben doch wirklich Feinde, gegen die wir uns zu verteidigen hätten, trüge Eulen nach Athen, denn der Zeitgeist hat sich gewandelt. Wir erleben und erleiden eine Wiederkehr des Kalten Krieges mit seinem Feind, dem Russen, ergänzt durch China und den Iran, um nur die aktuellen außenpolitischen Feinde zu benennen. Aber um so mehr wird betont, daß aller europäischen Völker nun vereint seien in einem einzigen wahren Freundschaftsverbund , daß dort alle Zwietracht überwunden sei. Nur noch außerhalb Europas existieren für uns Deutsche Feinde. Deswegen muß aber Rußland aus Europa exkommuniziert werden, als gehörte es nicht dazu, sodaß wir so sinnwidrige Parolen wie: „Europa müsse gegen Rußland verteidigungs- und kriegsbereit sein!“zu lesen bekommen. Daß es eine Versöhnung mit dem Feinde geben könnte, wird inzwischen als eine völlig antiquierte Idee abgelehnt. Das gilt nun für den äußeren wie für den inneren Feind, allem, was politisch conservativ oder rechts verortbar ist.

Befremdlich ist nun, daß Thomas Mann in seinem Großessay: „Betrachtungen eines Unpolitischen“ das ganz anders sah. Er urteilte: „Wessen Bestreben es wäre, aus Deutschland einfach eine bürgerliche Demokratie im römisch- westlichen Sinn und Geist zu machen,der würde ihm sein Bestes und Schwerstes, seine Problematik nehmen wollen,in der seine Nationalität ganz eigentlich besteht; der würde es langweilig,klar, dumm und undeutsch machen wollen und also ein Anti- Nationalist sein, der darauf bestünde,daß Deutschland eine Nation in fremden Sinne und Geiste würde.“1

Zwei Feinde benennt Mann somit: Die äußeren, die im 1.Weltkrieg gegen uns ihren Krieg führten, er hatte dabei die Westmächte vor Augen und die inneren, die Deutschland verwestlichen und somit seiner Identität berauben wollten. Nietzsche erfaßt das Problem unserer Identität wohl am klarsten, wenn er schreibt: „Es kennzeichnet die Deutschen, daß bei ihnen die Frage >was ist deutsch<“ niemals ausstirbt.“2

Nach zwei verlorenen Kriegen scheint nun zuerst, diese Verwestlichung und Entdeutschung in Westdeutschland gelungen zu sein. Wohingegen in Ostdeutschland dies Vorhaben noch auf beachtliche Widerstände stößt. Nietzsche wußte aber zumindest, was nichtdeutsch ist: „Meistersinger:Gegensatz zur Zivilisation, das Deutsche gegen das Französische“.3

Manfred Görtemaker zeigt nun in seinem politisch korrekten Buch: „Thomas Mann und die Politik“ den irritierenden Positionswechsel Thomas Manns auf.Er zitiert den französischen Politiker Bidault: Dieser „verfolgte im nationalen Interesse Frankreichs gegenüber Deutschland und die Sowjetunion einen gleichermaßen strikten Kurs: Man wolle die Russen nicht am Rhein – schon gar nicht in Paris.Aber man wünsche auch kein starkes Deutschland,das zwar ein Bollwerk gegen ein weiteres sowjetische Vordringen nach Westeuropa darstellen würde, sich aber leicht zu einer neuen Bedrohung Frankreichs entwickeln könnte.“ 4 Er schlug deshalb vor, „Millionen von Deutschen“ durch eine gelenkte Auswanderung nach Frankreich zu schwächen.Thomas Mann sei dieser Idee positiv gegenübergestanden: „Ein so sonderbares Volk (wie das deutsche) sollte nicht so zahlreich sein. Außerdem wäre es ein Schritt weiter zur Schaffung eines entnationalisierten europäischen Typs,einer Synthese europäischer Tradition,die das griechische Bildungselement in der römischen Machtwelt abgeben könnte.“5

Es bedarf nun keines spekulativen Aufwandes, um die „Politik der offenen Grenzen“ als eine andere Variante dieses Entdeut-schungsprogrammes zu recognizieren.

Deutete Thomas Mann den 1.Weltkrieg noch als den Kampf Deutschlands um sein Selbstbestimmungsrecht, nach seiner eigen Fasson sein Leben gestalten zu wollen, und bezeichnete er den Nationalsozialismus in seinem Roman: Doktor Faustus noch als seinen letzten und äußersten Versuch,die selbsteigene politische Form zu finden“,6 das in so gräßlichem Mißlingen untergeht, so markiert für ihn dies letzte Experiment sein „Nein“ zu jeder Art von einem eigenen deutschen Weg: Wir sollten aufhören, deutsch zu sein.

Eine bittere Wahrheit für uns Deutsche: Unser Feind ist der, der zu uns sagt: Wir sollen und dürfen nicht mehr deutsch sein. Dabei haben wir es gleichermaßen mit einem inneren wie mit äußeren Feinden zu tuen, die diese antideutsche Parole vereint.



Zusatz:

Der englische Außenminister Ernest Bevin äußerte sich 1946 so:“Am schlimmsten aber wäre ein wiedererstarktes Deutschland, das gemeinsame Sache mit Rußland macht.“7 Das nun wieder propagierte Feindbild Rußland soll das nun verhindern.



1Thomas Mann, Betrachtungen eines Unpolitischen, Der Zivilisationsliterat.

2Friiuedrich Nietzsche, Völker und Vaterländer Nr, 244 in: Jenseits von Gut und Böse.

3Zitiert nach Thomas Mann, Betrachtungen, Bürgerlichkeit.

4Görtemaker, 2005, S.211. Dieser politisch Korrekte diffamiert in diesem Buch Thomas Manns: Betrachtungen so: Die Unterscheidung zwischen der Kultur und der Zivilsation sei "verkrampfter Unsinn"  (S.39), Manns Gedanken seien entlegen und abstrus,S.39,  "ästhetisch entrückt, grausam-wirklichkeitsfremd" S.41,ähnelten einfältigen,irrationalen nationalistischen Parolen, S.41 und behauptet, es seien "Unfassliche,unbewiesene und beweisuntaugliche Behauptungen,eines Stammtisch unwürdig." S.41. Unfähig zu argumentieren kann dieser Autor nur diffamieren,

 

5Zitiert nach: Görtemaker, S.211.

6Thomas Mann, Doktor Faustus, 46.Kapitel.

7Görtemaker, S.215.

Donnerstag, 3. September 2026

Was die Kath net- Leser nicht zu lesen bekamen zur Causa der Leihmutterschaft

 

Was die Kath net- Leser nicht zu lesen bekamen zur Causa der Leihmutterschaft



Dieser von mir verfaßte Kommentar zu einem Artikel der polnischen Bischöfe zu dieser Causa fiel der dort praktizierten Zensur1 zum Opfer:

Was sagt die Bibel dazu? 1.9.26

"Was tun?", wenn die hl.Schrift über die Causa der "Leihmutterschaft" so völlig anders urteilt: Wenn eine Ehe kinderlos blieb, war die Ehefrau verpflichtet, dem Mann eine andere Frau zu geben, mit der er dann ein Kind hervorbrachte, das aber dann nicht als das Kind der leiblichen Mutter sondern als ein eheliches Kind galt, obzwar die Ehefrau nicht die leibliche war. Das ist eindeutig eine "Leihmutterschaft"! Typisch für die polnische Stellungnahme ist, daß das erste Gebot, das Gott uns Menschen gab: "Seid fruchtbar und mehret Euch!" mißachtet wird, obschon es im Ordo Salutis der Frau 1.Tim 2,13 bestätigt wird.“



Zur Sache selbst:

Es ist schon erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit erstens das Gebot Gottes, das erste, das er uns gab: „Seid fruchtbar und vermehret Euch“ ignoriert wird in allen Stellungnahmen zum Problem der Leihmutterschaft und zweitens das Problem: „Was tun“, wenn die normative Ordnung der Ehe die Erfüllung dieses Gebotes verunmöglicht, ebenso ignoriert wird. . Die in der hl. Schrift dazu vertretende Lösung, daß um der Erfüllung des ersten Gebotes dann die Ordnung der Ehe punktuell außer Kraft gesetzt wird, wird dann völlig übersehen.

Diese Lösung ist nun selbst keine zeitgeschichtlich bedingte und so von uns Heutigen nicht mehr als zu beachtende anzusehen, sondern ergibt sich aus der Hierarchie der Gebote, daß das erste grundlegend ist und daß die dazu subordinierten Duchführungsbestimmungen dann außer Kraft gesetzt werden dürfen, wenn sonst das erste Gebot nicht erfüllt werden kann.

Statt die Gebote Gottes auszulegen, wird stattdessen ein Phantasmata der Menschenwürde ersonnen, von dem aus dann Folgerungen gezogen werden, die den Geboten Gottes widersprechen, etwa wenn behauptet wird, daß es der Würde des Menschen widerspräche, dürfte er sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung nicht frei sich erwählen.



1Alle meine Kommentare zum Ukraine Krieg wurden dort ebenso wegszensiert, da sie nicht antirussisch ausfielen.