Sonntag, 1. März 2026

„Erwachsenentaufen in Frankreich – Hoffnungszeichen für Deutschland?“-oder doch ein Warnzeichen?

 

"Erwachsenentaufen in Frankreich – Hoffnungszeichen für Deutschland?“-oder doch ein Warnzeichen?  

 Der Jesuitenpater Stefan Kiechle kommentiert auf Kath am 26.Februar 2026 dies Ereignis so: „Wie ist die Entwicklung für Frankreich zu deuten? Der gegenwärtige Aufschwung ist noch neu, und es gab manches Auf und Ab in den letzten Jahrzehnten. Insgesamt gibt es eine Hinwendung junger Menschen zur Religion: zu evangelikalen Kirchen, zum eher konservativen Katholizismus, auch deutlich zum Islam – eine Suche vorrangig nach Radikalität, nach dem Absoluten? Nach Sicherheit in einem festen sozialen Korpus mit klaren Regeln? Manche der Neugetauften wenden sich übrigens bald wieder ab von Glaube und/oder Kirche.“

Junge Menschen wendeten sich Evangelikalen, dem conservativen Katholizismus zu und dann verstößt der Jesuit noch gegen die politische Korrektheit, indem er nun den Islam hinzufügt als ein Objekt jugendlicher religiöser Begierde.Nein, so Gesonnene sollte die Kirche nicht aufnehmen. Aber es gibt ein Hoffnungszeichen, daß solche dann auch schnell wieder das Interesse an der Religion verlören. Da könnte ja eine gute Jugendarbeit nachhelfen, einer politisch korrekten, für die alles Conservative und Rechte nicht in unsere Kirche gehört.Das Streben nach „klaren Regeln“ und nach „Sicherheit“, sind das nicht schon antidemokratische, rechte Neigungen?

Der Kath de Standpunktkommentar vom 20.Februar 2026 von Stefan Ost benennt dann etwas verklausuliert das Kernproblem, daß die wachsende Zahl der Erwachsenentaufen ein Argument gegen die Notwendigkeit der Verprotestantisierung der Kirche sein könnte: Die treten ja in diese Kirche ein, so wie sie ist, statt zu sagen: „Erst wenn die Katholische Kirche sich hinreichend dem Protestantismus angeähnelt hat, trete ich da ein!“

Eigentlich ist die Sachlage klar: Wer jetzt in die Kirche sich hineintaufen lassen läßt, mit dem kann was nicht stimmen. Er muß kirchlich inakzeptabel gesonnen sein, denn sonst würde er sich nicht taufen lassen und andererseits müsse die Kirche erst modernisiert werden, bevor sie überhaupt neue Mitglieder aufnehmen dürfe: Also treten da Jugendliche in eine faktisch inakzeptable Kirche ein!

Ob nicht das neue Leitungsgremium der deutschen Synodalkirche der Aufgabe sich anzunehmen habe, solche falschen Kandidaten von der Kirche fernzuhalten? Ein Grundkursus: „Das Wollen der LGBTQ- Bewegung“ als Basismodul für Taufbewerber dürfte dazu doch ausreichen.



Samstag, 28. Februar 2026

Ein befremdliches Gespräch über die Bergpredigt zu Zeiten der Friedensbewegung

 

Ein befremdliches Gespräch über die Bergpredigt zu Zeiten der Friedensbewegung



Die Bergpredigt, das ist das Zentrum unseres christlichen Glaubens, Nie sei dieser Text so aktuell wie jetzt, Bisher, gerade in den Zeiten des „Thron-und Altar Bündnisses“ sei er von der Kirche völlig entstellt worden, ja die Kirche habe gar Waffen gesegnet, aber jetzt ist unsere Stunde des Pazifismus gekommen!“

Der erste Einwand: „Was hat den: „Selig, die Frieden schaffen (pacem facere) mit einem Pazifismus zu tuen? Das „pacem facere“ ist resultativ gemeint und besagt nichts über das Wie des Friedensschaffens aus, wohingegen der Pazifismus eine Gesinnung meint.“

Gottes Gebot heißt: >Du sollst nicht töten!< Das verlange einen Pazifismus!“

Wenn diese Übersetzung zuträfe, warum wird dann in der Bibel nie einer der vielen Kriege, die Israel zur Eroberung des ihnen von Gott verheißenden Landes geführt hat, als Sünde, als ein Handeln wider Gottes Willen qualifiziert?“

Ach, das Alte Testament! Jesus hat alles ganz neu gemacht und uns von so dem kriegslüsternen AT-Gott befreit! Jesus habe nie Gewalt angewandt, zu Zeiten des Alten Testaments hatten die Juden diesbezüglich noch recht unklare Vorstellungen über Gott!“

Könnte diese Differenz nicht etwas mit dem Unterschied von privatem und staatlichem Handeln zu tuen haben. Es muß doch das Gewaltmonopol des Staates bedacht werden.“

Ah, Du willst auf das Votum des Bundeskanzlers Schmitt hinaus: Man könne die Welt nicht mit dem Evangelium, der Bergpredigt regieren, Die sei nur was für Weltfremde, die keine Verantwortung für ihre Nächsten trügen!“

Lasse uns doch mal zum Text der Bergpredigt zurückgehen! Eine simple Eingangsfrage hätte ich dazu: Wenn ich einen Kinofilm sehen möchte, erkundige ich mich nach den Eintrittsbedingungen, daß es da etwa heißt: Mindestalter 16 und 8 Euro Eintritt. Dann weiß ich, daß ich beide Conditionen erfüllen muß, um den Kinofilm sehen zu dürfen. Es reicht also weder aus, zwar 17 Jahre alt zu sein, wenn ich keine 8 Euro bezahlen kann noch reichen die 8 Euro, wenn ich erst 15 Jahre alt bin. Die Bergpredigt bennennt nun die Eintrittsbedingungen in das Reich Gottes. Habe ich nun alle zu erfüllen oder reicht mir eine von den da aufgezeigten?“

(Auf diese Frage konnte mir kein theologischer Dialogpartner eine Antwort geben! Kopfschüttelnd hieß es nur: „Das sei Sophistik!“ Aber der Dialog zeigte dann, daß es dem Bergpredigtchristen auch nicht in erster Linie um das „ewige Leben“ und das „jenseitige Reich Gottes“ ginge, sondern darum, wie wir Christen eine bessere, humane Welt erschüfen könnten!)

Also, die Bergprdigt Jesu ist eine Programmskizze zur Humaniserung der Welt ohne Krieg und ohne Ungerechtigleit?- Dann hätte ich dazu eine simple Frage. Wenn mein Dialogpartner eine Theologin war, friug ich so: Stelle Dir bitte diese Situation vor. Du hast eine 12 jährige Tochter, ein bildhübsches junges Madel. Du kommst vom Einkaufen retour, während Deine Tochter fleißig Daheim ihre Schulaufgaben erledigt. Als Du nun die Wohnungstüre aufschließt, siehst Du Deine Tochter, am Boden liegend, völlig entkleidet und über ihr einen fremden Mann, der ihr gerade ein Brotmesser in die Brust rammen will, nachdem er Deine Tochter offensichtlich vergewaltigt hat.Was tust Du dann als eine überzeugte Pazifistin? (Bei Männerm wandelte ich die Situation etwas um: Da lag dann seine Freundin, wie beschrieben am Boden!)

Sagst Du da zu dem Vergewaltiger: „Das darfst Du nicht“ und siehst dann zu, wie Deine Tochter ermordet wird?“ Du liebst Deine Tochter! Wäre es da nicht christlicher, den Mann mit Gewalt daran zu hindern, Deine Tochter zu morden, als pazifistisch gesonnen: -Keine Gewaltanwendung- den Mord hinzunehmen?“

Hier kapitulierte jede Pazifistin und gestand,daß in diesem Falle Gewalt gegen den Vergewaltiger erlaubt sei.

Ich resümierte: Wie immer auch die Bergpredigt auszulegen sei, die Auslegung dieses Textes ist sehr schwer, muß in kriteriologischer Hinsicht gesagt werden: Die Bergpredigt darf nicht so interpretiert werden, daß der Christ dann gegen das Gebot der Nächstenliebe verstoßen muß. Es gibt Situationen, in denen um der Nächstenliebe willen Gewalt gegen Angreifer erlaubt, vielleicht sogar geboten ist. Jesus hätte nie von einer Mutter verlangt, auf eine Gewaltanwendung zu verzichten, um somit ansehen zu müssen, wie ihr eigenes Kind dann ermordet wird.Das hat auch im politischen Raum zu gelten: Jeder Staat hat das Recht, wird er militärisch angegriffen, sich kriegerisch zu verteidigen!

In unserer postlapsarischen Welt der Gewalt und der Kriege wäre ein konsequenter Pazifismus die Einladung an alle Gewalttäter, im privaten wie im politischen Raume, die Nichtgewaltbereiten unermeßlich zu maltraitieren und letztendlich zu töten! Das kann und darf keine christliche Praxis sein! 

 

"Pacem facere" mit "Pacifismus" gleichzusetzen, ist schon arg peinlich. 





Freitag, 27. Februar 2026

Schaffen wir uns selbst ab- oder ist denn wirklich die Ordnung des freien Marktes die bestmögliche?

 

Schaffen wir uns selbst ab- oder ist denn wirklich die Ordnung des freien Marktes die bestmögliche?


Wenn es einen Konsens in conservativen und liberalen Kreisen gibt, dann den, daß unsere „soziale Marktwirtschaft“ die optimale Ordnung sei und christliche Sozialethiker betonen dann noch, daß gerade sie dem hl. Prinzip der Subsidarität als einzige Ordnung gerecht werde.Man kann dann auch im Geiste des „Kalten Krieges“ die christlich freiheitliche Ordnung des Marktes der atheistisch kommunistischen der Planwirtschaft entgegenstellen, um so jede Kritik an der Marktordnung zu desavouieren.


Das demographische Problem ist uns allen bekannt,daß in unserem Lande Jahr für Jahr mehr Menschen sterben als geboren werden. Für die Theologie und die Kirche müßte dies als das zentrale Problem der Gegenwart angesehen werden, nähmte man da noch das erste Gebot Gottes: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ ernst. Aber in der Realität wird der Wille zur Selbsterhaltung des eigenen Volkes als „völkischer Nationalismus“ perhorresziert.


Zu dieser Causa bietet nun der KI (Abfrage am 23.2.2026) diese Übersicht:

Kinder sind emotional unbezahlbar, werden jedoch in Deutschland von 55 % der Menschen als finanziell kaum noch tragbar empfunden. Bis zum 18. Geburtstag kostet ein Kind im Schnitt ca. 165.000 € (monatlich rund 763 €), wobei Paare 55 % und Alleinerziehende zwei Drittel ihres Einkommens aufwenden. Hohe Lebenshaltungskosten prägen diese Wahrnehmung.“


Die „Welt“ ergänzt ergänzt am 22.Februar 2026 in dem Artikel: „Mehrheit hält laut Umfrage Kinder in Deutschland für kaum noch bezahlbar.“:Ihre Haltung begründeten der Umfrage zufolge 81 Prozent der Befragten vor allem mit hohen Lebenshaltungskosten wie Miete, Lebensmittel und Energie. 59 Prozent gaben zudem Steuern und Abgaben als wesentliche Belastung an. 48 Prozent halten die staatliche Unterstützung für Familien für nicht ausreichend.“

Müßte es angesichts dieser Realität erlaubt sein, die Qualität der Marktwirtschaftsordnung in Frage zu stellen? Wenn die Wirtschaft um des Menschen willen ist und das heißt im politischen Raume für das nationalstaatlich organisierte Volk, dann müßte sie doch die Überlebensfähigkeit des eigenen Volkes gewährleisten, daß zumindest so viele Kinder geboren werden, wie andere sterben. Daß nun die Lebenshaltungskosten so hoch sind, daß die Staatsbürger Kinder als für sie kaum noch finanzierbar halten, das muß nun, so ungern das auch die Marktwirtschaftsgläubigen hören wollen, dieser allerbesten aller Wirtschaftsordnung angelastet werden. Sie schafft es nicht, die Grundversorgung der Bürger so zu gewährleisten, daß sie hinreichend genügend Kinder zur Welt bringen können.

Daß der Feminismus das als die Befreiung von der Mutterschaft bejubelt und daß dies die Antideutschen hoffen läßt, Deutschland untergehen zu sehen, ist so offenkundig, daß dies hier noch zu erörtern wäre. Aber wer nur sich auf dies ideologische Problem kapriziert, übersieht das reale der Kaumnochfinanzierbarkeit von eigenen Kindern.

Nun sehe ich mich selbst außer Standes, ein Programm zu skizzieren, die diesem Notstand ein Ende setzt, ich meine aber, daß mit nur marktwirtschaftlichen Mitteln dieses Problem nicht gelöst werden kann. Was die autonome Wirtschaft nicht leisten kann, daß muß eben der Staat selbst in die Hand nehmen. Dazu gehörte als erstes das Verbot jeglicher Abtreibungen,in 10 Jahren werden bei uns 1 Million Kinder getötet mit der staatlichen Erlaubnis, aber es müssen auch die Lebensmittelkosten und isb die Mieten durch staatliche Maßnahmen gesenkt werden.Es müßte auch Frauen, die ihre Kinder selbst erziehen, ermöglicht werden, sich ganz diesem allerwichtigsten Beruf zu widmen, ohne zu einer Erwerbstätigkeit genötigt zu werden. Diese Punkte reichen nicht aus, wären aber Schritte in die richtige Richtung!




Donnerstag, 26. Februar 2026

Wenn Frauen nicht wollen, wie sie sollen: Die Internetseite „Feinschwarz“ nimmt den Kampf auf!

 

Wenn Frauen nicht wollen, wie sie sollen: Die Internetseite „Feinschwarz“ nimmt den Kampf auf!



Dies Problem hat das Urgestein des Feminismus, Simone de Beauvoir so auf den Punkt gebracht: „Keine Frau sollte berechtigt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder zu erziehen. Die Gesellschaft sollte anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, gerade weil, wenn es eine solche Wahl gibt, zu viele Frauen diese Wahl treffen werden.“1Feinschwarz“ nimmt nun den Kampf gegen die Frauen auf, die die Frechheit besitzen, nicht so ihr Leben gestalten zu wollen, wie es ihnen die feministische Ideologie vorschreibt.Im Feuer der Kritik steht dabei die „TradeWives“ Bewegung, die der „traditionalistischen Frauen“, die „Hexen“ des 21.Jahrhundertes. In dem Artikel: TradWives: Wenn ein Buch von 1972 revolutionärer erscheint als ein Social Media Trend vom 23 Februar 2026 wird diese Bewegung wie folgt daimonisiert. Hinter diesem Lebensstil verbirgt sich ein Social Media Trend: „Junge Frauen, die sich in den sozialen Medien […] als traditionelle Hausfrauen inszenieren, werden TradWives genannt – ein Portemanteauwort gebildet aus traditional und housewives. In ihren Accounts verbreiten sie ihr Ideal einer nach traditionell heteronormativen Gesichtspunkten vergeschlechtlichten Aufgabenteilung. Sie entziehen sich den Anrufungen neoliberaler Vergesellschaftung an beruflichen Erfolg und fokussieren sich vollkommen auf reproduktive Tätigkeiten.“

In einfacheren Worten formuliert sind das Frauen, die ihren Lebensmittlpunkt in der Familie sehen, daß sie für ihre Kinder dasein wollen und im Familienleben ihre Erfüllung suchen. Sie wollen also genauso leben, wie es ihnen die Feministin Beauvoir und mit ihr alle Feministin nicht erlauben wollen!

Dennoch lohnt es sich genauer hinzuschauen, bei Accounts, die die Unterordnung der Frau propagieren und offensichtlich oder unterschwellig rechte Tendenzen aufweisen. Denn eines eint sie alle: Antifeminismus. “ Also, wenn eine Frau heiraten will, ihren Lebensraum primär in der Familie und der Erziehung der Kinder sieht, dann ist sie ein Opfer rechter Tendenzen geworden. Alles, was rechts ist, ist der Leserschaft dieser theologischen Internetseite das schlechthin Böse, sodaß nun jeder Leser weiß, was für Grauenhaftes diese traditionalistische Bewegung ist.

Aber es kommt noch ärger: „Für religiöse TradWives ist die Zuteilung der Geschlechterrollen dabei von G*tt gegeben und geht auf die Schöpfungserzählung zurück.“ Daß diese Geschlechterrolle“ direkt im 1.Timotheusbrief des Apostels Paulus grundgelegt wird, erwähnt dieser feministische Artikel selbstredend nicht, steht da doch geschrieben: „Die Frau wird aber gerettet werden dadurch, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung.“ (2, 15) Der Apostel beantwortet im 12. Vers die Anfrage, ob denn Frauen es erlaubbar sei, in der Kirche zu lehren, negativ und zeigt der Frau nun im 15. Vers den Ort an, wo sie wen zu lehren habe: Daheim ihre eigenen Kinder. Feministin verurteilen das als eine ungerechtfertigte Subordination der Frau, statt zu erkennen, daß hier die Aufgabe der religiösen Erziehung geschlechtsspezifisch ausdifferenziert wird. Gerade das Amt der Einführung und Grundlegung des christlichen Gaubens wird hier der Mutter zugetraut, auf die dann aller weiterer Unterricht aufbauen kann und muß!

Daß die Schöpfungserzählung mit dem ersten Gebot Gottes: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ hier zugrunde liegt, ist für einen Bibelleser auch unübersehbar. Nur haben Feministin mit dem Gott der Bibel und dem Jesu Christi wenig im Sinne, sie glauben an eine Entität namens: „G*tt“.

Aber dann kann der Artikel Entwarnung geben: „Die Mehrheit der jüngeren Frauen in Deutschland orientieren sich an egalitären Vorstellungen“.Beauvoir hat sich durchgesetzt: Wenn die Frauen nicht freiwillig wollen, wie sie sollen, dann müssen sie dazu eben gezwungen werden. Welcher Ehemann verdient den heute so viel Geld, daß er damit eine ganze Familie finanzieren kann?Einst stimmten Karl Marx und die katholische Soziallehre darin überein,daß der Mindestlohn für einen Familienvater zur Finanzierung seiner Familie ausreichen müßte. Der „Feinschwarz“Artikel hat recht: Keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen sondern stattdessen seinen Lebensmittelpunkt in der Familie zu legen, das ist ein Privilegium weniger Frauen, die meisten müssen arbeiten um des Geldes willen. Die Emanzipation der Frau besteht also darin, daß sie wie auch der Mann primär für den Arbeitsmarkt da zu sein hat und nur ein Familienleben führen darf, wenn das ihre Verfügbarkeit für den freien Arbeitsmarkt nicht limitiert. Phantastisch ist dabei, wie die bürgerliche Ideologie und auch der Feminismus den Zwang, arbeiten zu müssen, in ein Recht, arbeiten zu dürfen,uminterpretiert.Nur Reiche unterliegen diesem Zwange nicht. 



 

Mittwoch, 25. Februar 2026

Ein Verdacht über einen Zusammenhang von Karneval/Fasching und dem Aschermittwoch

 

Ein Verdacht über einen Zusammenhang von Karneval/Fasching und dem Aschermittwoch


Auf den ersten Blick existiert da kein wie auch immer gearteter Zusammenhang. Mit dem Aschermittwoch, einem von der Kirche festgesetzten Fastentag eröffnet die Kirche die 40 tägige Fastenzeit als die Vorbereitungszeit für das Hochfest Ostern. Nicht schaut der Gläubige zurück, sondern er richtet sich auf Ostern aus, wobei dann jeder Fastensonntag schon ein Antizipieren des Hochfestes ist.

Aber warum werden dann ein paar Tage davor mehrtägige Hochfest des Karnevals und des Faschings gefeiert, und warum setzt dann der Aschermittwoch dem ein so rabiates Ende. Oberflächlich könnte man meinen, daß nun am Mittwoch das Zuviel an Essen und Trinken abgefastet wird, man müsse wieder auf seine Figur achten und was da zu viel sei, gälte es nun, per Diät loszuwerden. Die Eßsünden seien so abzubüßen.

Das verleitet nun zu einer tiefgründigeren Vermutung, daß man halt in den närrischen Tagen mal „die Sau loslassen“ dürfe, da man nach solch exzessiven Tagen sie dann ja am Aschermittwoch abbüßt. Die Nachfolge Christi, so wie sie lange Zeit die Kirche im Sinne Jesu Christi lehrte, war eben kein Weg lauter Lustbarkeiten und erfüllt von Vergnügungen. Eingedenk eines so zivilisationskritischer Werkes wie Elias: „Prozeß der Zivilisation“ oder des großen Gemurres wider die den Menschen zu sehr einpferchenden Kultur und ob der Sehnsucht nach einem natürlichen Leben, frei vom Manierismus der Hochkultur könnte man doch auf die Idee kommen, daß Dostojewskis „Großinquisitor“mehr recht hat, als ihm seine katholischen Kritiker zubilligen. Die Kirche kenne nun mal ihre Pappenheimer, wie die Gläubigen wirklich sind im Unterschied zu dem, wie sie eigentlich sein müßten, wären sie wirklich Gläubige. Da erlaube oder toleriere die Kirche eben für eine befristete Zeit, daß die Christen sich närrisch auslebten als wenn es doch faktisch eine Überforderung wäre, sollte der Mensch ununterbrochen vernünftig leben oder gar sein Kreuz auf sich nehmend Jesus nachfolgen.

Man könnte meinen, daß ein gewisses Unbehagen an der Kultur, die das ganze Leben in allem und jeden reguliert,verständlich ist und so auch die Sehnsucht nach Ausnahmezustandszeiten nicht unvernünftig ist. Der Großinquisitor würde dazu sagen: Die von Jesus und der Kirche eingeforderte Nachfolge Jesu überfordere auch die Christen. Deswegen brauchen sie Ausnahmetage, um dann wider christlich leben zu können. Die Katholische Kirche ruft weiterhin zur Nachfolge Jesu Christi, aber sie erlaubt oder toleriert dann auch den Gläubigen „Urlaubstage“, Zeiten des Narrentumes! Wer stets vernünftig leben will, der braucht auch ein paar Narrentage, damit er dann wieder vernünftig lebt.

Aber solche exzessiven Narrentage müssen dann auch abgebüßt werden und dafür ist der Aschermittwoch eingesetzt, könnte im Sinne des Großinquisitors gemeint werden. Der Großinquisitor Dostojewskis ist ja kein tyrannischer Despot sondern ein die Menschen Liebender, der aber gerade so um die menschliche Schwachheit weiß und so Rücksicht nehmen will auf die Menschen, wie sie nun mal wirklich sind, obzwar sie doch eigentlich alle zur Heiligkeit Berufene sind.

So könnte man sich das Verhältnis von den Narrentagen zu dem Aschermittwoch denken, aber es könnte auch ein Irrtum sein.


Ein ähnlicher Fall: Man sage mal zu einem unverheirateten Mann, daß er jungmännlich zu leben habe. Wird der so Angesprochene sich unter der Jungmännlichkeit irgendetwas Sinnvolles verstehen können. Sagt man zu einer unverheirateten Frau, daß sie jungfraulich zu leben habe, wird sie sofort verstehen, was damit gemeint ist und dann diese Anforderung brüsk abweisen.. Nach der Lehre der Kirche müßten alle Unverheirateten enthaltsam leben, aber es drängt sich doch die Vermutung auf, daß man faktisch nur die Jungfraulichkeit gefordert hatte, den Männern aber kein enthaltsames Leben auferlegt hatte. Männern, außer ein paar Heiligen kann man die Enthaltsamkeit als wirklich zu leben, nicht abverlangen. Der hl. Augustin wie auch der hl. Thomas urteilen deshalb ja, daß die Prostitution nicht verboten werden dürfe, um die Frauen, die bis zu ihrer Verheiratung enthaltsam leben wollen, vor der Sexualität der Männer zu schützen! Dem hätte der Großinquisitor gewiß zugestimmt.


Meine Empfehlung: Lese den Großinquisitor gerade nicht in Narrenzeiten, sondern wenn es gilt, vernünftig zu urteilen!Der Text ist genial! 



Dienstag, 24. Februar 2026

Was sind die wahren Kernpunkte des 2. Vaticanums? „Communio“ beleher uns!

 

Was sind die wahren Kernpunkte des 2. Vaticanums? „Communio“ beleher uns!



Angesicht des Konfliktes Roms mit der traditionalistischen Piusbruderschaft, sie erkläre, nun neue Bischöfe weihen zu wollen, offenbart uns der „Communio“ Artikel: „Kommt es zum Schisma?: Der Papst und die Pius-brüder am Scheideweg“ am 21.Februar 2026 von Prof Tück, warum die Piusbruderschaft ohne irgendeine Relativierung das ganze 2.Vaticnum anerkennen müsse. Die Konzilzdokumente enthielten nämlich unhintergehbare Entscheidungen, die jeder Katholik zu bejahen habe,

So heißt es dann in diesem Artikel: „Würde die Piusbruderschaft ohne Revision ihrer theologischen Positionen in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche zurückkehren, stünde die Gefahr im Raum, dass ein Trojanisches Pferd lanciert würde, das antiökumenisches, antijüdisches und antidemokratisches Ideengut einschleusen würde.“

Daraus ergibt sich, daß das Kernanliegen des 2.Vaticanums die Ökumene, ein Projudaismus und die Bejahung der Demokratie sei. Zu der Thematik der Ökumene und der Bejahung der Religionsfreiheit äußert sich dann der Artikel so: „Oder sollen Nichtkatholiken wieder als >Häretiker< und >Schismatiker<, Nichtchristen als >Götzenanbeter> und Anhänger >falscher Religionen< tituliert werden?“ Diese rein rhetorisch gemeinte Frage hat aber die Katholische Kirche bis zum 2.Vaticanum bejaht. Schon im Alten Testament werden die andere Götter Verehrende als Götzenanbeter qualifiziert und so urteilt auch das Neue Testament. Das Konzil zu Trient verurteilt viele Lehren der Reformatoren als häretisch und den Ungehosam wider den Papst als chismatisch. Selbsterständlich hat die Kirche bis zum 2.Vaticanum alle nichtchristlichen Religionen als „falsche Religionen“ beurteilt. Offensichtlich versteht der Autor dieses Artikels das 2.Vaticanums so, als wenn es die Gleichwahrheit aller Religionen lehrt und damit auch ihre Gleichgültigkeit.

Aber dann wird gar noch die Holocaustkeule geschwungen:“Vor allem im Gespräch mit dem Judentum wären Irritationen zu erwarten. Das Konzil hat jeden Antijudaismus verurteilt und die wurzelhafte Verbindung zwischen Israel und der Kirche betont. In der Piusbruderschaft aber werden Juden auch nach dem Zivilisationsbruch der Shoah noch als "Gottesmörder" bezeichnet, solange sie Jesus Christus nicht als ihren Herrn anerkennen.“ Läßt man nun die Polemik auf sich beruhen, bleibt der Vorwurf übrig, daß die Piusbruderschaft immer noch lehrt, daß ein Jude um seines Heiles willen den christlichen Glauben anzunehmen habe! Das bezeugt so das gnze Neue Testament und hat so auch die Kirche in ihrer Treue zum Missionauftrag Jesu Christi immer so gelehrt. Nun soll das Faktum, daß Juden Grauenhaftes in Auschwitz erlitten haben, ein, nein das Argument sein, ihnen das Evangelium nicht mehr zu verkünden! Das ist mehr als absurd, denn was kann einem Menschen Besseres verkündet werden als die Wahrheit und warum soll nun erlittendes Leid ein Argument sein, dem Gelittenhabenden die Wahrheit nicht mehr zu verkünden?

Diesen Standunkt kann nur der einnehmen, der meint, daß der christliche Glaube für das Heil irrelevant sei, da jeder Mensch ja in der ihm eigenen Religion das Heil finden könne und der Atheist, wenn er nur seinem Gewissen folge. Das 2.aticanum lehre also die Gleichgültigleit der christlichen Religion und dazu müsse nun auch die Piusbruderschaft ihr „Amen“ sagen.

So unnsinnig kritisierten nun die Traditionalisten die Errungenschaften des Reformkonziles: „Liberté – durch die Anerkennung der Religions- und Gewissensfreiheit habe man dem Irrtum Rechte eingeräumt, die Wahrheit des Glaubens verraten und dem Relativismus Tor und Tür geöffnet.“ „Fraternité – durch die ökumenische Öffnung habe man eine >Fraternisierung mit Schismatikern und Häretikern< vollzogen, durch das Gespräch mit den >falschen Religionen< dem Synkretismus Vorschub geleistet.“

Nun kann man aber nicht verkennen, daß all diese kritisierten Positionen der „Communio“-Artikel selbst vertritt durch seine Behauptung der Gleichgültigkeit aller Religionen. Wenn wahr nicht mehr von unwahr distinguiert wird, sind dem Snkretismus und dem Relativimus die Tore weit geöffnet.

Bezeichnend ist hierbei der Anthropozentrismus: Wie gehen wir mit den Andersgläubigen und Atheisten um ohne zu fragen, wie Gott denn die Andersgläubigen und Ungläunbigen beurteilt.Humanitär sei es eben ganz im Geiste der Menschenrechtsideologie, die Religion des Anderen und die eigene für gleichgültig zu deklarieren, um so ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. „Über Glaubens- und Religionsfragen streitet man eben nicht! Das wnn äre ein unzivilisiertes Verhalten!“ Und dann stören diesen Religionsfrieden der Vergleichgültigung aller Religionen diese Jesusgläubigen, indem sie urteilen, daß nur Jesus Christus die Wahrheit ist!Wenn dieser Theologieprofesor mit seiner Deutung des 2.Vaticanums recht hätte, dann hätte sich die Kirche mit diesem Konzil selbst aufgegeben!



Montag, 23. Februar 2026

Der wichtigste Beruf, die demographische Katastrophe und die Krise des Sozialstaates

 

Der wichtigste Beruf, die demographische Katastrophe und die Krise des Sozialstaates

Der Beruf des Friseurs und der des Bundeskanzlers haben eines gemein-sam, daß keiner von ihnen ausgeübt werden könnte, wenn eine Frau nicht die Kinder geboren hätte, die dann diesen Beruf ausübten noch könnte dieser Beruf ausgeübt werden, wenn nicht von Frauen Kinder geboren werden, denen die Haare frisiert werden bzw die dann regiert werden können.

In allen Industriestaaten erblicken wir nun dieses Problem, daß pro Jahr weniger Kinder geboren werden als daß Menschen sterben. Simpel gesagt: Immer weniger Arbeitende müssen immer mehr Nichtmehrarbeitende und auch Nichtmehrarbeitenkönnende ihren Lebensunterhalt finanzieren. Da die durchschnittliche Lebenszeit zunimmt, verstärkt das dies Problem noch.Der Sozialstaat verspricht den Alten, daß sie bis zu ihrem Lebensende gut versorgt leben können, aber die Finanzierbarkeit dieser Versprechung stößt auf ihre Grenzen.

Wir erlebten Zeiten der Reformeuphorie, isb unter dem sozialdemokratischen Kanzler Brandt: Die Gesellschaft sei etwas permanent zu Verbesserndes und die Reformpolitik verwirkliche nun diese unbegrenzte Optimierungshoffnung. Der sozialdemokratische Nachfolgekanzler Schmitt beendete diese Reformepoche, denn nun galt die Maxime, daß die Politik die Kunst des Mach- und des Finazierbaren sei, eine antiutopistische „Reformpolitik“ wurde eingeleitet, daß nun Reformen in der Regel eine Verschlechterung für alle Bürger oder zumindest für den „Kleinen Mann“, das gemeine Volk bedeuteten. Das Wünschbare müsse auf das Machbare reduziert werden! Der Sozialstaat sei zu teuer, das ist nun das Credo des Wirtschaftsliberalismus. Angesichts der demograpischen Fehlentwickelung ist das auch keine falsche Behauptung: Immer weniger Arbeitsfähige können nicht immer mehr Rentner, immer länger lebende finanzieren! Das Problem zu lösen, indem massenweise Arbeitskräfte als „Flüchtlinge“ importiert werden,um „uns“ die Rente zu sichern, funktioniert zur Zeit nicht und: Auch i den sog. Entwickelungsländern“ wird es nach allgemeinen Prognosen nicht fernerhin einen Geburtenüberschuß geben, der dann exportiert werden könnte.

Wenn es keine Lösung für das demographische Problem gibt, ist aber der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar. Aber er ist aus sozialpolitischen Gründen auch nicht so reduzierbar, daß er weiter finanzierbar bleibt.

Die Mutterschaft ist nun mal der wichtigste Beruf, der, wenn er nicht genügend ausgeübt wird, zu einer sozialpolitischen Katastrophe führt! 

Zusatz: 

In der marxistischen Anthropologie ist der Begriff der Arbeit von zentralster Bedeutung. Nicht mehr wie in der philosophischen Tradition von Platon bis Hegel galt das Spezifische des Menschen, daß er denkt, sondern nun, daß er sich durch sein Arbeiten als Mensch hervorbrachte und hervorbringt. Im 19.Jahrhundert galten nun die 3 "K" für den Lebensraum der Frau: Küche, Kinder, Kirche, sodaß sie aus dem eigentlichen Leben, das des Berufslebens ausgeschlossen war.Denn als Arbeit galten die Tätigkeit der Frau in diesen drei Sphären nicht, eigentlich !arbeitete" nur der Arbeiter, der einer Lohnarbeit nahging. Die Kaprizierung des Arbeitsbegriffes auf den Lohnarbeiter erzwangso, daß das Arbeiten der Frau keine Arbeit war. Zum vollwertigen Menschen konnte so die Frau nur werden, wenn auch sie einer Erwerbstätigkeit nachging. Das war so unter den bürgerlichen Feministin das Emanzipationsziel der Frau, während der linke Feminismus in der Industrie schonn arbeitende Frauen wahrnahmen und eine Humanisierung der Arbeitswelt forderten. Die "Hausfrau" arbeitet nicht, diese Meinung war ihnen gemeinsam. Deshalb ist die Frau erst e-mann-zipiert, wenn sie wie der Mann arbeitet. Das muß aber zwangsläufig zu Lasten des allerwichtigsten Berufes, der der Mutter sich auswirken.