Freitag, 11. September 2026

Carlo Acutis ein Heiliger unser Zeit schreibt uns, ein ganz aus unserer Zeit Herausgefallender und so für immer wahr:

 

Carlo Acutis ein Heiliger unser Zeit schreibt uns, ein ganz aus unserer Zeit Herausgefallender und so für immer wahr:


Die Heilige Eucharistie ist meine Autobahn in den Himmel.“

Immer mit Jesus vereint sein, das ist mein Lebensprogramm.“

Die Jungfrau Maria ist die einzige Frau in meinem Leben.

Je mehr wir die Eucharistie empfangen, desto mehr werden wir wie Jesus werden,
so dass wir auf Erden einen Vorgeschmack auf den Himmel haben werden.

Wenn wir uns der Sonne zuwenden, werden wir braun …
aber wenn wir in der Eucharistie vor Jesus stehen, werden wir heilig.

Nach der Heiligen Eucharistie ist der Rosenkranz die stärkste Waffe,
um den Teufel zu besiegen.

Bitte ständig Deinen Schutzengel um Hilfe.
Dein Schutzengel muss dein bester Freund werden.

Wir haben es besser als die Apostel, die vor 2000 Jahren mit Christus gelebt haben. Wir brauchen, um Ihm zu begegnen, nur in die Kirche zu gehen.
Wir haben Jerusalem vor der Haustür.“ 

Der Weg führt geradeaus ins Paradies,
wenn man jeden Tag die Eucharistie empfängt und sie anbetet.

Es ist wundervoll, denn alle Menschen sind gerufen, wie Johannes Lieblingsjünger zu sein. Es reicht aus, eine eucharistische Seele zu werden und Gott zu erlauben, in uns jene Wunder zu vollbringen, die nur er vollbringen kann! Notwendig ist allerdings die freie Zustimmung unseres Willens. Gott will niemanden zwingen. Er will unsere frei geschenkte Liebe.

Der Herr hat uns durch sein Opfer am Kreuz gerettet, das muss in uns unendliche Liebe und Dankbarkeit hervorrufen.

Was nützt es dem Menschen, wenn er tausend Schlachten gewinnt und es dann nicht schafft, sich selbst zu besiegen?

Geld ist nur Altpapier.
Was im Leben zählt ist der Adel des Geistes, das heißt die Art und Weise, wie man Gott liebt und wie man den Nächsten liebt.



zitiert nach:


Carloacutis.de https://carloacutis.de

Auf eine Kommentierung dieser tiefgründigen Aussagen verzichte ich, sie sprechen für sich! 




Donnerstag, 10. September 2026

„Glaube als >Schwungrad der Demokratie<"? Über den neuen Sendungsauftrag der Katholischen Kirche

 

Glaube als >Schwungrad der Demokratie<"?1 Über den neuen Sendungsauftrag der Katholischen Kirche



In dem Communioartikel heißt es nun sehr treffend: „Wider die Funktionalisierung des Glaubens – eine Antwort auf Kardinal Marx“2:

Kardinal Reinhard Marx sieht den christlichen Glauben als >Schwungrad der Demokratie<. Das ist ein starkes Bild – und doch stellt sich die Frage, ob es den Glauben nicht zu sehr von seiner gesellschaftlichen Funktion her denkt.“

M.E ist der Terminus der „gesellschaftlichen Funktion“ unpräzise, besser hieße es: für das politische System, wobei dann dies als eine Teilmenge der Gesellschaft verstanden werden kann. Die „Demokratie“, präziser die Herrschaft der demokratischen Blockparteien, das sind die Parteien, die sich wechselseitig als „demokratisch“ und als „regierungsberechtigt“ anerkennen, ist durch die Erfolge rechter Parteien, in Deutschland jetzt durch die AfD gefährdet.Im Namen des Kardinals Marx offeriert nun die Katholische Kirche ihre Dienste diesen Blockparteien an. Die Kirche sei notwendig für die Apologetik des jetzigen politischen Systemes gegen ihre Kritiker.

Die Kirche will so ihre Existenz legitimieren durch ihre Nützlichkeit für dies politische System. Kardinal Marx ermahnte ja schon die Kirche: „Keine Behauptungen aufstellen, als hätte man einen unmittelbaren Zugriff auf die Wahrheit: Kardinal Reinhard Marx warnte im Fuldaer Dom davor, so zu tun, "als wüssten wir genau Bescheid und die anderen bräuchten nur zuzuhören".3 Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus habe eben kein gewisses Wissen über Gott uns vermittelt, auch die Kirche wüsse halt nichts Gewisses über Gott, so rede man doch lieber und besser, so darf nun dieser Kath de Artikel ergänzt werden von dem Anti-Rechts- Engagement der Kirche als ihre Zentralaufgabe.

Salopp formuliert: Nicht mehr Gott sondern das politische System ist der Auftraggeber der Kirche, dem sie durch eine Verteidigung dieses Staatssystemes zu dienen habe.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Wilmer demonstriert dann praktisch, wie dieser Staatsauftrag zu erfüllen sei:

Die AfD sei nachweislich nationalistisch und völkisch eingestellt, sagte Wilmer am Mittwochabend in Berlin. Für dieses völkische Gedankengut sei weder in noch außerhalb von Gotteshäusern, weder im Christentum noch im Judentum, noch im Islam Platz.“4 Irritierend ist, mit welcher Selbstverständlichkeit diese Bischof den anderen Religionen diktiert, was in ihnen nicht erlaubbar sei! Ein Blick in das Nachbarland der Türkei zeigt überdeutlich die dortig praktizierte Synthese zwischen dem Islam und dem türkischen Nationalismus. Der jüdischen Religion ist der jüdische Patriotismus und Nationalismus so im Blute eingeschrieben, daß nur ein paar wenige kosmopolitische liberale Juden da herausfallen. Alle Orthodoxen Kirchen sind selbstverständlich nationalistisch, nicht nur die Russische!

Aber dieser Bischof diffamiert diese Synthese des Jas zu Gott mit einem Ja zum eigenen Volkstum eben als „völkisch“ und antichristlich aus rein politischen Gründen, da unsere demokratischen Blockparteien antinational eingestellt sind ganz im Sinne der westlichen Siegermächte, die jedes Wiedererwachen Deutschlands zu einer eigenen Stärke verhindern wollen. Bei uns ist ja die Aufforderung: „Deutschland erwache!“ verboten.

Die Demokratie zu verteidigen gegen ihre Kritiker meint, die Herrschaft der Blockparteien gegen jede Opposition zu verteidigen, denn unter der Demokratie wird hier die Oligarchie der sich wechselseitig als regierungsberechtigt anerkennenden Parteien verstanden. Dieser Bischof offeriert dann sogar praktische Vorschläge zur Verteidigung der Blockparteienherrschaft:

"Eine freie Gesellschaft lebt davon, dass Menschen unterschiedliche Meinungen vertreten dürfen. Doch Freiheit setzt eine gemeinsame Wirklichkeit voraus", so Wilmer. Würden Tatsachen verfälscht, unterdrückt oder durch Desinformation ersetzt, verlöre die Meinungsfreiheit ihren demokratischen Sinn.“5

Also, es dürfen keine Tatsachen verfälscht, und Desinformationen verbreitet werden. Mit dieser Begründung wurde in Europa der Empfang von „Rußland heute“ schon verboten, da dieser Sender einseitig über den Ukrainekrieg berichte; nur die Sicht der Nato sei objektiv ausgewogen! Das von der SPD geforderte Verbot des Magazines „Compact“ scheiterte aber, das Magazin war der SPD zu regierungskritisch! Im Klartext meint der Bischof, daß die Medien verpflichtet seien zum Schutze der Demokratie, die Tatsachen so darzustellen, wie sie der jeweilige Regierungssprecher uns Untertanen darlegt. Entgegengesetzte Darstellungen gefährdeten nämlich die Oligarchie der demokratischen Parteien.

Die Aufgabe der Kirche sei eben ihr Nützlichkeitserweis für das politische System, das ist wirklich die (Selbst)Aufgabe der Kirche oder eben ihr neuer Sendungsauftrag!Die "politische Theologie" erlebt so eine Wiedergeburt, nachdem sie eine lange Zeit ob der Kritik des ersten "politischen Theologen", Eusebius von Caesarea obsolet war.

1Jan-Heiner Tück: Wider die Funktionalisierung des Glaubens – eine Antwort auf Kardinal Marx, Communio 10.9.2026

2A.a.O.

3Kath de 29.9.2022: Kardinal Marx mahnt Amtsbrüder zu mehr theologischer Bescheidenheit.

4 Bischof Wilmer: Für völkische Gedanken ist im Christentum kein Platz, Kath de am 9.9.2026.

5Wie Nr 4.

„Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!“ Die Erfolge von Multikulti!

 

Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!“


So titelt Kath net am 10.9.2026 und faßt damit zutreffend die Ergebnisse der aktuellen Pisastudie zusammen. M.W ist noch nie den KI- Überblicken in den Medien vorgeworfen worden, sie seien „rechtslastig“. Was sagt nun die „Übersicht mit KI“ zu dieser Causa:

Der Anteil von Schülern ohne deutschen Pass liegt in Deutschland bei rund 16 Prozent, während über 40 Prozent einen Migrationshintergrund haben. Die PISA-Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Zuwanderung, sprachlichen Hürden und sinkenden schulischen Leistungen.“

Das könnte auch weniger klausuliert, aber hier muß eben auch eine „Künstliche Intelligenz“ der Politischen Korrektheit ihren Tribut zahlen, ausgesagt werden: Viele Schüler können so wenig Deutsch, daß sie im Schulunterricht nicht die erwünschten und gesollten Leistungen erbringen können.

Kernergebnisse zu Schülern mit Migrationsgeschichte.Starke Leistungsunterschiede: Deutschland gehört laut OECD-Sonderauswertungen zu den Ländern, in denen die Leistungsunterschiede zwischen einheimischen Schülern und solchen mit Migrationshintergrund am größten sind.

Sprachbarrieren als Hauptfaktor: Bildungsforscher und der PISA-Chef Andreas Schleicher betonen, dass mangelnde Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache das größte Risiko darstellt.“ 

 

Um der politischen Korrektheit willen wird hier von „Sprachbarrieren“ geschrieben: Der Terminus soll eben suggerieren, daß hier um einer Benachteiligung der Schüler mit einem Migrationshintergrund willen Hindernisse aufgestellt werden, sodaß sie im Schulunterricht nicht mithalten können. Man hätte das auch so sagen können: Kinder von ausländischen Eltern, Ausländerkinder können oft so wenig Deutsch, daß sie nicht erfolgreich unterrichtet werden können.


Eine simple Tatsache kann dies erklären: Inzwischen existieren in Deutschland diverse Sprach- und Nationengemeinschaften, die fast nur noch intern in ihrer jeweiligen Sprachgemeinschaft kommunizieren. Die Herausbildung von Parallelgesellschaften ist im Wesentlichen die Herausbildung von insularen Sprachgemeinschaften, die zwar in dem Raum Deutschland existieren, aber sich zusehens von ihrem Gastland und den anderen ausländischen Gemeinschaften separieren.

Ein paar private Beobachtungen stützen diese These: Wenn ich an einem Spielplatz einer bayrischen Kleinstadt entlang spaziere, höre ich fast kaum noch eine Mutter mit ihren Kindern deutsch sprechen; ein babylonisches Sprachgewirr herrscht, denn jede Mutter spricht mit ihrem Kinde in ihrer Muttersprache. Mütter der selben Sprache sprechen dann auch nur miteinander. Wann und wie kommt dann ein solches Ausländerkind mit der deutschen Sprache in einen Kontakt? Wenn, dann nur im Kindergarten!

Ich wohne in einem Haus mit circa 15 Mietparteien, von denen kein Mieter mehr Deutsch kann! Nicht mal die Warnung: „Glatteis- seien Sie vorsichtig!“ konnte von den Nachbarn verstanden werden: „Nix Deutsch!, wurde mir geantwortet.

Inzwischen existieren in Deutschland Firmen, Handwerksfirmen etwa, in denen nur noch der „Chef“ Deutsch kann, seine Mitarbeiter rekurriert er aus Landsleuten, die kein Wort Deutsch mehr können und es auch nicht können brauchen! ´´Man kann inzwischen als ein Ausländer unter Deutschen gut leben, ohne ein einziges Wort Deutsch zu können! Ja, Berufsschüler in München erzählten mir, daß selbstbewußte Türken ihnen erklärten, daß sie kein Deutsch mehr lernen wollten in einem radebrechenden Deutsch, da sie bald hier den „Laden übernehmen“ würden, aus Deutschland „Türkland“ werden würde, sodaß sie gefälligst Türkisch zu erlernen haben werden! „Unsere Frauen bekommen mehr Kinder als die Eurigen, wir sind bald die Ton angebende Mehrheit!“


Zur Multikultiideologie gehört konstitutiv, daß sich die hier angesiedelten ethnischen Minderheiten nicht einer „Leitkultur“ unterordnen sollen, sondern jede ihre Eigentümlichkeit bewahren soll. Dazu zählt nun auch ein „Nein“ zum Erlernen der Sprache der Einheimischen, man will in seiner eigenen Muttersprache und ihrer Kultur verweilen und reduziert die Kontakte mit uns Fremden, uns Deutsche auf das Allernotwendigste. Man will sich eben gar nicht integrieren, weil man im Eigenen weiterleben möchte. Die Aufforderung des türkischen Staatsmannes Erdogan: „Türken, assimiliert Euch nicht, bleibt Türken, auch wenn Ihr in Deutschland lebt!“ zeigt einfach, wie patriotisch die Türken auch die in Deutschland weilenden sind, daß für sie wir nur „Fremde“ sind, deren Kultur man sich nicht zu eigen machen möchte. 

Zusatz:

Wie soll den erfolgreich unterrichtet werden können, wenn in den Schulklassen viele kaum Deutsch können?  

Mittwoch, 9. September 2026

Was an einer katholischen Hochschule nicht mehr gelehrt werden darf!

 

Was an einer katholischen Hochschule nicht mehr gelehrt werden darf!


Kathpress Österreich beglückte ihre Leserschaft am 4.9.2026 mit dieser Botschaft: „Heiligenkreuz: Theologen begrüßen Ausschluss von P. Waldstein“. Innsbrucker Theologin Quast-Neulinger: "Integralistische Positionen widersprechen klar der katholischen Lehre und dem rechtlichen Rahmen eines demokratischen Verfassungsstaats" - Dekan Winkler: Handeln von Rektor Klausnitzer zu begrüßen“.1

Den Anlaß zum Lehrverbot in „Heiligenkreuz“ bot die Behauptung, dieser Pater habe sich für eine Wiedereinführung der Todesstrafe ausgesprochen. Faktisch jubelt der linksliberale Katholizismus aber darüber, daß „integralistische Positionen“ nicht mehr an einer katholischen Hochschule gelehrt werden dürfen, Statt argumentativ sich mit solch einer theologischen Position auseinanderzusetzen, ist man begeistert von einem Lehrverbot.Österreichische Theologinnen und Theologen zeigen sich erleichtert über die Beurlaubung von P. Edmund Waldstein als Lehrender der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz.“

Warum? Weil der Integralismus eine Gefahr für die Demokratie und deswegen auch eine Gefahr für die Kirche sei! „Die wachsenden amerikanisch-europäischen Netzwerke von Integralisten, zu denen zentral auch Waldstein zählt, würden eine "Gefahr dar für Demokratie und Kirche" darstellen, erklärte Quast-Neulinger.“

Damit avanciert das Bekenntnis zur Demokratie im Geiste des Liberalismus zum Glaubensgut der Kirche. Besonders wird dabei das Gemeinwohlverständnis des Integralismus verurteilt.


Übersicht mit KI

Der katholische Integralismus ist eine antimodernistische Strömung, die fordert, dass die katholische Kirche und ihre Glaubenslehre das gesamte öffentliche und politische Leben eines Staates bestimmen.

Kernmerkmale

Keine Trennung von Staat und Kirche: Der Staat soll den >rechten Glauben< aktiv fördern und sich der moralischen Autorität der Kirche unterordnen.

Ablehnung des Liberalismus: Säkularismus, religiöse Pluralität, Demokratie und individuelle Grund- oder Freiheitsrechte werden oft kritisiert oder abgelehnt.

Gemeinwohl-Definition: Das staatliche Gemeinwohl wird strikt an das katholische Seelenheil gekoppelt.“


Das heißt im Klartext: Indem die Lehre des Integralismus reprobiert wird, wird die gesamte Lehre der Verhältnisbestimmung von der Vernunft und der Offenbarung, der Natur und der Gnade wie daraus resultierend die Verhältnisbestimmung von der Kirche zum Staat der Katholischen Kirche verworfen und als allein selig machend die Ideologie des Liberalismus mit seiner Forderung der strikten Trennung von Staat und Kirche als wahr beurteilt.

Das Gemeinwohl, was das sei und wie es zu realisieren sei, habe nichts mit der Offenbarung Gottes und seinen Geboten zu tuen, hier sei die Vernunft ausschließlich zuständig und nicht durch offenbarte Wahrheiten ergänzungsbedürftig. Die Freiheitsrechte dürften so auch nicht eine Begrenzung durch die Gebote Gottes erleiden. Hierbei steht das „Freiheitsrecht“ auf die Kindestötung im Mutterleibe, die Rechtmäßigkeit der Homoehe und das Selbstbestimmungsrecht der sexuellen Orientierungswahl und des Geschlechtes im Zentrum der antiliberalen Kritik: Das dürfe nicht kritisiert werden im Namen eines Integralismus!


Daß der Staat nicht die wahre Religion, die katholische fördern und für die Wahrheit der Morallehre der Kirche nicht eintreten dürfe, ist eine Totalkapitulation der Kirche, die aber seit den Kampftagen des Modernismus auf der Tagesordnung des linksliberalen modernistischen Katholizismus ganz oben steht. All das, was die Kirche in ihrem „Nein“ zum Modernismus gelehrt hatte, ist somit nun zur wahren Lehre der Kirche avanciert! Dazu gehört auch die strikte Verneinung des Naturrechtes, für die noch Papst Benedikt zum Mißfallen aller Modernisten gar im deutschen Parlament sich einsetzte.


4 verschiedene Verhältnisbestimmungen von der Kirche zum Staate existieren in der christlichen Religion: Die Katholische Kirche lehrt den Primat der Kirche über den Staat eingedenk der Verhältnisbestimmung von der Vernunft und der Offenbarung, der Natur und der Gnade und der Notwendigkeit, die endlichen Ziele den unendlichen, dem Seelenheil zu subordinieren. Die anglikanische lehrt die Subordination unter dem Staate, in der Moderne versteht sich diese Kirche als ein der Gesellschaft untergeordnetes Subsystem. Die lutherische vertritt eine Aufgabenaufteilung, daß die Kirche für das Seelenheil und der Staat für das weltliche Regieren dasei. Die orthodoxen,daß die Kirche und der Staat symphonisch miteinander zu regieren haben.


Faktisch übernimmt der linksliberale Katholizismus die genuin lutherische Verhältnisbestimmung mit dem besonderen Anliegen der Apologetik der Regierungen gegen jede Kritik. Unsere Demokratie sei eben die allerbeste aller denkbaren Staatsformen und müsse so gegen jede Kritik verteidigt werden, jetzt isb gegen Rechts. Die Religion und gar die Offenbarungswahrheiten hätten so im politischen Diskurs nichts zu suchen. Stattdessen sei das Fundament des modernen Staates allein die Vernunft, die sich in der Ideologie der Menschenwürde und der Menschenrechte manifestiere, die so die christliche Religion als die einstig öffentliche Religion Europas substituiere.

Die Aufgabe der Kirche reduziere sich somit darauf, diese Ideologie zusätzlich durch den Glauben an den jeden Menschen bejahenden Gott zu unterstützen und gegen jede Kritik zu verteidigen. Das Konstrukt der Menschenrechte soll dabei die Gebote Gottes und die der Kirche ersetzen und so die Emanzipation des Bürgers von der Religion erwirken, der nur noch als ein Privatmensch, als Privatiere religiös sein darf. 

Ein Supplement:

"Waldstein hat in einem Eintrag vom 3. Mai 2025 auf seinem Blog „Sancrucensis“ klargestellt, dass er die Todesstrafe für Häretiker heute nicht gutheißt. Er räumt ein, dass er in der Verteidigung der Lehren früherer Epochen „manchmal zu weit gegangen“ sei, „wenn es um die Anwendung der Prinzipien ging.“ Das betreffe auch die Verteidigung der Lehre von Papst Leo X. zur Todesstrafe für Häretiker. Heute sieht er das anders: „Ich unterstützte voll und ganz, dass das päpstliche Lehramt die Anwendung der Todesstrafe allgemein und die Bestrafung von Häretikern durch die weltliche Gewalt heute ablehnt“, schreibt er wörtlich." Kath net, 9.9.2026, Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P.Edmund Waldstein. 

 



1Ob ein Zusamenhang zwischen der von Papst Franztiskus angeordneten Visitation von „Heiligenkreuz“ und dem Lehrverbot besteht, ist nicht eindeutig erkennbar, aber dürfte vermutet werden: Dies Kloster ist eben zu katholisch!

Dienstag, 8. September 2026

„There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“ als Kritik der modernistischen Theologie!

 

There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“


Diesen in seiner Bedeutsamkeit und Gewichtigkeit gar nicht unterschätzbaren Satz verdanken wir dem Theaterstück „Hamlet“,1.Akt, 5 Szene von William Shakespeare. Der KI erklärt uns diese Aussage wie folgt: „Es drückt aus, dass die menschliche Vernunft, das logische Denken oder die wissenschaftliche Bildung nicht alles erklären können. Es gibt Phänomene und Geheimnisse im Leben, die über unser aktuelles Wissen hinausgehen.“ Das ist fürwahr eine kluge Deutung dieser Aussage, zumal wenn betont wird, daß es unser „aktuelles Wissen“ transzendiert. Wissen, was einst als ein Wissen anerkannt wurde, gilt für das heutige Wissensverständnis als ein Nichtwissen.

Ein triviales Beispiel möge dies veranschaulichen: Zu Zeiten Jesu galt die Astrologie als ein Wissen: Wären die 3 Könige keine Astrologen gewesen, hätten sie dem Stern, dem sie folgten, nie eine Bedeutung beigemessen und hätten so den Weg zum Heiland in der Krippe, um ihn anzubeten, nie gefunden. Der neben dem hl. Augustin größte Kirchenlehrer Thomas von Aqiun hielt die Astrologie für mit dem christlichen Glauben vereinbar, insofern nicht die Wirkung von Sternkonstellationen deterministisch ausgelegt wird: „Ich mußte den Mann ermorden, weil die Sterne mich dazu determinierten.Jetzt gilt laut dem jetzigen Katechismus die Astrologie als ein Aberglaube und die Kirche müßte die 3 Könige eigentlich einer abergläubischen Praxis bezichtigen!

Aber es geht um Wesentlicheres: Meine These lautet,daß diese Aussage: „There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“ von fundamentaltheologischer Bedeutung ist. Die Theologie muß Gott als allmächtig denken, sonst dächte sie nicht Gott als Gott. (Bestreitbar ist nur, ob es einen allmächtigen Gott außerhalb unseres Denkens wirklich gibt, nicht aber, daß Gott, wenn er als Gott gedacht wird, als allmächtig zu denken ist.

Ob dieses Gedankens der Allmacht Gottes ist in der Welt alles möglich, was Gott will und es wäre auch das möglich, was Gott nicht will, aber hätte wollen können.

Gott selbst hat ja erst die Differenz von dem Möglichen und dem Nichtmöglichen in seiner Schöpfung gesetzt, sodaß er dies Dekret auch widerrufen, außer Kraft setzen kann, um in ihr so etwas „Unmögliches“ zu realisieren. Er kann eben Propheten die Zukunft anzeigen, sodaß sie zukünftige Ereignisse voraussagen können, obzwar das uns Menschen unmöglich ist. Selbst die Aussage, daß wir in Deutschland am 24.12.2026 Weihnachten feiern werden, könnte eine unwahre Aussage sein, wenn vorher etwa die Welt unterginge. Dem Johannes offenbarte Gott gar alle zukünftigen Ereignisse des Weltendes, in der Johannesoffenbarung dokumentiert. Aber für die moderne Wissenschaft, für die historisch- kritische Methode können das nur zeitbedingte Phantasien eines uns unbekannten Autoren sein.

Was wirklich und was nicht wirklich, was ein mögliches oder was ein unmögliches Ereignis sei, legt die heutige Wissenschaft fest unter der Pämisse, daß kein als allmächtig zu denkender Gott in die Wirklichkeit hineinwirken könne. Diese Prämisse ist nun selbst keine wissenschaftlich begründete Prämisse, sondern durch sie wird erst der Unterschied produziert, was als ein mögliches und was als ein unmögliches Ereignis zu gelten habe, was so als wissenschaftlich wahre Aussage gelten könne.

So kann der hl. Faustyna nicht der schon längst verstorbene Jesus erschienen sein, um sie zu beauftragen, ihn so wie er ihr erschien, zu malen. Das Barmherzigkeitsjesusbild kann eben nur ein Erzeugnis der religiösen Phantasie dieser Nonne sein, denn Tote erscheinen nicht Lebenden. So wie Hamlet seinem Sohn nicht erscheinen kann, um ihm zu offenbaren, er sei ermordet worden, so könne auch Jesus nicht einer Nonne erschienen sein, damit sie ihn male. So hat uns Jesus Christus sein wahres Bild durch diese Heilige geschenkt und die allermeisten Christen wollen dies Bild nicht, da für sie jedes Wunder eine Unmöglichkeit darstellt.

Shakespeare war nicht nur in diesem Punkte, es sei an seine tiefgründige Menschenkenntnis in seinen Werken erinnert, weit überlegen im Wissen darum, was wahr und unwahr, was möglich und was unmöglich ist. Aber so machen wir Modernen unsere Rechnung ohne Gott.

Montag, 7. September 2026

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan

 

Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan



Nirgends in Deutschland ist die Ökumene so weit fortgeschritten wie in der Frage, bei welchen Parteien bei Landtags- und Bundestagswahlen man als Christ sein Kreuz machen darf und bei welcher auf keinem Falle, es sei denn, um es vorkonziliar zu formulieren, nur um den Preis des Verlustes seines Seelenheiles willen.

Die sich selbst als die demokratischen Parteien wechselseitig anerkennenden Parteien tragen die politische Verantwortung für circa 100.000 getöteter Kinder pro Jahr, für 1 Million in 10 Jahren. Diese Parteien dürfen und sollen wir Christen nach dem übereinstimmenden Votum der Bischöfe Deutschlands, des Laien-ZKs und aller maßgeblichen Theologen und der EKD wählen.Denn dies Töten von Kindern im Mutterleibe verstoße nicht gegen die Menschenwürde und die Humanität oder das sog. „christliche Menschenbild“.

Unvereinbar sei es dagegen, nicht jeden „Flüchtling“ und Asylantragssteller in unserem Lande aufzunehmen und ihn zu versorgen. Ein schwerer Verstoß gegen die Humanität sei es, schwerstkriminelle Nichtdeutsche „abschieben“ zu wollen, um die Einheimischen vor ihnen zu schützen. Denn in so einer Abschiebeforderung manifestiere sich der Wille zu einem autoritären Staat und eine ausländerfeindliche Gesinnung.

Wer gar die Rettung des „christlichen Abendlandes“, (was von dem heute noch übriggeblieben ist) vor dem hineinströmenden Islam fordere, diskriminiere in einer abscheulichsten Weise die wunderbare Religion des Islam, die zu fördern eine wahre Christenpflicht sei. Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee verwandelt worden sein wird, dann wäre der Islam endlich in Deutschland heimisch geworden!

Ja, wer sich für die „traditionelle Familie“ bestehend aus einer Mutter, einem Vater und Kindern einsetze, nicht für die Homoehe votiere und nicht jedem nicht das Recht zubillige, sein Geschlecht, seine sexuelle Orientierung frei zu wählen, der ist auch unwählbar, obgleich das immer noch so der Katechismus der Kirche lehrt.

Das eigene Volk vor der Ausländerkriminalität zu schützen, ist eben purster Rasssismus. Wer von Vergewaltigungen durch Asylanten schreibe, propagiere nur eine widerchristliche Ausländer-feindlichkeit.“Flüchtlinge“ und Asylanten sind eben immer nur gute Menschen, die nur von uns bösen Deutschen rassistisch motiviert maltraitiert werden.

Hier funktioniert die Ökumene1 auf das wunderbarste: Die antifaschistische Einheitsfront steht.

Die Ostdeutschen beweisen nun mal wieder, daß sie noch nicht reif für die Demokratie sind, sodaß hier die Kirchen noch eine Antirechtserziehungsaufgabe mitübernehmen müssen. Nicht eine Evangelisation sondern der Kampf gegen die AfD und alles Rechte ist eben die wichtigste Aufgabe aller Kirchen und Christen.



1Die Ökumene war seit 1945 auch primär politisch motiviert: Alle Kirchen sollten ihre innerchristlichen Differenzen zurückstellen im gemeinsamen Kampf gegen den Osten im Namen des Liberalismus. So ist jetzt ja auch der Dialog mit der Russisch- Orthodoxen Kirche eingestellt worden, da der Westen Rußland neu wieder zu dem Feind erklärt hat in der Abkehr zur einstigen Entspannungspolitik..

Samstag, 5. September 2026

Hat dieses Ereignis eine Bedeutung, daß der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Schulze an einer Antifa-Kundgebung teilnimmt, auf der das Zeigen unserer Nationalfahne strikt untersagt ist?

 

Hat dieses Ereignis eine Bedeutung, daß der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Schulze an einer Antifa-Kundgebung teilnimmt, auf der das Zeigen unserer Nationalfahne strikt untersagt ist?



Die „Freie Welt“ berichtet am 4.9.2026: „Unfassbar: Schulze-CDU will an Anti-AfD-Demo der Linksextremisten und Woke-Marxisten teilnehmen. Antifa-Kundgebung: Striktes Verbot von Deutschlandflaggen - CDU lässt schnell noch aufgemalte Deutschland-farben entfernen.

Wer diese Sätze aufmerksam mitdenkend liest, kann nicht umhin, daß hier eine totale Confusion sich manifestiert. Das „Nein“ zu dem Zeigen von unserer Nationalfahne ist ein eindeutig antideutscher Akt: „Wir sagen „Nein“ zu Deutschland!“ Die CDU-Parteiführung stimmt in dies „Nein“ ein und läßt dazu eine auf dem Kundgebungsplatz aufgemalte Deutschlandfahne entfernen. Wir erinnern uns an die Bundeskanzlerin Merkel, die eine ihr überreichte Deutschlandfahne in einen Papierkorb entsorgte: „Deutschland- ohne mich!“

Für Marxisten aller Couleur gilt der Primat des Klassenkampfes der Arbeiterklasse wider die Bourgeoisie und nicht ein nationalistisches oder antinationalistisches Engagement. „Nein zu Deutschland“ paßt wirklich nicht in die marxistische Ideologie hinein. Die westlichen Siegermächte verstanden den 2.Weltkrieg als ihren Krieg gegen Deutschland in der Annahme einer Willensidentität Hitlers mit dem deutschen Volke- die Nationalsozialisten taten doch nur das, was wir Deutschen eigentlich immer schon wollten. Die Antithese lieferte die marxistische Deutung der nationalsozialistischen Herrschaft, daß sie das deutsche Volk unterdrücke und es das russische Kriegsziel sei, unser Volk aus dieser Diktatur zu befreien.

Jetzt nimmt offensichtlich das linksradicale Lager die westliche Interpretation des Nationalsozialismus auf und erklärt „Deutschland“ zum Feind, statt stalinistisch es befreien zu wollen. Der aktuelle Kampf gegen die AfD ist so wie der Kampf gegen Hitler als der Kampf gegen das deutsche Volk zu führen.Das einstige Zentralorgan der SED, das „Neue Deutschland“ hat so diesen deutschtümelnden Namen gestrichen und nennt sich nur noch „nd“. Der Deutsche ist eben von seiner Natur her ein „Nazi“ und nur Antideutschen sei es gelungen, sich aus diesem deutsch-braunen Sumpf zu befreien, wenn sie mit der unter Linken so populären Musikband: „Feine Sahne, Fischfilet“ einstimmen in die Kampfparole: „Deutschland verrecke!“ Und die CDU reiht sich ein in diese antifaschistische und antideutsche Einheitsfront.

Die demokratischen Blockparteien mögen wohl eine Politik für die Bürger des deutschen Staates betreiben wollen, isb aber für die Nichtbürger, die „Flüchtlinge“ und „Asylanten“, aber nicht für das deutsche Volk und nicht für seine Bürger als Deutsche. Unser Volkstum soll so zum Verschwinden gebracht werden. Die Deutschlandfahne muß weg!