Montag, 21. September 2026

Was die Kirche einst lehrte und von dem sie jetzt nichts mehr wissen will!

 

Was die Kirche einst lehrte und von dem sie jetzt nichts mehr wissen will!


In dem Buch: „Der Glaube der Kirche in den Urkunden und ihren Lehrverkündigungen“, des Jahres 19911 steht noch in der Glaubenslehre Nr. 369 geschrieben: „So verwerfen und verabscheuen Wir die gottlose Lehre von der Gleichwertigkeit aller Religionen, die auch der Vernunft widerstreitet.“

Die These von der „Gleichwertigkeit“ aller Religionen bildet nun das Fundament des sog. „interreligiösen Dialoges“ und führt zur faktischen Einstellung jeglicher kirchlicher Missionstätigkeit. Die Mission ist inzwischen vollständig durch die Diakonie substituiert, wobei die Diakonie dabei oft nur eine nichtstaatlche Entwickelungshilfe für unterentwickelte Regionen meint. Wenn doch noch mehr darüber Hinausgehendes getan wird, dann ist es das Eintreten für die Menschenrechte, wobei das Engagement für die Religionsfreiheit selbst wiederum nur die These der „Gleichwertigkeit“ aller Religionen bestätigt.


In der Glaubenslehre Nr. 382 heißt es gar: „Die Kirche hat kraft ihrer göttlichen Einsetzung die Pflicht, auf das gewissenhafteste das Gut des göttlichen Glaubens unversehrt und vollkommen zu bewahren und beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen.Deshalb muß sie alles entfernen und ausmerzen,was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil schaden könne...“.

Schon die Aussage, daß Gott die Katholische Kirche eingesetzt habe, dürfte heute einen Widerspruch provozieren, denn Jesus habe doch nur das Reich Goettes verkündet und als das sich verzögerte entstand die Kirche, die er nicht gründen wollte. Das „Gut des göttlichen Glaubens“ existiert genau genommen auch nicht mehr, denn der Glaube sei doch nur die menschliche Antwort auf die Offenbarung Gottes und deswegen sei sie selbst zeitgeschichtlich bedingt und in jeder Zeit neu auszuformulieren. „Das Heil der Seelen“- gibt es denn noch eine menschliche Seele? Ist das nicht ein Konstrukt der platonischen Philosophie? Gewiß sei doch, daß Gott jeden Menschen liebe, seine ihm eigene Menschenwürde zuerkenne und so erübrige sich doch jede Sorge um das Heil des Menschen. Relevant sei stattdessen die Frage, ob der Mensch gemäß seiner Würde in der jetzigen Weltgesellschaft leben könne und ob nicht Reformen der Weltgesellschaft nötig seien, um die Welt zu humanisieren.

So stünden heute alle Gläubigen jeder Religion und alle Atheisten guten Willens vor der Aufgabe, zur Humanisierung der Welt beizutragen und deswegen seien alle Differenzen untereinander hintenanzustellen: Alle Religionen seien gleich wahr. Es existiere so nur ein Feind, der Fundamentalismus, den es leider in allen Religionen gäbe, das ist der Irrglaube, daß nur eine Religion die wahre sei, statt daß die Gleichgültigkeit aller Religionen bekannt wird.

Letztendlich wird so auch die Verkündigung des Evangeliumes unwichtig, da der Verkündigungsauftrag der Kirche sich auf die Verkündigung der Würde des Menschen, den Gott ja liebe so wie er sei, zu reduzieren sei.

Die Katholische Kirche sei so für das Heil der Seelen irrelevant und Gott hätte auch nicht Mensch werden brauchen um für uns am Kreuze zu sterben, denn es reichte doch aus, Gott als den Schöpfer und Bejaher jedes Menschen zu verkündigen um so den Glauben an die unverlierbare Menschenwürde proklamieren zu können. .





1J.Neuner, H.Roos, Der Glaube..., 1991, 13.Auflage. Leider liegt mir diese Quelle nicht vor, ich kann sie nur nach :Armin Risi, Machtwechsel auf der Erde, 6.Auflage 2006, S.167 zitieren.

Sonntag, 20. September 2026

Die Totenruhe – Irritierendes und hoffentlich Aufklärendes dazu

 

Die Totenruhe – Irritierendes und hoffentlich Aufklärendes dazu



Oft sagen wir etwas, ohne nachzudenken, was wir damit sagen! So photographieren viele „Sonnenaufgänge“ und „Sonnenuntergänge“, sind aber völlig irritiert, wenn sie gefragt werden: „Wo war denn die Sonne, bevor sie aufging und wo ist sie, nachdem sie unterging?“

Mit dem Begriff der „Totenruhe“ scheint es sich ähnlich zu verhalten. Der stets zuverlässige KI bietet uns diese Information:

Die Totenruhe bezeichnet den Anspruch und das Recht darauf, dass die sterblichen Überreste oder die Asche einer verstorbenen Person an ihrer letzten Ruhestätte dauerhaft und ungestört verbleiben.

Bedeutung und rechtlicher Schutz

  • Respekt und Würde: Die Totenruhe schützt das Persönlichkeitsrecht des Verstorbenen über den Tod hinaus sowie das seelische Wohl der Angehörigen.“

  • Ein Toter hat also Rechte. Würde man nicht spontan eher urteilen, daß nur der lebende Mensch nicht erst nach seiner Geburt sondern pränatal bis zu seinem Tode Rechte habe, aber nicht mehr als ein Verstorbener? Setzt nicht das Persönlichkeitsrecht das Personsein voraus? Oder sollten wir den wahrlich unkonventionellen Gedanken wagen, daß auch der Verstorbene noch eine Person sei.

  • Wer schläft und in seinem Schlafe dann gestört und gar aufgeweckt wird, empfindet das nicht als eine Wohltat: „Ich wollte doch schlafen!“ Kann also ein Toter auch so oder so ähnlich gestört werden und gar auferweckt werden? Kann also durch Lärm, etwa zu laut miteinander Redenden oder durch ein Hundegebell die Ruhe eines Verstorbenen gestört werden? Das setzt nun aber denknotwendig voraus, daß der Verstorbene diesen ihn störenden Lärm überhaupt wahrnehmen kann und wahrnimmt. Bestritt man das, ergäbe der Begriff der Totenruhe keinen Sinn, da dieser Begriff ja eine störbare Ruhe meint, aus der gar der Tote auferweckt werden kann: „Wer stört mich da in meiner Ruhe?“

  • Der Begriff setzt zudem voraus, daß der Verstorbene entweder selbst in seinem Grabe liegt oder doch so nahe dem Grabe ist, daß er durch in der Nähe des Grabes verursachten Lärm gestört werden kann.

  • Wie verträgt sich dieser Gedanke nun aber mit der Vorstellung, daß ein Verstorbener so tot ist, daß er weder etwas außer sich noch in sich wahrnehmen könne, daß er also den Lärm hört und als ihn störenden auch wahrnimmt, also auch über eine Selbstwahrnehmung verfügt?

  • Wenn um den Verstorbenen Trauernden eine Störung der Totenruhe beklagen, meinen sie damit ja nicht primär, daß sie in ihrem Trauern sich gestört fühlen sondern daß sie sagen: „Unser Verstorbene wird durch den Lärm gestört!“

  • Könnte denn nun eine Störung der Totenruhe Folgen für die ihn gestört Habenden haben? Selbstverständlich, wenn man an die möglichen Reaktionen der um den Toten Trauernden denkt. Aber kann der Tote auch auf sein Gestörtwordensein reagieren? Wer in seinem Schlaf gestört wird, regiert ärgerlich, verärgert, wenn es eine Person gibt, die für diese Störung verantwortlich ist, etwa der Nachbar, der Mitternachts laute Musik hört. . Könnte ähnlich ein Verstorbener wider einen Ruhestörer ähnlich reagieren? Wäre die Vorstellung eines möglichen Reagierens auf eine Störung des Toten völlig ausgeschlossen, warum nimmt man dann so viel Rücksicht auf den Toten, wenn im Alltagsleben wir schon oft auf unsere Mitmenschen kaum eine Rücksicht nehmen, obschon die darauf negativ reagieren könnten?

  • Vielleicht ergeht es uns hierbei wie mit dem Photographieren eines Sonnenaufganges. Wenn wir den photographieren, denken wir die Sonne als einen um die Erde kreisende, die auf- und untergeht. Frägt man uns dann danach, verneinen wir diese Vorstellung, die wir gerade noch geglaubt haben. Der Begriff der Totenruhe bekommt seinen ganzen Gehalt tatsächlich erst, wenn damit der Gedanke verbunden wird, daß der gestörte Tote sich für die erlittene Störung rächen könnte.


  • Ein Toter scheint so viel „lebendiger“ zu sein, als wir es meinen, wenn wir über das Todsein reden. Er kann Störungen wahrnehmen, kann sie als ihn betreffende empfinden und könnte gar auf sie reagieren, und wohl negativ, den Störenden treffend. Positiv gewendet: Wer am Grabe eines Verstorbenen zu ihm spricht, für ihn betet, darf dann annehmen, daß ihn der Verstorbene hört, er also angenehm durch dies Reden mit und über ihn zu Gott berührt wird.

  • Anthropologisch stellt uns dieser Gedanke nicht vor Aporien, wenn wir gut katholisch an die Seele, ihre Unsterblichkeit glauben. Der Körper des Menschen zerfällt, bis er nur noch Staub ist, aber die Seele, aus ihrem Leibe entschwunden bleibt und sie verbleibt als eine, die wahrnehmen kann, wie die Lebenden sich dem Verstorbenen gegenüber verhalten, ja sie könnte sogar darauf reagieren.


  • Der KI informiert uns dann zum Thema: „Arme Seelen“ so:

Übersicht mit KI

Als >arme Seelen< bezeichnet der Volksglaube und die katholische Tradition die Verstorbenen, die sich nach dem Tod in der Reinigung befinden (im Fegefeuer) oder als erdgebundene Geister auf der Erde umgehen.

Was sind Erscheinungen armer Seelen?

  • Definition: Es handelt sich um Manifestationen von Verstorbenen, die laut alten Überlieferungen keine Ruhe finden, weil sie noch ungesühnte Schuld tragen oder um Fürbitte bitten möchten.

  • Erscheinungsbilder: Sie zeigen sich in Sagen und Berichten als lichtlose Gestalten, Schatten, wehklagende Stimmen im Wind, in Tiergestalten oder als Poltergeister, die sich durch unerklärliche Geräusche bemerkbar machen.

  • Der Sinn der Erscheinung: Im Katholizismus gilt das Zeigen solcher Seelen als Hilferuf. Die Betroffenen sollen durch Gebete, Opfer oder Messen erlöst werden, um den Weg in den Himmel zu finden.“


Es ist nun nicht schwierig, in Ähnlichkeit zum Geschick der „Armen Seelen“ die Reaktion von in ihrer Totenruhe gestörten Seelen zu denken.


Wenn wir also von einer Störung der Totenruhe reden, meinen wir damit viel mehr als uns bewußt ist. Und diese Meinung ist keine falsche, da sie sich ganz im Einklang mit dem katholischen Glauben befindet. Nur eine modernistische Theologie, die stets auch den Volksglauben verachtet und „aufklären“ will, sagt dazu ihr „Nein!“ Daß dann noch der größte Philosoph, Platon dieser katholischen Seelenlehre zustimmt, spricht auch für sie! Der so viel geschmähte „Volksglaube“ steht so höher als die vulgärmaterialistische Vorstellung vom Ganztod des Menschen, der Bestreitung seiner Seele.

Freitag, 18. September 2026

„"Auf die schiefe Bahn geraten“ - die Entwickelung der Menschheit vom Polytheismus zum Atheismus- ein Eigentor?

 

"Auf die schiefe Bahn geraten“ - die Entwickelung der Menschheit vom

   Polytheismus zum Atheismus- ein Eigentor?



Fortschrittsgläubig gestimmt könnte man sie die religiöse Entwickelung der Menschheit in etwa so zurechtlegen: von der animistischen Phase1 über die polytheistische zu dualistischen und dann monotheistischen Religionen, die dann ihr Ende in einem aufgeklärten Atheismus fände. Es müßte dann in diese Grobstruktur noch die magische Phase eungezeichnet werden, ihre Aufhebung in der religiösen als Zwischenphase zur wissenschaftlichen, die alle magischen und religiösen Praktiken ersetzen würden. Der Atheismus wäre so das Ziel dieser Entwickelung.

Man könnte gar geneigt sein, diese Entwickelungsstufen als Stufen der Entwickelung jedes Kindes zum Erwachsenen wie auch als die Stufen der Entwickelung der Menschheit zu deuten. Als Animisten fingen wir an, als Atheisten sind wir erst endlich erwachsen geworden.

Solange dieses Entwickelungschema nur ein der Kirche und ihrer Theologie äußerlich gegenüberstehendes wäre, wäre es noch kein gravierendes Problem für und in der Kirche aber es muß dazu avancieren, wenn die Kirche es sich selbst zu eigen gemacht hat, um dann aber in der vorletzten Stufe die „Notbremse“ zu ziehen, indem nun der Monotheismus als die letzte und höchste Stufe deklariert wird, die alle vorherigen Stufen nur noch als einen einzigen Irrtum ablehnen kann. Wenn alle religiösen Entwickelungsstufen nur Irrtümer wären, warum sollte dann die höchste und letzte nicht auch nur einer sein, da die Wahrheit die Negation aller religiösen Entwickelungsstufen und ihrer vorreligiösen, dem Animismus und der Magie sei. Dieses Entwickelungsnarrativ sieht ja den Menschheitsfortschritt allein in der Entzauberung der Welt bis hin zu einem rein wissenschaftlichem Verstehen der Welt, des Ganzen, in dem alles nichtwissenschaftliche Verstehen als religiös oder als vorreligiös magisch animistisch reprobiert wird, als eben irrationalistisch.

Magische Beschwörungen, Opfer und Gebete adressiert an Götter oder einem Gott seien eben doch nur Praxen, die ihren Grund in dem Mangel an dem naturwissenschaftlichen Verstehen der Welt haben und so mit jedem Mehr an Wissenschaft an Bedeutung verlieren müssen.

Nimmt die Kirche dieses Fortschrittsnarrativ in sich auf, sägt sie so auf dem Ast, auf dem sie selbst sitzt, denn wenn alles ein einziger Irrtum gewesen sein soll und daß dann nur die letzte Stufe der religiösen Entwickelung wahr sein soll, dieser Notbremsenstopp kann nicht überzeugen.

Meine These: Als wahr kann sich die christliche Religion nur erweisen, wenn sie die Entwickelung hin zu ihr selbst noch als den Weg erweist, in der die Wahrheit des vorreligiösen Weltverstehens wie des religiösen über die religiösen Entwickelungsstufen hindurch sich zur erkannten Wahrheit der christlichen Religion entwickelt,

Wie das Programm durchzuführen wäre, das kann ich jetzt noch nicht sagen!

1 Der Ki informiert: Bedeutung in verschiedenen Bereichen:

Religion und Ethnologie: Der Animismus bezeichnet die Überzeugung, dass nicht nur Menschen und Tiere, sondern auch Pflanzen, Steine, Gewässer, unbelebte Gegenstände oder Naturphänomene eine Seele, einen Geist oder eine persönliche Lebenskraft besitzen. Diese Weltsicht findet sich besonders in vielen indigenen und Naturreligionen.

Psychologie (Entwicklungspsychologie): Nach Jean Piaget versteht man darunter eine Phase in der geistigen Entwicklung von Kleinkindern (etwa im Alter von 2 bis 7 Jahren), in der sie unbelebte Dinge – wie Kuscheltiere oder Spielzeug – als lebendig ansehen und ihnen Gefühle oder Absichten zuschreiben.





Donnerstag, 17. September 2026

„Wir beide betreiben Theologie auf dem Boden des Konzils und verteidigen Demokratie, Rechtsstaat und die Würde des Menschen.“1

 

Wir beide betreiben Theologie auf dem Boden des Konzils und verteidigen Demokratie, Rechtsstaat und die Würde des Menschen.“1

So unterstreicht in dem Kath de Artikel zur demokratischen Krise der Theologe Tück seine Gemeinsamkeit mit dem Laien- ZK- Theologen Söding: Eigentlich sind wir doch eines Geistes. Tück betont dann noch, daß er selbstverständlich die politische Theologie der Piusbruderschaft und den neuen Integralismus reprobiere und auch nicht der traditionellen Lehre der Kirche zustimme, eine Äquidistanz zu allen politischen Systemen zu vertreten. Dies Äquiidistanzthese besagt,daß die Kirche sowohl ein demokratisches wie ein aristokratisches und monarchisches System bejahen könne.

Aber jetzt sei nur noch die Demokratie bejahbar. Die Katholische Kirche in der DDR habe also, solange dieser ostdeutsche Staat existierte, ein Regierungssystem als eine legitime Obrigkeit anerkannt, die sie nicht hätte anerkennen dürfen. Aber es geht aktualistisch natürlich Tück wie Södinger um den Kampf gegen „Rechts“, daß nur die liberale Demokratie,das ist die oligarchische Herrschaft der demokratischen Blockparteien bejahbar sei.

Das „und“ in der Aussage:“Wir beide betreiben Theologie auf dem Boden des Konzils und verteidigen Demokratie, Rechtsstaat und die Würde des Menschen.“ ist hier nicht addidativ zu verstehen sondern explikativ: der „Boden des Konzils“ sei die Verteidigung der Demokratie, des Rechtsstaates und der Menschenwürde. Damit avancieren diese drei Größen zu Glaubensgütern der Kirche. Wenn das keine politische Theologie ist, was soll das dann sein. Als eine politische Theologie wird in diesem Artikel also nur eine sich zum herrschenden politischen System kritisch verhaltende diffamiert, aber eine rein affirmative als nichtpolitische bejaht.

Wie verhalten sich denn nun diese drei Größen zueinander? Traditionell unterschied der staatsphilosiophische Diskurs diese drei Staatsformen, die der Monarchie, der Aristokratie und der Demokratie und reflektierte deren spezifischen Depravationsmöglichkeiten, daß die Monarchie zur Diktatur, die Aristokratie zur Oligarchie und die Demokratie zur Ochlokratie entarten kann. Jetzt soll nur noch die Demokratie theologisch beurteilt legitim sein.

Wenn in einem Staat durch eine Volksabstimmung mit 75 prozentiger Zustimmung die Ausübung der christlichen Religion verboten werden würde, wäre das eine klare demokratische Entscheidung, die rechtens wäre, da sie formaldemokratisch hervorgebracht worden wäre. Die demokratische Staatsform garantiert ob ihres rein formalen Charakters in keinster Weise, daß ihre Entscheidungen gut, bzw wahr sind, daß gut oder schlecht regiert wird.

Wenn die Demokratie sich nicht selbst durch das Rechtsstaatsprinzip begrenzt, wird sie zur Ochlokratie, das ist zur Willkürherrschaft der Mehrheit. Unverkennbar ist eine Tendenz zur Ochlokratie darin zu sehen, daß in allen westlich- demokratischen Staaten massenhaft Kinder im Mutterleibe mit einer staatlichen Erlaubnis getötet werden dürfen, in Deutschland pro anno circa 100.000, in 10 Jahren 1 Million Kinder. Der undemokratisch regierte Iran dagegen verbietet jetzt mit wenigen Ausnahmen dies Kindertöten, wird aber im Westen als antidemokratisch und inhuman verdammt. Eigentlich sollte doch der Rechtsstaat die Menschenrechte auch gegen eine Willkürherrschaft der Mehrheit schützen, indem diese dem demokratischen Entscheiden entzogen ist: Der demokratische Staat darf so nicht Menschen ihre Menschenrechte aberkennen.

Wer also die Demokratie anerkennt, muß um der Menschenwürde willen, die Demokratie durch das Rechtsstaatsprinzip, daß nicht über alles demokratisch entschieden werden dürfe, limitieren. Sonst wird die Demokratie zur Ochlokratie. Die Wahrscheinlichkeit dieser Entartung ist nun nicht größer als die Gefahr, daß eine Monarchie zur Diktatur sich pervertiert.

Aber das Fundament sei doch die Menschenwürde und daß sei doch etwas genuin Christliches, oder allen Religionen und jedem Humanismus eigen.Nur, dazu gehören auch die Menschenrechte. Bei der Beurteilung eines Menschen müsse so die Gretchenfrage: „Wie hältst Du es mit der Religion?“ unbeantwortet bleiben, da kein Mensch wegen seiner Religion diskriminiert werden dürfe.Wenn Jesus Christus uns lehrt: „Wer glaubt und getauft ist, wird in Gottes Endgericht gerettet werden, wer nicht geglaubt hat, wird verdammt werden!“ dann verstößt somit Gott selbst gegen die Menschenwürde!

Alle Aussagen über die Heilsbedeutung des christlichen Glaubens, daß er heilsnotwendig ist, verstoßen so tatsächlich gegen die Menschenwürde. Die Kirche hat daraus die Konsequenz gezogen, die Mission ad acta zu leben und durch die Diakonie zu ersetzen, da der wahre Glaube für das Seelenheil als irrelevant anzusehen ist im Glauben an die Menschenwürde. Das 2.Vaticanum habe also die Gleichgültigkeit des christlichen Glaubens für das Heil gelehrt! Die Aufgabe der Kirche reduziere sich so darauf, in einer Cooperation mit allen anderen Religionen und den Atheisten die Welt zu humanisieren. Warum dazu nun aber die Demokratie besser geeignet sein soll als Staatsform als die Aristokratie oder die Monarchie ist nicht recht einsehbar.- man muß eben an sie glauben und als ein Glaubensgut verteidigen! Das ist eine politische Theologie ganz im Geiste des Eusebius von Caesarea,dem man seine Kaiserbejubelung vorwirft.



Ist es nun wohl erlaubt, die volkstümliche Lebensweisheit zu zitieren: „Wessen Brot ich eß, dessen Lieder ich sing“?



1 Kath de, 16.9.2026 :Weltverantwortung des Glaubens in Zeiten demokratischer Krise.

Werden unsere Kinder immer dümmer? Der PISA-Schock und eine Richtigstellung

 

Werden unsere Kinder immer dümmer? Der PISA-Schock


Die „Freie Welt“ klärt uns auf und zeigt uns so auch auf, warum so viele Politisch Korrekte die AfD dann auch mit ihnen nahestehenden Medien verbieten möchten! Am 16. 9. 2026 lesen wir dort im gleichnamigen Artikel: „Hoffnung für den Bildungsstandort Deutschland trotz PISA Schock.Deutsch und MINT-Fächer: Ohne Migranten würden deutsche Schüler zur europäischen Spitze gehören .Die jüngste internationale Vergleichsuntersuchung der Fünfzehnjährigen zeichnet auf den ersten Blick ein desaströses Bild. Die Gesamtleistungen deutscher Schüler liegen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung. Rechnet man den Faktor Migration heraus, kehrt sich das Bild jedoch um.

Weiter heißt es dort:Der Gesamtabsturz entsteht vor allem durch die Zusammensetzung der Schülerschaft. 29 Prozent der getesteten Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund. Rechnet man diese Gruppe heraus und betrachte die Kinder mit zwei in Deutschland geborenen Eltern, dann ergibt sich ein vollkommener anderer Wert. Die Ergebnisse "biodeutscher" Kinder liegen weit über dem deutschen Gesamtdurchschnitt und gehören in Europa zur Spitze.

Im Lesen erreichen sie 507 Punkte und damit den ersten Platz vor Irland. In Mathematik kommen sie auf 500 Punkte und belegen den zweiten Platz hinter Estland. In den Naturwissenschaften stehen sie mit 531 Punkten unangefochten an der europäischen Spitze, vor Estland und Finnland.“

Schüler von Nichtdeutschen erlangten etwa in den Naturwissenschaften nur 463 Punkte, Deutsche dagegen 521, Jugendliche, die erst ab dem elften Lebensjahr nach Deutschland kamen, liegen hingegen weit abgeschlagen bei 392 Punkten.“

Klar erfaßt der Artikel nun die Ursachen des Negativergebnisses der PISA- Studie: „Die Ursache für die deutsche Bildungskatastrophe läßt sich mit diesen Zahlen mithin klar ausweisen: Die unkontrollierte Migration und der ungesteuerte massenhafte Zuzug bildungsferner Menschen aus fremden Kulturen in ein hochspezialisiertes Bildungssystem westlicher Prägung.“

Aber diese Erkenntnis ist für Politisch Korrekte natürlich nur Propaganda, da wir zu glauben haben, daß alle Schüler gleich intelligent bzw gleich dumm seien und daß nur ein ungerechtes Schulsystem Ungleichheiten hervorbringe. Daß ein Schulerfolg direkt etwas mit der Sprachkompetenz zu tuen hat, wie gut kann ein Schüler Deutsch, und daß Migrantenkinder wenig Deutsch können, da im Regelfall sie Daheim kein Deutsch sprechen lernen, muß dann auch als eine rassistische Behauptung verurteilt werden.

Damit so etwas nicht weiterhin geschrieben werden kann, ist die Debatte um ein AfD-Verbot auch jetzt weiterhin aktuell.Der Pluralismus und die Vielstimmigkeit ist eben nur in den Grenzen der Politischen Korrektheit erwünscht.



Dienstag, 15. September 2026

Der Kampf eines Musterschülers der politischen Theologie gegen die Eucharistie

 

Der Kampf eines Musterschülers der politischen Theologie gegen die Eucharistie





Professor Paul Zulehner ist nun nicht einfach ein linksliberaler immer hundertprozentig politischer Korrekter sondern auch ein Musterschüler der politischen Theologie.Mit gemischten Gefühlen erinnere ich mich an einen (Wahlkampf)Vortrag dieses Professors, wo ich am Ende nur noch eine Frage hatte: Hat uns Jesus Christus oder die aller- aller christliche Bundeskanzlerin Merkel erlöst?

Kath de berichtet nun von einem neuen Einfall dieses „Pastoraltheologen“, von seinem Kampf wider die Eucharistie. Im Hintergrund könnte eine gewisse Renaissance der eucharistischen Frömmigkeit stehen, es sei an die Heiligsprechung von Carl Acutis und an die Widerbelebung der eucharistischen Anbetung erinnert. Schon der Reformator Luther polemisierte gegen diese Anbetungspraxis mit dem phantastischen Argument: Jesus wolle von uns im Abendmahl gegessen und getrunken und nicht angebetet werden.

In dieser Tradition steht wohl auch diese Äußerung des Pastoraltheologen: „Laut Paul Zulehner ist die Eucharistie ein Auftrag zur Veränderung von Kirche und Gesellschaft. Wenn Menschen sich von der Eucharistiefeier tatsächlich verwandeln ließen, müsste dies Folgen für den Umgang mit Geflüchteten, für den Schutz der Schöpfung und für den Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit haben, sagte der Pastoraltheologe“.1

Also, nicht ist die Eucharistie ein gnadenvermittelndes Sakrament und schon gar nicht das Meßopfer der Kirche, sondern ein Appell an die Empfänger, sich selbst zu verändern. Theologegeschichtlich Interessierte könnten hier eine Rezeption der reformierten Theologie Karl Barths vermuten, der die letzten zwei Sakramente innerhalb des Protestantismus abschaffen wollte, um sie neu zu erfinden als das Fundament der Ethik, daß der Christ auf das ihm zugekommende Heil antwortet, gemäß Jesus Christus leben zu wollen. Ein Sakrament wäre so ein Eid, christlich leben zu wollen und nicht etwas Gnadenvermittelndes.

Unter dem Terminus des: Umganges mit den Geflüchteten versteht dieser politische Theologe, daß die Politik der offenen Grenzen der Kanzlerin Merkel prolongiert werden solle und daß jede Kritik an dem Projekt der Multiethnisierung der Völker Europas widerchristlich sei.

Für den Schutz der Schöpfung“ ist natürlich ein völlig unsinniges Anliegen, da Gottes Schöpfung das ganze Universum umfaßt und nicht nur den Planeten Erde. Gott allein ist der Schöpfer des Universums, er allein kann es auch erhalten und wenn er seine Schöpfung wirklich nichten wollte, dann hätte Gott dafür gewiß gute Gründe, sodaß wir als Christen nicht gegen ihn zu protestieren hätten.

Und dann soll der Christ sich verpflichtet fühlen, „für Frieden und Gerechtigkeit“ einzutreten. Das klingt gut, aber vor kurzem las ich in einem sehr klugen Buch: „Heute dient Demokratie samt Menschenrechtsforderungen in erster Linie der Sicherung des Weltbeherschungsanspruches der USA, der Legitimierung von Interventionen in die Angelegenheiten anderer Staaten, der Aufhebung ihrer Grenzen, dem Abbau ihrer Souveränitätsrechte und der Auslöschung der nationalen Kulturen zugunsten jener westlichen Zivilisationen und >Wertegemeinschaft<, die mit ihren oft genug gewaltsamen Interventionen die Freiheit ganzer Völker und Staaten mit Füßen tritt.“2,

Meint der politische Theologe nicht genau dies, wenn er von dem Ziel des Friedens und der Gerechtigkeit schreibt? Daß der Umgang mit den „Geflüchteten“ das Ziel der Auslöschung der nationalen Kulturen verfolgt, ist ja unübersehbar.

Augenfällig ist das völlige Unverständnis für den religiösen Charakter der Eucharistie, daß die Eucharistie der Gottesdienstkult der christlichen Religion ist in der Tradition des Jerusalemer Tempelkultes .

Der Empfang der Kommunion soll nur noch ein Appell und eine Selbstverpflichtung zu einem politischen Engagement sein gemäß den Vorgaben der politischen Korrektheit. Dann darf wohl auch gemutmaßt werden, daß der geforderte Schutz der Schöpfung meint, daß das Volk den „Gürtel enger zu schnallen habe“, da es bis jetzt in einer ihm nicht zukommenden Weise konsumiere und genieße! Wenn die Eurokraten große Kriege planen für die westliche Wertegemeinschaft, dann muß der „gemeine Mann“ eben zu verzichten lernen, müssen wir Europäer doch kriegsbereit gegen Rußland werden!



1 Theologe Zulehner fordert eine "Europaverwandlung" durch Eucharistie, Kath de 15.9.2026.



2Friedrich Romig, Die Rechte der Nation, 2002, S.101.

Bischof Bätzing profiliert sich weiterhin als Vertreter einer politischen Theologie und als regierungstreu

Bischof Bätzing profiliert sich weiterhin als Vertreter einer politischen Theologie und als regierungstreu


Wikipedia informiert uns über den Ursprung des Begriffes der „politischen Theologie“:

Der Begriff der Politischen Theologie geht auf den römischen Gelehrten Varro zurück. Dieser grenzte mit dem Begriff >theologia civilis< die den Kaiserkult legitimierende >bürgerliche Theologie< von der >mythischen Theologie („theologia mythica und der >natürlichen Theologie< (>theologia naturalis<) ab. In der Übersetzung wurde der Begriff >theologia civilis< im deutschen Sprachraum in der Regel als >Politische Theologie< wiedergegeben. Es handelt sich aus heutiger Sicht dabei eher um für politische Zwecke benutzte >Mythologie<.“

Bürgerlich meint hier: staatsbürgerlich und soll eine religiöse Legitimierung des Staates,seiner Ordnung benennen. Man könnte nun spontan meinen, daß eine wie dann auch immer materialiter ausgeführte theologische Legitimierung der Staatsordnung durch ihre jetzige demokratische obsolet geworden ist. Eric Peterson versuchte gar in seiner Kritik an den angeblich Kaiser Konstantin hoferierenden und beweihräuchernden Eusebius von Caesarea das Ende der „politischen Theologie“ erblickt zu haben, denn der Glaube an den dreieingen Gott ließe keine politische Theologie zu.1

Aber die „politische Theologie“ erhielt im Geiste der 68er einen ganz anderen Gehalt: In ihrem Namen wurde das politische System kritisiert und oft eine radicale Systemveränderung eingefordert, daß eben Reformen keine qualitative Verbesserung des Bestehenden erwirken könnten. Die marxistische Befreiungstheologie und viele Spielarten von „Christen für den Sozialismus“ revitalisierten so das Konzept einer „politischen Theologie“, nun aber in einer systemkritischen Akzentuierung.

Aber diese kritische Theologie verschwand mit dem Ende des „real existierenden Sozialismus“, da nun der Kapitalismus als die alternativlose Gesellschaftsform anerkannt wurde und nur noch Reformen eingefordert wurden in einem sozialdemokratischen Sinne: Der Staat solle den Kapitalismus als „soziale Marktwirtschaft“ humanisieren.

Nun aber erleben wir eine Renaissance der politischen Theologie im ursprünglichen Sinne, im Geiste Varros! Nach Carl Schmitt ist für den politischen Diskurs konstitutiv die Bestimmung des „Feindes“. Das ist der, der so eine wesentliche These Michel Foucaults, aus dem regelgesteuerten Diskurs ausgeschlossenen ist: Nicht jeder ist ein legitimer Teilnehmer eines bestimmten Diskurses. Ein komplexes Regelsystem bestimmt, was ein legitimes Element eines Diskurses ist und wer ein legitimer Teilnehmer eines Diskurses ist.

Mit dem Feind redet man nicht, man redet nur über ihn! Diesen Standpunkt hat sich Bischof Bätzing und nicht nur dieser Amtsinhaber der Kirche zu eigen gemacht. Die Zeiten der Idee eines „herrschaftsfreien Diskurses“ im Geiste Habermas sind ad acta gelegt, Die Kirche hat heute den Liberalismus als einzig legitime Ideologie anerkannt und verwirft so jedes Gespräch mit Vertretern einer anderen Ideologie. Sah die sog vorkonziliare Kirche noch den Liberalismus als eine kirchenfeindliche Ideologie an, so änderte sich das durch den „Kalten Krieg“. Als die antisozialistische Ideologie im Widerstreit mit den sozialistischen Staaten reüssierte der Liberalismus zu der einzig anerkannten Ideologie des „freien Westens“, der sich die Kirche auch unterwarf angesichts der Bedrohung durch einen atheistischen Marxismus.

Nach dem Untergang des „real existierenden Sozialismus“ fand der Liberalismus sich in einer politischen Welt ohne ideologische Feinde wieder und ermöglichte es so dieser Ideologie, sich als eine Nichtideologie zu maskieren: Ideologien hätten nur die „Feinde“, nicht wir.

Aber auch wenn ein amerikanischer Philosoph gar euphorisch das „Ende der Geschichte“ proklamierte angesichts dieses Endsieges des Liberalismus erwuchs dem politischen System des Liberalismus ein alter neuer Feind: die Wiedergeburt der politisch Rechten. In Deutschland offenbarte sich dieser alte und doch so neue „Feind“ in den Demonstranten gegen die SED- Regierung in der patriotischen Parole: „Wir sind ein Volk“,das die demokratische: „Wir sind das Volk und nicht die SED“ ersetzte. Seit dem avancierte der Kampf gegen Rechts zu der Aufgabe für den politischen Diskurs, als 1989 f viele Antideutsche, nicht nur die „Grünen“ gegen die Wiedervereinigung protestierten und ein vereintes Deutschland als die Gefahr für den Weltfrieden deklarierten.2


Die neue Sternstunde der politischen Theologie gründet sich so direkt aus dem ideologischen Kampf des Liberalismus gegen jede conservative und rechte Liberalismuskritik. Dabei gelingt es sehr simpel, die ganze Ideologie des Liberalismus in die Theologie und Kirche zu implantieren durch die Aussage, daß Gott als der Schöpfer des Menschen der Grund seiner Menschenwürde und der Menschenrechte sei, sodaß die Lehre von der Menschenwürde nun die Substanz der Kirche ausmache und die wird im Geiste des Liberalismus ausgelegt.

Die Kirche offeriert so dem politischen System eine kontingente Letztbegründung, daß nur die Demokratie,eine von der christlichen Religion bejahbare Staatsform sei. Deshalb muß die Herrschaft der demokratischen Blockparteien von jedem Christen gegen jede Kritik verteidigt werden. Da nun die westliche Demokratie sich in einer Legitimierungskrise befindet, will nun die Kirche dem Staate zur Hilfe eilen, ihn gegen jede Kritik zu verteidigen. Dazu gehört nun konstitutiv die Ausgrenzung des „Feindes“ aus dem öffentlichen Diskurs: Mit solchen reden wir nicht! „Spiel nicht mit Schmuddelkindern“ hieß das einst bei J. Degenhardt, nur damals kritisch gemeint.

Die Kirche wie auch die EKD gehen dabei vorbildlich innerkirchlich gegen Rechts vor durch eine konsequente Ausgrenzung aller Nichtliberalen.

Der Primat der Politik wirkte sich auch auf die Ökumene aus: Dem Zusammenschluß von katholischen und evangelischen Christen in den C-Parteien korrelierte das ökumenische Anliegen, die innerchristlichen Glaubensdifferenzen als unwesentlich zu beurteilen im gemeinsamen Kampf gegen den „Osten“. Der alte Feind des „Kalten Krieges“ Moskau wird nun auch wieder revitalisiert in der Renaissance des Kalten Krieges und die „Russisch- Orthodoxe Kirche“ zur Feindkirche erklärt aus rein politischen Gründen. Der politische Diskurs bestimmt, wen die Kirche dann auch selbst zu ihrem Feind deklariert.

Bischof Bätzing erweist sich so als ein wahrhaftiger Bischof einer politischen Theologie, die ihre Aufgabe in der Apologetik des herrschenden politischen Systemes und der Bekämpfung jeder Kritik an ihm ansieht. 

Corollarium

"Bischof Bätzing führte nun aus, es gehe in der Debatte zum einen um das Selbstbestimmungsrecht für ungewollt schwangere Frauen und zum anderen um den Schutz ungeborenen Lebens. Die derzeitige Praxis - Paragraf 218a garantiert Straffreiheit unter bestimmten Bedingungen - bedeute aus seiner Sicht eine "kluge Balance", so der Bischof von Limburg. " Domradio 17.7.25: In dieser Debatte ist viel schief gelaufen. Dieser Bischof beurteilt die Tötung von 100.000 Kindern pro Jahr, 1 Million in 10 Jahren für eine "kluge Balance",aber den Willen zur Repatrierung illegal Eingewanderter für inhuman. 


1Vgl dazu: Carl Schmitt, Politische Theologie I und II.

2So etwas der Grünenpolitiker und Exaußenminister J. Fischer in seinem antideutschen Elaborat: „Risiko Deutschland“.