Montag, 8. Juni 2026

Sterben wir aus? Papst Leo XIV zur demographischen Fehlentwickelung in Europa und was Papst Pius XI dazu zu sagen hat

 

 Sterben wir aus? Papst Leo XIV zur demographischen Fehlentwickelung in Europa und was Papst Pius XI dazu zu sagen hat

 

 Der "KI", über Google angefragt erteilte am 8.6.2026 diese Auskunft: "Papst Leo XIV. warnte bei einer Audienz für Mitglieder des Europäischen Parlaments vor den gravierenden Folgen der demografischen Krise in Europa. Er bezeichnete die schrumpfende Bevölkerung und Überal-terung als „drastische Unfruchtbarkeit“ und forderte eine neue Allianz für die Familie, um den demografischen Wandel umzukehren."  Insbesondere kritisierte er die Diskriminierung der Mutterschaft. 

Papst Pius äußerte sich nun in seiner Enzyklika " Quadragesimo anno", zur Soziallehre der Kirche:  "Zunächst einmal ist dem Arbeiter ein Lohn zu gewähren,der für seinen Unterhalt und den seiner Familie ausreicht," Dann heißt es da: "Die Familienmütter sollen ihre Arbeit in erster  Linie zu Hause oder in der Umgebung des Hauses verrichten,indem sie für den Haushalt sorgen.Übelster und mit ganzem Bemühen zu beseitigender Mißbrauch aber ist es,daß die Familienmütter gezwungen werden,wegen der Dürftigkeit der Entlohnung des Vaters außerhalb der häuslichen Wände einen Erwerbsberuf auszuüben und dabei ihre besonderen Aufgaben und Pflichten und vor allem die Erziehung der Kinder zu vernachlässigen."  1

Im ersten Paulusbrief an Timotheus 2,15 wird der Ordo salutis der Frau, grundlegend für die Familienlehre Pius XI, so skizziert: „Die Frau wird aber gerettet werden dadurch, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Hoffnung.“ Aus dem Kontext, daß die Frau nicht in der Kirche lehren solle (2,12) ergibt sich, daß sie statt in der Kirche als die Mutter ihrer Kinder die im christlichen Glauben erziehen solle.

Diese drei Texte sind als zusammengehörende zu lesen: Dort, wo die Aufgabe der Frau, ihre Bestimmung zur Mutterschaft verkannt wird und wo sie primär wie der Mann als eine Wirtschaftsfunktion angesehen wird, daß auch sie eine Erwerbstätigkeit ausüben muß, da der Lohn des Ehemannes nicht ausreicht, da kann das Familienleben nicht gedeihen. Die demographische Katastrophe, daß Jahr für Jahr mehr Menschen in Deutschland sterben als geboren werden, ist die Folge dieser Verkennungen.

Die feministische Ideologie mit ihrer Forderung, die Frau von der Mutterschaft zu e-mann-zipieren, ist aber nun nicht der einzige Grund dieser Fehlentwickelelung. Der Kapitalismus duldet es eben nicht, daß die Frau ihre Berufung im Familienleben findet, denn sie soll wie der Mann eine für den Arbeitsmarkt frei verfügbare Arbeitskraft sein. Ein Familienleben über nur ein Gehalt zu finanzieren, das hieße, zu hohe Lohnkosten auf sich zu nehmen!Aber der Kapitalismus bringt auch die ideologische Verklärung der Erwerbstätigkeit mit sich: Aus der Notwendigkeit, dem Zwang zur Arbeit wird das "Recht" auf Arbeit, die Verpflichtung, für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

In letzter Zeit getätigte Umfragen bestätigen dies: Kinder gelten für viele Bürger als nicht mehr finanzierbar, selbst wenn beide Eltern arbeiten gehen!

 

Zusatz:


Das Urgestein des Feminismus, Simone de Beauvoir bringt diese Erkenntnis auf den Punkt: „Keine Frau sollte berechtigt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder zu erziehen. Die Gesellschaft sollte anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, gerade weil, wenn es eine solche Wahl gibt, zu viele Frauen diese Wahl treffen werden.“ Zitiert nach dem „Tagespostartikel": „Männer sind anders“ vom 8.3.2025.





1Denzinger/Hünermann, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lrhrentscheidungen 40.Auflage 2005, Nr.3735.

Sonntag, 7. Juni 2026

Ein Epoche machende Ratschlag eines avantgardistischen Theologen:Ohne Gott und ohne die Bibel!

 

Ein Epoche machende Ratschlag eines avantgardistischen Theologen:Ohne Gott und ohne die Bibel!



Die revolutionäre Parole: „Allein die (hl)Schrift“, auf sie allein sei zu hören war stets eine zweiseitige: Worauf zu hören und worauf nicht zu hören sei.Die Reformation inszenierte sich so einerseits biblizistisch durch das „Allein auf sie“ und traditions- und kirchenkritisch andererseits. Aber Luther setzte nun schon die Axt an wider die alleinige Autorität der hl.Schrift durch seine „Erkenntnis“ der Nichtschriftgemäßheit des Jakobusbriefes!

Soll und kann es für den Menschen außer sich selbst wirklich eine Autorität geben, auf die er zu hören habe? Kath de berichtet: „Lieber auf rationale Argumente setzen. Theologe beklagt >Bibelmissbrauch< in ethischen Debatten.“1

Könnte man diese Aussage noch so verstehen, als wenn hier zwischen einem Gebrauch und einem Mißbrauch der Bibel im ethischen Diskurs unterschieden würde,sodaß nun eine Kriteriologie des Unterscheidens zwischen Ge- und Mißbrauch zu erwarten ist, so klärt uns der evangelische Theologe so auf: „Bibelfeste Christen versuchen oft, ihre Position mit einem passenden Zitat aus der Heiligen Schrift zu untermauern. Für den Mainzer Theologen Michael Roth steht fest: Gerade in ethischen Debatten hat die Bibel nichts zu suchen.“ Ein ironischer Unterton bei der Qualifizierung als bibelfest ist unüberhörbar, polemisch wird das Hören auf die hl.Schrift verzeichnet durch den Vorwurf des Untermauerns: Unabhängig vom Zeugnis der Schrift generierte Erkenntnisse im Raume der Ethik würden nachträglich noch durch Bibelzitate legitimiert.

Aber die Bibel habe in dem ethischen Diskurs „nichts zu suchen“! Das heißt, um es im klaren Deutsch zu formulieren: Gottes Gebote sind für die Ethik nicht nur gleichgültig sondern sind aus der Ethik zu exkommunizieren.

Der Mainzer Theologie-Professor Michael Roth rät Christinnen und Christen dringend davon ab, sich in ethischen Debatten auf die Bibel zu berufen. "In der Ethik sollten wir mit rationalen Argumenten überzeugen, nicht mit Verweis auf die Bibel oder Glaubensinhalte", sagte er dem Evangelischen Pressedienst“. Auch die Glaubensinhalte, nicht nur im Besonderen die Gebote Gottes dürfen keine Rolle mehr in der Ethik spielen, nicht mal als Ersatzspieler. Allein rationale Argumente zählten in der Ethik.

Aus dem reformatorischen: „Allein die Schrift“ wird hier also: „Ganz ohne die Schrift“! Als eine Selbstverständlichkeit wird hier die Bibel und die Glaubensgehalte der christlichen Religion als widervernünftig dysqualifiziert, um dann ein „Allein die Vernunft“ zu proklamieren. „Der Glaube könne das Fundament dafür bilden, wie Menschen die Welt wahrnehmen. Er könne aber keine vernünftigen Gründe für eine ethische Position ersetzen.“- denn der Glaube ist eben widervernünftig.

Daß der Soziologe Max Weber schon herausgearbeitet hat,daß die Wissenschaft von dem was ist keine normativen Aussagen hervorbringen kann,und daß der Philosoph Horkheimer in seiner Kritik der instrumentellen Vernunft dem zustimmte, überliest dieser Ratiogläubige geflissentlich:Hauptsache, die christliche Religion und deren Theologie hält sich aus dem ethischen Diskurs heraus. Denn was könnte schon Gottes Wille mit dem, was wir zu wollen haben, zu tuen haben. Eine gottlose Ethik kann allein eine vernünftige sein!

Aber warum publiziert diese Stellungnahme zur Ethik Kath de- etwa ob einer kryptischen Zustimmung zu einer gottlosen Ethik? 

Zusatz:

Von dem einen Extrem: "allein die Schrift" in das andere: "ganz ohne sie"- es fehlt die maßvolle Mitte!



1Kath de, 6.6.2026.

Samstag, 6. Juni 2026

Ein Bischof auf Abwegen: „Lassen Sie uns die Religion abschaffen, lassen Sie uns Gott abschaffen, lassen Sie uns den Himmel abschaffen.“

 

Ein Bischof auf Abwegen: „Lassen Sie uns die Religion abschaffen, lassen Sie uns Gott abschaffen, lassen Sie uns den Himmel abschaffen.“


Kath net offenbart uns, auf was für Irrwegen ein von Papst Franziskus inthronisierter Bischof wandeln kann, nämlich Bischof Staglianò, der Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie. Selbstbewußt erklärt dieser Bischof: „Schließlich sei er ein Bischof und darüber hinaus Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie. Folglich könne er kein häretischer Bischof sein.“1

Der Skandal: Dieser Bischof erklärt das atheistische Lied John Lennons:“Imagine“ für das ‚schönstes Lied der Welt‘.2 In diesem Lied heißt es nun: „Lassen Sie uns die Religion abschaffen, lassen Sie uns Gott abschaffen, lassen Sie uns den Himmel abschaffen.“ Weiter heißt es dann: „Der Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie, Bischof Antonio Staglianò, hat in einem Video auf Instagram John Lennons Lied >Imagine< zu einem „universellen Friedenslied“ erklärt und festgestellt, er stimme dessen zentraler Botschaft weitgehend zu.“

So eigentümlich verdeutet nun dieser Bischof dieses atheistische Kampflied:

Er wolle keine Religion, keinen Himmel und keinen Gott, für die er töten oder sterben müsse, sagte Bischof Staglianò, Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie. Dies habe bereits Jesus Christus verkündet, behauptet er.“

Aber es kommt noch ärger: „Der Bischof behauptete zudem, Jesus habe vor dem Hohenpriester Kaiaphas klargestellt, dass Gott („mein Abba“) nicht für gewalttätige Handlungen im Alten Testament verantwortlich sei – etwa den Tod der Erstgeborenen Ägyptens oder die Befehle an Saul. Stattdessen sei Gott >immer und nur Liebe<.“

Hier lustwandelt ein Bischof in den Spuren einer der gefährlichsten Häresien, die je die Kirche bedroht hat und immer noch virulent ist, die marcionitische, daß der Gott Jesu nicht vereinbar sei mit dem des Alten Testamentes, der Gott Abrahams, Mose etc. Der Erlösergott sei nicht identisch mit dem „Gott“,der die Welt erschuf.Dieser kryptomarcionitische Bischof nun lehrt, daß Jesus sich von zentralen Aussagen des Alten Testamentes über Gott distanziert hätte! Jesu Gott sei eben ganz anders als vieles, was das Alte Testament über ihn aussage.

Dabei versteift er sich auf die Aussage, daß Gott „immer und nur Liebe“ sei! Hierbei verwendet er den schon von dem Reformator Luther angewandten Falschspielertrick, in die Aussage, Gott sei die Liebe, ein „nur“ hineinzuschummeln wie sein Vorbild Luther in das Gerecht- aus-Glauben ein „nur“ hineinschummelte, als lehrte Paulus, daß wir allein nur aus dem Glauben gerechtfertigt werden würden.

Wie dieser Bischof auf die Idee kommen konnte, daß Jesus in seinem Dialog mit dem Hohepriester Kaiaphas sich von diesen Aussagen der Bibel distanziert habe: dass Gott („mein Abba“) nicht für gewalttätige Handlungen im Alten Testament verantwortlich sei „etwa den Tod der Erstgeborenen Ägyptens oder die Befehle an Saul“, dazu müßte wohl der „Geist der Lüge“ befragt werden. So heißt es ja in dem von Marcion so verhaßten Alten Testament: „So hat also, siehe,der Herr in den Mund aller seiner Propheten,die hier sind,einen Geist der Lüge gegeben (spiritum mendacii)“.1.Könige 22,23. Die Bibelkunde ist offenkundig nicht eine Stärke dieses Bischofes, sonst hätte er doch die Vertilgung der ganzen Menschheit durch die Sintflut erwähnen müssen, in der Gott bis auf acht Menschen alle anderen tötete. Der Apostelfürst Paulus predigte gar über die Wohltaten Gottes seinem Volke gegenüber , Apg 13,13-52, : „Und Gott vernichtete sieben Völker in dem Lande Kanaan und gab ihnen deren Land zum Erbe“.(V 19).

Nur was mir gefällt, ist wahr“, so lautet das Credo dieses Bischofes. Damit schafft er nun wirklich die christliche Religion ab, indem er sie in ein Wunschunterhaltungsprogramm transsubstantioniert.

Das Herz dieses Bischofes schlägt eben für einen Atheismus, nicht den plumpen des John Lennon, sondern für einen,der den wahren Gott durch einen von ihm erphantasierten ersetzt. Dieser Surrogatsgott ist aber ein Götze und nicht der Gott Jesu Christi! So wird wirklich die christliche Religion abgeschafft.

Zusatz:

Bezöge sich Nietzsches Dictum:"Wir haben Gott getötet" auf den von Moralisten erphantasierten Gott, dann hat die Bibel diesen Gott schon getötet. 





1Kath net, 6.6.2026:Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘

2Alle folgenden Zitate a, a. O.

Freitag, 5. Juni 2026

Kardinal Woelkis Verwirrungen über die Rede von der Menschenwürde

 

Kardinal Woelkis Verwirrungen über die Rede von der Menschenwürde



Der „Tatort“ ist die Kardinalspredigt vom 25.Dezember 2024 im Kölner Dom, die das „Fels“-Magazin auszugsweise unter der Überschrift: „Nur mit Gott kann die Würde des Menschen gesichert werden“ dokumentierte.1

Kraftvoll wird der Papst Leo, der Große aus einer seiner Weih-nachtspredigten wie folgt zitiert: „Christ, erkenne deine Würde! Du bist der göttlichen Natur teilhaftig geworden, kehre nicht zu der alten Erbärmlichkeit zurück und lebe nicht unter deiner Würde. Denk an das Haupt und den Leib,dem du als Glied angehörst!2 Bedenke,dass du der Macht der Finsternis entrissen und in das Licht und das Reich Gottes aufgenommen bist.“3

In der Kardinalspredigt wird diesem Zitat nun hinzugefügt: „Ja,Mensch, erkenne deine Würde!“4 Das, was von dem Christen gilt, daß er der „Finsternis entrissen“,in „das Reich Gottes aufgenommen“ sei, das seine Würde konstituiert, soll nun plötzlich von jedem Menschen gelten.Dann wird in der Predigt gleich darauf gar ganz humanistisch universalistisch proklamiert: „Erkenne die Würde aller deiner Mitmenschen!“ Offenkundig interessierte diesen Prediger an der Äußerung des Papstes nur der Begriff der Menschenwürde, um ihn dann humanistisch zu verwenden. Die christologische Begründung überliest er dabei geflissentlich und die Aufforderung,nicht zum alten adamitischen Lebensstil zurückzukehren, ergibt nun überhaupt keinen Sinn mehr, gilt die doch den Getauften, nun gemäß ihrem neuen Sein in Christo zu leben.

Was hat nun aber das Weihnachtsevangelium mit der Proklamation der allgemeinen Menschenwürde zu tuen, die ihren ideengeschichtlichen Ort in der Französischen Revolution hat, von dem Freimaurertum initiiert? Wenn theologisch von einer allgemeinen Menschenwürde die Rede sein kann,dann gehört diese Rede in die Schöpfungslehre, daß Gott den Menschen erschaffen hat, woraus eine allgemeine Menschenwürde deduzierbar ist.Das hat dann aber nichts mit dem Weihnachtsevangelium zu tuen!

Was versteht der Kardinal nun konkreter unter dem Abstraktum der Menschenwürde, die im politischen Raume doch nur in Sonntagsreden zitiert wird, und die ihre eifrigsten Verfechter, die Jakobiner nicht davon abhielt, die Feinde der Revolution massenhaft zu enthaupten?

Kein Mensch hat das Recht,menschlichem Leben ein Ende zu setzen.“5 Hätte der Kardinal, bevor er diese Predigt hielt,in den Katechismus der Kirche getätigt,hätte er erkannt, daß diese Aussage unwahr ist, denn das Töten von Menschen in einem gerechten Kriege erlaubt wie auch das Töten in einer Notwehrlage, wenn anders der Angegriffene sein Leben nicht erhalten kann.Zudem bejaht die hl.Schrift und das Lehramt die Todesstrafe,nur Papst Franziskus rebellierte dagegen.

Aber es kommt noch ärger: „Vergessen wir, liebe Schwestern,liebe Brüder,auch nicht die vielen Millionen, die aufgrund ungerechter Verhältnissen ihre Heimat verlassen müssen, die unter Krieg,Terror und Folter, die unter den Folgen von Flucht und Armut zu leiden haben.“6 Hier schmeißt nun die Kardinalspredigt alles und jedes durcheinander: Es gibt, Gründe, die eine Gewährung eines Asyles in Deutschland erlauben, wer vor der Gefahr des Gefoltertwerdens, eines Krieges oder des Terrors flieht.Armut und ein Erleiden von Ungerechtigkeit sind in der Regel keine Gründe zur Gewährung eines Asyles. Es gehört nicht zur Würde des Menschen, daß jeder, wem es in seiner Heimat nicht gefällt,in jedes andere Land auswandern dürfe um dann dort ein Recht auf eine Vollbeköstigung einfordern zu können. Völlig vergißt der Kardinal dabei, daß eine Flucht eben immer auch ein Verstoß des Flüchtenden gegen seine Pflichten der eigenen Heimat gegenüber darstellt und so schon allein nur eine ultima ratio sein darf.

Daß Kardinal Woelki dabei die katholische Lehre von der „Ordnung der Liebe“ mißachtet und statt der Nächstenliebe die Fernstenliebe predigt,die, wenn sie so praktiziert würde, wie es ihm vorschwebt, unser Gemeinwesen zerstören würde und uns Deutschen unser Recht auf unsere Heimat vernichten würde, ist offenkundig. Aber die Selbstliebe ist ja der Fernstenliebe eine Sünde!

Aber was hat nun Weihnachten mit dieser hier propagierten humanitaristischen Menschenliebe gemein? Eine größere Nähe zu der Ideologie des Freimurertumes als zur christlichen Religion scheint hier vorzufinden sein! Papst Leo der Große sprach von der Würde des Christen, die er durch das Sakrament der Taufe erlangt nicht mehr verlieren solle durch seine mögliche Abkehr von der christlichen Religion

 

 

Die Transformation der christlichen Religion in einen Humanitarismus  mit ein paar theologischen Ausschmückungen ist aber charakteristisch für unsere Zeit.


1Der Fels, 2/2025, S.35-37.

2A.a.O. S.37. Mit dem Haupt ist Jesus Christus gemeint, mit dem Leib seine Kirche.Durch die Taufe ist somit der Christ in die Kirche integriert worden und hat darin sein neues Leben.

3A.a.O.S.37.

4A.a.O.S.37.

5A.a.O.S.37.

6A.a.O. S.37.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Unerlaubte Meinungen zu unserer jüngeren Geschichte oder: Weniger Ansprüche stellen!

 

Unerlaubte Meinungen zu unserer jüngeren Geschichte oder: Weniger Ansprüche stellen!


Compact“ sollte verboten werden, aber die Bundesregierung scheiterte vor Gericht mit ihrem Verbotsanliegen. Frägt man sich nun, warum dieses Magazin samt ihrem Internetsauftritt verboten werden sollte, dann ist ein Grund wohl auch der, daß hier unter der Federführung von Herrn Jürgen Elsässer, einst aktiv im „Kommunistischen Bund“ und jetzt in den Medien als Rechtsextremist diffamiert, eine Querfront von Rechten und Linken gegen die liberale Mitte sich abzeichnet. Dazu gehört auch das Phänomen, daß die AfD in Ostdeutschland reüssiert,weil sie sich da nicht als eine Anti-DDR-Partei inszeniert,daß alles im Osten schlecht und im Westen alles besser war und ist.

Der in den Westmedien so vermaledeite AfD-Politiker Höcke sagte etwa in Cottbus am 19.September 2024: «Natürlich war die DDR eine Diktatur. Aber die Älteren von euch können sich daran erinnern: Es gab soziale Sicherheit, es gab Vertrauen, es gab Nachbarschaft, es gab Solidarität, gelebte Solidarität. Es gab innere Sicherheit. Die Zustände, die wir heute haben, wären in der DDR undenkbar gewesen. Es gab Bildung, und zwar gute Bildung, vor allen Dingen in den Naturwissenschaften.»1

Wäre dieser AfD- Politiker mit der Bibel vertraut, hätte er nun viele Bibelstellen des Murrens des aus der ägyptischen Sklaverei befreiten jüdischen Volkes zitieren können: Wie gut ging es unter bei den Fleischtöpfen Ägyptens einst im Vergleich zu unserer jetzigen Wüstenfreiheit.

Daß es in der DDR ein Mehr an sozialer Sicherheit aber auch einen besseren Schutz vor der Kriminalität gab, daß wird eine heute im freien Deutschland als extremistisch Meinungsäußerung verdammt,obzwar es tatsächlich sich so verhielt.

Ob die DDR eine Diktatur war, darüber ließe sich auch ernsthaft streiten.Es fehlt dazu eigentlich das Willkürmoment der SED- Herrschaft: Die Partei war so ideologisch determiniert durch ihren Marxismmus-Leninismus, daß ein willkürliches Regieren ausgeschlossen war. Denn diese Ideologie bestimmte ja die Wirklichkeitserfassung und die möglichen Handlungsoptionen. Willkürlich regieren könnte genau genommen nur eine an nichts glaubende nihilistische Regierung.

Elsässer ergänzte:«Die Leute denken mit einer gewissen Nostalgie an die DDR zurück, aber nicht an die SED. Man unterscheidet das Alltagsleben und die soziale Sicherheit von den unterdrückerischen Elementen, die vom Parteiapparat und von der Stasi ausgingen.»“2

Damit dürfte die so leicht als eine „DDR- Nostalgie“ diffamierte Rückerinnerung an die alten Zeiten gut erfaßt sein. Es ist nun leicht verständlich,daß die jetzige Regierung samt ihrer regierungskonformen Medien davon nichts hören wollen, wissen sie doch nur zu gut, daß es in Bälde den meisten Deutschen nur noch noch schlechter als jetzt schon gehen wird. Der deutsche Staatsbürger stelle eben zu hohe Ansprüche an den Staat, statt eigenverantwortlich für sich selbst zu sorgen. Biblisch ausgedrückt: Der gute Hirte, der Staat, will keine Hirte mehr sein, jeder habe für sich selbst zu sorgen.

Dann öffnete sich die Schleusen auf Youtube: Ungezählte Ostdeutsche meldeten sich zu Wort. Erinnerungen kamen zurück: An Mütter, die allein vier Kinder großzogen und nie ohne Arbeit waren. Unbeschwerte Sommer an der Ostsee. Dann kam die Treuhand, mit ihr das Sterben ganzer Landstriche. Gemeinschaften, die plötzlich verschwanden.“3

Das sind eben falsche Erinnerungen: Wehret den Anfängen, denn sonst werden AfD- Wähler noch sagen: Adolf Hitler habe auch gute Seiten gehabt, er habe doch 6 Millionen Arbeitslosen wieder Arbeit und Brot verschafft.Nein, die DDR war etwas nur Schlechtes, die DDR- Nostalgiker sind eben durch ihren einstigen Versorgungsstaat zu anspruchsvoll geworden, sie haben sich an das karge Essen der Freiheit in der Wüste zu gewöhnen!


1.Zusatz:

Für einen Christen muß aber ein ganz anderer Punkt eine Bestürzung hervorrufen: Wie konnte es dazu kommen, daß Ostdeutschland in 44 Jahren der SED- Herrschaft so entchristianisiert werden konnte! Die kommunistische Herrschaft Rußlands war weit aus weniger erfolgreich und jetzt blüht die Russisch- Orthodoxe Kirche wieder auf, während in Westeuropa die christliche Religion ausdörrt.


2.Zusatz


In Ostdeutschland durfte eine Frau Deutschlehrerin sein, obgleich ihr Ehemann ein evangelischer Pfarrer war, in Westdeutschland durfte ein Mann nicht ein Lehrer werden, weil seine frühere Frau eine Kommunistin gewesen war.


1Zitiert nach: Compact, 27.5.2026,DDR- Das sagen unsere Zuschauer.

2A.a.O.

3A.a.O.

Ein Nachtrag zu den tabuisierten Worten- was man nicht mehr sagen darf

 

Was man nicht mehr sagen darf:  

  Außerdem verwende der Landesverband Begriffe wie „Bevölkerungsaustausch“, „Umvolkung“ oder „Volkstod“. Diese seien gängige Begriffe „in der rechtsextremistischen Szene“ und ließen „auf eine rassistische Weltanschauung schließen“.

"Junge Freiheit" 1.6.2026:  "Verfassungsschutz Niedersachsen darf die AfD hochstufen" 

Die Wortwahl allein reicht aus, um ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz zu werden. Nur daß diese Worte auch in rechtsextremistisch Kreisen verwendet wirdreicht aus. Dabei wird dann noch als selbstverständlich vorausgesetzt, daß ein Wort, weil es von Rechtsextremisten benutzt wird, keinerlei sachliche Berechtigung haben kann. Wenn also ein Rechtsextremist ausruft: "Es brennt!",dann brennt es nicht, da daß ja nur ein Rechter gesagt hat.  

Aber so wird man dem Phänomen der sprachpolitischen Regulierung noch nicht gerecht: In metaphysischen Zeiten meinte man, daß der Aussage: "Sie ist eine Putzfrau!" eine Realität entspräche, dieser Aussage entspräche. Nur eine Veränderung der Realität könnte dann auch eine Veränderung der sprachlichen Aussage erwirken. Denn die Realität ist etwas der Sprache Transzendentes- die Grundlage des metaphysischen Denkens. Nun wird einfach die Vokabel: "Putzfrau" substituiert durch die Vokabel: "Raumkosmetikerin" und schon existierte nun eine neue Realität, die des Raumkosmetikerinseins! Die Realität ist in der Sprache und nicht etwas außer ihr, als etwas Metasprachliches,Metaphysisches. So wird etwa die Abschaffung des Begriffes der Rasse gefordet in der Meinung, daß wenn dieser Begriff aus dem Vokabular gestrichen sei, es auch die damit benannte Realität nicht mehr gäbe, denn diese Realität existiere ja nur in der Sprache! 

So existieren nun nicht nur zwei Geschlechterdas weibliche (w) und das männliche (d) sondern auch noch diverse (d) andere. Jede Stellenausschreibung, auch kirchliche schreiben deswegen: (m,w,d), um niemanden unerlaubt als einen Bewerber auszugrenzen.So existiern durch diese sprachpolitische Regulierung diverse Geschlechter. Andererseits verschwinden bestimmte Realitäten. So gibt es keine Ausländer mehr, weil diese Vokabel ausgestrichen worden ist und somit auch keine Ausländerkriminalität. So gibt es auch keinen "Bevöl-kerungsumtausch" und keinen "Volkstod", weil diese Vokabeln als unerlaubte sanktioniert  werden durch die staatliche Sprachpolizei.  

Die Sprache konstituiert nämlich im postmetaphysischen Denken die Wirklichkeit, die keine Realität außerhalb der Sprache hätte. So gilt auch als "wahr",was demokratisch entschieden worden ist.

Zusatz

Gerüchteweise soll die Vokabel:"Vaterland" auch indiziert werden, da sie a) frauenfeindlich sei und b) nur noch von Rechten verwendet wird. 


  

 

 

Jesus engagierte sich für die Diskriminierten, Unterdrückten,Marginalisierten...Eine Kritik

 

Jesus engagierte sich für die Diskriminierten, Unterdrückten,Marginalisierten...Eine Kritik



So erfaßt es ein von „KI“ geschriebener Artikel, Abruf 1.6.2026:


Jesus Christus ist historisch und biblisch der Anwalt der Ausgegrenzten. Er solidarisierte sich mit Unterdrückten, Kranken und Armen, indem er gesellschaftliche Tabus brach und ihnen bedingungslose Würde zusprach. Seine Botschaft gilt bis heute als radikale Kraft, die sich gegen soziale Ungerechtigkeit und Diskriminierung wendet.“

Das ist nun wahrlich keine originelle Beschreibung des Wirkens Jesu,ja sie könnte wohl als die heutzutage populärste angesehen werden- nur ist es denn auch wahr?

Daß Jesus mit „Zöllnern“ und „Sündern“ Kontakte pflegte, bezeugen die Evangelien, aber sind das „Diskriminierte“ und „Unterdrückte“? Die Zöllner waren Kollaborateure, sie stellten sich in den Dienst der römischen Besatzungsmacht, die getreu der Maxime: „Spalte und herrsche!“ einige Juden privilegierte, ihnen einen Anteil an ihrer Macht gaben, sie erhoben für Rom den Zoll,sodaß sie dann unter den die Beherrschungsmacht ablehnenden Juden verhaßt waren. Daß die Zöllner in ihrer Mehrheit dabei in ihre eigene Tasche wirtschafteten, ist unwahrscheinlich.Für ihre moralische Verurteilung reichte es, daß sie mit Rom kollaboratierten. Zu Zeiten Jesu gärte es im jüdischen Volke, man wollte sich von dieser Fremdherrschaft befreien.

Auffallen muß nun, daß Jesus Christus sich nicht für dieses jüdische Befreiungsanliegen engagierte, ganz im Kontrast zum indischen Befreiungskämpfer Gandhi. Dabei wurde das jüdische Volk doch unterdrückt und wagte einen Volksaufstand gegen die römische Fremdherrschaft,ganz in der Tradition der Makkabäer! Auch von einem gewaltfreien Engagement in einer kritischen Distanz zur Militanz der jüdischen Befreiungsbewegungen seiner Zeit, etwa der Zeloten, ist im Lehren und Handeln Jesu keine Spur erkennbar! Jesus rief nicht einmal dazu auf, daß die Zöllner ihre Kollaboration einzustellen haben.

Aber er wandte sich doch den Sündern zu! Ja, aber er sagte doch nicht zu ihnen: „Ihr seid gar keine Sünder. Man diskriminiert Euch nur als solche!“Er lehrte nicht, daß alle Menschen von Gott Geliebte seien,sodaß es im Urteile Gottes gar keine Sünder gäbe.Sein Anliegen ist das der Rettung,der Erlösung der Sünder,nicht, daß er dazu aufrief, unrechtens Diskriminierte wieder in die Gesellschaft zu reintegrieren!

Wer sich noch an die Zeiten des Coronavirus erinnert, weiß noch gut, wie wichtig die Ausgrenzung Infizierter war,um Ansteckungen zu vermeiden.Darin unterscheidet sich die Ausgrenzungspraxis zu Zeiten Jesu gegenüber ansteckenden den Tod bringenden Krankheiten in nichts. Jesus ermöglichte nun aber eine Reintegration der so Infizierten durch ihre Heilung,nicht reintegrierte er sie als Erkrankte, sondern erst als Geheilte. Daß Jesus die Ausgrenzungspraxis seiner Zeit mißbilligte, dafür existiert kein Beleg.

Jesu Gleichnisrede vom Ausreißen des Auges, wenn es denn ganzen Körper zum Sündigen verleitet,spricht eher für seine Bejahung dieser Praxis, daß also Gemeindemitglieder aus der Kirche auszuschließen seien, wenn sie die ganze Kirche gefährden (Mt 5,29).

Daß von Daimonen Besessene eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellten, glaubte auch Jesus, sodaß er nicht für einen humanen Umgang mit ihnen plädierte,sondern sie heilte und dann erst reintegrierte, als sie so reintegrierbar geworden waren.

Jesus ging es nun in seiner Verkündigung des Reich Gottes um die Frage: „Was muß ich tuen, um das ewige Leben zu erlangen, von seiner Bergpredigt bis zu seiner großen Endzeitgerichtspredigt. Von einer „bedingungslosen Würde“ jedes Menschen weiß Jesus nichts, schon gar nicht lehrt er, daß jeder Mensch ob dieser so gearteten Würde in das Reich Gottes eingehen werden wird.