Ein paar traurige Bemerkungen zum Tage der Deutschen Einheit
Wir haben den 2.Weltkrieg verloren, auch wenn die offiziöse Geschichtsschreibung uns das Gegenteil erzählt, daß wir „befreit“ worden wären. Nur, nicht Hitler wurde besiegt sondern wir, wie wenn unsere Fußballnationalmannschaft verliert, nicht sein Trainer sondern wir verloren haben.
Eingedenk der Devise : „Teile und herrsche!“ wurde unser Volk dreigeteilt, in Ostdeutschland, aus dem sich die DDR herauskristallisierte und Westdeutschland, der BRD und Österreich. In unserer jüngernen Geschichte war die Nichteinheit unseres Volkes der „Normalzustand“: Bismarck gelang nur die „Kleindeutsche Lösung“, Österreich blieb außen vor und nach dem verlorenen 1.Weltkrieg untersagten die Siegermächte uns den Zusammenschluß mit Östereich.Daß dem nationalsozialistischen Deutschland dann die Einheit mit Österreich gelang, gilt für die politisch korrekte Geschichtsschreibung als das Argument, daß es nie mehr eine Vereinigung des deutschen Volkes in einem deutschen Staate geben dürfe.
Das preußisch- protestantische Deutschland nahm und nimmt einen Schaden daran, daß ihm das innerdeutsche Korrektiv, das katholisch österreichische fehlt und umgekehrt gilt das auch.
Wenn nun es auch einen Anschluß der DDR an die BRD gegeben hat, so darf doch auch traurig gestimmt angemerkt werden, daß diese Einheit nicht ein Syntheseversuch der beiden unterschiedlichen politischen Staatssysteme war sondern nur eine Überstülpung des westlichen Systemes auf Ostdeutschland. Man tat so, als hätte das, was die Ostdeutschen im politischen Raum erwirkt haben, keine Bedeutung,und wäre nur eine Serie von Fehlern gewesen. Es wurde versäumt, aus dem Projekt der DDR zu lernen, man negierte es einfach, statt dies System politisch aufzuheben in einem hegelischen Sinne.
Ganz vergessen werden an diesem Tage der „Einheit“ aber all die deutschen Gebiete, die wir nach dem verlorenen 1. und 2.Weltkriege „abtreten“ mußten, das uns die Siegermächte raubten, um es klarer zu formulieren. Kriege mit dem Ziele der Erweiterung des eigenen Territoriums zu Lasten der Kriegsverlierer zu führen und so „Beute“ zu machen, gelten zwar als völkerrechtswidrig, aber für das zweimal besiegte Deutschland gilt das Völkerrecht nicht. Die unser Land regierende Oligarchie hat ein für allemal den unsrigen Verzicht auf unsere einstigen Gebiete erklärt.
Wer ernsthaft über unser deutsches Schicksal nachdenkt,stößt unweigerlich auf unsere Sünde, unsere Jerobeamssünde1, die der Reformation, daß durch sie die wahre Kirche so sehr geschädigt worden ist und daß so das Ende der Konstantinischen Epoche eingeleitet worden ist, die nun in unsere postchristliche Epoche eingemündet ist.
Daß es nun noch 2 und nicht mehr 3 deutsche Staaten gibt, ist als ein Geschenk Gottes an unser Volk anzusehen und dafür haben wir als Christen zu danken. Aber von der Einheit sind wir noch weit entfernt, nicht nur weil Österreich als ein anderer Deutscher Staat noch nicht in die noch zu erwirkende Einheit aufgehoben ist, sondern auch, weil wir erst wieder Deutsche werden müssen: Wir Westdeutschen sind von unserem eigenen Volkstume entfremdet worden isb durch das nach 1945 durchgeführte Umerziehungsprogramm der "Reeducation", es gilt nun, sich unsere eigene Kultur wieder anzueignen und dabei darf das Östereichisch- Katholische nicht fehlen!
1.Zusatz
In dem Artikel der Jungen Freiheit, 3.10.2026: "Antifa attackiert Polizisten" werden auch die Parolen gezeigt, die auf der antideutschen Kundgebung wider den Tag der Deutschen Einheit vertreten wurden: "Was wir feiern Vaterlandsverrat" "Kein Frieden mit der Nation" "Kein Frieden mit Deutschland".
2.Zusatz
"Gerade am 3.Oktober sollten wir aber die Deutschlandfahnen runterreißen und uns bewusst machen, was uns wirklich unterscheidet. Macht den Tag der Deutschen Einheit zum Tag der deutschen Spaltung." TAZ am 3.10.26: "Tag der deutschen Spaltung". Die Linken- Antideutschen sollen ihr Nein zu allen Deutschen so zum Ausdruck bringen.
Die Linke ist antideutsch eingestellt.
1Die Jerobeamssünde meint im Alten Testament, daß der König Jerobeam nach seinem Abfall von Juda ein eigenes Heiligtum gründete als der Alternative zu dem Jerusalemer Tempel, und so den wahren Gott verließ. Das Festhalten an diesem falschen Heiligtum ist dann die Sünde Jerobeams, die zur Vernichtung des abgefallenen jjüdischen Staates durch Gott führte.