Montag, 30. März 2026

Das Verschwinden des „Nächsten“ - oder ein Humanitarismus, der den „Nächsten“ übersieht

 

Das Verschwinden des „Nächsten“ - oder ein Humanitarismus, der den „Nächsten“ übersieht


Der „Nächste“ das ist ein in der Nähe von mir Wohnender und Beheimateter, denn man vom „Sehen“ kennt und mit dem man nachbarschaftliche Kontakte pflegt.Die Familie und die Verwandten und dann auch Bekannten stellen dabei eine besondere Intensivierung dieser Nächstenkontakte dar. Die Verwandten lebten eben in der Nähe, die Kinder zogen aus ihren Familien aus, um dann in der Nähe ihre eigenen zu gründen, ja selbst viele Firmen waren Familienbetriebe,nicht nur in der Landwirtschaft übernahm der Sohn den väterlichen Betrieb. Die „Nähe“ ist so eine Kategorie des Raumes und schließt den „Fernen“,den „Fremden“ aus: Der ist kein „Nächster“.

Weihnachten ist zu dem Familienfest schlechthin mutiert: Hier kommt endlich die ganze Familie zusammen, um miteinander zu feiern. Ob und wie dann diese Familienfeier gelingt, braucht hier nicht erörtert zu werden sondern das Faktum, aus wie vielen fernen und noch ferneren Gegenden die Familienmitglieder anreisen, um nun beieinander zu sein. Die verwandtschaftlichen Beziehungen existieren noch, sind aber oft faktisch Fernbeziehungen ohne die ursprüngliche räumliche Nähe: Man sieht sich selten! Das führt so zu einer Entnähung der Verwandtschaftsbeziehungen, selbst im einst engeren Familiengefüge.

In der (post)modernen Gesellschaft ist der „Nächste“ keine Kategorie des Raumdenkens mehr sondern eine Kategorie der Medienwelt: Je präsenter jemand in den Medien ist, desto „näher“ ist er. Zur Veranschaulichung: Den jetzt amtierenden Papst kennen viel mehr als ihren Gemeindepfarrer, die Parteivorsitzenden der etablierten Parteien viel mehr als die Parteivorsitzenden ihrer Stadt. Die Prominenten der Medienwelt kennen auch viele besser als ihre Nachbarn. (Über das Ehe- und Beziehungsleben der Prominenten, nicht nur der Königshäuser weiß heute die Leserschaft dieser Zeitschriften weit besser Bescheid als über das Leben ihrer Nachbarn!) Der „Nächst“ ist so zu einem Medienereignis geworden.

Der „Nächste“ im räumlichen Koordinatensystem war einer,mit dem man direkt kommunizierte, dem man auch mal helfen konnte, wenn der in einer Notlage war. Der „Nächste“ war so immer auch ein möglicher Adressat zu praktizierender Nächstenliebe. Der „Nächste“ der Epoche des Medienzeitalters ist in handlungspraktischer Perspektive kein „Du“ mehr, zu dem man sich unmittelbar verhält,indem man mit ihm kommuniziert.(Das nicht reflektiert zu haben, macht die Antiquiertheit des Projektes des „kommunikativen Handelns“ Habermas aus.)

Der „Nächste“ der medialen Fernkommunikation führt nun dazu, den „Nächsten“ im Raume zugunsten des „Nächsten“ der Medienwelt zu vergessen.Kinder, die von einer Hungersnot irgendwo in Afrika betroffen sind, sind uns Mediennutzer „näher“ als das notleidende Kind in der Nachbarschaft. Der „Nächste“ transformiert sich so zu dem Fernen, der aber durch die Medien uns zum „Nächsten“ geworden ist.

Das zeitigt nun auch gravierende Folgen für den moraltheologischen Diskurs: Ein universalistischer Humanitarismus substituiert das ursprüngliche Konzept der Nächstenliebe, wie es die „Ordnung der Liebe“ expliziert, die Ordnung konzentrischer Kreise, die den Näheren, der Familie, der Verwandtschaft, dem eigenen Volke eine höhere Verbindlichkeit abverlangt als den Ferneren: je ferner, desto weniger. Dem universalistischen Humanitarismus ist dagegen die Liebe der Mutter zu ihrem eigenen Kinde etwas Suspektes, da so die Liebe zu allen Kindern nicht Genüge getan würde.

Der „Nächste“ der Medienwelt ist nun aber auch keiner mehr, dem man eine tätige Nächstenliebe entgegenbringen könnte, man kann nur noch für ihn spenden, das ist die Praxis der Nächstenliebe in unserem Medienzeitalter. Ein guter Mensch, ein Christ ist, wer für Sozial- Caritatives spendet. So wird ja jeder Bürger zum „Fest der Liebe“,Weihnachten überhäuft mit Spendenaufrufen.Das Alltagsleben wird somit von der da zu praktizierenden Nächstenliebe entlastet.ist man doch schon ein guter Mensch1 und ein praktizierender Christ, wenn man spendet für die „Fernen“, die uns zu unseren „Nächsten“ gemacht worden sind.



1Bitte nicht verwechseln mit dem „Gutmenschen“, dessen Gutsein darin besteht, jeden Kontakt,jede Infizierung mit nichtguten Menschen zu vermeiden.

Sonntag, 29. März 2026

Die Kirche als die Organisation der Nächstenliebe – ein Sackgassenprojekt?

 

Die Kirche als die Organisation der Nächstenliebe – ein Sackgassenprojekt?



Wenn die Kirche in Deutschland noch eine Zustimmung findet, als erhaltenswürdig beurteilt wird, dann als die Organisation der Nächstenliebe: Christentum, das sei die praktizierte Nächstenliebe. Das genuin Religiöse, wie der Gottesdienst, das Beten sei dagegen etwas Sekundäres, auch wenn dann der Glaube an einen Gott schon noch dazugehöre. Also habe die Kirche sich auf das Sozial-Caritative zu konzentrieren, um ihre Akzeptanz zu steigern, auch um so einem weiteren Kirchenmitgliederrückgang entgegen zu wirken.

Dazu sei nun eine simple Frage gestellt: Wer möchte den ein Adressat der kirchlich organisierten Nächstenliebe sein? Ein Hilfsbedürftiger, ein in Not Befindlicher möchte eigentlich keiner sein, aber für solche habe doch die Kirche in erster Linie darzusein. Das heißt, daß wohl die Mehrheit der Christen urteilt,daß da die Kirche für Notleidende dar zu sein hat, sie für die Anderen, nicht für sie dar ist. Die modernen Gesellschaften zeichnen sich durch eine hochgradige Arbeitsteilung aus, sodaß es einen eigenen großen Komplex an Dienstleistungsanbietern gibt. Jede Dienstleistung kann so jeder Bürger für sich beanspruchen, insofern er sie bezahlen kann.Der solch ein Angebot Annehmender nimmt sich nun selbst nicht als ein Hilfsbedürftiger wahr, sondern als ein Kunde, der für die angenommene Dienstleistung angemessen bezahlt.Solche Dienstleistungsanbieter schränken nun den Raum der zur praktizierenden Nächstenliebe ein. Wer seinen Friseur, seinen Klempner und den KfZ-Meister bezahlt, versteht sich selbst nicht als jemanden, dem so Nächstenliebe entgegengebracht wird sondern als ein Kunde, der von der Arbeitsteilung der modernen Gesellschaft profitiert.

Notleidend ist so gesehen nur der, der einen Dienstleistungsanbieter für sein Anliegen nicht selbst bezahlen kann. Nur dieser wird als Hilfsbedürftiger angesehen und nur für die sei eigentlich die Kirche dar.

Nun zeitigt die Kirche als die Organisation der praktizierten Nächstenliebe noch einen irritierenden Kollateralschaden: Weil diese Organisation für die Nächstenliebe zuständig ist, entlastet sie so, eingedenk der Institutionenkritik Gehlens das Individuum: „Das brauche ich nicht mehr zu tuen, dafür ist jetzt die und die Institution zuständig.“ Die faktisch praktizierte Nächstenliebe reduziert sich so auf das Spenden für sozial- caritative Zwecke, daß dann dazu befähigte Organisationen die nötige Hilfe leisten können durch die Spendengelder.

Wenn dann doch noch in der Kirche von der zu praktizierenden Nächstenliebe gepredigt wird, reduziert sich das, wenn man das Pathos der Nächstenliebe überhört auf: „Seid nett zueinander!“ Schon ein freundliches Grüßen des Nachbarn sei schon praktizierte Nächstenliebe. Für alle gewichtigen Probleme sind dann aber die entsprechenden Dienstanbietungsleister zuständig, zumal die dann auch professionell helfen können.

Wer braucht so die Kirche als Organisation der Nächstenliebe? Die Allermeisten wollen sie so nicht gebrauchen und hoffen, nie auf sie angewiesen zu sein. Selbst aber als ein Akteur der Nächstenliebe zu wirken, das überläßt in unserer modernen arbeitsteiligen Gesellschaft auch der Christ gerne den professionellen Helfern.Es reiche doch, durch Spendengelder dann sozial- caritative Projekte zu finanzieren.

Der geneigte Leser kann diese Behauptung leicht überprüfen, indem er sich eine ganze Woche vor Augen hält unter der Fragestellung: „Wann habe ich in ihr etwas getan, was als praktizierte Nächstenliebe zu bewerten wäre?“ 

Corollarium

Der Nächste,das war einst der räumlich Nahe, in unserer Epoche der Medien und der Ferkommunikation der in den Medien Präsente. Aber wie soll dieser Nächste noch ein Adressat der praktizierten Nächstenliebe sein, sofern die Nächstenliebe noch etwas anderes sein soll als das Spenden für Notleidende irgendwo auf der Erde.

Samstag, 28. März 2026

Der Karfreitag und die Organspenderegel in Deutschland

 

Der Karfreitag und die Organspenderegel in Deutschland



Der KI weiß Bescheid: Abgefragt am 27.März 2026 informiert er sachkundig: Ist in Deutschland jeder automatisch Organspender: „Nein, in Deutschland ist man nicht automatisch Organspender. Es gilt die sogenannte Entscheidungslösung. Das bedeutet, dass eine Organspende nur zulässig ist, wenn der Betroffene zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat (durch Organspendeausweis oder Register). Wenn keine Entscheidung dokumentiert ist, werden die Angehörigen befragt.“ 

Die Regelung in Deutschland unterscheidet sich somit von der in einigen anderen europäischen Ländern geltenden Widerspruchslösung, bei der man automatisch Spender ist, sofern man nicht widerspricht.“

Gibt es nun einen Zusammenhang zwischen dem Karfreitag und der Organspende und gibt es einen Zusammenhang zwischen den staatsbürgerlichen Pflichten und der Bereitschaft zur Organspende. Bei dieser Erörterung soll sich auf die Spende von Organen konzentriert werden, wenn der potentielle Kandidat für eine Organspende zwar für tot erklärt worden ist, aber Organe von ihm noch nicht abgestorben sind, sodaß sie noch transplantierbar sind.

Die Zentralbotschaft des Karfreitages ist, daß hier Jesus Christus sein Leben geopfert hat, um uns Menschen zu retten. Das ist das priesterliche Amt, das Jesus als der wahre Hohepriester hier am Karfreitag ausgeübt hat, und der so das Urbild des Priesters ist. Auf eine nähere Explikation des Opfertodes Jesu Christi kann hier verzichtet werden, da sie für diese Erörterung nicht notwendig ist, so wichtig sie auch für das Verstehen des Karfreitagsereignisses notwendig ist.

Sein eigenes Leben zu opfern, um das anderer zu retten, ist so der höchste Akt der praktizierten Nächstenliebe. Im alltäglichen Leben wird von uns Christen in der Regel eine solche Radicalität der Kreuzesnachfolge nicht verlangt, es genügt meist,um des Nächsten willen, seine persönlichen Interessen zurückzustellen.

Aber der Diskurs um die Organspende reißt uns, durchdächten wir dies Problem gründlich, aus dieser unserer Alltäglichkeit heraus. Organspendefähig ist nämlich nur ein Mensch, wenn er entweder noch lebt oder wenn er zwar schon für tot erklärt worden ist, wenn dessen Organe,zumindest die für eine Transplantaion vorgesehenen noch nicht tot sind. Er darf also,um es etwas salopp zu formulieren, noch nicht ganz tot sein, wenn es um eine Organspende von einem Toten geht.

Das heißt, scharf formuliert: Darf ein Nochlebender sein Leben aufopfern, wenn er auch davon auszugehen hat, daß die Diagnose des Hirntodes für ihn bedeutet, daß er in Bälde ganz tot sein wird, jetzt es aber noch nicht ganz ist? Wenn es eine Sünde wäre, sein eigenes Leben zu opfern,um das anderer Menschen zu retten, dann hätte Jesus gesündigt, als er sein Leben so aufgeopfert hat. Deshalb kann für einen Christen eine Organspende, wenn der Gehirntod diagnostiziert werden, keine Sünde sein, denn so würde er wirklich dem Kreuze Christi nachfolgen. Im Zentrum der christlichen Religion steht so das Opfer und somit ist sie keine simple Religion der Liebe.

Im staatlichen Bereich verlangt jeder Staat von seinen Bürgern,in denen eine Wehrpflicht existiert,auch eine solche Opferbereitschaft, daß sie dazu bereit sind,in einem Kriegsfalle ihr Leben zu opfern für das eigene Vaterland zu seiner Verteidigung.1 Aus theologischer Sicht steht dem Staate das Recht, solch ein Opfer zu verlangen, zu im Kontext der Lehre vom gerechten Kriege. Es gibt nun Staaten, wie den deutschen, der seinen Bürgern das Recht zubilligt, aus Gewissensgründen den Kriegsdienst zu verweigern. (Ob dies ein Menschenrecht zu sein hat oder ein staatliches Zugeständnis, das auch widerrufen werden darf, wage ich hier nicht zu entscheiden. Illegitim ist es aber auf jeden Fall, dem Staate Reche seinen Bürgern gegenüber abzusprechen!)

Es gilt also, wenn es eine allgemeine Wehrpflicht gibt, in einigen Staaten das Recht, den Kriegsdienst zu verweigern. Nicht ist die Pflicht zum Kriegsdienst keine freiwillige Entscheidung, wie ja auch das Steuerzahlen keine freiwillige Handlung ist . Dem korreliert die Regelung der Pflicht zur Organspende im Falle des eigenen Todes, aber der Staat kann es billigen, daß Staatsbürger aus Gewissensgründen dieser Pflicht nicht nachkommen wollen.

Aber es muß doch geurteilt werden, daß die Freiwilligkeitsregelung nicht dem Pflichtcharakter entspricht, denn dem Staate steht es zu,um des Allgemeinwohles willen, vom Toten, denen aber noch Organe entnehmbar sind zur Rettung des Lebes anderer Staatsbürger die Bereitschaft zur Organentnahme zu verlangen, so wie er auch die Bereitschaft zum Kriegsdienst verlangen darf.

Karfreitag vor Augen, daß der Heiland für uns sein Leben opferte,um uns zu erlösen,müßte es eine Selbstverständlichkeit sein,zur Organspende im Falle des Todseins, auch wenn man noch nicht ganz tot ist,zuzustimmen. Ob des Pflichtcharakters, daß man als ein Staatsbürger auch seine Pflichten dem Staate gegenüber hat und der nur so dem Allgemeinwohl dienlich sein kann, kann man die jetzige Regelung in Deutschland nicht bejahen. Pflichterfüllung ist eben keine Freiwilligkeitserbringung.

1Es dürfte aber kritisch angefragt werden,ob für unseren deutschen Staat das noch unbeschränkt git, da es zweifelhaft ist, ob die NATO wirklich unserer Vaterlandsverteidigung dienlich ist.

Freitag, 27. März 2026

Ein sehr befremdlicher Gedanke zu Gott als dem absolut Guten und zum Relevanzverlust Gottes

 

Ein sehr befremdlicher Gedanke zu Gott als dem absolut Guten und zum Relevanzverlust Gottes



Immerhin, sagte Schleppfuß, werfe hier das Problem des absolut Guten und Schönen sich auf,des Guten und Schönen ohne Beziehung zum Bösen und Häßlichen,- das Problem der vergleichslosen Qualität.Wo der Vergleich entfalle,sagte er, entfalle der Maßstab,und weder von Schwerem noch Leichtem, weder von Großem noch Kleinen könne da die Rede sein. Das Gute und Schöne wäre dann entwest zu einem qualitätslosen Sein, das dem Nichtsein sehr ähnlich und diesem vielleicht nicht vorzuziehen sei.“1

So irritierend dieser Gedanke doch aus ist, so kontraintuitiv, so klar ist er, wird er aus dem Raume der Mathematik her kommend bedacht. Der dort verortete Begriff des Betrages meint, wie viele Einheiten etwas von Null entfernt ist. Der Betrag 500 besagt so 500 Einheiten von Null entfernt, aber er besagt nicht, in welcher Richtung, ob plus oder minus. Der Betrag 500 ist der gleiche, ob es nun 500 Euro Guthaben oder 500 Euro Schulden auf meinem Geldkonto sind. Im Raume der Beträge existieren nur quantitative Differenzen, erst durch die Vorzeichen existieren qualitative, ob ich 500 Euro besitze oder ob ich sie schulde.

Das Gute wäre nicht, wenn es nicht die Negation des Bösen und das Böse wäre nicht, wenn es nicht die Negation des Guten wäre. Das hat aber zur logischen Konsequenz, daß das Gute und das Schöne nicht absolutistisch begriffen werden können. Gott erschuf zuerst einen Menschen, aber erst indem er ihm eine Frau zur Seite stellte, wurde der Mensch zum Manne und die Frau in ihrer Differenz zum Manne zur Frau.So kann auch der Mann und auch die Frau nur ein Mann und eine Frau sein ob ihres untereinander Differentseins. Das bedeutet aber auch, daß eine E-mann-zipation der Frau die Entmännlichung des Mannes erwirkt.

Aber Gott müsse doch als das Absolute gedacht werden und da er als eins mit dem Guten zu denken ist,müsse auch das Gute absolut sein. Aber dabei wird Gott als der Hervorbringer der Idee des Guten mit der von ihm hervorgebrachten Idee des Guten verwechselt. Gott erschuf die Idee des Guten wie alles Seiende als eine creatio ex nihilo. Gott liegt also nicht eine metaphysische Ordnung des Wahren, Guten und Schönen vor, der er selbst subordiniert wäre noch ist sie ihm in seine göttliche Natur so eingeschrieben, daß er von Natur aus gut und schön wäre. Würde Gott nämlich durch seine eigene Natur bestimmt gedacht, würde er wie ein kreatürliches Seiendes gedacht, eher verdacht.

Erst indem Gott frei die drei Ordnungen des Wahren in dem Spannungsfeld von dem Wahren und Unwahrem, des Guten in dem Spannungsfeld von dem Guten und dem Bösen und die des Schönen in dem Spannungsfeld von dem Schönen und dem Häßlichen,setzte, existierte das Wahre,Gute und Schöne.

Aus diesem Spannungsfeld herausabstrahiert, verlören sie ihr Wesen,verwesten sozusagen. Die Schachfigur der Königin würde, aus dem Schachregelsystem mit seinen Bedeutungszuweisungen für die Schachfiguren herausabstrahiert, ja auch aufhören, diese Figur zu sein.

Trotzdem bereitet dieser Gedankengang ein Unbehagen, soll doch das Wahre, Gute und Schöne nichts mit deren Negationen zu tuen haben, sollte doch zwischen dem Guten und dem Bösen eine unendlich große Entfernung liegen und keine so intime Nähe. Erinnern wir uns an die zwei großen Weltverbesserer, Stalin und Mao: Um einen Himmel auf Erden zu verwirklichen, nahmen sie den Tod vieler Menschen hin, aber nicht aus einer Menschenverachtung heraus, sondern um des guten Endzieles willen. Vielleicht erklärt sich ja aus dieser intimen Beziehung, daß der Wille zum Guten in den schrecklichsten Terror umschlagen kann, man denke an den Revolutionsführer Robespierre! Das gilt so auch die Revolutionsführer des Irans: Nicht Menschenverachtung sondern der Wille, daß nun die Bürger des Irans ganz nach Gottes Willen leben sollen,macht deren diktatorisches Regieren ja aus!

Aber Gott müsse doch als das Absolute gedacht werden. Das ist das Zentralanliegen des deutschen Idealismus, Fichte, Schelling und Hegel leisteten hier Großes.Nur, wenn Gott als Gott gedacht werden soll,muß er als etwas Bestimmtes gedacht werden und das heißt ob der Erkenntnis: „Omnes determinatio est negatio“ auch als etwas durch das so Negiertes Begrenztes: Gott ist Gott, indem er Nichtgott nicht ist.Indem Gott für anderes als sich selbst Gott sein will, ist er sich durch das Andere als selbstbegrenzend zu denken, soll nicht ein Pantheismus gelehrt werden.Dann ist er aber nicht mehr absolut sondern Gott in seiner und ob seiner Relation zu allem anderem.

Gott habe keine Relevanz mehr für den (post)modernen Menschen, diese Klage wird nun allenthalben angestimmt.Wie wäre es, wenn der Gedanke zugelassen werden würde, ob dieser Relevanzverlust nicht eine logische Konsequenz der Lehre von der Absolutheit Gottes sei, daß wir Menschen für ihn keine Relevanz hätten ob seiner vollkommenen Selbstgenügsamkeit?







1Thomas Mann, Doktor Faustus, 13.Kapitel. Man beachte den Namen: Schleppfuß! Könnte das einen daimonischen Verführer meinen?

Mittwoch, 25. März 2026

 

Grundlegendes: Was können wir über das Todsein wissen? Eine unorthodoxe Idee


Wie wäre es, befrügten wir jemanden, der schon gestorben war und wirklich tot war und der uns, neu zum Leben erweckt, darüber nun eine Auskunft geben könnte? Vom einer Person ist uns bezeugt, daß er tot war und dann nach 3 Tagen wieder auferweckt worden ist bzw auferstand. Wer, wenn nicht Jesus Christus könnte uns so Zuver-lässiges über das Todsein mitteilen? Wie stand es um ihn, nachdem er am Kreuze ausrief: „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen!“ und bevor er dann am Ostermorgen von den Toten auferstanden sich seinen Schülern offenbarte?

Der 1.Petrusbrief klärt uns auf: Jesus ist hinabgestiegen in das Reich der Toten und hat dort den Toten das Evangelium gepredigt. (3,19 und 4,6) Diese biblische Aussage muß uns erstmal irritieren: Wie können den Verstorbene noch das Evangelium hören und wie kann ein Verstorbener noch das Evangelium predigen? Wenn der Tod die einfache Nichtung unseres Lebens wäre, wären beide Aussagen unwahr. Damit diese 2 Aussagen wahr sein können, muß der Tod etwas ganz anderes sein als diese uns geläufige Vorstellung vom Todsein.

Der Petrusbrief präzisiert nun das Todsein der Verstorbenen als ein „Gefängnis“ (3,19), in dem die Verstorbenen als „Geister“ eingesperrt sind. Das „Gefängnis“ besagt hier, daß sie nicht mehr zurückkehren können in die Welt der Lebenden, weil sie Gefangene sind. Daß sie als „Geister“ bezeichnet werden, bedeutet, daß sie als Seele in diesem „Gefängnis“ eingesperrt sind, wohingegen ihr Leib, oder was noch von ihm übrig ist,in den Gräbern liegt. Das gilt so nun auch von Jesus Christus: Sein Leib lag bis zum Ostersonntag in seinem Grabe, aber als Seele stieg er hinab in dies „Gefängnis“, sowohl als wahrer Mensch wie auch als wahrer Gott. Man darf sich seinen Kreuzestod ja nicht so imaginieren, daß er nur als Mensch starb und als Gott davon unberührt blieb.

So konnte Jesus in der Unterwelt predigen und die in der Unterwelt Gefangenen konnten seine Predigt hören! Was zeichnet nun dies Dasein in dem „Gefängnis“, der Unterwelt, wie es sehr treffend heißt, aus? Jesus selbst gibt uns darauf die klare Antwort: die Gottverlassenheit! Gott kerkert die Verstorbenen ob ihrer Sünden in dies „Gefängnis“ ein. So erleiden sie selbst ihr Todsein, das ist ihr Verlassensein von Gott. Aus dieser Haft kann Gott aber nun auch befreien und das tat er, indem er seinen Sohn am Ostermorgen aus dieser Gottverlassenheit befreite.

Die Toten sind nicht genichtet, sondern existieren nach ihrem Sterben entweder als Seele im Himmel, oder im Fegefeuer oder in der Hölle, So könnte es auch erklärt werden, wie es möglich sein konnte, daß eine Totenbeschwörerin den toten Samuel herbeirufen konnte, damit er dem König Saul sein Schicksal offenbarte.(1.Samuel 28, 3- 25) Unsere Toten sind nicht einfach tot, als wenn sie nicht mehr existierten.



Dienstag, 24. März 2026

Papst Leo in der Kritik: Er versage als Kriegstheologe

 

Papst Leo in der Kritik: Er versage als Kriegstheologe



Das sagte nun Papst Leo XIV : „>Mit Besorgnis verfolge ich weiterhin die Lage im Nahen Osten sowie in anderen Regionen der Welt, die von Krieg und Gewalt heimgesucht werden<. Weiter sprach er vom Leiden >so vieler wehrloser Menschen<, die Opfer dieser Konflikte seien, und fügte hinzu: >Der Tod und der Schmerz, die diese Kriege verursachen, sind ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und himmelschreiend!<. Schließlich erneuerte er den Aufruf, >im Gebet auszuharren, damit die Feindseligkeiten ein Ende finden und sich endlich Wege des Friedens eröffnen, die auf aufrichtigem Dialog und der Achtung der Würde jedes Menschen beruhen<.“ 1

Dieser Papstappell findet nun auf Kath keine Zustimmung, was nun die Leserschaft dieser Internetseite nicht verwundern dürfte, unterstützt diese Seite doch vorbehaltlos den Kriegskurs gegen Rußland und wenn man dann in dieser Causa auch von dem Primat einer diplomatischen Lösung des Ukrainekrieges des amerikanischen Präsidenten enttäuscht war, ist man nun doch wieder mit seiner Politik ganz versöhnt, daß er mit Israel zusammen den Krieg gegen die Mächte des Bösen führt, konkret jetzt gegen den Iran.

Daß dieser Angriffskrieg mit dem Völkerrecht nicht vereinbar ist, kann selbst Kath net nicht bestreiten, darum muß nun eine andere moralische Legitimierung gesucht werden. Dieser Aufgabe stellt sich nun die in diesem Artikel skizzierte Kriegstheologie. Dem Papst wird nun einfach vorgeworfen, daß er nicht eindeutig sich auf die Seiten der Guten, Israels und Amerikas stelle, um diesen Krieg gutzuheißen.

Dazu muß nun dieser Krieg als ein Kampf der „Guten“ gegen die „Bösen“ gedeutet werden, sodaß der Feind daimonisiert wird:“Es muss sagen, ob hier bloß zwei Gewalten aufeinanderprallen oder ob ein verbrecherisches Regime bekämpft wird, das durch Ideologie, Terror, Stellvertreterkrieg, Drohung und systematische Destabilisierung einer Region, ja der Welt selbst zu den Ursachen des Konflikts gehört.“ Die hier aufgestellten Behauptungen werden nun in keinster Weise verifiziert, sondern es wird einfach die israelisch- amerikanische Kriegspropaganda zitiert. Es sei an die Horrorgeschichten über die die ganze Menschheit bedrohenden Massenvernichtungswaffen des Iraks erinnert, von denen dann nach dem Sieg über den Irak keine einzige, trotz intensivster Suche im Wüstensand aufgefunden werden konnte.

Gegen diesen Feind sei nun jedes Mittel seiner Bekämpfung erlaubt.Weder gab es für den Staat Israel und schon gar nicht für die USA eine reale Bedrohung durch den Iran, der diesen nun geführten Krieg als einen Verteidigungskrieg rechtfertigen könnte. Israel hat nun schon so erfolgreich auf den palästinensischen Terrorangriff militärisch reagiert, daß von keiner akuten Bedrohung mehr gesprochen werden kann.

Es wird so von der „sittlichen Struktur“ dieses Krieges gesprochen und damit wird einfach gemeint, daß hier die „Guten“, das sind Israel und Amerika gegen die „Bösen“ Krieg führten und daß deswegen dieser Angriffskrieg gerecht sei.

Was würde diese neue Kriegstheologie, daß die „Guten“ das Recht hätten, gegen die „Bösen“ Krieg zu führen, um die Bösen zu besiegen? Geben wir dazu dem amerikanischen Präsidenten das Wort: „Wir zerstören das terroristische Regime des Iran total – militärisch, wirtschaftlich und auf jede andere Weise. Und doch, wenn man die Failing New York Times liest, könnte man fälschlicherweise glauben, wir würden nicht gewinnen. Die Marine des Iran ist weg, ihre Luftwaffe existiert nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werden vernichtet, und ihre Führer wurden vom Antlitz der Erde getilgt. Wir verfügen über unübertroffene Feuerkraft, unbegrenzte Munition und reichlich Zeit – schaut euch an, was heute mit diesen verrückten Kerlen passiert. Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und jetzt töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Was für eine große Ehre das ist!“2

Trump charakterisiert diesen Krieg hier als einen Vernichtungskrieg des Feindes.Nach Clausewitz ist der Krieg ein Mittel der Politik zur Erwirkung politischer Ziele. Ein Vernichtungskrieg ist dagegen kein politischer Krieg, sondern in seinem Vernichtungswillen des Feindes ein quasi- religiöser Krieg, der den Feind nur noch als zu vernichtenden ansieht. Trump sieht es als eine „ große Ehre“ an, den Feind zu töten.

Nun kann natürlich jeder Staat den Feind gemäß seiner ihm eigenen Ideologie bestimmen. Ein kommunistischer Staat könnte so jeden Krieg gegen einen kapitalistischen mit dem Ziel der Befreiung der Arbeiterklasse legitimieren, jeder islamistische den Krieg mit dem Ziel der Befreiung von einem Ungläubigenstaat und jeder Staat, in dem die Menschenrechte als verwirklicht gelten,könnte jeden Unrechtssaat bekriegen, da in ihm die Menschenrechte nicht respektiert würden.So könnte etwa der islamisch regierte Iran, in dem fast jede Abtreibung verboten ist, uns den Krieg erklären, da bei uns in 10 Jahren circa 1 Million unschuldiger Kinder im Mutterleibe mit einer staatlichen Erlaubnis getötet werden. Jeder kann und dürfte so mit der Behauptung, er sei der Gute und die Anderen die Bösen, Krieg gegen jeden führen.

Kath net sieht das aber politisch nüchterner: Es gibt nur noch eine reale Weltmacht, die der USA, und die sind die Guten und darum dürfen die so viele Kriege führen, wie es ihnen beliebt, weil nur sie die Guten sind. Mit der von der Kirche anerkannten Lehre vom „gerechten Kriege“ hat das nichts gemein sondern ist nur ein ein Geschenkpapier eingewickelter Machiavelismus: Dem Mächtigen ist alles erlaubt! Er allein definiert, wer die Guten und wer die Bösen sind und gegen wen so Krieg geführt werden dürfe.

Papst Leos Stärke: Er läßt sich nicht zum Parteigänger der amerikanisch- israelischen Imperialismus degradieren!

Corollarium 1

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker besagt, daß die Völker das Recht haben, das innere Leben ihres Volkes selbst zu bestimmen, sodaß es eine selbstverständliche Konsequenz ist, daß in der Völkerwelt differente politische Systeme hervorgebracht werden. Kein Volk ist nun so homogen, daß es für es eine Staatsordnung gibt, denen jeder Bürger zustimmt. Daß es also eine Opposition im eigenen Volke gegen sein politisches System gibt, widerstreitet so nicht dem Freiheitsrecht eines Volkes. Auch das Individualfreiheitsrecht wird nicht schon dadurch mißachtet, wenn in einer bestehenden Ordnung nicht jedem zugebilligt wird, so zu leben, wie es ihm selbst gefällt. Das gilt auch das politische System des Iran und es ist allein die Aufgabe des iranischen Volkes, wenn ihm seine jetzige Ordnung mißfällt, es durch eine andere zu ersetzen. Andere Völker durch Eroberungskriege zu befreien, widerstreitet so fundamental dem Recht der Völker auf ihre Selbstbestimmung! 

Corollarium 2

"Joe Kent: USA wurden über Falschinformationen in den Krieg getrieben18 verschiedene US-Geheimdienste erklärten: Vom Iran geht keine Atom-Gefahr aus.Joe Kent, der ehemalige Direktor des National Counterterrorism Centers, verurteilt den Iran-Krieg und wirft vor, dass die USA aufgrund falscher Informationen und außenpolitischer Einflussnahmen insbesondere durch Israel in den Krieg getrieben wurden."  Freie Welt 24.3.2026,

 



1Leo XIV.: Christliche Mahnung oder moralische Einebnung? Eine kritische Lektüre des päpstlichen Friedensaufrufs. Ein hoher Appell und seine Grenzen. Von Armin Schwibach, Kath net am 24.3.2026.

2 Donald Trump auf Truth Social: "Wir zerstören das terroristische Regime des Iran total" zitiert nach: Freie Welt 13.3.2026

„Pastoralpsychologe: Gott hat nichts davon, dass ich faste“-oder die Bekämpfung der Religion

 

Pastoralpsychologe: Gott hat nichts davon, dass ich faste“-oder die Bekämpfung der Religion



Kath de offenbarte uns mitten in der Fastenzeit diese geradezu revolutionäre Erkenntnis am 21.März 2026. Der darauf folgende Artikel ist aber so belanglos, daß ich auf jede Kommentierung verzichte um mich auf diese einzig relevante Aussage dieses Artikels zu fokussieren. Jede religiöse Praxis ist immer auch ein Agieren in Hinsicht auf Gott, in der Hoffnung, daß er ob dieses Tuens im Sinne der religiösen Praxis reagieren wird. Sie setzt voraus, daß gewußt oder zumindest gehofft wird, daß die Praxis gemäß Gottes Willen ist und daß Gott so auf eine solche Praxis dann auch positiv reagieren wird, da sie gemäß seinem Willen ist, bzw sofern sie gemäß Gottes Willen praktiziert wird.

In keiner Religion wird so gesagt, daß Gott jedes ihm dargebrachte Opfer annehmen würde, egal wie es von wem dargebracht wird. Man liegt wohl nicht fehl in der Annahme, daß dies Wissen um das rechte Opfern die Berufskompetenz des Priesters ausmacht, auch wenn wohl nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, daß es priesterlose Religionen mal gegeben haben könnte als primitive Religionen, das ist eine Religion ohne eine interne Aufgabendifferenzierung. Den Religionen, die sich auf eine Offenbarung gründen, gehört so die Weise des Fastens selbst zum Offenbarungsgut, obzwar man den Eindruck haben könnte, daß die Praxis des Fastens eine jeder Religion bekannte Praxis ist. Es müßte jeden Leser der Geschichte des Propheten Jona irritieren, wie den die Bürger Ninives auf die Idee kamen, das ihnen vom Propheten Jona angekündigte Gericht durch ihr Fasten abwenden zu können, obschon der Prophet ihnen das nicht verkündet hatte: „Fastet und Gott wird euch nicht strafen!“ Sie dachten ja: „Wer weiß? Vielleicht läßt Gott es sich gereuen und wendet sich ab von seinem gimmigen Zorn,daß wir nicht verderben.“ (3,9) Sie hoften also, daß vielleicht ob ihres Fastens Gott seinen Zorn über sie abwenden würden, aber sie wußten das nicht, denn ihnen war das nicht offenbart worden.

Die Voraussetzung jeder religiösen Praxis und somit auch des Fastens ist die, daß Gott auf die Praxis reagiert und daß gehofft wird, daß Gott im Sinne der Fastenden reagieren wird. Eine magische, nichtreligiöse Praxis wäre das Fasten, wenn Gott nun nicht anders könnte, als gemäß der Intention der Fastenden zu reagieren. Gott bleibt Herr, er kann unser Fasten erhören, muß es aber nicht.Aber eines ist klar: Die religiöse Praxis des Fastens setzt notwendig voraus, daß es Gott selbst nicht gleichgültg ist, ob wie fasten oder ob wir nicht fasten. Er will nämlich, daß wir gemäß seinem Willen handeln und zu der von ihm gewollten Praxis gehört auch das Fasten.

Gott habe nichts von unserem Fasten, suggeriert dagegen, daß ihm unser Fasten gleichgültig sei, sodaß es nur ein Tuen zu unserem wie auch immer gearteten Vorteil sei, das heißt, daß es gar keine religiöse Praxis ist. Eine Religion ohne religiöse Praxtiken ist aber keine Religion!

Corollarium

Gott als sich vollkommen genügend zu denken evoziert das Problem, ob dann noch eine Beziehung des so gedachten Gottes zu einem anderen als sich selbst für Gott eine Bedeutung haben kann.