Dienstag, 19. Februar 2019

Katholische Bischöfe: Wehe dem, der Fenster und Türen seines Zuhauses verschließt

Katholische Bischöfe: Wehe dem, der Fenster und Türen seines Zuhauses verschließt.

"Donald Trump macht ernst: Um an zusätzliches Geld für den Bau einer Mauer zu Mexiko zu kommen, hat der US-Präsident den nationalen Notstand ausgerufen. Die Bischöfe zeigen sich über dieses Vorgehen besorgt – und berufen sich auf Papst Franziskus." So steht es geschrieben auf Katholisch de am 17.2.2019. Daß der amerikanische Präsident Donald Trump der Lieblingsfeind aller Gutmenschen aller Welt ist, ist eine unbestreitbare Tatsache, daß er so auch von Katholiken und Katholischen Bischöfen attackiert wird, verblüfft so auch Niemanden, zumal sich der Verdacht aufdrängt, daß dieser Präsident auch und gerade ob seines Engagements für den Lebensschutz verteufelt wird. 
Nun aber krönen die amerikanischen Bischöfe unter Führung von Papst Franziskus ihren Kampf gegen den verhaßten Präsidenten mit ihrer Mauerkriitk. Worum geht es? Wenn ich meine Wohnung verlasse, dann schließe ich die Türe ab und laß die Fenster nicht so weit offen stehen, daß jeder Beliebige in mein Daheim eindringen kann. Wer einen Urlaub plant, dem rät die Polizei insbesondere, sein Zuhaus abzuschließen, es so weit wie möglich einbruchssicher zu machen. So werden oft bei Beerdigungen die Adressen der Verstorbenen nicht mehr angezeigt, da geschickte Einbrecher sich darauf spezialisierten, in der Zeit der Beerdigung in das Trauerhaus einzubrechen in der Erwartung, daß Niemand dann da zugegen ist. Daß Menschen ihr Zuhause vor ungebetenen Eindringlingen schützen, gehört wohl zu den elementarsten menschlichen Verhaltensweisen.
Was für den Einzelnen seine Wohnung, für eine Familie ein Haus ist, daß ist für ein Volk sein Staat. Wohnungen, Häuser und Staaten gibt es nur, weil sie eine Differenz setzen zwischen Innen und Außen, daß das Innere durch eine Grenze abgesondert ist vom Außen und  daß es verschlossene, aber öffenbare Türen gibt, durch die dann auch Fremden, Gästen Einlaß gewährt werden kann.  
Aber genau das verurteilen nun amerikanische Bischöfe. Wenn es nach ihnen ginge, wären sie wirklich konsequent, müßte jeder Bürger Türen und Fenster seines Zuhauses offen stehen haben, damit jeder Beliebige in die Wohnung eindringen kann, um dann dort entweder alles ihm Gefallende zu entwenden, (getreu der Maxime, Eigentum  sei Diebstahl, deshalb dürfe jeder an einen Mangel Leidenden Besitzende berauben) oder aber -noch besser- sich als "neues" Familienmitglied und  Neubewohner aufnehmen zu lassen, um dann im Namen der Menschenrechte zum Mitbesitzer der Wohnung oder des Hauses zu werden, Kost und Logis selbstverständlich frei. Wer dagegen ungebetene Gäste per verschlossener Türe außer Hauses halten will, der handle unchristlich. Wenn dann noch diese ungebetenen Gäste das Zauberwort: "Asyl" oder "Armutsflüchtling" aussprechen, ist ihnen sofort ein roter Teppich auszurollen und alle Wünsche sind ihnen zu erfüllen.
Nur, glaubt irgendwer, daß diese Bischöfe auch nur eine Sekunde daran dächten, das selbst so zu praktizieren in ihrem Wohnhaus? Mitnichten, denn sie wollen ja nicht ihr eigens Daheim durch eine unbegrenzte Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen ruinieren, aber wenn es darum geht, den amerikanischen, den deutschen oder irgendeinen anderen Nationalstaat zu ruinieren, dann finden sie das ganz christlich.   
Warum das? Es geht um die Neue Weltordnung, in der es keine Nationalstaaten, keine Nationalkulturen mehr geben soll, sondern nur noch eine Einheitswelt mit Einheitsmenschen.              

Montag, 18. Februar 2019

Gott und das Böse: Ist Gott der Urgrund von Allem,so auch des Bösen?

Die Kirche habe die "ganz wichtige Aufgabe", deutlich zu machen, dass Gott ist und dass Gott im Grunde genommen der Urgrund von allem ist. " Mit dieser Aussage irritierte Kardinal Woelki einige Leser seines sonst doch erstaunlich katholisch ausgefallenen Votums zur Parole, daß wir eine neue Kirche bräuchten. Woelki kritisiert Mitbischöfe: 'Keine neue Kirche erfinden!' Kath net am 18.2.2019.Wenn Kardinal Woelki Gott als den Urgrund von allem verstehe, dann wäre er ja auch der Urgrund des Bösen- das darf nicht gesagt werden, wurde dann in Kommentaren dieser Internetseite publiziert. 
Hat nun dieser Kardinal statt einer neuen Kirche einen neuen Gott erfunden? Eine sehr einfache Lösung für diese Aussage böte sich an in der These, daß das Böse nichts sei, sondern nur ein Mangel an Sein. Alles, was ist, sei gut und das Böse sei nur ein Mangel an einem Gutsein. Aber wird dann ein Vertreter dieser These angefragt, ob er zu einer vergewaltigten Frau sagte, sie sei ein Opfer defizitärer Nächstenliebe, fällt diese These in sich zusammen. Der Teufel ist auch keinesfalls ein Wesen, daß sich durch sein Nichtgutsein auszeichnet. So kann das Böse nicht wegdiskutiert werden.
Genauso einfach fällt dann die Aussage aus, daß eben der sündigende Mensch allein bzw. verführt durch den Satan der Urheber allen Bösen sei. Sähe ich zu, wie eine Frau vergewaltigt wird, könnte ihr helfen, ja könnte die Vergewaltigung gar verhindern, täte das aber nicht, würde mir doch rechtens eine Mitschuld an diesem Verbrechen zugesprochen- und Gott könnte als Allmächtiger jedes Verbrechen verhindern. 
Zudem, bis jetzt ist ja noch völlig ungeklärt, was denn, wenn unter Alles auch das Böse zu subsumieren ist, das Böse überhaupt ist? Meint das nur das moralisch nicht zu Rechtfertigende, oder auch Naturkatastrophen, die Menschen töten, aber nicht moralisch beurteilbare Ereignisse sind, aber doch als Böse bezeichnet werden können, wenn darunter einfach das Lebensfeindliche und Lebesvernichtende  dieser Ereignisse zum Ausdruck gebracht werden soll. So war die Sintflut das gerechte Urteil Gottes über die sündigende Welt, aber es war für die vielen Sterbenden auch und gerade ein Übel, etwas Böses, das ihr Leben vernichtete. 
Seit der Aufklärung gibt es in der Gotteslehre die Tendenz, Gott auf den Gott der Moral zu reduzieren, der dann nur noch zuschaut- vom Himmel herab- ob denn auch die Menschen moralisch lebten, der aber auf jedes Regieren der Welt oder auch nur Einwirken verzichtet. Er ist nur noch ein moralischer Zuschauer. Wie anders fällt da das Gottesverständnis der Religionen und auch der Hl. Schrift aus! Er rettet die einen aus der Sintflut, aber viele tötet er durch sie. Er befreit sein Volk aus der ägyptischen Sklaverei  aber er tötet auch die Erstgeburt Ägyptens. Gott gibt den einen das ewige Leben, er verdammt aber auch andere in die ewige Hölle. 
Nun wird kein Christ das als ein unmoralisches Handeln Gottes bezeichnen wollen, weil Gott als heiliger immer auch ein gerechter Gott ist, daß aber Gottes ureigenstes Handeln Menschen Böses antut, im Sinne von Lebensfeindlichem und Lebenstötetenden, das kann auch nicht wegdiskutiert werden. Anders gesagt: Wenn die Welt fast nur noch negativ wahrgenommen wird, dann wird Gott, wenn er nur als die gute Liebe vorgestellt wird, zu einem weltlosen Gott und die Welt so gottlos. Dann kann Gott wohl noch als Schöpfer der Welt gedacht werden und vielleicht noch als endzeitlicher Erlöser, aber in unserer Welt ist er dann nur noch als moralischer Imperativ lebendig: Tuet doch endlich mal das Gute! (Vgl dazu auch mein Buch: Der zensierte Gott)     
   
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Sonntag, 17. Februar 2019

Irritationen: Naturbeherrschung und die göttliche Bestimmung des Menschen

Wird nach einem Spezificum der abendländischen Kultur gefragt, es müßte dann auch dieser Herrschaftsauftrag expliziert werden: "et replete terram, et subjicite eam"=und erfüllet die Erde, und machet sie euch unterthan, 1.Mose,1,28. Es liegt nun nahe, dies so zu verstehen, daß der Mensch, der Erde gegenüberstehend hier zur Unterwerfung der Erde durch Gott beauftragt wird. Das lateinische "subjicite" meint die Subjektivierung der Welt durch den Mensch als dem Subjekt, das der Erde gegenübersteht. Nicht erst das viel geschmähte: "Ich denke, also bin ich" Descartes setzte so aus sich heraus die Geschichte der Unterwerfung der Natur durch den Menschen. Es ist eben kein Zufall, daß das Abendland ob dieser religiösen Fundierung zu dem Ort des technischen Fortschrittes und noch gewichtiger des Fortschrittsglaubens wurde.
Ein Aspekt wird dabei aber leicht überlesen, daß der Mensch selbst einerseits als aus der Erde geschaffen zur Erde gehört und daß er andererseits als Seele, von Gott ihm eingehaucht, nichtirdisch ist: die materielle Welt, die Erde kann nicht aus sich heraus die Seele als rein Geistiges hervorbringen. Somit muß konsequenterweise der Mensch, insofern er körperlich-irdisch  ist, sich selbst auch zum Objekt seines Unterwerfens werden: Er subjektiviert sich selbst. 
Als erstes ist da an die Tugend der Selbstbeherrschung zu denken, aber damit erschöpft sich dieses Sichselbstunterwerfen nicht. Es fängt ganz unmerklich an, daß Menschen künstliche Zähne in ihrem Munde tragen, daß künstliche Hüften eingesetzt werden und dann auch künstliche Herzen, wo immer Defekte des natürlichen Körpers solche künstlichen Implantate verlangen zur Aufrechterhaltung der Gesundheit. 
Gibt es nun eine Grenze der Verkünstlichung des Menschen, daß eben nicht der ganze natürliche Körper durch einen Kunstkörper ersetzt werden darf, indem dann die menschliche Seele wohnte, wie einst im natürlichen Körper?Ein anderer Weg ist der der künstlichen Erzeugung und die Möglichkeit, schon pränatal eventuell gar in die DNA einzuwirken um entweder Erbkrankheiten vorzubeugen oder um nun doch den natürlichen Menschen zu "optimieren". Bisher war dies Optimieren nur etwas Äußerliches, wenn etwa die natürliche Seekraft durch Ferngläser oder Mikroskope verbessert wird, daß so das menschliche Auge sehen kann, was es rein natürlich nicht könnte  Wie nun aber, wenn dies Äußerliche zum Innerlichen des Menschen wird, daß er sich besser Implantate einsetzen ließe, so daß er besser  als allein mit den natürlichen Augen sehen könnte. 
Ist, um es abstrakter zu formulieren, der Mensch, der sich zum Cyborg umbildet, noch eine legitime Option im Rahmen dieses Unterwerfungsauftrages? Eines ist sicher: Unterwerfen meint nicht, was heutige Ökoconservative proklamieren, daß der Mensch die Natur so zu erhalten habe, wie sie ist. Gott hat dem Menschen eher eine große Baustelle vorgelegt mit dem Auftrage, nun daraus etwas dem Menschen Gemäßes zu machen, daß die Natur zu kultivieren ist. Das Gutsein der Natur ist dann die Gestaltbarkeit der Natur durch das Subjekt Mensch. Er kann die Natur subjektivieren, weil sie dazu erschaffen worden ist. 
Es drängt sich so der Eindruck auf, daß der Untergang  des Abendlandes auch sich in dem Mißtrauen gegnüber dem Willen und den Möglichkeiten der Unterwerfung der Natur manifestiert: Der postmoderne Mensch fängt an seiner Berufung zur Naturbeherrschung zu zweifeln.Ihm erscheint das als Willküranmaßung einer alles dominieren wollenden Subjektivität. Als Alternative bietet sich da die Vorstellung einer Reintegration des Menschen in die Natur an, daß er nur noch natürlich leben will und die Kultivierung der Natur, das ist seine Beherrschung als Irrweg perhorresziert. Aber so entseelt sich der Mensch in dem Willen,nur noch natürlich sein zu wollen. Als Seele ist er immer auch das ganz Andere der Natur gegenüber. So kann er nicht in ihr heimisch werden, ohne daß er die Natur für sich verkultiviert. Das ist die Subjektivierung der Erde durch den Menschen, die immer auch die Selbstkultivierung des Menschen inkludiert. Es ist aber eine offene Frage, wie sehr er sich selbst kultivieren will, ob es ihm gut täte, sich zu einer Cyborgexistenz zu kultivieren. Aber eine Tendenz zur Selbstcyborgisierung ist nicht verkennbar.
Verständlich wird diese Tendenz aber nur im Wissen um die dualistische Konzeption des Menschen als Seele-Leib- Wesen, dem so sein Leib selbst Objekt seines Beherrschen- und Gestaltenwollens wird. Dieser Dualismus setzt den Menschen erst als Gegenüber zur Welt, die er dann für sich gestalten will.          

Samstag, 16. Februar 2019

Der beste Kliaschutz: Kinder abschaffen!

Um den angeblich menschengemachten Klimawandel zu stoppen, empfehlen zwei Forscher eine äußerst perverse Strategie. Die Menschheit solle sich selbst ausrotten, so die krude Forderung der beiden CO2-Ideologen. Denn Kinder seien der größte Klimakiller und somit gehöre der Nachwuchs eingedämmt.


Weil immer mehr Bürger der Propaganda von Regierungen und Massenmedien erliegen, wonach der Mensch für eine Klimaerwärmung verantwortlich sei, werden auch die damit verbundenen „Lösungsvorschläge“ immer absurder. Zwei Forscher der Schwedischen Lund Universität haben nun die vermeintlich größten CO2-Sünder ausgemacht: Kinder. Sie haben richtig gelesen, unser Nachwuchs belastet das Klima angeblich massiv.

Deshalb stellten die beiden Klima-Ideologen unverblümt folgende These auf: Ein Kind weniger auf die Welt zu bringen, ist das Beste, was Menschen für die Umwelt tun können. Demnach „belasten“ Kinder das „Klimakonto“ der Eltern um durchschnittlich 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr. Im Vergleich dazu sehen die 2,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid, die ein durchschnittliches Auto pro Jahr produziert, geradezu lächerlich aus. Dabei seien Autos immerhin auf Platz zwei der angeblichen Klimakiller.

Normal denkende Menschen sind jedoch alarmiert. Weniger Kinder würden das Aussterben etwa von uns Deutschen noch weiter beschleunigen. Schon heute liegt die Geburtenrate in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt bei lediglich 1,57 Kindern. Bei einem Sprössling weniger würde ein Paar im Schnitt nur noch 0,57 Kinder bekommen und die Deutschen wären nach kurzer Zeit vollständig ausgestorben.

Doch genau das ist es offenbar, was die linksgrünen CO2-Ideologen fordern: Den Volkstod zugunsten des Klimas, aber natürlich nur in Europa und nicht etwa in Afrika, wo die Nachwuchsquoten um ein Vielfaches über den unsrigen liegen . Neben einer verminderten Reproduktionsquote verlangen die Klimatologen noch weitere Maßnahmen zur Einsparung von CO2, wie etwa auf ein Auto verzichten (2,4 Tonnen CO2-Einsparpotential pro Jahr), keine Fernflüge nutzen (1,6 Tonnen CO2-Einsparpotential pro transatlantischen Flug) und vegetarisch essen (0,8 Tonnen CO2-Einsparpotential pro Jahr).

Der Anteil von CO2 in der Erdatmosphäre liegt im Übrigen bei 0,03 Prozent. Lediglich ein Bruchteil davon wird vom Menschen in Umlauf gebracht. Allein deshalb ist es mittlerweile als schamlose Lüge entlarvt worden, dass wir durch unseren CO2-Ausstoß einen Einfluss auf das Klima hätten. Doch den menschenverachtenden Ideologen von schwarz bis grün ist jedes Mittel genehm, um ihre völkerfeindliche Agenda durchzusetzen. Da verwundert es auch nicht, dass die Jusos als Jugendorganisation der SPD die Abtreibung bis kurz vor der Geburt legalisieren wollen. Dient ja alles dem Schutz des Klimas…
(Aussendung Anonymousnews  15.2. 2019)

Freitag, 15. Februar 2019

Frauenverbände beten für gemeinsames Abendmahl

Läßt diese Überschrift auf Katholisch de am 12.2.2019 schon Schlimmstes erahnen, werden alle Negativerwartungen doch noch um Lichtjahre überboten:  In dem Aufruf appellieren die Organisationen, rund um den 1. März "für das gemeinsame Abendmahl und für eine gerechte Welt zu beten, in der alle Menschen mit am Tisch sitzen – unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und Religion".

Die Unterstützer dieses ökumenischen Appelles:

Doris Hege, Vorsitzende, Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland K.D.ö.R (AMG) Lydia Ruisch, Vorsitzende, Bund alt-katholischer Frauen (baf) Katrin Brinkmann, Frauenseelsorge in den deutschen Diözesen e.V. Annette Grabosch, Sprecherin, Forum Frauen im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland Michaela Labudda, Bundesvorsitzende, Bundesverband der Gemeindereferent/-innen Deutschlands e.V. Kommandeurin Marie Willermark, Territorialleiterin, Die Heilsarmee in Deutschland KdöRBenigna Carstens, Evangelische Brüderunität – Herrnhuter Brüdergemeine Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende, Evangelische Frauen in Deutschland e.V. Kerstin Pudelko-Chmel, im Namen der Vorsitzenden des Frauenwerkes der Evangelisch-methodistischen Kirche Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin, Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. Mechthild Heil, Bundesvorsitzende, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

Was ist also das Abendmahl? Ein Tisch, um dem herum jeder Mensch, egal welcher Religion oder auch gar keiner angehört, sitzen darf. Die Abendmahlfeier ist also als multikulturelle Feier zu gestalten, die Niemanden ausgrenzt! Und sonst? Mehr ist das Abendmahl aus dieser ökumenischen Frauenperspektive nicht. Irgendwie wird diese Gemeinschaftstischfeier aber noch mit dem Appel nach dem Streben nach einer gerechten Welt zu tuen haben. Diese Erklärung ist auch vom größten Frauenverband der Katholischen Kirche, 450000 Mitglieder und 4000 Gruppen in den Pfarreien, dem größten Verband der Katholischen Kirche unterschrieben worden. Zu leicht machte Mann es sich wohl, dächte er nun an Paulus Rat, daß die Frau in der Gemeinde zu schweigen habe, denn dieser Aufruf fände sicher unter Männern dieser da beteiligten kirchenähnlichen Vereinigungen auch breite Zustimmung, auch unter Katholiken. Es sei nur an den Katholikentag erinnert, als ein Evangelischer mit einer Katholikin Verheirateter mit dem Argument, er zahle auch an die Katholische Kirche Steuern sein Recht auf die "Kekse" der Eucharistiefeier einforderte unter großem Beifall des Kirchentagspublikumes.

Dieser Aufruf zum "gemeinsamen" Abendmahl demonstriert eben nur aufs überdeutlichste, wie weit in Deutschland die christliche Religion schon verdunstet ist, daß selbst in christlichen Vereinigungen jedes Verständnis für dies Sakrament völlig verloren gegangen ist. Wo "Katholisch" draufsteht, ist oft fast nichts Katholisches mehr auffindbar- stattdessen weht hier nur noch der Zeitgeist, dem hier der Heilige Geist gewichen ist. Es gilt zwar der Katholischen Kirche die Verheißung, daß der Teufel sie nicht überwinden kann- nur diese Verheißung gilt nicht katholisch sich titulierenden Verbänden wie etwa Frauenverbänden oder dem BDKJ. Da ist wohl ein vollkommender Abfall vom katholischen Glauben eine reale Möglichkeit.
Merke: Der Teufel kämpft und er feiert in der heutigen Zeit viele Siege. Seit dem die Kirche nicht mehr am Ende jeder  hl Messe betet:
 "Heiliger Erzengel Michael, steh' uns bei im Kampf! Gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels sei Du unser Schutz. 'Gott gebiete ihm!', so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschleichen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen“. 
macht sie aber auch dem Teufel das Siegen leicht.      

Donnerstag, 14. Februar 2019

Triumphe einer Desinformationskampagne- die Täter der Mißbräuchsfälle unkenntlich machen!

„In einer Stellungnahme von Erzbischof Silvano Tomasi vor dem UN-Menschenrechtsrat am 22. September 2009 erklärte der Heilige Stuhl, dass die Mehrheit der katholischen Geistlichen, die einen Missbrauch verübt hatten, nicht als Pädophile gesehen werden sollen, sondern als Homosexuelle, die vom Sex mit jugendlichen Männern angezogen würden. Diese Stellungnahme hält fest, ‚dass es korrekter wäre, von Ephebophilie zu sprechen, einer homosexuellen Neigung mit Jugendlichen schlafen zu wollen. […] Von allen Priestern, die in die Missbrauchsfälle verwickelt waren, gehörten 80 bis 90 Prozent zu dieser sexuellen Orientierung, die zu sexuellen Aktivitäten mit Jungen im Alter von 11 bis 17 neigt.‚“ (nach Kath info 6.2.2019 zitiert9
So klar sprach die Katholische Kirche noch im Jahre 2019 über sexuelle Mißbräuche in der Kirche. Jetzt darf das nicht mehr wahr sein. "Unreife" Sexualität, Klerikalismus, die hierarische Struktur der Kirche, ja der Zölibat und die kirchliche Morallehre daß es Machtausübende in der Kirche gibt...,ja der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, um immer neue Tätergruppen und Ursachen zu kreieren, bloß um die Wahrheit zum Verschwinden zu bringen. Im Februar dieses Jahres wird gar  eine eigene Bischofskonferenz in Rom zum Thema der Mißbräuchsfälle inzeniert: Wehe dem. der da die Erklärung des Erzbischofes Tomasi zitierte. 
Die Homosexlobby hat ganze Arbeit geleistet, sodaß auch auf dieser  Konferenz die Tätergruppe verschwiegen wird.Stattdessen ist zu erwarten, daß modernistische Kreise ihre längst verstaubte Deformagenda der Kirche wieder herunterbeten werden: Abschaffung des Zölibates,die Einführung des Frauenpriestertumes, die Liberalisierung der Sexualmorallehre der Kirche und die Forderung der Demokratisierung der Kirche- also der x.te Aufguß des Destrutionsprogrammes der antikatholischen Vereinigung: "Wir sind Kirche". 
Der besondere Clou : Bischöfe werden fordern, daß Homosexuelle Priester werden können, daß sie nicht weiterhin "diskriminiert" werden dürfen!  
Geneigter Leser möge sich bitte einmal diese Antidiskriminierungskampagne vorstellen:
Alkoholtrinker werden permanent diskriminiert mit der durch nichts bewiesenen Behauptung, daß Alkohol am Steuer zu Unfällen führe. Unsere Antidis-kriminierungsforderung lautet deshalb: Jeder Fahrberechtigte darf mit soviel Alkohol wie er will, Auto fahren, er muß sich nur dazu verpflichten, unfallfrei zu fahren. Denn wie viele fahren alkoholisiert Auto, ohne Unfälle zu verursachen. Und wie viele nüchtern Fahrende verursachen Verkehrsunfälle! Also muß Schluß sein mit dieser Diskriminierung. Könnte diese Kampagne Erfolg haben?Ja, wenn es eine Alkoholinduustrielobby gäbe, die eine solche Kampagne durchführte! 

Mittwoch, 13. Februar 2019

Bündnis zwischen Papst und Islam? Verrät Franziskus die Katholische Kirche an den säkularen Humanismus?

Die "Freie Welt" berichtet am 8.Februar 2019 unter obiger Überschrift:  "Papst Franziskus unterzeichnete »Deklaration zur Geschwisterlichkeit aller Menschen« zusammen mit Moslems während seines Besuchs in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten."Schlimmstes läßt  dieser Titel erahnen. Und unsere Befürchtungen werden nicht enttäuscht:2 Zentralaussagen dieser "Deklaration":
1. Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt“, beginnt der Text.

 2. "Der wohl streitbarste Absatz des Dokumentes liest sich: „Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem sich das Recht auf Bekenntnisfreiheit und auf die Freiheit, anders zu sein, ableitet." 

Gott selbst sei der Urheber der Pluralität der Religionen! Daraus ergäbe sich, daß jede Religion von Gott gewollt sei und daß sie so auch weiterhin existieren solle. (Daß Gott der Urheber der Rassen und Völker in ihrer jeweiligen Individualität ist und daß diese Vielfalt der  Völker zu bewahren es gilt gegen alle Globalisierungstendenzen, dem ist uneingeschränkt zuzustimmen.) Aber die Verschiedenheit der Religionen zu bejahen, das beedeutet, die ganze christliche Mission zu verurteilen. Nie hätten Missionare nach Germanien kommen dürfen, um dort unsere Vorfahren zu christianisieren, ja jede Heidenmission war dann wider Gottes Willen, denn diese Mission führte ja dazu, daß die Christianisierten ihre heidnische Religion aufgaben. 
Ja, angesichts der zu Zeiten Jesu Christi schon existierenden Religionen war die christliche völlig überflüssig, weil ja schon jeder in der damaligen sein Heil finden konnte. Die Kritik des Götzendienstes, daß da Götter verehrt würden, die gar keine sind, ist dann eine Empörung gegen Gottes Weisheit, die diese heidnischen Religionen erschuf und sie auch bewahren wollte.

Es darf dann auch nicht mehr zwischen der wahren und den unwahren Religionen distinguiert werden, ja auch nach der Wahrheit der jeweiligen Gotteserkenntnis nicht: Ist Gott trinitarisch oder monotheistisch, wie es die jüdische und islamische Religion lehrt oder gibt es viele Götter, wie es das Heidentum und der Hinduismus meinen? All diese Fragen sollen nicht mehr gestellt werden. volkstümlich einfach gesagt.. Dem Papst sind die Religionen Wurscht, denn auch Gott, oder den Göttern sind sie alle gleichgültig.

Kann ein Papst sich noch antichristlicher äußern? Aber worum geht es dem Papst? Offensichtlich will er eine große Verbrüderung aller Religionen mit dem Ziele, daß sie sich gemeinsam für die Humanisierung der Welt engagieren und um dieses Zieles willen die Religionen in ihren Differenzen für gleichgültig erklären. Das  Ziel der Humanisierung der Welt ist dabei als eines gedacht, das unabhängig von den Besonderheiten der jeweiligen Religion existiert  als eben rein humanitäres Ziel.Dr Glaube der verschiedenen Religionen reduziert sich dabei auf die Meinung, daß alle Menschen, weil sie Menschen sind, auch Brüder sind. Die Parole der Französischen Revolution blüht hier wieder auf:
"Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit". Damit diese Parole Wirklichkeit werden kann, sollen nun alle Religionen sich wechselseitig als gleichgültig erklären. Das ist der Tod aller Religionen im Geiste des Säkularismus, daß das, was der religiöse Mensch von Gott erwartete, er sich nun  selbst als (politische) Aufgabe stellt: ein rein irdisches Reich der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. 

Eine innere Unstimmigkeit bleibt aber in diesem Konzept: Einerseits betont es die Brüderlichkeit, daß alle Menschen eins sind, andererseits die Pluralität der Völker mit ihren Kulturen. Das Einheitsziel tendiert zur Auflösung der Differenzen um der Brüderlichkeit willen, während das Ideal der Pluralität genau die Differenzen betonen und bejahen will. "Willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein!"bezeichnet so die jeder Brüderlichkeit innewohnende Tendenz zur Gleichschaltung aller zu Einheitsbrüdern. Es sei an die vielen Getöteten der Französischen Revolution erinnert, eventuell 1 Million, die, weil sie nicht Brüder der Revolution der Gleichheit und Freiheit sein wollten, ermordet wurden: die Kehrseite jeder Verbrüderungsideologie.