Donnerstag, 16. April 2026

"Wir haben Gott getötet!" ein obskurer Deutungsversuch

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Aber fragen wir: War Kaiser WilhelmII nach seinem erzwungenen Rücktritt und seinem niederländischen Exil nicht ein "toter" Kaiser, der nur noch als ein Privatmensch in seinem Exil lebte? Zu dem Kaisersein gehört konstitutiv daß er einerseite als Kaiser regiert und als so regierender von dem Volke anerkannt wird, Als in der Revolution am Ende des 1.Weltkrieges er nicht mehr als unser Kaiser anerkannt wurde, endete sein Kaisertum, es war revolutionär ermordet worden, aber als ein Privatmensch überlebte er.

Könnte man dann in einer Analogie dazu sagen, daß Gottes Gottsein nicht mehr anerkannt er zu einem Privatgott abgewertet wurde, daß er so entthront worden ist? Das evoziert nun eine sehr schwierig zu respondierende Frage: Welche Bedeutung hat das Nichtanerkennen Gottes für Gott selbst? Die traditionelle Vollkommenheitslehre Gottes müßte darauf antworten: "Keine!" Denn Gott wird hier als sich selbst so vollkommen genügend gedacht, er ist vollkommen saturiert, daß jede seiner Beziehungen zu anderen als ihm selbst, keine konstitutive Bedeutung haben kann.Diese gründet sich in der aristotelischen Handlungstheorie, daß jedes Handeln ein Gut erstrebt, das nur erstrebt wird, weil es dem Handelnden fehlt. Jedes Handeln ist so motiviert durch ein dem Handelnden innewohnenden Mangel.Gottes Besonderheit ist nun, daß ihm an nichts mangelt und er so nie handelt. So bewegt Gott nach diesem Philosophen alles andere auch nur, wie eine schöne Frau Männer dazu motiviert, ihr den Hof zu machen.Seine Anziehung zieht an und bewegt so alles.

In der traditionellen Gotteslehre wird die Vollkommenheitslehre Gottes expliziert, bevor seine Dreieinigkeit thematisiert wird,wodurch der Eindruck entstehen kann, daß Gott ganz unabhängig von seinem Dreieinssein schon vollkommen wäre und sich als reine Selbstbeziehung ohne die auf seinen Sohn und den Heiligen Geist schon genügen werde, er sei so schon saturiert. Das entwertet die Dreieinigkeir Gottes zu einem kontingnten Zusatz zu ihm. Im interreligiösm Dialog wirkt sich das vorteilhaft aus: Wir glauben monotheistisch alle an den einen Gott, seine Dreifaltigkeit ist eben ein letztlich überflüssiger Zusatz der christlichen Theologie.

Gott wird als die Liebe gedacht, das ist eine zentrale Vorstellung der christlichen Religion.Es glt nun, diese Liebe denkerisch zu begreifen. Gottes Liebe ist nicht einfach eine der reinen Selbstezüglichkeit sondern eine, die einen anderen setzt, seinen Sohn und die gesetztr  Differenz aufhebt durch seine Liebe zu seinem Sohn und die Liebe des Sohnes zum Vater. Das ist das Fundament des innertrinitarischen Lebens Gottes.

Gottes Liebe ist also eine, die anderes als sich selbst setzt und diese gesetzte Differenz dann in der wechselseitigen Liebe aufhebt, Das gilt nun in ähnlicher Weise auch für das Wirken Gottes nach außen, für seine Schöpfung. Zu Gottes Liebe gehört die Differenz von ihm zu seiner Schöpfung, sie ist nichtgöttlich und die Aufhebung dieser Differenz durch die wechselseitige Liebe. Gott kann so unser "Nein" zu seiner Liebe nicht gleichgültig ihn untangiert sein lassend sein, Das "Nein" berührt, ja verletzt gar Gott selbst, 

Man könnte vielleicht in einer sehr gewagten Analogie das "Nein" zu Gottes Liebe als den revolutionären Versuch deuten, nun auch Gott zu privatisieren, ihn ins Exil zu schicken: Nicht mehr soll er uns re

Aber fragen wir: War Kaiser WilhelmII nach seinem erzwungenen Rücktritt und seinem niederländischen Exil nicht ein "toter" Kaiser, der nur noch als ein Privatmensch in seinem Exil lebte? Zu dem Kaisersein gehört konstitutiv daß er einerseite als Kaiser regiert und als so regierender von dem Volke anerkannt wird, Als in der Revolution am Ende des 1.Weltkrieges er nicht mehr als unser Kaiser anerkannt wurde, endete sein Kaisertum, es war revolutionär ermordet worden, aber als ein Privatmensch überlebte er.

Könnte man dann in einer Analogie dazu sagen, daß Gottes Gottsein nicht mehr anerkannt er zu einem Privatgott abgewertet wurde, daß er so entthront worden ist? Das evoziert nun eine sehr schwierig zu respondierende Frage: Welche Bedeutung hat das Nichtanerkennen Gottes für Gott selbst? Die traditionelle Vollkommenheitslehre Gottes müßte darauf antworten: "Keine!" Denn Gott wird hier als sich selbst so vollkommen genügend gedacht, er ist vollkommen saturiert, daß jede seiner Beziehungen zu anderen als ihm selbst, keine konstitutive Bedeutung haben kann.Diese gründet sich in der aristotelischen Handlungstheorie, daß jedes Handeln ein Gut erstrebt, das nur erstrebt wird, weil es dem Handelnden fehlt. Jedes Handeln ist so motiviert durch ein dem Handelnden innewohnenden Mangel.Gottes Besonderheit ist nun, daß ihm an nichts mangelt und er so nie handelt. So bewegt Gott nach diesem Philosophen alles andere auch nur, wie eine schöne Frau Männer dazu motiviert, ihr den Hof zu machen.Seine Anziehung zieht an und bewegt so alles.

In der traditionellen Gotteslehre wird die Vollkommenheitslehre Gottes expliziert, bevor seine Dreieinigkeit thematisiert wird,wodurch der Eindruck entstehen kann, daß Gott ganz unabhängig von seinem Dreieinssein schon vollkommen wäre und sich als reine Selbstbeziehung ohne die auf seinen Sohn und den Heiligen Geist schon genügen werde, er sei so schon saturiert. Das entwertet die Dreieinigkeir Gottes zu einem kontingnten Zusatz zu ihm. Im interreligiösm Dialog wirkt sich das vorteilhaft aus: Wir glauben monotheistisch alle an den einen Gott, seine Dreifaltigkeit ist eben ein letztlich überflüssiger Zusatz der christlichen Theologie.

Gott wird als die Liebe gedacht, das ist eine zentrale Vorstellung der christlichen Religion.Es glt nun, diese Liebe denkerisch zu begreifen. Gottes Liebe ist nicht einfach eine der reinen Selbstezüglichkeit sondern eine, die einen anderen setzt, seinen Sohn und die gesetztr  Differenz aufhebt durch seine Liebe zu seinem Sohn und die Liebe des Sohnes zum Vater. Das ist das Fundament des innertrinitarischen Lebens Gottes.

Gottes Liebe ist also eine, die anderes als sich selbst setzt und diese gesetzte Differenz dann in der wechselseitigen Liebe aufhebt, Das gilt nun in ähnlicher Weise auch für das Wirken Gottes nach außen, für seine Schöpfung. Zu Gottes Liebe gehört die Differenz von ihm zu seiner Schöpfung, sie ist nichtgöttlich und die Aufhebung dieser Differenz durch die wechselseitige Liebe. Gott kann so unser "Nein" zu seiner Liebe nicht gleichgültig sein, kann ihn nicht tangieren. Das "Nein" zu Gott könnte so auch gedeutet werden als den revolutionären Versuch, Gott selbst zu privatisieren, ihn zu exilieren, weil nun wir selbst   nun sein Regieren übernehmen wollen., Diese Verprivatisierung Gottes könnte dann auch etwas eigentümlich aber nicht sinnwidrig als seine Tötung gedeutet werden. 

Wichtig ist mir dabei die These, daß unser "Nein" zu Gott, wir haben ihn entthront, nicht nur negative Folgen für uns hat, sondern auch Gott berührt in seiner Liebe, die konstitutiv eine zu anderen als sich selbst ist, die dabei die Differenz aufhebt in der Gemeinschaft der Gottesliebe, der Kirche. Die Beziehungen zu uns Menschen ist so etwas ihm nicht Äußerliches sondern in seiner Entsprechung zur innertrinitarischen Liebe etwas Konstitutives. Der Überreichtum der göttlichen Liebe drängt ihn zur Liebe zu den Menschen, die nun um seiner Liebe willen zuvörderst ihn zu lieben haben.

Zusatz

Ist die Ablegung der päpstlichen Tiara ein Symbol für eine solche Verprivatisierungstendenz Gottes?  

Mittwoch, 15. April 2026

"Wir haben Gott getötet!"- ein unüblicher Deutungsversuch

Wäre uns dies Votum aus Nietzsches Mund nicht schon zu bekannt und vertraut  „Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet.“,wir würden kopfschüttelnd dies als eine völlig absurde Behuptung abtuen.Götter unsd schon gar nicht der Gott der christlichen Religion, wir glauben ihn als allmächtig, können nicht von Menschen getötet, gemordet werden. 

Dann könnten wir diese Behauptung des Gottesmordes„Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet.“ als eine atheistische Proklamation deuten: Es habe nie einen Gott gegeben und das haben wir nun erkannt. Es wäre dann kein jubelnder Atheismus sondern einer, der selbstkritisch sich befrägt: Können wir wirklich ohne einen Glauben an Gott leben? Aber töten kann man nur etwas, das vordem gelebt hat- ein nur im Glauben "existierender" Gott ist kein lebender, ihm wohnte nur ein Scheinleben inne.

Könnte es sein, daß völlig unanhängig von der Autorenintention diese Aussage, die nun zu uns gekommen ist wie eine in eine in einen Fluß geworfene Flaschenpost eine Wahrheit enthalten könnte, an die dieser Philosoph selbst nicht gedacht hat? 

Mein Deutungsversuch: "Gott bleibt tot!" negiert das Osterwunder, daß Jesus Christus als der Sohn Gottes nach seinem Tode wieder auferweckt worden ist bzw wieder auferstanden ist.  Am Karfreitag ist Jesus Christus als wahrer Gott und nicht nur als ein Mensch getötet worden. Seine Mörder waren Menschen, die Verantwortlichen sind benennbar. Das Unmögliche ist so möglich geworden. Menschen könnten diesen Gottessohnmord nicht vollbringen, wenn Gott selbst ihnen dazu nicht die Macht gegeben hätte. Das nun bezeugt das Neue Testament: Gott wollte den Kreuzestod seines eigenen Sohnes und befähigte Menschen dazu, diesen auch zu erwirken.

Was bedeutet dann das Todsein? Hier stoßen wir notwendig auf eine eigentümliche Paradoxie: Nur wer unsterblich ist, kann seinen Tod als seinen sich selbst zuschreiben, ihn als den seinigen erleben. Dächten wir den Tod als eine pure Nichtung des Menschen, gälte: "Wenn ich bin, ist der Tod nicht und wenn der Tod ist, bin ich nicht, ergo kann es meinen Tod nicht geben" Nur aus einer Beobachterperspektive kann der Tod eines Menschen ausgesagt werden. Nur wenn das Ich im Tode nicht einfach negiert wird, kann es den Tod als den seinigen sich zuschreiben. Das Sterben ist also der Pozeß der Trennung der Seele von dem Körper, die dann ihr Todsein als sie Betreffendes überhaupt wahrnehmen kann. Am Kreuze ruft Jesus aus: "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen!" Dies Verlassensein ist der Tod Jesu. Er stieg wirklich hinab in das Reich des Todes, des Ortes des Verlassenseins aller Dortigen von Gott. Bis Ostern hielt Jesu Christi Gottverlassenheit an, denn das war sein Todsein. Nur so gedacht, wird Jesi Christi Tod ernsthaft gedacht. 

Aber Nietzsches: "Gott bleibt tot!", das widerlegt das Osterevangelium:Gott erweckte seinen Sohn, das heißt: Er wandte seine Liebe ihm wieder zu und Jesus stand auf von den Toten, das heißt: Er wandte sich wieder der Liebe seines Vaters zu. 

Das wahre Leben ist das, das Gott liebt und das ihn wiederliebt, die Sünde ist das Gottes Liebe sich verweigernde Leben, das im Tode endet, in dem Gott Nein zum Sünder sagt und er bis zum Ende sein Nein zu Gott aufrechterhalten hat.

Aber mit Nietzsche können und müssen wir nun auch sagen: Wir haben Gott getötet, indem unsere alle Sünden ihm den Tod am Kreuz erbracht hat. Das ist sicher nicht die Aussageintention dieses großen Philosophen, aber vielleicht verbirgt sich in seinem Denken mehr an Wahrheit als ihm selbst bewußt war. 

 

Dienstag, 14. April 2026

Ein schockierender Gedanke zur Macht des Bösen

"Hahaha,der Teufel ist mein Genosse;er ist oft mächtiger als dieser Gott,vor dem sich Tau-sen fürchten,ohne daß sie sagen können,daß er auch wirklich existiert!" So redet ein Protagonist des Karl May Romanes:"Waldröschen" Erste Abtheilung, 5.Kapitel,"Zum Wahnsinn verurtheilt" der historisch-kritischen Ausgabe S.201.

Die Gottesfurcht wird in dieser Aussage in ein eigentümliches Zwielicht gestellt: Einerseits gilt die Gottesfurcht als der Anfang aller Weisheit, konnte Bismarck noch urteilen: "Wir Deutschen fürchten nichts außer Gott" und andererseits soll der Teufel oft sich als mächtiger als der Gott der Christen erweisen,sodaß eigentlich der Teufel und nicht Gott zu fürchten sei,zumal gar nicht gewiß sei, ob dieser Gott überhaupt existiere. An der Existenz des Teufels nun zweifelt dieser Protagonist nicht. Die Intimität seiner Beziehung zu ihm drückt sich in der Anrede als "mein Genosse"aus.

Dostojewskis Dictum: "Wenn Gott nicht ist, ist alles erlaubt!" liegt diesem Protagonisten fern, denn für ihn bestimmt der, der sich oft als mächtiger als Gott erweist, wie er sein Leben führen will, als ein Genosse des Teufels

Kurz darauf lesen wir in diesem Roman: "Es begann mit  diesem Ritte eine neue Episode im Kampfe des Bösen gegen das Gute" und keinen erfahrenen Karl Mayleser wird es erstaunen, daß ganz am Ende dieses mehrbändigen Romanwerkes die Guten mit der Hilfe Gottes siegen. Doktor Sternau sagt so: "Was sie hörten,war nicht ein Seufzer der Schwäche,sondern ein Gebet zu Gott,dem Allmächtigen und Allgütigen,daß er es mir gelingen lassen möge." "Meine Erfahrung ist reich und meine Hand ist sicher;aber ich erflehe immer Gottes Segen bei jedem Werke,welches ich unternehme das verlorene Glück zurückzugeben." "Waldröschen, Erste Abtheilung, Im Kampf um die Liebe" S.40. Daß Gott wirklich allmächtig ist, darauf liegt hier der Ton, denn was nützte uns Menschen seine Allgüte, wäre der Teufel mächtiger als er.

Die Werke Karl Mays wie die Courths Mahlers ziehen nun den Vorwurf des Kitsches und des Trivialen geradezu magnetisch auf sich, weil ihre Romane stets gut ausgehen. Daß dieser positiver Ausgang bei beiden Autoren etwas mit diesem Gottesglauben zu tuen hat, ist unüberlesbar. Könnte es sein, daß wir Postmodernen in Wirklichkeit mit einer Übermacht des Negativen rechnen, auch wenn wir sie nicht als Teufel perso-nalisieren? Sollte der einst als allmächtig geglaubte Gott in den Ruf der Schwäche gekommen sein, daß er nicht das Gute durchsetzen kann, da das Negative stärker ist als er selbst? Gott sei zwar wohl die Aufforderung an uns, das Gute zu tuen, aber die Macht der Wirklichkeit läßt dann die Gutwollenden scheitern. 

Ein Irrweg der Kirche: Vom Thron- und Altarbündnis zum Subsidaritätsprinzip

 Thesenartig soll nun dieser Irrweg skizziert werden, eine detaillierte Explikation wird später fsolgen.

Das Subsidaritätsprinzip erblickte das Licht der Welt im Jahre 1571 zu Emden in Ostfreisland gelegen auf der da tagenden reformierten Synode: Alles sollte in den jeweiligen Ortsgemeinden entschieden werden, nur was vor Ort nicht entscheidbar sei, soll von der Gesamtkirchenleitung entsxhieden werden: ein antihierarisch dezentralistisches Orgnisations-prinzip mit einer unverkennbar antikatholischen Intention.

Nach der katholischen Lehre, auf der sich das Thron-und Altarbündnis stützte und theologisch fundiert war galt; Wie die Offenbarung der Vernunft, die Gnade der Natur und die ewigen Ziele den endlichen überzuordnen sind, so ist die Kirche demf Staate überzuordnen. Als auf die Kirche hörender regiert der Staat gemäß den Wahrheiten der Kirche.

Als Konsequenz der neuen reformatorischen Rechtfertigungslehre mußten alle Klöster und Ordensgemeinschaften abgelüst werden. Die Armenfürsorge übertrugen die Reformatoren dem Staate, Ab dieser Aufgabenverlagerung begann der Kampf zwischen dem sich heraus-bildenden Nationalstaat und der Katholischen Kirche: In wessen Hände gehört  das Bildungswesen, die Armenfürsorge und die Eheschließung.Der Nationalstaat verlangte seine Zuständigkeit für diese Bereiche, die Kirche kämpfte für den Erhalt dieser ihr ursprünglich zugehörenden Aufgabenfelder, das ist die Substanz des Kulturkampfes unter Bismaeck.

Das Subsidaritätsprinzip wurde so als ein Abwehrprinzip gegen die Tendenz des Staates, die Aufgaben der Kirche zu übernehmen, instrumentalisiert. Ein antikatholisches Prinzp diente so der Verteidigung  der Aufgabenbereiche der Kirche: Der Staat solle nur die Aufgaben übernehmen, die die Vereine und Organisationen der Zivilgesellschaft nicht selbst erfüllen können, Das heißt konkreter, daß es katholische, evangelische und sonstige weltanschaulich basierte Kindergärten geben solle, die Eltern so für ihre Kinder den ihnen passenden Kindergarten auswählen und der Staat nur dann selbst Kindergärten einrichten sollen,, wenn das Angebot der freien nichtstaatlichen Kindergärten nicht ausreicht.

Damit vertritt die Katholische Kirche die These, daß der Staat jede Religion und Weltanschauung als gleichberechtigt anzuerkennen habe,sodaß er auch die Kirche als einen freien Träger im Geiste des Subsidaritätsprinzipes anzuerkennen habe. Der Staat solle nur selbst aktiv werden, wenn die freien Träger nicht hinreichend diese Leistungen erbrächten.

Das ist das Prinzip des Liberalismus, der in der Institution des Staates stets eine Gefährdung der Freiheit des Bürgers sieht und so so wenig Staat wie irgendwie möglich fordert. 

Das Thron- und Altatknzept sieht dagegen den Staat als alles regierend an im Hören auf die Kirche.Das Subsidaritätsprinzip schwächt so die staatlche Ordnung im Geise der Ideologie des Liberalismus, um der Kirche als einen von vielen freien Trägern einen Spielraum zu eröffnen,wo der Staat sich zurückzieht, um Aufgaben der Zivilgesellschaft zu überlassen. 

Sonntag, 12. April 2026

Versagt die Kirche? In 2 Punkten jedenfalls

 Wunder mag es in den wundergläubigen Zeiten gegeben haben, aber nicht mehr seit der Aufklärung in der Moderne. Wahrscheinlich hat es nie Wunder gegeben, sondern sie wurden in frommen Kreisen erphantasiert und gelten uns Modernen nur noch als Legenden.

Aber was ereignete sich in Portugal in der Cova da Iria? Das Sonnenwunder zu Fatima! In der Fatimanovene  (Parvis Verlag, 2009, 13 Oktober 1917) steht geschrieben: Plötzlich hörte der Regen auf.Die Wolken zerrissen und die Sonnenscheibe wurde sichtbar.Sie war silbern wie der Mond.Mit einem Mal begann die Sonne mit ungeheurer Geschwindigkeit wie ein Feuerrad um sich selbst zu kreisen,gelbe,grüne,rote,blaue und violette Strahlenbündel werfend;die Wolken,Bäume, Felsen,Erde und die ungeheure Menge wurden in phantastische Farben ge-taucht. Einen Augenblick hielt sie inne.um ein zweites und drittes Mal den wunderbaren Anblick zu bieten,noch farbenprächtiger und glänzender als vorher.Hierauf hatten alle Anwesenden circa 70000) den Eindruck,die Sonne löse sich  vom Firmament und stürze auf sie nieder.Die Leute warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Reueakte.Lucia,Francisco und Jacinta schauten neben der Sonne die Heilige Familie,der heilige Joseph segnete mit einem Kreuzzeichen die Welt.Hierauf sah Lucia den Heiland,der ebenfalls das Volk segnete und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel."

Warum schweigt und verschweigt die kirchliche Verkündigung und Theologie dieses Wunder des 20.Jahrhundertes? 

Ein weiteres Wunder: Der Sohn Gottes ist der hl.Faustyna erschienen mit dem Auftrage:Erschaffe ein Bild, in dem ich so abgebildet werde, wie du mich jetzt siehst.So entstand das Bild des barmherzigen Jesu, er gab uns sozusagen so sein Auogramm. Es gibt viele, viele Jesusbilder, aber nur dieses ist wirklich wahr. Jesus offenbarte so uns  sein wahres Angesicht. Durch es, seinem Abbild sollen wir nun ihn verehren,aber man suche ein Mal in katholischen Kirchen  nach diesem alleinig wahren Bild.Wie sehr beschenkte uns der Sohn Gottes durch die hl. Faustyna mit diesem Bild und was macht die Kirche  damit?

Samstag, 11. April 2026

Unchristlich: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

 Hält man sich vor Augen, daß diese Äußerung von Friederich Nietzsche stammt, liegr es sehr nahe, dies als un- und gar als antichristlich zu verurteilen. Ohne daß es Gott gibt und ohne seine Religion, die von ihm gegründete, wäre das Leben ein Irrtum, aber doch nicht, wenn es keine Musik gäbe. Gott wird als die Einheit des Wahren,des Guten und des Schönen gedacht, die in der theoretischen, praktischen und ästhetischen Vernunft reflektiert wird. Die Ordnung des Schönen, der Kunst gehört so zu den drei mataphysischen Ordnungen Gottes. Dabei ist die Ordnung der Kunst eine selbstständige und somit nicht ableitbar aus den zwei anderen. Sie ist somit kein Medium der Vermittelung von Erkenntnissen der theoretischen oder praktischen Vernunft, Die Kunst ist eine eigensändige Sprache, es sei denn, sie wird degradiert zur puren Werbung. 

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum, ist dann eine wahre Aussage, wenn es die drei metaphysischen Ordnungen gibt,die zusammen die notwendig hinreichenden Conditionen für ein Leben sind, das kein Irrtum ist.

Das heißt aber auch,daß die "Sprache der Musik" nicht einfach übersetzbar ist in unsere Rede-und Schriftsprache. Man könnte sich sonst ja ein Musikwerk vorstellen wie einen geschriebenen Brief, der in einen Briefumschag hineingelegt vom Empfänger geöffnet und gelesen wird: Es existiert eine Aussage, die sprachlich formuliert ist und dann kommt die Musik dazu, daß der Text gesungen wird und von Musikinstrumenten begleitet als ein Transportmedium, damit der Hörer aus dem Musikstück die Botschaft heraushört wie der Briefempfänger den Brief aus dem Briefumschlag herausholt, Die Musik wäre so der Botschaft rein äußerlich wie der Briefumschlag dem Gehalt des Briefes.

Der Gehalt eines Musikstückes ist das Musikwerk selbst, bzw wird aus ihm herausge-hört.Die Form der Liedes, ein gesungener Text mit oder ohne eine Instrumentenegleitung verführt aber zu der Ansicht, daß der  Text gar unabhängig von seinem Gesungensein der Gehalt des Liedes wäre.

Die Musik gilt als eine Sprache, die universell verstanden wird aber wenn dann nachgefragt würde, wie denn nun ein bestimmtes Musikwerk verstanden worden sei, was seine Botschaft sei, fällt es sehr schwer, den wahrgenommenen Gehalt sprachlich zu artikulieren, denn er läßt sich nicht in unsere Sprech- und Schreibsprache übersetzen. 

Corollarium

Musik wird zu einem Hör- und Seherlebnis

Legt man das einfache Kommunikationsmodell von dem Sender, der Sendung und dem Empfänger zugrunde, dann ist nur das Musikstück das Kunstwerk, dem der Musikkünstler und der Musikhörer äußerlich sind. Das ändert sich, wenn der Künstler einfach naiv auf der Bühne auftritt, sondern seinen Auftritt reflektiert und er so zu einem Element des Kunstwerkes wird. Die einfachste Gestalt ist die der Show, die komplexere die der Musikinszenierung, daß das Stück wie ein Theaterspiel auf der Bühne aufgeführt wird. Die Inszenierung ist dann dem Musikwerk so wenig äußerlich wie eine Theaterstück-inszenierung dem Text des Theatersückes. Ein Musikvideo könnte so als eine kleinformatige Oper bezeichnet werden. Es entsteht so eine Kunstgestalt, in der alle Kunstgestalten integriert sind. (Vgl R-Wagner zur Oper)  Das Licht, bzw die Beleuchtung, ursprünglich nur ein Mittel, damit ein Musikwerk in einem Raum,nicht unter freiem Himmel aufgeführt werden kann, verwandelt sich in der inszenierten Musik selbst zu einem Teil des Kunstwerkes, es soll die Gestimmtheit des Musikwerkes ausdrücken: helle und dunkle Töne korrelieren hellem und dunklerem Licht.

Ein Versuch, unsere Gegenwart zu verstehen- ein Auszug zu meinem Buch über den zensierten Gott

 

Ein paar sehr vorläufige Anmerkungen zur Moderne und der Postmoderne-diese Anmerkungen kann der eilige Leser gern überlesen.


Man kann heute in den Zeiten der Postmoderne nicht mehr einfach, in medias res gehend, anfangen. Lyotard schlägt für das Verständnis von Postmoderne vor: „Bei extremer Vereinfachung hält man die Skepsis gegenüber den Metaerzählungen für `postmodern`“1. Lyotard denkt dabei primär an die großen philosophischen Systeme Hegels und Marx, die großen Erzählungen von der Emanzipation und Befreiung des Menschen aus seinem selbstverschuldeten Unglück. Als Christen denken wir an die Großerzählung von der Schöpfung des Menschen im Paradies, die Geschichte seines Falles und seiner Erlösung durch Jesus Christus mit der Verheißung des Reich Gottes. Leicht fällt es uns, ausgehend von dieser großen Erzählung die Metaerzählungen Lyotards als säkularisierte Fassung dieser Ursprungserzählung zu deuten. Was der religiöse Mensch von Gott erhoffte und ersehnte, daß soll in der säkularisierten Fassung der Mensch selbst leisten durch humanistische Bildung oder durch politische Revolutionen.


Die Postmoderne markiert somit einen Paradigmenwechsel: wir leben nicht mehr im Mittelalter, nicht mehr in der Moderne. Postmoderne zeigt das Ende der konstantinischen Epoche an, dem großen Versuch der Verchristlichung der Welt durch die Kooperation von Kirche und Staat. Wir erleben und erleiden das, was Oswald Spengler den „Untergang des Abendlandes“2, Franz Lisson das Ende der Kultur und den Beginn der Epoche der Zivilisation benennt.3


Den Grundtext der christlichen Religion bildet eine Sammlung von heiligen Schriften, von Erzählungen und Reflexionen über das Erzählte, die Bibel, das Buch der Bücher. Darüber baute sich ein in Archiven und Bibliotheken präsenter großer theologischer Diskurs auf, immer schauend auf den Grundtext, und ihn verknüpfend mit den gewichtigen Texten der jeweiligen Umwelt, der Philosophie vorrangig.


Ernst Jünger schrieb in seiner Aphorismen: Über den Autor und Autorschaft: „ Für den Konservativen kommt(...)der Punkt, an dem die Akten geschlossen sind. Die Tradition darf dann nicht mehr verteidigt (…) werden. Die Väter werden schweigend und in den Träumen verehrt. Sind die Akten geschlossen, so mögen sie ruhen, zu treuen Händen künftiger Historiker verwahrt.“4 M. Mosebach zitiert Jünger als selbstkritische Anfrage des Anliegens des Wunsches der Wiederbelebung der Alten Liturgie, der tridentinischen. „Das Paradies auf Erden. Liturgie als Fenster zum Jenseits“ betitelt er seine Erwägungen zur Wahrheit der Alten Messe. Aber am Schluß steht die resignative Frage: ist die Epoche dieser Liturgie und damit auch des gelebten Glaubens zu Ende? 5


Die alte Messe lebt aus ihrem Gottesverständnis. Wie wir uns Gott denken, so feiern wir auch Gottesdienst. Und wir denken Gott gemäß der großen Erzählung von Gott in dem Buch der Bücher.

Unser Gottesverständnis hat sich sehr geändert. Wir lesen die alten Erzählungen von Gott und den Menschen heute anders. Die Geschichten verwandeln wir. Gott wird zensiert, um ihn den Ansprüchen der Moderne gemäß weiter erzählen zu können. Mit dem Anheben der Postmoderne verliert auch der so modernisierte Gott seine Bedeutung; die modernisierten Erzählungen wirken plötzlich antiquiert und verstaubt.


Der zensierte Gott“ ist so eine Suchbewegung nach dem ursprünglichen Gottesverständnis, wie es in den biblischen Erzählungen uns übermittelt wurde, das wir übermalt haben und zwar so sehr, daß uns das Religiöse fremd geworden ist. Aber mit dem Untergang der Moderne können wir nun auch unbeschwert die Umschreibungen und Anpassungen der Gottesvorstellung an die Moderne wieder zurücknehmen. Wenden wir uns den großen Erzählungen wieder zu, in der Hoffnung, daß gerade in ihnen sich Wahrheiten eingeschrieben haben, die ewig und somit auch für unsere Zeit wahr sind. Nicht wollen wir das Vergangene künstlich konservieren, um es vor dem Verfall zu bewahren, sondern um das ewig Wahre in ihnen zu suchen und das zu verlebendigen.


Alles ernste Denken, was nicht im Vorläufigen endet und nicht vor der Frage nach dem Anfang und dem Ende sich verschließt, ist ein metaphysisches Denken. Die schöne Kinderfrage: „Warum ist das so?“ bildet den Anfang dieses Denkens, weil es nicht zur Ruhe kommt, bis es eine Antwort gibt, die keine weitere Frage nach einem Warum zuläßt. Das wäre der Uranfang. Das ist die Antwort: Gott. Aber entscheidend ist, wie wir diesen Uranfang denken. Selbst der radikale Atheist Lenin konnte der Frage nach dem Uranfang nicht ausweichen, und erweist sich so als redlicher Denker6. Er beantwortete diese Frage nach dem Uranfang mit der Idee der Materie. Das ist ihm das, was dem Religiösen Gott ist.


Wie denken wir den Uranfang? Die großen religiösen Erzählungen sollen daraufhin befragt werden in der Vermutung, daß es einen guten Grund dafür gibt, daß vor dem theoretischen Denken über Gott die Erzählung von Gott war und ist. Diesen Erzählungen soll nun unsere Aufmerksamkeit gelten, hoffend gerade hier, Wahrheiten zu finden.



Wir erleben und erleiden einen Epochenwandel. Wir wissen nicht, was kommen wird, wir wissen nur, was zu Ende gegangen ist. Das soll hier unter Postmoderne gemeint sein. Vielleicht können wir zu einem begrifflich klareren Denken wieder zurückfinden, wenn sich unsere Zeit selbst wieder begriffen hat. Postmoderne zeigt an, daß unsere Gegenwart sich noch nicht begriffen hat.


Gott wird in Szenen dargestellt, die sich dann zusammenschreiben zu einer großen Gesamterzählung. Einzelne bedeutsame Stellen sollen in den Vordergrund gestellt werden, die unter dem Verdacht stehen, bevorzugte Objekte einer Zensur geworden zu sein.


So soll nun eine Bildergeschichte Gottes eröffnet werden. Im Zentrum stehen dabei Bilder des Opferns. Denn der Opferkult bildet das lebendige Zentrum jeder Religion. „Das Wesen und die Natur der Religion enthüllt die Notwendigkeit des Opfers. ...Und wenn man die Opfer entfernt, kann eine Religion weder sein noch gedacht werden.“, lehrt Leo XIII.7 Die Moderen ist vielleicht gerade darin die Abwendung von der Religion, indem sie Schritt für Schritt sich vom religiösen Opferkult abwendete. Und damit könnte tatsächlich der Reformator Luther mit seiner Revolution wider das Zentrum des christlichen Gottesdienst, dem Meßopfer, daß die Messe kein Opfer mehr sein soll!, den Beginn der Moderne bezeichnen, versteht man darunter die Abwendung von der Religion, oder besser gesagt die Säkularisierung der Religion, in dem das, was der religiöse Mensch von Gott erhoffte, er sich nun zu seiner eigenen Aufgabe machte: sich selbst durch Bildung und die Humanisierung der Welt zu erlösen. Glaser urteilt so über den spätbürgerlichen Bildungsbegriff: „Die Erlösungshoffnung, die in den Bildungsbegriff hineinprojiziert werde, sei auch eine der Selbsterlösung.“8 Die Postmoderne bezeichnete dann die Erschöpfung des Glaubens des Menschen an die Möglichkeit einer politischen, das meint durch Menschen selbst hervorgebrachten Erlösung. Die Postmoderne meint dann: Leben ohne eine Hoffnung auf eine Erlösung. Das Implosion des real existierenden Sozialismus 1989 als dem letzten Versuch der Erlösung der Welt durch eine Selbsthumanisierungskonzeption markiert dann das endgültige Ende der Moderne. Sloterdijk datiert ebenso den Durchbruch der Postmoderne.9


Wir schauen auf dies Projekt der Säkularisierung und Politisierung der Religion zurück und schauen, wie diesem Projekt das Bild des Priesters, der Gott sein wohlgefälliges Opfer darbringt, dem Urbild gelebter Religion zum Opfer fiel. Das Opfer ist dabei ein privilegiertes Opfer des Fortschritts: nur der noch nicht Aufgeklärte glaube an Gott gewollte Opfer.

Der Fortschrittsglaube, der den Jenseitsglauben ersetzte, ist die naive Vorstellung. Zur Veranschaulichung: einst glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe. Sie hatten Angst, entfernten sie sich zu weit, kamen dem Rand zu nahe, daß sie in einen unbegreifbaren Abgrund des Grauens stürzten. Jetzt wissen, wir daß die Erde eine Kugel ist und mit diesem Erkenntnisfortschritt einher geht ein Weniger an Angst. Niemand fürchtet sich mehr, am Rand der Scheibenerde hinabzustürzen. Auf eine Kurzformel gebracht: je mehr Fortschritt, je mehr Wissenschaft, desto weniger Angst, desto besser lebt der Mensch!


Wir werden dabei auch kurze Blicke werfen auf die unzähligen Opfer, Menschenopfer dieses humanistischen Selbsterlösungsprojektes und bedenken, ob es wirklich nur eine konservative Illusion ist, daß mit der Rückkehr zur Alten Messe , die ihr Zentrum im Meßopfer hat , das der Priester Gott darbringt, eine Revitalisierung der christlichen Religion möglich ist nach der Epoche ihrer Verdunkelung.













1Lyotard, J.-F., Das postmoderne Wissen, 1982.

2Vgl:Spengler, O., Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte, 7.Auflage, 1983.

3Lisson, F., Homo Viator. Die Macht der Tendenzen, 2013.

4Zitiert nach:Mosebach, M., Das Paradies auf Erden, in Una Voce-Korrespondenz, 3/2013 S. 214.

5Mosebach,M., a.a,O. S.214.

6Lenin, Materialismus und Empiriokritizimus, 1909, 1920.

7Leo XIII, Enzykl. Cariatatis studium; Opfercharakter der Messe, DH 3339.

8Glaser, H., Bildungsbürgertum und Nationalismus. Politik und Kultur im Wilhelminischen Deutschland, 1993, S.106.

9Vgl: Sloterdijk, P., Zorn und Zeit, 2008, S.285.