„Ich
bin ein Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes
sprechen“
Oder: Wie erschaffe ich mir
einen konsumentenfreundlichen Gott!
Da
der sich als postmodern verstehende Zeitgenosse seine „sexuelle
Orientierung“ und seine gechlechtliche Identität zu wechseln
beliebt wie seine Hemden, ja er gar dazu sich berufen fühlt, neue
Geschlechtsidentitäten für sich zu kreieren, das „diverse
Geschlecht“ ,da liegt es doch nahe, auch Gott neu zu erfinden, ihn
konsu-mentenfreundlicher zu gestalten.
„Der
Vorsitzende der Päpstlichen
Internationalen Marianischen Akademie,
der Franziskaner Pater Stefano Cecchin, erklärte in einem Vortrag
Ende August in Mexiko wörtlich: „Ich bin ein Gegner der
Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen“. Was
will uns damit dieser Franziskaner sagen? Eine Marienerscheinung, in
der die Mutter Gottes von einem Strafen Gottes, einem gegenwärtigen
oder zukünftigen spräche, könne keine wahre sein! Denn Gott strafe
nicht!
Damit
erklärt dieser Vorsitzende nachträglich von der Kirche bisher
anerkannte Marienerscheinungen für unechte, etwa -wie Kath info
berichtet die:
„Unsere
Liebe Frau von La Salette
19. September 1846
„Wenn
ihr eine Nacht seht, die von einem unbekannten Licht erhellt wird,
dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt:
dass er die Welt für ihre Verbrechen bestrafen wird – durch Krieg,
Hungersnot und Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters.“
oder
diese:
„Unsere
Liebe Frau vom Rosenkranz von Fatima
17. Juli 1917
„Damit
die Welt seinen Zorn erkennt, ist der himmlische Vater im Begriff,
eine große Strafe über die gesamte Menschheit zu senden.“
Der
KI abgefragt zur Frage: Straft Gott, informiert uns so:
Übersicht
mit KI
Ob
Gott die Menschen straft, ist eine alte Frage, die in der Bibel und
der Theologie unterschiedlich beantwortet wird.
Die
Sicht der Bibel
In
der Bibel gibt es zwei verschiedene Bilder von Gott: Er wird als
strenger Richter und als liebevoller Vater beschrieben. Wie man
Gottes Handeln versteht, hängt oft davon ab, welcher Teil der Bibel
gelesen wird.
Das
Alte Testament
Konsequenzen
und Gericht:
Im Alten Testament wird oft beschrieben, dass Gott Unrecht direkt
bestraft.
Beispiele:
Bekannte Geschichten sind die Sintflut oder die Zerstörung von
Sodom und Gomorra.
Erziehung:
Diese Strafen sollen die Menschen oft vor weiterem Schaden bewahren
oder sie auf den richtigen Weg zurückbringen.
Das
Neue Testament und Jesus
Vergebung
durch Jesus:
Im Neuen Testament steht im Vordergrund, dass Jesus die Strafe für
die Menschen am Kreuz getragen hat. Viele Christen glauben deshalb,
dass Gott seine Kinder nicht mehr verurteilt oder bestraft.
Keine
Strafe für Leid:
Jesus stellt klar, dass Krankheiten oder Schicksalsschläge im Leben
keine direkte Strafe für die Sünden eines Menschen sind.
Was
Theologen heute sagen
Gemeinsames
Leid:
Gute und schlechte Menschen erleben in dieser Welt dieselben schweren
Zeiten. Gott leidet mit den Menschen, anstatt sie zu bestrafen.“
Dieses
Verfahren : „Wie beseitige ich mir Nichtgefallendes?“ ist uns
nun schon recht vertraut: Man spricht von verschiedenen Gottesbildern
in
der Bibel in der Intention, daß man sich nun aus dieser offerierten
Vielzahl an Angebotsbildern das einem Gefallene erwählen dürfe.Das
Gottesbild des „Alten Testamentes“ wird dabei gern in
Schwarz-Weiß malerischer Manier dem des Neuen Testamentes
gegenübergestellt. Man hat das von dem Häretiker Marcion gelernt,
daß der Gott des Alten Testamentes mit dem Jesus Gott nicht
vereinbar sei. Jetzt formuliert man es moderater: Jeder dürfe sich
das ihm passende Gottesbild für sich erwählen.
Es
wird zwar konzediert, daß im Neuen Testament noch von einem
strafenden Gott die Rede sei, Jesus habe gar die Strafe Gottes am
Kreuze für uns getragen, aber die modernen Theologen kennten nur
noch einen mitleidenden Gott, der nicht strafe!
So
redet nun der Franziskaner über diese Causa:
…in
den Kelch legen wir unsere Sünde. In den Kelch legen wir unsere
Krankheiten. In den Kelch legen wir die schlechten Menschen, die sich
in unserer Umgebung befinden, denn Christus ist am Kreuz nicht für
die Heiligen gestorben, sondern für die Sünder. Deshalb bin ich ein
Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen. Gott
will nicht strafen – das sagt der Katechismus der Katholischen
Kirche –, Gott will alle retten. Die Strafe, die Angst, ist das
Werk des Teufels. Deshalb legen wir im Wein unsere Sünden nieder,
denn Christus ist gestorben, um unsere Sünde auszulöschen. Christus
ist gestorben, um unsere Krankheiten zu heilen, und Christus ist
gestorben, um Frieden zu schaffen und die Feinde zu bekehren.“
Gott
wolle nicht strafen, also straft er auch nicht. Wäre das wahr, müßte
die Kirche eine Allversöhnung lehren, denn der Ausschluß vom ewigen
Heil gilt ja nach Jesu Christi Endzeitgerichtspredigten und der Lehre
der Kirche als die Strafe Gottes schlechthin!
Aber
dieser Franziskaner genügt sich nicht damit, er erklärt gar, daß
die Aussage, Gott strafe,ja die Gottesfurcht vor seinem Endgericht
ein Werk des Teufels sei. Wir hätten es sozusagen mit „satanischen
Versen“ in der hl. Schrift zu tuen, daß hier der Lügner
schlechthin in die Bibel seine Worte hineinmanipuliert hätte und
dann fast 2000 Jahre lang in der Kirche lebendig erhalten hätte.
So
lesen wir noch in dem offiziellen Gesangbuch des Erzbistums München
und Freising aus dem Jahre 1950 unter der Rubrik: „Grundwahrheiten
unseres Glaubens“: „Gott belohnt das Gute und bestraft das Böse.
Ewige Seligkeit oder ewige Verdammnis wird das endgültige Geschick
der unsterblichen Seele sein“. (S.15)
Von
solchen teuflischen Manipulationen will uns nun dieser
Franziskanerpater befreien.
Merke:
Eine Kirche, die solche Irrlehrer zu Freunden hat, braucht keine
Feinde mehr!
Corollarium 1
Lk 13,4-5 Jesus sagt hier: "Oder meint ihr,die achtzehn,auf die der Turm in Siloah fiel und erschlug, schuldiger gewesen sind als alle anderen Menschen, die in Jerusalem wohnen? Ich sage Euch,Nein, sondern wenn Ihr nicht Buße tut,werdet Ihr alle auch so enden." Jesus droht hier den Einwohnern Jerusalems, daß sie, wenn sie nicht Buße tuen, wie die 18 gestraft werden. Die 18 sind um ihrer Sünden willen so gestraft worden, urteilt Jesus, aber er fügt dann dazu: "Glaubet nicht,daß weil auf Euch der Turm nicht gefallen und getötet seid, daß Ihr unschuldig seid. " Jesus sagt hier eindeutig, daß Gott schon zu Lebzeiten Sünder strafen kann und will.
Corollarium 2
Im "Gotteslob" des Jahres 1988 wurde unter der Rubrik: "Umkehr und Buße" Nr 6 ein Gebet des hl.Thomas von Aqiun abgedruckt, in dem es heißt: "Laß mich,o Herr, deine Strafen hienieden tragen im Geiste der Buße".
Das soll nun alles unwahr sein dank unseres neuen Gottesverständnisses!