Samstag, 18. April 2026

"Was tun?" Lenin und eine provokannte katholische Antwort

 Das Rosenkranzgebet "ist das Bittgebet um den Frieden in der Welt und in den Herzen,ein Sühnegebet für die Sünden,ein wirkungsvolles Rettungsggebet für die Seelen,ein heiliges Werkzeug für die Bekehrung der Sünder,das Gebet,das schmerzvolle Herz Mariens tröstet. Kurz gesagt:Das Rosenkranzgebet ist das Sturmgebet der Katholischen Kirche, vor dem die Hölle zitiert."

Papst Pius X sagt, "dass für den Priester nach der heiligen Messe und dem Brevier das Rosenkranzgebet von höchster Bedeutung sei;für den Laien soll der Rosenkranz nach der heiligen Messe den ersten Platz unter den christlichen Andachtsübungen einnehmen."

Fatimanovene,.7.Tag, 13.Oktober 1917 -Parvis Verlag 2009, S.22f,

 Als Christen vertrauen wir weit mehr auf Gott, den Allmächtigen als auf unser Vermögen zum Guten. 

Freitag, 17. April 2026

Luthers (Un)Geist unter den Traditionalisten und unter.....

 Luther müßte begeistert sein, wenn er den Siegeszug seiner Kampfparole:"Konzile können irren" in der heutigen Zeit in der Katholischen Kirche erleben könnte. Demun einen extremen Standpunkt nimmet der ein,der urteilt, daß alle Konzilien die Wahrheit gelehrt hätten, daß dann aber im 2.Vaticnum Irrlehren in der Kirche sich eingeheimatet hätten. die nun zur aktuellen Kirchenkrise führten. Den anderen der, der urteilt, daß endlich erst das 2.Vaticanum die Kirche aus dem Sumpf der kirchlichen Irrtümer befreite oder begann, sie zu befreien. Beide Positionen setzen damit voraus, daß es innerhalb der Kirchengeschichte Phasen gegeben hätte oder gibt, in denen der Hl.Geist die Kirche verlassen hätte, soff daß sie dann in Irrtümer fallen konnte, wenn sie nur noch ein Menschenwerk sei.

Ein einfaches Experiment: Aus dem Fenster schaue ich, sehe,daß es regnet. Ich schreibe nun auf einen Zettel: "Jetzt regnet es!"und hebe diesen Zettel auf, Ein paar Stunden später schaue ich wieder aus dem Fenster und sehe, daß die Sonne scheint, Die vordem wahre Aussage: "Jetzt regnet es!" hat sich entwahrheitet, Vor mir steht ein Baum und ich schreibe: "Hier steht ein Baum!" und ich wende mich um und sehe: "Hier steht ein Strauch!" Auch diese vorherige Wahrheit hat sich entwahrheitet. Sollten wir uns die Wahrheitsfähigkeit von den Lehren der Kirche ähnlich denken, daß jede wahre Aussage zeit- und raumbedingt sich so entwahrheitet? Modernisten scheinen das so zu sehen.

Aber frägt man sie, ob den Kirche anfänglich im Recht war, die Ideologie der Menschenrchte, die Parole der Französischen Revolution: "Freiheit, Gleichheit und Brüderlicdhkeit" zu verwerfen, so lautet das Urteil: "Mitnichten, die Kirche habe nun erst anerkannt, was sie von Anfang an hätte bejahen müssen!"Das gälte eigentlich auch für die Anliegen der Reformatoren, die sie, statt sie zu reprobieren, positiv hätte rezipieren sollen, was nun ja dank des 2.Vaticanumes geschähe. 

Wie konnte dann aber so lange die Kirche sich in so wesentlichen Fragen irren? Das ist nur vorstellbar, wenn Konzilien sich irren könnten, da sie der Hl.Geist verlassen habe. Der Conträrstdandpunkt  stimmt nun Luther auch zu, indem er urteilt, daß dieses Reformkonzil nicht eines aus der Kraft des Hl.Geistes gewesen wäre. Nun wenden Traditionalisten mit guten Argumenten ein, daß in gar Gewichtigem das 2.Vaticanum Lehren verträte, die nicht mit der bisherigen Lehre der Kirche übereinstimme. Die modernistische Auslegung der Texte des Konziles bestätigt dann auch diese Kritik.

Grundsätzlich gilt: Texte sind polyinterpretabel. Das schlichte Kommunikationsmodell des Senders, der eine Botschaft vermittelt, die dann der Leser eindeutig verstehen kann, scheitert an jedem komplexen Text. Die Erfahrung zeigt, daß es soviele Bibelstellendeutungen gibt, wie es Leser gibt. Jede Deutschunterrichtsstunde zeitigt das Resultat, daß es keine eine wahre Auslegung eines literarischen Textes gibt, 

Es bedarf einer Auslegungsnorm, um angemessene von nichtangemessenen Interpretationen zu distinguieren. Die Auslegungsnorm der Texte des 2,Vaticanumes ist nun die, daß als wahr nur eine beurteilt werden kann, die die Texte als übereinstimmend mit der bisherigen Lehre auslegen. Faktisch wird aber anders ausgelegt, daß die Texte sich in einem Widerstreit zur bisherigen Lehre befänden sodaß entweder die Tradition oder die jetzigen Texte falsches lehren. Unbestreitbar ist eine Auslegung, die die Reformkonzilstexte als übereinstimmend mit der Traad ition liest, keine leichte Aufgabe, aber nur eine solche kann als wahrhaft katholisch beurteilt werden. Die Alternative dazu ist, daß wir Luther zustimmen, daß die Kirche sich in wesentlichen Lehren irren kann.

 

 

Donnerstag, 16. April 2026

"Wir haben Gott getötet!" ein obskurer Deutungsversuch

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Aber fragen wir: War Kaiser WilhelmII nach seinem erzwungenen Rücktritt und seinem niederländischen Exil nicht ein "toter" Kaiser, der nur noch als ein Privatmensch in seinem Exil lebte? Zu dem Kaisersein gehört konstitutiv daß er einerseite als Kaiser regiert und als so regierender von dem Volke anerkannt wird, Als in der Revolution am Ende des 1.Weltkrieges er nicht mehr als unser Kaiser anerkannt wurde, endete sein Kaisertum, es war revolutionär ermordet worden, aber als ein Privatmensch überlebte er.

Könnte man dann in einer Analogie dazu sagen, daß Gottes Gottsein nicht mehr anerkannt er zu einem Privatgott abgewertet wurde, daß er so entthront worden ist? Das evoziert nun eine sehr schwierig zu respondierende Frage: Welche Bedeutung hat das Nichtanerkennen Gottes für Gott selbst? Die traditionelle Vollkommenheitslehre Gottes müßte darauf antworten: "Keine!" Denn Gott wird hier als sich selbst so vollkommen genügend gedacht, er ist vollkommen saturiert, daß jede seiner Beziehungen zu anderen als ihm selbst, keine konstitutive Bedeutung haben kann.Diese gründet sich in der aristotelischen Handlungstheorie, daß jedes Handeln ein Gut erstrebt, das nur erstrebt wird, weil es dem Handelnden fehlt. Jedes Handeln ist so motiviert durch ein dem Handelnden innewohnenden Mangel.Gottes Besonderheit ist nun, daß ihm an nichts mangelt und er so nie handelt. So bewegt Gott nach diesem Philosophen alles andere auch nur, wie eine schöne Frau Männer dazu motiviert, ihr den Hof zu machen.Seine Anziehung zieht an und bewegt so alles.

In der traditionellen Gotteslehre wird die Vollkommenheitslehre Gottes expliziert, bevor seine Dreieinigkeit thematisiert wird,wodurch der Eindruck entstehen kann, daß Gott ganz unabhängig von seinem Dreieinssein schon vollkommen wäre und sich als reine Selbstbeziehung ohne die auf seinen Sohn und den Heiligen Geist schon genügen werde, er sei so schon saturiert. Das entwertet die Dreieinigkeir Gottes zu einem kontingnten Zusatz zu ihm. Im interreligiösm Dialog wirkt sich das vorteilhaft aus: Wir glauben monotheistisch alle an den einen Gott, seine Dreifaltigkeit ist eben ein letztlich überflüssiger Zusatz der christlichen Theologie.

Gott wird als die Liebe gedacht, das ist eine zentrale Vorstellung der christlichen Religion.Es glt nun, diese Liebe denkerisch zu begreifen. Gottes Liebe ist nicht einfach eine der reinen Selbstezüglichkeit sondern eine, die einen anderen setzt, seinen Sohn und die gesetztr  Differenz aufhebt durch seine Liebe zu seinem Sohn und die Liebe des Sohnes zum Vater. Das ist das Fundament des innertrinitarischen Lebens Gottes.

Gottes Liebe ist also eine, die anderes als sich selbst setzt und diese gesetzte Differenz dann in der wechselseitigen Liebe aufhebt, Das gilt nun in ähnlicher Weise auch für das Wirken Gottes nach außen, für seine Schöpfung. Zu Gottes Liebe gehört die Differenz von ihm zu seiner Schöpfung, sie ist nichtgöttlich und die Aufhebung dieser Differenz durch die wechselseitige Liebe. Gott kann so unser "Nein" zu seiner Liebe nicht gleichgültig ihn untangiert sein lassend sein, Das "Nein" berührt, ja verletzt gar Gott selbst, 

Man könnte vielleicht in einer sehr gewagten Analogie das "Nein" zu Gottes Liebe als den revolutionären Versuch deuten, nun auch Gott zu privatisieren, ihn ins Exil zu schicken: Nicht mehr soll er uns re

Aber fragen wir: War Kaiser WilhelmII nach seinem erzwungenen Rücktritt und seinem niederländischen Exil nicht ein "toter" Kaiser, der nur noch als ein Privatmensch in seinem Exil lebte? Zu dem Kaisersein gehört konstitutiv daß er einerseite als Kaiser regiert und als so regierender von dem Volke anerkannt wird, Als in der Revolution am Ende des 1.Weltkrieges er nicht mehr als unser Kaiser anerkannt wurde, endete sein Kaisertum, es war revolutionär ermordet worden, aber als ein Privatmensch überlebte er.

Könnte man dann in einer Analogie dazu sagen, daß Gottes Gottsein nicht mehr anerkannt er zu einem Privatgott abgewertet wurde, daß er so entthront worden ist? Das evoziert nun eine sehr schwierig zu respondierende Frage: Welche Bedeutung hat das Nichtanerkennen Gottes für Gott selbst? Die traditionelle Vollkommenheitslehre Gottes müßte darauf antworten: "Keine!" Denn Gott wird hier als sich selbst so vollkommen genügend gedacht, er ist vollkommen saturiert, daß jede seiner Beziehungen zu anderen als ihm selbst, keine konstitutive Bedeutung haben kann.Diese gründet sich in der aristotelischen Handlungstheorie, daß jedes Handeln ein Gut erstrebt, das nur erstrebt wird, weil es dem Handelnden fehlt. Jedes Handeln ist so motiviert durch ein dem Handelnden innewohnenden Mangel.Gottes Besonderheit ist nun, daß ihm an nichts mangelt und er so nie handelt. So bewegt Gott nach diesem Philosophen alles andere auch nur, wie eine schöne Frau Männer dazu motiviert, ihr den Hof zu machen.Seine Anziehung zieht an und bewegt so alles.

In der traditionellen Gotteslehre wird die Vollkommenheitslehre Gottes expliziert, bevor seine Dreieinigkeit thematisiert wird,wodurch der Eindruck entstehen kann, daß Gott ganz unabhängig von seinem Dreieinssein schon vollkommen wäre und sich als reine Selbstbeziehung ohne die auf seinen Sohn und den Heiligen Geist schon genügen werde, er sei so schon saturiert. Das entwertet die Dreieinigkeir Gottes zu einem kontingnten Zusatz zu ihm. Im interreligiösm Dialog wirkt sich das vorteilhaft aus: Wir glauben monotheistisch alle an den einen Gott, seine Dreifaltigkeit ist eben ein letztlich überflüssiger Zusatz der christlichen Theologie.

Gott wird als die Liebe gedacht, das ist eine zentrale Vorstellung der christlichen Religion.Es glt nun, diese Liebe denkerisch zu begreifen. Gottes Liebe ist nicht einfach eine der reinen Selbstezüglichkeit sondern eine, die einen anderen setzt, seinen Sohn und die gesetztr  Differenz aufhebt durch seine Liebe zu seinem Sohn und die Liebe des Sohnes zum Vater. Das ist das Fundament des innertrinitarischen Lebens Gottes.

Gottes Liebe ist also eine, die anderes als sich selbst setzt und diese gesetzte Differenz dann in der wechselseitigen Liebe aufhebt, Das gilt nun in ähnlicher Weise auch für das Wirken Gottes nach außen, für seine Schöpfung. Zu Gottes Liebe gehört die Differenz von ihm zu seiner Schöpfung, sie ist nichtgöttlich und die Aufhebung dieser Differenz durch die wechselseitige Liebe. Gott kann so unser "Nein" zu seiner Liebe nicht gleichgültig sein, kann ihn nicht tangieren. Das "Nein" zu Gott könnte so auch gedeutet werden als den revolutionären Versuch, Gott selbst zu privatisieren, ihn zu exilieren, weil nun wir selbst   nun sein Regieren übernehmen wollen., Diese Verprivatisierung Gottes könnte dann auch etwas eigentümlich aber nicht sinnwidrig als seine Tötung gedeutet werden. 

Wichtig ist mir dabei die These, daß unser "Nein" zu Gott, wir haben ihn entthront, nicht nur negative Folgen für uns hat, sondern auch Gott berührt in seiner Liebe, die konstitutiv eine zu anderen als sich selbst ist, die dabei die Differenz aufhebt in der Gemeinschaft der Gottesliebe, der Kirche. Die Beziehungen zu uns Menschen ist so etwas ihm nicht Äußerliches sondern in seiner Entsprechung zur innertrinitarischen Liebe etwas Konstitutives. Der Überreichtum der göttlichen Liebe drängt ihn zur Liebe zu den Menschen, die nun um seiner Liebe willen zuvörderst ihn zu lieben haben.

Zusatz

Ist die Ablegung der päpstlichen Tiara ein Symbol für eine solche Verprivatisierungstendenz Gottes?  

Mittwoch, 15. April 2026

"Wir haben Gott getötet!"- ein unüblicher Deutungsversuch

Wäre uns dies Votum aus Nietzsches Mund nicht schon zu bekannt und vertraut  „Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet.“,wir würden kopfschüttelnd dies als eine völlig absurde Behuptung abtuen.Götter unsd schon gar nicht der Gott der christlichen Religion, wir glauben ihn als allmächtig, können nicht von Menschen getötet, gemordet werden. 

Dann könnten wir diese Behauptung des Gottesmordes„Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet.“ als eine atheistische Proklamation deuten: Es habe nie einen Gott gegeben und das haben wir nun erkannt. Es wäre dann kein jubelnder Atheismus sondern einer, der selbstkritisch sich befrägt: Können wir wirklich ohne einen Glauben an Gott leben? Aber töten kann man nur etwas, das vordem gelebt hat- ein nur im Glauben "existierender" Gott ist kein lebender, ihm wohnte nur ein Scheinleben inne.

Könnte es sein, daß völlig unanhängig von der Autorenintention diese Aussage, die nun zu uns gekommen ist wie eine in eine in einen Fluß geworfene Flaschenpost eine Wahrheit enthalten könnte, an die dieser Philosoph selbst nicht gedacht hat? 

Mein Deutungsversuch: "Gott bleibt tot!" negiert das Osterwunder, daß Jesus Christus als der Sohn Gottes nach seinem Tode wieder auferweckt worden ist bzw wieder auferstanden ist.  Am Karfreitag ist Jesus Christus als wahrer Gott und nicht nur als ein Mensch getötet worden. Seine Mörder waren Menschen, die Verantwortlichen sind benennbar. Das Unmögliche ist so möglich geworden. Menschen könnten diesen Gottessohnmord nicht vollbringen, wenn Gott selbst ihnen dazu nicht die Macht gegeben hätte. Das nun bezeugt das Neue Testament: Gott wollte den Kreuzestod seines eigenen Sohnes und befähigte Menschen dazu, diesen auch zu erwirken.

Was bedeutet dann das Todsein? Hier stoßen wir notwendig auf eine eigentümliche Paradoxie: Nur wer unsterblich ist, kann seinen Tod als seinen sich selbst zuschreiben, ihn als den seinigen erleben. Dächten wir den Tod als eine pure Nichtung des Menschen, gälte: "Wenn ich bin, ist der Tod nicht und wenn der Tod ist, bin ich nicht, ergo kann es meinen Tod nicht geben" Nur aus einer Beobachterperspektive kann der Tod eines Menschen ausgesagt werden. Nur wenn das Ich im Tode nicht einfach negiert wird, kann es den Tod als den seinigen sich zuschreiben. Das Sterben ist also der Pozeß der Trennung der Seele von dem Körper, die dann ihr Todsein als sie Betreffendes überhaupt wahrnehmen kann. Am Kreuze ruft Jesus aus: "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen!" Dies Verlassensein ist der Tod Jesu. Er stieg wirklich hinab in das Reich des Todes, des Ortes des Verlassenseins aller Dortigen von Gott. Bis Ostern hielt Jesu Christi Gottverlassenheit an, denn das war sein Todsein. Nur so gedacht, wird Jesi Christi Tod ernsthaft gedacht. 

Aber Nietzsches: "Gott bleibt tot!", das widerlegt das Osterevangelium:Gott erweckte seinen Sohn, das heißt: Er wandte seine Liebe ihm wieder zu und Jesus stand auf von den Toten, das heißt: Er wandte sich wieder der Liebe seines Vaters zu. 

Das wahre Leben ist das, das Gott liebt und das ihn wiederliebt, die Sünde ist das Gottes Liebe sich verweigernde Leben, das im Tode endet, in dem Gott Nein zum Sünder sagt und er bis zum Ende sein Nein zu Gott aufrechterhalten hat.

Aber mit Nietzsche können und müssen wir nun auch sagen: Wir haben Gott getötet, indem unsere alle Sünden ihm den Tod am Kreuz erbracht hat. Das ist sicher nicht die Aussageintention dieses großen Philosophen, aber vielleicht verbirgt sich in seinem Denken mehr an Wahrheit als ihm selbst bewußt war. 

 

Dienstag, 14. April 2026

Ein schockierender Gedanke zur Macht des Bösen

"Hahaha,der Teufel ist mein Genosse;er ist oft mächtiger als dieser Gott,vor dem sich Tau-sen fürchten,ohne daß sie sagen können,daß er auch wirklich existiert!" So redet ein Protagonist des Karl May Romanes:"Waldröschen" Erste Abtheilung, 5.Kapitel,"Zum Wahnsinn verurtheilt" der historisch-kritischen Ausgabe S.201.

Die Gottesfurcht wird in dieser Aussage in ein eigentümliches Zwielicht gestellt: Einerseits gilt die Gottesfurcht als der Anfang aller Weisheit, konnte Bismarck noch urteilen: "Wir Deutschen fürchten nichts außer Gott" und andererseits soll der Teufel oft sich als mächtiger als der Gott der Christen erweisen,sodaß eigentlich der Teufel und nicht Gott zu fürchten sei,zumal gar nicht gewiß sei, ob dieser Gott überhaupt existiere. An der Existenz des Teufels nun zweifelt dieser Protagonist nicht. Die Intimität seiner Beziehung zu ihm drückt sich in der Anrede als "mein Genosse"aus.

Dostojewskis Dictum: "Wenn Gott nicht ist, ist alles erlaubt!" liegt diesem Protagonisten fern, denn für ihn bestimmt der, der sich oft als mächtiger als Gott erweist, wie er sein Leben führen will, als ein Genosse des Teufels

Kurz darauf lesen wir in diesem Roman: "Es begann mit  diesem Ritte eine neue Episode im Kampfe des Bösen gegen das Gute" und keinen erfahrenen Karl Mayleser wird es erstaunen, daß ganz am Ende dieses mehrbändigen Romanwerkes die Guten mit der Hilfe Gottes siegen. Doktor Sternau sagt so: "Was sie hörten,war nicht ein Seufzer der Schwäche,sondern ein Gebet zu Gott,dem Allmächtigen und Allgütigen,daß er es mir gelingen lassen möge." "Meine Erfahrung ist reich und meine Hand ist sicher;aber ich erflehe immer Gottes Segen bei jedem Werke,welches ich unternehme das verlorene Glück zurückzugeben." "Waldröschen, Erste Abtheilung, Im Kampf um die Liebe" S.40. Daß Gott wirklich allmächtig ist, darauf liegt hier der Ton, denn was nützte uns Menschen seine Allgüte, wäre der Teufel mächtiger als er.

Die Werke Karl Mays wie die Courths Mahlers ziehen nun den Vorwurf des Kitsches und des Trivialen geradezu magnetisch auf sich, weil ihre Romane stets gut ausgehen. Daß dieser positiver Ausgang bei beiden Autoren etwas mit diesem Gottesglauben zu tuen hat, ist unüberlesbar. Könnte es sein, daß wir Postmodernen in Wirklichkeit mit einer Übermacht des Negativen rechnen, auch wenn wir sie nicht als Teufel perso-nalisieren? Sollte der einst als allmächtig geglaubte Gott in den Ruf der Schwäche gekommen sein, daß er nicht das Gute durchsetzen kann, da das Negative stärker ist als er selbst? Gott sei zwar wohl die Aufforderung an uns, das Gute zu tuen, aber die Macht der Wirklichkeit läßt dann die Gutwollenden scheitern. 

Ein Irrweg der Kirche: Vom Thron- und Altarbündnis zum Subsidaritätsprinzip

 Thesenartig soll nun dieser Irrweg skizziert werden, eine detaillierte Explikation wird später fsolgen.

Das Subsidaritätsprinzip erblickte das Licht der Welt im Jahre 1571 zu Emden in Ostfreisland gelegen auf der da tagenden reformierten Synode: Alles sollte in den jeweiligen Ortsgemeinden entschieden werden, nur was vor Ort nicht entscheidbar sei, soll von der Gesamtkirchenleitung entsxhieden werden: ein antihierarisch dezentralistisches Orgnisations-prinzip mit einer unverkennbar antikatholischen Intention.

Nach der katholischen Lehre, auf der sich das Thron-und Altarbündnis stützte und theologisch fundiert war galt; Wie die Offenbarung der Vernunft, die Gnade der Natur und die ewigen Ziele den endlichen überzuordnen sind, so ist die Kirche demf Staate überzuordnen. Als auf die Kirche hörender regiert der Staat gemäß den Wahrheiten der Kirche.

Als Konsequenz der neuen reformatorischen Rechtfertigungslehre mußten alle Klöster und Ordensgemeinschaften abgelüst werden. Die Armenfürsorge übertrugen die Reformatoren dem Staate, Ab dieser Aufgabenverlagerung begann der Kampf zwischen dem sich heraus-bildenden Nationalstaat und der Katholischen Kirche: In wessen Hände gehört  das Bildungswesen, die Armenfürsorge und die Eheschließung.Der Nationalstaat verlangte seine Zuständigkeit für diese Bereiche, die Kirche kämpfte für den Erhalt dieser ihr ursprünglich zugehörenden Aufgabenfelder, das ist die Substanz des Kulturkampfes unter Bismaeck.

Das Subsidaritätsprinzip wurde so als ein Abwehrprinzip gegen die Tendenz des Staates, die Aufgaben der Kirche zu übernehmen, instrumentalisiert. Ein antikatholisches Prinzp diente so der Verteidigung  der Aufgabenbereiche der Kirche: Der Staat solle nur die Aufgaben übernehmen, die die Vereine und Organisationen der Zivilgesellschaft nicht selbst erfüllen können, Das heißt konkreter, daß es katholische, evangelische und sonstige weltanschaulich basierte Kindergärten geben solle, die Eltern so für ihre Kinder den ihnen passenden Kindergarten auswählen und der Staat nur dann selbst Kindergärten einrichten sollen,, wenn das Angebot der freien nichtstaatlichen Kindergärten nicht ausreicht.

Damit vertritt die Katholische Kirche die These, daß der Staat jede Religion und Weltanschauung als gleichberechtigt anzuerkennen habe,sodaß er auch die Kirche als einen freien Träger im Geiste des Subsidaritätsprinzipes anzuerkennen habe. Der Staat solle nur selbst aktiv werden, wenn die freien Träger nicht hinreichend diese Leistungen erbrächten.

Das ist das Prinzip des Liberalismus, der in der Institution des Staates stets eine Gefährdung der Freiheit des Bürgers sieht und so so wenig Staat wie irgendwie möglich fordert. 

Das Thron- und Altatknzept sieht dagegen den Staat als alles regierend an im Hören auf die Kirche.Das Subsidaritätsprinzip schwächt so die staatlche Ordnung im Geise der Ideologie des Liberalismus, um der Kirche als einen von vielen freien Trägern einen Spielraum zu eröffnen,wo der Staat sich zurückzieht, um Aufgaben der Zivilgesellschaft zu überlassen. 

Sonntag, 12. April 2026

Versagt die Kirche? In 2 Punkten jedenfalls

 Wunder mag es in den wundergläubigen Zeiten gegeben haben, aber nicht mehr seit der Aufklärung in der Moderne. Wahrscheinlich hat es nie Wunder gegeben, sondern sie wurden in frommen Kreisen erphantasiert und gelten uns Modernen nur noch als Legenden.

Aber was ereignete sich in Portugal in der Cova da Iria? Das Sonnenwunder zu Fatima! In der Fatimanovene  (Parvis Verlag, 2009, 13 Oktober 1917) steht geschrieben: Plötzlich hörte der Regen auf.Die Wolken zerrissen und die Sonnenscheibe wurde sichtbar.Sie war silbern wie der Mond.Mit einem Mal begann die Sonne mit ungeheurer Geschwindigkeit wie ein Feuerrad um sich selbst zu kreisen,gelbe,grüne,rote,blaue und violette Strahlenbündel werfend;die Wolken,Bäume, Felsen,Erde und die ungeheure Menge wurden in phantastische Farben ge-taucht. Einen Augenblick hielt sie inne.um ein zweites und drittes Mal den wunderbaren Anblick zu bieten,noch farbenprächtiger und glänzender als vorher.Hierauf hatten alle Anwesenden circa 70000) den Eindruck,die Sonne löse sich  vom Firmament und stürze auf sie nieder.Die Leute warfen sich auf die Knie in den Schlamm und verrichteten Stoßgebete und Reueakte.Lucia,Francisco und Jacinta schauten neben der Sonne die Heilige Familie,der heilige Joseph segnete mit einem Kreuzzeichen die Welt.Hierauf sah Lucia den Heiland,der ebenfalls das Volk segnete und nacheinander die Schmerzensmutter und Maria vom Berge Karmel."

Warum schweigt und verschweigt die kirchliche Verkündigung und Theologie dieses Wunder des 20.Jahrhundertes? 

Ein weiteres Wunder: Der Sohn Gottes ist der hl.Faustyna erschienen mit dem Auftrage:Erschaffe ein Bild, in dem ich so abgebildet werde, wie du mich jetzt siehst.So entstand das Bild des barmherzigen Jesu, er gab uns sozusagen so sein Auogramm. Es gibt viele, viele Jesusbilder, aber nur dieses ist wirklich wahr. Jesus offenbarte so uns  sein wahres Angesicht. Durch es, seinem Abbild sollen wir nun ihn verehren,aber man suche ein Mal in katholischen Kirchen  nach diesem alleinig wahren Bild.Wie sehr beschenkte uns der Sohn Gottes durch die hl. Faustyna mit diesem Bild und was macht die Kirche  damit?