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Dienstag, 24. März 2026

Papst Leo in der Kritik: Er versage als Kriegstheologe

 

Papst Leo in der Kritik: Er versage als Kriegstheologe



Das sagte nun Papst Leo XIV : „>Mit Besorgnis verfolge ich weiterhin die Lage im Nahen Osten sowie in anderen Regionen der Welt, die von Krieg und Gewalt heimgesucht werden<. Weiter sprach er vom Leiden >so vieler wehrloser Menschen<, die Opfer dieser Konflikte seien, und fügte hinzu: >Der Tod und der Schmerz, die diese Kriege verursachen, sind ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und himmelschreiend!<. Schließlich erneuerte er den Aufruf, >im Gebet auszuharren, damit die Feindseligkeiten ein Ende finden und sich endlich Wege des Friedens eröffnen, die auf aufrichtigem Dialog und der Achtung der Würde jedes Menschen beruhen<.“ 1

Dieser Papstappell findet nun auf Kath keine Zustimmung, was nun die Leserschaft dieser Internetseite nicht verwundern dürfte, unterstützt diese Seite doch vorbehaltlos den Kriegskurs gegen Rußland und wenn man dann in dieser Causa auch von dem Primat einer diplomatischen Lösung des Ukrainekrieges des amerikanischen Präsidenten enttäuscht war, ist man nun doch wieder mit seiner Politik ganz versöhnt, daß er mit Israel zusammen den Krieg gegen die Mächte des Bösen führt, konkret jetzt gegen den Iran.

Daß dieser Angriffskrieg mit dem Völkerrecht nicht vereinbar ist, kann selbst Kath net nicht bestreiten, darum muß nun eine andere moralische Legitimierung gesucht werden. Dieser Aufgabe stellt sich nun die in diesem Artikel skizzierte Kriegstheologie. Dem Papst wird nun einfach vorgeworfen, daß er nicht eindeutig sich auf die Seiten der Guten, Israels und Amerikas stelle, um diesen Krieg gutzuheißen.

Dazu muß nun dieser Krieg als ein Kampf der „Guten“ gegen die „Bösen“ gedeutet werden, sodaß der Feind daimonisiert wird:“Es muss sagen, ob hier bloß zwei Gewalten aufeinanderprallen oder ob ein verbrecherisches Regime bekämpft wird, das durch Ideologie, Terror, Stellvertreterkrieg, Drohung und systematische Destabilisierung einer Region, ja der Welt selbst zu den Ursachen des Konflikts gehört.“ Die hier aufgestellten Behauptungen werden nun in keinster Weise verifiziert, sondern es wird einfach die israelisch- amerikanische Kriegspropaganda zitiert. Es sei an die Horrorgeschichten über die die ganze Menschheit bedrohenden Massenvernichtungswaffen des Iraks erinnert, von denen dann nach dem Sieg über den Irak keine einzige, trotz intensivster Suche im Wüstensand aufgefunden werden konnte.

Gegen diesen Feind sei nun jedes Mittel seiner Bekämpfung erlaubt.Weder gab es für den Staat Israel und schon gar nicht für die USA eine reale Bedrohung durch den Iran, der diesen nun geführten Krieg als einen Verteidigungskrieg rechtfertigen könnte. Israel hat nun schon so erfolgreich auf den palästinensischen Terrorangriff militärisch reagiert, daß von keiner akuten Bedrohung mehr gesprochen werden kann.

Es wird so von der „sittlichen Struktur“ dieses Krieges gesprochen und damit wird einfach gemeint, daß hier die „Guten“, das sind Israel und Amerika gegen die „Bösen“ Krieg führten und daß deswegen dieser Angriffskrieg gerecht sei.

Was würde diese neue Kriegstheologie, daß die „Guten“ das Recht hätten, gegen die „Bösen“ Krieg zu führen, um die Bösen zu besiegen? Geben wir dazu dem amerikanischen Präsidenten das Wort: „Wir zerstören das terroristische Regime des Iran total – militärisch, wirtschaftlich und auf jede andere Weise. Und doch, wenn man die Failing New York Times liest, könnte man fälschlicherweise glauben, wir würden nicht gewinnen. Die Marine des Iran ist weg, ihre Luftwaffe existiert nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werden vernichtet, und ihre Führer wurden vom Antlitz der Erde getilgt. Wir verfügen über unübertroffene Feuerkraft, unbegrenzte Munition und reichlich Zeit – schaut euch an, was heute mit diesen verrückten Kerlen passiert. Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und jetzt töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Was für eine große Ehre das ist!“2

Trump charakterisiert diesen Krieg hier als einen Vernichtungskrieg des Feindes.Nach Clausewitz ist der Krieg ein Mittel der Politik zur Erwirkung politischer Ziele. Ein Vernichtungskrieg ist dagegen kein politischer Krieg, sondern in seinem Vernichtungswillen des Feindes ein quasi- religiöser Krieg, der den Feind nur noch als zu vernichtenden ansieht. Trump sieht es als eine „ große Ehre“ an, den Feind zu töten.

Nun kann natürlich jeder Staat den Feind gemäß seiner ihm eigenen Ideologie bestimmen. Ein kommunistischer Staat könnte so jeden Krieg gegen einen kapitalistischen mit dem Ziel der Befreiung der Arbeiterklasse legitimieren, jeder islamistische den Krieg mit dem Ziel der Befreiung von einem Ungläubigenstaat und jeder Staat, in dem die Menschenrechte als verwirklicht gelten,könnte jeden Unrechtssaat bekriegen, da in ihm die Menschenrechte nicht respektiert würden.So könnte etwa der islamisch regierte Iran, in dem fast jede Abtreibung verboten ist, uns den Krieg erklären, da bei uns in 10 Jahren circa 1 Million unschuldiger Kinder im Mutterleibe mit einer staatlichen Erlaubnis getötet werden. Jeder kann und dürfte so mit der Behauptung, er sei der Gute und die Anderen die Bösen, Krieg gegen jeden führen.

Kath net sieht das aber politisch nüchterner: Es gibt nur noch eine reale Weltmacht, die der USA, und die sind die Guten und darum dürfen die so viele Kriege führen, wie es ihnen beliebt, weil nur sie die Guten sind. Mit der von der Kirche anerkannten Lehre vom „gerechten Kriege“ hat das nichts gemein sondern ist nur ein ein Geschenkpapier eingewickelter Machiavelismus: Dem Mächtigen ist alles erlaubt! Er allein definiert, wer die Guten und wer die Bösen sind und gegen wen so Krieg geführt werden dürfe.

Papst Leos Stärke: Er läßt sich nicht zum Parteigänger der amerikanisch- israelischen Imperialismus degradieren!

Corollarium 1

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker besagt, daß die Völker das Recht haben, das innere Leben ihres Volkes selbst zu bestimmen, sodaß es eine selbstverständliche Konsequenz ist, daß in der Völkerwelt differente politische Systeme hervorgebracht werden. Kein Volk ist nun so homogen, daß es für es eine Staatsordnung gibt, denen jeder Bürger zustimmt. Daß es also eine Opposition im eigenen Volke gegen sein politisches System gibt, widerstreitet so nicht dem Freiheitsrecht eines Volkes. Auch das Individualfreiheitsrecht wird nicht schon dadurch mißachtet, wenn in einer bestehenden Ordnung nicht jedem zugebilligt wird, so zu leben, wie es ihm selbst gefällt. Das gilt auch das politische System des Iran und es ist allein die Aufgabe des iranischen Volkes, wenn ihm seine jetzige Ordnung mißfällt, es durch eine andere zu ersetzen. Andere Völker durch Eroberungskriege zu befreien, widerstreitet so fundamental dem Recht der Völker auf ihre Selbstbestimmung! 

Corollarium 2

"Joe Kent: USA wurden über Falschinformationen in den Krieg getrieben18 verschiedene US-Geheimdienste erklärten: Vom Iran geht keine Atom-Gefahr aus.Joe Kent, der ehemalige Direktor des National Counterterrorism Centers, verurteilt den Iran-Krieg und wirft vor, dass die USA aufgrund falscher Informationen und außenpolitischer Einflussnahmen insbesondere durch Israel in den Krieg getrieben wurden."  Freie Welt 24.3.2026,

 



1Leo XIV.: Christliche Mahnung oder moralische Einebnung? Eine kritische Lektüre des päpstlichen Friedensaufrufs. Ein hoher Appell und seine Grenzen. Von Armin Schwibach, Kath net am 24.3.2026.

2 Donald Trump auf Truth Social: "Wir zerstören das terroristische Regime des Iran total" zitiert nach: Freie Welt 13.3.2026

Montag, 16. März 2026

Ist der jetzige Krieg gegen den Iran ein politisches oder eher ein religiöses Ereignis- oder markiert er eine Rückkehr der politischen Religion?

 

Ist der jetzige Krieg gegen den Iran ein politisches oder eher ein religiöses Ereignis- oder markiert er eine Rückkehr der politischen Religion?


Der KI gab mir auf meine Anfrage nach der Bedeutung des Vernichtungskrieges diese sehr informative Auskunft (13.März 2026): Ein Vernichtungskrieg ist ein Krieg, dessen Ziel die vollständige Vernichtung

eines Staates, Volkes oder einer Volksgruppe ist, einschließlich der massen-haften Ermordung der Bevölkerung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen.“

Nicht stünden politische oder territoriale Ziele im Vordergrund, sondern der Wille zur Vernichtung des Feindes.Dadurch unterschiede er sich von den sonstigen Kriegen, worunter im Sinne von der Kriegstheorie Clausewitz die Kriege als die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln zu verstehen sind.

Als das Gegenstück zum Krieg unter dem Primat der Politik möchte ich so den religiösen oder ideologischen Krieg verstehen, für den es den einen Feind gibt, der vernichtet werden muß, da er das Böse schlechthin ist, im religiösen Raum: der Teufel und dann auch seine Anhänger und im ideologischen Raum den zum Menschenfeind deklarierten Ersatzteufel. So distinguieren sich auch die Ziele eines politischen Krieges, etwa den Feind, ist er besiegt, auszubeuten, zu unterdrücken von dem religiösen, bzw ideologischen Krieg, der als das Endziel nur die Vernichtung des Feindes kennt.1

Zusammenfassend ist ein Vernichtungskrieg eine extrem gewalttätige, ideologisch motivierte Kriegsführung,die über militärische Auseinandersetzung hinausgeht und auf die komplette Auseinandersetzung hinausgeht und die komplette Vernichtung des Gegners abzielt, sowohl physisch als auch sozial und wirtschaftlich.“Mit Besorgnis verfolge ich weiterhin die Lage im Nahen Osten sowie in anderen Regionen der Welt, die von Krieg und Gewalt heimgesucht werden“. Weiter sprach er vom Leiden „so vieler wehrloser Menschen“, die Opfer dieser Konflikte seien, und fügte hinzu: „Der Tod und der Schmerz, die diese Kriege verursachen, sind ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und himmelschreiend!“. Schließlich erneuerte er den Aufruf, „im Gebet auszuharren, damit die Feindseligkeiten ein Ende finden und sich endlich Wege des Friedens eröffnen, die auf aufrichtigem Dialog und der Achtung der Würde jedes Menschen beruhen“. 

So definiert nun der amerikanische Präsident Trump seine Kriegsziele:"Wir zerstören das terroristische Regime des Iran total – militärisch, wirtschaftlich und auf jede andere Weise. Und doch, wenn man die Failing New York Times liest, könnte man fälschlicherweise glauben, wir würden nicht gewinnen. Die Marine des Iran ist weg, ihre Luftwaffe existiert nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werden vernichtet, und ihre Führer wurden vom Antlitz der Erde getilgt. Wir verfügen über unübertroffene Feuerkraft, unbegrenzte Munition und reichlich Zeit – schaut euch an, was heute mit diesen verrückten Kerlen passiert. Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und jetzt töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Was für eine große Ehre das ist! 2 

Damit charakterisiert der Präsident diesen Krieg eindeutig als einen Vernichtungskrieg, indem die Guten,die USA unter seiner Führung das Reich des Bösen auszutilgen haben. Die Bösen müssen getötet werden: „Ich töte sie“, das ist keine politische Kriegserklärung sondern eine,in der in einem heiligen Krieg dem Feind seine Vernichtung angekündigt wird. Dazu paßt die Methode des Lynchjustiz, das einfach zu Feinden Erklärte hingerichtet werden ohne einen rechtsstaatlichen Prozeß und daß nun auch Kopfgelder zur Erfassung dieser Feinde ausgesetzt werden.

Dieser Krieg ist eben nicht nur ein völkerrechtswidriger und einer der Lehre vom gerechten Krieg,so wie die Kirche diese Lehre bejaht, widersprechender, sondern tatsächlich ein quasi religiös interpretierter Vernichtungskrieg, in dem die Guten, die USA unter ihrem Präsidenten die Bösen von dem Angesicht der Erde zu vertilgen haben. Im politischen Raum kann kein absoluter Dualismus, der der Guten wider die Bösen geben, da nur Gott allein gut und der Teufel allein böse sein kann. Die Politik wird so quasi verreligiösiert, indem nun relative Unterschiede die des Mehr oder Weniger an Gutem oder Bösen zu absoluten Differenzen hochstilisiert werden und dem politischen Feind nun das Existenzrecht abgesprochen wird,indem er zum absoluten Feind erklärt wird.

1Es könnte vermutet werden, daß Carl Schmitts Verständnis des Feindes in seiner Bestimmung des Wesen des Politischen den „Feind“ im ursprünglich religiösem, als dem Antigott und dann im ideologischen Sinne meint und damit nicht in einem rein politischen Verständnis im Sinne der Kunst des Regierens.

2 Donald Trump auf Truth Social: "Wir zerstören das terroristische Regime des Iran total" Freie Welt 13.3.2026

Samstag, 10. Januar 2026

Unsere Kriege für die Marktwirtschaft und die Menschenrechte- eine neue Kriegstheologie

 

Unsere Kriege für die Marktwirtschaft und die Menschenrechte- eine neue Kriegstheologie


Carl Schmitts Bemerkungen zu der ideologischen Begründung der zeitgenössischen Kriege, jetzt der USA und seiner Verbündeten ist nun durch den Kath net Leitartikel: „Gott schütze Venezuela“ vom 8.Jänner 2026 bedenkenswert bereichert und konkretisiert worden. Es geht erstmal um die Militäraktion der USA gegen Venezuela, daß nachdem die USA schon ein beachtliches Kopfgeld auf den Regierungschef Venezuelas ausgesetzt hatte, sie ihn nun gekidnapt haben, um ihn in den USA vor Gericht zu stellen.Der US- Präsident stellte auch eindeutig klar, daß dessen Hauptverbrechen die Verstaatlichung der Ölindustrie sei, zu der nun die amerikanischen Firmen keinen Zugriff mehr hätten, obschon ihnen die dortige Ölindustrie gehöre.Daneben soll die dortige Regierung einen Rauschgifthandel zu Lasten der Bevölkerung der USA betreiben, wofür aber bis jetzt keine Beweise vorgelegt worden wären und es wird behaupte, daß die letzte Wahl gefälscht sei, sodaß die USA die jetzige Regierung nicht anerkenne.(Wahlen,in denen nicht Prowestler gewinnen, werden in der Regel vom Westen als manipuliert verurteilt.)

Aber diese militärische Angriff dient eben nicht nur dazu, einen für die USA inakzeptablen Präsidenten zu stürzen und gerichtlich verurteilen zu lassen.sondern es soll so auch ein Regimewechsel in Venezuela erwirkt werden.

Diese Militäraktion veranlaßt nun eine neue Debatte um die Erlaubtheit von Kriegen und Militäraktionen unter der Schwelle von Kriegen. Hierfür liefert nun der Kath net Leitartikel einen Beitrag. Steil ist nun die Hauptthese:Das Völkerrecht sei ad acta zu legen, es wird von der „Heuchelei des Völkerrechtes“ gesprochen. Das heißt im Klartext: Es gilt nur noch das Recht des Stärkeren! Die USA haben so das „Recht“, Venezuela einer ihr genehmen Politik zu erzwingen!

So heißt es dann in diesem Kommentar: „Die Lage ist daher relativ einfach: Die USA möchten den ÖL-Preis möglichst niedrig haben, Länder wie Russland oder auch die OPEC möchten das nicht. Mit der Macht über das Öl in Venezuela haben die USA die Macht, auf Jahre den Öl-Preis niedrig zu halten und das ist gut für die USA und für die ganze Welt und mit dem Tech-Know-How der US-Firmen könnte Venezuela wieder auf die Beine kommen.“

Weil die USA das Interesse haben, den Ölpreis in ihrem Sinne zu beeinflussen, hätten sie auch das Recht, die Ölquellen Venezuelas sich selbst anzueignen.

"Es geht ums Öl und das ist gar keine so schlechte Botschaft für die Welt und auch für uns UND die Heuchelei vom 'Völkerrecht'."Eine Analyse von Roland Noé.“

Aber eine so nackte Machtpolitik braucht doch noch einer ideologischen Ummäntelung, damit sie zumindest in der Kath net Leserschaft und unter den Staatsbürgern, die noch meinen, daß die Politik auch moralisch zu sein habe, bejahbar wird. Die wird nun so präsentiert:Mit der Wiedereinführung einer freien Marktwirtschaft durch eine demokratische Regierung könnten das Land und auch die Menschen in einigen Jahren wieder eines der reichsten Länder der Region werden. Das wird nicht einfach und wird dauern, doch besser ein durchaus großer Schritt in die richtige Richtung als gar keiner.“

Das Argument lautet also: Das Ziel der Einführung der Marktschaft und der Etablierung der Demokratie rechtfertige es, wenn die USA andere Länder bekriege und mit ihrer Macht dann diese Ziele durchsetze1. Daß dabei die USA vorrangig ihre Eigeninteressen verfolge, delegitimiere einen Krieg bzw Militäraktionen nicht, da ja die dann eingesetzte Marktwirtschaft und die Demokratie dem angegriffenen Volke zugute kommen würde. Um der Universalisierung der Marktwirtschaft und der Demokratie willen sind Kriege damit „gerechte Kriege“!

Das widerstreitet dem Völkerrecht auf das Elementarste. Nehmen wir mal an, die Regierung des Irans wäre fest davon überzeugt, daß nur in einer islamistischen Staatsordnung die Menschen und alle Völker gut regiert würden, dann dürfte diese Regierung gegen die ganze Welt Krieg führen, weil sie ja nur das Allerbeste für alle Menschen möchte. Ihr Pech ist nur, daß sie dazu nicht die Militärmacht hat, aber Gott sei es gedankt die USA!2 Wer so das Recht des Stärkeren propagiert, will die ganze Welt in „Wildwest“ verwandeln, in der stets besserer Revolverschießer siegt und deswegen auch im Recht ist. Denn Gott ist mit den Siegern.Vulgärer kann man den amerikanischen Imperialismus, sein Recht, alle anderen Völker sich zu unerjochen nicht legitimieren.

Aber schon jeder Cowboy weiß ja, daß Recht,Gesetze alles nur bureaukratische Hindernisse für den Freiheitsliebenden sind: Der Revolver schafft das einzig gültige Recht! 

Das Gebet: "Gott schüze Venezuela" hat sich nun auch erübrigt da "Gottes eigenes Land" (God's Own Country) die USA diese Aufgabe zufriedenstellend erledigt.

72 Prozent der Deutschen sollen nach einer Umfrage die Militäraktion der USA als nicht gerechtfertigt ansehen! Ein erfreulich hohes Maß an Verstänndnis für Recht. 

Zusäze: 

"Das US-Justizministerium hat kurz vor der ersten Anhörung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vor dem Bundesgericht in New York die Anklageschrift massiv überarbeitet und einen der zentralen Vorwürfe, dass Maduro Chef des Drogenkartells „Los Soles“ sei, zurückgenommen. Kanzler Merz hatte bei seiner ersten Stellungnahme zum US-Angriff ebenfalls auf die angeblich zentrale Rolle von Maduro und Venezuela im internationalen Drogengeschäft verwiesen. Gleichzeitig spricht das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) davon, dass Venezuela, sowohl was Drogentransfer als auch Drogenproduktion angeht, nur eine marginale Rolle spielt, insbesondere was den Export in die USA angeht."  zitiert: "NachDenkseiten" 9.Jänner 2026:

Ich möchte noch auf die sehr guten Artikel der "NachDenkseiten" zu dieser Causa verweisen, etwa am 8.Jänner 2026: "Der wilde Westen kehrt zurück"


1Die zwei Opiumkriege, 1839 bis 1842 und 1856 bis 1860 , die England gegen den Schurkenstaat China führte, um den freien Verkauf von Rauschgiften in China zu erwirken, waren so Menschenrechtskriege, da China das Recht, unbehindert Geschäfte zu machen, behinderte und so gegen die Marktwirtschaftsordnung verstieß.

2Nun war der amerikanische Präsident bei Kath net aber auch in der „Tagespost“ob seines nichtkonfrontativen Kurses gegen Rußland, dem Hort des Bösen,,in Kritik geraten, aber jetzt begeistert man sich für dien imperialistisch regierenden Trump.

Montag, 22. Dezember 2025

Wie man Weihnachtskrippen mißbraucht oder: Kath de setzt seinen Anti- Trump -Kampf fort: Massenedeportationen in den USA

 

Wie man Weihnachtskrippen mißbraucht oder Kath de setzt seinen Anti- Trump -Kampf fort: Massenedeportationen in den USA


Liebe Leser, Sie mögen sich bitte dieses Szenario einmal vorstellen: Nachdem Sie Ihre Haustüre aufgeschlossen haben, steht in Ihrem Wohnzimmer eine Gruppe von Menschen, die nun erklärt, in Ihrem Hause wohnen zu wollen. Sie habe dazu ein Recht, schließlich zählten Sie zu den Gutverdienern und so stünden Sie in der Pflicht, Ärmeren ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Ihrem Daheim zu gewähren! Sie dürften diese Einwanderer nun nicht zum Verlassen Ihres Hauses auffordern, denn es gäbe das Menschenrecht, daß jeder sich in jede Wohnung einquartieren dürfe, dort leben zu dürfen, solange es den Eingewanderten gefiele.

Papst Leo XV. Stellte nun zu dieser Causa fest: "Jedes Land hat das Recht zu bestimmen, wer, wie und wann Menschen einreisen dürfen." Allerdings muß man sehr lange suchen, bis man dieses Zitat findet. Ki findet es nicht! Es steht aber in dem Kath net Artikel am 19.11.2025 und dabei wird kommentierend hinzugefügt: „Papst Leo hat gestern gegenüber Journalisten noch einmal die Frage der Migrationspolitik in den USA angesprochen. Sein Ton ist deutlich anders als bei Franziskus.“

Aber was müssen wir nun auf der Antitrumpkampfseite Kath de zu dieser Causa lesen: „Politische Krippen spalten Amerikas Kirchen .Jesus in Handschellen: Wenn Weihnachtskrippen politisch werden.“ (20.12.2025) Daß Weihnachtskrippen in den USA für eine politische Antitrumpropaganda instrumentalisiert werden,begeistert natürlich.Endlich sind die für was nützlich! So heißt es dann in diesem Artikel: „In einem anderen Vorort von Chicago, unweit einer Einrichtung derselben Behörde, steht an der Krippe der Urban Village Church ein schlichtes Schild. Keine Figuren, keine Szene, nur ein Satz: "Aufgrund von ICE-Aktivitäten in unserer Gemeinde ist die Heilige Familie untergetaucht." Ein nüchterner Hinweis, und doch ein Satz voller Flucht, Angst und Schweigen.“

Diese Weihnachtskrippenagitation ist nun völlig abstrus: Die heilige Familie ist nicht ausgewandert, denn sie machte sich aufgrund einer staatlichen Anordnung auf den Weg,um wo sie beheimatet ist,ihren Steuer-zahlverpflichungen nachzukommen. Wäre sie arm, dann bräuchte sie keine Steuern zu zahlen.Auch wenn das Kryptorevolutzern nicht gefallen wird: Die heilige Familie verhielt sich hier staatsbürgerlich.Das war zu den Zeiten Jesu keine Selbstverständlichkeit, gärte es doch unter dem jüdischen Volke wider die römische Besatzungsmacht. Gesetzestreu sich Verhaltende brauchten weder im Römischen Staat noch in den USA unterzutauchen, da die Polizei nicht nach ihnen fandet.

Und wie polemisiert nun Kath de? „Deportationen treffen die Kirche hart .All das geschieht vor dem Hintergrund verschärfter Ein-wanderungskontrollen in Bundesstaaten und Städten, deren lokale politische Verantwortungsträger diese harte Linie eigentlich ablehnen. Allein im September wurden in Illinois und Massachusetts nach Angaben der Behörden mindestens 2.000 Menschen festgenommen, heißt es laut dem Portal "Crux". Das Heimatschutzministerium gab Ende Oktober selbst bekannt, in diesem Jahr 527.000 "illegale Ausländer" abgeschoben und weitere 1,6 Millionen zur freiwilligen Ausreise bewegt zu haben. 66.000 Einwanderer befanden sich in Bundesgewahrsam – ein Rekord. Die Massendeportationen treffen die katholische Kirche dabei überproportional hart.“

Es wird absichtlich die Vokabel: „Massendeportation“ verwendet um der Assoziation mit den Deportationen in die Konzentrationslager willen: So ein schreckliches Unrecht ereigne sich da in den USA! Aber würde man den Text genauer lesen, stellte sich dem Leser doch die Frage: Warum darf denn ein Staat illegitim Eingereiste nicht in ihre Heimat zurückführen?Auch die gesetzten Anführungszeichen ändern ja nichts daran, daß diese Personen gesetzeswidrig eingereist und gesetzwidrig sich dann in den USA aufhalten.

Aber offenkundig meinen diese Weihnachtskrippenagitatoren und auch Kath de, daß Menschen das Recht hätten, gesetzeswidrig sich zu verhalten: Allein, was ICH will, zählt. Ein Menschenrecht, daß jeder in das Land, das ihm gefällt einwandern und dort dann auch leben dürfe, existiert nicht. Es gibt ja auch nicht das Recht, daß jeder von einer Familie, weil es ihm in ihr besser gefällt als in der seinigen, adoptiert werden müsse.



Nun könnten aber solche Antitrumpkatholiken sich auf die Behauptung, daß ihr Gewissen sie dazu verpflichte,illegal Eingereiste zu schützen, stützen. Hierzu möchte ich auf den sehr guten Essay Joseph Kardinal Ratzingers verweisen: „Wenn du den Frieden willst...Gewissen und Wahrheit“1 Das Gewissen kann nicht als Rechtfertigungsgund für offensichtlich nicht moralisch akzeptables Verhalten genutzt bzw vernutzt werden.Hegel zitiert dabei Ratzinger zustimmend,wenn Hegel urteilt,daß das Gewissen „als formelle Subjektivität“ „auf dem Sprunge“ sei,“ins Böse umzuschlagen.“2

Völlig unreflektiert wird in dem Diskurs über die Migration auch, ob denn nicht eine solche Abwendung von der eigenen Heimat ein Vergehen wider das Gebot der Nächstenliebe ist, daß sich der Flüchtende seinen Verpflichtungen seiner Heimat gegenüber so sich entzieht. Daß durch eine Masseneinwanderung von Fremden das Recht des Volkes, in das so eingewandert wird, sein Leben selbstbestimmt zu führen, in Frage gestellt wird, wird auch nicht ernsthaft erörtert. Daß eine enthomogenisierte Gesellschaft, eine multikultiviert in viele Parallelgesellschaften aufgelöste,ein hohes Konfliktpotential in sich trägt und ethnische Konflikte vorprogrammiert sind, wird ebenso nicht bedacht. Nicht nur der Kampf aller gegen alle ist eine Möglichkeit eines zerfallenden Staates, (Thomas Hobbes) sondern ebenso die Version ethnischer Kriege, in einem Staate, wie es zuletzt in dem Staate Jugoslawien sich ereignete zwischen Serben,Kroaten und Albanern, der dann auch noch religiös verstärkt wurde durch den Kampf der albanischen Muslime wider die serbischen und kroatischen Christen. 

 

Zusatz:

1,6 Millionen Ilegale, die freiwllig in ihre Heimat zurückkehrten, das ist eine gute Nahricht.









1Joseph Kardinal Ratzinger, Werte in Zeiten des Umbruchs,2005, S.100 – 122.

2A.a.O.S.101, Fußnote 1.

Mittwoch, 30. Juli 2025

»Bald wird es kein Europa mehr geben!« Oder die Selbstaufgabe des Abendlandes

 

»Bald wird es kein Europa mehr geben!« Oder die Selbstaufgabe des Abendlandes



Wer wissen möchte, warum der jetzige Präsident der USA neben Putin und der AfD zu den meist verketzerten Personen in der Medienwelt gehört, der braucht nur den Artikel: „US-Präsident Trump zur falschen Migrationspolitik der EU:»Bald wird es kein Europa mehr geben!«“ der Internetseite: „Freie Welt“ vom 29.7.2025 zu lesen. Da stehen Dinge geschrieben, die so unerhört sind, daß diese Präsidentenrede woßhl die „seriöse“ Presse nicht zitiert, sagte er doch tatsächlich:

»Wir müssen die Einwanderung eingrenzen und in Ordnung bringen. Sonst wird es kein Europa mehr geben«, sagte der amerikanische Präsident vor Reportern vor Ort in Schottland. Er erklärte, die Einwanderungspolitik der Politiker »tötet Europa.Wir müssen diese schreckliche Invasion stoppen.“

Diese Aussage verstößt gegen die Dogmen der politischen Korrektheit in unzumutbarer Weise: Die „Einwanderung eingrenzen“, das dürfe Europa nicht, denn es sei verpflichtet, unbegrenzt viele Fremde aufzunehmen, bloß weil sie bei uns, und isb in Deutschland leben möchten. Daß die Intention der Gewährung eines Asyles, verfolgten Menschen einen Schutz zu gewähren ist, wird dabei völlig verdrängt und stattdessen eine Art Weltrepublik propagiert, daß jeder Erdenmensch das Recht hätte, als ein Staatsbürger in jedem Lande seiner Wahl zu leben. Das paßt zu einer Anthropologie, daß jeder sein Geschlecht frei sich auswählen könne und dürfe, wenn ihm das eigene mißfällt. Ja jeder Mensch dürfe für sich, reiche ihm die Auswahl zwischen den zwei Geschlechtern, dem weiblichen und dem männlichen nicht, neue kreieren, die dann auch noch von jedermann anerkannt werden müsse.

Der Wille zum Erhalt des Eigenen, daß Europa europäisch, Deutschland deutsch,England engländisch, Rußland russisch usw bleibt, gilt als nationalistischer Exzeß oder als rassistisch, da so Europa als weißer Kontinent sich erhalten wolle. Der Selbsterhaltungswille wird so als moralisch illegitim verteufelt. In der Katholischen Kirche wird dieser Wille als völkischer Nationalismus difamiert.

Aber das Verwerflichste ist nun, daß hier von einer „Invasion“ gesprochen wird. Hiermit wird ja völlig verkannt, daß die Fremden nur zu uns kommen, um unser trist es Leben zu bereichern, um ein interkulturelles Lernen zu ermöglichen, ja, einfach uns zu beglücken. Wenn es dann Probleme mit diesen Kulturüberbringern geben sollte, dann doch nur, weil in Europa zu viele Abneigungen gegen jeden Fremden hegten und so sie nicht herzlich willkommen heißen wollen.

So konnte auf Kath de, einem Kanonenboot der politischen Korrektheit dieser Merkel-Bejubelungsartikel erscheinen: „Flüchtlingsbischof verteidigt berühmten Merkel-Satz von 2015 Heße zu "Wir schaffen das": "Haben nicht alles geschafft, aber viel." 29.7.2025. Nur stellt sich dabei die Frage, was wir denn da schaffen sollten? Spricht nicht aus der Politik der offenen Grenzen, daß wir jeden reinlassen, der rein will, bloß weil er rein will, die Lebensmüdigkeit, der Überdruß der Europäer und seiner Völker an sich selbst? Die Völker Europas sind des Lebens müde geworden, geben sich der Dekadenz hin und bejubeln so gar ihren eigenen Untergang.

Der amerikanische Präsident in seiner rustikalen Lebensbejahung stößt hier auf ein sich der Dekadenz hingebenden Europa. Diese Dekadenz hat sich nun auch in die Katholische Kirche eingefressen und verhindert ein Aufbäumen von ihr gegen ihre Selbstauflösung in einen linkshumanisten Sozialverein. Wer unsere Lage verstehen will, muß sich um ein Verstehen des Phänomes der Dekadenz bemühen, eine große Aufgabe.


Mittwoch, 16. April 2025

Habeamus Papam – noch viel erfreulicher: Wir haben wieder einen Feind, den Teufel!

 

Habeamus Papam – noch viel erfreulicher: Wir haben wieder einen Teufel!



Was für ein klägliches Evangelium ist doch der Ausruf: „Wir haben einen (neuen) Papst, oder: „Jesus ist wahrhaftig auferstanden, ER lebt!“, denn der jetzige zu dem Reformpapst hochstilisierte Franziskus hat nicht das Frauenpriesterum eingesetzt und noch nicht alle Dogmen der Kirche für irrelevant erklärt und so seine enthusiastischen Jünger enttäuscht und wer interessiert sich noch für das ewige postmortale Leben,aber daß die teufelslose Epoche ihr Ende gefunden hat, das ist doch das wahre Evangelium! Jetzt ist Schluß mit der postmodernistischen Unübersichtlichkeit, die der staatstreue Philosoph Habermas1 verurteilte, wir leben wieder in einer klaren Welt, in der den Guten die Bösen gegenüberstehen, in der alle Übel der Welt auf diese bekannten Urheber zurückzuführen sind.Jeder weiß, wo er zu stehen hat und gegen wen er zu kämpfen hat. Die Medienwelt überfordert ihre Konsumenten nicht mehr sondern offeriert uns ein klares Weiß-Schwarz- Bild, eine konsumentenfreundliche Kompexitätsreduktion ermöglicht nun jedem,klar zu sehen, wo er sich zu positionieren habe, will er zu den Gutmenschen gehören.

In einem aufklärerischen Überschwang wurde zwar eine zeitlang der Abschied vom Teufel proklamiert und auch praktiziert, aber dann drängte sich doch die Einsicht auf, daß wir nicht ohne einen Teufel auskämen. Da der ursprüngliche und wahre Teufel dem Programm der Entmythologisierung der Kirche zum Opfer fiel wie auch die Engel, bedurfte es eines Ersatzteufels. Die Verteufelung von bestimmten Menschen schuf so die Surrogatsteufel. Als erfahrener Horrorromanleser2 weiß man natürlich, daß auch im Reich des Bösen eine hierarchische Ordnung existiert, daß der Haupteufel von seinen niederen Chargen zu unterscheiden ist. Da sich aber dieser Hauptteufel in seinen Subalternen wirklich manifestiert, sind diese wirklich von daimonischter Qualität.

Daß Adolf Hitler die Rolle des Teufels in den Medien und nicht nur in ihnen übernommen hat, ist so offenkundig, daß es dafür keinen Beleg bedarf. Für Historiker ist nur die Frage relevant, seit wann er denn die Funktion des Teufels übernommen hat.Die politische Korrektheit verbietet es nun, Stalin im gleichzusetzen, denn damit würde die Einzigartigkeit des daimonischen Charakters Hitlers in Frage gestellt. Deswegen kann die einst selbst an den Universitäten beliebte Totalitarismustheorie, der Stalinismus sei genauso schlimm gewesen wie der Nationalsozialismus, nicht mehr gelehrt werden. Aber Hitler wäre kein Teufel, wäre er 1945 gestorben und damit aus dem Erdenleben verschwunden, nein, er muß stets neu sich inkarnieren, um in solchen Inkarnationen immer wieder auf das Neue sein Unwesen zu treiben.

Aktuell gelten als die Manifestationen dieses Teufels Putin3 und Trump. Sie sind geradezu aus der Hölle Aufgestiegene, die nun ihren bestialischen Krieg gegen das Gute in der Welt führen. Von katholischen Bistumsblättern angefangen bis zur Tagesschau, in allen seriösen Medien werden uns nun diese Zwei als Ausgeburten der daimonischen Unterwelt, also Hitlers präsentiert.Als die Unterteufel dieser unheiligen Dreieinigkeit fungieren dann alle „Rechten“, die „Ultraconservativen, die (Rechts)Populisten,die Traditionalisten usw. Ja ganze Heerscharen des Bösen treiben auf Erden ihr Unwesen, aber die mutigen Kämpfer gegen Rechts, des Aufstandes der Anständigen, so der damalige Kanzler Schröder, widerstehen: Sie führen ihre hl. Kreuzzüge gegen Rechts, gilt es doch, nun die Welt zu exorzieren4.

Die Epoche des miteinander über alles Reden ist passe, es gilt nun zuvörderst zu bestimmen, mit wem man nicht redet, wer auszuschließen ist. Die Katholische Kirche praktiziert dies nun wahrlich vorbildlich, aber auch die EKD kommt dieser neuen staatsbürgerlichen Pflicht überzeugend nach. Die Welt ist so nicht mehr komplex und unübersichtlich, sondern klar strukturiert, seitdem wir wieder wissen, wo der Teufel haust. Aber es bleibt nicht nur bei der Rhetorik: Ein gewaltiges Aufrüstungsprogramm gegen Rußland, durch eine gigantische Neuverschuldung finanziert, haben die zukünftigen Regierungsparteien, sekundiert von den „Grünen“ beschlossen, denn Deutschland soll nun auch kriegsfähig gemacht werden. Seit dem im politischen Diskurs der Feind Rußland wieder allgegenwärtig ist, ist auch der Krieg als ein Mittel der Politik wieder rehabilitiert. Mit einem „Diktator“ könne man nicht verhandeln, der verstünde nur die Sprache des Krieges. So war es gut, daß England alle Vorschläge Hitlers zur Beendigung des Krieges 1939f abgelehnt und stattdessen ganz auf die Karte des Krieges gegen ihn gesetzt habe. Aber nun ist da noch der andere Feind Donald Trump: Soll gegen den auch Krieg geführt werden, oder soll der Gutmensch seine Hoffnung auf dessen Sturz durch die Antirechtskämpfer der USA setzen?

Wie naiv mutet da R.Bultmanns Behauptung an, daß der modern-aufgeklärte Mensch keinen Sinn mehr für mythologische Vorstellungen haben könne,kommt er doch offensichtlich nicht ohne einen veritablen Teufelsglauben aus.

1.Corollarium 

Wir leben wohl in einer Zeit, in die Antwort auf die Frage, wenn siehst du als den hassenswerten Feind an,mehr über den Gefragten aussagt, als früge man ihn, wen oder was er liebe.  

2.Corollarium

Die "Freie Welt" schreibt am 15.4.2025 in dem Artikel zu Calin Gorgescu:  "Der rechte rumänische Präsidentschaftskandidat Călin Georgescu, der an der Wiederholung der im Dezember annullierten Wahl nicht mehr teilnehmen darf, hat seinen Widerstand gegen die Kriegspläne der NATO bekräftigt. Dem renommierten US-Journalisten Tucker Carlson sagte er jetzt im Interview, die NATO brauche Rumänien und wolle „den dritten Weltkrieg von Rumänien aus starten“. Er sei auch der Meinung, daß seine klare Haltung in der NATO-Frage einer der Hauptgründe gewesen, warum seine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl verhindert wurde."













1Der Philosoph des herrschaftsfreien Diskurses, in dem nur die Qualität des Argumentes zählen dürfe, war nun aber auch der, der energisch den Ausschluß Ernst Noltes aus dem Diskurs forderte, da ihm seine Thesen zum Nationalsozialismus mißfielen.

2Ich verweise hier auf die sehr populären Horrorromanserien: „Tony Ballard“, „Professor Zamorra“ und „John Sinclair“, Edgar A. Poe und H.P.Lovecraft sind diesbezüglich unergiebig.

3So beglückte das ZDF uns mit der sensationellen Erkenntnis: „Steckt Rußland hinter der Terrorwelle?

 Wenn das ZDF Verschwörungstheorien sendet“.Junge Freiheit am 15.4.2025: Putin sei der Auftraggeber des islamistischen Terrors!

4Die Linksextremistin Hanna Schiller, Hammerbande, angeklagt wegen versuchten Mordes, erhält 27.Bundespreis für »Kunststudierende«, dotiert mit 30.000 Euro.“ berichtet die „Freie Welt“ am 15.4.2025 in einem Art zur aktuellen Kunst; das Opfer war ein „Rechter“, der Mordversuch so ein Kunstwerk!



Dienstag, 1. April 2025

Der Bürger muß in der Demokratie unter Aufsicht gestellt und wenn nöig,entmündigt werden plus Zusatz

 

Der Bürger muß in der Demokratie unter Aufsicht gestellt und wenn nöig,entmündigt werden


In Frankreich drohte Arges, daß die Partei von Marine Le Pen die nächsten Präsidentenschaftswahl gewinnen könnte.Das Volk lief Gefahr, in völliger Verblendung, die falsche Person. Frau Le Pen zu wählen, eine französische Patrioten,die als solcher für das Europa nicht tragbar ist. Aber ein französisches Gericht stoppte diesen Alptraum, in dem ihr für 5 Jahre das passive Wahlrecht entzogen wurde. Vgl dazu den Artikel der „Jungen Freiheit“ vom 31.3.2025 :“Marine Le Pen verurteilt – Wahlrecht abgesprochen.“

Das ist nun kein Einzelfall: In Rumänien gewann im ersten Wahlgang zum Entsetzen aller politisch Korrekten ein als prorussisch und rechtsextremistisch diffamierter Kandidat. Herr Georgescu die meisten Stimmen! Aber dann wurde dieser Wahlgang für ungültig erklärt mit der obskuren Begründung, daß es Internetseiten gegeben hätten, isb das vermaledeite „Tic-Toc“, wo Werbung für diesen Kandidaten gemacht worden sei und das sei ein manipulativer Eingriff in das Wahlgeschehen gewesen. Aber bei einer Neuansetzung der Wahl drohte wieder ein Erfolg dieses nicht prowestlichen Politikers. Da griff man zur Notbremse und das zur Wahlzulassung zuständige Gericht verbot diesem Politiker die Zulassung zur Präsidentenschaftswahl. Die Medien jubeln über diesen Sieg der wehrhaften Demokratie, selbst die rechtsradicale Partei: „Der 3.Weg“,da sie wie alle anderen Seriösen einen klar antirussischen Kurs fährt.

Wenn die Bürger drohen, ihr Wahlrecht zumißbrauchen, indem sie den Eurokraten Nichtgenehme wählen wollen, dann muß das eben verhindert werden.Die Kandidatur Falscher wird so eben einfach verhindert.

Der Fall eines übergriffigen Klassenlehrers soll hier nun das Eigentümliche dieses Demokratieverständnisses veranschaulichen: Ein Klassenlehrer wollte seine Schüler zu einem Mehrbücherlesen motivieren, indem er eine Klassenzimmerbibliotek einrichtete: Wir Schüler durften da von uns ausgewählte Bücher zum Ausleihen reinstellen, mit dem Gütesiegel, von einem Klassenkameraden empfohlen, versehen. Dann kam es aber zu einer Katastrophe: Immer mehr Comichefte tauchten in der Bibliothek auf und wurden, kaum hineingestellt, auch schon entliehen.Der Klassenlehrer zog ob dieses Mißbrauches die Notbremse und löste die Bibliothek auf.Das war pädagogisch nicht klug und übergriffig. Im Geiste der „wehrhaften Demokratie“ wäre es gewesen, hätte er eine Vorzensur eingeführt, daß nur von ihm Genehmigtes in die Bibliothek hineingestellt werden dürfe.

Das ist das Prinzip der wahren Demokratie: Solange nur wenige ihr Wahlrecht mißbrauchen, werden auch nach rechts oder nach links abweichende Parteien und Kandidaten zugelassen,besteht aber die Gefahr, daß die liberaldemokratischen Parteien, von linksliberal bis zu wirtschaftsliberal nicht mehr die Mehrheit der Stimmen auf sich ziehen können, dann müssen die Nichtliberalen verhindert werden, indem einfach wie in Rumänien und Frankreich deren Kandidatur verboten wird. In den USA mißlangen alle Versuche, Trump die Kandidatur zu verbieten, aber jetzt soll wenigstens eine dritte verhindert werden, damit das Volk nicht noch einmal den Falschen wählt.

Die die Macht Innehabenden bestimmen so, welche Parteien und Kandidaten das Volk wählen darf und läßt auch Inakzeptable zu, solange nur wenige für sie votieren. Wenn aber die Macht dieser demokratischen Blockparteien gefährdet ist, dann können die nicht zu diesem Block Gehörigen verboten werden, bzw ihnen ihre Kandidatur verboten werden. So wurde in Griechenland auf Druck der EU die europakritische Partei „Die Morgenröte“ verboten. Da die Verfassung Griechenlandes aber kein Parteienverbot kennt,mußte diese Partei erst als eine kriminelle Organisation verurteilt werden, die dann als solche verboten wurde. 

Wie sieht es nun diesezüglich in Deutschland aus? Es spricht einiges dafür, daß nun die einzig reale Oppositionspartei verboten werden soll. Die "Junge Freiheit" schreibt dazu am 1.4.2025 "Inzwischen haben die Fraktionsgeschäftsführer von Grünen und SPD angekündigt, einen Antrag auf Verbot der zweitstärksten Fraktion im Bundestag auf die Tagesordnung zu setzen, sobald der Verfassungsschutz sein Gutachten präsentiere. CDU-Chef Friedrich Merz signalisierte, er werde seinen Abgeordneten empfehlen, den Antrag zu unterstützen, wenn die Agenten im Auftrag des BMI die AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ einstufen.Nur mit den Stimmen der Unionsfraktion bekäme das Vorhaben eine Mehrheit im Parlament. SPD, Grüne und Linke stehen inzwischen nahezu geschlossen hinter dem Parteiverbot."

 

Grundlegend ist so der Generalverdacht, daß der mündige Staatsbürger seine Freiheit politisch mißbrauchen könnte und daß er so vor sich selbst zu beschützen ist: Es muß ihm also die Möglichkeit eines Mißbrauches genommen werden, wenn die Gefahr besteht, daß zu viele ihre Freiheit mißbrauchen. 

Als die türkische Regierung erwog, daß Volk selbst über die Wiedereinührung der Todesstrafe entscheiden zu lassen, erklärte die Eurokratie, daß, wenn diese Abstimmung durchgeführt würde, die Beitrittsverhandlungen zur EU mit der Türkei sofort beendet würden, da über eine so gewichtige Causa das Volk nicht selbst bestimmen dürfe.  

Die Feministin und Lebensgefährtin des Philosophen der Freiheit, J.P.Sartre,Simone de Beauvoir bringt das Problem des Mißbrauches der Freiheit so auf den Punkt : „Keine Frau sollte berechtigt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder zu erziehen. Die Gesellschaft sollte anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, gerade weil, wenn es eine solche Wahl gibt, zu viele Frauen diese Wahl treffen werden.“1 Damit also die Freiheit nicht mißbraucht werden kann, muß die Möglichkeit des Mißbrauchens verhindert werden: Jede Frau habe ihr Leben so frei zu bestimmen, wie es ihr der Feminismus vordiktiert. Deshalb wird jetzt ja auch in allen Medien gegen die Frauen gehetzt, die sich für ein traditionelles Frauenleben einsetzen, daß die Frau ihr Glück in der Liebe und in der Familie findet und nicht in erster Linie im Berufsleben. Kinderkriegen wollen, ist eben etwas Reaktionäres und Rechtes.

Also: Da der Mensch zu sehr zum Mißbrauch seiner Freiheit neigt, müsse eben die Demokratie ihnen beaufsichtigen, daß er auch wirklich denkt und handelt, wie es ihm die Eurokraten halt vorschreiben. So feiert die Demokratie in dem Verbot nichtgenehmer Kandidaten ihren größten Triumph, nur daß das in den USA mißlang, aber die können ja noch von Frankreich und Rumänien lernen! 

Zusatz

Gott erlaubte dagegen gar dem Teufel, im Paradies das Wort zu ergreifen. Das hätte Gott,wäre er demokratisch gesonnen, nicht getan. 



Donnerstag, 27. März 2025

Die Bischöfe Europas – ganz auf der Linie der Eurokraten, wenn es um Krieg geht

 

Die Bischöfe Europas – ganz auf der Linie der Eurokraten, wenn es um Krieg geht



Es gehört wohl immer noch zum guten Ton der Kirchengeschichtsschreibung, Eusebius von Caesarea einer zu großen Nähe zu Kaiser Konstantin vorzuwerfen, ohne dabei zu berücksichtigen, daß dieser Kaiser nicht nur die Christenverfolgung durch den römischen Staat beendete und die Konstantinische Epoche eröffnete, in der die Kirche in ihrer Cooperation mit dem Staat die Welt christlich zu gestalten versuchte.Ja, profilierte Kritiker dieses Kirchengeschichtsschreibers sahen in der Kritik dessen politischer Theologie gar das Ende jeder politischen Theologie, daß es keine legitime politische Theologie mehr geben könne.1

Aber was soll man denn nun sagen zu der aktuellen politischen Theologie der Bischöfe Europas, die sich so vollkommen den politischen Vorgaben der Eurokraten unterwerfen und dabei auf jegliche Selbstständigkeit verzichten? „Bischöfe in der EU: Kirche muss bei Aufrüstungsdebatte mitreden“ lautet so die Meldung zu dieser Causa auf der quasi offiziellen und stets hundertprozentig korrekten Internetsauftrittsseite: Kath de. Übersetzte die „Einheitsübersetzung“ noch, ganz vom Geiste der Friedensbewegung verführt die Seligpreisung: „Selig sind die Sanftmütigen“ mit: „“Selig, die keine Gewalt anwenden“(Mt 5,5), so würde man jetzt am liebsten übersetzen; „Selig, wer das Aufrüstungsprogramm der EU unterstützt und wer diplomatische Friedenslösungen des Ukrainekonfliktes ablehnt.“ Die 2 politischen Parteien, die sich für den Primat einer diplomatischen Lösung dieses Konfliktes aussprechen, die AfD und die Partei von Frau Wagenknecht, werden als für uns Katholiken unwählbare diffamiert, nur der Primat des Schlachtfeldes sei bejahbar.

Die Bischöfe machen sich dabei ganz einfach die Sichtweise der Nato zu eigen, die die gesamte Vorgeschichte dieses Krieges ausblendet, um der russischen Regierung allein die Schuld an diesem Kriege zuzuschreiben, daß sich als unabhängig erklärte russische Republiken Rußland um eine militärische Hilfe gegen die Ukraine baten, die versuchte, diese Republiken militärisch zurückzuerobern und seit zig Jahren ihren Krieg gegen diese russischen Republiken führte. Es wird dabei völlig die Expansionsolitik der Nato und der EU ausgeblendet, nach der Implosion des Ostblockstaaten den ganzen Osten in die Nato und die EU zu integrieren als ein einziges Bollwerl gegen Rußland, daß dabei isb die Ukraine als ein Frontstaat gegen Rußland ausgebaut werden sollte.

Stattdessen wird von dem Friedensprojekt der EU und der Nato geredet und dabei war die Gründungsintention dieser 2 Organisationen die, erstens Deutschland klein zu halten, und zweitens Rußland aus Europa herauszudrängen und drittens alle Ostblockstaaten in das westliche Europa zu integrieren2, um dies Europa unter die Vorherrschaft der USA zu stellen. Dies Konzept wird nun aber durch die neue amerikanische Regierung selbst infrage gestellt. Idealtypisch lassen sich zwei Verständnisse der amerikanischen Außenpolitik unterscheiden: Das erste versteht die USA, um es in der christlichen Sprache auszuformielern, als das neue Land, in dem die Menschen leben wollen, die den Kontinent des Alten Adams hinter sich lassen wollen, um ganz neu anzufangen als neu geborene Bürger. Eine Konzentration ganz auf sich und die Abschottung von der alten Welt, der adamitischen soll so das Verhältnis der USA zur Restwelt bestimmen. Der jetzige US-Präsident kann als ein gemäßigter Vertreter dieser Option angesehen werden. So sind Schutzzölle, die Abwehr von einer massenhaften Einwanderung und die Abkehr von der Nato Elemente dieser politischen Ausrichtung. Das zweite ist weltmissionarisch expansistisch: Die ganze Welt soll veramerikanisiert, verwestlicht werden, denn die amerikanische Kultur sei die allerbeste für alle Menschen der ganzen Welt. In diesem Geiste führte die USA den „kalten Krieg“ gegen den Osten und wollte die Integration aller Staaten des Warschauer Paktes in die Nato und die EU als von der USA beherrschte Bündnisse. Der amerikanische Präsident Biden vertrat diese Linie und suchte deshalb die Konfrontation mit Rußland, indem er die Ukraine zu einem Frontstaat gegen Rußland aufbauen wollte.

Nun muß die EU ihre Außenpolitik neu konzipieren, indem sie nun neu aufgestellt den aggressiven Kurs gegen Rußland selbstständig weiterführen will. Das verlangt eine gewaltige Aufrüstung, will man doch kriegsfähig gegen Rußland werden. Das reicht aber nicht, es muß auch eine Kriegsbereitschaft gegen Rußland erzeugt werden. Das ist nun eine vorangige Aufgabe der Medien. Das alte und neue Feindbild Rußland muß agitiert werden. Der Ruf wird erhört: Selbst Internetseiten, die sich eher durch eine kritische Distanz zu den Bischöfen Deutschlands mit ihrer Kirchenreformagenda auszeichnen,wie „Kath net“ und die „Tagespost“ propagieren dies alte und nun neu reaktivierte Feindbild: Rußland.

Die Bischöfe Europas erklären nun, vgl dazu den obigen Kath de Artikel ihre vollste Zustimmung zu diesem Kriegskurs und betonen, daß sie aktiv dabei mitmachen möchten3. Die Zeiten der Sympathie für die deutsche Friedensbewegung ist vorbei, jetzt müßten eben alle den Gürtel enger schnallen für die Neuauflage der „Kalten Kriegspolitik“, für das dazu notwendige Aufrüstungsprogramm. Dabei will die Kirche in Deutschland isb den Kampf wider die AfD und auch gegen das Bündnis Wagenknecht verschärfen, denn die Zeiten des Miteinanderredens und Dialogisierens seien zuende. Es gälte nun, den Feind im Inneren und und im Osten zu bekämpfen. Aber es kann nicht einfach die Kalte Kriegsrhetorik repristiniert werden, es muß auch der neue Feind: die USA unter ihrem Präsidenten Trump attackiert werden.So viel von der Kirche gutgeheißene Feindschaft war schon lange nicht mehr! Das soll nun der kirchliche Beitrag zur EU-Politik sein. Selbst einem Eusebius von Caesarea wäre das ein Zuviel an Unterwerfung unter den Staat gewesen! 

1.Zusatz:

Eusebius sah in dem Kaiser Konstantin einen christlichen Kaiser, aber was hat der "Freie Westen" noch mit der christlichen Religion gemein? Faktisch setzt die heutige Theologie die Ideologie des Liberalismus mit der christlichen Religion ineins.

2.Zusatz

Für die deutschen Bischöfe ist die Frage nach unseren eigenen deutschen Interessen in diesem Ukraoniekonflikt eine völkisch-nationalistiches Anliegen, als ob das Gebot der Nächstenliebe die Liebe zu sich selbst verböte. 

3.Zusatz:

"Zuerst" meldet am 27.3.2025: "BND-Chef gegen Ukraine-Frieden: „Am besten, wenn der Krieg noch fünf Jahre weitergeht“

 



1Carl Schmitt behandelt ausgiebig und tiefgründig dies Thema in seiner „Politischen Theologie“.

2Deshalb verhinderte die EU ja auch die Kandidatur eines nicht prowestlich gesonnenen Kandidaten zur Präsidenschftswahl in Runänien, da er drohte, die Wahl zu gewinnen. Ein solcher Präsident paßte eben nicht in die Antirußlandpolitik der EU.

3In dem Bistumsblatt Passau wird so inzwischen jetzt regelmäßig auf der Seite 2 gegen den US-Präsidenten Trump polemisiert, evtl gar häufiger als gegen den Feind Putin. Daß die Russisch-Orthodoxe Kirche in den Medien nur noch verabscheut wird, ist schon eine selbstverständliche Praxis, mit ihr gibt es keine Ökumene mehr.

Donnerstag, 20. Februar 2025

Die Propagandamaschienerie der Kirche läuft auf Hochturen- keine Zeit mehr fürs Evangelium!

 

Die Propagandamaschienerie der Kirche läuft auf Hochturen- keine Zeit mehr fürs Evangelium!



Die allerwichtigste Aufgabe der Kirche besteht offenkundig in dem Kampf wider den just neu gewählten Präsidenten der USA und gegen alles, was rechts von der Politik der Bundeskanzlerin Merkel verortbar ist.Ja, wir erleben gute Zeiten für Propagandisten, denn nun kann klar zwischen den Guten und den Bösen unterschieden werden und wer so zu bekämpfen ist. Der Standpunktkommentar von Kath de am 20.2.2024 zeigt nun , wie man auf jegliche Agumente verzichtend einfach nur noch gegen den Feind polemisiert.Aber im Übereifer des Kämpfens kann man dann schon Eigentore schießen.

Der Standpunktkommentar ist, wen wunderts, dem Lieblingshaßobjekt Grün-Roter Christen gewidmet, dem zu vermaledienden Donald . Er sei ein „starker Mann“, bzw jemand, der sich so selbstinszeniert und der damit auch noch erolgreich ist, da zu viele Bürger der USA auf einen „starken Mann“ ihre Hoffnung setzten, daß er die Probleme des Landes schon lösen könne, da er ein „starker Mann“ sei. Dabei spielt diese Charakterisierung Trumps an das Narrativ an, daß wir Deutschen 1933 massenhaft Hitler gewählt hätten, da er sich uns als der „starke Mann“1 verkauft hätte, der eben ob seiner Stärke alle Probleme lösen könnte. Mitzuhören ist dabei als der Subtext zu diesem Narrativ, daß demokratische Politiker keine „starken Männer“ seien, da sie demokratisch seien,sodaß sie auch keine Problemlösungen versprechen, daß wir Bürger eben nicht zu viel von einer demokratischen Regierung erwarten dürfen, da nun mal die Probleme überkomplex seien, sodaß es eben keine sogenannten einfachen Lösungen geben könnten, die halt nur „starke Männer“ ver-sprechen.

Aber der Kommentar: „Verraten ist, wer auf "starke Männer" setzt“will nun auch dies Narrativ noch theologisch aufpäpeln und darum heißt es da:"Gesegnet […], der auf den Herrn vertraut." – Säkular ausgedrückt: Weise die Menschen, die wissen und danach handeln, dass sie nicht allein auf der Welt sind sondern Verantwortung tragen und Rechenschaft ablegen müssen: gegenüber den Schwachen und Schutzbedürftigen und gegenüber den kommenden Generationen – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht und Nationalität.“

Warum soll man den auf den Herrn vertrauen? Auf diese ernstzunehmende Frage gibt es nur diese Antwort: Alle Menschen, auf die wir unser Vertrauen setzen könnten, sind Schwächlinge im Vergleich zu dem allmächtigen Gott. Hören wir doch einmal dem jüdischen König Manasse zu, als er in höchster Not zu Gott betete:“Herr, Allmächtiger,Gott unserer Väter,Abrahams;Isaaks und Jakobs, und ihrer gerechten Nachkommen,der du Himmel und Erde und alles,was drinnen ist, gemacht hast,und hast das Meer gebunden durch das Gebot und die Tiefe verschlossen und versiegelt, durch deinen furchterregenden und herrlichen Namen, daß jedermann vor dir erschrecken und sich vor deiner großen Macht fürchten muß! Denn nicht zu ertragen ist dein Zorn,mit dem du die Sünder bedrohst“

Und dann erst heißt es: „Aber die Barmherzigkeit, die du verheißt,ist unermeßlich und unausforschlich.“

Dieses Gebet offenbart uns, warum auf diesen Gott wir vertrauen sollen, denn er ist allmächtig, aber gerade als der Allmächtige auch der beste Helfer aller, die sich ihm anvertrauen. Religionskritiker klatschen hier in die Hände, sei das doch nichts anderes als das Ideal des starken Mannes in den Himmel hineinprojziert. Theologisch verhält sich nun genau umgekehrt: Ein Starker kann und ist nur stark, da er Anteil hat an der Stärke Gottes. Wie alles Gute und Schöne nur ist als eine Partiziption an dem Gut- und Schönsein Gottes, so ist auch die menschliche Stärke eine Teilhabe an Gottes Stärke. Nur Gott kann Sünden vergeben, aber er gibt der Kirche einen Anteil an dieser seiner Vollmacht, sodaß die Priester der Kirche vollmächtig Sünden den Beichtenden vergeben können! Nur Gott ist der Herr über Leben und Tod der Menschen, aber er konstituiert den Staat als eine Teilhabe an dieser Macht, daß er gerechte Kriege führen darf und auch Todesurteile vollstrecken darf.

Wenn es eine signifikannte Differenz zwischen dem jetzigen Präsidenten der USA und seinem Vorgänger gibt, dann ist es diese: Der so vermaledeite jetzige Präsident setzt sich vehement für das Lebensrecht der Kinder im Mutterleibe ein, wohingegen sein Vorgänger ein fanatischer Befürworter des Rechtes auf die Tötung der Kinder im Mutterleibe war! Ja,die Zahlung von Entwickelungshilfen machte die vorherige Regierung abhängig von der Zustimmung von Programmen zur Förderung von „Abtreibungen“.Die These Malthus, daß an allem Elend der Welt die zu vielen Menschen schuld seien, daß nie genug Lebensmittel für alle Menschen produziert werden könnten, da die sich zu sehr vermehrten, bildet den Hintergrund dieser Art von Entwickelungshilfe: Den armen Ländern wird gesagt, daß sie viele Kinder töten sollten per Abtreibung, um so aus ihrem selbstverschuldeten Elend herauszukommen! Auch dient die Propagierung der Homosexualität dem Ziele einer Bevölkerungsreduktion im malthusischem Geiste.

Gibt es nun auf Erden Schwächere und Schutzbedürftigere als die Kinder im Mutterleibe? Nein, aber an genau die denkt dieser Kommentar nicht! An wen denkt dieser Kommentar dann, wenn nicht an diese? Jeder regelmäßige Leser von dieser immer hundertprozentig politisch korrekten Internetseite weiß natürlich, daß hier zu allererst an die „Flüchtlinge“, die Asylanten und die vielen in die USA illegal Eingewanderten zu denken ist. Daß ein Präsident zu erst an das Wohlergehen des Volkes denkt, das er als sein Staatsmann regiert, ist für solche Leser und dem Kommentar genau genommen eine unverzeihbare Sünde wider den Hl.Geist! Eine Mutter, die für ihre eigenen Kinder da ist und für sie sorgt, ist eben halt auch eine große Sünderin, denn sie müßte für alle Kinder der Welt, isb aber die für fremden dasein! 

Abstrus ist dabei, daß nun aus dem Vertrauen auf Gott gefolgert wird, daß der Christ politisch korrekt aktiv zu ein habe, denn wer vertraut, der erwartet doch etwas von dem, auf den er vertraut. Es drängt sich somit der Eindruck auf, daß hier Gott im Gegensatz zum Gott des Gebetes des Manasse nur noch der Appell zur Humamität ist.Das Evngelium verschwindet dabei völlig, indem es zum bloßen Aufruf zum sozialpolitischen Engagement umgeformt wird.  











1Die obligatorische Polemik wider den „starken Mann“ und damit wider einen „starken Staat“ dient hauptsächlich der Senkung des Anspruchsniveaus der Bürger seinem Staate gegenüber: Er habe halt eigenverantwortlich für sich selbst zu sorgen und dürfe nicht so viel vom „Vater Staat“ erwarten! Demokrtische Staaten legitimieren damit ihre Inkompetenz, gravierende Probleme zu lösen und lasten alles den Bürgern auf.

Montag, 27. Januar 2025

Wie ein antidomikanischer Domikanerpater die Polarisierungstendenzen in der Katholischen Kirche bekämpfen will – oder: Vorwärts im Kirchenkampf

 

Wie ein antidomikanischer Domikanerpater die Polarisierungstendenzen in der Katholischen Kirche bekämpfen will – oder: Vorwärts im Kirchenkampf

Dieser Standpunktkommentar (Kath de am 27.Jänner 2027) offenbart uns diese raffinierte Strategie: Die Kirche wird sich nur treu bleiben, wenn sie Polarisierung bekämpft“.Da heißt es nun: „In den USA haben neokonservative Kreise auch in der katholischen Kirche starken Zulauf, liberale Überzeugungen seien dagegen auf dem absteigenden Ast, so Pater Max Cappabianca. Er warnt die Kirche vor negativen Konsequenzen dieser Entwicklung.“

Ganz im Geiste von Kath de wird der innerkirchliche Feind klar markiert: Es sind „neokonservative Kreise“, wobei „Kreise“ leicht verschwörungstheoretisch konnotiert ist als in Hinterzimmer sich conspirativ Treffende. Dagegen verlieren die Liberalen an Gewicht, isb die Jesuiten als sagen wir mal die Avantgardetruppe der Linksliberalismus. Die Conservativen polarisieren, wohingegen die Liberalen ausgleichen. Nun präzisiert dieser Dominikaner sein Feindbild und zur Verblüffung jedes Lesers zählt er selbst den Dominikaner Orden in den USA zu dem Feind, dem er den liberalen Jesuitenorden und Papst Franziskus gegenüberstellt. So polemisert er nun gegen seinen eigenen Orden: „während die US-amerikanischen Dominikaner im Aufwind sind. Diese vertreten dort mit Berufung auf Thomas von Aquin teilweise faktisch fundamentalistische Positionen – die ganz im Einklang mit dem vatikanischen Lehramt der Kirche stehen!“

Das muß man sich vor Augen halten: Ein Dominikaner beschimpft den Dominikanerorden in den USA, weil dieser in Einklang mit dem bedeutendsten Dominikaner und Kirchenlehrer Positionen vertreten, die „teilweise funda-mentalistisch“ seien. Das Schlimmste an diesen „fundamentalistischen Positionen“ sei es nun, daß die gar im Einklang stünden mit dem Lehramt der Kirche. Fundamentalistische Lehren, die sich im Einklang mit der Lehre der Kirche befinden und die sich auf den größten Kirchenlehrer Thomas von Aquin berufen können, das ist einfach das Allerschlimmste für diesen Pseudominikaner. Nicht nur die conservativen Kreise sondern auch das Lehramt müsse eben bekämpft werden, wenn es nichtliberale also fundamentalistische Lehren vertritt.

Bitter konsterniert nun dieser Dominikaner: Tendenz ist: „Konservative Begegnungen und Gemeinschaften mit klaren Abgrenzungen gegen die Zumutungen der Moderne verzeichnen einen höheren Zulauf als liberalere, die sich mit einer hohen Ambiguitätstoleranz um differenzierte Sichtweisen auf die Gegenwart bemühen.“

Was hat das nun aber mit der Überwindung der Polarisierungtendenzen in der Katholischen Kirche zu tuen? Erstmal fordert dieser Artikel zum Kampf gegen die conservativen und fundamentalistischen Kreise in der Kirche auf, es soll also mehr als bisher gegen diesen innerkirchlichen Feind polemisiert werden. Dazu gehört dann auch die Theologie des Thomas von Aquin und die fundamentalistischen Lehren der Kirche. Politisch soll die Kirche nicht nur in den USA gegen Trump und Gleichgesinnte den Kampf aufnehmen, so wird in diesem Artikel die Polemik einer evangelischen „Bischöfin“ gegen den neu gewählten amerikanischen Präsidenten als vorbildlich bejubelt. Es gälte stattdessen, den Schulterschluß mit allen liberal Gesonnenen zu suchen, um formulieren wir es mal etwas anspruchsvoll, das Projekt der Moderne im Sinne Jürgen Habermas gegen ihre vielen Kritiker zu verteidigen und für dessen Realisierung sich zu engagieren.Dazu müsse nun der Kampf gegen alle Fortschrittsfeinde geführt werden.

Wenn üblicherweise gegen conservative und gar traditionalistisch Ausgerichtete das Narrativ bemüht wird, so Gesartete könnten die Zeitgenossen nicht erreichen, verwandelten so notwendigerweise die Kirche in eine Sekte, lesen wir hier nun, daß diese Ewiggestrigen besser ankommen als die um eine Modernisierung der Kirche Beflissenen.Trotzdem müsse die Kirche aber an dem Moderniesierungskonzept festhalten und alle Nichtliberalen bekämpfen, auch wenn dies Konzept nicht dazu führt, daß die so umworbenen Zeitgenossen den Weg zur Kirche fänden. Der linksliberale Katholizismus habe eben, um es etwas pathetisch zu formulieren bis zur letzten Pistolenkugel Seit an Seit mit allen Progessiven gegen die fortschruittsfeindlichen antiliberalen Heerscharen zu streiten: Vorwärts gegen Thomas von Aqiun, die fundamentalistischen Lehren der Kirche und gegen alles Conservative und Neoconservative und im politischen Raume 1:Vorwärts gegen Trunp und die AfD!

1 Das Zentralorgan der Fortschrittspartei SPD hieß bis zu ihrer Einstellung: „Vorwärts“. Der große Gegenspieler des reaktionären Donald Trump, Herr Biden ist jetzt kurz nach seinem Amtsende offiziell Mitglied einer Freimaurerloge geworden,. Fortschrittlicher geht es halt nicht mehr! Vgl Kat net vom 27.Jänner 2025 zu dieser Causa!

 

Zusätze:

1.Zusatz

Selbstredend stellt dieser Artikel auch einen Kde Beitrag für die heiße Phase des Wahlkampfes dar zur Unterstützung der Rot-Grünen Regierung. Dabei wird die Parole der Polarisierung stets gegen jede Opposition gewendet, daß sie spalte, indem sie die Regierungspolitik kritisiere. Es ist bezrichnend für diese Internetseite, daß für sie die Wahlhilfe für die Regierungsparteien abzüglich der FDP viel wichtiger ist als etwa die Verkündigung des Evangeliunes.

2.Zusatz:

Es verwundert so auch nicht, daß dieser "Dominikaner" die heutige Kindertötungspraxis der Abtreibung, der jährlich über 100.000 Kinder im Mutterleibe zum Opfer fallen, als einen guten Kompromiß begrüßt: "So Gesehen - Abtreibung.Pater Max Cappabianca spricht über das strittige Thema Abtreibung." ein Video auf Kath de. 

3Zusatz

Wie die Worte ihren Sinn verlieren:Wer Toleranz und Vielfalt fordert,verlangt Ausgrenzung und eine Monokultur! Wer entpolarisieren will, der will den Rauswurf der ihm Nichtgenehmen.