Papst Leo XIV –
folgt er nun Papst Franziskus Globalismus? oder :Der Tod der
missionarischen Kirche!
Auf Kath
mußten wir dieses am 5.10.2025 lesen unter der Überschrift:
„Ein
neues missionarisches Zeitalter. Mission der Nähe: der Ruf zu einer
Kirche, die bleibt.“ Der
Papst
habe gesagt: „Wir
sind hier, weil jeder von uns am Grab des Apostels Petrus mit Freude
sagen können muss: Die ganze Kirche ist missionarisch“, begann Leo
XIV. Er erinnerte an die Worte von Papst Franziskus aus Evangelii
gaudium: Die Kirche müsse „hinausgehen, um allen an allen Orten
und bei allen Gelegenheiten ohne Zögern, ohne Widerstreben und ohne
Angst das Evangelium zu verkünden“ (EG 23). Doch Leo XIV.
interpretierte dieses „Hinausgehen“ im Licht der gegenwärtigen
Weltlage neu: „Es geht nicht so sehr darum aufzubrechen, sondern
vielmehr darum zu bleiben, um Christus durch Annahme, Mitgefühl und
Solidarität zu verkünden“. In einer Zeit globaler Migration
bedeute Mission nicht Flucht in den Individualismus, sondern „zu
bleiben, um denen ins Gesicht zu schauen, die aus fernen und
leidgeprüften Ländern kommen, um sie mit offenen Armen und Herzen
als Brüder und Schwestern aufzunehmen“.
Der
Reihe nach: Erstens kann die Kirche nicht als Ganzes missionarisch
sein, da die Mission eine Teilaufgabe der Kirche neben der Liturgie
und der Diakonie ist, sodaß es in der Kirche Zuständigkeiten für
diese drei Kernaufgaben der Kirche gibt. Es drängt sich hier schon
der Verdacht auf, daß die Behauptung, die ganze Kirche sei für die
Mission zuständig damit endet, daß keiner mehr für sie zuständig
sei, weil alle dafür zuständig seien.Erklärt eine Mutter, daß
alle Familienmitglieder für die Entsorgung des anfallenden
Altpapiers zuständig seien, wird keiner es wegbringen, weil ja
alle,und somit nicht „Ich“ dafür zuständig seien!
Zweitens:
Wie interpretiert Papst Leo XIV nun das Hinausgehen?
Er
verkehrt es in das glatte Gegenteil: Die Missionare sollen Daheim
bleiben.Das leuchtet ad hoc ein, wenn jeder Christ missionarisch
tätig sein soll, denn den allermeisten Christen ist es
unmöglich,ihre Heimat, ihre Familie und ihren Beruf zu verlassen,um
dann irgendwo im Ausland missonarisch tätig werden zu können.
Drittens:
Wie interpretiert nun der Papst: „das
Evangelium zu verkünden“?
Wir hätten alle Christus zu verkündigen,indem wir:
„Christus durch Annahme, Mitgefühl und Solidarität zu verkünden“.
Wird das in das zu praktizierende Alltagsleben eines Christen
übersetzt,heißt das nichts anderes, als daß wir Christen sich
unseren Mitmenschen gegenüber anständig zu benehmen haben, wozu
auch das Zeigen des Mitgefühles für Trauernde und eine gewisse
Hilfsbereitschaft für die Mitmenschen gehört, etwa einer älteren
Frau das Schneeschüppen vor der Haustüre abzunehmen. Daß dadurch
Christus
verkündigt wird, ist
nun nur bloßes Wunschdenken,denn der Mitmensch wird in der Regel
überhaupt nicht erkennen können, daß ein Mitmensch ihm gegenüber
sich so im christlichen Glauben motiviert verhält, es sei denn er
offenbare ihm das.
Vor
einiger Zeit ereignete sich in Indien eine heftige Kontroverse um den
dort agierenden Orden der heilig gesprochenen Mutter Theresa: Sie
dürfe keine Spenden mehr annehmen,da der Orden unerlaubt
missioniere.Er dürfte nur diakonisch tätig sein. Als nun der Orden
glaubwürdig versicherte,niemals missionarisch tätig gewesen zu
sein,noch dieses zukünftig beabsichtige, wurde ihnen die Annahme von
Spenden erlaubt. Dies zeigt,daß die praktizierte „Annahme“,
ein
„Mitgefühl“
und
auch eine getätigte „Solidarität“,das
alles mach der Orden dort,
keine
missionarische Praxis ist, kein Jesus Christus Verkündigen, denn das
wäre dem Orden in Indien nicht erlaubt:Nur Hinduisten dürfen da
missionieren!
Summa
summarum: Aus der Aufgabe der ganzen Kirche, zu missionieren wird so
das Aufgeben der Mission zugunsten eines humanitären Umgehens mit
den Mitmenschen!
Jetzt
wendet sich der Papst eines der Lieblingsthemen Papst Franziskus zu
und erweist sich dabei als ein treuer Jünger der Politik der offenen
Grenzen der Bundeskanzlerin Merkel: Wir lassen jeden rein und
gewähren ihm dann ein gutes Leben bei Vollversorgung und liebevoller
Rundumbekümmerung. So tönt das bei dem jetzigen Papst: „In
einer Zeit globaler Migration bedeute Mission nicht Flucht in den
Individualismus, sondern >zu bleiben, um denen ins Gesicht zu
schauen, die aus fernen und leidgeprüften Ländern kommen, um sie
mit offenen Armen und Herzen als Brüder und Schwestern
aufzunehmen<“.
Hier
verwechselt der Papst das die „Brüder
und Schwestern“ im
Sinne Jesu Christi mit der Parole der „Brüderlichkeit“ der
Französischen Revolution.Jesus versteht unter den Brüdern
und Schwestern immer
nur die Mitchristen, niemals alle Menschen!
Außerdem ist es nur eine Behauptung des Papstes, daß die Migranten
aus „leidgeprüften
Ländern“ kämen.
Man denke nur an die vielen Migranten, die all ihre Ausweisdokumente
zufällig „verloren“ haben, wenn sie hier ihre Asylanträge
stellen, weil sie wissen, daß sie, wenn sie ihre wirkliche Heimat
angäben,keine Chance hätten, als ein Asylant anerkannt zu werden.
Kein Staat ist und kann dazu verpflichtet werden, jeden Menschen bei
sich aufzunehmen und eine Vollversorgung zu gewähren,bloß weil er
lieber statt in seinem Heimatland
in dem Land seiner Wahl leben möchte. Eine solche Aufnahmepraxis
verstieße auf das gröbste wider die Ordnung der Liebe.So kann ja
auch eine Mutter nicht dazu verpflichtet werden, statt ihre eigenen
Kinder alle Kinder der Welt zu lieben und so ihrer Mutterpflicht
ihren eigenen gegenüber nicht mehr gerecht zu werden.
"Möget Ihr immer
willkommen sein!" titelt
Kath de am 5.10.2025. Diese Bundeskanzler Merkelparole hat mit der
missionarischen Aufgabe der Kirche überhaupt nichts zu tuen sondern
zeigt nur das Ja dieses Papstes zum Projekt der Auflösung der
Ordnung der Völker durch ihre Vermultiethnisierung. Das Projekt der
Globalisierung verlangt eben ein Nein zur Schöpfungsordnung der
Völker. Dies Projekt hat nun aber mit dem freimaurerischen Endziel
einer Weltrepublik viel mehr gemein als mit dem Auftrag zur
Missionierung, denn die Mission zerstört nicht die natürlichen
Ordnungen, wozu auch die Aufgegliedertheit der Menschheit in Nationen
gehört.
Aber
theologisch kommt es noch ärger!
Papst
Franziskus versteigt sich gar zu der Behauptung, daß in
den Migranten das Antlitz Christi zu erkennen
sei. (laut dem Kath net Artikel) Es gibt nirgendwo in dem Neuen
Testament diese Behauptung.In jedem Bild von Jesus Christus erkennen
wir ihn und in ihm Gott als das Urbild seines Abbildes in seinem
bildlichen Abbild, das gilt isb für das Bild des barmherzigen Jesu,
das wir der hl. Faustyna zu verdanken haben! Aber tuen wir mal so,
als hätte der Papst mit dieser Aussage recht. Dann hieße das: In
einem leidenden Flüchtling recognizierten wir das Leiden Jesu
Christi am Kreuze. Jesus erlitt das Kreuz als das Sühnopfer für
unsere Sünden.Erleidet also jeder Flüchtling auch sein Leiden als
ein Sühnopfer für unsere Sünden? Gottes Wille war es ja, daß er
für uns das Kreuz erlitt! Will Gott also, daß auch die Flüchtlinge
leiden sollen,um so eine Sühne für unsere Sünden zu erbringen?
Dann dürften wir auf keinen Falle,mithelfen, dies Sühneleiden zu
verringern oder gar zu beenden!
Ein
grober Vergleich: Ein Christ muß mitansehen, wie ein Chirurg einem
auf einem Operationsisch Liegenden ein Bein amputiert, er setzt
gerade mit einer Säge an. Soll er da dazwischen springen: „Halt,
Sie dürfen diesen Menschen nicht so mißhandeln!“? Aber die
Amputation ist überlebensnotwendig für den Patienten.So ist für
unser aller Sündenvergebung das Kreuzesleiden Jesu Christi auch
heilsnotwendig. Sähen wir also in einem leidenden Flüchtling das
Sühneleiden Jesu,dürften wir sein Leiden nicht beenden wollen
sondern müßten es als ein Sühneleiden bejahen.Papst Leo dagegen
will genau das Gegenteil, indem er dazu aufruft, dieses Leiden zu
beseitigen, daß man den „Flüchtlingen“ helfe! Diese Intention
ist aber unvereinbar mit der These, daß wir in den leidenden
Flüchtlingen das Kreuzesleiden Jesu zu recognizieren hätten.
Auf
der Internetseite:“Einsprüche“
ist
in dem Artikel vom 6.10.2025 :„Meint
ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen?“ (Lk 12,
51) - Versuch einer ersten theologischen Einordnung des Pontifikates
Leos XIV.“ zu
lesen: „Über
Leo ist die Ansicht geäußert worden, dass er kein Theologe sei.
Damit ist wohl gemeint, dass Prevost zwar – an einem liberalen
Ausbildungsinstitut – Theologie studiert und sich vor allem mit dem
Kirchenrecht beschäftigt hat, aber kein derart kenntnisreicher und
eigenständiger Theologe ist, wie es etwa Ratzinger war.“ Diese
päpstliche Äußerung scheint dieses Negativurteil zu bestätigen.