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Samstag, 16. Februar 2019

Der beste Kliaschutz: Kinder abschaffen!

Um den angeblich menschengemachten Klimawandel zu stoppen, empfehlen zwei Forscher eine äußerst perverse Strategie. Die Menschheit solle sich selbst ausrotten, so die krude Forderung der beiden CO2-Ideologen. Denn Kinder seien der größte Klimakiller und somit gehöre der Nachwuchs eingedämmt.


Weil immer mehr Bürger der Propaganda von Regierungen und Massenmedien erliegen, wonach der Mensch für eine Klimaerwärmung verantwortlich sei, werden auch die damit verbundenen „Lösungsvorschläge“ immer absurder. Zwei Forscher der Schwedischen Lund Universität haben nun die vermeintlich größten CO2-Sünder ausgemacht: Kinder. Sie haben richtig gelesen, unser Nachwuchs belastet das Klima angeblich massiv.

Deshalb stellten die beiden Klima-Ideologen unverblümt folgende These auf: Ein Kind weniger auf die Welt zu bringen, ist das Beste, was Menschen für die Umwelt tun können. Demnach „belasten“ Kinder das „Klimakonto“ der Eltern um durchschnittlich 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr. Im Vergleich dazu sehen die 2,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid, die ein durchschnittliches Auto pro Jahr produziert, geradezu lächerlich aus. Dabei seien Autos immerhin auf Platz zwei der angeblichen Klimakiller.

Normal denkende Menschen sind jedoch alarmiert. Weniger Kinder würden das Aussterben etwa von uns Deutschen noch weiter beschleunigen. Schon heute liegt die Geburtenrate in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt bei lediglich 1,57 Kindern. Bei einem Sprössling weniger würde ein Paar im Schnitt nur noch 0,57 Kinder bekommen und die Deutschen wären nach kurzer Zeit vollständig ausgestorben.

Doch genau das ist es offenbar, was die linksgrünen CO2-Ideologen fordern: Den Volkstod zugunsten des Klimas, aber natürlich nur in Europa und nicht etwa in Afrika, wo die Nachwuchsquoten um ein Vielfaches über den unsrigen liegen . Neben einer verminderten Reproduktionsquote verlangen die Klimatologen noch weitere Maßnahmen zur Einsparung von CO2, wie etwa auf ein Auto verzichten (2,4 Tonnen CO2-Einsparpotential pro Jahr), keine Fernflüge nutzen (1,6 Tonnen CO2-Einsparpotential pro transatlantischen Flug) und vegetarisch essen (0,8 Tonnen CO2-Einsparpotential pro Jahr).

Der Anteil von CO2 in der Erdatmosphäre liegt im Übrigen bei 0,03 Prozent. Lediglich ein Bruchteil davon wird vom Menschen in Umlauf gebracht. Allein deshalb ist es mittlerweile als schamlose Lüge entlarvt worden, dass wir durch unseren CO2-Ausstoß einen Einfluss auf das Klima hätten. Doch den menschenverachtenden Ideologen von schwarz bis grün ist jedes Mittel genehm, um ihre völkerfeindliche Agenda durchzusetzen. Da verwundert es auch nicht, dass die Jusos als Jugendorganisation der SPD die Abtreibung bis kurz vor der Geburt legalisieren wollen. Dient ja alles dem Schutz des Klimas…
(Aussendung Anonymousnews  15.2. 2019)

Mittwoch, 16. März 2016

Lesefrüchte : Kein Nachwuchs- sterben wir aus?

"Er glaubte ernstlich, es sei weniger unrecht, einen Menschen zu töten als ein Kind zu zeugen: dem ersteren nimmt man nur das Leben, aber nicht das ganze Leben, sondern die Hälfte oder ein Viertel oder de hundersten Teil dieses Daseins, das zu Ende gehen würde; aber bist du letzterem,so sagte er, nicht verantwortlich für alle Tränen, die es von der Wiege bis zum Grabe vergießen wird? Ohne dich wäre es nicht geboren, und warum wird es geboren? Weil es dir so gefällt, aber nicht, weil es ihm so gefällt, das ist sicher." Gustave Flaubert, November, in: G. Flaubert, Drei Erzählungen,hrsg: Christa Bevernis, 1979, S.306. Zwei Motive werden hier gegen den Wunsch zum eigenen Kind aufgeführt: daß das Leben sich nicht lohnt (das ist das Thema dieser Erzählung des romantischen Protestes gegen die Tristesse des bürgerlichen Lebens) und ein freiheitstheoretisches: es sei moralisch nicht vertretbar, jemandem das Leben zu geben, der dies nicht selbst wolle. Dem Ideal des Selbstbestimmungsechtes widerspräche es, ohne seine Einwilligung gezeugt und geboren zu werden. Fortpfanzug sei so ein Unrecht! 
Geben wir dem Icherzähler noch einmal das Wort: "Ich bin geboren mit dem Wunsche zu sterben. Nichts schien mir törichter als das Leben und nichts schmachvoller, als daran zu hängen. Wie die meisten Menschen meiner Zeit ohne Religion aufgewachsen, kannte ich doch nicht das kalte Glück der Atheisten oder die ironische Unbekümmertheit der Skeptiker." (S.231) Die Moderne ist eben nicht einfach die aufklärerische Überwindung der Religion hin zum großen Projekt der Humanisierung der Welt, daß der Mensch nun erst anfange, würdig zu leben. Goethes junger Werther und der Protagonist der Novembererzählung manifestieren eben auch den romantischen Protest gegen ein säkularisiertes als so sinnlos empfundenes Leben, das seinen Tod verdient hat im Sterben beider Protagonisten. Goethe läßt seinen Werther sagen, und dem hätte der Protagonist der Novembererzählung wohl zugestimmt: "Wenn Du fragst, wie die Leute hier sind? muß ich Dir sagen: wie überall! Es ist ein einförmig Ding um´s Menschengeschlecht. Die meisten vearbeiten den grösten Theil der Zeit, um zu leben, und das Bisgen, das ihnen von Freyheit übrig bleibt, ängstigt sie so, daß sie alle Mittel aufsuchen, um´s los zu werden. O Bestimmung des Menschen.
Goethe, Die Leiden des jungen Werthers, (Bibliothek der Erstausgaben, 1997, S.14f) Ohne Religion kann dem Menschen, gerade dem feinfühligen und nachdenklichen das Leben so kalt werden, daß ihm das Nichtsein erstrebenswerter erscheint als ein Weiter so! Es ist zu fragen, ob das Faktum, daß in Westeuropa nur noch so wenige Kinder geboren werden, sodaß unser Aussterben keinesfalls eine überspannte Negativphantasie ist, eben nicht nur auf dem Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beruht, daß Frauen um des Gelderwerbes willen auf eigene Kinder verzichten. Ist seit Gott ist tot! unser Leben uns zu kalt geworden, um es mit Nietzsche zu sagen, als daß wir es noch als fortpflanzungswürdig ansähen?  Geben wir so Nietzsche das Wort über die Folgen des Todes Gottes:
"Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? "  Die fröhliche Wissenschaft, Drittes Buch, Aphorismus 125 „Der tolle Mensch“ (KSA 3, S. 480 ff.).
Aber es bleibt dann noch die Anfrage aus der Novembererzählung: Darf man einem Menschen das Leben schenken, wenn der es nicht selbst als Geschenk möchte. Diese Anfrage ist nun aber selbst eine Aporie, denn damit der Mensch frei entscheiden  kann, ob er sein oder nicht sein will, muß er schon sein, um so frei entscheiden zu können. Erst durch die Zeugung und das Zur-Welt-Kommen kann ein Mensch als Freiheit Ja oder Nein zum eigenen Leben sagen. Aber somit taucht der Freitod nun doch noch in ein ganz anderes Licht: Es ist das Vermögen, das Geschenk des Lebens abzulehnen, wie es dann auch Goethes Werther prakiziert. Das entlastet aber die Eltern, so befremdlich es auch zuerst klingen muß, denn nun ist das Leben eine Gabe, zu der der so Beschenkte auch sein Nein sagen kann und so wird es erst zu dem seinigen, indem er Ja zu der Gabe sagt und so es zu seinem macht, gerade weil er es auch negieren könnte.
 In der Moderne raunt so subkutan eine Rede, die da sagt, daß es sich vielleicht gar nicht lohne, zu leben. Gelegentlich manifestiert sich diese Rede gar in der Hochliteratur, in Goethes Leiden des jungen Werther, aber auch in Flauberts Erzählungen und Romanen. st die demographische Katastrophe unseres Aussterbens auch ein Ausfluß dieser unheimlichen Rede des: Es lohnt sich nicht?         

Dienstag, 21. April 2015

Gibt es ein Recht auf ein eigenes Kind?

Die Aussage, es gäbe kein Recht auf ein eigenes Kind, kann man des öfteren lesen und hören- auch und gerade aus katholischen Mündern. Aber unklar ist, was man sich denn dabei denken soll. Versuchen wir hier einmal, dieser Phrase etwas Gehaltvolles einzugeben. Unbestreitbar ist, daß Frauen Kinder bekommen können, wenn und solange sie geschlechtsreif sind. Ist das Kinderbekommenkönnen nun auch ein Recht? Wenn es kein Recht wäre, müßte es eine Instanz geben, die Frauen die Erlaubnis zum Kinderkriegen in Gänze oder unter bestimmten Bedingungen verbietet. Das kann im Prinzip nur der Staat-oder wir sprächen von einer moralischen Unerlaubtheit- dann könnte das Verbot auf Gott in einer religiösen zurückgeführt werden oder in einer philosophischen Morallehre die Instanz der Vernunft sein, die ein solches Verbot ausspräche. Würde das Kinderkriegen in Gänze Frauen verboten werden, wäre das die Selbstnichtung der Menschheit und somit kein legitimierbares Verbot ob dieser Folge. Ein Verbot, das nur Frauen eines bestimmten Volkes eigene Kinder verböte, ist denkbar, wenn man unterstellt, daß ein Siegerstaat ein anderes von ihm besiegtes Volk ausrotten wolle. Ein solches Gesetz wäre selbstredend moralisch in keinster Weise legitimierbar- und nur durch Gewalt durchsetzbar. 
Ein Recht auf eigene Kinder setzt aber voraus, daß bestimmten Frauen das Kinderbekommen verboten wird und daß demgegenüber ein Recht der Frau auf das eigene Kind gefordert wird. Ohne diese Negation ergibt die Rede vom Recht auf das eigene Kind keinen Sinn. Das Verbieten kann dann ein staatsrechtliches oder ein moralisches sein.  
Frauen können auf verschiedene Weise zum eigenen Kind kommen (eigenes jetzt gemeint als Gegensatz zum Adoptivkind).
a) als Verheiratete vom eigenen Mann
b) als Unverheiratete von einem Mann
auf natürlicher  und auf künstlicher Weise. (Die nähere Ausdifferenzierung der Weisen künstlichen Zumkindekommens sei hier zuerst unberücksichtigt.

Die erste Möglichkeit eines Verbotes des eigenen Kindes könnte sich nun auf diese Weisen beziehen, etwa, daß nur verheiratete Frauen ein Kind von ihrem Ehemann auf natürliche Weise bekommen dürfen und daß alle anderen Weisen staatsrechtlich oder moralisch verboten wären.

Die zweite Möglichkeit des Verbotes könnte sich auf die Frau beziehen, insoweit es bestimmten Frauen verboten wird, eigene Kinder zu bekommen: etwa Geistigbehinderten oder Alkoholikerin, oder sonstig Schwerkranken. 

Die dritte Möglichkeit wäre das Inzeszverbot, oder das Menschen mit Keuschheitsgelübden das eigene Kind untersagt ist ob des Gelübdes. 

Es wäre also zu unterscheiden, ob einer Frau nur mit bestimmten Männern ein Kinderbekommen verboten ist (etwa mit dem leiblichen Bruder), oder ob nur bestimmten Frauen das Kinderkriegen verboten ist (etwa Schwerkranken).

Die heutige Debatte ist bestimmt durch einen Minimalkonsens, daß der Inzest weiterhin als unerlaubt- strafrechtlich und moralisch angesehen wird und daß Schwerstkranke /Geistigbehinderte isb faktisch daran gehindert werden, eigene Kinder zu bekommen, wenn sie unter ärztlicher Aufsicht leben oder in Heimen, teil- oder ganz entmündigt.  Für alle anderen gibt es kein staatliches Verbot. 
Anders sieht es moralisch aus. Hier gilt für die Katholische Morallehre, daß eine Frau nur mit ihrem Ehemann auf natürliche und in eingeschränkter Weise auch künstlicher Weise ein eigenes Kind bekommen darf.  Also besagt die These, es gäbe kein Recht auf ein eigenes Kind nur dies, daß die Katholische Morallehre jeder Frau das Recht auf ein eigenes Kind abspricht, wenn sie nicht verheiratet ist und von ihrem Ehemann das Kind bekommt auf natürliche Weise, unter Einschränkungen auch auf künstliche Weise.  
Damit steht die Katholische Morallehre vor einem prinzipiellen Problem: kann etwas spezifisch Katholisches verbindliches Recht, Staatsrecht werden, wenn es spezifisch katholisch ist? Es könnte das nur, wenn das von der katholischen Moral Verbotene auch dem vernünftigen Denken als einsichtig zu Verbietendes erwiesen werden kann! Das ist offensichtlich die Schwäche der heutigen Morsallehre, daß sie das von ihr theologieinterne nicht in einen Diskurs der durch rein vernünftiges Denken bestimmt ist, übersetzen kann!  Ja, selbst die theologieinterne Begründung steht auf so schwachen Füßen, daß man sie als kaum begründet ansehen muß.
Theologieintern ist das Hauptproblem darin zu verorten, daß es das 1. Gebot Gottes an den Menschen gibt, daß er fruchtbar sein soll und sich vermehren soll als ein prälapsarisches Gebot Gottes, dem die Ordnung der Ehe als Ordnung, durch die dies Gebot erfüllt werden soll, subordiniert ist. Aber die Morallehre zeigt die Tendenz auf, die Ordnung der Ehe zum Hindernis für die von Gott gewollte Fortpflanzung werden zu lassen. Und das Verbot, unverheiratet ein eigenes Kind bekommen zu dürfen, erweist sich auch als nicht vernünftig begründbar. Es gibt Gründe, daß es für die Frau und das Kind besser ist, daß sie mit dem Vater des Kindes verheiratet ist, aber daß das "besser" ein Verbot unehelicher Kinder legitimiere, ist nicht mehr plausibel zu machen.
Im Zentrum der aktuellen Debatte steht nun aber die Praxis künstlicher Befruchtung. Darf eine Frau, wenn sie natürlich kein Kind bekommen kann, es künstlich bekommen? Angesichts der kulturellen und technischen Entwicklung unserer Zeit ist die Frage eigentlich eindeutig beantwortbar: natürlich darf eine Frau, wenn sie nicht auf natürliche Weise zu ihrem eigenen Kinde kommen kann, es künstlich bekommen? Oder würde irgendwer auf die Idee kommen, wenn eine Frau nicht auf natürliche Weise ihr Kind gebären kann- sondern nur durch einen Kaiserschnitt (durch eine künstliche Operation), die Operation verbieten mit dem Argument, die Frau dürfe nur natürlich gebären und nicht künstlich- oder daß es der Würde des Menschen widerspräche, künstlich geboren zu werden durch einen Kaiserschnitt? 
Überhaupt ist die Vorstellung, daß es der Würde des Menschen mehr entspräche, nicht zu sein als zu leben, eine Absurdität- die gewiß nicht mit Gottes Liebe zum Menschen, daß er will, daß Menschen sind, vereinbar ist. Also, wenn eine Frau ihr Kind nur künstlich bekommen kann, dann entdpricht es der Würde des Menschen und der Liebe Gottes zu den Menschen mehr, daß es künstlich erzeugt wird, als daß es nicht erzeugt wird. Es muß dabei unbedingt theologisch daran gedacht werden, daß die Seele des Menschen, das ihn zum Menschen Konstituiertende nicht aus der natürlichen und somit auch nicht aus der künstlichen Fortpflanzung entsteht, (aus Materie kann keine Seele sich generieren!), sondern daß die Seele unmittelbar  von Gott geschaffen und in den entstehenden Leib inkarniert wird. Dehalb bezieht sich die Differenz von natürlicher und künstlicher Entstehung des Menschen allein auf den Körper des Menschen. Ein bißchen weniger Körperkult und ein Mehr an Ausrichtung der Morallehre auf die Seele des Menschen wäre hier sehr von nöten. Erst ein krypto-
materialistisches (mit der Lehre der Kirche unvereinbares)  Menschenbild  erzeugt dann eine Perhorrezierung der künstlichen Befruchtung! Die Würde des Menschen wird so weder durch eine künstliche Geburt noch durch eine künstliche Erzeugung beeinträchtigt, denn sie konstituiert sich durch Gott, der dem Körper seine Seele einhaucht und den Menschen deshalb in besonderer Weise liebt. (Man wird wohl sagen dürfen, daß Gott alles von ihm Geschaffene liebt, also auch die Tiere, aber die Menschen anders liebt, als die Tiere und das gründet sich ontologisch darin, daß nur der Mensch eine Kreatur ist, die als Seele begriffen werden kann, die einen Körper besitzt, sodaß die Seele unmittelbar von Gott, der Körper aber nur mittelbar von Gott ist! 
Das Nein zur künstlichen Befruchtung muß so wohl als Produkt des Einfließens eines (mit der kirchlichen Lehre von der menschlichen Seele unvereinbaren) materialistischen  Menschenbildes erklärt werden unter dem Tarnnamen des "personalistischen" Denkens. 
Der Satz, es gibt kein Recht auf ein eigenes Kind, kann dann nur bedeuten, daß bestimmten  Frauen das Recht auf ein eigenes Kind verweigert werden kann, wenn etwa in Folge schwerster Erkrankungen eine Übertragung der Krankheit zu erwarten ist- etwa bei Geistigbehinderten. Und es kann und ist legitim, wenn Frauen das Kinderbekommen von bestimmten Männern verboten wird, etwa der Inzest. Ansonst ist angesichts des ersten Gebotes Gottes und der Tatsache, daß der Wille zum eigenen Kinde zum Elementarsten jeder Frau gehört, jedes weitere Verbieten von eigenen Kindern nicht legitimierbar.     

Corollarium 1
Gelegentlich wird- im Geiste personalistischen Denkens-gemeint, daß der Geschlechtsakt nur dann in Liebe ein Kind erzeuge, wenn er natürlich vollzogen würde und daß es zur Würde des Kindes gehöre, in Liebe erzeugt zu werden. Darauf muß erwidert werden, daß bloß weil der Geschlechtsakt in der Ehe vollzogen wird, er keinesfsalls auch immer aus und in Liebe vollzogen wird-  realistischer ist es wohl. daß vorehelich mehr geliebt wird als in der Ehe, so daß die vorehelichen Kinder mehr als die ehelichen Kinder  Kinder der Liebe sind!  Zudem ist für das Kind die Liebe der Eltern zum eigenen Kind -neben der Liebe Gottes zum Kind- das wichtigste und nicht ob die Erzeugung natürlich oder künstlich ist.
Zur Veranschaulichung: eine vergewaltigte Frau wird natürlich schwanger, aber für das Kind dürfte wohl eine künstliche Befruchtung mehr seiner Würde entsprechen, als daß es sich einer solchen Gewalttat verdankt.