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Sonntag, 14. Dezember 2025

Kath de warnt: Gefährliche Christen oder vor wem die Kirchentüren zu schließen sind!

Kath de warnt: Gefährliche Christen oder vor wem die Kirchentüren zu schließen sind!


Naiv könnte ein zeitgenössischer Christ sich die Lage der Kirche bei uns in Deutschland und in Westeuropa ja so zurechtlegen: Immer weniger nehmen die Angebote der Kirche in Anspruch, von der Taufe bis zur Beerdigung und das Interesse an den Glaubensinhalten:Gerüchteweise soll es einem Autohändler leichter fallen, einen „Trabant“ zu verkaufen als noch ein Interesse an Gott, Jesus usw zu erwecken. Da müßte man ja froh sein, wenn irgendwie dann noch Menschen sich religiös und gar christlich ansprechen ließen.

Aber Kath de sieht da genauer hin und warnt seine Leserschaft vor sehr gefährlichen Neukunden der christlchen Religion! Am 12.12.2025 widmete diese quasi offizielle Internetseite gleich drei Artikel diesen gefährlichen Christen! „Studie zeigt wachsendes religiöses Interesse von Männern.Männerseelsorger: Kirche muss bei veralteten Männerrollen achtsam sein.“ Im Prinzip wäre es ja erfreulich, wenn Männer wieder einen Zugang zur christlichen Religion fänden, aber Kath de beobachtet und analysiert genau, was denn das für Männer sind! „Junge, konservative Männer neigen eher dazu, in der katholischen Kirche einen Hort von Sicherheit für ihre traditionelle Männerrolle zu finden. Das ist nicht die Mehrheit der Männer, die sich dem christlichen Glauben zuwendet, aber dieses Phänomen gibt es. In dieser amerikanischen Studie zeigt sich eindeutig, dass verheiratete Männer stärker in die Kirche gehen. Wer mit traditionellen Formen wie etwa der Ehe etwas anfangen kann, der kann auch mit einer traditionellen Spiritualitätsform wie der katholischen Kirche eher etwas anfangen.“

Kann man sich Schlimmeres vorstellen als Männer, die ein positives Verhältnis zur Ehe haben und somit auch ein traditionelles Männerbild präferieren! Daß die dann auch etwas anfangen können mit traditionellen Spiritualitätsformen, verwundert nicht. Nein, conservativ eingestellte Männer, die braucht die Kirche nicht.Denen muß die „Rote Karte“ gezeigt werden. Akzeptabel wären eigentlich nur Männer, die Franz Alts Buch über den neuen Mann verinnerlicht hätten.Der Idealfall wäre wohl der homosexuelle Mann!

Dann wird der zweite Feind attackiert nach den conservativen Männern: die Freunde des Lobpreisgesanges! „Musikwissenschaftler warnt vor Lobpreismusik: Gefahr für den Glauben.“ Diese Überschrift müßte eigentlich einen Kath de Leser irritieren, ist doch die Zersetzung des katholischen Glaubens ein Anliegen dieser Internetsauftrittsseite. Aber in medias res:Unter dem aufschreckenden Titel: „Ästhetisch vereinfachend, theologisch verengend, politisch nicht unproblematisch. Musikwissenschaftler warnt vor Lobpreismusik: Gefahr für den Glauben“ steht geschrieben: „

Lobpreismusik fördere ein Christentum, in dem Glauben vor allem erlebt, nicht reflektiert werde, so Hollaender. Dahinter stehe das Verlangen nach Verbindlichkeit, nach Eindeutigkeit und Unmittelbarkeit. In katholischen Milieus werde diese Gotteserfahrung aus ästhetischen Erlebnissen mit historischen Formen der "Gegenwartserzeugung" Gottes kombiniert, so Hollaender. "Auf der Ebene der Erzeugung von Eindeutigkeit sind diese ästhetisch doch so unterschiedlichen Frömmigkeitspraktiken offenkundig kompatibel."

"Der Authentizitätsbegriff tritt das normative Erbe des Wahrheitsbegriffs an." Dies begünstige die Reduktion komplexer Zusammenhänge und erhöhe die Anschlussfähigkeit an rechtspopulistische Denkweisen. "

Entklausuliert heißt das einfach: Die Lobpreismusik sei primitiv und rechtslastig.Polemisch ist dabei die Verwendung des Begriffes der „Gegenwartserzeugung Gottes“: So würde in manipulativer Absicht der Eindruck einer Gegenwart Gottes suggeriert.Aber die Pauschaldiffamierung als affin zu dem rechtspopulistischen Denken reicht aus,um zu begründen, daß hier die „Rote Karte“ zu ziehen sei. Angegriffen werden dann „Formate wie die Augsburger "Mehr"-Konferenz oder der "Adoratio"-Kongress in Altötting“. Anbei: Wenn politisch korrekte Christen vereint brüllen: „Nazis raus!“, dann ist das eine wunderbare Liturgie ästhetisch höchsten Ansprüchen genügend!

Der dritte Kath de Kampfartikel bringt dann das Anliegen dieses innerkirchlichen Kirchenkampfes auf den Punkt: Wer darf nicht in der Kirche sein! Der Titel gibt gleich die Marschrichtung an :“Zusammenspiel von Ideologie und politischer Strategie.Expertin: Religion dient rechten Bewegungen als politisches Werkzeug“. So steht es denn da geschrieben: „Warnung aus Salzburg: Religionssoziologin Kristina Stoeckl sieht Religion als Werkzeug rechter Politik. Diese dürften jedoch nicht mit den Kirchen gleichgesetzt werden.“Die Lieblingfeinbilder werden dann herbeizitiert:

Religion ist nach Überzeugung der Religionssoziologin Kristina Stoeckl für christlich-rechte Gruppen "Werkzeug" und "Triebfeder" zur Rückabwicklung der Nachkriegsordnung. In der Universität Salzburg sagte sie am Donnerstag, genau das sei Ziel von "Trumps MAGA-Amerika, Putins Russland, Viktor Orbáns Ungarn und politischen Kampagnen vieler rechter Parteien in Europa".

Eine ganze Welt von „Rechten“ hat sich also verschworen gegen die freie „Westliche Welt“ Und diese Rechten, Trump,Putin und Organ sind nun auch noch Christin, aber keine rechten sondern falsche, weil sie rechts sind. Europa müsse nun aufrüsten gegen diese äußeren Feinde und ihren fünften Kolonnen, den rechten Parteien in Europa. Zur Kirche gehören rechte Christen per se nicht, sondern sie seien nur Vertreter christlich rechter Gruppen.

In diesen drei an einem Tage publizierten Kampfartikel markiert Kath de ein Problem, daß falsche Christen in die Kirche eindringen und dort dann gar versuchen, einen Einfluß zu gewinnen. Dieser Infiltration muß nun die Kirche abwehren, sie dürfe nicht ungeprüft Menschen in sich aufnehmen nach dem Motto: Endlich wieder neue Kirchenmitglieder!,sondern nur politisch korrekte, die bereit sind, einen Antirechtseid zu schwören,in dem sie allem conservativen, traditionalistischem und rechten Denken wie einst dem Teufel und seinen Werken abschwören .


 

Montag, 10. November 2025

Wir leben jetzt in der christlichsten Gesellschaft aller Zeiten!

 

Wir leben jetzt in der christlichsten Gesellschaft aller Zeiten!


Damit meint ein Mitglied der neugegründeten Vereinigung: „Compass Mitte“ der CDU unser jetziges Deutschland! In dem Jubelartikel auf Kath de am 9.11.2025 liest sich das so: Unsere Gesellschaft würde geprägt durch die Werte der Nächstenliebe,der Solidarität und der Verantwortung. So erklärt dann der Rottenburger Oberbürgermeister als Mitglied dieser Vereinigung:

Ich bin zudem davon überzeugt, dass wir heute in vielerlei Hinsicht die christlichste Gesellschaft aller Zeiten haben: Menschen ohne gesichertes Einkommen werden unterstützt, Arbeitslose und Menschen mit Behinderung erhalten Hilfe, niemand soll ohne Krankenversicherung leben müssen. Diese sozialen Sicherungssysteme sind Ausdruck christlicher Traditionen und Werte.“ 1

Warum ruft nun die Gründung dieser CDU- Organisation auf Kath de soviel Begeisterung hervor, sind doch deren Lieblingsparteien eher die „Grünen“, die „Linke“ und die SPD? Das wichtigste Anliegen dieser Vereinigung sei der Kampf gegen die AfD: Die „Brandmauer“ müsse fest stehen, der „Antifachistische Schutzwall“ dürfe nicht rissig werden. Jedes Reden mit einem AfDler ist, um es theologisch auszudrücken eine Todsünde.

Als einen besonderen Feind erkennt dabei diese Vereinigung den Conservatismus: Die CDU ist in dem Wissen gegründet worden, dass Faschismus immer nur mit Hilfe von Konservativen an die Macht gekommen ist.“ 2 Deswegen müsse die conserative Srömung in der CDU unter eine besondere Aufsicht gestellt wird, daß sie keine Gemeinsamkeiten oder Ähnliches wie die AfD verträte. „Die CDU ist keine konservative Partei. Die CDU vereint soziale, liberale und konservative Strömungen, denen das ‚C‘ die Fließrichtung vorgibt“, heißt es in dem Appell.3

Unter der „C“-“Fließrichtung“ wird nun die Zustimmung zum Multikultikurs der Katholischen Kirche und der EKD verstanden und die Gemeinsamkeit im Kampf gegen alles, was rechtsstehend von der Politik der Bundeskanzlerin Merkel positonierbar ist. Das ist der christliche Markenkern. Außenpolitisch werden klar drei Hauptfeinde der Demokratie und unserer so wunderbar christlichen Gesellschaft benannt: Putin, Trump und die in deren Dienste stehende AfD.

Innenpolitisch müsse die AfD bekämpft werden, dazu sei es gut,daß NGOs finanziell großzügig unterstützt werden in ihrer Bekämpfung der AfD. Ihr Herzensanliegen ist dabei aber die Prolongierung der Politik der offenen Grenzen: „Deutschland braucht Einwanderung. Ohne Einwanderung verliert unser Land jährlich 1,5 Millionen Menschen.“ 4Das heißt dann wohl, daß wir pro Jahr 1, 5 Millionen Migranten aufzunehmen hätten, in 10 Jahren also 15 Millionen!

In den Medien wird diese Vereinigung rechtens als eine dem jetzigen Bundeskanzer gegenüber kritisch eingestellte markiert, die die CDU eindringlich davor warnen will, zu einer conservativ orientierten Partei zu werden. Sie solle sich stattdessen an der links ausgeichteten Politik der CDU unter Merkel orientieren, aber im Puncto Rußland klar die Politik des „Kalten Krieges“ revitalisieren. Da die USA unter dem antidemokratischen Präsidenten Trump kein verläßlicher Partner im Kampf gegen Rußland mehr sei, verlange dies, daß Deutschland und Europa wieder kriegsfähig zu machen ist. Hierin müsse sich somit die Partei von der Politik Merkels klar absetzen.

Nun frägt sich natürlich, wie denn ein CDU-Politiker auf die Idee kommen kann, daß wir uns nun in einer so christlich geprägten Gesellschaft befänden, wie vordem noch nie? Die 100.000 getöteten Kinder pro Jahr dürfte er wohl übersehen haben, die 3 Millionen Arbeitslosen ebenso wie die über 1 Million Bürger, die auf die Armenspeisungen der Tafel angewiesen sind. Auch solche Banaliäten wie die Wuchermieten, die explodierenden Lebensmittelkosten zählen wohl nicht. Es drängt sich der Verdacht auf, daß das eigentlich Christliche negativ der hl. Kampf gegen Rechts und seinem Steigbügelhalter, gegen den Conseratismus ist und daß positiv das Wichtigste das Projekt der Auflösung des deutschen Volkes durch die massenhafte Aufnahme von Asylanten ist. Grün-Roter geht es nicht mehr! Das Eigene zu bewahren, das würde die CDU in eine zu große Nähe zur AfD bringen, denn alles Conservative trägt ja in sich eine Affinität zum Faschistischen, wie es diese Vereinigung klar formuliert. Der „Antifschistische Schutzwall“ wird so weit nach vorne verlegt, gilt nun schon alles Conservative als tendentiell Gefährliches, wobei den NGO-Mauerschutztruppen eine wichtige Rolle zugewiesen wird, als sie herorisch den CDU-Bundeskanzler attackierten ob seines Fehltrittes mit seiner Rede über die deutschen Stadtbilder. 

Corollarium

Sehr zweifelhaft ist es, die Christlichkeit einer Gesellschaft an der Trias: Nächstenliebe,Solidarität und Verantwortung festzumachen, ohne die Bedeutung  der christlichen Religion für die Gesellschaft zu berücksichtigen. Ob des Trendes zum Säkularismus kann unsere heutige Gesellschaft nicht mehr als eine christlich geprägte angesehen werden, das Kaiserreich 1871 bis 1919 war "christlicher" und angesichts von 1 Million in 10 Jahren mit staatlicher Erlaubnis getöteter Kinder kann von einer durch die Nächstenliebe bestimmten Gesellschaft nur ein Zyniker sprechen.

1Rottenburger Oberbürgermeister unterstützt Initiative "Compass Mitte" Neher: Die CDU sollte ihren christlichen Markenkern wieder stärken. Kath de am 9.11.2025


2 Zitiert nach:Dafür setzen wir uns ein: Plattform „Compass Mitte“

3Zitiert nach: „Süddeutsche Zeitung: „UnionCDU streitet über neue Mitte-Gruppe.“ 2.November 2025,


4 Zitiert nach:Dafür setzen wir uns ein: Plattform „Compass Mitte“

Mittwoch, 16. April 2025

Habeamus Papam – noch viel erfreulicher: Wir haben wieder einen Feind, den Teufel!

 

Habeamus Papam – noch viel erfreulicher: Wir haben wieder einen Teufel!



Was für ein klägliches Evangelium ist doch der Ausruf: „Wir haben einen (neuen) Papst, oder: „Jesus ist wahrhaftig auferstanden, ER lebt!“, denn der jetzige zu dem Reformpapst hochstilisierte Franziskus hat nicht das Frauenpriesterum eingesetzt und noch nicht alle Dogmen der Kirche für irrelevant erklärt und so seine enthusiastischen Jünger enttäuscht und wer interessiert sich noch für das ewige postmortale Leben,aber daß die teufelslose Epoche ihr Ende gefunden hat, das ist doch das wahre Evangelium! Jetzt ist Schluß mit der postmodernistischen Unübersichtlichkeit, die der staatstreue Philosoph Habermas1 verurteilte, wir leben wieder in einer klaren Welt, in der den Guten die Bösen gegenüberstehen, in der alle Übel der Welt auf diese bekannten Urheber zurückzuführen sind.Jeder weiß, wo er zu stehen hat und gegen wen er zu kämpfen hat. Die Medienwelt überfordert ihre Konsumenten nicht mehr sondern offeriert uns ein klares Weiß-Schwarz- Bild, eine konsumentenfreundliche Kompexitätsreduktion ermöglicht nun jedem,klar zu sehen, wo er sich zu positionieren habe, will er zu den Gutmenschen gehören.

In einem aufklärerischen Überschwang wurde zwar eine zeitlang der Abschied vom Teufel proklamiert und auch praktiziert, aber dann drängte sich doch die Einsicht auf, daß wir nicht ohne einen Teufel auskämen. Da der ursprüngliche und wahre Teufel dem Programm der Entmythologisierung der Kirche zum Opfer fiel wie auch die Engel, bedurfte es eines Ersatzteufels. Die Verteufelung von bestimmten Menschen schuf so die Surrogatsteufel. Als erfahrener Horrorromanleser2 weiß man natürlich, daß auch im Reich des Bösen eine hierarchische Ordnung existiert, daß der Haupteufel von seinen niederen Chargen zu unterscheiden ist. Da sich aber dieser Hauptteufel in seinen Subalternen wirklich manifestiert, sind diese wirklich von daimonischter Qualität.

Daß Adolf Hitler die Rolle des Teufels in den Medien und nicht nur in ihnen übernommen hat, ist so offenkundig, daß es dafür keinen Beleg bedarf. Für Historiker ist nur die Frage relevant, seit wann er denn die Funktion des Teufels übernommen hat.Die politische Korrektheit verbietet es nun, Stalin im gleichzusetzen, denn damit würde die Einzigartigkeit des daimonischen Charakters Hitlers in Frage gestellt. Deswegen kann die einst selbst an den Universitäten beliebte Totalitarismustheorie, der Stalinismus sei genauso schlimm gewesen wie der Nationalsozialismus, nicht mehr gelehrt werden. Aber Hitler wäre kein Teufel, wäre er 1945 gestorben und damit aus dem Erdenleben verschwunden, nein, er muß stets neu sich inkarnieren, um in solchen Inkarnationen immer wieder auf das Neue sein Unwesen zu treiben.

Aktuell gelten als die Manifestationen dieses Teufels Putin3 und Trump. Sie sind geradezu aus der Hölle Aufgestiegene, die nun ihren bestialischen Krieg gegen das Gute in der Welt führen. Von katholischen Bistumsblättern angefangen bis zur Tagesschau, in allen seriösen Medien werden uns nun diese Zwei als Ausgeburten der daimonischen Unterwelt, also Hitlers präsentiert.Als die Unterteufel dieser unheiligen Dreieinigkeit fungieren dann alle „Rechten“, die „Ultraconservativen, die (Rechts)Populisten,die Traditionalisten usw. Ja ganze Heerscharen des Bösen treiben auf Erden ihr Unwesen, aber die mutigen Kämpfer gegen Rechts, des Aufstandes der Anständigen, so der damalige Kanzler Schröder, widerstehen: Sie führen ihre hl. Kreuzzüge gegen Rechts, gilt es doch, nun die Welt zu exorzieren4.

Die Epoche des miteinander über alles Reden ist passe, es gilt nun zuvörderst zu bestimmen, mit wem man nicht redet, wer auszuschließen ist. Die Katholische Kirche praktiziert dies nun wahrlich vorbildlich, aber auch die EKD kommt dieser neuen staatsbürgerlichen Pflicht überzeugend nach. Die Welt ist so nicht mehr komplex und unübersichtlich, sondern klar strukturiert, seitdem wir wieder wissen, wo der Teufel haust. Aber es bleibt nicht nur bei der Rhetorik: Ein gewaltiges Aufrüstungsprogramm gegen Rußland, durch eine gigantische Neuverschuldung finanziert, haben die zukünftigen Regierungsparteien, sekundiert von den „Grünen“ beschlossen, denn Deutschland soll nun auch kriegsfähig gemacht werden. Seit dem im politischen Diskurs der Feind Rußland wieder allgegenwärtig ist, ist auch der Krieg als ein Mittel der Politik wieder rehabilitiert. Mit einem „Diktator“ könne man nicht verhandeln, der verstünde nur die Sprache des Krieges. So war es gut, daß England alle Vorschläge Hitlers zur Beendigung des Krieges 1939f abgelehnt und stattdessen ganz auf die Karte des Krieges gegen ihn gesetzt habe. Aber nun ist da noch der andere Feind Donald Trump: Soll gegen den auch Krieg geführt werden, oder soll der Gutmensch seine Hoffnung auf dessen Sturz durch die Antirechtskämpfer der USA setzen?

Wie naiv mutet da R.Bultmanns Behauptung an, daß der modern-aufgeklärte Mensch keinen Sinn mehr für mythologische Vorstellungen haben könne,kommt er doch offensichtlich nicht ohne einen veritablen Teufelsglauben aus.

1.Corollarium 

Wir leben wohl in einer Zeit, in die Antwort auf die Frage, wenn siehst du als den hassenswerten Feind an,mehr über den Gefragten aussagt, als früge man ihn, wen oder was er liebe.  

2.Corollarium

Die "Freie Welt" schreibt am 15.4.2025 in dem Artikel zu Calin Gorgescu:  "Der rechte rumänische Präsidentschaftskandidat Călin Georgescu, der an der Wiederholung der im Dezember annullierten Wahl nicht mehr teilnehmen darf, hat seinen Widerstand gegen die Kriegspläne der NATO bekräftigt. Dem renommierten US-Journalisten Tucker Carlson sagte er jetzt im Interview, die NATO brauche Rumänien und wolle „den dritten Weltkrieg von Rumänien aus starten“. Er sei auch der Meinung, daß seine klare Haltung in der NATO-Frage einer der Hauptgründe gewesen, warum seine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl verhindert wurde."













1Der Philosoph des herrschaftsfreien Diskurses, in dem nur die Qualität des Argumentes zählen dürfe, war nun aber auch der, der energisch den Ausschluß Ernst Noltes aus dem Diskurs forderte, da ihm seine Thesen zum Nationalsozialismus mißfielen.

2Ich verweise hier auf die sehr populären Horrorromanserien: „Tony Ballard“, „Professor Zamorra“ und „John Sinclair“, Edgar A. Poe und H.P.Lovecraft sind diesbezüglich unergiebig.

3So beglückte das ZDF uns mit der sensationellen Erkenntnis: „Steckt Rußland hinter der Terrorwelle?

 Wenn das ZDF Verschwörungstheorien sendet“.Junge Freiheit am 15.4.2025: Putin sei der Auftraggeber des islamistischen Terrors!

4Die Linksextremistin Hanna Schiller, Hammerbande, angeklagt wegen versuchten Mordes, erhält 27.Bundespreis für »Kunststudierende«, dotiert mit 30.000 Euro.“ berichtet die „Freie Welt“ am 15.4.2025 in einem Art zur aktuellen Kunst; das Opfer war ein „Rechter“, der Mordversuch so ein Kunstwerk!



Donnerstag, 27. März 2025

Die Bischöfe Europas – ganz auf der Linie der Eurokraten, wenn es um Krieg geht

 

Die Bischöfe Europas – ganz auf der Linie der Eurokraten, wenn es um Krieg geht



Es gehört wohl immer noch zum guten Ton der Kirchengeschichtsschreibung, Eusebius von Caesarea einer zu großen Nähe zu Kaiser Konstantin vorzuwerfen, ohne dabei zu berücksichtigen, daß dieser Kaiser nicht nur die Christenverfolgung durch den römischen Staat beendete und die Konstantinische Epoche eröffnete, in der die Kirche in ihrer Cooperation mit dem Staat die Welt christlich zu gestalten versuchte.Ja, profilierte Kritiker dieses Kirchengeschichtsschreibers sahen in der Kritik dessen politischer Theologie gar das Ende jeder politischen Theologie, daß es keine legitime politische Theologie mehr geben könne.1

Aber was soll man denn nun sagen zu der aktuellen politischen Theologie der Bischöfe Europas, die sich so vollkommen den politischen Vorgaben der Eurokraten unterwerfen und dabei auf jegliche Selbstständigkeit verzichten? „Bischöfe in der EU: Kirche muss bei Aufrüstungsdebatte mitreden“ lautet so die Meldung zu dieser Causa auf der quasi offiziellen und stets hundertprozentig korrekten Internetsauftrittsseite: Kath de. Übersetzte die „Einheitsübersetzung“ noch, ganz vom Geiste der Friedensbewegung verführt die Seligpreisung: „Selig sind die Sanftmütigen“ mit: „“Selig, die keine Gewalt anwenden“(Mt 5,5), so würde man jetzt am liebsten übersetzen; „Selig, wer das Aufrüstungsprogramm der EU unterstützt und wer diplomatische Friedenslösungen des Ukrainekonfliktes ablehnt.“ Die 2 politischen Parteien, die sich für den Primat einer diplomatischen Lösung dieses Konfliktes aussprechen, die AfD und die Partei von Frau Wagenknecht, werden als für uns Katholiken unwählbare diffamiert, nur der Primat des Schlachtfeldes sei bejahbar.

Die Bischöfe machen sich dabei ganz einfach die Sichtweise der Nato zu eigen, die die gesamte Vorgeschichte dieses Krieges ausblendet, um der russischen Regierung allein die Schuld an diesem Kriege zuzuschreiben, daß sich als unabhängig erklärte russische Republiken Rußland um eine militärische Hilfe gegen die Ukraine baten, die versuchte, diese Republiken militärisch zurückzuerobern und seit zig Jahren ihren Krieg gegen diese russischen Republiken führte. Es wird dabei völlig die Expansionsolitik der Nato und der EU ausgeblendet, nach der Implosion des Ostblockstaaten den ganzen Osten in die Nato und die EU zu integrieren als ein einziges Bollwerl gegen Rußland, daß dabei isb die Ukraine als ein Frontstaat gegen Rußland ausgebaut werden sollte.

Stattdessen wird von dem Friedensprojekt der EU und der Nato geredet und dabei war die Gründungsintention dieser 2 Organisationen die, erstens Deutschland klein zu halten, und zweitens Rußland aus Europa herauszudrängen und drittens alle Ostblockstaaten in das westliche Europa zu integrieren2, um dies Europa unter die Vorherrschaft der USA zu stellen. Dies Konzept wird nun aber durch die neue amerikanische Regierung selbst infrage gestellt. Idealtypisch lassen sich zwei Verständnisse der amerikanischen Außenpolitik unterscheiden: Das erste versteht die USA, um es in der christlichen Sprache auszuformielern, als das neue Land, in dem die Menschen leben wollen, die den Kontinent des Alten Adams hinter sich lassen wollen, um ganz neu anzufangen als neu geborene Bürger. Eine Konzentration ganz auf sich und die Abschottung von der alten Welt, der adamitischen soll so das Verhältnis der USA zur Restwelt bestimmen. Der jetzige US-Präsident kann als ein gemäßigter Vertreter dieser Option angesehen werden. So sind Schutzzölle, die Abwehr von einer massenhaften Einwanderung und die Abkehr von der Nato Elemente dieser politischen Ausrichtung. Das zweite ist weltmissionarisch expansistisch: Die ganze Welt soll veramerikanisiert, verwestlicht werden, denn die amerikanische Kultur sei die allerbeste für alle Menschen der ganzen Welt. In diesem Geiste führte die USA den „kalten Krieg“ gegen den Osten und wollte die Integration aller Staaten des Warschauer Paktes in die Nato und die EU als von der USA beherrschte Bündnisse. Der amerikanische Präsident Biden vertrat diese Linie und suchte deshalb die Konfrontation mit Rußland, indem er die Ukraine zu einem Frontstaat gegen Rußland aufbauen wollte.

Nun muß die EU ihre Außenpolitik neu konzipieren, indem sie nun neu aufgestellt den aggressiven Kurs gegen Rußland selbstständig weiterführen will. Das verlangt eine gewaltige Aufrüstung, will man doch kriegsfähig gegen Rußland werden. Das reicht aber nicht, es muß auch eine Kriegsbereitschaft gegen Rußland erzeugt werden. Das ist nun eine vorangige Aufgabe der Medien. Das alte und neue Feindbild Rußland muß agitiert werden. Der Ruf wird erhört: Selbst Internetseiten, die sich eher durch eine kritische Distanz zu den Bischöfen Deutschlands mit ihrer Kirchenreformagenda auszeichnen,wie „Kath net“ und die „Tagespost“ propagieren dies alte und nun neu reaktivierte Feindbild: Rußland.

Die Bischöfe Europas erklären nun, vgl dazu den obigen Kath de Artikel ihre vollste Zustimmung zu diesem Kriegskurs und betonen, daß sie aktiv dabei mitmachen möchten3. Die Zeiten der Sympathie für die deutsche Friedensbewegung ist vorbei, jetzt müßten eben alle den Gürtel enger schnallen für die Neuauflage der „Kalten Kriegspolitik“, für das dazu notwendige Aufrüstungsprogramm. Dabei will die Kirche in Deutschland isb den Kampf wider die AfD und auch gegen das Bündnis Wagenknecht verschärfen, denn die Zeiten des Miteinanderredens und Dialogisierens seien zuende. Es gälte nun, den Feind im Inneren und und im Osten zu bekämpfen. Aber es kann nicht einfach die Kalte Kriegsrhetorik repristiniert werden, es muß auch der neue Feind: die USA unter ihrem Präsidenten Trump attackiert werden.So viel von der Kirche gutgeheißene Feindschaft war schon lange nicht mehr! Das soll nun der kirchliche Beitrag zur EU-Politik sein. Selbst einem Eusebius von Caesarea wäre das ein Zuviel an Unterwerfung unter den Staat gewesen! 

1.Zusatz:

Eusebius sah in dem Kaiser Konstantin einen christlichen Kaiser, aber was hat der "Freie Westen" noch mit der christlichen Religion gemein? Faktisch setzt die heutige Theologie die Ideologie des Liberalismus mit der christlichen Religion ineins.

2.Zusatz

Für die deutschen Bischöfe ist die Frage nach unseren eigenen deutschen Interessen in diesem Ukraoniekonflikt eine völkisch-nationalistiches Anliegen, als ob das Gebot der Nächstenliebe die Liebe zu sich selbst verböte. 

3.Zusatz:

"Zuerst" meldet am 27.3.2025: "BND-Chef gegen Ukraine-Frieden: „Am besten, wenn der Krieg noch fünf Jahre weitergeht“

 



1Carl Schmitt behandelt ausgiebig und tiefgründig dies Thema in seiner „Politischen Theologie“.

2Deshalb verhinderte die EU ja auch die Kandidatur eines nicht prowestlich gesonnenen Kandidaten zur Präsidenschftswahl in Runänien, da er drohte, die Wahl zu gewinnen. Ein solcher Präsident paßte eben nicht in die Antirußlandpolitik der EU.

3In dem Bistumsblatt Passau wird so inzwischen jetzt regelmäßig auf der Seite 2 gegen den US-Präsidenten Trump polemisiert, evtl gar häufiger als gegen den Feind Putin. Daß die Russisch-Orthodoxe Kirche in den Medien nur noch verabscheut wird, ist schon eine selbstverständliche Praxis, mit ihr gibt es keine Ökumene mehr.

Samstag, 9. November 2024

Die Liebe zum eigenen Volk – eine Sünde? Die „Tagespost“ läuft Amok

 

Die Liebe zum eigenen Volk – eine Sünde? Die „Tagespost“ läuft Amok


Wenn es darum geht, gegen Rußland und die Russisch-Orthodoxe Kirche zu polemisieren, ist die „Tagespost“ immer mit dabei, gilt es doch den Kampf gegen den Hort des Bösen zu führen. Es wäre mehr als verdienstvoll, den Ursprung dieser antirussischen Haltung zu eruieren. Ich vermute, daß diese Haltung in der Begeisterung für die Französische Revolution sich gründete, daß gerade das zaristische Rußland dazu den reaktionären Gegenpol bildete. Schließlich war ja neben Preußen und Östereich gerade Rußland die Kraft der antirevolutionär ausgerichteten „Heiligen Allianz“. Auch heutigen Tages gilt ja das Rußland unter Putin als das reaktionärste Land Europas, das sich den Errungenschaften des „Freien Westens“ , etwa der Genderideologie, dem Feminismus und dem Konzept des Multikulturalismus widersetzt und damit leider gar unter Conservativen Deutschlands Sympathien gewinnt: Rußland als der Hort der Ewiggestrigen.

Aber nun entdeckt die „Tagespost“ eine weitere Todsünde Rußlands: „Patriotismus als Pflichtfach.Mit der zunehmenden Propagierung patriotischer Werte verfolgt der Kreml das Ziel, die nächste Generation für den Staat zu formen. Ein bedenklicher Trend, der sich tief im russischen Bildungssystem verankert.“So heißt es wirklich in dieser antirussischen Zeitung! Hätte man,bevor man zu polemisieren anzufangen, in den Katechismen und kirchlichen Auslegungen zum Gebot der Elternliebe nachgelesen, wäre man darauf gestoßen, daß die Vaterlandsliebe, bzw die Liebe zur Heimat in der Liebe zu den Eltern sich gründet als das angemessene gebotene Verhalten zum eigenen Vaterland.Aber selbstverständlich findet man von diesem in der Elternliebe begründeten Patriotismus in den jetzigen Aussagen der Kirche nichts mehr, verstößt doch die Liebe zum eigenen Volke der politischen Korrektheit.

Daß der Schulunterricht nicht nur Wissen zu vermitteln hat und die Fähigkeit, sich Wissen zu erarbeiten, sondern auch eine ethische Erziehung beinhaltet, sollte ein katholisch sich nennende Zeitung wissen. Aber die Feindschaft wider das reaktionäre Rußland verhindert hier, daß gerade in dieser Erziehung zum Patriotismus die Schule ihrem Bildungsauftrag gerecht wird. Man lese dazu einmal die wirklich wunderbaren Reden des Philosophen Fichte an die deutsche Nation nach, als es galt, Deutschland von der Fremdbeherrschung durch Frankreich zu befreien, erst geistlich und dann auch realpolitisch militärisch.

Außenpolitisch unterstützt die „Tagespost“ ja uneingeschränkt die Natokriegspolitik gegen Rußland. Während es in Deutschland doch noch Kräfte gibt, die im Geiste der Entspannungspolitik für eine diplomatische Lösung dieses Ukrainekrieges plädieren, setzt diese Zeitung mit allen Kriegsliebhabern auf einen militärischen Endsieg der Ukraine. Dazu gehört es dann auch unweigerlich, die Interessenlage Rußlands völlig zu mißachten, daß die russische Bevölkerung in dem multiethnischen Staat der Ukraine von der nationalistich antirussischen Regierung diskriminiert wurde und wird und daß der russischen Bevölkerung nicht der Austritt aus diesem Staate erlaubt wurde, sondern daß stattdessen die ukrainische Regierung die sich als unabhängig erklärt habenden russischen Volksrepubliken bekämpfte. Erst wegen der Angriffe auf diese Republiken baten die dortigen Regierungen Rußland um einen militärischen Beistand gegen die ukrainische Aggression.

Prinzipiell offenbart sich hier das Problem, daß die Staatsgrenzen Rußlands und der Ukraine nicht übereinstimmen mit den Lebensräumen der Völker. Zu viele Russen leben in dem ukrainischen Staatsgebiet, zu dem sie sich aber als Russen nicht zugehörig wissen. Das ist ein sehr konfliktträchtiges Potential, das dann explodierte, als die prowestlich eingestellte ukrainische Regierung die Russen innnerhalb des Staates zu ihrem Feind erklärte. Typisch dafür ist, daß diese Regierung der dortigen Kirche verbot, weiterhin, Russisch-Orthodox zu heißen und nun will sie sie gar ganz verbieten wegen prorussischer Äußerungen. Ein russische Regierung ist nur dann eine russische Regierung, wenn sie sich auch für das Geschick der in einem Ausland lebenden Russen verantwortlich fühlt. Das gehört konstitutiv zu einer patriotistisch fundierten Außenpolitik dazu. Darum intervenierte sie auch zugunsten der russischen Bevölkerung der Ukraine. Man kann nun über die Verhältnismäßigkeit der Intervention geteilter Meinung sein, aber es muß klar sein, daß solange die ukrainische Regierung der russischen Bevölkerung ihr Selbstbestimmungsrecht abspricht, es keinen Frieden in diesem Konfliktgebiet geben kann.

Daß im russischen Schulunterricht der Ukrainekrieg aus der patriotischen Sicht dargelegt wird, ist aber eine Selbstverständlichkeit, denn in jeder staatlichen Schule wird die Geschichte aus einer patriotischen Perspektive dargestellt. Nur für unseren Geschichtunterricht gilt das nicht, denn die Geschichtsbücher lassen wir uns immer noch nach dem verlorenen Krieg von den westlichen Siegermächten schreiben. Um ein Gespür zu bekommen von der Differenz zwischen der offiziösen Geschichtsschreibung und dem Bemühen, sie so zu rekonstruieren, wie sie wirklich war, gvl: Leopold von Ranke, empfiehlt sich das Lesen des Buches: „99 populäre Irrtümer über den Zweiten Weltkrieg“ von Florian Urban.

Den Patriotismus als Lernziel staatlicher Schulen zu verdammen, das kann nur in einem besiegtem Volke geschehen, daß sich auch noch den Inhalt des Schulunterrichtes von den Siegern diktieren läßt. Mit dem christlichen Glauben ist zudem eine Perhorreszierung der Liebe zum eigenen Volke, zum Patriotismus unvereinbar. Jesus Christus lehrt uns nicht die Selbstverachtung. Wie die Liebe zu Gott, zum Nächsten und damit notwendigerweise die zum eigenen Volkstume zusammengehört, das könnten wir Christen Deutschlandes gerade von der Russisch-Orthodoxen Kirche lernen! Die Kirche hat sich eben auch in das jeweilige Volkstum zu inkarnieren, die Fähigkeit dazu ist die Stärke der orthoxen Kirchen.

Lesefrucht: 

Aus NachDenkSeiten 8.11.2024 "Offener Brief von ukrainischen Linken":

"Die linken Parteien der Ukraine, insbesondere die Union der Linken Kräfte der Ukraine, wurden allein deshalb verboten, weil sie für den Frieden, die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten und die Aufnahme von Friedensverhandlungen eintraten; weil sie erklärten, dass eine nukleare Katastrophe bevorstehe; weil sie direkt auf die Nutznießer des Krieges in der Ukraine hinwiesen – die Oligarchie und den militärisch-industriellen Komplex; weil sie über Korruption katastrophalen Ausmaßes schimpften, über den Höhepunkt des Neonazismus im Land, über die Zerstörung der nationalen Wirtschaft und die Bereicherung von Oligarchen und dem Präsidenten nahestehenden Beamten; im Allgemeinen über alles, was auch die Massenmedien im Dienste der Weltoligarchie heute verkünden." 

Corallarium 

Daß die Gnade die natürlichen Ordnungen nicht zerstört, wird hierbei völlig verdrängt.  

Freitag, 8. November 2024

Die antifaschistische Kampftruppe BDKJ zum neu gewählten Präsidenten der USA, Donald Trump

 

Die antifaschistische Kampftruppe BDKJ zum neu gewählten Präsidenten der USA, Donald Trump


Der BDKJ ruft die Jugend zu Zusammenhalt auf. „Wir müssen jetzt die Zukunft in unsere eigene Hand nehmen, entschlossen und stark zusammenstehen – als Demokrat*innen und Antifaschist*innen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt“, schreibt der Verband bei Instagram.Die Welt sei mit der Wahl Trumps „deutlich unsicherer geworden“. Das US-Wahlergebnis könne „menschenfeindliche Kräfte“ in Deutschland anstacheln. Daher komme es nun auf ein starkes Bündnis für eine bessere Welt in Europa an, so der BDKJ.“ So vermeldet es „Kirche und Leben“ :“BDKJ warnt“am 7.11.2024.

Der demokratisch gewählte Präsident ist so im Urteil des BDKJ weder ein Antifaschist noch ein Demokrat. Aber es kommt noch schlimmer: Er mache die Welt „deutlich unsicherer“. Für die Kinder im Mutterleibe wird die Wahrscheinlichkeit, nicht getötet zu werden, durch diesen Präsidenten geringer, hatte er sich doch als die Alternative zu der fanatischen Kinderabtreibungsbefürworterin, der amtierenden Präsidentin pofiliert. Unter die Menschenrechte zählt diese feministische Präsidentin das Recht auf die Kindestötung im eigenen Mutterleibe. Wenn es „menschenfeindliche Kräfte“ gibt, die durch dies Wahlergebnis gestärkt werden, dann ist es das Lager der Lebensschutzbewegung: Auch in anderen Ländern könnten den Lebensschutz befürwortende Kandidaten Wahlen gewinnen. Das Leben von Kindern im Mutterleibe zu schützen ist also etwas Menschenfeindliches.

Aber erinnern wir uns doch an das Entsetzen, daß die Ankündigung Trumps in den Medien hervorrief, als er verhieß, den Ukrainekrieg zu beenden. Ja, hellsichtig erkante diese Amerikaner, daß gerade erst der Konfrontationskurs der jetzigen Regierung gegen Rußland den Ukrainekrieg evoziert hat. Die Ukraine war ja dabei, zu dem Frontstaat gegen Rußland ausgebaut zu werden, auch unterstützte die USA die ukrainische Regierung in ihrem Krieg gegen die separatistischen russischen Republiken, die die Ukraine gewaltsam zurückerobern wollte, da sie deren Willen , eine selbstständige Existenz zu führen, nicht anerkennen will. Die russische Intervention gegen die Ukraine war ja veranlaßt worden durch ein Hilfegesuch der russischen Republiken zum Beistand wider die ukrainischen Militärangriffe.

Nun droht also eine Einstellung der amerikanischen Militärhilfe an die Ukraine. Wie soll nun aber ohne diese Militärhilfe die Ukraine diesen Krieg gewinnen können? Die Antwort fällt eindeutig aus: Alle Parteien außer dem Bündnis Wagenknecht und die AfD votieren dafür, nun viel mehr Waffen der Ukraine zu geben, damit sie so doch auch ohne die Hilfe der USA siegen können. Einen diplomtisch herbeigeführten Frieden lehnen sie ab, denn auf dem Schlachtfeld allein soll die Entscheidung fallen zugunsten der Kriegsziele der Ukraine.

Wenn die neue amerikanische Regierung den klaren antirussischen Kurs nicht mehr weiterführt, müsse eben Europa mehr aufrüsten. Die Kriegswaffenproduktion müsse gesteigert werden, damit der Bedarf an den Kriegswaffen der Ukraine gedeckt werden könne. Das „Bündnis für eine bessere Welt“ ist somit nichts anderes als eine euphemitische Umschreibung der Rückkehr zur Politik des „Kalten Krieges“ mit seiner Hochrüstung wider den Feind im Osten. Frägt man sich nun aber, wie diese Hochaufrüstung finanziert werden soll, bleiben dafür nur 2 Optionen übrig: Entweder müssen die Steuern erhöht werden oder die sonstigen Ausgaben des Staates gekürz werden und für eine Kürzungspolitik ist der Haushaltsposten: Soziales prädestiniert. „Kanonen statt Butter auf dem Brot“ heißt das dann für die vielen Armen in unserem Lande und auch in den anderen Staaten Europas.

Das Ziel einer „besseren Welt“ bezeichnet dabei darüber hinausgehend das Ziel der Einen-Neuen-Weltordnung, in der alle Nationen und Nationalstaaten aufgelöst werden sollen, indem ein einziger Weltstaat hervorgebracht werden soll, der dann die ganze Welt beherrschen wird, um die liberal-kapitalistische Ordnung als die einzige der Welt einzusetzen. Ein Friedensprogramm ist das nicht, sondern ein Programm des Kampfes um die Weltbeherrschung.

Der BDKJ steht eben stramm angesichts dieses Welteroberungskonzeptes, aber jetzt gilt es zuvörderst, die Ukraine zum Sieg über Rußland zu befähigen, daß Deutschland im Bund mit allen anderen antirussischen Kräften dazu die nötigen Waffen liefert und vielleicht auch gar die Soldaten, um das Reich des Bösen zu besiegen. Man kann eben auch des Friedens überdrüssig Trumps Verheißung, er beende den Ukrainekrieg, als eine Drohbotschaft hören. Dazu paßt eben auch das Ja zur Kindertötung im Mutterleib.

Vgl: 

Trump wird wieder Präsident, Lindner wird entlassen … Was folgt daraus? Mehr Geld für Rüstung! (NachDenkseiten 7.11.2024)

Mittwoch, 24. Juli 2024

Frieden droht – unfaßbar, aber wahr: Über die Drohbotschaft eines möglichen Friedens in der Ukraine

 

Frieden droht – unfaßbar, aber wahr: Über die Drohbotschaft eines möglichen Friedens in der Ukraine



Moskau setzt auf Trump: „Er ist für Frieden- das können wir nur begrüßen“, meldet die Internetseite: „Zuerst“ am 22.7.2024. Gewönne der Expräsident die nächste Präsidentenwahl der USA, droht ein Frieden in der Ukraine. Der jetzige Amtsinhaber hatte sich ja klar als ein Vorkämpfer einer Neuauflage des „Kalten Krieges“ gegen Rußland und China profiliert, Trump den Vorwurf machend, den Feinden des Westens zu nachgiebig sich zu verhalten. Nun kämpft die heldenhafte Ukraine gegen den Feind des Westens, dank der massiven Militärunterstützung. Aber wie sollte die Ukraine ihre politischen Kriegsziele verwirklichen und gar die der Nato ohne die kraftvolle Unterstützung der USA?

Michael Kretschmer (CDU) sorgt sich, dass Trump den Ukraine-Krieg beenden könnte »Stellen Sie sich mal vor, dieser Trump wird gewählt. – Man will es sich gar nicht vorstellen! – Und der sorgt dann dafür, dass dieser Krieg beendet wird! Wie stehen wir da? Was machen wir mit diesem Chaos dann?« So ist es auf der Internetseite „Freie Welt“ am 22.7.2024 zu lesen. Beatrix von Storch kritisiert ungeheuerliche Aussagen von Michael Kretschmer“.Die größte Sorge dieses christlichen Politkers ist es, daß ein wiedergewählter Trump den Ukrainekrieg beenden könnte, daß Rußland zu Friedensverhandlungen bereit sei und daß so der Friede auf der Tagesordnung stünde. Die ungarische Regierung sondierte just in Moskau die Möglichkeiten einer diplomtischen Lösung dieses Konfliktes und wurde deshalb mit Sanktionen durch die EU abgestraft. Die „Tagespost“ polemisierte als wortgewaltiger Unterstützer des Natokriegskurses so wider Orbans Friedens-gespräche: „Orbáns Moskau-Reise dient nicht dem Frieden“.

Stärker noch als Scholz ist Baerbock eine entschiedene Befürworterin nicht nur immer mehr und immer durchschlagenderen Waffenlieferungen an die Ukraine. Und anders als der Kanzler vertritt Baerbock die Meinung, die Ukraine müsse den von Wladimir Putin begonnenen Angriffskrieg gewinnen.“. Meldet „Focus Online“ am 16.7.2024.

Um diese Angst vor einem Frieden zu verstehen, ist es vonnöten, die Kriegsziele der ukrainischen Regierung und der Nato zu erfassen. Das gerade ist nun ein prinzipielles Problem, da im Verlaufe eines Krieges die sich ändern können, politisch also neu fixiert werden können. So liegt es nahe, anzunehmen, daß das anfängliche Ziel der Ukraine die Zurückdrängung des russischen Angriffes und die Eroberung der sich als selbstständig erklärten russischen Republiken war, daß jetzt aber angesichts der massiven Unterstützung durch den Westen mehr erstrebt wird, möglichst viele Gebiete, auch wenn die Wohnbevölkerung da mehrheitlich Russen sind, der Ukraine einzugliedern. Das erforderte dann auch eine Politik der sog ethnischen Säuberungen, wie sie etwa Polen erfolgreich gegen die Deutschen nach dem 2.Weltkrieg praktizierte in den nun von ihr beanspruchten deutschen Ostgebieten. Die Natokriegsziele sind davon klar zu unterscheiden. Am klarsten tritt dabei das amerikanische Interesse hervor, Rußland als ein gewichtiges Hindernis für ihre Eine-Welt-Ordnung zu beseitigen, indem in Rußland eine Amerika genehme Regierung an die Macht gebracht wird. Es wird eben auf einen langen Zermürbungskrieg gesetzt, hofffend daß dann in Rußland, ähnlich wie zum Ende des 1.Weltkrieges hin, die russische Regierung durch einen Putsch gestürzt wird. Ein Kriegsverbrecherprozeß gegen die russische Regierung, ähnlich den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, bildete dann der triumphalen Schlußpunkt dieses Krieges.

Mit den Mitteln der Diplomtie lassen sich nun weder die ukranischen noch die amerikanischen Kriegsziele erreichen und darum wird auf den Krieg bis zum Sieg über Rußland gesetzt. Die Partei der „Grünen“, einst sich als friedensbewegt inszenierend identifiziert sich inzwischen so sehr mit den Interessen der amerikanischen Vormacht, daß sie deren Kriegspolitik vorbehaltlos bejaht, Die grüne deutsche Außenministerin hatte ja schon ganz euphorisch Rußland den Krieg erklärt, mußte dann aber doch zurückrudern. Die „Tagesschau“ vom 26.1.2023 vesuchte dann, wie viele anderen Medien auch, diesen „freudschen“ Versprecher der Grünenpolitikerin wieder aus der Welt zu schaffen: „Kriegserklärung gegen Russland? Wie Annalena Baerbock in einem verrutschten Statement mal eben vom Krieg des Westens mit Russland spricht - und was das mit der Realität zu tun hat.“ Man wird doch mal von einem Krieg gegen Rußland träumen dürfen, der dann eben besser ausgeht als der Napoleons.

Einst demonstrierte die deutsche Friedensbewgung gegen die aggressive Aufrüstungspolitik der Nato und auch die „Grünen“ waren dabei, jetzt, wo die gefahr eines 3.Weltkrieges größer ist als damals, existiert faktisch keine Friedensbewegung mehr und die „Günen“ stellen sich an die Spitze der Kriegswilligen. Daß „Compact“ nun von der Regierung verboten wurde, hängt eben auch, nicht nur damit zusammen, daß dies Mgazin so energisch sich gegen die Natokriegspolitik stellte. Die Politik der Entspannung ist eben vorbei, jetzt gilt es, aus den Archive des „Kalten Krieges“ abzuschreiben um einer Neuauflage des bewährten Feindbildes Rußland willen.

In bewundernswerter Schneidigkeit entdeckt so nun auch die katholische Presse das dazu gehörige Feindbild der Russisch-Orthodoxen Kirche, mit der man nun jeden Kontakt aussetzt: Mit Feinden reden Christen nicht!Und wer der Feind ist, läßt sie sich von der Regierung vorschreiben. Der Friede wird so zur größten Bedrohung, weil man den Krieg will, bis die politischen Ziele erreicht sind.







Montag, 15. Juli 2024

„Den letzten Bus – Donald Trump – leider knapp verpaßt.“

 

Den letzten Bus – Donald Trump – leider knapp verpaßt.



So kommentiert der Mitarbeiter des großen Kämpfers gegen Rechts, dem ZDF-Mann Böhmermann das Attentat auf den Ex-US- Präsidenten Trump: „Hotz, der auch für den RBB-Radiosender „Fritz“ arbeitet, hatte unmittelbar nach dem Mordanschlag geschrieben: „Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben.“ Eingeleitet hatte der ZDF-Mann, der für Böhmermann auch als Ghostwriter tätig ist, seinen Post mit der Bemerkung: „Den letzten Bus – Donald Trump – leider knapp verpaßt. („Junge Freiheit am 15.7.2024)

In seriöseren Medien lamentiert man nun darüber, daß die Partei des Präsidentschaftskandidaten Trump dies Attentat zu Wahlkampfzwecken instrumentalisiere. Selbstverständlich sei der Täter ein Einzeltäter und diese Tat habe überhaupt nichts mit der Hetze der Medien in den USA gegen diesen Kandidaten zu tuen. Für die ganze westliche Welt ist eben Donald Tump völlig inakzeptabel und muß so bekämpft werden, nur daß eben der Mitarbeiter des Medienvorzeigekämpfers gegen Rechts die Feindschaft gegen diese Unperon zu drastisch ausgedrückt habe.

Was macht denn Trump so inakzeptabel. Hier muß deshalb an den klar profilierten Wahlkampf des jetzigen US-Präsidenten Biden erinnert werden, der Trump eine zu große Nachgiebigkeit Rußlands gegenüber vorwarf. Der Epoche der Entspannungspolitik müsse ein Ende gesetzt werden und der Kalte Krieg neu infacht werden. So tönte es vor dem Angriff Rußlands auf die Ukraine. Jetzt entsetzt Drump die westliche Welt, daß er für ein Ende des Ukrainekrieges sorgen werde, daß er eine diplomatische Lösung des Konfliktes anstrebe. Da die Wiederwahlaussichten für Trump günstig sind, läuft der Westen Amok. Man will jetzt den Konfrontionskurs gegen Rußland und den Wirtschaftskrieg gegen China. Da paßt das außenpolitische Konzept Trumps nicht, der sich primär auf die Innenpolitik kaprizieren will, um Amerika innerlich zu erneuern, während die Bidenregierung primär außenpolitisch engagiert die Vormachtstellung der USA in der Welt behaupten will gegen den ökonomischen Herausforderer China und den noch Machtstaat Rußlands.

Trump steht so für eine jetzt als einen Fehlweg verurteilten Epoche der Entspannungspolitik, man will zurück in die Zeit des „Kalten Krieges“. Wollte man diesem Paradigmenwechsel der westlichen Politik wirklich angemessen interpretieren, müßte man diesen Bruch im Kontext des großen Planes der Globalisierung, der Etablierung einer neuen Weltordnung unter dem Primat der USA diskutieren, daß nun die Staaten, die dem sich widersetzen als sog. Schurkenstaaten bekämpft werden sollen: China und Rußland, dann aber auch der Iran. Dem liegt aber schon das ursprüngliche Expansionskonzept der sich zur Nato und EWG (Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft) zusammengeschlossen habenden westeuropäischen Staaten zu Grunde, ganz Osteuropa in die EWG und Nato zu integrieren und Rußland rauszuhalten aus diesem zu erwirkenden Europa, damit es dann von den USA dominiert werden kann. Deutschland als der besiegte Feindstaat sollte dabei klein gehalten werden, mußte dann aber als Westdeutschland zu dem Frontstaat gegen den Osten stark gemacht werden. Da Rußland sich nun dem widersetzte und den Ausbau der Ukraine als einem neuen Frontstaat gegen sich nicht akzeptieren wollte, avanciert Rußland zum Hauptfeind des Westens. Der Präsidentschaftskandidat Trump steht nun diesem Aggressionskurs entgegen und darum ist er eben völlig inakzeptabel.

Irritierend ist nun, daß doch spontan die politische Rechte mit einer aggressiven Außenpolitik assoziiert wird, die auch vor dem politischen Mittel des Krieges nicht zurückschrecke, wohingegen Links mit eher einer friedliebenden und gar pazifistischen Politik assoziiert wird. Einfacher gesagt: Die Rechten sind doch die Militaristen und Kriegstreiber! Aber der Realität entspricht das nicht, denn seit der Französischen Revolution existiert im linken politischen Diskurs die Vorstellung eines Revolutionsexportes durch das Mittel des Krieges. Die kommunistische Führung Rußlands setzte eben auch nach dem Scheitern aller Revolutionsversuche in Deutschland nach dem 1.Weltkrieg einen neuen Weltkrieg, in dem dann die „Rote Armee“ Deutschland und andere Länder zum Sozialismus befreien sollte, wenn die Völker kriegsmüde geworden sein werden, wenn der neue Weltkrieg nur lang genug anhalten wird. Die westliche Version dazu lautet, daß alle nichtdemokratischen Staaten eben eine Gefährdung des Weltfriedens darstellten, denn die neigten zum Kriege und deshalb müßten die, wenn es nicht anders geht, auch durch Kriege beseitigt werden um des Weltfriedens willen. Man denke hier an die Angriffskriege des Westens gegen Afghanistan , gegen Jugoslawien und den Irak und wie durch die militärische Unterstützung der Opposition gegen die Libysche Regierung diese geradezu weggebombt worden ist, immer um der Demokratie zum Siege zu verhelfen. M.E wird man auch Napoleons Kriegen nicht gerecht, wenn sie nicht auch als Exportversuche der Errungenschaften der Französischen Revolution verstanden werden.Auch damals hieß der Haupfeind das antirevolutionäre zaristische Rußland im Bunde mit Preußen und Österreich- der späteren hl. Allianz wider alle Revolutionsbestrebungen. 

Der aggressiven Außenpolitik des freien Westens korreliert so der aggressive Kampf gegen die Opposition im Inneren, der "Rechten", an die man sich schon gewöhnt hat, etwa an die Parole: "Nazis töten". Das ist nur die Spitze des Eisberges der Ausgrenzung allen rechten Denkens aus dem öffentlichen Diskurs: Mit wem man nicht redet! 

Zusatz:

Eine Leseempfehlung:   "Bedford-Strohm: Attentat auf Trump ist eine Zäsur" Kath de am 17..5.2024. Der Ex-EKD-Vorsitzende polemisiert hier nur gegen das Attentatsopfer Trump!












Sonntag, 2. Juni 2024

Die Heerschau des „Katholikentages“- Rot-Güne Politiker inspirierten ihre Hilfstruppen

 

Die Heerschau des „Katholikentages“- Rot-Güne Politiker inspirierten ihre Hilfstruppen

Doch Kirchen- und Katholikentage haben ebenso traditionell eine politische Schlagseite: Sozialdemokraten, Grüne und auch Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) waren auf vielen Podien zu Gast. Dass die rechtspopulistische AfD nicht zu den Christentreffen zugelassen wird, ist mittlerweile unumstritten – doch auch die Auftritte von CDU-Funktionären waren in Erfurt spärlich.“ „der Bundesvorsitzende der CDUFriedrich Merz, nahm nur an einem Gottesdienst teil und hielt bei einem Empfang der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung eine Rede.“ So meldete es die „Rheinische Post am 30.5.2024: „Deutscher Katholikentag in Erfurt eröffnet.“

Es sind halt Wahlzeiten und ein Katholikentag bietet da eine optimale Auftrittsmöglichkeit für Grünen- SPD- und Linkenpolitikern vor ihren Jubelanhängern. Der „SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert lobt das klare Nein der katholischen Bischöfe zur AfD und hofft, dass andere dem Beispiel folgen. Das im Februar veröffentlichte Positionspapier der Bischofskonferenz sei eine "absolut gute und auch notwendige Wortmeldung", sagte Kühnert der KNA. "Das würde ich mir - von den Schützenvereinen bis von mir aus zu den Landfrauen – auch noch viel stärker wünschen." So enthusiasmiert berichtet Kath de am 1.6.2024 über dies Kirchenlob des Generalsekretärs der SPD in dem Artikel: „Viele Appelle gegen Spaltung der Gesellschaft“.

Die Artikelüberschrift beweist das hohe Humorpotential von Kath de. Da ruft der Generalsekretär zur totalen Ausgrenzung Oppositioneller auf und man spricht von einem Appell gegen die „Spaltung der Gesellschaft“. Selbst die so politisch korrekten C-Parteien fanden keine Gnade vor den Gestaltern dieses Kirchentages: nur Rote und Grüne sind da willkommen, aber im Zentrum stand der Feind namens AfD.

Militärbischof Overbeck: Ja zu deutschen Waffen gegen Ziele in Russland.Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck unterstützt den Kurs der Bundesregierung, der Ukraine zur Verteidigung der Region Charkiw den Einsatz deutscher Waffen gegen Ziele auch auf russischem Gebiet zu erlauben. "Das ist deswegen richtig, weil sie es mit einem Gegner zu tun haben, ähnlich wie es bei Hitler gewesen ist, den sie nicht einschätzen können und der mehr als aggressiv ist und mit allen Mitteln seine Ziele erreichen will", sagte Overbeck am Samstag beim Katholikentag in Erfurt.“ Zitiert nach Kath de vom 1.6. Söding: „Wollen auf "neue Art" katholisch sein mit Papst und Bischöfen.“ So kann man auch den Willen zur Entkatholisierung der Kirche umschreiben,


Aber der Katholikentag kennt noch einen weiteren Feind, den es zu bekämpfen gilt, der Wiedergeburt Hitlers in Putin. War einst der Katholikentag die erste Adresse für jeden Friedensbewegten, und protestierte der Katholikentag noch gegen die Aufrüstungspolitik einer sozialdemokratisch geführten Regierung, so nimmt man jetzt das sozialdemokratische nicht nur das Lob entgegen, auftragsgemäß gegen Rechts zu kämpfen, sondern reiht sich auch ein in das große Heer der Bellizisten, ganz dem Vorbild der „Grünen“ folgend, das Schlachtfeld für den besten Ort der Friedenspolitik anzusehen.

Zu diesem klaren Feindbild gehört es dann auch, daß zu diesem Kirchentag trotz seiner ökumenischen Ausrichtung kein Repräsentant der Russisch-Orthodoxen Kirche eingeladen wurde, die ist ja jetzt zur Feindkirche geworden, aber eine bekopftuchte Muslimin. Kath net publizierte dazu ein aussagekräftiges Bild als eine Illustration ihres Artikels: „Deutscher Katholikentag ODER 'Die Ökumene der Einfallslosigkeit funktioniert!'“ am 30.6.2024. Die Muslimin trug nun demonstrativ ein sog.Palästinensertuch als ein Solidaritätszeichen mit dem Kampf des palästinensischen Volkes gegen den Staat Israel! Zeitgleich wurde in Deutschland ein bekannter Islamkritker von einem afghanischen Asylanten niedergestochen und schwer verletzt, aber der gilt ja als rechts, sodaß dieser „Vorfall“ mit keinem Worte erwähnt wurde auf dem Katholikentag: Man kennt eben nur die AfD und Rußland als Feind.

Siehe dazu den „Junge Freiheit“ Bericht vom 1.6.2024: „Sechs Verletzte Attentat in Mannheim – So geht es den Verletzten.Mehrfach sticht ein afghanischer Attentäter bei einem Anschlag auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger einem Polizisten in Hals und Kopf. Nun wurde der Beamte in ein künstliches Koma versetzt."

Der Kirchentag war so eine durch und durch gut inszenierte Rot-Grüne Wahlkampfveranstaltung, in der das Kirchenvolk auf seinen Kampf gegen Rechts und Rußland eingeschworen wurde.Selbst die C-Parteien wollte man nicht, wie ja auch die CSU Jahr für Jahr trotz aller Anbiederungsversuche von der alljährlichen Homosexparade in München ausgeschlossen wird.

In orientierungslosen Zeiten präsentiert so dieser Kirchentag ein klares Feindbild, den Feind,mit dem man nicht spricht und der überall auszuschließen ist, wie es der Generalsekretär der SPD so wegweisend formulierte.Gerüchteweise soll auch Religiöses oder gar Katholisches im Beiprogramm dieser Rot-Grünen Wahlkampfveranstaltung stattgefunden haben, aber das hatte wohl rein dekorativen Charakter.


Die „Freie Welt“ berichtete nun am 31.6.2024: „Erfurt ist ein Zeugnis des kirchlichen Zerfalls. Katholikentag in Erfurt ebensoviele Teilnehmer wie Traditionelle Wallfahrt.Traditionelle Pilgerfahrt in Frankreich hat so viele Teilnehmer, wie der institutionelle Katholikentag in Deutschland.“ Aber die da wallfahrenden gläubigen Katholiken hätte der Erfurter Katholikentag nicht bei sich sehen wollen, denn das sind ja nicht Rot-Grün Gesinnte! 

Zusatz: "Wir wollen miteinander leben – nicht gegeneinander!"  das sei die Kernbotschaft des jetzigen Katholikentages, erklärt Kathe de am 2.6.2024, aber verschweigt dabei, daß zuerst alle Mißliebigen, politisch Inkorrekten auszuschließen sind und daß man dann unter sich auch miteinander gewillt ist zu leben. Der Wille zum Ausschließen und Bekämpfens des Feindes bestimmt das Klima nicht nur des Kirchentages, schon auf den Plenaritzungen des Synodalen Irrweges wurden Abweichlern die "Rote Karte" gezeigt.