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Montag, 1. Januar 2024

Bischof Bätzing weist der Kirche den Weg in die Zukunft: ihr Untergang

 

Bischof Bätzing weist der Kirche den Weg in die Zukunft: ihr Untergang



Die Kirche müsse sich verändern, „wenn sie eine Zukunft haben wolle.“ (Kath de am 31.12.2023:“Mut zu Veränderung und Einsatz für Demokratie und notleidende Menschen.Überblick: Das predigen die deutschen Bischöfe zum Jahreswechsel“.) Das ist also die Neujahrsbotschaft der Bischöfe. Ihr Vorsitzender konkretisierte nun dies Zukunftsprojekt der Kirche: „Dazu gehörten ein positiver Umgang mit Homosexualität, mehr echte Mitbestimmung von Laien, die freie Wahl von Ehe oder Ehelosigkeit für die Priester und eine stärkere ökumenische Zusammenarbeit. "

Die Reihenfolge, erst die Bejahung der praktizierten Homosexualität, dann die Forderung nach der Demokratisierung der Kirche, hier im Gewerkschaftsjargon als „Mitbestimmung“ eingefordert, die Abschaffung des Zölibates und mehr Ökumene, dürfte wohl auch die Prioritäten dieser Reformvorhaben ausdrücken. Der Sex steht im Mittelpunkt und um hier die Lehre der Kirche revolutionieren zu können,müsse sie eben verdemokratisiert werden. Die Forderung nach mehr Ökumene dürfte dann wohl eine weniger wichtige Reformidee sein. Ob diese Reformagenda mit dem Wesen der Katholischen Kirche vereinbar sind, interessiert nicht, denn das Überleben der Kirche hängt davon ab. Warum dann die „Evangelische Kirche“ nicht überschäumt vor Lebendigkeit, sind in ihr doch schon all diese Reformen längst verwirklicht,bleibt dann aber unerörtert.

Aber der Limburger Bischof weiß,daß das noch nicht ausreicht: „ Diejenigen, die bleiben, erwarten von der Kirche den Einsatz gegen Armut und für Gerechtigkeit." Das gelte auch für die überwiegende Mehrheit der Konfessionslosen. Der Einsatz für Geflüchtete, für den Klimaschutz und gegen Armut sei offenbar auch in der Außenwirkung weiterhin ein Glaubwürdigkeitskriterium für die Kirche.“

Nicht etwa, daß die Kirche von ihrem Herrn einen Auftrag, einen Dienstauftrag hätte,mitnichten, sie müsse die Erwartungen ihrer (Noch)Mitglieder und der Außenstehenden erfüllen. Man, nicht Gott verlangt so das Engagement für die Asylanten, für den Klimaschutz und gegen die Armut. Ewiggestrige, Rückwärtsgewandte könnten nun einwenden, daß das doch zu den genuinen Aufgaben des Staates gehöre und daß die Kirche zu etwas anderem berufen sei, aber die Demoskopie hat schon längst die Führungsrolle in der Kirche übernommen: Wir müssen uns nach dem richten, was unser Klientel und die öffentliche Meinung will. Die Kirche bräuchte eben eine gute Presse.

Ach ja, und da nun die bisher uns regierenden bzw regiert habenden demokratischen Parteien drastisch an Vertrauen im Volke verlieren, will die Kirche denen auch helfen im gemeinsamen Kampf gegen alles, was „rechts“ von der Politik Merkels zu verorten ist. Die Staatstreue verlangt eben diesen Anti-Rechtskampfservice der Kirche. Der Apostelfürst Paulus warnte die Galater vor einem verfälschten Evangelium, die heutige Kirche will ganz auf ein Evangelium verzichten und nur noch politisch korrekt ausgerichtet tuen, was man von ihr wünscht, zuvörderst ihr Ja zum Homosex erklingen lassen.

1.Zusatz:

In seiner Sylvesterpredigt betonte dieser Bischof, daß die Mehrheit der Deutschen nicht mehr religiös ansprechbar sei. Da muß die Kirche eben ihr Programm ändern. 

2.Zusatz:

"Der Leiter des Augsburger Gebetshauses und Influencer Johannes Hartl hat im Vorfeld der MEHR24-Konferenz, die nach vierjähriger pandemiebedingter Pause am 4. Januar in der Messe Augsburg beginnt, auf den klaren Gottesbezug des Treffens hingewiesen. Es steht unter dem Leitwort „God is here“. „Wir sprechen über das wichtigste Thema der Kirche überhaupt: Gott. Gott ist eines der meisten vernachlässigten Themen in der Kirche. Es wird über alles Mögliche gesprochen – ob die Kirche liberaler oder konservativ auszusehen habe“, erklärte Hartl im Gespräch mit dieser Zeitung. Diese Meinungen seien nicht unwichtig, aber die Veranstalter legten bewusst einen anderen Fokus und sprächen über die Mitte des christlichen Glaubens."  Tagespost 31.12.2023

Dienstag, 19. Dezember 2023

Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Katholischen Kirche: „Katholische Kirche erlaubt Segnung für homosexuelle Paare“ 3 Zusätze

Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Katholischen Kirche: „Katholische Kirche erlaubt Segnung für homosexuelle Paare“


Nicht nur Kath de jubelte am 18.12. 2023 über dies Weihnachtsge-

schenk des Papstes, die ganze Weltöffentlichkeit: ein erster großer Erfolg des Synodalen Irrweges und der unermüdlich tätigen Homolobby! Mehr als verdienstvoll wäre eine Rekonstruktion des Erfolges dieser Lobby in der Kirche im Kontext ihres Reüssierens in der westlichen Medienwelt. Ihr Kampf ist eine Geschichte des Erfolges, wobei ihr größter die völlige Verschleierung des Zusammenhanges zwischen der Homosexualität und den Mißbräuchsfällen in der Kirche bisher war. Der Popanz des „Klerikalismus“ als die Quelle allen kircheninternen Übels wurde ja eigens aufgeführt, um den Zusammenhang zwischen der Homosexualität und den Mißbräuchsfällen zu verdecken. In keiner Mißbrauchsstudie wird so das Faktum analysiert, daß nur in der Kirche die Mehrzahl der Opfer männlichen Geschlechtes ist,stattdessen soll die kirchliche Morallehre an dem die Schuld tragen samt dem Zölibat.

Die antikatholische Organisation: „Wir sind Kirche“ legte mit ihrem sog. „Kirchenvolksbegehren“ die Blaupause für die jetzige Deformagenda des Synodalen Irrweges, die nichts mit dem Problemkomplex der jetzig offenbar gewordenen Mißbräuchsfällen zu tuen hat, die nun aber als die notwendige Reaktion auf diese Vorfälle inszeniert wird. Das Abstruse dabei: Die Mißbräuche hätten gar nicht sich ereignen können, wenn alle sich an die Morallehre der Kirche gehalten hätten, nun soll sie aber schuld sein, sodaß sie reformiert werden soll. Papst Franziskus reformiert das auf seine Art und Weise: Die Morallehre läßt er bestehen, nur erlaubt er nun die Segnung von Homosexpaaren, sozusagen „seelsorgerlich“ motiviert. Die Theologie steht halt in dicken Lehrbüchern, aber die kirchliche Praxis kann die einfach ignorieren,weil sie sich allein auf den Menschen zu kaprizieren hätte.

Zur Deformagenda von „Wir sind Kirche“ gehörte nun schon die Positivbewertung gelebter Homosexualität, ja der Homosexuelle ist in der Medienwelt neben den Transgendermenschen zum „homo superior“ hochstilisiert worden. Papst Franziskus beugt sich nun diesem Zeitgeist, indem er Grünes Licht für die Homopaarsegnungen gibt. Das dürfte nun nicht der Höhepunkt dieser feindlichen Übernahme sein, nein das ist nur der 1.Schritt zur kirchlichen Segnung von Homoehen,wie es nun in den nicht nur in diesem Punkte progressiveren Protestantismus üblich geworden ist. Der Papst startet wohl das nähere Ende seines Pontifikates vor Augen habend eine Art Reformschlußoffensive: Seine „Feinde“ schickt er in die Wüste, und nimmt noch mal einen großen Anlauf zum Kampfe wider die Lehrtradition der Kirche. Er steht damit nicht allein, auch wenn im Vatican wohl nicht jeder über diesen päpstlichen Modernismus erfreut sein dürfte.

Es sei an ein paar der Höhepunkte seines Kampfes erinnert: Gegen das Zeugnis der hl. Schrift und der Lehre der Kirche erklärte er die Todesstrafe für unzulässig, gegen Jesu Christi Vater Unser kämpfte er für eine Falschüberstzung des: „Und führe uns nicht in Versuchung“, weil ihm die Aussage, Gott führe in Versuchung, ihm mißfällt und dann betete er öffentlich gar die Götzin „Pachamama“ an während der „Amazonassynode“.

Eine Frage drängt sich hierbei auf: Wie konnte Gott nur diesen Destrukteur der Kirche Papst werden lassen und ihn nun auch weiter wirken lassen? Will Gott etwa so die Gläubigen auf die Probe stellen, ob sie an dem wahren Glauben festhalten, wenn sie gar der Papst selbst zu verführen sucht? Von einer Hoffnung muß man sich jetzt aber wohl verabschieden, daß der Papst wirklich den Irrweg der Katholischen Kirche Deutschlandes stoppen will. Hart, energisch bekämpft der Papst nur alles Conservative und an der Lehre der Kirche Festhaltenden, linksliberalen Reformern gegenüber ist er nachsichtig, ist er doch mit denen eines Geistes.

Der Synodale Irrweg hat im Kampf um Rom so eine Schlacht gewonnen, nicht den Endsieg über die Kirche, aber Gott hat seiner Kirche als ecclesia militans auch nicht verheißen, daß ihr Weg durch die Geschichte ein Weg von einem zum nächsten Sieg sein wird. In einem Text der Musikgruppe: „Varg“ heißt es: „Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man!“ - das gilt auch für die Kirche bis zum Ende der Geschichte, wenn sie dann erst endgültig triumphieren wird. Bis dahin wird ihre Geschichte auch eine sein, in der immer wieder die „Rotte Korach“ und Judas Ischariot,der als Apostel Jesus verriet, mitten in ihr aufstehen, um sie zu bekämpfen! 

1.Zusatz:

Wie es weitergeht in dieser Causa und den Kampf wider die Kirche zeigt dieser "Tagespost"Artikel des 19.12.2023 über die Stellungnahme des "BDKJ": 

"Das BDKJ begrüßt das Dokument „Fiducia supplicans“, mit dem das Glaubensdikasterium die Segnung von homosexuellen und unverheirateten Paaren erlaubt hat, wie aus einer Pressemeldung des Verbandes hervorgeht. Laut laut dem Bundesvorsitzenden des BDKJ, Gregor Podschun, könne das Dokument nur ein erster Schritt sein. „Der Text aus Rom beinhaltet zudem weiterhin eine Haltung und Theologie, die diskriminierend und queerfeindlich ist“, so Podschun. Er fordert eine grundlegende Reform und die komplette Gleichberechtigung von homosexuellen Paaren."  

und dieses bischöfliche Votum:

"Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers sprach von einem „ersten Schritt“ und räumte im „Morgenmagazin“ der ARD ein, dass gleichgeschlechtliche Paare damit noch nicht die Akzeptanz in der katholischen Kirchen erführen, die sie sich wünschen. Aber wer wisse, was in zehn, was in 15 Jahren sei, sagte der Bischof des Bistums Dresden-Meißen. Papst Franziskus könne nicht von heute auf morgen mit einem Federstrich wegschieben, was die Kirche über Jahrhunderte gelehrt habe."   (zitiert nach RP-Online Maria 2.0 mit Segen- Erklärung des Vatikans unzufrieden.)  Es sei also die Aufgabe der Kirche, wegzuwischen, was sie über Jahrhunderte gelehrt hat.

  2.Zusatz:

Auch wenn es keine zuverlässigen Zahlen darüber gibt, wie hoch der Prozentsatz der Homosexuellen unter den Klerikern und sonstigen Hauptamtlichen der Kirche ist, es ist anzunehmen, daß er überproportional ist. Auch deshalb konnte und kann die Homolobby in der Kirche so reüssieren. 

3.Zusatz

Die Vizevorsitzende des Laien ZKs, sie  hat die Pointe des päpstlichen Elaborates erfaßt:

Mock: Bisher bestand immer die Frage, ob erst die Lehre der Kirche in Bezug auf Paarbeziehungen und Sexualität geändert werden muss, bevor man segnen kann. In der jetzigen Erklärung ist das genau umgekehrt: Die Lehre der Kirche ist (noch) nicht verändert worden, aber der Segen ist möglich. Das eröffnet aus meiner Sicht eine sehr wichtige Brücke in die Praxis – eine Praxis, die wir in Deutschland ja schon seit vielen Jahren haben und die dadurch sehr gestärkt wird.  (Kath de am 20.12.2023)

 


 

Dienstag, 10. Oktober 2023

'Ich kann diese Konservativen nicht ausstehen!' Eine klare Haßbotschaft der Synode über die Synodalität plus Zusatz

'Ich kann diese Konservativen nicht ausstehen!' Eine klare Haßbotschaft der Synode über die Synodalität


Der Dominikaner Pater Radcliffe und Exvorsteher des Dominikanerordens beglückte die Synode durch ein Impulsreferat,das klar stellte, wer der Feind der Kirche sei, denn es zu bekämpfen gälte. Kath net am 10.10.2023:

„Radcliffe behaupte, viele Menschen fühlten sich in unserer Kirche ausgeschlossen oder an den Rand gedrängt, weil "wir" ihnen abstrakte Etiketten aufgedrückt hätten. "Geschiedene und Wiederverheiratete, Homosexuelle, Polygame, Flüchtlinge, Afrikaner, Jesuiten!" Der Ordensmann zitierte einen Freund mit folgenden Worten: "Ich hasse Etiketten. Ich hasse es, wenn Menschen in Schubladen gesteckt werden. Ich kann diese Konservativen nicht ausstehen."

Der offensichtliche Selbstwiderspruch, Mitchristen durch Etikettierungen abzuurteilen und dann genauso zu verfahren mit der Etikettierung: „conservativ“, entging diesen Kirchenkämpfer. Noch abstruser fällt dann die Reihe der angeblich Diskriminierten auf: Wo in der Kirche werden denn nun Afrikaner und Jesuiten diskriminiert? Und Flüchtlinge? Die sind doch zum Lieblingsnächstenliebeobjekt avanciert, ja die Nächstenliebe wurde doch nicht nur von Kardinal Woelki ineinsgesetzt mit der Liebe zu den Asylanten. Eine Mutter, die ihre eigenen Kinder liebt, gilt doch schon als Sünderin, wenn sie nicht in gleicher Weise alle fremden Kinder auch liebt.

Aber es gibt nun auch Christen, die gegen die Gebote Gottes verstoßen und zwar kontinuierlich: die Ehebruch Praktizierenden, die ihre Homosexualität Auslebenden und die Polygamisten. Zum Beruf der Kirche gehört es auch, sündigendes Tuen als Sündiges zu benennen. Hätte dieser Dominikaner recht, dürfte die Kirche nichts mehr als eine Sünde bezeichnen, weil so die dies Tuenden als Sünder qualifiziert sich ausgeschlossen fühlten! Die Kirche dürfe eben nichts lehren, was als unangenehm empfunden wird.

Aber so ist es dann auch nicht gemeint: Conservative und natürlich noch mehr Traditionalisten dürfen in der Kirche haßerfüllt beschimpft und ausgegrenzt werden. Dabei gilt für diesen Synodalen, daß schon jeder, der an der Gültigkeit der Morallehre der Kirche festhält, ein Conservativer ist, den man so in der Kirche nicht mehr ausstehen kann. Die Schublade, in die all die Unausstehlichen hineingespert werden soll,ist eben sehr groß, weil in ihr alle Nichtlinksliberalen eingepfercht werden sollen.

All dies sagte dieser Dominikaner in einer offiziellen Rede der nun tagenden Synode. Prolongiert er damit nur die Papstpolemik gegen die „Rechten“ in der Kirche oder verschärft er hier eigenmächtig diesen Konfrontationskurs mit dem Ziel der Spaltung der Kirche in eine progressive, die dann alle Nichtliberalen aus sich ausschließen will?

LifeSiteNews schreibt über diesen Pater (20.Oktober 2023): - "Der prominente Pro-LGBT-Priester Pater Timothy Radcliffe, O.P., hat gesagt, dass Frauen, die angeblich von einem "Patriarchat" unterdrückt werden, das von "alten weißen Männern" geführt wird, "in den Mittelpunkt" der Kirche gestellt werden sollten.

Während einer Klausurtagung vor der Synode am 1. Oktober hat Radcliffe erklärt:"Wir müssen an all diejenigen denken, die sich in der Kirche noch nicht zu Hause fühlen: Frauen, die sich in einem Patriarchat alter weißer Männer wie mir nicht anerkannt fühlen!"

Und der Papst? „Papst lädt berüchtigten Pro-LGBT-Priester ein, wichtige Synodeneinkehrtage für Bischöfe zu leiten“. Selbst die pessimistischten Befürchtungen bezüglich der jetzigen Synode werden so noch übertroffen! 

Zusatz: Die Heimholung der sich in der Kirche nicht Daheim Fühlenden geht so Hand in Hand mit dem Herausdrängen der katholisch Gläubigen, die eben nicht in die Zeitgeistsurfkirche passen! 






 

Dienstag, 29. August 2023

Praktizierte Dekadenz in der Kirche, in Deutschland oder die „Gay-Mission“ des Bistums Münster“

Praktizierte Dekadenz in der Kirche, in Deutschland oder die „Gay-Mission“ des Bistums Münster“ „Haltern sieht bunt“, so stand es auf Kath net am 29.8.2023 geschrieben:“Eine Pfarre im Bistum Münster veranstaltet eine "Christopher-Street-Day"-Schwulenparade und das Bistum verkauft dies in naiver Weise als "farbenfrohes und fröhliches Fest." Wer einmal die Geschichte der Dekadenz in Westeuropa rekonstruieren möchte, wird wohl als eine kleine Fußnote dies Ereignis erwähnen, da es so symptomatisch für diese unsere Dekadenzepoche ist. Wer sich im politischen Diskurs auskennt, kennt die Bedeutung der Worte: „bunt“ und „farbenfroh“. Nur Rot-Grün und die Homofahne sind gestattet, alles, was schwarz, also conservativ und braun, also rechts ist, ist ausgeschlossen. Man feiert eben nur unter sich, unter Gleichgesinnten. Wehe dem, der auf diesem fröhlichen Fest auf die hl.Schrift, deren Aussagen zur Homosexualität und die Lehre der Kirche über diese Causa verwies, der wäre hier persona non grata. Eintönige Einfarbigkeit dominiert so dies bunte Fest. Aber warum ist nun dies Fest auch eine Manifestation der Dekadenz in den Zeiten der Potmoderne? Jede Kultur steht vor der fundamentalen Aufgabe, in ihr die gelebte Sexualiät so zu regulieren, daß der Fortbestand der Gesellschaft gesichert ist. Der Mensch lebt nicht einfach natürlich seine Sexualität, denn dazu ist er durch seine Eigennatur unterbestimmt. Seine Triebe, auch sein Geschlechtstrieb determinieren den Menschen nicht so, daß von Natur aus die Erhaltung seiner Gattung durch die Fortpflanzung garantiert wäre. Er verhält sich nämlich seiner Natur gegenüber frei, sodaß er auch wider seine Natur leben kann. Die Möglichkeit zum Widernatürlichen ist so ihm als einzigem Wesen von seiner Eigennatur her angelegt. Darum muß die Sexualität des Menschen kulturell reguliert werden,darum gibt es auch eine Bevölkerungspolitik des Staates.Die Homosexualität sagt nun „Nein“ zur Fortpflanzung und damit verneint sie das Leben. Zu allen Zeiten gab es nun Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, kinderlos blieben. Für das Alte Testament galt dabei, daß die Kinderlosigkeit das größte Unglück für eine Frau war.Gerade für die jüdische Frau galt das ob der Verheißung Gottes, Israel zu einem großen Volk wachsen zu lassen. Heutzutage erleben wir in den westlichen Ländern aber etwas Einzgartiges: In allen westlichen Ländern sterben jährlich mehr Menschen als neu geboren werden. Die westliche Kultur ist so wahrhaftig eine des Todes. Existierten nicht noch nichtwestlich lebende Kulturen, die Menschheit reduzierte sich jetzt schon drastisch. Jetzt aber wird der Mangel an dem Eigennachwuchs durch den massenhaften Import von Menschen aus den nichtwestlichen Ländern kompensiert. Dies kann aber nur solange praktiziert werden, wie lang in diesen Ländern noch ein Überschuß hervorgebracht wird. Ist erst die ganze Welt verwestlicht, droht so ihr Untergang. Das Nein zum eigenen Nachwuchs ist so die praktisch umgesetzte Dekadenz: Das Leben will seine eigene Zukunft nicht mehr. Der Christopher-Street-Day feiert diese Lebensverneinung. Der Gott Jesu Christi, der Gott, so wie ihn die hl. Schrift bezeugt, ist dagegen der Gott des Lebens: Er will, daß seine Geschöpfe leben und ihre Gattung erhalten. So will er auch das Leben der Menschen, daß sie sich fortpflanzen und so sich erhalten. Dies bunt-fröhliche Fest der Gemeinde zu Haltern feiert dagegen das dekadente Nein zum Leben, die Überdrüssigkeit am Leben.

Freitag, 23. Juni 2023

Christen verfassungsfeindlich? Unter Beobachtung des Verfassungsschutzes?

Christen verfassungsfeindlich? Unter Beobachtung des Verfassungsschutzes? Nein, kein Grund zur Aufregung: nur eine Gruppe der Christen ist verfassungsfeindlich: „Der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg hält die Äußerungen eines Predigers der «Baptistenkirche Zuverlässiges Wort» in Pforzheim für «ganz klar verfassungsfeindlich». Das sagte Verfassungsschutzpräsidentin Beate Bube am Donnerstag in Stuttgart. Die Behörde hatte am Mittwoch bestätigt, dass die christlich-fundamentalistische «Baptistenkirche Zuverlässiges Wort» in Pforzheim beobachtet werde. Ein Sprecher der Stuttgarter Behörde sagte, man habe die Gemeinde im Mai zum Beobachtungsobjekt erhoben.“ (dpa am 22.6.2023) Und was wirft man dieser Baptistengemeinde vor? In ihr würde homophob gepredigt! Überhaupt gelten nicht christliche Fundamentalisten als zum sogenannten „rechten Rand“ der Kirche zugehörig als tendentiell verfassungsfeindlich? Jetzt ist sie zum „Beobachtungsfall“ avanciert. Das heißt, daß nachrichtendienstliche Methoden wie das Abhören von Telephonaten oder die Einschleusung von Mitarbeitern des VS oder ein Anwerben von Spitzeln noch nicht erlaubt ist, aber die Predigten werden jetzt wohl mitgehört, auch um weiteres Belastungsmaterial zu sammeln. In den Medien inszenieren sich Hommolobbyisten gern als Diskriminierungsopfer, faktisch aber besitzen sie heute schon so viel Macht, daß sie bestimmen können, was man noch sagen darf und was nicht mehr. Die staatliche Förderung der Hommosexualität dürfte dabei in einem engen Zusammenhang mit dem Konzept des Volksumtausches stehen: Deutsche sollen möglichst wenig Kinder bekommen, um Platz zu machen für die Heerscharen der „Flüchtlinge“, die hier dann eingedeutscht werden sollen durch eine goßzügige Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft. Kath de berichtet darüber am 23.6. so: "Gleich zwei unabhängige christliche Gemeinden sind derzeit im Visier des baden-württembergischen Verfassungsschutzes: Die "Evangelische Freikirche Riedlingen" bei Biberach wird seit gut einem Jahr beobachtet, die "Baptistenkirche Zuverlässiges Wort" in Pforzheim seit wenigen Wochen. Beate Bube, Präsidentin des Landesamts für Verfassungsschutz, sprach am Donnerstag im Stuttgarter Landtag von gesicherten Erkenntnissen extremistischer Äußerungen in beiden Gemeinden. Die Riedlinger Gemeinde wird im Verfassungsschutzbericht 2022 erwähnt, der am Donnerstag vorgelegt wurde. Ihr Prediger Jakob Tscharntke vermische gezielt christlich-fundamentalistische Ansichten mit der Ablehnung von Demokratie und Staat. So habe er während der Corona-Pandemie von einem "totalen Impfkrieg" gesprochen und Politiker als "Unrecht- und Willkürherrschende" bezeichnet, die von satanischen Mächten gesteuert würden." Ein Verbot sei schon erwogen worden!

Donnerstag, 22. September 2022

Ist was wahr ist, eine pure Machtfrage? Eine Anmerkung zum Vorstoß flämischer Bischöfe zur Segnung homosexueller Paare



Ist was wahr ist, eine pure Machtfrage? Eine Anmerkung zum Vorstoß flämischer Bischöfe zur Segnung homosexueller Paare



Auch außerhalb des „Synodalen Irrweges“ wuchert der Unkrautgarten des Antikatholischen in der Kirche. Die flämischen Bischöfe starteten nun einen Vorstoß zur Einführung einer kirchlichen Segnungshandlung für homosexuelle Paare. Zeitgenossen werden konstatieren, daß (nicht nur in diesem Punkte) hier die Kirche den „Evangelischen Kirchen“ weit hinterherhinkt, denn da wird ja schon längst Homopaaren der Ehesegen ausgeteilt, aber es geht schon in die richtige Richtung. Nach ihrem couragierten Vorstoß gegen die Lehre der Kirche, wurde den flämischen Bischöfen wohl ein wenig bange: Diese vorgesehene Segensfeier für Homopaare solle keine liturgische Handlung sein. Hier weist der von Kath de interviewte Liturgieprofessor dies Tarnmannöver zurück: Selbstverständlich sei diese konzipierte Segnungshandlung eine liturgische Handlung. (Kath de am 22.9.2022)

Dann stößt man aber in diesem Interview auf eine sehr erhellende Passage zur Lage der Katholischen Kirche:

„Frage: Rom hat 2021 erklärt, dass die Kirche keine Vollmacht habe, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu segnen. Wie ist vor diesem Hintergrund die Veröffentlichung der Belgier zu bewerten?

Volgger: Ich meine, dass in den vergangenen Jahrzehnten keine lehramtliche Entscheidung so großen Widerstand erweckt hat. Daher sehe ich die Veröffentlichung der belgischen Bischöfe als konsequenten Umgang mit dieser römischen Stellungnahme, die ja nicht nur im deutschen Sprachraum auf sehr großen Widerstand gestoßen war, angefangen bei den Gläubigen über die Bischöfe bis zu Kardinälen. Vor diesem Hintergrund halte ich den Vorschlag der belgischen Bischöfe für konsequent. Sie nimmt die Betroffenen aus pastoraler Sorge ernst.“



Zwei Begriffe sind hier bedeutungsvoll: „keine Vollmacht“ und der des sehr großen Widerstandes. Die Katholische Kirche ist der Wahrheit verpflichtet. Sie hat keine „Vollmacht“, diese zu ändern. Denn ihre Wahrheit ist nicht eine von ihr selbstständig hervorgebrachte sondern sie fundiert sich in der Offenbarung Gottes. So kann die Kirche nicht eine Segungspraxis erlauben, die der Wahrheit widerspricht.

Jedoch stößt diese Erklärung auf sehr großen Widerstand. Nicht nur Laien, sondern gar Bischöfe und Kardinäle leisten ihren Widerstand und das nicht nur in Deutschland – auf dem Synodalen Irrweg. Das heißt im Klartext: Rom hat nicht mehr die Macht, die Wahrheit durchzusetzen, wenn Rom den Gehorsam gegen die Wahrheit einfordert. Die Macht des sehr großen Widerstandes blockiert so die Wahrheit der Kirche. Weil man nun so machtvoll der Lehre der Kirche widerstehen kann, sehen sich die flämischen Bischöfe, bevollmächtigt, gegen die Wahrheit Segnungsfeiern für Homopaare durchzusetzen.

Der Liturgieprofessor macht so unüberlesbar deutlich: Was wahr ist, bestimmt der, die die Macht dazu hat. Rom kann sich nicht mehr durchsetzen, es verfügt nicht mehr über die Vollmacht, der Wahrheit Geltung zu verschaffen und so können nun die deutschen wie die flämischen Bischöfe machen, was sie nun durchsetzen können: Sie segnen Homopaare, weil sie die Macht dazu sich angeeignet haben. Bataillone von Homosexlobbyisten, der einmütige stimmgewaltige Chor der Massenmedien und wohl dunkle Hintergrundmächte triumphieren hier so über die Wahrheit: Wir besitzen jetzt die Macht, zu diktieren, was als wahr zu gelten hat.



Leider verfüge ich über keinen heißen Draht in die Heerlager des Antichristen, aber eine Siegesfeier wird es wohl schon da gegeben haben: Ob nicht doch noch der Endsieg über Gott gelingen könnte bei so mächtigen Mitkämpfern! 

Corollarium

Einhergehend mit der Demokratisierung der Kirche ist die Tendenz, die Mehrheiten entscheiden zu lassen, was als wahr zu gelten habe. Im Synodenparlamentarismus heißt das, daß die Mehrheit die Wahrheit festsetzt. Der Glaube an die Mehrheit ist der demokratische Glaube. 


 

Donnerstag, 18. November 2021

Treue und Partnerschaft – eine Qualität, die homosexuelle eine Partnerschaft legitimiert?

Treue und Partnerschaft – eine Qualität, die homosexuelle eine Partnerschaft legitimiert?


Im Diskurs zur Causa der Bewertung und des Umganges mit in homosexuellen Partnerschaften Lebender wird oft das Argument eingebracht, daß solche Partnerschaften, wenn in ihnen Treue und Partnerschaft gelebt würde, sie dadurch moralisch legitimiert würden und sie auch zu segnen seien durch die Kirche. So würden da zwar Menschen nicht wie in einer Ehe zusammenleben, aber doch eheänlich ob dieser darin gelebten Tugenden und das legitimiere die Segnung ihrer Beziehung. Es muß hierbei klar distinguiert werden zwischen der Segnung eines Homosexuellen und der Segnung einer homosexuellen Beziehung. In der aktuellen Debatte geht es um Letzteres, sodaß das Argument, eine Verweigerung der Segnung einer so gearteten Beziehung sei eine Mißachtung der homosexuellen Person, nicht zutrifft, denn nur die Beziehung wird nicht gesegnet, so die jetzige kirchliche Praxis, was aber eine Segnung eines Homosexuellen nicht ausschließt.

Ist also die gelebte Treue eine Tugend, durch die eine homosexuelle Partnerschaft zu einer durch die Kirche zu segnenden Partnerschaft qualifiziert wird?

Diese Frage verweist auf die Problematik der sogenannten Sekundärtugenden. Wenn Mut eine Tugend ist, ist dann der mutig vorgehende Einbrecher, der sich von einem Wachhund nicht von seinem Einbruchsvorhaben abhalten läßt, ein tugendhaft Handelnder, und ein klug und besonnen seine Ehefrau Tötender etwa tugendhaft im Vergleich zu einem Ehemann, der seine Frau beim Ehebruch erwischend im Affekt tötet?

Stellen wir uns diese Situation vor: Ein Mafiamitglied wírd beerdigt und in einer Ansprache am Grabe hieße es: „Stets hat er treu unserer „Familie“ gedient, alle Aufträge gewissenhaft ausgeführt, er war stets kollegial und verläßlich.“ Ist er also ein moralisch guter Mensch gewesen angesichts so vieler praktizierter Tugenden?

Mitnichten, muß hier geurteilt werden. Wenn das Ganze nicht etwas moralisch Legitimes ist, dann kann ein „tugendhaftes“ Verhalten in ihm auch nichts Tugendhaftes sein. In einer Räuberbande ist die praktizierte Kammerradschaft eben nichts Positives. Wenn das Ganze aber etwas Gutes ist, wie etwa die Ordnung der Ehe, dann ist auch die in ihr gelebte Treue etwas Gutes und Tugendhaftes. Wer täglich seine „Treue“ zur Schnapsflasche lebt, indem er täglich mehrere austrinkt, lebt treu aber nicht gut.

Kann nun eine homosexuelle Partnerschaft etwas moralisch Gutes sein, sodaß die in ihr praktizierte Treue etwas Gutes ist. Jetzt kommt es auf die Näherbestimmung der Partnerschaft an. Stellen wir uns zwei homosexuelle Rechtsanwälte vor, die eine Bureaugemeinschaft bilden wollen und die Segnung ihres gemeinsamen Bureaus und ihrer Rechtsanwaltskanzlei wünschen. Gegen eine solche Segnung spräche nichts eingedenk des Glaubens, daß kein menschliches Arbeiten ohne Gottes Segen Frucht bringt. Anders sieht es aber aus, wenn eine sexuelle Partnerschaft zweier Homosexueller gesegnet werden soll. Die kann nicht gesegnet werden, weil eine Fruchtbarkeit dieser Beziehung ausgeschlossen ist, sie können keine Kinder bekommen, und weil die praktizierte Homosexualität als Sünde von der Kirche beurteilt wird. Eine Partnerschaft, die in sich also nicht moralisch legitim ist, kann eben nicht ob der in ihr gelebten Tugenden doch gesegnet werden. Einfach veranschaulicht: Ein mutig vorgehender Einbrecher ist kein tugendhaft Handelnder, auch wenn der Mut eine Tugend ist.


 

Freitag, 5. November 2021

Absurdistan: Es gäbe keinen Zusammenhang zwischen der sexuellen Orientierung und den sexuellen Mißbräuchen!

Absurdistan: Es gäbe keinen Zusammenhang zwischen der sexuellen Orientierung und den sexuellen Mißbräuchen!


Das ist so absurd wie die Behauptung, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen dem Vegetarismus und dem Nichtkonsum von Schweinebraten. Katholisch de bespricht am 4.11. 2021 eine Studie der sexuellen Mißbräuchsfälle in der Kirche Frankreichs: „Studienleiter: Kein Zusammenhang zwischen Zölibat und Missbrauch“Das ist natürlich eine für linksliberale Katholiken enttäuschende Feststellung, aber die Studie kommt doch zu dem Wunschergebnis des „Synodalen Irrweges“

Unter der Parole der notwendigen Bekämpfung der „Überhöhung des Priesters“, damit ist selbstredend die Sakramentalität der Weiheämter gemeint, die der Reformator Luther doch schon beseitigt hat, heißt es dann: „Auch wenn der Zölibat an sich kein Risikofaktor sei: Die Möglichkeit verheirateter Kleriker müsse geprüft werden, weil >dadurch eine Überhöhung des Priesters bekämpft werden kann<, so der Leiter von Frankreichs Missbrauchsstudie.“

Der Studienleiter hat eben seinen Auftrag verstanden: Egal wie auch immer begründet, der Zölibat muß zum Abschuß freigegeben werden. Wenn dann noch irgendein Zusammenhang zwischen dem Zölibat und den Mißbräuchsfällen angedeutet wird, umso besser.

Aber diese Studie enthält noch viel Ärgeres für unsere politisch korrekten Reformer: „Opfer zu 80 Prozent männlich. Die Opfer von Gewalt durch Kleriker in Frankreich sind laut der Studie zu 80 Prozent männlich - während sie in der Gesamtgesellschaft zu 60 Prozent weiblich sei. Die deutsche sogenannte MHG-Studie von 2018 kommt zu einem ähnlichen Ergebnis.“ Das sind natürlich völlig inakzeptable Tatsachen. Es drängt sich ja geradezu die These auf, daß dann wohl die Mehrzahl der Täter Männer mit einer homosexuellen Orientierung seien. So unwahrsheinlich es ist, daß ein überzeugter Vegetarier, hat er einen großen Hunger, sich einen Schweinsbraten ordert, so unwahrscheinlich ist es doch, daß ein heterosexueller Mann sich an männlichen Opfern sexuell befriedigt. Daß Frauen die Täter wären, behauptet ja niemand. Noch unbestreitbarer ist ja, daß der Wille zur sexuellen Befriedigung die Motivation dieser Untaten ist, sodaß von dem Geschlecht der Opfer auf die sexuelle Orientierung der Täter zu schließen ist.

Das darf aber nicht sein! „Sich auf Homosexualität als Erklärung für Missbrauch festzulegen, sei aber "sehr heikel". Sauve wörtlich: "Genauso gut könnte man sagen, dass seine heterosexuelle Orientierung erklärt, warum ein Priester ein Mädchen angreift." Ein kausaler Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung und sexuellen Übergriffen sei nicht nachzuweisen. Dennoch sei der Anteil Homosexueller unter den Tätern "hoch, viel höher als in der Allgemeinbevölkerung und auch im Klerus selbst".

Das ist nun wirklich eine Höchstleistung politisch korrekter Vergewaltigung von Tatsachen. Selbstverständlich ist die heterosexuelle Orientierung ein Grund dafür, daß Männer Frauen vergewaltigen und nicht etwa Männer. Diese Orientierung ist noch keine hinreichende Begründung für eine vollzogene Vergewaltigung, aber sie erklärt hinreichend, warum dann Frauen und nicht Männer die Opfer sind. Niemand würde behaupten wollen, daß Homosexuelle, weil sie homosexuell sind, sich an Buben und Männern sexuell vergreifen, aber es ist klar, wenn sie sich sexuell vergreifen, dann an Buben oder Männern. Da nun wohl nicht anzunehmen ist, daß 80 Prozent der Kleriker homosexuell und 20 Prozent heterosexuell sind, ist auch zu konstatieren, daß überdurchschnittlich viele Täter homosexuell sind.

Auf diese Tatsache weiß der politisch korrekt geführte Diskurs nur eine Antwort: Um des Täterschutzes willen wird das Feindbild des Klerikalismus konstruiert: Der Klerikalismus sei an allem schuld. Dies Feindbild gehört nun zum Glaubenskanon des Linksliberalismus und kann so jederzeit populistisch aktiviert werden. Ist dieses Feindbild ist fest im Diskurs der Mißbräuchsfälle installiert, kann dann auch effektiv der Kampf wider den Zölibat geführt werden.

„Sich auf Homosexualität als Erklärung für Missbrauch festzulegen, sei aber "sehr heikel" – dies offenbart das ganze Dilemma dieser französischen Studie. Die Fakten sprechen eindeutig dafür, daß hauptsächlich homosexuell Orientierte die Täter sind- das darf aber nicht wahr sein, denn Homosexuelle haben im politisch korrekt geführten Diskursen die Rolle des Opfers inne, sie sind niemals Täter. Also, es ist heikel,weil es ein Verstoß gegen diese Diskursordnung wäre, homosexuell Orientierte als Täter erscheinen zu lassen, und deshalb muß der Studienleiter diesen offensichtlichen Zusammenhang verleugnen. Diesen Zusammenhang darf es eben nicht geben. Deshalb wird ein Popanz aufgebaut, als behauptete irgendwer, daß Homosexuelle, weil sie homosexuell wären, andere sexuell mißbrauchen um so zu urteilen, daß es so dieses Kausalverhältnis nicht gäbe. Vertuscht werden soll so das Faktum, daß Homosexuelle überdurchschnittlich häufig die Täter sind und daß ihre sexuellen Befriedigungsbedürfnisse zu diesen Mißbräuchen sie motiviert.

 

Samstag, 2. Oktober 2021

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr – Einblicke in die Abgründe des „Synodalen Irrweges“


Wenn ein Freund Dich zu einem Pilzmenü einlädt und Du nach einiger Zeit irritiert frägst, warum denn den Gastgeber nicht von seinen Pilzen ißt und Du die Antwort bekommst, daß ein kleines Magenunwohl ihn plage, dann weißt Du, daß Dein Leben in Bälde zu Ende gehen wirst. Von so gearteten Freunden ist nun die Rede, der Tatort der „Synoodale Weg“.

Die Synodalin Mara Klein offenbarte da der Synode, was die Weltkirche wirklich sei. Kath de war davon so enthusiamiert, daß sie diesem wahrhaft wegweisenden Redebeitrag wiedergab, zumindest deren Zentralbotschaft (Kath de, 1.10.2021: Macht-Alternativtext abgelehnt):


„Die Weltkirche sei zu großen Teilen das Ergebnis von Kolonialismus, Imperialismus und Zwangsbekehrungen auf Grundlage der "vorgeblichen Fortschrittlichkeit" des Christentums.“


Die Katholische Kirche habe also missioniert, weil sie sich als fortschrittlicher als die anderen Religionen angesehen habe oder gar meinte, die eimzig fortschrittliche zu sein. In der Wirklichkeit aber half sie nur mit, den Kolonialismus und Imperialismus durchzusetzen. Die Missionserfolge verdankten sich dabei wohl vor allem der Praxis der „Zwangsbekehrungen“. Daß jemand anders als durch eine Zwangsbekehrung seinen ursprünglichen Glauben aufgab, um den christlichen dann anzunehmen, ist eben doch für eine linke Kirchenkritikerin unvorstellbar.

Daß die Kirche ihren Auftrag zur Mission von ihrem Herren selbst aufgegeben bekommen hat, wird hier völlig ausgeblendet, denn der Fortschrittsglaube sei der eigentliche Grund für diese Weltmission gewesen, die ganze Welt durch einen imperialistischen Kolonialismus zwangszubeglücken.

So denkt eine Synodalin dieses Irrweges über die Katholische Kirche. Ganz begeistert von dieser Sicht verweist Kath de dann noch auf ein Interview dieser Synodalin mit der linken Tageszeitung „TAZ“ vom 30.9.2021, in dem weiteres über die Katholische Kirche enthüllt wird:


„Frauenfeindlichkeit und Homophobie sind in der katholischen Kirche fast so etwas wie ein geschütztes Kulturgut. Es gibt ein gesondertes Arbeitsrecht, das beides befördert und unterstützt. Das ist mit unserer Verfassung eigentlich nicht vereinbar und wird bei anderen Religionen hart kritisiert – und sogar als Begründung von Ressentiments gegen Mi­gran­t*in­nen verwendet.“


Die Kirche ist also organisierte Frauenfeindlichkeit und Homophobie. Durch ein ihr eigenes Arbeitsrecht setzt sie dies in der Kirche durch. Genaugenommen sei so die Kirche eine verfassungsfeindliche Organisation, weil sie imkompatibel mit der Verfassung eines demokratischen Staates sei. Die Kirche dürfe also für sich kein Eigenrecht beanspruchen, sondern sei der staatlichen Ordnung gleichzuschalten. So totalitär verfährt ein demokratischer Rechtsstaat zwar nicht, er erlaubt Kirchen und Unternehmen ein Eigenrecht, indem er den Begriff des Tendenzschutzbetriebes einführt, daß etwa eine liberale Zeitung einen conservativ gesonnenen Journalisten ablehnen kann, weil er nicht zu der Tendenz dieser Zeitung passe. So darf auch die Kirche in ihrem Arbeitsrecht verfahren, um ihre Eigenidentität zu wahren, also Frauen nicht zum Priesteramt zuzulassen.

Diese Toleranz des Staates lehnt nun Mara Klein ab, indem sie faktisch verlangt, daß der Staat seine Ordnung auch in der Kirche durchzusetzen habe. Die Kirche wird so als ein rein weltliches Gebilde verstanden, daß eben so auch gemäß den Gepflogenheiten der Welt zu gestalten sei als ein Subsystem der Gesellschaft.

Mit den Ressentiments gegen Migranten ist nun eine islamkritische Haltung der Kirche gemeint- nur, wo gibt es die in den offiziellen Verlautbarungen der Kirche wirklich? Gemeint ist damit wohl, daß es conservative Katholiken gibt, die an der Vereinbarkeit der Scharia mit dem Grundgesetz zweifeln, Diesen wird so einfach vorgeworfen, daß sie selbst ob ihrer Frauenfeindlichkeit und Homophobie grundgesetzwidrig wären.

Es muß immer wieder irritieren, mit welcher Vehemenz die Katholische Kirche der Frauenfeindlichkeit und Homosexuellenfeindlichkeit beschuldigt wird, wohingegen fast jede Kritik am Islam als Islamophobie verurteilt wird. Wenn man sich vor Augen hält, wofür der heutige Linkskatholizusmus steht und vergleicht das mit den Anliegen des Islam, der gerade jetzt in Afghanistan einen großen Sieg errang, ist eigentlich diese tiefe Sympathie für den Islam und die Bereitschaft, diese Religion gegen jede Kritik zu verteidigen, unverstehbar. Oder sollten Feministin ernsthaft die Talibanregierung für ein Ensemble von frauenfreundlichen Politikern halten?

Ich finde dafür nur eine Erklärung: Als Linksausgerichtete sehen sie in den Feinden ihres Feindes, der westlichen Unkultur des Kolonialismus und Imperialismus ihre Bundesgenossen, denn der Feind meines Feindes ist mein „Freund“.

Diese Synodalin steht sicher nicht mit diesen Ansichten allein da auf dem „Synodalen Irrweg“. Wie wohlwollend zitiert Kath de doch diese Linksfeministin. Eines muß so uns klar sein: Das Ziel dieses „Synodalen Weges“ ist nicht eine Reform der Katholischen Kirche, daß sie, aus der Form geraten wieder zu ihrer zurückgeführt werden soll, sondern die Kreation einer „neuen Kirche“, die alles Katholische aus ihr entfernen will, damit die Kirche in eine bloße linkshumanitaristischen Sozialagentur verwandelt wird.

 

Donnerstag, 9. September 2021

Der „Synodale Weg“- oder zuerst Täterschutz- und dann: die Verprotestantisierung der Katholischen Kirchenbild


Wo es Opfer gibt, da gibt es auch Täter, wenn es sich nicht gerade um reine Naturkatastrophen handelt. So stellt sich angesichts der Sexual-mißbräuchsfälle auch die Frage nach den Tätern, nicht nur, um die Täter zu bestrafen, sondern auch um Präventivmaßnahmen zu konzipieren. Die Täterfrage ist angesichts des Faktums, daß circa 80 Prozent der Opfer männlichen Geschlechtes, leicht zu beantworten: Wie ein überzeugter Vegetarier, wenn ihm hungert, nicht einen Schweinebraten ordern wird, so wenig vergreift sich ein Heterosexueller an Jungen oder Männern. Diese Tatsache wäre eine offensichliche, wenn nicht die einflußreiche Homolobby hier Sturm liefe. Was offensichtlich ist, darf nicht sein. Auch das offenkundige Faktum,daß in allen anderen Organisationen, in denen sexuelle Übergriffe sich ereignen, die Mehrheit der Opfer weiblichen Geschlechtes sind und nur in der Kirche es so viele männliche Opfer gibt, muß so als „Falschtatsache“ wegszensiert werden.

Der erste Schritt zur Vernebelung dieses offenkundigen Zusammenhangs zwischen der homosexuellen Orientierung und dem Faktum, daß die Mehrheit der Opfer männlich ist, besteht nun in der Erfindung des Begriffes der „sexualisierten Gewalt“. Von der Substanz her sollen also diese Übergriffe Akte einer gewaltsamen Herrschaft und Unterdrückung sein, wobei dann auch der Sex dazu instrumentalisiert würde, andere zu unterdrücken und zu beherrschen. Im Hintergrund steht ein Narrativ des Feminismus, daß erst im Patriachat Männer, um die Frauen zu unterdrücken, das Konzept der Vergewaltigung erfanden. Die Vergewaltigung sei eben ein Modus der Beherrschungspraktiken der Männer. So würde diese Beherrschungspraxis auch innerhalb der Kirche appliziert, sodaß so herrschsüchtige Kleriker das gemeine Volk unterjochen. Nicht ginge es so um eine Befriedigung sexueller Leidenschaften und Begierden, mitnichten. Diese Entsexualisierung soll so die wahre Motivation der sexuellen Mißbräuchsfälle verdecken, denn nun ist nicht mehr nach den sexuellen Begierden zu fragen, und somit nach dem Tätertypus sondern es wird stattdessen danach gefragt: Wer will in der Kirche herrschen um so andere zu unterdrücken.

Die Antwort kennt natürlich der Feminismus wie der linksliberale Katholizismus: Der Kleriker bzw der Klerikalismus als Wille zur Macht.Ein Aspekt ist dabei zu betonen: Spontan assoziiert man zu dem Typus des Klerikers einen Priester vorkonziliarer Zeit, der sich gar noch mit „Hochwürden“ titeln ließ, der sich als Mittler zwischen Gott und Mensch versteht und so als „Herr“ seiner Gemeinde. Ganz anders steht dagegen der modern liberale Pfarrertypus aus: Er ist der ideale „Teamplayer“ und begegnet allen auf gleicher Augenhöhe. Die Vorstellung von einer geistlichen Vollmacht ist ihm ein Greuel, selbstverständlich lehnt er die hierarische Struktur der Kirche ab, weil er an die Gleichheit aller Menschen glaubend für die Verdemokratisierung der Kirche plädiert. Es ist klar, daß dieser Klerikertypus prädestiniert ist, sexualisierte Gewalt auszuüben, wohingegen der liberale Typus nur gegen seine Prinzipien zu solchen Untaten sich verleiten lassen könnte.

Darum muß also die Kirche in sich den Kletikertypus überwinden, damit der linksliberale die vorherrschende Gestalt in der Kirche wird.

Damit ist das Ziel erreicht: Erstens ist so der Zusammenhang zwischen der homosexuellen Orientierung und den sexuellen Mißbräuchen völlig verdrängt und zweitens wird nun der Tätertypus des Klerikers konstruiert, nicht nur, um eine falsche Gruppe von Tätern als Ablenkung zu präsentieren, sondern auch, um so das Reformwunschprogramm des linksliberalen Katholizimus neu aufzulegen: Weg mit dem Zölibat, für die Einführung des Frauenpriestertumes, Sex für alle und die Demokratisierung der Kirche. Und die Krone vom Ganzen: Es wird die Bejahung der Homosexualität gefordert, daß so auch Homosexuelle umstandslos Pfarrer werden können. Sie dürften nicht diskriminiert werden- nur klerikal Ausgerichtete sind zu diskriminieren. Wie wunderbar, daß Papst Franziskus so energisch gegen das Zentrum kirchlichen Klerikalismus vorgeht, indem er nun alle Bischöfe zum Verbot der „Alten Messe“ animiert. In einer völlig verprotestantisierten Kirche gäbe es eben kaum noch solche Mißbräuche, denn dann gäbe es keine Klerikerherrschaft mehr. Denn Vergewaltigungen hätten gar nicht mit sexuellen Begierden und Leidenschaften zu tuen, denn da ginge es nur um Männerherrschaft und deren Machtwille.

Wie wunderbar doch, daß so das schon verstaubte Deformprogramm von der antikatholischen Vereinigung „Wir sind Kirche“ nun zu dem Therapiekonzept der an den Mißbräuchsfällen leidenden Kirche transformiert wird, um so längst Überaltertes als ganz neue innovative Medizin zu verkaufen.


 

Dienstag, 24. August 2021

Zur Instrumentalisierung der Menschenrechte im Kampf gegen die Katholische Kirche

(oder daß die Kirche immer noch nicht sich dem Zeitgeist völlig unterwirft)

So tönen die offiziellen Jugendverbände Österreichs,Deutschlands und der Schweiz: "Die Verletzung von Menschenrechten durch die katholische Kirche insbesondere mit Blick auf homosexuelle sowie trans*-, inter- und queere Menschen ist nicht länger hinnehmbar und widerspricht dem Evangelium", erklärte der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Gregor Podschun, am Montag in Düsseldorf. "Insbesondere die Kirche ist eigentlich gefordert, verletzliche Gruppen zu schützen und die gleiche Würde und Rechte aller Menschen zu verwirklichen."

Also, die Katholische Kirche müsse im Einklang mit den Menschenrechten lehren und ihre Innenleben gestalten. Es gälte, „die gleiche Würde und Rechte aller Menschen zu verwirklichen.“ Kirchengeschichtlich betrachtet stieß die Proklamation der Menschenrechte in der Katholischen Kirche auf wenig Gegenliebe, um es vorsichtig zu formulieren. Denn zu offensichtlich war die antikirchliche Intention dieser Proklamation, verlangte sie doch, daß die berühmte Gretchenfrage, Faustus, wie hältst Du es mit der Religion?“ als bedeutungslos anzusehen sei, daß bei der Beurteilung eines Menschen seine Religiösität keine Bedeutung spielen dürfe. Eine rein vernünftig zu gestaltende Welt, in der die Religion nur noch in der Privatsphäre eine Rolle spielen darf, bildet den ideologischen Hintergrund der Menschenrechtsideologie. Ihr materialer Kern bildet das Zentrum der modern bürgerlichen Gesellschaft: das Geschäftemachen, daß der freie Markt das einzige Ordnungsprinzip der Moderne sein soll und daß durch die Menschenrechte fundiert wird, daß jeder auf ihm frei als Verkäufer und Käufer agieren könne. Um des jeder willen muß die Gleichheit und Gleichberechtigung aller gefordert werden.

Erst nach der Erfahrung der Unterdrückung der Katholischen Kirche in totalitären Staaten, daß im Namen von Staatsideologien die Wahrheit der christlichen Religion unterdrückt wurde, begann die Kirche, die Menschenrechts positiv zu rezipieren als Abwehrrechte staatlicher Übergriffe der Freiheit der Kirche gegenüber.

Ein Problem hat dies aber notwendig zur Folge: Die Lehre der Kirche, die auf göttlicher Offenbarung sich aufbaut, korreliert nicht mit der Menschenrechtsideologie. Ist aus Sicht der Kirche die Frage, wie hältst Du es mit den Wahrheiten der christlichen Religion?, so verlangt die Menschenrechtsideologie diese Frage als gleichgültige zu beurteilen. Das Endgericht Gottes, in dem er nach dem Glauben der Menschen frägt, ist so inkompatibel mit den Menschenrechten. Auch harmonisieren die Gebote Gottes nicht einfach mit den Menschenrechten. So ist es aus bürgerlicher Sicht kein Problem, daß ein Mann sich scheiden läßt um eine andere Frau zu ehelichen. Aus Sicht der Gebote ist aber eine gültig geschlossene sakramentale Ehe unscheidbar, sodaß der Geschiedene sündigt, heiratet er wieder, solange seine Ehefrau noch lebt. Auch im Raume der Sexualität beurteilen die Gebote Gottes manches als Sünde, was der liberal Gesonnene als Menschenrecht ansieht. Im moralphilosophischen Diskurs zeigt sich gar die Unvereinbarkeit von den Menschenrechten und den Geboten Gottes das heutzutage nicht nur von Feministin proklamierte Menschenrecht auf die Tötung von Kindern in dem Mutterleibe.

Von all dem wissen aber die katholischen Jungfunktionäre vom BDKJ und den anderen deutschsprachigen Jugendorganisationen nichts. Für sie sind eben einfach die Menschenrechte und das Evangelium ein und das selbe.

So sehen diese Jungfunktionäre etwa den kirchlichen Segen als ein Recht an, daß jeder Mensch qua seines Menschseins von der Kirche einfordern könne.Auch wird dabei die Differenz des Segnens einer Einzelperson und eines Paares leichtfertig übersehen. Bei den eingeforderten Segnungen für Homosexuelle soll ja nicht einfach der Einzelne gesegnet werden sondern ihre Beziehung, die aber eindeutig dem Gebot Gottes widerspricht. Ein verheirateter Mann kann selbstredend für sich gesegnet werden,verlangte er aber eine Segnung für seine Beziehung mit seiner Geliebten, darf hier die Kirche nicht segnen, denn eine ehebrecherische Liebesbeziehung widerspricht eindeutig den Geboten Gottes und darf und kann so auch nicht gesegnet werden. Etwas Sündhaftes kann nämlich nicht gesegnet werden. Feuerwehrfahrzeuge können und werden von Priestern gesegnet, aber das Einbruchswerkzeug eines professionellen Einbrechers nicht.

Aber von dieser Differenz von erlaubten und nichterlaubten Liebesbeziehungen wollen eben diese Jungfunktionäre nichts wissen: Für sie sind eben alle gleichgültig.

Nun soll es gar „verletzte Gruppen“ von Menschen geben. Wenn jede Morallehre und somit auch die katholische zwischen erlaubtem und unerlaubten Verhalten unterscheidet, dann wird automatisch der unerlaubt sich Verhaltende so diskriminiert. Der alkoholisiert Autofahrende wird dem nüchtern Fahrenden gegenüber diskriminiert, evt gar durch einen Führerscheinentzug. Eine Moral, die nicht diskriminiert, wäre keine Moral.Die Jungfunktionäre sind sicher auch prinzipiell für eine Diskriminierung von moralisch sich Fehlverhaltenden: Wie viele würden wohl gerne jedem Mitglied einer „rechten“ Partei die Kommunion verbieten wollen, aber im Punkto Sex urteilen sie, daß hier alles allen erlaubt werden solle. Die Gebote Gottes, die das anders beurteilen, seien so als nicht mehr zeitgemäß ad acta zu legen.

Eines könnte nun doch noch irritieren. Ein Klischee besagt doch, daß junge Menschen zum Nonkonformismus, zu Reformen oder gar zu Revolutionen neigen, die Älteren dann aber zum Gemäßigten und Konformen: Wir machen das, wie es immer schon usus war, wozu Neues einführen? Die heutige Kirchenjugend, zumindest die Jugendfunktionäre werfen nun den Kirchenoberen ein Zuwenig an Konformismus vor, daß die Kirche sich nicht bereitwillig genug dem jetzt vorherrschenden Zeitgeist anpasse. Sie dagegen, ganz eins mit dem Zeitgeist verlangen so ein Mehr an Einfluß auf die Kirche, um so sie besser dem Zeitgeist einzupassen.

Berücksichtigt werden muß dabei aber, daß der Vorwurf des Opportunismus diesen Funktionären gegenüber zu kurz greift. Die kirchliche Sozialisation hat nämlich bei ihnen versagt, es gelang nicht,in ihnen ein positives Verhältnis zur Kirchenlehre zu erwecken, sodaß sie ganz eingebunden in dem Zeitgeist der Lehre der Kirche distanziert und abweisend gegen-überstehen. Opportunisten könnten sie ja nur sein, ständen sie der Lehre der Kirche positiv gegenüber, würden aber trotzdem für ihre weitestgehende Auflösung votieren, um der Welt zu gefallen. Mitnichten, sie sind selbst so weltlich ausgerichtet, daß ihnen das Christliche etwas völlig Fremdes ist. Deshalb soll eben die Kirche nun verweltlicht werden, damit sie so zu ihnen paßt.



 

Freitag, 16. Juli 2021

„Der Synodale Weg darf keine Kompromisse beim Kinderschutz machen.“



So titelt Kath de am 16.7.2021, um dann dies Anliegen so auszuführen:

„Würden die kirchlichen Lager aufeinander zugehen, fänden sich auch Kompromisse. Mag sein, kommentiert Simon Linder, aber nicht um jeden Preis: Die MHG-Studie habe missbrauchsfördernde Strukturen offengelegt, die kompromisslos ersetzt werden müssten.“ Dies ist wirklich ein Meisterstück des Vorranges des Täterschutzes. Erstens wird, wie es inzwischen Usus geworden ist, verschwiegen, daß der Großteil der Opfer der kirchlichen Mißbräuchsfälle nicht einfach „Kinder“ sind sondern männlichen Geschechtes. Das soll natürlich verhindern, daß von daher auf die sexuelle Orientierung der Täter geschlossen wird, daß eben gefragt wird, warum denn ein heterosexueller Mann sich an Buben sexuell vergreifen sollte. Das wäre ja so als tränke ein Abstinenzler, wenn er einen Durst hat, Bier!

Daüberhinaus wird die Kampfparole des „Klerikalismus“ und der „missbrauchsfördernde Strukturen“ eingeführt, um so jede Spur zu den Tätern zu verbergen. Daß die MHG Studie so die Ursachen der Mißbräuchsfälle analysiert habe, ist auch sehr zweifelhaft; ihre Interpreten kannten eben das Ergebnis dieser Studie, bevor sie publiziert wurde, hoffend, daß diese Auftragsarbeit die gewünschten Ergebnisse produzieren wird. (So wird kolportiert, daß in Berlin eine Schwulenorganisation eine Studie zum Thema: Ideologisch motivierte Gewalt gegen Homosexuelle in Auftrag gegeben hatte und als nicht das Wunschergebnis rauskam: Die Rechten sind es!, sondern vielmehr islamisch motivierte Täter, diese nicht publiziert wurde: Falsches Ergebnis!

Nun erleben wir aber etwas noch Befremdlicheres: Die Ungarische Regierung hat nun tatsächlich Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Mißbrauch erlassen und alle Gutmenschen Europas toben und wüten nun gegen diese Gesetze. So will dies Gesetz es verbieten, daß Nichtlehrer in den Schulen für die Homosexualität werben dürfen, daß unter 18 Jährige nicht in pornographischen Filmen mitwirken dürfen, daß unter 18 Jährigen der Zugang zu solchen Filmen erschwert werden soll, daß unter 18 Jährige nicht zu Geschlechtsumwandlungen motiviert werden sollen. All das sei nun ein unerträglicher Angriff auf die Rechte von Homosexuellen und Lesben und sonstiger diverser sexueller Orientierungen- ja Ungarn verstoße so gegen die Menschenrechte!

Ja, wenn wirklich Kinderschutz praktiziert wird, wird dies von unseren Gutmenschen verteufelt. Es sei hier daran erinnert, daß der französische Starphilosoph Foucault sich dafür aussprach, Sex mit Minderjährigen zu erlauben, wenn dieser beidseitig einvernehmlich praktiziert wird, dieser Philosoph mit der bekannten Feministen Simone de Beauvoir Freiheit für einen Kinderpornohändler forderte, denn es gäbe ein Recht auf den Gebrauch solcher Pornos. Hier protestierte niemand, Foucault war ja eben praktizierender Homosexueller - hier redete niemand von Kinderschutz, wenn aber die Ungarische Regierung den Kinderschutz praktiziert, dann toben die Medien vor Wut.

Stattdessen werden die Mißbräuchsfälle dazu instrumentalisiert, die sattsam bekannte, längst verstaubte Reformagenda des linksliberalen Katholizismus wieder auszugraben: Kampf dem Zölibat, Einführung des Frauenpriestertumes und Verdemokratisierung der Kirche und die Bejahung der Homosexualität. Warum diese Forderung sexuelle Übergriffe auf Kinder männlichen Geschlechtes reduzieren sollen, ist nun wirklich nicht nachvollziehbar, aber dies Verweltlichungsprogramm für die Katholische Kirche ist ja auch völlig unabhängig von den Mißbräuchsfällen entwickelt worden und wird uns nun erst als die Therapie für dies Problem angepriesen. Dazu müssen dann aber die Mißbräuchsfälle verzeichnet werden, daß zum Schutz der wahren Täter eben der Kleriker als Tätertypus erfunden wurde, um dann auch gegen die hierarische Ordnung der Kirche zu kämpfen, um sie zu verdemokratisieren und so zu verweltlichen. Dem dient auch die Einführung des Begriffes der „sexualisierten Gewalt“, der einerseits die sexuellen Übergriffe entsexualisieren soll, daß die Motivation zu solchen Taten der Wille zu einer sexuellen Befriedigung ist, soll verschleiert werden und der andererseits den Eindruck erwecken soll, bei diesen Übergriffen ging es primär um den Willen zur Aufrechterhaltung von hierarischen Strukturen durch solche Gewaltanwendungen. Es muß viel verschleiert werden um des Täterschutzes willen und um diese linksliberale Deformagenda zu legitimieren.