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Dienstag, 1. April 2025

Der Bürger muß in der Demokratie unter Aufsicht gestellt und wenn nöig,entmündigt werden plus Zusatz

 

Der Bürger muß in der Demokratie unter Aufsicht gestellt und wenn nöig,entmündigt werden


In Frankreich drohte Arges, daß die Partei von Marine Le Pen die nächsten Präsidentenschaftswahl gewinnen könnte.Das Volk lief Gefahr, in völliger Verblendung, die falsche Person. Frau Le Pen zu wählen, eine französische Patrioten,die als solcher für das Europa nicht tragbar ist. Aber ein französisches Gericht stoppte diesen Alptraum, in dem ihr für 5 Jahre das passive Wahlrecht entzogen wurde. Vgl dazu den Artikel der „Jungen Freiheit“ vom 31.3.2025 :“Marine Le Pen verurteilt – Wahlrecht abgesprochen.“

Das ist nun kein Einzelfall: In Rumänien gewann im ersten Wahlgang zum Entsetzen aller politisch Korrekten ein als prorussisch und rechtsextremistisch diffamierter Kandidat. Herr Georgescu die meisten Stimmen! Aber dann wurde dieser Wahlgang für ungültig erklärt mit der obskuren Begründung, daß es Internetseiten gegeben hätten, isb das vermaledeite „Tic-Toc“, wo Werbung für diesen Kandidaten gemacht worden sei und das sei ein manipulativer Eingriff in das Wahlgeschehen gewesen. Aber bei einer Neuansetzung der Wahl drohte wieder ein Erfolg dieses nicht prowestlichen Politikers. Da griff man zur Notbremse und das zur Wahlzulassung zuständige Gericht verbot diesem Politiker die Zulassung zur Präsidentenschaftswahl. Die Medien jubeln über diesen Sieg der wehrhaften Demokratie, selbst die rechtsradicale Partei: „Der 3.Weg“,da sie wie alle anderen Seriösen einen klar antirussischen Kurs fährt.

Wenn die Bürger drohen, ihr Wahlrecht zumißbrauchen, indem sie den Eurokraten Nichtgenehme wählen wollen, dann muß das eben verhindert werden.Die Kandidatur Falscher wird so eben einfach verhindert.

Der Fall eines übergriffigen Klassenlehrers soll hier nun das Eigentümliche dieses Demokratieverständnisses veranschaulichen: Ein Klassenlehrer wollte seine Schüler zu einem Mehrbücherlesen motivieren, indem er eine Klassenzimmerbibliotek einrichtete: Wir Schüler durften da von uns ausgewählte Bücher zum Ausleihen reinstellen, mit dem Gütesiegel, von einem Klassenkameraden empfohlen, versehen. Dann kam es aber zu einer Katastrophe: Immer mehr Comichefte tauchten in der Bibliothek auf und wurden, kaum hineingestellt, auch schon entliehen.Der Klassenlehrer zog ob dieses Mißbrauches die Notbremse und löste die Bibliothek auf.Das war pädagogisch nicht klug und übergriffig. Im Geiste der „wehrhaften Demokratie“ wäre es gewesen, hätte er eine Vorzensur eingeführt, daß nur von ihm Genehmigtes in die Bibliothek hineingestellt werden dürfe.

Das ist das Prinzip der wahren Demokratie: Solange nur wenige ihr Wahlrecht mißbrauchen, werden auch nach rechts oder nach links abweichende Parteien und Kandidaten zugelassen,besteht aber die Gefahr, daß die liberaldemokratischen Parteien, von linksliberal bis zu wirtschaftsliberal nicht mehr die Mehrheit der Stimmen auf sich ziehen können, dann müssen die Nichtliberalen verhindert werden, indem einfach wie in Rumänien und Frankreich deren Kandidatur verboten wird. In den USA mißlangen alle Versuche, Trump die Kandidatur zu verbieten, aber jetzt soll wenigstens eine dritte verhindert werden, damit das Volk nicht noch einmal den Falschen wählt.

Die die Macht Innehabenden bestimmen so, welche Parteien und Kandidaten das Volk wählen darf und läßt auch Inakzeptable zu, solange nur wenige für sie votieren. Wenn aber die Macht dieser demokratischen Blockparteien gefährdet ist, dann können die nicht zu diesem Block Gehörigen verboten werden, bzw ihnen ihre Kandidatur verboten werden. So wurde in Griechenland auf Druck der EU die europakritische Partei „Die Morgenröte“ verboten. Da die Verfassung Griechenlandes aber kein Parteienverbot kennt,mußte diese Partei erst als eine kriminelle Organisation verurteilt werden, die dann als solche verboten wurde. 

Wie sieht es nun diesezüglich in Deutschland aus? Es spricht einiges dafür, daß nun die einzig reale Oppositionspartei verboten werden soll. Die "Junge Freiheit" schreibt dazu am 1.4.2025 "Inzwischen haben die Fraktionsgeschäftsführer von Grünen und SPD angekündigt, einen Antrag auf Verbot der zweitstärksten Fraktion im Bundestag auf die Tagesordnung zu setzen, sobald der Verfassungsschutz sein Gutachten präsentiere. CDU-Chef Friedrich Merz signalisierte, er werde seinen Abgeordneten empfehlen, den Antrag zu unterstützen, wenn die Agenten im Auftrag des BMI die AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ einstufen.Nur mit den Stimmen der Unionsfraktion bekäme das Vorhaben eine Mehrheit im Parlament. SPD, Grüne und Linke stehen inzwischen nahezu geschlossen hinter dem Parteiverbot."

 

Grundlegend ist so der Generalverdacht, daß der mündige Staatsbürger seine Freiheit politisch mißbrauchen könnte und daß er so vor sich selbst zu beschützen ist: Es muß ihm also die Möglichkeit eines Mißbrauches genommen werden, wenn die Gefahr besteht, daß zu viele ihre Freiheit mißbrauchen. 

Als die türkische Regierung erwog, daß Volk selbst über die Wiedereinührung der Todesstrafe entscheiden zu lassen, erklärte die Eurokratie, daß, wenn diese Abstimmung durchgeführt würde, die Beitrittsverhandlungen zur EU mit der Türkei sofort beendet würden, da über eine so gewichtige Causa das Volk nicht selbst bestimmen dürfe.  

Die Feministin und Lebensgefährtin des Philosophen der Freiheit, J.P.Sartre,Simone de Beauvoir bringt das Problem des Mißbrauches der Freiheit so auf den Punkt : „Keine Frau sollte berechtigt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder zu erziehen. Die Gesellschaft sollte anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, gerade weil, wenn es eine solche Wahl gibt, zu viele Frauen diese Wahl treffen werden.“1 Damit also die Freiheit nicht mißbraucht werden kann, muß die Möglichkeit des Mißbrauchens verhindert werden: Jede Frau habe ihr Leben so frei zu bestimmen, wie es ihr der Feminismus vordiktiert. Deshalb wird jetzt ja auch in allen Medien gegen die Frauen gehetzt, die sich für ein traditionelles Frauenleben einsetzen, daß die Frau ihr Glück in der Liebe und in der Familie findet und nicht in erster Linie im Berufsleben. Kinderkriegen wollen, ist eben etwas Reaktionäres und Rechtes.

Also: Da der Mensch zu sehr zum Mißbrauch seiner Freiheit neigt, müsse eben die Demokratie ihnen beaufsichtigen, daß er auch wirklich denkt und handelt, wie es ihm die Eurokraten halt vorschreiben. So feiert die Demokratie in dem Verbot nichtgenehmer Kandidaten ihren größten Triumph, nur daß das in den USA mißlang, aber die können ja noch von Frankreich und Rumänien lernen! 

Zusatz

Gott erlaubte dagegen gar dem Teufel, im Paradies das Wort zu ergreifen. Das hätte Gott,wäre er demokratisch gesonnen, nicht getan. 



Donnerstag, 27. März 2025

Die Bischöfe Europas – ganz auf der Linie der Eurokraten, wenn es um Krieg geht

 

Die Bischöfe Europas – ganz auf der Linie der Eurokraten, wenn es um Krieg geht



Es gehört wohl immer noch zum guten Ton der Kirchengeschichtsschreibung, Eusebius von Caesarea einer zu großen Nähe zu Kaiser Konstantin vorzuwerfen, ohne dabei zu berücksichtigen, daß dieser Kaiser nicht nur die Christenverfolgung durch den römischen Staat beendete und die Konstantinische Epoche eröffnete, in der die Kirche in ihrer Cooperation mit dem Staat die Welt christlich zu gestalten versuchte.Ja, profilierte Kritiker dieses Kirchengeschichtsschreibers sahen in der Kritik dessen politischer Theologie gar das Ende jeder politischen Theologie, daß es keine legitime politische Theologie mehr geben könne.1

Aber was soll man denn nun sagen zu der aktuellen politischen Theologie der Bischöfe Europas, die sich so vollkommen den politischen Vorgaben der Eurokraten unterwerfen und dabei auf jegliche Selbstständigkeit verzichten? „Bischöfe in der EU: Kirche muss bei Aufrüstungsdebatte mitreden“ lautet so die Meldung zu dieser Causa auf der quasi offiziellen und stets hundertprozentig korrekten Internetsauftrittsseite: Kath de. Übersetzte die „Einheitsübersetzung“ noch, ganz vom Geiste der Friedensbewegung verführt die Seligpreisung: „Selig sind die Sanftmütigen“ mit: „“Selig, die keine Gewalt anwenden“(Mt 5,5), so würde man jetzt am liebsten übersetzen; „Selig, wer das Aufrüstungsprogramm der EU unterstützt und wer diplomatische Friedenslösungen des Ukrainekonfliktes ablehnt.“ Die 2 politischen Parteien, die sich für den Primat einer diplomatischen Lösung dieses Konfliktes aussprechen, die AfD und die Partei von Frau Wagenknecht, werden als für uns Katholiken unwählbare diffamiert, nur der Primat des Schlachtfeldes sei bejahbar.

Die Bischöfe machen sich dabei ganz einfach die Sichtweise der Nato zu eigen, die die gesamte Vorgeschichte dieses Krieges ausblendet, um der russischen Regierung allein die Schuld an diesem Kriege zuzuschreiben, daß sich als unabhängig erklärte russische Republiken Rußland um eine militärische Hilfe gegen die Ukraine baten, die versuchte, diese Republiken militärisch zurückzuerobern und seit zig Jahren ihren Krieg gegen diese russischen Republiken führte. Es wird dabei völlig die Expansionsolitik der Nato und der EU ausgeblendet, nach der Implosion des Ostblockstaaten den ganzen Osten in die Nato und die EU zu integrieren als ein einziges Bollwerl gegen Rußland, daß dabei isb die Ukraine als ein Frontstaat gegen Rußland ausgebaut werden sollte.

Stattdessen wird von dem Friedensprojekt der EU und der Nato geredet und dabei war die Gründungsintention dieser 2 Organisationen die, erstens Deutschland klein zu halten, und zweitens Rußland aus Europa herauszudrängen und drittens alle Ostblockstaaten in das westliche Europa zu integrieren2, um dies Europa unter die Vorherrschaft der USA zu stellen. Dies Konzept wird nun aber durch die neue amerikanische Regierung selbst infrage gestellt. Idealtypisch lassen sich zwei Verständnisse der amerikanischen Außenpolitik unterscheiden: Das erste versteht die USA, um es in der christlichen Sprache auszuformielern, als das neue Land, in dem die Menschen leben wollen, die den Kontinent des Alten Adams hinter sich lassen wollen, um ganz neu anzufangen als neu geborene Bürger. Eine Konzentration ganz auf sich und die Abschottung von der alten Welt, der adamitischen soll so das Verhältnis der USA zur Restwelt bestimmen. Der jetzige US-Präsident kann als ein gemäßigter Vertreter dieser Option angesehen werden. So sind Schutzzölle, die Abwehr von einer massenhaften Einwanderung und die Abkehr von der Nato Elemente dieser politischen Ausrichtung. Das zweite ist weltmissionarisch expansistisch: Die ganze Welt soll veramerikanisiert, verwestlicht werden, denn die amerikanische Kultur sei die allerbeste für alle Menschen der ganzen Welt. In diesem Geiste führte die USA den „kalten Krieg“ gegen den Osten und wollte die Integration aller Staaten des Warschauer Paktes in die Nato und die EU als von der USA beherrschte Bündnisse. Der amerikanische Präsident Biden vertrat diese Linie und suchte deshalb die Konfrontation mit Rußland, indem er die Ukraine zu einem Frontstaat gegen Rußland aufbauen wollte.

Nun muß die EU ihre Außenpolitik neu konzipieren, indem sie nun neu aufgestellt den aggressiven Kurs gegen Rußland selbstständig weiterführen will. Das verlangt eine gewaltige Aufrüstung, will man doch kriegsfähig gegen Rußland werden. Das reicht aber nicht, es muß auch eine Kriegsbereitschaft gegen Rußland erzeugt werden. Das ist nun eine vorangige Aufgabe der Medien. Das alte und neue Feindbild Rußland muß agitiert werden. Der Ruf wird erhört: Selbst Internetseiten, die sich eher durch eine kritische Distanz zu den Bischöfen Deutschlands mit ihrer Kirchenreformagenda auszeichnen,wie „Kath net“ und die „Tagespost“ propagieren dies alte und nun neu reaktivierte Feindbild: Rußland.

Die Bischöfe Europas erklären nun, vgl dazu den obigen Kath de Artikel ihre vollste Zustimmung zu diesem Kriegskurs und betonen, daß sie aktiv dabei mitmachen möchten3. Die Zeiten der Sympathie für die deutsche Friedensbewegung ist vorbei, jetzt müßten eben alle den Gürtel enger schnallen für die Neuauflage der „Kalten Kriegspolitik“, für das dazu notwendige Aufrüstungsprogramm. Dabei will die Kirche in Deutschland isb den Kampf wider die AfD und auch gegen das Bündnis Wagenknecht verschärfen, denn die Zeiten des Miteinanderredens und Dialogisierens seien zuende. Es gälte nun, den Feind im Inneren und und im Osten zu bekämpfen. Aber es kann nicht einfach die Kalte Kriegsrhetorik repristiniert werden, es muß auch der neue Feind: die USA unter ihrem Präsidenten Trump attackiert werden.So viel von der Kirche gutgeheißene Feindschaft war schon lange nicht mehr! Das soll nun der kirchliche Beitrag zur EU-Politik sein. Selbst einem Eusebius von Caesarea wäre das ein Zuviel an Unterwerfung unter den Staat gewesen! 

1.Zusatz:

Eusebius sah in dem Kaiser Konstantin einen christlichen Kaiser, aber was hat der "Freie Westen" noch mit der christlichen Religion gemein? Faktisch setzt die heutige Theologie die Ideologie des Liberalismus mit der christlichen Religion ineins.

2.Zusatz

Für die deutschen Bischöfe ist die Frage nach unseren eigenen deutschen Interessen in diesem Ukraoniekonflikt eine völkisch-nationalistiches Anliegen, als ob das Gebot der Nächstenliebe die Liebe zu sich selbst verböte. 

3.Zusatz:

"Zuerst" meldet am 27.3.2025: "BND-Chef gegen Ukraine-Frieden: „Am besten, wenn der Krieg noch fünf Jahre weitergeht“

 



1Carl Schmitt behandelt ausgiebig und tiefgründig dies Thema in seiner „Politischen Theologie“.

2Deshalb verhinderte die EU ja auch die Kandidatur eines nicht prowestlich gesonnenen Kandidaten zur Präsidenschftswahl in Runänien, da er drohte, die Wahl zu gewinnen. Ein solcher Präsident paßte eben nicht in die Antirußlandpolitik der EU.

3In dem Bistumsblatt Passau wird so inzwischen jetzt regelmäßig auf der Seite 2 gegen den US-Präsidenten Trump polemisiert, evtl gar häufiger als gegen den Feind Putin. Daß die Russisch-Orthodoxe Kirche in den Medien nur noch verabscheut wird, ist schon eine selbstverständliche Praxis, mit ihr gibt es keine Ökumene mehr.

Mittwoch, 4. Dezember 2024

Die EU betrachte die Bürger „als Untertanen, als ungezogene Kinder“ oder vorwärts in die Gesundheitsdiktatur?

 

Die EU betrachte die Bürger „als Untertanen, als ungezogene Kinder“ oder vorwärts in die Gesundheitsdiktatur?

Die Gesundheit sei das höchste Gut auf Erden, dazu avanciert dies Gut für die Menschen, die nur das Erdenleben kennen meinend, daß es keines nach dem Tode mehr gäbe. Als eine extreme Gefährdung der Gesundheit soll nun das Tabakrauchen gelten. Daß über 100.000 Menschen pro Jahr an der exrem gesundheitsgefährdenden Abtreibung sterben, in 10 Jahren 1 Million, verleitet die Regierung nur dazu, das Werbeverbot für die Kindestötung im Mutterleibe abzuschaffen. Die extremste Form der Selbstschädigung, der Freitod, gilt als ein Menschenrecht und deswegen wird nun auch die Beihilfe zum Suizid entkriminalisiert. Aber die Eurokraten wollen nun ihren Bürgern das Rauchen in der Öffentlichkeit verbieten. Jetzt sollen dazu erste Schritte unternommen werden. Die „Junge Freiheit“ berichtet darüber am 3.12.2024: „So will die EU jetzt das Rauchen erschweren.“

Die EU behandle ihre Bürger „als Untertanen, als ungezogene Kinder“, urteilt ein AfD-Politiker. Das trifft das Verständnis des Umganges der Eurokraten mit ihren Bürgern. Je mehr man ihnen vorschreibt, je mehr man ihnen verbietet, desto besser ist es. Damit die Bürger sich nicht falsch informieren, nicht nur über den Ukrainekrieg wurde „Rußland heute“ verboten, die Bundesregierung wollte das Magazin: „Compact“ verbieten, da es ihr zu oppositionell eingestellt war, aber jetzt ist sie mit ihrem Verbot gerichtlich gestoppt worden.Was der Bürger essen und trinken darf, was er lesen darf und ob er noch rauchen darf, das sind alles Materien, die die EU regulieren möchte. Wie eine Gouvernante, stets das Kindeswohl im Auge habend, gilt die Maxime: alles das Kind evtl gefährden Könnende zu verbieten. Die Vorgehensweise dabei fällt aber sehr willkürlich aus. Ob das Rauchen in dem Maße, wie es die von den Eurokraten initiierte Antiraucherkampagne propagiert, ist fraglich, aber es gelang, diese seit Menschengedenken praktizierte Rauchkultur zu perhorreszieren. Nicht jeder, der mit Corona infiziert war, ist auch an Corona gestorben. So ist mir erzählt worden, daß in einer Kleinstadt 3 ältere Frauen in letzter Zeit an ihrem Lungenkrebs gestorben sind. Selbstverständlich hätte jeder im Zigarettenrauchen die Ursache ihrer Krebstode angesehen, wenn denn sie geraucht hätten, aber sie waren Nichtraucher.

Es wäre doch zu fragen, ob in dem Spannungsverhältnis zwischen dem Ziel des Lebens, möglichst extensiv zu leben und so alles irgendwie Gesundheitsschädigende zu unterlassen und dem Ziel des Lebens, möglichst intensiv zu leben und so um der Genußintensivierung willen Risiken für die Gesundheit in Kauf zu nehmen, jedem Bürger das Recht zugebilligt wird, hier selbstständig seine Entscheidungen zu treffen.Aber der Gouvernantenmentalität der Eurokraten widerstrebt so viel zugebilligte Selbstständigkeit. Offiziell wurden ja die einstigen Ostblockstaaten aus ihrer Bevormundung durch die sowjetische Regierung befreit, aber kaum im freien Westen angekommen, überschlägt sich die Eurokratie mit einer unbegrenzten Reglementierungswut: Alles müsse den Bürgern vorgeschrieben werden, jetzt aber freiheitlich demokratisch.

Besteht ein gutes Regieren wirklich darin, alle Lebensvollzüge gesetzlich zu regulieren und somit den Raum eigenverantwortlichen Entscheidens so weit wie irgendwie möglich zu begrenzen. Im deutschen Bundestag soll nun über einen Verbotsantrag gegen die AfD entschieden werden, da zuviele Untertanen diese den Blockparteien inakzeptable Partei wählen. Wenn also Bürger ihre Freiheitsrechte mißbrauchen und Tabak rauchen, die AfD wählen und lieber weiterhin Fleisch essen wollten, statt vegetarisch sich zu ernähren, muß all dies unterbunden werden: Man erhöht die Preise für die begehrten Konsumgüter, bis nur noch die Gutverdiener sich das leisten können, und wenn das nichts fruchtet, verbietet man den Ankauf.Im politischen Bereich setzt man dann lieber auf das Verbieten, auch wenn das dann nicht immer klappt. Es sei an die 2 gescheiterten NPD-Verbotsversuche und das Verbotsversuch gegen das „Compact“ Magazin erinnert. Ich vermute, daß nach der nächsten Bundestagswahl angesichts des gut ausfallen werdenden AfD-Ergebnisse der Bundestag einen Verbotsantrag gegen diese Partei stellen wird, da zu viele Bürger ihr Wahlrecht mißbräuchten.

Der freie Bürger der westlichen Welt ähnet so viel mehr einem staatlich gegängelten Untertanen, der nur wollen darf, was der Regierung gefällt. Dabei kristallisieren sich zwei Dogmen heraus, mit deren Hilfe diese Freiheitsbeschränkungen legitimiert werden sollen: „Um der Gesundheit willen“ und „Wegen der Klimakatastrophe“. Nicht nur ein Zuwenig an Staat ist für das Gemeinwohl gefährlich, sondern auch ein Zuviel an Staat.

Merke: Nicht stirbt der Mensch, weil es Krankheiten gibt, sondern es gibt Krankheitenn, weil es sein Geschick ist, sterben zu sollen, da der Tod der Sünde Sold ist. 



Samstag, 24. September 2022

Mißbrauchte Demokratie- was, wenn die Bürger ihr Wahlrecht mißbrauchen?

Mißbrauchte Demokratie- was, wenn die Bürger ihr Wahlrecht mißbrauchen? +3Zusätze



Zwei politische Mißbräuchsfälle sind in absehbarer Zeit zu befürchten. Bürger stehen unter dem Verdacht, ihr Wahlrecht zu mißbrauchen. Der 1. Fall: Italien- „die Junge Freiheit“ berichtet am 23.9.2022:

BRÜSSEL. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat angesichts des möglichen Siegs der Rechtsparteien bei den italienischen Parlamentswahlen am Sonntag von Sanktionsmöglichkeiten gegen das Land gesprochen. „Wir werden das Ergebnis der Abstimmung in Italien sehen. Wenn sich die Dinge in eine schwierige Richtung entwickeln, haben wir Instrumente wie im Fall von Polen und Ungarn“, sagte sie. Damit bezog sie sich auf den Rechtsstaatlichkeitsmechanismus. Dieser sieht Gelderkürzungen für Mitgliedsstaaten vor, die gegen die EU-Werte verstoßen. Gegen Ungarn läuft seit April bereits ein entsprechendes Verfahren.

Das ist erst mal eine klare Drohung an die italienischen Wähler: Wehe Euch, wenn ihr die falsche Partei wählt! Der „Rechtsstaatlicheitsmechanismus beinhaltet faktisch, daß jede Regierung, wenn sie gegen die Dogmen der Politischen Korrektheit verstößt, mit EU-Sanktionen zu rechnen hat. Da rechte Parteien grundsätzlich nicht politisch korrekt sind, reicht schon das Faktum, daß sie an einer Regierung beteiligt sind, um mit Sanktionen zu drohen. Die CDU-Politikerin setzt natürlich darauf, daß auch Italien in dieser Krisenzeit, man führt ja einen Wirtschaftskrieg gegen Rußland zu Lasten der Bürger Europas (wie Sarah Wagenknecht treffend es auf den Punkt bringt),auf Unterstützungsgelder aus der EU hofft und die würden eben versagt, wählten die Bürger falsch.

Nun wollen die zumeist russischen Bürger der Volksrepubliken Luhansk und Saporischschja in der Region Donezk darüber abstimmen, ob ihre Republiken sich Rußland anschließen wollen zum Schutz der Aggression der Ukraine gegen diese separatistischen Republiken. Niemand zweifelt daran, daß die Mehrheit nicht mehr als Teilgebiet des ukrainischen Staates existieren möchten isb angesichts des Krieges, den die ukrainische Regierung gegen diese Republiken führte und führt.

Diese Volksabstimmung wird von vornherein als ungültig erklärt, weil die dortigen Russen kein Recht hätten, über ihre Zukunft selbst zu entscheiden, darüber entscheiden, dürfe allein die ukrainische Regierung. Die lehnt selbstredend ein Selbstbestimmungsrecht der russischen Bevölkerung ab. Wählen dürften die dortigen Russen aber, wenn es gewiß wäre, daß sie mehrheitlich dafür votieren würden, ihre Autonomie aufzugeben und sich der ukrainischen Regierung unterwerfen würden. Da sie aber falsch wählen werden, erklärt der „Freie Westen“ diese Volksabstimmung von vornherein für ungültig.

Nebenbei:Die türkische Regierung erwog einmal, das Volk über die Einführung der Todesstrafe abstimmen zu lassen. Sofort reagierte die EU: Wenn sie diese Volksabstimmung zuließe, könnte die Türkei nicht mehr Mitglied der EU werden, Die Eurokraten befürchteten eben, daß das türkische Volk und wohl nicht nur dieses falsch abstimmen könnte, also für die Wiedereinführung der Todesstrafe und deshalb

verbietet die EU diese Abstimmung. In einer funktionierenden Demokratie darf das Volk frei wählen, solange es wählt, was es wählen darf aus Sicht der Eurokraten. Mißbraucht es dies Wahlrecht, muß es dafür bestraft werden, im einfachsten Falle, daß die Wahl als ungültig verurteilt wird. So sah sich ja die Bundeskanzlerin genötigt, als ein ostdeutsches Landesparlament ob seines defizitären Demokratie-verständnisses einen FDP- Politiker zu ihrem Ministerpräsidenten wählte mit den Stimmen der AfD-Parlamentarier, eine Wiederholung der Wahl durchzusetzen, da hier das Parlament falsch gewählt hatte. Die zur Raison gebrachten Demokraten wählten dann in der Wiederholungswahl richtig, sonst wäre wohl eine weitere Neuwahl angesetzt worden. So wurde dieser fatale Mißbrauch des Wahlrechtes korrigiert.

Ob die italienischen Wähler diesen Wink mit dem Zaunpfahl beherzigen werden, und richtig wählen? Bein den russischen Wählern hat die EU keine Hoffnung auf eine demokratische Umkehr und so wird diese Volksabstimmung a priori als illegitim verurteilt. 

1.Zusatz:

Wenn ein Klassenlehrer die Einrichtung einer Schülerbibliothek anregt, in der jeder Schüler Bücher von sich zur Ausleihe reinstellen und ihm gefallene ausleihen darf, dann aber die Schüler zu Hauff Comichefte reinstellen und der Lehrer darauf die Bibliothek schließt ob dieses Mißbrauches, dann ist das ein Fall von praktizierter Demokratie.  

2.Zusatz:

In Deutschland können, wenn zu viele eine mißliebige Partei wählen, diese verboten werden! So schützen sich die arrivierten Parteien.   

3.Zusatz

In Deutschland ist die Demokratie belastet von dem Narrativ, daß der Deutsche anfällig dafür wäre, antidemokratische Parteien zu wählen, so einst die NSDAP, und daß deshalb die Demokratie vor dieser Wählerneigung geschützt werden muß.   


 

Montag, 16. August 2021

Irritationen: Die Westliche Wertegemeinschaft als die Verteidigung des Christentumes gegen den kommunistischen Atheismus?

(kritische Anfrage zur Gleichsetzung von Christentum und Liberalismus)


In der Epoche des „Kalten Krieges“ besaß diese Deutung der EWG (Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, aus der dann die EU (Euräpische Union) wurde in dem Verbund mit der NATO eine gewisse Plausibilität, stand Europa doch der sozialistischen Sowjetunion und der von ihr dominierten Ostblockstaaten gegenüber. Da der sowjetische Sozialismus atheistisch ausgeprägt war und auch offensiv den verkündete, lag es nahe, den Zusammenschluß der westeuropäischen Staaten in den beiden Gestalten der EU und der NATO als Verteidigungsbündnisse gegen den Osten zu deuten.

Daß diese westeuropäischen Staaten sich europäisch nannten, daß also ein Teil, nämlich Westeuropa sich für das ganze Europa ausgab hätte eigentlich irritieren müssen. Aber diese Selbstbezeichnung sollte eben zum Ausdruck bringen, daß das einstige christliche Abendland in diesem Westeuropa weiterlebe, wohingegen Osteuropa durch seinen Sozialismus sich aus dem Abendland verabschiedet habe und so auch nicht mehr zu Europa gehöre, denn das existiere nur noch in Westeuropa, in der „Westlichen Wertegemeinschaft“. Diese „Wertegemeinschaft“ bewahre sozusagen das christliche Abendland in sich auf, auch wenn faktisch damit die christliche Religion auf „Werte“ reduziert wird, die nun das Zentrum dieses westlichen Wertehimmels bilden sollen. (Dem korreliert die Umgestaltung der einstig marxistisch fundierten Weltanschauungspartei SPD zu einer der sozialdemokratischen Werte im Godesberger Parteiprogramm.)

Also die westlichen Werte soll also die EU und die Nato gegen den atheistischen Kommunismus verteidigen. Das tat er dann auch bis zum Endsieg 1989f über den östlichen Sozialismus. So plausibel das auch klingen mag, stimmt es denn auch?

Den nach 1989 der EU beigetretenen Ländern Polen und Ungarn werden ja nun vehement Verstöße gegen die westlichen Werte vorgeworfen. Da wäre der Vorwurf, diese Länder erlauben Frauen nicht die Tötung ihrer Kinder im Mutterleibe, oder sie schränkten dies Menschenrecht ein, sie weigerten sich, die Homosexualität zu fördern, ja Ungarn erdreiste sich gar, Kinder vor Homopornofilme zu schützen und beide Länder stemmten sich gegen ihre Islamisierung. Sie wollen ihre Eigenkulturen bewahren, statt sie durch das Projekt der Multiethnisierung und Multikultivierung auflösen zu lassen! Was haben diese Kritik mit den christlichen Werten gemein, die angeblich die Westliche Wertegemeinschaft fundieren? Nichts! In Ungarn, Polen und auch in dem heutigen Rußland findet sich weit mehr Christliches als in den westeuropäischen sich säkularisierenden Ländern. Es muß sogar geurteilt werden, daß die Politische Korrektheitsideologie die Funktion des Christentumes als der Religion des europäischen Abendlandes in Westeuropa übernommen hat und so nun auch in Osteuropa installiert werden soll.

War die Westliche Wertegemeinschaft wirklich primär ein Verteidigungsbündnis gegen den Ostsozialismus oder nicht eher Ausdruck des Willens, Osteuropa wieder in den Weltkapitalismus zu reintegrieren? Der Liberalismus als die Ideologie des Kapitalismus bildete deshalb das Zentrum dieser westlichen Wertegemeinschaft. Nur der Liberalismus ist nun mal kein legitimes Kind des Christentumes, ist er doch nicht nur antikirchlich ausgerichtet sondern ist der Glauben an das Privateigentum und sieht im Geschäftemachen die heiligste Aufgabe des Menschen. Der Krämer ist das praktische Ideal dieser Werteordnung. (Die Romantik kritisierte schon diesen bestimmenden Charakter des postchristlichen Abendlandes als Philisterunkultur.)

Daß die Realität des kommunistischen Atheismus dann dem freien Westen verhalf, in der Epoche des „Kalten Krieges“ sich auch als Verteidigungswille des christlichen Abendlandes zu inszenieren, ist aber nicht zu übersehen, aber noch weniger, daß jetzt jeder, der sich als Verteidiger des christlichen Abendlandes versteht, als Rechtsextremist und Nazi perhorresziert wird von dieser „Westlichen Wertegemeinschaft“. Diese Wertegemeinschaft ist so nichts anderes als eine ideologische Maskerade des Willens zur Weltherrschaft des angloamerikanischen Kapitalismus, der sich nach dem 2.Weltkrieg Westeuropa unterworfen hat und nun ganz Osteuropa verwestlichen will.



 

Samstag, 31. Juli 2021

Zum Untergang des christlichen Abendlandes- wer ging unter?



Jürgen Schwab bekundet in seinem sehr bedenkenswerten Buch: „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21.Jahrhundert“,(2021) daß Oswald Spenglers These vom Untergang des Abendlandes sich nun zu bestätigen scheint; er frägt so, was dann danach als mögliche neue Ordnung vorstellbar und wünschbar sei. Dabei will er unter dem „Abendland“ das geographische West- und Mittel(ost)euroopa, das Abendland sei so „in etwa deckungsgleich mit dem katholisch und protestantisch geprägten Gebieten Europas:“ (S.13, Fußnote 24). Rußland, aber auch Serbien und das orthodoxe Rumänien gehörten so nicht zum Abendland. Wenn dann Griechenland und Rom als die geistigen Wiegen diese Abendlandes bezeichnet werden (S.13), wird die 3.Säule, das Christentum vergessen.

Aber was rechtfertigt den Ausschluß Rußlands und dann aller durch orthodoxe Christentumsverständnisse geprägter Länder aus dem Abendland? Der europäische Katholizismus stand doch zumindest bis zum 2.Vaticanum dem Orthodoxen Christentum viel näher als dem Protestantismus! Zudem, die napoleonischen Kriege und die antinapoleonischen Freiheitskriege waren Kriege innerhalb des christliche geprägten Abendlandes, wenn auch angefragt werden darf, ob nicht in der „Französischen Revolution“ sich schon das Ende des Abendlandes ankündigte.

Es soll nun der Blick auf zwei politische Ereignisse geworfen werden, die Heilige Allianz 1815 und das Dreikaiserabkommen 1873, denn da zeigt sich, wie selbstverständlich Rußland ein integraler Bestandtteil des Abendlandes war. Wikipedia faßt das Wesentliche der Heiligen Allianz so zusammen:

„Bereits im Jahre 1814 bat Robert Stewart um regelmäßige Treffen der Pentarchiemächte, was zusammen mit der Anregung des Zaren Alexanders I., der bereits 1804 erste Vorstöße in London unternommen hatte, zur Gründung der Heiligen Allianz führte. Alexander I. war es auch, der den Vertrag entwarf. Das Bündnis kam zustande, obwohl alle drei Monarchen unterschiedlichen christlichen Konfessionen angehörten: Der russische Zar war orthodox, Kaiser Franz I. von Österreich römisch-katholisch und König Friedrich Wilhelm III. von Preußen evangelisch. Ihr traten nach und nach fast alle europäischen Monarchen bei“.

Es bedarf keiner großen politischen Analyse, um den antirevolutionären Charakter dieser Allianz zu erfassen- so reagierten die christlichen Monarchen auf die Erfahrung der „Französischen Revolution“ und des Versuches, die Errungenschaften dieser Revolution per napoleonischen Kriege europaweit auszudehnen. Hier zeigt sich auch, daß ohne die Differenzen zwischen den 3 verschiedenen Christentums-verständnissen zu verwischen, eine politische Cooperation möglich war. Wie sehr diese Allianz in der christlichen Religion fundiert war, zeigt diese Quelle (zitiert nach Wikipedia):

„Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreieinigkeit! Ihre Majestäten, der Kaiser von Österreich, der König von Preußen und der Zar von Russland haben infolge der großen Ereignisse, die Europa in den letzten drei Jahren erfüllt haben, und besonders der Wohltaten, die die göttliche Vorsehung über die Staaten ausgegossen hat, deren Regierungen ihr Vertrauen und ihre Hoffnungen auf sie allein gesetzt haben, die innere Überzeugung gewonnen, dass es notwendig ist, ihre gegenseitigen Beziehungen auf die erhabenen Wahrheiten zu begründen, die die unvergängliche Religion des göttlichen Erlösers lehrt. Sie erklären daher feierlich, dass die gegenwärtige Vereinbarung lediglich den Zweck hat, vor aller Welt ihren unerschütterlichen Entschluss zu bekunden, als die Richtschnur ihres Verhaltens in der inneren Verwaltung ihrer Staaten sowohl als durch in den politischen Beziehungen zu jeder anderen Regierung alleine die Gebote der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens, die, weit entfernt, nur auf das Privatleben anwendbar zu sein, erst recht die Entschließung der Fürsten direkt beeinflussen und alle ihre Schritte lenken sollen, damit sie so den menschlichen Einrichtungen Dauer verleihen und ihren Unvollkommenheiten abhelfen.“

Diese Heilige Allianz nicht als zum christlichen Abendland zu rechnen stellt eine Unmöglichkeit dar.

Das Dreikaiserabkommen 1873 steht ebenso in dieser Tradition. Wikipedia schreibt dazu: „Das Dreikaiserabkommen war ein Konsultativpakt zwischen den drei Monarchien Russland, Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich. Es wurde am 22. Oktober 1873 im Schloss Schönbrunn in Wien von Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz Joseph I. und Kaiser Alexander II. unterzeichnet. Das Drei-Kaiser-Abkommen ging auf eine am 6. Juni 1873 zwischen dem russischen und dem österreichischen Kaiser unterzeichnete Militärkonvention (Schönbrunner Konvention) zurück, der Wilhelm I. am 22. Oktober 1873 beitrat.“

Es ist nun abschließend zu fragen, welchen Sinn es haben kann, Rußland oder gar alle sonstig orthodox geprägten Länder aus dem Abendland auszuschließen. Denn eines muß bedacht werden: Wer über eine Neuordnung Europas nachdenkt, muß Rechenschaft darüber abgeben, warum mit welchem Recht eine der wichtigsten Länder Europas dabei dann ausgeschlossen werden sollten. Bedenkt man dann noch, daß im Gegensatz zur Lage des Christentumes in Westeuropa in Rußland das Orthodoxe Christentum wieder erstarkt, wäre eine solche Ausgrenzung aus christlicher, gar aus katholischer Sicht ganz und gar nicht zu begrüßen. Das christliche Abendland ist wohl mit dem Ende des 1.Weltkrieges als zugrunde gegangen anzusehen, auch wenn die Reformation, die innerchristlichen Religionskriege und die Französische Revolution schon das Abendland zerrütteten, aber erst die Zerstörung der drei großen christlichen Monarchien Östereich-Ungarns, Deutschlands und Rußlands markieren das endgültige Ende. Es begann die Epoche der Weltanschauungskämpfe, welche Ideologie nach der Verprivatisierung des Christentumes die Stelle des Christentumes als der öffentlichen Religion einnehmen würde. Das Ende dieser Epoche der Weltanschauungskämpfe verleitete ja sogar dazu, nach dem Endsieg des Liberalismus in seinen mannigfaltigen Erscheinungen 1989f von dem Ende der Geschichte zu sprechen.


 

Sonntag, 25. Juli 2021

Europa- oder der Mythos von der westlichen und christlichen Freiheit



Die Europäische Union im Verbund mit der NATO, Beides steht für die Verteidigung der westlichen Freiheit gegen die Bedrohung durch den sowjetischen Bolschewismus. War Stalin noch bis 1945 ein geschätzter Bündnisparter gegen das Hitler-Deutschland, wendete sich das Blatt schnell nach 1945: Die Sowjetunion stieg auf zu dem Feind der Freiheit, ganz Westeuropa schloß sich zusammen unter der Führung des freiheitlichsten Landes des Welt, um der kommunistischen Gefahr etwas entgegenzusetzen. Die bis jetzt Europa bestimmenden Differenzen zwischen den einzelnen europäischen Staaten verschwand im gemeinsamen Abwehrkampf gegen den Osten.

Aus kirchlicher Sicht war die Lage ebenso klar: Der Osten stand für den kommunistischen Atheismus, der Westen für eine an dem Christentum orientierten Wertegemeinschaft der Freiheit und der Liberalität. So einfach läßt sich die Lage Europas von 1945 bis 1989 zurechtlegen.

Läßt dies Schwarz-Weiß-Schema noch einen Platz über für kritische Anfragen? Wenn die Westeuropäische Wertegemeinschaft die Westeuropas war zur Abwehr des Ostens, warum nannte sie sich „europäisch“, wenn in ihr doch nur westeuropäische Staaten wirkten? Warum galt die USA als außereuropäische Macht als die politische und ökonomische Kraft dieser Wertegemeinschaft, während so ureuropäische Mächte wie Rußland, Ungarn und Polen plötzlich nicht mehr zu diesem Europa zählten? Spricht das nicht eher für ein expansives, denn passives Konzept, daß eben alle europäischen Staaten des Ostens in dies Westeuropa integriert werden sollten. Stalin war es aus seiner Sicht gelungen, viele osteuropäische Länder und auch ein Teil Deutschlands in sein ideologisches System zu integrieren, aber es mußte ihm klar sein, daß in keinem dieser Länder die frisch etablierten sozialistischen Regierungen in den jeweiligen Völkern wirklich akzeptiert wurden. Aus Stalins Sicht mußte so die Stabilisierung des jetzt Erreichten im Vordergrund stehen, sodaß aktuell eine weitere Expansionspolitik nicht auf seiner Tagesordnung stand. Dazu paßte es dann auch, daß er Westdeutschland 1953 den Rückzug der russischen Truppen aus der DDR anbot, um eine Wiedervereinigung Deutschlands als neutralen Staat zwischen dem Westen und dem Osten anbot. Das spricht nicht gerade für eine Expansionsstrategie. Westeuropa schien viel eher auf die Expansion gen Osten zu setzen. Ein reines passives Verteidigungskonzept war so weder die NATO noch die EU.



Aber verteidigte nicht der freie Westen das Christentum gegen den kommunistischen Atheismus? Ein Phänomen muß nun aber so den christlichen Beobachter irritieren: Wenn es noch in Europa christlich geprägte Länder gibt, in denen die Kirchen nicht am Absterben sind, dann sind das Polen und Rußland und jetzt auch Ungarn, dessen Regierung sich die Verteidigung der christlichen Kultur zu ihrer Aufgabe gemacht hat. War denn nun der freie Westen der Hort einer an christlichen Werten orientierten Gemeinschaft im Abwehrkampf gegen den Sozialismus? Wie erklärt sich dann aber, daß jetzt die EU die Entchristlichung Europas so forciert vorantreibt durch die konsequente Begünstigung der Einwanderung von Muslimen in Europa, durch die Proklamation des Rechtes auf die Kindestötung im Mutterleib als Menschenrecht durch das EU-Parlament und durch diverse die Homosexlobby fördernden Maßnahmen. Ungarn avanciert jetzt zum Unrechtsstaat, weil es seine Kinder von Homopornographie und Polen, weil es das Leben der Ungeboren schützen will.

Könnte es sein, daß der West-Ost Konflikt gar nicht der zwischen kommunistischem Atheismus und einem christlich geprägten freiheitlichen Westen war, sondern der zwischen autoritär regierten Ländern mit liberalistisch regierten?

Ist es dann selbstverständlich, daß die Katholische Kirche auf Seiten des Liberalismus zu stehen hat? Ist die Zurückdrängung der Kirche in die Privatsphäre, der in Religionsfragen indifferente Staat, der Glaube, daß Staaten am besten regiert werden, wenn auf die Politik die christliche Religion keinen Einfluß hat, für die christliche Religion Selbstverständlichkeiten? Ist die westliche Freiheit, so wie sie der Liberalismus ausbuchstabiert, wirklich auch die christliche Freiheit?Wird dabei nicht völlig verdrängt, daß die Französische Revolution zutiefst antichristlich inspiriert war und daß auf dieser Revolution die westliche Wertegemeinschaft fundiert ist? Der große Revolutuionsführer Robespiere und nicht erst Lenin bekämpfte die christliche Religion, indem er die christliche Religion durch die Verehrung der Göttin Vernunft surrogieren wollte.

Und für uns Deutsche stellt sich die Frage so: Gehört denn Deutschland wirklich zur westeuropäischen Kultur, die nun sich anheischig macht, die ganz Europas zu werden? Eingedenk des Thomas Manns Essays: „Betrachtungen eines Unpolitischen“, dem Besten, was je ein Deutscher über uns schrieb, sind hier viele Fragezeichen erlaubt! Westlich wurden wir, weil der Westen uns 1945 besiegte und weil nach 1989 dann auch der ostdeutsche Staat in den Westen integriert wurde und weil 1953 (die sogenannte Stalinnote) eine CDU Regierung die Chance, daß wir wiedervereint in die Mitte Europas zurückkehren konnten, leichtfertig verspielte.



 

Sonntag, 11. Juli 2021

Sind wir auf dem Wege zu einer Politisch-Korrekten Gesinnungsdiktatur?

Ein Ereignis der Fußballeuropameisterschaft muß uns zu denken geben.“Die UEFA hatte die ungarische Mannschaft wegen diskriminierenden Verhaltens seiner Fans bei den EM-Spielen gegen Portugal, Frankreich und Deutschland unter anderem mit zwei Heimspielen ohne Fans bestraft.“ FAZ am 10.7.2021. Die Fans der ungarischen Nationalmannschaft haben sich also diskriminierend verhalten. „Diskriminieren“ heißt erst mal nur, einen Unterschied machen, also sie haben ihre Nationalmannschaft angefeuert und die ihrer Gegner nicht. Soll dafür nun die ungarische Nationalmannschaft bestraft werden?

Die FAZ klärt uns auf: „Die Disziplinarkammer begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass ungarische Fans vor Spielbeginn in München nach Angaben der Polizei homophobe Sprechchöre skandiert hätten. Bei den Spielen in der Budapester Puskas-Arena hätten Fans mehrere französische Spieler rassistisch beschimpft und den portugiesischen Star Cristiano Ronaldo übel angefeindet.“

Eine einfache Frage erzwingt nun diese Aussage: Woher weiß denn die Disziplinarkammer, was denn da ungarische Fans von sich gaben, zumal davon auszugehen ist, daß sie ungarisch sich so geäußert haben? Der ungarische Außenminister bringt es dann auf den Punkt:

„Wie es scheint, beschäftigt die UEFA wohlbekannte Zuseher-Spitzel nach Vorbild der (kommunistischen) Betriebskampfgruppen“, schrieb Szijjarto am Samstag auf seiner Facebook-Seite. „Sie haben nichts anderes zu tun, als Berichte darüber zu schreiben, wer was im Publikum gesagt oder nicht gesagt hat.“ So wie im Kommunismus seien „keine Beweise, sondern nur ein Spitzelbericht“ nötig, fügte er hinzu.“

Also, in Fußballstadien werden Spitzel eingesetzt, die aufnotieren sollen, was in den Fanblöcken so gesagt, gerufen oder auch gebrüllt wird. Sie müssen der Landessprache der jeweils zu observierenden Fans mächtig sein, um das Geäußerte verstehen und auf ihre Politische Korrektheit hin überprüfen zu können.

In Monarchien gab es oft Schutzgesetze für den Kaiser bzw die Könige, den Strafbestand der Majestätsbeleidigung, jetzt den Strafbestand der „Homophobie“.Nachrichtendienstlich Tätige überwachen so die Kommunikation, um Personen, die sich „homophob“ äußern, anzuzeigen. „Rassistische“ Äußerungen werden ebenso angezeigt. Ja, selbst Anfeindungen gegen Spieler der Gegenmannschaft sollen nicht mehr erlaubt sein und daß obgleich doch in fast jedem Fußballspiel sich mehr als abfällig über die Gegner der eigenen Mannschaft geäußert wird- es sei nur an die sehr beliebte Parole der Gastmannschaft gegenüber: „Niemand vermißt euch- verpißt euch!, erinnert.

Ist es ein Zufall, daß so nur die ungarische Nationalmannschaft abgestraft wird? Sicher nicht, sind die Ungarn ja seit langem zum Pariavolk Europas degradiert worden. Bereiteten den sozialistischen Bruderstaaten die Ungarn 1956 schon ob ihrer ihnen eigenen Renitenz Probleme, in diesem Jahre sah sich die „Rote Armee“ ja genötigt, in Ungarn einzumarschieren, um dem dortigen Volksaufstand ein Ende zu bereiten, so erweisen sich auch jetzt die Ungarn als kaum in die EU Integrierbare. Sanktionen, Strafmaßnahmen gegen das ungarische Volk stehen so auf der Agenda der Eurokraten. Die Disziplinarkammer hat eben diese Zeichen der Zeit richtig gedeutet, indem nun sie auch Sanktionen gegen Ungarn erläßt.

Ob wohl bei allen Fußballspielen der EM Spitzel in die Stadien ausgesandt wurden, um politisch nicht korrektes Verhalten von Fans aufzuspüren, oder limitierte man sich auf die unter Generalverdacht stehenden Ungarn? (Ich vermute, daß zumindest die kroatischen Fans auch überwacht wurden, gelten die doch auch als politisch unkorrekte, weil sie patriotisch sind. So sind CDs und DVDs der kroatischen Musikgruppe „Thompson“ in Deutschland fast nicht bestellbar, weil sie im Rufe steht, patriotisch ausgerichtet zu sein.)

Der neue Majestätsbeleidigungsparagraph lautet also: Äußere Dich nicht kritisch über die Homosexualität und frage nicht, ob die französische Fußballmannschaft wirklich eine französische sei, wenn in ihr so viele Afrikaner mitspielen. Das ist homophob bzw rassistisch. Damit die politische Korrektheit auch in Fußballspielen eingehalten wird und Verstöße geahndet werden, setzt also die UEFA Spitzel ein zur Observierung der Fußballfans. Die Berichte dieser Spitzel reichen dann zu Strafmaßnahmen gegen eine Nation aus. Rechtsstaatlich ist das gewiß nicht, daß Spitzelberichte für die Durchführung von Sanktionen reichen, aber schon für die politisch korrekte Euokratie.

Daß in einem rechtsstaatlich verfaßten Europa die Äußerung einer Gesinnung, als „homophob“ oder „rassistisch“ skandaliert, faktisch als eine Straftat angesehen wird, zeigt aber überdeutlich, wie sehr Europa zu einer Gesinnungsdiktatur sich entwickelt. Zu einer solchen Gesinnungsdiktatur gehört dann selbstredend der Einsatz von Spitzeln, die sich unter das Volk mischend, unangemessene Meinungsäußerungen registrieren um sie zur Anzeige zu bringen. 60 Prozent der Deutschen meinen so, daß man sich hier nicht mehr freimütig über heikle Themen wie dem Islam, den Asylanten und die Homosexuellen äußeren dürfe- ein großer Erfolg der Überwachungspraxis der Politischen Korrektheitsspitzel.


 

Samstag, 26. Juni 2021

Kurz und bündig: Ungarn und die Homosexagenda



Da das ungarische Volk mit seiner wiederholten Wahl eines alle Glaubensdogmen der Politischen Korrektheit verleugnenden Regierungschefes sich aus dem Kreis der kultivierten Völker ausgeschlossen hat, muß die EU nun diese Sofortmaßnahmen ergreifen:

-Militärischer Einmarsch in Ungarn

-Absetzung der bisherigen Regierung und Einsetzung einer kommissarischen Regierung, die

-als erstes die Homoehe einführt

-als zweites erklärt, sofort mindestens 1 Million Flüchtlinge islamischen Glaubens aufzunehmen

-und als drittes den Frauen das Recht auf Abtreibung uneingeschränkt zuerkennt.



Zudem verurteilt die Regierung jede Wertschätzung und Liebe zum Eigenen.Die Geschichte des Ungarischen Volkes ist als die einer permanenten Unterdrückung und Diskriminierung von Minderheiten darzustellen und in allen Schulen und Medien so darzustellen.



Ungarn, die diesen Maßnahmen ablehnen, ziehen sich einer Mindeststrafe von 3 Jahren zu, in denen sie dann politisch korrekt umerzogen werden.



Die EWG, bzw EU lebt von dem Narrativ, die westliche Freiheit gegen den Osten zu verteidigen. Faktisch aber desavouiert die EU die einzelnen Nationalstaaten Europas zu Filialbetrieben der Eurokratie, um die Völker uniform in eine einzige Masse von Menschen zu verwandeln. Völker mit ausgeprägtem Sinn für ihre Individualität sind für dies Europa nur Störgrößen,die überwunden werden müssen.

Die westliche Kultur soll dabei die Leitkultur für alle die EU umfassenden Bürger werden. Diese hat sehr wenig noch mit dem christlichen Abendland gemein,denn der Liberalismus mit seinem radicalen Individualismus, der jede soziale Identität destruiert, ist schwerlich mit der Moral der christlichen Religion kompatibel- darum verurteilte die Kirche vor dem 2.Vaticanum auch die liberalistische Ideologie.



Augenfällig ist die permanente Hetze in fast allen Medien gegen Rußland, die Zeit der Entspannungspolitik, durch den Bundeskanzler Brandt eingeleitet, wird so ad acta gelegt, obgleich doch der „Freie Westen“ nun seinen Hauptfeind besiegt hat, die Sowjetunion. Da nur die gemeinsame Feindschaft gegen den Osten die EU-Staaten zusammenband,wird auch jetzt ein gemeinsamer Feind gebraucht, damit die divergierenden Nationalinteressen nicht die EU auflösen. Putins Rußland muß so zu dem Feind wieder hochstilisiert werden, um so die Einheit der EU abzusichern. Daß dann die anderen EU-Staaten mit Sanktionsmaßnahmen gegen Rußland die deutsche Exportindustrie schädigen können, die aus Sicht unserer Freunde zu erfolgreich ist, stellt dann einen schönen Nebenerfolg dar. Auch das zeigt aber nur wieder, wie sehr die EU in erster Linie eine Organisation der Konfrontation war und ist, gegen die Sowjetunion, jetzt gegen Rußland und gegen Abtrünnige im eigenen Lager, wie gegen Ungarn und Polen.




 

Samstag, 7. Dezember 2019

Eine sinnlos gewordene Orgaisation: Die Nato

"Geradezu wie ein Befreiungsschlag wirkt dagegen die NATO-Erklärung, China künftig als potentielle Bedrohung zu sehen. Das freut nicht nur Washington, sondern gibt der NATO einen gemeinsamen strategischen Gegner, der als Bedrohung inszeniert werden kann." Freie Welt am 5.12.2019: "Gipfel offenbart die Gegensätze. 70 Jahre Nordatlantikpakt: NATO zerstritten wie nie zuvor"
Nach 1989 schrieb ein deutsches Satiremagazin: Der Super-Gau; die Nato hat keinen Feind mehr! Vorschläge für einen neuen bitte an die Nato adressiert einsenden.30 Jahre später steht diese Militärorganisation immer noch vor diesem Problem: Was rechtfertigt ihre Existenz, wenn es keinen gemeinsamen Feind mehr gibt? Bei ihrer Gründung war noch alles klar: Da stand der "freie Westen" gegen das "sozialistische Lager", da war die Welt bestimmt durch die ideologische Differenz zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Nur unsere deutsche Lage war unklar,da wir als BRD zum westlichen und als DDR zum sozialistischen Lager gehörten und als Österreich neutral waren. 
Der  große Kampf um die Vorherrschaft Europas zwischen Spanien,England und Frankreich ausgefochten, seit 1871 spielte Deutschland dann auch noch mit, vereinfachte sich auf die West-Ostkonfrontation. Die Interessenskonflikte innerhalb der beiden Blöcke wurden bei Seite geschoben ob der Konzentration auf diesen Gegensatz hin. Aber jetzt, wo dieser Gegensatz aufgelöst ist, revitalisieren sich eben diese Interessengegensätze. 
Eine Intention der Gründung der NATO und der EWG, der späteren EU  war natürlich die Niederhaltung Westdeutschlandes ob seiner Vergangenheit als Hitlerdeutschland. Einerseits sollten wir klein gehalten werden, damit von uns keine Bedrohung mehr ausgehen kann, andererseits wurde aber auch ein starkes Deutschland gebraucht als Frontststaat gen Osten in defensiver wie in offensiver Hinsicht.
Aber was bleibt nun von dieser Konstruktion noch übrig seit der Beseitigung des "östlichen Lagers"? Die Nato ist überflüssig geworden! Sie ist ob ihres Erfolges überflüssig geworden, soll aber doch noch aufrecht erhalten werden, nur zu welchem Zwecke?
China als gemeinsamen Feind zu proklamieren, wirkt doch sehr an den Haaren herbeigezogen; zudem ist dies Feindbild für uns Deutsche völlig abstrus ob unseren traditionell guten Beziehungen zu China. Aber die Nato braucht eben einen gemeinsamen Feind, denn ohne einen solchen würde diese Militärorganisation sinnlos werden! Oder hat dies Bündnis für die Eurokraten doch noch einen Sinn, vielleicht den der Überwindung der Nationalstaaten Europas?   

Corollarium 1
Problematisch ist aber eine einfache Identifikation der Nato und der EU mit dem "christlichen Abendland", denn a) gehörte Rußland immer zu diesem Abendland dazu, gerade als so christlich geprägtes Land- man denke an die Russisch-Orthodoxe-Kirche und b) ist die Ideologie des  "freien Westens", der Liberalismus nicht einfach christlich-abendländisch, ist er doch eher antikirchlich ausgerichtet.    
 

Dienstag, 26. November 2019

"Millionen für Moscheen"

"CSU-Minister Horst Seehofer befeuert die Islamisierung Deutschlands. Der Bundesinnenminister will Moscheen in Deutschland auf Steuerzahlers Kosten unterstützen. Die Moscheen erhalten bereits Millionen aus dem islamischen Ausland, wie der Türkei oder Saudi-Arabien. Auf diese Weise üben diese Länder Einfluss auf die muslimischen Gemeinden in Deutschland aus. Minister Seehofer greift den Moscheen nun mit sieben Millionen Euro für fragwürdige unter die Arme: Seehofer: Millionen für Moscheen."  Sven von Storch, Freie Welt, 22.11.2019,12:10. 
Gerüchteweise soll das "C" bei den C-Parteien für "christlich" stehen, auch wenn wenige meinen, das stünde auch für "conservativ".Auch wollen die C-Parteien als "bürgerlich" gelten. Und nun das! Klarer können Eurokraten nicht zum Ausdruck bringen, daß sie a) ein entchristlichtes und b) islamisch geprägtes Europa wollen. Nur, warum?  Sollten die Eurokraten etwa meinen, daß die christliche Religion in Europa keine Zukunft mehr habe, daß so vielleicht der Islam die neue Leitkultur Europas werden soll? Augenfällig ist, wie energisch der Islam in Deutschland und in den EU-Staaten durch den Kampf gegen den Mißbrauch der Meinungsfreiheit jetzt schon geschützt wird. Die Kampagne gegen den Haß in den "sozialen Medien" richtet sich ja nicht gegen Haßreden wider die christliche Religion sondern schwerpunktäßig gegen die Kritik am Islam und gegen Homosexkritik und Kritik an der Asylpolitik der Bundesregierung. 
Ein erstaunliches Phänomen: Nirgends kann in Deutschand noch öffentlich Kritik am Islam artikuliert werden,ohne daß linke Gutmenschen zu Gegendemonstrationen aufrufen unter deren Lieblingsparole: "Nazis raus! "Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda". Was begeistert nun linke Gutmenschen so sehr am Islam, daß sie eine Kritik an dieser  Religion als Nazipropaganda verteufeln? Noch abstruser  ist nun aber noch die Behauptung, jede Islamkritik sei "rassistisch".  Sind die Linken etwa fromm religiös geworden? Mitnichten, denn wenn Christen für das Lebensrecht von Kindern im Mutterleibe demonstrieren, wird ihnen ja regelmäßig entgegen gebrüllt:" Hätte Maria abgetrieben, wär das uns erspart geblieben."  
Angesichts solcher Konfusionen: Wie ist hier Klarheit zu erreichen? könnte mit Shakespeare nun ausgerufen werden: "Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode." Wahnsinn wäre es, würde ernsthaft gemeint, daß die linken Gutmenschen oder die C-Parteien den Islam selbst als etwas Positives, mit ihren politischen Anliegen Kompatibles erachten würden. Aber warum wird dann der Islam so energisch von ihnen gefördert, einmal durch starke Finanzunterstützung, das andere mal durch das Verteufeln jeder Islamkritik als "Nazipropaganda"?  Wenn das nichts Willkürliches ist, sondern etwas Methodisches, dann müßte das eine Negativmotivation sein, daß der Islam nicht gefördert wird, weil etwas Positives dadurch erreicht werden soll sondern etwas Negatives! Für die Linke  könne dies so erfaßt werden: Nachdem die altmarxistische Hoffnung auf eine Zerstörung der so verhaßten bürgerlichen Ordnung sich als Trug erwies, wird jetzt auf die Destruktionskraft des Islam gesetzt, daß er das vernichten will und kann, was die Arbeiterklasse sträflichst unterließ zu zerstören. Nicht so sehr die positive Utopie einer gerechten Gesellschaft der  Klassenkampfideologie als die Lust an der Zerstörung der bürgerlichen Ordnung begeisterte so seit 1968  manchen aus gutbürgerlichen Verhältnissen kommenden Akademikermarxisten, und nun wird auf die negierende Kraft des Islam gesetzt, dem Bestehenden endlich ein Ende zu bereiten. 
Aber die C-Parteien sind doch keine Revolutionsparteien, die die bestehende Ordnung zerstören möchten. Gleichen sie dann eher "Biedermännern", die sich Brandstifter ins eigene Haus holen in völliger Ahnungslosigkeit? Ich vermute, daß um hier zu Klarheit zu kommen, uns nötigt, die fast schon vergessenen Schriften von Coudenhove-Kalergi neu zu lesen, dem Vordenker der Paneuropaunion. Bei Wikipedia liest man dazu:
"Das Paneuropäische Manifest wurde von Richard Coudenhove-Kalergi zusammengestellt und 1923 publiziert. Es „bildet den Startschuss für die Einigungsbewegung der Europäischen Föderalisten. Coudenhove-Kalergi machte den Europagedanken während einer Zeit der wirtschaftlichen und politischen Stagnation und Resignation wieder populär“. 1950 wurde ihm der Europäische Karlspreis verliehen. 
Der vorläufige Verdacht: daß in seinem Geiste ein neues Europa geschaffen werden soll als einer Synthese von allen möglichen Ethnien und Kulturen, die dann von einem neuen "Adel", den Eurokraten regiert werden würde. (Vgl dazu seine Schrift: Der Adel) Dies neue Europa verlangte dann nach der Überwindung der abendländischen Kultur hin zu einer europäischen außereuropäischen Mischkultur, der "Synthese" von Verschiedenem zu so einer vitaleren europäischen Vergemeinschaftung.

 

Mittwoch, 14. August 2019

Zum Kampf um die Meinungsfreiheit- zu viel Freiheit schadet!


 Seit dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA ist der politischen Klasse eines klar: So lange die neuen sozialen Medien nicht kontrolliert werden, kann es passieren, daß Nichtetablierte Wahlen für sich gewinnen können. 

In der Zukunftsserie "Perry Rhodan"  ist einmal ein fast perfektes Herrschaftssystem skizziert worden: Monos herrschte als Alleinherrscher über die ganze Milchstraße. Da dieser Herrscher wußte, daß jede Herrschaft eine Opposition hervorruft der mit der Regierung Unzufriedenen, und daß auch eine totalitäre Diktatur dauerhaft das Entstehen so einer Opposition nicht verhindern kann, erschuf er selbst die einzige Opposition, deren Anführer er selbst war, die wiederum das Entstehen einer anderen Opposition verhinderte. So konnte seine Regierung gestürzt und durch  die der Opposition ersetzt werden und doch blieb alles beim Alten. Das Höchstmaß an Stabilität erreichte so dies Monosherrschaftssystem durch den möglichen Wechsel, bei dem sich doch nichts ändert. 

Ähnlich funktioniert das westliche System der Demokratie: Zwei mit wechselnden Koaliations-partnern versehende Parteien wetteifern um die Macht, sind sich dabei aber in allem Wesentlichen eins, sodaß es gleichgültig ist, wer von den Beiden die Regierung stellt.Die demokratische Wahl war so vergleichbar der zwischen Coca- und Pepsi-Cola.Nun treten plötzlich Außenseiterparteien und Politiker zu den Wahlen an,die eben auch eine aus dem Rahmen fallende Politik vertreten. Bisher waren solche chancenlos, sie erhielten so wenig Stimmen in den Wahlen, daß sie nur unter Fernerliefen, als "Sonstige" Erwähnung fanden. Die geballte Macht der etablierten Medien sorgte eben dafür, daß nur ihnen gemäße Kandidaten eine Chance hatten.

Aber nichtkonforme soziale Medien erwirkten nun auch Nichtetablierten Chancen, besonders wenn sie anderes vertraten als die Etablierten. Diese Dissenskandidaten und ihre Parteien stellen nun eine Infragestellung des demokratischen Monossystemes dar. Also wurden sie angegriffen: Populisten seien sie, da sie aus dem Konsens der Etablierten ausgestiegen sind, sie anderes als die Mächtigen der Welt vertreten. Rechtspopulisten bedrohen so das eingespielte System der Demokratie als der permanente Herrschaftswechsel zwischen zwei Parteien, die in allem Wesentlichen übereinstimmen und so ein Maximum an Stabilität garantieren. 

Was tuen? frugen nun die etablierten Parteien, wie die Popolisten besiegen? Die Antwort fiel eindeutig aus: Die neuen sozialen Medien müssen einer Zensur unterworfen werden,denn die Meinungsfreiheit ist nur dann ein Gut, wenn sie von Medien praktiziert werden, die ganz mit den Etablierten in allem Wesentlichen einer Meinung sind: Man war unter sich, die herrschende Schicht der Politiker und Medienbetreiber und der sonstigen Mächtigen aus der Wirtschaft.  (Das ist so wie beim "synodalen Weg", wo auch nur linksliberale Deformer sich wechselseitig konfirmieren werden, daß sie auf dem rechten (natürlich linken) Wege sind und daß es gälte, alle anderen vom Dialog auszuschließen.) 

Die Bundesregierung übernimmt dabei eine Avantgardfunktion im Kampfe gegen den "Mißbrauch" der Meinungsfreiheit in den neuen sozialen Medien, indem sie den Auftrag zur Zensur diesen Medien überträgt, sie aber mit Strafmaßnahmen bedroht, wenn sie diese Zensur nicht ihr gefällig ausführt.Die neuen Medien beginnen, so zu funktionieren. Kritik an der Politik der offenen Grenzen als Kritik des Projektes der Multiethnisierung und Multikultivierung der Völker Europas, Islamkritik als Kritik des Projektes der Auflösung der europäischen Kultur durch den Import des Islam,  und Kritik an der staatlich geförderten Homosexualisierung der Gesellschaft stehen nun ganz oben auf der Agenda des Zuzensierenden. Erste Erfolge zeichnen sich ab! Wie viel fällt jetzt schon der Zensur zum Opfer!

Nun ereignet sich aber etwas Erstaunliches:"Ideologische Zensur soll EU-weit abgeschafft werden. Ungarn startet Initiative für freies Recht auf Meinungsäußerung im Netz" Die "Freie Welt" berichtet am 13.8. des Jahres:"Die ungarische Justizministerin Judit Varga hat die Initiative ihrer Regierung zur Abschaffung der ideologischen Zensur in den sozialen Netzwerken vorgestellt. Die Regeln der Demokratie müssen auch bei Google, Facebook und Co. berücksichtigt werden." 

Es bedarf keiner Wahrsagerei, daß nun Ungarn noch mehr als bisher zum Pariavolk Europas werden wird. Denn die Meinungsfreiheit darf es doch nur für mit den Eurokraten übereinstimmende politisch korrekte Gutmenschen geben! Alles andere stellt doch einen Mißbrauch der Freiheit dar. 

 

Dienstag, 13. August 2019

Der päpstliche Kampf gegen die Ordnung der Völker und gegen Europa

TURIN. Papst Franziskus hat im Kampf gegen Populisten ein „Europa zuerst“-Bekenntnis gefordert. Das Denken müsse sein: „Erst kommt Europa, dann kommt jeder einzelne“, sagte Franziskus der italienischen Zeitung La Stampa. Der einzelne sei wichtig, aber Europa zähle mehr, stellte er klar. Die Menschen dürften nie vergessen: „Das Ganze ist größer als seine Teile.“
Mit Blick auf den italienischen Innenminister Matteo Salvini sagte der Pontifex: „Ich bin besorgt, weil wir derzeit Reden hören, die an die von Hitler 1934 erinnern.“ Dabei würden Worte wie „Wir zuerst“ benutzt. Dies seien „angsteinflößende Gedanken“. Junge Freiheit am 12.8.2019
Daß Papst Franziskus seine Aufgabe auch darin sieht, Wahlkampf gegen die jetzige italienische Regierung zu betreiben, verwundert niemand, zumal vorgezogene Neuwahlen sich ankündigen. Daß er dabei den patriotisch agierenden Innenminister Salvini mit Hitler vergleicht, zeigt nur einmal wieder, wie sehr dieser Papst sich in erster Linie als Linker versteht, für den die Conservativen und Rechten die größten Feinde darstellen.
Daß ein regierender Politiker Politik zuvörderst für sein eigenes Volk betreibt, daß er sich als Staatsmann für sein Volk verantwortlich fühlt, das ist für diesen Papst eine unverzeihliche Sünde. Muß dann nun auch- folgerichtig- jeder Familienvater kritisiert werden, wenn er sich zuvörderst für seine Familie, die Mutter für ihre eigenen Kinder einsetzt? Ja, weil sie ob ihrer Liebe zu den Eigenen die Anderen, die Fremden vernachlässigen. Nach Papst Franziskus hat Jesus also nicht die Nächstenliebe gepredigt sondern die Fernstenliebe. 
In Europa sollen also die einzelnen Völker aufgehen, sich ihrer nationalen Souveränität entledigen.Das sonst in der Katholischen Kirche so gefeierte Prinzip der Subsidarität verlangte das Gegenteilige, daß die einzelnen Nationalstaaten so wenig an Souveränität wie irgendwie möglich nur an die europäische Bureaukratie abgeben sollten. Aber hier mutiert der Papst plötzlich zum radicalen Zentralisten, der so die Entmündigung der Völker fordert, daß nun Eurokraten das Schicksal der Völker bestimmen sollen.
Allerdings ist diese Europaeuphorie des Papstes etwas Zwielichtiges, denn der hier so vehement europäisch sich Präsentierender ist doch  zugleich ein dezidierter Antieuropäer.Die von ihm aufs höchste gelobte Politik der offenen Grenzen der Bundeskanzlerin Merkel würde, täten es alle Regierungen der deutschen Kanzlerin gleich, Europa in Kürze zugrunde richten, würde nämlich den europäischen Kontinent mit Nichteuropäern überfluten.So wie dieser Papst ein vehementer Gegner der amerikanischen Regierungspolitik ist, die amerikanische Identität zu bewahren durch eine Politik der Drosselung der illegalen Masseneinwanderung, so fordert er ja auch die europischen Politiker auf, Europa aufzugeben, indem sie Europa freigeben zum neuen Lebensraum für Nichteuropäer. 
Deutschland und alle anderen Völker sollen sich also aufgeben zugunsten von Europa, dies Europa soll dann aber auch aufgegeben werden zugunsten einer neuen Weltordnung, in der es keine Völker und auch keine Religionen mehr geben soll, wie es schon John Lennon in seinem Lied: "Imagine" besang.      .      

Donnerstag, 30. Juni 2016

Die EU und ihre Lust auf Zensur aus Liebe zum Islam

"Die Europäische Kommission will stärker gegen „Haßreden“ im Internet vorgehen. Doch in Wirklichkeit sollen so auch islamkritische Diskussionen verhindert werden.", schreibt David Berger, einstiger Verantwortlicher der theologischen Monatszeitschrift: "Theologisches" in seinem Kommentar der Jungen Freiheit vom 30.6. 2016. Er selbst ist für diese Einschätzung der lebendige Beweis, hat doch Facebook seine Internetseite gelöscht, nachdem er auf den Zusammenhang der islamischen Religion und der Homophobie verwiesen hat. Selbst den Lieblingen der Politischen Korrektheit, Homosexlobyisten ist es nicht erlaubt, den Islam als der praktizierten Homosexualität feindlich eingestellt  zu kritisieren. Der Bergerkommentar weist weitere Fälle der Zensur auf, der islamkritische Äußerungen zum Opfer fielen. 
Faktisch läuft es darauf hinaus, alles, was nicht politisch korrekt ist, als "Haßrede" zu verurteilen, um es so aus den neuen sozialen Medien wegzuzensieren! Erstaunlich ist diese Bevorzugung des Islam dabei. Warum wird gerade diese Religion so sehr unter den politische Schutz gestellt? Radicale Muslime verüben einen Terroranschlag nach dem anderen in Europa, jetzt wieder einen in der Türkei und die Mächtigen Europas treibt nur eine Sorge um, wie sie die Meinungsfreiheit so weit einschränken können, daß keine Islamkritik mehr möglich ist! Die christliche Religion dagegen darf mit allen Mitteln bekämpft werden! 
Die Kampagne wider den Mißbrauch der Meinungsfreiheit in den neuen Medien läuft ja nun schon lange. Es wäre sehr interessant, herauszufinden, wie viele Internetseiten und Beiträge der so eingeforderten Zensur schon zum Opfer fielen. Es wird sicher auch einen Zusammenhang geben zwischen  der nachlassenden Zustimmung in der Bevölkerung zum Europaprojekt und dem Ruf nach mehr Zensur unter den Eurokraten: Die Wähler sind eben zu gut über die EU informiert, sodaß eben in England gar eine Mehrheit für den Austritt aus der EU votierte. Denn das wichtigste europäische Projekt ist ja eben das der Auflösung der nationalen Identitäten der Völker Europas und da gerade die christliche Religion zu der Identität der Völker Europas gehört, sie sind in und durch diese Religion aufgewachsen, soll auch die christliche Religion an den Rand gedrängt werden, indem der Islam protegiert wird. Die Liebe zum Islam gilt dann wohl nicht dem positiven Gehalt dieser Religion sondern seiner Kraft, das unsere Kulturen bisher bestimmende Christentum zurückzudrängen.
Am 28.6. meldete die Junge Freiheit, daß die Minister von NRW nicht mehr auf das Deutsche Volk schwören. Beide Nachrichten, die von der Zensurabsicht der EU und diese verweisen auf ein EU-Konzept, das beiden zu Grunde liegt, das der Auflösung der Völker durch die EU. Da Völker eben auch kulturelle Identitäten sind, gehört der Kampf gegen die zur kulturellen Identität der europäischen Völker gehörenden christlichen Religion konstitutiv zu diesem Ziel. Und warum sollen Minister nicht mehr schwören, dem Deutschen Volke dienen zu wollen? Weil sie ehrlich geworden, nur noch Politik für ihr Europa gegen die eigenen Völker betreiben wollen. Das Abstraktum, Politik für Menschen, soll eben die demokratische Vorstellung, daß im Namen des Volkes für das eigene Volk regiert wird, ablösen.
Man kann und muß die Engländer dazu beglückwünschen, daß sie um ihrer Freiheit und ihres Weiterlebens willen, den Austritt aus der EU wählten: Gäbe es doch mehr so Freiheitsliebende in Europa! Aber in der neuen Weltordnung ist kein Platz für Freiheitsliebende, für Völker, die sich ihre Identität bewahren wollen.