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Mittwoch, 10. April 2024

Der Rassismusvorwurf – das Totschlagarument schlechthin für alle Fälle! plus 1 Zusatz

 

Der Rassismusvorwurf – das Totschlagarument schlechthin


Egal, worum es in einer Diskussion gehen mag, wer die Trumph-karte: „Das ist rassistisch!“ ausspielt,hat die Schlacht fast schon gewonnen. Die Zeiten, als man einen Dialog noch im Geiste Platons führte als ein Hebammenakt, so die Wahrheit ans Licht zu bringen,sind ja schon längst vergangen, jetzt werden sie nicht nur in den sogenannten „Talkshows“ als Kampfspiele inszeniert, getreu dem „Abba“ Hit: „Der Gewinner bekommt alles!“

Eine irritierende Ähnlichkeit zeigt sich in der Verwendung des Begriffes: „Kitsch“. So ist zwar noch immer nicht dem ästhetischen Diskurs gelungen, „Kitsch“ zu definieren, aber um so effektvoller kann diese Vokabel vernutzt werden. Sie bedeutet dann einfach: „Dies Kunstwerk sei völlig inakzeptabel für mich!“ verbunden mit dem Appell, daß jeder,der nicht in den Ruf,über keinen Kunst-verstand zu verfügen,kommen möchte,dem beizupflichten habe. Wer „Kitsch“ liebt,ist eben aus der Diskursgemeinschaft exkommuniziert ob dieser Liebe.

Genauso wenig darf man in den Ruf kommen, ein Rassist zu sein. Der Rassismusvorwurf gehört halt zu zu dem Vorzugswaffenarsenal des Kampfes gegen Rechts. Aber was bedeutet denn diese Allzweckwaffe, abgesehen von ihrer Vernutzung ob ihrer Wirksamkeit im politischen Diskurs?

Erstens könnte man meinen: Rassismus sei, wenn man urteilt, daß es Rassen gäbe. Diese Meinung wird tatsächlich vertreten. M.W lehnt so „Amnesty International“ jeden Gebrauch dieses Begriffes ab, weil schon allein die Aussage, daß Rassen existierten „rassistisch“ sei. Der naturwissenschaftliche Diskurs kann nun aber die Existenz der Rassen im Tierreich wie auch bei Menschen nicht verleugnen, sodaß dann hier die Politik diese naturwissenschaftlich fundierte Begrifflichkeit verbieten müßte. Ob dieser notwendigen Konsequenz auszuweichen,konnte sich dies Verständnis des Rassismus noch nicht durchsetzen.

Zweitens könnte man meinen: Rassismus sei, wenn ausgesagt würde, daß Menschen je nach ihrer Rassenzugehörigkeit bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben wären. Existierten nun keine erkennbaren Unterschiede, sodaß Menschen bestimmten Rassen zuordnenbar wären,gäbe es überhaupt keine Rassen. Außerdem:Wer sagen würde, daß ein Bayer gerne ein Bier tränke, ein Engländer dagegen den Tee bevorzuge, wird schwerlich des Rassismus bezichtigt,zumal ja diese Aussage nur meint, daß Bayern im Vergleich zu anderen häufiger Bier trinken,nicht aber, daß jeder Bayer ein Biertrinker wäre.

Verständlicher wird diese Position aber, wenn man an moralisch relevante Urteile denkt. Wer nun aber den allseits bekannten Witz: „Welche Bücher konnten nicht gedruckt werden, weil sie für jede Druckerei zu klein waren? Das Buch der Heldentaten von Italienern und das über amerikanische Kultur!“ erzählt,äußert sich damit rassistisch, aber er darf damit rechnen, daß ihm dieser Witz nicht als „rassistisch“ vorgeworfen wird. Daß es keine italienischen Helden und keine amerikanische Kultur gäbe,müßte aber diesem Verständnis des Rassismus nach rassistische Aussagen sein. Nicht sind also alle rassistischen Aussagen, wenn darunter verstanden wird, daß einem Kollektiv moralisch dysqualifizierende Eigenschaften zugesprochen werden „rassistisch“, sondern es gibt nur bestimmte Ethnien und Rassen, über die so nicht gesprochen werden darf, etwa: Afrikaner, Zigeuner, Juden, neuerdings aber auch Muslime.

Drittens könnte unter Rassismus verstanden werden, daß nicht einfach das Vorhandensein von Rassen bejaht wird, sondern daß für den Erhalt der Verschiedenheit der Rassen plädiert wird. So gilt im politischen Diskurs jeder als „Rassist“, der sich für den Erhalt des deutschen Volkes im ethnischen Sinne ausspricht. Deshalb werden alle rechten Parteien in Deutschland des Rassismuses angeklagt. Wenn dagegen ein Indianer sich für den Erhalt des indianischen Volkstumes ausspricht, wird er nicht als Rassist verunglimpft, spräche sich aber ein Weißer für den Erhalt der weißen Rasse aus, wird er gewiß des Rassismus bezichtigt. Offenkundig existieren Völker und Rassen, die sich für ihren Erhalt aussprechen dürfen und andere dürfen das nicht.

Viertens könnte man meinen, Rassismus bedeute den Glauben an eine differente Wertigkeit der Rassen, daß es mehr-und minderwertige Rassen gäbe. Nur fragt sich,ob das so je wirklich von als „Rassisten“ Verunglimpften ausgesagt worden ist. Ein paar Vertreter wird man wohl auffinden können, aber der Antisemitismus des Nationalsozialismus wird man darunter wohl schwerlich subsumieren können, denn der war ja von der Angst vor dem Judentum bestimmt,dem er den Willen zur Weltbeherrschung vorwarf, daß das Judentum real obsiegen könnte. Warum sollte das Judentum so gefürchtet werden, wenn es irgendwie minderwertig wäre?


Der Begriff des Rassismus ist so gesehen wohl sehr unklar und gerade deshalb im politischen Kampf so beliebt. Statt sachlich zu argumentieren reicht es aus, etwas als „rassistisch“ zu markieren,um die so stigmatisierte Position zu einer politischen Frage aus dem öffentlichen Diskurs zu exkommunizieren.

So gelang es mustergültig mit dem Begriff der „Remigration“,der als ein rassistischer verteufelt nun von keinem anständigen Bürger mehr in den Mund genommen werden darf, obzwar er ursprünglich nur bedeutete, daß im Kontext der Mobilität Menschengruppen auswanderten und später wieder in ihre Heimat zurückkehrten.


Theologisch gilt,daß die Ordnung der Völker und der Rassen, wie auch die der Geschlechter zu den Schöpfungsordnungen Gottes gehören und so eine Realität sind, die auch sein soll. 

Zusatz:

Man kann sich aber des Eindruckes nicht erwehren, daß im heutigen politischen Diskurs die Parole des Antirassismus primär dazu instrumentalisiert wird, vermeintlich Diskriminierten  Vorteile im allgemeinen Konkurrenzkampf um begehrte Güter zu verschaffen.



Freitag, 3. Februar 2023

Über den Vorwurf des Antisemitismus“ als Allzweckwaffe gegen jedes oppositionelle Denkens

Über den Vorwurf des Antisemitismus“ als Allzweckwaffe gegen jedes oppositionelle Denkens Im MDR wurde in dem Kommentar: „CDU muß all Verbindungen zur Werte-Union kappen“ am 30.Jänner 2023 so gegen den CDU-Politiker und Chef des Verassungssschutzes polemisiert: "Rechte Sprüche und Polemik aus dem Hause Maaßen überraschten in der CDU schon seit Jahren niemanden mehr. Man nahm sie teilweise auch gerne in Kauf und hoffte auf Stimmen vom rechten Rand. Die jüngsten antisemitischen Entgleisungen Maaßens: Ein Interview, in dem er von „rot-grüner Rassenlehre“ schwadronierte, oder ein Tweet, in dem er „treibenden politischen Kräften“ einen „eliminatorischen Rassismus gegen Weiße“ vorwarf, waren der Parteispitze dann aber doch zu viel. Das sich Maaßen daraufhin von dem parteinahen erzkonservativen Verein Werteunion zum Vorsitzenden wählen ließ, bietet der Union nicht nur die Chance Maaßen aus der Partei zu werfen, sondern auch alle Stränge zur Werteunion zu kappen.“ Kein Vorwurf ist im heutigen politischen Diskurs so gewichtig wie der des Antisemitismus: Der so Qualifizierte wird damit zum Paria im politischen Raum, mit wem kein anständiger Mensch mehr redet und über den man nur noch redet. Zizek setzt sich kritisch mit der Vorstellung: „Ein Feind ist jemand,dessen Geschichte du noch nicht gehört hast“ auseinander. (Der neue Klassenkampf,2020,S.15), um festzustellen, daß hier Grenzen zu ziehen seien, es existierten eben Feinde, deren Geschichte man sich nicht anhören müsse, die man nicht zu verstehen habe! Als das Beispiel nennt er dann, wenn überrascht es, Adolf Hitler. Den politischen Feind hört man nicht zu, will ihn nicht verstehen sondern nur noch bekämpfen. Zu einem solchen Feind ist nun Herr Maaßen geworden. (Im Raume der Religion bzw der Metaphysik existiert der absolute Gegensatz zwischen dem Guten (Gott) und dem Bösen (der Teufel), im politischen Raum dagegen existieren nur relative Gegensätze, so daß es ein Zeichen der politischen Demagogie ist, einen politschen Gegner zu perhorreszieren, um ihn so völlig aus dem politischen Diskurs zu exkommunizieren. Worin soll nun der Antisemtismus des Herrn Maaßen bestehen, die ihn zum Paria werden läßt? Er habe von einer „rot-grünen Rassenlehre“ gesprochen. Inhaltlich ist damit die rassistische Vorstellung gemeint, daß die Weiße Rasse oder der Deutsche zu verschwinden habe, um Platz zu machen für andere „höhere Rassen“. Die „Junge Freiheit“ kommentiert diese These Maaßens so: „Maaßen behauptete, daß „diese verantwortlichen Politiker“ die Migrationspolitik wollen und dies mit einer „grün-roten Rassenlehre“ begründet. Dabei hat er sich offenbar von einem Tweet des Seenotretters Axel Steier („Lifeline“) aufwühlen lassen, der freudig erklärt hatte, daß es bald „keine Weißbrote (sprich: weiße Menschen) mehr geben“ werde, die „Enthomogenisierung der Gesellschaft“ voranschreite und er – Steier – das „mit meiner Arbeit“ unterstütze.“ (1.Jänner 2023) Ob nun alle Vertreter einer Politik der offenen Grenzen diese Rassenlehre vertreten, kann bezweifelt werden, nicht aber daß einige sie vertreten! Maaßens Intention ist nun eindeutig die, daß es eine Rassenlehre, die zwischen lebensberechtigten und nichtlebensberechtigten distinguiert nicht geben dürfe. Das soll nun antisemitisch sein. Stimmte dies Urteil, dann müßte also so distinguiert werden und die Weiße Rasse dann als nichtlebenswert abgeurteilt werden. Das wäre purer Rassismus. Wer nun behauptet, es gäbe einen „eliminatorischen Rassismus gegen Weiße“, sei ein Antisemit. Nehmen wir einmal an, es existierte ein solcher Rassismus, was wäre dann an ihm oder an der These, daß es einen solchen gäbe, antisemitisch? Das erscheint nun als purer Unsinn, wenn nicht diese Hilfskonstruktion herbeigezogen wird: Nur das jüdische Volk sei ein Opfer eines eliminatorischen Rassismus geworden.Wer behauptet, noch eine andere Rasse könnte ein Opfer eines solchen Rassismus werden, bestreitet damit, daß nur das jüdische Volk das Opfer eines solchen Rassismus sei und diese Bestreitung sei schon ein antisemitischer Akt. Nun ist aber die Aussagenintention des Begriffes eines eliminatorischen Rassismus die, daß es einen so gearteten Rassismus nicht geben dürfe. Ist dann jetzt zu schlußfolgern, daß nur der kein Antisemit ist, der einen solchen bejaht, wenn er sich nicht gegen das jüdische Volk richtet? Wollte man nun behaupten, daß schon die These, daß es einen solchen gäbe, antisemitisch, dann hätte das noch fatalere Folgen: Die These eines eliminatorischen Rassismus“ist ja eigens politisch korrekt konstruiert worden, um den Antisemitismus der Deutschen von dem aller anderen Völker zu unterscheiden: Nur wir Deutschen wollten die Juden ausrotten. Dieser Ausrottungswille wäre dann eine Art der Kollektivschuld des Deutschen. Diese politisch korrekte These ist nun in keinster Weise antisemitisch sondern nur antideutsch. So löst sich der Vorwurf des Antisemitismus gegen Herrn Maaßen in lauter Aporien auf, was aber der Wirksamkeit dieser Polemik keinen Abbruch bereitet. Denn Maaßen ist doch rechts und alle Rechten sind doch irgendwie antisemitisch. Da man den politischen Feind nicht mehr verstehen will, weil man nicht mehr mit ihm redet, kann man ja auch wider ihn behaupten, was man will, Hauptsache, er wird diffamiert und zum Paria erklärt.Das heißt: strenges Kontaktverbot; die CDU muß ihn rauswerfen und jeden Kontakt mit der „Werte-Union“ beenden, denn die wählte ihn zu ihrem Vorsitzenden, denn wer einen Paria kontaktiert, wird selbst zum Paria, zum Unberührbaren. Um das zu erreichen, ist der Vorwurf des Antisemitismus das probateste Mittel, so unbegründet der Vorwurf dann auch ist.

Donnerstag, 23. Juni 2022

Zu den Selbstverständlichkeiten unserer Zeit: Rassismus ist verwerflich und abscheulich

Zu den Selbstverständlichkeiten unserer Zeit: Rassismus ist verwerflich und abscheulich


Es mag noch so viel lamentiert werden über einen totalitär sich gebärenden Relativismus, daß nichts mehr als absolut wahr anerkannt werden würde: Eine absolute Wahrheit gibt es doch noch, daß der Rassismus das schlechthin Böse sei. So bezeichnet sich auch Niemand selbst als Rassisten und wird wer so bezeichnet, dementiert der so Diffamierte stehenden Fußes, nicht er, sondern die Anderen seien Rassisten.

So klar das ist, so konfus wird es, wird nachgefragt, was denn überhaupt Rassismus sei. Etwas ganz und gar moralisch Verwerfliches, aber das ist ja nur ein Werturteil über den Rassismus und besagt so noch gar nichts über das Was des Rassismus. Sollte etwa der Rassismus so etwas Verdammungswürdiges sein, daß man gar nicht mehr klären wollen darf, was denn dieser Begriff bezeichnet als wenn jedes Erklären und Begreifen schon selbst ein Anerkennen des damit Bezeichneten wäre? So wird ja jeder, der Putin versteht oder zu verstehen versucht, auch als Unmoralischer verurteilt. Das schlechthin Böse darf erst gar nicht versucht werden zu verstehen.Nur wüßte dann Niemand mehr, was denn dieser Begriff des Rassismus überhaupt bezeichnet und was somit zu verurteilen sei.


Ein erster Klärungsversuch


Rassismus setzt notwendigerweise das Vorhandensein von Rassen voraus und qualifiziert ein bestimmtes sich dazu Verhalten als rassistisch.

Aber hier fängt das Problem schon an. Es gibt Antirassisten, etwa Amnesty International, die urteilen, daß es keine Rassen gäbe, sodaß die Behauptung, es gäbe sie, schon rassistisch sei. Bei oberflächlicher Betrachtung könnte nun erwidert werden, daß Rassen etwas klar Wahrnehmbares sei: So unterschieden sich Menschen der Weißen Rasse (Europäer) von den der Schwarzen (Afrikaner) und von den Gelben (Asiaten) und von den Roten (Indianer). Diese optisch wahrnehmbaren Differenzen können nun nicht einfach negiert werden, aber bestimmte Antirassisten verurteilen schon das Wahrnehmen dieser Differenzen als rassistisch.

Rassistisch wäre es also, Differenzen als Rassendifferenzen wahrzunehmen, obgleich es diese unübersehbar gibt. Ein Antirassist ist also der, der behauptet, daß das Wahrnehmbare des Vorhandenseins der Differenzen nicht wahrgenommen werden dürfe. Das wäre vergleichbar mit einem Regierungssprecher, der erklärte, es gäbe keine Probleme, sodaß jeder, der Gegenteiliges aussage, regierungsfeindliche Propaganda betriebe. Das wäre das Phänomen der falschen Tatsachen.

Wenn aber das Vorhandensein von Rassen konzediert wird, dann könnte als Rassismus das Werturteil verstanden werden daß das auch so sein soll, daß es verschiedene Rassen gäbe. Der Antirassist würde stattdessen urteilen, daß die Rassen nicht sein sollen und so zum Verschwinden gebracht werden sollen. Das Ziel wäre so ein rassenloser Mensch wie einige es wohl auch als erstrebenswert ansehen, daß die Geschlechterdifferenz zum Verschwinden gebracht werden solle, daß es nur noch geschlechtslose Menschen geben solle. (Das verlangte dann aber, daß die menschliche Fortpflanzung rein künstlich gestaltet werden müßte.) So müßte die Natur des Menschen,daß er männlich oder weiblich und von Natur aus einer Rasse angehört, negiert werden, um rein künstliche rassen- und geschlechtslose Menschen hervorzubringen. Wäre so ein Anti- oder Transhumanismus die letzte Konseuenz des Antirassismus und des Feminismus?


Wenn nun aber das Vorhandensein der Rassen als Naturanlage des Menchen affirmiert würde, was könnte dann der rassistische Standpunkt sein? Wenn er nicht schon die reine Affirmation wäre, dann wäre vielleicht Rassismus das Werturteil,daß die Rassen von verschiedenem Wert seien. Der Antirassist verlangte dann die Gleichbewertung und Gleichbehandlung aller Rassenangehörigen. Aber so weit das Auge auch Ausschau halten mag:Nirgends findet man wen, der einen Wertunterschied der Rassen vertritt. Es ist wohl im Kontext des Sozialdarwinismus dieses Werturteil vertreten worden , aber heutzutage ist keine solche Position wahrnehmbar. Erübrigte sich so dieser Antirassismus, weil der rassistische Standpunkt der Ungleichwertigkeit der Rassen nicht mehr vertreten wird?


Nun könnte das Urteil,es gäbe keine Rassen auch anders interpretiert werden: Jede Einzelmensch sei so individuell, daß kein Einzelmensch einer Rasse sich von einem Einzelmensch einer anderen Rasse durch Rassenunterschiede unterschiede. Wenn das wahr wäre, gäbe es auch überhaupt keine Menschheit und auch nicht den Menschen, weil jeder Einzelmensch sich so sehr von jedem anderen Einzelmensch unterschiede, daß der Begriff des Menschen etwas bezeichne, was es gar nicht gäbe. Kein Mensch könnte dann in einem anderen Menschen einen Menschen recognizieren, weil es nur die Differenz zwischen ihnen existierte. Das wäre ein extremistischer Nominalismus, der im praktischen Leben nicht lebbar wäre. Es müßte dann nämlich konsequtuiert werden, daß der Mensch in seiner Denk-und Sprachwelt eingeschlossen wäre, die keinen Bezug zum Realen hätte. Die Sprachwelt bestünde dann nur aus Zeichen, etwa der Mensch, ein Haus, ein Baum, das Laufen...denen keine Realität zukäme, weil all diese Zeichen nie das Einzeletwas als Einzeletwas erfassen würden: Das Einzeletwas wird ja so als ein Fall von etwas Abstrakt-Allgemeinen begriffen: Ein Mensch: Das ist ein Fall des Menschseins. Es muß also ob des Menschseins allen Menschen etwas Gemeinsames geben, wie auch jeder Rasse etwas jedem Rassenangehörigen etwas Gemeinsames.

Im philosophischen Denken ist das die Idee von etwas, die sich in der Mannigfaltigkeit des Erscheinens der Idee in der Wirklichkeit manifestiert. Das Sein von einem Etwas ist so seine Teilhabe an der Idee von ihm. Wahr ist dann Etwas, wenn es seine Idee angemessen abbildet.

Dann wäre der angemessene Standpunkt zu den menschlichen Rassen die, daß jede so sein soll, wie sie von ihrer Idee her sein soll. Das schlösse aber einen Antirassismus, der die Rassendifferenzen verschwinden lassen will aus, wie auch einen Feminismus, der die Geschlechterdifferenz negieren möchte.


Sollen die Rassen sein oder sollen sie zum Verschwinden gebracht werden, das ist so die Kernfrage. Diese Fragestellung verkomplifiziert nun aber den Begriff des Rassismus vollends: Ist der Rassist, der die Rassenvielfalt bejaht oder der,der die Rassen überwinden will, weil die Rassendifferenzen etwas Negatives sind hin zum Projekt einer Einheitsmenschheit? Oder ist nicht der nur ein Antirassist, der alle Rassenunterschiede nichten möchte?


Wie viel einfacher ist es da doch, nicht nachzudenken und einfach zu deklarieren: Ich bin ein Antirassist! 

Zusatz:

Für das philosophische Denken kann es nichts Selbstverständliche geben außer der Pflicht, alles zu durchdenken. 

 



 

Sonntag, 11. Juli 2021

Sind wir auf dem Wege zu einer Politisch-Korrekten Gesinnungsdiktatur?

Ein Ereignis der Fußballeuropameisterschaft muß uns zu denken geben.“Die UEFA hatte die ungarische Mannschaft wegen diskriminierenden Verhaltens seiner Fans bei den EM-Spielen gegen Portugal, Frankreich und Deutschland unter anderem mit zwei Heimspielen ohne Fans bestraft.“ FAZ am 10.7.2021. Die Fans der ungarischen Nationalmannschaft haben sich also diskriminierend verhalten. „Diskriminieren“ heißt erst mal nur, einen Unterschied machen, also sie haben ihre Nationalmannschaft angefeuert und die ihrer Gegner nicht. Soll dafür nun die ungarische Nationalmannschaft bestraft werden?

Die FAZ klärt uns auf: „Die Disziplinarkammer begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass ungarische Fans vor Spielbeginn in München nach Angaben der Polizei homophobe Sprechchöre skandiert hätten. Bei den Spielen in der Budapester Puskas-Arena hätten Fans mehrere französische Spieler rassistisch beschimpft und den portugiesischen Star Cristiano Ronaldo übel angefeindet.“

Eine einfache Frage erzwingt nun diese Aussage: Woher weiß denn die Disziplinarkammer, was denn da ungarische Fans von sich gaben, zumal davon auszugehen ist, daß sie ungarisch sich so geäußert haben? Der ungarische Außenminister bringt es dann auf den Punkt:

Wie es scheint, beschäftigt die UEFA wohlbekannte Zuseher-Spitzel nach Vorbild der (kommunistischen) Betriebskampfgruppen“, schrieb Szijjarto am Samstag auf seiner Facebook-Seite. „Sie haben nichts anderes zu tun, als Berichte darüber zu schreiben, wer was im Publikum gesagt oder nicht gesagt hat.“ So wie im Kommunismus seien „keine Beweise, sondern nur ein Spitzelbericht“ nötig, fügte er hinzu.“

Also, in Fußballstadien werden Spitzel eingesetzt, die aufnotieren sollen, was in den Fanblöcken so gesagt, gerufen oder auch gebrüllt wird. Sie müssen der Landessprache der jeweils zu observierenden Fans mächtig sein, um das Geäußerte verstehen und auf ihre Politische Korrektheit hin überprüfen zu können.

In Monarchien gab es oft Schutzgesetze für den Kaiser bzw die Könige, den Strafbestand der Majestätsbeleidigung, jetzt den Strafbestand der „Homophobie“.Nachrichtendienstlich Tätige überwachen so die Kommunikation, um Personen, die sich „homophob“ äußern, anzuzeigen. „Rassistische“ Äußerungen werden ebenso angezeigt. Ja, selbst Anfeindungen gegen Spieler der Gegenmannschaft sollen nicht mehr erlaubt sein und daß obgleich doch in fast jedem Fußballspiel sich mehr als abfällig über die Gegner der eigenen Mannschaft geäußert wird- es sei nur an die sehr beliebte Parole der Gastmannschaft gegenüber: „Niemand vermißt euch- verpißt euch!, erinnert.

Ist es ein Zufall, daß so nur die ungarische Nationalmannschaft abgestraft wird? Sicher nicht, sind die Ungarn ja seit langem zum Pariavolk Europas degradiert worden. Bereiteten den sozialistischen Bruderstaaten die Ungarn 1956 schon ob ihrer ihnen eigenen Renitenz Probleme, in diesem Jahre sah sich die „Rote Armee“ ja genötigt, in Ungarn einzumarschieren, um dem dortigen Volksaufstand ein Ende zu bereiten, so erweisen sich auch jetzt die Ungarn als kaum in die EU Integrierbare. Sanktionen, Strafmaßnahmen gegen das ungarische Volk stehen so auf der Agenda der Eurokraten. Die Disziplinarkammer hat eben diese Zeichen der Zeit richtig gedeutet, indem nun sie auch Sanktionen gegen Ungarn erläßt.

Ob wohl bei allen Fußballspielen der EM Spitzel in die Stadien ausgesandt wurden, um politisch nicht korrektes Verhalten von Fans aufzuspüren, oder limitierte man sich auf die unter Generalverdacht stehenden Ungarn? (Ich vermute, daß zumindest die kroatischen Fans auch überwacht wurden, gelten die doch auch als politisch unkorrekte, weil sie patriotisch sind. So sind CDs und DVDs der kroatischen Musikgruppe „Thompson“ in Deutschland fast nicht bestellbar, weil sie im Rufe steht, patriotisch ausgerichtet zu sein.)

Der neue Majestätsbeleidigungsparagraph lautet also: Äußere Dich nicht kritisch über die Homosexualität und frage nicht, ob die französische Fußballmannschaft wirklich eine französische sei, wenn in ihr so viele Afrikaner mitspielen. Das ist homophob bzw rassistisch. Damit die politische Korrektheit auch in Fußballspielen eingehalten wird und Verstöße geahndet werden, setzt also die UEFA Spitzel ein zur Observierung der Fußballfans. Die Berichte dieser Spitzel reichen dann zu Strafmaßnahmen gegen eine Nation aus. Rechtsstaatlich ist das gewiß nicht, daß Spitzelberichte für die Durchführung von Sanktionen reichen, aber schon für die politisch korrekte Euokratie.

Daß in einem rechtsstaatlich verfaßten Europa die Äußerung einer Gesinnung, als „homophob“ oder „rassistisch“ skandaliert, faktisch als eine Straftat angesehen wird, zeigt aber überdeutlich, wie sehr Europa zu einer Gesinnungsdiktatur sich entwickelt. Zu einer solchen Gesinnungsdiktatur gehört dann selbstredend der Einsatz von Spitzeln, die sich unter das Volk mischend, unangemessene Meinungsäußerungen registrieren um sie zur Anzeige zu bringen. 60 Prozent der Deutschen meinen so, daß man sich hier nicht mehr freimütig über heikle Themen wie dem Islam, den Asylanten und die Homosexuellen äußeren dürfe- ein großer Erfolg der Überwachungspraxis der Politischen Korrektheitsspitzel.


 

Samstag, 20. Juli 2019

Trumps Rassismus- oder darf man noch an die Herkunftsbestimmtheit von Menschen glauben?

Daß der Amerikanische Präsident Trump ein Rassist, das weiß jeder Gutmensch,denn jeder Nicht-Gutmensch ist ja ein Rassist. Jetzt empört sich die ganze Gutwelt über ihn? Was hat der Präsident denn nun so Schreckliches geschrieben? Er schrieb:  
 „So interessant zu sehen, wie progressive demokratische Kongress-Frauen, die ursprünglich aus Ländern kommen, deren Regierungen eine komplette und totale Katastrophe und die schlimmsten, korruptesten und unfähigsten irgendwo auf der Welt sind, jetzt lautstark und bösartig den Menschen in den USA, der größten und mächtigsten Nation auf Erden, sagen, wie unsere Regierung geführt werden soll.“  Und dann fügte er noch hinzu:
„Warum gehen sie nicht zurück und helfen, die total zerbrochenen und von Kriminalität verseuchten Orte zu reparieren, aus denen sie gekommen sind. Und danach können sie ja zurückkommen und uns zeigen, wie es geht.“ (zitiert nach Berliner Morgenpost 16.7.2019)
Hinter dieser polemischen Aussage steckt ein einfacher Gedanke: der der Herkunftbestimmtheit des Menschen. Das Woher meiner Existenz ist auch eine Verpflichtung für dies Woher. Ein politischer Engagierter sollte sich so für seine Heimat einsetzen und er praktiziert das auch so. Trumps Kritik kann deshalb so erfaßt werden: Weil diese Kongreßfrauen nicht ihre Heimat in den USA haben, engagieren sie sich auch nicht für die USA, sondern sie betreiben da eine Politik für ihre Heimat bzw für ihre Volksangehörigen, die ebenso wie sie fern der Heimat in den USA lebend nicht integriert sind in die
Erinnern wir uns an Joseph, den nach Ägypten verschleppten Israeliten, der dann in Ägypten eine außergewöhnliche Karriere machte. Als seine Landsleute ob der Hungersnot im eigenen Lande nach Ägypten sich wandten, um dort dann zu leben, agierte da Joseph als ägyptischter Staatsdiener oder mehr als Volksgenosse, der seinen Landsleuten helfen wollte? Ist die Geschichte Josephs in Ägypten nicht ein beredtes Beispiel für die Wahrheit: Blut ist dicker als Wasser?
Nehmen wir etwas weniger Spektakuläres: Ein Bürgermeister hat über einen Baugenehmigungsantrag zu entscheiden und der Antragsteller ist sein Bruder. Wird er da nicht wegen einer möglichen Befangenheit nicht an der Entscheidung über diesen Bauantrag mitabstimmen? Kann jemand Richter in einem Mordprozeß sein, wenn der Angeklagte mit ihm eng verwandt ist, etwa der eigene Sohn? Es gibt Befangenheiten, resultierend aus Verwandtschaftsverhältnissen, die eine sachgemäße Ausübung eines Amtes in Frage stellen. 
Ist nun jeder, der mutmaßt, daß Joseph in Ägypten mehr das Volkswohl seines Volkes im Auge hatte als das des ägyptischen Volkes ein Rassist, weil er an die Herkunftsbestimmtheit der Menschen glaubt? Oder ist der, dem das Wohlergehen  der Angehörigen seines Volkes wichtiger ist als die Wohlfahrt des Volkes, in dem er nun lebt, ein Rassist? 
Ist es denn unmoralisch, Mitmenschen an ihre Verpflichtung für ihre eigene Heimat zu erinnern und den Verdacht zu hegen, daß sie, nun in der Fremde lebend, nicht so sehr das Wohl ihres Gastlandes als das ihrer Volksgenossen in der Fremde im Auge haben?  Einfacher gesagt, daß Afrikanern mit  einem amerikanischen Paß ausgestattet Afrika und die in den USA lebenden Afrikaner näher stehen als die Amerikaner, so wie ein Richter, wenn der Angeklagte sein eigener Sohn ist, eben auch aller Wahrscheinlichkeit befangen nicht objektiv richten wird?  
Ein pures Märchen ist ja die Erzählung von den USA als einem Schmelztiegel der Völker, daß aus Menschen aller Nationen da Amerikaner wurden, daß sie umgeschmolzen wurden zu Amerikanern. Sie blieben, was sie waren ob ihrer Herkunft. So entstand angesichts dieser Realität der Multiethnizität die Ideologie des Multikulturalismus in Amerika, als die angelsächsische Kultur in den USA ihre Vormachtstellung zu verlieren begann und die anderen Ehnien in den USA ihre Gleichberechtigung verlangten. Die USA sind durch den Vorrang der in der englischen Kultur ursprünglich Beheimateten und nach dem Sieg über die Südstaaten mit ihrer Kultur zur neuen Heimat  der angelsächsischen Kultur geworden, für die die Nichtangelsächsischen immer Fremde der USA blieben. Sie sind in den Augen des angelsächsischen Amerikaners Nichtamerikaner, da diese von ihrer Ursprungsheimat Bestimmte geblieben sind. Und als solche spricht diese der Amerikanische Präsident an. Aber das ist für einen Gutmenschen Rassismus!   

Merke: Wir sind und bleiben immer Kinder unserer Eltern und so Glieder des Volkes unserer Eltern.    

Samstag, 9. Juli 2016

Immer nur Einzeltäter, die die Religion mißbrauchen

Hasenclecer ist ein Professor für Friedensforschung und internationale Politik. Er erklärt, daß die Pluralität des Islams keinen eindeutigen Zusamenhang zwischen dieser Religion und einer erhöhten Gewaltbereitschaft erkennen ließe. Er sagt aber auch, daß für dreiviertel aller Anschläge 5 islamische Terrororganisationen verantwortlich wären mit insgesamt 18.000 getöteten Menschen.Aber diese heiligen Krieger mißbräuchten doch nur die islamische Friedensreligion! Wenn dieser Professor im gleichen Stile den Kommunismus erforschen würde, käme er zu dem Ergebnis, daß eben Einzeltäter wie Stalin, Mao und Pol Pot die friedliche Ideologie des Kommunismus nur zu ihren diktatorischen Neigungen mißbraucht hätten, daß aber die innerkomunistische Pluralität es nicht erlaube, einen Zusammenhang zu sehen zwischen dieser Weltanschauung und der Gewaltanwendung dieser Männer, die ja nur Einzeltäter waren! Warum aber werden uns solche wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Kommunismus vorenthalten und warum gibt es solche Erkenntnisse nur über den Islam?
Es kommt eben auf die Brille des Forschers an, mit der er die Tatsachen sichtet! Die politisch korrekte Brille deutet eben jeden islamischen Terror als nicht durch diese Religion motivierte Tat, weil ihr das Vorurteil als Filter eingeschrieben ist, daß der Islam als Friedensreligion niemals die Ursache von etwas Negativem wie des Terrors sein kann. So wird dann seicht aufklärerisch geurteilt,daß  die Religion für Menschen immer etwas so Nebensächliches ist, daß Handlungen nie aus religiösen Motiven geschehen, sondern daß die religiösen Motive immer nur vorgeschobene sind, die die eigentlichen Motive verberge. (vgl Kath net vom 9.7. 2016 zu diesem Professor). 
Vergleichbares erleben wir in der Berichterstattung über die in Dallas erschossenen Polizisten. Am Anfang war der Protest gegen die Erschießung von zwei Farbigen durch weiße Polizisten. Natürlich waren diese zwei Polizisten keine Einzeltäter, sondern nur die Ausführungsorgane einer rassistischen Polizei.Selbstverständlich ist unseren Medien auch, daß, wenn immer ein weißer Polizist einen Farbigen erschießt, die Motivation zu dieser Tat der weiße Rassismus ist. Wenn nun aber während einer Antirassismusdemonstration 5 weiße Polizisten durch Scharfschützen erschossen werden, dann war das auf jeden Fall eine Tat eines Einzeltäters, der aber auch gar nichts mit rassistischen Motiven zu tuen hat. Wir können stattdessen sicher sein, daß der oder die Einzeltäter psychisch schwer gestört waren und daß ihnen keinerlei rassistische Motive zu Grunde lägen. Warum? Weil die politisch korrekte Brille es als ein Privilegium der Weißen ansieht, rassistisch zu sein, während ein Farbiger, weil er farbig ist, nie rassistisch sein kann. Um Tötungsdelikte kommentieren zu können, brauche ich nur die Hautfarbe des Täters und des Opfers zu kennen, um dann schon genau zu wissen, wie es war:
Immer ist der Weiße in einem Konfliktfall mit einem Farbigen ein Rassist und der Farbige immer ein völlig unschuldiges Opfer! 
In einem linken Satiremagazin kann man eine Zeichnung bewundern: junge Frauen über einem Computer gebeugt, untertitelt mit: Feministin erfinden Vergewaltigung. Solche Sprüche soll man angeblich in ultrareaktionären Herrenclubs hinter verschlossenen Türen gekloppt haben, jetzt reden so Linke! Wie das? Galt der Spruch einst als extrem frauenfeindllich, ist er jetzt politisch korrekt, seitdem in den Medien von Vergewaltigern mit Migrationshintergrund oder einfach von Asylanten berichtet wird. Jetzt ist es ein Akt innovativen Journalismus, wenn die Vergewaltigungen als reine Erfindung von Frauen entlarvt wird. Merke: Nur Deutsche Männer sind Vergewaltiger, Asylanten und Migranten sind dagegen immer nur Opfer von Gewalt. Und so sind auch Islamisten nie Täter, sondern irgendwie sind wir daran schuld, daß die da so "ausrasten" und dann ihre Friedensreligion noch mißbrauchen für ihre Aussetzer (= Terrorangriffe)! 
Wann ist in Deutschen Blätterwelten je eine Religion so hoffiert worden wie der Islam! Und wann entdeckten Universitätsprofessoren je so viel Liebe in ihrem Herzen für eine Religion! Aber wie war das noch mit den Professoren, denen wegen ihrer Islamkritik gekündigt wurde? Ist nicht eine Islamkritik eine Haßbotschaft, die zu verbieten ist?