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Freitag, 22. Mai 2026

„Demokratie ist Anteilnahme des Volkes an seinem Schicksal“

 

Demokratie ist Anteilnahme des Volkes an seinem Schicksal“



So sagt es Moeller van den Bruck.1 Diese Aussage ist nun tiefgründig, weist sie doch eine Spannung auf zwischen der Idee der Selbstbestimmung eines Volkes und seiner Fremdbestimmung, das Schicksalhafte der Geschichte eines Volkes.Aber nur in dieser eigentümlichen Spannung kann auch die Geschichte eines Volkes nur erfaßt werden. Merke: Wo nicht mehr vom Schicksal geschrieben wird, da ist Gott vergessen.

Wille zur Demokratie ist Wille zum politischen Selbstbewußtsein eines Volkes: und zu seiner nationalen Selbstbehauptung.Demokratie ist der Ausdruck der Selbstachtung eines Volkes – oder ist sie nicht.“2

Wer eine Genalogie der Demokratie Westdeutschlands rekonstruieren wollte, der dürfte dies Faktum nicht übersehen, daß am Anfang nicht nur die totale Kapitulation Deutschlandes in die Wiege unserer demokratischen Entwickelung gelegt worden ist, sondern ein Schuldnarrativ, daß unser Volk ein Hort des Bösen sei. Nicht wurden wir von den westlichen Siegermächten befreit, diese Position vertrat nur Rußland unter Stalin,sondern besiegt. Nun galt es, für das von den Westmächten beherrschte Deutschland eine politische Ordnung zu geben,die unser gefährliches Volk unter eine Oberaufsicht stellte, die politische Exzesse verunmöglichen sollte.

Grundlegend dafür ist das Narrativ vom Deutschen, der in Krisenzeiten besonders anfällig sei für rechts- wie auch linksextremistische Propaganda, nach dem Ruf nach einem „starken Mann“, daß die Demokratie, wenn überhaupt nur in Schönwetterzeiten etwas tauge. Deswegen müsse die Demokratie selbst gegen diese unserem Volke eigene Tendenz geschützt werden. Das Fundament unserer Demokratie ist somit das Mißtrauen in das deutsche Volk. Deswegen sei der Einfluß des Volkes auf das Regieren so gering wie möglich zu halten. Die Parlamente und somit die in ihnen vertretenden Parteien regieren faktisch,dem Wahlvolk bleibt nur das Recht, die Vertreter von politischen Parteien zu wählen, die dann im Wechselspiel von der Regierung und der Opposition regieren.

Nun könnte das Volk ja sein Wahlrecht „mißbrauchen“, indem es nichtdemokratische Parteien wählt.Um ein Erstarken solcher Parteien zu verhindern, ist als ultima ratio die Möglichkeit eines Parteienverbotes in der Verfassung vorgesehen. So erwies sich unsere jetzige Demokratie gegenüber der Weimarer als eine wehrhafte, indem die „Sozialistische Reichspartei“ und die „Kommunistische Partei Deutschlands“ verboten wurden. Die Weimarer Demokratie sei ja an einem Zuviel an Liberalität zugrunde gegangen.

Ein interessanter Fall der Schulpädagogik: Ein Klassenlehrer wollte seine Schüler zu einem Mehrlesen motivieren. Er ließ eine Klassenbibliothek einrichten, in der Bücher von euren Schulkameraden für euch empfohlen hineingestellt wurden. Das ging eine zeitlang gut, bis immer mehr Comichefte hineingestellt und ausgeliehen wurden. Angesichts dieses eklatanten Mißbrauches wurde die Klassenbibliothek geschlossen. Ähnlich funktioniert bei uns die Demokratie, nur daß statt gleich die Wahlen gänzlich abgeschafft werden, nur die inakzeptablen Parteien von den Wahlzetteln gestrichen werden können, wenn zu viele ihr Wahlrecht mißbrauchen.

Unserem Volke ist eben nicht zu trauen und deswegen bedarf es einer Beaufsichtigung, daß es seine Freiheit nicht mißbrauche.

Zudem wird nun die Unterscheidung zwischen dem deutschen Volke im ethnischen Sinne zu dem deutschen Volke im staatsbürgerlichen Sinne im antideutschen Interesse instrumentalisiert. Der Wille zur Erhaltung des eigenen Volkes wird als rassistisch delegitimiert und stattdessen sollen so viele wie irgendwie mögliche Nichtdeutsche die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen, um das Gefahrenpotential des deutschen Volkes zu reduzieren.Den Erfolgen der in Westdeutschland vollzogenen Umerziehung, der Reeducation traut man nicht mehr recht, besonders seit Ostdeutsche die Parole: „Wir sind ein Volk!“ auf den Straßen riefen und die Gefahr entstand, daß auch in Westdeutschland ein neuer Patriotismus erwachen könnte.

Wir sind eben ein gefährliches Volk, dem man keine uneingeschränkte Selbstbestimmung zubilligen dürfe. Die Demokratie, so wie sie jetzt in Deutschland existiert und praktiziert wird, dient so mehr dem Willen der Siegermächte, uns zu kontrollieren, als daß in ihr wir selbstbestimmt unser Schicksal gestalten könnten.

Nicht ist also diese Demokratie der Ausdruck unserer Selbstachtung sondern in ihr manifestiert sich das Mißtrauen gegen das eigene deutsche Volk.

1Van Bruck, Das dritte Reich, Reprintausgabe der Erstveröffentlichung 1923, S.105.Auch wenn dieses Buch vor 100 Jahren verfaßt wurde, ist es immer noch bedeutsamer und „aktueller“als das meiste danach Geschriebene.

2A.a.O. S.120.

 

 Zusatz:

"Stefanie Drese SPD, stellvertretende Fraktionsvorstzende der SPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns:
"Den Antrag der NPD Fraktion,den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu bewahren,
 lehnen die Vertreter der demokratischen Fraktionen, in deren Namen ich heute spreche,mit aller
 Nachdrücklichkeit und aufs Schärfste ab. Dieser Antrag ist rassistisch und menschenverachtend"
.(zitiert nach W. Hackert, Antigermanismus, Globalismus,Multikulti, 2015, S.210).

Montag, 26. Januar 2026

Eine Verschwörungstheorie wider den US- Präsidenten aus dem Hause „Communio“ oder ein katholisches Märchen

 

Eine Verschwörungstheorie wider den US- Präsidenten aus dem Hause „Communio“ oder ein katholisches Märchen



Der „Communio“ - Artikel „Teile und herrsche: Darum fördern die USA Europas Nationalisten vom 21.Jänner 2026 beginnt wie ein Märchen, wie drei große Männer als Freunde des Friedens das friedliebende Europa gründeten. So ließt sich das: „Es waren nicht zufällig drei überzeugte Katholiken – Konrad Adenauer, Robert Schuman, Alcide de Gasperi – die vor 75 Jahren die Grundlagen für die europäische Einigung gelegt haben, weil sie verstanden dass von Kooperation und Gemeinwohlorientierung auf Dauer alle mehr profitieren als von Abschottung und Konfrontation.“

Ach, wie prosaisch nimmt sich da die Wirklichkeit aus: Deutschland kleinhalten, Russland rauszuhalten, Amerika reinzuhalten.Die Nato-hat die Aufgabe, die Russen aus Europa herauszuhalten, die Deutschen und die Amerikaner drinnen zu halten. Dieses Prinzip wurde von Lord Hasting Imay,dem ersten Generalsekretär der Nato formuliert und ist ein zentrales Konzept der Nato-Strategie.“ (Ki generiert)

Das Wunder der deutsch- französischen Aussöhnung war nicht das Resultat grenzüberschreitender katholischer Frömmigkeit, sondern Frankreich band damit Westdeutschland ein in die gemeinsame Gegnerschaft gegen Ost-europa, den sozialistischen Staaten. Die „Europäische Wirtschafts-gemeinschaft“ , später in die EU umfirmiert fungiert dabei als das ökonomische Fundament des Militärbündnisses der Nato. Diese Versöhnung war somit zugleich die Feindschaftserklärug gegen Ostdeutschland und somit keine Versöhnung mit Deutschland, sondern nur mit Westdeutschland, das zu einem Frontstaat gegen den Osten ausgebaut werden sollte.

Die EWG war nur von westeuropäischen Staaten gegründet worden, aber von Anfang an in der Intention, alle osteuropäischen Staaten in sie zu integrieren, sodaß deren eigene Wirtschaftsgemeinschaft dazu aufgelöst werden sollte. Nicht der Wille zu einer „Kooperation“ und eine „Gemeinwohlorientierung“ verhinderte so eine Neuauflage eines Versaier Diktatfriedens sondern die gemeinsame Feindschaft wider den Osten und gegen Rußland.

Erst durch diese NATO- Doktrin, Rußland herauszuhalten, entstand das Märchen von der Nichtzugehörigkeit Rußlands zu Europa. Zu den Zeiten der „Heiligen Allianz“ Preußens,Rußlands und Österreichs“ wider den französischen Revolutionsvirus wäre niemand auf den Gedanken gekommen, daß Rußland kein europäisches Land sei!

Der Kanzler Adenauer wurde ob seiner Außenpolitik als ein „Kanzler der Allierten“ kritisiert, zu recht.Daß er 1952 die Offerte Rußlands verwarf, daß wir Deutschen uns wiedervereinigen könnten unter der Bediingung einer außenpolitischen Neutrlität, muß wohl als eine der größten Fehlleistungen der westdeutschen Politik angesehen werden. Dem CDU Kanzler war aber die Westintegrtion und damit der Konfronttionskurs auch gegen Ostdeutschland wichtiger als unsere deutschen Interessen.

In der EWG hörten nun natürlich die Interesensgegensätze zwischen den einzelenen Staaten nicht auf, sie wurden nur zurückgestellt ob der gemeinsamen Feindschaft gegen den Osten. Jetzt, wo dieser Feind besiegt und die NÁTO direkt vor den Grenzen Rußlands stehen, ist dieser Feind entmachtet, auch wenn er in der Ukrine noch ein Rückzugsgefecht führt.Deswegen revitalisieren sich nun wieder die nationalen Interessengegensätze. So erzählt Bundeskanzler Kohl ja in seinen Memoaren, wie vehement Frankreich und England die Wiedervereinigung Deutschlands zu hintertreiben versuchten. Auch kann man sich darauf verlasen, daß von der EU beschlossene Boykotmaßnahmen zuvörderst die deutsche Exportindustrie schädigen.

Was für eine Verschwörungstheorie serviert uns dazu nun aber dieser „Communio“- Artikel? Ein zerstrittener Kontinent nützt der Trump-Regierung. Gerade Konservative müssen verstehen, dass es jetzt auf das Gemeinwohl ankommt.“ Wenn der katholische Kanzler Adenauer gemeinwohlorientiert gehandelt hätte, also für das Deutsche Volk Politik gemacht hätte, dann hätten wir schon in den 50 Jahren eine Wiedervereinigung erlebt und hätten keinen Krieg befürchten müssen, in dem wir Deutsche auf beiden Seiten der Front gestanden hätten.

Aber die Trumpregierung braucht gar keine Intrigen zu spinnen, denn jetzt, wo der Feind fast besiegt ist, revitalisieren sich nur die vordem zurückgestellten Interesengegensätze zwischen den einzelnen Völkern Europas. Jede Nation denkt jetzt wieder für sich selbst gemeinwohlorientiert, nur wir Deutschen spielen die Kosmopolitischen:

Gemäß der Ordnung der Liebe (Thomas von Aquin) heißt das, daß für unsere Politik die Ausrichtung an unseren Volksinteressen den Vorrang hat und dazu paßt ein Konfrontaionskurs wider Rußland überhaupt nicht. Der begabteste deutsche Politiker, Otto von Bismarck erfaßte es so: Wenn wir uns gegen Rußland stellen und Rußland gegen uns, dann hat das für unsere beiden Völker nur die schlimmsten Folgen! Kulturell paßt Deutschland nach dem Urteile Thomas Manns in seinem genialen Werk: „Betrachtungen eines Unpolitischen“ auch nicht in das Westeuropäische. Dies Werk ist sicher das Beste, was je über Deutschland verfaßt worden ist!

Den Antipol offeriert uns der Grünen Politiker J. Fischer in seinem antideutschen Opus: „Risiko Deutschland“: M.Sattler erfaßt so das Zentralanliegen dieses antideutschen Konzeptes der „Grünen“: „Wichtigster Mechanismus, um das außenpolitische >Risiko Deutschland< zu minimieren, ist nach Fischer die EU. Den Deutschen ihre Selbstbestimmung zu entziehen und die Macht in Deutschland auf eine von den Deutschen nur noch sehr indirekt kontrollierbare Institution zu verlagern, ist für ihn die wichtigste Voraussetzung, die vermeintliche Gefahr, die von den Deutschen für den Rest der Welt ausgeht, endgültig einzudämmen.“1 Dieser Grünenpolitiker hat eben klar die Intention auch der EU, nicht nur der Nato erkannt, uns Deutsche klein zu halten. Eine gemeinwohlorientierte Politik würde also unseren Austritt aus der NATO und der EU verlangen.





1Zitiert nach: https://www.pi-news.net/2012/10/die-fischer-doktrin-einhegen-und-verdunnen

Samstag, 18. Oktober 2025

Jeder Mensch strebt nach dem Glück, nur worin sich das Glück befindet, darüber existieren sehr verschiedene Auffasungen.

 

Jeder Mensch strebt nach dem Glück, nur worin sich das Glück befindet, darüber existieren sehr verschiedene Auffasungen.



Diese Meinung, als Eudaimonismus bezeichnet könnte ob ihrer Verbreitung als einen Konsens unter uns Menschen angesehen werden. In dem Zeitalter der Massenproduktion von Waren und dem Massenkonsum synthetisiert sich diese Vorstellung mit der, daß im Prinzip das Glücklichsein in dem Konsum bestimmter Waren bestünde, wobei die Konsumentenfreiheit darin existiere, das meinem persönlichen Geschmacke Entsprechende kaufen zu können. Diese Idee des Erdenglückes evoziert aber den Einwand, daß einige, oder zu viele von diesem möglichen Glück ausgeschlossen seien, da sie zu arm seien, um so frei konsumieren zu können. Das Ideal der Gerechtigkeit verlange so, daß jeder Erdenbürger frei konsumieren könne.

Nietzsche widerstreitet nun völlig dem Eudaimonismus. In seiner „Götzen-Dämmerung“ Nr.12 heißt es: „Der Mensch strebt nicht nach Glück,nur der Engländer tut dies.“ Hat hier dieser deutsche Philosoph England als das Land des Kapitalismus vor Augen, wie auch Karl Marx, wie es Oswald Spngler in seiner Marxkritik ausdrücklich rekonstruiert.1 Werner Sombart zitiert nun in seinen Erwägungen darüber, was uns Deutsche als Deutsche ausmache Nietzsche so: „Was liegt am Glücke;trachte ich denn nach Glück?Ich trachte nach dem Werke.“ 2 Das Erschaffen des Werkes wird hier als ein selbstzweckliches Wirken verstanden und somit nicht als eine Hervorbringung von einer Ware, die verkauft werden soll, um einen Gewinn zu erzielen. Dazu paßt dann auch Richard Wagners Votum, was das Deutsche ausmache: „Deutsch sein heißt,eine Sache um ihrer selbst willen tun.“3 Schopenhauer sagt ganz in diesem Geiste: „Nehmen wir die Betrachtung des Menschengeschlechts hinzu...Auch hier stellt sich das Leben keineswegs dar als ein Geschenk zum Genießen, sondern als eine Aufgabe, ein Pensum zum Abarbeiten.“ Goethe äußert sich nun zu dieser Causa so: „Versuche deine Pflicht zu tun,und du weißt gleich,was an dir ist.Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages.“

Und als Krönung dieser antieudomistischen Lebensauffassung zitiert Sombart M.Friederich: „Es ist nicht nötig,daß ich lebe;wohl aber,daß ich meine Pflicht tue für das Vaterland kämpfe,um es zu retten,wenn es noch zu retten ist.“

Könnte es sein, daß uns Deutschen nach dem verlorenen Krieg durch die Reeducation, durch dies Umerziehungsprogramm diese deutsche Lebensauffassung aberzogen worden ist, damit wir nun westlich und das hieße im Sinne Nietzsches engländisch werden sollten? Denn dieser engländische Geist ist der des ökonomischen Zeitalters, dem Sombart die Idee eines deutschen Sozialismus entgegenstellt. Darüber sollte nachgedacht werden.

1Oswald Spengler, Preußentum und Sozialismus.

2Werner Sombart, Deutscher Sozialismus, 1934, S.143.

3Sombart, a.a.O. S.143, wie auch alle jetzt noch folgenden Zitate.

Montag, 6. Oktober 2025

„Nationalismus spaltet, Brüderlichkeit heilt." Am antideutschen Kurs festhalten!

 

Nationalismus spaltet, Brüderlichkeit heilt." Am antideutschen Kurs festhalten!

Am Tag der „Deutschen Einheit“ setzt Kath de, unser politisch korrektes Kampfboot ein klares Zeichen mit dem Artikel: Bischof „Wilmer zu "Fratelli tutti": Nationalismus spaltet, Solidarität heilt-“ mit einer Kanonade gegen die Liebe zum Eigenen! Auch wenn Papst Frnziskus die Reformwunschträume vieler deutscher Bischöfe enttäuschte, er schuf nicht den Zölibat ab, ließ nicht mal die Diakoninweihe für Frauen zu und sein Zugehen auf die Anliegen des LGBTQ- Klientels fiel etwas zögerlich aus, in den linkspolitischen Themen war er einfach ihr Papst.

Wer an die deutsche Einheit denkt, der denkt immer auch an die Einheit, die Bismarck 1871 unserem Volke erkämpfte, und wenn man dem Vorurteil, daß wir Deutschen im Vergleiche zu den Franzosen etwa kein besonders für die Politik geeignetes Volk sein sollten, wir gelten eher als ein Volk der Dichter und Denker und der Ingenieure, so müßte dann Otto von Bismarck als der Ausnahmepolitiker gelten. Aber dieser nun hegte seine Bedenken gegen die Katholische Kirche, ob sie in ihrer Zentriertheit auf Rom nicht in Punkto Vaterlandsliebe ein untreuer Geselle sei, stünde doch einem Katholiken der Papst näher als der eigene deutsche Kaiser. Liest man aus dieser Perspektive herkommend diesen Kath de Artikel, scheint er Bismarcks Verdacht zu bestätigen!

Seit dem Ostdeutsche auf den Strsßen der DDR: „Wir sind ein Volk“ skandalierten, erblickte die Eurokratie die Gefahr einer Renaissance eines deutschen Nationalismus und eröffnete so ihren Kampf gegen Rechts. Ein Blick in die Archive der Diplomatie der Folgejahre bis zum Vollzug der politischen Vereinigung der BRD mit der DDR würde offenbaren, was alles unternommen wurde, um die drohende Einheit zu verhindern. Nicht nur auf den Straßen Westdeutschlands demonstrieten Antideutsche: „Nie wieder Deutschland!“, sondern der Verfassungsschutz hatte sich auch auf das neue Feindbild, alles was rechts von den C-Parteien positioniert ist, sich zu kaprizieren.

Das theologische Gerüst einer antideutschen Haltung finden Theologen und Bischöfe nun in den Idealen der Französischen Revolution, isb der Parole der „Brüderlichkeit“, obzwar sie ja die Frauen ausgrenzt und so zu ersetzen wäre durch die Parole der „Geschwisterlichkeit“. (Daß diese Dreieinigkeit, von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ eine Hervorbringung des freimaurerischen Geistes ist, übersieht man dann geflissentlich. Daß Papst Franziskus dem freimaurerischen Geist näher stand als der Lehre der Kirche, ist kaum übersehbar, man erinnere sich nur an die Lobbeshymen auf ihn aus den Logen der Freimaurer!)

Die Parole der „Brüderlichkeit“ ist dabei als die Antithese zu der Vorstellung aller natürlichen Bindungen, die der Familie und des Volkes konzipiert worden: Alle bisherigen Ordnungen sollten aufgelöst und durch neue, die allein in der Vernunft fundiert sein sollen, ersetzt werden. Das Ziel ist somit die vernünftige Weltrepublick, die aus ihren vernünftigen Bürgern bedtünde und die alle anderen Bindungen aufgelöst hätten. Der sehr populäre Liedtekt „Imagine“ von John Lennon bringt diese Wetbürgerutopie auf den Punkt: eine einzige Friedenswelt ohne die Menschen trennende Vaterlandsliebe und sie zerspaltende Religionen!

Aber dies Projekt hat auch seine Feinde, die es zu bekämpfen gälte: Die Guillotine avancierte so zu dem Mittel der Erwirkung der universalistischen Brüderlichkeitsweltgesellschaft getreu der Maxime: „Willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ab!“So gehört in Deutschland konstitutiv zur Parole der „Brüderlichkeit“ der Kampf gegen alle irgendwie patrioisch Gesonnenen. Die „Ordnung der Liebe“, ein Zentrallehrstück der katholischen Morallehre muß dabei nun der universalistischen Brüderlichkeitsliebe geopfert werden. Es gilt nun als eine Sünde, wenn eine Mutter in erster Linie ihre eigenen Kinder liebt und jeder Staat in erster Linie für das ihm eigene Volk sorgt. Es dürfe eben kein Unterschied mehr gemacht werden zwischen den eigenen und den fremden Kindern, zwischen den zum eigenen Volke Dazugehörigen und den Nichtdazugehörigen. Alles dürfen nur noch „Brüder“ sein. Diese Destrukion der Schöpfungsordnungen ist so die Negativseite des universalistischen Humanitarismus freimaurerischer Proveninenz.1

Aber dies Konzept verlangt auch den Kampf wider seine Feinde. Dabei ist an die Herkunft des Begriffes der „Solidarität“ zu erinnern. Diese Begriff ist einer der wirkmächtigsten Parolen des marxistisch interpretierten Klassenkampfes und meint die Einheit aller Unterdrückten in ihrem Kampf wieder ihre Unterdrücker. Es gäbe nur den einen Feind, und angesichts dieses Feindes verlieren alle Nebenwidersprüche, die zwischen Mann und Frau, die zwischen den Völkern usw ihre Bedeutung, da es real nur diesen einen antagonistischen Hauptwiderspruch gäbe, der zum Kampfe wider die Ausbeuter motiviere. Diese marxistische Konzeption hat nach dem Zusammenbruch des „Real existierenden Sozialismus“ seine Ausstrahlungskraft völlig verloren. Jetzt avancieren alle particularitischen Kräfte zu dem ideologisch und politischem Feind des Liberalismus, der seit 1989 sich als die einzige Ideologie der Welt versteht und so als Nichtideologie. (Vgl dazu Alexander Dugins Liberalismuskritik)

Für die katholische Theologie und Kirche bedeutete dies, daß nun ihre große Erlösungserzählung substituiert wird durch die Menschenrechtsideologie des politischen Liberalimus. Diese Ideologie ersetzt nun die traditionelle Ordnung der Liebe, wie sie bis dahin etwa Thomas von Aquin lehrte. Der Feind.der Nichtbruder ist nun der Nichtliberale! Ihn gilt es nun, aus der Kirche und aus dem politischen Diskurs auszugrenzen. Interessant ist dabei, daß nun außenpolitisch diese drei Staatsmänner: Trump, Putin und Netanjahu zu den Lieblingsfeinden der universalistischen Brüderliebe avancierten, weil eben alle drei für etwas Particularistische stehen, für: Amerika, Rußland und Israel zuerst!und innenpolitisch, was nicht verblüfft, seit dem Erklingen des Rufes: „Wir sind ein Volk“ alles irgendwie nach der Liebe zur Heimat Klingende. Kath de weiß eben, wo man den Feind markieren muß am Tage der „Deutschen Einheit“!

1.Zusatz:

Wenn es nun gilt, daß wir wieder kriegsbereit zu werden haben, hat die politische Propaganda selbstredend nicht den deutschen Diktator Hitler mit seinem Krieg gegen Rußland vor Augen sondern den großen Napoleon als Vorkämpfer der Menschenrechte in seinem Kampf wider  Preußen und Rußland! Die missionarische Intention Napoleons darf nicht wegdiskutiert werden.  

2.Zusatz

Eine Einheit,die keine Differenzen in sich zuläßt,und so auch immer "spaltet" wäre eine pure Uniformität,eine uniforme Einheitswelt entstünde so. 




Freitag, 3. Oktober 2025

Ein paar Nachträge zum Tage der Deutschen Einheit und ein theologischer Verdacht

 

Ein paar Nachträge zum Tage der Deutschen Einheit und ein theologischer Verdacht



Eingedenk der römischen Politikerweisheit: „Teile und herrsche“ ist unser deutschen Volk nach dem verlorenen Weltkrieg in drei Teile aufgespalten worden, aus denen sich dann drei Staatsgebilde herauskriistallisiert haben; der westdeutsche, der ostdeutsche und der österreichische Staat, daß so das eine deutsche Volk in drei verschiedenen Staaten existierte. Somit entstanden drei differente Staatsbürgerschaften, aber es gibt nur ein deutsches Volk. Der Zusammenschluß des westdeutschen mit dem ostdeutschen Staate kann deswegen nicht als die Deutsche Wieder-vereinigung, als die Deutsche Einheit gefeiert werden, da immer noch zwei Staaten unseres einen Volkes existieren.



Als Bismarck 1871 das Deutsche Kaiserreich erschuf, in diesem Falle darf man wirklich sagen, daß ein großer Mann hier die Geschichte schrieb, war in diesem Erfolg zugleich ein deutsches Unglück eingeschrieben, daß die Großdeutsche Lösung, daß auch Österreich in das Kaiserreich aufgenommen würde wie die vielen anderen Staaten Deutschlands, nicht gelang. Unser Deutschland seit der Reformation gekennzeichnet die confessionelle Differenz zwischen der protestantischen und der katholischen Kultur verpreußete sich und verlutheranisierte, es fehlte der Kontrapunkt des Kathollischen, zumal die Integration des Katholischen in das Kaiserreich schwierig verlief zwischen der deutsch-nationalen Kultur des Protes-tantismus und dem tendentiell ultramontanistischen Katholizismus. Bismarck verdächtige nicht nur die SPD als Partei der vaterlandslosen Gesellen sondern auch die Katholische Kirche, daß ihr der Römische Papst näher stünde als das eigene Vaterland. In dieser Einheit war sozusagen der Spaltpilz schon im Schoße enthalten, der Mangel an der inneren Einheit, und daß Deutschland als ein außländische Staat gegenübertrat, der doch wie das deutsche Kaiserreich ein deutscher Staat gewesen ist und heute noch ist.

Daß Deutschland sozial gesehen eine zutiefst inhomogene Gesellschaft war, sodaß die Ideologie des Klassenkampfes hier auf einen fruchtbaren Boden fiel, ist auch unübersehbar. Ja, man könnte gar sagen, daß dies Deutschland erst zu einer Einheit wurde, als angesichts des Ausbruches des 1.Weltkrieges Kaiser Wilhelm II ausrief: „Es gäbe keine Parteien mehr, er kenne nur noch Deutsche!“ und als Österreich und Deutschland Seit an Seit in diesem Kriege standen. Die Ausstrahlungskraft „der Ideen von 1914“ als die Alternative zu den Idealen der Franzöischen Revolution konzipiert, korrelierte dieser völkischen Gemeinschaftserfahrung des 1.Weltkrieges. Zwei unterreinander konkurrierende Vergemeinschaftsmodelle rangen so während und nach dem 1.Weltkrieg um ihre Vorherrschaft, wobei beide von der Erfahrung der Entvergemeinschaftung, Ferdinand Tönies sprach von dem Verfall der Gemeinschaft in die Gesellschaft der Atomisierten, profitierten und zwar einerseits die Utopie der universalistischen klassenlosen Gesellschaft und anderersseits die Utopie der partikularistischen Volksgemeinschaft. Die Idee der Demokratie verlor in der Weimarer Republick schnell an ihrer Anziehungskraft, bis bei den letzten freien Wahlen die antidemokratischen Parteien die Mehrheit der Parlamentarierer stellten- faktisch war damit die Demokratie abgewählt.

War die Weimarer Republick so innerlich keine Einheit sondern ein sich zerrissenes Staatsgebilde so verhinderte das Veto der Siegermächte, daß Österreich und Deutschland sich zu einem Staate vereinigten: Die Sieger wollten kein eines eventuell dann gar neu erstarkendes vereintes Deutschland. Der Maxime: „Spalte und herrsche!“ folgend teilten sie dann daß durch Hitler vereinte Deutschlland durch den Anschluß Österreiches wieder in drei Teile auf.

Wann waren wir je ein einig Vaterland? Unsere jetzige Uneinigkeit resultiert insbesondere in dieser Differenz, daß in Westdeutschland die USA ihr Umerziehungsprogramm durchgesetzt hat, daß Westdeutschland verwestlicht und entdeutscht werden sollte, da man in den USA und nicht nur da im deutschen Volkscharakter, in seiner Kultur den Urgrund aller nationalsozialistischen Greuel sah, wohingegen die Deutschen Osten eine solche Umerziehung erspart blieb, denn Stalin untershied zwischen dem deutschen Volke und der es tyrannisch regierten habenden Nazipartei. Nun standen sich der Tendenz nach umerzogene Westdeutsche Ostdeutschen gegenüber , die für die Westler eigentümlich antiquiiert deutsch vorkamen.



Das Projekt der multiethnischen und multikulturellen Auflösung Deutschlands, radical durch die Bundeskanlerin Merkel in Szene gesetzt durch ihre Politik der offenen Grenzen löst nun Deutschland in ein Meer von sich herauskristallisierenden Parallelgesellschaften auf, die nichts mehr verbindet, als daß sie auf dem selben Staatsgrund leben. Der(un)heilige Kreuzzug gegen Rechts soll dann eine neue politische Homogenität konstitiuieren, da es sonst keine Gemeinschaftlichkeit mehr gibt.Dieser Kampf setzt den Verlust der Einheit in ethnischer und kultureller Hinsicht voraus.

Der Verlust der kulturellen Gemeinschaft begann mit der Reformation, der Spaltung in das protestantistische und das katholische Deutschland, wobei nun diese Spaltung das Fundament für zuerst ein entconfessionalisiertes Christentum, (als die C-Parteien noch christlich waren) und dann für eine sich zusehens säkularisierende Gesellschaft. Von der Kultur spreche ich hier, da die christliche Religion auch in ihrer Epoche der Zerspaltung durch die Reformation eine über das religiöse Leben hinausreichende Bildungskraft innewohnte, die das kulturelle Leben prägte. Erst jetzt säkularisiert sich die Kultur in Deutschland so sehr, daß die religiös geprägte Kultur nur noch ein Nischendasein führt.

Für den geschichtswissenschaftlichen wie für den politischen Blick erscheint die Geschichte Deutschlands als die eines permanenten Ringens und Scheiterns nach der Suche nach der Einheit Deutschlands, und darunter muß dann wohl auch die nationalsozialistische Konzeption der Volksgemeinschaft subsumiert werden, als eine Serie kontingenter Ereignisse. Aber aus der theologischen Sicht muß auch diese Serie der kontingenten Ereignisse als ein Produkt des göttlichen Regierens geglaubt werden. Gott regiert als die Vorsehung auch unser Volk. Luthers Reformation muß dann als das größte Unglück unseres Volkes angesehen werden.Luther war und ist einer der erfolgreichsten Bekämpfer der Kirche Jesu Christi, und daß jetzt gar die Mehrheit der Katholiken Deutschlands, wenn sie sich noch für die kirchlichen Belange interessieren, eine Verprotestantisierung der Katholischen Kirche sich wünschen, zeigt, wie destruktiv die Reformation sich auswirkte.

Aber das größte Unglück war nun mal der innerchristliche Religionskrieg, der 30 Jährige, der das Projekt der Domestikation der christlichen Religion auf die Tagesordnung Europas setzte, die Aufklärung. Erst durch diese Domestikation wurde die christliche Religion etwas eigentlich Überflüssiges, etwas Gleichgültiges, und das ist der heutige Indifferentismus der Religion gegenüber: Sie wird nicht mehr bekämpft sondern als etwas Gleichgültiges nicht mehr wahrgenommen. Die Domestikation der Religion gehört nun nicht zum Wesen bzw zur Entwickelung der Religion, sondern gründete sich allein in der Zerspaltung der christlichen Religion durch die Reformation und daß daraus dieser innerchristliche Religionskrieg entwuchs.

Könnte sich da nicht der Gedanke einschleichen, daß Gott unserem Volke diese Sünde Luthers anrechnet, uns zürnet, da wir in ihr weitergewanelt sind und so so viel beitrugen zum Kampf gegen die Kirche Gottes, sodaß deswegen uns die Einheit nicht gewährt wird, weil wir in Luther zu dem Volk der Zerspaltung geworden sind ? Dürften wir dann aber den Zusammenschluß West- und Ostdeutschlands 1989f als ein Zeichen ansehen, daß Gott sich uns wieder gnädig zuwendet?

Aber auch nun haben wir in Deutschland keine ethnische oder kulturelle Einheit mehr, schon gar keine religiöse und wir sind immer noch in zwei deutsche Staaten zerspalten! Daß dann noch viele Gebiete von unserem Land nach den zwei verlorenen Kriegen amputiert worden sind und uns jetzt nicht mehr gehören, obzwar die auch zur territorialen Einheit Deutschlands gehörten, müßte auch noch mitberücksichtigt werden, wenn über die Einheit besser die Nichteinheit Deutschlands geschrieben wird. 

Zusätze

In diesen Nachträgen fehlt die Beschäftigung mit den "Antideutschen", dem Phänomen der Lust an der Selbstverneinung unter uns Deutschen und daß Faktum, daß wiraußenpolitische politische Feinde hatten und haben, Alles andere Fehlende wird hier nicht angezeigt, da es zu viel ist!

Freitag, 16. Mai 2025

Ein (eigentlich)völlig überflüssiger Beitrag: „Wurden wir befreit?“

 

Ein (eigentlich)völlig überflüssiger Beitrag: „Wurden wir befreit?“



In jedem Jahr wird am 8.5. wie bei einer Totenbeschwörung eine Debatte revitalisiert, die völlig sinnlos ist, die aber zu dem Schibboleth der Unterscheidung der Anständigen von den Unanständigen avancierte: Wurde Deutschland 1945 befreit oder nicht? In Thomas Mann Roman: Doktor Faustus findet sich im Anfang des 5.Kapitels1 eine Reflexion darüber, was mehr zu fürchten sei, unsere Niederlage oder ein deutscher Sieg im 2.Weltkrieg: Wir könnten gar nicht anders: „so daß wir gar nicht umhin können,sie ((gemeint ist unsere Niederlage))mehr zu fürchten,als alles auf der Welt.“ Dann wird dieser Gedanke aber mit diesem konfrontiert: „Dennoch gibt es etwas,was einige von uns in Augenblicken,die ihnen selbst als verbrecherisch erscheinen,andere frank und permanent ,mehr fürchten als die deutsche Niederlage,und das ist der deutsche Sieg.“ In dieser Reflexion wird nicht bestritten, daß der Sieg der Allierten über Deutschland für Deutschland selbst eine Niederlage wäre, nur wird hier erwogen, ob ein Sieg Deutschlandes noch schlimmer wäre als seine Niederlage. Der Gedanke, so denn doch die Niederlage Deutschlandes als das kleinere Übel zu bejahen, wird selbst als ein verbrecherische Gedanke qualifiziert.

Jetzt stellt sich diese Causa aber in der offiziösen Geschichtsdarstellung ganz anders da: Wir wurden 1945 befreit! Eingeschränkt wird diese Beurteilung höchstens durch den Zusatz, daß Ostdeutschland wohl nicht befreit worden sei, da es von den Russen besetzt wurde, wohingegen Westdeutschland befreit worden sei, weil es von den westlichen Siegermächten besetzt worden ist. Der US-Präsident Truman stellte aber eindeutig in der US-Direktive 1067 fest: Deutschland wurde nicht besetzt zur Befreiung sondern als besiegter Feindstaat.“2 Als solcher wurde er dann auch behandelt: Eingedenk der römischen Weisheit: „Teile und herrsche“ wurde Deutschland in drei Teile zerspalten: West- und Ostdeutschland und Österreich3. Dann mußte Deutschland große Gebiete des Ostens Deutschlands abtreten, die die polinische Regierung sich aneignete, sodaß sie nun ihre Kriegsziele weitestgehend zumindest gegen Deutschland erreichte4.Wenn es um unsere Befreiung gegangen wäre, warum wurde dann Deutschland so dreigeteilt und warum uns so viele Gebiete weggenommen? Der tatsächliche Umgang mit dem besiegten Deutschland nach dem Kriegsende zeigt eindeutig, daß hier die angeblichen Befreier sich wie Besieger Deutschland gegenüber verhielten. Die Sieger setzten auch fest, daß es in Deutschland ein Bundesland Preußen nie mehr geben dürfe, da Preußen und alles Preußische als das Böse schlechthin von ihnen verdammt wurde.Bis heute gilt völkerrechtlich Deutschland als auch Japan als „Feindstaaten“, sodaß es den Siegern erlaubt ist, einen Krieg gegen sie zu führen, wenn in den Ländern eine Regierung an die Macht käme, die sie als gefährlich beurteilten. Die Intention des Völkerrechtes nach 1945 ist es, den Krieg nur noch in Ausnahmefällen als ein legitimes Mittel der Politik anzuerkennen. Deswegen erhielten Deutschland und Japan einen Sonderstatus, damit gegen sie leichter legitim ein Krieg geführt werden könne.

Diese klaren Verhältnisse wurden nun aber durch den West-Ost-Konflikt vernebelt, als Westdeutschland als der Frontstaat gegen den Osten aufgebaut wurde. Die Intention der Gründung der Nato wie der EU, ursprünglich: „Europäische Wirtschaftsunion“ betitelt war, Deutschland klein zu halten, Rußland rauszuhalten und Amerika reinzubehalten. Aber da nun Westdeutschland als der Frontstaat gegen den Osten ausgebaut werden sollte, konnte man ihn nicht gleichzeitig kleinhalten. Nun erst kam das Narrativ auf, die westlichen Siegermächte hätten uns befreit im Gegensatz zu dem Russen,der uns nur unterdrücken wolle, und nun gälte es deswegen, daß wir im Bund mit den Westmächten unsere Freiheit gegen den Feind, den Osten zu verteidigen hätten. Daß Stalin uns 1952 die Wiedervereinigung angeboten hatte, wenn wir uns wie Österreich außenpolitisch für neutral erklärten, paßt dann nicht recht in diese Geschichtsdeutung, daß wir von den westlichen Mächten befreit worden seien, aber faktisch dreigeteilt wurden.

Die Behauptung, Amerika wollte uns von der Nazi-Diktatur befreien, kann nun schon dedhalb nicht stimmen, da aus der amerikanischen Sicht es eine Willenseinheit des deutschen Volkes mit Hitler, dem deutschen Politiker schlechthin gegeben hätte: Wenn man dann von einer Hitler-Diktatur sprach, meinte man damit, daß Hitler für Deutschland die ganze Welt erobern wollte. Er wollte der deutsche Weltdiktator werden. Wenn wir Deutschen sozusagen von unserem Charakter her zum Nazihaften neigen würden, wäre ja eine Demokratie für unser Volk nichts Gutes, es sei denn es würde vordem völlig entnazifiziert werden, also entdeutscht. Deshalb sollte auch Westdeutschland nach der angeblichen Befreiung unter Aufsicht gestellt werden, damit es nicht seine Freiheit mißbrauche. Von einer Befreiung kann so auch nicht gesprochen werden. Das Narrativ von der Befreiung sollte somit nur dazu dienen, uns als Mitkämpfer gegen die vermeintliche Bedrohung durch Rußland zu gewinnen! Daß die Nato und die EU von vornherein dazu gegründet wurden, die Länder des Ostblockes in den kapitalitischen Weltmarkt zu reintegrieren und Rußland aus dem noch zu schaffenden Europa auszuschließen, damit die USA der Hegemon dieses Europas sein kann, überließt dieses Narrativ selbstverständlich.



1Auf eine Seitenangabe wird verzichtet ob der unzähligen Ausgaben dieses Werkes. Außerdem sollte der Leser sich hüten, in einem Roman getätigte Aussagen einfach mit der Meinung des Autoren zu dem Ausgesagten zu identifizieren.

2Zitiert nach: „Freie Welt“ vom 9,5.2025: „Deutschland wurde nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung sondern als besiegter Feindstaat.“

3Daß der Zusammenschluß Deutschlands mit Österreich in der offiziösen Geschichtsschreibung als eine Besiegung Österreichs dargestellt wird, ist eine besondere Absurdität der Geschichtsschreibung der Sieger.

4Vgl dazu: Stefan Scheil:“Polens Zwischenkrieg.“

Freitag, 4. Oktober 2024

Ein beliebtes Vorurteil:Daß die Geschichte eine Serie von Ereignissen ist, die nichts mit Gott zu tuen haben

Ein beliebtes Vorurteil:Daß die Geschichte eine Serie von Ereignissen ist, die nichts mit Gott zu tuen haben



Das das Geschichtsverständnis der Bibel und isb des Alten Testamentes unwissenschaftlich sei, erkenne man doch schon daran, daß hier Gott als in der Geschichte Handelnder, in sie Eingreifender dargestellt wird, ja gar als der Herr der Geschichte geglaubt wird. Das könne wohl nach als eine Sinndeutung der Geschichte akzeptiert werden, aber die eigentliche sei ein rein weltimmanentes Geschehen, in der sich so nur Natürliches ereigne. Es können zwar religiös motivierte Handlungen ausgemacht werden, die dann aber im Geiste der Kritik als Maskierungen von ganz und gar natürlichen Interessen entlarvt werden können, aber Gott kommt als agierendes Subjekt nicht in ihr vor und darf es auch nicht mehr. Allerhöchstens noch im Privatleben mag Gott noch vorkommen, aus der großen Welt ist er aber ganz im Geiste der Aufklärung eskamotiert worden. Wenn aber das wissenschaftliche Denken eins ist mit dem vernünftigen Denken, oder doch ein gewichtiger Teil davon, warum widerstreitet es der Vernunft, Gott als seiend und als die Geschichte regierend und in ihr eingreifend zu denken? Die Reduktion der Subjekte der Geschichte auf in ihr handelnde Menschen ist genau genommen keine dem vernünftigen Denken notwendig zukommendes Element.

Am 3.10.2024 feierten wir den „Tag der deutschen Einheit“. Politisch ist dieser Feiertag bedenklich, denn nach dem verlorenen 2.Weltkrieg wurde Deutschland von den Siegern in drei Gebiete zerteilt, aus denen sich Ostdeutschland, Westdeutschland und Österreich herauskristallisierten und jetzt kann erst der Zusammenschluß der BRD mit der DDR gefeiert werden. Aber wie könnte denn eine theologische Betrachtung aussehen, wenn dabei Gott als der Herr und Gestalter der Geschichte und somit auch unseres Volkes präsumiert wird? Müßte da diese gefeierte Einheit als ein Geschenk Gottes gewürdigt werden? Emanuel Hirsch schrieb in den 20er Jahren des 20. Jahrhundertes mehr als lesensertes Buch: „Deutschlands Schicksal“. Könnte es nicht auch eine Aufgabe der heutigen Theologie sein, unser Schicksal theologisch begreifen zu versuchen? Keiner der Verfasser von Texten des Alten Testamentes wäre auch nur auf die Idee gekommen, daß solche Großereignisse der Geschichte unseres Volkes, vom 30 Jährigen Krieg bis zu den zwei Weltkriegen zu erzählen, ohne daß darin die Frage beantwortet würde: Und was tat Gott dabei? Wenn nun aber Gott nur das Jasagen zu allen und jedem Menschen wäre, dann könnte es keine Geschichte Gottes mit unserem eigenen Volke geben, sie bestünde ja nur aus dem Jawort Gottes. Nur kann man ernstlich Gott als den Herrn der Welt glauben, ohne daß dann auch zu bedenken wäre, ob und wie Gott auf den massenhaften Abfall vom wahren Glauben und von der Kirche tdurch die Reformation reagiert habe,als ob dieser so erfolgreicher Angriff auf die Kirche ihm selbst gleichgültig sein könnte. Müßte nicht ernsthaft auch mit dem Zorn Gottes gerechnet werden über uns, da die Reformatoren nun mal Deutsche waren, es eben eine deutsche Reformation gewesen ist. Das Gericht Gottes ist eben nicht so verjenseitigt worden, daß nicht hier auf Erden Gott nicht schon Gericht halten könnte, auch wenn das Endgericht am Ende der Geschichte sich erst ereignen werden wird.

Aber wenn mit dem Zorne Gottes ernsthaft zu rechnen ist, dann ist auch mit Gottes Gnade zu rechnen, daß wir in der Teilwiedervereinigung doch Gottes Gnadenhandeln an uns erleben durften. 

Corollarium

Daß ein Mensch als eine Frau oder ein Mann, als Glied eines Volkes und einer Rasse geboren wird, ist theologisch geurteilt keine Zufälligkeit sondern eine Bestimmung Gottes, der sich ein Mensch aber ob seiner Freiheit widersetzen kann: Er verneint damit aber eine seiner Bestimmungen. Durch seine Volkszugehörigkeit wird er aber auch in eine bestimmte Geschichte, die seines Volkes eingeschrieben, die so zu seiner Identität gehört.So ist der Wille, nicht mehr Mann oder Frau zu sein, nicht mehr ein Angeöriger eines bestimmten Volkes zu sein,ein Teil der Aufstandsgeschichte des Menschen wider Gott. 





Dienstag, 3. Oktober 2023

Ein paar traurige Anmerkungen zum Tag der Deutschen Einheit- oder ist Gott nicht auch der Herr unserer Geschichte?

Ein paar traurige Anmerkungen zum Tag der Deutschen Einheit- oder ist Gott nicht auch der Herr unserer Geschichte?


Im Jahre 1871 erschuf Otto von Bismarck das eine deutsche Reich: Hier gilt wirklich, daß die großen Männer die Geschichte schreiben. Auch wenn uns Deutschen nachgesagt wird, wie seien als das Volk der Dichter und Denker und der besten Ingenieure kein besonders politisch talentiertes Volk, so brachten wir zumindest diesen einen Politiker von Format hervor. In dem gymnasialen Geschichtsunterricht, den ich noch nicht völlig politisch korrekt zensiert genießen konnte, durfte es noch heißen, daß nicht die Quasellbude zu Frankfurt sondern diesem Fürsten wir unser Kaiserreich zu verdanken haben.

Aber ein Schatten lag auf dieser Reichsgründung: Österreich war nicht in dies Reich integriert,es fehlte so diesem Reiche die besondere deutsch-österreichische Stimme, sodaß es zu sehr preußisch wurde. Nur für einen kleinen Augenblick nach dem Anschluß Österreiches an das deutsche Reich erlebten wir, daß nun unser Volk in einem Staat lebte. Die offiziöse Geschichtswissenschaft verschreibt nun diese Vereinigung der bis dahin getrennten zwei deutschen Staaten zu einem Akt der Welteroberungspläne Hitlers, als existierte ein österreichisches Volk, das nun gegen seinen Willen vom nationalsozialistischen Deutschland überfallen worden wäre.


Die Siegermächte verstanden sich auf die Politik und zerteilten so Deutschland in 3 Teile: Österreich, die DDR und die BRD. Den Hort alles Bösen, Preußen strichen sie gar aus der Landkarte Deutschlands. 1952 bot sich uns dann die Chance einer Wiedervereinigung zumindest West- mit Ostdeutschlands, aber der damalige Kanzler, Adenauer ganz in der Tradition des rheinländischen Separatismus stehend sagte sein: „Nein“ zur Einheit. Jetzt wird die dann recht verspätet doch noch gekommene Vereinigung West- mit Ostdeuschlandes gefeiert, die durch den Zusammenbruch der Ostblockstaaten möglich wurde.


Aber die Dreiteilung ist damit immer noch nicht aufgehoben, immer noch leben wir zweigeteilt ob des Siegermächtediktates. Schon nach dem verlorenen 1.Weltkrieg hatten ja die Sieger alle Versuche eines Zusammenschlusses Deutschlands mit Österreich unterbunden.


Daß wir als ein einiges Volk in einem uns gehörigen Nationalstaat leben, bleibt uns so weiterhin verwehrt. In der modernen nachaufklärerischen Geschichtsschreibung ist Gott kein Subjekt der Geschichte mehr, es könnten höchstens noch Akteure der Geschichte aus religiösen Motiven heraus gewirkt haben, wenn nicht die kritische Historiker diese Motive als stets nur simulierte und vorgeschobene demaskieren. Nur ist doch zu fragen, ob die Geschichte unseres Volkes wirklich eine ohne Gott ist! Die Reformation des deutschen Luthers war der bisher folgenschwerste Angriff auf die eine wahre Kirche Jesu Christi und leitete durch den dadurch erwirkten innerchristlichen Religionskrieg des 17.Jahrhundertes das Ende des christlichen Abendlandes ein.

Die theologische Geschichtsschreibung des Alten Testamentes vor Augen habend, könnte dann nicht geurteilt werden, daß unser Volk unter dem Zorne Gottes steht ob dieser deutschen Sünde der Reformation,daß uns so die Einheit verwehrt wird? Daß Gott einfach nur ein Zuschaugott wäre, der sich nicht für das Geschick der Völker interessiere,ist theologisch keine akzeptable Vorstellung. Daß 1990 nun die Wiedervereinigung der DDR mit der BRD sich ereignete, wäre so als ein Gnadengeschenk Gottes zu begreifen, aber unsrer weiterhin währende Zweiteilung in zwei deutsche Staaten als ein Zeichen des noch währenden Zornes Gottes über die Untat der Reformation.