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Samstag, 14. März 2026

Wir brauchen eine neue Kirche – Umstürzlerische Vorschläge aus der Giftküche des Laien-ZKs

 

Wir brauchen eine neue Kirche – Umstürzlerische Vorschläge aus der Giftküche des Laien-ZKs



Der ZK-Theologe und Vizepräsident dieser Vereinigung Herr Södling stellt klar, daß die von dieser Vereinigung propagierte Reformagenda erst der Schritte zur Zerstörung der Katholischen, denn wenn man erst Mal die Macht in der Kirche übernommen habe,dann könne erst richtig mit der Kirche aufgeräumt werden. „Es braucht eine katholische Internationaleso betitelt Kath net am 13.März 2026 das Anliegen dieses ZK- Theologen.1

Als den ersten Punkt formuliert dieser ZK- Theologe sein vernichtendes Urteil über den jetzt gültigen Katechismus der Katholischen Kirche, diesem Kompendium der Lehre der Kirche: „Vizepräsident des ZdK behauptet: Die Kirche müsse sich ehrlich eingestehen, >dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht<.“ Unter dem Verb: erreichen wird hier nicht verstanden, daß der Katechismus zur Kenntnis genommen wird, und das dann nur von sehr wenigen, sondern daß er nur von sehr wenigen bejaht wird, daß nur sehr wenige der Katholiken der Lehre der Kirche zustimmten.

Da für diesen demokratisch gesonnenen Theologen als wahr nur gelten kann, was von einer Mehrheit der Katholiken bejaht wird und zudem abstimmungsberechtigt nur die jetzt gerade lebenden Katholiken sind, was die vor uns und was die nach uns Katholiken glauben, ist eben irrelevant, weil es nur auf die jetzigen ankäme,ist damit hinreichend bewiesen, daß dem Katechismus die „ Rote Karte“ zu zeigen sei.

Wie die katholische Kirche in der globalisierten Welt ihre diakonische, soziale, pädagogische, kulturelle und dann auch politische Aufgabe erfüllen will, muss sie unter den verschärften Bedingungen der Gegenwart neu herausfinden.“ Was ist also die Aufgabe der Kirche? Sie habe diakonisch,pädagogisch,kulturell und politisch zu wirken. Damit gibt sich die Kirche selbst auf, indem sie auf ihre wesentliche Aufgabe verzichtet, die der Verkündigung des Evangeliumes und noch grundlegender die der Gottesverehrung durch und in ihrem Gottesdienst. Die Kirche soll in eine humanitaristische NGO transformiert werden eingedenk des Faktums, daß die Kirche,wenn überhaupt noch nur nach als eine Organisation der praktizierten Nächstenliebe akzeptiert wird.

Positives kann dieser ZK- Theologe aber schon in der jetzigen kirchlichen Praxis erkennen: „Es fehle ja nicht „an Initiativen und Projekten“, so Söding, und lobt dann: >von Caritas International über Justitia et Pax bis zum Flüchtlingswerk der Jesuiten, von den kirchlichen Hilfs- und Solidaritätswerken über Gemeinde- und Bistumspartnerschaften bis zu kirchlichen Basisbewegungen<, immerhin erwähnt er wenigstens noch >die Orden, die erfahrensten Gemeinschaften mit den intensivsten Kontakten weltweit<.

Ein Problem wird dabei aber übersehen:Wenn auch wohl die Allermeisten die Kirche als organisierte Nächstenliebe noch bejahen,so sagen sie dann aber auch: „Hoffentlich brauche ich die Kirche nicht,denn ich hoffe, nicht so in eine Notlage zu kommen, daß ich deren Dienste beanspruchen muß!“ Christsein heißt dann, die Kirchensteuer zu bezahlen, die hoffentlich die Kirche für ihr diakonisches Wirken ausgeben möge und daß man wenigstens ab und zu für ein sozial- caritatives Anliegen spendet – die zeitgenössische Version des Ablasses: „Spende und Du bist ein guter Mensch!“

Ach, und war da noch was mit Gott, dem Dreieinigen, ist das Christentum nicht eine Religion und hat was mit einer Gottesverehrung zu tuen? Das ist ein vorkonziliares Kirchenverständnis, dem leider noch der jetzige Katechismus ganz und gar verhaftet sei, aber das ist eben modernen Menschen Unzumutbares. So hat sich die Kirche aufzugeben! Stattdessen sei es die Aufgabe der Kirche, als eine neue „Internationale“ die Welt zu humanisieren im Bunde mit allen humanistischen Kräften, das Menschenrecht universal zur Geltung zu bringen! Aus  der zur Mission berufenen Kirche wird so eine Agentur zur Weltoptimierung. 


1Ob dieses ein kryptisches Anspiel auf die „Kommunistische Internationale“ ist, in der bekanntermaßen wir nicht auf ein höheres Wesen,Gott vertrauen sollen, sondern die Welt selbst revolutionieren sollen, indem wir das Menschenrecht universal verwirklichen,überlasse ich der Phantasie der geneigten Leser.

Mittwoch, 27. September 2023

Erkenne Dich selbst: die SPD- Stiftung "Friedrich Ebert" weiß, was Du bist! Ein Selbsttest

Wenn Du  "mit den etablierten Medien fremdelt, die aktuelle Migrationspolitik ablehnt, Ausländer Ausländer nennt oder von der Existenz exakt zwei verschiedener Geschlechter überzeugt ist," bist Du nach der Studie dieser SPD-Stiftung ein "Rechter",ja eigentlich schon ein "Rechtsextremist".("Zuerst-Magazin am 25.9.2023: "Friedrich-Ebert-Stiftung halluziniert: Hilfe, überall Rechtsextremisten.")

Was soll man dazu sagen? Wenn ein Verband von Biolebensmittelhändlern den Auftrag erteilte, eine Expertise zur Frage: "Wie ich mich gesund ernähre?" zu erstellen, wer zweifelte daran, daß wissenschaftlich erwiesen würde, daß nur die Bionahrung gesund sei? So ist eben dies Resultat das Wunschergebnis dieser Partei. Die SPD legitimierte anfänglich ihre Existenz mit dem Narrativ des Klassenkampfes,daß sie die Partei des Klassenkampfes sei. Kaiser Wilhelms Appell:"Ich kenne keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche", folgend, stellte sie dann ihren Klassenkampf dem Nationalinteresse des Volkes gegenüber zurück,bis sie dann im "Godesberger Programm" endgültig vom Marxismus und dem Sozialismus als Ziel sich verab-schiedete. Sie wollte jetzt zu einer Volkspartei werden, deren besonderes Charisma die Politik für den "Kleinen Mann" sein sollte:"Soziale Gerechtigkeit".Aber seit in Ostdeutschland Demon-stranten: "Wir sind ein Volk" skandierten, erkannte nicht nur diese Partei ihre vorrangigste Aufgabe in dem Kampf gegen den neu sich artikulierenden deutschen Nationalismus, für den die Ostdeutschen besonders anfällig zu sein scheinen. 

Volkspartei wollte und konnte man so nicht mehr sein, das ist einfach zu völkisch-national; man will nur noch Politik für die Menschen, die Bürger machen. Dazu teilt man das Volk auf in die Guten, die Politisch Korrekten und die Bösen, um sich dann als die Partei der Gutmenschen zu legitimieren, die gegen das Heer der Rechten kämpft.Viele Rechte muß es nun in Deutschland geben, um den Kampf gegen Rechts und somit die Existenz der SPD zu rechtfertigen. Da man dieser Partei im Puncto "Soziale Gerechtigkeit" kaum noch etwas zutraut, will sie sich nun als die Kampfpartei gegen Rechts legitimieren.

Damit verwandelt sich die SPD zurück zu einer antinationalen Partei und das, obschon sie die CDU Adenauers noch ob ihrer antinationalen Politik 1952 kritisierte. Der Kampf gegen Rechts wird so zu der Ideologie dieser Partei, aber nicht nur von ihr. Die Katholische Kirche wie auch die EKD identifizieren sich auch völlig mit diesem Kampf

Wie selbstverständlich in der Katholischen Kirche der Kampf gegen Rechts geührt wird, das demonstriert Kath de mal wieder am 27.9.2023:"Söding: Zentralismus in der katholischen Kirche muss reduziert werden):

"Mit der Weltsynode, einem 2021 begonnenen mehrstufigen weltweiten Beratungsprozess, will Papst Franziskus der katholischen Kirche zu mehr Synodalität, also einem anderen Umgangs- und Beratungsstil verhelfen. Söding warnt davor, das Thema könne ideologisiert werden. Diese Gefahr bestehe vor allem durch reaktionäre Interessengruppen und könne auch Beratungen in Rom vergiften." Die reaktionären Interessengruppen, das sind die Rechten in der Kirche, gegen die das Laien-ZK kämpft wie die SPD gegen alles, was rechts ist.


 

 

 

 

 

Montag, 13. Februar 2023

Wenn das Laien- ZK das Wort auf einer Synode ergreift!

Die Laien-ZK- Vorsitzende sprach auf der Weltsynode in Prag. Hier ein Ausschnitt aus dieser sicher in die Kirchengeschichtsschreibung eingehende epochale Rede, zitiert nach: Portal zur katholischen Geisteswelt am 8.2.2023: „Europa wird von einem mörderischen Krieg gefährdet. Weltweit gibt es verheerende Kriege und Bürgerkriege, die schlimmes Leid verursachen. Wir brauchen hier in Prag ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Kriege, ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden. Wir brauchen es nicht nur in der Form von Deklarationen. Wir brauchen es in der Weise, wie wir Kirche sind. Wir brauchen Wege, unsere Schuld aufrichtig zu bekennen und unsere Einheit zu stärken. Wir brauchen Wege, in denen wir Geschlechtergerechtigkeit verwirklichen. Wir brauchen Wege, Menschen willkommen zu heißen. Unser Ziel ist es, den Klerikalismus zu überwinden …“ In irgendeiner normal begabten Lesern nicht nachvollziehbaren Weise existieren für die ZK-Vorsteherin Zusammenhänge zwischen dem zu überwindenden Klerikalismus, dem mörderischen Krieg in der Ukraine, dem Schuldbekennen und der Forderung nach einer Geschlechtergerechtigkeit. Irgendwie scheint für alle Übel der Welt der Klerikalismus schuld zu sein. Oder soll das einfach nur eine Aneinanderreihung der Übel der Welt sein, zu denen nun diese Synode Stellung zu beziehen habe? Und was soll die Kirche dagegen antuen? Sie soll ein Zeichen der Hoffnung setzen- worauf hofft den die Kirche? Die Einheit soll gestärkt werden. Die Geschlechtergerechtigkeit....der Klerikalismus....Man kann den Text drehen und wenden, wie man will, es ist und bleibt eine Aneinanderreihung von Phrasen erfüllt vom Modevokabular des linksliberalen Zeitgeistes. Ja, man könnte meinen, dieser Text sei von einem intelligenten Computerschreibprogramm produziert worden: Erstelle einen Text, in dem diese Vokabeln: Krieg, Solidarität, Geschlechtergerechtigkeit, Klerikalismus usw vorkommen. Auf solche qualifizierte Voten solle dann die Kirche hören, müsse sie gar, wenn sie ihrer Synodalotät gerecht werden wolle. Eine Kirche, die sich so ein ZK leistet, braucht wahrlich keine Feinde mehr – aber wie viel Freude in der Hölle, wenn diese ZK-Vorsteherin das Wort ergreift.

Dienstag, 26. Juli 2022

Absurdistan: Wer tötet, schützt Leben! Das ZK und die Moral

Absurdistan: Wer tötet, schützt Leben! Das ZK und die Moral


Sicherlich gehört der Standpunktkommentar: „Debatte um Abtreibung.Weg von der aggressiven Rhetorik“ (Kath de am 25.7.2022) zu den Höchstleistungen dialektischen Denkens, das nicht immer von allen so ganz nachvollzogen werden kann. Daß die Sprecherin des Laien-ZKs eine „Lebensschützerin“ ist, das ist nun für den Durchschnittsmenschen so uneinsichtig wie die Aussage, daß ein Metzgermeister ein Tierschützer sei. Aber lauschen wir nun den erhellenden Ausführungen dieses Kommentares:


"Wer im jüngsten "Zeit"-Artikel von der Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, nicht durchgängig das Interesse erkennt, das Lebensrecht ungeborener Kinder zu verteidigen, der muss schon sehr voreingenommen lesen. Der Paragraf 218 dürfe "unter keinen Umständen in seiner Substanz angetastet werden", schreibt Stetter-Karp völlig unmissverständlich. Ihre Kritiker aber stürzen sich reflexhaft und einseitig auf die Forderung, es müsse ein flächendeckendes Angebot für Schwangerschaftsabbrüche geben. Sie echauffieren sich über etwas, was nur im Gesamt der Argumentation verständlich ist. Vielleicht hätte Stetter-Kerp noch deutlicher machen müssen, warum es wichtig ist, dass überall in Deutschland grundsätzlich die Möglichkeit (!) eines medizinisch sicheren Abbruchs gewährleistet ist.“

Wer nun völlig unvoreingenommen die ersten 2 Sätze dieses Zitates liest, steht vor einem Problemchen. Der zitierte Paragraph 218 ist ja unvereinbar mit dem Lebensschutz, da er etwa im letzten Jahre die legale Tötung von 100 000 Kindern ermöglichte, das sind doppelt so viele wie der Coronavirus tötete. Indem Frau Stetter-Karp diesen Paragraphen als nicht antastbar qualifizierte, positionierte sie sich eindeutig gegen das Lebensrecht der Kinder im Mutterleibe. Es wird also das Lebensrecht der Kinder verteidigt, indem man der Tötung von 100000 Kindern zustimmt. Das ist höhere Dialektik.

Damit nun legal weiterhin in Deutschland Kinder so getötet werden können, bedürfe es ein „flächendeckendes Angebot für Schwanger-schaftsabbrüche“. Der Euphemismus des Schwangerschafts- abbruches steht hier für die Kindestötungspraxis. Damit diese legal durchgeführt werden können, bedarf es zur Ausstellung von Beratungsscheinen berechtigten Organisationen, wie Donum Vita, von dem Laien-ZK initiiert. Es gibt zwar viele katholische Beratungsstellen für Schwangere. Diese dürfen aber als katholische keine Lizenzen zum Töten von Kindern ausstellen, deshalb müsse es eben auch flächendeckend nichtkatholische geben, flächendeckend, damit so tötungswilligen Müttern lange Anreisewege zu den Ausgabestellen solcher Tötungslizenzen nicht zugemutet werden. Der Kommentar spricht dann auch Klartext:

dass überall in Deutschland grundsätzlich die Möglichkeit (!) eines medizinisch sicheren Abbruchs“ zu gewährleisten ist. Ein sicherer Abbruch heißt hier: sicher tödlich für das Kind.

Der Lebensschutz für das ungeborene Leben besteht also darin, sicher zu stellen, daß Schwangere ihre Kinder im Mutterleibe töten lassen können. 100000 Kinder sind im letzten Jahre so getötet worden. Aber für Kath de ist das praktizierter Lebensschutz. Wahrscheinlich waren die Atombombenabwürfe über Japan auch eine Lebensschutzaktion, weil die Bomben so viele Japaner nicht getötet haben. Das ist eben die „Moraltheologie“ des Laien -ZKs und seiner Subalternen: Wer tötet, schützt Leben!

Aber vielleicht verstehen wir Einfältige eben nicht, daß diese Genetivkonstruktion bedeutet,daß das Leben vor dem Leben geschützt werden soll und das geschieht durchs Töten. Nüchterner betrachtet, ist das Alles aber nur Rhetorik, um zu vernebeln, daß hier der Feminismus ein Recht auf die Kindestötung durchsetzen will. Biopolitische Interessen verbinden sich damit, daß möglichst wenige von Geburt an kranke Kinder geboren werden sollen, was durch Krankheitsfrüherkennungen und Abtreibungen erreicht werden soll. Das Anliegen der Euthanasie kann so auch im feministischen Gewande revitalisiert werden. Lebensfeindliche Zeiten kommen uns so entgegen im Namen des Lebensschutzes.




 

Freitag, 24. Juni 2022

Das Laien ZK stellt fest: 100.000 getöte Kinder sind in Ordnung! Und die "Kirche des Satans" in Texas ist auch dabei.

Das Laien ZK stellt fest: 100.000 getötete Kinder sind in Ordnung! Und die „Kirche des Satans“ in Texas ist auch dabei.


Das Laien ZK positionierte sich zum Anliegen der Regierung, Werbung für Abtreibungen nun zu erlauben. Es reichte doch aus, den Pragraphen 219a umzuformulieren, um eine angemessene Information über die Möglichkeiten einer legalen Kindestötung im eigenen Mutterleibe zu erlauben. Dann heißt es (Kath de vom 22.6.2022 zum Thema §219a):

Die bestehende Regelung sei ein im europäischen Vergleich sehr wirksamer Ansatz,um das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und den Schutz des Lebens bestmöglich gerecht zu werden.“ Das meint das ZK wirklich so. In Deutschland wurden im Jahre 2021 knapp 100.000 Kinder durch eine Abtreibung getötet – im selben Jahr verstarben circa 50.000 an Corona. Was unternahm die Regierung alles angesichts von so vielen Coronatoten? Aber angesichts von doppelt so viel Abtreibungstoten beschließt sie nun, das Werbeverbot für die Kindestötung im Mutterleibe zu beseitigen.

Für das Laien-ZK ist die Sache klar: Das Selbstbestimmungsrecht der Frau beinhalte so auch das Recht, über das Lebensrecht ihres eigenen Kindes im Mutterleibe entscheiden zu dürfen unter den Conditionen des jetzigen Paragraphen 218. Mütter dürfen so ihre Kinder töten lassen.

Frägt man nun, wodurch die noch nicht geborenen Kinder ihr Recht auf Leben verwirkt haben, sodaß sie getötet werden dürfen, so bekommt man nur die Antwort: das Recht der Frau auf Selbstbestimmung. Was bleibt da für das Recht der Kinder auf Leben übrig? Nichts, sie dürfen getötet werden. Papst Franziskus meint gar, daß der Staat nicht das Recht hätte, einen Massenmörder zu Tode zu verurteilen, aber dies ZK spricht Müttern das Recht zu, ihre Kinder im Mutterleibe, die nun wirklich kein einziges Verbrechen begangen haben, zu töten – warum? Wenn die Mutter ihr Kind nicht haben will, darf das Kind so getötet werden!

Daß das Recht auf Selbstbestimmung das Recht inkludiere, anderen Menschen ihr Lebensrecht abzuerkennen, kann nur als eine völlige Groteske bezeichnet werden. Das ungeborene Leben wird dabei herabdegradiert zu einem Besitz der Mutter, den es nach Belieben behalten oder auch beseitigen darf wie ein Mobiliar, das bei Nichtmehrgefallen auf dem Sperrmüll landet.

Diese Stellungnahme zeigt nun aber auch überdeutlich, wie weit dies ZK sich vom Glauben der Kirche schon entfernt hat, indem es ein Recht auf die Tötung unschuldiger Menschen proklamiert. Würden die Katholischen Bischöfe den Glauben der Kirche noch ernst nehmen, diese Stellungnahme verlangte die sofortige Exkommunikation dieses Zks aus der Kirche. Aber stattdessen wütet diese pseudokatholische Vereinigung auf dem „Synodalen Irrweg“ gegen die Kirche mit erschreckenden Erfolgen.


In Texas will eine „frauenfeindliche“ Regierung die Möglichkeiten legaler Abtreibungen drastisch einschränken. Aber die „Kirche des Satans“ steht den tötungswilligen Frauen bei! Der „Stern“ rapportierte dazu am 6.9.2021:

Abtreibung als heiliges Ritual“ Wie Satanisten texanische Frauen einen Ausweg bieten möchten“. Also das Töten von Kindern im Mutterleibe soll als eine religiöse Praxis beurteilt werden, die dann ob der in den USA geltenden Religonsfreiheit nicht durch den Staat unterbunden werden darf. Aber was für eine tiefe Erkenntnis wird damit offenbart: Daß die Abtreibung eine religiös-satanistische Praxis ist! Eingedenk der Tatsache, daß ein ungetauft Verstorbener (nach Joh 3: die dortige Taufkatechese) nicht in das ewige Leben eingehen kann ob seiner Erbsündlichkeit, liegt es nahe, das Töten von Kindern im Mutterleibe als ein Unternehmen anzuehen, durch das Menschen die Möglichkeit des ewigen Lebens geraubt wird und daß so das wirklich ein satanistisches Unternehmen ist.


 

Freitag, 15. Oktober 2021

Mehr Zensur- zur Diskursordnung des „Synodalen Weges“



Wo Meinungsfreiheit praktiziert wird, entsteht immer auch das Phänomen des Mißbrauches dieser Freiheit. Politisch korrekt sind das dann „Haßbotschaften“ oder „falsche Nachrichten“, die aus den sozialen Medien zu löschen sind, aber auch auf Stammtischen unterbunden werden müssen etwa durch ein couragiertes Einschreiten politisch Korrekter: So was darf man nicht sagen!

Kath de, das Zentralorgan der politischen Korrektheit für die Politische Korrektheit präsentiert seiner Leserschaft dazu ein gediegenes Beispiel in dem Artikel: „Was Ordensleute beim Synodalen Weg gegen Hass-Kommentare tun wollen“ am 13.10.2021: „So hatte der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer vor einer Emotionalisierung der Debatte um den Missbrauchsskandal gewarnt und seine Ablehnung eines "unfehlbaren Lehramtes der Betroffenen" kundgetan. Der Redebeitrag des bayerischen Oberhirten wurde von vielen Synodalen, Missbrauchsopfern und Gläubigen als polemisch und verletzend aufgefasst.“

Eine Meinungsäußerung, die Hörer als „polemisch und verletzend“ empfinden, darf eben auf dem „Synodalen Weg“nicht getätigt werden. Zu fragen wäre nun doch aber gewesen, ob diese Aussage wahr sei, daß es eine „Emotionalisierung der Debatte“ gäbe und daß faktisch ein unfehlbares Lehramt der Betroffenen postuliert wird. Nur diese Frage wird einfach gar nicht gestellt, denn die emotionale Empfindung, die diese Ausssage evozierte, daß sie „als polemisch und verletzend aufgefasst“ wurde, reicht schon aus, um sie als nicht statthafte Äußerung zu dysqualifizieren, Besser und überzeugender kann die These der „Emotionalisierung der Debatte“ nicht verifiziert werden als durch diese emotionale Dysqualifizierung. Das „unfehlbare Lehramt der Betroffenen“ wird genau hier praktiziert: Weil sich Hörer dieser Aussage emotional negativ betroffen fühlten, durfte dies nicht von diesem Bischof gesagt werden.

Zur Veranschaulichung der Vorstellung eines Lehramtes der Betroffenen. Gemeint ist damit ja die These, daß ein von etwas Betroffener über etwas besser urteilen könne, besser sie so auch begreifen könne als ein Nichtbetroffener. Dies ist eine radicale Kritik der traditionellen Vorstellung, daß ein unbeteiligter Beobachter besser etwas erkennen und begreifen kann als ein direkt in das Geschehen Involvierter. Imaginieren wir uns diesen Fall: Einem Mann, unter einem Apfelbaum sitzend, eine Zeitung lesend fällt ein Apfel vom Baum herab auf seinen Kopf: „Au, das tat mir weh!“ Kann dieser so Betroffene besser als ein beliebiger Zuschauer dieses Vorfalles etwa diese Fragen beantworten: Warum fiel der Apfel herunter? Warum fiel er und schwebte nicht wie eine Feder herunter? Fallen alle Äpfel wie dieser, wenn sie fallen, oder fällt jeder anders? Eine unermeßliche Vielzahl von Fragen eröffnet dieser Fall dem ihn Bedenkenden, aber warum sollte nun der Betroffene, dem der Apfel auf seinen Kopf fiel, diese besser respondieren können als ein beliebiger unbeteiligter Beobachter? Dafür gibt es keinerlei sachlichen Grund.

Offenkundig sind Ereignisse polyinterpretabel und je komplexer sie sind, desto polyinterpretabler werden sie. So läßt die Frage, warum verschoß ein Stürmer in einem Fußballspiel einen 11 Meter weniger Antwort-möglichkeiten zu als die Frage, warum eine Mannschaft dies Spiel dann 5:0 verlor! So ist die Behauptung eines Primates der Deutung eines Ereignisses durch die davon „Betroffenen“ erstmal nichts anderes als eine Strategie, die Summe aller möglichen Deutungen eines Vorfalles zu reduzieren auf die von den „Betroffenen“ durchgeführten: Nur wir können als „Betroffene“ das uns betroffen Habende richtig deuten. Sachlich erkenntnistheoretisch ist dieser Primat durch nichts zu rechtfertigen, in ihm manifestiert sich einfach nur der Machtwille, allein das Recht zur Deutung für sich zu beanspruchen. Wer anders dann einen Vorfall interpretiert, ist so automatisch im Unrecht- darum werden ja auf dieser „Synode“ Minderheitenvoten, das sind Meinungsäußerungen, die nicht mit den vorgegeben Interpretationen der „Betroffenen“ übereinstimmen, mit dem Zeigen von „Roten Karten“ quittiert- solche Disputanten werden so des Spielfelfdes verwiesen!

Solche nicht gestattbaren Voten sind also Haßreden, die zu unterbinden sind. Eine Initiative von Ordensfrauen nimmt sich nun dieses Mißbrauches der Meinungsfreiheit an, daß eben solche Äußerungen wie des des Regensburger Bischofes zukünftig nicht mehr sich ereignen können. So wird diese Initiative auf Kath de begrüßt: „Die Medienethikerin Claudia Paganini lobt das Engagement der Ordensleute gegen Hasskommentare im Netz. "Das öffentliche Auftreten gegen Hate-Speech ist besonders wichtig, denn es kann die Täter davon abhalten, weiter Hass zu verbreiten", sagt die Münchener Philosophie-Professorin. Diese Kommentatoren seien zwar meist männlich und konservativ eingestellt, doch es gebe sie in allen gesellschaftlichen Schichten – und deshalb auch in der Kirche. Dankenswerter weise bestimmt nun diese Medienethikerin genauer, woran Haßsprache zu erkennen sei: Die Subjekte solchen Redens sind in der Regel conservativ eingestellt Männer! Es bedarf nun keines Philosophiestudiumes bei dieser Professorin, um zu verstehen, daß ein Kommentar, weil er conservativ eingestellt ist, eine Haßrede ist, Würden viele Frauen sich conservativ äußern in ihren Kommentaren, wäre das auch inakzeptabel, aber es gehört zu den Vorurteilen politischer Korrektheit, daß vor allem weiße Männer conservativ seien, denn diese wollten ihre Privilegien verteidigen, also conservieren und kämpfen zu mit Haßreden gegen die Infragestellung ihrer Privilegien.

Wenn dagegen eine Grünenpolitikerin sich so äußert eine „Eklig-weiße Mehrheitsgesellschaft“ „Ich werde mir irgendwann einen Besen nehmen und alle weißen Menschen aus Afrika raus kehren.“ „Deine Schuhe sind schwul, meine Schuhe sind teuer.“ „Juden und Asiaten sind keine weißen Menschen, und bei Slawen weiß ich es ehrlich gesagt nicht.“ „Alle Männer sind scheiße!“...dann ist das keine Haßrede (Junge Freiheit 11.10.2021) und die Grünenpartei verurteilt den „Shitstorm gegen die Sprecherin der Parteijungend“: Das war doch alles politisch korrekt, weil es nicht conservativ und nichts rechts ist.

Nur conservative und rechte Männer verbreiten eben Haßreden, weil sie conservativ und rechts sind. Es gibt eben auch auf und um den „Synodalen Irrweg“ noch zu viele Meinungsfreiheitsmißbräuche. Erstrebenswert wäre es doch, wenn alle Vorlagen des Zentralkomitees der Laienkatholiken einmütig einstimmig angenommen würden und alle Synodalen dem die Diskussionen des „Synodalen Irrweges“ leitenden Politbureaus ihr unerschütterliches Vertrauen aussprächen!



 

Mittwoch, 25. August 2021

Zum Kampf gegen die Lehre der Katholischen Kirche- ein ZK-Mitglied schlägt zu



Doch während wir in einer Demokratie durch unsere Stimme echte Entscheidungen herbeiführen können und überdies damit beeinflussen, wohin unsere Steuergelder fließen, werden wir in unserer Kirche im besten Falle lediglich konsultiert, um dann freundlich, aber bestimmt auf Dogmen, Traditionen und Praxen aus gänzlich undemokratischen Zeiten und Verhältnissen verwiesen zu werden.“ So tönt das ZK-Mitglied Frau Grebe auf der quasi offiziellen Internetseite der Katholischen Kirche Deutschlands am 24.8.2021: „Schluss mit der Scheinbeteiligung der Kirche“.

Diese Kritik richtet sich primär gegen den Unverbindlichkeitscharakter der Synoden des „Synodalen Irrweges“, aber eigentlich gegen die hierarische Ordnung der Kirche, daß sie nicht demokratisch aufgebaut sei. Gremien dürften nur den Pfarrer, den Bischof und den Papst beraten, statt daß sie die Entscheidungen treffen.

Alle Dogmen, Traditionen und Praxen der Kirche stammen nun aus undemokratischen Zeiten, seien auch undemokratisch zustande gekommen.Deshalb könnten diese Größen doch keine Verbindlichkeit für uns demokratisch Gesonnene mehr beanspruchen. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, daß nur eine demokratische Entscheidung als legitime angesehen werden könne. Nicht der Inhalt bestimme, ob etwas wahr oder unwahr sei, sondern die Art der Hervorbringung einer Entscheidung.

Das führte, würde dies ernst genommen zu der Behauptung, daß wenn im Mittelalter die Mehrheit der Meinung gewesen wäre, die Erde sei eine Scheibe über die die Sonne auf- und untergeht, dann das wahr wäre. Da das selbst die fanatischsten Freunde der Demokratie nicht meinen, müssen also Klassen von Aussagen als wahr gelten können, auch wenn sie nicht demokratisch zu Stande gekommen seien, etwa alle Produkte naturwissenschaftlichen Forschens, daß es aber andere Klassen von Aussagen gäbe, die nur als wahr gelten, wenn sie demokratisch erwirkt worden seien. Da gälte dann, daß der Konsensus oder der Mehrheitsentscheid bestimmt, was als wahr zu gelten habe.

In der Kirche gibt es also keine objektiven Wahrheiten, sondern es gibt in ihr nur solche, die durch die Hierarchie als wahre gesetzt worden seien. Die Hervorbringung von Dogmen, Traditionen und Praxen müsse deshalb nun verdemokratisiert werden, weil nur demokratisch Entschiedenes als verbindliche Wahrheit in der Kirche gelten dürfe.

Warum kann es aber keine objektiven Wahrheiten in der Kirche geben? Die Verneinung der Möglichkeit objektiver Wahrheiten in der Kirche präsumiert so,daß es entweder gar keine göttliche Offenbarung gegeben hat noch geben kann, aus der dann objektive Wahrheiten abgeleitet werden können, oder daß es eine göttliche Offenbarung schon gegeben habe, diese aber so polyinterpretabel sei, daß aus ihr nichts objektiv Gültiges deduzierbar sei. Das, was die Kirche so bis jetzt lehrt als Wahrheiten sei nichts anderes als eine Apotheose kirchlicher Entscheidungen, etwas für wahr zu deklarieren. Da diese Entscheidungen aber nicht demokratisch gefaßt wurden, können sie für ein demokratisches Zeitalter keine Verbindlichkeit mehr beanspruchen.

Durch diese Vorstellung wird die gesamte Substanz der Katholischen Kirche, vom Kanon, welche Schriften gehören zur hl. Schrift bis zur Lehre vom eschatologischen Endgericht, alle Aussagen über Gott, Jesus der Willkür des: Jetzt meinen wir das aber so!, unterworfen. Wahr ist nur das, was uns jetzt mehrheitlich gefällt. Die Kirche gliche so einer Fernsehanstalt, dem das Publikum den Vorwurf macht, bei ihren Programm am Publikumsgeschmack voll daneben zu liegen. Die Zuschauer sollten doch ganz basisdemokratisch per Einschaltquote entscheiden, was im Programm bleibt und was zu entfernen sei.

Aber so demokratisch will man es auch nicht haben, denn kirchliche Gremien, besetzt mit Verbandsfunktionären sollen entscheiden, wo es lang geht, am besten gleich das Laien- ZK oder dessen noch zu installierenden Politbureaus.

Daß das mit der christlichen Religion und somit mit dem Urchristentum nichts gemein hat, schon auf dem 1.Apostelkonzil, von dem die Apostelgeschichte berichtet entschieden ja nur die Apostel und die Presbyter, ist offenkundig, aber auch dies Konzil wie die Anfänge der christlichen Religion mit dem autokratischen Jesus entstammen ja un- bzw vordemokratischen Zeiten. Da hat doch dieser Jesus tatsächlich seine 12 Apostel erwählt ohne eine demokratische Mitgliederversammlung durchzuführen und er behauptete sich gar als der Messias Israels und als Sohn Gottes, ohne daß er alle seine Schüler befragt hatte, ob sie dem zustimmen wollen.

Nein, mit diesem so undemokratischen Anfang und mit der darauf auferbauten Kirche will dies ZK-Mitglied nichts gemein haben: Die Reformer wollen eine neue Kirche kreieren, eine reine Menschenkirche, in der von Verbandsfunktionären Erphantasiertes als Wahrheit verkündet werden soll.



 

Dienstag, 29. Juni 2021

Wie sich das Laien -ZK den Schutz des ungeborenen Lebens vorstellt


Wir erlitten ja nun eine „Sternstunde“ des europäischen Parlamentes, als die Mehrheit der Parlamentarier das Menschenrecht auf das Töten von Kindern im Mutterleibe proklamierte. Der Vorsitzende des Laien ZK nahm nun auch wie folgt zu dieser Causa Stellung:

Der Absatz verkennt den langen gesellschaftlichen Diskurs und die begründeten Kompromisse, die beispielsweise in Deutschland gefunden wurden“, sagt Sternberg im Blick auf den Paragrafen 218 StGB. Das deutsche Strafrecht nennt einen Abbruch klar rechtswidrig, belässt ihn aber unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. Auch in Bezug auf das Europäische Parlament, so der ZdK-Präsident, bleibe sich die Vertretung des deutschen Laienkatholizismus ihrem Auftrag treu, die Sichtachsen auf das Leben zu wahren und sich für den Schutz des Lebens von seinem Beginn an einzusetzen.“(zitiert nach: „Lebensrecht auch für Ungeborene!“ – ZdK-Präsident Sternberg kritisiert Blick auf Schwangerschaftsabbruch im EU-Gesundheitsbericht“ Internetseite des ZK vom 23.6.2021)

Daß dieser „Kompromiß“ Tag für Tag Kindern im Mutterleibe das Leben kostet, circa 10.000 pro Jahr verschweigt dieser Lebensschützer verständlicherweise. Dies ZK setzt sich also für den Schutz des ungeborenen Lebens ein, indem es faktisch die massenhafte Tötung von Kindern bejaht!

Aber es kommt noch besser: „Christliche Positionen des Lebensschutzes in allen Phasen des Lebens, wie sie das ZdK vertrete, hätten es schwer, angehört zu werden, "wenn auf der einen Seite radikale selbsternannte 'Lebensschützer' vor ärztlichen Praxen demonstrieren, und auf der anderen Seite gefordert wird, Schwangerschaftsabbrüche vollständig zu legalisieren und die Tötung der Ungeborenen nicht einmal als Problem behandelt wird".Der ZK-Vorsitzende nach Kath de am 24.6.2021. Es wird also gegen „radikale selbsternannte >Lebensschützer< polemisiert. Christen, die die Lehre der Katholischen Kirche in der Causa der Abtreibung vertreten sind also „Radicale“. Gute Christen seien dagegen die, die deutsche Regelung bejahen, der Tag für Tag Kindern im Mutterleibe das Leben kostet!

Der Kommentar auf Kath de setzt dem dann noch die Krone auf: „Besonders deutlich zeigt sich dieses wahrlich unselige Schwarz-Weiß-Denken gerade in den USA, wo katholische Bischöfe die Zulassung zur Eucharistie an politische Einstellungen knüpfen wollen. Aus meiner Sicht ist das Missbrauch klerikaler Macht, weil es das Ende jeder Debatte markiert.“ Es ist also eine „politische Einstellung“, wenn das Recht auf die Tötung von Menschen im Mutterleibe proklamiert wird! Und was auch immer ein Politiker an politischen Einstellungen verträte, das dürfe kein Ausschlußgrund zur Zulassung zur Eucharistie sein. Also darf jeder mit der Katholischen Morallehre Unvereinbares vertreten und dafür öffentlich werben und ist doch zur Eucharistie zuzulassen.

Dieser Standpunkt verblüfft nur auf den ersten Blick. Denkt man aber an die große Menge der Parteipolitiker, die als Ehrengäste auf jedem Katholikentag auftreten, daß diese alle Befürworter des Rechtes auf das Töten von Kindern im Mutterleibe ist, versteht man diesen Einwand. Ganz staatstreu wird eben die heutige Abtreibungspraxis in Deutschland bejaht.

Ja, wer dann sich noch daran erinnert, daß das Laien ZK die Gründung von „Donum vitae“ aus ganzem Herzen bejahte und bejaht, daß diese Organisation durch die Ausgabe von „Lizenzen zum Töten“ von Kindern im Mutterleibe eine Beihilfe zur Kindestötung leistet, ist klar, warum die Kritik an dem Beschluß des Europaparlamentes so kleinlaut vorgetragen wird.



Eines muß aber ernsthaft durchdacht werden: Kaum, daß die Menschenrechte in der „Französischen Revolution“ proklamiert worden waren, trat die Guillotine auf und tötete massenhaft Bürger, die eben keine Brüder dieser Revolution sein wollten, getreu der Maxime: Willst Du nicht mein Bruder (=Gleichgesinnter sein), so schlag ich Dir den Schädel ein! Die kommunistische Oktoberrevolution erkämpfte laut der „Internationale“-dem Bekenntnislied der Kommunisten das „Menschenrecht“ und es wurden in dieser Revolution massenhaft Menschen aus rein politischen Gründen dann getötet: die Feinde der Revolution. Kann es wirklich ein reiner Zufall sein, daß die proklamierten Menschenrechte und das massenhafte Töten von Menschen in beiden Fällen Hand in Hand gingen. Und jetzt werden so viel Menschen, so viel wie nie zuvor aus politischen Gründen getötet, seit dem der Feminismus sich mit seiner Parole des Menschenrechtes auf die Kindestötung im Mutterleibe weltweit durchgesetzt hat.


 

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Wir sind weiter- das neue Selbstverständnis des Deutschen Katholizimus

Wir sind weiter- das neue Selbstverständnis des Deutschen Katholizimus



Nichts drückt so authentisch das Selbstverständnis des Deutschen Katholizismus -auch der Mehrheit der Bischöfe- wohl und des Laien-ZKs aus wie dieses Votum des ZK-Vorsitzenden Sternberg: „Wir sind in Deutschland bei der Mitverantwortung von Laien in Gemeinden weiter, als es die Pfarrei-Instruktion beschreibt." Kath de 26.10.2020: „Sternberg zu Vatikan-Brief: Kardinal Stella schlägt die Tür nicht zu. ZdK-Präsident Thomas Sternberg reagiert gelassen auf die Gesprächsabsage von Kardinal Beniamino Stella gegenüber Laienvertretern. Es könne durchaus sein, dass es doch noch zu dem Gespräch über die Vatikan-Instruktion komme.“

Wir sind weiter als wer?, ist nun zu erfragen und die Antwort fällt eindeutig aus: als die Katholische Kirche. Dies: Wir sind weiter darf nun nicht limitiert auf den Demokratisierungsprozeß der Kirche: Alle Macht den Gremien -nicht den Arbeiter- und Soldatenräten, das war die linksradicale Variante der Demokratisierung-gelesen werden, nein, in Allem sind wir weiter, so etwa in dem Anliegen der Modernisierung der veralteten Sexualmoral der Kirche, dem Kampf um die Einführung des Frauenpriestertumes und der Bejahung der ausgelebten Homosexualität.

Aber was qualifiziert diese Positionen als ein Weiter? Weiter entfernt von der Lehre der Kirche als der Kurs des jetzigen Papstes ist damit sicher nicht gemeint! Das Weiter meint etwas rein Positives im Sinne von der Vorstellung einer Weiterentwickelung, daß also die Positionen des „Synodalen Irrweges“ weiterentwickelte Positionen sind als die, die noch von der Katholischen Kirche gelehrt werden. Ein Fortschrittsglaube manifestiert sich in diesem: Wir sind weiter! Traditionell wird in der Kirche unter einer Reform die Wiederherstellung des Ursprünglichen verstanden, weil vom Ursprünglichen abgewichen wurde, man sich zu weit davon entfernt hatte. Ganz anders fällt das moderne Verständnis der Vorstellung der Reform aus. Es ist eine sehr komplexe Vorstellung, daß es eine in der Menschheitsgeschichte obwaltende objektive Tendenz des Fortschrittes gäbe, und daß es die Aufgabe aller, also auch der Kirche wäre, dieser objektiven Entwickelung zu folgen.Das Jetzige ist so immer besser als das Vorherige, das nur gut war als Überwindung des Davorherigen. Reformen im traditionellem Sinne sind so etwas Reaktionäres, der Versuch, Veraltetes zu repristinieren.

Je weiter sich so die Kirche von ihren primitiven Anfängen fortentwickelt, desto fortschrittlicher, desto weiterentwickelt ist sie. Die (post)moderne Gesellschaft kann nun Ungleichzeitigkeiten aufweisen. Wie eben einige Kinder später als die meisten das Laufen lernen, so können einige gesellschaftlichen Institutionen der gesamtgesellschaftlichen Entwickelung hinterherhinken. So ist die EKD eben viel fortschrittlicher und somit weiterentwickelt als die Katholische Kirche und das seit der Reformation, wo die Katholische Kirche den Fortschritt verschlief. Jetzt gilt es aber, sich weiterzuentwickeln. Leider hinkt da die Römisch-Katholische Kirche noch sehr weit hinterher, aber das Deutsche Laien-ZK und wohl die Mehrheit der Bischöfe haben die Zeichen der Zeit erkannt: Die Kirche muß sich verprotestantisieren, um endlich die Höhe der Zeit zu erreichen.

Da Papst Franziskus in letzter Zeit die notwendige Modernisierung der Kirche behindert, wäre es wohl das Beste, erwählte der „Synodale Weg“ ein Politbureau, das dann die Modernisierung der Gesamtkirche übernehme!



Corollarium 1

Einst war Gott von solchen Reformideen der Modernisierung nicht angetan,sodaß er gar die Revoluzzer, die Rote Korach ausrottete (4.Mose 16). aber unsere heutigen Rotten Korachs versichern uns, daß auch der Gott der Bibel seinen Dienst aufgegeben habe, weil er nicht mehr zeitgemäß sei und alle Macht den Laiengremien überlassen habe!

 

Freitag, 26. Juni 2020

Katholische Frauen auf dem Irrweg



Maria Flachsbarth, Präsidentin des KDFB („Katholischer Deutscher Frauenbund) unterstützt die Kampagne: „SheDecides“. Das: „Sie entscheidet“ klingt nun recht harmlos,meint aber, daß die Mutter über Leben und Tod ihres noch nicht geborenen Kindes selbst (und allein) zu entscheiden hat. Es ist das Ermächtigungsgesetz zum Töten der Kinder im eigenen Mutterleibe. Diese Kampagne wird gesteuert von der internationalen Abtreibungsorganisation „Plannes Parenthood“.
Die CDU-Politikerin sieht darin kein Problem:Ihren Einsatz für eine Initiative der International Planned Parenthood Federation entschuldigte sie nicht, vielmehr erwiderte sie: »Ich habe mich als Mitglied des Deutschen Bundestages, als Parlamentarische Staatssekretärin und auch im Ehrenamt als Präsidentin des KDFB immer für den Schutz des Lebens, insbesondere in den besonders sensiblen Phasen ganz am Anfang und ganz am Ende eingesetzt. Eine Abtreibung ist nie ein Mittel der Familienplanung. Sie kann im Einzelfall ein letzter schrecklicher Ausweg sein.« (Freie Welt am 25.6.2020Die Abtreibungslobby freut sich Katholische CDU-Politikerin unterstützt . Initiative von »Planned Parenthood«
Hier wird mal wieder das Radio-Eriwan-Prinzip erfolgreich angewendet: Im Prinzip sei sie schon dagegen, aber im Einzelfall könne eine Kindestötung im Mutterleibe schon in Ordnung sein. Damit steht sie in dieser Organisation nicht alleine. So findet sich auf einer Internetseite des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“, da spricht wirklich nicht ein kommunistischer Frauenbund diese Petition gegen Papst Franziskus:
Petition an den Papst: Abtreibung ist kein Verbrechen!
Sehr geehrter Papst Franziskus,
als Frau und als Vorsitzende des Berliner Diözesanverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes möchte ich Ihnen sagen:
Abtreibung ist kein Verbrechen!

Frauen, die an eine Abtreibung denken, sind keine Verbrecherinnen, sondern Leidtragende. Sie befinden sich in einer ausweglosen Lage und brauchen Hilfe. Das kann auch eine Abtreibung sein. Das ist traurig, aber nicht verdammenswert.
Mit diesem offenen Brief möchte ich alle Frauen in Not unterstützen!
Bitte zeichnen Sie diesen Appell an Papst Franziskus, wenn auch Sie denken, dass Abtreibung nicht mit einem Auftragsmord gleichzusetzen ist.
Ihre Prof. Barbara John,
Vorsitzende des Berliner Diözesanverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes



In erfreulicher Klarheit wird hier das Recht der Frau propagiert, ihr Kind im eigenen Mutterleibe töten lassen zu dürfen. Daß nun nicht das getötete Kind sondern die die Tötung des Kindes veranlaßt habende Mutter die Leidtragende ist, ist nun eine sophistische Meisterleistung der Verdrehung der Tatsachen. Ob diese Professorin, wäre sie eine Rechtsanwältin wohl für einen Raubmörder vor Gericht einen Freispruch einfordern würde, weil doch der Raubmörder der wahrhaft Leidtragende sei, als er erkennen mußte, daß er sich von seinen horrenden Schulden nicht anders befreien konnte als durch diesen Raubmord: Wie schwer fiel dem Täter diese Gewissensentscheidung, die müsse das Gericht doch akzeptieren! Der KDFB hat eben mit der Katholischen Kirche und dem christlichen Glauben wenig im Sinne. Das Zeitgeistsurfen ersetzt hier völlig das Hören auf die Kirche. 

Zusatz:
Wenn eine "katholische" Abtreibungsbefürworterin das Wort ergreift, kann sie sich auf das Laien ZK der Katholischen Kirche verlassen:
 "Der Vorsitzende des ZdK, Thomas Sternberg, äußerte gegenüber der „Catholic News Agency“, er sei sich in dieser Sache „völlig einig“ mit Flachsbarth. „Ich sehe keinen Gegensatz zwischen ihren [Flachsbarths] und meinen zitierten Äußerungen. Immer hat sich das ZdK vehement für den Lebensschutz eingesetzt." (Kath net am 26.6.2020) 
Also: Im Prinzip bin ich gegen das Töten von Kindern im Mutterleibe, aber wenn die Mutter es töten will, dann ist das als Einzelfall zu respektieren. Merke: Jeder Dieb bejaht das Eigentum, nur im Einzelfall, wenn er stehlen will, nicht, aber er ist strikt dagegen, wenn ihm irgendwer sein Eigentum stiehlt. 




Corollarium 1
Selbstverständlich schließt das Selbstbestimmungsrecht nicht ein, daß über Leben und Tod eines anderen Menschen entschieden werden darf. Wenn es ein Recht zum Töten geben kann, dann nur als Recht im Kriege oder als Todesstrafe, als also im Gewaltmonopol des Staates fundierte Rechte. 

Zusatz:



Corrolarium 2 
Die Mahnung von der Tyrannei der Demokratie, der Mehrheit über die Minderheit erweist  sich hier als mehr als berechtigt: Die Mehrheit schafft durch die Abtreibungsgesetze das Menschenrecht auf Leben für die Kinder im Mutterleibe ab, indem sie das Leben des Kindes im Mutterleibe  der Willkür der Mutter unterwirft . Der Feminismus ist eben in erster Linie eine dekadente Lebensverneinungsideologie.




Mittwoch, 13. Mai 2020

Die Religion ist doch systemrelevant- ein Sozialdemokrat erklärt das!

Ein politisch korrekter Sozialdemokrat, Herr Thierse, er war sogar mal aktiv im Laien- ZK der Katholischen Kirche Deutschlands tröstet die Leserschaft der quasi offiziellen Internetseite der Bischöfe: „Thierse: Religion hat auch in Demokratien noch längst nicht ausgedient.“ (9.5.2020) Las man in letzter Zeit von der Nichtsystemrelevanz der Kirchen, daß gar Baumärkte für wichtiger als öffentliche Gottesdienste angesehen werden, dann klingt Thierse doch schon richtig erbaulich.

Wozu ist also die christliche Religion nützlich? Erstmal muß sie sich klar von der AfD und jeder Kritik an der Politik der offenen Grenzen, der Errichtung einer multiethnischen Gesellschaft absetzen. Solch eine Kritik wäre Fremdenhaß. Aber die Religion habe auch eine positive Seite,:
als Sinnstiftung individuellen Lebens, als Motivation für soziales Engagement, als Sensibilität für Mitleiden und Vergeben, als normative Bindekraft für eine zerklüftete Gesellschaft." Die Religion soll also nicht nur eine Kritik des Bestehenden abwehren, sondern zuvörderst das Bestehende fördern. Wodurch: a) soll sie Sinn stiften für das individuelle Leben. Man beachte, nicht für das Ganze stiftet sie Sinn, für das Ganze, die Gesellschaft, das Volk, diese Größen bedürfen keiner Sinngebung, sondern nur für Einzelne, Private, also für sozusagen Anspruchsvollere, denen ihr Leben in dieser Gesellschaft so einfach nicht genügt. Der humanistische Appell zeichnet so die Religion aus und verbindet so eine zerklüftete Gesellschaft. Nun besteht die Gesellschaft aber nicht nur aus Gliedern verschiedener Religionen sondern zusehens auch aus Unreligiösen. Wie soll da etwas Partikulares die zerklüftete Gesellschaft zusammenbinden können? Das wäre nur möglich, wenn der humanistische Appell (die Sensibilisierung) etwas Religionsübergreifendes wäre, ein Appell also, der von jedermann positiv aufgenommen werden kann. (Dahinter steckt eine arg verdünnte Version der natürlichen Religion als jedem Vernünftigen eigene, die im Kern ein Appell zur Humanität ist.)
Aber die Religion dient auch noch dazu: „Gegen politische Heilslehren und menschenerniedriegende Ungerechtigkeit: Gerade gläubige Menschen leisteten dagegen Widerspruch und Widerstand, sagt Wolfgang Thierse.“
Hier wird nun eine komplexere Denkfigur eingeführt: A) wird konstatiert, daß es Ungerechtigkeit gibt und B) daß es Heilslehren gibt, die die Beseitigung dieser Ungerechtigkeit verheißen. Die Religion soll nun einerseits die Humanisierung fördern und andererseits die Bürger gegen Heilslehren immunisieren, daß sie nicht radicalen Lösungskonzepten zustimmen oder sich gar für sie engagieren. Die Intention dieser Doppelfunktion ist die Aussöhnung mit der Realität erfahrener Ungerechtigkeit, indem zur Humanisierung aufgerufen wird, gleichzeitig aber erklärt wird, daß es keine prinzipielle Lösung gebe, denn das wäre eine Heilslehre. Der Bürger soll halt immer nach dem Guten, der Optimierung streben im Wissen darum, daß nie eine perfekte Lösung gefunden werden könne.
Das Wesentliche der Religion sei aber die Vorstellung von der gleichen Würde aller Menschen, das zu vermitteln sei die Funktion der Religion für die moderne Gesellschaft. Sie bietet sozusagen eine religiöse Rahmung für die im Grundgesetz verankerte Würde des Menschen, ohne dem da Ausgesagtem etwas hinzuzufügen. Die Vorstellung von der gleichen Menschenwürde ist nämlich schon die Substanz der Religion für diesen Politiker.

Von welcher Religion spricht hier dieser Sozialdemokrat überhaupt? Offensichtlich von jeder, die in ihre Substanz ein Appell zur Humanisierung der Welt ist. Das spezifisch Religiöse, daß es etwa um Gott geht, um seine Verehrung, um Glauben, davon weiß dieser Politiker nichts. Eigentlich ist ihm die organisierte Religion eine große NGO mit linkshumanitaristischer Tendenz klar antirechts ausgerichtet. Sie dient durch ihren Appell zur Humanisierung und gleichzeitigen Abwehr radicaler Optimierungskonzepte dem Erhalt des Bestehenden, indem sie sozialdemokratisch engagiert an die unendliche Reformierbarkeit der Gesellschaft glaubt, aber alle Utopien vollkommener Lösungen widerspricht. 

Zusatz:
Ein wenig darf hier wohl auch an Althussers Konzept des Appelles gedacht werden, daß der ideologische Staatsapparat seine Bürger unterwirft (subjektiviert), indem sie sich durch den Appell wahrnehmen als für die Humanisierung selbst auch  Zuständige, sie so Subjekte im politischen Raum werden.  


Freitag, 26. April 2019

Das Laien-ZK : Wen darf ich als Katholik wählen und wen nicht!

Es gehört zum guten Ton, der "Patriotischen Kirche Chinas" zu viel Staatsnähe, ja bewußte Subordination  unter den kommunistisch regierten Staat vorzuwerfen- befremdlich ist aber, daß das Laien-ZK so nie kritisiert wird, obzwar es im Punkte der treuherzigen Unterwerfung unter die Regierenden dieses Landes schwer noch überbietbar ist. Die Europawahl steht an und das ist der Zeitpunkt für das ZK, klar zu stellen, daß der politische Katholizismus uneingeschränkt hinter der Regierung und den anderen demokratischen Blockparteien steht.
So posaunt der Vorsitzende des ZKs: " Er rief dazu auf, zur Wahl zu gehen und "dann eine Vorzugswahl unter den demokratischen Parteien vornehmen, die garantieren, dass dieses Europaprojekt einer stärkeren Einheit weitergeht. Und das hat auch etwas mit Christentum zu tun." Katholisch de am 26.4.2018: "Sternberg: Wir warnen offen davor, die AfD zu wählen."
Was wirft der ZK-Vorsitzende denn nun dieser vermaledeiten Partei vor, sodaß sie für Christen nicht wählbar sei? Ein Vorwurf: daß sie national gesonnen sei. Positiv christlich wäre dann die Überwindung des Nationalen durch eine weitere Uniformierung Europas zu einer Einheit, in der die einst souveränen Nationalstaaten untergehen sollen. Was hat das aber mit der christlichen Religion zu tuen? Das soll auch etwas mit dem Christentum zu tuen haben, behauptet der ZK-Vorsitzende!
Fragen wir doch mal nach, was denn die Ausgrenzung Rußlandes, es gehört politisch gewollt nicht zu Europa, obzwar es bis zur Oktoberrevolution der Bolschewisten eindeutig zum christlichen Abendland gehörte gerade mit seiner besonderen russisch-orthodoxen Tradition, mit dem Christentum zu tun habe? Was hat es mit der christlichen Religion zu tuen, daß die Völker Europas ihre Nationalcharaktäre aufgeben sollen, um von einer Eurokratenbureaukratie einheitlich regiert zu werden? Und was haben die Lieblingsprojekte der Eurokraten, die Förderung der Abtreibung, Hurra, jetzt dürfen endlich die Mütter Irlands ihrer Kinder im Mutterleibe töten lassen, die Einführung von Homosexehen und der Massenimport von Asylanten vor allem nach Deutschland mit der christlichen Religion zu tuen?
Es ist sehr schwer, irgendetwas Christliches an diesem Europaprojekt zu finden. So reduziert der ZK-Vorsitzende das Christliche Europas ja auch auf seine antinationale Ausrichtung.Soll dann der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn, oder das multiethnische Jugoslawien oder die multiethnische Sowjetunion Europa als Vorbild dienen- nur keiner diese multiethnischen Staatsgebilde existiert noch, denn jedes hat sich in seine nationalen Bestandteile zerlegt! Selbst die Tschecheslowakei hat sich in 2 Staaten aufgelöst, weil Tschechen und Slowaken nicht in einem gemeinsamen Haus leben wollten! Aber das nimmt ein ZK-Vorsitzender nicht zur Kenntnis, denn Hauptsache: antinational! Das ist eben die Kurzformel für ein politisch korrektes Christentum.         


   

Montag, 27. November 2017

Das Laien ZK : Wir sind papstreu!

Bonn (kath.net) „#ZdKVV #Sternberg: "Das ZdK ist nicht links und nicht rechts, sondern es repräsentiert den deutschen #Katholizismus in seinen vielen Ausprägungen und hat sich nie – was für eine alberne Vorstellung – gegen unsere Kirche gestellt!" #Papsttreue“. Mit diesem Tweet meldete sich am vergangenen Freitag das ZdK zu Wort. Das umstrittene „Zentralkomitee der Deutschen Katholiken“ (ZdK) verkauft sich jetzt offiziell als "papsttreu". 
Geneigter Leser, das ist wirklich keine Meldung eines Satiremagazines, auch kein verfrühter Aprilscherz sondern so zu lesen auf Kath net am 27.11. 2017. Das Laien-ZK lernen wir doch so von einer ganz neuen Seite kennen, als eine Organisation, die über sich selbst lachen kann. Unvorstellbar ist es doch, daß irgendwer diese Selbstdarstellung des ZKs für bare Münze hält, denn dafür ist doch die Generallinie dieser Vereinigung zu eindeutig linksliberal unter Ausschluß aller conservativen oder gar traditionalistischen Strömungen in der Kirche. Durch "Papstreue" hat sich dies ZK wenigstens noch nie ausgezeichnet- ja, mit der antikatholischen Rotte Korach Vereinigung: "Wir sind Kirche" verbindet dies ZK doch mehr als mit der Katholischen Trias von Schrift, Tradition und Lehramt! Warum nun dieser Scherz? 
Dafür gibt es nur eine Erklärung: Papst Franzskus ist zu dem Hoffnungsträger aller antikatholischen Kräfte in und außerhalb der Kirche geworden, daß er sie durch seine Reformen in eine verbeulte Kirche verwandle und ihr so viel Schaden wie möglich zufüge. Voltaires größter Wunsch: Vernichtet die Infame, die Katholische Kirche könnte nun doch noch sich erfüllen, indem man nun die Fassade der Kirche stehen läßt, um sie zu entkernen, sie ihrer katholischen Substanz zu berauben.
Für Insider heißt dann diese Scherzbotschaft: Mit Papst Franziskus wollen wir den Kampf gegen Schrift, Tradition und Lehramt aufnehmen, aufdaß die Katholische Kirche vollständig protestantsiert wird. Und das nennt das ZK: "Papstreue"!  
Humorlos ist das aber nicht! Vielleicht gar ein Schuß Selbsironie?      

Dienstag, 17. Oktober 2017

Auf daß der Islam wachse in Deutschland! Das ZK schlägt wieder zu!

"ZdK-Präsident Thomas Sternberg meint gegenüber der „Passauer Neuen Presse": "In einer multireligiösen Gesellschaft kann in Gegenden mit hohem Anteil an frommen Muslimen ein islamischer Feiertag hinzukommen, ohne dass die christliche Tradition unseres Landes verraten würde – das geschieht viel eher in der Umgestaltung des Nikolaus zum Weihnachtsmann." (
(Kath net 17.10.2017)
Einst gehörte es zur Aufgabe der Theologie und der Kirche, die wahre von den falschen Religionen zu unterscheiden, um den Wahrheitsanspruch  der christlichen Religion zu legitimieren. Die unwahren Religionen dienten dann als Anknüpfungspunkt für die christliche Mission, denn in jeder Religion ist auch ein Moment der Wahrheit enthalten, sonst wäre sie gar keine Religion (etwa daß ein Gott ist, daß der für das Wohlergehen der Menschen zuständig ist- um es etwas salopp zu formulieren), aber sie erwiesen sich in der Missionspraxis eben auch als Hindernis, daß die Gläubigen in ihr verharren wollen.
Aber was nun? Auf die Mission verzichtet die Kirche seit dem 2.Vaticanum, der Protestantismus hat ebenso jede Missionstätigkeit eingestellt. Nicht nur die Judenmission wird abgelehnt,  sondern faktisch jede. Das Konzept des Dialoges der Religionen hat das der Mission vollständig ersetzt. Die Frage nach der Wahrheit der Religionen, sind alle gleich wahr oder ist zwischen der wahren und den unwahren zu distinguieren, ist auch ad acta gelegt zugunsten der rein pragmatischen, wie das Verhältnis der Religionen untereinander um des friedlichen Miteinanders willen zu gestalten sei.
Galten die falschen Religionen der vokonziliaren Kirche als etwas, das nicht sein soll um der Wahrheit willen und um des Heiles der Menschen willen, sodaß sie nur von der Kirche toleriert wurden, so gelten nachkonziliar die anderen Religionen jetzt als etwas Positives. Jede Religion ist gut und jeder kann in jeder selig werden.
Aber bei dieser Toleranz blieb es nicht. Jetzt sieht die Katholische Kirche es gar als ihre Aufgabe an, die anderen Religionen zu fördern! Ja, das Laien-ZK der Katholischen Kirche zeigt hier couragiert Flagge. Ganz politisch korrekt finden sie einen oder auch noch mehr? islamische Feiertage für Deutschland gut. So soll eben die islamische Religion gefördert werden.
Eine Gefährdung der christliche Tradition sieht das ZK natürlich durch die Einführung von islamischen Feiertagen nicht. Nein,die Islamisierung Deutschlands gefährdet nicht die christlichen Traditionen in Deutschland. Jedes islamisch dominierte Land beweist zwar das Gegenteil- man frage mal nach dem christlichen Leben in der Türkei oder in Pakistan nach- aber solche Realitäten kümmern das Laien- ZK nicht, denn das glaubt unerschütterlich an den guten, friedfertigen und humanen Charakter des Islam. Und so soll der Islam eben auch in Deutschland erblühen, wie er jetz schon in der Türkei alles überwuchert unter Erdogan.
Nebenbei: In christlichen Traditionen kennt das ZK sich auch nicht besonders aus, denn sonst wüßte sie, daß der Nikolaus (6.Dezember) und der Weihnachtsmann (24.Dezember) ganz Verschiedene sind und es auch nirgends außer im ZK zu Verwechslungen von diesen Beiden kommt- oder welchem Kinde bringt der Nikolaus zu Weihnachten Geschenke und der Weihnachtsmann zum 6.Dezember?Aber Sachkenntnisse stören eben nicht nur im Laien-ZK der Urteilsbildung!

Corollarium 1
Das Laien-ZK scheint sich in Analogie zum Parlament als Kontrollorgan der Regierung als Kontrollorgan und Kritikinstanz dem Klerus der Kirche gegenüber zu verstehen, als organisierte Opposition zum Klerus, wie ein Betriebsrat dem Unternehmer gegenübersitzend. Schon daraus generiert sich wohl der Oppositionsgeist der Laien der Leitung der Kirche gegenüber. Man ist  als Laie sozusagen prinzipiell oppositionell gestimmt. Das große Vorbild ist ihnen eben die Rotte Korach (4.Mose 16)

Corollarium 2
War einst das Ziel der Kirche die Überwindung der Mutireligiösität im Namen der einen wahren Religion, so ist das höchste Ziel jetzt, daß Multikulti lebe und aufblühe!  
  
    

Sonntag, 21. Mai 2017

Eine Offenbarung des Laien ZKs der Katholischen Kirche

„Nein, ich kenne niemanden.“
Thomas Sternberg, Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), auf die Frage der slowakischen Internetzeitung Postoj, ob er denn „keinen Menschen“ im ZdK kenne, „der zur Beichte geht“. (Kath info vom 20.5.2017)

Bedarf dieser Offenbarungseid noch einer Kommentierung? Früge man Mitglieder dieses Laien-ZK,
ob sie sich denn wohl täglich die Zähne putzten, wer würde da wohl mit Nein antworten! Für die Zahnhygene putzen sie also täglich, manche mehr als einmal, aber für die Seelenhygene zur Beichte zu gehen- wozu das! Der ZK-Vorsitzende versuchte diesen Mißstand dann noch zu exculpieren. indem er meinte, daß der Zusammenhang zwischen der Beichte und dem Kommunionempfang verloren gegangen sei, daß die Beichte dem würdigen Empfang der Kommunion diene. 
Auch hierin manifestiert sich, wieweit dies ZK sich schon vom christlichen Glauben emanzipiert hat. Im Apostolischen Glaubensbekenntnis, das gerüchteweise auch noch für das ZK verbindlich ist, steht geschrieben, daß der Herr Jesus Christus, zur Rechten Gottes sitzend wiederkommen wird zu richten die Lebenden und die Toten! Selbstverständlich geht ein Katholik eingedenk dieses göttlichen Endgerichtes zur Beichte, um dann nicht mit einer von Sünden verschmutzten Seele vor seinem Richter stehen zu müssen. Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, kommt ja auch nicht mit verdreckten Kleidern zum Vorstellungsgespräch, aber unsere ZK-Christen sehen da kein Problem, mit von Sünden verschmutzten Herzen vor dem Gericht Gottes zu erscheinen. 
Frägt sie dann der göttliche Richter, warum sie sich nicht durch den Gebrauch des Beichtsakramentes purifiziert haben, werden sie sagen müssen: Uns war die Zahnhygene wichtig, wir putzten sie täglich aber unsere Seele reinigen- das hielten wir unwichtig. Wozu auch!   
Entweder glaubt man ganz modernistisch sowieso nicht mehr an ein Leben nach dem Tode und so schon gar nicht mehr an das göttliche Endgericht über uns Menschen oder man glaubt an einen Gott, der jeden, der ins Reich Gottes hineinwill, auch reinläßt! Dann sind noch so viele Sünden kein Hindernisgrund zum Eintreten ins ewige Leben. Nur, bedauerlicherweise hat Jesus uns nicht einen solchen: Ist-mir-doch alles-egal-Gott verkündigt. Aber der Gott Jesu Christi ist diesem ZK schon längst abhanden gekommen!  

Zusatz:
Empörte sich wer über dies Bekenntnis des Laien-ZKs? Nein, man erwartet von diesen Pseudokatholiken ja nichts anderes.   

Corollarium 1
Es gibt einen konstitutiven Zusammenhang zwischen dem Konzept des Dialoges der Religionen und dem Verschwinden der Lehre vom göttlichen Endgericht. Ist die Voraussetzung des interreligiösen Dialogisierens als Ersatz für den Missionsauftrag der Kirche die These der Gleichwahrheit und Gleichgültigkeit aller Religionen, so steht das göttliche Endgericht für den göttlichen Akt des Unterscheidens von wahrer Religion und wahrer Frömmigkeit zur falschen Religion. Um der Vergleichgültigung aller Religionen willen wird so das Endgericht des Unterscheidens ausgeblendet. Das hat auch zur Konsequenz, daß die Frage, wie wird Gott über mich im Gericht urteilen, ersetzt wird durch die: Welchen Beitrag leiste ich mit meinem Glauben zum innerweltlichen Frieden als höchstes Ziel auch des religiösen Lebens. Und in dieser Fragestellung hat das Sakrament der Beichte keine Bedeutung mehr, kann es keine mehr haben. Denn das höchste Ziel dieses umgeformten Christentumes ist eben der innerweltliche Friede und ein Wohlstandsleben für jedermann.    

Donnerstag, 16. Februar 2017

Das Laien-ZK verliert die poitisch korrekte Orientierung!

Vor lauter Begeisterung im Kampf gegen den Priesterzölibat entglitt dem ZK-Vorsitzenden Sternbach diese Äußerung, von Kath de am 15.2.2017 dokumentiert: "Die Frage, warum nicht auch erwachsene Männer, verheiratete Männer Priester werden können, die wird einfach nicht mehr verstanden." Heute habe der Zölibat seine Plausibilität verloren, sagte Sternberg."
Hier geht nun alles drunter und drüber: A)Selbstverständlich versteht jeder diese Frage, nur daß  eben die Antwort der Kirche auf diese Frage von vielen abgelehnt wird. B) Seit wann dürfen denn "erwachsene Männer" nicht mehr Priester werden? Meint der Laien-ZK-Vorsitzende, daß jetzt die Kirche nicht erwachsene Männer zu Priestern weiht, sondern Jugendliche und Kinder?  
Und der größte Fehler: Der Vorsitzende vergaß die Lieblingsforderung aller politisch korrekten Reformer: die Einführung des Frauenpriestertumes. Das wäre doch nun wirklich "revolutionär", denn sonst schaffte man zuerst das Priestertum ab, wie Luther, um dann im Protestantismus Frauen Pfarrer werden zu lassen! Mal was anderes: erst Frauen zu Priestern weihen und dann das Priestertum abschaffen!
Aber wir fragen uns jetzt nur eines: Warum konvertiert dieser ZK-Vorsitzende denn nicht einfach in
seine "Idealkriche", der EKD und läßt die Katholische Kirche katholisch sein?      

Samstag, 8. Oktober 2016

ZK- Meyer- oder die Lust am Abtreiben

"ZdK-Vorsitzender: Ausstieg aus der Beratung wäre unterlassene Hilfeleistung / Brief bereits bei Lehman[...].Der Widerstand gegen die erwartete Weisung des Papstes an die deutschen Bischöfe, aus dem gesetzlichen System der Schwangerschaftsberatung auszusteigen, wächst.Eindringlich warnten das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), amtskritische Katholiken sowie Politiker davor, einer solchen Weisung zu folgen.Dies käme einer unterlassenen Hilfeleistung gleich, sagte der Vorsitzende des ZdK, Hans Joachim Meyer, am Mittwoch in Bonn." So las sich das im Tagesspiegel am 22.1.1998. Hans Joachim Meyer ist eben ein begeisterter Fan von Kindestötungen im Mutterleib. Daß die Deutsche Katholische Kirche sich weigern solle, auf Weisung des Papstes, Hilfeleistungen zur Tötung von ungeborenen Kindern zu leisten, ist ihm ein Skandal. Er denkt dabei natürlich nicht in erster Linie an die Staasgelder, die nicht mehr zu den kirchlichen Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen flössen, stellten die keine Lizenzen zur Kindestötung mehr aus, nein, ideeler Ziele hat dieser ZK-Mensch vor Augen: das Recht der werdenden Mutter, ihr Kind töten zu dürfen. 
Nun meldet sich der Ex-ZK-Vorsitzende wieder mal zu Wort, indem er dem jetzigen ZK einen Mangel an kommunikativer Kompetenz vorwirft. Man müsse die Anliegen des ZKs eben prägnanter und auf den Punkt gebracht  in einer Medienwelt der Kurznachrichten rüberbringen. So wäre die Entscheidung des ZKs gut gewesen, AfD-Politiker nicht auf den Foren des Kirchentages zuzulassen, (Liberalität heißt eben nicht, daß man mit jedem dialogisiere sondern natürlich nur mit Gutmenschen), aber man habe den Ausschluß nicht gut rübergebracht. Das ZK lade nie Parteien ein, sondern nur prominente Politiker und da hätte man eben keinen der AfD eingeladen.  
Und dann verbreitet der Ex-ZKler noch sein Altachtundsechziger Reformprogramm für die Katholische Kirche: Priestertum für alle, für verheiratete Männer und Frauen. (So Katholisch de am 7.10. 2016) Denn: "Aber weil es eben geschichtlich bedingt war, kann sich das auch ändern. Das ist jedenfalls meine Hoffnung", so der frühere Sächsische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst."(Meyer) Für ihn ist eben alles in der Kirche nur geschichtlich bedingt und kann so auch aufgelöst werden. "Du sollst nicht morden" gilt eben nicht für Schwangere, und die von Christus selbst eingesetzte Ordnung des Priesterumes war auch nur zeitbedingt.
Meyer ist eben ein Freund der Abtreibung- und so will er nicht nur Kinder abtreiben (töten), sondern auch die Kirche abtreiben. Ob er wohl auch die Geschlechter abtreiben will im Ungeiste der Genderideologie?

Montag, 12. September 2016

Das Laien- ZK und der Schutz des Lebens

"Jarasch – Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken – erklärte[...] zur „Lebensrechts- oder auch Lebensschutzbewegung“ gehörten vor allem „christliche Fundamentalisten, die traditionell konservative Familien- und Rollenbilder als einzig richtige Lebensweisen erachten“. Sie stellten sich gleichermaßen gegen sexuelle Vielfalt, Regenbogenfamilien (gleichgeschlechtliche Partner mit Kindern/d. Red.) und ein modernes Rollenverständnis". (Kath net, 11.September 2016: Linke Parteien machen Front gegen den Marsch fürs Leben). Frau Jarasch ist nicht nur Grünenpolitikerin sondern auch ein Mitglied des ZK der Deutschen Laienkatholiken! Daß die Grünen Nein zum Schutz des ungeborenen Lebens sagen und sich lieber für das Leben für Kröten und sonstige Tiere einsetzen, ist uns allen bekannt: Tierliebe geht vor Menschenliebe. Aber daß diese Frau Mitglied des Laien ZKs werden konnte angesichts so dezidiert antikatholischer Positionen spricht Bände für den organisierten Laienkatholizismus! Für den ist die Katholische Lehre der Ehe nur noch eine Manifestation eines christlichen Fundamentalismus!  Conservatismus wird dabei hemdsärmlich gleichgesetzt mit "Fundamentalismus", um die völlige Inakzeptabilität der traditionellen und jetzt noch gültigen Lehre der Kirche von der Ehe zu diffamieren! Und das aus dem Munde eines ZK-Mitgliedes! 
Das Antikatholische dieser Stellungnahme manifestiert sich schon in dem nur negativ benutzten Begriff: "traditionell".Zum Katholischen gehört immer eine positive Wertung des Traditionellen, ist doch neben der hl. Schrift die Tradition die zweite Quelle für die verbindliche Lehre der Kirche. Erst die Reformation entwertete die Tradition, weil nun nur noch die Bibel die Quelle des Glaubens sein sollte, wobei dann die Tradition unter den Generalverdacht der Verfälschung der Bibel geriet. Genauer genommen stellt sich hier das Individuum Luther gegen die ganze Lehre der Kirche in dem Pathos, daß nur Er der rechte Ausleger der Schrift sei und nicht die Kirche. Dem radicalen Subjektivismus opfert so der Reformator die Tradition, weil er nur noch seine ein subjektive Sicht des Glaubens für die allein wahre proklamiert! Seit dem gehört es zur Moderne, im Namen des Subjektivismus die Tradition und das von allen als Wahrheit Anerkannte zu verurteilen. Und so ist es für dieses ZK-Mitglied eben eine Selbstverständlichkeit, daß Mütter, wenn sie ihre eigenen ungeborenen Kinder töten wollen, dazu auch das Recht haben!  Wer dies Tötungsrecht verneint, ist eben ein christlicher Fundamentalist!               

Sonntag, 4. September 2016

Importpriester?

Dem ZK-VorsitzendenSternberg ist nun ein gewaltige Lapsus unterlaufen, ein so eklatanter Verstoß gegen die heiligen Dogmen der Politischen Korrektheit, daß man erst an eine Fehlmeldung glauben mußte: Diesen Gralshüterverein der Politischen Korrektheitsideologie, dem Laien ZK der Katholischen Kirche kann doch nicht das Unwort des Importpriesters über die Lipppen gekommen sein! Sicherlich, seine Absicht, nun zum zigsten male den heroischen Kampf gegen den Zölibat zu führen, ich moralisch integer: Alle Massenmedien sind des Lobes voll, (auch die daimonische Unterwelt wird ihren Dank aussprechen), aber man darf doch die schöne Steilvorlage von nur noch 58 Priesterweihen in Deutschland für den Kampf gegen die hierarchische Ordnung der Kirche(die Rotte Korach 4.Mose 16 läßt grüßen bei so viel Nachwuchstalenten) nicht konterkarrieren, indem man sich gegen Importpriester ausspricht und Priester aus dem eigenen Lande einfordert! Selbstredend sind die Importpriester ein Stachel im Fleische aller Feinde der Hierarchie der Kirche. Statt daß Rom  nun angesichts leerer Prieserseminare in Deutschland kapituliert, und der Abschaffung des Zölibates und dem Frauenpriestertum zustimmt zumindest als Sonderweg für Deutschland- das müßte doch mit dem jetzigen Papst machbar sein- kommen nun Priester von sonst wo her aus dem Ausland, um hier ihren priesterlichen Dienst zu vollziehen! Aber daß man keine Ausländer will, sondern Deutsche Priester aus dem eigenen Volke...das ist doch eine genuin rechtspopulistische Forderung! Und das aus dem Munde eines Musterschülervereines der Politischen Korrektheit!
Blinde Hühner finden auch mal ein Korn, sagt der Volksmund. Könnte es sein, daß auch ein ZK-Laienkatholik mal was Richtiges von sich gibt? Es gibt von Gott gewollte Ordnungen des Lebens, die der Ehe und Familie, die des Volkes und des Staates, die er uns gab und erhält um des natürlichen Lebens. Für die übernatürlichen ist dann die Kirche zuständig- das Seelenheil, um es vorkonziliar auszudrücken. Aber weil es göttliche Ordnungen sind, evozieren sie auch den Protest und den Willen zur Zerstörung dieser Ordnungen, weil sie- um es johaneisch auszudrücken zwar Ordnungen in der Welt aber nicht aus ihr sind, so daß der Weltmensch sie haßt. Auch die Kirche Jesu Christi gestaltet ihr Innenleben in Einklang mit diesen göttlichen Ordnungen, sodaß eben nationale Bischofskonferenzen der Ordnung der Menschheit in Völkern entsprechen. Hier paßt sich die Kirche nicht der Welt an, sondern anerkennt die göttliche Ordnung der Völker. 
Wenn nun in einer Kirche ein Großteil der Klerus nicht aus dem eigenen Volke stammt, dann ist das ein kirchliches Problem. So wird der Inkarnation, daß Gott wirklich ein bestimmter Mensch wurde, nicht genüge getan: Wie Jesus ein Mann des jüdischen Volkes war, Gott ein jüdischer Mann wurde, so hat die Kirche als Prolongierung der Inkarnation Gottes sich auch in die Völkerwelt zu inkarnieren, als Deutsche, Englische usw. Kirche. Dazu gehört dann auch, daß die Priester der Kirche Einheimische zu sein haben, Glieder des Volkes, in das sich die Kirche inkarniert. So wie eine Patchworkfamilie nicht der Lehre der Kirche entspricht, so sind Importpriester auch ein Verstoß gegen die göttliche Ordnung. In der Aufbauphase ist es unvermeindlich, daß ausländische Priester die christliche Religion in das noch nicht missionierte Land bringen, aber das kirchliche Ziel muß es sein, daß in Bälde die Priester der Kirche aus dem Missionsland entnommen werden, damit so sich die Kirche auch da inkarnieren  kann. 
(Anbei: Es ist ein Grund der Erfolgsgeshichte der Rusisch-Orthodoxen Kirche, daß ihr die Inkarnation in das russische Fleisch mustergültig gelungen ist,sodaß selbst die lang währende kommunistische Herrschaft sie nicht gefährden konnte.) 
So kann man und muß man in diesem Punkte dem ZK-Vorsitzenden Recht geben: Importpriester sind nicht die Lösung unseres Problemes des fehlenden Priesternachuchses!