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Samstag, 17. Oktober 2026

„Was ist für Sie das drängendste theologische Problem der Gegenwart?

 

„Was ist für Sie das drängendste theologische Problem der Gegenwart? 1

Der Pastoraltheologe Christian Bauer, also Marketingexperte gibt auf diese Frage des linksliberalen Tendenzmagazins „Christ in der Gegenwart“ eine klare und eindeutige Antwort, ganz im Geiste Carl Schmitts, daß die Markierung des Feindes die Aufgabe der Politik und wohl auch der Theologie sei:

„Dass es identitärautoritäre Feinde einer offenen Kirche und Gesellschaft gibt, mit denen man – auf synodalen Wegen und anderswo – nicht nur nicht einfach ,sondern auch einfach nicht reden kann.“

Für einen an M.Foucault Interessierten wie diesem Pastoraltheologen ist das eine irritierende Antwort,wird dieser postmoderne Philosoph doch gerade als der Kritiker jedes Ausgrenzens gefeiert, wobei dessen Homosexualität dann gern besonders betont wird: der selbst so Ausgegrenzte.Aber die Zeiten ändert sich: Habermas „herrschaftsfreier Diskurs“ als auch dieses Anliegen Foucaults sind ad acta gelegt. Die wichtigste Frage lautet nun: „Wer darf nicht mitdiskutieren, wer ist auszugrenzen?“Mit den „Feinden der offenen Gesellschaft“ spielt der Pastoraltheologe auf das Anliegen Poppers an, die Philosophie Platons und Hegels als antipluralistisch und staatsfixiert zu brandmarken im Geiste des Liberalismus.

„nicht reden kann“ meint natürlich: mit wem man nicht reden will! Auf dem „Synodalen Weg“ und in der „synodalen Kirche“ erhält dieser Feind eben ein Auftritts- und Redeverbot.Hatte Foucault noch dargelegt,daß jeder Diskurs ein geregelter und somit ausschließender ist, 2und daß das ein strukturelles Problem jedes Diskurses ist, so bejaht nun dieser Antirechtskämpfer diesen Ausschlußcharakter.

Einfacher gesagt: Wer mit Willi Brandt „mehr Demokratie wagen will“ muß als Machtkirchenpolitiker dafür sorgen, daß nicht die Kritiker seiner Positionen Einfluß gewinnen können. Sie müssen also ausgegrenzt werden.

Was soll nun aber konkret ausgeschlossen werden? Der Kath de Artikel: „Theologe Bauer: Von "irregulären" Lebensformen ist nicht mehr die Rede“3 gibt dazu eine klare Antwort:

„Das wohl wichtigste Ergebnis der Bischofsversammlung ist ein wachsender weltkirchlicher Konsens über Gegenstand und Methode von "Amoris laetitia". Über den Gegenstand: Es geht um Zuhören ("Ascoltare"), Begleiten ("Accompagnare") und Abwägen ("Discernere") – kurz: um einen pastoral sensiblen und nicht mehr doktrinär verurteilenden Ansatz, um eine Verletzungen ernstnehmende und nicht mehr verletzende Sprache. Von sogenannten "irregulären" Lebensformen ist jedenfalls nicht mehr die Rede. Genauso freut mich, dass auch der methodische Paradigmenwechsel des Dokuments nicht mehr infrage steht: Man muss synodal von konkreten Erfahrungen ausgehen, nicht mehr hierarchisch von abstrakten Prinzipien. Mit diesem erfahrungsbasierten Ansatz ist der >pastoral turn< des Zweiten Vatikanischen Konzils nun endlich auch in Rom angekommen.“

Dieser Pastoraltheologe bejubelt so die Emanzipation der Kirche von der dogmatischen Theologie. „Zuhören“,“Begleiten“ und „Abwägen“, dieser Dreischritt soll die Moraltheologie von theologischen Grundsätzen befreien und sie zu einer empiristischen Wissenschaft machen. Nicht mehr von dem was sein soll, wie die klassische Moraltheologie bzw Moralphilosophie vorgeht, sei auszugehen, sondern es sei die Wirklichkeit, so wie sie ist, zu affirmieren. Das Wirkliche wird zum Normativen,gegen David Humes Erkenntnis,daß das ein „naturalistischer Fehlschluß“ ist.

Der diffamierende Sprachgebrauch, das Gerede von hierarischen und abstrakten Prinzipien“ verschleiert hierbei, daß auf jede Moraltheologie faktisch verzichtet werden soll. Die Kirche solle nur noch zur Kenntnis nehmen, wie verschiedenartig die Menschen etwa ihre Sexualität leben um dann diese Pluralität zu bejahen und um auf jedes Bewerten zu verzichten!

Aber nun könnten ja auch Menschen sich da zu Worte melden, die Erfahrungen gemacht haben, die den Normen der Politischen Korrektheit widersprechen, etwa daß ein homosexueller Priester Knaben mißbraucht hat und das ein Opfer davon erzählt und gar die Forderung stellte, daß Homosexuelle nicht zum Priesteramt geweiht werden sollten. Um das zu verhindern, muß sicher gestellt werden, daß solche Meinungen Vertretende erst gar nicht zum „Synodalen Weg“, zur Kirche des Miteinanderredens und Aufeinanderhörens zugelassen werden. Nicht Linksliberale müssen eben ausgegrenzt werden, denn mit denen kann und will man nicht reden!

Ein Ehewitz: „Wenn Du mich heiratest, werde ich Dir jeden Wunsch erfüllen, werde stets auf Dich hören!“ - aber nur unter der Bedingung, daß Du Dir nur das wünscht, was mir gefällt. Die Synodale Kirche hört auf ihre Basis, aber nur, wenn das von ihr Gesagte ihr gefällt, also politisch korrekt linksliberal ist. 

Zusatz:

Das Konzept der Marktwirtschaftskirche, jedem das,was ihm gefällt ist unvereinbar mit dem Kirchenkampf gegen Rechts, nur politisch korrekten Nachfragen nachzugehen. Aus der Sicht der Marktwirtschaftskirche gleicht eine Kirche, die dogmatisch festlegt, was wahr und was unwahr ist, einer Planwirtschaft, wohingegen das Marktwirtschaftskirchenkonzept besagt: Wahr ist, was ein Kunde will, weil er es will.

Eine Skurilität:

Dieser Pastoraltheologe setzt als das Motto seiner Internetsauftrittsseite : "Ohne Theorie keine Revolution". Ob ihn dazu Josef Stalin inspirierte als den Anti-Rechts-Kämpfer schlechthin: 

„Natürlich wird die Theorie gegenstandslos, wenn sie nicht mit der revolutionären Praxis verknüpft wird, genauso wie die Praxis blind wird, wenn sie ihren Weg nicht durch die revolutionäre Theorie beleuchtet.“ — Josef Stalin

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1981673-josef-stalin-naturlich-wird-die-theorie-gegenstandslos-wenn-si/



 

1 Christ in der Gegenwart, 49/2024: Christian Bauer

2Zur Veranschaulichung: Wer Ball spielen will als einen Mannschaftssport, muß immer ein bestimmtes Mannschaftsballspiel erwählen, etwa den Handball, der dann festlegt, wie der Ball zu spielen ist und wie er nicht zu spielen ist- er grenzt so notwendig immer aus:

3 Kath de 16.10. 2026:Theologe Bauer: Von "irregulären" Lebensformen ist nicht mehr die Rede

Donnerstag, 24. April 2025

Eine Kriegserklärung wider die christliche Religion – oder die Modernisierung der Kirche als ein Entkernungsprogramm

 

Eine Kriegserklärung wider die christliche Religion – oder die Modernisierung der Kirche als ein Entkernungsprogramm



In der Flotte der Kanonenbote der Politischen Korrektheit profiliert sich die Internetseite: „Feinschwarz“ mit ihrem konsequenten Konzept einer politisch korrekten Umformung der christlichen Religion und der Kirche. Dabei genüge es eben nicht, die Transformationsagenda des Synodalen Weges umzusetzen, die Substanz der christlichen Religion solle aus ihr entfernt werden, um dann unter der Maskerade der christlichen Religion eine linkshumanitaristische Pseudokirche entstehen zu lassen. Zu diesem Zweck entdeckt nun am 23.4.2025 ein „Feinschwarzartikel“: den „Philosophen“ Herbert Schnädelbach. Sein Fazit seiner Religions- und Kirchenkritik brachte er schon vor 25 Jahren auf den Punkt: „Das Fazit seiner kulturgeschichtlichen Abrechnung: Das Christentum stellt einen Fluch dar, weil es seine „Geburtsfehler“ nicht loswird. Als da wären: die Erbsünde, die Vorstellung vom Sühnetod Christi am Kreuz als einem „blutigen Rechtshandel“, der unselige Missionsauftrag, der fatale Antijudaismus der Kirchen, die gewaltstrotzende Vorstellung vom Ende der Zeiten, nicht zuletzt der Einkauf platonischer Philosophie als intellektuelles Rüstzeug mitsamt leibfeindlichen Folgen.“

Anerkennenswert an dieser Polemik wider die christliche Religion ist nun daß hier tatsächlich die Substanz der christlichen Religion erfaßt wird, daß sie eine Erlösungsreligion ist, daß die Erbsündenlehre die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen expliziert, und daß er sich nicht selbst erlösen kann, daß er deswegen nur durch das Kreuz Christi erlöst werden kann, daß diese Erlösungsreligion den wahren Weg zur Erlösung kennt und den so weltweit verkündet, also mission betreibt. Der Antijudaismus der Kirche meint dann nur, daß die Kirche auch den Juden das Evangelium verkündigt, da auch ein Jude nur durch dieses erlöst werden kann. Daß die Erlösung auch ein Kampf gegen die sich der Erlösung widersetzenden Kräfte ist und darum nicht gewaktfrei ist, das wird im politischen Raum der Französischen Revolution mit ihren Gewaltexzessen zugute gehalten, aber Gottes Revolution wider den Alten Äon müsse hundertprozentig gewaltfrei verlaufen1. Daß dann noch gegen die platonische Philosophie als angeblich leibfeindliche polemisiert,kommt selbstredend bei allen gut an, denen die frei ausgelebte Sexualität das höchste Gut auf Erden ist. Die christliche Erlösungsreligion wird also vermaledeit, weil sie eben eine Erlösungsreligion ist.

Was soll nun an die Stelle der christlichen Erlösungsreligion gestellt werden:

“Menschwerdung bildet als Glaubensmotiv den Ausgangspunkt, jeden Fluch des Christentums zu bearbeiten. Es haftet am Schöpfungsglauben: an der Überzeugung, dass sich auch in einer Welt voller Zerstörung ihr Sinngehalt nicht verliert. Es vermittelt sich in der solidarischen Verpflichtung, den anderen Menschen als Bruder und Schwester wahrzunehmen, weil man in ihnen Gott begegnet. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, gibt Jesus seinen Jünger:innen im Matthäusevangelium mit auf den Weg. Diese Vorstellung leitet Praxis an. Sie verwandelt Gleichgültigkeit, Ablehnung, Isolation – zumindest als Forderung. Es handelt sich um eine schöpferische Glaubensenergie.“

Entkleidet man dies Gerede seines pathetischen Tones, so bleibt nichts übrig als ein Sonntagsredenhumanitarismus. Selbstverständlich wird dabei Jesu Christi große Gerichtspredigt verfälscht, indem aus den Glaubensbrüdern und Glaubensschwestern, die Jesus hier meint, im Geiste der Französischen Revolution eine universalistische.Verbrüderungsphantasie wird, eine Idee, die im Freimaurertum ihren geistigen Vater hat2. Der unter dieser Maskerade verhüllte schlichte Humanitarismus wird dann noch religiös dekoriert: Aus der Glaubenswahrheit, daß Gott in einem Menschen sich inkarniert, wird ein Gott, der uns in jedem Menschen, statt in dem einem begegnet. Daraus können dann leicht die Lieblingsthemen des politisch korrekten Denkens deriviert werden, von den Anliegen der LGBTQler über den Kampf gegen Rechts und dem Umweltschutz bis zu jedem neuen Sternchen des mondänen Geredes der Fernsehunterhaltungsquaselrunden. Ein philosophisches Denken auf dem Niveau eines Platons paßt da eben nicht in die leib- und unterleiborientierte Themenagenda der Unterhaltungskultur.



1Es hat sich wohl noch nicht gänzlich in der Universitätstheologie herumgesprochen, daß das Ideal der Gewaltfreiheit ad acta zu legen sei, da es nun gälte, Krieg gegen Rußland, dem Schurkenstaat schlechthin zu führen und dann wohl auch gegen China und gegen den Iran, um nur die wichtigsten Aggressionsobjekte des „Freien Westens“ zu benennen.

2 „Die Gran Logia de España, die Großloge der Freimaurer Spaniens, hat die Botschaft von Papst Franziskus zum ersten „Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit aller Menschen“ am 4. Februar 2021 ausdrücklich gut geheißen.„Geschwisterlichkeit [ist] der neue Horizont der Menschheit“, hat Papst Franziskus in seiner Videobotschaft zum Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit wörtlich gesagt. Mit diesem Zitat beginnt eine Reihe von Twitternachrichten der Spanischen Großloge, in der die Freimaurervereinigung zu dem von der UNO eingeführten Gedenktag Stellung nimmt. Die universale Geschwisterlichkeit aller Menschen gilt als ein Hauptprinzip der Freimaurerei.“ Kath net am 10.2.2021. Für viele Theologen existiert heutzutage kein Unterschied mehr zwische dem Freimaurerkonzept der Geschwisterlichkeit, früher Brüderlickeit genannt und der Verheißung des Reich Gottes.


Dienstag, 18. Februar 2025

Eine Gutmenschorganisation spricht Klartext: Was sie von Toleranz, Pluralität, Diversität usw hält- oder wer ausgegrenzt werden muß!

 

Eine Gutmenschorganisation spricht Klartext: Was sie von Toleranz, Pluralität, Diversität usw hält


Die Täterorganisation ist der „Evangelische Sozialverband“, einer der größten Arbeitgeber im Sozialbereich. Ja, es dürfte man ewarten, daß der Personalmangel und isb das Fehlen von Fachkräften beklagt wird: Wer soll denn all die viele Arbeit leisten? Aber mitnichten: Mit Entlassungen wird gedroht. Die Diakonie „hat ein hartes Vorgehen gegen rechte Mitarbeiter in den eigenen Reihen angekündigt. Er sagte: wer die AfD aus Überzeugung wählt, kann nicht in der Diakonie arbeiten. Diese Leute können sich im Grunde auch nicht mehr zur Kirche zählen, denn das menschenfeindliche Menschenbild der AfD widerspricht dem christlichen Menschenbild.“Am Schluß des Schreibens heißt es noch einmal in aller Deutlichkeit: „Wer sich für die AfD einsetzt, muß gehen.“ („Zuerst“ am 14.2.2025 Evangelischer Sozialverband hetzt: „Wer für die AfD ist, muß gehen!“)

Nun werden bei uns die Wahlen, auch die jetzt anstehende Bundestagswahl noch geheim durchgeführt, die wohlfeile Praxis der DDR, daß die Staatsbürger verpflichtet wurden, in den Wahllokalen anzuzeigen, wem sie ihre Stimmen gaben, ist noch nicht kopiert worde, aber dieser Diakoniepräsident möchte schon wissen, welcher seiner Angestellten an der falschen Stelle sein Kreuz macht, um ihn deswegen zu entlassen! Offenkundig stellt das kurz vor der Bundestagswahl einen Versuch dar, massiv die Wahlentscheidungen der Angestellten der Diakonie zu beeinflussen; Wenn wer im Betrieb mitbekommt, daß wer da falsch gewählt hat und der das dann weiterleitet, früher nannte man das eine Denunziation, dann wird der gefeuert. Es muß dabei die weitere implizite Drohung mitgehört werden, daß wer als ein „Rechter“ gekündigt worden ist, auch sonstwo im Sozialbereich keine Anstellung mehr bekommen wird.

Auch als aus der Kirche exkommuniziert sehen Diakonievertreter jeden Wähler und sonstigen Unterstützer der AfD.

Was wirft man nun der AfD vor? Sie vertrete ein „menschenfeindliches Menschenbild“. Einen Beleg dafür wird nicht vorgelegt, aber es ist wohl davon auszugehen, daß dieser Herren der Diakonie der Meinung sind, daß jede Partei, die nicht dafür eintritt, jeden „Flüchtling“ aufzunehmen und ein unbefristetes Aufenhaltsrecht zukommen lassen will, menschenfeindlich sei. Könnte man nachrechnen, wie viel Geld die Diakonie jährlich vom Staat erhält für ihre Serviceleistungen für von ihr betreute Flüchtlinge, wüßten wir klar, was hier unter der Menschenfeindlichkeit gemeint ist. Eine so großer Sozialverbnd braucht eben viel Geld, um sich am Leben zu erhalten.

Aber es kommt noch ärger: „Wir sind eine bunte Belegschaft, und wir nehmen die Bedenken und Ängste unserer Kolleginnen und Kollegen aus den eigenen Reihen sehr ernst, die sich vor dem Hintergrund der politischen Stimmung bedroht fühlen.“ Wo in Deutschland werden den Diakoniemitarbeiter von : „Deutschland über alles“ rufenden AfDlern oder sonstigen Rechten bedroht? Wenn heute Menschen bedroht und auch ermordet werden aus politischen bzw religiösen Motivationen heraus, dann doch von muslimischen Asylanten! 

Am 18.Februar 2025 berichtet die „Junge Freiheit“: „IS-Terror in Villach: Syrer wollte eigentlich nach Deutschland.Ein 23jähriger Syrer verübt in Villach ein Messerattentat, tötet einen 14jährigen und verletzt vier weitere Menschen schwer.“ Am selben Tag wird von der "Jungen Freiheit" berichtet: „Gut, du wirst nicht schwanger“: 74 jährige von Migranten mißbraucht.Brutaler Überfall in Österreich: Eine 74jährige wurde beim Spazieren von zwei Männern in ein Auto gezwungen und mißbraucht. Nur dank aufmerksamer Zeugen konnten die beiden Migranten geschnappt werden." 

Am 15.2.2025 mußte man in der "Jungen Freiheit" noch lesen; "Zweijährige und ihre Mutter sterben nach Münchner Terroranschlag.Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Nach der Münchner Terrorfahrt sterben eine Mutter und ihre zweijährige Tochter an ihren schweren Verletzungen. Der afghanische Täter galt als „gut integriert“.Apropo: afghanisch:

Sehr menschenfreundlich agiert die Bundesregierung nun, wie die "Junge Freiheit" am 18.2.2025 berichtet:. "Für die Woche nach der Bundestagswahl plant die Bundesregierung wieder zahlreiche Flüge, um Afghanen nach Deutschland zu holen. Die Flugzeuge mit insgesamt rund 3.500 Menschen sollen in Berlin, Leipzig und Hannover landen."

Aber das sind natürlich für einen Gutmenschen nur Einzelfälle und zählte man nun noch so viele Fälle auf: Das beunruhigt einen Gutmenschen nicht, deswegen könne man gern weiter unbegrenzt "Flüchtlinge" aufnehmen. Denn ein Gutmensch sieht nur rechte Gefährder, die Diakoniemitarbeiter bedrohten- aber das ereignet sich nur in den Phantasiewelten dieser Gutmenschen. Gutmenschen fordern eben die Einwanderung von Gutmenschen aus Afghanistan und der ganzen Welt und die Abschiebung von "Nazis"!  Es sei an die beliebte Anti-Rechts-Parole: "AfDler töten, Nazis abschieben" erinnert, eine gerichtlich erlaubte Meinungsäußerung.

Für solche ist es eben eine Selbstverständlichkeit, Menschen allein nach ihrer politischen Gesinnung zu be- und zu verurteilen. Ob sie in der Diakonie gute oder nicht gute Arbeit leisten, ist nicht so relevant, relevant ist aber, wo sie ihr Kreuz machen! Die Ausgrenzung nicht politisch korrekt Denkender ist so das Anliegen der evangelischen Diakonie. Und da dachte man, sie leide an Personalmangel! Von wegen, die Diakonie muß von Unliebsamen „gesäubert“ werden! 

 

Zusatz: Der Gutmenschchriststandpunkt: 

Dem amerikanischen Bischof Erzbischof Jose Horacio Gomez wird die evangelische Diakonie und die katholische Caritas sicher uneingeschränkt zustimmen, da er sagte:  "Menschen werden mit dem natürlichen Recht geboren, auf der Suche nach einem besseren Leben auszuwandern. Die wohlhabenden Nationen sind aufgerufen, großzügig zu sein und sie aufzunehmen." Darum sollten Grenzmauern auch Tore haben." zitiert nach: "Kirche ist uneins bei Abschiebungen aus den USA nach Lateinamerika" Kath de am 18.2.2025. Dieses natürliche Recht würde, wenn es anerkannt werden, jeden Staat zerstören- ist das der Sinn christlicher Ethik?





Freitag, 16. August 2024

Ein ungarischer Kardinal und seine Todsünde wieder die Politische Korrektheit

 

Ein ungarischer Kardinal und seine Todsünde wieder die Politische Korrektheit




Nun weiß natürlich die weltkundiege Kath de Leserschaft, daß Ungarn bzw die Ungarn ein Problemfall Europas sind, mißbrauchen die doch stets ihr Wahlrecht dazu, die völlig inakzeptable Partei des Herrn Orban zu wählen, der nun gar sich für eine diplomatische Lösung des Ukrainekrieges einsetzt und wie ihr Regierungschef so sind eben auch die ungarischen Kardinäle völlig inakzeptabel. Kath de gibt den von ihr als conservativ abqualifizierten ungarischen Kardinal Peter Erdö in dem Artikel (15.8.2024) so wieder:“Schon Papst Pius XI. habe ihren Wert betont Kardinal Erdö: Nationen und Völker sind gottgewollt“ :„Der ungarische Kardinal Peter Erdö hat an die katholische Lehre über den Wert von Nationen und Völkern erinnert. In einem Interview mit dem Portal "Vatican News", das anlässlich des Feiertags Mariä Himmelfahrt verbreitet wurde, sagte der Erzbischof von Esztergom-Budapest, schon Pius XI. habe 1937 in seiner Enzyklika "Mit brennender Sorge" den Wert der Nation genau beschrieben. Demnach "stellen die Nationen als kulturelle Gemeinschaften mit einer eigenen Sprache, einem eigenen Gedenken, eigenen Strukturen und einer eigenen Kultur einen wahren Wert dar".

Schon Pius XI ist ja ein deutliches Warnsignal, berufen sich doch nur noch Traditionalisten und Fundamentalisten auf einen der vorkonziliaren Pius-Päpste.Was da nun dieser Kardinal zum Besten gegeben hat, ist natürlich eine Ungeheuerlichkeit.Völker und Nationen, das sind doch Vokabeln, die nur noch Rechte und Rechtsradicale verwenden. Haben nicht die tapferen deutschen Bischöfe in unmißverständlicher Klarheit in ihrer kämpferischen Stellungnhme gegen die AfD klar gestellt, daß jede Art von Patriotismus eine Sünde sei, daß es die Aufgabe der Kirche sei, die eigene Kultur aufzulösen durch eine tatkräftige Unterstützung des Projektes der Multiethnisierung und Multikultivierung, und daß so auch die Gemeinschaft der Sprache aufzulösen ist durch eine Wiederbelebung des babylonischen Sprachgewirres. Überhaupt klingt denn der Begriff der Sprachgemeinschaft sehr fatal an den der Volksgemeinschaft und das ist ja nun das Verwerflichste vom Verwerflichsten. Die eigene Kultur oder die des Abendlandes verteidigen sowieso nur Rechte und Rechtsradicale. Heinz-Lothar Barth verweist in seinem sehr lesenswerten Buch: „Ist die traditionelle Messe antisemitisch?“ 2007, S.47 auf die „ pauschale Verurteilung des >christliche Abendlandes< als mehr oder weniger prinzipiell Juden mordend“ hin.

Also, dieser ungarische Kardinal heißt gut, was jedem politisch korrekten Christen nur Ausgeburten rechtsradicaler Phantastereien sein können. In der Sache hat dieser Kardinal uneingeschränkt recht, aber gerade deshalb wird er hier der Leserschaft als ein Conservativer, gar einen Pius-Papst Zitierender vorgestellt. Den theologischen Hintergrund dazu bildet ein Verständnis der Gnade Gottes, die alle natürlichen Ordnungen zerstört. Die Gnade sei die Verneinung der Natur. Die Ordnungen der Völker, der völkischen Kultur und Sprache seien eben nur Hervorbringungen des Menschen im Stande der Sünde, sodaß diese Gott nun beseitige durch seine neue Gnadenordnung, in der es keine Geschlechterdifferenzen mehr geben dürfe, keine Völker und somit auch keine Volkskulturen. Alles solle in einer Einerleikultur aufglöst werden, in der die Menschen nur noch Individuen seien sollen ohne irgendeine Teilhabe an einer kollektiven Identität als Mann oder Frau, als Angehöriger eines bestimmten Volkes mit seiner besonderen Eigenkultur.

Einen exquisiten Höhepunkt der Verdammung der Geschlechterdifferenz dokomentiert nun Kath net am 16.8.2024: „Mister, sind Sie schwanger?“ Da heißt es schwarz auf weiß: „London (kath.net / pk) Sind Sie schwanger? Diese Frage wird nun auch britischen Männern vor jedem Röntgen gestellt. Von einer entsprechenden Anordnung des britischen „National Health Service“ (Nationaler Gesundheitsdienst, NHS) berichtet das Portal LifeSiteNews.“

Nur Ewiggestrige glauben halt an 2 Geschlechter, Frau und Mann und daß die sich von ihrer Natur aus unterscheiden, an die Differenzen zwischen den Völkern mit ihrer jeweiligen Eigenkultur und daß diese Differenzen von Gott selbst gewollte und so auch von ihm erwirkte sind. Modernistisch Gesonnenen sind das alles aber nur zu überwindende Hindernisse zur Erschaffung der einen globalistischen Einheitswelt, in der alle Differenzen in dem Grau in Grau des Allesgleiches versinken. Einen Antipol dazu bildet nun die ungarische Regierung und ein so conservativer Kardinal. 

So verblüfft es dann auch nicht daß nun darüber diskutiert wird: "Kann Ungarn aus der EU geworfen werden?"  Ntv am 10.11.2023. Aus der Sicht des "Freien Westens" ist eben die Integration in die Wertewelt des Westens hier noch nicht gelungen. 

 





































Mittwoch, 14. August 2024

Über die Vernutzung Heiliger, des Maximilian Kolbe und der Teresia Benedicta vom Kreuz

 

Über die Vernutzung Heiliger, des Maximilian Kolbe und der Teresia Benedicta vom Kreuz


Nichts ist so heilig, auch kein Heiliger, als daß er nicht für den heutigen politischen Kreuzzug gegen Rechts instrumentalisiert werden könnte. Mustergültig praktiziert dies der Standpunktkommentar „Gedenken an Maximilian Kolbe und Edith Stein auch heute aktuell“ vom 14.8.2024: „Innerhalb weniger Tage erinnert die katholische Kirche an die Heiligen Maximilian Kolbe und Edith Stein. Angesichts extremer und menschenfeindlicher Tendenzen sei das Gedenken an sie heute wichtiger denn je, kommentiert Agathe Lukassek.“

Die hl. Edith Stein gibt es gar nicht, den sie ist zum katholischen Glauben konvertiert in einen Orden eingetreten und erhielt hier den Namen, der nun der ihrige geworden ist: Teresia Benedicta vom Kreuz. Als diese ist sie heilig gesprochen worden. Der neue Name bedeutet für eine Nonne wie für einen Mönch, daß das alte adamitische Leben hinter sich gelassen wird, um als eine neues Geschöpf in Christo zu leben. Was würde man den davon halten, wenn eine Frau heiratet, ihren Mädchennamen aufgibt, um den ihres Mannes anzunehmen, und wenn nun ihre Freundin sie weiterhin nur mit ihrem abgelegten Mädchennahmen benennen würden? Mißachteten sie so nicht ihre Ehechließung, vielleicht weil sie diese Ehe für eine Mesalliance halten?

Warum wird ihre Konversion und ihr Entschluß, als eine Nonne Christi, als seine Braut Christi zu leben, nicht respektiert und sie weiterhin bei ihrem jüdischen Namen genannt? Die Antwort ist simple: Weil sie zu einer jüdischen Märtyrerin des Nationalsozialismus stilisiert werden soll, um sie so dann für den Kampf gegen Rechts zu instrumentalisieren. So wird auch gern geschrieben, sie sei vergast worden, obschon es keine zuverlässigen Erkenntnisse über das Wie ihres Sterbens in einem Konzentrationslager gibt. Der ihr gewidmete Lexikonartikel von Wikipedia formuliert deshalb in dieser Causa zurückhaltend, aber ist damit wohl eine Ausnahme.

Aber es kommt noch schlimmer. In dem Kath de Artikel vom 9.8.2017:"Sie ist für Deutschland gestorben" steht tatsächlich geschrieben:“Es gibt einen Ausspruch von Edith Stein, der ihre tiefste Absicht zeigt. Bei ihrem Abtransport soll sie zu ihrer leiblichen Schwester Rosa gesagt haben: "Komm, wir gehen für unser Volk." Welches Volk meinte sie, das jüdische oder auch das deutsche? Beides passt zu ihr, denn der Gedanke der Stellvertretung prägte ihr ganzes Leben. Das kann man in ihrem geistlichen Testament vom Juni 1939 nachlesen. Damals wusste Edith Stein noch nichts von ihrem grausamen Tod in Auschwitz. Sie schreibt in diesem Testament ausdrücklich, sie wolle ihr Leben als Sühne unter anderem für Deutschland hingeben, und bietet ihr Leben stellvertretend für den Frieden an. So ist Edith Stein auch für Deutschland gestorben, worüber erstaunlicherweise nichts gesprochen wird.“ So sagt es  die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz.

Warum darüber nicht gesprochen wird, ist jedem im politischen Diskurs sich Auskennenden völlig klar: Die Motivation: „für Deutschland“ ist einfach völlig inakzeptabel, denn „für Deutschland“ sind nur Rechtsstehende und darum ist bei uns ja die Parole: „Alles für Deutschland“ strafbar. „Deutschland verrecke!“ ist dagegen politisch korrekt. Daß diese Heilige nun gar ihren Tod als ein Sühnopfer verstand, ist dann für den heutigen theologischen Diskurs völlig inakzeptabel und paßt einfach auch nicht zu der Vorstellung, sie sei ein Opfer der nationalsozialistischen Willkürherrschaft, impliziert die Sühnopfervorstellung doch, daß der Geopferte ein sich opfern Wollender gewesen sei. Aber all das interssiert nicht, es interessiert diese Heilige nur noch als ein Propagandamittel gegen Rechts.

Was wird denn nun unter extrem menschenfeindlichen Tendenzen unserer Zeit verstanden? Etwa die circa 100.000 getöteten Kinder pro Jahr, in 10 Jahren 1 Millionen Abgetriebene- nein natürlich nicht, auch nicht die vielen Opfer der Ausländerkriminalität, denn die gibt es für politisch Korrekte gar nicht, sondern wenn 600 Rechtsradicale eine Gegenkundgebung zur Homosexdemonstration CSD veranstalten! Daß die praktizierte Homosexualität laut dem Katechismus der Katholischen Kirche eine Sünde ist und somit auch die öffentliche Propagierung der Homosexualität, vergißt dieser Kath de Kommentar, politisch immer hundertprozentig korrekt selbstverständlich.

Nun zu dem hl. Maximilian Kolbe: Von ihm wird geschrieben, daß er freiwillig sein Leben geopfert habe, um das eines Mitgefangenen zu retten. Laut dem heutigen gültigen Katechismus der Kirche ist das ein Fall eines Selbstmordes: „Tötet mich und verschon den Anderen“ ist in Hinsicht auf die so Aufgeforderten eine Tötung auf Verlangen, in Hinsicht auf den so Fordernden ein Freitod. Wenn jemand sagt: „Erschieße mich, denn ich kann mir selbst das Leben nicht mehr nehmen ob meiner schweren Erkrankung, zweifelt niemand daran, daß dies ein Suizid ist. Für den Suizid gilt nun, daß diese Handlung ein malum in se ist, sodaß ein noch zu guter Zweck diese Handlung nicht rechtfertigen kann, auch nicht der, einem anderen Menschen damit das Leben zu retten. So rigoristisch urteilt der Katechismus. Das hat zur Konsequenz, daß Herr Kolbe niemals hätte heilig gesprochen werden dürfen! Aber er wurde es. Das zeitigt nun diese Abstrusität: Einerseits will die Kirche an der Verurteilung des Freitodes als schwere Sünde festhalten und anderersits will sie Maximilian Kolbe als einen Helden des antifaschistischen Kampfes, als ihren Heiligen, der beweisen soll, wie sehr die Kirche gegen Hitler war.

Daß dieser Heilige dann auch noch in dem Freimaurertum die größte Gefahr für die Katholische Kirche erkannt hatte und gegen die Logen kämpfen wollte, paßt nun auch nicht zum Heiligsein modernen Verständnisses, denn die einzig Bösen sind nun mal die „Nazis“ und da die gegen das Logenwesen vorgingen, müssen das dann ja gute Menschen sein, gegen die man nicht sein darf.

Aber so genau nimmt man das alles nicht: Wir leben in Wahlkampfzeiten, Rot-Grün schneidet bei allen Wahlprognosen nicht gut ab, sodaß jetzt die Kirche der Rot-Grünen-Regierung jetzt zur Hilfe eilt, indem sie gegen die Oppositionspartei, die AfD in den Ring steigt. Dazu sind dann auch diese zwei Heilige zu instrumentalisieren und alle Oppositionellen aus der Kirche herauszudrängen. Das Zentrum des Glaubens ist eben nicht mehr die Eucharistie sondern die Rot-Grünen- Bejubelungskirchentage! Diese Ersetzung der Religion durch die Politisierung der Kirche ist auch das Eingeständnis, mit der christlichen Religion die Bürger nicht mehr zu erreichen.














Sonntag, 30. Juni 2024

Der allsonntägliche Kampf gegen den Katholischen Glauben - ein gediegenes Anschauungsbeispiel

 

Der allsonntägliche Kampf gegen den Katholischen Glauben - ein gediegenes Anschauungsbeispiel


Nicht nur auf den Gipfeln des Synodalen Weges, nicht nur auf dem Hochplateu des Laien-ZKs und der ihm sich subordinierenden Bischofskonferenz wird gegen den Katholischen Glauben angekämpft sondern nicht minder in der Tieflage der Sonntagspredigt. Der Predigttext zum Sonntag, die Heilung der blutflüssigen Frau ist ja schon ein Ärgernis sondergleichen für jeden liberalen Prediger: ein Heilungswunder und dann noch gar ein so obskurantes, daß eine kranke Frau das Gewand Jesu anfaßt und dadurch geheilt wird, weil sie glaubt, so geheilt zu werden.

Schauen wir nun dem Prediger zu bei seinem Kampf wider dies Evangelium!


Der erste Schritt: Aus der blutflüssigen Frau wird eine von der Gesellschaft Ausgegrenzte! Ihre Krankheit würde in der damaligen Zeit als eine Verfluchung durh Gott mißverstanden und so meide jeder den Kontakt mit ihr. Daß in dem Text keinerlei Indiz für eine solche Ausgrenzung erkennbar ist, wird einfach ignoriert. Noch sinnwidriger wäre es aber, wenn diese Frau, glaubte sie wirklich, mit dieser Krankheit von Gott bestraft zu sein, Ärzte konsultierte, um geheilt zu werden, wie es im Evangelium heißt, denn von einer Verfluchung durch Gott kann kein Arzt, sondern wenn dann nur ein Priester sie befreien, etwa durch das Darbringen von Sühnopfern.


Der zweite Schritt: Die kranke Frau wird gelobt, daß sie ihre Ausgrenzung überwand, in dem sie Jesus berührte, denn das durfte sie als eine Unreine nicht.


Dritter Schritt: Die Frau sagte Jesus die ganze Wahrheit: Das hieße, daß sie ihm ihr Leiden an ihrem Ausgegrenztwerden erzählte.


Vierter Schritt: Jesus reintegrierte die Ausgeschossene in die Gesellschaft.


Als Reste blieben dann noch übrig Jesu Antwort: „Dein Glaube hat Dich gerettet“, womit Jesus den Glauben meinte: Wenn ich sein Gewand berühre, werde ich dadurch geheilt. Daraus wurde: Sie glaubte, daß es trotz allen Elendes für sie auch ein gutes Ende nehmen werde. Die eigentliche Heilung rückte dann in den Hintergrund, da im Zentrum nun die Aussage stand: Jesus reintegriert eine unrechtens Ausgegrenzte in die Gesellschaft. Der Glaube ist dann nur noch die Hoffnung der Ausgegrenzten, doch wieder in die Gesellschaft aufgenommen zu werden! Sind also erst alle Reste des Textes, die nicht in die liberale Theologie hineinpassen, entsorgt, bleibt nur noch die Fade Erzählung der Reintegration einer Ausgegrenzten übrig mit der Doppelbotschaft, Ausgegrenzte zu reintegrieren und als Hoffnung für Ausgegrenzte, reintegriert zu werden!


Dabei ist dies Evangelium ein wunderbarer Text, der die Wahrheit der Katholischen Religion fundiert,daß Reliquien heilsam sind, wenn sie gläubig verwendet werden. Zwei Momente sind dabei zu unterscheiden: Die Reliquie, hier das Gewand, das, um es bildlich zu sagen „aufgeladen“ ist mit Jesu Heilskraft und der Glaube,daß dieses Gewand Heil vermitteln kann, wenn es gläubig berührt wird.Nicht darf nun diese Zweipoligkeit objektivistisch aufgelöst werden, als wenn allein das Objekt, das Gewand Jesu, die Reliquie das Heil vermittelte unabhängig von der Disposition des das Objekt Berührenden oder subjektivistisch, als wenn allein der Glaube, unabhängig vom Berühren der Reliquie schon das Heil bewirke.

Aber das ist nun mal die Substanz der Lehre von der Wirksamkeit der Sakramentalien, denen die Theorie der Wirksamkeit der Reliquien subordiniert ist, also ein einziges Greuel für jeden liberalen Theologen.


1.Zusatz:

Was vielleiicht beim ersten Lesen nicht gleich auffällt: Gott spielte in dieser Predigt überhaupt keine Rolle und Jesus Christus ist reduziert auf einen Repräsentanten eines Sozialintegrationsprogrammes. 

2.Zusatz:

Selbstredend gibt es auch rechtens Ausgegrenzte! Man lese dazu einmal die Jubelberichte auf Kath de über die Katholiken, die gegen die Abhaltung des AfD-Parteitages in Essen protestierten : AfDler und alle sonstigen politisch Inkorrekten sind natürlich aus der Gesellschaft und aus der Kirche auszugrenzen! Heutzutage hätte Jesus, bevor er die Frau heilte, sie nach ihrem Parteiausweis und ihrer politischen Gesinnung befragen müssen.




Samstag, 22. Juni 2024

„Keine Mission- Bildung statt Bekehrung“: Wie die KHG und ESG Tübingen vereint mit Linken den Kampf führen gegen den christlichen Glauben an der Universität!

 

„Keine Mission- Bildung statt Bekehrung“: Wie die KHG und ESG Tübingen vereint mit Linken den Kampf führen gegen den christlichen Glauben an der Universität!



Unglaublich ereignete sich in der Tübinger Universität: Es fand in ihr eine christliche Vortragsreihe „dreier christlicher studentischer Gruppierungen: Campus Connect, Hochschul-SMD und dem Verein des Albrecht-Bengel-Hauses“ statt. (Internetseite CNA am 12.6.2024) Eine der Referentin war Frau Highholder „eine 26-jährige deutsche Ärztin, Moderatorin, You Tuberin und christliche Buchautorin, die sich unter anderem für das Recht auf Leben einsetzt. Von 2018 bis 2020 betrieb sie als erste YouTube-Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) den YouTube-Kanal „Jana glaubt“.

Linke Studentenorgansiationen protestierten und führten eine Gegenveranstaltung durch unter dem Motto:„Keine Missionierung auf unserem Campus! Bildung statt Bekehrung!“ Auf der Internetseite: „kupferblau -das campusmagazin“ war zu dieser Causa am 16,6.2024 zu lesen: „Den StuRa beschäftigte in seiner jüngsten Sitzung besonders ein Antrag der FSVV. Diese forderte vom StuRa ein kritisches Statement zu den Hochschultagen und bezeichnete die christliche Veranstaltungsreihe als „klar missionarisch”.

Die FSVV forderte in ihrem Antrag: „Keine Missionierung auf unserem Campus! Bildung statt Bekehrung!“ Dieser richtete sich gegen die noch bis Dienstag laufenden Hochschultage – eine Veranstaltungsreihe dreier christlicher studentischer Gruppierungen: Campus Connect, Hochschul-SMD und dem Verein des Albrecht-Bengel-Hauses. Die Kritik: Das Event stütze sich auf unwissenschaftliche Inhalte, betreibe Missionierung und biete keinen wissenschaftlich-kritischen Diskursraum,“ . (Zitiert nach: Studierendenrat bezieht Stellung zu christlichen Hochschultagen – StuRa-Inside vom 10. Juni 2024)

Das ist erfrischend eindeutig: Christliche Vorträge dürfen an einer Universität nicht stattfinden, da sie unwissenshaftlich seien, sie kein Bestandteil des wissenschaftlich-kritischen Diskurses seien und der gravierendste Vorwurf: Hier würde Mission betrieben.

Die KHG und die ESG unterstützen nun diese Kampagne gegen diese christliche Hochschulvortragsreihe! „In der gemeinsamen Erklärung von KHG und ESG äußern beide Gruppen ihre Besorgnis darüber, wie „bei den sogenannten Hochschultagen unter dem Banner von Christ:innentum und Glaube Referent:innen eine Bühne geboten wird, die wiederholt antipluralistische, fundamentalistische, queerfeindliche und antifeministische Botschaften verbreiten.“

Einfacher formuliert: Die Hochschulvortragsreihe entspricht nicht den Normen der Politischen Korrektheit. Daß die dann gar missionarisch sei, ist selbstredend völlig inakzeptabel. Diese zwei christlichen Hochschulgruppen offenbaren dann auch noch, was sie unter dem christlichen Glauben verstehen:

„KHG und ESG verstünden den „christlichen Glauben als stetiges Hinterfragen, eine Pluralität von Haltungen und Meinungen“. Die „fundamentalistisch-christliche[n] Kreise“ wie die Veranstalter der Hochschultage würden als „Brückenbauer:innen für rechts konservative bis rechtsextremistische Positionen“ fungieren.“ ((CNA vom 12.6.2024) KHG= Katholische Hochschulgemende,ESG= Evangelische Hochschulgemeinde.

Bezeichnend ist hier die völlige Inhaltslosigkeit, es ginge nur um die Pluralität von „Meinungen und Haltungen“. Aber diese bejahte Pluralität verlange nun den Ausschluß aller den Pluralismusbefürwortern unangenehmen Positionen.Um des Pluralismus willen sei so alles Rechte, Conservative und Fundamentalistische auszuschließen.Bloß eine Nähe zu diesen verfemten Positionen müsse gar schon zum Ausschluß aus der Diskursgemeinschaft führen. Die Mission ist so a priori schon etwas Verwerfliches und der christliche Glaube etwas Unwissenschaftliches. Er sei zu ersetzen durch eine Pluralität von Meinungen und Haltungen im Rahmen der Vorgaben der Politischen Korrektheit. Der christliche Glaube hat in der Universität eben nichts zu suchen außer als ein Objekt linker Kritik!



Es bedarf keiner hellseherischen Begabung, um voraussehen zu können, daß eine muslimische Vortragsreihe keinen Protest der KHG und ESG hervorgerufen hätte, denn das wäre ja praktizierter Rassismus! Nur für die christliche Religion ist kein Platz an der Universität! So kämpft ganz ökumenisch geeint die KHG und die ESG gegen Jesus Christus selbst im Bunde mit den Feinden des christlichen Glaubens! 

Und so stellt sich die KHG auf ihrer Internetseite dar: "Wir möchten Offenheit, Vielfalt und Miteinander leben - aus dem christlichen Verständnis heraus, dass Gott* in jedem Menschen zu finden ist, unabhängig von kultureller, religiöser oder sexueller Identität. Das soll unser Zusammen und die Atmosphäre prägen." Daß Gott in jedem Menschen zu finden sei, ist eine pan(en?)theistische Verfälschung des christlichen Glaubens, daß Gott in Einem Menschen  Ein Mensch geworden ist.  Außerdem werden in der KHG alle Nichtpolitischkorrekten nicht akzeptiert! Wie man es mit dem christlichen Glauben hält, wird so völlig vergleichgültigt, Hauptsache man ist politisch korrekt.





Freitag, 7. Juni 2024

„Komm und sing mit mir ein Lied gegen Dogmen und Glaubenssätze“ Lehrte Jesus nicht? Ein Zusatz

 

„Komm und sing mit mir ein Lied gegen Dogmen und Glaubenssätze“



Wer nun meint, daß hier ein Kirchenfeind, vielleicht gar ein bekennender Antichrist zum Kampf gegen die Kirche aufruft und dabei mit Mitteln der Kunst diesen Angriff führen will, befindet sich in einem kolossalem Irrtum! Nein, auf „Facebook“ postete das das Bistum Dresden-Meißen als einen Wunsch für den Erfurter Katholikentag. (Kath net am 6.6.2024) Wenn doch auf den nächsten Katholikentagen Haßgesänge wider die „Dogmen und Glaubenssätze“ der Kirche erklingen würden.

Aber Ewigestrige protestierten gegen diesen Wunsch. Der Pressesprecher des Bistumes krönte nun so diese Polemik wider die Katholische Kirche:

„Die kritische Berichterstattung sei ein guter Beleg dafür, „dass noch viele Lieder gegen Vorurteile und Mauern im Kopf nötig sind“, war der einzige Satz, den der Pressesprecher des Bistums Dresden-Meißen diesem Medium mitteilte.“

Kath net hatte nachgefragt, was es auf sich habe mit diesem Liederwunsch. Laut dem Presssprecher dieses Bistumes sind die „Dogmen und Glaubenssätze“ der Kirche nichts anderes als „Vorurteile“ und „Mauern im Kopf“. Es darf wohl gemutmaßt werden,daß der Pressesprecher bewußt von „Mauern“ sprach,um assoziativ an den Fall der Mauer 1989 zu erinnern, als die DDR-Bürger durch den Fall der Mauer die Freiheit erlangten.So sollten nun wohl auch die „Dogmen“ der Kirche fallen um der Freiheit der Katholiken willen. Klarer und eindeutiger kann man sich nicht als einen Feind der Katholischen Kirche positionieren. Aber dieser dezidierte Kirchenfeind ist der Pressesprecher des Bistumes Dresden-Meißen.

Daß die Kirche in der Welt seiend aber nicht aus ihr von der Welt gehaßt werden wird, daß hat Jesus Christus von Anfang an seiner Kirche nicht verschwiegen, daß aber nun gar ein offiziell Angestellter der Kirche so offen die Kirche Jesu Christi bekämpft und dafür dann noch dafür sich von ihr bezahlen lassen, das ist schon heftig. Daß man das Amt des Pressesprechers zum Kampf gegen den eigenen Arbeitgeber nutzt, ist schon dreist, aber dann noch die von Jesus Christus gegründete und regierte Kirche so zu diffamieren, zeigt aufs Eindrücklichste, wie weit der Rauch des Satans schon in der Kirche vorgedrungen ist.

Zu dem Rot-Grünen Jubelkatholikentag paßt aber dieser Kampf wider die Kirche, umgarnt dieser Kirchentag doch zwei politische Parteien, die von ihrer Tradition her antikirchlich ausgerichtet sind. Daß die Kirche nun leidenschaftlich gegen Rechts kämpft und uneingeschränkt den Kriegskurs der Nato unter der Führung der USA gegen Rußland unterstützt, führt ja nicht dazu, daß man nun Sympathien für die christliche Religion entwickelte. Reduzierte die Kirche sich auf die Verkündigung der Dogmen der Politischen Korrektheit, des Kampfes gegen Rechts, gegen Rassismus und für Multikulti und der Liebe zum Homosex könnte man sich wohl mit der Kirche anfreunden, aber solange es da noch diese Dogmen der Kirche als verbindlich erklärte Wahrheiten gibt, bleibt die Liebe zur Kirche doch unterkühlt, auch wenn der Linken-Politiker Ramelow schon einen herzlichen Ton der Kirche gegenüber anschlug ob des heroischen antifaschistischen Kampfbeitrages der Kirche, wie es früher in der Antirechtspartei SED gehießen hatte.

Nun könnte man sich aber die Frage stellen, wo denn noch in der Kirche die Dogmen als verbindliche Wahrheiten vertreten werden. In den Universitäten oder im Religionsunterricht sicher nicht, in der Kirche dann noch etwa in den Predigten oder in der Erstkommunion und Firmvorbereitung- wohl auch nicht!

Kämpft hier dies Bistum gegen eine Kirche, die es in Deutschland überhaupt noch existiert und wenn noch, dann liquidiert der Synodale Irrweg die letzten Reste davon jetzt.

Ach ja, der Eintrag:„Komm und sing mit mir ein Lied gegen Dogmen und Glaubenssätze“ ist inzwischen gelöscht worden: Verkündete er zu offenherzig das Anliegen der Kirchenreformer, die Kirche völlig zu entsubstantialisieren,um sie ganz mit den Dogmen des Zeitgeistes zu erfüllen?Die Parole,schafft die Dogmen ab, dient ja nur dazu, die alten zu negieren, um neue auf den Thron zu heben.

Zusatz: Jesus war Lehrer, er lehrte seine Schüler (Jünger) und deshalb überliefert die Kirche Lehren und zu Dogmen verdichtete Lehren. Die Verdrängung seiner Lehrtätigkeit bildet den Anfang der Verurteilung aller Dogmen und Lehren der Kirche, es ginge doch nur um ein Begegnen mit ihm. 

































































Sonntag, 2. Juni 2024

Die Heerschau des „Katholikentages“- Rot-Güne Politiker inspirierten ihre Hilfstruppen

 

Die Heerschau des „Katholikentages“- Rot-Güne Politiker inspirierten ihre Hilfstruppen

„Doch Kirchen- und Katholikentage haben ebenso traditionell eine politische Schlagseite: Sozialdemokraten, Grüne und auch Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) waren auf vielen Podien zu Gast. Dass die rechtspopulistische AfD nicht zu den Christentreffen zugelassen wird, ist mittlerweile unumstritten – doch auch die Auftritte von CDU-Funktionären waren in Erfurt spärlich.“ „der Bundesvorsitzende der CDU, Friedrich Merz, nahm nur an einem Gottesdienst teil und hielt bei einem Empfang der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung eine Rede.“ So meldete es die „Rheinische Post am 30.5.2024: „Deutscher Katholikentag in Erfurt eröffnet.“

Es sind halt Wahlzeiten und ein Katholikentag bietet da eine optimale Auftrittsmöglichkeit für Grünen- SPD- und Linkenpolitikern vor ihren Jubelanhängern. Der „SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert lobt das klare Nein der katholischen Bischöfe zur AfD und hofft, dass andere dem Beispiel folgen. Das im Februar veröffentlichte Positionspapier der Bischofskonferenz sei eine "absolut gute und auch notwendige Wortmeldung", sagte Kühnert der KNA. "Das würde ich mir - von den Schützenvereinen bis von mir aus zu den Landfrauen – auch noch viel stärker wünschen." So enthusiasmiert berichtet Kath de am 1.6.2024 über dies Kirchenlob des Generalsekretärs der SPD in dem Artikel: „Viele Appelle gegen Spaltung der Gesellschaft“.

Die Artikelüberschrift beweist das hohe Humorpotential von Kath de. Da ruft der Generalsekretär zur totalen Ausgrenzung Oppositioneller auf und man spricht von einem Appell gegen die „Spaltung der Gesellschaft“. Selbst die so politisch korrekten C-Parteien fanden keine Gnade vor den Gestaltern dieses Kirchentages: nur Rote und Grüne sind da willkommen, aber im Zentrum stand der Feind namens AfD.

„Militärbischof Overbeck: Ja zu deutschen Waffen gegen Ziele in Russland.Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck unterstützt den Kurs der Bundesregierung, der Ukraine zur Verteidigung der Region Charkiw den Einsatz deutscher Waffen gegen Ziele auch auf russischem Gebiet zu erlauben. "Das ist deswegen richtig, weil sie es mit einem Gegner zu tun haben, ähnlich wie es bei Hitler gewesen ist, den sie nicht einschätzen können und der mehr als aggressiv ist und mit allen Mitteln seine Ziele erreichen will", sagte Overbeck am Samstag beim Katholikentag in Erfurt.“ Zitiert nach Kath de vom 1.6. Söding: „Wollen auf "neue Art" katholisch sein mit Papst und Bischöfen.“ So kann man auch den Willen zur Entkatholisierung der Kirche umschreiben,


Aber der Katholikentag kennt noch einen weiteren Feind, den es zu bekämpfen gilt, der Wiedergeburt Hitlers in Putin. War einst der Katholikentag die erste Adresse für jeden Friedensbewegten, und protestierte der Katholikentag noch gegen die Aufrüstungspolitik einer sozialdemokratisch geführten Regierung, so nimmt man jetzt das sozialdemokratische nicht nur das Lob entgegen, auftragsgemäß gegen Rechts zu kämpfen, sondern reiht sich auch ein in das große Heer der Bellizisten, ganz dem Vorbild der „Grünen“ folgend, das Schlachtfeld für den besten Ort der Friedenspolitik anzusehen.

Zu diesem klaren Feindbild gehört es dann auch, daß zu diesem Kirchentag trotz seiner ökumenischen Ausrichtung kein Repräsentant der Russisch-Orthodoxen Kirche eingeladen wurde, die ist ja jetzt zur Feindkirche geworden, aber eine bekopftuchte Muslimin. Kath net publizierte dazu ein aussagekräftiges Bild als eine Illustration ihres Artikels: „Deutscher Katholikentag ODER 'Die Ökumene der Einfallslosigkeit funktioniert!'“ am 30.6.2024. Die Muslimin trug nun demonstrativ ein sog.Palästinensertuch als ein Solidaritätszeichen mit dem Kampf des palästinensischen Volkes gegen den Staat Israel! Zeitgleich wurde in Deutschland ein bekannter Islamkritker von einem afghanischen Asylanten niedergestochen und schwer verletzt, aber der gilt ja als rechts, sodaß dieser „Vorfall“ mit keinem Worte erwähnt wurde auf dem Katholikentag: Man kennt eben nur die AfD und Rußland als Feind.

Siehe dazu den „Junge Freiheit“ Bericht vom 1.6.2024: „Sechs Verletzte Attentat in Mannheim – So geht es den Verletzten.Mehrfach sticht ein afghanischer Attentäter bei einem Anschlag auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger einem Polizisten in Hals und Kopf. Nun wurde der Beamte in ein künstliches Koma versetzt."

Der Kirchentag war so eine durch und durch gut inszenierte Rot-Grüne Wahlkampfveranstaltung, in der das Kirchenvolk auf seinen Kampf gegen Rechts und Rußland eingeschworen wurde.Selbst die C-Parteien wollte man nicht, wie ja auch die CSU Jahr für Jahr trotz aller Anbiederungsversuche von der alljährlichen Homosexparade in München ausgeschlossen wird.

In orientierungslosen Zeiten präsentiert so dieser Kirchentag ein klares Feindbild, den Feind,mit dem man nicht spricht und der überall auszuschließen ist, wie es der Generalsekretär der SPD so wegweisend formulierte.Gerüchteweise soll auch Religiöses oder gar Katholisches im Beiprogramm dieser Rot-Grünen Wahlkampfveranstaltung stattgefunden haben, aber das hatte wohl rein dekorativen Charakter.


Die „Freie Welt“ berichtete nun am 31.6.2024: „Erfurt ist ein Zeugnis des kirchlichen Zerfalls. Katholikentag in Erfurt ebensoviele Teilnehmer wie Traditionelle Wallfahrt.Traditionelle Pilgerfahrt in Frankreich hat so viele Teilnehmer, wie der institutionelle Katholikentag in Deutschland.“ Aber die da wallfahrenden gläubigen Katholiken hätte der Erfurter Katholikentag nicht bei sich sehen wollen, denn das sind ja nicht Rot-Grün Gesinnte! 

Zusatz: "Wir wollen miteinander leben – nicht gegeneinander!"  das sei die Kernbotschaft des jetzigen Katholikentages, erklärt Kathe de am 2.6.2024, aber verschweigt dabei, daß zuerst alle Mißliebigen, politisch Inkorrekten auszuschließen sind und daß man dann unter sich auch miteinander gewillt ist zu leben. Der Wille zum Ausschließen und Bekämpfens des Feindes bestimmt das Klima nicht nur des Kirchentages, schon auf den Plenaritzungen des Synodalen Irrweges wurden Abweichlern die "Rote Karte" gezeigt.






Donnerstag, 30. Mai 2024

Der „katholische“ Jubelkirchentag- nie war er so schön und lichterfüllt wie jetzt in Erfurt oder die Rot-Grüne-Wahlkampfveranstaltung 2024

 

Der „katholische“ Jubelkirchentag- nie war er so schön und lichterfüllt wie jetzt in Erfurt



Fort mit allem Raisonieren, Bekritteln und aller Besserwisserei, denn dieser Erfurter Kirchentag leuchtete wie ein Leuchtturm uns allen Verirrten heim in den Hafen der Kirche, während die Welt in Flammen steht: „Kriege in der Ukraine und Gaza, der Aufstieg rechtsextremer und populistischer Kräfte in Europa, die Klimakrise ...“- das sind oder waren die Themen des Erfurter Katholikentages 2024, wie Kath de am 30.Mai 2024 in seinem Jubelartikel: „Dieser Katholikentag ist kein Heimspiel"seine Leserschaft informiert!

Aber welch ein beglückendes Ereignis war doch in so dunklen Zeiten dies: „Es klingt nach alter Katholikentags-Herrlichkeit: Bundespräsident, Bundeskanzler und Vizekanzler kommen“. Die hl. Dreifaltigkeit des Bundespräsidenten,des Bundeskanzlers und des Vizekanzlers geehrte sich, diesen Katholikentag aufzusuchen und zu beglücken. Allen Diederich Heßlings (Klaus Mann: Der Untertan) war das sicher der Höhepunkt ihres Lebens und sie begriffen wohl auch den Ernst dieses Kairoses, jetzt die Kreuzesnachfolge zu vollziehen in den in Bälde aufgestellten Wahlurnen, richtig anzukreuzen. „es sind zukunftsweisende Wahlkampfzeiten.“,die das Kirchenvolk zur Pflichterfüllung aufrufen, ihr Kreuz richtig zu machen. Dazu erschien nun reichlich die Repräsentanten der allein wählbaren Parteien, der Spitzenpolitiker der SED- Nachfolgepartei beglückwünschte ausdrücklich das Eintreten der Kirche auf alles „Rechte“!

Aber es kommt noch besser: War das Reich der Guten durch die hl.Dreieinigkeit von dem Bundespräsidenten, dem Bundeskanzler und dem Vizekanzler schon präsent: Was ist das doch für ein Hochfest des Glaubens im Vergleich zu den Fronleichnamsprozessionen Ewiggestriger, die da die vermeintliche Präsenz des Herren der Welt und des Kosmos feiern, so war das Allerbeglückendste doch der Ausschluß des Reiches des Bösen aus dieser Rot-Grünen-Jubelveranstaltung: „die AfD bleibt zu Hause“! Um der Pluralität und Diversität und Buntheit willen,mußte alles politisch Inkorrekte von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Für Klaus Mannische „Untertanen“ wäre ja auch eine Begegnung mit Oppositionellen unzumutbar für ihren Seelenfrieden.

"Unser Gott ist parteiisch", sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Mittwochabend. "Er steht auf der Seite der Gerechten, des Rechts." Jedem Hörer war ad hoc klar, daß damit der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz angesichts der zukunftsweisenden Wahlen klarstellte, daß „unser Gott“ ein Gott der Rot-Grünen-Regierung ist, denn ER steht auf deren Seite,obgleich die „Linke“ und unter Vorbehalt die C-Parteien auch wählbar sind. So viel klare Orientierung ging nun doch aus von dieser Jubelveransaltung der Gutmenschen und das genau dort, wo das Reich der Finsternis sich so erschreckend ausbreitet in den Wahlerfolgen der AfD.

Aber auf diesen Jubeltagen wurde auch der Schulterschluß mit der Regierung in Puncto der Außenpolitik zelebriert. Die Zeiten, in denen die Kirchentage Hochfeste der Friedensbewegung und der Abrüstungsforderungen waren, sind endgültig passe. Eine russische Menschenrechtsaktivistin stimmte ein in das alte und nun wieder reaktivierte Feindbild: der Russe! „Putins diktatorische Herrschaft basiere darauf, dass die Russen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ihre Identität verloren hätten. "Es war vielen Menschen nicht klar, was es bedeutet, ein Demokrat zu sein." Darin sieht die Friedensnobelpreisträgerin auch eine große Gefahr für den Westen. Wenn Menschen das Vertrauen in Institutionen und Medien verlören, spiele das undemokratischen Kräften in die Hände. Die russische Propaganda arbeite mittlerweile daran mit, dieses Vertrauen im Westen zu untergraben.“

Einen zweifachen Kampf führt so diese Menschenrechtsaktivisten: a) unterstützt sie den Natokrieg gegen Rußland als die antidemokratische Macht und b)den Kampf gegen die die Außenpolitik der Regierung kritisierenden Medien, die als „russische Propaganda“ diffamiert werden. „Rußland heute“ ist ja in Europa schon verboten worden, damit uns Untertanen deren Aussendungen nicht verwirren, und es gilt wohl, weitere Falschmeldungen verbreitenden Medien zu verbieten. Kriegszeiten verlangen eben nach einer Zensur, damit die Kriegsbereitschaft nicht unterminiert wird. Zu diesem alten neu aktivierten Feindbild gehört dann auch die Verunglimpfung der Russisch-Orthodoxen Kirche wegen ihrer zu großen Staatsnähe, während der Kirchentag die Erscheinung der hl. Dreifaltigkeit des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers und des Vizekanzlers feiert: Jubelt ihr Heßlinge, denn das ist euer Tag!“ 

Zusatz:

Daß Napoleon posthum der Friedensnbelpreis für seinen Krieg gegen das undemokratische Rußland verliehen werden soll, obwar  er den bedauerlicherweise verlor, ist nur ein Gerücht. Er hätte eben so erfolgreich sein sollen wie England in seinen 2 Menscherechtskriegen gegen den Schurkenstaat: China 1839- 1842 und 1856-1860, da die chinesische Regierung den Freihandel mit Opium in ihrem Lande unterbinden wollte zum Nachteil der englischen Opiumhändler, ihnen so ihre Freiheitsrechte beschneiden wollend.