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Dienstag, 12. Mai 2026

„Identität und Widerstand – Rede aus dem deutschen Elend“

 

„Identität und Widerstand – Rede aus dem deutschen Elend“


So betitelt der Philosoph Bernard Willms eine mehr als bedenkenswerte Betrachtung über unsere Lage im Jahre 2013, die aber an ihrer Aktualität nichts verloren hat.In dem Kapitel: „Die sieben Todsünden gegen die deutsche Identität – und die auf antwortenden sieben Imperative“ heißt es S.18: „Die freiwillige Schuldhaft oder der politische Selbsthaß“:, „Es stellt eine der schwersten Gefährdungen der deutschen Identiät dar, daß der Aufbau eines neuen politischen Selbstbewußtseins auf der kritiklosen Anerkennung der eigenen Schuld beruht.“

Hier herrscht nun ein begriffliche Confusion, so sehr das damit eigentlich Gemeinte zutreffend ist. Es kann keine „Todsünden gegen die deutsche Identität“ geben, denn rdiese Identität besagt nur, daß es das Subjekt des deutschen Volkes gibt, von dem dann vielerlei aussagbar ist, sowohl aktiv als auch passiv, daß es aber dabei aber immer um das eine gleiche Subjekt sich handelt. Wie das sich gleichbleibende Ich die denknotwendige Voraussetzung jedes autobiographischen Schreibens ist, so ist die Identität des deutschen Volkes die Voraussetzung der Erzählung der deutschen Geschichte.

Das „Selbstbewußtsein“ meint hier die Selbstwertschätzung unseres Volkes und gegen die richtet sich die Schuldhaftkultur mit ihrem „Selbsthaß“. Die Aussage über diesen „Selbsthaß“ setzt dabei voraus, daß es das eine Subjekt des deutschen Volkes gibt, von dem nun prädiziert wird, daß es sich ob seiner Schuldkultur selbst verneine.Nach dem ersten Weltkrieg mußte die deutsche Regierung im Diktatfrieden auch die alleinige Schuld am ersten Weltkrieg anerkennen, aber die Historiker widerlegten dann in sorgfältigen Analysen diese einseitige Schuldzuweisung als eine durch die Siegermächte erpreßte. Nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg übernahmen wir kritiklos die Geschichtsschreibung der Sieger, daß allein wir an allem schuld gewesen seien.

Willms qualifiziert diese Geschichtsschreibung als eine „Weiterführung des Krieges mit anderen Mitteln“ (S.19),aber daß wir das den Siegern nicht zum Vorwurf machen können, ist doch ein befremdliches Urteil, setzt es doch einfach voraus, daß es bis jetzt kein Ende des Krieges gegeben habe und so die Siegermächte immer noch im Kriegsmodus gegen uns stünden. Von einer „Verewigung der Schuldgefühle“ schreibt dann der Autor: „So wird sogenannter Antifachismus als kollektiver Selbsthaß identitätsstörend.“ (S.18) Dieser antideutsche Antifaschismus setzt aber gerade die Identität unseres Volkes voraus, daß es eben ein zum Bösen geneigtes ist .Die Ex“biscöfin“ Käßmann brachte das in einer Bibelarbeit auf einen evangelischen Kirchentag auf den Punkt, daß wir Deutschen eben unsere braune Gesinnung an unsere Kinder weitervererbten.

Aber auch in diesem Punkte macht es sich Willms zu leicht. Das Phänomen des Nationalsozialismus kann und wird nämlich verschieden interpretiert. Nur, wenn von einer Willensidentität des deutschen Volkes mit der nationalsozialistischen Regierung ausgegangen wird, daß Hitler, um es zu personalisieren nichts anderes wollte und tat als was das deutsche Volk schon immer wollte, gilt, daß der Antifaschismus antideutsch ausgerichtet zu sein hat. Dann ergibt die Rede von der Hitlerdiktatur keinen Sinn, verstünde man darunter, daß das deutsche Volk von ihm unterdrückt worden sei sondern meint stattdessen, daß der Führer ganz im (Un)Geiste des uns eigenen Macht- und Beherrschungswillen die ganze Welt für Deutschland erobern und dann diktatorisch unterdrücken wollte.

Die marxistische Interpretation, maßgebend im Stalinismus begriff dagegen die nationalsozialistische Herrschaft als eine gegen das eigene deutsche Volk gerichtete , um den Kapitalismus vor einer sozialistischen Revolution zu retten, sozusagen als eine „Notbremse“, ein „Rote Karte“ würdiges Foul. Die amerikanisch- westliche Interpretation sieht den Grund des Nationalsozialismus in unserem deutschen Volkscharakter, die stalinistische in dem um seinen Fortbestand ringenden Kapitalismus.

Deshalb ist nur der Antifaschismus ein antideutscher, der im Sinne der amerikanischen Deutung den Nationalsozialismus interpretiert.So spricht Willms von der „Verewigung des Schuldgefühles“ (S.18) von einem „kollektiven Selbsthaß“. (S.18) Der Musiktitel: „Deutschland verrecke!“ der Band: „Feine Sahne, Fischfilet“ drückt diesen unter Linken verbreiteten Selbsthaß authentisch aus.Im Natiionalsozialismus haben wir Deutschen ja nur ausgelebt, was wir eigentlich immer wollten.

Wenn es noch eine wissenschaftliche Erforschung des Nationalsozialismus an den Universitäten gäbe, wäre es deren Aufgabe, hier über den Mythos der Alleinschuld von unserem Volke aufzuklären. Es ist eben auch für unser Volk fatal, wenn es sich seine eigene Geschichte von den Siegern vorschreiben läßt und dann noch jede Abweichung von dieser Geschichtssicht kriminalisiert.

Dienstag, 27. Mai 2025

Emanzipiert sich die Kirche von der Rede von Schuld,Sünde und Vergebung, da das für den zeitgenössischen Menschen Unzumutbarkeiten sind?

 

Emanzipiert sich die Kirche von der Rede von Schuld,Sünde und Vergebung, da das für den zeitgenössischen Menschen Unzumutbarkeiten sind?


Der Trend, den ganzen theologischen Diskurs über die Sünde des Menschen und des Wies seiner Erlösung aus der Beherrschung durch die Sünde aus der Kirche herauszustreichen. Als Surrogat wird diese Konstruktion bevorzugt: Gott liebe jeden Menschen, so wie er ist, bejahe er ihn und es gälte so nun, daß die private wie die allgemeine öffentliche Lebensgestaltung dem gemäß ausgestaltet wird. Die Sünde als eine Störung der Beziehung zwischen dem Menschen und Gott und dann auch Gottes zu den Menschen kann es in dem Vorstellungsraum, der durch dieses Axiom des Jasagens Gottes zu jedem Menschen konstituiert wird, nicht geben.

Die Kirche passe sich dabei halt nur dem modernen Menschenbild an, in das die Rede von der Sünde keinen Platz mehr habe, auch wenn etwa Dostojewski genau diese Thematik in seinen Romanen immer wieder zur Sprache bringt, aber das ist eben russisch – unmodern. Vielfältige Theorien erweisen uns nun, daß die ganze Vorstellungswelt von Sünde, Schuld und Vergebung nur ein irrationales Gerede sei. Milieutheorien beweisen, daß die Täter nicht schuld an ihren Untaten seien, sondern die Negativeinwirkungen der sozialen Umwelt, Berthold Brecht hätte ja schon genügend bewiesen, daß ein guter Mensch1 in einer schlechten Gesellschaft nicht moralisch gut leben könne, außerdem gelte doch, daß zu erst das Fressen und danach erst die Moral käme.Zudem sei ja die Moral, die bestimmte Handlungen als unmoralisch verurteile, selbst nur historisch kontingent: Was gestern als unmoralisch war, ist es heute nicht mehr und was in der einen Kultur als moralisch gelte, sei im Urteil anderer Kulturen höchst unmoralisch.

Aber stimmt denn dieser Prima facie Eindruck? Ein Phänomen des politischen Diskurses widerstreitet dem vehement: daß der Glaube an die Alleinschuld des deutschen Volkes an dem 2.Weltkrieg geradezu ein Gründungsmythos der Bundesrepublik Deutschlands ist. Aktueller und von nicht so prinzipieller Bedeutung ist der Glaube an die Schuldhaftigkeit des allein durch uns Menschen herbeigeführten Klimawandels,der sich anbahnenden Klimakatastrophe und der ideologischen Rede von dem „Weißen Mann“ als der Quelle alles Bösen in der Welt.Gegenüber dem religiösen Diskurs gibt es in diesen keine Vorstellung einer Vergebbarkeit der Schuld und es wird dabei die Menschheit klar aufgeteilt in die guten und die bösen.

In den dem vorherrschenden Zeitgeist oppositionellen Diskursen wird so von einer „deutschen Schuldkultur“ gesprochen, daß wir Deutschen im Allgemeinen und im Speziellen als Deutsche die Bösen sind, die sich stets ihrer Schuld vor Augen zu führen hätten, einer unvergebbaren. Als die USA Deutschland 1917 den Krieg erklärte, betete man da gegen Deutschland: „Allmächtiger Gott – Unser himmlischer Vater!...Du weißt,o Herr, daß wir in einem Kampf auf Tod und Leben stehen gegen eine der gemeinsten, übelsten,gierigsten,habsüchtigsten,blutdürstigten, sünd-haftesten und sinnlichsten aller Nationen,die jemals das Buch der Geschichte geschändet haben. Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschen genügend Tränen gepreßt hat, um einen neuen Ozean zu füllen,daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf diesem Ozean zu röten, und daß es aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern genügend Schreie und Stöhnen gepreßt hat, um daraus ein neues Gebirge aufzurichten.“2

Erst vor diesem Hintergrund wird es verständlich, daß in linken Kreisen, die sich ganz mit den Anliegen der Kriegsgegner Deutschlandes identifizieren das Lied: „Deutschland verrecke“ von „Feine Sahne, Fischfilet“ so populär ist. Wir Deutschen sind eben die Bösen und das galt schon während des 1.Weltkrieges und diese Demagogie fand sich dann durch den 2.Weltkrieg bestätigt. Die deutsche Schuld, das soll unser Negativcharakter sein, der sich immer wieder in neuen Exzessen manifestiere. Die Schuldkultur zelebriert dann dies Narrativ. Zu diesem Schuldnarrativ gehört nun wesentlich der Glaube an die Alleinschuld Deutschlandes am 2.Weltkrieg.3 So ist es unvorstellbar, daß bei uns jemand Geschichtslehrer oder gar ein Geschichtswissenschaftspofessor werden kann, der nicht an unsere Alleinschuld glaubt. Dabei hat Winston Churchill schon 1934 gesagt: „Deutschland muß wieder besiegt werden, und dieses Mal endgültig.“ 4 1939 fügte er hinzu: „Dieser Krieg ist ein englischer, und das Ziel ist die Vernichtung Deutschlands“. 5

Zu der hier anvisierten endgültigen Vernichtung Deutschlandes gehört so konstitutiv die Etablierung der Schuldkultur, daß wir Deutschen ein an sich böses Volk seien, und daß ein Deutscher nur ein guter Mensch sein könne, wenn er sich zu einem Antideutschtum bekehrt.Nicht etwa in der Privatssphäre, sondern im öffentlichen Diskurs ist dieser Schuldkult fest verankert und gehört zu den Gründungsmythen des westdeutschen Staates. Dieses Schuldnarrativ hat sich nun von dem religiösen Diskurs über die Sünde und über die Vergebbarkeit von Schuld und der Erlösung von ihr emanzipiert, bewahrt aber in einer säkularisierten Form das ganze Gewicht des Vorwurfes, der Anklage der Sünde, nur ist die nun keine vergebbare mehr! Die Kirche übernimmt nun kritiklos dieses Schuldnarrativ als ein Surrogat für ihren eigenen Diskurs über die Sünde und die Erlösung des Menschen von der Sünde.

Die evangelische Ex"bischöfin" Frau Käßmann erklärte so auf einem ev. "Kirchentag", daß wir Deutschen die rechtsradicale Gesinnung vererbten, um den antideutschen Kurs der EKD zu legitimieren! 

Corollarium 

Kardinal Müller: „Bei der Masseneinwanderung geht es nicht darum, Menschen zu helfen, sondern darum, die nationale Identität zu zerstören“, sagte Müller. „Sie sagen, dass nationale Identität Nationalismus ist, der alle Kriege verursacht hat, also sagen sie, dass sie gegen Nationalismus sind, aber in Wirklichkeit sind sie gegen die Nation.“  zitiert nach: David Bergers Internetseite vom 7.12.2023 Hier ist isb an unsere Nation zu denken.


1Berthold Brecht, Der gute Mensch von Sezuan.

2Zitiert nach:: „Antideutsches Gebet im US-Kongreß 1918, in:“Der grosse Wendig. Richigstellungen zur Zeitgeschichte, hrsg von Kosiek und Rose, 2006, S.216.

3 Wie problematisch diese einseitige Schuldzuweisung ist, zeigt die Erklärung Josef Stalins 1939 zu dieser Causa: 1.Nicht Deutschland hat Frankreich und England angegriffen und damit die Verantwortung für den gegenwärtigen Krieg auf sich genommen. 2: Nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten hat Deutschland Frankreich und England Fiedensvorschläge gemacht,und die Sowjetunion hat die Friedensvorschläge Deutschlands unterstützt,weil sie dachte und immer noch denkt, ein rasches Ende des Krieges würde die Lage aller Länder radikal erleichtern.3.Die herrschenden Kreise Frankreichs und Englands haben Deutschlands Friedensvorschläge und die Bemühungen der Sowjetunion nach rascher Beendigung des Kriege in verletzender Weise zurückgewiesen. Das sind die Tatsachen.“ zitiert nach : „Worte zur Kriegsschuldfrage“ in: „Der grosse Wendig“ S.149.

4Zitiert nach: „Worte zur Kriegsschuldfrage“ in: „Der grosse Wendig“ S.149.

5Zitiert wie die vorherige Angabe.

Donnerstag, 16. März 2023

»Deutschland ist nach wie vor ein besetztes Land»

»Deutschland ist nach wie vor ein besetztes Land» „Putin zu den Reaktionen der Ampel auf die Sabotage an den Ostseepipelines“ So äußerte sich der russische Staatspräsident Putin, zitiert nach: „Freie Welt“ vom 15. 3.2023 Weiter führte Putin dazu aus: »Die Sache ist, dass europäische Politiker öffentlich gesagt haben, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nie ein völlig souveräner Staat war«, wird Putin zitiert. »Die Sowjetunion zog nach 1990 ihre Streitkräfte aus einem Teil Deutschlands zurück und beendete das, was einer Besetzung des Landes gleichkam. Aber das war bekanntlich bei den Amerikanern nicht der Fall. Sie besetzen weiterhin Deutschland.« Daß in dem Diskurs über die Sabotage an den Ostseepipelines in den seriösen deutschen Medien jeder Mögliche als Tatverdächtige bezeichnet wird, nur die USA nicht, obzwar, wenn gefragt würde: Wem nützt es?, die USA als Hauptverdächtiger anzusehen ist, müßte erstaunen, wenn man nicht den Verdacht hegt, daß auch unsere Medien nicht völlig souverän sind. Es ist ja eine allseits bekannte Tatsache, daß die Nato gegründet wurde, um die USA reinzuhalten in Europa, die Russen rauszuhalten und Deutschland kleinzuhalten. Diese Kleinhalteintention wurde aber bis 1989 konterkariert durch die Intention der westlichen Siegermächte, Westdeutschland als einen starken Frontstaat gegen den Osten auszubauen, wie es jetzt auch mit der Ukraine versucht worden ist. Dem liegt nun ein besonderes Narrativ des 2.Weltkrieges zugrunde, daß hier die Guten gegen die von ihrer Natur aus zum Bösen neigenden Deutschen Krieg geführt haben und daß dieser nicht mit dem Ende des Weltkrieges als beendet zu betrachten ist. Das Deutsche müsse eben deshalb weiterhin bekämpft und niedergehalten werden. So löschten die Siegermächte Preußen aus der Landkarte Deutschlands, weil ihnen Preußen als die Inkarnation alles bösen Deutschen erscheint. Auch nach dem Zusammenschluß der DDR mit der BRD wagte keine deutsche Regierung, das Bundesland Preußen zu restituieren, obgleich gerade das Preußische zur Substanz unserer Kultur gehört, wie eben auch das Wienerische als notwendiges Korrektiv dazu. Keine Regierung traut sich, die Politik der Siegermächte: Teile und herrsche!, die noch verbleibende Aufspaltung unseres einen Volkes in Österreich und Deutschlands korrigieren zu wollen. Das alles spricht dafür, daß Deutschland kein souveräner Staat ist. Aber nicht das ist schon das Problem, das eigentliche ist, daß alle Regierungsparteien seit 1945 diese unsere Entmündigung bejahten und jetzt noch bejahen. Da darf eben nicht festgestellt werden, daß wohl die USA der Auftraggeber dieser Sabotageaktion gewesen ist. Die Vermoralisierung des Krieges begann mit der Kriegspropaganda des 1.Weltkrieges, als aus einem Krieg, entsprungen aus politischen Interessengegensätzen europäischer Staaten ein Krieg der Guten gegen das böse Deutschland wurde. Seit dem stehen wir sozusagen auf der Anklagebank, nicht erst seit den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, sodaß das Urteil lautet: Dies Volk darf nie wieder souverän werden. Stalin bot uns 1952 die Möglichkeit an, wieder souverän zu werden als ein neutraler Staat, weder dem Osten noch dem Westen subordiniert. Aber die westdeutsche Regierung zog es vor, weiterhin von den USA sich majorisieren zu lassen. Der Staatshistoriker Winkler verklärt diese Subordination Deutschlands unter die westlichen Siegermächte so: „Der lange Weg nach Westen ist eine Darstellung deutscher Geschichte von 1806 bis 1990 in zwei Bänden. Autor des Buches ist der deutsche Historiker Heinrich August Winkler. Das im Jahr 2000 im Verlag C. H. Beck erschienene Werk setzt sich mit der Frage des Deutschen Sonderweges auseinander und schildert den Weg zu einem deutschen Nationalstaat und zur Demokratie in Deutschland.“ Unter dem Begriff des Sonderweges wird das Ringen unseres Volkes nach einer ihm gemäßen Kultur und Politik diffamiert, das aber nun 1990 endgültig sein Ende fand in unserer völligen Verwestlichung. Man darf dabei den Verlust der Souveränität nicht engführend auf den Raum des Politischen betrachten, grundlegender ist doch der Verlust der eigenen Kultur.

Samstag, 9. Mai 2020

Wir wurden befreit? Die Sieger schreiben die Geschichte

»Man kann den 8. Mai nicht zum Glückstag für Deutschland machen. Für die KZ-Insassen ist er ein Tag der Befreiung gewesen. Aber es war auch ein Tag der absoluten Niederlage, ein Tag des Verlustes von großen Teilen Deutschlands und des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeit.« Gauland (Afd) zum 8.Mai, zitiert nach der „Jüdischen Allgemeinen“ vom 6.5.2020.
Nichts verdeutlicht so sehr, wie sehr in Deutschland die Geschichtsschreibung der Siegermächte verinnerlicht ist, wie der allseitige Protest gegen diese Erklärung des AfD-Politikers. Dabei vertrat ursprünglich nur Josef Stalin das Konzept eines „Befreiungskrieges“, daß er Deutschland von der Hitlerdiktatur befreien wolle. Bekannt geworden ist sein Diktum, die Hitlers kommen und gehen, das Deutsche Volk bleibe.Es wurde dann das „Nationalkomitee freies Deutschland gegründet, aus deutschen Kriegsgefangenen bestehend, die per Propagandaflugblätter deutsche Soldaten zum Überlaufen aufforderten.Parallel dazu führte Stalin aber diesen Krieg gegen Deutschland auch als antideutschen Krieg, als den großen Vaterländischen Krieg. Die westlichen Siegermächte führten nach ihrem Selbstverständnis einen Krieg gegen Deutschland. In den USA gab es eine lebhafte Debatte, wie nach dem militärischen Sieg über Deutschland sicher zu stellen sei, daß von deutschem Boden nie wieder eine Kriegsgefahr ausgehen könne. Die vollständige Deindustrialisierung wurde etwa als Option nach der Besiegung ernsthaft diskutiert.
Daß es dann anders kam, verdankte das von den Westmächten eroberte Westdeutschland dem anhebenden Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion. Westdeutschland wurde zum Frontstaat gegen den Osten wieder aufgebaut.
Und so wurde nun retroperspektiv auch Westdeutschland zu einem „befreiten“ Deutschland. Zu den Gründungsmythen der DDR-Geschichtsschreibung gehörte ja von Anfang an das Narrativ der Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die „Rote Armee“. Berücksichtigt man, daß in der sich herauskristallisierenden DDR die Kommunisten mit SPDlern in untergeordneten Funktionen die DDR regierten, ist dies Narrativ gar nicht ganz unverständlich, wurden die Kommunisten doch neben den Juden im 3.Reich von Anfang an verfolgt. Aus der Sicht der Kommunisten war dann der 8.Mai ein Tag der Befreiung, zumal dieser Tag ihnen die Macht in Ostdeutschland gab protegiert von Stalin.
Aber nicht alle Deutschen waren verfolgte Juden oder Kommunisten-für die meisten Deutschen war es ein Tag der Niederlage. Wie viele Deutsche wurden nach dem verlorenen Kriege aus ihrer Heimat vertrieben. Die Politik der ethnischen Säuberungen brachte vielen Deutschen nur den Tod; sie wurden vom Leben so „befreit“.Deutschland verlor seine Souveränität, wurde dreigeteilt und der Vormundschaft der Sieger unterstellt.
Westdeutschland traf es dann besonders schlimm. Da der Grund der nationalsozialistischen Politik in der spezifisch deutschen Kultur bzw dem deutschen Charakter verortet wurde, erlitten wir eine Umerziehung, daß das Deutsche eben das schlechthin Negative sei. Die Verwestlichung der BRD war so gerade auch ihre Entdeutschung. Darum kam einem Westler auf Besuch in der DDR dieser Staat oft als so eigentümlich deutsch vor, so entfremdet ist der Westdeutsche von seiner eigenen Kultur geworden. Dieser Verlust des Eigenen ist wohl der größte Verlust nach dem verlorenen Kriege.
Gab es denn das Deutsche Volk, oder Deutsche Staaten nach dem Kriege noch als eigenständige Subjekte der Geschichte? Seit der Reichsgründung 1871 durch Bismarck war Deutschland den anderen europäischen Staaten ein Staat zu viel, besonders England und Frankreich. Nach 1945 war dies Reich aus der politischen Karte Europas herausgestrichen. Ob jetzt, nach der Vereinigung der BRD mit der DDR Deutschland wieder zu einem souveränen Deutschen Staat werden kann, ist noch ungeklärt. Zu viele Deutsche haben sich gerade in Westdeutschland an das Leben unter einer Hegemonialmacht gewöhnt, ja erachten das eigene Volk als etwas immer zum Faschismus neigendes, das so unter Kuratell zu stellen sei. Das meinen nicht nur Grünenpolitiker. 

Merke: Wir brauchen eine deutsche Geschichtsschreibung. 

Donnerstag, 21. November 2019

30 Jahre Mauerfall- Versuche zu Deutschlands Schicksal

Vordergründig ist der Verlauf unserer jüngeren Geschichte klar: Nach dem verlorenen 2.Weltkrieg, teilten die Siegermächte, eingedenk der altrömischen Maxime: "Teile und herrsche" Deutschland in 3 Teile, Österreich, die BRD und die DDR. Neben dem zur Neutralität verpflichtetem Österreich standen sich die BRD integriert in die Nato, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, später in die Europäische Union umbetitelt der DDR, eingebunden in den Warschauer Pakt und dem Comecon gegenüber.  
Die BRD-Hagiographen sahen Westdeutschland als befreit an von der Hitlerdiktatur. sodaß nun das Volk in freier Selbstbestimmung seinen Platz in der westlichen Werteordnung fand und darin lebte und lebt, während den Ostdeutschen von den sowjetischen Kommunisten ein sozialistisches Regime aufgezwungen wurde, von dem sie sich erst 1989 befreien konnten.Daß die DDR-Hagiographen dagegen die Westeinbindung der BRD als Machwerk der westlichen Siegermächte deuteten, während nur in der DDR das Volk seine wahre Freiheit fand, entspricht so der westlichen Deutung, nur mit umgekehrten Vorzeichen. So war nun die Deutung unserer Deutschen Geschichte zweigeteilt, in eine westliche und eine östliche Perspektive.
Eine deutsche Deutung dieser getrennten Geschichte wird nun wahrlich nicht eine sein können, die sich einfach mit einer der beiden Perspektiven hundertprozentig identifiziert. Aber auch die Aussage: "nach dem verlorenen Kriege" ist problematisch, denn ursprünglich verstand sich nur Stalin als Befreier der Deutschen während die westlichen Sieger einen Krieg gegen Deutschland geführt hatten, um es zu besiegen. 
Aber wenn hier von "Deutschlands Schicksal" geschrieben werden soll (auch wenn hier noch nicht so ein brillanter Versuch der Deutung vorgelegt werden kann, wie es Emanuell Hirsch in seinem: Deutschlands Schicksal gelang), dann muß dies Schicksal auch theologisch betrachtet werden, wenn auch ein Begreifen noch nicht gelingen will. Gottes Weltregiment, daß er regiert, kann und darf nicht auf die Privatssphäre individueller Frömmigkeit reduziert werden: mein Gott in meinem Leben!, noch darf das Regieren moralisch verkürzt werden auf die Vorstellung des göttlichen Gesetzgebers, der uns zu einem moralischen Lebenswandel aufruft, der dann aber nur noch zusieht, wie wir Menschen nun unmoralisch wider ihn leben, um gar Weltkriege zu führen, um unsere Gottlosigkeit machtvoll zu demonstrieren. Gott, der Gott Jesu Christi regiert, er schaut nicht nur zu. Zudem gilt, daß nichts auf Erden sich gegen den Willen des allmächtigen Gottes ereignen kann.
Meine These lautet nun, daß unser Volk seit der Reformation auch unter dem Zorn Gottes steht. Gott darf nicht auf den nur Liebenden, Alles Verzeihenden verkürzt werden. So wie die Geschichte des Volkes Israels mit seinem Gott Zeiten des göttlichen Zornes wider das erwählte Volk kennt, so etwa die Niederlage 586 v. Christus, die das Strafgericht Gottes über die öffentlichen Sünden seines Volkes ist, so kann es auch für unser Volk Zeiten des Erleidens des göttlichen Zornes geben. Der dies irae, das eschatologische Endgericht am Ende der Geschichte schließt eben nicht göttliche Gerichte in der Geschichte aus. So können und müssen vielleicht sogar der 30 jährige Krieg und die 2 Weltkriege als Gericht Gottes über unser Volk verstanden werden, weil aus unsrer Mitte dieser so fürchterliche Angriff auf Gottes Kirche sich ereignete, der eben so erschreckend erfolgreich war, war doch die Reformation der Anfang der Auflösung des christlichen Abendlandes. 
BRD und DDR, das war nun ideologisch betrachtet der Zweikampf zwischen der Ideologie des freien Westens, des Liberalismus mit der sowjetischen Sozialismusideologie. Offenkundig hat hier der Liberalismus gesiegt. ( So Alexander Dugin in seinem Opus: Die vierte politische Theorie.) Da die Geschichte die Sieger schreiben, gibt es jetzt nur eine Deutung dieser Wiedervereinigung, die der Sieger. Könnte das auch anders gesehen werden? Ja, wenn statt einer rein politischen Betrachtung wir die Geschichte des so geteilten Deutschlandes kulturell deuten würden.
Dann müßte konzediert werden, daß die Einheit Deutschlands, durch Bismarck geschaffen den Ausschluß Österreiches aus dem Deutschen Reich bedeutete, es konnte nur die "Kleindeutsche Lösung" realisiert werden. Deutschland wurde so zu einseitig preußisch-protestantisch, es fehlte ihm das katholische Korrektiv, das Österreichische, das der Deutschen Kultur das Feinere und Kultiviertere gab gegenüber dem Preußisch-Soldatischem.   
Nach 1945  erlitt nun Westdeutschland seine kulturelle Umerziehung und das war gerade auch die Entpreußung der Deutschen als Entdeutschung durch die westlichen Siegermächte. Eine Entdeutschung und Russifizierzung fand nun in Ostdeutschand nach 1945 nicht statt, sodaß einem aufmerksamen Westdeutschen die DDR als deutscherer, als preußischerer Staat erscheinen konnte. Kulturell gehört Deutschland weder dem Westen noch dem Osten an, erst durch die Niederlage wurde Westdeutschland und nun nach 1989 auch Ostdeutschland  in den Westen integriert. Das heißt aber auch, daß wir Deutsche Gefahr laufen, unsere kulturelle Identität zu verlieren durch diese Verwestlichung. 
Auch dies will theologisch begriffen werden, daß Gott selbst den Völkern wie den Individuen ihren jeweiligen besonderen Charakter gab und gibt, damit sie sind, was sie sein sollen: individuiertes Leben. Nicht erst das politisch gewollte Projekt der Multiethnisierung und Multikutivierung, schon die Verwestlichung Deutschlands stellt eine Auflösung unseres Nationalcharakters dar. Dieser war aber immer auch schon die Zerspaltung durch die Reformation und durch den Ausschluß Österreiches bei der Reichsgründung 1871 geschwächt. Es gilt so nun, unseren kulturellen Charakter zu revitalisieren und dafür sind die Ressourcen in Ostdeutschland vitaler als in Westdeutschland, das eben die Entdeutschung als Reeducation erlitten hat und immer noch daran leidet. 
   

Donnerstag, 22. August 2019

Über das Märchen von der Seenotrettung vor der Küste Lybiens

 So funktioniert eine Seenotrettung des Gutmenschschiffes: "Open Arms". Die "Freie Welt" berichtet am 21.8. 2019: "Die noch mehr als 80 Migranten an Bord sind seit mehr als zwei Wochen auf dem Schiff. Diese wurden vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer gefischt. Libyen erklärte noch am gleichen Tag, dass der nächstgelegene Hafen zur Wiederaufnahme bereit stehe. Stattdessen nahm die »Open Arms« die tagelange Tour in Richtung Italien, obwohl von Beginn an klar war, dass das Land seit etlichen Monaten keine Bootsmigranten anlegen lasse." 
Stellen wir zu dieser Causa einmal Fragen: Warum rettete dies Schiff die in Seenot Geratenen und nicht ein lybisches Schiff? Etwa, weil weil die "Open Arms" lybischen Schiffen zuvorkam, oder weil diese "Flüchtlinge" erst in Seenot gerieten, als ein Gutmenschschiff in der Nähe war. Wollen die in Seenot Geratenen nur von einem Gutmenschschiff gerettet werden, weil sie gar nicht aus der Seenot gerettet werden wollten sondern eine Möglichkeit zur illegalen Einreise nach Europa suchten, denn für die haben sie ja die Schlepper bezahlt, damit sie mit dem Schlepperschiff in Seenot geraten werdend von Gutmenschscharterchiffen nach Europa transportiert werden. Ginge es wirklich um eine Rettung aus einer Seenot, warum brachte dann dies Schiff die "Geretteten" nicht in den nächst gelegenen Hafen Lybiens, der auch bereit war, diese Seenotopfer aufzunehmen?  Dafür gibt es nur eine Erklärung: Es geht nicht um eine Seenottrettungsaktion sondern um den Versuch, hier eine illgale Einreise und Einwanderung zu ermöglichen. Dazu werden dann die "Geretteten" absichtlich in eine bedrängte Situation gebracht, indem das Gutmenschschiff vor Häfen Italiens so lange herumschippert, bis daß Gutmenschaktionen in Europa eine Lande- und Ausladungserlaubnis dieses Schiffes erzwingen ob der Lage der "Geretteten" auf dem Gutmenschschiff: Ihnen ginge es so schlecht, nun müsse man sie aufnehmen. Daß es den Flüchtlingen nun aber so schlecht geht, ist aber die Folge davon, daß das Gutmenschschiff sich weigerte, den nächst gelegenden lybischen Hafen anzulaufen; lieber will man eine Ausladung der Flüchtlinge an einen italienischen Hafen erzwingen, damit so das Projekt der illegalen Einwanderung erfolgreich abgeschlossen werden kann. 
Und sind sie erstmal da, dann werden die Staaten Europas diese Illegalen nicht mehr los- denn wohin sollten sie repatriiert werden, wenn diese Flüchtlinge jede Auskunft über ihre Heimat verweigern und sinnigerweise alle Ausweisdokumente vernichtet haben? Denn nur zu gut wissen diese Illegalen, würde ihre Heimat bekannt, daß sie dann keine Chance hätten, als irgendwie Verfolgte hier als Asylanten anerkannt zu werden.  
Grundsätzlich ist hier ein Phänomen von besonderer Relevanz:daß die inszenierte "Wirklichkeit" die Realität ganz zum Verschwinden bringt. Die reale Politik reagiert nicht auf das Realereignis dieser illegalen Einwanderungsstrategie, sondern auf die Fiction von in Seenot Geratenen armen Flüchtlingen, die nun glücklich Häfen Italiens erreichen, damit den Armen denn da geholfen wird. Und so werden dann die Politiker zu barmherzigen Samaritern, wenn sie diese illegal  Eingeschleusten in ihre Arme aufnehmen- wehe aber denen, die das als illegale Einwanderung bezeichnen. Das ist zwar die Realität, die ist aber für die Politik in den Zeiten der Postmoderne völlig irrelevant. Es zählt nur noch die massenmedial inszenierte "Wirklichkeit"!  

Freitag, 16. August 2019

Deutschland schafft sich ab! Vaterland- Nein danke!

"Fans des FC Hansa Rostock haben am Montag beim DFB-Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart für Furore gesorgt: Beim Einlauf der Mannschaft kurz vor Spielbeginn entrollten die Ultras des Drittligisten ein riesiges Banner mit Fraktur-Aufschrift „Außer Rand und Band, für Verein und Vaterland“, dazu das Vereinslogo und der Bundesadler auf einem schwarz-rot-goldenen Wappen."
Compact 15.8.2019. Hier manifestiert sich, daß auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Ost-, bzw Mitteldeutschland immer noch nicht politisch korrekt umerzogen ist. Führten die westlichen Siegermächte nach 1945 im "befreiten" Westdeutschland pädagogisch fachkundig durchgeführt ihre Reeducation durch, um so den Deutschen, nachdem er militärisch besiegt war, nun auch noch moralisch zu besiegen, ihn dauerhaft klein zu halten, so unterließ das die russische Siegermacht. Denn die wollte Deutschland entnazifizieren in der Meinung, daß Hitler und die Seinigen gegen das Volk regiert hätten, es also manipuliert und unterdrückt hätten, daß so das Deutsche Volk bleiben solle, es nur von seinen Verführern befreit werden müsse (Stalin).
Für die westlichen Sieger verlangte aber die Entnazifizierung die Entdeutschung des Deutschen, weil in Hitler sich nur der Deutsche Charakter offenbart habe, der unserem Volke zu eigen sei.Der Dresdner Politologe Patzfeld bringt diesen Standpunkt der westlichen Siegermächte treffend so auf den Punkt: "Der Deutsche an sich neigt [...]zum Faschismus. Wenn wir die deutsche Kultur aufbrechen, weltweit öffnen, liberal machen und das Deutsche in Deutschland durch Aufnahme anderer Kulturen verdünnen, dann machen wir dieses Land nazisicher."  zitiert nach: Jürgen Graf, Der geplante Volkstod, 2016,S.590) Dies ist inzwischen der ideologische Standpunkt des politisch korrekten Kampfes gegen Rechts. 
Wie nun aber kann der Deutsche entdeutscht werden? Die politisch-pädagogische Antwort der Reeducation lautet, daß die ganze Geschichte des Deutschen Volkes als eine des Verbrechens im Namen dieses Volkes zu betrachten ist, sodaß Hitler eben in vollständiger Kontinuiät dazu stünde.    
Alternativ dazu wurde in den USA auch Konzepte der Umzüchtung diskutiert, daß eben unser Negativcharakter durch eine Rassenvermischung weggezüchtet werden sollte.Allerdings, angesichts der sich verschärfenden Konfrontation mit der Sowjetunion schien es dann wohl nicht ratsam, gerade die agonalen Tugenden des Deutschen wegzuzüchten, brauchte man den Deutschen doch für den möglichen 3.Weltkrieg gerade als tapfer kämpfen könnenden Soldaten. Nach der Implosion des Real existierenden Sozialismus scheint nun das Konzept der Multikultivierung Deutschlands die Entdeutschung des Deutschen bewirken zu sollen. 
Aber was für ein Skandal, daß nun in Rostock Freunde des Fußballes die Parole : "für Verein und Vaterland" ausgeben! Der politisch korrekte Deutsche ruft: Deutschland verrecke! Deutschland ist Scheiße! Die so brüllen, das sind die Musterschüler der Reeducation, der Erziehung zur Verachtung des Eigenen. Paradox ist das aber schon, denn so wird ja dem Nationalsozialismus, der von sich selbst sagte, daß er nur ein Ziel habe, das Wohlergehen des Deutschen Volkes, von der Antifa und den Gutmenschen recht gegeben, nur daß nun dieser Patriotismus das Verwerfliche der nationalsozialistischen Ideologie sein soll, sodaß nun gälte: Jeder, der für das Deutsche Vaterland sich einsetze, sei so ein Nazi, und nur der Antideutsche sei ein guter "Deutscher"! 

Wie weit sind davon die Hansafußballfans noch entfernt. Aber es kommt noch schlimmer:        
"Auf einem weiteren Transparent war ein Totenkopf mit den Worten „Multikriminell seit 1999“ zu sehen." Compact. Dabei weiß doch jeder Gutmensch, daß es a) keine Ausländerkriminalität gibt, daß das nur eine Erfindung von "Rechten" sei, daß b) wenn es doch kriminelle Handlungen von Asylanten gibt, doch wahrhaft der Deutsche Rassismuss daran schuld sei, denn erst dieser Rassismus evoziere solch ein Fehlverhalten. Zudem ist ja bekannt, seit den Gutmenschdemonstrationen gegen das Gedenken der Dresdner Bombenopfer: Tue es noch einmal,´Bomber Harris do it again´- bombardiere Dresden noch einmal!, daß es keine Deutschen Opfer sondern nur Täter gibt; einfach gesagt: Da jeder Deutsche ein Nazi ist, ist er nie ein unschuldiges Opfer.   
Zusatz:
Ideengeschichtlich gehört das Nein zum Vaterland in die philosophische Tradition des Nominalismus, daß nur das Einzelne wirklich ist, daß aber solche Abstraktbegriffe wie das Volk, die Familie keine Realität zukommt, denn es gäbe nur den Einzelmenschen. Die liberale Ideologie baut darauf dann auf, daß die Gesellschaft nur die Summe von bipolaren Beziehungen zwischen Vertragspartnern ist.Das Ganze ist so nicht nur weniger als das Teil, nein es gibt nur den Einzelnen, der von nichts ein Teil ist. Und so kann es gar kein Vaterland geben- jeder ist nämlich für sich selbst der Höchstwert, dem gegenüber es nichts  Übergeordnetes geben kann und darf.

Montag, 5. August 2019

Deutschland- ein Irrenhaus?

"Einen Tag nach dem Mord an einem 8-jährigen Jungen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof hat ein Unbekannter im Bahnhof Hamburg-Altona die Reisende mit einer Durchsage vor ähnlichen Attacken gewarnt. Die deutschen Medien sind schockiert, weil die Durchsage rassistisch sei.

Nach Aussage einer Zeugin lautete die Warnung, "man solle sich hinter der Sicherheitslinie aufhalten und am Besten sicherheitshalber zur Mitte des Bahnsteigs gehen und Kinder an die Hand nehmen. Und wenn einem die Person, die neben einem steht, nicht geheuer erscheint, solle man weitergehen, damit ein weiterer muslimischer Anschlag vermieden wird". 
Freie Welt am 2.8.2019. Nicht, daß ein 8 Jähriger ermordet wurde, indem er auf dem Frankfurter Hauptbahnhof vor einen fahrenden Zug gestoßen wurde,beunruhigt unsere politisch korrekten Medien, sondern diese "Warnung", denn die sei rassistisch. 
Irrsinn? Der Täter ist ein Eritreer, und damit ist er ein Lieblingskind der Gutmenschen, das Opfer dagegen ein Deutscher und hier ist dann an die Parole der Antirechtsdemonstraionen in Dresden, kein Gedenken an die Opfer des Bombenangriffes Dresdens,  zu erinnen : "Es gibt keine Deutschen Opfer" als Legitimationsformel für die vielen Toten unter der Zivilbevölkerung Dresdens . 
Also wird dieser Mord heruntergespielt. Der Täter sei gewiß ein Einzeltäter, und mit dem Islam habe das gar nichts zu tuen und wahrscheinlich ist der Täter auch psychisch krank, sodaß er mehr ein Opfer als ein Täter sei.Ganz anders dagegen diese Warnung: Wer vor muslimisch motivierten Anschlägen warnt,ist eben ein Rassist! Der Islam ist zwar eine Religion und keine Rasseeigenschaft, aber das stört gestandene Antirassisten nicht, denn die bezeichnen jeden, den sie nicht mögen, als Rassisten. 
Die Freie Welt offenbart uns am 2.8.2019 :"Wenn politische Korrektheit pathologische Züge annimmt Sorge um die Täter statt Empathie für die Opfer?" zwei besonders gelungene Beispiele für den politisch korrekten Umgang mit Opfern, wenn der Täter zu den Lieblingskindern der Gutmenschen gehört:
" Nach dem grausamen Bahnhofmord von Frankfurt an einem achtjährigen Jungen durch einen Afrikaner aus Eritrea kommentierte die Pfarrerin bei der Andacht in Frankfurt:
»Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut.«
Und ein Grünen-Politiker aus Niedersachsen relativierte die Tat, stellte sie einem Unfall gleich, indem er schrieb:
»Im Autoverkehr sterben jährlich mehr als 3.000 Personen - keine allzu großen Diskussionen. Im Bahnverkehr stirbt eine Person - Interview mit dem Chef eines Sicherheitsdienstes, Bundesminister unterbricht Urlaub, Bitte immer die Verhältnismäßigkeit wahren,...« 
Mitleid mit dem Täter und so schlimm ist es doch nicht, wenn ein deutscher  Junge getötet wird, wenn der Täter ein Eritreer ist oder sonst ein Hätschelkind der Gutmenschen. Dieser so praktizierte Antirassismus reproduziert in sich selbst den Rassismus, indem für ihn der Deutsche immer der Böse, der Nichtdeutsche der Gute ist.Und so kann ein deutsches Opfer nicht auf Mitleid, der nichtdeutsche Täter aber mit Verständnis und Nachsicht rechnen.   
   

Sonntag, 28. Juli 2019

Zur Politk der "offenen Grenzen"- oder was Antideutsche so treiben

Den politischen Diskurs in Deutschland könnte man sich so vorstellen, daß da die Diskutanten einig sind in ihrem Anliegen, das Gute für das Deutsche Volk zu wollen, eine Politik zur Förderung des Gemeinwohles oder wie früher gern formuliert wurde zur Wohlfahrt des Volkes betreiben zu wollen. Anspruchsvollere eingedenk der aristotelischen Staatslehre meinen gar, daß die Aufgabe der Staatspolitik nicht nur das Gutergehen der Bürger sei, sondern auch, daß sie im moralischen Sinne gut leben.  
Alle wollen das Gute und nur das Gute, nur sie sind sich uneins im Erkennen dessen, was denn das Gute sei.Das Gute tuen wollen, diese gute Absicht setzt ja nicht aus sich heraus die Erkenntnis des Guten. Um es an einem Extrem zu veranschaulichen: Es gibt keinen berechtigten Grund daran zu zweifen, daß etwa Joseph Stalin das Gute für das Russische Volk wollte, nur daß er zu dem Ergebnis kam, daß das Gute auch durch das Mittel einer Terrorherrschaft zu realisieren sei. (Vgl dazu: Maurice Merlau Ponty: Humanismus und Terror)
Aber wie anders sieht da die bundesdeutsche Realität aus. Nicht irgendwer, sondern der Bundespräsident und Sozialdemokrat Herr Steinmeier beworb das politisch korrekte Chemnitzer Konzert gegen Rechts mit der Band: "Feine Sahne Fischfiet".       
Die Band ist bekannt geworden mit Texten wie: „Punk heißt gegen’s Vaterland, das ist doch allen klar / Deutschland verrecke, das wäre wunderbar! / Heute wird geteilt, was das Zeug hält / Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck! “. Junge Freiheit 28.7.2019 zu  Bundespräsident Steinmeier.
Der Deutsche Bundespräsident selbst unterstützt diese Aussage: "Deutschland verrecke","Deutschland ist scheiße", "Deutschland ist Dreck". Das sind politisch korrekte   Bekenntnissen antideutsch Gesonnener. Es ist politisch korrekter Rassismus, enem ganzen Volk sein Lebensrecht abzusprechen. Aber es bleibt nicht bei solchen Sonntagsbekenntnissen.  An den Werktagen werden diese Sonntagsreden in die Tat umgesetzt. These: Die Politik der offenen Grenzen,  die euphorische Begeisterung für private "Seenotretter" ist nicht erklärbar ohne daß diese antideutsche Grundhaltung mitberücksichtigt wird. Die SPD war ja von ihrer Gründung an bis jetzt eine antideutsche Partei, es sei an die Kritik dieser Partei als Vaterlandsose-Gesellen-Partei erinnert. (Kaiser Wilhelm II.) Nach 1945 ist die antideutsche Haltung dann durch die Reeducation der westlichen Siegermächte sozusagen zur Staatsdoktrin erhoben worden.

Diese antideutsche Haltung bringt so die Sozialdemokratin und Juraproffessorin Frau Sacksofsky so zum Ausdruck:
 
"Gehen wir davon aus, daß es um die Weitergabe deutschen Erbgutes nach der natiolsozialistischen Gewaltherrschaft nicht mehr gehen kann. Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn die Deutschen aussterben sollten?[...]Das Territorium, auf dem sich derzeit Deutschland befindet, könnte der Natur zurückgegeben oder (das ist wahrscheinlicher) von anderen Menschen besiedelt werden." zitiert nach: Jürgen Graf, Der geplante Volkstod, 2016, S.413f
 
Werner Patzeld, Politologe, Dresden erfaßt den Zusammenhang des antideutschen Geistes mit der Politik der offenen Grenzen treffend so:   "Der Deutsche an sich neigt [...]zum Faschismus. Wenn wir die deutsche Kultur aufbrechen, weltweit öffnen, liberal machen und das Deutsche in Deutschland durch Aufnahme anderer Kulturen verdünnen, dann machen wir dieses Land nazisicher."(S.590) 

Die Regierungspoitiker wollen wohl gute Politik für die im Wohnort Deutschland Lebenden machen, aber nicht für das Deutsche Volk, nicht für sie als Deutsche. Denn dies Volkstum wollen sie nichten. Darum betreiben sie auch unter der Fahne des Kampfes gegen Rechts diese neue Patriotenverfolgung aus ihrer antideutschen Gesinnung heraus. 

Daß der Mensch sich selbst bejaht, ist keine Selbstverständlichkeit für den Menschen- er kann sich gänzlich verneinen (vgl Lütkehaus, Nichts) oder als bestimmter Mensch, eben als Deutscher. Thomas Mann erörterte diese Frage schon in seinem großen Essay: Unpolitische Betrachtungen: Wollen wir Deutsche Deutsche sein. 
  

Sonntag, 16. Juni 2019

Europa- ein Trug: europäische Werte= christliche Werte?

"Ein Beispiel einer solchen Integration nach zivilisatorischen Kriterien liefert die neue,übernationale politische Organisation der Europäischen Union. Sie ist ein Muster der >regionalen Globalisierung<;innerhalb ihrer Grenzen sind Länder und Kulturkreise mit gemeinsamer Kultur und Geschichte und geteilten Werten eingeschlossen."Alexander Gugin, Die vierte politische Theorie, 2013, S.125.  
Es muß schon sehr irritieren, daß ein so scharfsinniger Kritiker des  Liberalismus, der jetzt vorherrschenden Ideologie der Postmoderne, so Gugin gerade dies Produkt dieser Ideologie so enthusiastisch feiert. Ist ihm denn gar nicht aufgefallen, daß die Europäische Union bis 1989  nur aus westeuropäischen Staaten bestand und daß diese Union in bewußter Konfrontation zu Osteuropa und Rußland gegründet worden ist? Seit dem es "Europa" gibt, steht auf der politischen Tagesordnung die Frage: Wer beherrscht es? Zwischen Frankreich, England und Spanien wurde dieser Konflikt primär ausgetragen, bis daß Deutschland unter Bismarck dann auch als Mitkonkurrent auftrat. Die Feindschaft gegen das Deutsche Reich entlud sich dann ja im 1.Weltkrieg. 
1945 brachte nun eine neue Konfliktsituation: Westeuropa unter der Hegemonialmacht der USA stand dem Ostblock unter der Hegemonialmacht Rußland gegenüber. Das Ziel der Nato und der ihr subordinierten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft war nun der Kampf gegen den Osten, defensiv aus Furcht vor dem kommunistischen Konzept einer Weltrevolution und offensiv als Wille zur Integration aller osteuropäischen Völker in Westeuropa unter Ausschluß Rußlands. Die "westeuropäische Kultur" sollte die dominierende Europas werden? Was ist denn nun aber diese westeuropäische Kultur anderes als die angelsächsische mit einem Übergewicht des Amerikanischen?
Gehörte nicht zur Erschaffung dieses Westeuropas zuvörderst die Umerziehung des Deutschen Volkes nach dem verlorenen Kriege, daß wir verwestlicht wurden? 
Zudem: Es gab das christliche Abendland mit seiner Hochkultur, zu der aber auch Rußland gerade auch mit seiner besonderen christlichen Kultur gehörte, aber ist dies Abendland nicht spätestens seit dem Ende des 1.Weltkrieges im Untergang sich befindend? Ist das Konzept des "freien Westens" nicht schon ein postchristliches Konzept, in dem die Ideologie des Liberalismus das Christentum ins Abseits stellte?
Und nichtet nicht auch diese regionale Globalisierung die Eigenarten der Völker Europas, indem sie der Ideologie des Liberalismus, der Verwestlichung unterworfen werden? Deutschland sollte wenigstens als Westdeutschland seine kulturellle Eigenart verlieren, indem es verwestlicht wurde. "Nie wieder Deutschland" ist dann nur die fanatische Version der Bejahung der Entdeutschung und der Verwestlichung Deutschlands. In Ostdeutschland hat die dortige Befreiungsmacht nicht wie die westlichen ein Programm der Entdeutschung durchgeführt und so erklärt sich der größere Widersand in Ostdeutschland gegen die nun politisch gewollte Auflösung Deutschlands in ein Multikultieuropa. 
Die gemeinsame Kultur, von der Gugin spricht, könnte so entweder die des christlichen Abendlandes sein, die ist aber faktisch schon untergegangen, oder er meint die Kultur des Liberalismus, die ab 1945  Westeuropa bestimmte. Aber das ist nicht einfach die gemeinsame Kultur der (westeuropäischen) Völker, sondern ist nur die Ideologie, die nach 1945 dort siegte, die dann aber auch die ganze bisherige Kultur des Abendlandes in ihrem Geiste neu interpretierte, und nur das dem  Liberalismus Zuträgliche rezipierte. 
Liberalismus ist der Glaube an den Primat der Ökonomie, daß der wahre Mensch der homo oeconomicus sei und daß alles, was ist, dazu bestimmt ist, Ware für den freien Markt zu sein.So schreibt es Dugin in diesem Buch selbst. Nur, was hat diese Ideologie mit der Kultur der Franzosen, Deutschen und Spanier gemein, wenn dann ist der Liberalismus doch nur die Kultur Englands. (vgl dazu: Oswald Spengler, Preußentum und Sozialismus)
Man kann sich jetzt zwar noch fragen: Wie viel vom christlichen Abendland ist in der liberalen Kultur Westeuropas noch lebendig, aber man kann nicht umhin, dann hinzufügen zu müssen, daß das Wenige nun auch nur noch im Modus des Absterbens lebt.    

Montag, 3. Juni 2019

Irritationen zur Deutschen Schuldkultur

Spontan würde man doch sagen, daß die Zeiten von "Schuld und Sühne" der Vergangenheit angehören, daß der russische Schriftsteller Dostojewski dazu wohl noch Tiefes schreiben konnte, aber daß diese Zeiten vorbei sind und die leeren Beichtstühle bewiesen doch das auch, ja selbst am Karfreitag würde kaum noch von dem Heiland gepredigt, der für unsere Sünden zur Sühne gestorben sei. Stattdessen höre man landauf landab Polemiken gegen den schlimmsten Mittelaltertheologen Anselm von Canterbury, über seine Satisfaktionslehre. 
Aber ein Blick über den Tellerand und schon stoßen wir auf eine blühende Schuldkultur,daß irgendwie wir Deutschen an allen Übeln der Welt die Schuldigen sein, von Hermann, dem Chersusker angefangen bis zum 2.Weltkrieg. Ja, es gehört sogar zur Staatsraison, daß wir uns zur Alleinschuld am 2. Wetkrieg bekennen, und eigentich hatten die Siegermächte auch recht, als sie uns im Versailler Vertrag unterschrieben ließen, daß wir die Alleinschuld am 1. Weltkrieg trügen. Diese Schuldkultur wird nun intensiv gepflegt und im Geschichtsunterricht gelehrt. Ja, man könnte meinen, daß die augustinische Erbsündenlehre nun durch die  deutschen Schuldlehre ersetzt wird: Wir Deutschen haben alle in Hitler gesündigt und so sind wir das Schuldvolk.  
Aber wenn man dann intensiv recherchiert, kann Folgendes gefunden werden:  
 Ein Redakteur der „Prawda“ wandte sich an Stalin mit der Frage: „Wie verhält sich Stalin zu der Meldung der Havas-Agentur über die ‚Rede Stalins‘, die er angeblich ‚am 19. August 1939 im Politbüro‘ hielt, und in der angeblich der Gedanke ausgeführt wurde, dass der Krieg möglichst lange dauern müsse, um die kriegführenden Seiten zu erschöpfen‘.“
Stalin sandte folgende Antwort:
„Diese Meldung der Havas-Agentur, wie auch viele andere ihrer Meldungen, ist eine Lüge. Ich kann natürlich nicht sagen, in welchem Tingeltangel diese Lüge fabriziert wurde. Aber wie immer die Herren aus der Havas-Agentur lügen mögen, sie können nicht leugnen, daß:
1. Nicht Deutschland hat Frankreich und England überfallen, sondern Frankreich und England überfielen Deutschland, indem sie die Verantwortung für den jetzigen Krieg übernahmen;
2. nach der Eröffnung der Kriegshandlungen wandte sich Deutschland mit Friedensvorschlägen an Frankreich und England, während die Sowjetunion offen die Friedensvorschläge Deutschlands unterstützte, da sie der Meinung war und weiterhin ist, dass die rascheste Beendigung des Krieges die Lage aller Länder und Völker von Grund auf erleichtern würde;
3. die herrschenden Kreise Englands und Frankreichs lehnten schroff sowohl die Friedensvorschläge Deutschlands als auch die Versuche der Sowjetunion ab, die rascheste Beendigung des Krieges zu erzielen.
Das sind die Tatsachen. Was können die Tingeltangelpolitiker aus der Havas-Agentur diesen Tatsachen entgegenstellen?“ https://hanswernerklausen.wordpress.com/.../„frankreich-und-england-uberfielen-deut.

Stalin kann nun vieles vorgeworfen werden, aber sicher eines nicht, daß er ein Hitlersympathisant gewesen wäre, der so Hitler von dem Vorwurf der Alleinschuld am Ausbruch des 2.Weltkrieges freisprechen wollte. Er ist auch kein revisionistischer Historiker. Was dann? Er bestätigt hier nur das, was in jedem Geschichtsbuch an Fakten nachzulesen wäre, wenn in ihnen noch zwischen der Darstellung der Tatsachen und der Interpretation unterschieden würde, oder wenn die Tatsachen, die der offiziellen Geschichtsschreibung widersprechen, nicht schon weggelassen würden.Tatsache ist, daß Hitler in der nicht gerade sehr rühmlichen Tradition derAufteilung Polens zwischen Rußland und Deutschlands den Teilungspan Polens unterschrieb, meinend, daß England und Frankreich um der Souveränität Polens willen keinen Krieg mit Deutschland anfingen. Aber es kam zur Kriegserklärung dieser beiden Länder, aber auch nur gegen Deutschland  und so begann der 2.Weltkrieg. Ob Stalin diese Entwickelung nicht vorausgesehen und auch gewünscht hat, das ist nun eine andere Frage. Es spricht aber viel dafür, daß Stalin auf einen Krieg hoffte, in den dann die Rote Armee eingreifen sollte, wenn der Krieg auszubluten anfing, um dann die Sowjetunion als die Friedensmacht zu profilieren, die den Völkern Europas durch einen Revolutionsexport den Frieden brächte. Darauf rekurriert ja Stalin hier, wenn er sagt, daß er diese Rede über einen lang währenden Krieg nicht gehalten haben soll! Natürlich ging es dann dabei nicht um einen langen Krieg um des Krieges willen, sondern Stalin glaubte, daß je länger der Krieg dauern würde, desto mehr steigen die Chancen für kommunistische Revolutionen in den kriegsführenden Ländern, wenn die Revolutionäre im Inneren von der Roten Armee von Außen Hilfe bekämen- sie würden dann nicht als Okkupanten sondern als Friedensbringer begrüßt. Zu  diesem Konzept paßte es dann auch, daß Stalin schon hier sich als Mann des Friedens profiliert.
Was aber für uns Deutsche relevanter ist: Warum sind wir selbst so sehr darauf erpicht, uns an allem die Alleinschuld zuzuschreiben, selbst wenn die Tatsachen wie in der Causa des 2. Weltkrieges klar dagegen sprechen? Und warum bejahen wir eine Schuldkultur, in der es für uns nur die permanente Anklage aber nie eine Verzeihung und Vergebung geben kann?          

Dienstag, 30. April 2019

Phantastereien über Europa, oder die Verwechslung der EU mit dem christlichen Europa:

"Europa wurde aus einem christlichen Geist heraus geegründet, aus dem Geist des Friedens und der Versöhnung“, sagt der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese im „Tagespost“-Interview. Der Nationalismus sei zutiefst gegen den christlichen Glauben.". So liest sich das in der Tagespost am 30.4.2019. 
Was mag das nur für ein "christlicher Geist" sein oder ist damit einfach nur das Parteiprogramm dieser C-Partei damit gemeint? Entmythologisieren wir einmal diese Parteiaussage. Europa gab es geographisch schon lange vor der Gründung der EU nach 1945 und wird es auch noch geben, wenn die nach 1945 gegründete EU nur noch eine Fußnote in der Geschichte Europas sein wird. Europa steht für die kulturelle Einheit Europas als Abendland, die in der christlichen Religion fundiert ist, in der Kultursynthese von Jerusalem (die christliche Religion), Athen(der griechischen Philosophie, isb. Platon und Aristoteles) und von Rom (das römische Recht, das römische Organisationstalent). Zu diesem kulturellen Europa  gehört Rußland mit der Russisch-Orthodoxen Kirche selbstredend dazu.
Was ist nun dagegen die Europäische Union? Der Zusammenschluß westeuropäischer Staaten unter der amerikanischen Hegemoniemacht, das antisowjetische Bündnis als Beiprogramm zur Nato. Westeuropa schloß sich unter der Vormacht der USA gegen Osteuropa zusammen als Defensiv- und Offensivbündnis. Daß dies Bündnis nicht Westeuropäische Union sondern Europäische Union, anfänglich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft getauft wurde, manifestiert gleich ihren imperialistischen Anspruch, obzwar nur ein Teil Europas zu sein, doch schon das ganze Europa zu präsentieren. Diese Namensgebung nahm sozusagen die Expansion Westeuropas bis vor die Türen Rußlands voraus, das so das antirussische Europa sein sollte. 
Das ist nicht Europa,, weil es  eines der wichtigsten Länder Europas ausschließt, sondern ein politischer Kampfbegriff, daß die westliche Kultur ganz Europa außer Rußlands beherrschen sollte. Zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gehörte auch die Unterhaltungssendung: EWG, Einer wird  gewinnen! moderiert von Herrn Kuhlenkampf. Diese Sendung sprach die geheime Wahrheit der EWG aus: daß alle in Westeuropa gleichberechtigt sein sollten, daß aber nicht ausschließt, daß ein Staat "gleicher" ist als die anderen, der Sieger eben. Rußland sollte so ausgeschlossen werden und bleiben, da dieser Staat wohl in einem Europa Chancen hätte, diese Nummer eins zu sein, und Deutschland sollte nicht die Nummer eins werden können. 
Daraufhin wurde die EWG gegründet. Die Geschichte Europas war und ist nämlich immer auch der Kampf darum, welcher Staat der Europa dominierende sein soll. Nach 1945 vereinfachte sich das zum Kampf von Westeuropa  versus Osteuropa. Dem Militärprojekt der Nato war dabei die EWG subordiniert, damit die Wirtschaft die ökonomische Basis einer starken Nato bildet. Die letzten 2 Weltkriege hatten doch überdeutlich gezeigt, daß letztendlich die Wirtschaftskraft die modernen Kriege entscheidet: wer wieviel Waffen welcher Qualität unter Kriegsbedingungen produzieren kann!
Das hat mit Frieden und Versöhnung nun gar nichts gemein, außer das die westeuropäischen Staaten ihre Interessensgegensätze hintenanstellten, angesichts des gemeinsamen Feindes der Sowjetunion. Das Ziel war ja eindeutig nicht nur ein Verteidigungsbündnis sondern auch ein Angriffsbündnis,um die sozialistischen Staaten in den Weltkapitalismus zu reintegrieren.Das ist nun weitestgehend gelungen, auch wenn es im einstigen Osteuropa nationalistisch-patriotische Regierungen gibt, die ihrer Subordination unter der EU sich widersetzen, wie jetzt Polen, Ungarn und Kroatien.  
Mit christlichen Werten hätte diese EWG, bzw. EU nur etwas gemein, wenn die liberal-bürgerliche Ordnung des Westens als christlich geprägt verstanden werden könnte. Aber diese Kultur reduziert sich doch faktisch auf den Glauben an das Ordungsprinzip des freien Marktes, daß dabei die Ordnung der Ökonomie das wichtigste sei. Wenn die Gleichung: Christentum gleich Liberalismus plus Sozialstaat gelten würde, nur dann wäre die westlche Kultur eine christliche. Und daß der Liberalismus jeden Nationalismus verurteilt, das ist selbstverständlich, setzt doch jeder Nationalstaat den Primat der Politik über die Ökonomie, daß die Wirtschaft als Volkswirtschaft dem Volke zu dienen habe, während der Liberalismus das Ideal einer nicht vom Staat regulierten Ökonomie propagiert, die nur noch Warenanbieter und Konsumenten kennt. Daß der Mensch nur noch ein homo oeconomicus sein soll, ist ja das Ziel des Liberalismus. Jede andere Einbindung an das Volk, zu dem der Einzelne gehört, wie auch jede Familieneinbindung würden diesen homo oecomomicus relativieren und somit beeinträchtigten und darum will nun der Kapitalismus auch die bürgerlichen Formen des Lebens in der Familie und in dem eigenen Volke auflösen, um  den postmodernen Arbeitsnomaden hervorzubringen, der von Job zu Job wandert. So löst selbst diese bürgerlichen Formen noch der liberalistisch entfesselte Kapitalismus auf. So verschwinden dann auch noch die Restbestände christlicher Kultur in dem postmodernen Europa. Einfacher gesagt: Der  Liberalismus löst nun auch den christlichen Rest Europas auf. Dafür stehen die C-Parteien, das ist ihr Europa.
Mit dem CDU-Liberalismus ist also wirklich jeder Nationalismus unvereinbar, während für die christliche Religion über das Gebot der Elternliebe die Liebe zum eigenen Volke selbstverständlich dazu gehört, denn jeder lebt immer auch aus, in und für sein Volk als Glied des Volkes, zu dem Gott ihn erschuf.    
      

Sonntag, 31. März 2019

Bekenntnisse eines politisch korrekten Demonstranten gegen Rechts

"Im Nachgang sprach ich einen der Gegendemonstranten nett an, was für ihn eigentlich der Anlass war, bei der Veranstaltung mitzumachen. Dieser antwortete mir: „Deutsche sind genetisch veranlagte Mörder. Sie sind für fast alle Kriege in der Welt verantwortlich. Deshalb muss das deutsche Volk abgeschafft und durch eine diverse, multikulturelle Gesellschaft ersetzt werden.“ So berichtet Heiko Schrang auf seiner Internetseite: https:www.heikoschrang.de/de/neuigkeiten/tag/afd/ über seinen Dialog mit einem Anti-AfD-Demonstranten. 
Optimisten meinen ja, daß es allen politischen Parteien und politisch Engagierten um das Gemeinwohl ginge,  nur daß sie eben verschiedene Vorstellungen von dem hätten, was denn für das Gemeinwohl das Richtige sei. Ganz anders dieser politisch Korrekte: Für ihn ist der Deutsche aus rein biologisch- genetischen Gründen der Böse schlechthin, selbst an dem 1. und 2. Weltkrieg und an wohl noch viel mehr Kriegen (für fast alle Kriege) sind die Deutschen Gene schuld. Darum müsse das Deutsche Volk abgeschafft werden. Dieser Antideutsche weiß auch wie: Was Pest und Cholera, zwei verlorene Kriege nicht schafften, daß soll nun das Projekt der multikulturellen Gesellschaft schaffen, daß das Deutsche Volk  beseitigt wird. 
Nicht ist dieser Anti-AfD- Demonstrant für dies Multikultiprojekt, weil er glaubt,daß dies Projekt unserem Gemeinwohl gut täte, sondern weil es dem Deutschen Volke schade, ja er erhofft sich so gar den Untergang des Volkes. Unklar ist dabei nur, wie er sich den ersehnten Untergang des Volkes erwartet: durch eine Rassenvermischung, daß eben durch Nichteuropäer die Deutschen Gene in den Kindern so verdünnt werden, daß sie keine Deutschen mehr sind oder daß in einer multiethnischen Gesellschaft das Deutsche Volk so marginalisiert wird, daß es faktisch aufhört zu leben (wie etwa die Ureinwohner Amerikas, die Indianer in der heutigen USA). Aber eines weiß er: Deutschland muß vernichtet werden!  

Samstag, 16. März 2019

Eine Welt- Zum Kampf wider Kirche und Volk

„Wir befinden uns in einem Kampf gegen Kräfte, die ihr globalistisches Programm der Nationenauflösung, der ethnisch-kulturellen Vereinheitlichung und der Traditionsvernichtung als die Menschlichkeit und Güte selbst verkaufen. Wir sollen uns im Dienst des Menschheitsfortschritts verdrängen lassen. Wir sollen uns als Volk und Nation in einem großen Ganzen auflösen. Wir haben aber kein Interesse daran, Menschheit zu werden. Wir wollen Deutsche bleiben“, sagte Gauland am 9. Juni 2018 in seiner Rede beim Parteitag der bayerischen AfD.   zitiert nach Tagesspiegel 17.Jänner 2019 
Dieses Zitat, neben vielen anderen legitimiert nun, die AfD als "Prüffall" zu behandeln durch den Verfassungsschutz.. Im ersten Teil des Zitates wird von Kräften geredet, die etwas wollen.Sie wollen etwas von uns Deutschen. Nun kann diese Aussagen wahr oder falsch sein, daß es diese Kräfte gar nicht gäbe oder daß ihr Wollen falsch interpretiert wird, aber eine Aussage über das vermeintliche Wollen anderer kann doch nicht  selbst dem Interpreten, das wollen diese Kräfte wirklich, als tendenziell verfassungsfeindlich vorgeworfen werden.  
Es bleiben dann nur noch diese zwei Aussagen übrig, in denen ausgesagt wird, was die Partei will: "Wir haben aber kein Interesse daran, Menschheit zu werden. Wir wollen Deutsche bleiben“. Diese Aussage ist also in den Augen des Verfassungsschutzes tendentiell verfassungsfeindlich! Das hat, wird diese Aussage ernst genommen, zur Folge, daß die Verfassung des Deutschen Staates die Überwindung dieses Volkes verlangt! 
Licht in diese Eigentümlichkeit bringt da dieses:
"Stefanie Drese SPD, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns:
"Den Antrag der NPD-Fraktion,den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu bewahren, lehnen die Vertreter der demokratischen Fraktionen, in deren Namen ich heute spreche,mit aller Nachdrücklichkeit und aufs Schärfste ab. Dieser Antrag ist rassistisch und menschenverachtend".(zitiert nach W. Hackert, Antigermanismus, Globalismus,Multikulti, 2015, S.210). 
Das Nein zum eigenen Volk, diese politisch korrekte Verneinung des Eigenen,wird im Kampfe gegen Rechts nun in das Grundgestz hineininterpretert, um so den Kampf zu forcieren.  
Offensichtlich gibt es eine erstaunliche Parallele zwischen dem Kampf gegen die Katholische Kirche, daß sie ihre identität aufgeben soll und dem Kampf gegen die Identiät  des Deutschen Volkes: Auch die soll aufgelöst werden. Das Deutsche Volk soll sich in die Menschheit diffundieren, die Katholische Kirche in eine universalistische Einheitsreligion. Ist das darauf zurückzuführen, daß es wirklich Kräfte gibt, die die Globalisierung wollen und dafür alles Nationale und alle bestimmten Religionen diffundieren möchten? 


Samstag, 16. Februar 2019

Der beste Kliaschutz: Kinder abschaffen!

Um den angeblich menschengemachten Klimawandel zu stoppen, empfehlen zwei Forscher eine äußerst perverse Strategie. Die Menschheit solle sich selbst ausrotten, so die krude Forderung der beiden CO2-Ideologen. Denn Kinder seien der größte Klimakiller und somit gehöre der Nachwuchs eingedämmt.


Weil immer mehr Bürger der Propaganda von Regierungen und Massenmedien erliegen, wonach der Mensch für eine Klimaerwärmung verantwortlich sei, werden auch die damit verbundenen „Lösungsvorschläge“ immer absurder. Zwei Forscher der Schwedischen Lund Universität haben nun die vermeintlich größten CO2-Sünder ausgemacht: Kinder. Sie haben richtig gelesen, unser Nachwuchs belastet das Klima angeblich massiv.

Deshalb stellten die beiden Klima-Ideologen unverblümt folgende These auf: Ein Kind weniger auf die Welt zu bringen, ist das Beste, was Menschen für die Umwelt tun können. Demnach „belasten“ Kinder das „Klimakonto“ der Eltern um durchschnittlich 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr. Im Vergleich dazu sehen die 2,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid, die ein durchschnittliches Auto pro Jahr produziert, geradezu lächerlich aus. Dabei seien Autos immerhin auf Platz zwei der angeblichen Klimakiller.

Normal denkende Menschen sind jedoch alarmiert. Weniger Kinder würden das Aussterben etwa von uns Deutschen noch weiter beschleunigen. Schon heute liegt die Geburtenrate in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt bei lediglich 1,57 Kindern. Bei einem Sprössling weniger würde ein Paar im Schnitt nur noch 0,57 Kinder bekommen und die Deutschen wären nach kurzer Zeit vollständig ausgestorben.

Doch genau das ist es offenbar, was die linksgrünen CO2-Ideologen fordern: Den Volkstod zugunsten des Klimas, aber natürlich nur in Europa und nicht etwa in Afrika, wo die Nachwuchsquoten um ein Vielfaches über den unsrigen liegen . Neben einer verminderten Reproduktionsquote verlangen die Klimatologen noch weitere Maßnahmen zur Einsparung von CO2, wie etwa auf ein Auto verzichten (2,4 Tonnen CO2-Einsparpotential pro Jahr), keine Fernflüge nutzen (1,6 Tonnen CO2-Einsparpotential pro transatlantischen Flug) und vegetarisch essen (0,8 Tonnen CO2-Einsparpotential pro Jahr).

Der Anteil von CO2 in der Erdatmosphäre liegt im Übrigen bei 0,03 Prozent. Lediglich ein Bruchteil davon wird vom Menschen in Umlauf gebracht. Allein deshalb ist es mittlerweile als schamlose Lüge entlarvt worden, dass wir durch unseren CO2-Ausstoß einen Einfluss auf das Klima hätten. Doch den menschenverachtenden Ideologen von schwarz bis grün ist jedes Mittel genehm, um ihre völkerfeindliche Agenda durchzusetzen. Da verwundert es auch nicht, dass die Jusos als Jugendorganisation der SPD die Abtreibung bis kurz vor der Geburt legalisieren wollen. Dient ja alles dem Schutz des Klimas…
(Aussendung Anonymousnews  15.2. 2019)

Mittwoch, 6. Februar 2019

Bittere Wahrheiten der Bibel oder die friedlich Gesonnen und der Krieg

Wer mit der Heiligen Schrift umgeht, als wenn es ein Verbrauchermarkt wäre, dem wird dies Zeugnis des Wortes Gottes nie ein Problem bereiten, er wird es aber auch ohne jeden Nutzen für sich lektüren, weil so nur das wahrgenommen wird, was dem Konsumenten gefällt, was ihn in seiner vorgefaßten Meinung nur bestätigt, während er das ihm nicht Passende einfach überließt. 
Jetzt soll sich auf eine Erzählung kapriziert werden, die wohl jedem Heutigen mißfallen muß,  die aber leider eine bittere Wahrheit enthält.
Dem Stamme Dan, einem der 12 jüdischen war per Los auch ein Gebiet zum Wohnen zugeteilt worden. Aber der Kommentar der Vulgata (Augustin Arndt, Die Heilige Schrift, 1903) weiß zu berichten, daß dieser Lebensraum für den Stamm Dan nicht ausreichte, "weil sie das, was ihnen nach Jos 19,40 gegeben war, nicht vollkommen eroberten." (S.600). Darum suchte dieser Stamm nach einer Möglichkeit der Erweiterung ihres Lebensraumes. Kundschafter wurden ausgesandt, um ein geeignetes Territorium zu finden: 5 Männer. 
"Es zogen die fünf Männer fort, und kamen nach Lais, und sahen ein Volk, das ohne Furcht nach der Weise der Sidonier dort wohnte, sorglos und ruhig, da ihnen Niemand feindlich entgegentrat, reich an Gütern, und fern von Sidon, und von allen Menschen abgesondert."  (Richter, 18,7)
Da sandte der Stamm Dan 600 Bewaffnete aus: Sie "kamen nach Lais über ein ruhiges und sorgloses Volk her, und schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, und überlieferten die Stadt dem Feuer." (Richter 18,27b) So verschaffte sich der Stamm Dan seinen weiteren Lebensraum, indem er die dort Einheimischen tötete, genau genommen ausrottete, weil sie so friedlich und wehrlos waren. 
Die alte Römerweisheit bestätigte sich hier wieder einmal: Wer in Frieden leben will, muß zum Kriege bereit sein. Sonst wird er leicht ein Opfer des Kriegsbereiten, die dann ohne Scheu die Verteidigungsunwilligen liquidiert, um sich deren Lebensraum anzueignen. Denn "es wird keine Mühe kosten" (Richter 18,9), das fremde Land zu erobern.  
Daß ihr Lebensraum Völkern zu klein wird, daß sie dann fruchtbare und reiche Länder für sich als neuen Lebensraum dazuerobern wollen, das ist wahrlich nicht moralisch, aber die Macht des Stärkeren erlaubt den expandierenden Völker so eine Eroberungspolitik- wehe den Völkern, die sich nicht dagegen zu verteidigen wissen. Können und wollen wir Deutsche unseren Lebensraum noch verteidigen?    

Sonntag, 27. Januar 2019

Grüne Kunst? Dekadenz pur

Welche Art von Kunst die der Partei der Grünen nahestehende Heinrich -Böll- Stiftung für förderungswürdig erachtet, das demonstriert aufs anschaulichste die Causa Mischa Badasyan. "Die Welt" berichtete darüber am 2.September 2014, eine Zusammenfassung bietet J.Graf in seinem Buch: Der geplante Volkstod, 3.Auflage S. 214-216. 
Dieser Künstler ist erstmal ein "Flüchtling", aber ein ganz besonderer, denn er floh aus dem von Putin regierten Rußland, weil er sich da als Homosexueller diskriminiert fühlte. Traumatisiert sei er: Er hatte ein Date, aber statt des Erwarteten standen ihm "acht Nazis mit Elektroschockern" (S.214) gegenüber. 
So floh er dann ins homosexfreundliche Deutschland. Aber auch hier erlebte er Schreckliches: "Auch hier habe ich viel Homophobie erfahren. Es soll nicht rassistisch klingen, aber in Berlin sind es vor allem türkischstämmige Menschen, die Schwule diskriminieren." (S.214). 
Trotz dieser politisch inkorrekten Aussage, er hätte sagen müssen, daß er auch hier vor allem von Neonazis diskriminiert würde, unterstützt ihn die Böll-Stiftung in seiner künstlerisch-therapeutischen Aufarbeitung dieser Traumata:
Badasyan will "ab dem 1.September für ein Jahr lang mit einem anderen Mann Sex haben. Teil seiner Kunst ist es, mit einer Art Video-Tagebuch zu beschreiben, was er nach dem Akt fühlt." (S.214). Die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen finanziert diesem Künstler dies Projekt! (S.215).
Selbstverständlich ist nun jede Kritik an diesem Projekt Ausdruck eines vor- und antimodernen Kunstverständnisses, gilt es doch hier, einem Diskriminierten zu helfen in seinem künstlerischen Schaffen. Praktizierter Homosex gehört dann eben zum Kunstwerk dazu. 
Und was soll das mit Kunst zu tuen haben?  Es reicht eben, ob seiner Homosexualität diskriminiert zu werden, und dann etwas zu produzieren, das in irgendeinem Zusammenhang mit dieser Diskriminierung steht, um "Grünen" als "Künstler" zu gelten! Ob ein Heterosexueller dies Projekt, dann jeden Tag ein Jahr lang Sex  mit einer Frau, auch unterstützt worden wäre? Schwerlich, es muß eben ein Homosexueller sein, dessen Werk eben erst durch die praktizierte Homosexualität zum Kunstwerk wird. 
Eine Frage bleibt nun übrig. Warum unterstützen die "Grünen" und alle anderen politisch Korrekten gerade die Homosexualität so energisch? Es liegt nahe, dies Phänomen im Kontext der Multiethnisierung Europas zu begreifen. 
"Am 3. Januar forderte Cochet im linken Wochenmagazin L‘Obs die Europäer auf, weniger Kinder zu zeugen, „um die ökologischen Kosten“ zu reduzieren, vor allem aber, „um mehr Einwanderer aufnehmen zu können“.
(Zitate: katholisch info am 11.Jänner 2019) Diese Äußerung eines französischen Grünenpolitikers bringt uns wohl auf die richtige Spur: Damit möglichst viele Flüchtlinge in Deutschland importiert werden können, ist eine Senkung der Geburtenrate Deutscher erstrebenswert. Die Propagierung der Homosexualität ist dann neben dem Eintreten für die Kindertötungen im Mutterleibe ein politisch korrekt gewolltes Mittel: Homosexuelle kriegen keine Kinder!  
  

Montag, 14. Januar 2019

Weniger Kinder-mehr Asylanten

Nun wissen wir alle, daß nur Rechte behaupten, daß das Boot voll sei, sodaß keine weiteren Asylanten mehr in Deutschland und auch in den anderen europäischen Staaten aufgenommen werden könnten,Gutmenschen dagegen proklamieren, daß in einem endlich großen Raum mit limitierten Ressourcen unbegrenzt viele Flüchtlinge aufnehmbar seien und daß so wir jeden aufzunehmen haben, bloß weil er hier leben will.
Aber nun kamen einem Französischen Grünenpolitiker doch Bedenken, ob es nicht doch Grenzen der Aufnahmefähigkeit gäbe. Und es wurde eine grüne Lösung gefunden:  
 „Im übrigen: Die Beschränkung der Geburten würde es uns erlauben, mehr Migranten aufzu- nehmen, die an unsere Tür klopfen, und sie besser aufzunehmen.“
"Am 3. Januar forderte Cochet im linken Wochenmagazin L‘Obs die Europäer auf, weniger Kinder zu zeugen, „um die ökologischen Kosten“ zu reduzieren, vor allem aber, „um mehr Einwanderer aufnehmen zu können“.
Jede Ermunterung, Kinder zu zeugen, solle abgeschafft werden. Die Politik müsse „auf den Kopf gestellt“ werden. Das eingesparte Geld solle Familien mit weniger Kindern zugute kommen. Ab dem dritten Kind solle es gar keine Förderung mehr geben. Der Staat müsse signalisieren, daß verantwortungslos gegenüber der Umwelt handle, wer mehr als zwei Kinder zeugt." (Zitate: katholisch info am 11.Jänner 2019)
Wenn also im Idealfall Frauen höchstens noch 2 Kinder bekommen,dann soll das dem Umweltschutz dienen. Dann sollen aber mehr Flüchtlinge als jetzt schon aufgenommen werden, weil so Platz geschaffen worden sein wird für eine massenhafte Aufnahme von  Asylanten. Warum sind also französische und deutsche Kinder eine Umweltbelastung, aber die vielen dann mehr aufnehmbaren Flüchtlinge nicht? Belasten also nur deutsche und französische Kinder die Umwelt, sind dagegen die Flüchtlingsströme nicht nur Kulturbereicherer sondern auch Umweltschützer, sodaß sich ein Volksaustausch empfiehlt: Tausche umweltbelastende Franzosen und Deutsche gegen umwelterhaltende Flüchtlinge ein!
Geht es hier wirklich um den Umweltschutz oder nicht doch in erster Linie um eine antifranzösische und auch antideutsche Politik: Die Völker Europas sollen zum Verschwinden gebracht werden, damit Europa von den außereuropäischen Flüchtlingen übernommen werden kann. 
Merke: Es gibt nicht nur antideutsche Grüne, es gibt genauso auch antifranzösische Grüne. Ihr Nein! zum eigenen Vaterland vereint sie zu den Grünen Europas.       




Freitag, 19. Oktober 2018

„Muslimisches London: 423 neue Moschee und 100 Gerichte an denen nur die Scharia gilt“.

Kath info berichtet am 18.10. 2018:
"In London wurden im vergangenen Jahrzehnt mehr als 500 Kirchen geschlossen. Neue Moscheen sprießen dagegen wie Pilze aus dem Boden. Die Scharia, das islamische Gesetz, gilt in immer mehr „islamischen Zonen“ der Stadt und ersetzt dort das englische Recht. Diese „Zonen“ gelten aus englischer Sicht, soweit es eingestanden wird, als „Niemandsland“, da sie außerhalb der geltenden Rechtsordnung liegen. Sie gehören formal zwar noch zu Großbritannien, werden aber in Wirklichkeit von einer islamischen Hierarchie kontrolliert."
Großbritanien löst sich auf, der Aufbau der islamischen Parallelgesellschaft ist hier schon so weit fortgeschritten, daß es faktische Gebiete in Großbritanien gibt, die faktisch nicht mehr dazu  gehören. Sie verfügen über eine autonome Rechtssprechung, eine kulturell homogene Bevölkerung, die sich signifikant von ihrer Umwelt absetzt.
"Aus islamischer Sicht gelten diese Zonen als Brückenköpfe und eroberte Gebiete. Sie bilden Enklaven mitten in England und wurden in regelrechte Festungen des Korans verwandelt. Der britische Staat und die weitgehend entchristlichte, englische Öffentlichkeit schauen tatenlos zu, als ginge sie das Ganze nichts an. Das Offensichtliche wird sogar bestritten," Kath info, 18.10.2018. 
Mehrere Momente dieser Entwickelung sind dabei zu unterscheiden: a) der Niedergang der Angelsächsischen Kirche, daß die engländischen Frauen zu wenig Kinder bekommen und dem korrelierend b) die Revitalisierung des Islams und die Fremdeinwanderung. Großbritanien gehört zwar jetzt noch der westlichen Welt an, prägte die angloamerikanische Kultur, die nun die Welt beherrscht, aber in diesem Lande geht nun diese westliche Kultur selbst zu Grunde. Aber schauen wirklich der britische Staat, die Öffentlichkeit und die Anglikanische Kirche tatenlos zu? Unterstützen die Medien, die Kirche und der Staat nicht den Islamisierungsprozeß? Dem Hereindrängen des Fremden korreliert eben eine Willkommenskultur. Diese drückt sich am trefflichsten in einem Beschluß einer "Tafel" in Deutschand aus, daß die Deutschen doch bitte den "Ayslanten" und "Flüchtlingen" den Vortritt geben mögen,sodaß dann, was die Fremden übrigließen die Einheimischen bekämen. Niemand in Deutschland protestierte dagegen- warum auch, ist doch gegen eine Diskriminierung der Einheimischen nichts einzuwenden, weil das doch Gutmenschen gemäß ist. 
Der Verachtung des Eigenen entspricht so die Glorifzierung des Fremden. Ja selbst religionsfeindliche Parteien die "Grünen" und "Die Linke" setzen sich ja im Bundestag plötzlich für die Religionsfreiheit ein, seit sie ihre Liebe zum Islam entdeckt haben: Was der propagierte Atheismus in über 100 Jahren nicht geschafft hat, das soll nun eben der Islam bewirken, nämlich das Ende der christlichen Religion. 
Nur, es ist nicht nur ein kulturelles Problem:Die abendländische Kultur hatte auch einen sozialen Träger, die Völker Europas, die gerade ob ihrer Differenziertheit eine lebendige Kultur erschufen. Gerade weil die Völker durch den massenhaften Import von Fremden aufgelöst werden, geht dann auch die in den Volkstümern fundierte Kultur zu Grunde.  
Auch wenn es nur "Symbolpolitk" ist, so setzte Kardinal Marx mit seiner Spende von 50.000 Euro an eine private Seenotrettungsvereinigung ein klares Zeichen. Bringen Schlepperorganisationen die "Flüchtlinge" auf kaum seefahrtüchtigen Schiffen unter, die Seenot ist vorprogrammiert, so übernehmen solche privaten Seenotretter die "Flüchtlinge" und bringen sie in europäische Häfen. Die Pointe dabei ist, daß die in Seenot Geratenen nicht, wie es üblich wäre, in die nächst gelegenden Häfen gebracht werden, sondern gemäß den Ausreisewünschen der "Flüchtlinge" nach Europa, um dann dort Asyl zu beantragen. Die libysche Küstenwache versucht nun auch, in Seenot Geratene aufzunehmen, um sie dann in nahe gelegende Häfen zu bringen. Daraus resultiert nun eine Konkurrenzsituation zwischen der libyschen Küstenwache und den Privaten, die ja den "Flüchtlingen" zu ihrem Asyl verhelfen wollen. Wer also am ersten da ist, rettet dann!
Bei der Frage, wer rettet,geht es also darum, ob die in Seenot Geratenen in nächst gelegene Häfen gebracht  und so gerettet werden  oder ob sie in europäischen Häfen gelandet, dort Asyl beantragen können. Kardinal Marx votiert hier klar: Die "Flüchtlinge" sollen nach Deutschland, ihrem Wunschland kommen, denn weil sie hier gut leben möchten, (ginge es nur um eine Rettung aus ihrer Seenot, wären die privaten Retter überflüssig) haben sie auch das Recht dazu. Das Deutsche Volk hat dann dafür die Zeche zu bezahlen, aber das Wohlergehen des eigenen Volkes im Auge zu haben, das wäre ja praktizierter Nationalismus, den ja dieser Kardinal stets nach Gutmenschenart perhorresziert. 
Es geht so um einen großen Volksumtausch, die Eurokraten möchten sich ein neues europäisches Volk schaffen, da sie dem alten nicht mehr trauen und es sollen dazu auch die letzten Reste der abendländischen Kultur beseitigt werden durch die Islamisierung Europas.