Donnerstag, 22. August 2019

Über das Märchen von der Seenotrettung vor der Küste Lybiens

 So funktioniert eine Seenotrettung des Gutmenschschiffes: "Open Arms". Die "Freie Welt" berichtet am 21.8. 2019: "Die noch mehr als 80 Migranten an Bord sind seit mehr als zwei Wochen auf dem Schiff. Diese wurden vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer gefischt. Libyen erklärte noch am gleichen Tag, dass der nächstgelegene Hafen zur Wiederaufnahme bereit stehe. Stattdessen nahm die »Open Arms« die tagelange Tour in Richtung Italien, obwohl von Beginn an klar war, dass das Land seit etlichen Monaten keine Bootsmigranten anlegen lasse." 
Stellen wir zu dieser Causa einmal Fragen: Warum rettete dies Schiff die in Seenot Geratenen und nicht ein lybisches Schiff? Etwa, weil weil die "Open Arms" lybischen Schiffen zuvorkam, oder weil diese "Flüchtlinge" erst in Seenot gerieten, als ein Gutmenschschiff in der Nähe war. Wollen die in Seenot Geratenen nur von einem Gutmenschschiff gerettet werden, weil sie gar nicht aus der Seenot gerettet werden wollten sondern eine Möglichkeit zur illegalen Einreise nach Europa suchten, denn für die haben sie ja die Schlepper bezahlt, damit sie mit dem Schlepperschiff in Seenot geraten werdend von Gutmenschscharterchiffen nach Europa transportiert werden. Ginge es wirklich um eine Rettung aus einer Seenot, warum brachte dann dies Schiff die "Geretteten" nicht in den nächst gelegenen Hafen Lybiens, der auch bereit war, diese Seenotopfer aufzunehmen?  Dafür gibt es nur eine Erklärung: Es geht nicht um eine Seenottrettungsaktion sondern um den Versuch, hier eine illgale Einreise und Einwanderung zu ermöglichen. Dazu werden dann die "Geretteten" absichtlich in eine bedrängte Situation gebracht, indem das Gutmenschschiff vor Häfen Italiens so lange herumschippert, bis daß Gutmenschaktionen in Europa eine Lande- und Ausladungserlaubnis dieses Schiffes erzwingen ob der Lage der "Geretteten" auf dem Gutmenschschiff: Ihnen ginge es so schlecht, nun müsse man sie aufnehmen. Daß es den Flüchtlingen nun aber so schlecht geht, ist aber die Folge davon, daß das Gutmenschschiff sich weigerte, den nächst gelegenden lybischen Hafen anzulaufen; lieber will man eine Ausladung der Flüchtlinge an einen italienischen Hafen erzwingen, damit so das Projekt der illegalen Einwanderung erfolgreich abgeschlossen werden kann. 
Und sind sie erstmal da, dann werden die Staaten Europas diese Illegalen nicht mehr los- denn wohin sollten sie repatriiert werden, wenn diese Flüchtlinge jede Auskunft über ihre Heimat verweigern und sinnigerweise alle Ausweisdokumente vernichtet haben? Denn nur zu gut wissen diese Illegalen, würde ihre Heimat bekannt, daß sie dann keine Chance hätten, als irgendwie Verfolgte hier als Asylanten anerkannt zu werden.  
Grundsätzlich ist hier ein Phänomen von besonderer Relevanz:daß die inszenierte "Wirklichkeit" die Realität ganz zum Verschwinden bringt. Die reale Politik reagiert nicht auf das Realereignis dieser illegalen Einwanderungsstrategie, sondern auf die Fiction von in Seenot Geratenen armen Flüchtlingen, die nun glücklich Häfen Italiens erreichen, damit den Armen denn da geholfen wird. Und so werden dann die Politiker zu barmherzigen Samaritern, wenn sie diese illegal  Eingeschleusten in ihre Arme aufnehmen- wehe aber denen, die das als illegale Einwanderung bezeichnen. Das ist zwar die Realität, die ist aber für die Politik in den Zeiten der Postmoderne völlig irrelevant. Es zählt nur noch die massenmedial inszenierte "Wirklichkeit"!  

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