Posts mit dem Label Familie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Familie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 29. September 2022

„Familie, Gott, Nation“ ein „faschistischen Leitbild“


Familie, Gott, Nation“ ein „faschistisches Leitbild“


Lieber Leser, das ist kein verspäteter makaberer Aprilscherz, sondern so kommentierte die „Welt“ den Wahlsieg des rechten Wahlbündnisses in Italien.

Bei der Welt bemühte man sich um eine differenzierte Analyse, statt stumpf >Faschismus< zu rufen. Der Versuch scheiterte jedoch spätestens, als das Blatt >Familie, Gott, Nation< zum >faschistischen Leitbild< erklärte.“ Nachzulesen in der „Jungen Freiheit“, „Die krassesten Reaktionen zur Italien-Wahl“, am 27.9.2022.


Nun steht die „Welt“ doch eher in dem Rufe, eine liberal-conservativ ausgerichtete Zeitung zu sein. Aber in dieser und nicht in einer linksradicalen stand das so geschrieben. Ein Antifaschist und Demokrat ist so nur der, der gegen „Familie“ und „Nation“ ist. Irritieren muß aber, daß man als Demokrat auch gegen „Gott“ sein muß! Wenn kurz nachgedacht wird, leuchtet das sogar ein: Wer Gottes Schöpfungsordnungen der Familie und der Nation ablehnt, der muß auch den Schöpfer dieser Ordnungen verwerfen. Wenn so „Gott“ ein faschistisches Leitbild ist, dann hat man als antifaschistischer Demokrat ein Atheist zu sein!


In einer Diskussion in einer Wohngemeinschaft (in einer WG) im Jahre 68 proklamiert eine junge Frau: „Nicht der Kapitalismus bringt den Massenmord hervor, sondern der Kern, die Familie!“. Auch wenn der in dem Roman erzählte Disput über die Familie ein rein fiktiver ist (Anja Jonulett, Das Nachtfräulein Spiel, S.77), so ist er doch unverkennbar authentisch für den damaligen Diskurs über die Familie. Die Büchse der Pandora war nun entmythologisiert und als die bürgerliche Familie enttarnt. Seit dem gilt: Wer die Welt verbessern will, muß die Familie abschaffen.

(Daß jede Art Liebe zum Eigenen, zum Vaterland, zur Nation etwas zutiefst Verwerfliches ist, gehört inzwischen ja zu den Selbstverständlichkeiten jedes anständigen Bürgers seit der erfolgreich bei uns durchgeführten Umerziehung durch die westlichen Siegermächte und braucht so nicht eigens hervorgehoben werden.)


Der Ort der Familie ist eben auch der Ort, an dem nicht „jegliches geschlechtstypishe und klischeebehaftete Spielzeug von Kindern“ ferngehalten wird. (S.79). Denn: „Ich frage mich,was das überhaupt sein soll:typisch männlich und typisch weiblich?. Das sind doch bloß stereotype Klischees,gegen die wir uns zur Wehr setzen müssen!“ (S.78)


Die Lebendigkeit der Familie entspringt eben der Geschlechterdifferenz von Mann und Frau. Erst durch sie kann auch nur neues Leben hervorgebracht werden.Wo zwei Frauen oder zwei Männer eine „Ehe“ führen, kann kein neues Leben entstehen. Aber wozu sollte sich denn auch das Leben fortpflanzen und so gar perpetuieren. Es soll eben nur noch der Einzelne zählen, der nach einem Maximum an Lebensgenuß strebt.


Nicht nur die Familie, auch die Geschlechterdifferenz soll aufgelöst werden, damit der Mensch, ganz von allen menschlichen Bindungen emanzipiert frei leben kann. Gottes Schöpfungsordnungen und somit Gott selbst stehen einer solchen Emanzipation entgegen und darum gelten sie nun als faschistische Leitbilder. In Italien hat nun gar ein Parteienbündnis mit diesem Leitbild die Wahl gewonnen! Und wie reagieren deutsche Bischöfe? Sie warnen vor dem Erfolg dieser Rechtsparteien, ja Bischof Bätzing ruft gar zum Kampf gegen diesen rechten Zeitgeist auf, deren Leitbild nach der „Welt“: „Familie,Gott und Nation“ lautet.

 

Sonntag, 29. Dezember 2019

Irritierendes zum Fest der hl. Familie

Joseph, Maria und Jesus, die heilige Familie und somit auch die  Idealfamilie, sozusagen das Urbild der  Familie. So sollte es und wird es auch in der Liturgie der Kirche heute, dem 29.12. gefeiert und das ist gut so angesichts der wirkkräftigen Tendenz zur Auflösung dieser Ordnung des Lebens. Aber ein leichtes Unbehagen läßt sich doch nicht gänzlich verdrängen.

1.Jesus Christus ist zwar der leibliche Sohn der Maria aber nicht der leibliche Sohn Josephs. Gehört nicht zumindest zum Ideal der Ordnung der Familie,  daß die Eltern die leiblichen Eltern ihrer Kinder sind? Man spreche einfach mal den Satz vor sich hin: "Das ist mein Stiefvater", und frage sich: klingt das gut, verbinde ich mit dem Begriff des Stiefvaters etwas wirklich Positives? Wenn nun auch Joseph der Pflegevater Jesu genannt wird, um den Begriff des Stiefvaters zu vermeiden, bleibt es nicht dabei: Joseph war nicht sein wirklicher Vater. 
Ziehen wir nun noch das Protoevangelium des Jakobus zur Rate, in dem  uns das Leben der Mutter Gottes, der Maria vorgestellt wird und es keine zwingenden Gründe gibt, an der Zuverlässigkeit der dortigen Aussagen zu zweifeln, dann war Joseph Witwer, und wurde Maria durch Priester des Jerusalemer Tempels per Gottesbefragung als Ehemann zugesprochen.Das heißt nun, daß Jesus auch Stiefbrüder und Stiefgeschwister hatte aus Josephs erster Ehe, von denen die Evangelien dann ja auch berichten.Kann eine solche Familienstruktur als ideal angesehen werden, wenn nun mal die Differenz von Kindern und Stiefkindern für jedes Familienleben erstmal ein Problem ist?

2. Nach dem  katholischen Verständnis gehört zur Ordnung der Familie, daß die Eheleute gültig miteinander verheiratet sind. Maria war die Verlobte des Josephs, waren sie aber auch gültig verheiratet? Spontan würde wohl jeder Katholik diese einfache Frage mit Ja respondieren. Nur, da stehen wir vor gleich 2 argen Problemen: a) eine Ehe ist erst dann gültig geschossen,wenn sie vollzogen wurde. Das meint den ehelichen Verkehr, also unmißverständlich formuliert, daß ein Geschlechtsverkehr nach der Eheschließung vollzogen wurde. Wird der nicht vollzogen, ist die Ehe nicht gültig geschlossen, gilt somit das Paar als noch nicht verheiratet. Da Maria immer währende Jungfrau ist, hat sie so nie mit Joseph die Ehe vollzogen und blieb so bis zum Tode des Josephs nur seine Verlobte. 
Zudem gilt b), wenn auch nur einer der Eheleute erklärt, er wolle zwar heiraten, er wolle aber kein gemeinsames Kind mit dem Ehepartner, daß dann durch diesen Ausschluß des Ehezweckes der Nachkommenschaft die Eheschließung ungültig wird. Nun muß wohl angenommen werden, daß Maria ein Jungfrauengelübde abgelegt hat, daß sie auch in der Ehe jungfräulich bleiben wollte und daß Joseph das akzeptiert hat und nur so konnte sie in dieser Ehe ja nach der Geburt Jesu Jungfrau bleiben, sie bekam kein zweites Kind. Das bedeutet nun aber, daß sie den Zweck der Ehe,mit dem Ehemann Kinder zur Welt zu bringen, verneint hat. So war ihre Eheschließung ob dieses Gelübdes auch ungültig. 

3. Kann das Ideal der Familie in einer Ein-Kind-Familie bestehen? Würde in jeder Ehe nur ein Kind zur Welt kommen, stürbe die Menschheit in Bälde aus. Zur Veranschaulichung: Nehmen wir an, es gäbe 100 Familien auf der Welt, dann ergäbe das 50 Kinder und wenn 25 davon Mädchen und 25 Buben wären, ergäbe das 50 Familien, die dann nur noch 25 Kinder hervorbrächten ...Es braucht nicht weiter gerechnet zu werden, um zu sehen, daß das Ideal einer Ein-Kind-Familie das Aussterben der Menschheit in erschreckend kurzer Zeit zur Folge hätte. Also kann das nicht ein Ideal sein.

4. Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch und als solcher der Erlöser der Menschheit. Würde die hl. Familie wirklich als Idealfamilie ernst genommen, müßte dann nicht konsekutiert werden, daß jede Familie so auch einen Gottmenschen als Erlöser zur Welt zu bringen hätte? Das sei ferne. Die Welt braucht wirklich nur einen Erlöser und so auch nur eine Mutter, die Gott zur Welt bringt und nur eine Familie, in der der Sohn Gottes, weil er auch wahrer Mensch ist, als Kind aufwuchs. Diese Familie kann und darf so gar nicht ob ihrer einzigartigen Stellung in der Heilsgeschichte ein Ideal, ein Vorbild für die anderen Familien sein. 

5.Grundsätzlicher: Die Ordnung der Ehe und der Familie gehört wie die Ordnung des Volkes und des Staates zu den Schöpfungsordnungen Gottes, durch die er das menschliche Leben erhält.Die hl. Familie gehört aber als Sonderfall zur Heilsordnung Gottes, durch die er das Heil der Menschen wirkt. Maria als die Gottesgebärerin ist eben nicht einfach eine Mutter, die durch ihre Berufung zur Mutterschaft ihren Beitrag zum Erhalt des Lebens geleistet hat, sondern sie hat uns den Erlöser geboren und so gehört sie auf vorzüglichste Weise in die Heilsordnung Gottes.

Samstag, 5. Oktober 2019

Kampf der Familie oder das Scheitern des 1. Großversuches der Befreiung der Frau von der Familie

Daß die Ordnung der Familie die Frau unterdrücke, gehört zu den klassischen Thesen des Feminismus. Weniger bekannt ist, daß die russische Revolution unter der Führung von Lenin ein sehr offenes Ohr für feministische Anliegen hatte. So legalisierte das sozialistische Rußland als erster Staat der Welt die Abtreibung, das Recht der Frau, ihre eigenen Kinder im Mutterleibe töten lassen zu dürfen. Aber diese Maßnahme stand nicht allein: Um die Frau aus der Ordnung der Ehe zu befreien wurde  die Berufstätigkeit der Frau energisch gefördert. Damit sie wie ein Mann arbeiten könne, sollte dann die Aufzucht der Kinder und ihre Erziehung weitestgehend verstaatlicht werden. 
Im "Idealfall" hätte die Mutter ihr Kind gleich nach der Entbindung abgeben sollen, damit sie dann ganz frei vom eigenen Kind arbeiten gehen kann. Ja, es wird kolportiert, daß es Wohnungsbaupläne gegeben haben soll, in der Wohnungen ohne eine Küche vorgesehen waren, damit die Hausarbeit für die Frau entfalle, weil nun in allen Betrieben Werkskantinen zu errichten waren, die die dort Arbeitenden ernährten. Der Staat soll so so weit es geht, die Mutter ersetzen,damit sie ihr Leben ganz dem Arbeitsleben widmen könne. Galt einst als die Lebenssphäre der Frau die Trias von den drei Ks:Kinder,Küche, Kirche,so wollte dieser sozialistische Feminismus dem sein verdientes Ende bereiten. Auch die Frau sollte nur noch als Arbeitsmaschine funktionieren. Soweit die leninistische Phase des Aufbaues des Sozialismus in Rußland.
Aber dann wurde das Ruder radical umgerissen. Stalin, der so lange er sich im Nachfolgekampf Lenins noch nicht durchgesetzt hatte, sich als treueste Leninschüler inzenierte, brachte die Wende, auch gerade indem er sich faktisch von Lenin abwandte. Er behandelte ihn eben wie einen toten Klassiker, den man in Sonntagsreden feiert, um Werktags ganz andere Wege zu beschreiten.Die Familie entdeckte Stalin neu als den Grundbaustein auch der sozialistischen Gesellschaft.
1. Stalin verbot die Abtreibung.
2. Er erschwerte wieder die Möglichkeit der Scheidung zum Schutz der Famillie
3. Er rehabiliterte die Mutter als die erste Erziehern der Kinder- so sozialistischen Helden sollten die 
    Mütter gar ihre Kinder erziehen.
4. Die Mutterschaft wurde energisch gefördert, eben auch durch Mutterschaftsorden, für 10 Kinder 
    den größten Orden.
Hält man sich dies Familienprogramm vor Augen, so ein "reaktionäres" hätte sich kein Conservativer in Europa zugetraut, nur der Revolutionär Stalin. Eine fundierte Kritik dieser Wende in der Familienpolitik aus links-feministscher Sicht ist unter: "Sowjetunion 1921-1939- von Lenin zu Stalin-Teil 1 www.mks.de>files (Kommunistischer Bund) nachlesbar. Aus trotzkistischer Sicht ist diese Wende leicht erklärbar, daß an Stelle des Weltrevolutionärs Lenin ein nationalkommunistischer Stalin trat, der den Sozialismus nur noch im eigenen Lande aufbauen wollte, gar patriotistisch wurde: (die Rede Stalins vom großen vaterländischen Krieg gegen den Faschismus Deutschlands) und der so auch die Ordnung der Familie repristinierte. Zudem habe der Staat sich in derAufbauphase auch noch als überfordert gesehen, vollständig die Familie zu ersetzen. (So versimplifiziert der große Gegenspieler Stalins, Trotzki.)
Aber ist das auch so wahr? Eine Alternativsicht:Solange die Kommunisten noch die alte Ordnung zerstören wollten, propagierten sie in detruktiver Intention gerade die Zerstörung der Familie. Zur Macht gekommen, nach einer kurzen Phase revolutionären Experimentierens (Lenin an der Macht) mußte diese Destruktionspolitik aufgegeben werden, weil keine Gesellschaft dauerhaft überlebensfähig ist ohne die Kultur der Familie. Wo also  revolutionäre Kommunisten konstruktiv werden mußten, da beenden sie bald die Anti-Familienpolitik durch eine faktisch fast schon reaktionär zu bezeichnende Familienpolitik. Es ist wohl ein Strukturgesetz jeder erfolgreichen Revolution, daß sie auf ihrem Gipfel angekommen conservativ werden muß, wenn sie anfängt aufzubauen, statt revolutionär destruktiv zu wirken.
Jetzt erleben und erleiden wir den 2.Großversuch der Abschaffung der Ordnung der Familie im Namen des Feminismuses und des Kapitalismuses, der in der Ordnung der Familie ein Hindernis seines Expansionswillens sieht, der Globalisierung, daß durch die Ordnung der Familie die Frauen eben nicht hundertprozentig der Wirtschaft als frei verfügbare Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Der Feminismus deutet  dabei diese hundertprozentige Verfügbarkeit für die Wirtschaft als die Emanzipation der  Frau von ihrer traditionellen Rolle als Familienmutter, und befürwortet so diese Indienstnahme, denn der Mensch, auch die Frau ist für die Wirtschaft da.
Wird auch dieser scheitern? Oder scheitert an diesem Experiment der freie Westen, der sich so zu Grunde richtet?   


   
 

Sonntag, 1. Oktober 2017

Kampf der Familie! Nesthocker:ein Skandal

Eine Analyse des Leibniz-Institutes für Länderkunde in Leipzig enthüllte diesen Skandalon:In Bayern: 62 Prozent aller Männer im Alter zwischen 20 bis 25 leben noch bei ihren Eltern ! (vgl: Am Sonntag, 1.Oktober 2017,S.4) "Nesthocker! Selbst zwischen 25-29 jährige Männer leben noch mehr als ein Viertel Daheim im "Hotel Mama"! Bei jungen Frauen sieht das dann schon etwas erfreulicher aus: Nur 49 Prozent  zwischen 20-25 leben in Bayern bei ihren Eltern! 
Was ist daran denn nun so fürchterlich, daß junge Menschen offensichtlich gern bei ihren Eltern wohnen? Zuerst aber sagt uns die Studie, was isb. junge Männer in der eigenen Familie schätzen: "die gute Ausstattung, die zu Zuhause vorfänden, wie kostenloses Internet, dass die Wäsche gewachsen wird und das Zimmer geputzt wird". (S.4). Also ist die Familie für diese Studie ausschließlich ein Ort preisgünstigen bequemen Lebens! Daß die Familie eine Sozialbeziehung ist, das ist für diese Studie nicht erwähnenswert. Wenn also nach einer Schätzung dieses Institutes 10 Prozent der 18-32 Jährigen wieder zu ihren Eltern heimkehren,nach dem sie allein oder in einer Beziehung oder einer WG gelebt haben, dann ist eben der Hauptgrund die Bequemlichkeit!
Was ist nun daran so schlimm? Die jungen Menschen werden so unselbstständig, bzw werden erst gar nicht selbstständig. Aber es kommt noch schlimmer: "Jungs gewöhnen sich daran, dass sie versorgt werden, das kann später unselbstständig machen [...]Eine Gefahr sieht sie [die Studie] zudem darin, dass sich die geschlechtstypische Arbeitsteilung einmal in der eigenen Familie oder in einer Beziehung fortsetzt." (S.4). 
Also, die Familie ist der Ort der Einübung und des Elernens von der geschlechtstypischen Arbeitsteilung! Je länger Madels und Buben in einer Familie leben, desto mehr verinnerlichen sie dies Geschlechtstypische. Darum sollen also die Kinder frühstmöglich aus der eigenen Familie auswandern und wohl idealerweise dann als Single leben, damit sie in dieser Lebensweise das Geschlechtsspezifische, zumindest die geschlechtstypische Arbeitsteilung überwinden lernen. 
Aber es gibt auch erfreuliche Anzeichen für diese Studie: "Junge Frauen werden häufiger in Haushaltsarbeiten einbezogen[...]deshalb ist bei Mädchen der Drang auszuziehen größer als bei den Jungen" (S.4) Das ist doch sehr seltsam: Um der häuslichen Mitarbeit in der eigenen Familie zu entfliehen, ziehen die Mädchens früher als die Buben aus, aber nur, um dann allein den eigenen Haushalt zu führen! Als Therapie schlägt die Studie nun auch vor, Jungens mehr Hausarbeiten in der Familie aufzubürden, damit dann auch sie schneller das "Mama Hotel" verlassen! 
Also, es ist schlimm, daß Menschen immer noch in Familien leben, denn gerade das Singleleben bildet doch die Idealvoraussetzungen zur Überwindung von dem geschlechtsspezifschem Arbeitsverhalten. Da wird Selbstständigkeit gelebt und das verwehrt das Familienleben, denn dort werden die Kinder doch nur kontrolliert und isb die Mädchens aus einer besonderen Sorge der Eltern um sie. Umsorgte Kinder- wie furchtbar!
Nein, im Idealfall leben Kinder in der Kita, im Kindergarten, in der Ganztagsschule und möglichst früh dann in der Singlewohnung OHNE Familie, denn das ist das beste zur Überwindung von geschlechtsspezifischen Verhalten und die beste Schule der Selbstständigkeit. 

Völlig unverständlich ist dieser Studie die Vorstellung, daß das Leben in einer intakten Familie etwas Positives ist und daß damit was anderes gemeint ist als der Wunsch nach einem bequemen Leben. 
  
Zusatz: Das erste Land, das diese Familienfeindlichkeit zum politischen Programm erhob, war die Sowjetunion unter Lenin: Die Befreiung der Frau aus der Familie (damit sie uneingeschränkt der Wirtschaft zur freien Verfügung stünde), aber dies Programm zeitigte so negative Folgen, daß Lenins Nachfolger Stalin einen radicalen Kurswechsel vollzog, indem er eine so conservative Familienpolitik praktizierte, daß jetzt noch jedem Linken das Grauen kommt, wird er daran erinnert.  
"Wenn wir vom Festigen der sowjetischen Familie sprechen, meinen wir im besonderen den Kampf gegen eine bürgerliche Einstellung zur Heirat, der Frau und zu den Kindern. Die sogenannte freie Liebe und ein unordentliches Sexualleben sind durch und durch bourgeois, haben nichts gemeinsam weder mit den sozialistschen Prinzipien noch der Ethik und dem normalen Verhalten eines Sowjetbürgers. Die sozialistische Theorie unterstreicht das und wird auch weit und breit durch das Leben selbst bestätigt.
Die herausragendsten Menschen unseres Landes und der beste Teil der Sowjetjugend erweisen sich wahrlich als hervorragende Familienväter, die ihre Kinder von Herzen lieben. Und umgekehrt: Der Mensch, der die Ehe nicht ernst nimmtund seine Kinder der Laune des Schicksals überläßt, erweist sich gewöhnlich auch als ein unzuverlässiger Arbeiter und ein schlechtes Mitglied der Gesellschaft."
Zur Mutterrolle hieß es: "Eine Frau ohne Kinder verdient unser Mitleid, denn sie kennt die volle Freude des Lebens nicht. Unsere sowjetischen Frauen, vollblütige Bürgerinnen des freiesten Landes der Welt, ist die Seligkeit der Mutterschaft geschenkt worden. Wir müssen unsere Familie schützen und gesunde sowjetische Helden ernähren und großziehen." 
(zitiert nach: www.mxks.de/files/SU/1989kbUdssrIFr.html)
So ließ Stalin 1936 in der Prawda schreiben. Heutige Linke wollen davon nichts mehr wissen. Stattdessen propagieren sie die Abschaffung der Ordnung der Familie. Aber noch intensiver wird von der Wirtschaft das Ende der Familie gefordert, damit Frauen aber auch die Männer unbelastet durch ein Familienleben ganz zur Verfügung der Wirtschaft stehen! Die notwendigen Arbeitskräfte kann man dann ja aus Allerwelt importieren- das Ideal eines globalisierten Arbeitskraftmarktes.     

Montag, 11. September 2017

Die Familie- verfassungsfeindlich?

"Auch das Familienbild der AfD, bestehend aus Vater, Mutter und Kind widerspreche der Verfassung, behauptete der SPD-Politiker. „Unser Grundgesetz kennt kein starres Familienleitbild. Familie ist dort, wo Kinder sind und Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Und das Grundgesetz erlaubt jedem und jeder, so zu leben, wie er oder sie will.“
So urteilt Maas als amtierenden Justizminister über das Parteiprogramm der AfD, das er zum Teil als verfassungsfeindlich erklärt. (Junge Feiheit vom 11.9.2017) Somit ist auch die Katholische Kirche verfassungsfeindlich, indem sie auch die traditionelle Familie lehrt.Nun heißt es zwar im Grundgesetz im Artikel 6: 
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft,
Aber der sozialdemokratische Innenminister sieht das ganz anders, denn zur Familie gehören nun nicht mehr die Eltern mit ihren Kindern, sondern Familie bestünde nur noch aus Erwachsenen mit Kindern, die füreinander Verantwortung übernähmen! Wer dagegen meint, daß im Sinne des Gundgesetzes eine Familie aus Eltern und deren Kinder bestünde, ist ein Verfassungsfeind! 
Wer schützt die Verfassung vor diesem SPD-Justizminister? Die heutige SPD nimmt eben als 150 prozentig politisch korrekte Partei eine führende Rolle im Kampf gegen die Ordnungen des Lebens ein. Ja zur Abreibung, ja zur Zerstörung der Ordnung der Familie und das Nein zur Ordnung der Menschheit in Völker gehören zusammen, bilden eine Einheit für die einstige Revolutionspartei SPD, die nun die Lebensordnungen destruieren will für das Programm der Neuen Weltordnung. 
Wann endlich wird die SPD erklären, daß die Aussage, daß es ein Deutsches Volk gibt, verfassungsfeindlich ist? Daß es keine Deutsche Kultur gibt, erklärt sie ja jetzt schon!

Dienstag, 15. August 2017

Der Kampf der Linken gegen die Ordnung der Ehe und die Familie und ihr Scheitern

Als in Rußland die Oktoberrevolution siegte, da eröffneten die siegreichen Bolschewisten auch gleich den Kampf gegen die Ordnung der Ehe und Familie.  "1929 proklamierte die Kommunistische Partei immer noch die Losung des Absterbens der Familie." ( Russische Revolution und Emanzipation der Frauen (Frauen und Revolution) ÜBERSETZT AUS SPARTACIST, ENGLISCHE AUSGABE NR. 59, FRÜHJAHR 2006; zukünftig:Spartacist)
Lenin hatte eben in seiner berühmten Schrift: "Staat und Revolution" das Absterben des Staates prophezeit, aber vordem sollte der Staat die Aufgabe der Familie übernehmen, damit auch und gerade die Frau, unbelastet von einem Familienleben ganz in den Dienst der Ökonomie gestellt werden kann.
Trotzki führt dann aus:„Das materielle und kulturelle Versagen der Staates führte zur feierlichen Rehabilitierung der Familie." (Spartacist). Also, halten wir fest: Weil es dem Staat nicht gelang, die Funktion der Familie zu übernehmen, kam es unter Stalin zur Rehabilitierung der Ordnung der Ehe und der Familie. Das gehört für Trotzki zu den Elementen des Verrates der Revolution durch den Stalinismus. 
Dabei fing doch alles gut an: Es gab Erleichterungen zur Ehescheidung, die Erlaubnis zur Abtreibung und es galt die Parole, daß die Ordnung der Familie im Sozialismus verlöschen würde. Damit jeder eben "Arbeiter" werden könne, muß eben auch die Hausarbeit abgeschafft werden.Aber dann kam der große Verrat an der sozialistischen Frauenemanzipation von der Ehe und der Familie. Der Soziologe Wolffson erklärt das so: 
"Diese Gesetze waren nur solange notwendig, wie noch die schlimmen Nachwirkungen des Kapitalismus nicht beseitigt waren. Im - durch Stalins Dekrete nunmehr erreichten - Sozialismus ist dies nicht mehr notwendig. Die ökonomische Grundlage für unglückliche Ehen, nämlich materielle Motive und Zwänge zur Eheschließung, und für ungewollte Kinder ist beseitigt und damit auch die Grundlage eines legitimen Rechts auf Scheidungs- und Abtreibungsfreiheit. Gegen Ausnutzung und Abirrung, wie egoistische Motive sie versuchen, muß sich der sozialistische Staat natürlich mit seinen rechtlichen Mitteln wehren. Die Ursachen von Famillenkonflikten und von Abweichungen vom Ideal der sozialistischen Familie - der monogamen, kinderbereiten Liebesehe -‚ werden damit in unmoralischem Verhalten und individuell verschuldeter Kriminalität gesehen."  zitiert nach MXKS:Sowjetunion 1921-1939- von Lenin zu Stalin-Teil 1; www.mxks.de/files/SU/1989kbUdssrIFr.html, zukünftig: Lenin/Stalin
Man lese und staune: Es gibt plötzlich ein  "Ideal der sozialistischen Familie- der monogamen, kinderbereiten Liebesehe".  In was unterscheidet sich denn nun dies Ideal von der Ehelehre der Kirche  und der bürgerlichen Vorstellung von der Ehe?
Aber es kommt noch schlimmer:
"Wenn wir vom Festigen der sowjetischen Familie sprechen, meinen wir im besonderen den Kampf gegen eine bürgerliche Einstellung zur Heirat, der Frau und zu den Kindern. Die sogenannte freie Liebe und ein unordentliches Sexualleben sind durch und durch bourgeois, haben nichts gemeinsam weder mit den sozialistschen Prinzipien noch der Ethik und dem normalen Verhalten eines Sowjetbürgers. Die sozialistische Theorie unterstreicht das und wird auch weit und breit durch das Leben selbst bestätigt.
Die herausragendsten Menschen unseres Landes und der beste Teil der Sowjetjugend erweisen sich wahrlich als hervorragende Familienväter, die ihre Kinder von Herzen lieben. Und umgekehrt: Der Mensch, der die Ehe nicht ernst nimmt und seine Kinder der Laune des Schicksals überläßt, erweist sich gewöhnlich auch als ein unzuverlässiger Arbeiter und ein schlechtes Mitglied der Gesellschaft."
(Prawda vom 28.5.1936, zitiert nach Spartacist)
Also die bürgerliche Eheordnung ist die der "freien Liebe" und des "unordentlichen Sexuallebens".Ja, es wird sogar geschrieben, daß dies bürgerliche Auffassung der freien Liebe und des unordentlichen Sexuallebens sich destruktiv auf das ganze gesellschaftliche Leben auswirke. In allen Bereichen verlieren die so Lebenden den Sinn für die Ordnungen der Gesellschaft. Im Sinne S. Freuds könnte man urteilen, daß, da alle Kultur auf der Sublimierung des Sexualtriebes beruht, eine Lockerung der Sexualmoral, daß alles, was Spaß macht, auch erlaubt ist, die notwendige Triebunterdrückung etwa im Arbeitsleben aufweicht. Die Unzuverlässigkeit des Arbeiters wäre dann die des seine Sexualbedürfnisse unmittelbar befriedigen Wollenden! 
"So erklärte man, die Theorie vom „Absterben der Familie“ führe zu sexuellen Ausschweifungen, und gleichzeitig begann man in der sowjetischen Presse gegen Mitte der 30er-Jahre das Loblied auf die „gute Hausfrau“ anzustimmen. Ein Leitartikel der Prawda von 1936 prangerte einen Wohnungsbauplan ohne Einzelküchen als eine „linke Abweichung“ an und als einen Versuch, „künstlich gemeinschaftliche Lebensweisen einzuführen.“ Es sollten also Wohnungen ohne Küche gebaut werden, damit in der Familie nicht mehr gekocht werden kann, um so ein Familienleben auszuhöhlen! Der Spartacistkommentar ist natürlich entsetzt über diese unter Stalin durchgeführte Rehabilitierung der Ordnung der Ehe und der Familie und des Verbotes der Abtreibung, die sein Vorgänger Lenin doch als revlutionäres Gesetz erlaubt hatte.
 Und so wundern wir uns auch nicht mehr, wenn wir nun zu lesen bekommen:
"Eine Frau ohne Kinder verdient unser Mitleid, denn sie kennt die volle Freude des Lebens nicht. Unsere sowjetischen Frauen, vollblütige Bürgerinnen des freiesten Landes der Welt, ist die Seligkeit der Mutterschaft geschenkt worden. Wir müssen unsere Familie schützen und gesunde sowjetische Helden ernähren und großziehen."und:"Die Stärkung der sowjetischen Familie, der Schutz der Gesundheit von Millionen von Frauen und die Erziehung einer zahlreichen, starken und gesunden Nachkommenschaft." (zitiert nach Spartacist)

Ersetze man das Wort: "sowjetisch" durch "deutsch", alle Gutmenschen und Linken erstarrten vor Entsetzen, um dann eine Haßkampagne gegen so reaktionär-faschistisch-frauenfeindliche Propaganda zu entfachen. Aber wir dürfen auch gewiß sein, daß nicht nur Lesben und Feministin, sondern selbstverständlich auch der Katholische Frauenbund protestierte. 
Wenden wir uns aber dem gewichtigsten Protest zu- dem aus den Wirtschaftskreisen. Für eine moderne Industriegesellschaft sei ein solches Frauen- und Familienverständnis inakzetabel!  

Nun stehen wir vor etwas Verwirrendem: Wer die politische Linke kennt, weiß, daß zu ihr konstitutiv der Kampf gegen die Ordnung der Ehe und der Familie gehört. Die Familie soll aussterben. Die Kindererziehung und Ausbildung soll völlig verstaatlicht werden, von der Kita bis zur Universität und die alt Gewordenen gehören dann ins Seniorenheim und fürs Sterben in ein Hospitz. Frauen sollen ihr Glück ausschließlich in der Arbeit finden, indem sie sich von dem Wunsch nach Mutterschaft und eigenen Kindern emanzipieren. Die notwendigen Arbeitskräfte kann man ja problemlos importieren aus der 3.Welt. So weit alles klar.
Wie konnte es dann aber unter dem Nachfolger Lenins, der doch schon so gut mit dem Abtreibungsprozeß der Familie angefangen hatte, zu so einem Rückfall zur bürgerlichen, jetzt sozialistischen Familie kommen? Für den KB-Nord,ihm verdanken wir die Recherche Lenin/Stalin, und dem Spartacist ist das eine einfache Frage: Die sozialistische Revolution wurde eben durch Stalin verraten. 
Aber ist das nicht zu einfach gedacht? Könnte es nicht sein, daß selbst beim Aufbau einer "sozialistischen Gesellschaft" die politischen Führer erkennen mußten, daß man keine Gesellschaft gegen die Natur des Menschen aufbauen kann, auch nicht eine sozialistische! Und daß eben aus der Natur des Menschen die Ordnung der Ehe und Familie erwächst. Linke können wohl in der Kampfphase gegen die bürgerliche Welt die Zerstörung der Ordnung der Familie fordern als reine Destruktionskonzept, wenn aber nach dem Zerstören eine neue Ordnung wieder auzubauen ist, muß auch der revolutionärste Revolutionär conservativ werden, weil auch er nur eine gesellschaftliche Neuordnung schaffen kann, wenn sie nicht fundamental der Natur des Menschen widerspricht. Das nicht zuerkennen,läßt Trotzki Stalin zum Verräter an den sozialistischen Idealen werden. Trotzkis Antithese einer permanenten Revolution könnte dann gedeutet werden als die Konsequenz aus der Einsicht, daß jede siegreiche Revolution conservativ werden muß, wenn sie eine neue Ordnung etablieren will, daß eben jede neue Ordnung dann auch wieder  umzustürzen ist, damit nichts Conservatives sich wieder etabliert!  

Aber was machen nun unsere "Linken" mit ihrem einstigen Meister- und Vordenker J. Stalin, der Dinge in der Prawda schreiben ließ, die heute von ihnen als "Nazi-Ideologie" verteufelt wird? Das Ziel sollen "zahlreiche starke und gesunde Nachkommen" sein, als sozialistisches Ideal der Familie,das sagte der Kommunist Stalin!              




 



 








 

Dienstag, 6. September 2016

Der linke Krieg gegen die Familie

"Wie der bolschewistische Führer Jewgeni Preobraschenski (später ein Verbündeter Trotzkis) sagte: „Unsere Aufgabe besteht nicht darin, nach Gerechtigkeit in der Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern zu streben. Unsere Aufgabe ist es, Männer und Frauen von der kleinlichen Hausarbeit zu befreien“ (zitiert in Goldman, Women, the State and Revolution). Somit ist es eine der Aufgaben der sozialistischen Revolution, die Institution der Familie durch gemeinschaftliche Kinderbetreuung, Kantinen und Wäschereien sowie bezahlten Mutterschaftsurlaub und kostenlose Gesundheitsversorgung vollständig zu ersetzen und besondere Aufmerksamkeit auf die vollständige Integration der Frauen in das gesellschaftliche und politische Leben zu legen." 
So liest sich das Grundanliegen der russischen Kommunisten in der Anfangsphase der Umgestaltung Rußlands nach dem Sieg der Bolschewisten. (International Communist League: Russische Revolution und Emanzipation der Frau, 2006). Staatliche Organisationen haben die Familie vollständig zu ersetzen! Das verstaatlichte Kind ist dabei das Ziel der Frauenemanzipation, das Ziel der Frauenemanzipation dagegen ist, daß die Frau wie auch der Mann unbeschränkt der Wirtschaft zur freien Verfügung zu stehen hat. Die Ordnung der Familie ist sogesehen ein Hindernis für die totale Mobilmachung für die Wirtschaft. Der Mensch hat eben nur noch für die Ökonomie dazusein. 
Aber die Ordnung der Familie ist eben noch mehr als nur ein Hindernis für diese Totalmobilmachung "Sie sorgt auch für das Eintrichtern von religiöser Rückständigkeit, einem ideologischen Hemmschuh für die Entwicklung sozialen Bewusstseins." Der Kampf gegen die Ordnung der Familie ist eben insbesondere der Kampf gegen den Ort gelebter Religiösität, durch den eben der Glaube vermittelt wird. Für den totalitären Staat der Bolschewisten darf es eben nur die Kommunistische Partei als Erzieherin geben und darum muß die Familie abgeschafft werden! Man traute sich eben nicht zu, so in die Familien einzuwirken, daß in ihnen selbst die kommunistische Ideologie weitervermittelt wird, nein, in intakten Familien sah man Brutstätten religiösem und damit antikommunistischen Lebens.
Nun konstatiert Leo Trotzki in seinem Buch: "Die verratene Revolution", daß diese guten Ansätze nicht realisiert werden konnten, weil der Staat es nicht schaffte, die Familie zu ersetzen, also zu verstaatlichen. Stattdessen förderte Stalin, der Verräter der Revolution die Ordnung der Familie wieder, erschwerte Ehescheidungen und verbot die durch Lenin erlaubten Abtreibungen 1936. Diese Profamilienpolitik gilt seit dem Linken als einer der unverzeihlichen Fehler Stalins, gipfelnd in der Stiftung von Mutterschaftsorden für Mütter mit 10 und mehr Kindern! 
Dies könnte man als historische Episode beiseite tuen, offenbarte sie uns nicht doch Wesentliches über das Verhältnis der Linken zur Frau und zur Ökonomie! Seit Karl Marx Diktum, daß der Mensch sich selbst durch die gesellschaftliche Arbeit hervorbringe, gilt das Arbeitsleben als die Sphäre des menschlichen Lebens. Darum sollen auch alle Menschen in ihr integriert werden. Die Arbeit in der Familie dagegen galt nicht als eine die Selbstverwirklichung des Menschen ermöglichende Tätigkeit. Darum sollte die Frau aus der Hausarbeit und dem Familenleben befreit werden, damit sie dann genauso werktätig sein könne wie der Mann. Simpler gesagt: Der Mensch hat seinen Daseinszweck ausschließlich im Arbeitsleben; er soll nur noch der Ökonomie dienen. 
Nun hat 1989 die kapitalistische Marktwirtschaftsordnung über die sozialistische Planwirtschaftsordnung gesiegt- aber eines ist gelieben, nämlich der Glaube, daß der Mensch zuallererst für die Wirtschaft da ist. Der postmoderne Kapitalismus erkennt so wie der bolschewistische Kommunismus Lenins in der Ordnung der Familie ein Hindernis für die Subordination des Menschen unter die Bedürfnisse der Wirtschaft! Der Mensch soll nur noch frei verfügbar für die Wirtschaft sein. Familienbande behindern ihn daran- darum soll die Ordnung der Familie aufgelöst werden, sie verstaatlicht werden! 
Daß die Ordnung der Familie den Genderistenideologen auch als ein Bollwerk gegen den Willen zur Auslöschung der Geschlechteridentität erscheint, ist offenkundig. Darum soll die zeitgemäße Sexualerziehung ganz in die Hände des Staates fallen, damit durch ihn die Kinder dann entsprechend indoktriniert werden können.
Wenn die Linke heutzutage den Kampf gegen den Kapitalismus faktisch abgesetzt hat nach der Implosion des realen Sozialismus, kapriziert sie sich jetzt darauf, um der Modernisierung des Kapitalismus willen, die Ordnung der Familie abzuschaffen, weil sie eben eine Ordnung ist, die der totalen Mobilmachung für die Wirtschaft entgegensteht. Das wußten die Bolschewisten einst und jetzt die gewendeten Linken in ihrer neuen Kapitalismusbewunderung!  
Beachtenswert ist auch diese Kontinuität: Wie die Bolschewisten plädiert auch die heutige Linke für das Menschenrecht auf Tötung der eignen ungeborenen Kinder- aber nicht immer wird dabei klar, daß dies Menschenrecht primär deshalb eingefordert wird, damit die Frau nicht durch Schwangerschaft und Kindererziehung vom Arbeiten in der Wirtschaft abgehalten wird, denn dazu ist sie allein bestimmt! 
Es ist keine Zukunftsromanutopie, sondern eine wahrhaft linke Hoffnung, daß einst die Mutterschaft ganz abschaffbar sein wird durch künstliche Erzeugung der Kinder in vitro, ihr Aufwachsen in künstlichen Brutkästen und dann ihr Aufwachsen in Kita und Kindergärten bis zur Internatsschule, damit Frauen keine Mütter sein dürfen und es keine Familien mehr gibt- sondern nur noch dem Staate gehörende Menschen, der sie in den allein seligmachenden Dienst der Wirtschaft stellt. Das ist die Neue Weltordnung als globalisierte Marktordnung, in der alle Ordnungen aufglöst werden, damit der Mensch nur noch als Funktion der Wirtschaft existiert.