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Montag, 26. Oktober 2026

Eine Frage: Existieren Mindesstandards an theologischem Wissen für Bischöfe?

 

Eine Frage: Existieren Mindesstandards an theologischem Wissen für Bischöfe?

In dem Kath net Artikel: „Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration >nach einem neuen Gleichgewicht<“am 25.10.2026 wurde erfreulicherweise das Hirtenwort der nordischen Bischöfe publiziert. Auch wenn es nun nach einer übertriebenen Polemik klingen mag, dieses Hirtenwort hätte wirklich einen „Hein-Blöd-Preis“ verdient.

Gleich am Anfang steht da geschrieben: „Als Gott seinen Sohn in die Welt sandte, kam er als Migrant vom Himmel auf die Erde. In der Herberge war kein Platz für ihn; er fand nur eine ärmliche Krippe inmitten der Tiere. Kaum war er geboren, wollten Menschen ihn töten, und er musste nach Ägypten fliehen. Als Gott Mensch wurde, teilte er von Anfang an das schwere Schicksal, das unzählige Migranten im Laufe der Geschichte erfahren haben.“

Der Sohn Gottes floh also vor seinem Vater aus dem Himmel, um auf Erden für sich einen Asylort zu finden!Das ist an Absurdität nicht mehr überbietbar. Im Glaubensbekenntnis heißt es stattdessen von Jesus Christus: „Qui propter nobis et propter nostram salutem descendit de caelis = der wegen uns und wegen unseres Heiles von den Himmeln herabgestiegen ist“ . Aber Bischöfe, die noch das katholische Glaubensbekenntnis kennen und bejahen, gibt es die noch?

Das Schicksal des Asylanten Jesus wäre es nun, keinen angemessenen Aufenhaltsort zu finden, er wurde in einer Krippe geboren. So beliebt auch das Narrativ ist, daß Jesu Eltern von allen abgewiesen in einem Stall nächtigen mußten, so wenig sagt das Neue Testament.Jesu Eltern waren nicht arm, denn sonst hätten sie sich für die angesagte Steuerschätzung nicht nach Bethlehem begeben müssen: Arme zahlen keine Steuern. Da zu Zeiten Jesu das Gastronomiegewerbe und Hotels noch nicht so viel gab wie heute, ist es wahrscheinlich, daß es üblich war, auf Reisen in Scheunen zu übernächtigen.

Warum flohen Jesu Eltern nach Ägypten? Weil ein Engel Gottes Joseph dazu beauftragte, so sein Pflegekind zu schützen! Welchem „Flüchtling“ ist denn wohl ein Engel erschienen, um ihm zu sagen: „Flieh“? Die allermeisten Flüchtlinge erstreben in Europa und isb in Deutschland ein besseres Leben. „Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes, friedliches Leben.“ , heißt es in dem Hirtenwort und offenbart damit unfreiwillig die Motivation der „Flüchtlinge“: Da sie in ihrer Heimat nicht gut leben können, kommen sie zu uns, um hier ein gutes Leben einzufordern.

„Als Christen dürfen wir unsere Herzen nicht vor den wehrlosen und verletzlichen Menschen verschließen, die vor unserer Tür stehen. Wir müssen Jesus in dem bedürftigen Menschen erkennen, der auf unsere Hilfe hofft.“

Nie hat Jesus gesagt, daß wir in „bedürftigen Menschen“ ihn zu erkennen haben. Wahr ist, daß Jesus Christus lehrt: Was wir einem Mitchristen an Gutem tuen, daß wird uns im Endgericht Gottes als ein gutes Werk angerechnet. Was wir einem Mitchristen nicht an Gutem tuen, das wird uns dann als Schuld zugerechnet. Wenn Jesus von Brüdern spricht, meint er damit stets den Mitchristen und nicht jeden Menschen, als ob die Menschheit eine einzige Familie wäre, in der wir alle Geschwister wären.

In der Aussage: „Dennoch müssen wir stets bereit sein, einen leidenden Bruder oder eine leidende Schwester, die uns um Hilfe bitten, nicht abzuweisen.“ wird aber der Bruder und die Schwester im Geiste der freimaurerisch inspirierten Parole der Französischen Revolution: „Brüderlichkeit“ mißverstanden.

Dann wird gar behauptet: „Die Erde ist unser gemeinsames Zuhause, in dem alle Menschen einen Platz zum Leben finden dürfen.“ Nur redet die hl.Schrift von der irdischen Heimat, dem „Zuhause“ ganz anders: „Als der Höchste den Göttern (den Engeln) die Völker übergab,als er die Menschheit aufteilte,legte er die Gebiete der Völker, nach der Zahl der Götter (Engel) fest.“ 5.Buch Mose, 32,8.Jeder Mensch gehört einem Volke an und dem ist von Gott sein „Zuhause“zugewiesen. Wer aus seiner Heimat flieht, flieht so von dem ihm von Gott zugewiesenen Lebensort, seinem „Zuhause“.

Es gibt nicht nur Rechte des Bürgers seinem Staate und seinem Volke gegenüber sondern auch Pflichten seinem Staate und seinem Volke gegenüber! Wer flieht, verstößt erstmal gegen diese seine Pflichten. Extreme Ausnahmen können dann eine Flucht erlauben, aber die meisten heutigen Flüchtlinge wandern nach Europa und isb nach Deutschland aus, weil sie sich hier ein besseres Leben als in ihrer Heimat erhoffen! Es wäre aber ihre Aufgabe, einen Beitrag dafür zu leisten, daß in ihrer eigenen Heimat das Leben besser wird.

Kardinal Müller urteilte, daß die Massenmigration der Zerstörung nationaler Identitäten diene.Damit hat dieser Kardinal die politische Intention der Massenmigration erfaßt, die Erschaffung einer Einheitswelt, in der alle nationalen Identitäten aufgelöst sind und der Mensch nur noch ein atomisierte Element dieser Einheitswelt sein soll, der „letzte Mensch“ Nietzsches. 

Zur Erinnerung:

"Freimaurerei – Großmeister lobt Wirken von Papst Franziskus"

Kath net 29. April 2025 



"Die Enzyklika ‚Fratelli tutti‘ sei ein Manifest, in dem mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit das dreifache Wertesystem der Freimaurerei zum Ausdruck gebracht werde, schreibt Luciano Romoli, Großmeister der Großloge von Italien.

Die Großloge von Italien der Alten, Freien und Angenommenen Maurer (AFAM) hat das Wirken von Papst Franziskus als „resonant mit den Grundsätzen der Freimaurerei“ gelobt.

„Die Großloge von Italien der AFAM schließt sich der weltweiten Anteilnahme anlässlich des Todes von Papst Franziskus an, einem Hirten, der mit seinem Lehramt und seinem Leben die Werte der Brüderlichkeit, der Demut und der Suche nach einem planetarischen Humanismus verkörperte“, schrieb Luciano Romoli, der Großmeister der Großloge in einer Stellungnahme, die am 22. April, einen Tag nach dem Tod von Papst Franziskus, veröffentlicht wurde."

 



Donnerstag, 17. September 2026

Werden unsere Kinder immer dümmer? Der PISA-Schock und eine Richtigstellung

 

Werden unsere Kinder immer dümmer? Der PISA-Schock


Die „Freie Welt“ klärt uns auf und zeigt uns so auch auf, warum so viele Politisch Korrekte die AfD dann auch mit ihnen nahestehenden Medien verbieten möchten! Am 16. 9. 2026 lesen wir dort im gleichnamigen Artikel: „Hoffnung für den Bildungsstandort Deutschland trotz PISA Schock.Deutsch und MINT-Fächer: Ohne Migranten würden deutsche Schüler zur europäischen Spitze gehören .Die jüngste internationale Vergleichsuntersuchung der Fünfzehnjährigen zeichnet auf den ersten Blick ein desaströses Bild. Die Gesamtleistungen deutscher Schüler liegen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung. Rechnet man den Faktor Migration heraus, kehrt sich das Bild jedoch um.

Weiter heißt es dort: „Der Gesamtabsturz entsteht vor allem durch die Zusammensetzung der Schülerschaft. 29 Prozent der getesteten Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund. Rechnet man diese Gruppe heraus und betrachte die Kinder mit zwei in Deutschland geborenen Eltern, dann ergibt sich ein vollkommener anderer Wert. Die Ergebnisse "biodeutscher" Kinder liegen weit über dem deutschen Gesamtdurchschnitt und gehören in Europa zur Spitze.

Im Lesen erreichen sie 507 Punkte und damit den ersten Platz vor Irland. In Mathematik kommen sie auf 500 Punkte und belegen den zweiten Platz hinter Estland. In den Naturwissenschaften stehen sie mit 531 Punkten unangefochten an der europäischen Spitze, vor Estland und Finnland.“

Schüler von Nichtdeutschen erlangten etwa in den Naturwissenschaften nur 463 Punkte, Deutsche dagegen 521, „ Jugendliche, die erst ab dem elften Lebensjahr nach Deutschland kamen, liegen hingegen weit abgeschlagen bei 392 Punkten.“

Klar erfaßt der Artikel nun die Ursachen des Negativergebnisses der PISA- Studie: „Die Ursache für die deutsche Bildungskatastrophe läßt sich mit diesen Zahlen mithin klar ausweisen: Die unkontrollierte Migration und der ungesteuerte massenhafte Zuzug bildungsferner Menschen aus fremden Kulturen in ein hochspezialisiertes Bildungssystem westlicher Prägung.“

Aber diese Erkenntnis ist für Politisch Korrekte natürlich nur Propaganda, da wir zu glauben haben, daß alle Schüler gleich intelligent bzw gleich dumm seien und daß nur ein ungerechtes Schulsystem Ungleichheiten hervorbringe. Daß ein Schulerfolg direkt etwas mit der Sprachkompetenz zu tuen hat, wie gut kann ein Schüler Deutsch, und daß Migrantenkinder wenig Deutsch können, da im Regelfall sie Daheim kein Deutsch sprechen lernen, muß dann auch als eine rassistische Behauptung verurteilt werden.

Damit so etwas nicht weiterhin geschrieben werden kann, ist die Debatte um ein AfD-Verbot auch jetzt weiterhin aktuell.Der Pluralismus und die Vielstimmigkeit ist eben nur in den Grenzen der Politischen Korrektheit erwünscht.



Donnerstag, 10. September 2026

„Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!“ Die Erfolge von Multikulti!

 

„Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!“


So titelt Kath net am 10.9.2026 und faßt damit zutreffend die Ergebnisse der aktuellen Pisastudie zusammen. M.W ist noch nie den KI- Überblicken in den Medien vorgeworfen worden, sie seien „rechtslastig“. Was sagt nun die „Übersicht mit KI“ zu dieser Causa:

„Der Anteil von Schülern ohne deutschen Pass liegt in Deutschland bei rund 16 Prozent, während über 40 Prozent einen Migrationshintergrund haben. Die PISA-Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Zuwanderung, sprachlichen Hürden und sinkenden schulischen Leistungen.“

Das könnte auch weniger klausuliert, aber hier muß eben auch eine „Künstliche Intelligenz“ der Politischen Korrektheit ihren Tribut zahlen, ausgesagt werden: Viele Schüler können so wenig Deutsch, daß sie im Schulunterricht nicht die erwünschten und gesollten Leistungen erbringen können.

„Kernergebnisse zu Schülern mit Migrationsgeschichte.Starke Leistungsunterschiede: Deutschland gehört laut OECD-Sonderauswertungen zu den Ländern, in denen die Leistungsunterschiede zwischen einheimischen Schülern und solchen mit Migrationshintergrund am größten sind.

Sprachbarrieren als Hauptfaktor: Bildungsforscher und der PISA-Chef Andreas Schleicher betonen, dass mangelnde Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache das größte Risiko darstellt.“ 

 

Um der politischen Korrektheit willen wird hier von „Sprachbarrieren“ geschrieben: Der Terminus soll eben suggerieren, daß hier um einer Benachteiligung der Schüler mit einem Migrationshintergrund willen Hindernisse aufgestellt werden, sodaß sie im Schulunterricht nicht mithalten können. Man hätte das auch so sagen können: Kinder von ausländischen Eltern, Ausländerkinder können oft so wenig Deutsch, daß sie nicht erfolgreich unterrichtet werden können.


Eine simple Tatsache kann dies erklären: Inzwischen existieren in Deutschland diverse Sprach- und Nationengemeinschaften, die fast nur noch intern in ihrer jeweiligen Sprachgemeinschaft kommunizieren. Die Herausbildung von Parallelgesellschaften ist im Wesentlichen die Herausbildung von insularen Sprachgemeinschaften, die zwar in dem Raum Deutschland existieren, aber sich zusehens von ihrem Gastland und den anderen ausländischen Gemeinschaften separieren.

Ein paar private Beobachtungen stützen diese These: Wenn ich an einem Spielplatz einer bayrischen Kleinstadt entlang spaziere, höre ich fast kaum noch eine Mutter mit ihren Kindern deutsch sprechen; ein babylonisches Sprachgewirr herrscht, denn jede Mutter spricht mit ihrem Kinde in ihrer Muttersprache. Mütter der selben Sprache sprechen dann auch nur miteinander. Wann und wie kommt dann ein solches Ausländerkind mit der deutschen Sprache in einen Kontakt? Wenn, dann nur im Kindergarten!

Ich wohne in einem Haus mit circa 15 Mietparteien, von denen kein Mieter mehr Deutsch kann! Nicht mal die Warnung: „Glatteis- seien Sie vorsichtig!“ konnte von den Nachbarn verstanden werden: „Nix Deutsch!, wurde mir geantwortet.

Inzwischen existieren in Deutschland Firmen, Handwerksfirmen etwa, in denen nur noch der „Chef“ Deutsch kann, seine Mitarbeiter rekurriert er aus Landsleuten, die kein Wort Deutsch mehr können und es auch nicht können brauchen! ´´Man kann inzwischen als ein Ausländer unter Deutschen gut leben, ohne ein einziges Wort Deutsch zu können! Ja, Berufsschüler in München erzählten mir, daß selbstbewußte Türken ihnen erklärten, daß sie kein Deutsch mehr lernen wollten in einem radebrechenden Deutsch, da sie bald hier den „Laden übernehmen“ würden, aus Deutschland „Türkland“ werden würde, sodaß sie gefälligst Türkisch zu erlernen haben werden! „Unsere Frauen bekommen mehr Kinder als die Eurigen, wir sind bald die Ton angebende Mehrheit!“


Zur Multikultiideologie gehört konstitutiv, daß sich die hier angesiedelten ethnischen Minderheiten nicht einer „Leitkultur“ unterordnen sollen, sondern jede ihre Eigentümlichkeit bewahren soll. Dazu zählt nun auch ein „Nein“ zum Erlernen der Sprache der Einheimischen, man will in seiner eigenen Muttersprache und ihrer Kultur verweilen und reduziert die Kontakte mit uns Fremden, uns Deutsche auf das Allernotwendigste. Man will sich eben gar nicht integrieren, weil man im Eigenen weiterleben möchte. Die Aufforderung des türkischen Staatsmannes Erdogan: „Türken, assimiliert Euch nicht, bleibt Türken, auch wenn Ihr in Deutschland lebt!“ zeigt einfach, wie patriotisch die Türken auch die in Deutschland weilenden sind, daß für sie wir nur „Fremde“ sind, deren Kultur man sich nicht zu eigen machen möchte. 

Zusatz:

Wie soll den erfolgreich unterrichtet werden können, wenn in den Schulklassen viele kaum Deutsch können?  

Freitag, 26. Juni 2026

Eine Welt ohne Grenzen – ein gemeinsames Projekt der Linken und der Katholischen Kirche?

 

Eine Welt ohne Grenzen – ein gemeinsames Projekt der Linken und der Katholischen Kirche?


Slavoj Zizek enthüllt in seinem Buch:“Der neue Klassenkampf“ die neue Revolutionsstrategie der Linken, nachdem sie ihre Hoffnung auf das revolutionäre Subjekt der Arbeiterklasse endgültig, desillusioniert aufgegeben hatten:“Nur eine wirklich große Anzahl von Flüchtlingen(mitsamt ihrer Enttäuschungen,da Europa ihre Erwartungen offensichtlich nicht erfüllen kann) könne die radikale europäische Linke wiederbeleben.“1

Es soll nun der Gedankengang, der diese Revolutionsstrategie hervorgebracht hat, rekonstruiert werden. Am Anfang war der Wille Linksintellektueller, daß die modern bürgerlich - kapitalistische Gesell-schaftsordnung überwunden werden müsse. Das verband sich mit der Einsicht, daß die Gruppe der Linksintellektuellen auf sich allein gestellt, der Aufgabe einer revolutionären Überwindung dieser Gesell-schaftsordnung nicht gewachsen sei. Wer kann dann das revolutionäre Subjekt sein, wenn es nicht der aufgeklärte Bürger sein kann,und nicht eine neue Intellektuellenherrschaft in einer Entsprechung zu dem Konzept einer Priesterherrschaft? Der Marxismus gab darauf die Antwort, die die Linke bis 1989 im Wesentlichen zustimmte. Der Klassenkampf sollte dabei das Mittel sein, durch das die Revolution schlußendlich siegen würde. Zu beachten ist hierbei, daß die Gründe, warum die Linksintellektuellen das Ende der bürgerlichen Gesellschaft herbeisehnten und die Gründe, warum die revolutionäre Arbeiterklasse den Kapitalismus überwinden möchte, nicht a priori identisch sind.

Wer könnte nun als ein Ersatz für die Arbeiterklasse als das revolutionäre Subjekt fungieren? Der Widerspruch zwischen der Arbeiterklasse und der Bourgeoisie wird nun substituiert durch den zwischen den ausgebeuteten Völkern und den sie imperialistisch ausbeutenden Völkern. Die „Flüchtlinge“ sind nur Vertreter der ausgebeuteten Völker, die nun in Europa und Amerika die „Ausbeuter“ selbst „ausbeuten“ wollen, indem sie einen Anteil an dem Reichtum der „Ausbeuter“ für sich zurückfordern da unser Reichtum doch nur deren „Ausbeutung“ erwirkt sei. Die individuelle Rückgewinnung des ihnen eigentlich gehörenden Reichtumes der westlichen Länder würde sich dann in eine politische Revolution radicalisieren, in der die bürgerlich- kapitalistische Gesellschaft zerstört würde.

Damit transformiert sich der Klassenkampf in einen zwischen ausgebeuteten und ausbeutenden Völkern. Er wird zu einem ethnischen Konflikt. Diesen Wandel kritisiert nun der in diesem Punkte eher traditionalistische Linke Zizek in diesem Buch.Seine Kritik fundiert er mit diesem Leninzitat, das wirklich bedenkenswert ist:“Die Methode der sozialistischen Reolution unter der Losung >Fort mit den Grenzen< ist völlige Konfusion.“ „Wir vertreten die Notwendigkeit des Staates,der Staat aber setzt Grenzen voraus. Zum Staat kann natürlich eine bürgerliche Regierung gehören,während wir Sowjets brauchen. Aber auch für diese besteht die Frage der Grenzen. Was heißt >Fort mit den Grenzen<? Hier beginnt die Anarchie.“2

Die Forderung nach der Auflösung aller Grenzen zerstört die Ordnung des Staates und verwandelte die Welt so in eine Anarchie.Daß diese Erkenntnis der Revolutionär Lenin erfaßte, zeigt seine Größe. Die postmarxistische Linke dagegen will die Anarchie als die Zerstörung jeglicher staatlicher Ordnung. Indem sie die Ordnung des Staates zerstören will,will sie auch die Zerstörung der Ordnung der Völker. Sie revoltiert so gegen die Schöpfungsordnungen Gottes.


Aber wie konnte es nun dazu kommen, daß jetzt postmarxistische Linke mit der Kirche zusammen faktisch die Ordnung des Staates nichten wollen? Ein Staat der offenen Grenzen liquidiert sich ja selbst.


Meine vorläufige These dazu lautet: Die Katholische Kirche hat sich dem Humanitarismus zugewandt und dabei die Gehalte der christlichen Religion aufgegeben. Zu diesem Humanitarismus als dem Glauben an den guten Menschen gehört auch die Vorstellung einer herrschaftsfreien Weltgesellschaft, die nur noch aus vernünftigen Menschen bestünde ohne eine Volks- und Geschlechtszugehörigkeit, ohne eine sie beanspruchende Religion , daß es nur noch atomisierte Menschen gäbe, die sich alle wechselseitig als gleiche bejahten.


1Zizek, Der neue Klassenkampf, 2020, S.88.

2A.a..O. S.95.


Dienstag, 10. Februar 2026

„Bevölkerungsumtausch“ - eine Verschwörungstheorie? Mitnichten!

 

„Bevölkerungsumtausch“ - eine Verschwörungstheorie? Mitnichten!





Am 3.Februar 2026 enthüllte die „Junge Freiheit“ die Wahrheit über das Projekt des „Bevölkerungsumtausches“ in dem Artikel: „Spanien: Linke Abgeordnete jubelt über >Bevölkerungsaustausch<“.So informiert das Bundesamt für Verfassungsschutz auf seiner Internetseite:“Großer Umtausch“:

„Der Begriff Großer Austausch bezeichnet ein Narrativ der Neuen Rechten, das auf den französischen Autor Renaud Camus zurückgeht und insbesondere die strukturelle Substitution der „autochthonen“ Bevölkerung Europas durch Zuwanderer aus Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten beinhaltet. Innerhalb der Neuen Rechten wird dies sowohl als bewusst gesteuerter Prozess, oftmals einhergehend mit verschwörungstheoretischen Aufladungen, aber auch als Ergebnis demographischer Entwicklungen dargestellt.

Durch die „ethnische Zersetzung“ der europäischen Gesellschaften würden kulturelle und ethnische Grenzen erodieren. Mit der langfristigen Abschaffung jeglicher Unterschiede ethnischer und kultureller Art entstehe laut Camus eine entwurzelte Masse an Individuen, die globalen Profit- und Kapitalinteressen meist nicht näher definierter Eliten zum Vorteil gereichen solle. Oftmals werden die Begriffe „Große Transformation“, „Umsiedlung“, „Bevölkerungsaustausch“ und „Ersetzungsmigration“ als Synonyme verwendet. Insbesondere die synonym verwendete Formulierung „Umvolkung“ stellt eine direkte Referenz auf den gleichlautenden nationalsozialistischen Terminus dar.“1

Unter einem „Narrativ“ wird hier etwas aus ideologischen Gründen die Realität falsch Widergebendes verstanden. Und wen wundert es, daß der Begriff des „Austausches“ dann durch eine Assoziationskette mit einem nationalsozialistischen Terminus verbunden wird, um klar zu stellen, daß das alles nur Phantasmata von Rechten sind im Ungeistes Hitlers, der ja im politischen Diskurs als Ersatzteufel eingesetzt wird.

Die „Junge Freiheit“ berichtet nun: „Eine Abgeordnete der spanischen linken Partei Podemos hat in einer Rede mehr Einwanderung nach Spanien gefordert – und die Hoffnung geäußert, diese werde Spanien „von Faschisten und Rassisten befreien“. Natürlich wünsche sie sich „einen Bevölkerungsaustausch“, rief Irene Montero ihren jubelnden Anhängern während einer Veranstaltung zu.“

Da zu wenige Spanier diese linke Partei wählen, fordert sie einfach eine massenhafte Einwanderung. Den Eingewanderten soll dann das Wahlrecht zuerkannt werden, es großzügig verschenkt werden, damit diese Wähler dann diese linke Partei zur Wahlsiegen verhilft.Hier hat jemand wirklich Berthold Brechts ironisch gemeinte Devise: „Wenn der Regierung das Volk mißfällt,dann könne es sich doch ein neues wählen“ realistisch machtpoitisch umgedeutet. „Sie „hoffe auf die Theorie des Bevölkerungsaustauschs“, sagte Montero. Es brauche „einen Austausch der Faschisten, einen Austausch der Rassisten, einen Austausch der Opportunisten“, mit arbeitenden Menschen. Dabei sei es egal, welche Hautfarbe sie haben – „Chinesen, Schwarze oder Braune – mit allen arbeitenden Menschen dieses Landes“.

Mit der Hoffnung „aller arbeitenden Menschen dieses Landes“ meint diese Linkspolitikerin erstmal nur die Anhänger ihrer eigenen Partei, denn die sei ja eins mit der Hoffnung der Arbeiterklasse,wie das früher orthodox marxistisch formuliert wurde. Wenn aber das Projekt des Volksumtausches von den Arbeitenden Spaniens bejaht werden würde dann müßte diese Linkspartei jetzt schon die Regierung Spaniens stellen angesichts der wenigen Nichtarbeitenden Spaniens. Da es aber zu wenig linkswählende Arbeiter in Spanien gibt, müßten die eben massenhaft importiert werden.

Dabei erweist sich diese Linkspolitikerin als gute Kennerin des kapitalistisch organisierten Arbeitsmarktes: Der Mensch wird auf sein bloßes Arbeitskraftsein reduziert, er soll eben nur eine Arbeitskraft für die Wirtschaft sein und ein Stimmabgeber für diese Linkspartei.

Die Wirtschaft und diese Linkspartei brauchen eben nur solche abstrakten Menschen für ihre Zwecke: Sie sollen nur arbeiten für die Wirtschaft und ihre Stimmen den Linksparteien geben! Das spanische Volk,dessen Lebensinteressen interessiert diese Machtpolitikerin in keinster Weise, sie will nur die Macht im spanischen Staat und sie will dazu der Wirtschaft ein riesiges Heer an potentiellen Arbeitskräften und ihr selbst viele Wähler zuführen! 

Verblüffend ist nun, daß somit diese Linkspolitikerin den Verfassungsschutzericht über das Projekt des Volksumtausches bestätigt, aber als Realpolitik!   "Wenn uns das eigene Volk nicht wählt, schaffen wir uns ein anderes!",lautet da die Divise. 

Dienstag, 13. Januar 2026

Ein Knigge für „Multikulti“ und die ökumenische Praxis?

 

Ein Knigge für „Multikulti“ und die ökumenische Praxis?



Der „Knigge“ galt lange Zeit für das Benimnbuch schlechthin. Ob damit die Intention dieses Werkes wirklich erfaßt ist, sei dahingestellt und ob es denn wahr sei, daß neuerdings Benimmbücher wieder in Mode gekommen sein sollen, soll hier nicht erörtert werden sondern einfach konstatiert werden, daß auch die liberalistischte Gesellschaft nicht ohne ein Minimum an normativer Regelungen für das Alltagsleben auskommt, daß ein Miteinander auch nicht möglich wäre, wenn in jeder Situation erste die Regelungen zwischen allen Beteiligten auszuhandeln wären.

Nehmen wir erstmal etwas recht Unspektakuläres: Ein Raucher wird zu Freunden eingeladen, in deren Wohnung niemand raucht, da alle meinen, daß jeder Tabakgenuß gesundheitsschädigend sei. Darf nun der passionierte Raucher darauf bestehen, als Gast da eingeladen, wie er es gewohnt ist, zu rauchen? Wäre es schicklich, den Gastgebern gegenüber zu erklären: „Ich möchte dann aber bei Euch Daheim rauchen?“ Der Status des Gastes verlangt in diesem Falle den Verzicht auf dies Plaisir. Aber, um nicht einseitig raucherfeindlich zu gelten, muß dann auch gelten, daß ein eingeladener Nichtraucher nicht verlngen darf, daß nun der Gastgeber das Rauchen einstellt um des Gastes willen. Der Gast hat sich dem Gastgeber unterzuordnen, was selbstredend nicht ausschließt, daß der Gastgeber, auf den Gast Rücksicht nehmend ihm das Rauchen dann in einer Nichtraucherwohnung zu erlauben.

Nun leben viele Nichtdeutsche in unserem Lande als „Gäste“ und so liegt es doch nahe, daß diese sich auch wie Gäste in unserem Lande benehmen. Die Multikultiideologie dagegen vertritt das Gegenteil: Wir (nicht immer freiwilligen) Gastgeber hätten uns nach unseren Gästen zu richten. Wenn also islamische Frauen nicht Männern die Hand geben dürfen, dürfen sie die bei uns übliche Begrüßungsform ablehnen, ja als Nichtmuslim sollte man erst gar nicht versuchen, einer Muslimin die Hand zu geben. Dramatischer wird es nun schon bei den Christkindel- bzw Weihnachtsmärkren: Müssen die umbenannt werden, damit Muslime sich nicht von ihnen ausgegrenzt fühlen? Darf in Kindergärten noch Ostern gefeiert werden, wenn viele Kinder da muslimischen Glaubens sind? Was wird die Kirche sagen, wenn die Fronleichnamsprozessionen als eine unzumutbare Provokation für Muslime bezeichnet werden und gefordert wird, daß sie nur noch innerhalb der Mauern der Kirche zu begehen sind? Der Knigge für Gäste insistiert darauf, daß der Gast sich dem Gastgeber anzupassen habe, wenn der den ein Gast sein will!

Wenden wir uns der Ökomene zu: Ein ökomenischer Gottesdienst wird in einer katholischen Kirche gefeiert. Die Evangelischen sind Gäste eines katholischen Wortgottesdienstes. Man kann mit 100 prozentiger Sicherheit voraussagen, daß dann in diesem Gottesdienst die Heiligen, nicht mal die Mutter Gottes angerufen wird als unsere Fürbitter. Warum? Aus Rücksicht auf die Gäste. Alles, was genuin katholisch ist und von den Evanglischen abgelehnt wird, wird weggelassen, da man ja die Gäste nicht verärgern möchte. Katholiken veranstalten so faktisch gemäß der protestantischen Lehre Gottesdienste aus ihrer Rücksichtsnahme den Protestanten gegenüber.

Warum verlangt nun der Ökomenismus wie die Multikultiideologie, daß stets der Gastgeber den Wünschen der Gäste willfährig gegenüber zu sein habe? Gemäß den üblichen Benimmregeln ist das nicht. Ein Verdacht dängt sich auf: Aus einer Abneigung gegen die Kultur im eigenen Hause heraus wird verlangt, sich den Gästen anzupassen, ihnen willfährig zu sein! Der ökomenisch eingestellte Katholik will nicht mehr katholisch, der Christ nicht mehr Christ und der Deutsche nicht mehr deutsch sein.Das ist die Praxis der Lust an der Verneinung des Eigenen. Alles Fremde erscheint diesem Selbstverneiner besser als das ihm Eigene! Es ist eben ein fataler Irrtum, davon auszugehen, daß jeder sich selbst bejahe in seinem Bestimmtheit durch sein Geschlecht, seine Volkszugehörigkeit und seine Kultur, und dann leider oft egoistisch die Anderen mißachte oder nur ausnutzen will. „Ich will nicht sein, was ich bin, wozu Gott mich bestimmt hat“ ist eine ebeno große Sünde und viel verbreiteter als allgemein angenommen wird. Man denke nur an die aktuellen Erfolge der LGBTQ- Ideologie.


Montag, 22. Dezember 2025

Wie man Weihnachtskrippen mißbraucht oder: Kath de setzt seinen Anti- Trump -Kampf fort: Massenedeportationen in den USA

 

Wie man Weihnachtskrippen mißbraucht oder Kath de setzt seinen Anti- Trump -Kampf fort: Massenedeportationen in den USA


Liebe Leser, Sie mögen sich bitte dieses Szenario einmal vorstellen: Nachdem Sie Ihre Haustüre aufgeschlossen haben, steht in Ihrem Wohnzimmer eine Gruppe von Menschen, die nun erklärt, in Ihrem Hause wohnen zu wollen. Sie habe dazu ein Recht, schließlich zählten Sie zu den Gutverdienern und so stünden Sie in der Pflicht, Ärmeren ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Ihrem Daheim zu gewähren! Sie dürften diese Einwanderer nun nicht zum Verlassen Ihres Hauses auffordern, denn es gäbe das Menschenrecht, daß jeder sich in jede Wohnung einquartieren dürfe, dort leben zu dürfen, solange es den Eingewanderten gefiele.

Papst Leo XV. Stellte nun zu dieser Causa fest: "Jedes Land hat das Recht zu bestimmen, wer, wie und wann Menschen einreisen dürfen." Allerdings muß man sehr lange suchen, bis man dieses Zitat findet. Ki findet es nicht! Es steht aber in dem Kath net Artikel am 19.11.2025 und dabei wird kommentierend hinzugefügt: „Papst Leo hat gestern gegenüber Journalisten noch einmal die Frage der Migrationspolitik in den USA angesprochen. Sein Ton ist deutlich anders als bei Franziskus.“

Aber was müssen wir nun auf der Antitrumpkampfseite Kath de zu dieser Causa lesen: „Politische Krippen spalten Amerikas Kirchen .Jesus in Handschellen: Wenn Weihnachtskrippen politisch werden.“ (20.12.2025) Daß Weihnachtskrippen in den USA für eine politische Antitrumpropaganda instrumentalisiert werden,begeistert natürlich.Endlich sind die für was nützlich! So heißt es dann in diesem Artikel: „In einem anderen Vorort von Chicago, unweit einer Einrichtung derselben Behörde, steht an der Krippe der Urban Village Church ein schlichtes Schild. Keine Figuren, keine Szene, nur ein Satz: "Aufgrund von ICE-Aktivitäten in unserer Gemeinde ist die Heilige Familie untergetaucht." Ein nüchterner Hinweis, und doch ein Satz voller Flucht, Angst und Schweigen.“

Diese Weihnachtskrippenagitation ist nun völlig abstrus: Die heilige Familie ist nicht ausgewandert, denn sie machte sich aufgrund einer staatlichen Anordnung auf den Weg,um wo sie beheimatet ist,ihren Steuer-zahlverpflichungen nachzukommen. Wäre sie arm, dann bräuchte sie keine Steuern zu zahlen.Auch wenn das Kryptorevolutzern nicht gefallen wird: Die heilige Familie verhielt sich hier staatsbürgerlich.Das war zu den Zeiten Jesu keine Selbstverständlichkeit, gärte es doch unter dem jüdischen Volke wider die römische Besatzungsmacht. Gesetzestreu sich Verhaltende brauchten weder im Römischen Staat noch in den USA unterzutauchen, da die Polizei nicht nach ihnen fandet.

Und wie polemisiert nun Kath de? „Deportationen treffen die Kirche hart .All das geschieht vor dem Hintergrund verschärfter Ein-wanderungskontrollen in Bundesstaaten und Städten, deren lokale politische Verantwortungsträger diese harte Linie eigentlich ablehnen. Allein im September wurden in Illinois und Massachusetts nach Angaben der Behörden mindestens 2.000 Menschen festgenommen, heißt es laut dem Portal "Crux". Das Heimatschutzministerium gab Ende Oktober selbst bekannt, in diesem Jahr 527.000 "illegale Ausländer" abgeschoben und weitere 1,6 Millionen zur freiwilligen Ausreise bewegt zu haben. 66.000 Einwanderer befanden sich in Bundesgewahrsam – ein Rekord. Die Massendeportationen treffen die katholische Kirche dabei überproportional hart.“

Es wird absichtlich die Vokabel: „Massendeportation“ verwendet um der Assoziation mit den Deportationen in die Konzentrationslager willen: So ein schreckliches Unrecht ereigne sich da in den USA! Aber würde man den Text genauer lesen, stellte sich dem Leser doch die Frage: Warum darf denn ein Staat illegitim Eingereiste nicht in ihre Heimat zurückführen?Auch die gesetzten Anführungszeichen ändern ja nichts daran, daß diese Personen gesetzeswidrig eingereist und gesetzwidrig sich dann in den USA aufhalten.

Aber offenkundig meinen diese Weihnachtskrippenagitatoren und auch Kath de, daß Menschen das Recht hätten, gesetzeswidrig sich zu verhalten: Allein, was ICH will, zählt. Ein Menschenrecht, daß jeder in das Land, das ihm gefällt einwandern und dort dann auch leben dürfe, existiert nicht. Es gibt ja auch nicht das Recht, daß jeder von einer Familie, weil es ihm in ihr besser gefällt als in der seinigen, adoptiert werden müsse.



Nun könnten aber solche Antitrumpkatholiken sich auf die Behauptung, daß ihr Gewissen sie dazu verpflichte,illegal Eingereiste zu schützen, stützen. Hierzu möchte ich auf den sehr guten Essay Joseph Kardinal Ratzingers verweisen: „Wenn du den Frieden willst...Gewissen und Wahrheit“1 Das Gewissen kann nicht als Rechtfertigungsgund für offensichtlich nicht moralisch akzeptables Verhalten genutzt bzw vernutzt werden.Hegel zitiert dabei Ratzinger zustimmend,wenn Hegel urteilt,daß das Gewissen „als formelle Subjektivität“ „auf dem Sprunge“ sei,“ins Böse umzuschlagen.“2

Völlig unreflektiert wird in dem Diskurs über die Migration auch, ob denn nicht eine solche Abwendung von der eigenen Heimat ein Vergehen wider das Gebot der Nächstenliebe ist, daß sich der Flüchtende seinen Verpflichtungen seiner Heimat gegenüber so sich entzieht. Daß durch eine Masseneinwanderung von Fremden das Recht des Volkes, in das so eingewandert wird, sein Leben selbstbestimmt zu führen, in Frage gestellt wird, wird auch nicht ernsthaft erörtert. Daß eine enthomogenisierte Gesellschaft, eine multikultiviert in viele Parallelgesellschaften aufgelöste,ein hohes Konfliktpotential in sich trägt und ethnische Konflikte vorprogrammiert sind, wird ebenso nicht bedacht. Nicht nur der Kampf aller gegen alle ist eine Möglichkeit eines zerfallenden Staates, (Thomas Hobbes) sondern ebenso die Version ethnischer Kriege, in einem Staate, wie es zuletzt in dem Staate Jugoslawien sich ereignete zwischen Serben,Kroaten und Albanern, der dann auch noch religiös verstärkt wurde durch den Kampf der albanischen Muslime wider die serbischen und kroatischen Christen. 

 

Zusatz:

1,6 Millionen Ilegale, die freiwllig in ihre Heimat zurückkehrten, das ist eine gute Nahricht.









1Joseph Kardinal Ratzinger, Werte in Zeiten des Umbruchs,2005, S.100 – 122.

2A.a.O.S.101, Fußnote 1.

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Ein Nachtgedanke zur Parole: Expropration der expropriateurs =die Enteignung der Enteigner. Zur Kriminaität und zur Asylpolitik

 

Ein Nachtgedanke zur Parole: Expropration der expropriateurs =die Enteignung der Enteigner. Zur Kriminaität und zur Asylpolitik



Ki informiert uns wie folgt zu dieser Bewandtnis: „Der berühmte Satz von Bertolt Brecht lautet: „Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“. Dieses Zitat kritisiert die Systematik und das legale Verbrechen der Bankgründung im Gegensatz zum einfachen Bankraub, eine Idee, die auch den Titel eines Brecht-Brevier-Buchs zur Wirtschaftskrise prägte: »Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?«. 

Damit nähern wir uns dieser Parole, wenn nun der Bankeinbruch als eine Enteignungsmaßnahme der die Menschen um ihr Geld brinhrgende Banken gedeutet , die zwar hier nur rein privatistisch und das heißt: nicht revolutionär politisch vollzogen wird, aber doch schon praktich eine Bank enteignet.

Meine Verdachtshyothese lautet nun, daß die politisch Linke zumindest klammheimlich Sympathien hegt für den Kriminellen, könnte man ihn doch als zu einem individualistischen Rebellen wider die bürgerliche Ordnung hochstilisieren, der doch nur die ausraubt, die ganz legal die Menschen ausbeuten. Der Kriminelle ist dann nicht mehr ein moralsch sich Fehlverhaltender, der bei groben Verstößen dann auch zu Gefängnisstrafen zu verurteilen ist, sondern eventuell gar ein Verbündeter gegen die bürgerliche Ordnung. Wird das Bild dann noch in kräftigen romantischen Farben gemalt, der Pirat oder der Robin Hood als der Rächer der Entrechteten, entsteht doch ein recht sympathisches Bild, zumal wenn man dann das Bild der ermordeten Opfer völlig ausblendet.

Ja linkspolitisch gestimmte Sozialmilieutheorien zeigen dann die Täter als eigentliche Opfer der ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse auf, die so ganz schuldlos einfach nur den Opferstatus genießen.



Meine Verdachtsthese lautet , daß nun die „Flüchtlinge“, die „Asylanten“ gemäß der Parole der Expropration der expropriateurs von der politischen Linken wahrgenommen werden: Die Länder, aus denen diese Menschen flüchten seien die, die von Westeuropa und Amerika ausgebeutet wurden und nun als einst Ausgebeutete die westlichen Ausbeuter selbst auszubeuten beginnen, indem sie nun den westlichen Wohlstand für sich selbst beanspruchen. Es wäre eine berechtigte Rache der so Ausgebeuteten, wenn sie nun per Asyl ihren Anteil an dem westlichen Reichtum sich nehmen. Gerade den illegal Eingewanderten gilt so die Sympathie der Linken, da sie sich ja nur nähmen, was ihnen zustünde, weil unser Reichtum ja nur der aus ihnen herausgepreßte sei.Daß die Asylbeantrager gar keine aus welchen Gründen auch immer Verfolgte sind, ist der Linken bekannt, Aber sie behaupten, daß die „Flüchtlinge“ ein Recht dazu hättten, den unsrigen Reichtum sich selbst nun aneignen zu dürfen. Daß Deutschland, unser Volk dadurch geschädigt wird, wird dann konsequenterweise gutgeheißen, denn wir wären ja nur Ausbeuter, die nun rechtens ausgebeutet werden. Die unerlaubt Einwandernden werden so nicht mehr als Täter wahrgenommen, sondern primär als die Opfer der weltweiten Ungerechtigkeit, die nun sekundär ihre Schädiger schaden und so erlittenes Unrecht für sich selbst ausgleichen.

Wenn dann von „Geflüchteten“ und „Asylanten“ kriminelle Handlungen vollzogen werden bis zur Ermordung von Deutschen, dann ist das eben vergleichbar mit Armen, die die Reichen ausrauben und plündern um so das ihnen Abgepreßte und Vorenthaltende sich individualisttisch anzueignen: Sie enteigenen die Enteigner im Geiste der Französischen Revolution.

Dies ist nur eine Verdachtsthese, die aber nicht völlig unplausibel ist.


Zusatz:

Irritierend ist nun, daß Papst Franzikus sich mit gleicher Vehemenz für eine Politik der offenen Grenzen engagiert, daß ein Staat jeden Einwanderungswilligen aufzunehmen habe, egal wie groß der daraus resutiernde Schaden für die aufnehmenden Völker sei und für die für in Gefängnissen Inhaftierten einsetzt. Sieht er etwa auch in beiden primär Opfer ungerechter Verhältnisse, denen so zu helfen sei und nicht Täter, die sich illegitim zu bereichern versuchen?





Sonntag, 23. November 2025

„Christlicher Religionsunterricht verstoße gegen die Menschenrechte“

 

„Christlicher Religionsunterricht verstoße gegen die Menschenrechte“



Der oberste Gerichtshof Großbritaniens entschied so!1 Anlaß war die Klage von Eltern,deren Tochter an dem schulischen Religionsunterricht teilgenommen hatte. Da passierte dieses Unglück aus der Sicht der atheistischen Eltern: „Das betroffene Mädchen besuchte die Schule im Alter von vier bis sieben Jahren. Mit sechs Jahren sagte sie, sie glaube, dass Gott die Welt erschaffen habe. Und vor den Mahlzeiten betete sie. Die atheistischen Eltern waren anscheinend entsetzt.“

Sie klagten deshalb gegen den Religionsunterricht und bekamen in der letzten Instanz recht:„Kaum zu glauben, aber wahr: Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs entschied, dass der Religionsunterricht an nordirischen Grundschulen gegen die Menschenrechte verstoße, weil er einseitig auf das Christentum ausgerichtet sei.“

Der Richter erklärte, das Berufungsgericht habe einen Fehler begangen, als es "zwischen Indoktrination und der Vermittlung von Wissen auf eine nicht objektive, nicht kritische und nicht pluralistische Weise unterschieden" habe. Er betonte, dass "beide Konzepte zwei Seiten derselben Medaille" seien. Die Vermittlung von Wissen auf eine nicht objektive, nicht kritische und nicht pluralistische Weise verfolge das Ziel der Indoktrination, hieß es weiter in der Begründung.“

Das heißt im Klartext, daß nur ein Religions- und Weltanschauungskundeunterricht an den Schulen Englands mit den Menschenrechten kompatibel sei, einer, in dem nicht der Eindruck erweckt würde, daß eine der vorgestellten Religionen oder Weltanschauungen wahr wäre oder sein könnte.

Zeitigte dieser Religionsunterricht trotzdem noch das Ergebnis, daß einer der Schüler daraufhin sagen würde: „Ich glaube an Gott und bete zu ihm“, dann wäre das als ein Fall von unerlaubter Indoktrination zu verurteilen!

In England ist das Projekt der Auflösung des Volkes durch seine Multiethnisierung und Multikultivierung schon weit fortgeschritten. Dazu gehört konstitutiv auch der Kampf gegen die christliche Religion, die nun aber in der Anglikanischen Kirche mit ihrer Neigung zur Subordination unter den König und jetzt unter die Macht der (ver)öffentlichen Meinung nur einen schwachen Verteidiger auf ihrer Seite hat. Die „Vorherrschaft“ des „Weißen Mannes“ mit seiner „weißen Religion“ , der christlichen soll eben gebrochen werden.Dabei bahnen sich irritierende Bündnisse zwischen Linken, Atheisten und Feinden der christlichen Religion an, die in dem Namen ihrer Religion die christliche bekämpfen wollen.

Meinten die Kirchen nach dem Sieg über den Nationalsozialismus und angesichts ihrer Bedrohung durch den sowjetischen Kommunismus, daß die Menschenrechtsideologie ein Schutz gegen solche totalitären Ideologien seien, so muß nun wahrgenommen werden, daß die Menschenrechte nun gegen sie ins Feld geführt werden. Wäre die Ursrprungsintention der Proklamation dieser Ideologie, die Welt von der christlichen Religion zu befreien, um sie ganz neu auf dem alleinigen Fundament der Vernunft neu zu konstruieren, nicht nach 1945 völlig vergessen worden, würde dieser Angriff auf die christliche Religion im Namen der Menschenrechte nicht irritieren.

Es steht nämlich schwarz auf weiß in dem Lied der Kommunisten, der „Internationale“ :



Völker, hört die Signale! 
Auf, zum letzten Gefecht! 
Die Internationale 
erkämpft das Menschenrecht!

Es rettet uns kein höhres Wesen, 
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun. 
Uns aus dem Elend zu erlösen, 
können wir nur selber tun! 



Daß der Mensch sich selbst zu erlösen habe, man beachte das Verb: „erlösen“ mit seinem religiösen Klang,daß wird hier proklamiert, daß also die Erlösung nicht von Gott zu erhoffen ist,das gehört zur Ideologie der Menschenrechte dazu. Und so wird nun im Namen der Menschenrechte die christliche Religion bekämpft. Den ersten großen Erfolg erzielt nun dieser Kampf schon,in dem nun die Kirche selbst erklärt, daß selbst Gott es gleichgültig sei, wie der Mensch es mit der Religion hielte, da alle gleichgültig ihm seien und selbst ein Atheist ein Gott Wohlgefälliger sein könne,richte er sich nur nach seinem Gewissen aus!Aber spätestens seit der Erfindung des Menschenrechtes auf eine Kindestötung im Mutterleibe sollte auch dem Gutmeinesten klar geworden sein, daß etwas mit den Menschenrechten nicht stimmt!

1„Freie Welt“ 21.11.2025: Christenfeindliches Urteil in Großbritannien: Christlicher Religionsunterricht verstoße gegen die Menschenrechte

Dienstag, 7. Oktober 2025

Papst Leo XIV – folgt er nun Papst Franziskus Globalismus oder :Der Tod der missionarischen Kirche!

 

Papst Leo XIV – folgt er nun Papst Franziskus Globalismus? oder :Der Tod der missionarischen Kirche!



Auf Kath mußten wir dieses am 5.10.2025 lesen unter der Überschrift: „Ein neues missionarisches Zeitalter. Mission der Nähe: der Ruf zu einer Kirche, die bleibt.“ Der Papst habe gesagt: „Wir sind hier, weil jeder von uns am Grab des Apostels Petrus mit Freude sagen können muss: Die ganze Kirche ist missionarisch“, begann Leo XIV. Er erinnerte an die Worte von Papst Franziskus aus Evangelii gaudium: Die Kirche müsse „hinausgehen, um allen an allen Orten und bei allen Gelegenheiten ohne Zögern, ohne Widerstreben und ohne Angst das Evangelium zu verkünden“ (EG 23). Doch Leo XIV. interpretierte dieses „Hinausgehen“ im Licht der gegenwärtigen Weltlage neu: „Es geht nicht so sehr darum aufzubrechen, sondern vielmehr darum zu bleiben, um Christus durch Annahme, Mitgefühl und Solidarität zu verkünden“. In einer Zeit globaler Migration bedeute Mission nicht Flucht in den Individualismus, sondern „zu bleiben, um denen ins Gesicht zu schauen, die aus fernen und leidgeprüften Ländern kommen, um sie mit offenen Armen und Herzen als Brüder und Schwestern aufzunehmen“.

Der Reihe nach: Erstens kann die Kirche nicht als Ganzes missionarisch sein, da die Mission eine Teilaufgabe der Kirche neben der Liturgie und der Diakonie ist, sodaß es in der Kirche Zuständigkeiten für diese drei Kernaufgaben der Kirche gibt. Es drängt sich hier schon der Verdacht auf, daß die Behauptung, die ganze Kirche sei für die Mission zuständig damit endet, daß keiner mehr für sie zuständig sei, weil alle dafür zuständig seien.Erklärt eine Mutter, daß alle Familienmitglieder für die Entsorgung des anfallenden Altpapiers zuständig seien, wird keiner es wegbringen, weil ja alle,und somit nicht „Ich“ dafür zuständig seien!

Zweitens: Wie interpretiert Papst Leo XIV nun das Hinausgehen? Er verkehrt es in das glatte Gegenteil: Die Missionare sollen Daheim bleiben.Das leuchtet ad hoc ein, wenn jeder Christ missionarisch tätig sein soll, denn den allermeisten Christen ist es unmöglich,ihre Heimat, ihre Familie und ihren Beruf zu verlassen,um dann irgendwo im Ausland missonarisch tätig werden zu können.

Drittens: Wie interpretiert nun der Papst: „das Evangelium zu verkünden“? Wir hätten alle Christus zu verkündigen,indem wir: „Christus durch Annahme, Mitgefühl und Solidarität zu verkünden“. Wird das in das zu praktizierende Alltagsleben eines Christen übersetzt,heißt das nichts anderes, als daß wir Christen sich unseren Mitmenschen gegenüber anständig zu benehmen haben, wozu auch das Zeigen des Mitgefühles für Trauernde und eine gewisse Hilfsbereitschaft für die Mitmenschen gehört, etwa einer älteren Frau das Schneeschüppen vor der Haustüre abzunehmen. Daß dadurch Christus verkündigt wird, ist nun nur bloßes Wunschdenken,denn der Mitmensch wird in der Regel überhaupt nicht erkennen können, daß ein Mitmensch ihm gegenüber sich so im christlichen Glauben motiviert verhält, es sei denn er offenbare ihm das.

Vor einiger Zeit ereignete sich in Indien eine heftige Kontroverse um den dort agierenden Orden der heilig gesprochenen Mutter Theresa: Sie dürfe keine Spenden mehr annehmen,da der Orden unerlaubt missioniere.Er dürfte nur diakonisch tätig sein. Als nun der Orden glaubwürdig versicherte,niemals missionarisch tätig gewesen zu sein,noch dieses zukünftig beabsichtige, wurde ihnen die Annahme von Spenden erlaubt. Dies zeigt,daß die praktizierte „Annahme“, ein „Mitgefühl“ und auch eine getätigte „Solidarität“,das alles mach der Orden dort, keine missionarische Praxis ist, kein Jesus Christus Verkündigen, denn das wäre dem Orden in Indien nicht erlaubt:Nur Hinduisten dürfen da missionieren!

Summa summarum: Aus der Aufgabe der ganzen Kirche, zu missionieren wird so das Aufgeben der Mission zugunsten eines humanitären Umgehens mit den Mitmenschen!

Jetzt wendet sich der Papst eines der Lieblingsthemen Papst Franziskus zu und erweist sich dabei als ein treuer Jünger der Politik der offenen Grenzen der Bundeskanzlerin Merkel: Wir lassen jeden rein und gewähren ihm dann ein gutes Leben bei Vollversorgung und liebevoller Rundumbekümmerung. So tönt das bei dem jetzigen Papst: „In einer Zeit globaler Migration bedeute Mission nicht Flucht in den Individualismus, sondern >zu bleiben, um denen ins Gesicht zu schauen, die aus fernen und leidgeprüften Ländern kommen, um sie mit offenen Armen und Herzen als Brüder und Schwestern aufzunehmen<“.

Hier verwechselt der Papst das die „Brüder und Schwestern“ im Sinne Jesu Christi mit der Parole der „Brüderlichkeit“ der Französischen Revolution.Jesus versteht unter den Brüdern und Schwestern immer nur die Mitchristen, niemals alle Menschen! 1 Außerdem ist es nur eine Behauptung des Papstes, daß die Migranten aus „leidgeprüften Ländern“ kämen. Man denke nur an die vielen Migranten, die all ihre Ausweisdokumente zufällig „verloren“ haben, wenn sie hier ihre Asylanträge stellen, weil sie wissen, daß sie, wenn sie ihre wirkliche Heimat angäben,keine Chance hätten, als ein Asylant anerkannt zu werden. Kein Staat ist und kann dazu verpflichtet werden, jeden Menschen bei sich aufzunehmen und eine Vollversorgung zu gewähren,bloß weil er lieber statt in seinem Heimatland2 in dem Land seiner Wahl leben möchte. Eine solche Aufnahmepraxis verstieße auf das gröbste wider die Ordnung der Liebe.So kann ja auch eine Mutter nicht dazu verpflichtet werden, statt ihre eigenen Kinder alle Kinder der Welt zu lieben und so ihrer Mutterpflicht ihren eigenen gegenüber nicht mehr gerecht zu werden.

"Möget Ihr immer willkommen sein!" titelt Kath de am 5.10.2025. Diese Bundeskanzler Merkelparole hat mit der missionarischen Aufgabe der Kirche überhaupt nichts zu tuen sondern zeigt nur das Ja dieses Papstes zum Projekt der Auflösung der Ordnung der Völker durch ihre Vermultiethnisierung. Das Projekt der Globalisierung verlangt eben ein Nein zur Schöpfungsordnung der Völker. Dies Projekt hat nun aber mit dem freimaurerischen Endziel einer Weltrepublik viel mehr gemein als mit dem Auftrag zur Missionierung, denn die Mission zerstört nicht die natürlichen Ordnungen, wozu auch die Aufgegliedertheit der Menschheit in Nationen gehört.

Aber theologisch kommt es noch ärger! Papst Franziskus versteigt sich gar zu der Behauptung, daß in den Migranten das Antlitz Christi zu erkennen sei. (laut dem Kath net Artikel) Es gibt nirgendwo in dem Neuen Testament diese Behauptung.In jedem Bild von Jesus Christus erkennen wir ihn und in ihm Gott als das Urbild seines Abbildes in seinem bildlichen Abbild, das gilt isb für das Bild des barmherzigen Jesu, das wir der hl. Faustyna zu verdanken haben! Aber tuen wir mal so, als hätte der Papst mit dieser Aussage recht. Dann hieße das: In einem leidenden Flüchtling recognizierten wir das Leiden Jesu Christi am Kreuze. Jesus erlitt das Kreuz als das Sühnopfer für unsere Sünden.Erleidet also jeder Flüchtling auch sein Leiden als ein Sühnopfer für unsere Sünden? Gottes Wille war es ja, daß er für uns das Kreuz erlitt! Will Gott also, daß auch die Flüchtlinge leiden sollen,um so eine Sühne für unsere Sünden zu erbringen? Dann dürften wir auf keinen Falle,mithelfen, dies Sühneleiden zu verringern oder gar zu beenden!

Ein grober Vergleich: Ein Christ muß mitansehen, wie ein Chirurg einem auf einem Operationsisch Liegenden ein Bein amputiert, er setzt gerade mit einer Säge an. Soll er da dazwischen springen: „Halt, Sie dürfen diesen Menschen nicht so mißhandeln!“? Aber die Amputation ist überlebensnotwendig für den Patienten.So ist für unser aller Sündenvergebung das Kreuzesleiden Jesu Christi auch heilsnotwendig. Sähen wir also in einem leidenden Flüchtling das Sühneleiden Jesu,dürften wir sein Leiden nicht beenden wollen sondern müßten es als ein Sühneleiden bejahen.Papst Leo dagegen will genau das Gegenteil, indem er dazu aufruft, dieses Leiden zu beseitigen, daß man den „Flüchtlingen“ helfe! Diese Intention ist aber unvereinbar mit der These, daß wir in den leidenden Flüchtlingen das Kreuzesleiden Jesu zu recognizieren hätten.

Auf der Internetseite:“Einsprüche“ ist in dem Artikel vom 6.10.2025 :„Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen?“ (Lk 12, 51) - Versuch einer ersten theologischen Einordnung des Pontifikates Leos XIV.“ zu lesen: „Über Leo ist die Ansicht geäußert worden, dass er kein Theologe sei. Damit ist wohl gemeint, dass Prevost zwar – an einem liberalen Ausbildungsinstitut – Theologie studiert und sich vor allem mit dem Kirchenrecht beschäftigt hat, aber kein derart kenntnisreicher und eigenständiger Theologe ist, wie es etwa Ratzinger war.“ Diese päpstliche Äußerung scheint dieses Negativurteil zu bestätigen.



1Wenn Jesus Christus von den Gefangenen spricht,daß der, wer sie besucht,ihn da besuche: „Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen“ (Mt 25,36) Christen, die um ihres Glaubens willen verhaftet worden sind. Im1.Petrusbrief wird dazu noch konkretisierend ausgeführt:“Wenn einer von euch leiden muß, soll es nicht deswegen sein,weil er ein Mörder,oder ein Dieb, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt“,dann meint hier leiden müssen in einem Gefängnis bestraft einzusitzen. Wer also einen Mörder im Gefängnis besucht, auch wenn der Mörder ein Christ ist,kann nicht damit rechnen, daß nun gilt:Was Du ihm getan hast, das hast Du Christus getan. Denn für Jesus gilt,daß nur die, die den Willen Gottes tuen, seine wahren Verwandten, seine Brüder und Schwestern sind. (Mk 3,34f)

2Daß ein Flüchten aus der eigenen Heimat stets auch eine Pflichtverletzung gegen die Heimat bedeutet, vergißt der Papst hier völlig wie auch sein Vorgänger,Papst Franziskus.

Mittwoch, 17. September 2025

„34 Prozent für Religionsvielfalt – Deutsche weniger tolerant als 2019“ - eine Polemik.

 

„34 Prozent für Religionsvielfalt – Deutsche weniger tolerant als 2019“ 1- eine Polemik.



Was wäre von diesem Umfrageergebnis zu halten: „Nur 34 Prozent der Verheirateten sind für eine Beziehungsvielfalt, sie werden intoleranter“?Nur noch so wenige der Verheirateten fänden es in Ordnung, wenn sie neben,bzw außerhalb ihrer Ehe noch Liebesaffairen hätten,denn die bereicherten doch das Eheleben und ermöglichten eine vielfältige Ausgestaltung der auszulebenden Sexualität.

Was hat nun Gott mit der Ordnung der Ehe zu tuen,muß nun nachgefragt werden und diese Frage beantwortet uns das Alte Testament auf erfreulich eindeutiger Weise: Wie in einer Ehe eine Frau mit einem Manne verehelicht ist, so ist das Volk Israel nur mit einem Gott verbunden durch seinen Bund mit diesem dazu von ihm erwählten Volke.Wie die Ehe so verlangt auch dieser Bund die eheliche Treue,gerade angesichts der realen Möglichkeit zum Fremdgehen, das eine mal mit fremden Männern,das andere mal mit fremden Göttern. Eine Toleranz kennt die Bibel in keiner dieser zwei Bündnisse,ja die größte Sünde des jüdischen Volkes ist im Urteil des Alten Testamentes ihre immer wiederkehrende Untreue gegenüber ihrem Gott, indem sie fremdgingen.

Wenn es nur einen Gott gibt und eine Religion, in der dieser Gott wahrhaft verehrt wird, dann kann die Tolerierung anderer Religionen an sich nichts Gutes sein, will dieser eine Gott doch von allen Menschen in der wahren Religion verehrt werden! Wie kann dann dieser Kath de Artikel den Mangel an Toleranz,isb dem Islam gegenüber als ein Problem wahrnehmen und so für eine Aufklärungsoffensive zugunsten dieser Religion plädieren? Es könnte so doch für eine Unterscheidung votiert werden, daß sicher kaum ein linksliberal gesonnener Katholik dazu auffordern würde, die Religion der „Zeugen Jehovas“ zu tolerieren, aber man könne deswegen doch die Mitglieder dieser Sekte als Personen tolerieren und auch respektieren.Aber der Kath de Artikel verlangt als eine Tugend die Bejahung der religiösen Vielfalt.

Nie findet sich in der hl.Schrift eine Bejahung der Tatsache, daß es viele Religionen gibt noch eine Laudatio auf die Freiheit jedes Menschen, daß er sich den Gott und wie er ihn verehren will, frei sich auswählen könne und dürfe.So wenig es zwar die faktische Möglichkeit zum Ehebruch gibt, aber kein Recht zum Ehebruch, so wenig kannte die Kirche im Einklang mit dem Zeugnis der hl.Schrift ein Recht zur Verehrung von anderen Göttern als dem einen wahren und der Verehrung von Gott oder den Göttern in einer anderen Religion.

Inwiefern könnte dann die religiöse Pluralität etwas Positives oder wenigstens zu Toleriendes sein? Würde etwa ein Rechenlehrer die Antwort: „11“ auf die Frage, was 5 plus 7 sei?,tolerieren oder „13“, oder gar„57“? Die Maxime der Toleranz setzt so die Nichterkennbarkeit der Wahrheit der Religionen voraus. So wie es im Bereich der Ästhetik nur noch subjektive Geschmacksurteile gibt, dem Einen gefällt diese Musik,dem Andern diese und manchem ist die Musik gleichgültig, so ist und so sollte man es auch im Bereiche der Religion praktizieren. Für die Kirche ist aber dieses Axiom der Nichterkennbarkeit nicht hinnehmbar, sie kann nicht lehren, daß für den Menschen alle Religionen gleich wahr bzw gleich unwahr wären,da er hier nicht wahr von unwahr unterscheiden könne!

Anders sieht es nun aus, früge man, wie die Vertreter der einzelnen Religionen das Verhältnis der verschiedenen Religionen zueinander zu bestimmen haben, wenn ein friedliches Neben- wenn nicht gar Miteinander erstrebt werden soll.Hier gilt dann das Postulat: Denke alle Religionen als gleich wahr, damit es zu keinen Konflikten zwischen den Religionsanhängern kommt, daß die einen die Anderen als Anhänger einer falschen Religion verurteilen. Daß alle Religionen gleich wahr oder auch gleich unwahr seien,ist so nicht ein Resultat einer wissenschaftlichen Erforschung der Religionen sondern eine Forderung des politischen Diskurses zur Verminderung des Konfliktpotentiales nicht nicht homogen religiösen Gesellschaften.

Den Höhe- bzw Tiefstpunkt erreicht die Praktizierung dieses Postulates, wenn nun gar von der Katholischen Kirche für den Islam als einer akzeptablen Religion geworben wird! Kann wer sich den Heidenmissionar Paulus vorstellen, der den Griechen verkündet, es sei gleichgültig, ob sie an den Gott Jesu Christi glaubten oder an ihre griechischen Götter,daß Bonifatius unseren Vorfahren empfohlen hätte, ruhig weiter an Wotan und Odin zu glauben, wenn ihnen Jesus Christus nicht zusage?

Aber so ganz ernst meinen es die katholischen Toleranzprediger dann doch nicht, verfügt man doch über bewährte Feinbilder,dem des Traditionalisten, des Vorkonziliaren, des Rechtsconservativen, auf die man nicht verzichten mag und ganz neu das Feindbild des extremistisch jüdisch- religiösen Siedlers, denn genau genommen sind alle nicht liberal gesonnenen Religionsvertreter unannehmbar. Papst Franziskus brachte es auf den Punkt, wenn er sagte, daß alle Religionen einen rechten,fundamentalistischen Rand hätten, der inakzeptabel und nicht tolerierbar sei.

1Kath  de am 16.9.2025.