Wie man über seine eigene Füße stolpert – ein antikatholischer katholische Theologe
„Theologe warnt vor Vereinnahmung des Christentums von rechts“ Mit dieser Warnung beglückte das stets um hundertprozentig politische Korrktheit beflissene Zentralorgan des Kirchenkampfes gegen Rechts, kath de seine Leserschaft am 29.9. 2026.
Da heißt es nun unter der Überschrift: „Theologe sieht auch Kirche selbst in der Pflicht“: Die bösen Rechten deuteten die Zentralbegriffe der christlichen Religion um. „Als Beispiel nannte er das Gebot der Nächsten- und Feindesliebe.“ „In neurechten Interpretationen werde Nächstenliebe deshalb stärker auf Familie, unmittelbares soziales Umfeld und das eigene Volk bezogen, so der Akademiedirektor.“
Bedauerlicherweise ist das nun keine neurechte Verfälschung sondern so lehrt die Kirche die zu praktizierende Nächstenliebe im Geiste des „Ordo amoris“, isb bei Thomas von Aqiun. Erst seit die Kirche dem Umvolkungsprogramm zustimmt, entledigte sie sich dieser katholischen Lehre. Sie unterschied nämlich davor zwischen „Nächsten“ und weniger „Nahen“ und stufte so auch die Verbindlichkeit ab. Eine Mutter ist eben zuvörderst für ihre eigenen Kinder zuständig und nicht gleichermaßen für alle Kinder der Welt.
Dann heißt es da gar weiter: „Dieses passe nicht zu einem politischen Denken, das die Gesellschaft in Freunde und Feinde einteile.“ Wer nur oberflächlich die kath de Artikel überfliegt, fällt eines sofort aus: Hier wird klar zwischen „Freund“ und „Feind“ unterschieden und stets zum Kampfe gegen den rechten Feind aufgerufen! Alles, was rechts von der Politik der Bundeskanzlerin Merkel verortbar ist, wird als „Feind“ bekämpft und innerkirchlich alles Conservative, Traditionalistische, Fundamentalistische.“
Aber es gibt auf dem Schlachtfeld gegen Rechts auch im Heer der Angreifer Schwachstellen: „Als problematische Felder nannte er unter anderem Fragen des Geschlechterbilds, der Homosexualität, kirchlicher Machtstrukturen und der Beteiligung von Frauen. Die Kirche müsse sich deshalb neu mit ihrem eigenen Verhältnis zur Moderne auseinandersetzen.“
Damit sind Lehren der Kirche gemeint, die für den „Feind“ anknüpfungsfähig sind,da der „neurechte Feind“ hier fast genauso sich positioniert. Das Geschlechterbild der Katholischen Kirche entspricht eben dem der Neutechten. Deshalb müsse hier die Kirche ihre Lehre revidieren, um diese Gemeinsamkeit zu beenden. Es dürfe eben keine Gemeinsamkeiten mit dem „Feind“ geben, das schwächte nur den Kampf gegen ihn. Das gälte so auch für die kirchliche Lehre über die Homosexualität und ihres hierarischen Aufbaues.
Die Kirche habe also in allen Lehrfragen, in denen die Neurechten ähnlich dächten, ihre Lehren aufzugeben, um sie nicht anknüpfungsfähig für Rechte zu machen. Das gälte isb wohl für die Notwendigkeit einer Einführung des Frauenpriestertumes. Grundsätzlicher habe die Kirche ihre modernitätskritische Haltung zu überwinden. Hierbei wird suggeriert, daß Rechte modernitätskritisch ewiggestrich wären und daß deswegen die Kirche, um keine Gemeinsamkeiten mit den Rechten aufzuweisen, alles Modernitätskritische aus ihr zu exkommunizieren habe.
Der „Feind“ bestimmt so letztlich, was die Kirche zu lehren habe und was nicht, denn sie müsse alles, was irgendwie rechtslastig in ihr ist, beseitigen, um eine klare Front im Kampfe gegen den „Feind“ aufbauen zu können.
Um also die Kirche gegen ihre „Feinde“ zu schützen, müsse sie weitgehend ihre eigene Lehren aufgeben, denn nur so könne sie in der Kampfgemeinschaft gegen den „Feind“ ein wahrer Kampfgefährte sein! So wird hier eine wahrhaft militante Theologie und Kirche gefordert, die so ihre Systemrelevanz den uns Regierenden gegenüber beweisen will.
So will dieser Theologe in seinem Kampf gegen Rechts die eigene katholische Kirche und Theologie liquidieren.
Zusatz:
"Gefeuert wegen AfD-Kandidatur:
Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht. Ein Fall aus Salzgitter sorgt für juristisches und gesellschaftliches Aufsehen: Eine Erzieherin wurde von der Caritas entlassen, weil sie für die AfD bei der Kommunalwahl kandidiert hatte. Nun wehrt sich die Politikerin vor dem Arbeitsgericht." Kath net am 30.9.2026 - Vorwärts im Kampf gegen Rechts: Die Kirche und die ihr nahestehenden Organisationen müssen eben"gesäubert" werden.
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