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Montag, 19. Oktober 2026

„Völkisches Gedankengut ist inhumanes Gift“ – oder ein "Nein" zum Alten Testament?

 

„Völkisches Gedankengut ist inhumanes Gift“1 – oder nicht jeder Antisemitismus ist ein Antisemitismus



"Es ist statistisch belegt, dass rechtsextremer Antisemitismus, wie wir ihn von der AfD erfahren, die größte Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland darstellt" wird eine Jüdin in diesem Standpunktkommentar vom 19.10.2026 zitiert. Daß für die Erstellung der Statistik über antisemitische Straftaten offiziell die Regel gilt, daß wenn ein Täter nicht erfaßt werden kann, pauschal Rechte, Rechtsextreme anzugeben seien in der Statistik , wird dabei verschwiegen: Wenn eine Synagoge brennt und kein Brandstifter gefaßt werden kann, zählt diese Untat als eine von Rechten begangene.

Daß die Linken-Politikerin Vanessa Emde das Existenzrecht Israels bestreitet, ist keine antisemitische Äußerung. Kein einziger AfD- Politiker bestreitet das Existenzrecht Israels, nur Linkenpolitiker.2

Worum geht es nun in dem Standpunktkommentar:“Sorge um Palästina ist kein Judenhass“3 Der stets politusch 100 prozentig korrekte Dogmatik- und Fundamentaltheologie-professor stellt fest, daß die Quelle allen Übel das „völkische Gedankengut“ sei, das es gleichermaßen unter Deutschen wie unter Juden gäbe. „Ein Blick auf den nationalistischen Extremismus in Israel selbst: Fakt ist, dass Minister im Kabinett Netanjahu, Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich, völkischem Gedankengut huldigen.“

Also, so denkende Juden seien die Bösen wie in Deutschland eben die AfD! Die Palästinenser dagegen sind die Guten, sie kämpfen gegen die Bösen! „Völkischen Nationalismus gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in Israel, kommentiert Oliver Wintzek. Kritik daran sei aber kein Antisemitismus.“ heißt es dann in der Einleitung zu diesem Kath de Standpunktkommentar.Eine Frage provoziert nun aber dieses Verdammungsurteil über jeden „völkischen Nationalismus“:

Ist das Alte Testament nicht selbst völkisch inspiriert? Es gibt viele Völker, aber nur ein von Gott Erwähltes, nämlich Israel. Das kämpft seit König Saul um seine Existenz und ist nur, weil Gott sein Volk bewahrt, auch wenn es von Gott auch immer wieder um seines Abfalles vom Glauben bestraft wird. Der Apostelfürst Paulus rühmt in einer Predigt an die Juden Gottes Wohltaten an sein erwähltes Volk: „Sieben Völker hat Gott im Lande Kanaan vernichtet, und ihr Land ihnen zum Besitz zu geben.“ Apg 13,19. Gott vernichtete diese Einwohner Palästinas, um seinem Volke dessen Land zum ewigen Besitz zu geben! Gott gab seinem Volk die Verheißung, ein großes Volk zu werden und daß er ihm das Land schenken wird, das anderen Völkern gehörte, die Gott aber vernichtete oder aus ihrer Heimat vertrieb. Wenn das kein völkisches Denken ist, was dann? Israel habe sich von allen Heidenvölkern zu separieren, um seine religiös-kulturelle Identität zu bewahren. In der nachexilischen Zeit mußten alle Mischehen aufgelöst werden um der Identitätswahrung des jüdischen Volkes willen.

Wer pauschal ein völkisches Denken verdammt, der muß auch die hebräische Bibel verwerfen! Denn diese bildet noch heute das religiöse Fundament des heutigen jüdischen Staates mit seiner Politik, die nie eine sein kann,die sich gänzlich von der jüdischen Religion emanzipieren kann.

Augenfällig ist nun, daß der Standpunktkommentar mit keinem Wort den islamistischen Antisemitismus erwähnt oder gar kritisiert, und nicht erwähnt, daß nicht mehr die marxistisch orientierte PLO sondern islamistisch-fundamentalistische Organisationen den palästinensischen Krieg gegen Israel führen! Diesen Feind gibt es eben für Politisch Korrekte nicht, nur Rechte.

Wer von einer „Schuldkultur4“ spricht sei ein Antisemit wie der AfD Politiker Tillschneider, aber Frau Emde ist keine Antisemiten, wenn sie dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht, denn sie gehört der Gutmenschpartei: „Die Linke“ an! Sie hegt gar Sympathien für eine Einstaatenlösung, daß also der jüdische Volksstaat aufgelöst wird und die Juden dann als eine ethnisch- religiöse Minderheit in einem (islamischen) Palästninenserstaat zu leben hätten! Das wäre der Tod des jüdischen Volkes! Aber warum wollen die Juden auch einen völkischen Nationalstaat.

Bezeichnend ist, daß diesem Standpunktkommentar jegliches theologische Verständnis für das Volk Israel fehlt, daß es das von Gott erwählte Volk ist, das nun wieder in dem Lande lebt, das ihm Gott selbst verheißen und gegeben hatte und nun dahin wieder zurückgeführt hat.



1Katth de Standpunktkommentar 19.10.2026: Sorge um Palästina kein Judenhass

2 Ostdeutsche Zeitung 9.10, 26: „Vanessa Emde

Besondere Aufmerksamkeit erregte Emde jedoch mit einer grundsätzlichen Aussage über das Existenzrecht von Staaten.Bei einer Veranstaltung im Mai 2026 erklärte sie: „Es gibt kein Existenzrecht für Staaten – Menschen haben ein Recht zu existieren.“Zugleich bezeichnete sie die Forderung nach einer demokratischen Einstaatenlösung, in der alle Menschen zwischen Mittelmeer und Jordan gleiche Rechte besitzen, als politisch legitim.Auf die ausdrückliche Frage nach dem Existenzrecht Israels gab sie gegenüber der Berliner Morgenpost kein eindeutiges Bekenntnis ab.“

3Kath de Standpunkt vom 19.10.2026. Oliver Wintzek ist Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Katholischen Hochschule in Mainz.


4 Daß zwischen einem Schuldbekenntnis und einer Schuldkultur zu unterscheiden ist, liegt diesem Theologen völlig fern: Wenn die Kirche eine Mitschuld an den Holocaust träfe, hätte sie sich dafür als schuldig zu bekennen, aber eine Schuldkultur ist es, wenn sie wegen der angeblichen Mitschuld auf die Judenmission verzichtet: Es ist irrational, weil, wenn man mitschuldig am Bösen wider die Juden sei nun darauf zu verzichten, ihnen Gutes zu tuen, indem den Juden die Wahrheit, die christliche Religion verkündet wird. Als Schuldkultur ist als ein irrationales Reagieren auf die eingestandene Schuld zu verstehen.

Montag, 27. Juli 2026

Bedenkliches: Gott verheißt – bedingungslos oder über eine gefährliche Illusion

 

Bedenkliches: Gott verheißt – bedingungslos oder über eine gefährliche Illusion


So Verheißungsvolles steht in der hl. Schrift über den Jerusalemer Tempel: „von welchem der Herr zu David und zu seinem Sohne Salomon gesprochen hatte:In diesem Tempel und zu Jerusalem ,das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen auf ewig = in sempiternum) 2.Könige 21,7) Gott verheißt so seinem Volke, daß es für es einen Ort gibt und für ewig geben wird, an dem er für es anrufbar ist. Ein Tempel ist nur ein Tempel, wenn zumindest geglaubt wird, daß ein Gott hier gegenwärtig ist. In dem Ausdruck, seinen Namen dort wohnen lassen, reflektiert sich die Frage, ob denn Gott in einem von Menschen erbauten Tempel Gott selbst wohnen kann. Es wird somit eine Differenz eingezeichnet zwischen dem Gott an sich als dem jenseitigen und seiner Präsens für uns Menschen als einen ansprechbaren, daß er seinen Namen da wohnen läßt.


Das ist Gottes Verheißung aber jeder weiß, daß Gott dieses Versprechen nicht eingelöst hat. Im Jahre 70 wurde der Tempel endgültig zerstört und bis heute nicht wieder auferbaut. Sind Gottes Verheißungen etwa nicht vertrauenswürdig? Gott selbst gibt uns in diesem Text die Antwort, warum er seinen Namen nicht mehr in dem Tempel wohnen läßt und ihn gar zerstören ließ: „weil sie gethan, was vor mir böse ist,und nicht aufgehört haben,mich zum Zorne zu reizen, von dem Tage an, wo ihre Väter aus Ägypten gezogen sind, bis auf diesen Tag.“ (21,15)

Gott verheißt, aber seine Verheißungen knüpft er an seine Bedingungen, die er auch den die Verheißung Geltenden offenbar gemacht hat. Ein Arzt sagt zu seinem Patienten: „Sie werden wieder gesund werden, wenn Sie....“Was geschieht nun aber, wenn der Patient höchst erfreut die Verheißung hört: „Sie werden gesunden!“, aber den Nachsatz: „wenn Sie...“ überhört?

Könnte es sein, daß wir heutigen Christen den Nachsatz, die Bedingungen, die Gott stellt, damit sich seine Versprechungen auch erfüllen, überhören?


Hier beschreitet nun die zeitgenössische Theologie und ihr folgend die Kirche eine fatale Strategie: Man lehrt nun, daß Gott sein Volk Israel nie verlassen habe, es immer auf ewig Gottes erwähltes Volk sei, um dann sich selbst beruhigend zu folgern, daß so Gott auch nie seine Kirche und uns Christen verlassen würde. Keine noch so arge Sünde wider Gott hätte Gott dazu veranlassen können, „Nein“zu seinem Volke zu sagen und das gälte nun auch so uns!





Freitag, 28. November 2025

Genoizid – ein schwerer Vorwurf oder nur politische Propaganda und was hat Gott damit zu tuen?

 

Genoizid – ein schwerer Vorwurf oder nur politische Propaganda und was hat Gott damit zu tuen?



Zu erst ist eine bittere Wahrheit zu konzedieren, daß es nämlich wirklich Völkermorde gibt: Gott selbst ist es, der nicht nur einen sondern gar sieben Genoizide vollbracht hat: „Sieben Völker hat er (gemeint ist Gott) im Lande Kanaan vernichtet und ihr Land ihnen (gemeint ist das jüdische Volk) zum Besitz gegeben.“ Das „und“ ist hier als ein: „um zu“ zu lesen. Dieser siebenfache Völkermord wird tatsächlich in der Predigt des Apostels Pauli als eine der Großen Taten Gottes für sein erwähltes Volk qualifiziert. Das könnte die Frage aufwerfen, warum Gott denn nicht erwirkt hatte, daß das jüdische Volk zusammen mit diesen sieben friedlich sich den Landbesitz teilten oder warum Gott sich nicht darauf beschränkt hatte, diese Völker zu vertreiben, statt sie auszulöschen. Aber die Tatsache ist sehr eindeutig: Gott hat diese sieben Völker ausgelöscht.

Aber wie steht es denn nun um die wechselseitigen Vorwürfe, einen Genoizid begangen zu haben oder zu begehen, die nun zwischen dem Staate Israel und der Hamas als der politischen Organisation des palästinensischen Volkes erhoben werden? Wenn man den Pulverdampf des agitatorischen Kriegsgeschreies auf sich beruhen läßt und sachlich nachfrägt, ob denn an diesem Vorwurf etwas dran sein könnte, kommt man zu verblüffenden Antworten. Die Rechtswissenschaft unterscheidet zwischen dem Strafbestand des Mordes und dem des Mordveruches. Das bedeutet, auf das Objekt eines Volkes bezogen, daß erstmal der Tod eines Volkes und dann seine nichtnatürliche Verursachung festgestellt werden müßte. Nun leben beide Völker aber offensichtlich noch und erklären nun aber, daß entweder die Juden das palästinensische Volk oder daß das palästinenische Volk das jüdische ermodet hätte. Beide Anschuldigungen sind ganz offenichtlich ussnwahr.

Die Anklage kann so nur auf einen Genoiziversuch lauten. Welche Bedingungen müssen nun aber erfüllt sein, damit ein Mordersuch zu konstatieren ist? Es reicht dazu nicht eine Tötungsabsicht schon aus, es müssen auch Mittel zur Tötung angewandt werden, mit denen die Tötungsansicht auch realisiert werden kann. Wer mit einer Wasserpistole auf jemanden zielt: „Dich will ich töten!“ kann keines Mordversuches angeklagt werden. So grausam und heimtückisch nun auch der Terrorangriff der Hamas gewesen war, es ist unmöglich, mit diesem Mittel das Ziel des Völkermordes zu erreichen. Nun kann man zwar die Verhältnismäßigkeit des israelischen Krieges gegen den Hamasterror zu diesem Terror bezweifeln, aber daß die gewählte Kriegsführung gegen die Hamas einen Völkermord erwirken könnte, ist auszuschließen. Mit dieser Art der Kriegsführung kann die israelische Armee keinen Völkermord erreichen. Anders sieht es im Fall Auschwitz an.da da die gewählten Tötungsmittel einen Völkermord ermöglicht hätten.  

Die Unterstellung, daß wahlweise der Staat Israel das palästinensische Volk oder das palästinensische das jüdische Volk ausrotten wolle, kann wahr sein, aber zu der Anklage eines versuchten Völkermordes gehört nun mal eine Wahl der Mittel, die dieses Ziel auch erwirken können muß.

Es hat in der Menschheitsgeschichte Völkermorde gegeben, aber nicht jeder grausam geführte Krieg ist ein Völkermord. So darf auch ernthaft bezeifelt werden, ob der als einen Präventivkrieg gegen Rußland geführte Krieg 1941 ein Vernichtungskrieg gewesen sei, zu sehr bestimmt die Defensive, die der Verteidigung vor dem Bolschewismus die politischen Kriegsziele Deutschlands. 1939 mag die deutsche Regierung bei der Aufteilung Polens noch an einen Ausgleich der Interessen Deutschlands mit Rußland geglaubt haben, daß sowohl das nationalsozialitische Projekt als auch das kommunistische regional begrenzbar sei, auf Deutschland und auf Rußland,aber es zeigte sich 1941, daß Rußland die komministische Weltrevolution weiter plante und somit den Angriff auf Deutschland . Auch wenn diese Präventivkriegsthese verneint wird, es gibt keine Indizien dafür, daß Deutschland die Austilgung des russischen Volkes intendierte. Eine so geartete Ausrottungsthese widerspricht ja völlig der Einschätzung, daß nach der nationalsozialistischen Sicht das russische Volk das erste Opfer der kommunistischen Unterdrückung gewesen sein soll, die faktisch aber eine Beherrschung des russischen Volkes durch das organisierte Judentum gewesen sein soll. Nicht das russische Volk, sondern die jüdischen Kommunisten waren so der vermeintliche Feind.

Aber es hat wirklich Genoizide gegeben und das dürfte für uns Christen das Irritierendste sein: Gott selbst beging sieben Völkermorde. Gott ist eben ganz und gar anders als der Gott der modernistischen Theologie.

Mittwoch, 5. November 2025

Über den jüdischen Staat, den Linke beseitigen möchten und wie er sich selbst versteht und mißversteht- oder wie viel an Säkularismus verträgt er?

 

Über den jüdischen Staat, den Linke beseitigen möchten und wie er sich selbst versteht und mißversteht- oder wie viel an Säkularismus verträgt er?



„Wenn deutsche Linke jüdische Selbstbestimmung ablehnen.In einer Resolution delegitimiert die Linksjugend Israel als koloniales, rassistisches Projekt. Dabei ist der Staat der Juden nicht zuletzt eine Konsequenz aus den Verbrechen der Deutschen im Nationalsozialismus»Nie wieder zu einem Völkermord schweigen« beschlossen. Darin wird fälschlicherweise nicht nur von der »Vernichtung des palästinensischen Volkes« durch Israel gesprochen, sondern auch vom »kolonialen und rassistischen Charakter des israelischen Staatsprojekts« – »von seinen Anfängen bis heute«.1

Die Linksjugend ist die Jugendorganisation der Partei:“Die Linke“. Hier wird in rein polemischer Weise der Terminus des Völkermordes vernutzt. Würde redlich das Problem der jetzigen Kriegsführung Israels gegen die islamistische Hamas dargelegt, müßte wie zwischen einem Mordversuch und einem Mord zwischen einem Völkermord und einem Versuch eines Völkermordes unterschieden werden und dann ergäbe sich eindeutig, daß höchstens von einem Versuch eines Völlkermordes zu schreiben wäre.Der Apostelfürst Paulus weiß von 7 Völkern zu berichten, die Gott selbst in dem Lande Kanaan vernichtet hat (Apg 13,19): „Sieben Völker hat er (Gott ist gemeint!)im Lande Kanaan vernichtet und ihr Land ihnen zum Besitz gegeben.“ Diese Aussage des Apostels Paulus,in der er an die großen Taten Gottes für sein jüdisches Volk erinnert offenbart uns, was es mit dem kolonialen und rassistischen Projekt der Staatsgründung Israels auf sich hat: Gott gab dies Land seinem Volke und Gott selbst vernichtete dabei die Völker, denen dies Land nach dem menschlichen Recht gehörte.

Weiter heißt es dann in diesem Kommentar der „Jüdischen Allgemeinen“:“Die »Befreiung Palästinas« müsse »als Teil einer breiteren demokratischen und sozialistischen Revolution betrachtet werden, die den Imperialismus und Kapitalismus aus der Region herauswirft«, heißt es in dem hetzerischen Linksjugend-Beschluss weiter. Gemeint ist Israel.“ Das ist recht unverklausuliert eine Aufforderung, den jüdischen Staat auszulöschen. (Hätte das die Parteijugend der AfD so gefordert, würde nur noch über die Notwendigkeit debattiert, sie sofort zu verbieten, aber mit dem linken Antisemitismus gehen die Medien nachsichtig um!)

Der Kommentar dazu lautet dann: „Der Beschluss richtet sich damit gegen die Existenz des jüdischen und demokratischen Staates. Er ist ein eindeutiges Beispiel für antizionistischen Antisemitismus, den es innerhalb der politischen Linken schon seit Jahrzehnten gibt und der sich seit dem 7. Oktober 2023 stark radikalisiert hat.“ Einen linken Antisemitismus gibt es schon seit Karl Marx Schriften zur Frage der Judenemanzipation,in denen der Geist des Kapitalismus mit dem jüdischen Geist identifiziert wird, neu sind dagegen die  Sympathien für den Islamismus, die ihren Anfang in der Zustimmung zur islamischen Revolution Persiens, die als eine antikolonalistische antiamerikanische bejubelt wurde.Wenn der jüdische Staat nicht demokratisch wäre, würde das auch nicht einen Aufruf zu seiner Vertilgung rechtfertigen.

Der Kommentar behauptet nun: „Die Gründung des Judenstaats, (sei) nicht zuletzt eine Konsequenz aus den Verbrechen der Deutschen“.Damit wird die Gründung des Staates Israel nur negativ formuliert. Daß dann gar von „den Verbrechen der Deutschen“ geschrieben wird, aktualisiert die Kollektivschuldthese, daß unser Volk als Ganzes den Holocaust verschuldet habe.Damit wird aber das Ansinnen des Zionismus völlig verkannt. Theologisch gesehen fundiert sich nämlich der Zionismus in dem Faktum,daß Gott selbst seinem Volke dies Land zu seinem Besitz gegeben hat, daß es hier und sonst nirgendwo seine wahre Heimat hat. Die Bundeszentrale politische bildung dokumentiert erfreulich untenzitös in dem Lexikonartikel vom Kurz&Kanpp: den Zionismus:


„Zion war, so steht es im Alten Testament, der Name eines Hügels, der im Südosten von Jerusalem lag. Später wurde der Name "Zion" gleichbedeutend mit Jerusalem gebraucht. Als im 19. Jahrhundert viele Juden in Osteuropa von anderen Menschen, die dort wohnten, bedroht wurden, also Opfer von antisemitischen Angriffen wurden, entstand als Antwort darauf der Zionismus. Hauptbegründer war Theodor Herzl (1860-1904).Das oberste Ziel der zionistischen Bewegung war die Rückführung der in aller Welt lebenden Juden in das Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordan. Dies war für die Zionisten das ursprüngliche Heimatland der Juden, hier wollten sie sich niederlassen und einen eigenen Staat gründen. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begannen viele jüdische Einwanderer mit dem Bau jüdischer Siedlungen in dieser Region.“

Das war aber nicht nur nach der Meinung der Zionisten die Heimat des jüdischen Volkes, sondern das „meinte“ so auch Gott selbst und der hat nun sein Volk in diese Heimat zurückgeführt!

Da über das Ansinnen des Zionismus so konfuse Vorstellungen existieren, zitiere ich nun ausführlich aus dazu maßgebenden Quellen:Der Kern der zionistischen Idee begegnet in der Erklärung der Gründung des Staates Israel(14. Mai 1948), in der es unter anderem heißt:

„In Erez Israel entstand das jüdische Volk.Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig. Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur, und schenkte der Welt das Ewige Buch der Bücher. Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung, nie verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit.“Die Idee des Zionismus beruht auf einer langen Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seinem Land, einer Verbindung, die vor nahezu 4.000 Jahren be-gann, als Abraham in Kanaan siedelte, das später als das Land Israel bekannt werden sollte.“2

Hier wird uns eindrücklich der positive Grund der Gründung des Staates Israel vor Augen geführt, daß er genau da gegründet worden ist, wo er jetzt existiert, auf dem Heimatboden des jüdischen Volkes. Ginge es nur darum, der Diskriminierung zu entgehen, dann erklärte das auch wenn das Selbstbestimmungsrecht als ein weiteres Argument hinzugefügt wird,nicht, warum der jüdische Staat auf dem Boden gegründet worden ist, wo er gegründet worden ist.

Weiter wird dann dort ausgeführt: „Im Mittelpunkt des zionistischen Denkens steht das Konzept des Landes Israel als historische Geburtsstätte des jüdischen Volkes und der Glaube, daß jüdisches Leben an anderen Orten ein Leben im Exil ist. Moses Hess brachte diesen Gedanken 1844 in seinem Buch Rom und Jerusalem mit folgenden Worten zum Ausdruck:

„Die jüdische Gesetzgebung hatte zwei Hauptepochen: die Zeit nach der Befreiung aus der ägyptischen, und jene nach der Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft. Eine dritte steht ihr noch bevor, nach der Erlösung aus dem dritten Exil.“

Das Recht, in seiner ureigenen Heimat leben zu wollen und zu dürfen, bildet das Herzstück des Zionismus.Aber in dieser Weltanschauung zeichnet sich auch eine Grenze ein, die diese Ideologie als eine säkularistische qualifiziert: Daß Gott seinem Volke dies Land zum Eigentum gegeben hat, daß Gott es war, der sie aus der Heimat vertrieb, der sie aber dann auch zurückführe aus dem babylonischen Exil, das wird hier ausgeklammert, wie auch, daß die Hoffnung auf eine neue Heimkehr aus dem Exil sich auf Gottes Treue zu dem Volke Israel gründet.Es darf bezweifelt werden, ob der Staat Israel sich angemessen verstehen kann, wenn er seinen ersten Grund, warum er ist,nicht religiös begreift. Deswegen müßte es als gut angesehen werden, wenn explizit sich als religiös verstehende Parteien die Regierungspolitik mitgestalten, statt das als einen religiösen Extremismus zu diffamieren.Dazu paßt es nun aber auch, daß der Feind Israels, der diesen Staat vernichten will, auch ein sich religiös verstehender Feind ist, als islamistisch.





1 Jüdische Allgemeine 4.11.2025: Wenn deutsche Linke jüdische Selbstbe-stimmung ablehnen

Donnerstag, 11. September 2025

Eine neue Kriegstheologie braucht das Land - „Der Frieden ist nicht immer das höchste Gut.“

 

Eine neue Kriegstheologie braucht das Land - „Der Frieden ist nicht immer das höchste Gut.“1

Erläuternd wird hinzugefügt: „Oder richtiger: Für den dauerhaften und gerechten Frieden ist manchmal Konflikt unvermeidlich. Der billige Kompromiss, die faule Schein-Einmütigkeit kann geradezu der Feind des gerechten, wahrhaftigen Friedens sein.“ Unter dem unvermeidlichen Konflikt versteht der Taxt hier den Krieg. Man müsse also in besonderen Lagen um des Zieles des gerechten Friedens willen einen Krieg führen. Als die Alternative für einen um des gerechten Friedens willen zu führenden Kriege gilt der „billige Kompromiss“, „die faule Schein-Einmütigkeit“. Damit soll das Streben nach einer diplomatischen Lösung aktuell des Ukrainekrieges und des Gazakrieges diffamiert werden. Nur durch das Mittel des Krieges sei ein gerechter Friede erreichbar.

Carl Schmitt urteilte schon in seinem Essay: „Der Begriff des Politischen“ 1932: „daß heute der schrecklichste Krieg nur im Namen des Friedens, die furchtbarste Unterdrükung nur im Namen der Freiheit und die schrecklichste Unmenschlichkeit nur im Namen der Menschheit vollzogen wird.“2 Selbstverständlich hat die Theologie niemals behauptet, daß der irdische Friede das höchste Gut sei, höchstens der Friede mit Gott. Die von der Kirche vertretende Lehre vom gerechten Krieg beinhaltet ja gerade die gut begründete Lehre, daß es gerechtfertigte Kriege geben kann. Aber stets hat die Kirche den Krieg nur als das ultima ratio Mittel zur Wiederherstellung eines Friedens bejaht und stets den Vorzug diplomatischer Lösingen. Genau diese Präferenz will nun die zeitgenössische Kriegstheologie außer Kraft setzen.

Wie fast jede heutige politische Theologie setzt auch dieser mit dem Nationalsozialismus und Hitlers 2.Weltkrieg an und begibt sich dabei in eine gefährliche Nähe zu den Thesen revisionistischer Historiker, die unsere Alleinschuld am 2.Weltkrieg in Frage stellen. Es wird nun konstatiert, daß Hitler nach dem Ende des Polenfeldzuges alles unternahm, um den Krieg zu beenden. England und Frankreich hatten ja ob des deutschen Angriffes auf Polen Deutschland den Krieg erklärt und die deutsche Diplomatie versuchte nun, den Ausbruch des Krieges mit England und Frankreich zu verhindern.3

Der Theologe Hartl sieht das nun aber so:“Wäre es besser gewesen, die Alliierten hätten sich aus dem Krieg herausgehalten und "Frieden" mit Deutschland bewahrt? Oder müsste man nicht viel unbequemer, aber ehrlicher zugeben: Der Frieden ist nicht immer das höchste Gut.“ Damit sagt er, daß Churchil gut gehandelt hat, als er alle Vorschläge Deutschlands zur Beendigung des Krieges abgelehnt hatte und stattdessen mit den anderen Verbündeten zusammen den Krieg gegen den Diktator Hitlers geführt hatte bis zur endgültigen Besiegung Deutschlandes. Nur dieser militärische Sieg konnte einen gerechten Frieden herbeibringen, denn die Diplomatie hätte nur einen faulen Scheinfrieden erwirken können. Wie viele Millionen an Menschen hat dieser Krieg um eines gerechten Friedens willen dann das Leben gekostet! Und was war an dem Frieden nach der Kapitulation Deutschlands gerecht? Etwa die Millionen an Vertriebenen aus den Ostgebieten Deutschlandes und der Raub dieser Gebiete durch die Siegermächte?

So müsse nun auch gegen Rußland als dem Agressor und gegen die Palästinenser ein Krieg geführt werden, und man müsse auf diplomatische Lösungen verzichten, weil auch hier gälte, daß der Feind vernichtet werden müsse. „Wäre es zum Beispiel also Friede, wenn die Ukraine einfach die Niederlage gegen den Aggressor akzeptierte? Wäre es Friede, wenn Israel auf einen völligen Sieg über die Hamas verzichten würde, damit die Geiseln freikommen und die internationale Kritik abebbt?“ Der wahre Friede ist also der „völlige Sieg“ über den Feind! Und den kann nun eine diplomtische Lösung niemals erwirken, denn das Wesen einer diplomatischen Lösung ist nun mal der Kompromiß, daß den Existenzrechten aller Konfliktparteien Rechnung getragen wird.

Aber für den Theologen mutieren hier Kriege zu Endschlachten des Reiches des Lichtes gegen das Reich des Bösen, die nur in der völligen Vernichtung des Bösen enden können! Aber in den menschlichen Kriegen kämpfen nicht Rein-Gute gegen Rein-Böse, denn Gott allein ist rein gut und der Teufel allein vollkommen böse.4 Deswegen kann es auch für politische Konflikte Kompromißlösungen geben, die Kriege beendigen und daß dann der diplomatisch gewirkte Frieden „nur“ das Ende der militärischen Gewalt ist.

So könnte es auch für den Ukraine- wie für den Gazakrieg diplomatische Lösungen geben, wenn auf das Ziel der Vernichtung des Feindes verzichtet wird. Dazu gehörte aber auch, wahrzunehmen, daß in der Regel in Kriegen nicht die einen die völlig Unschuldigen und die Anderen nur die Übeltäter sind! Ein schlichtes Schwarz-Weiß-Malen behindert dagegen das Vermögen, Kompromisse für einen diplomtisch zu erringenden Frieden zu finden. Nur, wer den „völligen Sieg“ will, kann keine Kompromisse gutheißen. Das macht die neue Kriegstheologie aus!



1Johannes Hartl, Mehr als das Schweigen der Waffen: Was Frieden wirklich bedeutet, „Communio“ 10.9.2025

2Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen, 6.Auflage der Ausgabe von 1963, S.64.

3Gut rekonstruiertt findet sich dies diplomatische Unterfangen in: Helmut Schröcke, Der Jahrhundertkrieg 1939-1945. Lesenswert ist auch:Gerd Schulze-Rhobdorf: Der Krieg,der viele Väter hatte, Compact- Geschichte Nr.4.

4Man darf nicht außer Acht lassen, daß der jetzige Krieg zwischen Israel und den Palästinensern seinen Irsprung hat in der Eroberung Palästinas durch das jüdische Volk, als es aus der Wüste kommend das heutige Staatsgebiet Israels und noch mehr Gebiete militärisch eroberte und die dort Heimischen tötete und vertrieb, Hier stand das Recht der dort Beheimateten dem Recht des jüdischen Volkes, dies Land von Gott her als ihren Besitz anzusehen, gegenüber.Das Heimatrecht der Palästinenser ist auch ein Recht und das Tragische, daß beide zugleich Recht haben.

Sonntag, 2. Februar 2025

Der Staat Israel- der Prügelknabe eines neu erwachten Antisemitismus in Deutschland oder was ganz anderes?

 

Der Staat Israel- der Prügelknabe eines neu erwachten Antisemitismus in Deutschland oder was ganz anderes?



Vereinfacher sehen diese Angelegenheit so: Uns Deutschen wohne halt eine antisemitische Tendenz inne, sie ist sozusagen in unserer DNA abgespeichert und die vitalisiere sich nun unter der Maskerade einer Kritik der Aggression des jüdischen Staates wider die Palästinenser. Plötzlich taucht so der böse Jude, bezeichnet als rassistischen Zionisten wieder auf und unter dem Banner des Antizionismus kann man endlich wieder seinen Antisemitismus ausleben. Daß dieser Antizionismus in Deutschland hauptsächlich in muslimischen Kreisen lebendig ist, wird dabei natürlich geflissentlich wegdiskutiert, da es nun mal das Negativprivileg von uns Deutschen sei, antisemitisch zu sein. Man denke hier an die bahnbrechende Erkenntnis der evangelischen Ex-“bischöfin“ Käßmann, daß wir Deutsche unsere uns eigene braune Gesinnung an unsere Kinder weiterverebten. Radicale Linke erklärten so, daß nur ein Deutscher ein Antifachist sein könne, wenn er ein „Antideutscher“ sei- so das Credo der sich selbst als „Antideutsche“ bezeichnenden linken Bewegung.

Aber man kann dieses Narrativ auch bezweifeln, fällt es doch zu biologistisch aus. Ich möchte deshalb hier eine Alternativdeutung dieses Antizionismus zur Diskussion stellen:

Die reale Politik des jüdischen Staates den Palästinensern gegenüber stellt eine rabiate Verneinung aller linkspolitischen Hoffnungen auf die Erreich- und Erwirkbarkeit einer geschwisterlichen Welt da, in der alle Menschen, früher sagte man noch in brüderlicher Verbundenheit untereinander lebten.Auch wenn dann Linksradicale und nicht nur die Bolschewisten glaubten, daß dieses Ziel nur mit dem Mittel der Anwendung von revolutionärer Gewalt zu erreichen sei, am Ende der Menschheitsgeschichte und als ihr eigentlicher Anfang würde diese utopische Gesellschaft stehen. Die Realität des Krieges zwischen dem jüdischen und dem palästinensischen Volke, der mit der Eroberung und Vertreibung der dort Heimischen durch das Volk Israel begann, als dies Volk aus der Wüste kommend dies Land auf Gottes Anordnung hin eroberte, läßt jede Hoffnung auf ein von uns Menschen erwirkbares Friedensreich gelebter Geschwisterlichkeit verblassen, zu bloßen Wunschträumen depotenzieren.

Die jüdischen Regierungen und jetzt auch gerade der so viel geschmähte Netanjahu stimmen eben dem Bundeskanzler Schmitt uneingeschränkt zu, daß man nicht mit der Bergpredigt in der Hand Politik machen kann und auch nicht darf. Israel ist eben, um es mit dem Humoristen Kishon zu sagen, ein sehr, sehr....kleines Land, das umgeben ist von vielen Feinden, die so sehr sie sich auch untereinander nicht grün sind, doch ein großer Traum vereint, die Juden ins Meer zu treiben und darin zu ersäufen. Diese Realität bestimmt die Politik des Staates Israel. Ihre völlige Utopielosigkeit, das ist für Linke das Inakzeptable. Das synthesiert sich nun mit der Vorstellung, daß gerade das jüdische Volk, das nun in Deutschland so sehr das Opfer staatlicher Gewalt gewesen war, nun nicht selbst zum Täter werden dürfe, daß es als Staat nun selbst gegen ein anderes Volk so aggressiv vorgehe. Daß darüber hinaus dieser Staat sich bewußt als ein Volksstaat versteht und somit keine Sympathien für das Projekt der Auflösung aller Völker durch ihre Vermultiethnisierung hegt, verstärkt dann noch die Antipathie diesem Staate gegenüber.

Dagegen spielt der ursprüngliche linke Antisemitismus, daß man im Kapitalismus den praktisch gewordenen jüdischen Geist meinte recognizieren zu können, so sieht es Karl Marx selbst in seinen Schriften zur Judenemanzipation, kaum noch eine Rolle, da die Linke und auch die sog.neomarxistische Linke ihren Frieden mit dem Kapitalismus gemacht hat und nur noch die bürgerliche Kultur als eine freiheitseinschränkende bekämpfen will.

Der praktizierte Antiutopismus des jüdischen Staates ist für die antizionistischen Linken das völlig Inakzeptable. Das nationalistische Selbstverständnis des jüdischen Volksstaates potenziert dann noch diese Antipathie: Er verweigert sich seiner multiethnischen und multikulturellen Selbstauflösung, die hier bei uns die Linken als unsere Zukunft propagieren. Deshalb fordern die ja auch so vehement eine Politik der offenen Grenzen:Jeder ist aufzunehmen und darf hier leben vollversorgt durch den Sozialstaat.

Anders gesagt, daß der Widerstreit zwischen Völkern tragische,nicht lösbare Konflikte hervorruft, das ist eben für linke Utopisten völlig inakzeptabel, will man doch nicht von dem Träumen einer geschwisterlichen Welt ablassen. Aber es ist von höchster Bedeutung, daß die erste Tat, von der die Bibel berichtet nach dem mythologischen Vorspiel, dieser Brudermord ist: Kain ermordet seinen leiblichen Bruder Abel!





Mittwoch, 22. Januar 2025

Über den „Verrückten der USA“ oder gegen wen ein Christ zu polemisieren hat!

 

Über den „Verrückten der USA“ oder gegen wen ein Christ zu polemisieren hat!


Eine Selbstverständlichkeit, ja geradezu eine Christenpflicht ist ja, seitem D. Trump zum zweiten male zum Präsidenten der USA gewählt worden ist, gegen ihn zu polemisieren. In der gestrigen Frühmesse verstieg sich der Pfarrer gar dazu, den neugewählten als den „Verrückten der USA“ zu titulieren, hätte er so den amtierenden grünen Wirtschaftsminister diffamiert, wäre er sicher von diesem Grünenpolitiker, wäre ihm dieser Vorfall angezeigt worden, angezeigt worden, aber gegen den Präsidenten Trump ist eben jede Diffamierung erlaubt, ja gar geboten.

In den großen Chor der Trumpdiffamierer reihte sich nun auch der Erzbischof Udo Markus Bentz ein:

„Radikale Siedler griffen Dörfer an und steckten Fahrzeuge und Häuser in Brand, so Bentz. Dazu machten es die Sicherheitsmaßnahmen des israelischen Militärs der Bevölkerung im Westjordanland zunehmend schwer, ein normales Leben zu führen und sich frei zu bewegen. Die Rücknahme der Sanktionen sei "ein Spiel mit dem Feuer – ganz gewiss kein Weg zum Frieden". So attackiert dieser Erzbischof den Präsidenten der USA, da er die Santionen gegen jüdische Siedler, von seinem Vorgänger verhängt, aufhob-zitiert nach Kath de am 22. Jänner 2025:“Bentz: Rücknahme der Siedler-Sanktionen "Spiel mit dem Feuer".

Ein deutscher Bischof protestiert dagegen, daß Sanktionen gegen Juden aufgehoben werden! Die auch in Deutschland engagiert durchgeführte Kampagne: „Kauft keine jüdische Waren“ als die Neuauflage der Parole: „Kauf nicht bei Juden!“ könnte hier inspierierend gewirkt haben. Da behauptet dieser Bischof, daß die Sicherheitsmaßnahmen des israelischen Militärs das Leben der Bevölkerung belaste. Bei diesen Sicherheits-maßnahmen,die gewiß nicht das israelische Militär eigenmächtig durchführen, sondern auf Anweisung der Regierung sind Schutzmraßnahmen wider die terroristischen Aktivitäten der palästinensischen Befreiungsorganisationen. Will damit dieser Erzbischof dem jüdischen Staate das Recht ansprechen, sich vor Terroristen zu schützen?

Erinnern wir uns doch kurz an die Sicherheitsmaßnahmen, die die Bundes-regierung erließ zum Schutze der Bevölkerung vor dem Coronavirus: Wie viele Freiheitsrechte wurden da nicht eingeschränkt und kein Bischof protestierte gegen diese das Leben der Bevölkerung schwer machenden Einschränkungen! Ja, aktiv beteiligte man sich an den Beschränkungen.Um der Gefährdung durch diesen Virus zu wehren, waren also solche Beschwernisse von den Bürgern zu ertragen, aber wenn die israelische Regierung Antiterrormaßnahmen ergreift, sei das inakzeptabel.

Wer heute die Aussage: „Muslimische Asylanten vergewaltigen deutsche Frauen“ publizierte, würde sicher wegen Volksverhetzung angezeigt und wohl auch verurteilt werden. In was unterscheidet sich diese pauschalisierende Aussage von dieser vom Erzbischof getätigten: „Radikale Siedler griffen Dörfer an und steckten Fahrzeuge und Häuser in Brand“? Gegen Muslime darf man so nicht agitieren, aber gegen Juden, die hier gleich als „radikale Siedler“ diffamiert werden. Ein Erzbischof hat einmal Theologie studiert und deswegen müßte er wissen, daß Gott selbst seinem Volke, dem jüdischen, dem ersterwählten, das Gebiet zu seiner Heimat gegeben hat, das jetzt die „jüdischen Siedler“ als ihre Heimat reklamieren. Im christlich-jüdischen Dialog wird man nicht müde zu betonen, daß Gott seine Verheißungen an das Volk Israel nicht gereue, sodaß er sie revoziert hätte. Die Landverheißung, daß das jüdische Volk da, wo es nun wieder lebt, seine Heimat hat und haben soll, hat sich nun durch die Neustaatsgründung des jüdischen Staates erfüllt. Wenn nun Siedler Gebiete, die Gott seinem Volke als Besitz verheißen hat, in Besitz nehmen, dann kann daran kein Christ einen Anstoß nehmen.Das Recht Gottes steht eben über den menschlich allzumenschlichen Rechtssatzungen.

Wer nach Wegen für den Frieden im sog. Nahostkonflikt sucht, der hat zuvörderst die Antiterrormaßnahmen des Staates Israel zu begrüßen, da durch sie der Terror eingegrenzt wird, wenn auch die Terrorgefahr nicht gänzlich gebannt werden kann. Aber der Antisemitismus ist eben in der Maskerade der Kritik an der Politik des Staates Israel en vogue, zumal nun ein wahrhaft patriotisch ausgerichteter Präsident da regiert.


Anbei: Wie würde das linksliberale katholische Lager jubeln, wenn noch der fanatische Abtreibungsbefürworter und Psedokatholik Biden regieren könnte!

Mittwoch, 11. Dezember 2024

Entjudet Papst Franziskus Jesus? Ein nicht unbegründeter Verdacht!

 

Entjudet Papst Franziskus Jesus? Ein nicht unbegründeter Verdacht!


Der Standpunktkommentar Kath des vom 11.12. 2024 berichtet: Papst Franziskus in seinem Rollstuhl, andächtig die weihnachtliche Krippe Jesu betrachtend, dieses Bild empört, denn Jesus liegt da gebettet auf einem Palästinensertuch. Diese Kopfbeeckung ist nun ein Tuch größter symbolischer Bedeutung: Der einstige PLO-Führer Jassir Arafrat trug es als sein Markenzeichen. Wie wurde nun aus Jesus ein Palästinenser: Der Standpunktkommentar enthüllt es uns: „Die von Künstlern aus Bethlehem geschaffene Krippe ist ein Geschenk der palästinensischen PLO. Die politische Instrumentalisierung des Jesuskinds war laut Medienberichten keine Idee der Künstler: Ursprünglich soll die Krippe nicht mit der Kufiah bedeckt gewesen sein, ein Vertreter der palästinensischen Delegation habe sie kurz vor der Ankunft des Papstes dort drapiert.“ Warum läßt sich die Katholische Kirche eine Krippe von der PLO schenken, einer Organisation, die man ohne zu polemisieren als eine terroristische Organisation bezeichnen kann, da sie einen langwährigen Terrorkrieg gegen Israel führte, in jüngerer Zeit aber ihre Führungsrolle im Kampfe der Palästinenser wider den Staat Israel islamistischen Organisationen abtreten mußte?

Palästinenser oder Juden, das sind zwei sich wechselseitig ausschließende Bezeichnungen von verschiedenen Menschengruppen, die sich adversativ gegenüberstehen.

Der Terminus: „Palästinenser“ taucht nun schon im Alten Testament auf und zwar an einer für das heutige jüdische Volk sehr bedeutsamen Stelle: Gott befahl Isaak,ziehe nicht nach Ägypten , sondern verbleibe in dem Lande, in dem du jetzt als Fremdling lebst. (1. Mose 26,3) Denn für dieses Land gilt Gottes Verheißung: „Denn dir und deinen Nachkommen werde ich diese Länder geben, und so den Schwur erfüllen, den ich Abraham,deinem Vater geschworen habe.“ (26,3) Die Bewohnen dieses Landes werden nun im Vers 14 als „Palaestini“ bezeichnet. Sie waren so die Ureinwohner dieses Landes, das Gott aber dem jüdischen Volke zu seinem zukünftigen Besitz geschworen hat. Damit begann das Drama zwischen dem palästinensischen und dem jüdischen Volke, das seit der Staatsgründung des jüdischen Staates sich revitalisiert.

Wenn Jesus ein Jude im ethnischen Sinne gewesen war und als ewig Lebender immer noch ist, dann kann er kein Palästinener gewesen sein und jetzt auch nicht sein.Daß ein Vertreter einer palästinensichen Delegation Jesus nicht als einen Juden akzeptieren kann ist wegen der palästinensischen Volksfeindschaft wider die Juden nachvollziehbar, aber nicht nachvollziehbar ist die Duldung dieser Entjudungsaktion Jesu Christi. Zu dem Menschsein Jesu gehört nun mal, daß er männlich und daß er jüdisch war.

Papst Franziskus hat sich in letzter Zeit in dem Dauerkonflikt zwischen dem jüdischen und dem palästinensichen Volk befremdlich parteiisch engagiert. „Am Jahrestag des 7.10.2023, des tödlichsten Tages für Juden nach der Shoa, schrieb der Papst einen Brief an die Katholiken in Nahost. Darin kam Israel nicht vor, das Leid wurde nur einseitig benannt.“ Einen noch gröberen Fehltritt leistete der Papst sich als er gar der Regierung Israels einen Genoizdversuch vorwarf: „Wenige Wochen später sagte Franziskus in einem Buch, dass Genozid-Vorwürfe gegen Israel wegen seines Vorgehens in Gaza zu prüfen seien, erneut ohne den Terror gegen den Staat Israel zu erwähnen.“ Daß Israel einen Krieg gegen das palästinensche Volk führt, ist nicht bestreitbar aber genauso wenig ist der Volkskrieg der Palästinenser gegen das jüdische Volk wegdisputierbar. Inakzeptabel ist aber die Behauptung, daß die Kriegsführung Israels einen Genozidversuch darstelle. Von beiden Seiten wird der Krieg hart geführt, aber es gibt keinen Grund, der jüdischen Regierung gegenüber einen Genozidversuch zu erheben.

Jesus war ein Jude, aber das war er nur im ethnischen Sinne. Das muß betont werden, da gerade in diesem Punkte enorme Confusionen herrschen, da nicht klar zwischen der ethnischen und der religiösen Bestimmung unterschieden wird. Im religiösen Sinne kann Jesus kein jüdisch Gläubiger gewesen sein, denn dann müßte er urteilen, daß er als Jesus von Nazarteth nicht der Messias des jüdischen Volkes und schon gar nicht der Sohn Gottes ist. Diese zwei Aussagen gehören konstitutiv zur jüdischen Religion und sind mit der christlichen Religion unvereinbar. So kann Jesus nur im ethnischen Sinne ein Jude gewesen sein, religiös ist er der Gründer der christlichen Kirche und gehörte so nicht der Synagoge an, die jeden, der christlich glaubte, ausschloß. Jesus selbst urteilt ja über die Juden,daß sie nicht Mose glaubten, wenn sie ihm nicht glaubten. Das heißt, daß, indem sie ihn verwerfen, auch die hebräische Bibel, das AlteTestament verwerfen. Die jüdische Religion lebt so nicht nur aus dem Nein zu Jesus, dem Messias Israels sondern auch aus ihrem Nein zum Alten Testament. Deswegen kann Jesus kein Jude im religiösen Sinne sein.

Aber mit dem Jesuskind, gebetet auf einem PLO-Halstuch wird Jesus entjudet, denn er soll nach dieser Krippe nicht dem jüdischen sondern dem palästinensischen Volke angehören. 

Aktueller Nachtrag:

Kath net meldet am 11.12.2024: "Bei Generalaudienz am Mittwoch mit Papst Franziskus war umstrittenes Tuch nicht mehr zu sehen". -

 


Sonntag, 24. November 2024

„Israel ist nicht überlebensfähig“ oder die Lust am eigenen Untergang durch die Selbstnegation

 

„Israel ist nicht überlebensfähig“ oder die Lust am eigenen Untergang durch die Selbstnegation



Daß eine deutsche Musikband, „Feine Sahne,Fischfilet“: „Deutschland verrecke“ singt, das könnte als ein spezifisches Problem unseres Volkes angesehen werden und man liegt nicht falsch, wenn man in dem Reedukations- bzw Umerziehungsprogramm, das die Amerikaner Westdeutschland antaten einen der Gründe für diese Lust an der Selbstverneinung verortet. Aber was nun, wenn Vergleichbares auch in anderen Völkern praktiziert wird. Ein gediegenes Anschauungsbeispiel für eine sogeartete Selbstnegationsneigung offenbart der Artikel: „Israel ist nicht überlebensfähig“ der „Jungen Welt“ vom 7.11.2024. Ein Jude, der in England als ein Geschichtsprofessor lehrt, offenbart sich in diesem Artikel als rabiater Antizionist und als einen Sympathisanten des islamistischen Hamas. Sie führten nämlich „einen bewaffneten Kampf mit Guerilla- und terroristischen Taktiken gegen die andauernde Belagerung begannen“, womit er den Überlebenskampf des jüdischen Volkes als Kolonialismus perhorresziert. Dies Narrativ soll diese Diffamierung legitimieren:

„Um das Problem des Antisemitismus zu lösen, wollten sie eine jüdische Heimat an einem Ort errichten, an dem bereits Menschen lebten. Dabei wandten sie Methoden der Kolonisierung an. Und wie wir wissen, waren sie nicht die einzigen, die in dieser Zeit glaubten, dass Europäer die Macht und das Recht hätten, sich das Land anderer Menschen anzueignen. Das ist der Kern des zionistischen Projekts. Die Zionisten selbst haben das nicht immer so erklärt. Sie sagten, sie würden in ihre alte Heimat zurückkehren. Viele Jahre lang behaupteten sie gar, das Land sei unbewohnt gewesen, es habe gar keine Palästinenser gegeben. Heute ist der Forschungsstand eindeutig: Palästina war von Palästinensern bewohnt. Um einen jüdischen Staat zu schaffen, mussten also die Palästinenser enteignet werden. Das ist Kolonisierung.“

Jetzt kämpften eben, wie früher die Palästinensische Befreiungsorganisation der PLO die islamistischen Organisationen gegen den zionistischen Kolonialismus. Ja, Israel versuche gar, das pälästinensische Volk auszurotten,der jetzige Krieg Israels sei so ein Genozidversuch, aber auf Dauer könne der jüdische Staat diesen Krieg nicht gewinnen und sei so zu seinem Untergang bestimmt. Des ganzen Übels Ursprung sei eben der Zionismus, daß Juden in in ihrer einstigen Heimat wieder leben wollten und daß sie dafür die dort beheimateten Palästinenser bekämpft und vertrieben hätten. Die führten nun ihren Befreiungskampf wider den jüdischen Kolonialismus.

Wie ist nun dies Narrativ zu beurteilen? Erstens waren die Juden, die ihren jüdischen Staat in Palästinä gründeten keine Europäer, sondern im Exil lebende Juden.Nach den Erfahrungen des Antisemitismus und den gab es nicht nur in Deutschland kamen diese Juden zu dem Ergebnis, daß sie als Volk dauerhaft nur in ihrer Heimat leben können, aus der sie einst vertrieben wurden, sodaß die Diaspora für das jüdische Volk für eine lange Zeit ihre Existenzweise wurde.Aber dem stand immer der Glaube entgegen, daß Gott selbst diesem Volk seinen Lebensraum im palästinensischen Gebiet gegeben hat als die immerwährende Heimat. Der Antisemitismus lehrte nun, daß diese Diasporaexistenz auf Dauer keine Möglichkeit für das jüdische Volk sein kann, denn zu sehr ist ihre Existenz in der Diaspora gefährdet.

Deshalb ist die Gründung des Staates Israels zwar der Lösungsversuch „des Problemes des Antisemitismus“ aber grundlegender ist dies die Heimkehr des jüdischen Volkes. Es lebt nun wieder da, wo es nach Gottes Anordnung leben soll. Wer hier von einem Kolonialismus spricht, verkennt das Heimatrecht des jüdischen Volkes. Der Konflikt zwischen dem jüdischen Volke und den Palästinensern, so sollen einfachhalber die Ureinwohner genannt werden, die in dem Lande lebten, das Gott selbst nun seinem Volke geben wollte als ihren Lebensraum, begann also mit der Eroberung dieses Landes durch die Juden nach ihrer 40 jährigen Wüstenwanderung. Es ist der Konflikt zwischen dem weltlichen Recht der da ursprünglich Beheimateten und dem jüdischen Volke, das dieses Land für sich nach dem göttlichen Recht beanspruchte und beansprucht. Wenn es einen jüdischen Kolonialismus geben sollte, dann hob dieser mit der Eroberung dieses Landes an, die uns ja die Bibel ausführlich berichtet.

Das zionistische Projekt ist deshalb im Kern nichts anderes als die Heimkehr des jüdischen Volkes, veranlaßt durch das Erleiden des existenzbedrohenden Antisemitismus in Europa. Seit es den jüdischen Staat gibt, kämpfte es um seinen Erhalt, ja die Königszeit Salomons war geradezu eine Ausnahmeepoche, daß so lang dies Volk damals in Frieden leben konnte. Nach der Neugründung des Staates Israel hat sich daran nichts geändert: Israel ist ein Staat, umlagert von Feinden.

Israel führt so Kriege gegen seine Feinde, aber das sind keine Genozidversuche. Der Krieg wird nicht nur von den Palästinensern sondern auch von Israel brutal geführt, aber Kriege sind nun mal auch keine Sportwettbewerbe. Die Stärke des jüdischen Staates beruht auch auf ihren Staatsmännern, die illusionslos die prekäre Lage, von Feinden umlagert zu sein, wahrnehmen und deswegen eine antiutopistisch realistische Außenpolitk betreiben. Die jüdische Politik wird dabei nie völlig säkularistisch sein können, legitimiert sich das Sein des jüdischen Staates doch aus dem Glauben, daß Gott selbst ihm das Lebensrecht dort gegeben hat. ,

Der Zionismus ist so eine besondere Gestalt eines völkischen Nationalismus, den neuerdings, dem Diktat der Politischen Korrektheit folgend, die Bischöfe Deutschlands für unvereinbar mit dem christlichen Glauben erklärten. Würden sie das ernst nehmen, müßten sie konsequenterweise das Alte Testament für unvereinbar mit dem Glauben erklären, denn dies Testament bezeugt den jüdischen völkischen Nationalismus. Aus dieser Haltung heraus wurden nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil alle Mischehen aufgelöst und schon am Anfang der Volkswerdung Israels bat Abraham seinen Kencht, für seinen Sohn eine jüdische Frau auszusuchen, keines Falles solle er eine aus dem Lande ehelichen, in der Abraham jetzt als ein Fremling lebte, das Gott aber Abrahams Nachkommen als ihr eigenes Land verhieß. (1.Mose 24) Das Anliegen auch des jüdischen völkischen Nationalismus ist es so, die Eigenart seines Volkstumes zu bewahren, das war ja auch das Anliegen der Makkabäer in ihren Freiheitskämpfen. Für das eigene Volkstum gründeten so die Zionisten ihren jüdischen Staat und zwar genau da, wo er nach Gottes Willen auch zu sein hat.

Vielleicht hat kein anderes Volk auf die bitterste Weise lernen müssen, wie sehr ein Volkstum seinen ihm gemäßen Staat braucht, um darin dann leben zu können. Aber nichts Gutes gibt es auf Erden, dem nicht auch widersprochen werden würde. Ein antizionistischer Jude sagt sein Nein zum Selbsterhaltungswillen des eigenen Volkes, er bejaht sich wohl als ein Mensch, als ein Bürger eines europäischen Staates aber er verneint seine jüdische Existenz. Denn in dem Zionismus manifestiert sich der Lebenswillen des jüdischen Volkes, sein ihm eigenes Volkstum am Leben zu erhalten. Die Feinde Israels sind dabei im Sinne Carl Schmitts politische Feinde, da sie den Tod dieses Volkstumes erstreben. Dazu paßt es auch, daß diese Feinde nun selbst auch ihre Feindschaft religiös fundieren als Islamisten. Das radicale Nein zu dem jüdischen Staat, der letztlich nur religiös legitimierbar ist, ist eben auch ein religiös fundiertes Nein durch die islamische Religion.

Zusatz zum Genoizid Vorwurf

Wenn die Kriegsführung Israels als ein Genoizidversuch zu bewerten wäre,weil so viele Zivilisten dadurch zu Tode kämen, dann müßte der englisch-amerikanische Bombenkrieg gegen Deutschland, weil dadurch hauptsächlich Zivilpersonen absichtlich getötet wurden, noch viel mehr ein Genozidversuch sein. Vgl dazu: Florian Urban, 99 populäre Irrtümer über den Zweiten Weltkrieg,40.Kapitel: Der allierte Luftkrieg war militärisch gerechtfertigt"





Dienstag, 10. September 2024

Gott sei nicht für die Politik, für „die eigenen Ideen zu instrumentalisieren“-wundersame Einsichten eines deutschen Bischofes- eine Kritik

 

Gott sei nicht für die Politik, für „die eigenen Ideen zu instrumentalisieren“-wundersame Einsichten eines deutschen Bischofes- eine Kritik

In dem Kath de Artikel: „Botschafter Seibert: Gott nicht instrumentalisieren in Nahost“ am 9.9.2024 konnte man Erstaunliches lesen: „Deutschlands Botschafter in Israel, Steffen Seibert, spricht sich gegen einen Missbrauch des Gottesbezugs in der Politik aus, insbesondere im aktuellen Nahostkonflikt. "In Israel beklage ich das auf beiden Seiten, dass Gott zu sehr als Argumentationshilfe in der Politik oder als Begründung für Politik genommen wird".

Nun vertritt dieser Politiker offenkundig einen laiizistischen Ansatz, daß der politische Diskurs streng von dem religiösen zu trennen sei,aber er hätte sich doch auch fragen müssen, ob das eine reale Möglichkeit für die Konfliktparteien des Nahostens ist. Die einstig führende palästinensische „Befreiungsorganisatin“ PLO, rein nationalistisch politisch ausgerichtet, hat ihren Führungsrang islamistischen Organisationen der Palästinenser längst abtreten müssen und für diese ist eine Trennung der Religion von der Politik eine schiere Unmöglichkeit.

Der Anspruch des jüdischen Volkes, wieder nach ihrer Vertreibung in ihrer Heimat leben zu dürfen, muß religiös begründet werden, da eine rein politische nicht ausreicht. Denn Palästina wurde dem jüdischen Volke ja von Gott als dem ihm eigenen Lebensraum zugesprochen und so nur war es berechtigt, nach der 40 jährigen Wüstenwanderung, sich diesen Lebensraum zu erobern und das hieß auch, die da ursprünglich Beheimateten ihres Heimatrechtes zu berauben. Daß nach dem Scheitern des Projektes der Assimilierung der Juden in die Welt der Heiden angesichts des weltweiten Antisemitismus ein Judenstaat gegründet wurde, ist mehr als selbstverständlich, daß er aber in Palästina gegründet wurde, daß ist primär aus der Religion zu verstehen. Das jüdische Volk kehrte heim an den Ort, den Gott ihnen als Wohnraum gegeben hatte und der sie nun auch wieder heimführte, denn Gott ist kein Schlafgott, sondern er regiert die Welt.

Mehr als diskussionswürdig ist aber die Frage, ob die Juden und die Palästinenser, wenn sie sich auf Gott berufen, den gleichen Gott für sich in Anspruch nehmen. Wenn nun für diesen laiizistischen Politiker Gott nicht als Grund in dem politischen Diskurs auftreten darf, dann muß die Frage erlaubt sein, welche Gründe dann im politischen Diskurs auftreten dürfen und was dann der oder die höchsten Gründe des Diskurses sein sollen. Der Soziologe Max Weber sprach diesbezüglich von einem faktischen Polytheismus der höchsten Werte in den verschiedenen Diskursen. Der erste alles tragende Grund eines jeden Diskurses sei faktisch selbst nicht mehr begründbar, weil er als das Fundament aller Begründungen selbst fungiert.

"Es ist nicht gut, Gott für eigene Ideen zu instrumentalisieren", ergänzte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf“. So votiert also ein deutscher Bischof für die Aussonderung Gottes aus dem politischen Diskurs. Aber dabei „instrumentalisieren“ doch diine Bischöfe Deutschlands in ihrem (un)heiligen Kreuzzug gegen Rechts täglich Gott! Man denke nur an die unzähligen Stellungnahmen zur Asylpolitik der Regierung, in denen stets die Politik der unlimitierten Aufnahme von „Flüchtlingen“ auf Kosten der Einheimischen propagiert wird. Hier wird permanent Gott eingespannt zur Apologie der Regierungsparteienpolitik und die Opposition im Namen Gottes auf das Heftigste bekämpft.

Wie kommt nun dieser Bischof darauf, einerseits die Regierungspolitik in dieser Causa im Namen Gottes zu unterstützen, nun aber eine Trennung von der Religion und der Politik zu fordern und daß noch von den nahöstlichen Konfliktparteien, denen eine solche Trennung eine pure Unmöglichkeit ist. Die Devise scheint einfach die zu sein: Was mir erlaubt ist, ist anderen noch lange nicht erlaubt. Wenn es darum geht, die Asylpolitik der Regierung tatkräftig zu unterstützen, darf Gott instrumentalisiert werden, aber andere dürfen das nicht! Dabei sollte einem Bischof klar sein, wie sehr er dem jüdischen Volke Unrecht tut, wenn es ihm Gott als die Legitimierungsinstanz seines Judenstaates abspricht. 

1.Zusatz:

Der israelische Staat wird immer einer sein, in der die jüdische Religion und somit auch religiös-politische Parteien eine Rolle spielen werden, da eine rein säkularistische Politik für das Volk Israel unmöglich ist. 

2.Zusatz

Die Meinung,für die Politik sei es gut, wenn sie sich gänzlich von der Religion emanzipiere, ist ein durch nichts begründete Vorurteil und gehört kirchlich zu den Irrlehren des Modernismus. 



Donnerstag, 12. Oktober 2023

Ein paar Bemerkungen zum jetzigen Krieg in und im Israel herum

Ein paar Bemerkungen zum jetzigen Krieg in und um Israel herum plus einen Zusatz zum "Terror"


Eine moralisch sehr wohl klingende Parole lautet, daß Gewalt keine Lösung von Problemen sei und auch nicht sein dürfe.Aber jeder Zahnarzt muß dem widersprechen, da es Zahnerkrankungen gibt, die das Ziehen von Zähnen notwendig macht, weil so nur die Gesundheit der Zähne insgesamt wieder hergestellt werden kann. Bei dieser Zahnoperation fließt immer Blut, aber ohne das geht es nicht.

Für uns Christen hat nun aber selbstredend das Kreuz Jesu Christi eine viel größere Relevanz: Durch sein Leiden und Sterben sind wir erlöst worden.Die Liebe zu uns Menschen motivierte zwar den Sohn Gottes, für uns am Kreuze zu sterben, aber nicht seine Liebe, sondern sein Kreuzesleiden erlöste uns vor dem Zorn Gottes. Gott selbst praktizerte also am Karfreitag eine gewaltsame Lösung des Problemes unserer Sünden. Es ist ja gerade ein Verdienst Mel Gibsons, in seinem Passionsfilm unser Erlöstwerden durch das Kreuzesleiden Jesu Christi in den Vordergrund gestellt zu haben.

Es kann so für Christen nicht gelten: Gewalt sei niemals eine Lösung für ein Problem und dürfe es auch nach Gottes Willen nicht sein.

Als das Volk Israel nach ihrer 40 jährigen Wüstenwanderung in das Land einzog, das Gott ihnen zu ihrem Besitz verheißen hatte, stieß es auf ein von Völkern schon bewohntes Land, das auch rechtens dies Land als ihre Heimat und somit auch ihren Besitz ansah.Der damit vorprogramierte Konflikt zwischen dem jüdischen Volk und den damaligen „Palästinensern“ wurde militärisch gelöst: Israel eroberte das Land für sich und tötete bzw verztrieb die da Beheimateten. Gott erwirkte da kein multiethnisches Miteinander, das jüdische Volk sollte sich fern halten von allen nichtjüdischen Menschen, sich nicht mit ihnen verbinden und schon gar keinen interreligiösen Dialog führen. Für viele heutige Leser sind so die Texte der Bibel, die über die Eroberung Palästinas durch das jüdische Volk berichten, unzumutbare Texte geworden, da sie ihrer Vorstellung von einem Gott, der einfach nur die Liebe zu allen Menschen ist: „Euch alle hab ich lieb!“ in diesen Bibeltexten nicht recognizieren können.

Der Konflikt zwischen dem erobernden Volk Israel und den ihre Heimat Verteidigenden ist somit ein Konflikt zwischen dem Recht Gottes, er gab seinem Volke dies Land als ihre Heimat und den da Einheimischen, die das Ihrige nach menschlichen Recht rechtens verteidigten und dann besiegt wurden. Wenn es nun eine Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz zwischen dem jüdischen Volke und den da bisher Beheimateten gegeben hätte, warum hätte der Gott in seiner Allmacht nicht die realisiert, statt mit seinem Volke in den Krieg gegen die da Beheimateten zu ziehen?

Der jetzt wieder gewaltsam sich zurückmeldende Krieg zwischen dem jüdischen und dem palästinensischen Volke ist nur ein Moment in der Geschichte dieses nun seit der Eroberung Palästinas durch das jüdische Volk währenden Dauerkonfliktes. Auch heute noch steht dem Recht des jüdischen Volkes, nach Gottes Willen da zu leben, das menschliche Recht der Palästiner gegenüber, wieder in ihrer Heimat zu leben. Da das Existenzrecht des jüdischen Volkes, da zu leben, wo sie jetzt leben, letztlich nur in Gottes Willen legitimiert ist, kann der jüdische Staat nie rein säkularistisch sein und darum nehmen jüdisch-orthodoxe Parteien immer auch Einfluß auf die Politik des jüdischen Staates. Es erstaunt so auch nicht, daß nun der palästninensische Kampf gegen den jüdischen Staat, der selbst so nie ein rein säkularistischer sein kann, auch als religiös fundierter erscheint: Der Gott des Islam kämpft so wider den Gott der jüdischen Religion. Der Krieg zwischen dem jüdischen und dem palästinensischen Volke ist so wesentlich auch und gerade ein zutiefst religiöser.

Wie eine politische Lösung des Widerstreites zwischen diesen zwei Völkern aussehen könnte, ist so schwer vorstellbar, erkennt die religiös-politische Führung der Palästinenser das Existenzrecht des jüdischen Volkes dort in Palästina zu leben nicht an und kann ein multiethnisches Palästina, daß in einem einzigen Staate Juden und Palästinenser miteinander lebten,keine Option für das jüdische Volk sein, könnten sie da doch nur als unterdrückte ethnische Minderheit leben. Das Konzept einer 2 Staatenlösung klingt dann verlockender aber praktisch hieße das nur, daß dann der palästinensische Staat den Krieg gegen den jüdischen Staat weiterführen würde, nur dann mit den Mitteln eines Staates. Der jetzige Kriege mutierte dann einfach zu einem zwischen 2 Volksstaaten.

Auf Erden Frieden, das ist wohl eine Utopie, die solange der Teufel noch nicht endgültig besiegt ist, nur ein frommer Wunsch bleiben wird; wir müssen wohl solange mit der Realität des Krieges auf Erden leben,wie er noch wirkt.

Zusatz

Es ist zwar üblich geworden, in den Medien vom palästinensiscen "Terror" zu schreiben, ich halte es aber für angemessener von einem "Krieg" gegen Israel zu schreiben. Die "Hamas" ist doch eher eine quasi staatliche Regierungsorganisation als eine terroristische Vereinigung, Palästina staatsähnlich aufgebaut und die jetzigen Militäraktionen gegen Israel, der tausendfache Beschuß durch Raketen und die Gesamtdurchführung der jetzigen Angriffsoperation glrichen mehr einem Krieg als terroristischen Aktivitäten.

 

Montag, 9. Oktober 2023

Gott ist mehr zu gehorchen als den Menschen- für die Morallehre: ein gravierendes Problem/ein 2. Zusatz zum aktuellen Krieg in Israel

Gott ist mehr zu gehorchen als den Menschen


Das lehrt so die Apostelgeschichte,(5,29), aber es dürfte wohl keine Religion geben,die dieser Aussage nicht zustimmte.Spontan assoziieren wir damit eine Situation, in der ein Vertreter des Staates etwas von einem Christen fordert, das den Geboten Gottes widerspricht. Es wird etwas Widermoralisches gefordert, dem ein Christ nicht zustimmen kann.

Verunklart wird die nun aber dadurch, daß statt Gottes Gesetzen, denen mehr als menschlichen zu gehorchen ist, das (individuelle) Gewissen gesetzt wird. „Du hast mehr Deinem Gewissen als den menschlichen Gesetzen und Anordnungen zu gehorchen“ heißt es nicht.Denn dann könnte ja das Gewissen zur Legitimierung von einem unsittlichen Verhalten genutzt werden. Mehr als untersuchenswert wäre die Frage, wie viele der Mißbrauchstäter ihre Untaten guten Gewissens vollbrachten: „Ich tat nichts Unmoralisches, mein Gewissen erlaubte mir, gegen die geltende Kirchenmoral zu verstoßen.“

Aber das eigentliche moraltheologische Problem dieser Aussage wird so noch nicht erfaßt. Gott sprach zu Abraham: „Opfere mir Deinen einzigen Sohn!“ Abraham gehorchte, weil Gott das von ihm gefordert hat. Moralisch geurteilt ist diese Tötung ein schweres Verbrechen, den eigenen unschuldigen Sohn zu töten. Hätte Abraham hier nicht erwidern müssen: „Meinen Sohn zu opfern, ist für mich eine moralische Unmöglichkeit.“ „Mein Gewissen verbietet das mir!“ Abraham handelt hier aber genau nach der Bestimmung: Gott ist mehr zu gehorchen als den Menschen“. Das gälte auch dann, wenn Gott etwas der Moral und gar den Geboten Gottes Widersprechendes gebietet.

Eine unzulässige Lösung dieses Problemes wäre es, zu behaupten, daß Abraham von vornherein gewußt hätte, daß er dies Menschenopfer nicht zu vollziehen bräuchte,denn Gott könne das nicht ernst meinen. Nein, Abraham wird als gerecht beurteilt in der hl.Schrift, weil er bereit war, seinen eigenen Sohn zu opfern.


Das theologische Problem lautet nun: Wie konnte Gott dies Opfer einfordern, auch wenn er es dann doch nicht verlangte? Denn schon die Aufforderung zu etwas Moralwidrigem ist ja schon etwas Moralwidriges. Die Antwort heißt: Gott selbst steht über dem Moralgesetz und so kann er dies so Abraham gebieten. Gott regiert nicht wie ein Monarch in einer konstitutionellen Monarchie, in der das Regieren durch eine Verfassung reguliert ist.Das ist die Souveränität Gottes. Was die Ausrufung des Notstandes für den Staat ist, das ist für Gott die Möglichkeit, seine eigenen Gesetze punktuell aufzuheben.(Vgl dazu Carl Schmitt)


Damit rückt aber: Man hat Gott mehr zu gehorchen als den Menschen“ in ein zwiespältiges Licht, denn nun könnte auch ein moralwidriges Tuen ein von Gott gewolltes sein. Der Prophet Samuel wirft dem König Saul vor, kriegsgefangene Könige nicht getötet zu haben. Er habe so gesündigt. Man könnte in dieser Causa urteilen, daß hier der König moralisch sich den Kriegsgefangenen gegenüber verhielt und daß er so in diesem Falle wider Gottes Willen handelte. Eines macht dies Problem aber überdeutlich,daß wir seit der Aufklärung ein so vermoralisiertes Gottesverständnis uns zusammenkonstruiert haben, daß wir dem Gott, so wie er sich uns offenbart hat, nicht mehr gerecht werden!

 

1.Zusatz:

Ob solcher Stellen im Alten Testament findet der Marcionismus, daß der Gott Mose nicht der Gott Jesu Christi sei, immer neu Sympathisanten:

 "Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken [= alle umbringen]. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben und eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne ... Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen." (5. Mose = Deuteronomium 7, 1-3.5)

dSo eine Stelle zeigt aber nur auf drastischste Weise, daß Gott über dem Gesetz steht, nicht durch es selbst gebunden ist. Das macht aber, daß wir Gott mehr zu gehorchen haben als den Menschen zu einer problematischen Aussage.

2.Zusatz:

Im jetzigen Krieg zwischen Israel und den Palästinensern vergegenwärtigt sich der Grundkonflikt zwischen dem jüdischen Volk, das das ihnen von Gott verheißende und gegebene Land eroberten und den da Beheimateten,deren Recht es war,da zu leben. Das menschliche Recht war auf Seiten der Palästinenser, Gottes Recht auf der Seite der jüdischen Eroberer. Auch jetzt verteidigt das jüdische Volk, sein Recht da zu leben, das Gott selbst ihm gab, gegen das Recht der Palästinenser, in ihrer Heimat zu leben, das ist ihr weltliches Recht.