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Dienstag, 21. Juli 2026

„Zur Vielfalt befreit: Offenheit und Toleranz als normativer Anspruch“

 

Zur Vielfalt befreit: Offenheit und Toleranz als normativer Anspruch“


Der Moraltheologe Sautermeister hielt diesen Vortrag auf eine Einladung der „Katholischen Akademie Freiburg“ im Jahre 2024 und er ist unter diesem Titel auch leicht im Internet auffindbar. Gleich am Anfang seines Vortrages erklärte dieser Theologe, daß die Normativität von Offenheit und Toleranz nicht (mehr) eigens zu begründen sei, da sie sich selbstverständlich aus der christlichen Religion, der Theologie und isb der Moral- und Soziallehre ergäbe. So sei nur noch die Frage, was uns behindere, diesem normativen Anspruch zu genügen, zu erörtern! Er lieferte dann einen politisch korrekten Vortrag, der nicht erörterungsbedürftig ist.

Statt nun gleich auf einer theoretisch abstrakten Ebene diesen normativen Anspruch zu kritisieren,möchte ich ein paar einfache Anschauungsbeispiele vorführen, die diesen normativen Anspruch zweifelhaft erscheinen lassen.

Ist eine Ehefrau verpflichtet, die Seitensprünge ihres Mannes zu tolerieren und offen zu sein für ein Eheverständnis, das ein Recht auf ein Fremdgehen inkludiert? Müßte dann nicht auch unterschieden werden, ob eine Frau prinzipiell es toleriert, wenn ein Mann so ein liberales Eheverständnis bejaht, aber es nicht toleriert, wenn ihr Ehemann das dann so praktiziert? Gibt es so eine Differenz zwischen etwas prinzipiell Tolerierbaren, daß aber dann von einer bestimmten Person als für sie nicht mehr tolerierbar markiert wird?

Was würde wohl die Hörerschaft dieses Vortrages sagen, erklärte ein Familienvater,daß er die Prügelstrafe für ein adäquates Mittel seiner Kindererziehung erachtet und eine Tolerierung einfordert von den Verneinern dieser Strafpädagogik?

Spätestens hier wird klar, daß es einer Unterscheidung bedarf einerseits zwischen bestimmten Personen nicht Tolerierbarem, etwa, daß ein Gast in seiner Wohnung raucht,obzwar der Einlader ein strikter Nichtraucher ist und Handlungen, die prinzipiell nicht tolerierbar sind, etwa die Prügelstrafe für Kinder. Ganz auf die Unterscheidung von Tolerierbarem und Untolerierbarem zu verzichten, ist auf jeden Fall mit dem Gebot der Nächstenliebe unvereinbar!


Es gibt Bereiche, in denen klar gewußt wird, was wahr und was unwahr ist. Im Rechenunterricht wird so die Antwort „13 „oder „11“ nicht als Antwort auf die Lehrerfrage: „Was ist 5 plus 7?“ toleriert. Nur in den Bereichen, in denen nicht eine wahre Aussage von einer falschen unterscheidbar ist, kann berechtigt Toleranz und Offenheit praktiziert werden. So ist weder die Existenz noch die Nichtexistenz von von Nichtirdischen geflogener UFOs beweisbar und so ist sowohl der Glaube wie auch der Unglaube an UFOs zu tolerieren.


Wie steht es nun aber, wenn die kirchliche Morallehre bestimmte Handlungen als unmoralisch und als nicht tolerierbar beurteilt? Hier herrscht weitestgehend die Meinung vor, daß das nur eine Kirchenmeinung sei, die man bejahen oder auch verneinen könne. Im Bereich der Religionen und Weltanschauungen gäbe es keine Kriteriologie des Unterscheidenkönnens von wahr und falsch, sodaß jede Religion und jede Weltanschauung zu tolerieren sei. Damit muß sich jeder Gläubige, jeder Anhänger einer Religion und Weltanschauung sich zerspalten in ein gläubiges Subjekt, das ist eine, das seine Religion für wahr hält und in ein Subjekt innerhalb der pluralistisch strukturierten Gesellschaft, die jede Religion und Weltanschauung als gleich wahr anerkennt. Das heißt faktisch, daß er seinen Glauben für gleichgültig erklärt. Mit Slavoj Zizek gesagt: Für ihn ist seine Religion ein Kulturgut, das er praktiziert, ohne an sie selbst noch zu glauben.

Die Alternative wäre der Kampf aller Religionen und Weltanschauungen widereinander, da keine, nicht nur nach dem Urteil Max Webers ihren Wahrheitsgehalt verifizieren könne. Die Postmoderne offeriert dazu das Konzept der Vergleichgültigung aller Wahrheitsansprüche, die dann aber jeden Glauben an eine erkannte, weil gar offenbarte Wahrheit ausschließt und so als nicht tolerierbar reprobiert.


Nun ist der Diskurs des Unterscheidens von dem Tolerierbarem und dem Nichttolerierbarem kein herrschaftsfreier Diskurs im Sinne J. Habermas, sondern ein durch den Willen zur Macht (Nietzsche) geformter. Wer die Macht innehat, bestimmt, was wahr und unwahr, was tolerierbar und was untolerierbar ist. Die politische Korrektheit und der Kampf gegen Rechts zeigen, wie die Macht das Sag- und Nichtmehrsagbare definiert. So ist es jetzt unvorstellbar geworden, daß an einer österreichischen oder deutschen Universität ein Vortrag stattfinden könnte, in der der Vortragende die Lehre der Kirche in der Causa der Homosexualität bejahend vortragen könnte: Er würde einfach niedergebrüllt. Das Faustrecht ersetzt den Wahrheitsdiskurs. Das Verbietenwollen nichtkonformistischer politischer Meinungen gehört heute eben zu den Selbstverständlichkeiten des politischen Diskurses.


Es müßten also diese Unterscheidungen in dieser Causa getroffen werden: Erstens müssen die Räume unterschieden werden, in denen wahre von unwahren Aussagen unterschieden werden können,(etwa die Mathematik) von denen, in denen solche Unterscheidungen nicht treffbar sind, dazu zählt heute die Welt der Religionen und die der Weltanschauungen.

Dann müßte in den Privaträumen unterschieden werden, was zwar prinzipiell tolerierbar aber nicht für jeden tolerierbar ist.

Im politischen Raum dagegen gilt es, den Machtkampf wahrzunehmen, daß hier ausgekämpft wird, was als wahr und was als unwahr und nicht mehr tolerierbar festgesetzt wird. Seit dem Ende des Real existierenden Sozialismus 1989f behauptet sich der Liberalismus als einzig wahre Ideologie, die nun aber im Islamismus und noch mehr in der „Rechten“ ihren zu bekämpfenden Feind sieht. Der „Feind“ (Carl Schmitt) ist der Nichttolerierbare- der Liberalismus hat eben dazu gelernt. Die Kirche macht sich diese Feinderklärung mustergültig zu eigen: Wer und was ist auszugrenzen aus dem Diskurs, wer und was ist intolerabel! 

Corollarium

Im Alten Testament wird die Beziehung Gottes zu dem Volke Israel als ein Ehebund gedacht: Jedes Fremdgehen wird als die Sünde Israels qualiiziert.Von einer Tolerierung solcher Ehebrüche ist keine Spur erkennbar. Seit dem sich der Monotheismus in Israel durchsetzte, im babylonischen Exil werden alle Religionen als Götzenverehrung verurteilt, nur die Jahwereligion ist wahr. Eine Toleranz oder Offenheit anderen Religionen gegenüber ist hier unvorstellbar.

Im Neuen Testament: Jesus Christus bezeichnet sich selbst als die einzige Wahrheit. Den Juden, die ihn nicht als den Sohn Gottes und ihren Messias anerkennen,wirft er ihren Unglauben vor, nirgends wird das jüdische Nein zu ihm toleriert! Der Apostelfürst Paulus polemisiert gegen seine christlich-gnostischen Kritiker in den 2 Korintherbriefen: Von einer Toleranz ist da nichts spürbar, obschon es ein innerchristlicher Konflikt über die Weise der Vorstellung über das ewigen Lebens war. Die heidnischen Religionen werden stets nur negativ beurteilt, ja ihren Anhängern droht gar die ewige Verdamnis, wenn sie sich nicht zu Christus bekehren. Ist das tolerant?  




Sonntag, 11. Januar 2026

„Papst warnt vor orwellscher Sprachzensur im Westen“ Oder die Subordination unter die neue öffentliche Religion

 

Papst warnt vor orwellscher Sprachzensur im Westen“ Oder die Subordination unter die neue öffentliche Religion



So titelt die „Junge Freiheit“ am 10. Jänner 2026, um dann zu berichten: „Papst Leo XIV. hat eine zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen scharf kritisiert. In seiner jährlichen Ansprache vor dem beim Vatikan akkreditierten diplomatischen Korps sprach das Oberhaupt der katholischen Kirche von einer besorgniserregenden Entwicklung, bei der der Raum für offene Debatten zunehmend verenge. Es sei >schmerzlich zu sehen<, wie insbesondere im Westen echte Meinungsfreiheit immer weiter zurückgedrängt werde, erklärte der Papst.“

Am selben Tag berichtet Kath net: „Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in DeutschlandSo lautet das Forschungsergebnis:‚“Deutschland hat einen Zensurkomplex, der größer ist als alles, was wir in den USA gefunden haben‘. Ein dichtes Netz an staatlich finanzierten Organisationen wachse langsam und ohne demokratische Debatte, sagt Lowenthal.“ So wird dies dann ausgeführt:
„In Deutschland existiert ein großes Netzwerk aus NGOs, Universitätszentren, Faktenchecker-Programmen, Thinktanks, Stiftungen und Regierungsabteilungen, die gemeinsam Online-Inhalte entfernen, meist unter dem Vorwand, gegen „Desinformation“ und „Hassrede“ vorzugehen. Es handle sich dabei um ein „organisches und zugleich staatlich gestütztes System“.

Die Welt“ berichtete schon am 16.10 2025 als das Resultat einer Befragung zu dieser Causa: „Nur 46 Prozent der Deutschen glauben, ihre Meinung frei äußern zu können.“

Die Bekämpfung der Meinungsfreiheit ist offenkundig ein wesentliches Anliegen der EU. Dabei sind drei Momente wohl zu unterscheiden: a) der Kampf gegen alles Patriotische bzw Nationalistische, da die EU die Souveränität der Nationalstaaten Europas beseitigen möchten durch die Etablierung eines zentralistischen Europastaates, b) der Kampf um die Etablierung der Politischen Korrekhjeit als der neuen öffentliichen Religion nachdem die christliche verprivatiert worden ist als die einstige öffentliche des Abendlandes,und c) daß um des Projektes des Volksumtausches willen jede Kritik der Politik der offenen Grenzen verboten werden soll und die islamische Religion als die Religion der Einwanderer isb geschützt werden soll.

Das Recht auf die Meinungsfreiheit als das Kampfmittel gegen die Herrschaft des Adels und der Kirche sehr erfolgreich gewesen, erweist sich nun als kontraprodultiv für die jetzt etablierte Herrschaft einer Oligarchie aus Politik und Wirtschaft. Die Demokratie, schon längst umstrukturiert zur Herrschaft der sich als wechselseitig als demokratisch anerkennenden Parteien, wobei das Wahlvolk nur noch bestimmt, in welchem Zahlenverhältnis zueinander diese Parteien in den Parlamenten sitzen, sieht eben die bisher gewährte Meinungsfreiheit als die Gefahr für ihre Herrschaft an.

Daß nur noch 46 Prozent der Deutschen glauben, frei ihre Meinung äußern zu dürfen zu politisch brisanten Themen, zeigt, daß dieser Kampf schon recht erfolgreich ist: Die Angst, seine eigene Meinung frei äußern zu können, ist eben tatsächlich eine erwünschte und produzierte, wenn zu viele Bürger kritisch denken, statt der Regierungsolitik zuzujubeln,

Die christliche Religion gerät dabei ins Fadenkreuz, wenn sie sich nicht der jetzt etablierten öffentlichen Religion der Politischen Korektheit unterwirft, aber die Bischöfe Deutschands und die EKD erklären ja schon längst ihre Unterwürfigleit. Papst Leo nimmt das wahr, wie sehr in Europa und gerade auch in Deutschland auch die Religionsfreiheit eingeschränkt wird.

Ein einfaches Ereignis zeigt dies: Jede kirchliche Stellenanzeige wird jetzt versehen mit der Buchstabenfolge: m/w/d. Warum: Weil auch die Kirche zeigen muß, daß es nun neben dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht noch das diverse gibt und daß die Kirche auch Bewerber des diversen Geschlechtes anzunehmen habe und wolle. Privat darf ein Christ wohl noch meinen, daß es nur zwei Geschlechter gäbe, aber in der Öffentlichkeit muß sie das dementieren um der Unterordnung unter die neue öffentliche Religion! 

Eine Ergänzung

Die "Freie Welt" berichtet am 9.Jänner 2025: 

"Daniel Günther will mehr Zensur und Verbote in den Medien

CDU-Ministerpräsident Daniel Günther wirbt für Internetzensur, Medienregulierung und AfD-Verbot

Probleme mit Andersdenkenden: Der linke CDU-Politiker Daniel Günther will Nachrichtenmedien und die Sozialen Medien des Internets noch stärker regulieren und zensieren lassen. Außerdem spricht er sich für ein Verbot der AfD aus."



Dienstag, 8. Juli 2025

Wenn die Täter verschwiegen werden ...oder gar die Taten. Wie wir die Welt zu sehen haben!

 

Wenn die Täter verschwiegen werden ...oder gar die Taten. Wie wir die Welt zu sehen haben!



Kath de berichtet am 8.7.2025: unter dem Titel: „Obwohl nahezu alle Angriffe auf ‚queere Menschen‘ von illegal eingereisten Islamisten ausgehen…“: „Julian Reichelt: … dennoch darf Tagesschau „rechte Gefahr beschwören, die statistisch bei Angriffen … keine Rolle spielt. Es sind Islamisten. Immer wieder Islamisten, was dann aber von den meisten Medien und politischen Aktivisten verschwiegen wird“. So einfach gestrickt ist das dualistische Weltbild nicht nur der stets politisch korrekten „Tagesschau“! Bei jedem politisch irgendwie skandalierbar machenden Vorfall sind immer „Rechte“ die Täter. Muslime dagegen können niemals die Rolle der Täter einnehmen, denn sie sind a priori immer nur die Opfer rassistischer Diskriminierungen. Wenn doch es nicht mehr vertuschbar ist, daß der Täter der Religion des Islam angehört, dann hat diese seine Tat niemals etwas mit seiner Religion zu tuen und ist der Täter stets ein Einzeltäter, der dann noch im Regelfall psychisch gestört war.

Nun ereignen sich gar Angriffe von Propalästinseraktivisten- mit einem islamischen Hintergrund würde hinzugefügt werden, wenn das nicht politisch inkorrekt ist – auf einen evangelischen Pfarrer und den Gemeindemitgliedern. Bedauerlicherweise sind die Täter keine Rechten, sodaß über dies Ereignis überregional nur die „Junge Freiheit“ und die „Freie Welt“ berichten. Was geschieht da? Die „JF“ schreibt am 8.7.2025:Israel-Hasser attackieren Pfarrer und Gottesdienstbesucher. Seine Solidarität mit Israel macht einen Pfarrer zur Zielscheibe brutaler Antisemiten. Nun kommt es zu körperlichen Angriffen auf Gottesdienstbesucher. Nicht das erste Mal.“ Der Pfarrer hatte in einer Predigt seine Solidarität mit den jüdischen Opfern des Terrorangriffes der Hamas bekundet. Ein Gottesdienstbesucher protestierte dagegen und behauptete, es handle sich hierbei nur um Falschmeldungen.

Seit dem wird dieser Pfarrer und die Gemeinde von islamischen Antisemiten attackiert: Immer wieder sei es seither zu antisemitischen Aktionen und Einschüchterungsversuchen gekommen. So sei mit einer Schreckschußpistole auf das Pfarrhaus geschossen worden. Auch Aufkleber mit der Aufschrift „Zionist = Faschist“ tauchten an Gemeinde- und Pfarrhaus auf. In der Osterzeit wurden nahezu wöchentlich sogenannte „Mahnwachen“ vor der Kirche abgehalten – begleitet von Parolen wie „Es ist Völkermord. Boycott Israel“ oder „Israel ist ein kolonialer Siedler-Schurkenstaat“. Die Kirchengemeinde sei als „Komplizin des Völkermordes“ bezeichnet worden, Sedlak selbst als „Nazi“ und „Haßprediger“. Letztlich wurde das Pfarramt sogar mit dem Slogan „Juden vergasen“ beschmiert.Vergangenen Sonntag kam es nun zu körperlichen Attacken auf Gottesdienstbesucher durch Palästina-Anhänger.“

Wären politisch Rechtsstehende so aktiv gegen eine evangelische Gemeinde mit ihrem Pfarrer, würden wir in allen seriösen Medien lesen: „Jetzt muß endlich die AfD verboten werden!“ Aber da es nun Palästinenser sind, wird geschwiegen. Auch der Artikel der JF erwähnt mit keinem Wort den islamischen Hintergrund dieser Täter. Ursprünglich vertrat die marxistisch ausgerichtete PLO das palästinensische Volk, aber diese Organisation ist durch islamistische ersetzt worden, seit dem der Marxismus in all seinen Spielarten seine Attraktivität gänzlich verloren hatte.

In der „Freien Welt“ wird nun am 4.7.2025 über ein anderen Vorfall berichtet, der der Leserschaft gut vor Augen führt, wie man politisch korrekt mit sexuellen Belästigungen und Übergriffen in Freibädern umgeht: »Stoppt das Grapschen!«-Plakat am Strand: In dem Artikel: „Realitätsverdrehung und Propaganda in übelster Manier“ heißt es: „Ein städtisches Freibad in Büren stößt mit seiner Kampagne gegen sexuellen Missbrauch auf heftige Reaktionen – eine weiße Frau wird als Täterin und ein dunkelhäutiger Junge mit einer Beinprothese als Opfer dargestellt.“ In der politisch korrekten Welt werden also zu Hauff Ausländer und Asylanten, gar Kinder Opfer sexueller Übergriffe durch deutsche Frauen! Die Realität sieht nun aber ganz anders aus. In dem „Freie Welt“ Artikel steht dazu: „Laut Polizei sind es tatsächlich junge Männer mit Migrationshintergrund, die an deutschen Strandbädern – insbesondere in Großstädten wie Berlin, Hamburg und München – Übergriffe verüben. In mehreren Städten sei dies sogar so weit gegangen, dass Hinweisschilder auf Arabisch aufgestellt und die Sicherheit verstärkt wurden“.

Aber die Realität ist eben eine einzige Falschmeldung. Es ist eben für politisch Korrekte eine Selbstverständlichkeit, daß nur Deutsche Urheber von Untaten sein können und deshalb sind deutsche Frauen eher sexuell übergriffig als daß solches von Männern mit einem Migrationshintergrund ausgesagt werden dürfte.Ob wohl die Polizei des Rassismus bezichtigt wird, wenn sie fernerhin behauptet, junge Männer mit einem Migrationshintergrund seien vor allem die Täter, wobei ja selbst diese Aussage nicht den Kulturraum benennt, aus dem diese Täter stammen!

Mein Vorschlag für eine politisch korrekte Leben Jesu Forschung: Weisen Sie nach, daß ein SA-Stoßtrupp per Zeitreise nach Jerusalem entsendet, für Jesu Hinrichtung verantwortlich gewesen sei! Sein Tod kann nur von Deutschen ohne einen Migrationshintergrund verschuldet worden sein! 

Zusatz

Auf Kath de, einem Kanonenboot der Politischen Korretheit wird die Causa der Angriffe auf die evangelische Gemeinde wegen ihrer Solitarität mit den jüdischen Opfern so betitelt:  "Handgreiflichkeiten zwischen Christen und Pro-Palästina-Demonstranten." Wer ist  da der Täter und wer das Opfer, wenn es "zwischen" heißt? 



Samstag, 28. Juni 2025

Das Ende der „politischen Theologie“ und ihre jetzige Wiederkehr

 

Das Ende der „politischen Theologie“ und ihre jetzige Wiederkehr

1935 proklamierte Erik Peterson das wohlverdiente Ende der „politischen Theologie“ in seiner Studie: „Der Monotheismus als politisches Problem;ein Beitrag zur Geschichte der politischen Theologie im Imperium Romanum“.1Eusebius von Caesarea wird hier als der Repräsentant der politischen Theologie entlarvt, dessen Anliegen nun mal die Apotheose der Herrschaft Kaiser Konstantins gewesen sein soll. Dieser Typ von Theologie gäbe alles dem Kaiser und vergesse ganz, Gott zu geben, was ihm geziehmt.Diese Art von Theologie sei also eine Art Regierungspropaganda. Das stünde in einem engen Zusammenhang mit einer pur monotheistischen Gotteslehre, die das Dreifaltigsein Gottes marginalisiere. Carl Schmitt widerlegte nun diese Fundamentalkritik der politischen Theologie und sorgte damit endgültig für ihren Ansehensverlust, wird doch dieser Jurist als Nazijurist verteufelt, womit doch auch hinreichend bewiesen sei, daß jede Art von politischer Theologie nur sie zur Magd des jeweiligen Staates herabwürdige.

Aber dabei blieb es nicht: Eine neue Art von politischer Theologie setzte sich auf die Tagesordnung, ganz erfüllt vom Studentenrevolutionsgeist der 68er! Die Gesellschaftskritik avancierte nun zu dem einzigen Kriterium der Qualität einer Theologie: Wie sehr befördert sie Emanzipationsprozesse, wie enerhisch kritisiert sie die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse? Die Krönung dieser neuen politiischen Theologie fand sich in den Syntheseversuchen zwischen der Theologie und dem Marxismus in der „Befreiungstheologie“. Ein so großes Meer unterschiedlichster politischer Konzepte der Revolutionierung der bürgerlichen Gesellschaft wurden publiziert und diskutiert, daß es keine allzu große Übertreibung sein dürfte, daß nur Gott sie selbst überschauen konnte und wohl doch irritiert gewesen sein könnte über all das Neurevolutionäre, was ER da alles über sich erfuhr.

Die Vorstellung eines unpolitischen Christentumes galt als ultrareaktionär und es galt: Nur wer poilitisch links stand, war ein Christ. Die bürgerliche Gesellschaft galt als das neue ägyptische Sklavenhaus, aus dem es sich galt zu befreien durch ein revolututionär avantgardistisches Basischristentum.

Das scheinen Erinnerungen an eine längst untergegangene Epoche zu sein, die wie ein Feuerwerk, ausgebrannt nur noch zu einer blaßen Erinnerung verdünnt präsent ist. Ist damit nun endlich das Ende der politischen Theologie gekommen? Mitnichten! Der Zentralkommiteesexeget stellt uns sein neues Pogramm der politischen Theologie vor: „Gegen den Fundamentalismus,für die Freiheit.Die politische Aufgabe der Exegese.“ 2 Die wissenschaftliche Untersuchung des Neuen Testamentes habe der Kritik des Fundamentalismus zu dienen, wobei hier der Begriff des Fundamentalismus gleichermaßen conservative- traditionalistische Auslegungen der Bibel meint als auch die Kritik von rechten bzw popularistischen politischen Kritiikern an den demokratischen Blockparteien. Die Exegese habe sich so in den Dienst der uns jetzt Regierenden zu stellen, indem sie ihre Kritiker bekämpft.Isb die Glorifizierung der Homosexualität und des Projektes der Auflösung des deutschen Volkes durch seine Vermultiethnisierung gälte es, apologetisch zu begleiten.

Wurde in der Zeit der Corona die Sytemrelevanz der Kirche in Frage gestellt zum Entsetzen der Kirche und der Theologie der staatlichen Universitäten, galt es nun, eine neue politische Theologie zu konzipieren, die sich durch ihre systemerhaltende und ihre Kritiker bekämpfende Funktion legitimiert für die Gesellschaft. Ein Musterknabe dieser neuen politischen Theologie stellt Bischof Feige dar. Kath de berichtet: "Zum Glück leben wir heute in einer Demokratie". Bischof Feige würdigt Demokratie bei Jahresempfang“3Diesen Hoftheologen unterstützte dann noch der Hofhistoriker Herr Kowalczuk: Deutlichere Worte fand der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. "Wir müssen die Demokratie verteidigen", sagte er und kritisierte Romantisierungen der SED-Diktatur. "Wenn die faschistische AfD und das leninistische BSW so tun, als würden wir in einer Diktatur leben, dann wird mir übel", sagte Kowalczuk, der selbst in der DDR aufgewachsen ist. "Wir leben in einem der freiesten und sichersten Länder." 4

Hier werden klar die zwei fundamentalistischen Feinde der Herrschaft der demokratischen Blockparteien benannt, die faschistische AfD und die leninstische BSW, auch wenn einem aufstoßen könnte, warum die AfD hier nicht als eine Nazi-Partei und die BSW nicht als stalinistische diffamiert werden, aber Hauptsache: den Feind daimonisieren.

Diese politische Theologie kann nun aber auch in einem intellektuell anspruchsvolleren Gewand auftreten, daß die Hauptaufgabe der Theologie und Kirche die Menschenwürde und die Menschenrechte seien! Die seien zwar im Freien Westen schon weitestgehend realisiert und desalb sei der Kampf für sie in den Schurkenstaaten der Welt, Rußland, China und der Iran vor allem die außenpolitische Aufgabe der Kirche nebst ihres Kampfes gegen Rechts. So skizziert die Dogmatikerin Frau Rahner die Grundsätze dieser politischen Theologie:“Die christliche Botschaft enthalte eine "Grundintuition", die von der Menschenwürde und der Gleichheit aller ausgehe, so Rahner. Themen wie Solidarität, soziale Gerechtigkeit oder Klimagerechtigkeit seien daher Kernthemen des Christentums.“5

Zwei Momente dieser neuen politischen Theologie sind dabei zu unterscheiden: das kirchenkritische, daß die Kirche der positiven Entwickelung in der Gesellschaft hinterherhinke und das gesellschafts-kritische, daß die bürgerlichen Ideale der Französischen Revolution noch nicht in Gänze überall realisiert worden seien. Das Verbindende sei dabei der Glaube an die Menschenwürde und die Forderung nach der Humanisierung der Welt. Die Erlösugsbotschaft wird dazu ungewandelt in ein sozialpolitisches Reformweltoptimierungsprogramm.Diese Umwandelung sei dann die Aufgabe der Theologie, damit sie eine politische Theologie wird.



1Vgl hierzu: Carl Schmitt, Politische Theologie II,. Die Legende von der Erledugung jeder politischen Theologie.

2Die Internetseite „Feinschwarz“ am 24.6.2025.

3Kath de 18.6.2025

4Hier hätte man doch gern als Ergänzung im Geiste Robespierres gelesen: „Und wer das bestreitet, ist ein Feind der Freiheit und für den darf es keine Freiheit geben!“

5Theologin fordert Perspektivwechsel Theologin fordert Perspektivwechsel, Kath de 25.6.2025



Sonntag, 22. Juni 2025

„200 Christen von Dschihadisten in Nigeria massakriert“ oder wie Opfer Opfer der Zensur werden

 

200 Christen von Dschihadisten in Nigeria massakriert“ oder wie Opfer Opfer der Zensur werden



So titelte die Internetseite „Omnes“ am 21.5.2025, um dann weiter auszuführen:“Dieser Angriff ist kein Einzelfall. In den vergangenen zwei Monaten haben Hunderte von Christen bei ähnlichen Aktionen in verschiedenen Teilen des Landes ihr Leben verloren. Im Bundesstaat Benue selbst wurden in den letzten fünf Jahren mindestens 500 Christen inmitten einer zunehmenden Flut religiöser und ethnischer Gewalt getötet.“

Und was macht der Augsburger Bischof und Kath de, stets hundertprozentig politisch korrekt daraus? „Vor einer Woche kam die Nachricht von einem Massaker in einem nigerianischen Dorf mit möglicherweise 200 Toten. Der Papst äußerte sich bestürzt. Nun ruft Weltkirche-Bischof Bertram Meier zu Gebeten auf.Nach dem Massaker in einem nigerianischen Dorf hat der Weltkirche-Bischof Bertram Meier zum Gebet für die Opfer und zu Solidarität aufgerufen. "Ein neuer trauriger Höhepunkt der fast schon alltäglichen Gewalt in Nigeria", erklärte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz am Samstag in Sozialen Medien.(Kath de 21.5.2025)

Wer waren denn nun die Täter und wer waren nun die Opfer? Offensichtlich weiß man hier nur noch von Menschen zu schreiben! Die Deutsche Bischofskonferenz meldete zu diesem Vorfall: „Am vergangenen Wochenende hat ein brutales Massaker den nigerianischen Ort Yelewata erschüttert. Fulani-Hirten haben ein Bauerndorf überfallen. Inzwischen ist das Ausmaß dieser schandbaren Tat offenkundig geworden: 200 Menschen – darunter auch Frauen und Kinder – sind zu Tode gekommen.“ (dbk online 21.5.2025)

Die Täter sind also „Hirten“ und die Opfer sind....nur Opfer ohne jede Näherbestimmung. Aber das politisch hundertprozentig korrekte ZDF erklärt uns nun: „Mitunter erhielt die Auseinandersetzung einen religiösen Anstrich: Die sesshaften Bauern bekennen sich überwiegend zum Christentum, während die Hirten der ethnischen Gruppe der Fulani angehören und Muslime sind. Deshalb wurde - verschiedenen Experten zufolge fälschlicherweise - von Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gesprochen.“ 1 In Wirklichkeit sei, so versucht uns dieser Propaganda- und Desinformationssender weiß zu machen, zwar nicht die AfD , aber die Klimakatastrophe schuld.

Wenn also Muslime, aus dem Koran zitierend Christen töten, hat das niemals etwas mit der Religion der Täter zu tuen. Es handelt sich dann entweder um Einzeltäter, die psychisch erkrankt sind - wahrscheinlich isb, weil Christen so intolerant ihnen gegenüber sich verhalten oder um soziale Konflikte, in denen diskriminierte Muslime wider besser gestellte Christen aufbegehren.

Was hörten wir aber in unseren politisch korrekten Medien, wenn Christen aus der Bibel zitierend Muslime töteten? Es bedarf keiner Anstrengung unserer Kreativität, um diese Frage beantworten zu können: „Fundamentalistisch – biblizistische Christen schlugen zu! Wir befragten den Fundamentalismusexperten Prof Dr. Dr...:“Müssen wir in Deutschland auch mit solchen Massakern durch christliche Fundamentalisten rechnen? Wie viele christliche Extremisten gibt es in Deutschland? Grenzen sich die Kirchen energisch genug von diesem rechten Rand der Kirche ab?“

Das Weltbild der politisch Korrekten zeichnet sich durch seine verblüffende Einfachheit aus: Der Islam ist die einzige Religion, die so gut ist, daß man sie nicht kritisieren kann und darf. Wenn also Anhänger dieser Religion Verbrecherisches tuen, hat das niemals etwas mit ihrer Religion zu tuen. Damit die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigt wird, daß vielleicht diese Friedensreligion doch nicht so ganz und gar friedlich gesonnen ist, gilt es, wenn die Täter Muslime waren, dies zu verschweigen. Wenn aber Medien sich nicht an diese Vorzensurvorgabe halten und über den religiösen Hinter- und Motivationsgrund schreiben,muß klargestellt werden, daß die Untaten nichts mit dieser Religion zu tuen haben. Nur fundamentalistische Christen und Juden,die in Israel Palästinenser bedrängen, begehen aus religiösen Gründen Verbrechen!

Die Kirche glaubt seit dem 2.Vaticanum an den Islam als einer besonders von Gott geschätzten Religion, und hat deswegen jede Mission unter Muslimen eingestellt und untersagt jede Kritik an dieser wunderbaren Religion, nur die christliche ist zu kritisieren! Deswegen kann es keine Christen geben, die von Muslimen massakriert werden, wie es auch keine Asylanten gibt, die in Deutschland Straftaten begehen! Das können nur Falschmeldungen sein.Und wenn es doch geschieht,müssen diese Ereignisse wegzensiert werden. 




1ZDF heute Warum die Gewalt in Nigeria wieder eskaliert, 16.6.2025

Sonntag, 15. Juni 2025

Ein neues Feinbild: Sportler, die ihren Glauben bezeugen! Oder daß die christliche Religion sich der öffentlichen zu subrdinieren habe!

 

Ein neues Feinbild: Sportler, die ihren Glauben bezeugen!



So wurde in der „Tagesschau“ gegen so bekenntnisfreudige Sportler polemisiert: „Immer häufiger zeigen sich Fußball-Profis beim Beten oder mit Jesus-Shirts. Bei vielen ist das einfach ein Zeichen ihres Glaubens, doch bei manchen steckt dahinter gezielte Missionsarbeit. Unsere Faktenfinder-Recherche zeigt: Einige Profis haben Verbindungen zu evangelikalen Organisationen mit ultrakonservativen Ansichten.1

Mission sei also etwas Verabscheuungswüdiges – daß zum Recht der freien Ausübung der Religion auch die „Missionsarbeit“ zählt, ist diesem Tagsschaubeitrag wohl etwas Absurdes.Aber eine Mission betreiben wohl auch nur noch „evangelikale Organisationen“ und die zeichneten sich nun mal durch ultrakonservative Ansichten aus.Einem aufmerksamen Beobachter dürfte es auffallen, daß Conservative fast nur noch als Ultraconservative vorkommen und damit diffamiert werden. Denn Ultraconservative gelten doch als eine Teilmenge der als „Rechts“ Stigmatisierten. Auf Kath net heißt es dazu: Der Beitrag erwecke den Eindruck, dass Kreuzzeichen, Danksagungen an Gott oder das Bekenntnis zum christlichen Glauben durch Fußballer in der Öffentlichkeit unangemessen oder störend seien.“2 Der Tagesschaukommentar relativiert zwar die Aussage, daß alle Sportler, die sich zu ihrem christlichen Glauben öffentlich bekennen, missionarische Absichten damit verfolgten, aber das „bei manchem“ stellt doch jeden dieser so agierenden Sportler unter den Generalverdacht, missionieren zu wollen und dabei ultraconservative Positionen zu vertreten. Als ultraconservativ wird heutzutage alles perhorresziert, was gegen eines der Dogmen der Politischen Korrektheit verstößt. Damit wird klar gestellt, daß die christliche Religion nur noch akzeptiert wird, wenn sie sich der Zensur durch die Politische Korrektheit unterwirft.

Die politische Korrekheit hat so die Funktion der öffentlichen Religion, die in der Epoche des „Thron- und Altarbündnisses die christliche Religion erfüllt hat, übernommen und degradiert so die christliche zu einer Privatreligion, die den Primat der öffentlichen anzuerkennen hat und es auch tut, wenngleich die Katholische noch in einigen substantiellen Fragen sich noch nicht hinreichend eingepaßt hat, wie ja der Synodale Weg es kritisiert.

Zusatz:  Missionierte ein Sportler für den Islam, niemand nähme daran einen Anstoß, nur die christliche Religion wird so attackiert, denn die Anerkennung des Islam gehört zur Politischen Korrektheit

1Zitiert nach: Pro – das christliche Medienmagazin, 9.6.2025: „Tagesschau“-Beitrag über christliche Fußballer: Volkmann legt Programmbeschwerde ein.“

2CDU-Politiker reicht Programmbeschwerde wegen Bericht über christliche Fußballer ein“ Kath net 14.6.2025


Sonntag, 11. Mai 2025

Sag mir, wer etwas sagt, und ich sage Dir, wie das zu beurteilen ist! Oder wie ist jede Art von Mission und Evangelisation endgültig moralisch zu dysqualifizieren?

 

Sag mir, wer etwas sagt, und ich sage Dir, wie das zu beurteilen ist! Oder wie ist jede Art von Mission und Evangelisation endgültig moralisch zu dysqualifizieren?


Argumente oder auch nur Tatsachenbehauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen, das ist ein mühseliges Geschäft, da fällt es doch viel leichter, auf den Aus-sagenden zu schauen: Was der gesagt hat, kann nicht stimmen,denn den kennen wir doch und wissen, was wir somit von seinen Aussagen, egal was er sagt, zu halten haben1. Es herrscht nun nicht nur in Deutschland ein Konsens darüber, daß zumindest eine Person existiert(e), mit der kein anständiger Mensch auch nur in einem Punkte übereinstimmen dürfe. Diese Unperson ist selbstredend Hitler.

Diese Unperson schreibt nun in seiner Betrachtung über die Ursachen unserer Niederlage im 1.Weltkrieg Unerhörtes2: „Wie sehr die allgemeine Zerrissenheit um sich greift,zeigt eine Betrachtung der religiösen Zustände vor dem Kriege. Auch hier war eine einheitliche und wirksame weltanschauungsmäßige Überzeugung in großen Teilen der Nation längst verlorengegangen.Dabei spielen die sich offiziell von den Kirchen lösenden Anhänger eine kleinere Rolle als die überhaupt Gleichgültigen.“Deutschland sei also im Kriege an seiner eigenen inneren Uneinigkeit gescheitert.

Dann steht da:“Während die beiden Konfessionen in Asien und Afrika Missionen aufrechterhalten,um neue Anhänger ihrer Lehre zuzuführen,- eine Tätigkeit, die gegenüber dem Vordringen besonders des mohammedianischen Glaubens nur sehr bescheidene Erfolge aufzuweisen hat,- verlieren sie in Europa selber Millionen und abermals Millionen von innerlichen Anhängern,die dem religiösen Leben entweder überhaupt fremd gegenüberstehen oder doch ihre eigenen Wege wandeln.“

So wird nun dies beurteilt: „Die Folgen sind besonders in sittlicher Hinsicht keine günstigen.“ Aber es kommt noch ärger: „Bemerkenswert ist auch der immer heftiger einsetzende Kampf gegen die dogmatischen Grundlagen der einzelnen Kirchen,ohne die aber auf dieser Welt von Menschen der praktische Bestand eines religiösen Glaubens nicht denkbar ist.“ Dem widerspricht heutzutage jeder liberale Theologe, denn die Dogmen der Kirche seien doch höchst überflüssig, wenn nicht gar contraproduktiv für das sittliche Leben.

Hitler zieht nun praktische Konsequenzen: „Die breite Masse eines Volkes besteht nicht aus Philosophen; gerade aber für die Masse ist der Glaube häufig die einzige Grundlage einer sittlichen Weltanschauung überhaupt.“ Wo nämlich die Religion mit ihren Dogmen angegriffen und gar zerstört würde, da drohe ein wertloser religiöser Nihilismus. Also müßten die Kirchen ihre Anhänger neu für ihre Lehren gewinnen,um einem wertverachtenden Nihilismus zu wehren. Dabei sollten sie gar ihre Dogmen lehren, ohne die keine Religion und Kirche auskommen könne3.

Wenn aber Hitler in der Religion und isb in der christlichen und ihren Kirchen etwas Positives gesehen hat, dann muß doch das von ihm Gelobte etwas Negatives sein. Kann man dann noch die Mission oder Evangelisation begrüßen oder gar fördern, wenn die Kirchen aus Sicht Hitlers etwas Gutes waren? Müßten dann nicht alle Dogmen der Kirche auf eine Naziaffinität hin untersucht werden, um so ab ovo die Kirchen vollständig zu entnazifizieren? Sollte nicht die Katholische Kirche deswegen auf jegliche Neuevangelisation verzichten? So abstrus das alles klingen mag, das wäre die einzig politisch korrekte Antwort auf Hitlers positive Bewertung der Religion und der Kirchen!

Wenn nun aber auf das strikte Nein zu jedem Versuch, das christliche Abendland, oder das, was von dem noch übrig geblieben ist, gegen den expandierenden  Islam zu verteidgen oder auch nur dem Säkularismus etwas entgegenzusetzen, könnte das nicht ein Reflex darauf sein, daß einst das nationalsozialistische  Deutschland sich als der Verteidiger gegen den bolschewistischen Atheismus interpretierte, isb seit dem Präventivkrieg gegen die Sowjetunion, sodaß nun jede Art von Selbstverteidigunng als etwas Unmoralisches empfunden wird?  


Zusatz:

Aber wie entstand dann das Narrativ vom Christenvernichter Hitler, dem die Kirchen tapfer und manchmal vielleicht auch weniger couragiert von Anfang an Widerstand geleistet haben? Nach 1945 brachte das Problem Churchill so auf den Punkt: Das falsche „Schwein“ hätte man geschlachtet,Hitler statt Stalin. Entwarf man bis 1945 noch Pläne, wie das deutsche Volk nach der militärischen Niederlage endgültig zu besiegen und niederzuhalten sei, erkannte die westlichen Siegermächte, daß sie Westdeutschland als den neuen Frontstaat gegen den Osten brauchten und die Westdeutschen als Soldaten gegen Rußland. Also brauchte man neben dem „bösen Deutschen“ auch den „guten Deutschen“, mit dem man nun Seit an Seit gegen die Sowjetunion kämpfen wollte. Dieser „gute“ mußte nun ein Antinazi und Antikommunist sein, damit er als ein „guter Deutscher“ gelten konnte. Das war die Geburtsstunde des Narratives von den Kirchen, die von Anfang an gegen den nihilistischen Hitler standen und nun genauso gegen den nihilistischen Stalin standen. Die wirklichen Widerstandskämpfer, die Kommunisten wie die preußischen Militärs konnte man nicht zu“guten Deutschen“ machen, galt doch auch das Preußische als der Urgrund alles Bösen in Deutschland, sodaß als der Kandidat für „gute Deutsche“ nur die Christen übrigblieben. Die Kommunisten fielen ja a priori aus, waren sie doch der neue zu bekämpfende Feind. Das verlangte nun aber eine Verzeichnung Hitlers zu einem antichristlichen Nihilisten, der in Stalin seinen kommunistischen Partner im Kampf gegen den christlichen Glauben gefunden hatte: Beide galt es zu bekämpfen. 

Was der Nationalsozialismus ist bzw gewesen ist, wird so primär durch politische Interessen bestimmt als durch seine sachliche Analyse.  


1Bischof Bätzinger monierte so die Praxis einiger Synodaler, Rednern, die nicht dem liberalen Lager zuzurechnen gewesen seien, die „Rote Karte“ (das ist: „Sie dürfen hier nicht sprechen!“)zu zeigen, bevor sie auch nur ein erstes Wort geredet hätten, statt damit zu warten, bis sie zu Ende geredet hätten.

2Adolf Hitler, Mein Kampf, 1.Buch, 10.Kapitel: „Ursachen des Zusammenbruchs“. „Religiöse Verhältnisse“

3Nun lehrt uns nicht nur Rauschning in seinen „Gesprächen mit Hitler“, daß dieser ein machtbesessener Nihilist gewesen sei, der die Kirchen und die christliche Religion völlig vernichten wollte. Deswegen hätten die Kirchen von Anfang an in einem Widerstandskampf gegen die Nationalsozialisten gestanden, auch wenn dann nicht alle so couragiert waren, offen sich gegen Hitler zu stellen. Es darf aber dies Narrativ in Frage gestellt werden, denn diese Äußerungen Hitlers vertragen sich damit überhaupt nicht.

Samstag, 3. Mai 2025

Ein „Queerbeauftragte“ der Kirche klärt uns auf: Was ist das Wesentliche der Kirche?

 

Ein „Queerbeauftragte“ der Kirche klärt uns auf: Was ist das Wesentliche der Kirche?



Es ist doch wirklich mehr als erfreulich, wenn die quasi offizielle Weltnetzauftrittsseite der deutschen Bischöfe uns darüber aufklärt, was das Wesentliche der Kirche sei. Die Antwort wird dabei sehr leserfreundlich in einem einzigen Satz gegeben,ganz konzentriert kompakt, leicht verstehbar. Wurden einst dicke Bücher dem Versuch der Beantwortung der Frage nach dem Eigentlichen verfaßt, so respondiert uns ein „Queerbeaftragter“ diese Frage in einem einzigen Satz, den zur Beglückung der Kath de Leserschaft Kath de dokumentiert: „Es ist an der Zeit, dass die Kirche sich auf das Wesentliche besinnt: auf die Würde jedes einzelnen Menschen und auf die Liebe, die alle Grenzen überwindet", sagte der Essener Weihbischof am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).“1

Das Proprium der Kirche sei also die Würde des Menschen! Nicht ist also das Eigentliche der Kirche, daß es sich um eine Religionsorganisation handelt, nicht daß ihr Zentrum die christliche Religion sei, nicht der dreieinige Gott sondern im Mittelpunkt der Kirche stünde der Mensch in seiner Würde! Das kann nicht mehr als eine Häresie bezeichnet werden, das ist eindeutig ein Fall des vollkommenen Abfalles vom katholischen Glauben, das ist Apostasie. Die Kirche glaubt an den dreieinigen Gott und nicht steht in ihrem Zentrum der Glaube an den Menschen. Ludwig Feuerbach zählt (noch) nicht zu den anerkannten Kirchenlehrern mit seiner Analyse der christlichen Religion, daß wenn diese Religion von Gott spricht, sie in Wirklichkeit nur von dem in den Himmel emporgehobenen idealisierten Menschen spräche, sodaß eigentlich die christliche Religion der Glaube an den Menschen sei, was er alles noch Großes aus sich machen könnte.

Aus dieser Apotheose des Menschen wird nun auch noch die alle Grenzen überwindende Liebe gefolgert. Jeder aufmerksame Zeitgenosse weiß natürlich, daß das nicht ernst gemeint ist. Auf jedem Hochfest der Homosex- und Lesbenwegung, der LGBTQ-Bewegung, wie man heute zu schreiben pflegt, den CSD- Kundgebungen wird ja klargestellt, daß diese grenzenlose Liebe nicht politisch rechts von der SPD Stehenden gilt. So darf auf diesem LGBTQ- Hochfest in München die CSU und neuerdings, seit dem ein CDUler der Oberbürgermeister von Berlin ist, auch der nicht mehr teilnehmen. Unvorstellbar ist es gar, daß Parteimitglieder der AfD mit dem Bekenntnis: „Wir sind schwul und Mitglied der AfD und finden das gut so!“ auf irgendeiner LGBTQ-Veranstaltung auftreten dürften. Diese grenzenlose Liebe gilt also nur den politisch Korrekten, selbst Vertreter der C-Parteien sind da unerwünschte Personen.

Aber welche Menschen haben dann im Mittelpunkt der Kirche zu stehen? Auch hier spricht dieser Queerbeauftrage Klartext:die queeren Menschen. Darunter sind nun, so der Kath de Artikel zu verstehen: „Mit dem englischen Wort queer bezeichnen sich Menschen, die nicht heterosexuell sind oder deren geschlechtliche Identität nicht mit gesellschaftlichen Rollenbildern übereinstimmt. Unter ihnen sind Personen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung die wohl größte Gruppe.“ Da auf einem evangelischen Kirchentag schon festgestellt worden ist, daß Gott selbst queer sei, irritiert uns diese eingeforderte Ausrichtung der Kirche auf die LGBTQler nicht.2

Nun könnte noch angefragt werden, ob den die Liebe darin bestünde, jedem Menschen zu sagen, daß, so wie er ist und wie er lebt, er gut und zu bejahen sei? Aber diese Frage beantwortet sich ganz von selbst, denn diese hier so beschworene Liebe gilt eben nicht für alle Menschen. So war es ja auch eine selbstverständliche Liebespraxis des Papstes Franziskus, jeden Traditionalisten, jeden Ewiggestrigren, jeden Fundamentalisten , die Beschimpfungsliste ließe sich leicht endlos weiterführen, aus seiner Liebe auszuschließen.3 Wer eine „bunte Republik“ fordert, fordert damit den Ausschluß aller ihm politisch nicht genehmen Farben, es bleiben nur Grün und Rot übrig und die Homosexfahne. 

Dieser etwas  plumpe Versuch, per Queerbeauftragte, eine neue Kundschaft für die Kirche zu gewinnen, ist aber nicht das Skandalöse, sondern daß die Selbstsäkularisierung so weit getrieben wird, daß das Religiös-Christliche hier völlig zum Verschwinden gebracht  und ersetzt wird durch einen simplen politisch korrekten Humanitarismus.  

 

 





1 Kath de am 2.5.2025: „Weihbischof Schepers kritisiert Kardinal Müller“.


2 Vgl dazu meinen Artikel vom 1.5.2025: Ein Blick in die nahe Zukunft der Katholischen Kirche Deutschlands: die Zukunftswerkstatt des evangelischen „Kirchen“tages

3 Seit einiger Zeit hege ich den Verdacht, daß die Antwort auf die Frage: „Wen haßt Du?“ ergiebiger zum Kennenlernen eines Mensch ist als die Antwort auf die Frage, was oder wen er liebe! So toben sich ja jetzt die Haßprediger gegen Putin, Trump und alle Rechten in den Medien aus und verklären das zu Akten der Nächstenliebe.

Dienstag, 15. April 2025

„12000 Festnahmen jährlich wegen >Haßrede<“ in Großbritanien“: Was ist des Pudels Kern der Kampagne wider die Haßrede in den sozialen Medien

 

12000 Festnahmen jährlich wegen >Haßrede<“ in Großbritanien“



Das „Zuerst“ Magazin bringt diese Erfolgsmeldung am 11.4.2025. Daß dies Vorgehen aber dem englischen Staat als einem „linken Polizeistaat“zugeschrieben wird, trifft die Sache nicht so recht. Denn die Verstöße gegen das Multikultiprojekt, dem sich die meisten Verhaftungen verdanken, ist ja ursprünglich kein linkes Projekt.In Deutschland gilt der einstige Generalsekretär der CDU als der Vordenker dieses Projektes. Keine Politikerin hat dies Projekt dann so rabiat umgesetzt wie die von der CDU gestellte Bundeskanzlerin Merkel. Der „Wikipedia“ Artikel zum Stichwort: „Gastarbeiter“ verweist nun auf einen ganz andere Motivation zur Konstruktion der multikulturellen Gesellschaft:

In den 1960er Jahren arbeiteten die Gastarbeiter zumeist als un- oder angelernte Arbeiter in der Industrie. Dabei arbeiteten sie vor allem in Bereichen, in denen schwere und schmutzige Arbeit verrichtet werden musste und wo das Schichtsystem, serielle Produktionsformen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen (Fließbandarbeit) sowie der Akkordlohn den Arbeitsalltag bestimmten.Für die Unternehmen als Nachfrager von Arbeitskräften hatte die Rekrutierung von Gastarbeitern finanzielle Vorteile, weil aus ihrer Perspektive deutsche Arbeiter dieselben Arbeitsplätze nur mit erheblichen Lohnzugeständnissen angenommen hätten. Im Umkehrschluss hatte die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften somit auch Einfluss auf das Lohnniveau von deutschen Anbietern von Arbeitskraft insbesondere im Niedriglohnbereich.“

Der Import von billigen Arbeitskräften bildete so den Anfang der Multikultisierung Deutschlands, als nämlich die Gäste zu Dauergästen wurden und sich Parallelgesellschaften herauskristallisierten, in denen die einstigen Gastarbeiter nun unter Landsleuten in Deutschland lebten in Distanz zur deutschen Kultur. Sie wollten ihre eigene hier behalten und leben. Da die Gastarbeiter erstmal zur Senkung des Lohnniveaus führten, waren zumindest anfänglich die Gewerkschaften und die traditionelle Linke nicht sehr angetan von dem Projekt des unbegrenzten Importes von Billiglohnkräften.

Auch wenn nun eine Datierung, ab wann Linke sich für das Projekt der Multikultivierung Deutschlands engagierten schwer fällt, läßt sich der Umschwenk der Linken doch sachlich rekonstruieren: Als die traditionelle Linke ihre Hofnung auf die Arbeiterklasse, die unter der Führung linksradicaler Parteien den Kaüitalismud und die bürgerliche Gesellschaft zu überwinden, besser zu revolutionieren aufgab, da setzte sie auf das Projekt der Multiethnisierung und Multikultivierung, daß so die bürgerliche Gesellschaft überwunden werden könne. Die Wirtschaft verlangt nun zwar weiterhin den Import billiger Arbeitskräfte und von Facharbeitern, aber die „Kulturmarxisten“, die ihren Frieden mit dem Kapitalismus nach der Implosion des Real existierenden Sozialismus 1989 f gemacht hatten, setzen seit dem allein auf den Kampf wider die bürgerliche Kultur, die die Menschen angeblich unterdrücke.Die Linken transformierten sich so zu Links-Liberalen, die in allen Conservativen und Rechten ihren Feind sehen, da die sich für den Erhalt der bürgerlichen Ordnung mit ihren Zentren der Familie, des Volkes und des Nationalstaates.

In dem Artikel: „Großbritanien entwickelt sich zum totalitären Überwachungsstaat1am 15,4,2025 ist dazu Erhellendes zu lesen: „Es gibt in Großbritannien Sondereinheiten der Polizei, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als das Netz nach angeblichen Hass-Postings abzusuchen und dann die Bürger in Form einer Razzia festzunehmen und alles technische Gerät zu beschlagnahmen.Besonders brutal wird gegen die weißen englische Arbeiterklasse vorgegangen. Hier scheint die britische Regierung ein Bedrohungspotenzial zu erkennen. Denn Millionen britischer Arbeiter und Kleinbürger fühlen sich abgehängt, benachteiligt und verdrängt, während Migranten in die politische Arena vordringen. Immer mehr Bürgermeister und Politiker sind Muslime oder Hindus.“

In dem „Zuerst“ Artikel heißt es dann:Allein 2023 nahmen Beamte von 37 Polizeidienststellen 12.183 Personen fest – das sind rund 33 pro Tag. Der „Times“ zufolge ist das Anstieg von 58 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Damals waren noch 7.734 Festnahmen registriert worden.Die meisten Bürger seien dabei wegen politisch mißliebiger Äußerungen angezeigt worden. So verkennt der Artikel: „Das kleine Feuer und der große Wald – über altvertraute und neuere Formen üblen Sprechens und Schreibens“ des „Informationsblattes“ der Priesterbruderschaft St.Petrus des Apriles 2025 völlig die politische Intention des Kampfes wider die sog. Haßrede im Internet. In erster Linie wird nämlich unter der Haßrede eine der Politischen Korrektheit widersprechende Äußerung verstanden.

Das Multikultiprojekt soll so mit dem Strafgesetzbuch gegen seine Kritiker durchgesetzt werden. Dabei engagiert sich die Katholische Kirche wie auch die EKD, die nun statt das Reich Gottes zu verkünden lieber vom Segen der Multiethnisierung und Multikultivierung predigen. Es sei daran erinnert, daß Kardinal Müller schon 1923 festgestellt hatte, daß die Massenemigration die Zerstörung der nationalen Identität der Völker zerstöre. Zwei Momente sind dabei zu unterscheiden, daß marktwirtschaftliche, den nationalen Arbeitsmarkt mit seinem Sozialstaat aufzulösen zugunsten eines globalen Arbeitsmarktes und das Interesse des sog. Kulturmarxismus, die bürgerlichen Nationalkulturen zu revolutionieren, den neuen postmodernen Nomaden zu erschaffen, der entheimatet überall sich niederläßt, wo er einen Brot- und Arbeitgeber findet.




1Auch wenn diese Fußnote manchem als sophistisch erscheinen mag: Das Konzept des totalitären Staates rechtfertigt sich seinen Bürgern dadurch, daß er ihnen eine vollständige Versorgung und Betruung verspricht, dafür aber ihren Gehorsam verlangt. Er gleicht dem ägyptischen Sklavenhaus, das Fleischtöpfe verheißt dem auf seine Freiheit Verzichtenden.Der englische Staat wie auch der deutsche bekämpfen nun die Meinungsfreiheit, aber legen dann den Bürgern die Pflicht auf, selbst für sich zu sorgen und bekämpfen dann die Kritik an den defizitären Versorgungsleistungen des Staates.

Sonntag, 6. April 2025

„Nichts ist für die Ewigkeit“ - geht die Kirche auf Distanz zu den C-Parteien?

 

Nichts ist für die Ewigkeit“ - geht die Kirche auf Distanz zu den C-Parteien?


In der einstig linksradicalen jetzt aber zu einem Kanonenboot der Politischen Korrektheit mutierten TAZ konnte man am 5.2.2021 von der neu gekürten Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Daniela Ordowski lesen: Junge Frau über ihre Bindung zur Kirche„Ich bin Feministin und katholisch“ ;Was hält junge Frauen noch in der katholischen Kirche? Wut und Hoffnung, sagt die Politologin Daniela Ordowski. Sie macht sich für Reformen stark.“

Die Katholische Kirche in eine feministische antipatriachalistische Kampf-organisation zu verwandeln, darin sah diese Feministin ihre Aufgabe. Jetzt meldet sie sich wieder in der TAZ zu Wort, und die quasi offizielle Internetauftrittsseite der Bischöfe Deutschlands ist begeistert: „ Andere Par-teien hätten sich verstärkt um die kirchliche Klientel bemüht. Ex-Synodale: Kirche sollte Verbindung zur CDU kritisch prüfen.“

Kann die CDU noch als ein Partner für die Katholische Kirche angesehen werden?, frägt sie in dem TAZ-Artikel vom 3.4.2025: „Die Kirche und die Union Beziehung in der Krise“. „Die Positionen von CDU und CSU gehen immer weniger mit den ethischen Grundsätzen der Kirchen einher. Ist es Zeit für neue Partner?“ ,lautet dann die rhetorisch gemeinte Aufkündigung der Partnerschaft mit den C-Parteien. Die neuen Bündnispartner sollen dann, wen wundert es die „Grünen“ und die SPD sein, die „Linke“ vergaß diese Politologin in diesem Artikel, obschon Kath de in dem Artikel: Die Parteiprogramme zur Bundestagswahl – Teil 2 Gerechtigkeit und Gaza: Wo die Linke und der Papst sich einig sind“ am 23.Jänner 2025 euphorisch die Gemeinsamkeiten mit der zur „Die Linken“ umbenannten SED feierte. Die antifaschistische Ausrichtung, jetzt als der Kampf gegen Rechts benannt, verbindet eben: vom antifaschistischen Schutzwall der DDR zur aktuellen „Brandmauer“.

Mit ihrem „Los von den C-Parteien“ steht diese ex Bundesvorsitzende der katholischen Landjugend und Synodalin des Synodalen Irrweges nicht allein.Seit dem die Kirche das Ziel der Auflösung der Völker durch das Konzept der Multiethnisierung und Multikulivierung zu ihrem Zentralanliegen gemacht hat,knirscht es in der Beziehung zu den C-Parteien. Dabei war Heiner Geißler in seiner Eigenschaft als der Generalsekretär der CDU der Ideengeber des Konzeptes des Konzeptes der multikulturellen Gesellschaft.Ob dies Konzept nun primär ein christdemokratisches oder ein jesuitisches ist, Herr Geißler war ein Jesuit, läßt sich schwer ausmachen. Es dauerte aber, bis dies Konzept von der CDU verinnerlicht wurde. Erst unter der CDU-Vorsitzenden Merkel reüssierte dies Konzept dann zum Kernprogramm der CDU. Die traditionelle Linke mußte erst ihren endgültigen Abschied von der marxistischen Idee der klassenlosen Gesellschaft nehmen, um sich dann auf dies neue Konzept zur Überwindung der bürgerlichen Gesellschaft zu kaprizieren.

Aber die CDU gerät nun in das Fadenkreuz der Kritik aller Politisch Korrekten, als sie, um der AfD Stimmen abzuluxen, sich kritisch gegenüber der Masseneinwanderung von sog.“Flüchtlingen“ gab, ja in einer Bundestagsabstimmung gar mit der AfD für ein minimalistisches Programm zur Eindämmung illegaler Einwanderungen stimmte. Laut der „TAZ“ demonstrierten daraufhin 1 Million Bürger gegen diese Cooperation der C-Parteien mit der satanistischen AfD1.

Aber es ist nicht nur die „Flüchtlingspolitik“, die die C-Parteien als nicht mehr akzeptabel für die Kirche erscheinen läßt. Seit dem die Kirche in der LGBTQ- Bewegung ihr Lieblingsklientel entdeckt hat, ist sie soweit nach links gerückt unter der Führung des Papstes, daß eigentlich nur noch die „Grünen“ und die „Linke“ für sie bejahbare Parteien sind und vielleicht noch gerade die SPD.Hierin offenbart sich eine fast unüberbrückbar erscheinende Differenz zwischen dem Kirchenvolk, das weiterhin mehrheitlich ihr Kreuz bei den C-Parteien macht und der Führung der Kirche, die meist aus Akademikern bestehend ihr Herz weit links schlagend positioniert.

Die Gründung der C-Parteien begrüßte die Katholische Kirche ursprünglich als die Vereinigung wider die totalitaristischen Ideologien, die linken wie die rechten. Dieser antiotalitaristische Konsens, der faktisch die Heiligsprechung des Liberalismus war, legt nun die Kirche ad acta, da sie den Feind nur noch rechts sieht und da gerät selbst die CDU ins Fadenkreuz der Kritik, da in ihr noch Restbestände conservativen Denkens wahrnehmbar sind, und nun auch alles Conservative als Rechtsverdächtigtes verurteilt wird. Conservativ, das reimt sich eben auf „traditionalistisch“ und „klerikalistisch“ und muß so auch bekämpft werden. Da steht die Feministin Ordowski in ihrem Kampf gegen die Katholische Kirche und allem, was irgendwie conservativ oder gar rechts ist, nicht allein: Mit 1 Millionen Gutmenschen zusammen unter der Führung des Kanonenbootes TAZ kämpft sie! Die Kirche muß doch so auch nieder zu kartätschen sein. Die C-Parteien sind ja ast schon gleichgeschaltet, auch wenn sich da jetzt eine minimalistische Opposition andeutet, die jetzt aber energisch bekämpft wird.

Für eine Verbesserung des Verhältnisses zur CDU spricht nun aber, daß der Kanzler in spe, Herr Merz jetzt so energisch von allen Linken und Politisch Korrekten Zuwiderem in den Koaliationsverhandlungen abrückt, daß er anfängt, wieder akzeptabel zu werden.














1Als eine Veranschaulicung der Verteuflung der AfD durch Vertreter der Kirche mag dieses Beispiel hier angeführt werden: Ein politisch korrekter Priester entläßt einen Ministranten. Die“Freie Welt“ berichtet über diese Causa am 4..4.2025: „Priester entläßt Ministranten,weil er ein Foto mit AfD Politiker gemacht hat: Nach Aussagen der Familie des Ministranten soll der Pfarrer den Jungen als »Nazi« und den AfD-Politiker Krah als »Obernazi« bezeichnet haben. Zudem soll der Pfarrer behauptet haben, die AfD stachele dazu an »Asylantenheime anzuzünden, Ausländer umzubringen und alle farbigen Menschen rauszuwerfen«