Wen soll und darf ein Christ wählen und wen darf er nicht wählen - Notizen aus Absurdistan
Nirgends in Deutschland ist die Ökumene so weit fortgeschritten wie in der Frage, bei welchen Parteien bei Landtags- und Bundestagswahlen man als Christ sein Kreuz machen darf und bei welcher auf keinem Falle, es sei denn, um es vorkonziliar zu formulieren, nur um den Preis des Verlustes seines Seelenheiles willen.
Die sich selbst als die demokratischen Parteien wechselseitig anerkennenden Parteien tragen die politische Verantwortung für circa 100.000 getöteter Kinder pro Jahr, für 1 Million in 10 Jahren. Diese Parteien dürfen und sollen wir Christen nach dem übereinstimmenden Votum der Bischöfe Deutschlands, des Laien-ZKs und aller maßgeblichen Theologen und der EKD wählen.Denn dies Töten von Kindern im Mutterleibe verstoße nicht gegen die Menschenwürde und die Humanität oder das sog. „christliche Menschenbild“.
Unvereinbar sei es dagegen, nicht jeden „Flüchtling“ und Asylantragssteller in unserem Lande aufzunehmen und ihn zu versorgen. Ein schwerer Verstoß gegen die Humanität sei es, schwerstkriminelle Nichtdeutsche „abschieben“ zu wollen, um die Einheimischen vor ihnen zu schützen. Denn in so einer Abschiebeforderung manifestiere sich der Wille zu einem autoritären Staat und eine ausländerfeindliche Gesinnung.
Wer gar die Rettung des „christlichen Abendlandes“, (was von dem heute noch übriggeblieben ist) vor dem hineinströmenden Islam fordere, diskriminiere in einer abscheulichsten Weise die wunderbare Religion des Islam, die zu fördern eine wahre Christenpflicht sei. Wenn erst der Kölner Dom in eine Moschee verwandelt worden sein wird, dann wäre der Islam endlich in Deutschland heimisch geworden!
Ja, wer sich für die „traditionelle Familie“ bestehend aus einer Mutter, einem Vater und Kindern einsetze, nicht für die Homoehe votiere und nicht jedem nicht das Recht zubillige, sein Geschlecht, seine sexuelle Orientierung frei zu wählen, der ist auch unwählbar, obgleich das immer noch so der Katechismus der Kirche lehrt.
Das eigene Volk vor der Ausländerkriminalität zu schützen, ist eben purster Rasssismus. Wer von Vergewaltigungen durch Asylanten schreibe, propagiere nur eine widerchristliche Ausländer-feindlichkeit.“Flüchtlinge“ und Asylanten sind eben immer nur gute Menschen, die nur von uns bösen Deutschen rassistisch motiviert maltraitiert werden.
Hier funktioniert die Ökumene1 auf das wunderbarste: Die antifaschistische Einheitsfront steht.
Die Ostdeutschen beweisen nun mal wieder, daß sie noch nicht reif für die Demokratie sind, sodaß hier die Kirchen noch eine Antirechtserziehungsaufgabe mitübernehmen müssen. Nicht eine Evangelisation sondern der Kampf gegen die AfD und alles Rechte ist eben die wichtigste Aufgabe aller Kirchen und Christen.
1Die Ökumene war seit 1945 auch primär politisch motiviert: Alle Kirchen sollten ihre innerchristlichen Differenzen zurückstellen im gemeinsamen Kampf gegen den Osten im Namen des Liberalismus. So ist jetzt ja auch der Dialog mit der Russisch- Orthodoxen Kirche eingestellt worden, da der Westen Rußland neu wieder zu dem Feind erklärt hat in der Abkehr zur einstigen Entspannungspolitik..
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