Freitag, 21. August 2026

„Wollen die wirklich diese DDR zurück?“ Der Kampf wider eine gefährliche Nostalgie, der Kampf eines Christen und Sozialdemokraten gegen Rechts und die Kirche

 

Wollen die wirklich diese DDR zurück?“ Der Kampf wider eine gefährliche Nostalgie, der Kampf eines Christen und Sozialdemokraten gegen Rechts



Der bekennende Christ und Sozialdemokrat Thierse sieht im Kampf gegen Rechts und insbesondere die AfD seine Lebensaufgabe als Christ und als Sozialdemokraten. „Thierse ruft Christen dazu auf, die AfD zu bekämpfen“, titelte Kath de am 26.4.2024. Hätte ein AfD- Parteimitglied zur Bekämpfung der SPD aufgerufen, wäre das als ein Indiz für eine Verfassungsfeindlichkeit der AfD bewertet worden, denn es gehört nicht zu dem regulären Umgang von Parteien in einer Demokratie, nicht zur Bekämpfung einer anderen Partei aufzurufen sondern mit ihr zu konkurrieren.

Warum müsse nun die AfD von uns Christen bekämpft werden? Weil sie antiiuniversalistisch und antihumanitär sei, heißt es dann in dem Kath de Artikel. Damit meint dieser Sozialdemokrat, daß für den christlichen Glauben nur die Politik der „offenen Grenzen“ der Bundeskanzlerin Merkel zustimmbar sei, daß wir verpflichtet seien, jeden „Flüchtling“ aufzunehmen, ihn gut zu versorgen und wenn er möchte zu integrieren zu Lasten des eigenen Volkes. Eine Mutter, die zuvörderst für ihre eigenen Kinder sorgte und für die fremden Kinder nur, wenn das nicht zu Lasten der eigenen sich auswirkte, verhielte sich so antichristlich.Sie agierte so ja antiuniversalistisch, das ist, die Fremden mehr zu lieben als die Nächsten und anithumanistisch.

Wie soll nun die AfD bekämpft werden? Da hat die SPD, ganz im Einklang mit der zur „Die Linke“ umfirmierten SED eine klare Position: Die AfD muß verboten werden. Da zu viele isb in Ostdeutschland ihr Wahlrecht mißbräuchten, müsse dieser Mißbrauch verunmöglicht werden durch ein Verbot dieser Partei. Dies Demokratieverständnis erinnert fatal an das Eheversprechen: „Wenn Du mich heiraten wirst, werde ich Dir jeden Deiner Wünsche erfüllen...vorausgesetzt, Du mißbrauchst das Versprechen nicht, indem Du Dir etwas wünscht, was mir nicht gefällt!“ Den demokratischen Blockparteien obliegt es, zu bestimmen, wen das Volk wählen darf, mißbraucht es seine Wahlfreiheit durch ein Kreuzmachen bei einer diesen nichtgenehmen Partei, ist das durch ein Parteienverbot zu verhindern. So das Demokratieverständnis der SPD, der Linken und der Grünen.

In der antifaschistisch ausgerichteten DDR hätte die AfD oder eine ähnliche Partei nie geben können, denn dort nahm den Kampfauftrag: „Nie wieder Hitler“ ernst.Im Geiste dieses Antifaschismus vereinten sich in Ostdeutschland die Kommunisten und die Sozialdemokraten zur „Sozialistischen Einheitspartei Deutschland“ , um die Gefahr eines Neofaschismus ein für alle mal zu bannen. Bis zum Kollabieren des „Antifaschistischen Schutzwalles“ 1989 gelang die Abwehr allem Rechten gegenüber ja auch.

Aber was nun? So sieht der Christ und Sozialdemokrat Thierse am 13.8.2026 die Lage Kath de :“Thierse warnt vor AfD“. „Thierse beklagt zudem eine schwindende Erinnerungskultur an die Opfer des SED-Regimes. "Ich fürchte, dass vieles vergessen worden ist. Anders lässt sich nicht erklären, wer in Ostdeutschland AfD wählt. Diese Partei sagt ja ganz offen, dass sie das gute Alte wiederhaben wolle. Wollen die wirklich diese DDR zurück?", fragt er.“

Hier kritisiert also ein DDR- Antifa- Nostalgiker die Ostdeutschen, daß sie die DDR wiederhaben wollten, indem sie die AfD wählten! Dabei hätte doch in der antifaschistisch ausgerichteten DDR nie die AfD gegründet werden können.

Ein in Ostdeutschland kursierender Witz kann hier nun weiterhelfen: „Vor dem Fall der Mauer durften wir nicht gegen Massenarbeitslosigkeit, Mietwucher, explodierende Lebensmittelpreise und überbordende Kriminalität demonstrieren - jetzt in der Demokratie dürfen wir all das! Auch wenn das in den Medien nicht geschrieben wird: Die Grundversorgung der Bevölkerung klappte besser in Ostdeutschland als jetzt bei uns im wiedervereinten Deutschland: 3 Millionen Arbeitslose, Millionen Hartz 4 Empfänger, Millionen, die auf die Armenspeisungen angewiesen sind, Deutsche die in Wohncontainern hausen müssen, da sie die Mieten nicht bezahlen können...Aber solche Trivialitäten interessieren dem Christen und Sozialdemokraten Thierse nicht. Seine Sorge gilt allein dem Wohlergehen der „Flüchtlinge“ und „Asylanten“- ach ja und den Schickeriabekümmernissen des neuen Lieblingsklientels der SPD und der Kirche, der LGBTQ – Communitie .

Aber dieser christliche SPD- Politiker verblüfft uns auch sonst: „Ex-Bundestagspräsident Thierse: Wollte in DDR christliche Werte leben“ titelt kath de am 13.8. 2026. Nur, was hat denn die SPD mit den christlichen Werten gemeinsam, in die nun dieser Christ eingetreten ist, nachdem er schon in Ostdeutschland sich für diese engagierte? Ist etwa der Wille der SPD zur Entkriminalisierung der Tötung von Kindern im Mutterleibe etwas Christliches, oder die Einführung der Homoehe? Was hat die Genderideologie, die energischst von der SPD propagiert wird, mit den christlichen Werten gemein? Wie verträgt sich die Präferenz einer militärischen Lösung des Ukrainekonfliktes der SPD mit der Lehre vom gerechten Krieg der Kirche, wobei der AfD eine mangelnde antirussische Haltung von der SPD vorgeworfen wird? Noch nie hat Deutschland wohl so stark aufgerüstet wie jetzt und das Gerede von unserer Kriegsbereitschaft gegen Rußland,was ist daran christlich?

Wenn es „Christliches“ in der SPD gibt, dann nur deshalb weil große Teile der Katholischen Kirche und der EKD die Grün-Roten- Parteiprogramme sich selbst zu eigen machend sie als christlich glorifizieren!

Aber es existieren wirklich Nostalgiker des DDR- Antifaschismus: Alles Rechte war da verboten!



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