Mittwoch, 3. Juni 2026

Ein Nachtrag zu den tabuisierten Worten- was man nicht mehr sagen darf

 

Was man nicht mehr sagen darf:  

  Außerdem verwende der Landesverband Begriffe wie „Bevölkerungsaustausch“, „Umvolkung“ oder „Volkstod“. Diese seien gängige Begriffe „in der rechtsextremistischen Szene“ und ließen „auf eine rassistische Weltanschauung schließen“.

"Junge Freiheit" 1.6.2026:  "Verfassungsschutz Niedersachsen darf die AfD hochstufen" 

Die Wortwahl allein reicht aus, um ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz zu werden. Nur daß diese Worte auch in rechtsextremistisch Kreisen verwendet wirdreicht aus. Dabei wird dann noch als selbstverständlich vorausgesetzt, daß ein Wort, weil es von Rechtsextremisten benutzt wird, keinerlei sachliche Berechtigung haben kann. Wenn also ein Rechtsextremist ausruft: "Es brennt!",dann brennt es nicht, da daß ja nur ein Rechter gesagt hat.  

Aber so wird man dem Phänomen der sprachpolitischen Regulierung noch nicht gerecht: In metaphysischen Zeiten meinte man, daß der Aussage: "Sie ist eine Putzfrau!" eine Realität entspräche, dieser Aussage entspräche. Nur eine Veränderung der Realität könnte dann auch eine Veränderung der sprachlichen Aussage erwirken. Denn die Realität ist etwas der Sprache Transzendentes- die Grundlage des metaphysischen Denkens. Nun wird einfach die Vokabel: "Putzfrau" substituiert durch die Vokabel: "Raumkosmetikerin" und schon existierte nun eine neue Realität, die des Raumkosmetikerinseins! Die Realität ist in der Sprache und nicht etwas außer ihr, als etwas Metasprachliches,Metaphysisches. So wird etwa die Abschaffung des Begriffes der Rasse gefordet in der Meinung, daß wenn dieser Begriff aus dem Vokabular gestrichen sei, es auch die damit benannte Realität nicht mehr gäbe, denn diese Realität existiere ja nur in der Sprache! 

So existieren nun nicht nur zwei Geschlechterdas weibliche (w) und das männliche (d) sondern auch noch diverse (d) andere. Jede Stellenausschreibung, auch kirchliche schreiben deswegen: (m,w,d), um niemanden unerlaubt als einen Bewerber auszugrenzen.So existiern durch diese sprachpolitische Regulierung diverse Geschlechter. Andererseits verschwinden bestimmte Realitäten. So gibt es keine Ausländer mehr, weil diese Vokabel ausgestrichen worden ist und somit auch keine Ausländerkriminalität. So gibt es auch keinen "Bevöl-kerungsumtausch" und keinen "Volkstod", weil diese Vokabeln als unerlaubte sanktioniert  werden durch die staatliche Sprachpolizei.  

Die Sprache konstituiert nämlich im postmetaphysischen Denken die Wirklichkeit, die keine Realität außerhalb der Sprache hätte. So gilt auch als "wahr",was demokratisch entschieden worden ist.

Zusatz

Gerüchteweise soll die Vokabel:"Vaterland" auch indiziert werden, da sie a) frauenfeindlich sei und b) nur noch von Rechten verwendet wird. 


  

 

 

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