Donnerstag, 25. Juni 2026

Auf Rom hören und das Gegenteil tuen- die neue Praxis der „Synodalkirche“

 

Auf Rom hören und das Gegenteil tuen- die neue Praxis der „Synodalkirche“


Kath de überbrachte am 23.6.2026 die Hiobsbotschaft: „Vatikan gibt keine Erlaubnis zur Laienpredigt in der Messe“, um am gleichen Tage ergänzend zu melden: „Abgelehnte Erlaubnis für Laienpredigt stößt auf negative Reaktionen“.Damit hat wiederum der Vatican dem Einstieg in die Einführung in das Fraunpriestertum die „Rote Karte“ gezeigt: Erst läßt man die Laien und isb die Frauen in der hl.Messe predigen, um dann zu proklamieren: Wenn Frauen schon in der Messe predigen dürfen, dann müßten sie auch der Eucharistie vorstehen können.

Wenn einem Fußballspieler die „Rote Karte“ von dem Schiedsrichter gezeigt wurde, muß der Spieler das Spielfeld verlassen und er gehorcht auch.Kein Fall einer Insubordination ist in der Geschichte des Fußballspieles bekannt geworden. Ganz anders verhält sich nun die neue „Synodalkirche“ Deutschlands. Das Laien- ZK „erwartet von den Oberhirten dennoch eine Sonderregelung für Laien.“ 1Das heißt im Klartext: Laien dürfen weiterhin in den hl.Messen predigen. Ob das ZK schon gänzlich die Macht in der Kirche erobert hat, ist noch nicht eindeutig beantwortbar aber die Machtübernahme wäre gelungen, akzeptierte der Vatican die neue Kirchenordnung, wie sie der „Synodale Weg“ beschlossen hat.

Am 24.6.2026 ergriff dann ein Pastoraltheologe wider den Vatican das Wort: „Pastoraltheologe: Vatikanabsage hilft nicht gegen Klerikalismus“:Dieser Pastoraltheologe, also ein Marketingexperte „äußerte die Hoffnung, dass das Vatikan-Verbot keine Auswirkungen auf den Gemeinde-Alltag habe. >Denn ich hoffe, dass mit dieser römischen Intervention in vielen Gemeinden genauso umgegangen wird, wie es bereits mit dem Predigtverbot von 1988 geschehen ist: Man hört Rom und geht dennoch in ungekündigter Verbundenheit mit der Weltkirche mit guten Gründen und im Vertrauen auf den schöpferischen Geist im Heilsplan Gottes einen anderen Weg.<"

Das Hören auf Rom wird hier nun auf das Grotesktete in sein Gegenteil verkehrt: Hören heißt nun das Gegenteil vom Gehörten zu tuen! Unter der ungekündigten Verbundenheit mit der Weltkirche wird nun verstanden, daß die deutsche Synodalkirche macht, was sie will und nennt das einen „anderen Weg“.

Größte Beliebtheit unter Häretikern, Apostaten und Schismatikern erfreut sich dabei der Rekurs auf den „Heiligen Geist“, der dem Heiligen Geist, der die Kirche nun 2000 Jahre führt, widerspricht. Dieser „Geist“ sei ein schöpferischer, das meint einer, der wie einem Politiker erklärt: „Was schert mich mein Geschwätz von Gestern!“ 2000 Jahre lang hat also der Heilige Geist nicht erkannt, daß die Laien und isb die Frauen das Recht hätten, in der Messe zu predigen, aber jetzt ist ihm dieser fatale Irrtum aufgefallen und er korrigierte seinen groben Irrtum, indem er nun den Synodalen diese Kurskorrektur offenbarte. Daß das so neu Offenbarte identisch ist mit den Erkenntnissen des vorherrschenden Zeitgeistes, irritiert solche progressiven Charismatiker nicht.


Eine Frage stellt sich mich nun: Wenn nun der feministische Suffragettentraum sich nicht erfüllt,daß die ersten Laienpredigerin wortgewaltig von den Kanzeln herab das Kirchenvolk aufklären, daß die armen Frauen nun 2000 Jahre lang in der Kirche unterjocht worden seien sondern predigten, daß das Glück einer Frau in der Liebe und dem Familienleben bestünde, wer von den Befürwortern der Laienpredigt würde dann noch die Laienpredigt in der Kirche gutheißen? Begründet sich die Forderung, daß die Laienpredigt in der Messe zu erlauben sei, nicht mit der Annahme, daß die Laien im Vergleich zu den Priestern liberaler, progressiver seien und so zeitgeisterfüllt predigen werden? Laien, die gemäß der Lehre der Kirche predigen würden, sind sicher unerwünscht.


Selbstredend ist das Endziel des Kampfes um die Laienpredigt in der Messe die Auflösung der hierarischen Struktur der Kirche, aber man sollte deswegen Näherliegendes nicht gänzlich aus den Augen verlieren, die einfache Marketingstrategie, daß von Frauen angepriesene Produkte, und eine Predigt ist ja auch nichts anderes als ein Verkaufsprodukt,wenn sie denn attraktiv sind, sich gut verkaufen lassen. Ziehen etwa attraktive Frauen mehr Männer in den Gottesdienst, wenn sie dann da predigen? Wären dann etwa Pfarrer, die heiraten dürfen, auch attraktiver für Frauen? Aus pastoraltheologischer Perspektive sind das sehr wohl bedenkenswerte Überlegungen! 

Zusatz

In einer (post)modernen Gesellschaft mit ihrer hochgradigen Arbeitsteilung stellt die Forderung nach einer Laienpredigt einen Anachronismus dar oder was wäre von der Forderung zu halten, daß die Gäste in einem Speiserestaurant selbst mitkochen sollen, damit die Speisen ihnen mehr munden? 



1Kath de am 23.6.2026:Abgelehnte Erlaubnis für Laienpredigt stößt auf negative Reaktionen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen