Samstag, 6. Juni 2026

Ein Bischof auf Abwegen: „Lassen Sie uns die Religion abschaffen, lassen Sie uns Gott abschaffen, lassen Sie uns den Himmel abschaffen.“

 

Ein Bischof auf Abwegen: „Lassen Sie uns die Religion abschaffen, lassen Sie uns Gott abschaffen, lassen Sie uns den Himmel abschaffen.“


Kath net offenbart uns, auf was für Irrwegen ein von Papst Franziskus inthronisierter Bischof wandeln kann, nämlich Bischof Staglianò, der Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie. Selbstbewußt erklärt dieser Bischof: „Schließlich sei er ein Bischof und darüber hinaus Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie. Folglich könne er kein häretischer Bischof sein.“1

Der Skandal: Dieser Bischof erklärt das atheistische Lied John Lennons:“Imagine“ für das ‚schönstes Lied der Welt‘.2 In diesem Lied heißt es nun: „Lassen Sie uns die Religion abschaffen, lassen Sie uns Gott abschaffen, lassen Sie uns den Himmel abschaffen.“ Weiter heißt es dann: „Der Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie, Bischof Antonio Staglianò, hat in einem Video auf Instagram John Lennons Lied >Imagine< zu einem „universellen Friedenslied“ erklärt und festgestellt, er stimme dessen zentraler Botschaft weitgehend zu.“

So eigentümlich verdeutet nun dieser Bischof dieses atheistische Kampflied:

Er wolle keine Religion, keinen Himmel und keinen Gott, für die er töten oder sterben müsse, sagte Bischof Staglianò, Präsident der Päpstlichen Akademie für Theologie. Dies habe bereits Jesus Christus verkündet, behauptet er.“

Aber es kommt noch ärger: „Der Bischof behauptete zudem, Jesus habe vor dem Hohenpriester Kaiaphas klargestellt, dass Gott („mein Abba“) nicht für gewalttätige Handlungen im Alten Testament verantwortlich sei – etwa den Tod der Erstgeborenen Ägyptens oder die Befehle an Saul. Stattdessen sei Gott >immer und nur Liebe<.“

Hier lustwandelt ein Bischof in den Spuren einer der gefährlichsten Häresien, die je die Kirche bedroht hat und immer noch virulent ist, die marcionitische, daß der Gott Jesu nicht vereinbar sei mit dem des Alten Testamentes, der Gott Abrahams, Mose etc. Der Erlösergott sei nicht identisch mit dem „Gott“,der die Welt erschuf.Dieser kryptomarcionitische Bischof nun lehrt, daß Jesus sich von zentralen Aussagen des Alten Testamentes über Gott distanziert hätte! Jesu Gott sei eben ganz anders als vieles, was das Alte Testament über ihn aussage.

Dabei versteift er sich auf die Aussage, daß Gott „immer und nur Liebe“ sei! Hierbei verwendet er den schon von dem Reformator Luther angewandten Falschspielertrick, in die Aussage, Gott sei die Liebe, ein „nur“ hineinzuschummeln wie sein Vorbild Luther in das Gerecht- aus-Glauben ein „nur“ hineinschummelte, als lehrte Paulus, daß wir allein nur aus dem Glauben gerechtfertigt werden würden.

Wie dieser Bischof auf die Idee kommen konnte, daß Jesus in seinem Dialog mit dem Hohepriester Kaiaphas sich von diesen Aussagen der Bibel distanziert habe: dass Gott („mein Abba“) nicht für gewalttätige Handlungen im Alten Testament verantwortlich sei „etwa den Tod der Erstgeborenen Ägyptens oder die Befehle an Saul“, dazu müßte wohl der „Geist der Lüge“ befragt werden. So heißt es ja in dem von Marcion so verhaßten Alten Testament: „So hat also, siehe,der Herr in den Mund aller seiner Propheten,die hier sind,einen Geist der Lüge gegeben (spiritum mendacii)“.1.Könige 22,23. Die Bibelkunde ist offenkundig nicht eine Stärke dieses Bischofes, sonst hätte er doch die Vertilgung der ganzen Menschheit durch die Sintflut erwähnen müssen, in der Gott bis auf acht Menschen alle anderen tötete. Der Apostelfürst Paulus predigte gar über die Wohltaten Gottes seinem Volke gegenüber , Apg 13,13-52, : „Und Gott vernichtete sieben Völker in dem Lande Kanaan und gab ihnen deren Land zum Erbe“.(V 19).

Nur was mir gefällt, ist wahr“, so lautet das Credo dieses Bischofes. Damit schafft er nun wirklich die christliche Religion ab, indem er sie in ein Wunschunterhaltungsprogramm transsubstantioniert.

Das Herz dieses Bischofes schlägt eben für einen Atheismus, nicht den plumpen des John Lennon, sondern für einen,der den wahren Gott durch einen von ihm erphantasierten ersetzt. Dieser Surrogatsgott ist aber ein Götze und nicht der Gott Jesu Christi! So wird wirklich die christliche Religion abgeschafft.

Zusatz:

Bezöge sich Nietzsches Dictum:"Wir haben Gott getötet" auf den von Moralisten erphantasierten Gott, dann hat die Bibel diesen Gott schon getötet. 





1Kath net, 6.6.2026:Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘

2Alle folgenden Zitate a, a. O.

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