Freitag, 18. Juli 2014

Nachtgedanken 1

Ein Bild Wir kennnen es: die jubelnde Israelitin. Hinter sich das rote Meer, hinter sich das Haus der Sklaverei Ägyptens. "Mein Gott, mein Gott, hat mich und mein Volk befreit.!" "Mose führte uns in die Freiheit." Ein ganzes Volk jubelt.Gott, der Gott, der befreit. Aber dieses Bild hat auch eine Rückseite, die Nachseite. Eine ägyptische Mutter, knieend vor dem Grabe ihres Kindes, ihres einzigen. Kaum erblickte es das Licht der Welt, da mußte es schon sterben. Der Würgeengel Gottes tötete es. Und da tritt der Militärbote an sie heran, die Feldpost in der Hand: Ihr Mann, gefallen, ertrunken in den Fluten des Roten Meers. Gott ist der Gott der Liebe-aber ist er es auch für diese ägyptische Mutter? Oder ist Gott doch ganz anders als es uns die Zeitgeisttheologie verkünden und glauben machen will? Wir politisch Korrekten, sozialisiert in einer Kirche, die nur noch den Lieben Gott kennt, wir ertragen dies Doppelbild nicht mehr. Wir schauen allzeits nur auf die Sonnenseite des Lebens. Dieser Blog beschäftigt sich mit dem, was so der Sonnenscheinzensur zum Opfer fällt! Aber gerade so können wir hoffen, den wahren und vergessen Gott zu begegnen!

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