Dienstag, 16. Februar 2016

Mit wem das ZK der Katholiken nicht redet

Der Kirchentag der Katholiken, wie auch die Parallelveranstaltung des evangelischen Kirchentages stehen für Dialog, Toleranz und Pluralität. Aber alles hat eben auch seine Grenzen. Da eines der Schwerpunktthemen des nächsten Katholikentages: "Flüchtlinge" sein soll, wird in den Medien von einem politischen Kirchentag geredet, auf dem dann alle Parteien, von der Linken bis zu den C-Parteien ihre Vertreter auf die Podien des Katholikentages entsenden werden. Alle? Mitnichten! Das ZK stellt klar, daß die AfD ausgeschlossen ist: Mit solchen redet man nicht- solche dürfen auch auf einem Katholikentag nicht sprechen!   
Erstaunlicherweise kritisierte "Zeit online" am 13.2. des Jahres diese Entscheidung: als Christ solle man doch gerade auch mit den "schwarzen Schafen" reden, um sie eben zurückzugewinnen! Und wenn man sie einlüde:
"Davon abgesehen: Was könnte passieren? AfD-Politiker schwenken auf ZdK-Podien Deutschlandfähnchen und werden ausfallend. Dann schmeißt Thomas Sternberg sie halt von der Bühne. Das wäre nicht unbarmherzig.", urteilt Fr. Diaz in ihrem Kommentar auf "Zeit-online".Also, nach diesem Kommentar dürften AfD Politiker wohl auf Foren des Katholikentages auftreten, als schwarze Schafe, aber wenn sie dann eine Deutschlandfahne zeigten, (ein Anspiel auf das prominente Parteimitglied der AfD Höcke,), dann ist der Rubikon der Tolerierbaren überschritten: Dann soll man den Vertreter der Afd vom Podium runterschmeißen. Das wäre dann gar ein Akt der Barmherzigkeit, meint dieser Kommentar ernsthaft! Es ist zu vermuten, daß die Deutchlandfahne als hinreichender Grund zum Runterschmeißen vom Podium nicht zufällig gewählt worden ist. Denn wenn die Nationalfahne für eine Politik im Sinne des Deutschen Volkes steht, so soll die Unvereinbarkeit von der Deutschlandfahne und der Teilnahme am Dialog über die "Flüchtlinge" dieses zum Ausdruck bringen: Wer als Deutscher in der Causa des Ayls an das Deutsche Volk und seine Lebensinteressen denkt, der darf an dem Diskurs über das Thema des Asyls nicht teilnehmen! Teilnehmen darf nur, wem das Wohlergehen der Asylanten wichtiger ist als die Lebensinteressen des eigenen Volkes!  
Selbstredend wird niemand des Podiums verwiesen, wenn er da die Homosexfahne hißt, denn die ist politisch hundertprozenig korrekt! Eine Deutschlandfahne hissen, ist dagegen ein solch arger Verstoß gegen die Benimmregeln eines Katholikentages, daß das mit dem Ausschluß geandet werden muß! Woher diese antideutsche Gesinung kommt, braucht man nicht lange zu fragen, denn die Antwort ist klar: die erfolgreiche amerikanisch an uns vollzogene Reeducation!
Ob es aber der Katholischen Kirche gut tut, sich so eindeutig auf Seiten der mächtigen Politiker gegen das eigene Volk zu stellen, das ist eine offene Frage! Den Kulturkampf Bismarcks wider die Katholische Kirche begründete der eiserne Kanzler ja gerade mit der nationalen Unzuverlässigkeit der Katholischen Kirche, daß ihr Rom näher stünde als das Wohl des eigenen deutschen Volkes.  

Anbei: Hört man nicht heuer im Religionsunterricht als ein Lieblingsthema des Lebens Jesu, daß er in seiner vorbildlichen Menschenliebe niemanden ausschloß, gerade mit denen speiste und redete, die die Mächtigen und Angesehenen seiner Zeit ausschlossen? Das stand wohl nur so in Unterrichtseinheiten, bevor der Kampf gegen Rechts auch hier eine Umschreibung verlangte: Jesus wäre täglich in ein Asylantenheim gegangen, um seine Liebe zu denen zu zeigen, aber nie hätte er ein Wort mit den wahren Sündern gesprochen, den Rechten, denen, die Angst haben um die Zukunft des Volkes angesichts der Asylantenflut! Nie hätte er einem PEGIDA- Anhänger die Hand gereicht, oder gar mit ihm gespeist, sondern nur mit den Politisch Korrekten!  Das ZK der Laienkathoiken weiß eben genau, mit welchen Schmuddelkindern unser lieber Jesus nie gespielt hätte!  

Corollarium 1
"BERLIN. Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat eine stärkere Bekämpfung der AfD gefordert. „Im Prinzip ist es richtig, die AfD anzugreifen und auszugrenzen. Diese Partei und ihre Anhänger sind unbelehrbar, mit denen können sie nicht diskutieren“, sagte Güllner dem Handelsblatt."  (Junge Freiheit vom 17.2. 2016) Es ist doch schön, wenn der Katholische Kirchentag so ganz im Einklang mit den Mächtigen dieses Landes sich befindet: Mit Oppositionellen redet man nicht, man hat sie auszugrenzen und anzugreifen! 

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