Samstag, 6. August 2016

Der Islamische Staat kritisiert den Papst

Laut IS sei dies "ein göttlich gerechtfertigt Krieg zwischen der muslimischen Nation und den Völkern des Unglaubens". Dieser werde durch das Schwert entschieden. [...] "Unser Hass wird nicht enden, bevor ihr den Islam angenommen habt. Und selbst wenn ihr den Jizyah, die Steuer für Ungläubige zahlt, um unter der Herrschaft des Islam leben zu dürfen, würden wir euch hassen." (zitiert nach Kath net vom 5.8. 2016:Unser Krieg ist ein religiöser Krieg im Namen Allahs)
Papst Franziskus hatte ja versucht, jeden Zusammenhang zwischen dem Terrorismus des IS und der Religion des Islam zu leugnen, die Schuld allein dem Fundamentalismus zuzuschreiben, das ein Phänomen in allen Religionen sei und soziologisch gesehen eher ein Produkt sozialer Deklassierung denn ein religiöses Phänomen sei. Aus diesen linksliberalen Illusionen will nun dankenswerter weise der Islamische Staat den Papst und die sonstigen Gutmenschen befreien durch unmißverständliche Aufklärung. Es ist aber davon auszugehen, daß der Papst wie auch alle anderen Gutmenschen aufklärungsresistent sind: Sie wollen die Wahrheit einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Der Papst muß sich so vom IS sagen lassen, daß er naiv ist, wenn er meint, daß der Islam den Frieden will und daß der Terror des IS wirtschaftlich motiviert sei. Aber auch das wird diesen naiven Gutmenschen nicht zum Umdenken bewegen können: Der Islam erklärt der Christlichen Religion den Krieg mit diesem klaren Bekenntnis des Islamischen Staates, aber der Papst und die meisten Bishöfe ignorieren diese Kriegserklärung einfach, weil sie nicht in ihr Weltbild paßt. Sie gleichen Lämmern, die erklären, daß es in der von einem guten Gott geschaffenen Welt keine Raubtiere und schon gar keine Lämmer verspeisenden Wölfe geben kann.   

   

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