Freitag, 14. Oktober 2016

Ein katholischer Frühling

"Am 12. April 2015 sagte Hillary Clinton, damals bereits Anwärterin für die Demokratische Partei in den Präsidentschaftswahlkampf zu ziehen, auf einer Feministen-Tagung im Lincoln Center von Manhatten:„Tiefverwurzelte kulturelle Codes, religiöse Überzeugungen und strukturelle Phobien haben sich zu ändern. Die Regierungen müssen ihre Möglichkeiten zum Zwang nützen, um die überlieferten religiösen Dogmen neu zu definieren.“ (Kath info am 13.10.2016) Aber man setzt eben nicht nur auf staatliche Zwangsmaßnahmen gegen die Katholische Kirche. Entsprechend dem "arabischen Frühling" soll ein "katholischer Frühling" initiiert werden. Kath info berichtet darüber  am 13.10. "Katholische" Organisationen werden gegründet mit dem Ziel, von innen die Dogmen der  Kirche aufzulösen, um sie zeitgemäß umzuformen. Unter den top tens stehen: Ja zur Abreibung, Ja zum Homosex und Ja zur Genderideologie. Die Multikultiideologie wird ja schon kräftigst von der Kirche unterstützt! 
Erhellend ist das implizite Eingeständnis, daß so auch der "Arabische Frühling" von den USA initiiert worden ist mit dem Ziel, Regierungen durch prowestliche zu ersetzen. So soll nun auch in den USA die Kirche destabilisiert werden, damit sie ihre "überlieferten Dogmen" abschaffe. 
Das dürfte im deutschsprachigen Raum kaum noch von Nöten sein, denn hier ist die universitäre Theologie und die katholischen Verbandsorganisationen, man denke nur an den BDKJ oder das Laien-ZK längst auf Hillary Clinton Kurs. Nur, auch wenn dies nach einer Verschwörungstheorie klingen mag: Wer sagt uns, daß nicht der im deutschsprachigen Raum der Kirche stattgefundene Abfall von der Lehre der Kirche ebenso von Feindgruppen initiiert worden ist? Für die USA haben wir es nun Schwarz auf Weiß, daß von Außen der Zerfallsprozeß der Kirche angeschoben wurde mit dem Ziel, daß die Kirche ihre überlieferten Dogmen entsorgt. Und wie weit ist dieser Entsorgungsprozeß schon fortgeschritten!  

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