Dienstag, 11. Oktober 2016

Es lebe die Bücherzensur

"Die Buchkette Thalia hat den Verkauf von Titeln aus dem Kopp-Verlag verteidigt. Man wolle dem Leser die Möglichkeit geben, sich durch verschiedene Perspektiven zu aktuellen Diskussionen selbst eine Meinung bilden zu können. Dagegen hatte ein Anti-Rechts-Bündnis protestiert. Auch die Linkspartei kritisierte den Verkauf der Bücher. (Junge Freiheit zum Thalia-Skandal am 10.10. 2016) Es ist für jeden Gutmenschen eine Selbstverständlichkeit, daß Bürger dieses Landes nicht einfach lesen dürfen, was sie lesen möchten. Skandalös ist es geradezu, wenn in Buchgeschäften Bücher eines Verlages ausgelegt werden, die nicht politisch korrekt sind. Bei den Koppverlag bedarf es nicht einmal einer Einzelfallüberprüfung: Alles, was dieser Verlag publiziert, ist politisch verdächtig. Das Anti-Rechts- Bündnis und die SED-Nachfolgepartei fordern so: Nur politisch korrekte Bücher dürfen in Buchgeschäften ausgelegt werden. 
Ach waren das noch gute Zeiten, als in der DDR, dem antifaschistischen Deutschland es keine rechten Bücher gab, nur der SED genehme verkauft werden durften. Natürlich hat das aus Sicht dieser Antifaschisten nichts mit einer Einschränkung der Freiheit der Bürger zu tuen, denn die Freiheit besteht nun mal nicht im Mißbrauch der Freiheit, politisch den Regierenden Nichtgenehmes lesen zu wollen, sondern in der Einsicht, daß die Partei, die Linken immer im Recht sind und so uns Bürger nur schützen wollen vor gefährlichen Büchern, die beim Leser Irritationen hervorrufen könnten. Der ideale Untertan liest eben nur in politisch korrekte Medien und läßt sich gern Bücher verbieten, die nicht der Auffassung der ihn Regierenden entspricht. 
Bedauerlicherweise sind noch nicht alle Bürger  zu dieser Einsicht vorgestoßen, sodaß sie sich anmaßen, eine eigene Meinung sich bilden zu wollen. Das zeugt natürlich von einem gravierenden Demokratiedefizit, wie jetzt uns die Massenmedien angesichts lautstark vorgetragener Kritik an der Merkelregierungspolitik am Festtag der Deutschen Einheit verdeutlichten: Demokrat sein heißt nämlich, die Politik der demokratisch gewählten Regierung uneingeschränkt zu bejahen, weil sie demokratisch gewählt ist. Und so soll der Deutsche Michel auch nur der Regierungspolitik konforme Bücher lesen- antifaschistische antirechts Bücher!   

Merke: Das größte Übel ist jetzt eben das Zuviel an Meinungsfreiheit in Deutschland. So erschallt der Ruf aller Antirechtskräfe: Wir brauchen mehr Zensur!     

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