Freitag, 8. Mai 2026

Eine vergessene oder verdrängte Revolution im Himmel

 

Eine vergessene oder verdrängte Revolution im Himmel


Man möge sich bitte dies Szenario vorstellen: Ein Prinz verliebt sich in eine Stallmagd, heiratet sie und so avanciert sie zur Königin und nun grüßte sie ein Bauer mit: „Ja, Maria, unsere Stallmagd!“

Empörte sich nicht der König über diese Titulierung, daß sie- seine Frau als eine Magd gegrüßt wird? Maria, die Gottesmutter ist nicht nur leiblich in den Himmel aufgenommen worden sondern da zur Königin des Himmels gekürt worden. Sie ist jetzt nicht nur eine Königin sondern die einzige des Himmels.Die Bestimmung einer jeden Königin ist es, zu regieren, zu herrschen.Auch Maria regiert nun, herrscht – aber wem ist sie dann als ihre Königin vorangestellt? Sie ist inthronisiert worden zur Königin der Engel!

Eine wahrhafte Revolution hat sich somit hier ereignet: Ein Mensch, gar eine Frau avanciert durch Gott selbst zur Königin des Himmels. In einer sehr schönen Predigt hörte ich, daß die größte Freude der Engel es sei, ihrer Königin ihre Wünsche von den Lippen abzulesen, um sie dann zu erfüllen.

Hätten wir Menschen nur einen Vater im Himmel, wir glichen Halbwaisen und deswegen stellte Gott die Mutter Gottes sich als die Himmelskönigin zur Seite,damit wir nicht mutterlos zu leben haben.

Unsere Gebetspraxis zeigt das: Es existiert wohl keine katholische Kirche, in der kein Marienaltar installiert ist, sodaß wir da zu unserer Mutter beten, Opferkerzen anzünden vertrauend auf ihre mütterliche Hilfe. Wie Kinder sich mit ihren Wünschen und Anliegen lieber an ihre Mutter als an ihren Vater wenden, so wenden wir Kinder Gottes uns auch lieber an sie.

Gott selbst hat uns diese Ordnung gegeben, damit uns so die Kommunikation mit ihm leichter fällt, indem unsere Mutter unser Beten in Gott wohlgefälliges umwandelt.

Das ist wirklich eine Revolution des Himmels dar: Maria ist unsere Himmelskönigin!

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