Samstag, 30. Juli 2016

Die päpstliche Kreuzwegsandacht

"Der Kreuzweg stand auch im Zeichen der Flüchtlingskrise. Die Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, komme für die Betroffenen oft einem Todesurteil gleich, hieß es in einer Meditation über das Todesurteil für Jesus. "Sie klopfen an die Pforten unserer Länder, Kirchen und Häuser. Wir haben Angst vor ihrer Religion und vor ihrem Elend, es sind Fremde", so der von einem Jugendlichen vorgetragene Text weiter. " (So berichtet Katholisch de am 30.7. über diese Andacht des Papstes auf dem Weltjugendtag in Polen.) Es ist wohl keine Überinterpretation dieses Aussage, wenn darin ein Affront gegen die polnische Regierungspolitik im Umgang mit der Asylantenflut gesehen wird, da ja die polnische Regierung ob dieser Politik bei allen Gutmenschen in Mißkredit geraten ist. 
Theologisch ist die obige Aussage völlig abwegig. Nähmen wir das das Gesagte nämlich ernst, müßten wir urteilen: Wie Jesus Christus zum Heile der Welt zu Tode verurteilt und dann auch gekreuzigt worden ist, so würden jetzt zum Heile der Welt auch die "Flüchtlinge" nicht aufgenommen und das gliche einem Todesurteil zum Heile der Welt.
Wenn Pilatus nun aber rechtmäßig Jesus Christus nicht zum Tode verurteilt hätte, er somit nicht für unsere Sünden am Kreuze gestorben, dann wären wir alle noch unerlöste Sünder vor Gott! Aber das meinte diese Kreuzwegsauslegung gewiß nicht! Was dann? Daß man Jesus nicht zu Tode verurteilen hätte dürfen und daß man alle "Flüchtlinge" aufnehmen müsse, um sie nicht zu Tode zu verurteilen. Auch das ist absurd: Die "Flüchtlinge" werden nicht zu Tode verurteilt sondern sie riskieren ihr Leben, um in das Land, wo für sie Milch und Honig im Überfluß fließen, zu kommen. Die allrwenigsten von ihnen sind politisch, religiös oder ethnisch Verfolgte, sodaß sie einenAnspruch auf Gewährung von Asyl hätten, sondern reine Wirtschaftsflüchtlinge- auch wenn die politische Korrektheit diesen Begriff verbietet und von uns verlangt, nur von "Flüchtlingen" zu sprechen zwecks Verdunkelung des wahren Sachverhaltes. 
Ganz erstaunlich ist nun, daß dieser Auslegungstext nur islamische "Flüchtlinge" kennt, denn das ist ja nun die Religion, die nicht nur in Europa Schrecken und Angst verbreitet! Besteht denn nun angesichts des islamistischen Terrors kein Grund zur Angst? Offensichtlich nach dieser Kreuzwegsandacht nicht. Merke: Wie der Alkohol nicht mit dem Alkoholismus zu tuen hat, so hat der Islam nichts mit dem Islamismus zu tuen. Nur, wenn nun Islamisten und Anhänger des Islamischen Staates nach Europa einreisen wollen als "Flüchtlinge" getarnt? Wahrscheinlich gibt es für die Gutmenschen dieses Kreuzweges nicht mal islamistische Gotteskrieger, sondern nur psychisch angeschlagene, traumatisierte Einzelfälle, die unserer liebevollen Aufnahme bedürfen- Wie wäre es mal mit einem Workshop: Wir haben uns alle ganz lieb! für Islamische  Staatskämpfer mit Kuschelrunde! Nein das Gutmenschentum triumphiert hier mal wieder über alle Vernunft und wider alle Realitätswahrnehmung! Der Gott des Islamischen Staates ist diesen Gutmenschen sicher sehr dankbar: Meine Freunde!     

Zusatz zu der Religion, vor der man sich nicht fürchten soll: 

Nigeria: 200 muslimische Jugendliche greifen Wachpersonal an und verwüsten Kirche

Eine Gruppe von rund 200 muslimischen Jugendlichen hat nach dem islamischen Freitagsgebet am 15. Juli 2016 eine katholische Kirche verwüstet und Altar und Kirchenfenster zerstört. 
(zitiert nach Christlichem Forum vom 30.7.2016) 

Keine Kommentare:

Kommentar posten