„Aus deutschem Elend“ :bittere Wahrheiten
„Zu den größten Demütigungen der Deutschen gehört es,die Tatsache der Niederlage von 1945 als historische Errungenschaft und als unverbrüchliche Freundschaft mit den Siegern preisen zu müssen.“ Bernhard Willms, Identität und Widerstand. Rede aus dem deutschen Elend, 2013, S.23. In einem Konzert die Musikband „Varg“ wird lapidar mal festgestellt: „Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man“, aber wie arg ist es um uns Deutsche gestellt, wenn wir nicht mal unser eigenes Geschick anerkennen, verloren zu haben, sondern uns davon überzeugen ließen und lassen, daß wir doch von den Siegern befreit worden seien, daß sie doch immer nur unseres Bestes gewollt hätten. Oder sollte diese „Servilität“ S.23) eine besonders raffinierte Strategie sein, unsere Lage als Verlierer zu verbessern?
Willms schreibt von der „Kultivierung des Schuldgefühles“, der „Selbstverachtung“,der Verwerfung „eines deutschen Sonderweges“, daß uns die Niederlage 1945 zu einer Art „Weltgericht“ über uns wurde, sie uns so gelehrt wurde von den Siegern. (S.23)
Nicht wie es denn wirklich gewesen war bestimmt unsere gegenwärtige Selbstwahrnehmung, sondern die uns diktierte Interpretation unseres Geschickes.Sorgfältig zu erforschen, wie es denn wirklich gewesen war, das wäre die Aufgabe der Geschichtswissenschaft und übersteigt meine Kompetenz bei weitem: Nur die deutsche Geschichtswissenschaft ist eine politisch reglementierte: Sie schreibt unsere Geschichte gemäß der offiziellen Sicht der Sieger.
Wer hält uns unser eigenes Geschick auf? Wer darf ein prophetisches Wort über unser Schicksal sprechen?
Es sei an Emanuel Hirsch: "Deutschlands Schicksal" erinnert. Gott regiert auch unser Volk und sein Geschick.
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