Freitag, 3. April 2026

Über das gravierendste Fehlverständnis des Heilswerkes Jesu Christi, sein Kreuz

 

Über das gravierendste Fehlverständnis des Heilswerkes Jesu Christi, sein Kreuz



Dieser Irrtum läßt sich leicht an zwei Kontrollfragen erkennen: „Gesetz den Fall , daß von mir gerade Gehörte oder Gelesene über das Kreuz Christi sei wahr, wäre das Verhältnis Gottes zu uns Menschen ein anderes, wenn er nicht gekreuzigt worden wäre, oder wäre unser Verhältnis zu Gott ein anderes, wenn er nicht gekreuzigt worden wäre?

Wenn das Verhältnis Gottes zu uns Menschen, sagen wir mal, daß er uns liebe,unabhängig davon ob Jesus gekreuzigt worden wäre oder nicht und wenn dies Geliebtsein die notwendige und hinreichende Bedingung für unser Heil wäre, dann hätte Jesu Heilswerk keine Heilsbedeutung im objektiven Sinne. Leicht schließt sich dieser Vorstellung eine Priesterbetrugserzählung an, daß die Priester zu ihren Gunsten einen zornigen, durch Rituale versöhnbaren Gott sich erdichteten,wobei nur sie in der Lage wären, diese zu vollziehen, um so das Volk beherrschen zu können. Jesus habe uns nun einfach aufgeklärt und uns von dieser falschen Gottesvorstellung befreit. Da eine solche Aussage aus dem Munde Jesu kein Evangelium bezeugt, heißt es dann, daß Jesus mehr in seiner vorbehaltlosen Zuwendung zu allen Menschen diese Liebe Gottes verkündet habe als durch seine Lehren.

Wird dann aber von uns Menschen Gottes objektive Liebe erst subjektiv im Kreuz von uns erkennbar oder erst in Gänze erkennbar? Wenn sein Kreuzestod für uns eine Heilsbedeutung hätte, dann könnte in diesem Heilswerk Jesu Liebe zu uns erkannt werden: Um uns zu retten, nahm er diesen Tod auf sich. Wenn aber das Kreuz Christi keine Heilsbedeutung hat, dann kann in ihm auch nicht die Liebe Gottes zu uns erkannt werden.

So wird das Heilswerk Christi völlig entleert und bedeutungslos. .

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