Mittwoch, 23. September 2026

Ein obskurantistischer Gedanke: wider den terrazentralistischen Provinzialismus

 

Ein obskurantistischer Gedanke: wider den terrazentralistischen Provinzialismus


(( Ist der Text lesbar- ich erprobte eine neue Schrift))


Wenn ich jetzt einen Lottoschein ausfüllt, hoffend auf „6 Richtige“, dann ist die Wahrschinlichkeit eines Erfolges so gering, daß der Versuch schon absurd ist.

Wenn dagegen 6 Millionen eíuen Lottoschein ausfüllen, ist es kaum vorstellbar, daß nicht mindestens einer „6 Richtige“ haben wird.

Daß auf einem Planeten intelligentes Leben entsteht, ist, wohl so unwahrscheinlich wie „6 Richtige“ bei einem einzigen ausgefüllten Lottoschein. Da es aber im Universum, das ist die Gesamtheit der Schöpfung Gottes, mehr Planeten gibt als Sandkörner in allen Wüsten der Erde zusammen, ist es naturwissenschaftlich eine fast unmögliche Vorstellung, daß nur auf dem Planeten Erde intelligentes Leben entstanden sei.

Wenn Gott das ganze Universum erschuf mit mehr Planeten als Sandkörnern auf der Erde, dann wäre das eine für einen Gott unvorstellbare Ressourcenverschwendung! Warum hätte Gott so viele Planeten erschaffen sollen, wenn er dann nur auf einem intelligentes Leben erschaffen hat, das zu einer religiösen Beziehung zu ihm also befähigt wäre?

Aus einer naturwissenschaftlichen wie aus der theologischen Perspektive ist die Meinung, daß nur auf dem Planeten Erde Leben entstanden sei, mehr als unglaubwürdig.

Was hat das aber für die Christologie für Folgen? Inkarnierte sich der göttliche Logos in so viele Intelligenzwesen, wie es sie im ganzen Universum gibt, einmal in einen Menschen und einmal in ein Intelligenzwesen des Planeten 2, des Planeten 3 usw?Ist der Sündenfall das kontingente Schicksal des Menschen, aber nicht das der vielen anderen von Gott erschaffenen Intelligenzwesen?

Ja, hier stehen wir vor den Toren wahrhaftig spekulativer Theologie. Könnten auch Antworten eruiert werden? Eines ist aber sicher: Es ist mehr als naiv, wenn wir meinen, nur uns Menschen gäbe es in dem ganzen Universum Gottes. Und vielleicht sind diese „Außerirdischen“ uns schon näher gekommen, als es uns lieb ist- ich denke an das Phänomen der Ufo-Sichtungen!

Als erfahrener Zukunftsromanleser kann ich mir den Gedanken nicht ganz verkneifen, ob nicht eventuell unser Sonnensystem mit der Erde sozusagen ein "Provinznest" jenseits der großen kosmiuschen Ereignisse ist, daß halt nur ab und zu mal Forscher bei uns vorbeischauen: Wie steht es denn nun um den Menschen,wie weit haben sie sich denn inzwischen weiterentwickelt? 

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