Mittwoch, 22. Februar 2017

Hat die EKD noch etwas mit Luther im Sinn? Oder Käßmanns Phantastereien

Es gibt wohl kaum etwas Absurderes als die Ex-Laienbischöfin Margot Käßmann zur "Reformationsbotschafterin" im Luther-Jubeljahr ernannt zu haben. Kath de meldet am 22.2. des Jahres:"Militärpfarrer und FDP-Politiker Pascal Kober hat Margot Käßmann für ihre Position zur Bundeswehr scharf kritisiert.""Käßmanns Ratschlag, Terrorismus mit Beten zu bekämpfen und die Bundeswehr nach dem Vorbild Costa Ricas abzuschaffen, sei "Weltflucht und Eigen-PR".
Ob Frau Käßmann mit dieser Forderung wirklich eine Weltflucht begeht, sei dahingesellt, denn für sie ist nun mal die Welt der Medien ihre (einzige) Welt, die sie kennt und der sie sich zu profilieren weiß. 
Da sie mit der reformatorischen Theologie und Luther in den Medien nicht mehr meint, punkten zu können, versucht sie es so. Wer nur über die allergeringsten Kenntnisse über Luthers Theologie verfügt, weiß, daß Luther angesichts dieser Äußerung  Käßmanns vor Wut getobt haben muß! Da hat er immer wieder wider die Schwarm-und Rottengeister, dem linken Flügel der Reformation gepredigt, daß der Staat zu recht das Schwert trägt und mit ihm die Welt regiert, da hat er sein Herzblut dafür eingesetzt, den Unterschied zwischen Evangelium und Gesetz zu lehren, daß der Staat nicht mit dem Evangelium in der Hand die Welt regieren darf, denn dann würden die Bösen über das Gute triumphieren, sondern mit dem Schwert, da hat er eine sehr komplexe Lehre von den zwei Reichen, dem der Kirche und dem des Staates entfaltet, damit nun diese Ex-Laienbischöfin in bester Schwärmermanier Gesetz und Evangelium, Kirche und Staat durcheinanderwirbelt um alles, was Luther und alle Reformatoren dazu sagten, ad acta zu legen, um ein plump-naiven Pazifismus zu predigen.
Daß Politiker aber so verblödet sind, auf diese Phantastereien einer Ex-Laienbishöfin zu hören, ist aber nicht zu befürchten. Daß weiß auch Frau Käßmann. Sie wollte mal wieder nur im Scheinwerferlicht der Medien stehen: Seht, mich gibt es noch!
Daß aber die EKD diese Frau mit ihrer dezidiert antilutherischen Theologie zu der Repräsentantin des Luther-Jubel-Jahres erwählte, das zeigt, daß Luther in der EKD kein Heimatrecht mehr besitzt. Man hat ihn längst, wie auch Jesus Christus faktisch exkommuniziert und durch linksliberalen Zeitgeist ersetzt: Wozu noch Luther und Jesus- der postmoderne Gutmensch genügt sich selbst!      

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