Montag, 5. Juni 2017

Die Rückkehr zum Faustrecht- über eine Moral, die den Staat zerstört

Als eine der größten kulturellen Hervorbringungen muß das Gewaltmonopol des Staates angesehen werden. So hat auch die Kirche den Staat mit seiner Schwertgewalt immer als von Gott gewollt und eingesetzt , bejaht. Die klassische Belegstelle dafür ist Paulus metaphysische Lehre vom Staate, im 13. Kapitel des Römerbriefes expliziert.
Was ist aber heute in Deutschen Landen los? Ein Psychologieprofessor kündigt an irgendeiner Universität einen Vortrag an zur Therapierbarkeit von Homosexualität. Hier schon wird ein aufmerksamer Leser stutzen, zu recht, denn das ist zu einer faktischen Unmöglichkeit geworden. Gutmenschen, politisch Korrekte und die dortige Antifa würden sofort erklären, wenn dieser Vortrag stattfindet, werden wir militant vorgehen. Entweder wird so dieser Vortrag von der Universitätsleitung ob der angedrohten Gewalt abgesetzt oder sie kann nicht stattfinden, weil Militante eine Durchführung verunmöglichen. Freie Forschung gibt es hier nur noch, inwieweit die Linken-Gutmenschen das zulassen.  
Irgendwo in Deutschen Landen möche eine rechte zugelassene Partei eine Veranstaltung in einer Gastronomie durchführen. Für Gutmenschen unzumutbar. Das Telphon des Gastwirtes läuft heiß ob der vielen Drohanrufe, wehe Dir, Du gestattest diese Veranstaltung. Auch dem Personal der Restauraion wird bedroht, Farbanschläge und kaputte Fensterscheiben gehören da auch zum Einmaleins des Kampfes gegen Rechts. Wie viele Veranstaltungen können so ob dieser Gewalt nicht stattfinden!
Und Kundgebungen des Lebensschutzes? Nur dank massiver Polizeikräfte kann man auf Deutschen Straßen noch für das Leben ungeborener Kinder eintreten.
Jetzt sollte ein abgelehnter Asylant abgeschoben werden. Der drohte daraufhin, dann komme ich retour nach Deutschland und bringe dann hier Deutsche um! Dafür wurde er belohnt und wird nicht abgeschoben. Als die Polizei in abführen wollte, er war in einer Schule, widersetzen sich dieser staatlichen Maßnahme Schüler, wohl indoktriniert von ihren Lehrern. Es wird als selbstversändliche Recht angesehen, den Vollzug staatlicher Gewaltmaßnahmen zu sabotieren im Namen einer Privatmoral, daß ich eben einfach dagegen bin. 
Der Hypermoralist ermächtigt sich eben dazu, daß er allein entscheidet, wer öffentlich reden darf und wer nicht, und welche staatlichen Maßnahmen erlaubt und welche nicht erlaubt sind. Vom Kirchenasyl bis zu den militanten Störern von nicht politisch korrekten Kundgebungen, in einem sind sie sich einig, daß sie als Hypermoralisten allein das Recht haben, zu entscheiden, was darf geschehen und was nicht. Und man darf dann moralisch legitimiert die staatliche Ordnung mißachten.
Damit näheren wir uns der Rehabilitierung des Faustrechtes an. Es ist der Triumph des Moralismus, der keine Toleranz für das von ihm als nichtmoralisch Verurteilte kennt. 
So gibt es eben für diese Moralisten keine Meinungs- und Versammlungsfreiheit für Andersdenkende, weil der so anders Denkende selbstverständlich unmoralisch ist, denn wäre er moralisch integer, dächte er wie ein Gutmensch. Und gegen Andersdenkende darf auch gewaltsam vorgegangen werden. Der jetzt anhebende Bundestagswahlkampf wird zeigen, wie sehr auch in der bürgerlichen Öffentlichkeit Gewalt gegen alles, was irgendwie Rechts ist, toleriert und akzeptiert wird. Das ist die Rückkehr zum Faustrecht als dem Mittel des politischen Kampfes.  
Leider kann nicht übersehen werden, daß der Protestantismus wie auch die Katholische Kirche sich eindeutig auf Seiten der Gutmenschen positionieren, denn schon seit langem identifiziert sich das Christentum mit der Weltanschauung des Gutmenschentumes, als daß es noch etwas von der Legitimität des Rechtsstaates wüßte.    
      

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