Samstag, 18. November 2017

Kampf der Lehr- und Meinungsfreiheit oder DDR-Nostaglie!

„Wir schulden den Afrikaner und Arabern nichts. Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte Vermehrung und Stammes- und Religionskriege zerstört und nehmen uns nun weg, was wir mit Fleiß aufgebaut haben.“ Diese Meinungsäußerung wird wohl einem Juraprofessor in Leipzig das Ende seiner Berufstätigkeit bescheren. (vgl dazu Junge Freiheit vom 17.11.2017). 
Eine DDR-Nostalgiestudentengruppe sprengte daraufhin eine Vorlesung des Professors, um klar zu stellen: Wer nicht links lehrt, darf an dieser Universität nicht lehren. Bis 1989 war ja die universitäre Welt in Ordnung, denn da dozierten eben nur SED-Parteimitglieder oder Professoren, die den Primat der SED anerkannten. Denn als wissenschaftlich wahr gelten kann nur, was sich im Einklang mit den ewigen Wahrheiten des Marxissmus-Leninismus befindet.
Jetzt gibt es gar Professoren, die gegen die Politische Korrektheitsieologie verstoßen. Ein Rassist ist nämlich der, der behauptet, daß die  sozialökonomische Misere afrikanischer Länder hausgemacht ist. Politisch korrekt ist dagegen allein die Schuldzuweisung an den "Weißen Mann". Das wiederum ist nicht rassistisch, sondern politisch korrekt: An allem Leid in Afrika ist allein der freie Westen und isb. Deutschland schuld. Der Afrikaner kann nichts für sein Schicksal, denn er ist immer nur das Objekt des Ausbeutungswillens des "Weißen Mannes"!
Auch darf ein Juraprofessor nicht auf die immensen Kosten der Politik der offenen Grenzen verweisen. Nein, auch das ist eben rassistisch.
Zu beachten ist, daß nicht etwa gegen diese Antifastudenten vorgegangen wird, die einfach einem Professor darin hindern, seine Vorlesung zu halten und die Mitstudenten am Hören der Vorlesung. Nein, faktisch wird denen das Recht zuerkannt, ihnen politisch Mißliebige am Lehren zu hindern. An der Leipziger Uni dürfen eben nur Linke dozieren oder zumindest politisch Korrekte.
Die Universitätsleitung macht sich dies Antifaanliegen nun zu eigen. Ja, das waren doch noch gute Zeiten, als nur SED- Zustimmer an Universitäten lehren durften. Überhaupt weiß man ja, daß unser Land an einem Zuviel an Meinungsfreiheit leidet und daß dem ein Ende bereitet werden muß.
Auch die FAZ, im permanenten Wettstreit mit der Süddeutschen und der TAZ um den Ruhm,die politisch korrekteste Zeitung zu sein, laudiert der Unileitung für ihren Kampf gegen diesen Rassismus.  "Die durch das Grundgesetz garantierte Freiheit der Lehre entbinde nicht von der Treue zur Verfassung oder dem beamtenrechtlichen Mäßigungsgebot." Für den FAZ-Inquisitor ist die Sache eigentlich klar (FAZ 16.11. 2017). Die Äußerungen des Juraprofessors verstoßen gar gegen die Verfassung: Wer behauptet, afrikanische Länder wären eigenverantwortlich für ihre sozioökonomische Misere und wer auf die Kosten der Politik der unbegrenzten Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen verweist, dann gar sich für den Erhalt unserer Kultur einsetzt, der ist mehr oder weniger ein Verfassungsfeind. Denn das Grundgesetz bzw. die Verfassung fordern die Auflösung des Deutschen Volkes in ein multiethnisches Kunstgebilde und in ihm steht festgeschrieben, daß der "Weiße Mann" und isb. der Deutsche Michel an allem Elend der Welt schuld ist. 

Zusatz:
Selbstverständlich dürfen ab jetzt Vorlesungen und Seminare, in denen die Eigenverantwortichkeit afrikanischer Staaten für ihre sozioökonomische Misere thematisiert werden, nicht mehr stattfinden. Es darf auch nicht von den Kosten der Politik der offenen Grenzen gesprochen werden und die Deutsche und auch die Abendländische Kultur darf nicht als Erhaltenswertes dargestellt werden!  Am besten würde für jede Universität ein Politisch-Korrektness-Inquisitor bestellt, der dann bestimmt, wer was lehren darf!  Antifaschistische DDR-Nostalgikerstudenten unterstützen diese Großinquisitoren gerne handfest.          

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