Montag, 5. Februar 2018

Was Kardinal Marx Alles segnen will!

DBK-Vorsitzender: "Da muss man auch ermutigen dazu, dass die Priester und Seelsorger den Menschen in den konkreten Situationen auch einen Zuspruch geben. Ich sehe da eigentlich keine Probleme." Kath net  am 5.2. 2018
Stellen wir uns doch bitte diese Situation vor Augen: ein Familienvater, daheim 4 Kinder und eine Ehefrau, seit vielen Jahren nun von Hartz 4 lebend, und Weihnachten steht vor der Türe. Die Frau klagt: "Ach, nichts habe ich mehr anzuziehen, alles nur noch längst Abgetragenes", die drei jungen Madels: "Wie Vogelscheuchen laufen wir herum!" und der Bub: "Ich will ein Mofa!" Da sehen wir nun unseren Familienvater, vor dem Juweliergeschäft stehend- er will da einbrechen, damit endlich seine lieben Kinder und seine Frau ein schönes Weihachtsfest erleben können, daß ihre Geschenkwünsche sich erfüllen.
Eine zeitgemäße Moraltheologie steht da vor einer großen Aufgabe. Es muß doch der besondere Einzelfall gesehen werden, die konkrete Lebenssituation des Einbrechers- und wie viel Gutes er doch in sich trägt: die Sorge des Vaters um das Wohlergehen seiner Kinder, seine Liebe zu seiner Frau , die nun schon so lange zurücksteckte um ihrer Kinder willen, sein Mut, ein großes Risiko auf sich zu nehmen, ganz selbstlos nur für seine Familie....Fragen wir uns jetzt tief betroffen: Darf die Kirche diesem Familienvater den Zuspruch verweigern: "Gott ist mit Dir!"
Müssen wir uns nicht frei machen von dogmatistischen Vorverurteilungen, ganz den Einzelfall im Auge habend- ist das nicht der Paradigmenwechsel in der Moraltheologie, zu dem uns Papst Franziskus ermutigt! Ja, die Menschen in ihrer konkreten Not, sie bedürfen wahrer Seelsorger, die gerade den Leidgeplagten den Segen Gottes nicht verweigern.
Wer da Probleme sieht, dem fehlt eben das Auge für den ganz konkreten Menschen in seiner individuellen Lage, für den da des Zuspruches Gottes Bedürftigen!

1.Zusatz:
Segnen heißt nicht, Gottes Zuspruch zu vermitteln, sondern ist eine wirkmächtige göttliche Hilfe. Allgemein verständlich ausgedrückt: Eine von Gott gesegnete Ehe ist eine mit eigenen Kindern, wo Felder und Äcker gesegnet werden, dort erhofft der Landwirt ob des göttlichen Segens eine gute Ernte und wer sein Auto segnen läßt, tut dies in der Erwartung, daß Gott selbst technische Geräte segnen kann, das heißt dann, daß sie als gesegnete besser funktionieren. Abstrakter formuliert: Durch das Segnen werden die im Gesegneten vorhandenen positiven Potenzen gestärkt.
Und auch wenn es Pazifisten nicht gern hören: Wenn die Kirche Waffen für einen Kriegseinsatz segnet unter der Voraussetzung, daß der zu führende Krieg ein gerechter ist, dann tut sie das auch nur im Vertrauen darauf, daß so die Waffen wirksamer für den zu erkämpfenden Frieden werden!
Wie soll dann da ein Homopaar gesegnet werden können, wenn das natürliche Vermögen, eigene Kinder zu bekommen, bei diesem Paar gar nicht vorhanden ist, sodaß der Segen dies natürlich vorhandene Vermögen auch nicht stärken kann? Es soll ja nicht der einzelne Homosexuelle gesegnet werden sondern das Paar! Und die Bestimmung des Paares ist es, sich zu paaren, um so dem ersten Gebot Gottes an den Menschen gerecht zu werden: "Mehret Euch, seid fruchtbar!"

2. Zusatz:
Auch hier erweist sich Kardinal Marx einmal wieder als Meister in der Disziplin des Zeitgeistsurfings. Aber was sagt die Vorliebe für den Homosex über den Zeitgeist aus?  Der heutige Zeitgeist ist einer der Lebensverneinung,indem er Nein sagt zur Fortpflanzung, in der Idealisierung der unfruchtbar bleiben müssenden homosexuellen Liebe! Der Segen Gottes ist lebensförderlich, am klarsten zum Ausdruck kommend im Kindersegen, der "Segen" des Kardinals Marx ist ein Ja zur Kinderlosigkeit, ein Ja zum Sich -nicht- Fortpflanzenwollen! Es ist so ein lebensverneinender Akt.   

Keine Kommentare:

Kommentar posten