Dienstag, 8. September 2015

Invasion oder Armutsflüchtlinge?

"Während Papst Franziskus Europas Katholiken zu mehr Solidarität mit Flüchtlingen aufruft, sorgt einer seiner Bischöfe in Ungarn mit drastischen Äußerungen für Aufsehen. „Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Invasion“, sagte Bischof László Kiss-Rigó der Washington Post. „Sie kommen her und rufen 'Allah ist groß'. Sie wollen die Kontrolle übernehmen.“ Die FAZ titelte: "Kritik an Papst Franziskus. Ungarischer Bischof spricht von "Invasion" muslimischer Flüchtlinge. So stand es am 8.9. 2015 da zu lesen. Sollen wir diesen bischöflichen Mahnruf nun einfach als überspannte Reaktion eines temperamentvollen ungarischen Bischofes abtuen, oder erhebt sich hier die Stimme der Wahrheit in dem Meer der christlichen Zeitgeistopportunisten, die biedermännisch die Augen vor den zukünftigen Brandlegern verschließend, Friede, Friede rufen, wo der zukünftige Krieg vorbereitet wird. Daß es den Wirtschaftsflüchtlingen, auch den muslimischen in erster Linie darum geht, an dem Reichtum der Deutschen Gesellschaft zu partizipieren, ist unverkennbar und daß sie Deutschland sich als Land erwählen, wo für sie nun Milch und Honig zu fließen hat, zeigt eben die politische Klugheit der "Asylanten", gibt es wohl kein anderes Volk auf der Erde, das so fremdenfreundlich  gesinnt ist wie das Deutsche, denn uns ist dies ja nur die Kehrseite unserer Abneigung gegen uns selbst. 
Nur, es kommen eben nicht nur Menschen hierher, die sich ökonomisch verbessern wollen, sondern sie kommen eben auch zu uns im Bewußtsein einer ihnen eigenen religiösen Kultur, die sie der unserigen als weit überlegen ansehen. Wo das einstige christliche Abendland den Glauben an den Wert seiner eigenen Hochkultur weitestgehend verloren hat in den Giftbädern des Relativismus, da treten uns nun Gläubige entgegen, die an die Wahrheit und Überlegenheit ihrer religiösen Kultur fest glauben!  Und was hat der freie Westen den kulturell noch dem sich revitalisierenden Islam noch entgegenzusetzen an kulturellen Werten? Es ist eben nicht nur die demographische Stärke des Islam, es ist auch dessen Vitalität, dem das einstig christliche Abendland nur noch seine Dekadenzkultur entgegen zu stellen weiß. 
Da jubeln unsere Willkommenskulturler nicht einfach nur Wirtschaftsflüchtlingen zu, sondern sie rufen auch Hosiana dem  so einströmendem Islam zu, der, wenn er erstmal bei uns die Macht ergriffen haben wird, dieser Dekadenzkultur den Tod bringen wird. Ein mutiger ungarischer Bischof ergriff, als das Unglück unseres Unterganges noch abwendbar war, diese Mahnung zu, aber die politisch korrekt Verblendeten jubeln nur noch- aber wie lange noch? Aber dann könnte es zu spät sein. Uns Deutschen ist nämlich die Vorstellung, daß eine Religion im Bewußtsein ihres göttlichen Ursprunges und somit ihres Wahrseins die Welt missionieren will, völlig abhandengekommen und gerade darum können wir den vitalen Islam nicht mehr verstehen- aber er weiß um so klarer um die Berufung des Islam.  
Ob irgendwann einmal versteckt in Kellerräumen die wenig noch übrig gebliebenen Christen in Deutschland sich dieser Tage erinnern werden als die der Einleitung vom Ende! Es könnte sein, daß wir jetzt wirklich große Geschichte erleben und erleiden, Tage, die nun die Wende in (West)Europa einläuten- und daß die meisten Zeitgenossen, dabei seiend, blind für das Große waren, daß nun das untergeht, daß mit der Christianisierung Roms begann, die Zeit des vom Christentums geprägten Europas.          
Unser Geschichtsdenken ist so sehr von der Weltanschauung des Liberalismus geprägt, daß es für unsere Augen nur noch Einzelindividuen gibt, die aus Einzelinteressen heraus agieren und so fehlt uns jedes Verständnis für die Geschichte, in der eben gerade "kollektive" Subjekte agieren, so eben auch die islamische Religion, die selbst ein Handlungssubjekt der Geschichte ist. Es ist sozusagen ein dem Individuum untergründig unterlegtes Subjekt, das durch das Individuum agiert- so, um es an einem einfachen Beispiel zu veranschaulichen, die Mannschaftsleistungen von 11 Fußballspielern in einem Spiel eben mehr ist als die Summe von den Spielhandlungen von 11 Spielern- es ist dies "mehr", das ein Kollektivsubjekt erhebt über das Summesein von Einzelsubjekten. Und dieses "Mehr" macht dann eben aus vielen Einzelmenschen, denen es primär nur um die Verbesserung ihres ökonomischen Lebensstandards geht, eben ein Handlungssubjekt mit dem einen Willen, so dem Islam als der wahren Religion Europa nun zu unterwerfen.   

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